Seit fast drei Jahrzehnten wird der Westen mit einer beispiellosen Klimapropaganda überzogen. Angeblich würde menschengemachtes CO2-Klimagift den Planeten so aufheizen, dass es zur „Selbstverbrennung“ (Joachim Schellnhuber – Klimaberater von Ex-Kanzlerin Merkel ) käme, wenn die Politik nicht weltweit Schritte unternähme, um die Erwärmung auf 1,5° zu begrenzen. Wer Zweifel anmeldet, weil er, wie ich, noch eine solide naturwissenschaftliche Grundbildung genossen hat, wird zum „Klimaleugner“ erklärt und aus der Gemeinschaft der Rechtgläubigen ausgestoßen. Das geht so weit, dass mit diesem Etikett auch Nobelpreisträger belegt werden und zwar von Leuten, die für die CO2-freie Gesellschaft kämpfen, weil sie nicht einmal wissen, dass CO2 ein unverzichtbares Pflanzenwachstums-Mittel ist.
Die Holländer setzen CO2 in ihren Gewächshäusern ein, um ihre Ernten zu vergrößern. Für die Untergangspropheten ist CO2 eine sprudelnde Geldquelle, weil ein Preis festgesetzt wurde, den Unternehmen für CO2-Emissionen zahlen müssen. Das ist eine moderne Form des von der Kirche erfundenen Ablasshandels, von Mönch Johann Tetzel, der es darin zur Meisterschaft gebracht hat: “Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt“.
Angeblich gibt es eine 90-prozentige Einigkeit unter den Wissenschaftlern weltweit, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Das ist natürlich auch nur Propaganda, denn es gibt jede Menge seriöse, unabhängige Wissenschaftler, die das Gegenteil nachweisen. Die werden aber von den meinungsmachenden Medien kaum berücksichtigt.
Das Thema ist komplex. Übersicht über die Pro und Contras in Bezug auf anthropogene Verursacher der steigenden Temperaturen zu behalten, ist schwer möglich. Noch schwerer ist es, in der erhitzten Debatte einen kühlen Kopf zu bewahren. Beides ist Werner Huber in seinem neuesten Buch „Klima-Wahrheit“gelungen. Er gibt einen hervorragend recherchierten Überblick über den ewigen Klimawandel, den es schon vor Erscheinen des ersten Menschen gegeben hat, über die Geschichtsmacht und die Klima-und Energiezukunft. Dabei gelingt es dem Autor, die wissenschaftlichen Fakten so zu präsentieren, dass es ein reines Lesevergnügen ist.
Das Buch beginnt mit einem Abriss, wie der Klimawandel die Entwicklung der Menschheit beeinflusst hat. Wir konnten Ötzi nur kennenlernen, weil er am Ende einer extremen Warmperiode ohne menschengemachtes CO2, die Ötztaler Alpen überquerte, als er in der Todeszone der Dreitausender ermordet wurde. Er wurde im September 1991 bäuchlings auf dem nackten Felsen liegend gefunden- in 3210m Höhe. Nach seinem Tod setzte Schneefall und Gletscherbildung ein, die ihn geschätzte 5300 Jahre konservierte.
Auch Hannibals spektakuläre Alpenüberquerung mit Elefanten war nur möglich, weil die weitgehend eisfrei waren.
In den spannenden Eingangskapiteln erinnert Huber daran, dass es die Kaltzeiten waren, die der Menschheit mit Hunger, größter Not und Kriegen zu schaffen machten. In den Warmzeiten blühten die Menschen auf und entwickelten hohe Zivilisationen. In der Mittelalterlichen Warmzeit entstanden tausende Kirchen und Siedlungen, die bis heute bestehen, sofern sie den 30ig-jährigen Krieg überstanden haben, der während der kleinen Eiszeit zwischen 1300 und 1850 stattfand. In dieser Zeit gab es die grausamen Hexenverfolgungen, wurde der Überfall der spanischen Armada auf England gestoppt.
Ich bin alt genug, um mich genau an die Angst vor einer neuen Eiszeit, die in den 60er und 70er Jahren herrschte, zu erinnern. „Wann wird es wieder einmal Sommer?“ sang man damals aus vollem Herzen. In den 80er Jahren macht diese Furcht dann der Angst vor der Erderwärmung Platz.
Die Schlagzeilen wurden beherrscht von „Ozon-Loch“, „Pol-Schmelze“, „Treibhaus-Effekt“, „Klimakatastrophe“ Der „Spiegel“ erschien 1986 mit einem Titelbild, das den Kölner Dom zu zwei Dritteln in Wassermassen versunken zeigt. Die Klimaerwärmungspropaganda, die uns bis heute begleitet, nahm Fahrt auf.
