Springe zum Inhalt

Wer hoch stapelt, wird irgendwann erschlagen!

Von altmod

Man halte es nicht für eine Obsession, dass ich erneut einen „Alibi“- oder „Kostüm“-Juden“ aufs Korn nehme. Ist Stephan Kramer noch ein „beglaubigter“ Konvertit, handelt es sich bei Fabian Wolff von der „Zeit“ um einen Hochstapler und dreisten Fälscher.

Ein journalistischer Karrierist, der freiberuflich für die Feuilletons von Welt, Spiegel, Tagesspiegel, Süddeutsche Zeitung und Zeit schreibt und Beiträge bei Deutschlandfunk Kultur produziert; also für die „creme de la creme“ des Medienwesens.

Die Leiden des jungen Juden Fabian Wolff
Fabian Wolff „verbreitete früh in den Medien, mütterlicherseits von jüdischen Vorfahren abzustammen, und erzielte dadurch bei seiner journalistischen Arbeit besondere Aufmerksamkeit.“ Kann man auf Wikipedia lesen.

Weiter – Im Mai 2021 verkündete er programmatisch in einem Essay in der ZEIT:
Ich bin Jude in Deutschland.
Ich mag es nicht, diesen Text auf Deutsch zu schreiben, manchmal empfinde ich Deutsch an sich als Belastung ...
Ich bin Jude in Deutschland … Meine Familiengeschichte hat mir zwei Gepäckstücke vererbt: den berühmten gepackten Koffer unterm Bett. Und eine Reisetasche, ausgepackt im „Hotel Deutschland“, dessen Buchung ich alle zwei Wochen verlängere wie Barton Fink.

Die neuen Leiden des Nicht-Juden Fabian Wolff
Es dauerte nicht lange, dann musste Fabianus (Lat.: Die Bohne) Wolff zugeben, dass er doch kein Jude sei und er jahrelang unter falscher Flagge segelte und publizierte. Er tat das mit »Sorry-Leute-ich-bin-doch-nicht-jüdisch-ich-wurde-getäuscht«–Text in der Zeit.

Aber nicht er hat getäuscht, sondern er wurde getäuscht, behauptet er jetzt. Die typische Täter-Opfer-Umkehr, in der die Linken und „Woken“ so geübt sind.

In einem umfangreichen „Faktencheck“ wollte die (blamierte) Zeit daran arbeiten, ihren Autor in nicht allzu schlechtem Licht stehen zu lassen.

Der Beitrag ist dabei eher darauf angelegt, den Leser zu verwirren und sich als Organ selbst im richtigen Licht, quasi lupenrein erscheinen zu lassen. Heuchelei hier wie dort.

Mena Watch schreibt über den Defraudanten:
Wolff gab also, in den Worten Michael Wolffsohns, den unter Linken und Linksliberalen besonders beliebten »Alibi-Juden«, auf den man sich gerne beruft, »um ohne jeglichen Antisemitismusverdacht gegen den jüdischen und israelischen Hauptstrom schwimmen zu können«. Der entsprechende Applaus war Wolff jedenfalls gewiss.

Einbildung ist zwar auch eine Bildung, aber keine Religion
Wer Zeit und Muße hat, sollte sich diesen Beitrag des Deutschlandfunks anhören.

Der eingebildete Jude ist ein deutsches Syndrom seit 1945, verstärkt seit den 60er Jahren. Zeitgenossen leiden an der Vergangenheit, sind darob auf der Heilssuche und Suche nach Schuldbefreiung für Sünden, die sie nicht selber – oft nicht einmal ein Verwandter begangen hat. Man begibt sich also in die jüdische Opferperspektive!

Eine echte Geisteskrankheit, eine besonders deutsche und erstaunlich, fast ausschließlich weibliche Fälle werden in dem DF-Beitrag geschildert.

Die “Fisole” Wolff wird wohl nicht ganz die Berühmtheit des Claas Relotius erreichen, einem „Heilssucher“ gegenüber ist man in der breiten Fraktion der linken Anti-Israeliten in Deutschland nachsichtiger und so wird er wohl weiter Blödheiten publizieren können. Hat doch Fabianus die angeblich in Deutschland dominierende pro-israelische Haltung (»oft unbedingte Israel-Liebe«) beklagt, wie er die antisemitische BDS-Kampagne (»im Namen von jüdischer Pluralität, im Namen von jüdischem Leben«) verteidigt und er fabelte, seine feindselige Haltung zu Israel werde von einer Mehrheit der Juden geteilt – von vielen Juden, die das nur nicht laut sagen würden, weil sie »nicht stören wollen« oder einfach »ängstlich, eitel oder dumm sind«. Juden, die seine eigenen Positionen nicht teilten, verunglimpfte Wolff wahlweise als »rechts« oder »rassistisch« – so Sandra Kreisler auf Mena Watch.

Diese „Lichtgestalt“ ist, denke ich, ein weiterer Sargnagel für Zeit, Spiegel, Stern, SZ etc.!
(conservo.blog)

(tutut) - Was ist eigentlich Kultur, von der selbst Kleinstädte inzwischen mehr als genug verschiedene haben, nachdem sie die eigene verloren? Das "Lexikon Philosophie" (Reclam) führt Kultur  unter  "100 Grundbegriffe" auf. Also muss mehr dran sein als nur ein Dorf-  oder Stadtfest.  Gerhard Schweppenhäuser: "Kultur bezeichnet die Gesamtheit zeichenhaft vermittelter Sinndimensipnen und Praxisformen, mit denen Menschen Naturverhältnis und Vergesellschaftung meistern und reflektieren. Als Geflecht sich stetig verändernder Bedeutungen bestimmt Kultur das zivilisierte Leben in allen seinen Aspekten. In der Neuzeit zog der normative Maßstab des Kultur-Begriffs besonderes Interesse auf sich; seiteinigen Jahrzehnten dominieren deskriptive Kultur-Begriffe". Und dabei zeigt sich, dass nicht Kulturen Anlass zum Fest haben, sondern Menschen verschiedener Meinung - Marc Aurel: "Alles beruht nur auf Meinung". Jeder auf seine Art. "Für Johann Gottfried Herder war die Ausbildung von Kultur Verwirklichung  der unversalen Vernunft der Gattung im historischen Entwicklungsprozess. Jean-Jacques Rosseau kritisierte den Zwangs- und Herrschaftscharakter der Zivilsation".  Der hatte  es nötig, so wie er mit seiner Familie umging, als einer der ersten Grünen. "Immanuel Kant bezeichnete die soziale Regulation durch Recht und Sitten als Zivilisation und fasste unter Kultur Kunst und Wissenschaft, wobei Kultur erst durch Moralität zu sich selbst komme". Heute ist manche Kunst eine Wissenschaft für sich, wer die Möblierung von Dorf und Stadt vor sich sieht. "Für Karl Marx war Kultur ein gesellschaftliches

Produktionsverhältnis; der Mensch sei nicht nur denkendes Lebewesen, sondern das einzige, welches die Bedingungen selbst herstellt, unter denen es sein Leben reproduziert. Ende des 19. Jahrhunderts öffnete sich der Blickfür die dunklen Seiten der Kultur. Friedrich Nietzsche sah am Beginn jeder Kultur Gewalt, Opfer und kollektive Ekstase.  Zwischen Kultur und Zivilisation bestehe daher ein Antagonismus: Kultur ist die Kultivierung des Geistigen, Ungezähmten und Kühnen im Menschen auf Kosten des Schwachen und Degenerierten".  Was Feste der Kulturen betrifft, könnte das hinhauen, senkrecht, längs und quer. Nun ist es Zeit, sich wie in der "Feuerzangenbowle"  mal ganz dumm zu stellen und "Philosophische Grundbegriffe für Dummies"orakeln zu lassen: "In seiner usprünglichen Bedeutung ist Kultur die Bezeichnung für die Bearbeitung der Natur durch den Menschen (Agrikultur, Aquakultur und so weiter), also das 'Kultivieren' einer natürlichen Sache". Häufig zu erleben beispielsweise auf einer Verkehrsinsel, wo ganze kommunale Gartenbaugeschwader Hof halten. "In

