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Was ist in Freiburg brennend wichtig?

Halloween auf dem Platz, wo die Synagoge stand?

Vor der heutigen Synagoge. 

(gh) - Kann Freiburg noch der Regierungssitz Südbadens mit grünem Statthalter sein, wenn dort an Halloween zum Aufstand auf dem Platz der Alten Syngoge aufgerufen wird, vermutlich gegen Demokratie? KI meint: "Der Platz der Alten Synagoge ist ein zentraler Ort in der Freiburger Innenstadt. Er dient sowohl als wichtiges Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus als auch regelmäßig als Schauplatz für Demonstrationen unterschiedlichster politischer Couleur. Das deutsche Versammlungsrecht ist ein hohes Gut der Demokratie und schützt das Recht, friedlich zu demonstrieren – auch für Gruppen, die die aktuelle Regierung oder das System kritisieren.

Sollte ein Aufruf jedoch nachweislich die freiheitliche demokratische Grundordnung aggressiv-kämpferisch bekämpfen ('Aufstand gegen die Demokratie'), prüft die Stadt Freiburg als Versammlungsbehörde gemeinsam mit der Polizei und dem Verfassungsschutz im Vorfeld strenge Auflagen oder ein Verbot. Die Stadt Freiburg hat in der Vergangenheit bereits Veranstaltungen an diesem sensiblen Ort untersagt, wenn diese die Würde des Platzes verletzten. Einzelne Mobilisierungen zu Halloween oder anderen Daten, die online oder in bestimmten Kreisen zirkulieren, sind somit kein Kriterium für die formale Rolle Freiburgs als politisches und administratives Zentrum Sübadens. Bevor die Synagoge in den Jahren 1869/1870 erbaut wurde, befand sich an dieser Stelle ein Teil der mittelalterlichen und barocken Stadtbefestigung Freiburgs.

Genauer gesagt lag das Areal im Bereich des sogenannten Remparts (der ehemaligen Festungswälle). Im 17. Jahrhundert hatte der französische Festungsbaumeister Vauban Freiburg zu einer modernen Sternfestung ausgebaut. Als die jüdische Gemeinde das Grundstück im 19. Jahrhundert erwarb, mussten diese alten Befestigungsanlagen erst abgetragen und eingeebnet werden, um Platz für die Synagoge und den dazugehörigen Werderring (die heutige Ringstraße) zu schaffen. Es handelte sich zu diesem Zeitpunkt im Wesentlichen um unbebautes, freigewordenes Festungsgelände am Rande der historischen Altstadt Die ursprüngliche, Alte Synagoge in Freiburg im Breisgau wurde in der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 von der Nationalsozialistischen SS in Brand gesetzt und vollständig zerstört.

Die Freiburger Feuerwehr wurde damals von der SA daran gehindert, das brennende Gebäude zu löschen; sie durfte lediglich ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern. Die ausgebrannte Ruine wurde kurz darauf gesprengt und Anfang 1939 komplett abgetragen. Der Zerstörung folgte die systematische Deportation und Ermordung des Großteils der damaligen jüdischen Gemeindemitglieder.Das Grundstück im Zentrum der Stadt heißt heute Platz der Alten Synagoge.Im Jahr 2017 wurde der neu gestaltete Platz eingeweiht. Ein zentrales Element ist ein großes, flaches Wasserbecken, das exakt den Grundriss der zerstörten Synagoge nachbildet.Das Mahnmal steht seit seiner Eröffnung in der Kritik. Weil das Becken wie ein herkömmlicher Brunnen flach begehbar ist, nutzen es Passanten und Kinder im Sommer regelmäßig zum Abkühlen und Baden. Viele Kritiker und jüdische Stimmen empfinden diese Zweckentfremdung als mangelnden Respekt vor der Würde des historischen Gedenkortes.

Das jüdische Gemeindeleben in Freiburg erlosch nach dem Holocaust fast vollständig und baute sich erst nach dem Krieg mühsam wieder auf. Heute verfügt die Israelitische Gemeinde Freiburg über ein neues Gemeindezentrum mit Synagoge in der Nußmannstraße, das unweit des alten Standorts liegt. Zum Schutz vor antisemitischen Anfeindungen und Drohungen beschlossen die Stadt Freiburg und der Zentralrat der Juden, dieses neue Gebäude mit einem stählernen Schutzzaun zusätzlich zu sichern".

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