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Geschichtsvergessen?

Warum Merz den Krieg gegen Russland braucht

Von WOLFGANG HÜBNER

In London hat Keir Starmer am Montag seinen schmachvollen Abgang als Premierminister des Pflegefalls Großbritannien bekannt geben müssen. Damit ist er der erste des unseligen Quartetts aus Kriegstreibern in London, Paris, Berlin und Kiew, der die politische Bühne verlässt.

In Frankreich harrt Emmanuel Macron auf das baldige Ende seiner zweiten Präsidentschaft, die der „Grand Nation“ nichts außer Schulden und Einflussverlust in Afrika gebracht hat. Wolodymir Selenskyj in Kiew ist mehr denn je eine Marionette von EU und NATO, finanziert von dem deutschen Bundeskanzler mit den schlechtesten Umfragewerten seit 1949.

Wenn Friedrich Merz noch eine Chance auf längeren Verbleib im Amt
haben will, dann muss er den Krieg gegen Russland mittels weitreichender Drohnen aus deutscher Produktion eskalieren. Und zwar soweit eskalieren, dass der russischen Führung nichts anderes übrigbleibt, als entweder die Kiew-Ukraine nachhaltig zu vernichten oder Raketenschläge gegen Staaten zu führen, die es dem Selenskyj-Regime möglich machen, den Krieg tief ins russische Territorium mit terroristischen Angriffen gegen Zivilisten zu tragen. Kein Staat bietet sich dafür mehr an als das Deutschland von Merz und Pistorius.

Entscheidet sich Moskau notgedrungen für die zweite Variante, kann Merz den Verteidigungsfall und den NATO-Bündnisfall nach Artikel 5 in Anspruch nehmen. Auch wenn das nicht automatisch den großen Krieg in Europa, ja sogar den Weltkrieg zur Folge hätte: Für Merz wäre das auf unabsehbare Zeit eine Amtsgarantie mit wesentlich größeren Vollmachten als jetzt.

Und das Problem mit der lästigen AfD ließe sich dann auch ganz anders handhaben. Es besteht leider kein Zweifel, dass im provozierten Kriegsfall mit massiver Hilfe der gleichgeschalteten Medien und Institutionen eine zwar abartige, aber erfolgreiche „Patriotismus“-Hysterie geschürt würde.

Das Zögern im Kreml, auf das brandgefährliche Treiben des hauptsächlich von Berlin bezahlten und bewaffneten Auftragskillers Selenskyj massiv zu reagieren, lässt sich nicht zuletzt mit der Kenntnis der politischen Folgen eines Militärschlages gegen Deutschland erklären.

Im Gegensatz zu Merz und seinem lächerlichen Außenminister Johann Wadepuhl sehen uns die Russen nicht als „ewigen Feind“ an – zumindest noch nicht. Doch wehe den Deutschen, wenn sich das ändert. Denn dafür hätte Merz nicht allein die Hauptverantwortung, sondern auch sein geschichtsvergessenes Volk.
(pi-news.net)

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