Hängt statt Jesus nur noch Wladimir Iljitsch dran?

(gh) - Wann merken CDU-Mitglieder dass sie vom Wandeln über den See des Christentums in der Jauche des Kommunismus gelandet sind? Die Sache mit dem C ist ein Haken. Statt Jesus hängt nur noch Wladimir Iljitsch dran, Wladimir Iljitsch Lenin. "Der Übergang von christlich-konservativen Grundwerten zu einer Politik, die von Kritikern als sozialdemokratisiert oder gar 'links' wahrgenommen wird, ist ein Dauerthema für innerparteiliche Debatten und Frustrationen innerhalb der CDU", weise KI Bescheid. "Diese Wahrnehmung und die damit verbundenen Wendepunkte lassen sich an konkreten historischen und strukturellen Entwicklungen festmachen. Die Ära Merkel: Die Aussetzung der Wehrpflicht, der Atomausstieg und die Flüchtlingspolitik 2015 führten bei vielen traditionellen Mitgliedern zu dem Gefühl, die Partei habe ihren konservativen Markenkern aufgegeben.
Langjährige Regierungsbündnisse mit der SPD zwangen die Partei zu Zugeständnissen, die an der Basis oft als schmerzhafte Annäherung an linke Positionen empfunden wurden. Die Abwanderung von Millionen Wählern und Mitgliedern nach rechts außen gilt als direktes Resultat dieser innerparteilichen Entfremdung. Viele enttäuschte Mitglieder merkten diesen Wandel schleichend und zogen die Konsequenz, indem sie die Partei verließen oder zu Gruppierungen wie der Werteunion wechselten.
Spätestens bei Wahlniederlagen flammen die Debatten um eine konservative Rückbesinnung in den Ortsverbänden heftig auf. Unter Friedrich Merz versucht die Führung seit 2024, mit einem neuen Grundsatzprogramm wieder verstärkt konservative und wirtschaftsliberale Akzente zu setzen, um enttäuschte Mitglieder zurückzugewinnen". Was früher in dr CDU drin war, da steht heute AfD drauf. Dies widerspricht allerdings der lnken Schlagseite von KI. "Während sich die CDU stets als staatstragende, christlich-konservative Partei der Mitte versteht, hat sich die AfD laut Politikwissenschaftlern und dem Bundesamt für Verfassungsschutz strukturell radikalisiert". Glaubens- und Staatssache. Trotz: "Viele frühere CDU-Wähler sahen die Union unter Angela Merkel zu weit nach links rücken (z. B. durch den Atomausstieg, die Aussetzung der Wehrpflicht oder die Migrationspolitik ab 2015). Die AfD besetzte diese Lücke anfangs mit klassisch konservativen und nationalökonomischen Positionen".
