Wer die Vergangenheit nicht kennt...

(gh) - Waren das noch Zeiten, als CDU-Funktionäre wengstens wussten, wer HelmutKohl war oder sich sogar an sein berühmtes Zitat erinnerten: "Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“ . So heht's heute der einst als "die Spaichinger Partei"bezeichneten CDU in Spaichingen an der Prim. Ihr warum auch immer im Dorf nebenan wohnenden Bürgermeister scheint das Wort des einstigen Bundeskanzlers nichts zu sagen, obwohl er sogar CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag ist.Denn gerade geht der Stadt ein Jubiläum durch die Lappen,demm sie verdankt, was sie heute ist. Niemand in der Stadt Erwin Teufels scheintin der Lage, einem hochgebührenden 150.Jubiläum des Gewerbemuseum den ihm gebührenden Platz anzubieten.Und so stümpern sie in offenbar unbkannten Geschichte herum, von Heimatverein, Gewerbeverein, bis Volkshochschule, während die Stadt selbst sich wol nicht für zuständigzu halten scheint.
Kein Wunder, dass sie dem größten Sohn der Stadt, Anton Kupferschmid, welcher neben Königin, König, Ferdinand von Steinbeis im Festsaal des Gewerbemuesums bildlich auf Besucher herunterschaut, bis heute keine Straße oder Platz gewidmet ist.
KI muss ran: Anton Kupferschmid (1835–1903) war eine der prägendsten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts in Spaichingen. Er galt als wahrer „Katalysator des Fortschritts“ und war aufgrund seiner enormen Ämtervielfalt im lokalen und regionalen Leben auch als „Mister Spaichingen“ bekannt.

