Wenn Regeln die Realität ignorieren – und Menschen daran zerbrechen
Von David Cohnen
In dieser Republik entstehen immer wieder Situationen, in denen Vorgaben, Grenzwerte oder Urteile so weit von der physikalischen Realität entfernt sind, dass sie für die Betroffenen nicht nur unlogisch wirken, sondern regelrecht zermürbend. Zwei Beispiele – Hitze in Wohnungen und CO‑Grenzwerte in Tiefgaragen – zeigen das Problem in seiner reinsten Form.
Im ersten Fall wird Mietern und Vermietern suggeriert, eine unklimatisierte Wohnung müsse bei sommerlichen Außentemperaturen unter bestimmten Richtwerten bleiben, etwa unter 26 oder 28 Grad Celsius. Diese Werte stammen aus völlig anderen Bereichen, etwa Arbeitsstättenrichtlinien, und werden ohne Rücksicht auf die physikalischen Grundlagen herangezogen. Doch die Thermodynamik ist eindeutig: Wenn es draußen über längere Zeit heiß ist, nähert sich die Innentemperatur zwangsläufig der Außentemperatur an. Ohne aktive Kühlung gibt es keinen Mechanismus, der die Wohnung dauerhaft unter der Temperatur der Außenluft halten könnte. Wer dennoch solche Grenzwerte fordert oder als Maßstab für „Mängel“ heranzieht, ignoriert die Naturgesetze – und verlangt etwas, das schlicht unmöglich ist.
Das zweite Beispiel ist noch drastischer. Für eine Tiefgarage wird ein maximaler CO‑Wert von 50 ppm verlangt, und dass dieser durch Luftaustausch mit der Außenluft eingehalten werden soll. Gleichzeitig zeigt die Messung der Umgebungsluft konstant 70 ppm CO. Damit wird schlechtere Luft in einen Raum eingeblasen, der bessere Luft haben soll. Physikalisch kann die Konzentration im Innenraum niemals unter den Wert der Außenluft sinken, wenn ausschließlich Außenluft zugeführt wird. Die Maßnahme ist also von Anfang an zum Scheitern verurteilt – und dennoch wird sie gefordert, kontrolliert und sanktioniert. Das ist nicht nur unlogisch, sondern ein direkter Widerspruch zur Realität.
Dieses Spannungsverhältnis zwischen Anspruch und Realität beschränkt sich jedoch nicht auf physikalische Fragen
Auch die Volkswirtschaft kennt Grenzen: Ein Staat kann dauerhaft nicht mehr verbrauchen, als seine Gesellschaft erwirtschaftet. Wer dauerhaft mehr ausgibt und die Lücke mit neuen Schulden schließt, lebt von der eigenen Substanz.
Die Fälle zeigen dasselbe Muster: Es werden Vorgaben oder Grenzwerte festgelegt, die von den tatsächlichen Ausgangsbedingungen und grundlegenden Gesetzmäßigkeiten abweichen. Anschließend wird so getan, als ließen sie sich durch organisatorische Maßnahmen, Verhaltensvorschriften oder finanzielle Konstruktionen erreichen. Dabei werden die physikalischen oder ökonomischen Realitäten nicht gelöst, sondern lediglich ausgeblendet. Für die Betroffenen entsteht ein Gefühl der Ohnmacht, weil sie mit Anforderungen konfrontiert werden, die unter den gegebenen Bedingungen nicht erfüllbar sind. Genau diese Diskrepanz zwischen Regelwerk und Wirklichkeit bringt Menschen „fast um ihren Verstand“.
Die Naturgesetze lassen sich nicht wegverhandeln. Doch solange Entscheidungen getroffen werden, die so tun, als wäre das möglich, wird es immer wieder zu solchen absurden Situationen kommen – und zu Menschen, die daran verzweifeln.
NATO plant weitere Hilfe von 140 Milliarden Euro für Ukraine
Von MANFRED SCHILLER
Auf dem NATO-Gipfel in Ankara/Türkei am Dienstag und Mittwoch will das Gremium eine weitere „Militärhilfe“ der EU-NATO-Partner und Kanada über 140 Milliarden Euro für den ukrainischen Präsidenten Selenskjy beschließen. Das 90 Milliarden-Paket der EU, bei dem Deutschland hauptsächlich haften wird, ist noch nicht einmal komplett ausgezahlt.
Gleichzeitig erhält die deutsche Werft TKMS einen Rüstungsauftrag über bis zu zehn Milliarden Euro für bis zu 12 nichtatomare U-Boote. Ich hatte im Februar von Wirtschaftsministerin Katherina Reiches Besuch in Kanada berichtet, unter dem Titel „Autos gegen U-Boote“ – da VW quasi im Gegenzug für rund fünf Milliarden Euro eine Gigafactory in Ontario bauen wird.
Nun ja, und die laufenden Zahlungen an die ukrainischen Freunde über rund 57 Milliarden Euro bis 2030 aus dem deutschen Steuersäckel (Aussage unserer Haushälter) habe ich noch gar nicht erwähnt. Der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, rechnete am Donnerstag bei Lanz vor, dass wir pro Minute 20.000 Euro in die Ukraine transferieren. Auf dem NATO-Gipfel steht das Fünf-Prozent-Ziel vom Bruttoinlandsprodukt für Militärausgaben wohl auch ganz oben auf der Agenda. Für Deutschland wären das rund 220 Milliarden Euro pro Jahr.
Die Deutschen sollen und müssen zu diesen ambitionierten Vorhaben ihrer regierenden Herrschaften natürlich einen gehörigen Beitrag leisten, das ist doch selbstverständlich! Weil die Deutschen seit Corona zuviel krank sind, wird jetzt die Attestpflicht ab dem ersten Tag eingeführt.
Die Kassen sind leer, deshalb wird die Lebensarbeitszeit schrittweise auf 70 erhöht, ebenso die Beiträgssätze zur Rentenversicherung, höhere Zuzahlungen bei Medikamenten, Kürzung beim Zahnersatz inklusive, kostenlose Mitversicherung des Ehepartners weg. Nur die Leistungen für Bürgergeld-Empfänger (von denen ca. 50 Prozent Ausländer sind) sind unantastbar, bei den zehn bis 12 Milliarden Euro jährlichen Kosten in der GKV sollte sich der deutsche Michel dann doch solidarisch zeigen; wo kämen wir denn da hin! (pi-news.net)
Warum schreibe ich immer wieder über die Bahn? Sie ist das Menetekel für Deutschland das immer noch übersehen wird.
Das ich mit meiner Einschätzung nicht allein stehe, davon zeugt folgender Leserbrief:
Liebe Vera,
Ihren Artikel “Kollabiert die Bahn …” habe ich auf “Achgut” gelesen
und möchte nur kurz mal vom Nahverkehr berichten:
Mein Sohn (20, Benutzer des Deutschland-Tickets), wollte vergangenen
Freitag zu einem Konzert in einem kleinen Ort, 17 km von Mannheim entfernt. Er fuhr schon um 18:30 mit der Straßenbahn los (Konzertbeginn 20 Uhr). Um 19:40 rief er mich dann an. Gestrandet an einem Bahnhof 9 km vorm Ziel. Der vorherige Zug ausgefallen, der nächste auch.
Versucht man also in Deutschland 2026 eine Strecke (gut angebunden
übrigens, beide Orte sind im DB-Netz) von 17 km zurückzulegen, braucht man im regulären Betrieb 45 min (Geschwindigkeit also 22 km/h). Von regulärem Betrieb leider keine Spur.
Es nutzt also auch nichts, wenn man schon zwei Zugverbindungen früher losfährt …
Da vor Wahlen, während Kriegen und nach der Jagd am meisten gelogen wird, ist es da nicht verwunderlich, dass es noch immer ÖRR- und Zeitungkunden gibt?
(tutut) - Wie steht's eigentlich um die Gsundheit in Deutschland, ist die Regierung den Krankheiten unserer Zeit gewachsen, zu denen auch die Erinnerungskultur an vier Welmeisterschaften im Fußball gehört? "Die medizinische Versorgung verzeichnet aktuell bedenkliche Rekorde, wie Berichte von Krankenkassen und dem Robert Koch-Institut (RKI) zeigen", meint KI, "Höchststand bei Fehltagen: Arbeitnehmer in Deutschland fehlten zuletzt im Schnitt fast 20 Tage pro Jahr. Haupttreiber sind Atemwegserkrankungen, Muskel-Skelett-Probleme und psychische Belastungen. Die gesetzliche Krankenversicherung kämpft mit immensen Defiziten. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag wurde für 2026 spürbar auf 2,9 Prozentpunkte angehoben.Bundesgesundheitsministerin Nina Warken verweist auf ineffiziente Strukturen, ein Übermaß an Bürokratie und mangelnde Digitalisierung. Deutschland leistet sich extrem viele Krankenhausbetten und Ärzte, erzielt bei der Lebenserwartung im Westeuropa-Vergleich jedoch nur durchschnittliche Ergebnisse. Ist die Regierung den "Krankheiten unserer Zeit" gewachsen? Die aktuelle Bundesregierung versucht, mit der Gesundheitsreform 2026 gegenzusteuern. Geplant sind striktere Vorgaben (z. B. verpflichtende Zweitmeinungen vor bestimmten Operationen) sowie höhere Zuzahlungen für Patienten bei Medikamenten. Kritiker bemängeln jedoch, dass diese Maßnahmen eher Symptombekämpfung betreiben, anstatt die tieferen Ursachen – wie die mangelnde Prävention im Alltag oder die chronische Überlastung der Pflegekräfte – grundlegend zu heilen. In der Bevölkerung herrscht laut aktuellen Umfragen des PwC-Healthcare-Barometers tiefe Skepsis. Ihre ironische Formulierung der 'Erinnerungskultur an vier Weltmeisterschaften' als moderne Krankheit trifft einen psychologischen Kern. Großereignisse und die Nostalgie an alte Erfolge (1954, 1974, 1990, 2014) fungieren in Deutschland oft als
