Wenn Sie das nächste Mal in der Bahn, im Wirtshaus oder auf der Straße nur noch gesenkte Köpfe, leuchtende Rechtecke und diesen leeren, tranceartigen Blick sehen – dann wissen Sie: Genau für diesen Moment hat Martin Lichtmesz sein neues Buch „Smarte Welt“ geschrieben.
Der Titel klingt erstmal harmlos, fast ironisch. Aber was drinsteht, ist ein schonungsloser, glasklarer und brandgefährlicher Rundumschlag gegen die größte Entmenschlichungsmaschinerie unserer Zeit. Die Freundinnen der Hells Angels müssen das jedes Mal tun, wenn die Männer von einer langen Fahrt zurückkommen.
Lichtmesz erzählt, wie er im Sommer 2023 in Ljubljana plötzlich „aufwacht“: Vier Bauarbeiter starren synchron in ihre Smartphones, und in diesem Augenblick bricht bei ihm die Mauer der Verdrängung zusammen. Ab dann sieht er nur noch diese „Körperfresser“: Überall. In Wien, in Triest, in jeder deutschen Innenstadt. Die Aliens sind längst da –, aber sie kommen nicht aus den Weiten des Weltalls, sondern aus Cupertino, Shenzhen und Mountain View.
Was folgt, ist eine der besten, wütendsten und gleichzeitig traurigsten Kulturkritiken der letzten Jahre. Mit Jonathan Haidt, Manfred Spitzer und – ja, auch Ted Kaczynski als Kronzeugen legt Lichtmesz gnadenlos offen, wie die „Große Neuverdrahtung“ seit 2010 bis 2015 eine ganze Generation psychisch kaputtgemacht hat. Wie wir unsere Kinder den Tech-Konzernen opfern. Wie die „neue Normalität“ in Wahrheit eine schleichende Entseelung ist, an die sich die Masse begeistert gewöhnt – weil sie so verdammt bequem ist.
Besonders stark: Seine Alltagsbeobachtungen treffen wie Faustschläge. Der bärtige Salafist, die Kopftuchmutter, der afrikanische Großfamilienvater, der Hipster, der Lederhosen-Träger, der Priester, die Oma mit Rollator – alle gleichgeschaltet in derselben gekrümmten Sklavenhaltung vor dem leuchtenden Götzen. Und ja, Lichtmesz sagt es klipp und klar: Gerade bildungsferne Migranten- und Unterschicht-Milieus setzen ihren Kleinkindern noch skrupelloser die Dinger vor die Nase – mit verheerenden Folgen für Sprache, Motorik und Hirnentwicklung. Hier wird nicht drum herum geredet, hier wird die Wahrheit ausgesprochen.
„Smarte Welt“ ist kein Jammerbuch eines verbitterten Boomers (dazu ist Lichtmesz auch deutlich zu jung!), der irgendwie nicht mehr klarkäme mit dieser „modernen Welt“. Es ist ein Weckruf. Ein Buch, das wütend macht – wütend genug, um endlich wieder etwas zu tun. Um den Kindern das Ding aus der Hand zu reißen. Um sich zu weigern, zum Zombie zu werden. Um zu erkennen: Wer heute noch glaubt, das Smartphone sei „nur ein Werkzeug“, der hat schon verloren.
„Smarte Welt“ von Martin Lichtmesz ist Pflichtlektüre für jeden, der noch eine Seele hat und seine Kinder vor der totalen Verdummung und Entmenschlichung bewahren will. Kauft es, verschenkt es, diskutiert es – und legt danach das verdammte elektronische Ding weg. Ein Buch, das uns wieder zu Menschen machen kann. (pi-news.net)
Der Windpark nimmt die nächste Hürde, eine Schlagzeile heute in der Tageszeitung.
Neuhausen ob Eck mit strahlenden Gesichtern bei der Vertragsunterzeichnung.
HERZLICHEN GLÜCKWÜNSCH – kurze Erinnerung an längst vergessene oder verdrängte Zeiten.
Corona hat gezeigt, dass man hinterher oft schlauer ist.
In der Pandemie hieß es: “Bitte vertraut den Experten.“
Heute sprechen wieder ganz demokratisch DIE Experten.
Wollen wir wieder warten auf den Moment, wo wir erfahren wer wirklich die richtigen Experten waren?
Chatelaine wartet aber diesmal nicht, ohne alles sauber zu dokumentieren und zu archivieren.
Als Anwältin der Heimat, der Natur mit all den Bäumen und Lebewesen wird sie es zur rechten Zeit wiederverwenden, und es wird hoffentlich diesmal Menschen geben, die Verantwortung für ihr Tun und Handeln oder auch Nichttun und Wegschauen übernehmen müssen.
Die Lüge kämpft mit allen Mitteln die ihr zur Verfügung steht oder besser formuliert mit allen Menschen die sich ihr zur Verfügung stellen.
Es sind dieselben Medien, die uns wie zu Pandemiezeiten informieren, derselbe Typ Mensch, der über Expertenwissen verfügt, und es sind einfache Menschen, die alles aus diversen Gründen mitmachen.
Keine Eigenverantwortung in Sicht, es ist leicht, sich zu verstecken und noch leichter, dem Geruch der Bratwurscht oder dem Geld zu folgen.
