Springe zum Inhalt

Hochmut

Martin Renner: „Öffentlich-Rechtliche sind der Herold der politisch Mächtigen“

In einer furiosen Rede im Deutschen Bundestag hat der AfD-Medienpolitiker Martin E. Renner am Mittwoch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) als systematisches Manipulationsinstrument entlarvt. Anlass: das ungekennzeichnete KI-generierte Video im ZDF-„heute journal“ über angebliche ICE-Abschiebepraxis in den USA und der manipulierte ARD-„Tagesschau“-Schnitt, der Merkel-Applaus für Merz suggerierte, der nie stattfand.

Renner ironisch: „Ich danke dem ZDF für das nicht gekennzeichnete KI-Video im heute journal. Ich danke der ARD für den kreativen Videoschnitt – Merkel-Applaus, der politische Einigkeit und Zustimmung suggerieren sollte, der aber so gar nicht stattgefunden hat.“ Genau diese „Pannen“, die Kritiker wie die AfD seit Jahren als Verschwörungstheorien abgetan bekämen, lieferten die Zwangsgebühren-Medien nun frei Haus als Beweis.

Renner entlarvt das Muster: Statt Realität zu zeigen, wird präsentiert, was sein soll – nach Maßgabe haltungsstarker Redaktionsstuben. „Die Agitprop-Spezialisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks berichten und zeigen eben nicht, was ist oder was war. Nein, es wird gezeigt, was sein soll.“

Auf jeden Skandal folgt das gleiche Drehbuch: „Nur ein kleiner Patzer“, „sofort korrigiert“. KI-Fakes ohne Hinweis? Kein strukturelles Problem. Alte Bilder als aktuelle Nachrichten? Kein strukturelles Problem. Immer dieselbe linksgrüne Haltung, immer Nähe zur Regierung.

Renner: „Alles nur Zufälle. Es ist beruhigend zu wissen, dass bald zweistellige Milliardenbeträge pro Jahr ein politmediales System finanzieren, in dem alles nur zufällig passiert.“ Zufällig sei der Himmel links, die Hölle rechts; zufällig die Regierung Engel, die Opposition Teufel; zufällig Demokratie nur für „globalistisch linksgrün Denkende“.

Der ÖRR sei weltweit einzigartig: Alle „Zufälle“ hätten eine klare Richtung – ideologische Kumpanei mit der Macht, wachsende Distanz zur Demokratie. Keine Pannen, sondern Symptome einer massiven strukturellen Schieflage. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk missachte seinen Auftrag selbst, berichte nicht, sondern beurteile und verurteile – meist den Bürger, kaum die Regierung. Er sei nicht mehr Kontrolleur, sondern Herold der politisch Mächtigen. Stalin, Mao und Pol Pot ließen grüßen.

„Ein besonderes Wort für moralische Selbstüberhöhung ist Hochmut. Wenn der Mensch sich nicht der Wahrheit unterordnet, sondern sich selbst zur Norm macht. Und bekanntlich kommt Hochmut vor dem Fall“, zitiert Renner Thomas von Aquin. Der ÖRR verliere durch solche Vorfälle Glaubwürdigkeit – und schaffe so die Grundlage für die eigene Abschaffung.
(pi-news.net)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert