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„Der geheime Krieg gegen Deutschland“

Am 7. Mai erscheint das neue Buch von Stefan Schubert „Der geheime Krieg gegen Deutschland. Unser Land im Fadenkreuz globaler Eliten“. Mit dem mehrfachen Spiegel-Bestsellerautor setzt sich erstmals ein ehemaliger Polizist und international anerkannter Sicherheitsexperte mit den verborgenen Machenschaften einer globalen Elite auseinander. Seine Rechercheergebnisse sind gleichermaßen brisant und besorgniserregend. Durch sein analytisches Vorgehen ist es Schubert gelungen, geheime Netzwerke und deren Finanzierungen offenzulegen und einen immer wiederkehrenden Modus Operandi zu ermitteln.

Die multiplen Krisen unserer Tage sind alles andere als schicksalhafte Zufälle; sie sind von Netzwerken inszeniert, wurden von langer Hand geplant und werden systematisch forciert. Denn eine globale Elite führt einen geheimen Krieg gegen die Bürger. Zu dieser Elite gehören Big Tech und Big Pharma, die Finanzindustrie, aber auch Organisationen wie die UN, die EU oder das WEF. Zu den Globalisten zählen Milliardäre wie Bill Gates und nicht zuletzt NGOs und die US-Geheimdienste CIA und NSA. Das Ziel der Eliten ist die Abschaffung der demokratischen Rechte und Freiheiten sowie die Installation einer Weltregierung.

Die große Transformation läuft bereits auf allen Ebenen und greift die Menschen in ihren privatesten Lebensräumen an:
• BlackRock: Der Berliner Politikbetrieb wird zu einer Filiale der globalen Finanzindustrie
• Grüne Milliardäre: das perfide Geschäftsmodell der Klimaeliten
• Wer sind die tatsächlichen Hintermänner der WHO und des Great Reset?
• Der WHO-Pandemievertrag: globaler Staatsstreich im Namen der Pharmaindustrie
• Massenmigration als Waffe: Welche Rolle spielt Deutschland?
• Weltsicherheitsrat und NATO: Klimawandel als Kriegsgrund
• Ist Correctiv eine geheime Stasi der SPD?
• Palantir: die Überwachungssoftware der US-Geheimdienste im Einsatz bei der deutschen Polizei
• US-Geheimdienste agieren in Deutschland nach Besatzungsrecht
• Nord Stream, die CIA und Bundeskanzler Scholz

Jeder Mensch auf diesem Planeten gerät dadurch ins Fadenkreuz. Dies zu erkennen und sich der Folgen bewusst zu werden, ist der erste Schritt, um die Angriffe auf ein freies und selbstbestimmtes Leben abzuwehren. Es ist an uns allen, aufzustehen – für die Menschheit und für die Freiheit!

Mit dem vorherigen Text bewirbt der Verlag unter anderem das brisante Enthüllungsbuch und ein Blick auf die ersten Seiten verdeutlicht die explosiven Rechercheergebnisse vom Beststellerautor Stefan Schubert. Denn wir leben in einer Zeit, in der dem Bürger vorsätzlich die Möglichkeit geraubt wird, in Ruhe über Ereignisse nachzudenken und Geschehnisse einzuordnen. In atemlosem Galopp geht es in den Nachrichtenbeiträgen vom Kriegsgeschehen in der Ukraine über den Konflikt im Gazastreifen bis hin zu den staatlich orchestrierten Anti-Rechts-Demonstrationen und wieder zurück. Während die Protagonisten der letztgenannten Veranstaltung zur Ausgrenzung von politisch Andersdenkenden und zum Hass gegen die AfD und Millionen ihrer Wähler aufrufen, framen die Mainstream-Medien und die politischen Machthaber die Demonstrationen als einen wichtigen Beitrag im sogenannten Kampf gegen Hass und Hetze.

Wir erleben im »besten Deutschland aller Zeiten« eine Wiederauflage des bekannten Herrschaftsprinzips divide et impera (lateinisch für »teile und herrsche«). Die Machthaber spalten die Bevölkerung in unterschiedliche Gruppen auf, hetzen diese sodann aufeinander und können mithin in Ruhe ihre eigentlichen Pläne vorantreiben. Und es ist dieser Krieg gegen den Souverän, seine Rechte und seine Freiheiten, der die mit Abstand größte Bedrohung für die Menschen seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges darstellt.

Dieses Buch deckt auf und analysiert, wie umfassend der Angriff der globalen Akteure und deren Netzwerke auf Deutschland und seine Bürger mittlerweile abläuft. Die Politik schützt nicht etwa ihre Bevölkerung, sondern liefert sie den Machteliten schutzlos aus – Akteuren, die sie obendrein mit Milliarden von Steuergeldern versorgt. Vergessen Sie die verbreiteten Narrative von Klimarettung, grüner Energie oder Nachhaltigkeit – diese Schlagworte dienen nur der Ablenkung von einer gigantischen globalen Umverteilungsmaschinerie von unten nach oben. Die Abschaffung demokratischer Rechte steht ebenso auf der Agenda wie die Installierung einer Weltregierung.

Der vorbereitete WHO-Pandemievertrag ist dabei nichts Geringeres als ein globaler Putsch gegen die Menschheit. Dieses totalitäre Gebaren kommt auch zur Anwendung bei der »Agenda 2030«, die eine systematische Zerstörung der Landwirtschaft betreibt, um durch eine globale Planwirtschaft die Lebensmittelversorgung zu kontrollieren und höchste Profite mit Laborfleisch und Insektennahrung zu generieren. Bei den Recherchen wurde erschreckenderweise deutlich, wie weit das Berliner Regierungsviertel bereits von international tätigen Finanzunternehmen wie BlackRock unterwandert und fremdgesteuert wird.

Ist dies auch der Grund, aus dem der ehemalige BlackRock-Statthalter für Deutschland, Friedrich Merz, die AfD dämonisiert und mehr oder weniger unverhohlen eine Regierung mit den Grünen vorbereitet? In diesem Buch erhalten Sie die Antwort.

» Stefan Schubert: „Der geheime Krieg gegen Deutschland. Unser Land im Fadenkreuz globaler Eliten“ 
» Telegramm-Kanal von Stefan Schubert: Schuberts Lagemeldung
(pi-news.net)

Wir müssen das Recht auf freie Meinungsäußerung gegen alle Versuche, es einzugrenzen, immer wieder erstreiten

Von Gastautor Peter Schewe

Vera Lengsfeld und ich folgten einer Einladung des Freiberger Forums zu einem Gesprächsabend im Festsaal der Stadt Freiberg.

Freiberg, die Silberstadt Sachsens ist immer eine Reise wert. Ihrer Entstehung verdankt sie dem Berggeschrei im 12. Jahrhundert, jedem stand es frei, nach Silber zu graben. Der Berg war freigegeben für jedermann, in Zeiten der feudalen Leibeigenschaft keine Selbstverständlichkeit. Diese Idee von Freiheit hat sich in der Bürgerschaft bis heute erhalten und die Stadt und ihre Bürger über manch dunkle Zeiten hinweggeholfen. Das Freiberger Forum e.V., ein Zusammenschluss Freiberger Bürger, die sich der Meinungsfreiheit und der Suche nach der Wahrheit verpflichtet fühlen, steht heute noch oder wieder dafür.

Dass die Stadtväter, allen voran ihr Oberbürgermeister, den städtischen Festsaal trotz mancher Anfeindungen der Medien dafür zur Verfügung stellen, ohne auf Inhalte des dort geäußerten Einfluss zu nehmen und auch ein russischer Botschaftsrat nebst Herrn Baab dort auftreten durfte, ist für mich in heutigen Zeiten ein hoffnungsvolles Zeichen bürgerlicher Freiheit, auch wenn ich persönlich zu Putin und dem Krieg eine andere Meinung vertrete. Traurig nur, dass es nicht mehr zu den Selbstverständlichkeiten unserer Zeit gehört, unbehelligt seine Meinung äußern zu können. Umso mehr sind die Aktivitäten des Freiberger Forums anzuerkennen.

Freiberg hat einiges zu bieten: Die älteste Bergakademie Deutschlands, heute TU, das älteste Stadttheater der Welt, das Schloss mit der größten Mineraliensammlung, der Dom mit Tulpenkanzel und Goldener Pforte, die wunderbaren Renaissancefassaden mit ihren Eingangsportalen und Fenstergewänden und nicht zuletzt der Stein am Obermarkt, der den Ort markiert, wo der Prinzenräuber Kunz von Kauffungen hingerichtet wurde. Abgesehen davon, dass es einer Stadt nicht zustand, einen Adligen ins Jenseits zu befördern, wie anders wäre die Geschichte Sachsens verlaufen, wenn den beiden Erbprinzen Ernst und Albrecht dabei etwas zugestoßen wäre. Die spätere Teilung wäre Sachsen evtl. erspart geblieben oder die Erbteilung hätte auch das albertinische Sachsen in eine unbedeutende Kleinstaaterei geführt, so wie es mit Thüringen nach Ernst dem Weisen geschah. Am Obermarkt findet alljährlich die große Bergparade statt. Ich habe sie vor einigen Jahren selbst erlebt, und es ist schon ein ergreifendes Gefühl, wenn das Steigerlied „Glück auf Glück auf…“, die Hymne des Erzgebirges, aus tausenden Kehlen erklingt. Wie oft habe ich selbst im Freitaler Männerchor zur Mettenschicht dieses berührende Lied gesungen.