(tutut) - Wer schenkt noch heute? Etwa an Weihnachten? Ja, auf Kosten anderer, da kennt eine zum Gehampel mutierte Bundesregierung nichts, alles andere wäre maßlose Übertreibung, keine Grenzen. Geschenkt an alle, was sich noch Politik und deren Medien nennt. Manchmal, aber nicht immer, waren Grips und Phantasie im Geschenkpaket. Ein paar deutsche Geschenke zählt das "Lexikon der wissenswerten Nebensachen - Zeys Sammelsurium" auf. "Gerhard Schröder schenkte Papst Johannes Paul II. am 18.5. 1999 einen Kupferstich mit einer Stadtansicht Krakaus aus dem 18. Jahrhundert". Ob der seine Heimat wiedererkannt hat? "Lion Feuchtwanger machte seiner Frau Marta Löffler am 12.5. 1912 die Goldstücke , die er von seinen Eltern vererbt bekam, zum Hochzeitsgeschenk". Da blieb das Gold wenigstens in der Familie. Wie auch hier: "Albert Einstein schenkte das Preisgeld, das er 1921 für den Nobelpreis für Physik bekam, einer ersten Ehefrau Mileva Maric". Noch einer, der rechnen konnte. "Am 26.6.1987 schenkte Erich Honecker Udo Lindenberg eine Schalmei - als Dank für die ihm zuvor von Lindenberg überreichte Lederjacke". Ob ein Hintergedanke dabei war, als der Portugiese Armando Rodrigues de Sá am 10. 9. 1964 bei seiner Ankunft in Deutschland als einmillionster Gastarbeiter ein Moped der Marke "Zündapp Sport Combinette" geschenkt bekam? Wann erhält der x-millionste Illegale ein Lastenfahrrad? Oder zählen die nicht mehr aufgrund der Vielfalt? "Bei einem Besuch der Bundeswehrsoldaten in Mazedonien und Bosnien am 23. und 24. 12. 1998 schenkte Verteidigungsminister Rudolf Scharping jedem der rund 2600 deutschen Soldaten einen Telefongutschein über 50 Mark.Zum 25. Jubiläum der Möbelhauskette IKEA schenkte Firmengründer Ingvar Kamprad am 9.11. 1999 den weltweit 38 000 Mitarbeitern die Tageseinnahme aller Filialen.Bei einem Umsatz von 73,37 Millionen Euro blieben jedem Mitarbeiter durchschnittlich 1840 Euro. Jeder IKEA-Angeastellte - vom Manager bis zur Putzfrau - erhielt den selben Anteil.Der Mineralölkonzern Aral spendierte 1998 zum 100-jährigen Bestehen der AG seinen Mitarbeitern originellerweise Tankgutscheine". Falls die jemand aufgehoben hat, wurden sie von der Ampel gevespert. Nachrichten vom Wochenende, ein 2. Advent?
Geschenkt! Selbst gebastelt oder komplett gekauft. Gibt's da noch einen Unterschied? Das Schicksal scheint zu würfeln, wer oder was Zeitung ist. Das war los, daheim, was nicht jeder hat, aber nicht geschenkt, sondern selber gemacht. Nun ist Bastelzeit. Wirtschaftsredaktionschef an der Leidplanke ist dabei - "Aus Angst muss Mut werden - Die Menschen haben Angst. Immer mehr Baden-Württemberger sorgen sich massiv um ihren Arbeitsplatz. Schon 15 Prozent der Beschäftigten fürchten ganz konkret um die Sicherheit des eigenen Jobs. Entsprechend verwundert es kaum, dass fast ein Drittel der Bürger davon ausgeht, in den kommenden Jahren Wohlstandsverluste erleiden zu müssen" - wie 1000 umgefragte Allensbacher Zeitungsspezies von über 11 Millionen LÄNDLERN meinen: "Baden-Württembergs Schlüsselindustrie wankt, die Bürger sind in großer Sorge". Verständlich angesichts der vielen Ruinen, die mal Schlösser waren. Mehr MUHT sagt die Kuh, nun muss geochst werden: "Menschen im Südwesten etwas optimistischer - Die Stimmung der Menschen im Südwesten hat sich im Vergleich zu Jahresbeginn etwas aufgehellt.Die wirtschaftliche Lage erfüllt aber weiterhin viele mit Sorgen". Merz der Bauer die Rößlein ausspannt. Vorsicht, ihr Kinder, geht erst einmal in den Gemeinderat, macht Bürgermeister oder wählt nächstes Jahr THE LÄND zu Baden-Württemberg, falls es Erinnerungskultur nicht weggehagelt hat. Gehopst ist wie gesprungen, sagt das Känguru: "Debatte über Social-Media-Verbot - In Australien dürfen Kinder und Jugendliche, die jünger als 16 sind, keine Accounts mehr auf Plattformen wie Tiktok, Youtube oder Instagram nutzen". Reitende Leichen warten schon auf ihren Steckenpferden: "Baden-Württemberg ist Vorreiter bei digitaler Justiz". Da können die sich auf etwas gefasst machen: "Angst vor Kahlschlag bei Porsche", "Rekord bei Beschwerden über Post", "Ulmer Bahnhof im Ausnahmezustand - Es ist die erste von mehreren geplanten Teilsperrungen..", "Ex-Formel 1-Manager Willi Weber ist nach Medien-Angaben in seiner Stuttgarter Villa überfallen und ausgeraubt worden". Daheim nicht schlimmer, sondern Frau Holle: "Viel Kurzarbeit, weniger Stellen - doch es gibt Hoffnungsschimmer - Die Wirtschaft im Kreis tritt auf der Stelle – viele Betriebe federn die Flaute mit Kurzarbeit ab. Es gibt deutlich weniger Jobs in der Region als noch vor einem Jahr. Doch einige Unternehmen spüren erste Erholungen - Im Landkreis Tuttlingen hat sich die Wirtschaft abgekühlt: Aufträge kommen verzögert oder gar nicht, Budgets werden strenger kalkuliert, und selbst solide aufgestellte Unternehmen reagieren zunehmend nervös". Am einstigen Senkrechtstarter, wer erinnert sich noch, kann es nicht liegen: "Guido Wolf erneut in CDU-Landes vorstand gewählt - Beim Landesparteitag der Christdemokraten in Heidelberg wurde der frühere Landesjustizminister und Vertreter des Wahlkreises Tuttlingen-Donaueschingen als Beisitzer in das Gremium aufgenommen. Darüber informiert der CDU-Kreisverband Tuttlingen". Per reitenden Boten? Ein Prost zum Trost: "Zwei Schulen haben jetzt Trinkwasserspender". Ihnen sei ein Trullala! Und Merz springt mit der Donau? "Auf den neuen Kanzler warten viele Aufgaben - Seit Dezember verstärkt Andreas Friedrich das Rektorat der Hochschule Furtwangen, zu der auch der Campus Tuttlingen gehört". Überall kann man sich nützlich machen. "Das teilt die Hochschule mit". Auf der Alb kei Sünd: "Deutschlands Bester kommt vom Heuberg - Einer der besten deutschen Azubis kommt aus Bubsheim. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer hat Jiahe Li als Besten im Beruf 'Fachkraft für Metalltechnik (Fachrichtung Zerspanungstechnik)' geehrt". Andere stolpern über Maulwurfshaufen, wie der große Kungfumeister lehrt. Noch ein Hopser ins linksgrüne Nirwana: "Der Windpark nimmt die nächste Hürde - Nachdem sich die Gemeinderäte für das Projekt ausgesprochen haben, folgte der nächste Schritt für den Bau von Windkraftanlagen im Schindelwald". Heißt es nicht schon lange "Wald tot"? Platz da! "Ende einer Ära: Mit 70 Jahren gibt er den Taktstock weiter - Eigentlich wollte Rudolf Barth eine schöpferische Pause einlegen. Daraus wurde mehr als ein Vierteljahrhundert voller Schaffenskraft. Eines lag ihm all die Jahre besonders am Herzen". Andere werden Kanzler. Und was macht der Volksredakteur als FDP-Fraktionsvorsitzender demnächst im Kreistag? Aufwärts immer: "Schülerzahlen steigen: Gymnasium Trossingen bekommt Anbau". An der Leidplanke steht's geschrieben: "Die Politik muss den Fokus jetzt voll und ganz auf die Wirtschaft richten und alles dafür tun, um die Unternehmen zu entlasten, Innovationen zu fördern und Wachstum zu begünstigen. Aber auch Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind in der Pflicht. Erstere müssen wieder mehr im Inland investieren, zweitere müssen dabei helfen, dass dies möglich wird – auch durch Mehrarbeit und Verzicht an der einen oder anderen Stelle. Wenn die Angst nicht lähmt, sondern aufrüttelt und wieder in neuen Mut umschlägt, könnte der Moment für Veränderungen gekommen sein. Eine erste Stimmungsaufhellung macht durchaus Hoffnung". Das war der Donnerwetterbericht mit Vorzeigen von Sack und Rute.
TE-Interview mit Marcel Crok (Clintel) „Es gibt keinen Klimanotstand“ Von Anna Diouf Marcel Crok ist Mitbegründer und Direktor der Climate Intelligence Foundation (Clintel), die übliche Narrative von der Klimakatastrophe kritisch hinterfragt. Er spricht über das Ringen zwischen Ideologie und Wissenschaft und darüber, wie Europa gesichtswahrend aus der Klimapanik aussteigen könnte...
(Tichys Einblick. Wer sagt's Bürgermeistern und Gemeinderäten, welche sich von der linksgrünen Seuche ins Bockshorn jagen lassen?)
Krise in der Autoindustrie Porsche-Betriebsrat fürchtet um deutsche Standorte - und fordert Zukunftsplan Der kriselnde Autobauer Porsche ringt um seine Zukunft. Bei Betriebsversammlungen wurden die Beschäftigten in Zuffenhausen und Weissach informiert. Der Betriebsrat fürchtet um die deutschen Standorte..
(swr.de. China, China, China.)
Fahrer tödlich verunglückt Bad Saulgau: Autofahrer an Bahnübergang von Zug erfasst Am Mittwochabend ist ein Autofahrer in Bad Saulgau (Kreis Sigmaringen) an einem Bahnübergang in einen Zug gerammt. Laut Polizei erlag der Fahrer seinen Verletzungen..
(swr.de. Ein Zug im Nirgendwo?)
Digitale Souveränität und Datenschutz für Schulen Office-Paket für Lehrkräfte: Sicher, unabhängig - unbeliebt Mit der Plattform Schule@BW will das Land die digitale Souveränität an Schulen fördern. Doch die datenschutzfreundliche Lösung überzeugt noch nicht alle Lehrkräfte..
(swr.de. Was ist aus Bildung geworden?)
VfB Stuttgart gegen Maccabi Tel Aviv "Solange es um Fußball geht, wird alles okay sein" Vor dem Europa-League-Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und Maccabi Tel Aviv vermischen sich verschiedene komplexe Themen. Fußball und Politik lassen sich nicht trennen..
(swr.de. Viermal Weltmeister und nun Hausmeister.)