der Antike verwendete Cicero den Begriff 'Kultur' als Bezeichnung für die Arbeit , die der Mensch mit seinem Geist und an seinem Geist verrichten kann. Seitdem steht das Wort 'Kultur' für den Grad an Bildung, den ein Kind dank des Unterrichts, den es genießt, und dank seiner Formung durch Erwachsene erreichen kann. So spricht man heute oft von einem 'kultivierten Menschen', wobei Kultur hierbei die Gesamtheit seines Wissens und seiner Erfahrungen kennzeichnet". Dass das ganze Kulturunwesen nicht auf einen Nenner passt, wenn mal wieder der Einfachheit halber irgendwelche Kleckser-, Bastel- oder Schreibereien auf eine "Seite "Kultur" gequetscht werden,  hat das "Wort 'Kultur' aber auch noch eine dritte Bedeutung, die man als Synonym für'Zivilisation' verwenden könnte. Hierbei geht es um die Veränderungen, die der Mensch am

ursprünglichen Naturzustand vorgenommen hat, und zwar sowohl auf materieller als auch auf intellektueller und spiritueller Ebene. Somit gehören zur Kultur nicht nur die Technik und das Volkstum, sondern auch die Werte und Ideale, an die eine Gesellschaft glaubt. Das ist gemeint, wenn man von der 'chinesischen Kultur' oder der 'Kultur der Eskimos' spricht". Von deutscher Kultur spricht man nicht?  Ist wohl verboten. Mit Philosophie haben Feste der Kulturen offensichtlich nichts zu tun. "Auf philosophischem Gebiet ist 'Kultur' seit dem 18. Jahrhundert das Gegenteil von 'Natur'. In diesem Sinne hat der Begriff Anklänge an das'Künstliche', die 'Konvention', aber auch an die 'Erfindung' und die 'Erschaffung'. So wie also das Natürliche allumfassend und notwendig  erscheint, so erscheint das Kulturelle spezifisch und kontingent. DerMensch ist ein kulturelles Wesen, das - auch wenn es ihm zunächst um die Befriedigung seiner Grundbedürfnisse (Nahrung, Trinken, Schlaf, Sex) geht - immer auch an materielle  Güter  und spezifische Strategien denkt, von denen Tiere nichts wissen". Mag sein. Henryk M. Broder erklärt den Unterschied zwischen Kultur und Zvilisation so: "Kultur ist, wenn man aus einem menschlichen Schädel eine Blumenvase macht. Zivilisation ist, wenn man dafür ins Gefängnis kommt". Es lebe die heimische Kultur -   Heidelbeere!

Immer wieder ärgerlich
Sieben Dinge, die am Sommer am meisten nerven
Hitze ist nur eine Sache, die nerven kann. (Foto: Geralt/Pixabay)
Jedes Jahr aufs Neue ein Ärgernis: zu heiß oder zu kalt, dazu das Gedöns mit Sonnencreme und immer diese Unwetter. Bäh! Aber das ist lange nicht alles! Sommer: Für die einen ist es die schönste Jahreszeit von allen. Für andere eine einzige Tortur. Und dafür gibt es triftige Gründe. Wir haben sieben dieser Ärgernisse zusammengestellt. Aber eigentlich hätten wir noch viel mehr gefunden. Schön, wenn man den Stinkstiefel mal so ungeniert raushängen darf!
(Schwäbische Zeitung. Wie frau so, wenn Nachricht ausgeht. Kindisch geht Zeitung unter.)

Donnerstagabend
Ein Oberleitungsschaden im Offenburger Bahnhof führte kurzfristig zur Einstellung des Zugverkehrs
Ein Knall und eine Oberleitung im Offenburger Bahnhof hing herunter. Der vergleichsweise geringe Schaden war zum Glück schnell behoben.
(Badische Zeitung. Fall auf Knall unendlich.)

Am 17. August auf dem Museumsplatz
Wir verteilen Gratis-Eis an alle Lahrer
Gastronom Peter Vetter und die Lahrer Zeitung laden am kommenden Donnerstag zu einer besonderen Aktion auf den Museumsplatz ein. Die Besucher können sich auf eine leckere Erfrischung freuen.
(Lahrer Zeitung. Das große Lecken. Schaffen sie das für 49 000 schlotzende  Lohrer und Hereingeschmeckte?)

Fünf Jahre danach
So äußern sich Kritiker der Landesgartenschau in Lahr heute
2018 hat die Landesgartenschau in Lahr stattgefunden. Neben viel Lob gab es auch kritische Stimmen. Wie blicken diese Kritiker fünf Jahre später auf das neue Gelände im Lahrer Westen?
(Badische Zeitung. Embedded pres wagt keine eigene Meinung, dabei wäre es Aufgabe von Journalisten, auf die schiefgelaufenen größeren Projekte hinzuweisen, von denen es kaum Ausnahmen gibt.)

Debatte nach Bayaz-Forderung
Längere Lebensarbeitszeit: Ist ein späterer Ruhestand zumutbar?
Einen Sturm der Entrüstung hat der baden-württembergische Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) kürzlich mit der Forderung ausgelöst, dass Menschen in Deutschland künftig noch später in den Ruhestand gehen sollen als bisher. Anders sei das gegenwärtige Rentensystem nicht weiter zu finanzieren, argumentierte Bayaz.
(swr.de. Warum probieren's er und seine bayerische Spitzenkandidatenfrau nicht mal in der Türkei aus?)

Bei Einreise in die Türkei
Mannheimer Bundestagsabgeordnete Akbulut in der Türkei festgenommen
Die Linken-Abgeordnete Gökay Akbulut aus Mannheim ist Anfang August in der Türkei festgenommen worden. Die Bundesregierung setzte sich für ihre sofortige Freilassung ein. ..Die Linken-Politikerin Akbulut sitzt seit 2017 für den Wahlkreis Mannheim im Bundestag. Die 40-Jährige studierte in Heidelberg unter anderem Soziologie und Politikwissenschaften. Ein Schwerpunkt ihrer Parlamentsarbeit sind Einwanderungsthemen und Familienpolitik. Sie ist ordentliches Mitglied im Familienausschuss des Bundestages. Akbulut wurde in der Türkei geboren. Sie hatte sich in der Vergangenheit unter anderem dafür eingesetzt, dass das Betätigungsverbot gegen die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in Deutschland aufgehoben wird.
(swr.de. Was wollte die Kommunistin dort?)

Deutschland zu langsam
Kretschmann zu Bürokratie: "Werden so nicht mehr regieren können"
BW-Ministerpräsident Kretschmann hält einen Bürokratieabbau in Deutschland für dringend erforderlich. Die Verwaltung muss seiner Ansicht nach modernisiert und digitalisiert werden. Angesichts der überbordenden Bürokratie verbunden mit dem Fachkräftemangel wird Deutschland nach Worten des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) nicht länger in dieser Form regierbar sein. "Wir sind in den Kommunen, im Land und im Bund an einem Scheideweg, weil wir das Personal gar nicht mehr haben werden, so filigrane Regulierung überhaupt zu administrieren", sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. "Wir werden so nicht mehr regieren können."
(swr.de. Nichts Neues unter der Sonnenblume vom Murmeltier.)

Feuerwerk bei Konstanzer Seenachtfest lässt Himmel leuchten
Am Samstag wurde in Konstanz wieder das Seenachtfest gefeiert. Höhepunkt war das Feuerwerk am Abend. Die Feuerwerkskörper dafür kamen extra aus Italien.
(swr.de. Hat's IHM gefallen? Selbermachen geht nicht mehr?)

100 Zugreisende zwischen Aalen und Westhausen aus Riesbahn evakuiert
Zwischen Aalen-Goldshöfe und Westhausen ist am Samstag wegen eines Schadens an der Oberleitung ein Zug der Riesbahn evakuiert worden. Außerdem war ein Baum auf die Gleise gestürzt.
(swr.de. Wäre es nicht einfacher, Züge zu melden, die fahren?)

+++++++++++

Ermüdung oder Aufbruch
Die große Verweigerung des Bürgers
Mit dem Mißtrauen gegenüber den Staat wächst auch die Wut der Bürger. Doch für eine Kurskorrektur braucht es neben Erregung auch politische Substanz. Ein Kommentar von Konstantin Fechter.
(Junge Freiheit. Wann entdeckt das Volk sich wieder?)