Was uns als Gäste des Freiberger Forums erwartete und was die Freiberger von uns erwarteten, blieb für mich zunächst unklar. Als Motto einigte man sich auf den Begriff ‚Parallelen‘. Es galt, Erfahrungen aus der DDR-Vergangenheit mit heutigen Zeiterscheinungen zu vergleichen und ggf. Parallelentwicklungen aufzuzeigen. Dazu dienten mir meine 2021 verfassten Erinnerungen (Mein Leben in der DDR – Erinnerungen 1950-1990), Vera Lengsfeld schöpfte aus ihrem politisch bewegten Leben. Sie verglich das Agieren des Verfassungsschutzes heute mit dem der Stasi damals und kam zu dem Schluss, nicht DDR 2.0 sondern DDR 4.0 wäre hier zutreffender, wenn Herr Haldenwang meint, ‚falsche‘ Denkmuster schon bekämpfen zu müssen, ehe sie sich artikulieren und öffentlich verbreiten können.

Auch über die Rolle der Kirchen damals und jetzt wurde gesprochen. Während in der DDR sich die Kirchen noch vom Staat distanzierten, dienen sie sich jetzt eher dem Mainstream an und verlieren damit mehr und mehr an Bedeutung.

Natürlich kam auch die angeblich menschenverursachte Klimakatastrophe als neues Narrativ des Kampfes gegen den Kapitalismus zur Sprache und vieles andere, was derzeit faul ist im Staate Dänemark. So auch zum Beispiel die weitere Pervertierung unseres Wahlsystems durch die jüngste Wahlrechtsreform und dem daraus noch stärker erwachsenen Einfluss der Parteien auf das politische Geschehen. Zum Thema Klima wäre den Freibergern ein gesonderter Gesprächsabend zu empfehlen.

Nicht gut vorbereitet war ich auf die mehrfach vom Publikum aufgeworfenen Frage, wie man denn etwas ändern könne an den derzeitigen Verhältnissen, nur eine andere Partei zu wählen, das bringe ja wohl auch nichts. Und wie schwer es ist, als Parteiloser eine Wahl selbst auf kommunaler Ebene zu gewinnen, auch dafür wurden Beispiele genannt.

Mit unserer Empfehlung, immer und überall offen und jedem gegenüber seine Meinung zu vertreten und auf die Missstände hinzuweisen, sich dabei des eigenen Verstandes zu bedienen und alles kritisch zu hinterfragen, liefen wir wohl beim Freiberger Forum eher offene Türen ein. Aber ob das allein ausreicht, bestehende Machtstrukturen zu ändern und dem Individuum mehr Freiheit und Gewicht zu verschaffen, das blieb offen.

Wir müssen uns das Recht auf freie Meinungsäußerung gegen alle Versuche, es einzugrenzen, immer wieder erstreiten. Es reicht eben nicht, es nur in der Verfassung stehen zu haben. Auch die DDR hatte eine geschriebene Verfassung, weshalb ja immer noch einige meinen, sie könne deshalb kein Unrechtsstaat gewesen sein. Während man sich hier im alten Westen anlässlich des 75. Jubiläums der Verfassung im Wohlgefühl moralischer Überlegenheit badet, sollte man nicht vergessen, dass eine Verfassung allein weder Demokratie noch Rechtsstaat garantiert. Ohne das Vertrauen einer großen Mehrheit in die Organe der Verfassung nützt die beste Verfassung nichts.

Insgesamt war es für mich eine angenehme Erfahrung, vor ca. 150 Leuten meine Ansichten zur gegenwärtigen politischen Entwicklung darlegen zu dürfen und damit offenbar auf Zustimmung zu stoßen. Auch dass die 11 mitgebrachten Exemplare meines Buches im Handumdrehen verkauft waren, lässt auf weitere Nachfrage hoffen.

Zum Abschluss des Abends wurde gemeinsam das Steigerlied gesungen, auch das gehört zum Ritual des Freiberger Forums.

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann jederzeit auf youtube unter
https://youtu.be/QV-4_ezgeUk verfolgt werden.
Regenstauf, den 22.04.2024
(vera-lengsfeld.de)

(tutut) - "Religionen sind wieder mächtig im Kommen und waren auch nie richtig weg", stellt Fritz Senn in "Unser Urgebet" fest. "Christen marschieren an allen Fronten, Muslime, teils bewaffnet, erst recht, daneben regt sich das ganze Spektrum bizarrer Sekten. Fundamentalisten zeigen ihr Fundament. Gegen das Faktum istso wenig auszurichten wie gegen Erderwärmung oder Viren. Vielleicht bleibt nur Resignation, und die führt nicht weiter, sondern betäubt bestenfalls. Immerhin. Wahrscheinlich ist der Mensch in der Tat unheilbar religiös angelegt. Argumente bewirken nichts, schon wegen der gegebenen Schieflage: Atheismus wäre durch vernünftige Argumente entkräftet, Religion ist es nie. Auch wenn sich alles, was ungläubige Wissenschaft vorgibt, als falsch erweisen sollte, wäre damit die göttliche Erschaffung der Welt nicht bewiesen. Wir wüssten  dann einfach  gar nichts. 'Gott' ist für alles zur Stelle, was wir sonst nicht erklären können. Zaubern macht selig". Fritz Senn, geboren 1928, ist Schweizer Publizist und James-Joyce-Experte. Er bezeichnet sich selbst als Vertreter der Ochlokinetik, jener "fröhlichen Wissenschaft vom Menschen als einem Wesen, das den anderen grundsätzlich im Weg steht". Von ihm stammt auch die Lehre der Tychomatik, der "Kunde vom souveränen Fummeln des Schicksals zu meinen Ungunsten".  Verständlich, wenn er meint: "Freilich offenbart Gott in der Wahl seiner Sprachrohre einen eigenartigen Geschmack. Dass Religionen gegen Vernunft immun sind, versteht man ja noch, dass ihnen die Lächerlichkeit nichts anhaben kann, erstaunt manchmal doch. Die Immunität ist bewundernswert".  Der Nichtgläubige operiere unter dem Nachteil, dass er auf die von der Religion bereits vorgegebenen Prämissen eingehen müsse. Die Vorstellungen seien schon da. Man sei von vornherein an das Wort 'Gott' gebunden, das durch seine bloße sprachliche Existenz etwas zu Beweisendes bereits behaupte. "Es gibt keinen Gott!" setze schon einen voraus. "'Was gibt es nicht? Gott! Warum reden wir dann von ihm?' Es gibt noch Unzähliges, was es ebenfalls  nicht gibt, nur haben wir dafür keinen Namen und somit erübrigt sich die Diskussion. Zu 'Religion' gibt es keine Gegenposition, und das verleiht der Bezeichnung Atheismus den Anschein, gleichfalls eine zu sein. Wer sich mit Sekten anlegen will, wird selber dazu. Man soll sie, die Religionen, sogar, wie es fast einstimmig heißt, respektieren. Vielleicht sagt uns jemand, warum eigentlich. Solange noch alles Religiöse durch eine Hülle von Respekt unantastbar wird, kommen wir, auch gesetzlich, nicht weiter. Wir kommen nicht weiter. Wer auch nur 'glaubt', ist er schon versichert und geschützt. Die nachweislich

Allergläubigsten auf unserer Welt sind die Selbtmordattentäter, sie opfern sich in Dienst einer höheren Aufgabe, was als von sich aus hehres Motiv keiner Rechtfertigung bedarf. Man sagt dann, sie sind gläubig, aber irregeleitet".  Wie sagte der Hamburger Polizeichef nach der Demo gegen Deutschland und für ein Kalifat? "Fakt ist aber auch, dass unser Grundgesetz nun mal mit dem Blick auf die Versammlungs- und auch Meinungsfreiheit auch extremistische Meinungskundgebungen zulässt“. Da waren wohl die Corona-Spaziergänger von viel schwererem Kaliber, so wie die von Politik, Polizei und Justiz verfolgt wurden als anscheinend staatsgefährdend. Und die Piloten ins Jenseits von Hamburg waren irgendwie irregeleitet, als sie am 11. September 2001 in die Türme von Nev York steuerten.  Ein Problem bleibt, da läuten Sonntagsglocken Alarm. Fritz Senn: "Nicht alle Religionen können nebeneinander richtig seiin, wenn es die einzige Wahrheit gibt, die se vertreten. Alle, bis auf eine, müssen mindestens gelinde falsch  liegen.  Oder aber man einigt sich gerade auf die unverbindliche Relativität, die so integer bekämpft wird". Da walte der Kalif vor und brate einen Storch! In diesem Sinne sieht sich wohl eine Botin unter Dreifaltigkeitsberg als Inhaberin linksgrüner Religion, die zur Kommunalwahl lädt, welche die Zeichen der  Zeitung der Zeit nicht erkannt hat, sondern meint, zu  Tisch läuten zu können, ob Lokaljournalismus 99,9 Prozent Bockmist nach Martin Hecht oder gar 150 Prozent ist, da zur Zeitenwende Leserbastelseiten zahlenmäßig fast schon gleichauf liegen mit Redaktionsgewächsen. "Sieben Listen - 100 Bewerberinnen und Bewerber - So legen Parteien und Wählervereinigungen ihren Wahlkampf für die Gemeinderatswahl 2024 an". Als wäre Kommunalpolitik ein Stück von Lieschen Müller  hält sich da eine wohl für Domina von Spaichingen. Zeitung soll berichten, was ist, Sie: "Wir haben die Listen im Vorfeld gebeten, die groben Linien ihres Wahlkampfs zu skizzieren".  Und: "Der Heuberger Bote plant ein 'Speeddating für Gemeinderatskandidaten' am 3. Juni um 18.30 Uhr in der Stadthalle. Dabei sollen Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Sie auch

