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Ideologie vor Landeswohl

Von David Cohnen

In Bezug auf die aktuelle politische Lage möchte ich eine beunruhigende Entwicklung ansprechen, die die Haltung der Linken in ein völlig neues Licht rückt. Es ist mehr als offensichtlich, dass die Linke nicht bereit ist, zu ihrer eigenen Politik zu stehen. Der von der AfD vorgeschlagene Antrag zur vorzeitigen Konstituierung des Bundestages, der auch von der BSW unterstützt wird, könnte verhindern, dass der alte Bundestag noch weitreichende Grundgesetzänderungen beschließt, die das Land in katastrophale Verhältnisse stürzen würden.

In solchen Momenten, in denen das Überleben des Landes auf dem Spiel steht, gibt es Situationen, in denen Vernunft und Pragmatismus den Vorrang vor allen ideologischen Differenzen haben sollten. Es gibt Momente, in denen man mit einem politischen Gegner, mag man ihn auch noch so sehr hassen, eine Notwendigkeit zur Zusammenarbeit erkennen muss, um etwas zu verhindern, das den eigenen Untergang oder sogar den Untergang des Landes zur Folge haben könnte. Hier geht es nicht um den Hass auf den politischen Feind, sondern darum, das größere Übel zu verhindern.

Trotz ihrer gegenseitigen Feindschaft bilden AfD, Linke und BSW auf ihre Weise derzeit die einzige echte Opposition gegen die dominierenden Parteien, die sich anschicken, das Grundgesetz nach eigenem Gutdünken zu verändern. Die Linke verpasst hier eine historische Chance, wenn sie die Hand der AfD und der BSW, so sehr sie sie auch für "schmutzig" halten mag, nicht ergreift. Es geht hier nicht um politische Ideologien, sondern um das größere Wohl des Landes - eine Chance, die die Linke, wenn sie weiterhin an ihrem ideologischen Kurs festhält, möglicherweise nicht wiederbekommen wird.

Wegen dieser Gefahr hat die AfD die Linke aufgefordert, sich diesem Antrag anzuschließen. Doch anstatt Verantwortung zu übernehmen, verweigert sich die Linke dieser Möglichkeit. Sie bleibt lieber ihrem ideologischen Kurs der "Brandmauer" gegenüber der AfD treu, selbst wenn dies bedeutet, ihre eigenen politischen Ziele zu ignorieren und eine gefährliche Grundgesetzänderung zu tolerieren. Dies verstärkt den Eindruck, dass die Linke nicht einmal in der Lage ist, ihre eigenen Prinzipien und die Verantwortung für das Wohl des Landes zu vertreten.

Es wird immer deutlicher: Für die Linke ist offensichtlich das Prinzip wichtiger als die Umsetzung ihrer eigenen Agenda. Noch alarmierender ist die Erkenntnis, dass ihnen dieses Prinzip offenbar mehr bedeutet als das Wohl des Landes. In einer Situation, in der die Verhinderung von Grundgesetzänderungen von größter Bedeutung ist, zeigt sich, dass ihre ideologische Verbohrtheit sie dazu zwingt, pragmatische Lösungen und das Wohl des Landes rücksichtslos zu opfern.

Geschichtsträchtiger Nachmittag des 13.3.25

Von Albrecht Künstle

- Die abgewählte Regierung will Kriegstauglichkeits-Kredite
- Während Putin dem Waffenstillstand bedingt zustimmte
- Woher will Deutschland eine Million Arbeitskräfte nehmen

Während ich mit diesem Artikel begann, verfolgte ich die Bundestagsdebatte, die – einem Staatsstreich ähnlich – vom Bundeskanzler in spe sowie durch die abgewählte Regierung einberufen wurde, um mit abgewählten Mehrheiten das Grundgesetz zu ändern (inzwischen, Stand 2014, ist das perfide Vorhaben besiegelt, nachdem sich auch die Grünen haben kaufen lassen, und muss in der nächsten Sondersitzung am Dienstag nur noch abgenickt werden). Da fragt man sich, wo die Verfassungsfeinde eigentlich sitzen und wo der Verfassungsschutz bleibt, wenn man ihn bräuchte. Erschütternd für den Beobachter ist, dass die bereits auf 630 Abgeordnete zurückgebauten Plätze kaum zur Hälfte besetzt waren – obwohl wir die Volksvertreter (?) bis zum letzten Tag einer Legislaturperiode bezahlen. Dass diese sich nicht schämen! Nein, doch dazu bedürfte es Charakter, der dieser Berufspolitikerkaste in der Mehrzahl seit langem abhanden gekommen ist. Baerbock hat sich entschuldigt, sie ist auf Auslandstournee in Kanada und versuchte dort ihre Vorbehalte gegen einen Waffenstillstand in der Ukraine mehrheitsfähig zu machen. Diese Frau arbeitet wirklich bis zum letzten Augenblick gegen das Wohl Deutschlands.

Im Vorfeld der Finanzkrise 2008 wurden – und das nicht nur von Lehman Brothers – in den USA Finanzprodukte geschnürt, um überwiegend Ramschpapiere mit einigen halbwegs seriösen Anlagen zusammenzuschustern, damit sich diese noch irgendwie verhökern ließen. Wie wir wissen, ging das schief und warf schließlich die Weltwirtschaft in eine Krise, die sich gewaschen hatte. Das Vertrauen von Anlegern wurde mit Füßen getreten; viele verloren ihr Geld und ihre Altersversorgung, und nicht wenige wollten nicht mehr leben.

Wie bei der Finanzkrise: Aus Schulden werden Vermögen
Heute geschieht Ähnliches, wieder sollen uns Schulden als Anlagen verkauft werden: Der Wahlversprecher Merz will die Zustimmung zu Kriegsfähigkeitskrediten und Infrastruktur-Investitionen in Höhe von zusammen bald bis zu einer Billion (1.000.000.000.000) Euro. Zur Umgehung der aus guten Gründen seit 2009 im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse will er eine nach bewährtem Muster eine schwarze Kasse im Wege eines „Sondervermögens“ schaffen, was tatsächlich das Gegenteil ist: Sonderschulden außerhalb des Haushalts – eigentlich ein Taschenspielertrick. Weil sich die Schwarze-Kassen-Partei CDU und die SPD – als großer Wahlverlierer für nichts zu schade – nicht sicher sind, ob sie im neugewählten Bundestag dafür eine Mehrheit finden würden, tun sie nichts anderes als BlackRock & Co. vor der Finanzkrise 2008, sie schnüren gute und schlechte Finanzprodukte zu einem undurchschaubaren Gelddschungel.