Interview
Serge Mangin: „Europa sinkt ins Dunkel“
Seine Plastiken begreift der französische Künstler Serge Mangin als Monumente gegen die Barbarei. Nun ist sein neues Buch erschienen, in dem er einen Feldzug für das Abendland führt. Im Interview mit der JF erklärt er, was dem Kontinent droht.
(Junge Freiheit. Wenn das Abendland morgen aufwacht, ist es tot.)

Machtkampf um die Industrie
Amerikas Aufstieg ist Deutschlands Abstieg
Die USA locken mit Milliardeninvestitionen zukunftsträchtige Unternehmen an. Das scheint aufzugehen: Die Wirtschaft wächst, die Inflation ist deutlich niedriger als in Europa. Vor allem aber gibt es einen klaren Plan. Deutschland hingegen wird abgehängt – und wehrt sich nicht einmal. .
(welt.de. Russland und Deutschland sind die Macht, welche dem strategisch ausgerufenen Weltbeherrschungswahn der USA seit dem 19. Jahrhundert im Weg steht.)

================
NACHLESE
Bayern startet Hitzeschutz-Kampagne für Risikogruppen
Hitzewelle in Bayern! Die bayerischen Gesundheitsbehörden starten eine Informationskampagne zum Schutz vor der Hitze.
„Wenn die Temperaturen über 30 Grad steigen, sollte sich jeder schützen“, warnt Gesundheitsminister Klaus Holetschek (58/CSU). Besonders gefährlich sind Hitzewellen für ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen, Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere und Pflegebedürftige. „Das gilt auch für UV-Strahlung. Akut kann UV-Strahlung zu einem Sonnenbrand führen, langfristig aber auch Hautkrebs zur Folge haben.“ Das Ministerium, das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, die örtlichen Gesundheitsämter und die „Gesundheitsregionen plus“ verteilen Informationsmaterialien, Trinkflaschen und Sonnencreme. Zusätzlich gibt es eine Informationskampagne im Internet. Die „Gesundheitsregionen plus“ sind eine Initiative von Holetschek - in regionalen Netzwerken sollen die Kommunen gemeinsam mit dem örtlichen Gesundheitswesen die Versorgung verbessern. „Alle sind aufgerufen, ihre Gesundheit vor den Folgen des Klimawandels zu schützen“, appelliert der Minister. „Achten Sie nicht nur auf Ihren eigenen Schutz, sondern auch auf Ihre Mitmenschen.“..
(bild.de. Corona II., wer Grün will, wählt das Original und nicht das weiß-blaue Imitat. Die kennen nicht einmal mehr ihre C-Bibel mit dem Klimawandel seit 4,6 Milliarden Jahren. Wenn die Menschheit so blöd wäre, wie sich Politiker vorstellen, hätte sie es nie vom Baum herunter geschafft.)
=================

Erneute Warnung vor Aiwanger
Von WOLFGANG HÜBNER
Ich habe mich schon mehrfach kritisch mit dem Chef der Freien Wähler und bayerischen Vizeministerpräsident Hubert Aiwanger auseinandergesetzt. Nicht, weil ich persönliche Antipathien gegen Aiwanger habe, dem ich politisch vor etlichen Jahren auch persönlich begegnet bin und der unzweifelhaft ein größeres politisches Talent besitzt als die allermeisten Darsteller in den Blockparteien. Es war und ist Aiwanger allein, der den Freien Wählern zu der heutigen Bedeutung in der bayerischen Landespolitik verholfen hat. Dass er nun auch bundespolitisch punkten will, ist verständlich, wird aber kein Problem in Deutschland lösen. Dazu ist Aiwangers weltanschauliche Substanz zu gering. Er will nämlich nur im großen Konzert der etablierten Kräfte mitspielen. Deshalb hat er in einem aktuellen Interview mit der BILD-Zeitung noch einmal seine Gegnerschaft zur AfD deutlich gemacht. Er bzw. seine Freien Wähler sollen in keiner Weise national oder kommunal mit der AfD zusammenarbeiten. Im Gegenteil sieht Aiwanger seine Partei als Schwächungsfaktor für die AfD an, denn diese wäre ohne die Freien Wähler in Bayern noch deutlich stärker. Folglich geht es dem Politiker lediglich darum, Koalitionspartner der CSU mitsamt dem Oberopportunisten Markus Söder zu sein und zu bleiben. In dem Interview sagt Aiwanger zur AfD: „Man muss der Partei das Futter entziehen, und das sind die ungelösten Probleme bei der Migration. Wenn man die nicht in den Griff bekommt, muss man damit leben, dass 25 bis 30 Prozent ihren Protest gegen die Zuwanderung dokumentieren, indem sie AfD wählen.“ Wichtig ist hier, was er nicht sagt: Wie nämlich er die „ungelösten Probleme bei der Migration“ in den Griff bekommen will. Und das mit einer CSU oder CDU, die weiter in Merkels Spuren wandelt. Wer Aiwanger und die Freien Wähler wählt, entscheidet sich letztlich für eine künftige Enttäuschung der damit verbundenen Hoffnungen.
(pi-news.net)

**************
DAS WORT DES TAGES
Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.
(1.Mose 8,22 )
**************

Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Wussten Sie, dass ARD und ZDF mit Ihrem Geld eine Mafia-Organisation finanzieren?
Am 26. Juli beginnen in Paris die Olympischen Sommerspiele. Wird Russland dabei sein? Das ist die Frage, die das Internationale Olympische Komitee im Augenblick am meisten beschäftigt. Die Antwort ist schon im Vorhinein klar. Eine Hand wäscht die andere: Wenn es eine Organisation gibt, die dieses Motto versteht, dann das IOC. Ende März, zum verspäteten Jahrestag des Überfalls auf die Ukraine, trat der IOC-Präsident Thomas Bach in Lausanne vor die Presse und erklärte, dass es die Achtung der Menschenrechte gebiete, dass die Russen teilnehmen dürften. An die Menschenrechte erinnern sich Leute wie Bach immer, wenn es einen Deal einzufädeln gilt. „Menschenrechte“ sind für sie so etwas wie die rituellen Fair-Play-Appelle: Nicht ernst zunehmen, aber nützlich, wenn man den Westen beeindrucken will...Was ich nicht verstehe, ist, warum wir mitmachen. Es ist ja nicht nur so, dass deutsche Unternehmen stolz darauf sind, Partner der Sport-Mafia zu sein, darunter so respektable Konzerne wie die Allianz, die normalerweise viel Wert darauf legen, dass es bei ihnen korrekt zugeht. Zu den Sponsoren gehören ausgerechnet die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. Wenn RTL sagen würde: Wer „Adam sucht Eva – Promis im Paradies“ sendet, kann auch Olympia mitfinanzieren – das würde ich verstehen. Aber das vornehme ZDF und die noch vornehmere ARD? Jedes Unternehmen beschäftigt heute eine Compliance-Abteilung, die darauf achtet, dass es ethisch einwandfrei zugeht. Wehe, bei einem Unternehmen wird bekannt, dass es in Rüstungsgüter oder andere anrüchige Geschäfte investiert!..
(focus.de. Sport und Geld, das hält.)