Wählerinnen und Wähler sind, möglichst viele der 100 Kandidatinnen und Kandidaten kennenlernen können. Wer Fragen an eine Partei oder Liste schicken will, bitte an ... oder eine Postkarte an Redaktion ... senden". Für entsprechende passende Propaganda wird dann schon wie gewohnt gesorgt? Was sagt das Landespressegesetz über die Aufgabe von Presse? "Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe, wenn sie in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt". Und: "Die Presse hat alle Nachrichten vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit, Inhalt und Herkunft zu prüfen. Die Verpflichtung, Druckwerke von strafbarem Inhalt freizuhalten oder Druckwerke strafbaren Inhalts nicht zu verbreiten (§ 20 Abs. 2), bleibt unberührt". Dass inzwischen nicht nur Druckwerke Presse sind wie zu Gutenbergs Zeiten, hat THE ÄLÄND noch immer nicht erkannt. Kein Wunder, dass Bildungsgipfel als Geröllhalden enden und KIrchenbewohner laut frau so: "Knapp 25 Jahre ist es her, dass Alpensegler den Turm der Stadtkirche als Brutplatz in Beschlag nahmen. Inzwischen gilt die hiesige Kolonie gar als größte Einzelkolonie Deutschlands. Doch wie es weitergeht, ist ungewiss. Hoch über Tuttlingens Dächern treibt ein Parasit derart sein Unwesen, dass die Jungtiere inzwischen reihenweise sterben. Die Betreuer geben alles, um die Seuche in den Griff zu bekommen". Geschenkt, wenn ein Pfarrer zum Sonntag schwärmt: "Wie lieblich ist der Maien! - Die Bäume schlagen aus und färben die Wälder in ein herrliches Grün, in den Gärten duftet es nach Apfelblüten und Grillfeuern, die Sonne wärmt die Haut, und viele zog es hinaus in die Natur und zu den Festen rund um den 1. Mai. Wie schön, dass man nach dem nasskalten April bei sommerlichen Temperaturen draußen sitzen und feiern kann". Da ist er zwar nicht gerade auf Höhe des Wetterberichts. Was anderes treibt Kollegin um: "Siegfried Knop hofft auf 600 Unterschriften - Tuttlinger startet Petition für eine Hundewiese - Vierbeiner sollen dort frei laufen können", und Zweibeinern winken "Kunst, Kirche oder Kruschteln? - Noch nichts vor am Wochenende? Hier sind Veranstaltungstipps für den Kreis Tuttlingen".  Frau in Trossingen hat Sorge auf der Seite "Spaichingen":  "Apotheken stehen vor Herausforderungen - Probleme mit dem E-Rezept - Technische Infrastruktur ist da, Umsetzung nur schleppend", Platznot für Zeitungen im Sozialismus, wer kann da schon Lokaljournalismus, also Leute, strengt euch an: "Am 9. Juni ist Wahltag: Sowohl die Kommunalwahlen als auch die Europawahlen stehen an. Gerne kündigen wir die Termine der Listen, Fraktionen und Abgeordneten im Kreis Tuttlingen in unserer Rubrik 'Kurz berichtet' an. Bitte senden Sie die Ankündigungen mindestens drei Tage vor dem Termin an die entsprechende Redaktion ... Bitte senden Sie Berichte über politische Veranstaltungen ebenfalls an diese Adressen und nutzen Sie nicht die Storybox. Die Texte sollten eine Länge von 900 Zeichen nicht überschreiten. Wir bewerten die uns zugesandten Texte nach üblichen, journalistischen Kriterien und behalten uns vor, sie zu verändern oder nicht abzudrucken. Gerne können Sie die Redaktionen im Kreis Tuttlingen zur Berichterstattung zu Terminen einladen. Wir besetzen ausgewählte Termine, die eine hohe Relevanz und einen Mehrwert für unsere Leserinnen und Leser bieten". So also geht Lokaljournalismus heute. Macht's doch selber! Der andere geht so, ein bisschen Krieg gefällig und keine Erinnerungskultur? Es gibt doch den Mann vom Nordkurier als Alleserklärer für Schicksalsschläge: "So teuer wäre ein Krieg in Deutschland - Forscher haben die Konflikte der vergangenen 150 Jahre analysiert - Was der Ukraine-Krieg insgesamt kosten könnte - Nach der russischen Invasion der Ukraine tobt in Europa ein Krieg, der sich auf die Nato-Staaten auszuweiten droht. China strebt mit aller Macht nach einer Wiedervereinigung mit Taiwan, zur Not auch mit militärischen Mitteln. Iran und Israel haben sich zuletzt erstmals in ihrer Geschichte direkt angegriffen. Aufstrebende Wirtschaftsmächte wie Indien, Südafrika oder Brasilien emanzipieren sich zunehmend von den Hegemonialmächten, von denen sie lange abhängig waren".  Nun hat Nostradamus das Wort: "Kriege sind mit dramatischen Folgen für die betroffenen Menschen verbunden. Doch sie haben auch eine wirtschaftliche Dimension. Hier könnte ein Schlüssel zur Reduzierung der Wahrscheinlichkeit von kriegerischen Konflikten in der Zukunft liegen: Denn die ökonomischen Folgen militärischer Auseinandersetzungen sind auch außerhalb der Landesgrenzen der beteiligten Kriegsparteien spürbar, teilweise sogar in erheblichem Maße". Am schlimmsten scheint das Schwäbische Meer dran zu sein, denn seine Hiobsbotschaften häufen sich: "Eingeschleppte Arten als Gefahr für das Ökosystem Bodensee - Neobiota sind ein menschengemachtes Problem - Drei verschiedene Optionen mit drei Beispielen". Ein Fall für grüne Supersüdländer, "Hagel und Söder sehen bei der Ampel ro": "Bayern und Baden-Württemberg kämpfen gemeinsam für süddeutsche Interessen - zur Not gegen den Bund: Die sogenannte Südschiene war jahrzehntelang eine politische Selbstverständlichkeit. Inzwischen muss dem Bündnis offenbar in regelmäßigen Abständen Erste Hilfe geleistet werden". Noch ein fake am Grundgesetz vorbei - "Land verspricht mehr Tempo bei Klagen von Flüchtlingen - Bisher dauern Gerichtsverfahren zu Asylbescheiden im Schnitt fast ein Jahr - Künftig sollen es drei Monate sein". Und Berlinkorrespondentin putzt die Leidplanke, während "Handwerk übt scharfe Kritik - Branche fordert mutige Maßnahmen von der Politik". Noch mehr von Olafs Offenbarungen? Sie liest im Kaffeesatz, nachdem sie wohl mit dem Dritten das Zweite geguckt hat: "Der Druck im Kessel steigt - Wer am Donnerstagabend 'Maybrit Illner' im ZDF eingeschaltet hat, kann sich in etwa vorstellen, wie die Haushaltsverhandlungen in den kommenden Wochen laufen werden: zäh. Und zwar noch zäher als die Kompromisssuche in den Monaten nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil".  Also würfeln oder Eingeweideschau: "Dass sich die Koalitionäre auf Kompromisse verständigen können, wirkt wenig wahrscheinlich. Doch wer weiß schon, wie sich die Ergebnisse bei den Europa- und Kommunalwahlen im Juni auf die Ampel-Regierung auswirken werden? Bruch oder Fortbestand - beides erscheint möglich".  Meinungsfreiheit? Die hat Ausgang. Also auf zum

"speeddating "am 3. Juni zur Botin unterm Dreifaltigkeitsberg in die Spaichinger Stadthalle.  Wikipedia erklärt's: "Speed-Dating ist eine um 1998 in den USA entworfene Methode, neue Flirt- oder Beziehungspartner zu finden. Die maximale Teilnehmeranzahl pro Geschlecht ist normalerweise auf sieben bis zehn Personen beschränkt. Neben der Partnersuche ergibt sich auch die Möglichkeit, Bekanntschaften ohne sexuelle Absichten zu schließen. Als Urheber gilt Rabbi Yaacov Deyo, Mitglied der jüdischen-orhodoxen Organisation Aish HaTorah mit Sitz in Los Angeles. Sein Ziel war es, eine Kontaktplattform für die jüdische Gemeinde zu schaffen. Alleinstehende jüdischen Glaubens sollten sich dadurch kennenlernen und die Zahl jüdischer Ehen erhöhen. Wenig später folgten kommerziell ausgerichtete Veranstaltungen ohne religiöse Vorgabe, an denen alleinstehende Männer und Frauen in gleicher Anzahl teilnahmen. Mittlerweile finden auch außerhalb der USA, unter anderem in Deutschland, derartige Veranstaltungen statt. Während der gesamten Veranstaltung lernt jeder männliche Single jeden weiblichen Single kennen und umgekehrt. Hierzu wird die Veranstaltung in Runden aufgeteilt, die jeweils circa sieben bis acht Minuten dauern. In dieser eng bemessenen Zeit haben die Singles die Gelegenheit, sich gegenseitig ein wenig kennenzulernen, gemeinsame Interessen und Hobbys und eventuelle Kinderwünsche abzufragen. Nach Ablauf der Zeit ertönt ein Gong als Zeichen, das zum Partnerwechsel auffordert. Gleichzeitig notieren die Singles auf ihnen vorher ausgehändigten Zetteln, ob sie ihr Gegenüber gerne wiedersehen wollen oder nicht. Nun wird aufgerückt, so dass sich männliche Singles und weibliche Singles in neuer Konstellation gegenübersitzen. Dies wird so lange wiederholt, bis jede mit jedem einmal gesprochen hat. Nach dem Speed-Dating können die Singles entscheiden, ob sie die soeben kennengelernten Singles wiedersehen möchten. Früher sammelte der Veranstalter zu diesem Zweck die zuvor ausgehändigten Zettel ein und wertete sie manuell aus. Viele Veranstalter sind jedoch inzwischen dazu übergegangen, das Speed-Dating über einen Online-Bewertungsbogen auszuwerten. Ein bis zwei Tage nach dem Speed-Dating ist der Auswertungsprozess in der Regel beendet. Spätestens nach Ablauf dieser Frist erhalten die Singles eine Nachricht darüber, welche Singles des jeweils anderen Geschlechts sie wiedersehen wollen. Kommt es zu einer Übereinstimmung, so werden die Kontaktdaten zwischen den beiden Singles ausgetauscht. Speed-Dating-Veranstaltungen standen bereits im Mittelpunkt von wissenschaftlichen Untersuchungen. Hierbei kam