Das ist die Neuauflage dieses Deals im Jahr 2025: Die Kriegskredite und eine weitere halbe Billion Euro für Infrastrukturinvestitionen soll zu einem einzigen Schuldenpaket geschnürt und durchgepeitscht werden. Der ehemalige BlackRock-Deutschland-Statthalter Friedrich Merz hat sein Geschäft von der Pike auf gelernt. Gegen Investitionen in die spätestens unter Merkel vernachlässigte marode Infrastruktur könnte man eigentlich nicht viel einwenden, wenn man nur wüsste, was alles darunterfallen soll. Vielleicht der Ausbau der Verkehrswege für Truppentransporte an die künftige Ostfront und die Waffenlogistik der Drehscheibe Deutschland? Die Zustimmung der Länder erkauft man sich dabei mit 100 Milliarden Euro.

Im Geiste Maos
Beide Projekte, so fragwürdig sie sind, hätten gut und gerne noch zwei Wochen Zeit gehabt, um die Entscheidung den Abgeordneten des neu gewählten Bundestages zu überlassen – die für Entscheidungen dieser Tragweite als einzige zuständig und legitimiert wären, die Weichen in die Zukunft zu stellen, und zwar sowohl aus moralischer als auch rechtlicher Sicht. Aber Rechtsfragen sind Machtfragen, scheinen sich der Möchtegern-Bundeskanzler Merz und der Wahlverlierer Klingbeil einig zu sein. In Abwandlung von Maos Spruch „die Macht kommt aus den Gewehrläufen“ scheint heute die Devise zu gelten: “Die Macht kommt aus unseren Panzerrohren”. Apropos Mao: Diesen zitierte Merz sinnigerweise, indem er die geplante Schuldenorgie als “großen Sprung nach vorne” pries.

Um Deutschlands Militärmacht zu stärken, spielen sie nun noch in ihren letzten Tagen vor Konstituierung des neuen Parlaments ihre Noch-nicht-Regierungsmacht aus. Bis heute Mittag war unklar, ob die Grünen den Deal des Doppel-Sondervermögens mitmachen und sich durch Merz, den Meister der falschen Versprechen, einlullen lassen? Das taten sie nun: Selbstverständlich erhielten sie statt der ursprünglich angebotenen 50 Milliarden nun – wie die Länder – ebenfalls 100 Milliarden aus den Infrastruktur-Krediten, die so auch einen “grünen” Anspruch erhalten, womit das Thema “Klimaschutz” von Merz ebenfalls teuer erkauft wurde. Nur Satiriker sehen in diesem schlimmsten Wortbrüchigen aller Zeiten Merz keinen Wahlbetrüger, siehe hier.

Was an dieser der Teilzeit-Bundestagsdebatte nachdenklich machte: Nicht ein einziger einer am Rednerpult hinterfragte den Aspekt, wieviel weitere Arbeitskräfte es binden würde, die fast eine Billion Euro zu verbraten. Hier die Problemstellung: Über zehn Jahre verteilt sollen 500 Milliarden Euro in die Infrastruktur fließen, dazu noch geschätzt mehr als die Hälfte des Verteidigungs-“Sondervermögens” – faktische Kriegskredite – für die Aufrüstung im Inland nachfragewirksam werden (für die andere Hälfte sollen Waffen in den USA eingekauft werden – BlackRock lässt grüßen!). Ohne Geld geht zwar nicht viel, aber mit Geld verhält es sich wie mit den Euro-Münzen: Auf einer Seite prangt der Pleitegeier, auf der anderen der Nominalwert. Dieser nützt aber erst etwas, wenn man dafür eine entsprechende Dienstleistung oder Ware erhält. Und diese müssen erstellt werden.

Wer soll die Arbeitsleistung dieses staatlichen “Konjunkturprogramms“ erbringen?
Für geschätzt also bis zu 750 Milliarden Euro Nachfrage im Inland sind rund eine Million zusätzliche Arbeitskräfte erforderlich. Wie sollen diese gewonnen werden – vielleicht durch den Import von weiteren „Fachkräften“ aus dem Ausland (SPD-Politiker fordern in diesem Sinne ja jährlich 500.000 Zuwanderungen, die ganz Linken sogar noch mehr), oder per Zwangsarbeit derer, die bereits hier sind? Oder will man im Zuge einer völligen Umstellung auf Kriegswirtschaft Beamte, Sozialarbeiter und so weiter zu Granatendrehern oder Gleisarbeitern machen? Oder soll dies durch eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre oder mehr erreicht werden? Oder durch die Rekrutierung von Arbeitslosen (die aber ja bisher schon kaum arbeitswillig oder -tauglich sind und bei denen sich somit die Frage stellt, wie sie dann tauglich sein sollen für Straßen- und Brückenbau, in Rüstungsfabriken oder gar kriegstauglich für die Bundeswehr)?!? Fragen über Fragen, die sich offenbar niemand der Abgeordneten stellte. Vielleicht sind sich Merz & Co. dieser Problematik bewusst, aber darüber redet man dann lieber nicht.

Dagegen logen einige am Phrasendreschpult zur Rechtfertigung ihrer Rüstungsorgie, dass Putin “keinen Waffenstillstand” wolle. Ich war neugierig, wie Putin auf das (ohne ihn!) in Dschiddah stattfindende Gespräch reagieren würde, wonach eine Waffenruhe von 30 Tagen gelten soll, aber in diesen Tagen die USA wieder die Waffenlieferung an die Ukraine aufnehmen. Wozu denn Waffenlieferungen für einen Waffenstillstand? Absurder geht’s nicht. Wenige Minuten nach dem Ende des Schlagabtausches im Bundestag kam die Antwort um 16:45 Uhr auf “Phoenix”: Putin stimmte in einer Pressekonferenz einem Waffenstillstand grundsätzlich zu, hatte aber genau diesen Widerspruch thematisiert, der auch mir schon aufgefallen war.

Lügen über Putin zur Rechtfertigung des Coups
Putin monierte, durchaus nachvollziehbar, dass die Ukraine in diesen 30 Tagen der Waffenruhe offensichtlich wieder aufgerüstet werden solle. Das hatte Trump Selenskyj im Gegenzug für dessen Bereitschaft zu einen Waffenstillstand zugesichert. Minsk II lässt grüßen, jenes Abkommen, das damals ebenfalls nur zur Aufrüstung der Ukraine genutzt wurde – wie Merkel ohne jegliche Scham Ende vorletzten Jahres bestätigte. Zudem wollte Putin in der Pressekonferenz wissen, was während des Waffenstillstandes mit den ukrainischen Waffen in der russischen Oblast Kursk und mit den russischen Kriegsgefangenen geschehen soll.

