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Gehen die Opfer aus?

Brantners Furcht vor dem Homunkulus

Von RAINER K. KÄMPF

Es muß ein seltsames Gefühl sein, das die Franziska Brantner zu beschleichen scheint. Das kriecht so ganz langsam und dennoch unaufhörlich am Rücken hoch. Offensichtlich hat genau dieses die Co-Vorsitzende der Grünen erwischt. Frei nach dem Bonmot: Warte, warte noch ein Weilchen…

Vorsichtig mahnt sie jetzt an, nicht „alles und jeden unter Generalverdacht zu stellen“. Genau das aber wird mit exponentieller Beschleunigung im Land betrieben. Irgendwann wird es dann eng, wenn das Futter auszugehen droht, das die diesmal woke Revolution in Form ihrer sinnbildlichen Kinder frißt.

Georges Danton und selbst Maximilien de Robespierre könnten ein Lied davon singen. Wobei es bei den Franzosen relativ einfach war, Nachschub für die Guillotine zu organisieren, da den Hardcore-Revolutionären vorwiegend einheimische Renegaten zur Verfügung standen.

Heutzutage und hier wäre das Auswahlverfahren ungleich schwieriger. Migrantische Abstammung, Christenfeindlichkeit, importierter Antisemitismus und sexuelle Verqueerungen würden so manchen potentiellen Delinquenten vor der Kopflosigkeit bewahren.

Genau da scheint Brantner das Problem zu verorten. Irgendwann werden die Opfer ausgehen. Diejenigen, die man freiweg denunzieren darf und muß, denen man die Konten sperrt oder gleich auf die Straße setzt. Man würde nicht mehr wissen, wer zum Kadi geschliffen werden soll, weil die angeblichen Schimpfworte knapp würden.

Zu guter Letzt wäre Brantner wohl noch selbst dran, irgendwie. Das gibt ihr sicher zu denken. Inwieweit sie sich auf künstliche Intelligenz orientieren sollte, um die von ihr zu erkennen geglaubte Machtfrage zu stabilisieren, wird berechtigte Fragen aufwerfen. Egal, wie man es drehen mag: KI hat expressis verbis was mit Intellekt zu tun. Und wird sich dahingehend ausrichten…
(pi-news.net)

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