Landtag ändert Schulgesetz Kommt jetzt ein Handy-Verbot? Schulen müssen verbindliche Regeln aufstellen Die Schulen in Baden-Württemberg müssen künftig genau festlegen, wie und wo private Handys und andere mobile Endgeräte genutzt werden dürfen. Möglich ist auch ein Handy-Verbot..
(swr.de. Waren Klassenzimmer früher Telefonzellen?)
"Faktenbasis" zur Landtagswahl Droht ein XXL-Landtag? Warum es 2026 deutlich mehr Abgeordnete in BW geben könnte Neues Wahlrecht, Stimmensplitting und Überhangmandate: Experten erwarten nach der Landtagswahl einen stark wachsenden Landtag - mit möglichen Mehrkosten in Millionenhöhe..
(swr.de.Weniger Nullen braucht das Land.)
Cem Özdemir im Wahlkampf Bei Maischberger: Grüner Wolf im schwarzen Schafspelz Von Gastautor Fabian Kramer Özdemir will das Verbrenner-Aus für 2035 so schnell wie möglich kippen. Hört, hört! Weil es für den Spitzenkandidaten der Grünen im Autoland Baden-Württemberg schwer ist zu punkten, geht Özdemir bei seinem plumpen Wahlkampfauftritt auf maximale inhaltliche Distanz zur grünen Programmatik...
(Tichys Einblick. Wenn es Nacht wird auf dem Bildschirm. Wie unterhaltsam ist ein Kindergärtner, der mutmaßlich gerne meilenweit fliegt? Erinnert sich niemand mehr? KI: "Flugmeilen-Affäre (auch Freiflug-Affäre genannt) im Jahr 2002, bei der der damalige grüne Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir und andere Politiker dienstlich gesammelte Bonusmeilen privat nutzten, was zu einem großen politischen Skandal führte, der seinen Rückzug aus der Bundespolitik damals mit auslöste, auch wenn er später zurückkehrte". Da wurde das EU-Parlament zur Srafkolonie.)
Stuttgarter Studie zu KI-Sicherheit Wenn ein KI-Sprachmodell eine andere KI hackt - und Tipps zum Bombenbau gibt Eine KI hackt eine andere KI. Plötzlich errät das KI-Sprachmodell, wie man eine Bombe baut oder ein Auto knackt. Das sind die Ergebnisse eines Stuttgarter Forschungsteams..
(swr.de. Bombig ohne Hirn ra.)
=============== NACHLESE Klima-Hysteriker versinken in Panikmodellen Der Potsdamer AMOC-Lauf: Droht Deutschland jetzt der Kältetod? Von Gastautor Lothar Krimmel Beim Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung heißt die Devise: Hauptsache Klimapanik. Wenn man mit Erderwärmung niemanden mehr hinterm Ofen hervorlockt, wird eben vor einer neuen Eiszeit gewarnt. Die Fachwelt hält von den dilettantisch fabrizierten „Daten“ eher wenig..
(Tichys Einblick. Sind Panikorchester von Deutschland die neue Klassik? Dabei tönt alle halbe Stunde vom Potsdamer Glockenspiel "Üb' immer Treu und Redlichkeit". Aber Preußen war einmal.) ===============
Alternativ-WEF in Prag: Eröffnungsrede von Václav Klaus In Prag fand am 22. November das zweite vom österreichischen Privatsender AUF1 unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen organisierte Alternativ-WEF mit vielen Protagonisten der deutschsprachigen Gegenöffentlichkeit statt. Auch PI-NEWS war wie im Vorjahr mit einem Team dabei. Die Eröffnungsreden hielten AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet und im Anschluss der frühere tschechische Präsident Prof. Dr. Václav Klaus. Laut Magnet habe sich das A-WEF mittlerweile als „Gegenbewegung zum globalistischen Great Reset“ etabliert, auf dem mit klugen und bedeutenden Persönlichkeiten der Aufklärungsbewegung Lösungen für eine freie Welt von morgen entwickelt werden. Unabhängigkeit mache die Kraft des A-WEF aus, denn man habe keine Oligarchen oder Konzerne im Hintergrund, sondern würde von vielen freiwilligen Kleinspendern getragen, sagt A-WEF Mitgründer Stefan Magnet in seiner Rede. „Das macht uns stark. Und gemeinsam können wir Berge versetzen.“ Daher diene man auch nicht den Zielen von Konzernen, Lobbys oder Banken, sondern der Wiederherstellung der Souveränität der Bürger und Völker. Die Chance dazu sei intakt: „Auch wenn das Establishment der EU sich alle Mühe gegeben hat, die Menschen kaputt zu machen… – noch lebt Europa, unter dem Schutt der fahrlässigen Zerstörung, unter dem Terror der Gleichmacherei und der Dekadenz“. Dann macht Magnet klar, wofür die Teilnehmer des Alternativ-WEF kämpfen: „Die EU ist nicht Europa! Europa, das ist das Europa der Kulturen, der Vaterländer, der Identitäten, der Werte und Vernunft – und natürlich das Europa der Völker und damit bereits in sich ein Bekenntnis zur Vielfalt statt zur globalistischen Gleichmacherei.“ Magnet stellte die drei großen Themenschwerpunkte der Jahrestagung 2025 vor: Kräfte bündeln für den Frieden. Europa von der EU zurückerobern. Das Schuldgeldsystem überwinden. Den Krieg zu verhindern sei die dringlichste Aufgabe für das kommende Jahr 2026: „Wir sagen mit aller Entschlossenheit NEIN zum Krieg. Und auch unser Tagungsprogramm hat als großen Bogen die Frage: Wie verhindern wir einen Krieg in Europa, ehe er ausbricht?“. Eine besondere Ehre für die Veranstalter war die neuerliche Schirmherrschaft durch den ehemaligen Präsidenten der Republik Tschechien, Prof. Dr. Václav Klaus. Der nach wie vor rüstige 84-Jährige begrüßte die Teilnehmer herzlich in seiner Heimat Prag. Er betonte, wie wichtig es gerade in dieser Zeit sei, gegen Krieg und für ein Europa der Vaterländer einzustehen. Er zeigte sich erfreut, dass das 2. A-WEF abermals in Prag stattfinden würde. Einerseits wäre es „ein Zeichen der relativen, noch existierenden Freiheit in unserem Land“, doch es wäre auch ein Zeichen für den dramatischen Zustand Mitteleuropas. „Es zeigt auch die fehlende Freiheit in Deutschland, was ich für sehr gefährlich halte.“ Die Rede von Klaus wurde mit stehendem Applaus der Zuhörer im Saal beendet. (pi-news.net)
************* DAS WORT DES TAGES Eine der Haupteigenschaften der heutigen Politiker ist deren ABSOLUTE Schmerzfreiheit: Völlig egal womit sie erwischt und konfrontiert werden – es geht ihnen am Allerwertesten vorbei. Denn sie wissen, dass man sie damit durchkommen lässt!