Veronika Grimm
Prognose einer Wirtschaftsweisen – Bevölkerung muss sich auf Härten einstellen
Angesichts der hohen Inflation hat CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann seine Forderung nach einer Reform der Einkommenssteuer bekräftigt. „Wenn Normalverdiener nicht endlich entlastet werden, gerät in Deutschland etwas ins Wanken“, so Linnemann.Aus Sicht der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm können die Menschen in Deutschland nicht so schnell mit einer baldigen Verbesserung ihrer ökonomischen Lage rechnen. Politiker, sagt sie, würden sich scheuen, diese Wahrheit auszusprechen. Stattdessen glaubt sie: „Es kommt zu realen Einbußen.“...
(welt.de. War für Pfarrerinnen kein Platz mehr frei? Na ja, für Frauenquote ist sie auch. Wo lässt die orakeln und würfeln? Weise halten Religion nicht für wahr. Leser-Kommentar: "Also: Wir subventionieren den Windstrom mit 8 Cent, verschenken ihn mittags mit Zuzahlung und kaufen ihn abends für 10 bis 30 Cent zurück und die Politik träumt vom Industriestrom für 4 Cent. Das kann nicht funktionieren! Deutschland hat seit dem Abschalten der Kernkraftwerke ein Stromdefizit. Das kann im Winter bei Dunkelflaute und Kälte böse enden, wenn das Ausland nicht mehr liefern kann". Leser-Kommentar: "Weise klingt daran erstmal überhaupt nichts. Was hat die Dame denn für ein Parteibuch? Weise wäre, sich Gedanken zu machen, wie man dem begegnet und ob die angestrebte Transformation überhaupt irgendeinen Mehrwert bietet. Und natürlich, wie man die Energiepreise gesenkt bekommt. Stattdessen will man mit der Brechstange Billionen aufwenden, um am Ende das Klima nicht zu retten. Natürlich sind die Bürger dann auch entsprechend verarmt! Das sind die Härten. Mehrwert haben die aber überhaupt keinen! Wenn das also unsere Wirtschaftsweisen sind, kann man die abschaffen. Wenn ich an der nächsten Tankstelle 10 Leute frage, haben 8 davon bessere Ideen als die Dame!")

Wegen Fachkräftemangel(s!)
Gewerkschaften warnen vor Handlungsunfähigkeit des Staates
Der Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst verschärft sich, bis 2030 dürften rund 840.000 Vollzeitkräfte fehlen. Mehrere Gewerkschaften schlagen nun Alarm. Sie fürchten, dass der Staat künftig in bestimmten Bereichen seinen Aufgaben nicht mehr gerecht wird.
(welt.de. Wie viele Millionen Analphabeten fehlen in Amtsstuben?)

Neben der Spur
Das deutsche Panikorchester und das pausenlose „Lied vom Klimatod“
Von Harald Martenstein
Ist es heiß in Deutschland, ist der Klimawandel schuld – ansonsten ist es nur das Wetter. Weil die Regierung klimamäßig fast nichts hinbekommt, soll es eben der Bürger richten: Weg mit den Autos! Wer nicht in diesen Sound einstimmt, sollte zumindest doppelten Rundfunkbeitrag zahlen.
(welt.de. Die Verblödung ist unumkehrbar.)

ARD und ZDF
Der Größenwahn der vermeintlichen Retter der Demokratie
Ob beim Klima oder bei der AfD: Viele Journalisten glauben genau zu wissen, was gut und was böse ist. Manche bei ARD und ZDF leiten daraus regelrecht ihre Daseinsberechtigung ab. Nur: Was, wenn diese angestrengten Erziehungsbemühungen am Ende sogar kontraproduktiv sind? Neulich meldete sich ein alter Bekannter aus Wien bei mir, seines Zeichens Journalist. Durchaus nicht ohne Schmäh legte er mir ans Herz, dass ich nicht immer nur garstig zu den Netten und nur nett zu den Garstigen sein solle, sonst käme sogar ich als Atheistin ins Fegefeuer. Schließlich hatte ich kurz zuvor meine eher begrenzte Liebe für die sogenannte „Letzte Generation“ in den sozialen Medien zum Ausdruck gebracht, wieder einmal. Nun finde ich diese Sorge um mein Seelenheil natürlich rührend, aber das wirklich Interessante an dieser Nachricht war die Überzeugung, die sie implizierte...
(welt.de. Kleine WELT ganz groß?)

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Figuren am Straßenrand
An den Ausfallstraßen bayrischer Städte präsentiert sich das politische Führungspersonal für die kommende Wahl. Die Herrschaften sagen aber nix, sie sind nur da und schauen dich an. Eine Pappkameradin hängt direkt vor meinem Badezimmerfenster und sorgt in vielfältiger Form für Unterhaltung. „Wähl Stephanie Schuhknecht“, steht unter ihrem Bild, „Alle Stimmen für Grün“. Und das vor dem Frühstück. Vor Schreck habe ich erst mal den Wasserhahn abgedreht, der während des Zähneputzens weiterlief. Schließlich blickt Frau Schuhknecht direkt in mein Badezimmer. Man will sich ja bei so hohem Besuch nicht danebenbenehmen. Zum Glück rasiere ich mich nass, das heißt, ich brauche dafür keinen Strom, was meine elektrische Zahnbürste praktisch klimaneutral macht, man nennt das CO2-Kompensation. Das Duschen habe ich für die Zeit der Anwesenheit von Frau Schuhknecht – also bis zum 8. Oktober – auf drei Minuten verkürzt, damit sie sich in guter Gesellschaft wertgeschätzt fühlt. ..
(achgut.com. Wann guckt KRÄTSCH aus jedem Sommerloch?)

Unfallflucht nur noch als Ordnungswidrigkeit?
Justizminister Buschmann verteidigt seinen Vorstoß
Bereits im April hatte Buschmann den Vorstoß in Bezug auf Unfallfluchten ohne Personenschaden gemacht. Nun verteidigte er diesen in einem Interview.
(tagesspiegel.de. Ncht Verstoß? Da wäre die Ampel dann fein raus?)

Festakt "75 Jahre Verfassungskonvent"
Der Bundespräsident – bald allein zu Hause im Schloss?
Von Roland Tichy
Bundespräsident Steinmeier sollte sich als Hüter des Grundgesetzes verstehen. Stattdessen gibt er den Zerstörer – und merkt nicht einmal, was er anrichtet.Es gibt viele schlechte Reden, und es gibt schlechte Reden am falschen Ort und zum falschen Anlass. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat es geschafft, alles falsch zu machen. Der Ort, die bayerische Kopie des Schlosses von Versailles, ist falsch; der Verfassungskonvent, der das Grundgesetz entworfen hat, tagte dort aus schierer Not. Es gab nicht viele Räume im zerbombten Deutschland. Nicht der falsche Prunk des Schlosses war die erwählte Kulisse, sondern die schiere Not – und die Nähe zu den US-Besatzungsmächten.So, wie das Schloss eine verspätete Kopie ist, so stolzierte der Präsident durch die Talmi-Pracht wie die schlechte Kopie eines Präsidenten. Der Zeitpunkt hätte gefordert, über das Grundgesetz nachzudenken und darüber, wie es wieder an Achtung und Ansehen gewinnen könnte, nachdem es in der Corona-Zeit so verächtlich beiseite gestoßen wurde wie eine nass gewordene Zeitung in die Mülltonne, die nicht mal im Altpapiercontainer landete...
(Tichys Einblick. Hat nicht jedes Schloss auch einen Riegel?)

Blick zurück - nach vorne
Blackbox KW 32 – „Macht euern Dreck alleene!“…
Von Stephan Paetow
… soll Sachsens Friedrich August III den Roten 1918 hinterhergerufen haben. Geschichten wiederholen sich. In der Pfalz war ein kompletter Gemeinderat den Bettel hin, Boris Pistorius findet keine Soldaten, trotz Home-Office-Angebot und im öffentlichen Dienst – lesen Sie selbst … Wesentlicher Bestandteil der feministischen Außenpolitik ist die weibliche Hauptfigur, die wie bei einer Operette entsprechend herausgeputzt werden muss. Bevor das ‚Hohe Oweh‘ erklingt, verrichten Modellierer und Maler, neudeutsch Beauty Artists, ihr Werk. Kosten pro Monat bei unserer Annalena: 7.500 Euro. Lange Jahre leisteten männliche Kaliber, ob sie Frank-Walter, Guido oder Sigmar hießen, in typisch toxischer Selbstüberschätzung, dafür mit natürlicher Anmut diese Arbeit, aber seit Merkel ist alles anders. Inzwischen gibt selbst das Kanzleramt unter Olaf, dem Haarlosen, 40.000 Euro für Styling und Frisuren aus, eine Summe, die man keinem Untersuchungsausschuss der Welt nach dem Vorher-Nachher-Prinzip halbwegs plausibel erklären könnte...
(Tichys Einblick. Kinder? Nein, Narrenräte sind überall an der Macht.)

A wie Atomkraft, E wie Europäische Union
Wie man ein Wirtschaftswunder macht
Ein „Wirtschaftswunder“ versprach der grüne Wirtschaftsminister Habeck, derzeit scheint es auszubleiben. Was bräuchte es wirklich?
(Junge Freiheit. Ein bisschen Bildung könnte nicht schaden.)