heraus, dass die vielbeschworenen 'inneren' Werte bei beiden Geschlechtern bei solchen Veranstaltungen völlig nebensächlich waren, dass auch die Inhalte des Gesprächs nicht zählten, sondern dass beide Geschlechter vor allem die Personen wiedersehen wollten, die ein attraktives Aussehen aufwiesen. Die Wissenschaftler teilten den Teilnehmern aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes imaginäre Ränge zu, die auffallend stark mit dem anschließenden Erfolg bei diesen Veranstaltungen korrelierten. Allerdings scheinen Männer und Frauen in diesem Rahmen ein unterschiedliches Suchverhalten an den Tag zu legen, auch wenn bei beiden das Aussehen im Vordergrund steht. So wollten die Männer quasi jede Frau wiedersehen, die eine gewisse 'Mindestattraktivität' aufwies. Frauen hingegen wollten nur wenige Männer wiedersehen, und das umso mehr, je attraktiver sie selber waren. Neuere Untersuchungen zeigten jedoch auch, dass derartige Quoten mit großer Wahrscheinlichkeit lediglich auf das typische Speed-Dating-Szenario zurückzuführen sein könnten, nachdem zumeist die Frauen sitzen bleiben und die Männer reihum wechseln. Amerikanische Forscher haben im Rahmen einer Studie nämlich herausgefunden, dass sich diese Quote bei einem Rollentausch (die Männer bleiben sitzen, die Frauen wechseln) verschob, und die Männer wesentlich wählerischer als unter den üblichen Umständen waren. Mögliche Gründe dafür werden im Einfluss körperlicher Aktionen auf die Wahrnehmung gesehen (Nähert man sich etwas, wird es attraktiver, entfernt man sich, nimmt die Anziehungskraft ab) oder aber darin, dass die Männer die sich bewegenden Frauen besser sehen und dadurch deren körperliche Attraktivität besser bewerten können. Allerdings waren die verschobenen Zahlen nach einem Szenariowechsel gering: wollten bei der üblichen Variante (Frau sitzt, Mann wechselt) 50 % der Männer die besichtigten Damen wiedersehen, so waren es bei dem umgekehrten Szenario „nur“ 43 %. Das Interesse der Frauen stieg dabei geringfügig an: Waren es zuvor 43 %, so stieg der Wert um 2 Prozentpunkte auf 45 %. Speed-Dating ist auch ein beliebtes Thema in Filmen und Fernsehserien. Während im deutschen Spielfilm Shoppen (2007) Speed-Dating den Kern des Films ausmacht, ist es in den US-amerikanischen Komödien Hitch – Der Date Doktor (2005) und Jungfrau (40), männlich, sucht … (2005) nur in einer Szene zu sehen. Auch in der US-Serie Sex and the City nimmt die vielbeschäftigte Miranda an einem Speed-Dating teil. Im Trend liegen heutzutage Speed-Dating-Events im Internet. Besonders die Verbreitung über verschiedene Medienformate hat zur Bekanntheit des Speed-Datings beigetragen. Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens haben zur weiteren Verbreitung von Online-Speed-Dating beigetragen. Speed-Dating-Events werden im Internet von zahlreichen Online-Portalen angeboten, die sich nach Preis und Leistungsspektrum unterscheiden. Auf den meisten Portalen kann man Speed-Dating-Events über eine Suchfunktion nach Altersgruppe und Stadt filtern. Die Zuordnung der Teilnehmer zueinander findet je nach Anbieter manuell oder automatisch, z. B. mit Hilfe von Matching-Verfahren statt. Bei einem Matching-Verfahren werden die Teilnehmer beispielsweise basierend auf Persönlichkeit und Distanz den Dates zugeordnet. Darüber hinaus kommen Algorithmen zum Einsatz, die das mehrmalige Treffen derselben Gesprächspartner bei allen folgenden Speed-Dating-Events ausschließen. Die Teilnahme bei den Online-Events funktioniert in der Regel über den Browser, das Installieren einer neuen Software ist nicht notwendig. Nach Anmeldung werden zur Kontaktaufnahme Webcam und Mikrofon (oder Headset) genutzt. Man bekommt einen Speed-Dating-Partner zugeteilt und hat in der Regel vier bis sieben Minuten Zeit, um sich kennenzulernen. Unmittelbar danach stimmen beide Teilnehmer ab, ob sie mit ihrem Gegenüber in Kontakt bleiben wollen oder nicht. Nur wenn sich beide Teilnehmer einig sind, werden die Kontaktdaten ausgetauscht. Hier gleicht das virtuelle Verfahren der Auswertung der verteilten Handzettel bei traditionellen Speed-Dating-Treffen. Die Prinzipien des Speed-Dating werden heute nicht nur bei der Partnersuche, sondern z. B. auch bei der Suche nach einer Arbeitsstelle, einer Wohnung oder zum allgemeinen Diskussionsaustausch innerhalb von Fachmessen eingesetzt".

Nach Attacke durch Raubvogel
Kurioser Irrtum in Sulz: Verletzter Storch war gar kein Storch
Im kleinen Mühlheim am Bach, einem Teilort der Stadt Sulz (Kreis Rottweil), kennt man Hartmut Polet. Er kümmert sich als Weißstorchenbetreuer des Naturschutzbundes (NABU) Oberndorf-Sulz seit Jahren um die Störche dort. Er kennt sich aus mit den Tieren. Direkt neben seinem Esstisch, vor dem Kamin, hat er dem vermeintlichen Storchenbaby ein kuscheliges Nest eingerichtet. Nach einer Raubvogelattacke wollte er das Kleine wieder gesund pflegen. Doch jetzt hat der kleine Vogel ihn hinters Licht geführt...Ein Rabe hat ein Storchennest in Schramberg ausgeraubt, erzählte die Tierschützerin Polet. Dabei habe er das einzige, frisch geschlüpfte Storchenbaby mit seinen Klauen gegriffen. Die Storcheneltern hätten die Verfolgung aufgenommen, bevor der Rabe das Kleine aus etwa 30 Metern Höhe fallen ließ. Ein Tierarzt habe das Storchenbaby schon versorgt und die offene Brust zugenäht, so die Mitarbeiterin. Wie durch ein Wunder hat der kleine Vogel überlebt. Hartmut Polet eilt sofort zur Hilfe, um den Vogel bei sich aufzunehmen...Dass der Vogel in seinem Nest in Wirklichkeit eine Taube war, wusste er zu dem Zeitpunkt des Interviews noch nicht..
(swr.de. Wer kennt sich noch in Bio aus?)

Straftaten vermutet - aber auch andere Gründe
Derzeit werden laut LKA 1.274 Menschen in BW vermisst
In Baden-Württemberg zählt das Landeskriminalamt (LKA) aktuell 1.274 vermisste Menschen. Die Statistik (Stichtag 30. April) unterteilt sich in die Bereiche Kindesentziehungen, Entweichungen aus Heimen, Streuner, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Verdacht auf hilflose Lage, Suizidabsicht und vermutlich Opfer einer Straftat..
(swr.de. Außerdem wird viel mehr Hirn vermisst.)

Gedenken an verunglückte Biker
Schwarzwaldhochstraße bei Baden-Baden - "Schweigekilometer" für Motorradfahrer
Beim Helbingfelsen auf der B500 oberhalb von Baden-Baden wird am Samstag ein Schweigekilometer eröffnet. Die Strecke gilt als besonders gefährlich für Motorradfahrer. Zusätzlich wird ein Mahnmal eingeweiht..Zur Einweihung des Projekts wird unter anderem der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) erwartet. Bei der offiziellen Eröffnung veranstalten Motorradfahrer am Nachmittag eine Gedenkfahrt, bei der leise und andächtig gefahren werden soll. Der Präventionsverein "Rennleitung 110" will bei der Aktion mit zahlreichen Fahrern ein Zeichen setzen. ..
(swr.de. Leerlauf?)

Nach Freispruch von mutmaßlichem Dealer in Mannheim
BW-Justizministerin Gentges fordert Änderungen am Cannabis-Gesetz
(swr.de. Welchen Rausch hätte sie denn wohl gern?

Gottlos - aufgrund zu geringer Nachfrage abgesagt! (Stadt Lahr)

Neue brisante Details
Terrorverdacht: Jugendlicher soll Bombenanschlag in Stuttgart geplant haben
Wegen Terrorverdachts sitzen vier Jugendliche seit Ostern in Untersuchungshaft. Sie sollen einen Anschlag mit Molotowcocktails geplant haben. Nun gibt es neue, brisantere Details. Der Fall ist womöglich schwerwiegender als bisher bekannt. Vier Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sollen einen islamistischen Anschlag auf mehrere Städte, unter anderem Stuttgart, geplant haben. Das geht aus einem vertraulichen Bericht des NRW-Innenministeriums an den Landtag hervor. .
(swr.de. Kitaterror?)

Ohne chemischen Pflanzenschutz
Obstanbau in BW: Wie können Streuobstwiesen "klimafest" gemacht werden?
(swr.de. Wie haben sie bisher 4,6 Milliarden Jahre Klimawandel überstanden?)