Es wäre allemal besser gewesen, das Gespräch hätte nicht in Dschidda, sondern in Ungarn – mit Putin als direktem Gesprächsteilnehmer – stattgefunden. Wenn ein Friede nicht über die Köpfe der Ukraine hinweg geschlossen werden soll, warum dann ein Waffenstillstand über den Kopf des nicht einmal eingeladenen Putins hinweg? Diese Hintergründe wurden in der polemischen und hysterischen Bundestagsdebatte nicht einmal angeschnitten.

Deutschland 2025 erinnert fatal an die “Schlafwandler” (so der Buchtitel des australischen Historikers Christopher Clark) von 1914. Die Geschichtsbücher werden dereinst einmal viele Rätsel zu erklären haben, welche die Berliner Politik hinterlässt – sofern dann noch Historiker leben, die dies tun können. Vielleicht brauchen sie aber auch nicht mehr schreiben, weil nicht mehr nur die Bücher auf Scheiterhaufen verglühen, sondern auch die potenziellen Leser im atomaren Feuer.

Vorbehalt: Falls in diesem Artikel Strafbares enthalten sein sollte, distanziere ich mich prophylaktisch von solchen Unrechtsgrundlagen bzw. der Justiz, die darin evtl. Strafbares erkennen will.
Dieser Artikel ist ohne „KI“ ausschließlich mit Künstle-Intelligenz 😊 erstellt; zuerst hier https://ansage.org/1-billion-schulden-der-staatsstreich-von-union-und-spd-ist-in-trockenen-tuechern/ erschienen.

(tutut) - Während Friedrich Merz noch auf Geisterfahrt  mit dem Politrollator gegen alle ist, Stuhl muss sein, wenn es gegen das Volk geht, folgt er den deutscheindseligen Spuren der Linken. Denn wie Manfred Kleine-Hartlage in "Warum ich kein Linker mehr bin" gesteht: "Für die Linken ist der Stärkere automatisch im Unrecht, in diesem Fall also das deutsche Volk. Dieses Volk wird nämlich in dem Moment, wo ihm eine ethnische Minderheit gegenübersteht, automatisch zur Mehrheit, das heißt zur stärkeren Partei, und damit für die Linken zum Angriffsobjekt. Auch hier bewahrheitet sich, daß fir Linke grundsätzlich alles zerstört, was funktioniert - sie kann nicht anders. Das deutsche Volk war, solange es ein Volk, das heißt eine Solidargemeinschaft war, ziemlich erfolgreich und hat auch Katastrophen überlebt, an denen die deutsche Geschichte nun wirklich nicht arm ist. Es liege aber im Wesen einer Solidargemeinschaft,  daß sie nicht jeden beliebigen, sondern höchdtens denjenigen aufnehmen könne, von dem zu erwarten sei, daß er sich seinerseits solidarisch zeige. Das hieße aber, von eingewanderten Minderheiten Solidaritätspflichten einzufordern und damit gegen den elementaren Grundsatz linker Ideologie  zu

verstoßen, daß der, und sei es nur vermeintlich, Schwächere ausschließlich Rechte, aber keine Pflichten, der  Stärkere ausschließlich Pflichten , aber keine Rechte habe. So komme es, daß zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen christliche Eltern ins Gefängnis geworfen würden, wenn sie es aus religiösen Gründen ablehnten, ihre Kinderv am Sexualkundeunterricht teilnehmen zu lassen, nichts in dieser Art aber moslemischen Eltern widerfahre, die ihre Töchter nicht zum Schwimmunterricht schickten. Die Interessen von Christen seien aus linker Sicht nicht beachtenswert, es sei denn zum Zwecke ihrer Bekämpfung, die von Moslems oder überhaupt Angehörigen von Minderheiten seienes sehr wohl. °Das Wort 'Demokratie' ist offenkundig eine semantische Lüge, wenn es von denen im Munde geführt wird, die das Volk auflösen, um sich ein neues zu wählen, seine Interessen delegitimieren, seine Rechte nach innen zugunsten von Minderheiten nach außen  zugunsten der EU und anderer supranationaler Institutionen zur Disposition stellen; von Menschen, für die man als Menschenrechtsaktivist gilt, wenn man gegen die Überfremdung Tibets kämpft, aber als Rechtsradikaler, wenn man dasselbe für das eigene Land tut". Antideutsch pur.

Wohin im Ernstfall?
Ernüchternd: Schutzräume würden im Ernstfall fehlen oder wären ungeeignet
Wenn in Deutschland ein Krieg ausbräche, wäre der Landkreis Tuttlingen schlecht vorbereitet. Schutzräume, in denen Menschen Zuflucht finden könnten, gibt es kaum. Und wenn, sind sie nicht in dem Zustand, der bei einem mit modernen Waffen geführten Krieg Sicherheit bieten würde. "Der Kreis Tuttlingen verfügt über keine Schutzräume und es sind auch keine in Planung", sagt Nadja Seibert, Pressesprecherin im Landratsamt... Der Landkreis verfüge über unterirdische Räumlichkeiten unter dem Landratsamt, dem Gesundheitszentrum Spaichingen sowie der Fritz-Erler-Schule in Tuttlingen, erläutert Seibert - "die allerdings nicht den Anforderungen an Schutzräume entsprechen"...
(Schwäbische Zeitung. Kriegstüchtigkeit sieht anders aus, Hauptsache viele Wörter um nichts. Linksgrüne Kiegstreiber fragen! Frankreich hat viele Bunker noch erhalten. und sogar riesige unterirdische Festungen. Dafür gibt es  hier täglich Ansichten über den Bürgerkrieg.  Auch Invasionen sind Krieg.)

Kleine Buchhandlung sucht Nachwuchs
Die kleine Buchhandlung am Marktplatz ist mehr als nur ein Laden für Lesestoff: ein Treffpunkt und ein Stück Heimat. Jetzt sucht Buchhändlerin Lena Grimm eine Nachfolge...
(Schwäbische Zeitung. Warum steht über solchem Werbetext nicht Anzeige? Gilt das Presserecht nicht mehr?)

Umfrage
Für den Seepark in Lahr werden Ideen gesucht
Wie soll sich der Seepark entwickeln? Was wünschen sich die Bürger? Das will die Stadt Lahr in einer Online-Umfrage herausfinden. ..
(Badische Zeitung. Erst bauen, und nichts anzufangen wissen? Neue Kommunalpolitiker braucht die Stadt.)

