Ukrainische Zwangsrekrutierungen für Merz und Co.
Von WOLFGANG HÜBNER
Die Bilder aus Lemberg gehen um die Welt: Eine wütende Menschenmenge geht rabiat gegen die staatlichen Menschenfänger vor, die verzweifelte Männer gegen ihren Willen gewaltsam für die Front im Osten rekrutieren.
Wer Selenskyjs Häschern nicht entkommen kann, ist bereits so gut wie tot. Denn die Überlebenschance der Zwangsrekrutierten im russischen Dauerfeuer und Drohneninferno ist immer geringer geworden. Rund zwei Millionen wehrfähige ukrainische Männer sind aus dem Land geflüchtet, Hundertausende haben desertiert.
Es gibt längst unzählige Videos, die schrecklichen Szenen dokumentieren, in denen Ehemänner oder Söhne vor den Augen ihrer Frauen und Mütter in den Fleischwolf im Donbass verschleppt werden. Oft versuchen das mutige Angehörige und Nachbarn mit erbittertem Widerstand gegen die bulligen, in der Regel brutal vorgehenden sogenannten „Busifizierer“ zu verhindern, meist vergeblich. Jedes einzelne Video ist eine Anklage gegen die massive Unterstützung des Kiewer Regimes durch den Westen, insbesondere Deutschlands mit dem Hauptkriegstreiber Friedrich Merz als Kanzler.
Wie heißt es so schön gleich in Artikel 1 des Grundgesetzes? „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“. Es steht nicht im Grundgesetz, dass nur die Würde aller Deutschen unantastbar sei. Nun kann auch der Werteweltmeister Deutschland nicht auf der ganzen Welt für die Menschenwürde sorgen. Doch wenn die Bundesregierung dem Regime in Kiew viele Milliarden Euro und tödliche Waffen auf Kosten der deutschen Steuerzahler zur Verfügung stellt, beweist sie ein zynisches Verständnis des Grundgesetzartikels.
Die russische Führung hat gerade in letzter Zeit keinen Zweifel daran gelassen, den Ukrainekrieg nicht mit einem brüchigen Kompromiss, sondern nur einer umfassenden Vereinbarung beenden zu wollen. Bislang unternehmen NATO, EU oder die Berliner Regierung nicht die geringste Anstrengung, mit Moskau zumindest ins Gespräch zu kommen.
An jedem Tag, in dem das nicht geschieht, sterben viele ukrainische Soldaten, besonders schnell die zwangsrekrutierten, wie auch russische Vertragssoldaten. Der Tod all dieser Menschen lastet auf dem Gewissen von Merz & Co., aber auch dem der Deutschen, die ihre skrupellosen Politiker nicht stoppen wollen.
(pi-news.net)