(Leser-Kommentar,Tichys Einblick) **************
RA Schmitz über Sondereinsatzgruppe Wallasch Fünf Landesmedienanstalten jagen einen Journalisten Von Gastautor Eine „Sondereinsatzgruppe“ aus fünf Landesmedienanstalten, tausende Euro Strafe für drei Artikel, die Aufforderung zur Totalüberprüfung des gesamten Archivs und bei Nichtbezahlung Zwangsgeld plus Ersatzhaft: Der Staat holt zum großen Schlag gegen ein einziges kritisches Online-Portal aus. Rechtsanwalt Dirk Schmitz erklärt, warum das der offene Versuch ist, unabhängigen Journalismus in Deutschland wirtschaftlich zu vernichten...
(Tichys Einblick. Einheitsmeinung gegen Journalismus?)
„Damit ist es vom Tisch“ – EU beschließt offenbar Aus vom Verbrenner-Verbot Die EU-Kommission will nach Angaben des EVP-Fraktionsvorsitzenden Manfred Weber das Verbrenner-Aus kippen. „Bei Neuzulassungen ab 2035 soll nun statt 100 Prozent eine 90-prozentige Reduktion des CO₂-Ausstoßes für die Flottenziele der Automobilhersteller verpflichtend werden“, sagte Weber der „Bild“-Zeitung..
(welt.de. Uschi-Offenbarung? Was geht sowas die EUdSSR an? Morgen wieder neues Geschwätz.)
Mit knapp 95 Wegen Antisemitismus und AfD – Armin Mueller-Stahl denkt übers Auswandern nach ..Die politischen Entwicklungen seien nicht sehr erbaulich „Der zunehmende Antisemitismus, das Erstarken der AfD – ich habe das alles schon einmal erlebt.“ Er habe die Nazizeit und den Zweiten Weltkrieg erlebt und wolle das nicht noch einmal durchmachen..
(welt.de. Tilsiter Käse. Eine Frage des Alters? Als zehn Jahre jüngerer Stadt-Landsmann muss ich, Jochen Kastilan, ihm widersprechen, da verwechselt er Links und Rechts.)
(Symbolbild)
„Tagebuch eines Gefangenen“ „Donnerschlag“ in Frankreich – Sarkozy enthüllt in Buch Telefonat mit Le Pen 20 Tage hat der verurteilte französische Ex-Präsident Nicolas Sarkozy im Gefängnis verbracht. In seinem Buch schreibt er über diesen „Alptraum“ – und findet überraschende Worte über seine einstige Rivalin Marine Le Pen. ...Er enthüllt, dass er als Häftling mit der rechtsnationalen Politikerin Marine Le Pen telefoniert habe, die einst für ihn eine große Rivalin war. Die Partei Rassemblement National von Le Pen sei „keine Gefahr für die Republik“, schreibt Sarkozy. Die Mitglieder der Partei „respektieren die Ergebnisse der Wahlen und beteiligen sich am Funktionieren unserer Demokratie“, schreibt er weiter...Der Politikanalyst Roland Cayrol teilte mit, die Kommentare von Sarkozy seien „ein Donnerschlag“ angesichts einer jahrzehntelangen Haltung französischer Konservativer, wonach es zwischen ihnen und dem Rassemblement National keine gemeinsamen Werte gebe und auch kein Wahlbündnis mit dem rechtsnationalen Lager möglich sei...
(welt.de. Muss Merz erst in den Knast, bevor er auch ein solches Buch schreiben kann?)
Klima-Debatte Wenn die Energiewende nicht gestoppt wird, scheitert der Staat Von Manfred Haferburg • Wann gilt ein Projekt als gescheitert? Alle nachprüfbaren Indikatoren weisen darauf hin, dass dies bei der Energiewende der Fall ist. Deutschland hält aber eisern daran fest. Doch ein gescheitertes Projekt muss beendet werden – je früher, desto besser..
(achgut.com. Nur Gescheite sehen das Scheitern.)