Rudi Völler
Deutsche Spitzenmannschaften fliegen in Vorrunden raus: „Das hatten wir so noch nie!“
Von Olaf Opitz
DFB-Sportdirektor Rudi Völler zeigt sich beim Sächsischen Fußballverband an der Basis und räumt dabei Probleme im deutschen Spitzenfußball ein. Tichys Einblick sprach mit dem Hoffnungsträger über die Politisierung des Sports...„Knapp zehn Prozent weniger Förderung im Jahr der Olympischen Spiele von Paris: Das ist eine Backpfeife für den Sport in Deutschland“, kritisiert jüngst die FAZ. Die Haushaltstitelgruppe 02 des Bundesinnenministeriums – Sport – wird im kommenden Jahr von aktuell 303,289 Millionen Euro auf 276,077 Millionen Euro sinken. Das ist ein Minus von gut 27 Millionen. Diese Kürzung trifft nicht nur den Leistungssport, denn an den Trainingszentren hängt auch der Breitensport. Wie sollen so wieder Rudi Völlers entwickelt werden? Eine schlüssige Antwort könnte wohl nicht einmal der Hoffnungsträger geben. Denn die historische Krise des deutschen Lieblingssports Fußball ist offensichtlich nur ein Spiegelbild des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Niedergangs eines einst blühenden Landes.
(Tichys Einblick. Von Nichts kommt Nichts.)

Harry Kane beim FC Bayern
Kann ein Fußballer 200 Millionen Euro wert sein?
Der Fußball hat einen Vogel, aber der Wahnsinn viele Gesichter. Sein aktuell prominentestes ist Harry Kane. Bei der Frage, was ein Fußballer wert sein kann, wird die Bigotterie der Branche deutlich. Man muss sich fragen, wer wahnsinniger ist – der Fußball oder der Fan?
(welt.de. Wer guckt in Zukunft noch sowas - internationale AH?)

Versteckte Studie zum Dunkelfeld
Jeder dritte Hamburger traut sich nachts kaum noch vor die Tür
Von Matthias Nikolaidis
Seit Juni gibt es eine Umfrage zum Sicherheitsgefühl der Deutschen. Mit gutem Grund, denn die enthaltenen Nachrichten sind keine guten, wie das Beispiel Hamburg zeigt: Etwa die Hälfte der Hamburger fühlt sich im ÖPNV nicht mehr sicher. 60 Prozent der Frauen trauen sich nachts nicht alleine auf die Straße.
(Tichys Einblick. Schon Thomas Hobbes sagte, dass ein Staat seine Existenzberechtigung verloren hat, der nicht für die Sicherheit der Bürger sorgen kann.)

Kinder, Kitas und Klassen - Teil 2
Ideologie, Lehrermangel, Chancenungerechtigkeit – das Schulsystem ist am Ende
Von Selma Duman
Veraltete Technik, Benachteiligungen für Kinder aus Unter- und Mittelschicht und die zerstörte Hoffnung auf ein besseres Leben: Das gesamte Schulsystem kann nur noch als marode bezeichnet werden. Bleiben als Lösungen nur noch die Flucht aufs Land oder die Emigration?
(Tichys Einblick. Wer kann, verlässt die Bruchbude, die mal Deutschland war.)

Corona-Aufarbeitung
Amnestie für Impfärzte?
Juristen kommen in einem Aufsatz zum Ergebnis, dass eine ausreichende Belehrung der gegen Corona Injizierten vor dem Eingriff quasi unmöglich war. Sie schlagen eine Amnestie für Ärzte vor, die an der Impfkampage teilgenommen haben. Um für die Zukunft abschreckend zu wirken, darf die nicht kostenlos sein.
Ein Kommentar von Christian Moser
..Der Aufsatz kommt zu dem Ergebnis, dass in Anbetracht der Notzulassung und der unvollständigen werksseitigen Hinweisblätter und noch einiger Gründe mehr, wie etwa der in Impfzentren üblichen Fließbandpraxis, eine ausreichende Belehrung der Impflinge vor dem Eingriff quasi unmöglich war. Daraus folgt, dass die Injektion, die grundsätzlich eine tatbestandliche Körperverletzung darstellt und nur durch aufgeklärte Einwilligung gerechtfertigt werden kann, in diesen Fällen eine Straftat war – genauer gesagt: nicht eine, sondern Millionen, denn es wurden ja angeblich bis zu 60 Millionen Deutsche gespritzt..
(Tichiys Einblick. Das neueste Buch des Heidelberger Arztes Dr. Gunter Frank heißt: "Das Staatsverbreche : Warum die Corona-Krise erst dann endet, wenn die Verantwortlichen vor Gericht stehen". Kriegen Ärzte wieder eine Extrawurst?)

JF-Reportage
Thailand – Rothemden vor dem großen Sprung
Thailand erlebt stürmische Zeiten. Die Militärregierung ändert kurz vor der Wahl das Wahlrecht zu ihrem Vorteil. Die Opposition ist empört, doch inhaltlich selbst zutiefst gespalten. Warum China davon profitieren könnte. Eine JF-Reportage.
(Junge Freiheit. Der Osten ist rot, aber lebt.)

Kulturgut
Angriffe auf Kirchen – keine französischen Verhältnisse
Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu Brandstiftungen und Sachbeschädigungen in Kirchen – aber wie groß ist das Problem?
(Junge Freiheit. Sollen erst die Glocken vom Turm fallen?)

Das Ende des globalen Eigentums und Vertrauens

Von PROF. EBERHARD HAMER

Die USA und die NATO haben Russland mit Totalsanktionen belegt, um dessen Wirtschaft zu vernichten und den wirtschaftlichen Verkehr der NATO-Länder mit Russland zu beenden.

Diese Sanktionen treffen nicht nur deutsche Unternehmen, denen es untersagt ist, in ihren Niederlassungen in Russland noch Geschäfte zu machen. Viele deutsche Konzerne mussten ihre Niederlassungen in Russland schließen. Ob sie je wieder eröffnet werden, hängt von der Dauer der Sanktionen ab, dürfte also fraglich sein.

So wie uns Deutschen geht es aber auch den übrigen Europäern, denen der Geschäftsverkehr mit Russland praktisch untersagt ist. Ganz Europa soll auf diese Weise entsprechend dem Gründungsprinzip der NATO: „To keep the Russians out“ von Russland abgekoppelt werden. Wirtschaftlich ist ein eiserner Vorhang gezogen worden, und haben wir nicht nur kalten Krieg, sondern heißen Wirtschaftskrieg begonnen. Das zeigen vor allem die Finanzboykotte und der Gas- sowie Ölboykott mit Russland.

Zusammenbruch des Dollar-Imperiums
Der Ausschluss Russlands aus dem SWIFT-Abrechnungssystem und das Verbot aller Banken, mit russischen Banken noch Geschäftsbeziehungen zu haben, ist in der Wirtschaftsgeschichte einmalig, war aber schon lange zu erwarten, seit Russland mit China ein Konkurrenzabrechnungssystem zum SWIF begonnen hat, nämlich CIPS. Die Russen haben offenbar den Boykott kommen sehen und ihre Dollar zumeist verkauft. Die Chinesen sind nun krampfhaft dabei, ihre Dollars ebenfalls loszuwerden, können dies aber nur begrenzt, weil massive Dollarabgaben zum Kurssturz des Dollars führen und damit die chinesischen Guthaben mitentwerten würden.

Neben China und Russland sind bereits mehr als 20 Länder dem neuen CIPS-Abrechnungssystem beigetreten, könnte das, was die USA als finanzpolitischen Todesstoß gegen den Rubel und Russland beabsichtigt haben, zum Boomerang werden, wenn die Welt ein zweites, auf Goldbasis sicheres Abrechnungssystem bevorzugt und aus dem nicht mehr wertgedeckten Fiat-Geld Dollar aussteigt. Es könnte zum Ende nicht nur der Verrechnung in Dollar, sondern auch des Dollarimperiums führen, denn bisher konnten die USA mit frisch gedrucktem Geld ohne jegliche Deckung in der Welt alles bezahlen und ihren Wohlstand für Fiat-Money erhöhen. Geht dies nicht mehr, nähmen die Länder wertlose Dollar nicht mehr an, können die USA damit nicht mehr die Güter der Welt einkaufen, nicht mehr 900 Milliarden Dollar Militärausgaben bestreiten und ihre Finanzdefizite nicht mehr abdecken. Insofern könnte der Finanzboykott gegen Russland und eine Gegenreaktion der Welt den Zusammenbruch des Dollar-Imperiums nach sich ziehen.

Das wiederum bedeutet für die deutsche Wirtschaft, dass Anlagen in Dollar ihre Sicherheit verlieren, unsicher werden. Rechnen die Menschen in der Welt mit dem Absturz des ausgehöhlten, weil hemmungslos vermehrten Dollar, werden sie aus dem Dollar flüchten und wird der Dollar abstürzen, werden dafür andere Währungen – Yuan, Euro u.a. – nicht nur als Verrechnungseinheiten, sondern auch als neue Anlagewährungen gesucht werden.

Wirtschaftskrieg USA gegen Russland
Der Gas- und Ölkrieg der USA gegen Russland hatte schon vor dem Ukraine-Krieg begonnen. Trump verbot die Leitung North Stream 2, weil die USA ihr umweltschädliches, doppelt so teures Fracking-Gas in Europa loswerden wollten und deshalb die billigere russische Konkurrenz wütend bekämpften. Die USA, EU und Grünen haben nun endlich russische Gas- und Öllieferungen nach Deutschland torpediert, obwohl Deutschland zu mehr als der Hälfte seines Energieverbrauchs auf russisches Gas angewiesen war.

„Lieber frieren als russisches Gas“, riet Baerbock (nicht für sich, sondern für uns). Seit der von den USA befohlene Gas-Stopp Europas gegen Russland wirksam wurde, müssen die Menschen Luxuspreise für Wärme zahlen und steigen auch für die Unternehmen die Energiepreise so stark an, dass allein die Energiekosten immer mehr Unternehmen in die Verlustzone reißen, dass hunderttausende von Unternehmen aufgeben müssen, ihre Arbeiter entlassen, keine Steuern und keine Sozialabgaben mehr zahlen und die begonnene Rezession zusätzliche Abschwungsdynamik gewinnt.

All dies wird nun mit Kriegsbosheit der Russen begründet, obwohl es schon Jahre vorher begonnen hat. Die Menschen in Europa sind inzwischen durch die US-Propaganda mit solchem Hass „gegen Putin“ und Russland, ja sogar Hass, programmiert, dass sie ihre eigene wirtschaftliche Schädigung durch die Ukraine-Politik und deren Dirigenten akzeptieren – bis sie selbst die Folgen am eigenen Leibe spüren.

Enteignungen gegen Russland
Kaum erwähnt wird in der Mainstream-Presse, dass die USA und die EU im Krieg gegen Russland auch das Vermögen russischer Bürger beschlagnahmen und sogar in der ganzen Welt verfolgen, wo dies ihr Geheimdienst aufspüren kann. Das gilt nicht nur für Sachwerte und Unternehmen, sondern auch für Finanzwerte und leider nicht nur durch die USA, sondern sogar durch die NATO-Satelliten, die sich auf Druck der USA ebenfalls an diesen Enteignungen weltweit beteiligen müssen.

Mit dieser von den USA begonnenen globalen Enteignungswelle gegen Russland und Russen wird nicht nur das Vertrauen in weltweite Investitionen und Kapitalanlagen zerstört, sondern überhaupt die Globalisierung torpediert.

Grundlage von Geschäft und Investitionen im Ausland war nämlich das Eigentumsvertrauen, dass im Ausland investiertes Vermögen und dort investierte Unternehmensbeteiligungen langfristig dem Investor erhalten bleiben. Wenn nun die Unternehmen und Anleger damit rechnen müssen, dass auch die Satelliten dem Beispiel der USA der willkürlichen Enteignung von „Feindvermögen“ folgen, ist dies das Ende des internationalen Investitionsvertrauens.

Bricht aber der Welthandel durch Vertrauensverlust zusammen, brechen vor allem Exportüberschüsse und die Exportländer zusammen – vor allem Deutschland –, werden wir nicht nur unsere Auslandsinvestitionen verlieren, sondern auch die Erträge dieser Auslandsinvestitionen und unsere Exportüberschüsse. In wenigen Jahren schon könnten wir stattdessen Exportdefizite haben, wird jedenfalls der auf dem Export bisher beruhende Wohlstand (etwa ein Drittel) bei Auflösung der Globalisierung zusammenbrechen.

Risiko der aufgehobenen Eigentumsgarantie
Das Mittelstandsinstitut hat deshalb die exportlastigen Unternehmen gewarnt, nicht mehr langfristig auf diese Stärke zu vertrauen, sondern wachsende Schwierigkeiten der Globalisierung einzurechnen. Das gilt zum Beispiel für die Billigimporte aus China und anderen Ländern, die wir möglicherweise langfristig nicht mehr bezahlen können, gilt auch für das Eigentum von Auslandsinvestitionen, welche nach amerikanischem Vorbild dem Zugriff der Staaten künftig schutzlos ausgeliefert sein werden und gilt vor allem auch für die Investitionserträge (Gewinne) aus Tochterfirmen und Anlageinvestitionen im Ausland.

Wenn sich die Welt in zwei Blöcke, die US-NATO einerseits und Russland/China andererseits teilt, werden auch die Auseinandersetzungen um die gegenseitigen Vermögen härter und rücksichtsloser und werden die Länder die gleichen Enteignungen ergreifen, welche jetzt die USA und die EU gegen Russland eingeführt haben.

Dann rächt sich, dass sich der Exportweltmeister in einen fremden Wirtschaftskrieg hat treiben lassen, der Deutschland mehr als allen Ländern der Welt schadet, auf den wir praktisch keinen Einfluss haben, in dem beide Kriegsparteien USA und Russland gegen deutsche Interessen kämpfen und der mit seinen Langfristfolgen – wie oben beschrieben – der deutschen Weltgeltung in der Industrie und unserem darauf beruhenden Wohlstand mehr als anderen Ländern schadet.

Keine Auslandsinvestitionen mehr
Nicht der Ukraine-Krieg selbst, sondern der dagegen auch mit eigenen Sanktionen begonnene Welthandelskrieg zerstört die Globalisierung, den darauf beruhenden Wohlstand für alle und wird sich – wie jeder Krieg – Schlag gegen Schlag und mit wachsendem Hass ausdehnen und nur globalen Schaden statt Nutzen bringen.

Wir dachten immer, Merkel hätte die verhängnisvollsten Fehler und Schäden für unser Volk verursacht: falsche Energiewende, Massenimmigration, Schuldenübernahme für alle Pleitestaaten in Europa und die Pleite-EU: Die neue Regierung übertrifft in ihrem ideologischen, wirtschaftsfeindlichen Eifer (Ökologie statt Ökonomie!) noch die Merkel-Schäden.

Offenbar erkennen nur Ökonomen dies. Die Bevölkerung wurde erst mit Corona und dann mit dem Ukraine-Krieg abgelenkt, hat die deutschen Wirtschafts- Selbstmordmaßnahmen immer noch nicht begriffen, hat sie durch Ablenkung übersehen oder war durch die Russlandhasspropaganda der Medien umprogrammiert.

Sie wird es aber noch büßen müssen, wenn die politischen Täter längst wieder verschwunden sind.
(pi-news.net)

Das deutschlandtrennende Schandmal

Von Gastautorin Angelika Barbe

Als am 13. August vor 62 Jahren – auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges – die Berliner Mauer gebaut wurde, zweifelte niemand daran, daß Moskau die Fäden gezogen hatte. Zu abhängig waren beide geteilte deutsche Staaten von ihren „großen Brüdern” USA und Sowjetunion. Doch anhand ausgewerteter Quellen wies Historikerin Hope M. Harrison nach, daß es von Anfang SED-Chef Walter Ulbricht samt SED-Führung waren, die den Bau der Mauer systematisch betrieben. Moskau hingegen fürchtete die Konfrontation mit den USA und blockierte die Bestrebungen der SED-Führung für lange Zeit.