kollektives Beruhigungsmittel. Es ist kein Geheimnis, dass Regierungen unpopuläre Reformen und Leistungskürzungen – wie aktuell bei den Renten- und Krankenkassenbeiträgen – gerne während sportlicher Großereignisse durch den Bundestag schleusen. Die mediale Aufmerksamkeit ist dann schlicht woanders. Der sehnsüchtige Blick zurück auf Zeiten, in denen Deutschland 'Weltmeister' war, überdeckt oft den schmerzhaften Befund der Gegenwart: dass das Land bei der Digitalisierung, der Infrastruktur und eben der Gesundheit im internationalen Vergleich hinterherhinkt". Gerade nach einer Woche aus dem Krankenhaus, auch 2026 kann man zum KZ-Opfer werden, wenn man dort so fällt, dass dabei die Schulter bricht, wird es Bewohnern in Regionen, wo es viele kleine KZ gab, positiv stimmen, zu lesen: "Gesundheitsversorgung - Praxis begrüßt neue engagierte Ärztin aus der Region: Abgang wird anders abgefangen - Das Team des MVZ Bubsheim freut sich über ein neues Teammitglied. Zum 1. Juli hat das MVZ die neue Weiterbildungsassistentin Christiane Graßl begrüßt.Die Ärztin stammt aus der Region, teilt das Gesundheitsnetz Heuberg eG mit, das das Medizinische Versorgungszentrum in Bubsheim betreibt; sie ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Sie wird ihre Weiterbildung in Teilzeit unter der fachlichen Anleitung von Allgemeinmedizinerin Inna Zubova absolvieren". Noch mehr Werbung gefälliG? "Graßl studierte laut Pressemitteilung Humanmedizin in Belgien sowie an den Universitäten Frankfurt und Freiburg. Während ihrer bisherigen praktischen Stationen sammelte sie unter anderem Erfahrungen in der Kinder- und Jugendmedizin". Statt Anzeige: "'Wir freuen uns sehr, mit Frau Graßl eine engagierte Ärztin aus der Region für unser Team gewonnen zu haben. Sie wird eine große Bereicherung für unsere Praxis und unsere Patientinnen und Patienten', so Geschäftsführer André Saliger in seiner Pressemitteilung... Gerade im ländlichen Raum sei eine verlässliche medizinische Versorgung für Familien besonders wichtig“. Was ist los mit dem Heuberg? Gesundheit! kann man da nur wünschen. Auch aller Genderei.
Gewässer im Stresstest Trockenheit in BW: Bodensee und Donau auf Rekordtief Niedrige Pegel und hohe Wassertemperaturen setzen Rhein, Donau und Neckar zu. Behörden überwachen die Sauerstoffwerte. Noch sind sie stabil - doch die Lage könnte sich verschärfen..
(swr.de. Schlimmer geht immer. Wo sind die Klimaschützer?)
Geschäftsführer der Märkte Stuttgart zum Feuer Brand auf Großmarkt "einer der schrecklichsten Momente meines Berufslebens" Das Feuer auf dem Großmarkt hat viele Händler schwer getroffen. Wie es nach dem Brand weitergeht und was mit betroffenen Waren und Lebensmitteln geschieht. .
(swe.de. Die Hitze?)
Wohnungen und Schulen kaum auf Hitze ausgelegt Werden unsere Gebäude zur Hitzefalle? Wie der Klimawandel das Bauen verändert Gebäude wurden jahrzehntelang vor allem für Kälte und Energieeffizienz geplant. Mit dem Klimawandel wird Hitzeschutz wichtiger. Besonders ältere Gebäude heizen sich stark auf..
(swr. Nachtwandler seit 3 Milliarden Jahren? Auf der Alb sind noch Höhlen frei.)
Wasserversorgung bedroht Nach Temperaturrekord im Juni: Kommt jetzt die nächste Hitzewelle? Im Juni wurde gleich zweimal ein neuer Hitzerekord aufstellt. Jetzt soll es wieder heiß werden. Ein SWR-Wetterexperte klärt auf, was genau auf uns zukommt..
(swr.de. Ab nach China.)
"Gesundheitsbelastung und Leistungsabfall" Appell an Stadt: Schulen und Elternvertreter drängen auf besseren Hitzeschutz Wegen der Hitze fordern Schulleiter und Elternbeirat in Stuttgart Klimageräte und mehr Sonnenschutz. Anders sei bei Temperaturen von mehr als 30 Grad kaum noch Unterricht möglich..
(swr.de, Durchdrehen statt Bildung.)
Netzausfälle in BW und RLP Strom weg im Südwesten: Macht das Stromnetz bei Hitze schlapp? Mehrere Stromausfälle im Südwesten stehen im Zusammenhang mit der Hitze und defekten Erdkabeln. Fachleute sehen das Netz durch den Klimawandel unter Druck..