Lohnenswerte Maßnahme
NRW-Kleinstadt streicht Parkgebühren – aus kuriosem Grund
..Jeder zweite Parkscheinautomat in der Innenstadt von Herzogenrath ist außer Betrieb. Die Reparatur wäre sehr teuer. Deshalb hat die Kleinstadt in NRW eine neue Idee: Weg von den Parkgebühren und hin zu der Parkscheibe. Das Parken für eine Stunde soll künftig gebührenfrei sein. Bürgermeister Benjamin Fadavian sieht darin eine lohnenswerte Maßnahme. „Wir haben uns dafür entschieden, dass wir keine Parkgebühren mehr erheben wollen. Wir glauben, dass wir das Geld, das wir in diese Automaten stecken, besser investieren können und dass wir vor allem unserem Einzelhandel hier etwas Gutes tun können“, sagt er...„Dadurch, dass hier die Parkgebühren wegfallen, kann es sein, dass auch viel mehr eingekauft wird und viel mehr Besucher hier in Herzogenrath sind“, meint ein Passant. Eine Verkäuferin pflichtet ihm bei: „Wenn sie eine Stunde Parkmöglichkeiten haben, mit einer Parkscheibe, dann ist das schon ein bisschen relaxter“. Ein weiterer Bürger berichtet, dass er oft nur für zehn Minuten einkaufen geht, aber dennoch für eine halbe Stunde Parkgebühren entrichten muss. Daher begrüßt er die neue Parkregelung...
(focus.de. Was ist daran kurios? So geht Erinnerungskultur.)

„Inschallah, das ist, wo alles begann“
Islamische Kandidaten triumphieren bei englischen Lokalwahlen
Von Matthias Nikolaidis
Bei den englischen Lokalwahlen haben reihenweise Kandidaten gewonnen, die offen als Vertreter eines politischen Islam auftreten. Im Gewand der „Unabhängigen“ sorgen sie für eine neue Kraft in Englands Stadt- und Gemeinderäten. So musste auch Labour einige schmerzhafte Niederlagen einstecken...
(Tichys Einblick. Wenn die in Deutschland antreten, kann das Deutsche Volk seine Kommunalwahlen vergessen.) Dann sind alle Weichen zum Propheten gestellt.)

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Zweierlei Maß
Der Krug zerbricht
Von Wolfgang Herles
Wir haben gelernt: Der offenbar zu Deutschland gehörende Ruf „Das Kalifat ist die Lösung“ wird von der Meinungsfreiheit geschützt. „Alles für Deutschland“ dagegen ist strafbar. Ein erster Prozess läuft schon, ein zweiter soll folgen. Zwei kurze Prozesse gegen Höcke, drei ganz lange Prozesse gegen Prinz-Reuß-Reichsbürger, kein kurzer Prozess gegen militante Islamisten: eine Woche zum Wundern über die deutsche Justiz. .. Die Forderung, den deutschen Rechtsstaat durch die islamische Scharia zu ersetzen, muss anscheinend im Rahmen der Willkommenskultur ertragen werden. Siebenundzwanzig (!) inhaftierten Reichsbürgern aber wird vor gleich drei deutschen Gerichten ernsthaft die Vorbereitung eines Staatsstreichs vorgeworfen. Mehr als tausend radikalislamistische Demonstranten, meist in Deutschland gezeugt und aufgezogen, haben so gut wie nichts zu befürchten...
(Tichys Einblick. Fruchtbare Juristen.)

„Können wir nicht stehenlassen!
“Interne Mail von AKW-Betreiber bringt Habeck erneut in Bedrängnis
Der Streit um die deutschen Atomkraftwerke geht weiter. Die Aussage Habecks, dass die Betreiber der AKWs einen Weiterbetrieb im Februar 2022 nicht für möglich gehalten hätten, kontern ein solcher entschieden. Diese Darstellung sei „erheblich verkürzt“ heißt es in einer internen Mail an Mitarbeiter..
(focus.de. Was gibt es über Dilettantismus und Stümperei in der Politik noch zu diskutieren?)

Gastbeitrag von Gabor Steingart
Wie uns Scholz mit Halb-Wahrheiten und leeren Worten seine eigene Welt verkauft
Die Politik von Olaf Scholz ist gespickt mit Unwahrheiten. Acht Fälle zeigen, wie Wort und Wirklichkeit im Leben des Bundeskanzlers auseinanderklaffen und wo er von der Wahrheit abweicht. Dass ein deutscher Bundeskanzler dem Wohle des Volkes verpflichtet ist, darauf legt er einen Amtseid ab. Dass er auch der Wahrheit verpflichtet ist, davon geht man stillschweigend aus...
(focus.de. Sie kennen ihn. Warum wurde er trotzdem Bundeskanzler?)

Handwerksbetriebe
Wieder Rückgang – seit 2015 ein Viertel weniger Bäckereien in Deutschland
Das Bäckerhandwerk in Deutschland steht unter Druck. 2023 mussten erneut viele Bäckereien aufgeben oder ihr Geschäft verkaufen. Die Zahl der Auszubildenden nimmt deutlich ab. Immerhin macht eine Zahl auch Hoffnung für mehr Qualität. .
(welt.de. Alles ko. macht HO.)

Europas Bedrohung entgegnen! Eine Stimme aus der Türkei
Von Uzay Bulut.
Die invasive Bedrohung in Europa durch den Islam wird immer deutlicher. In der Türkei ist diese Übernahme bereits vollzogen worden. Meine Damen und Herren, guten Tag. Ich bin heute hier, um Ihnen meine Beobachtungen über die kulturellen Gefahren, denen Europa ausgesetzt ist, mitzuteilen und zu erklären, warum eine konservative Zukunft den alten Kontinent retten könnte. Ein konservatives Europa würde für starke Grenzen, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, eine starke Verteidigung oder Frieden durch Stärke und sein christliches Erbe stehen. Ich komme aus einem Land, das jahrhundertelang mehrheitlich christlich, ethnisch griechisch, armenisch oder assyrisch war. Aber dieses Land ist islamisiert worden. ...Die Städte in der heutigen Türkei wurden von Griechen, Armeniern, Assyrern und anderen nicht-türkischen Völkern gebaut und bereichert. Diese Menschen sind die Vorfahren der meisten Menschen in der Türkei. Sie sind meine Vorfahren. Und sie wurden gewaltsam islamisiert. ..Heute gibt es in diesen Städten fast keine Christen mehr. ..
Uzay Bulut ist eine türkische Journalistin, die in Ankara arbeitete. Sie veröffentlichte u.a. in der Washington Times, The Jerusalem Post und Al-Ahram. Sie hielt diese Rede auf der National Conservatism Conference (kurz: NatCon), die am 17. April 2024 in Brüssel stattfand...
(achgut.com. Wacht auf am Rhein! Die EUdSSR hat sich ausgerechnet anlässlich dieser NatCon-Versammlung in Brüsel als nicht mehr wählbar gezeigt. Der Stadtteilbürgermeister Emir Kir, welcher die Veranstaltung verbot, wurde bereits vor vier Jahren aus der sozialistischen Partei ausgeschlossen. Er ist Moslem. Leser-Kommentar: "Eine wunderbare Frau. Setzen wir auf sie gegen den Standard-Moslem. Vielleicht gibt es auch ein paar vergleichbare Männer? Marshallah! Wir sollen mit Selbstbewusstsein den Islam als Ganzes zurückweisen, basta. Keine Hofierung wie einstens die Nazis, heute die meisten Parteien außer der AfD. “Die Islamisierung Europas muss gestoppt werden”, wie wahr. Denn Islam ist der Kontrapunkt zu allem, was uns ausmacht, was uns attraktiv macht - sogar für viele Moslems. Deshalb wollen sie alle zu uns - um dann hier ihren eigenen Saustall/Kalifat zu errichten. Dümmer geht’s nimmer. Draußen halten, bis auf Uzay und Freunde. Das sind auch unsere Freunde. Ansonsten: „Eines Tages werden Millionen von Menschen die südliche Halbkugel verlassen, um in die nördliche einzudringen. Sicherlich nicht als Freunde. Denn sie werden kommen, um sie zu erobern. Und sie werden sie erobern, indem sie die nördliche Halbkugel mit ihren Kindern bevölkern. Der Leib unserer Frauen wird uns den Sieg bescheren.“ ―Houari Boumedienne, //gutezitate: /autor/houari-boumedienne (1978). Problem: Sie sind schon massenhaft da. Die Geister, die ich rief. Allah Waduhu ya’rif - Allah allein weiß es. Wir aber schon auch, falls wir nicht blöd sind".)