Affenbabys und Störche
Am Affenberg in Salem wird die Saison eröffnet
Nach einer Winterpause öffnet am Samstag wieder der Affenberg in Salem. Das Gelände ist über den Winter instandgesetzt worden, auch ein paar Neuerungen warten auf die Gäste..
(swr.de. Überall sind die Affen los.)

100 Tage nach Assads Sturz
Nach Massakern an Alawiten in Syrien: Deutsch-Syrer in BW besorgt um Angehörige in der Heimat
..Auf einer Kundgebung am Stuttgarter Schloßplatz am vergangenen Donnerstag haben sich etwa 200 Menschen versammelt. Die meisten von ihnen sind syrische Alawiten. Sie fordern internationale Hilfe für ihre Angehörigen in Syrien, die seit den Gewaltexzessen durch islamistische Milizen in Todesangst leben. Unter den Teilnehmern ist Ali Muhammad. Er könne nicht mehr schlafen, denn jede Nacht kreisen seine Gedanken um seine Verlobte und seine Eltern in Syrien, die in Todesangst lebten, erzählt der Deutsch-Syrer. Der 33-Jährige, der in der Stuttgarter Region als Zahnarzt arbeitet, gehört auch der alawitischen Minderheit an..
(swr.de. Syrien deutsch?)

Besorgte Autofahrer rufen Polizei
Ein Base-Jumper ist am Samstag offenbar von einer Brücke auf der A81 rund 120 Meter in die Tiefe gesprungen und hat damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge auf der Neckartalbrücke bei Weitingen (Kreis Freudenstadt) in Fahrtrichtung Singen...
(swr.de. Ist die Brücke noch ganz?)

Bundesweiter Aktionstag der Gewerkschaft
IG Metall: Industriebeschäftigte demonstrieren in Stuttgart für Erhalt ihrer Arbeitsplätze
In BW sind am Samstag tausende Menschen auf die Straße gegangen. Es gehe um Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort, so die IG Metall. Was fordert die Gewerkschaft? . Anlass sei eine sich zuspitzende Lage der Industrie und die wachsende Sorge um den Arbeitsplatz in den Belegschaften, wie die Gewerkschaft mitteilte. "Wir setzen heute ein Zeichen, um der neuen Regierung und den Arbeitgebern klarzumachen, dass jetzt Zeit zu handeln und keine Zeit zu verlieren ist", sagte Barbara Resch, Bezirksleiterin der IG Metall in Baden-Württemberg, laut einer Mitteilung. Es müsse gezielt in zukunftssichere Arbeitsplätze, moderne Technologien und erneuerbare Energien investiert werden. .
(swr.de. Links gegen Links mit extremen Winkelementen.  Wer schafft denn Deutschland ab? Haben sie "erneuerbare Energien" nun erfunden, so wie erneuerbare Arbeitsplätze?)

Ablenkung durch Smartphone, Navi und Co.
Hochriskant: Handy und Autofahren - BW-Ministerium will jetzt gegensteuern
Nachrichten schreiben oder einen Blick auf Social Media werfen - immer mehr Autofahrer in BW sind am Steuer abgelenkt. Ein Unfallrisiko. Das Verkehrsministerium plant Maßnahmen. Ablenkung beim Autofahren durch Smartphones oder andere elektronische Geräte am Steuer ist ein erhebliches Unfallrisiko. "Inhaltlich treibt uns das Thema so sehr um, dass wir es zum Kernthema unserer Verkehrssicherheitskampagne machen", heißt es aus dem Verkehrsministerium. "Das Handy am Steuer ist heute gefährlicher denn je, weil es längst nicht mehr nur ums Telefonieren geht. Nachrichten, soziale Medien, Navigation und sogar Videostreaming - all das läuft inzwischen über ein einziges Gerät", sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). .
(swr.de. Dieses neumodische Zeugs! Gegensteuern zum Frontalcrash?)

Krebsforschung profitiert von Kooperation mit Dieter-Schwarz-Stiftung
Max-Planck-Institut kommt nach Heilbronn
Die Dieter-Schwarz-Stiftung fördert die Forschung des Max-Planck-Instituts. Durch die Kooperation werden auch zwei Institute auf dem Heilbronner Bildungscampus angesiedelt..
(swr.de.  Krebsende?)

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NACHLESE
Interview mit Dietrich Murswiek
Das Verfassungsgericht urteilt gegen den Geist der Demokratie
Von Redaktion
Der Ampel-Bundestag darf das Grundgesetz ändern, bis der neue Bundestag seine Arbeit aufgenommen hat. Das erlaubt das Bundesverfassungsgericht. Gleichzeitig zögert die SPD-Politikerin Bärbel Bas die Konstituierung des neuen Bundestages hinaus. Das ist legal, widerspricht aber dem Geist der Demokratie, urteilt der Staatsrechtler Dietrich Murswiek im Gespräch mit Roland Tichy..
(Tichys Einblicker. Werden Volksvertreter zu Volksverrätern?)
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Für Lügenkanzler stirbt man nicht!
Von WOLFGANG HÜBNER
„Mit der Verkündigung des Verteidigungsfalles geht die Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte auf den Bundeskanzler über“ (Artikel 115 b des Grundgesetzes). Friedrich Merz hat in seinen Äußerungen zum deutschen Vorgehen im Ukrainekrieg nicht verschwiegen, dass für ihn die Verteidigung Deutschlands schon an der Grenze zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation beginnt. Wer ihn zum Kanzler macht, muss um das Risiko mit diesem Politiker wissen. Alle Angehörigen der Bundeswehr und alle, die künftig wehr- und kriegsfähig werden sollen, wissen jetzt schon, dass sie in dem von einer Bundesregierung unter Merz erklärten Verteidigungsfall für einen Kanzler kämpfen sollen, der mit einer dokumentierten Lüge die Bundestagswahl gewonnen hat. Doch für Lügenkanzler stirbt man nicht! Deshalb ist jeder junge Mann und jede junge Frau aufgefordert, dem Oberbefehlshaber Merz den Gehorsam zu verweigern. Und nicht erst im Ernstfall, sondern sofort nach der Wahl des CDU-Politikers zum Bundeskanzler.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Das Wort Witschaftsweise gehört auf den Müll . Wirtschaftsweise hätten NIE Habecks Machenschaften durchgehen lassen . Wenn es um die deutsche Wirtschaft und nicht um Parteibuch-Philosophie gegangen wäre.
(Leser-Kommentar, welt.de)
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Das 100.000-Euro-Extragehalt der Verfassungsrichter
Die Hüter des Grundgesetzes erzielen teils beträchtliche Nebeneinkünfte. Woher das Geld stammt, bleibt dabei meist intransparent. Allerdings können die Richter zur Bekanntmachung ihrer Nebeneinnahmen nicht gezwungen werden..
(welt.de. Fassungslos. Noch Fragen, wo der Rechtsstaat geblieben ist?)