(swr.de, Jerzt haben sie den Özdemirsalat.)
Was Hitze mit Tieren macht und welche Lösungen es gibt Hohe Wassertemperaturen stressen Fische im Bodensee Hohe Temperaturen von über 30 Grad sind nicht nur für uns Menschen eine Belastung. Sie können auch für die Tierwelt im und um den Bodensee zu einem Problem werden..
(swr.de. Forelle in Kühlschrank.)
Toter nach Schlägerei Zwei Wochen nach tödlichem Angriff mit Stuhl: Wie sicher fühlen sich die Balinger? Ein 32-Jähriger stirbt nach einer Schlägerei vor einer Balinger Gaststätte. OB und Bürger sind tief betroffen. Wie hat der Fall das Sicherheitsgefühl der Balinger beeinflusst?.
(swr.de. Ohne Stühle liegt es sich besser. Aber was machen dann die Krankenhäuser mit "Heute schon Suhlgang"?)
============== NACHLESE Von 82,7 Mrd. 2026 auf 153,9 Mrd. 2028 rüsten Schulden statt Reformen – Panzer statt Autos Von Fritz Goergen Merz hat den "Krankfeierer" als Sündenbock, Klingbeil nimmt Putin dafür. Bluten müssen Steuerbürger und Firmen, weil die NichtRegierungsKoalition und Grüne Reformen sagen und Schulden machen. Um zu verbergen, wie sie die ganze Welt gegen sie sozialistisch machen wollen. Mit weiteren 200 Milliarden Euro Schulden will SPD-Finanzminister Lars Klingbeil den Bundeshaushalt 2027 stopfen...„Der Frieden in Europa“ sei „durch die russische Aggression bedroht“, man müsse „in kürzester Zeit drei Jahrzehnte aufholen“, die nicht in „unsere Verteidigungsfähigkeit“ investiert worden sei. Dazu komme der Iran-Krieg, der die deutsche Wirtschaft deutlich belaste. – Herr Klingbeil, das heißt die Leute – Steuerbürger voran – verarschen, höflicher lässt sich das nicht mehr ausdrücken...
(Tichys Einblick. Zum Verarschen gehört mindestens ein Arsch. Wer ist's?) ==============
Wem gehört die Republik? Von RAINER K. KÄMPF Wer wen? Die klassische Gretchenfrage nach der Macht, oder denjenigen, die sie ausüben. Nicht nach den vordergründigen Marionetten, die dem Bürger vorspielen, sie seien durch mehr oder weniger demokratische Wahlen legitimiert. Legitimiert mögen sie sein. Tatsächlich nicht durch den Wähler, sondern durch diejenigen, denen die Politik gehört. Denjenigen, die sich den Staat zur Beute machten, erfolgreich waren und jetzt schalten und walten, frei von Zwängen oder politischen Vorgaben. Die Vorgaben kommen von ihnen selbst und werden zur Politik funktioniert. Vollkommen egal, welche Kartellpartei man wählt, vollkommen egal, wie hoch – besser gesagt, wie niedrig – der Stimmenanteil auch sein mag: Die Republik wird immer durch die SPD regiert. Derzeit halten sich die Sozialdemokraten zu diesem Zweck die Unionsparteien und lassen deren bizarren Vorsitzenden in der Rolle des Kanzlerdarstellers düpieren. Das Machtinstrument der bundesdeutschen Sozialdemokratie ist der Deutsche Gewerkschaftsbund. Über die Jahre von der Unterorganisation der SPD zum alles zersetzenden Myzel mutiert und durch Staat und Gesellschaft gefressen, beherrschen die Genossen die Nation bis in den letzten Winkel. Über die Sozialwahlen verschafften sich die roten Agenten Zugang zu den Organen aller relevanter Instrumente des Sozialstaates. Vertreterversammlungen und Verwaltungsräte der gesetzlichen Kranken-, Renten- und Unfallversicherung sind fest in sozialdemokratischer Hand. Die daraus resultierende Kontrolle über die 400 Milliarden Euro an Sozialbeiträgen verleiht schier uneingeschränkte Macht. Die Infiltration der Rundfunkräte sichert die propagandistische Unterfütterung der scharlachroten Republik. Geführt wird der DGB derzeit von Yasmin Fahimi, von Januar 2014 bis Dezember 2015 Generalsekretärin der SPD und von Januar 2016 bis September 2017 Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Augenscheinlich die personifizierte Verflechtung von Staat und Gewerkschaft. Wobei in diesem besonderen Fall die „Gewerkschaft“ als Macht- und Steuerungsorgan einer sich verselbständigenden politischen Kamarilla gesehen werden muß, die den Wirt Gesellschaft erbarmungslos zersetzt. Zu diesem Zweck ermöglicht es der usurpierte Staat, außerhalb der bürgerlichen Gesellschaft Fuß- und Sturmtruppen zu rekrutieren, die dann zweckgebunden, wie in Erfurt, auf die Bürger losgelassen werden. Die Patin fährt mit der Luxuskarosse vor, um den Pöbel anzuheizen und zu motivieren (PI-NEWS berichtete). So stellt sich abschließend die Frage gar nicht mehr, wem wohl der Staat gehöre, und die Gedanken schweifen ab zu Max Liebermann. (pi-news.net)
************ DAS WORT DES TAGES Landshut Busfahrer hält an, um zu beten – Fahrgäste müssen minutenlang warten
(welt.de) *************
Streit um „Obergrenze“ ist zurück: Das ist der neue Asylplan der EU! Erst seit wenigen Wochen gilt das neue EU-Asylsystem, doch in Brüssel bahnt sich bereits der nächste große Kurswechsel an. Die größte Fraktion im Europaparlament fordert u.a. ein deutlich härteres Vorgehen an den Außengrenzen, will den „subsidiären Schutz“ kippen und bricht gar eine neue Debatte um eine Flüchtlings-Obergrenze vom Zaun – diesmal für die gesamte EU. ...