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NACHLESE
Rüstungsgeschäfte
Lindner macht Pistorius ein historisches Angebot. Und der schlägt es aus
Das Finanzministerium will der Bundeswehr mehr Spielraum bei Rüstungsgeschäften geben – und damit einer alten Forderung des Wehrressorts nachgeben. Obwohl Boris Pistorius (SPD) „sehr dafür“ ist, greift der Verteidigungsminister die Offerte nicht auf. Scheut er Ärger mit dem Parlament?.
(welt.de. Der eine war Obergefreiter und ist nun Feldherr, der andere ist Major der Reserve.)
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Die Polemik in der ARD-Tagesschau
Von CONNY AXEL MEIER
Die gute Nachricht zuerst: Die Europäische Union gibt dem noch vom Bürgerkrieg gezeichneten Libanon eine Milliarde Euro, um die libanesische Regierung dazu zu bewegen, illegale syrische Migranten davon abzuhalten, nach Zypern und somit in die EU weiterzureisen. So berichtet es die ARD-Tagesschau am Donnerstag. Ist diese Nachricht polemisch? Ja, sie ist es. Die tatsächliche Nachricht kommt im Text weiter unten: Die Finanzhilfe soll bis 2027 ausgezahlt werden und in Bildung, Gesundheit, Wirtschaft, Sicherheit sowie Grenzschutz fließen. „Darüber hinaus wäre es sehr hilfreich für den Libanon, eine Zusammenarbeit mit Frontex zu schließen“, der Grenzschutzagentur der EU, erklärte von der Leyen. Die Union wolle im Gegenzug legale Migrationswege aufrechterhalten und Aufnahmeprogramme für syrische Geflüchtete ermöglichen. Die Nachricht ist also, dass die EU anstatt illegale Migration zu beenden, „legale Migrationswege“ offenhalten und fördern will. Ferner, dass die EU dafür Geld ausgibt und die Schlepperschiffe mit Unterstützung von Frontex für die „legale“ Überquerung des Mittelmeers vom Libanon nach Zypern nutzen möchte. Von der Leyen will also nicht die EU-Außengrenzen besser schützen. Sie möchte keinen einzigen Syrer weniger in Europa, sondern sie will die illegalen Migranten legalisieren und dafür Geld an die libanesische Regierung zahlen. War das jetzt nicht eine gute Nachricht? Ja, für die linken NGO-Schlepperkapitäne. Die EU hat schon vorgesorgt und es den Mitgliedsstaaten verboten, die Menschenschleuser zu bestrafen. Die Schlepper-NGOs dürfen weiter als Shuttle-Service von Nordafrika nach Italien, Spanien und Griechenland pendeln. Ab jetzt, ohne von den italienischen Behörden bestraft zu werden. Nun kommt also eine weitere Route zwischen Beirut und Zypern hinzu. Waffen in die eine Richtung, Invasoren in die Gegenrichtung. War das jetzt auch polemisch? Ja, das ist es. Aber von Polemik leben Texte über gelebten Irrsinn. Es bleibt einem ja nichts anderes übrig, als polemisch auf Polemik zu antworten. Ansonsten wird man noch irre in diesen Zeiten. Auch wenn gelegentlich bewusst die Ereignisse und die Bewertungen überzeichnet sind. Sanfte Ironie und Sarkasmus sind beliebte Stilmittel der Polemik. Manchmal kommt noch eine Prise Zynismus dazu. Ohne Polemik wäre das Leben in grotesken Zeiten noch schwieriger zu ertragen. Das müssen auch die Leser ertragen. Die Leser müssen auch diese Bundesregierung ertragen. Sie müssen dazu die arrogante, bürgerfeindliche Politik, die Verfolgung der tatsächlichen Opposition, den Verlust der inneren Sicherheit, die fortschreitende Verwahrlosung des öffentlichen Raums, die Deindustrialisierung, Wohnungsnot und Armut ertragen. Nun könnte aber jemand auf den unaussprechlichen Gedanken kommen, die fragliche Milliarde in den Grenzschutz zu investieren und illegale Invasoren wieder zurückzuweisen, anstatt das Geld dem Libanon zu schenken. Nur ist das Ziel der EU-Eliten das Gegenteil. Lieber wird Ungarn, das seine Südgrenze vernünftig schützt, das Leben schwer gemacht, weil sie ihre Souveränität über die Grenzen beibehalten wollen. Das alles völlig ohne Polemik und auch ohne Tagesschau.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Auf seinem eigenen Misthaufen ist der Hahn der Mächtigste.
(Seneca)
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Karin Prien
CDU-Vizechefin hält Zusammenarbeit mit Bündnis Sahra Wagenknecht für möglich
Die Union diskutiert den Umgang mit dem BSW in den Ländern. Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien nennt nun Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit. Ministerpräsident Günther hatte zuletzt die Linke vorsichtig gelobt. ..
(welt.de. Echt mit Kommunismus? Unmöglich die Frau.)

Räumung vor Humboldt-Uni
„Yallah, Yallah, Intifada“ – Israel-Hass erreicht Berliner Universität
Sie sind vermummt mit Corona-Masken und Palästinenser-Tüchern, singen beseelt gegen „Genozid“, „Kapital“ und „Bullenstaat“: Vor der Humboldt-Universität in Berlin schien eine Studentengruppe die israelfeindlichen Demonstrationen der US-Unis nachahmen zu wollen. Es ging nicht lange gut. .
(welt.de. Zumachen.)

Hendrik Wüst
„Populisten in Inhalt und Rhetorik nacheifern? Der Versuch ist krachend gescheitert“
NRW-Ministerpräsident Wüst (CDU) mahnt die Union zur Offenheit für Koalitionen auch mit den Grünen. Er verweist darauf, dass Konservative, die Populisten nacheifern, krachend scheitern. Gleichzeitig stärkt er dem Parteichef den Rücken: Ein „Merz-Problem“ gebe es nicht – aber massive Migrationsprobleme. ..
(welt.de. Der Mann muss nichts können. NIcht einmal Populist, denn sonst wäre er Politiker.

Claudio Casula
Wollt Ihr den totalen Stuss?
Jüngst brillierte SPD-Chefin Saskia Esken in einer unter deutschen Politikern beliebten Disziplin: dem Nazi-Vergleich, ohne zu begreifen, wie geschichtsvergessen und verleumderisch dieser ist.
(achgut.com. Baden-Württemberg und Bildung, das geht nicht mehr.)

Edgar L. Gärtner
Erfolgreicher Widerstand gegen Windparks in Frankreich
In Deutschland sorgt die herrschende grüne Energie-Ideologie dafür, dass der Windkraft schützenswerte Flora, Fauna und Landschaften geopfert werden. In Frankreich hingegen ordnen Gerichte inzwischen sogar den Rückbau von Windparks an.
(achgut.com. Der Deutsche macht des Prinzips wegen Stuss bis zum Überdruss.)

Von Warnstufe vier auf zwei
US-Reisewarnung vor Terror-Anschlägen für Deutschland
Alles Bestens in Deutschland. Die Reichsbürger hat Nancy Fieser im Griff, die Kalifatanhänger sind laut Grünen harmlos. Warum nur haben die USA jetzt eine gepfefferte Reisewarnung für US-Bürger herausgegeben, die nach Deutschland reisen wollen?
VON Susanne Heger
(Tichys Einblick. Nur das Deutsche Volk vor dem Volk warnt niemand.)

"Weit weg und doch so nah..."
Jetset-Ministerin Baerbock endlich Down Under
Nun durfte die maximal reisefreudige Außenministerin also endlich nach Australien, Neuseeland und in den Südpazifik starten. Eine entsprechende Reise war im August 2023 an einem Landeklappendefekt des Luftwaffenjets auf etwa halber Strecke gescheitert. Was ganz genau machen diese vielen sehr kostenintensiven Reisen auf Steuerzahlerkosten so notwendig? Klimaschonende Online-Meetings gehen nicht, nein?
VON Josef Kraus
(Tichys Einblick. Reisen bildet, sie hat's nötig.)

Hamburg
AfD-Haß auf dem Schulhof: Grundschüler skandieren linke Parolen
Es sind Bilder, die in höchstem Maße irritieren. Dutzende Grundschüler skandieren in Hamburg während der Schulzeit Haßparolen gegen die AfD. Wußte die Schulleitung davon? Mit Video.
(Junge Freiheit. Woher haben sie das wohl?)

Folgerichtiger CDU-Flirt mit der Linkspartei
Von WOLFGANG HÜBNER
Nur CDU-Wähler, die noch immer nicht den wahren Charakter ihrer bevorzugten Partei erkannt haben, können irritiert oder empört über deren jüngsten Flirt mit der Linkspartei sein. Was das Merkel-Gewächs Daniel Günther, Ministerpräsident der schwarz-grünen Koalition in Schleswig-Holstein, jüngst zu diesem Thema von sich gegeben hat, ist längst keine Randmeinung mehr in der CDU. Denn schon lange behandelt sie im Bundestag die nun gespaltene Nachfolgepartei der SED viel wohlwollender als die verhasste und ausgegrenzte AfD, in der nicht wenige früher in der CDU Mitglied waren. Dass nun die Parteispitze um Merz und Linnemann beteuert, es komme eine Koalition mit der Linkspartei so wenig in Frage wie eine mit der AfD, dient kurz vor dem Parteitag, auf dem Merz als Vorsitzender wiedergewählt werden will, nur zur Besänftigung der Mitglieder und der Öffentlichkeit. Tatsächlich aber wird fieberhaft überlegt, wie es nach der Wahl in Thüringen gelingen kann, einen CDU-Ministerpräsidenten auch mit den Stimmen der Ramelow-Linken ins Amt zu hieven. Oder aber zur Verhinderung der Höcke-AfD notfalls sogar Ramelow an der Macht in Erfurt zu halten, ohne sich als CDU die Hände allzu schmutzig dabei zu machen. Bislang völlig ungeklärt ist, wie sich die CDU gegenüber der neuen Wagenknecht-Partei positionieren will. Die soll nach jüngsten Umfragen in Thüringen 16 Prozent bekommen, nicht weniger als die Ramelow-Linkspartei. Derweil schafft die CDU mit ihrem Kandidaten Voigt, der das Internet unter Kontrolle des Machtkartells bringen will, nur 20 Prozent gegenüber den 30 Prozent der AfD. Eine interessante Situation. Bundespolitisch geht es bei dem CDU-Flirt mit den Linken, also auch mit Wagenknecht, darum, sich wegen der absoluten Blockade gegenüber der AfD nach links offen und anschlussfähig zu geben. Wer wegen des Ampel-Desasters CDU wählt, wählt kein kleineres Übel, sondern ist Masochist.
(pi-news.net)

Familiennachzug
„Handschuh-Ehe“: Erstes Gericht erkennt Afghanen-Ritual an
Mit dem Urteil zu einer afghanischen „Handschuh-Ehe“ schafft ein Frankfurter Gericht einen Präzedenzfall. Die Ehe sei rechtens, die Frau dürfe bleiben. Spricht sich das herum, wird auf Deutschland eine Welle von Familienzusammenführungen zurollen. Ein Kommentar von Laila Mirzo.
(Junge Freiheit. Talibanbanana.)

Ist die Ukraine wirklich an allem schuld?