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Die Berliner Krokodil-Armee
Die kommende Regierung strebt nach Höherem und nähert sich historischen Bestleistern an, etwa Big Spendern wie Bokassa, Caligula, Idi Amin, Qin Shi Huang, Shaka Zulu, Stalin oder Turkmenbaschi. Deutschland lernt nur von den Besten!..
(achgut.com. Von 3. bis 1. Wahl tragen keine Füße. Dazu braucht's ganze Köpfe.)

Blick zurück – nach vorn
Blackbox KW 11 – Merz – Der billige Jakob
Von Stephan Paetow
Alles muss raus! 50 Milliarden, 100 Milliarden … und noch einen Blumenpott für die grünen Damen dazu. Haushalten, Liquidität, Staatsräson, Kaufmannsehrenwort, und Vertrauen werden verramscht..
(Tichys Einblick. Was ist der Unterschied zwischen Ramstein und Ramsch?)

llegale Migration
„Letzte Chance für eine geordnete Migrationspolitik, ohne Flüchtlingskonvention aufzugeben“
Zur Eindämmung der irregulären Migration will die Union ein Drittstaaten-Modell durchsetzen: Asylbewerber würden dann zur Prüfung ihrer Anträge in ein Land außerhalb der EU gebracht. Die SPD hat starke Vorbehalte. Doch auf EU-Ebene kommt Bewegung in die Sache – und die Rolle Deutschlands wird entscheidend...
(welt.de. Scheißegal. Weiter so ohne Rechtsstaat. Jetzt war die Merkel schon mal hier. Auf Dummies in Politik und Medien ist Verlass. Grundgesetz für Kannitverstan.)

Milliarden-Schulden
„Nicht gerechtfertigt“ – Merz verwahrt sich gegen Vorwurf der Wählertäuschung
(welt.de. Friedrich Eulenspiegel oder Münchhausens Erbe?)

Merz bedauert Mailbox-Nachricht an Haßelmann
AfD klettert in neuer Umfrage
Die AfD verkürzt den Abstand zur Union. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut INSA wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, klettert die AfD um einen Prozentpunkt auf 22 Prozent. Stärkste Kraft bleiben die CDU und CSU mit unverändert 28 Prozent. Die Union liegt damit noch 6 Prozentpunkte vor der AfD. Die SPD verharrt bei 16 Prozent, die Grünen bei 11 Prozent, die Linke bei 10 Prozent und das BSW bei 5 Prozent. Die FDP verliert einen Prozentpunkt und rutscht auf 3 Prozent ab. Eine der sonstigen Parteien würden 5 Prozent wählen...
(focus.de. Wer nimmt 12-Millionen-Merz gegen 100 Milliarden "Klimaschutz" von Communism? Hundertprozentiger Mist.)

US-Vizepräsident
„Europa läuft Gefahr, zivilisatorischen Selbstmord zu begehen“, sagt J.D. Vance
(welt.de. Zivilisationen kommen und gehen. Merz geht bevor der April kommt.)

Ein Blick auf alte und neue Kriegsrhetorik
Sterben für Regenbogenflagge und Flüchtlinge?
Von Roland Tichy
Die Bundeswehr wird mit Summen aufgerüstet, die an Weltkriegs-Dimensionen heranreichen. Aber ist Geld alles? Oder müssen die Bemühungen daran scheitern, dass kaum jemand vorhanden ist, der die Bereitschaft zur Aufopferung mitbringt?..
(Tichys Einblick.Der Indianer fühlt keinen Schmerz.)

Großbritannien
UN-Richterin hält Sklavin aus Afrika – Festnahme
Eine ugandische Richterin der Vereinten Nationen soll eine junge Afrikanerin als Haushälterin und Kindermädchen ausgebeutet haben. Sie wurde festgenommen – das Video der Verhaftung verbreitet sich im Netz...
(Junge Freiheit. Was wird aus Großbritanniens Kolonien?)

Neben der Spur
Letztlich ist alles Infrastruktur, auch die „Omas gegen Rechts“
Von Harald Martenstein
Was die bockigen Wähler wollen, passt Union und SPD bei ihrem gigantischen Schuldenplan nicht in den Kram. Aber kein Problem: Geht ja auch alles mit dem alten Bundestag. Und so regiert die Ampel einfach weiter, mit CDU-Chef Merz in der FDP-Rolle. Wie war das noch mal mit der Staatsgewalt des Volkes?
(welt.de. Die Staatsgewalt ist dem Volk ausgegangen und wurde nicht wiedergefunden.)

Linksverkehr.

Auf dem Weg zu Schwarz-Rot
Das teure Unvermögen des Friedrich Merz
Lieber teuer regieren, als nicht regieren? Mit Rekordschulden und Wortbrüchen will sich CDU-Chef Friedrich Merz die Kanzlerschaft erkaufen. Die Zeche zahlt der einfache Deutsche. Ein Kommentar von Kurt Zach..
(Junge Freiheit. Für Blinde ist alles grün.)

 

 

 

Merz will Zugriff auf unsere Bankkonten

Von Vera Lengsfeld

Nachdem unser Möchtegern-Kanzler Merz die größte Schuldenorgie seit Bestehen der Bundesrepublik eingeleitet hat und mit den Grünen die Deindustrialisierung Deutschlands ins Grundgesetz schreiben will, lässt er die Öffentlichkeit sogleich wissen, dass dies nicht das Ende der von ihm geplanten Grausamkeiten ist.

Umgehend hat seine Propagandaabteilung einen Tweet auf X veröffentlicht, in dem steht, Deutschland habe nach Einigung mit SPD und Grünen Spielräume für Investitionen und Infrastruktur. Und dann kommt der Hammer:

„Wichtig wird für uns dabei sein, dass wir privates Kapital mobilisieren. 500 Milliarden € für 12 Jahre klingt sehr viel, ist aber bei Weitem nicht das, was wir für unsere Infrastruktur wirklich brauchen“, betont Friedrich Merz. Aus den Kommentaren geht hervor, dass kaum jemand bereit sein wird, sein Geld Merz zur Verfügung zu stellen.

Das weiß Merz auch. Unter „mobilisieren“ versteht er Zwangsanleihen von etwa 10 % des Privatvermögens auf Spar- und Girokonten. Es ist wirklich ernst, denn EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat vor wenigen Tagen verkündet, dass die EU Gleiches vorhat und innerhalb eines Monats eine Gesetzesinitiative vorlegen will.

Hier die Beweise:
Video-Player
00:00
01:51
(Das Video stammt von Patrick Lynen)

Siehe dazu auch den Post der CDU auf X.
(vera-lengsfeld.de)

Der Billionen-Staatsstreich der Wahlverlierer

Von WOLFGANG HÜBNER

Deutschland rumänisiert sich in rasantem Tempo. Nachdem Friedrich Merz und die CDU/CSU nun auch die Grünen für den Regierungsverlust großzügig auf Kosten des künftig lebenslänglich in den Schuldturm eingesperrten Volkes entschädigt hat, steht der Kanzlerschaft eines Wahlbetrügers und üblen Kriegstreibers fast nichts mehr entgegen. Die Systemmedien schwenken schon längst die weiße Fahne, das Bundesverfassungsgericht der Parteirichter funktioniert gewohnt einwandfrei im Sinne des Machtkartells. Der faktische Staatsstreich der Wahlverlierer ist so gut wie in trockenen Tüchern.

In dieser Situation, in der viele Wähler ohnmächtige Wut und Verachtung für die Strangulierung der noch übriggebliebenen deutschen Demokratie empfinden, ist Realitätssinn und Nüchternheit bei der Einschätzung der Lage ratsam: Die Kräfte der bürgerlichen Vernunft und Verteidiger wirklicher deutscher Interessen in unserem Volk haben einstweilen und vielleicht auf lange Zeit eine schwere Niederlage hinzunehmen. Diese Kräfte waren und sind zu schwach, auch zu uneinig, die totale Machtübernahme des Parteienkartells verhindern zu können.

Zwar gibt es laut der letzten Bundestagswahl zehn Millionen AfD-Wähler. Doch zu Straßenprotesten, die in einer lebendigen Demokratie nun unweigerlich folgen müssten, sind nur die hochsubventionierten Kampf- und Schlägertruppen des Systems massenhaft bereit. Da der jetzige Staatsstreich sich präventivhalber nicht zuletzt gegen den Aufstieg der AfD richtet, ist vielmehr eine verschärfte Repressionswelle gegen die einzige politische Opposition sowie gegen jede Widerstandsregung im Land zu erwarten.

Der kommende Betrügerkanzler hat seine Ankündigung, die AfD zu halbieren, dadurch realisiert, dass diese sich parlamentarisch verdoppelt hat. Diese Blamage eines Großmauls wird den Hass von Merz auf die Alternativen noch potenzieren. Dabei hat er selbstverständlich Sozialdemokraten und Grüne fest an seiner Seite. Dieses Bündnis mit den Linken braucht die Union schon deshalb, weil sie die Partei der Alten, Satten und Schlafschafe ist.

Wer hingegen noch wertschöpfend arbeitet, Normalverdiener ist und sein Hirn nicht total von der alltäglichen Propaganda vernebeln lässt, ist objektiv der natürliche Feind und Leidtragende des Staatsstreichs. Alles kommt für das Kartell darauf an, diese Gefahrenquelle für ihre Macht unter Kontrolle zu halten. Deshalb müssen Deutschland und die Deutschen militarisiert, also auf einen äußeren Feind ausgerichtet werden. Dieser Feind sitzt nicht nur in Moskau, sondern nun auch in Washington.

Wenn sich überhaupt eine erfolgversprechende Opposition gegen die Rumänisierung Deutschlands bilden kann, dann nur mit Überwindung von Abgrenzungen, Kleinmut und Parteienegoismus. Ansonsten werden Merz, Klingbeil und die lachenden Grünen fest im Sattel sitzen – Wahlen hin oder her.
(pi-news.net)

Syrien

Syrien: Muslime entführen und foltern möglicherweise Christen

Von Uzay Bulut

(Englischer Originaltext: Syria: Muslims Kidnapping, Possibly Torturing, Christians - Übersetzung: Daniel Heiniger)

Die Verfolgung der Christen in Syrien hat zugenommen, seit Ahmed Al-Sharaa das Amt des Präsidenten des Landes übernommen hat, nachdem seine mit Al-Kaida verbundene Terrorgruppe Hayat Tahrir al-Sham im Dezember das Assad-Regime gestürzt hatte. Seit kurzem trägt Al-Sharaa Anzug und Krawatte und präsentiert sich im Westen als "Gemäßigter". In Schulbüchern ersetzte seine Regierung allerdings das Wort "Gesetz" durch "Scharia" und nutzte die islamische Lehre zur Rekrutierung der neuen Armee des Landes. Im Bild: Al-Sharaa schüttelt dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan während einer Pressekonferenz in Ankara, Türkei, am 4. Februar 2025 die Hand. (Foto von Ozan Kose/AFP via Getty Images)

Bedauerlicherweise hat die Verfolgung der Christen im syrischen "Tal der Christen" (Wadi al-Nasara), das überwiegend von ursprünglich aus Antiochia stammenden Griechen bewohnt wird, zugenommen.

Nachdem Streitkräfte der mit al-Qaida verbundenen Terrorgruppe Hayat Tahrir al-Sham (HTS) Damaskus erobert und im Dezember 2024 das syrische Assad-Regime gestürzt hatten, forderten sie die Bewohner des Tals der Christen auf, alle zur Selbstverteidigung aufbewahrten Waffen abzugeben, und sagten ihnen, dass Zivilisten nicht zu Schaden kommen würden. Seit der Machtübernahme der Dschihadisten in Syrien sind jedoch rund 500.000 Christen im Land zunehmender Verfolgung und Entführung ausgesetzt.

Am 14. Februar 2025 wurden etwa zehn christliche Männer von Muslimen aus einem Dorf im Tal entführt, Berichten zufolge jedoch später wieder freigelassen. Am 16. Februar wurden weitere Christen – drei von ihnen als Majd Shahoud, Tony Salloum und Bahjat Shehab – aus einem anderen Dorf in der Gegend entführt. Quellen vor Ort zufolge werden sie von ihren Entführern gefoltert.