(bild.de. Wer will sie haben.?)
Linke Entlarvung: „Das ist eine faschistische Grundhaltung“ Nach den brutalen Attacken gegen Reporter von Apollo News zeigt sich das wahre Gesicht der Gruppe „Widersetzen“. Über die politische Einordnung der Tat spricht Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt diese Woche in „Patzelt Politik“..
(apollo-news.net. Freiheit statt Kommunismus!)
Neubauer, Göring-Eckardt und die Verhöhnung von Erfurt Völlig verstrahlt berichten Katrin Göring-Eckardt, Luisa Neubauer und Co. von Erfurt als „friedliches Wochenende der Liebe“ – als hätte es die Angriffe auf Journalisten von Apollo News nicht gegeben. Doch Verblendung schützt nicht vor Verantwortung, kommentiert Larissa Fußer..
(apollp- news.net. Ein Experiment auf dem Land.)
Ersetzt KI bald den Hausarzt? „Die Alternative ist, dass es gar nichts gibt“ In vielen ländlichen Gebieten sind niedergelassene Mediziner rar. Umgeschulte Pflege- und Praxismitarbeiterinnen und angelernte Kräfte springen jetzt ein, um Patienten zu versorgen.lo-news. net. Haben die etwas gelernt?..
(focus.de. Selber würfeln oder den Schamanen fragen.)
Deutsche Schulen „Bestnotenflut“ – Lehrerverband beklagt „Weg zu einer massiven Entwertung des Abiturs“ Der Deutsche Lehrerverband warnt vor einer massiven Entwertung des Abiturs. Laut Verbandschef Heinz-Peter Meidinger führe die Inflation von Einserabschlüssen dazu, dass echte Spitzenleistungen untergehen..
(welt.de. Mengenlehre. 0,0 ist 1,0.)
Was denken Sie? „Über sterbende Innenstädte nicht beschweren“ – Breite Debatte um Ladenöffnung an Sonntagen Handelsverbände fordern nach der Ankündigung der Bundesregierung, die Öffnungszeiten für Bäckereien und Konditoreien an Sonntagen zu verlängern, eine völlige Freigabe der Ladenöffnungszeiten an Sonntagen.FDP-Chef Wolfgang Kubicki und Wirtschaftsausschuss werben für liberalere Ladenöffnungszeiten. Kirche und Gewerkschaften lehnen eine Aufweichung des Sonntagsschutzes ab..
(welt.de. Zukunft ist Vergangenheit. Ohne Bürger keine Stadt.)
Desinformation im BR ARD-Börseninterpretin Anja Kohl verwechselt links und rechts Von Fritz Goergen In den Anstalten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind nicht alle woke, wenn auch viel zu viele. Doch die Schlichtheit von Frau Kohl, auf dem linken Auge nichts zu sehen, ist selbst unter den vielen herausragend.,..
(tichys Einblick. Programm für Doofe.)
Gewalt gegen Journalisten Wer ist dieser oder diese Noa Sander? Ein Typ in Frauenkleidern, mit schneidiger Stimme, gewaltaffin, gehätschelt von Medien und Bundestagsvize Ramelow: „Widersetzen“-Sprecher Noa Sander kommt aus der Interventionistischen Linken, die der Verfassungsschutz als gewaltbereit einstuft. Ein Psychogramm..
(Junge Freiheit. Auf Grund gesetzt das Deutsche Volk.)
Trotz aller Vorwürfe Klaus Schwab will seine Rückkehr zum WEF erzwingen Klaus Schwab ist nach einer internen Untersuchung abgetreten. Nun will er den Great Reset – und zurück zum WEF. Dabei sollen interne Unterlagen deutlich schwerere Vorwürfe enthalten als öffentlich eingeräumt..
(Junge Freiheit.Genügt das Spieleland nicht?)
