
Auswanderer-Kapelle Spaichingen.
Jeder fünfte Jugendliche denkt ans Auswandern
Noch nie haben so viele gut ausgebildete Deutsche das Land verlassen wie jetzt. Sie sehen im Ausland bessere Perspektiven, weniger Steuern, weniger Bürokratie und vor allem: weniger woken Wahnsinn. Die aktuelle Schnetzer-Jugendstudie 2026 macht die Entwicklung sichtbar: Jeder fünfte junge Deutsche hat bereits konkrete Auswanderungspläne, weitere 41 Prozent spielen ernsthaft mit dem Gedanken. Nur 31 Prozent können sich ein Bleiben überhaupt vorstellen. Deutschland ist für Leistungsträger nicht mehr attraktiv – es ist zur Abstoßungsfläche geworden.
Studienleiter Simon Schnetzer bringt es auf den Punkt: „Jene, die gehen wollen, wählen eher die AfD, sie haben wenig Hoffnung, dass sich Deutschland in den nächsten Jahren gut entwickelt. Wenn sich die junge Generation mit der Politik des eigenen Landes nicht mehr identifiziert, hat eine Gesellschaft ein Problem.“
Genau das ist der Fall. Viele haben den Eindruck: Leistung lohnt sich nicht mehr. Das Vertrauen in die Politik liegt am Boden: Nur neun Prozent der Frauen und 18 Prozent der Männer glauben, dass die Regierung das Richtige tut. Fast die Hälfte (40 Prozent / 46 Prozent) ist überzeugt: Der Staat kümmert sich mehr um Flüchtlinge als um hilfsbedürftige Deutsche.
44 Prozent der Frauen und 52 Prozent der Männer haben das Gefühl, man dürfe nichts Negatives über Ausländer sagen, ohne sofort als „Rassist“ gebrandmarkt zu werden. Für 62 Prozent sind die Kriege in Europa und Nahost sowie die drohende Wiedereinführung der Wehrpflicht für alle nach 2008 Geborenen ausschlaggebend.
Allein aus demographischen Gründen werden in den nächsten zehn Jahren 19,5 Millionen Menschen den Arbeitsmarkt verlassen – während nur 12,5 Millionen ins erwerbsfähige Alter kommen. Die Lücke ist riesig. Die Vorstellung, man könne sie „mal eben“ durch Zuwanderung aus kulturfremden Ländern schließen, ist nicht nur naiv, sondern grob fahrlässig. Sie unterschlägt bewusst die gigantischen Integrationskosten, die fehlenden Qualifikationen und die Tatsache, dass viele Zuwanderer gar nicht kommen, um zu arbeiten, sondern um zu kassieren.
Trotz allem zeigt die Studie auch etwas Hoffnungsvolles: Konservative Werte wie Familie und Sicherheit sind bei der jungen Generation quer durch die Geschlechter wieder stark gefragt. Doch dafür braucht es finanzielle Perspektiven – und die gibt es in diesem Deutschland derzeit nicht.
Die Botschaft ist klar: Wer seine eigenen Kinder nicht mehr fördert, sondern stattdessen Milliarden für unqualifizierte Masseneinwanderung verpulvert, der befördert diese desaströse Entwicklung. Die Jugend merkt das – und stimmt mit den Füßen ab. Es ist ein Selbstmord auf Raten.
(pi-news.net)