Von WOLFGANG HÜBNER

Heute lese ich, dass immer weniger Kinder in Deutschland geboren werden. Und was lese ich über die vermuteten Ursachen dieser folgenreichen Geburtenarmut? Daran sei auch die Wirkung des Ukraine-Krieges in der deutschen Bevölkerung mitverantwortlich!

Das ist natürlich reine Spekulation. Doch angenommen, dieser Krieg hätte tatsächlich Einfluss auf die Zeugungsfreudigkeit in deutschen Betten oder wo auch immer: Warum eigentlich beteiligt sich Deutschland so angsterregend nachwuchsverhindernd an einem Krieg zwischen zwei Staaten, die weder der EU noch der NATO angehören?

Diese Frage zu stellen, ist keineswegs deshalb überflüssig, weil Politik und Leitmedien längst so tun, als sei die Beteiligung Deutschlands an dem Krieg auf Seiten Kiews selbstverständlich. Vielmehr muss diese Frage immer wieder gestellt werden, wenn zum Beispiel behauptet wird, die Verteuerung der Energie habe etwas mit dem Krieg im Osten zu tun. Ja, hat sie. Aber doch nur deswegen, weil sich Deutschland an Sanktionen gegen den preiswerten Gaslieferanten Russland beteiligt, die vielen Millionen Verbrauchern erhebliche Zusatzkosten verursachen.

Und diese Frage ist auch dann dringlich, wenn der SPD-Vorsitzende Klingbeil aktuell verkündet: „Wir müssen vielleicht noch zehn Jahre Geld und Waffen mobilisieren, um der Ukraine zu helfen“. Das wird dazu führen, wichtige andere finanzielle Aufgaben in Deutschland selbst zu vernachlässigen oder ganz zu streichen.

Gibt es dann Klagen über Pflegenotstand oder Altersarmut, wird von den jeweils politisch Verantwortlichen garantiert argumentiert, daran sei nun mal der Ukraine-Krieg mitverantwortlich. Wir sollten uns niemals daran gewöhnen, das zu akzeptieren, ohne die obige Frage zu stellen!
(pi-news.net)

Theologische Betrachtung zu des Fußballers Antonio Rüdigers Fingergeste (Tauḥīd) – Teil 3

Von Dr. theol. Udo Hildenbrand

Wer die ersten beiden Teile dieses in der Tat sehr breit und tief analysierenden Artikels bisher noch nicht gelesen hat, kann das hier…
…nachholen oder sich einfach von den zigmillionen Menschen, die den Beitrag vermutlich schon begierig verschlungen haben, die bisherigen Erklärungen zusammenfassen lassen. Obwohl ich ja stets dafür plädiere, alles selbst zu lesen. Denn Lesen bildet und bewahrt zumindest während der Lesezeit davor, irgendwelches dummes Zeug zu machen… wie z. B. Islamistenbeiträge liken!

Doch nun zu Dr. Hildenbrands finalem Teil über Antonio Rüdiger und seine Finger, die er nur seltenst bei sich behalten kann… oder so.

Ein eindeutiges Aggressionsfoto und dessen Nachricht
Nach Informationen der Tageszeitung DIE WELT vom 06.11.2020 hat der Fußballprofi Antonio Rüdiger zusammen mit dem Ex-Weltmeister Mesut Özil auf Instagramm einen „unzweideutigen Beitrag“ des früheren Kampfsport-Weltmeisters Khabib Nurmagomedov mit einem „Gefällt mir“ gelikt. Dieser muslimische Sportler aus Tschetschenien hatte ein Foto des französischen Präsidenten Emanuel Macron mit einem schwarzen Stiefelabdruck im Gesicht und folgendem islamkonnotierten, menschenverachtenden Text gepostet:
„Möge der Allmächtige das Gesicht dieser Kreatur und all seiner Anhänger entstellen, die unter dem Slogan der Redefreiheit die Gefühle von mehr als anderthalb Milliarden muslimischen Gläubigen verletzen…“

Der Grund für dieses Aggressionsfoto war: Nach der barbarischen Enthauptung des französischen Lehrers Samuel Paty auf offener Straße in Paris am 16. 1. 2020 durch einen 18-jährigen islamischen Täter mit tschetschenischen Wurzeln habe der Präsident den Islam beleidigt.

Er habe diese Tat u.a. als „islamistischen Terror“ sowie die Täter als „Barbaren“ und „Feiglinge“ bezeichnet und dabei den Hinweis geäußert, Frankreich würde aufgrund des demokratischen Prinzips der Meinungsfreiheit auch künftig nicht auf Karikaturen und Zeichnungen verzichten. Der grausam ermordete Geschichtslehrer Paty hatte im Unterricht das Recht auf Meinungsfreiheit anhand von Mohammed-Karikaturen veranschaulicht.

Für sein Like zum Aggressionsfoto seines muslimischen Glaubensgenossen hat sich später der Fußballprofi Rüdiger entschuldigt und sein „Gefällt mir“ mit den Worten „Das war ein Fehler“ zurückgezogen. Aus eigener Überzeugung oder aufgrund von Kritik? Hier die religiös konnotierte Begründung seiner Distanzierung vom eigenen Like:
„Deswegen möchte ich noch einmal klarstellen, dass ich überzeugt gläubig bin, aber auch ein entschiedener Gegner von jeglicher Gewalt … Ich entschuldige mich für dieses Like, das ich deshalb inzwischen auch wieder zurückgezogen habe.“

Ein spannungsgeladenes Entschuldigungsargument
Ernstgemeinte Entschuldigungen sind grundsätzlich zu akzeptieren. Doch die veröffentlichte Bekundung Rüdigers, er möchte „…noch einmal klarstellen, dass ich überzeugt gläubig bin, aber auch ein entschiedener Gegner von jeglicher Gewalt…“ evoziert Widerspruch mit diesem missverständlichen, spannungsgeladenen Entschuldigungsargument.

Signalisiert er nicht in dieser Begründung mit der einen Gegensatz anzeigenden Konjunktion „aber“, dass er zwar ein „überzeugt“ gläubiger Muslim sei, „aber“ (= dennoch/trotzdem) ein entschiedener Gegner von Gewalt“? Dies würde bedeuten: Obwohl er ein gläubiger Muslim sei, sei er dennoch „ein entschiedener Gegner von Gewalt“. Dies aber würde ebenso bedeuten: Kein „überzeugt“ gläubiger Muslim kann jemals „ein entschiedener Gegner von Gewalt“ sein – eine Auffassung, die von Rüdiger wohl mit Sicherheit nicht geteilt wird, wohl aber von wahrscheinlich vielen Menschen, die weltweit bedrückende Erfahrungen mit dem Islam machen.

Vermutlich wird er in seinem Entschuldigungsschreiben dieses „aber“ wohl im Sinne eines aufzählenden „und“ bzw. eines „und deshalb“ auch wie folgt verstehen: Ich bin ein gläubiger Muslim und deshalb „ein entschiedener Gegner von jeglicher Gewalt“. Sollte er diese Version seiner Formulierung erwartungsgemäß gemeint haben, wären an ihn dennoch folgende kritische Frage zu stellen:
Kann sich ein Muslim überhaupt als „überzeugt gläubig“ bezeichnen, wenn er sich gegen grundlegende Vorgaben und Vorschriften seiner Religion stellt?
Kann er also „jegliche Gewalt“ kategorisch ablehnen angesichts der im Koran vorgeschriebenen Kampf- und Tötungsbefehle, angesichts auch der im Islam bestehenden Verpflichtung zum kriegerischen Dschihad und ebenso im Blick auf zahlreiche andere Formen islamlegitimierter- und gebotener Gegnerschaft und Gewalt, die historisch wie zeitaktuell nachweisbar sind, so etwa die Todesdrohung bei Apostasie?

Die 1400-jährige Dschihad-Geschichte – ohne „überzeugt“ gläubige Muslime?
Die Geschichte der Religion Mohammeds ist jedenfalls durch religiös legitimierte Gewalt, durch Raubzüge, Eroberungen und Kriege geprägt, die keine Verteidigungs-, sondern Angriffskriege waren ( Vgl. “Kritische Stellungnahmen zum Islam“, S. 413-417, ebenso das Werk DER ISLAM. 1400 Jahre Glaube, Krieg und Kultur). Sie wurden durchgeführt von wohl meist gläubigen Muslimen und ihren Herrschern, historisch initiiert von Mohammed selbst.

Der Gründer des Islams war Gesetzgeber, Staatsmann und Feldherr zugleich. Für die Erfolge seiner zahlreichen Feldzüge und „Razzien“ (Beutezüge) wurde/wird er von seinen Anhängern sogar als Zeichen seiner göttlichen Erwählung und als Bestätigung seiner Lehre durch Allah gefeiert und dabei auch noch mit dem Mythos der Unbesiegbarkeit umgeben. Ebenso zählen die blutigen innerislamischen Fehden und Kämpfe zwischen Sunniten und Schiiten seit dem geschichtlichen Anbeginn dieser Religion bis zum heutigen Tag zur keineswegs friedfertigen Geschichte des Islams.

Hinzukommen die zahlreichen aktuellen islamkonnotierten Übergriffe, Terrorangriffe und Selbstmordattentate von Anhängern des radikalreligiösen Terrorismus, die mit Berufung auf den Koran im Namen ihres Gottes töten. Dazu zählt auch die „Mordorgie“ (Michael Wolffsohn) vom 07.11.2023 und der derzeitige Iran-Hammas-Israel Krieg.

Diese historischen undaktuellen Vorgänge belegen jedenfalls zweifelsfrei: Überzeugter gläubiger Muslim zu sein, heißt keineswegs, zugleich „ein entschiedener Gegner von jeglicher Gewalt“ zu sein, wie Rüdiger nach der mehr als fragwürdigen islamischen Parole „Islam, die Religion des Friedens“ in seiner Entschuldigung möglicherweise zu suggerieren versuchte.

Dass es dennoch auch viele friedfertige, gewaltfreie Muslime gibt, sei hier ausdrücklich erwähnt. Viele von ihnen dürften die betreffenden Vorschriften ihrer Religion einfach ignorieren. Dazu jedoch die nachfolgende kritisch einschränkende Beobachtung der Buchautorin, Islamkritikerin und Frauenrechtlerin A. Hirsi Ali, die sich als bisherige Atheistin im Jahre 2023 öffentlich zum christlichen Glauben bekannt hat:
Das grundlegende Problem ist, dass die Mehrheit der ansonsten friedlichen und gesetzestreuen Muslime nicht bereit ist, einzugestehen, dass die theologische Rechtfertigung für Intoleranz und Gewalt in ihren eigenen religiösen Texten verwurzelt ist, und schon gar nicht, sich von diesen Texten zu distanzieren … Die Mörder des IS und von Boko Haram zitieren dieselben religiösen Texte, die jeder andere Muslim auf der Welt als sakrosankt betrachtet.
Ayaan Hirsi Ali: Reformiert euch! Warum der Islam sich ändern muss – München – 2015

Das menschenverachtende Foto mit dem Stiefelabdruck
Das inakzeptable Aggressionsfoto mit dem Stiefelabdruck im Gesicht des französischen Präsidenten, das Antonio Rüdiger zunächst mit dem zustimmenden Siegel des „Gefällt mir“ gelikt, dieses Like später jedoch in Form einer Entschuldigung zurückgezogen hatte, spricht eine unzweideutige Gewaltsprache. Sie lässt unter keinen Umständen zu, dass er sich kurze Zeit später selbst als „ein entschiedener Gegner von jeglicher Gewalt“ herausreden konnte, der gleichsam schon immer gewaltfrei gewesen sei, gewaltfrei gedacht habe. Hier ist zu fragen, ob Rüdiger zumindest im Augenblick des „Likens“ dieses skandalös-bösartigen Fotos wirklich ein „Gegner von jeglicher Gewalt“ oder doch viel ehergeprägt war von der undemokratischen und zugleich gewaltaffinen Denkweise seines Glaubensgenossen aus Tschetschenien.

So hat er mit seinem Like zusammen mit diesem islamischen Supersportler und Blogger sowie dem Ex-Weltmeister Mesut Özil nicht allein den französischen Präsidenten Macron persönlich, visuell und verbaliter attackiert, beleidigt und verletzt, sondern mit ihm zugleich auch den Repräsentanten des französischen Volkes, darüber hinaus auch alle Menschen weltweit, die über diesem schrecklichen Vorgang und den daraus folgenden staatlichen Konsequenzen ähnlich wie dieser denken.

Die Frage nach der Glaubwürdigkeit und der richtigen Einschätzung
Wer die beiden problematischen Bilder vom Stiefelabdruck-Bild aus dem Jahr 2020 und vom aktuellen Tauḥīd-Finger-Bild betrachtet und zugleich über den in diesen Ausführungen skizzierten Gesamtvorgang informiert ist, wird sich wohl sein eigenes Urteil bilden von der Glaubwürdigkeit der damaligen Entschuldigung Rüdigers sowie auch von der Seriosität der heutigen unproblematischen Wertung seines hochgereckten Tauḥīd-Fingers auf dem „Gebetsbild“.

Die Unvereinbarkeit des christlichen und muslimischen Gottesglaubens
Zum Abschluss dieses Berichtes nochmals die Feststellung zum Gottesglauben der Christen einerseits und der Muslime andererseits: Außer der Tatsache, dass Christentum und Islam monotheistische Religionen sind, hat der trinitarische Gottesglaube der Christen mit dem Ein-Gott-Glauben der Muslime und der damit verbundenen Tauḥīd Geste theologisch-dogmatisch nicht das Geringste zu tun. Dabei ermöglichen weder die relevanten biblischen noch die koranischen Aussagen die irrige Vorstellung, dass Christen und Muslime an „denselben einen und einzigen Gott“ glauben.

So ist nach dem eindeutigen Zeugnis des Neuen Testamentes ausschließlich Jesus Christus „das Licht der Welt“ (vgl. Johannes 8,12). Er ist das „Licht vom Licht … eines Wesens mit dem Vater“ (Apostolisches Glaubensbekenntnis). Ihn bekennen die überzeugt gläubigen Christen als „des Vaters allewiger Sohn“ (Te Deum) und zugleich als den „Urheber des ewigen Heils“ (Hebr 5, 9). Auch mit den Worten des Apostels Petrus vor dem Hohen Rat in Jerusalem geben sie Zeugnis von ihm, dem Heiland und Erlöser der Welt, den sie zusammen mit dem Vater und dem Heiligen Geist als den einen und einzigen Gott anbeten und verherrlichen:
Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen“ (Apg 4, 21).
(conservo.blog)

Ruanda – 30 Jahre nach dem Völkermord

Von Alain Destexhe

(Englischer Originaltext: Rwanda – Thirty Years after the Genocide, April 7, 1994, Übersetzung: Daniel Heiniger)

Im Jahr 1994 war Jean-Claude, ein Hutu-Polizist, der später zum "Tutsi-Jäger" wurde, 26 Jahre alt und einer von 14 Polizisten in der Gemeinde Nyamata, eine Stunde außerhalb von Kigali, einem der am stärksten vom Völkermord betroffenen Gebiete.

Vier Jahre zuvor hatte die Ruandische Patriotische Front Ruanda von Uganda aus angegriffen. Die Bewegung bestand hauptsächlich aus Tutsis, die seit 1959 im Exil lebten und die das ruandische Regime nicht ins Land zurückkehren lassen wollte.

Im Jahr 1990, nach diesem Angriff, begannen Jean-Claude und seine Kollegen auf Befehl der Behörden, die Tutsis in der Gemeinde zu schikanieren, sie grundlos zu verhaften und zu verprügeln. 1992 wurden Dutzende getötet und ihre Häuser niedergebrannt.... Bis 1994 hatten die Behörden bei Treffen immer wieder wiederholt, dass die Tutsis "Schlangen" und "Kakerlaken" seien und dass die Ruandische Patriotische Front, laut ihrer verkürzten Sicht der Geschichte, "die Leibeigenschaft" (der Hutus durch die Tutsis) "zurückbringen würden", ein starkes Thema in der Vorstellung des Regimes.

Den Ruandern wurde die Botschaft vermittelt, dass die Tutsis, alle Tutsis, die seit 1959 Bürger zweiter Klasse waren, Verbündete der Exilgruppe waren, die sie angegriffen hatte. Als am Abend des 6. April das Flugzeug des ruandischen Präsidenten Juvénal Habyarimana abgeschossen wurde, verbreiteten die Behörden schnell einen anklagenden Diskurs: "Hier ist der Beweis dafür, dass das, was wir Ihnen gesagt haben, wahr ist: Sie haben unseren Präsidenten getötet."

"Ich schieße in den Busch wie die anderen"
Als am Abend des 10. April, als Soldaten in Ruanda eintrafen, zeigte ihnen die Polizei die Häuser der Tutsis, um sie zu töten. Viele von ihnen hatten in der örtlichen Kirche Zuflucht gesucht, andere auf einem Grundstück gegenüber dem Gemeindehaus, wo sich mehrere tausend verängstigte Menschen befanden, weil sie glaubten, die Behörden würden sie beschützen. Stattdessen beschlossen die Behörden bequemerweise, sie auf der Stelle zu töten. Die mit Gewehren und Granaten bewaffneten Soldaten und Polizisten sowie die Milizionäre mit Macheten und Stachelknüppeln umzingelten die Flüchtlinge und begannen, in die Menge zu schießen, Granaten zu werfen und Macheten zu schwingen.

Jean-Claude beginnt auf diejenigen zu schießen, die ihm am nächsten stehen, und schießt dann, während die wehrlosen Opfer fallen, in Richtung der Mitte der Menge. Er schießt und schießt und schießt noch ein bisschen mehr. Er hatte zehn Patronen für sein Einzelladergewehr und als er keine mehr hatte, wurde er mit neuen versorgt. Die Milizsoldaten beendeten die Arbeit mit Macheten und Knüppeln. Es war ein wahres Gemetzel, eine Schlachtung, ein Massaker. Wie viele Menschen hat er getötet? Er weiß es nicht oder weigert sich, es zu sagen. Er schoss in die Menge wie die anderen.

Sicher ist, dass er einen Monat lang jeden Tag tötete, zuerst im Zentrum des Dorfes, später dann in den Wäldern und Sümpfen, und dass ihm nie die Munition ausging. Wie hat er sich gefühlt? "Zuerst war es Angst", erzählt er uns, "aber dann verschwand die Angst, es gab auch keine Freude, es wurde zur Gewohnheit, zu töten. Es war eine behördliche Anordnung und wir haben unsere Pflicht getan." Er nahm Befehle entgegen und gehorchte, wie Adolf Eichmann und die anderen Nazi-Henker der Endlösung ... Die Hutu-Mörder zeigten weder Schuld noch Reue. Ihre Geständnisse waren mechanisch und erfolgten im Gehorsam gegenüber den neuen Behörden. Doch tief im Inneren kommt keine Spur von Schuldgefühlen zum Vorschein.

Aus dem kommenden Buch "Rwanda 94 le Carnage: 30 ans après, retour sur place" (Rwanda '94, Das Massaker: 30 Jahre danach, eine Rückkehr zum Ort des Geschehens)

(Alain Destexhe war 1994 während des Völkermords Generalsekretär von Médecins Sans Frontières (Ärzte ohne Grenzen). Er hat außerdem "Rwanda and Genocide in the Twentieth Century", New York University Press, 1995, veröffentlicht. Quelle: Gatestone Institute)