„Urban Partners“ Robert Habeck wird Senior Advisor für Entwicklung nachhaltigerStädteRobert Habeck wechselt in die Investmentbranche. Der frühere Wirtschaftsminister soll bei „Urban Partners“ ausgerechnet daran mitarbeiten, wie privates Kapital die klimaneutrale Transformation deutscher Städte finanzieren kann. .
(Junge Freiheit. Bei den Ameisenhaufen im Wald, denn nur dort gibt es Nachhaltigkeit?)
Matthias Helferich: Wir müssen „besonders alternativ“ sein in NRW
Der Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich hat am Sonntag auf dem AfD-Sommerempfang in Düsseldorf für Begeisterung bei den Zuhörern gesorgt. Im prall gefüllten Festsaal des historischen Palais Wittgenstein erhielt der mittlerweile rehabilitierte Dortmunder nach seiner Rede stehende Ovationen. Der Saal wurde zum Symbol eines selbstbewussten Neubeginns.
Helferich appellierte eindringlich an das Selbstbewusstsein der Deutschen. Jahrzehntelang hätten die Altparteien versucht, dem deutschen Volk geistig das Rückgrat durch eine einseitige Schuldkultur, die das Schöne, Wahre und Gute unserer Geschichte verleugnet, zu brechen. „Jetzt müssen sich die Deutschen wieder aufrichten“, forderte er. Stolz auf Errungenschaften und die positiven Seiten der eigenen Historie seien Voraussetzung für politischen und wirtschaftlichen Aufbruch. Nur ein Volk, das sich selbst liebt, könne Widerstand leisten gegen Massenmigration, kulturellen Niedergang und die Entrechtung der Einheimischen.
Der enge Vertraute Björn Höckes und Befürworter des „Thüringer Weges“ wurde als Hauptredner angekündigt und lieferte. Während er die grassierende Gewalt durch Migranten – von brutalen Messerattacken über Grooming-Gangs bis hin zu entmenschlichten Tötungen – schonungslos benannte, rechnete er mit der linken Kulturpolitik ab. Ob Ablassautomaten im Museum für „weiße Schuld“, sinnlose Restitution von Benin-Bronzen oder die Hetze gegen Leni Riefenstahls Nuba-Fotografien: Der Schuldkult diene einzig dazu, die Deutschen mürbe zu machen und sie zur Selbstaufgabe zu treiben.
Helferich stellte klar: Unsere Geschichte ist keine Geschichte der Schande, sondern eine großartige Leistungsgeschichte Europas und der Weißen. „It’s not okay to be white. It’s great to be white“, rief er in Anlehnung an einen mutigen Sticker der Jungen Alternative und erntete dafür zustimmenden Applaus. Die Deutschen hätten ein Recht auf Heimat, auf Sicherheit und darauf, deutsch zu sein – ohne ständige Entschuldigung.
Auffällig war die breite Präsenz von AfD-Funktionären aus ganz Nordrhein-Westfalen auf Einladung des Düsseldorfer Kreisvorsitzenden Elmar Salinger. Während draußen die üblichen Antifa- und Linkspartei-Aktivisten in der Hitze ausharrten, herrschte drinnen ausgelassene Aufbruchsstimmung. In den Gesprächen wurde ein klarer, angriffslustiger Kurs für die NRW-AfD beschworen.
Zusammen mit den Ergebnissen des Erfurter Bundesparteitags deutet alles darauf hin: Die Zeit der Anbiederung an einen kuscheligen CDU-Kurs läuft auch im Westen allmählich ab. Die AfD positioniert sich als echte Alternative – kompromisslos, volksverbunden und bereit, Remigration und den Erhalt Deutschlands offensiv zu verteidigen. Pi-news.net)
Mitunter stehen die Gespenster gestriger Epochen quicklebendig wieder auf und bitten zum Tanz. Ich entsinne mich, wie nach Öffnung der Mauer neben dem Reichstag das Kopfsteinpflaster und die Straßenbahnschienen aus der Kaiserzeit zum Vorschein kamen. Sie hatten die zweite deutsche Revolution und die Weimarer Republik überdauert, bevor der Reichstagspräsident und preußische Innenminister Hermann Göring den Brand im Parlamentsgebäude nutzte, um Hitlers Ermächtigungsgesetz die Bühne zu bereiten, was auf dem Umweg über Warschau und Stalingrad zwölf Jahre später den Untergang des Deutschen Reichs besiegelte und das einst stolze Herz der märkischen Metropole in eine Schuttwüste verwandelte.