Innerhalb weniger Tage drangen bewaffnete Islamisten in einen Friedhof in der christlichen Stadt Zaydal östlich der Stadt Homs ein, wo sie ein Steinkreuz umstürzten und zerschlugen und Gräber entweihten. Am 17. Februar warfen maskierte Männer Rauchbomben auf die Kirche Unserer Lieben Frau von der Verkündigung im christlichen Dorf al-Masmiyah in Daraa.

HTS ist eine Terrorgruppe, die 2017 aus dem Zusammenschluss von fünf islamistischen Milizen entstand. Seitdem herrscht HTS über Idlib im Nordwesten Syriens. Im Jahr 2018 wurde sie vom US-Außenministerium als ausländische Terrororganisation eingestuft.

Ende November 2024 starteten dschihadistische Kräfte unter der Führung von HTS eine Offensive. Im Dezember stürzte HTS in weniger als zwei Wochen bei einem Marsch durch Syrien Bashar al-Assad und beendete damit das sechs Jahrzehnte andauernde Baath-Regime seiner Familie.

HTS-Gründer Ahmed Al-Sharaa, früher bekannt als Abu Mohammad al-Jolani, wurde damals Präsident und De-facto-Herrscher Syriens. Zuvor hatte er als "Absolvent" der Jabhat Al-Nusra (Nusra-Front) gedient, einer anderen als ausländische Terrororganisation eingestuften Organisation und syrischem Ableger von Al-Qaida. Ein für seine Festnahme ausgesetztes Kopfgeld von zehn Millionen Dollar wurde von der Biden-Regierung am 20. Dezember 2024 aufgehoben, vermutlich in der Hoffnung, er würde Syrien nicht in den Graben extremistischer Gruppierungen führen.

Die Anführer des Islamischen Staates (ISIS) nutzten das von HTS kontrollierte Gebiet in Syrien als sicheren Hafen. Zwei bedeutende US-Militäroperationen richteten sich gegen ISIS-Anführer in von HTS kontrollierten Gebieten: Abu Bakr Al-Baghdadi im Jahr 2019 und Abu Ibrahim Al-Hashimi Al-Quraishi im Jahr 2022.

Aufgrund seiner Verbindungen zu al-Qaida und ISIS wurde HTS zudem vom UNO-Sicherheitsrat als Terrororganisation auf die schwarze Liste gesetzt. Die Bezeichnung wurde in das Recht der Europäischen Union übernommen und wird von allen 27 EU-Mitgliedstaaten befolgt.

Wie die US-Kommission für internationale Religionsfreiheit im Jahr 2022 in "Religiöse Freiheit in Syrien unter Hay'at Tahrir al-Sham (HTS)" berichtete:
"[HTS] bleibt eine wirksame Quelle eines salafistischen Dschihadismus, der die Religionsfreiheit nonkonformistischer sunnitischer Muslime einschränkt und das Eigentum, die Sicherheit und die Existenz religiöser Minderheitengruppen wie Alawiten, Christen und Drusen bedroht. Darüber hinaus verschärft HTS durch seine Pflege einer für beide Seiten und politisch zweckmäßigen Beziehung zur Türkei – die selbst durch ihre militärischen Einfälle in Nordsyrien eine deutliche Bedrohung für gefährdete religiöse Minderheitengruppen darstellt – die gefährlichen Bedingungen der Religionsfreiheit in und um Idlib.

"HTS, oder Organisation zur Befreiung der Levante, hat seit ihrer Gründung im Jahr 2011 als Jabhat al-Nusra, ursprünglich eine syrische Front für den Islamischen Staat im Irak, der damals selbst ein irakischer Ableger von al-Qaida war, mehrere Namens- und angebliche Identitätsänderungen durchgemacht. Die aufeinanderfolgenden Umbenennungen und "Rebrandings" von HTS scheinen die Strategie von al-Qaida in Syrien widerzuspiegeln, Zweigstellen zu gründen und sie als lokal gewachsene Organisationen zu präsentieren, die als Reaktion auf die Bedürfnisse der Syrer entstanden sind ...

"In den Jahren 2021 und 2022 beging HTS weiterhin einige der gleichen Menschenrechtsverletzungen – darunter Folter, erzwungenes Verschwindenlassen, Vergewaltigung und andere sexuelle Gewalt sowie Tötungen in Haft – die die unabhängige internationale Untersuchungskommission der Vereinten Nationen für Syrien bis 2020 für die Organisation und ihre Vorgänger dokumentiert hat. Nachdem HTS Regierungsgefängnisse übernommen und zusätzliche Gefängnisse eingerichtet hatte, setzte sie konfessionell motivierte Inhaftierungen und damit verbundene Entführungen und Lösegeldforderungen gegen Angehörige von Minderheitengruppen ein. Religiöse Minderheiten, darunter nicht-sunnitische Muslime und Drusen – beides langjährige Ziele der Diskriminierung, Belästigung und des erzwungenen Sunnitentums durch sunnitische Rebellengruppen – sind zum sunnitischen Islam konvertiert oder aus den HTS-Gebieten geflohen, und diejenigen, die geblieben sind, sind in den offiziellen Gremien, die das Gebiet regieren, nicht vertreten."

Im Jahr 2023 berichtete das US-Außenministerium:
"Bewaffnete Terrorgruppen wie Hayat Tahrir al-Sham haben eine breite Palette von Menschenrechtsverletzungen begangen, darunter Morde, Entführungen, körperliche Misshandlungen sowie die Rekrutierung oder den Einsatz von Kindersoldaten."

Seit kurzem trägt Al-Sharaa Anzug und Krawatte und präsentiert sich im Westen als "Gemäßigter". Er sprach von Plänen zur Bildung einer inklusiven Übergangsregierung, die vielfältige Gemeinschaften repräsentiert und die Institutionen aufbauen und das Land regieren soll, bis freie und faire Wahlen abgehalten werden können. In Schulbüchern ersetzte seine Regierung allerdings das Wort "Gesetz" durch "Scharia" und nutzte die islamische Lehre zur Rekrutierung der neuen Armee des Landes.

HTS verfolgt eine fundamentalistisch-islamische Agenda und strebt seit langem die Einführung der Scharia in Syrien an. Im Dezember 2024 berichtete die Menschenrechtsorganisation Open Doors:
"Unter der Kontrolle der HTS in Idlib ist es christlichen Geistlichen nicht gestattet, in einer Kleidung aufzutreten, die sie als Priester oder Pastoren erkennbar macht. Kreuze wurden aus Kirchengebäuden entfernt."

Al-Sharaa sagte letzten Monat, die Organisation nationaler Wahlen in Syrien könne bis zu fünf Jahre dauern.