Neuer Koalitionskrach Der nächste Bas-Crash Erst die Eigenmächtigkeit beim Rentenpaket, dann die Ansage, Arbeitgeber zu „bekämpfen“ und nun Entschärfungen beim Bürgergeld. SPD-Chefin Bärbel Bas fühlt sich bestärkt in ihren sozialistischen Alleingängen. Denn der Kanzler unterwirft sich ihr. Eine Analyse..
(Junge Freiheit. Marx, Murks, Merz.)
Keine Rücküberstellungen „Solidaritätspool“ der EU: Deutschland behält tausende Dublin-Migranten aus Griechenland Von Matthias Nikolaidis Mit Athen handelt Dobrindt einen „reinen Tisch“ aus – und liefert damit Berlin ans Messer: Zigtausende offene Dublin-Altfälle werden gestrichen und verbleiben in Deutschland. Was als harter Kurs verkauft wird, ist in Wahrheit ein Blankoscheck für dauerhafte nekundärmigration..
(Tichys Einblick. Wo bleibt die Polizei mit dem Grundgesetz und dem Minister am Arm?)
Tagung des Koalitionsausschusses Friedrich Merz ist der größte Reformkanzler aller Zeiten – denkt er von sich selbst Von Mario Thurnes Der Koalitionsausschuss hat getagt. CDU, CSU und SPD wollen künftig Straßen und Schienen schneller bauen, drücken sich aber um das Thema steigende Kassenbeiträge. Friedrich Merz feiert sich indes als größter Reformkanzler aller Zeiten..
(Tichys Einblick. 1,93m. Die Form muss erst noch erfunden werden, in die er passt.)
Toiletten-Historie Monarchen empfingen Gäste auf dem Klo sitzend – ein US-Präsident in den 1960ern ebenso
(welt.de. Heute wird die Spülung gezogen.)
Mindestanzahl für Deutschland US-Kongreß begrenzt Truppenabzug in Europa deutlich Washington setzt eine klare Untergrenze: Die US-Truppen in Europa dürfen langfristig nicht unter 76.000 sinken. Damit schließt das neue Gesetz größere Abzüge faktisch aus. .
(Junge Freiheit. Indianershow am Ende?)
Böhmermann Mitinitiator: Kabuler Appell – 2000 weitere Afghanen nach Deutschland? Mit einem offenen Brief unter dem Titel „Kabuler Appell" fordern einige Prominente und NGOs die sofortige Aufnahme von 2000 Afghanen – ohne die Ergebnisse der nötigen Sicherheitsprüfungen abzuwarten. VON Richard Schmitt
(Tichys Einblick. Taliban regieren Deutschland per Ballermann.)
Der Ideologiezug rast in den Crash Der US-Zug und der EU-Zug rasen nicht aufeinander zu, sondern aneinander vorbei Die Nichtregierungskoalition setzt die Wahnsinns-Kombination von Monsterschulden, verrottender Staats-, Sozial- und Gesundheitsleistungen und noch mehr Abzockung der Steuerzahler fort. Und Berlin wundert sich, dass Trump etwas anderes propagiert. VON Fritz Goergen
(Tichys Einblick. Wie viele Wiederholungen braucht die Klappe?)
Wo bleibt der Aufhebungsvertrag? Antideutsche Gleichstellungsbeauftragte noch immer im Amt Eigentlich ist so ein Aufhebungsvertrag eine Sache von wenigen Minuten. Im Fall der deutschlandfeindlichen Gleichstellungsbeauftragten in Mecklenburg-Vorpommern allerdings scheint es plötzlich kompliziert zu werden. Nun muß die Landesregierung eingestehen: Sie ist noch immer im Amt – und kassiert dafür fürstliche Bezüge. .
(Junge Freiheit. Mondo cane.)
Der Wischiwaschi-Kanzler in der bizarrsten Sendung des Jahres Kanzler Merz hat jeglichen Schwung aus Wahlkampfzeiten verloren und ist zum Leisetreter geworden. Nach dem abgeblasenen Herbst der Reformen verpaßte er nun vor dem Millionenpublikum der ARD die letzte große Chance, Klartext zu reden und aus der Defensive zu kommen..
(Junge Freiheit. Was er nicht kann, das kann er gut.)
Korruption in Brüssel Zwei Rücktritte sind nicht genug Zwei einflußreiche EU-Spitzenleute reichen Rücktritte ein, um die Korruptionsvorwürfe gegen sich prüfen zu lassen. Das ist nichts außer Show – der Sumpf ist viel tiefer und hat einen Namen: Ursula von der Leyen. Ein Kommentar von Albrecht Rothacher. .
(Junge Freiheit. Bekannt aus Deutschland. Reicht's noch immer nicht?)
Längere Fassung der Sicherheitsstrategie In Geheimpapier planen die USA, vier Länder aus der EU „herauszuziehen“ US-Präsident Donald Trump bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus in Washington, D.C. am Dienstag letzter Woche Die nationale Sicherheitsstrategie der USA sorgt weiter für Wirbel. Nun gibt es Berichte über eine längere Version. Darin unter anderem enthalten: Österreich, Italien, Ungarn und Polen sollen aus der EU "herausgezogen" werden..
(focus.de. Nicht alle Indianer sind gute Indianer, wenn der Fluss sich biegt.)
Wind-Strom Osten beklagt dieungleiche Belastung durch die Energiewende -Experten raten zu Strompreiszonen
(welt.de. Ansichtssache. DDR war schon immer zonig.)
Private Altersvorsorge Eine bodenlose Dummheit der ganz großen Koalition unter Realkanzlerin Bas Von Don Alphonso
(welt.de. Kollision zwischen Topf und Kopf.)