Neben der Ruine des Reichstags, die nur noch ein granatsplittervernarbtes, rußgeschwärztes Zeugnis der eigenen Hybris war, rasselten nun die Ketten sowjetischer T-34-Panzer. Dann verschwand das Pflaster unter Asbestbeton und Asphalt: Am 13. August 1961 ließ Walter Ulbricht den Ostsektor der Stadt über Nacht mit Spanischen Reitern und Panzerspähwagen absperren. Baubrigaden errichteten entlang der Grenze die ins Monströse aufgeblasene Karikatur einer Ghetto-Mauer. Damit war das letzte Schlupfloch aus der Arbeiter- und Bauernrepublik nach Westen verriegelt. Als „antifaschistischer Schutzwall“ annonciert, produzierte die tödliche Barriere über die nächsten 28 Jahre Hunderte von Opfern. Ständig erweitert und verfeinert, schützten Sichtschutzzäune, Bogenlampen, maschinenbewehrte Wachtürme, Kolonnenwege und Scheinwerfer Stalins sozialistisches Staatskonstrukt, bis es im 40. Jahr seines Bestehens implodierte.
Bei einer Pressekonferenz anlässlich der Tagung des Zentralkomitees der SED verhaspelte sich das Politbüromitglied Günter Schabowski vor laufenden Kameras. Der ihm kurz zuvor angereichte Zettel mit den Details zur geplanten Reisefreiheit verleitete den als „harten Hund“ bekannten Schabowski zu der irrigen Auskunft, die neue Regelung trete „sofort“ und „unverzüglich“ in Kraft. Live übertragen, verbreitete sich die Nachricht in kürzester Zeit. Tausende Ostberliner strömten zu den Grenzübergängen nach Westen. An der Bornholmer Straße gaben die überforderten Grenzer dem Drängen der Menge zuerst nach und lösten eine Kettenreaktion aus. Mit der Berliner Mauer fiel die innerdeutsche Grenze.
Das monumentale Symbol des unvereinbaren Systemgegensatzes, der Europa seit Beginn des Kalten Krieges gespalten hatte, war über Nacht entzaubert, der „Eiserne Vorhang“ Geschichte.
Im Juli 1990 erkundeten Heiner Studt, seine Frau Manuela und ihr beider frisches Kind im Fahrradkorb am Lenker den Mauerstreifen, der Berlin damals noch in zwei Hälften zerschnitt. Mitunter geben erst Ruinen den Blick auf den Himmel frei, sagte Viktor Frankl einmal. Nun atmete die Ödnis der Brache zwar nicht mehr das Grauen der Teilung, bloß noch ihren Irrwitz, aber oft entsteht Anwesenheit durch Abwesenheit. Verdrängte Echos treten zutage. Dämonen trauen sich ans Licht. Die Leere entfesselt gestrige Geister, zerrt sie ins Jetzt. Für solche Zeitlöcher braucht man wohltemperierte Seelen, sonst werden ihr Raunen, Kichern, Gelächter und Kreischen zu laut.
Heiner und Manuela waren sich bewusst, dass die Magie des Ortes bald wieder zugekleistert sein würde, um das Zeugnis des Schreckens in Vergessenheit zu schicken. Die Szenerie bettelte darum, dokumentiert zu werden. Noch klaffte die Wunde, kündete von der Umwälzung, jenem Jahrhundertereignis, das seinen Namen ausnahmsweise wirklich verdiente, weil es das Leben von Millionen abrupt in neue Bahnen gelenkt hatte. So wurden die Urlaubsfotos, die die beiden damals im einstigen Niemandsland machten, zur Grundlage von Heiners grafisch aufbereiteter Serie „Das Beben von Berlin“.
Heiner Studt kam 1942 in Greifswald zur Welt und wuchs in Jena auf. Im Sommer 1961 reiste er als frisch gebackener Abiturient mit einem Freund nach Paris. Dort holte ihn, nicht ganz überraschend, der Mauerbau ein. Anders als sein Freund beschloss er, im Westen zu bleiben, studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und ließ sich später in Lüneburg zum Lehrer ausbilden. Seit den 1980er-Jahren trat er, profiliert durch nationale und internationale Ausstellungen, immer mehr als Künstler in Erscheinung. Er half, die Galerie Morgenland und Hamburgs erste Geschichtswerkstatt aufzubauen, spielte jahrelang Altsaxophon in der Kapelle „Tuten und Blasen“ und demonstrierte dem Verfasser dieser Zeilen im Rahmen einer Reise nach Petersburg herausragende Geschichts- und Russischkenntnisse. Damals, im Zuge einer langen Nacht, berichtete er von den Ereignissen im Juni 1953, die ihn als Elfjährigen tief beeindruckt hatten.
In den 1990er-Jahren begegneten die beiden Studts dem 1960 in Zwickau geborenen Autor Karsten Dümmel. Er war wie Heiner in Thüringen aufgewachsen, früh angeeckt und hatte als Elektromonteur im Uranbergbau gearbeitet, nachdem man ihm die Zulassung zum Studium verweigert hatte. 1984 stellte er einen ersten Ausreiseantrag, dem insgesamt 56 weitere folgten. Seine Hartnäckigkeit beschwor die Rache der DDR-Staatsorgane herauf und führte zu massiven Zersetzungsmaßnahmen durch die Stasi.