"Christina", eine griechische Christin, die in einer Stadt in Syrien lebt, in der eine christliche Mehrheit lebt, erklärte Gatestone unter der Bedingung, anonym bleiben zu können, dass der Hauptgrund, warum es in ganz Syrien noch keine systematische Verfolgung von Christen gebe, darin liege, dass "die Medien sich in weiten Teilen des Landes und in vielen Bereichen auf christlich besiedelte Gebiete konzentrieren".

"Diese Aufmerksamkeit bedeutet, dass weniger überwachende Augen es den Dschihadisten ermöglichen könnten, zu weit zu gehen. Sie haben bereits einige christliche Gebiete, wo die Medienberichterstattung auf lokaler oder staatlicher Ebene eingeschränkt ist.

"Beispielsweise werden in Damaskus und Umgebung sowie in den ländlichen Gebieten, wo niemand die von dschihadistischen Kräften begangenen Übergriffe dokumentieren kann, sogar christlichen Frauen islamische Symbole wie den Hijab aufgezwungen. Das ist eine Verletzung unserer Freiheiten. In anderen Gebieten sind Christen Schikanen durch Muslime ausgesetzt, beispielsweise durch das Eindringen in christliches Land und christliche Häuser, Entführungen und Lösegeldforderungen für die Freilassung der Entführten.

"Die größte Angst der Christen ist die mögliche Anwendung des islamischen Rechts durch das Regime und die Einführung der Dschizya – einer Steuer, die Nichtmuslimen als 'Schutz' auferlegt wird – oder sogar die Auferlegung des Islams in der Zukunft. Was ich persönlich am meisten fürchte, ist der erneute Ausbruch bewaffneter Konflikte und die Möglichkeit, dass Dschihadisten Massaker an uns verüben."

Christina erwähnte, dass sie Syrien auch während der Jahre des Bürgerkriegs nicht verlassen habe, die wirtschaftliche Belastung für die christliche Gemeinschaft nun jedoch unerträglich geworden sei.

"Wir hoffen auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage, denn die Situation ist furchtbar. Viele Christen versuchen jetzt, insbesondere nachdem der Staat die Lohnzahlungen an Arbeitnehmer eingestellt hat, unterhalb der Armutsgrenze zu überleben. Auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist katastrophal. Wir leiden unter vielen Herausforderungen – sowohl aus wirtschaftlicher Sicht als auch in Bezug auf die Sicherheit."

Die Außenminister Frankreichs und Deutschlands, Jean-Noël Barrot und Annalena Baerbock, reisten am 3. Januar nach Damaskus, um laut Euronews ein klares Signal zu senden, dass ein "politischer Neuanfang zwischen Europa und Syrien möglich" sei, wie Baerbock es nannte.

Christina sagte, sie sei anderer Meinung:
"Ich glaube nicht, dass die Anerkennung einer mit Al-Kaida verbundenen Gruppe als offizielle Regierung gerechtfertigt ist, insbesondere nachdem ihre Führer, allen voran ihr Präsident, zuvor bewiesen haben, dass sie Terroristen sind und ihretwegen das Blut von so vielen Menschen vergossen wurde."

"Die Anerkennung einer solchen Terrorgruppe durch den Westen wäre ein Akt der Ungerechtigkeit gegenüber den Unschuldigen, die von ihnen ermordet wurden, und wir wissen, dass es sich um dieselbe Terrorgruppe handelt, ganz gleich, was sie heute zu sein behauptet."

"Syrien muss ein säkulares und demokratisches Land sein. Es muss auch politische Parteien geben, die Christen vertreten. Das neue Syrien kann nicht ohne Parteien aufgebaut werden, die die Minderheitengruppen im Land vertreten, wie etwa Christen, Kurden, Drusen und Alawiten."

"Die offizielle Anerkennung und Akzeptanz der Dschihadisten durch westliche Regierungen ist, als würde man den Christen im Besonderen und allen, die anderer Meinung sind, generell das Schwert an den Hals legen."

Christina sagte, dass die meisten Christen in Syrien griechische Abstammung hätten, aber seit Jahrhunderten einer Zwangsarabisierung ausgesetzt seien:
"Heute sprechen unsere Griechen in Syrien Arabisch, weil die arabischen Muslime seit ihrer Invasion in die Levante im siebten Jahrhundert sich geweigert haben, Raum für andere Sprachen zu lassen. Mit anderen Worten, alles wurde arabisiert, indem die arabische Sprache aufgezwungen und jeder verfolgt wurde, der Griechisch sprach, mit Ausnahme dessen, was das Arabische nicht arabisieren konnte, aus griechischen Begriffen, die wir bis heute in unserer Umgangssprache verwenden. Der Islam toleriert keine anderen Kulturen, daher wurde die griechische Sprache nach und nach abgeschafft, bis sie unter den Menschen verschwand und ihre Existenz auf das Gebiet der theologischen Studien beschränkt war.

"Ich hoffe, dass Griechenland etwas unternimmt, um uns, den griechischen Christen hier, zu helfen. Beispielsweise indem es Hilfe schickt oder unsere Regionen vor zukünftigen Angriffen schützt. Oder indem es uns hilft, hier rauszukommen, vor allem jenen, die schon immer darunter gelitten haben, dass ihre Gebiete Konfliktgebiete sind. Ich denke, dass die griechische Regierung jetzt eine Verantwortung gegenüber unseren Leuten hier hat."

Eiad Herera, Sprecher der Antiochisch-Griechischen Organisation, sagte gegenüber Gatestone:
"Syrische Christen, darunter auch griechische Antiocher, sind seit langem eine friedliche und tolerante Gemeinschaft in Syrien und der Levante. Im Gegensatz zu anderen Gruppen haben sie keine Milizen gebildet oder am Bürgerkrieg teilgenommen. Sie besaßen nur Kleinwaffen zur Selbstverteidigung. Trotzdem sind sie wiederholt Entführungen, Angriffen auf ihre Kirchen und Friedhöfe und wachsender sektiererischer Gewalt ausgesetzt, während die neue Regierung sie nicht schützt. Die USA, die UNO, Griechenland und die internationale Gemeinschaft müssen dringend Maßnahmen ergreifen, um diese gefährdeten Gemeinschaften zu schützen. Dies ist ihre angestammte Heimat, doch ihre Zahl nimmt rapide ab."

(Uzay Bulut, eine türkische Journalistin, ist Distinguished Senior Fellow am Gatestone Institute. Quelle: Gatestone Institute)