„Die Arena“ und „Die 100“ ARD dreht völlig frei – Propaganda am Limit Von Gastautor Brunhilde Plog Es sind die letzten Zuckungen des öffentlich-rechtlichen Systems. In Sendungen wie „Die Arena“ und „Die 100“ manifestiert sich, dass der Staatsfunk absolut unreformierbar ist. Systemtreue Moderatoren und handverlesene Studiogäste liefern für den Kanzler und das Volk ein Feuerwerk der Parolen. .
(Tichys Einblick. Wer sich sowas leistet, der braucht keine Demokratie.)
Brisanter Bericht Trumps Ukraine-Plan soll russische Energielieferungen für Europa vorsehen Der Ukraine-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump sieht einem Medienbericht zufolge die Wiederherstellung von russischen Energielieferungen nach Europa vor. Zudem seien US-Investitionen in Ölprojekte und strategische Bereiche Russlands wie Seltene Erden geplant, berichtet das „Wall Street Journal“. Demnach sollen auch eingefrorene russische Vermögenswerte in Höhe von 200 Milliarden Dollar für Projekte in der Ukraine genutzt werden, darunter ein neues Rechenzentrum, das vom derzeit von russischen Streitkräften kontrollierten Kernkraftwerk Saporischschja mit Strom versorgt werden soll. .
(welt.de. Die kleinen Großsprecher hängen sich selber auf.)
(Symbolbild)
Hamburger Polizei Shisha-Bars dienen straffällig gewordenen Personen als Rückzugsort In Hamburgs Shisha-Bars nehmen die Rechtsverstöße rasant zu. Kontrollen decken immer mehr Delikte und massive Sicherheitsmängel auf. Während der rot-grüne Senat nicht von Clanstrukturen spricht, warnt die AfD vor einem „Shisha-Sumpf“..
(Junge Freiheit. Wer ist noch ohne?)
Internes Schreiben In diese Länder soll deutsche Entwicklungshilfe in Zukunft verstärkt fließen
(welt.de. Doofer geht immer.)
Ein toter Soldat im Ukraine-Krieg kostet ca. 3,7 Millionen Euro
Von MEINRAD MÜLLER
Seit Februar 2022 wurden 860 Milliarden Euro für den Krieg in der Ukraine ausgegeben. Für Waffen, Munition, Drohnen, Panzer, Treibstoff, Logistik. Und das „Ergebnis“ dieser Ausgaben sind etwa 235.000 tote Soldaten (ukrainische und russische zusammen), zusätzlich zehntausende Zivilisten. Und viele, viele Verletzte.
Stellt man die Rechnung „860.000.000.000 Euro geteilt durch 235.000 Tote“ auf, ergibt sich ein Betrag von 3,7 Millionen Euro pro totem Soldaten. 3,7 Millionen Euro pro Leichnam – das ist der offizielle „Marktwert“, den die Welt gerade bereit ist zu zahlen, um einen 20- bis 30-jährigen Mann unter die Erde zu bringen.
Das Geld fließt in Waffen, die zerstören. Hier die Kosten einiger typischer europäischer und amerikanischer Militärprodukte, basierend auf aktuellen Beschaffungspreisen und Verträgen. Jede Zahl ist ein Nagel in den Sarg der Vernunft:
Panzer (Leopard 2 A8): Hersteller KNDS Deutschland (Krauss-Maffei Wegmann / Rheinmetall). Kosten: ca. 15 Millionen Euro pro Einheit (basierend auf Vertrag für 18 Stück zu 525,6 Millionen Euro; oder 105 Stück für 2,9 Milliarden Euro). Gesamtsumme für 18 Einheiten: 525,6 Millionen Euro.
Artilleriegeschoss (155 mm, z. B. DM121): Hersteller Rheinmetall (Europa). Kosten: 3.000–3.600 Euro pro Geschoss (Rahmenvertrag für 333.000 Stück zu 1,2 Milliarden Euro; Preisanstieg seit 2022 um 50 Prozent).
Kugel (7,62 mm NATO, Vollmantel): NATO-Standard (z. B. RUAG Schweiz oder Nammo Norwegen). Kosten: 0,5 bis 2 Euro pro Patrone (militärische Massenware).
Maschinengewehr (MG3): Hersteller Rheinmetall (Deutschland). Kosten: 10.000 bis 20.000 Euro pro Einheit (Standardwaffe der Bundeswehr).
Haubitze (PzH 2000): Hersteller Krauss-Maffei Wegmann (Deutschland). Kosten: ca. 15 Millionen Euro pro Einheit (basierend auf Vertrag für 12 Stück zu 190,7 Millionen Euro; oder 10 Stück für 184 Millionen Euro). Gesamtsumme für 12 Einheiten: 190,7 Millionen Euro.
CEOs feiern Quartalsberichte
Diese Preise sind nicht abstrakt. Sie sind Steuergelder, die in Stahl und Pulver umgewandelt werden. Ein einziger Leopard-Panzer kostet mehr als das Jahresgehalt von 300 Bundeswehr-Soldaten. Ein 155 mm-Geschoss – das in Sekunden explodiert – frisst das Budget für hunderte Schulbücher. Und eine Haubitze? Sie feuert für Millionen, was man in ein Krankenhaus stecken könnte.
