Staatsempfang zum Zahltag
Von RAINER K. KÄMPF
Die Berliner Polizisten kommen nicht zur Ruhe. Das wird noch eine harte Zeit, bis die Rote Elif die frustrierte Truppe zu Sozialarbeitern transformiert haben wird.
Diesmal allerdings sind sie nicht gefordert, weil sich die Junge Garde des hauptstädtischen Lumpenproletariats am beschleunigten Untergang der einst stolzen Metropole vergeht. Der Fall liegt anders.
Aus dem kurzen Halt heraus und vorsorglich im Vorfeld verschwiegen, taucht der Statthalter des buntesdeutschen Protektorats auf, behindert den Verkehr, fällt dem öffentlichen Leben zur Last und wird seinem Gönner, wie könnte es anders sein, wiedermal Volkes Kohle aus dem Kreuz leiern.
Naja, viel Mühe und Überredungskunst wird Selenskyj nicht aufwenden müssen. Weiß er doch, daß die entgegenkommende Bereitschaft übergroß ist, den deutschen Haushalt zur Ader zu lassen und die hierzulande bitter nötigen finanziellen Mittel zu veruntreuen.
Der Kanzler indes schwelgt in Vorfreude und läßt enthusiastisch verlauten: „Er wird gleich über Mittag wieder bei mir sein.“ Hosianna!
3400 Einsatzkräfte werden verheizt, um bei dem vorab namentlich nicht genannten „Sondergast“ ein Gefühl des herzlichen Willkommens entstehen zu lassen.
Und natürlich, wer hätte wohl anderes vermutet, geht es um die Fortsetzung des Krieges und den heroischen Kampf gegen die Russische Föderation.
Die Frage stellt sich, wie viele Deutsche denn stolz darauf sein werden, Zentrale des bellizistischen Brainstorms zu sein, der uns nonchalant so 200 Milliönchen für ein fragwürdiges Give-away aus den Taschen zieht.(pi-news.net)