Der Antragsteller wurde laufend einbestellt, verhört, inhaftiert und zu Zwangsarbeit, Stadtarrest und Kontaktaufnahmesperren verdonnert. 1988 kaufte ihn die Bundesregierung frei. Dümmel studierte Rhetorik in Tübingen. Nach der Promotion ging er in die politische Erwachsenenbildung und war für die Konrad-Adenauer-Stiftung in Leipzig, Stuttgart, Dakar, Hamburg, Nairobi und Sarajevo tätig. Parallel lehrte er ab 2014 als Gastprofessor in Mostar, Sarajevo, Pale, Bihać und Zagreb. Seit 2019 leitet er das Politische Bildungsforum des Saarlands in Saarbrücken. Mittlerweile lebt er in Frankreich.
Zwei Generationen, Ost-West-Schicksale, zwei Männer, deren Leben geprägt und gezeichnet blieb von derselben Diktatur. 2011 taten sich diese „Grenzverletzer“ zusammen, um anhand der Grafiken Studts und einer brillanten Novelle Dümmels die bleierne Zeit vor dem „Beben“ und die Wüstenei des Kahlschlags ins Gedächtnis zu rufen. Studts Bilder, die die Unschuld eines trauten Familienausflugs und die Kulisse gesteigerter Entmenschlichung kontrastieren, korrespondieren mit der autobiografisch geprägten Erzählung Dümmels, die schildert, wie ein junger Mann von der Stasi in die Paranoia getrieben wird und schließlich beginnt, all das zu vernichten, was ihm Stärke, Zuversicht und Halt gibt. So exekutiert er genau das, was seine staatlichen Verfolger sich erträumen, um nach dieser Orgie der Selbstzerstörung als suizidgefährdete seelische Ruine in der Psychiatrie zu landen.
In seinem grandiosen Roman „Nachtstaub und Klopfzeichen oder die Akte Robert“ hat Dümmel die Zersetzungsmechanik der Staatssicherheit ähnlich eindringlich beschrieben, aber durch die heitere Unschuld des parallel dokumentierten Familienglücks der Studts erhält seine „Grenzverletzung“ zusätzliche Wucht.
Der Plauener Schriftsteller Utz Rachowski schenkte den beiden ein bewegendes Vorwort. Rachowski teilt ein ähnliches Schicksal wie Dümmel: Als junger Mann wurde er aus dem Medizinstudium in Leipzig geworfen, zur Arbeit als Heizer verdonnert und 1979 wegen „staatsfeindlicher Hetze“ zu 27 Monaten Haft verurteilt, weil er eigene Gedichte und Texte von Jürgen Fuchs, Wolf Biermann, Reiner Kunze und Gerulf Pannach verbreitet hatte. Nach seinem Freikauf blieben er und Marianne Herzog die einzigen Schriftsteller aus Westdeutschland, die zu Zeiten der Militärdiktatur nach Polen reisten, nach verhafteten Kollegen fragten und deren Schriften in den Westen schmuggelten.
Die ursprüngliche Edition der kongenialen Kooperation von Heiner Studt und Karsten Dümmel war ein klassisches Kunstbuch, und ich darf mich damit schmücken, das erste Exemplar der auf 30 Stück limitierten Ausgabe von 2011 zu besitzen. Aber das Werk ist viel zu gut, um nur in einem kleinen Kreis von Freunden und Bekannten zu zirkulieren, und so haben sich Manuela Studt und Karsten Dümmel nach Heiners Tod im Herbst 2021 entschlossen, es einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, in einfacherer Aufmachung und zu einem erschwinglicheren Preis – als Zeitdokument und Spiegel der Gegenwart. Erinnerung ist die Voraussetzung für Zukunft, aber auch die Art des Erinnerns ist entscheidend. Wen es nach wahrhaftiger Erinnerung und einem unverschleierten Blick in die gestrige Gegenwart dürstet, der wird hier fündig und erhält neue Aus- und Einblicke.
Karsten Dümmel – Grenzverletzung, Heiner Studt – Das Beben von Berlin, R.G. Fischer, 28,90 € (vera-lengsfeld.de)
Der neue Gott. Künstliche Intelligenz..- Von Claudia Paganini
Ist Künstliche Intelligenz der neue Gott des digitalen Zeitalters? In diesem tiefgründigen Essay entfaltet Claudia Paganini eine philosophisch brisante These:
Erstmals erschafft der Mensch einen Gott, statt ihn nur zu denken. Die KI übernimmt zunehmend, was einst der Religion vorbehalten war: Sinnstiftung, Orientierung, allzeit verfügbare Antworten. Wir beten nicht mehr, wir klicken.
Mit analytischer Schärfe und theologischem Weitblick untersucht Paganini die spirituellen Konsequenzen dieser Entwicklung und zeigt: Im anbrechenden dritten Jahrtausend könnten nicht nur Menschen durch KI ersetzt werden, sondern auch kein geringerer als Gott selbst. Eine provokante Überlegung an der Schnittstelle von Religion und Technik.(Amazon)