Die amerikanische Historikerin Hope Harrison forscht in zeitgeschichtlichen Quellen
Hope Harrison rekonstruierte minutiös, welche Grenzschließungsszenarien die SED-Führung jahrelang durchzusetzen versuchte, welche taktischen Winkelzüge sie gegenüber Moskau anwandte und wie schließlich die KPdSU-Führung unter Chruschtschow ihre Ablehnung aufgab und dem Mauerbau zustimmte. Sie war eine der Ersten, die nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Staaten in den Archiven Ost-Berlins und Moskaus recherchierte, um Antworten auf ihre Fragen zu finden: Wie kam es zum Mauerbau – und wer trug die Verantwortung für die verbrecherische Spal-tung der deutschen Nation in der Nachkriegsgeschichte? Die Ergebnisse veröffentlichte die amerikanische Historikerin Harrison im Jahre 2003 in englischer Sprache unter dem Titel „Driving the Soviets up the Wall“. Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus erschien 2011 die deutsche Version „Ulbrichts Mauer“.

Harrison enttarnte Schandmal-Erbauer Ulbricht
Man muß betonen, daß ihre Recherchen die SED-Lüge zum Einsturz brachte, an Mauerbau und mörderischem Mauerregime seien allein die Sowjets schuld. So war es mitnichten. In ihrem Buch untersuchte Harrison den Mauerbau im Kontext sowjetisch-ostdeutscher Beziehungen von 1945 bis 1961 und lieferte einen detailreichen Rückblick auf die Entwicklung des deutschen Kommunismus unter SED-Herrschaft.

Das Ergebnis fällt für Ulbricht, Honecker und ihre SED-Genossen verheerend aus. Die deutschen Kommunisten dachten nicht daran, bloße Befehlsempfänger der Sowjetunion zu sein, wie es der letzte DDR-Machthaber Egon Krenz in seinem Prozeß verharmloste. Das eigenmächtige Vorgehen der SED-Führung brachte die sowjetische Seite unter Führung Nikita Chruschtschows sogar in erhebliche Schwierigkeiten.

Harrison urteilte; „Ulbricht ging es mehr um seine eigene Macht als um das Schicksal der deutschen Nation“. Denn die Mauer sicherte Macht und Existenz der SED. Gleichzeitig war es ein Zugeständnis, dabei versagt zu haben, DDR-Bürger von der kommunistischen Weltanschauung zu überzeugen. Bis 1961 verließen etwa 2,5 Millionen Menschen die DDR, bis 1989 noch einmal eine Million, Es war die Politik der Kommunisten, die nicht funktionierte – vom Anfang bis zum Ende. Die Bevölkerung versagte der SED die Anerkennung, denn freie Wahlen kamen für die SED nie infrage.

Um seine Macht zu sichern, begann Ulbricht schon Anfang der fünfziger Jahre, das Konzept einer kompletten Abriegelung der Grenze zu West-Berlin zu entwickeln. Er versuchte unaufhörlich, Moskau für diese Idee zu gewinnen. Schließlich wurde Berlin gemeinsam von den vier Siegermächten des Zweiten Weltkrieges verwaltet Die Westmächte dachten gar nicht daran, das SED-Regime anzuerkennen. Ulbricht war sogar bereit, beide Supermächte Sowjetunion und USA in eine direkte Auseinandersetzung zu treiben. Er war es, der mit eigenmächtigem Handeln im Oktober 1961– drei Monate nach der Grenzschließung – die berüchtigte Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie auslöste.

Chruschtschow wollte Ost-Berlin zum Schaufenster des Kommunismus machen
Chruschtschow dagegen verfolgte eine andere Strategie. Für ihn war Deutschland das „wichtigste Testgebiet im Wettstreit zwischen Kommunismus und Kapitalismus“. Während einige KPDSU-Granden Moskau nach dem Aufstand am 17. Juni 1953 das Experiment DDR auf-geben wollten, machte er den ostdeutschen Staat zum „Superverbündeten“, der militärisch wie wirtschaftlich gefördert werden mußte. Mithilfe deutscher Tatkraft sollte in Berlin ein werbewirksames Schaufenster des Kommunismus entstehen. Der Erfolg blieb aus und so begann auch Chruschtschow darüber nachzudenken, das „Schlupfloch Berlin“ zu schließen und die Westmächte aus der Stadt herauszudrängen. Im Ultimatum vom November 1958 wies er offen auf die Existenz von Atomwaffen in der Sowjetunion hin. Die US-Regierung behielt die Nerven. Präsident John F. Kennedy, der im Januar 1961 sein Amt antrat, machte beim Gipfeltreffen in Wien unmißverständlich klar, daß die USA ihre Rechte in Berlin notfalls auch mit militärischen Mitteln verteidigen werden. Die Welt stand am atomaren Abgrund und der Sowjetführer knickte ein. Krieg stand für ihn nicht auf der Tagesordnung.

Als Anfang Juli Ulbricht angesichts exorbitanter Flüchtlingszahlen den Offenbarungseid gegenüber dem sowjetischen Botschafter leistete, mußte Chruschtschow handeln. Ulbricht bekam seine Mauer, der Befehl dazu stammte aus Moskau.

Nach wie vor geht es um das Gedenken an die Opfer des deutschen Schandmals
Angesichts des offiziellen Gedenkens an über tausend Morde durch SED-Mauer und Stacheldraht fragt sich der Bürger, warum die Mauerbauer Ulbricht und Honecker in den politischen Sonntagsreden nicht vorkommen, warum der kalte Krieg an allem schuld war und damit die Toten erneut ermordet werden. Ich erinnere an SED und Unrechtsstaat DDR, die 17 Mio. Bürger einmauern ließen, um sie mit Schießbefehl und Selbstschußanlagen an der Flucht in die Freiheit zu hindern–und frage, warum die SED-Diktatur seit 1989 systematisch verharmlost wird. Ich kann die Worte des Bundespräsidenten Rau nicht vergessen, der die Mauer als Verbrechen gegen das eigene Volk bezeichnete und frage, warum SED-Verbrecher mit Hilfe der Kartellparteien an die Macht geholt wurden – etwa weil sie damit zur Festigung heutiger Machtverhältnisse beitragen?

Ich denke an Willy Brandt, Sozialdemokrat und ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin, der 1961 auf Seiten flüchtender Opfer stand, die nicht im gigantischen Gefängnis DDR leben wollten und frage, warum seine Erben sich heute mit den Tätern- der mehrfach umbenannten SED – die sich unter das Tarndach Linke flüchtet- verbünden. Denn die Mörder sind noch heute unter uns. Es kommt nicht darauf an, was sie sagen oder heuchlerisch bedauern. Es kommt darauf an, was sie weglassen. Bis heute fehlt ein Eingeständnis der SED/Linke, für den Unrechtsstaat DDR verantwortlich zu sein. Einzelnes Unrecht wird scheinheilig zugestanden, aber das gesamte kommunistische SED-Regime wird verteidigt. Solange die Verantwortung verschleiert wird, darf niemand ungestraft mit den Schuldigen zusammenarbeiten.

Ich denke an die Mauer – als Symbol von Unfreiheit und kommunistischer Unterdrückung und an alle, die für die Freiheit ihr Leben gaben.

Ich anerkenne nur den Politiker, der verspricht und umsetzt:
– nicht eher zu ruhen, bis das Vermächtnis der politisch Verfolgten eingelöst wird, stets für die Freiheit einzutreten,

– nicht eher zu ruhen, bis die Toten dem Vergessen entrissen sind und die Lebenden Gerechtigkeit erfahren,

– nicht eher zu ruhen, bis Mörder und Befehlsgeber Verantwortung übernehmen.
(vera-lengsfeld.de)

Gleichheit oder das Gerede vom kleinen Unterschied

(gh) - Entschuldigung, mal eine ganz dumme Frage:  Ist  was dran an der  vor allem von Politikerinnen geforderten Quotenregel? Eigentlich unerklärlich, denn angesichts ausgerufener Gleichheit nicht nur vor dem Gesetz und freier Wahl der Geschlechtszugehörigkeit hat es den Ruch von Unglaubwürdigkeit, wenn die eine auf Gleichstellung pocht, und der andere gar nicht auf die Idee kommt - oder vielleicht doch? - aufzumerken, falls beispielsweise im Bundestagspräsidium ein Mann mit fünf Frauen  aufgewogen werden muss. "Maultaschen gehen immer", daran hat sich die Menschheit gewöhnt, aber was ist mit Plaudertaschen?  Was mag  sich das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V.  in Olpe dabei gedacht haben,  als es einen Beitrag aus dem Buch von Raphael M. Bonelli, "Frauen brauchen Männer und umgekehrt – Couchgeschichten eines Wiener Psychiaters", Kösel-Verlag, publizierte mit dem Versuch der Beantwortung einer Frage, die normalerweise niemand stellt, weil das Ergebnis jedem bekannt: "Welches Geschlecht ist intelligenter?"

Wenn nun hierzu  aufmerksam gemacht wird, dass der Wiener Eignungstest für das Medizinstudium unfreiwillig kognitive Unterschiede bei männlichen und weiblichen Millennials offenbarte, ist verständlich, dass  "entsprechende mediale Aufregung" die Folge war. An Österreichs medizinischen Universitäten gibt es seit 2006  Aufnahmeverfahren, da nur jeder achte   Millenial, der studieren möchte,  einen Studienplatz bekommen kann. "Von 2006 bis 2012 fragte der Test medizin-naturwissenschaftliches Grundverständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, Umgang mit Zahlen et cetra ab.  Das Problem: An der Medizin-Uni Wien waren in diesen Jahren zwar 55 bis 60 Prozent der Bewerber Frauen – unter den Zugelassenen waren sie jedoch nur noch zu 43 bis 48 Prozent vertreten. 2006 waren es sogar nur 41,5 Prozent. Das irritierte".

2012 versuchte die Uni gegenzulenken und  führte einen Frauenbonus ein, indem Frau vorgezogen wurden, auch wenn ihr Test schlechter ausfiel. "Weibliche Bewerberinnen kamen mit geringerer Punktezahl in der Rangliste weiter nach vorn. Die offizielle Sprachregelung dafür lautete: gendergerechte Auswertung".  Falls nun jemand dies als Botschaft "Frauen sind 'dümmer' als Männer deuten würde, schmeißt sich der Autor quer.  "Das ist mit Sicherheit falsch! Mit Schwarz-Weiß-Denken kommt man hier nicht weiter". Nach öffentlichem Aufschrei werde  seit 2013 ein neuer Test angewandt. Dieser soll Frauen nun gezielt fördern. Der Test überprüfe das schulische Vorwissen aus Biologie, Chemie, Physik und Mathematik,  aber auch verbale Fähigkeiten (Lesekompetenz, Wortflüssigkeit, verbales Gedächtnis und Textverständnis), kognitive Fertigkeiten (Zahlenfolge, Zahlengedächtnis, Figuren zusammensetzen, Implikationen erkennen) und emotionale Kompetenz. Eine Neuerung seien "Soziales Entscheiden" und "Emotionen erkennen“. Seither sei der  Gendergap deutlich zurückgegangen. Ergebnis: Dem ursprünglichen, mathematischen Test seien so lange sprachliche, soziale und emotionale Subtests hinzugefügt worden, bis der Leistungsunterschied halbwegs ausgeglichen wurde.

Der Autor: "Damit wurde ungewollt offenbar, dass männliche und weibliche Millennials bei gleicher Motivation in verschiedenen Testabschnitten nachweislich eine unterschiedliche Leistung erbringen. Und es wurde dokumentiert, dass sich kognitive Begabungen bei Männern und Frauen unterscheiden". Männer und Frau ticken verschieden. Welche Überraschung!  Das Handbuch "Intelligenz" des Psychologen Detlef H. Rost von der Universität Marburg räumte in einem Gespräch mit dem Spiegel 2013 mit einigen Mythen rund um die Intelligenz auf. Ein Mythos, über den die Verantwortlichen für den Wiener Eignungstest für das Medizinstudium gestolpert sein könnten, sei die Annahme, dass Männer und Frauen genau das Gleiche könnten. Rost: "Feministinnen und viele Sozialwissenschaftler hören es nicht gerne, aber zahlreiche Studien belegen: Es gibt Unterschiede zwischen Männern und Frauen in der kognitiven Leistungsfähigkeit – und bei einigen Subfacetten der Intelligenz sogar dramatische Unterschiede".

Das gelte insbesondere für die räumliche Orientierung, also für die Fähigkeit, sich gedanklich in zwei- oder dreidimensionalen Räumen zu bewegen. Das sei u.a. in vielen naturwissenschaftlichen Berufen gefragt. Da seien Männer deutlich besser als Frauen. Umgekehrt schnitten Frauen bei anderen Subfacetten besser ab, etwa bei der Wahrnehmungsgeschwindigkeit oder den verbalen Fähigkeiten. Wie auch immer gewisse Fähigkeiten gewichtet würden bei Männern und Frau, sei Intelligenz ein schillerndes Konstrukt von findigen Testpsychologen: Aufgrund der unterschiedlichen Begabungen von Mann und Frau könne jederzeit das eine oder das andere Geschlecht "intelligenter“ erscheinen. Die Varianz in den IQ-Werten dürfte bei Männern größer sein als bei Frauen. Das heiße, es gebe sowohl mehr hochbegabte als auch mehr schwach begabte Männer als Frauen.

Die weiblichen Testergebnisse lägen insgesamt näher beim Durchschnitt, ohne große Ausreißer. Die Psychologin Susan Pinker betone in ihrem Buch "Das Geschlechterparadox: Über begabte Mädchen, schwierige Jungs und den wahren Unterschied zwischen Männern und Frauen",  dass Männer  extremer in körperlicher wie geistiger Hinsicht seien. Ob es um Inselbegabte, Menschen mit extrem hohen IQ, Nobelpreisträger, Schachgenies oder musikalische Wunderkinder gehe, in allen diesen Fällen dominiere klar das männliche Geschlecht. Bei den geistig Behinderten, Schwererziehbaren, Schulversagern, Unruhigen und Straftätern aber auch.  Dimitri van der Linden und seine Mitarbeiter von der Erasmus Universität in Rotterdam veröffentlichten 2017 eine Studie, indem sie anhand von Magnet-Resonanz-Bildern (MRI) von 900 Testpersonen  die Gehirnstruktur mit der gemessenen Intelligenz verglichen und herausfanden, dass bei beiden Geschlechtern das Gehirnvolumen mit dem IQ korrelierte: je größer das Gehirn, umso höher die Intelligenz, korrelierend mit der grauen und der weißen Substanz: je mehr, desto besser. Männer hatten  größere Gehirne, nicht nur absolut, sondern auch relativ zur Körpergröße und zeigten einen um eine 1/4 Standardabweichung höheren IQ.

Damit bestätigen sie die von Richard Lynn, Professor der Psychologie der Universität Ulster seit 1994 vorgebrachte Hypothese, dass Männer größere Gehirne hätten und dadurch einen um etwa vier Punkte höheren IQ. Unterm Strich: Wenn Intelligenz heiße, ein Problem in seinem Gesamtkontext zu erfassen und mit den vorhandenen Ressourcen (inklusive Vernetzung mit der Umgebung) lebensnah zu managen, so seien Frauen statistisch gesehen "intelligenter", gehe es darum, möglichst fokussiert ein Detailproblem abstrakt zu lösen und alles andere und alle anderen auszuklammern und wegzublenden, so seien wohl Männer 'intelligenter". Da aber Intelligenz ein Maß für Lebenstüchtigkeit allgemein  sein sollte, seien Männer und Frauen kognitiv wohl auf gleicher Augenhöhe. Die bahnbrechende Arbeit bezüglich Hirnstruktur, Denkmuster und Intelligenz der Geschlechter sei st Psychiater Richard J. Haier und Kollegen von der University of California in Irvine 2005 gelungen: Männer scheinen sehr auf Analyse und abstrakte Problemlösung konzentriert zu sein, Frauen hingegen verknüpften  gestellte Aufgaben enger mit Emotionen, mit Assoziationen und Formulierungen. Männer gingen eine Aufgabe eher distanzierter an, während Frauen sie tendenziell eher persönlich nähmen und auf sich bezögen. Wer glaubt denn sowas? Das können doch nur Fake News sein. Oder war's umgekehrt?