Während das Geld versickert, steigen die Aktienkurse der Hersteller ins Unermessliche. Rheinmetall, der deutsche Riese hinter Leopard, Munition und MG3, hat seit Kriegsbeginn über 1700 Prozent zugelegt – ein Rekordjahr 2024 mit explodierenden Gewinnen durch die Ukraine-Aufträge. BAE Systems in Großbritannien verdoppelt sich durch Granatenproduktion, Aufträge im Wert von 80 Mrd. CHF. Lockheed Martin in den USA, Lieferant von Himars und Excalibur, notiert stabile Gewinne, während der Sektor insgesamt 43 Prozent im MSCI World Aerospace and Defense Index 2025 steigt. Diese Firmen – Rheinmetall, BAE, Lockheed – machen Milliarden, während parallel tausende Kämpfer zwei Meter tief unter der Erde liegen, namenlos und vergessen.
Die Parlamente debattieren „Pakete“ und die Börsen jubeln. Aber die Wahrheit ist: Jede Rakete, jeder Panzer, jede Kugel ist ein Stück von uns, verbrannt für Profite, die nur wenige bereichern. Für 3,7 Millionen Euro pro Totem hätten wir bauen können. Stattdessen zerstören wir. Und die Rechnung kommt irgendwann – nicht für die Aktionäre, sondern für uns alle.
Lektion aus der Vergangenheit nicht gelernt
Das Geld ist nicht „investiert“. Es ist weg. Für immer. Und während das passiert, sitzen in Berlin und Brüssel Menschen an Tischen und beschließen die nächste Milliarde, die nächste Lieferung, das nächste „Paket“. Keiner von ihnen muss seinen eigenen Sohn in den Krieg schicken. Keiner von ihnen wird je 3,7 Millionen Euro für das Leben seines Kindes verlangen müssen. Das ist organisierte Menschenvernichtung in industriellem Maßstab.
Für all jene, die den Zweiten Weltkrieg so tief verabscheuen – die Humanisten, die geschworen haben „Nie wieder“ –, ist das der ultimative Verrat. Die, die die Bombennächte als Mahnung in die Verfassung geschrieben haben, tun es jetzt selbst wieder: Sie pumpen Milliarden in Maschinen des Todes, die Städte in Schutt legen und Generationen vernichten.
Es ist dasselbe Muster – nur mit moderner Technik und unter dem Deckmantel der „Verteidigung“. Die Gräber sind dieselben, die Witwen und Eltern weinen gleich, und die Profiteure lachen lauter. Wir haben die Lektion nicht gelernt. Wir wiederholen sie. Und das ist die größte Schande dieser Zeit. (pi-news.net)
Der ehemalige Chefdiplomat der EU, der spanische Sozialist Josep Borrell, hat am Dienstag die europäischen Staats- und Regierungschefs aufgefordert, „aufzuhören, so zu tun, als sei Trump nicht unser Gegner.“ Das hat eine neue Qualität. Die politische Kriegserklärung, die der US-Administration untergeschoben werden soll, wird durch Borrell selbst stellvertretend postuliert.
Trump jetzt zum Gegner zu erklären, hat etwas Fatalistisches. Mit dem Rücken zur Wand schlagen die Willigen um sich und werden bissig. Jetzt fordern sie europäische Souveränität. Also etwas, was den Mitgliedstaaten selbst per se wesensfremd ist. Der politische Beobachter ist peinlich berührt und hat das Déjà-vu eines aufbegehrenden pubertierenden Jünglings vor Augen.
Wenn es dabei bliebe, könnte man sich amüsiert zurücklehnen und die Aufführung genüßlich verfolgen. So harmlos jedoch ist das nicht. Da wir, Deutschland, mittendrin liegen und unsere apokalyptische Regierungsmannschaft zumal Haupttriebkraft des laufenden Hasardspiels ist, laufen wir, das Volk, Gefahr, als Verfügungsmasse letztendlich auf der Strecke zu bleiben.
In der Zwickmühle zwischen den Fronten sind wir dem Risiko ausgesetzt, zumindest aus einem politischen und ökonomischen Trümmerhaufen hervorkriechen zu müssen. Ob die vorhandene Kraft dazu ausreicht, darf zumindest ganz vorsichtig bezweifelt werden.
Bekanntlich aber ist da Licht, wo Schatten ist, und das Leuchten am Ende des Tunnels ist diesmal nicht die Lok. Es mag die Ironie der Vorsehung sein, daß just in diesen Tagen eine Gruppe von AfD-Politikern in die USA reist, um sich mit den regierenden Republikanern zu vernetzen. Es ist der Aufbruch in die Zukunft. Für beide Seiten.
Für unser Land und für das Volk. Es ist die ultimative Lehrvorführung, wie in Zeiten der Krise verantwortungsbewußte Politik gemacht wird. Die Amerikaner fassen die Gelegenheit beim Schopf, die Grundlagen für gleichberechtigte Beziehungen mit der künftigen Regierungspartei Deutschlands zu manifestieren.
Daß nun die Altparteien kläffen wie die Straßenköter, kann als Zeichen gewertet werden, daß sie eben die Zeichen der Zeit erschnüffeln und sich ihr Fell sträubt bei dem Gedanken, bald vom Hof gejagt zu werden. (pi-news.net)
Eine satirische Liebeserklärung an das Land der Überforderung.
Deutschland – das Land, in dem Vorsicht nicht die Mutter der Porzellankiste ist, sondern der Vater des Stillstands.
Hier wird Effizienz großgeschrieben, aber Lebensfreude nur in Ausnahmefällen genehmigt. Bitterkomisch, gnadenlos ehrlich und perfekt auf den Punkt:
Worum geht’s?
Steuererklärung – das jährliche Opferfest
Rentenbescheid: Ironie in Tabellenform
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