Wie konnte es dazu kommen? Huber wirft dafür einen Blick hinter die Kulissen. Er belegt eine kleine Versammlung im Pilot House in Key Largo, wo 28 Teilnehmer aus Politik, Medien und Wirtschaft den angenommenen Treibhaus-Effekt diskutierten. Dann kommt die entscheidende Frage: „Why don´t we convert climate change into a business attraction?“ Egal, ob das genauso stattgefunden hat, fest steht, dass in den folgenden Jahren genau das geschieht. Der Kampf gegen die angebliche Erderwärmung wird ein Billionen-Geschäft, das die Steuerzahler aller beteiligten Länder finanzieren müssen. Dazu war es nötig, den Menschen einzureden, dass das Klima politischen Beschlüssen folgen würde – ein voraufklärerischer Aberglaube.
Huber untersucht die Argumente pro und contra menschengemachter Klimawandel sehr genau und mit gebotener wissenschaftlicher Zurückhaltung. Wie es gelingen konnte, den gewaltigsten Klimamotor Sonne aus dem Focus der Öffentlichkeit zu rücken und durch die Legende vom menschengemachten Klimawandel zu ersetzten, ist eine propagandistische Meisterleistung – allerdings eine, die beunruhigt. Offenbar kann man zu vielen Menschen auch die absurdesten Dinge glauben machen, wenn man sie nur oft genug wiederholt.
Wir befinden uns jetzt in einer Phase, da die katastrophalen Folgen des Kampfes gegen den anthropogenen Klimawandel immer sichtbarer werden. Das hindert die Klima-Ideologen nicht daran, eisern an ihrem Irrglauben, der ihnen märchenhafte Einkünfte bringt, festzuhalten. In Deutschland wird die Landschaft großflächig durch immer höhere Windräder zerstört. Jetzt werden sie sogar in Wäldern, die natürliche CO2-Senken sind errichtet, was eine großflächige Abholzung, eine Bodenverdichtung durch Baufahrzeuge und eine Erwärmung des nackten Erdbodens zur Folge hat. Der legendäre Reinhardswald der Gebrüder Grimm ist zum Opfer des Klimawahns geworden. Noch-Wirtschaftsminister Habeck, von Umweltschützern gefragt, wie er das verantworten könne, antwortete flapsig, der Wald wäre wegen des Borkenkäfers sowieso im Eimer. Wobei man daran erinnern muss, dass es die Grünen mit ihrem Verbot, Totholz, auch vom Borkenkäfer befallenes, aus dem Wald zu entfernen, um neue „Waldwildnisse“ zu schaffen regelrechte Borkenkäfer-Brutstätten geschaffen hat. Die schädlichen Folgen des Windkraftausbaus, wie Zerschreddern von Vögeln, Insekten und Fledermäusen, Infraschall, der auch Menschen schädigt, Abrieb des Kunststoffes an den Rotorflügeln, der Boden und besonders Meere verseucht, werden der Öffentlichkeit verschwiegen.
Aber nicht nur die Umwelt ist aktiv bedroht, auch unsere Freiheit. Inzwischen ist das Ziel, dass Deutschland bis 2045 „klimaneutral“ sein soll, in der Verfassung festgeschrieben worden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen alle anderen Belange zurückstehen. Jeder kann wissen, dass dieses Vorhaben unbezahlbar ist – das wird die Befürworter nicht davon abhalten, der Bevölkerung alle Zumutungen, auch extreme Verarmung aufzuerlegen.
Hubers Buch ist ein Appell, diesen Irrweg nicht mitzugehen. Er liefert alle nötigen Argumente für die nötige Auseinandersetzung. Deshalb sollet sein Buch größtmögliche Verbreitung finden.
„Klima-Wahrheit“, GHV, 2025 (vera-lengsfeld.de)
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(tutut) - "Für den Journalisten ist alles Wahrscheinliche wahr", schimpfte der französische Schriftsteller Honoré de Balzac (1799-1850) als Zeitungsleser, veröffentlicht im Verlag Manesse als "Von Edelfedern, Phrasendreschern und Schmierfinken - Die schrägen Typen der Journaille". Keine Zeitung, die in diesen Tagen nicht Wahrscheinlichkeitsrechnungen aufgemacht hat, SPD und Ko. sind sicher nicht ohne BILD und Glotze zu ihren ungeheimen Treffen gegangen, um zu wissen was das Kartell von ihnen forderte. Balzac wusste; "Und gewonnen hat, wer die Pläne der Regierung ans Licht bringt. Abd-el-Kader hat in aller Unschuld gesagt: 'Meine besten Spione sind die französischen Journalisten'". Abd-el-Kader war ein algerischer Freiheitskämpfer und Wissenschaftler. Das lässt sich von Friedrich Merz sicher nicht sagen, eher das Gegenteil. Aber, Inseln waren schon immer Politikerträume: "Gestern hat eine Zeitung behauptrt, dass Engeland und die Vereinigten Staaten Eigentumsrechte an den Maquesas-Inseln besäßen, die älter seien als die Einnahme durch die Franzosen, und diese nennt sich Le National.Napoleon hat zwischen der Aussicht, zu stürzen und der Freiheit der Presse nicht gezögert. Natürlich wäre es einfach geesen,die Leute von der Presse und ihre Sitten zu porträtieren, sie Ihnen in der Ausübung ihres angeblichen Gottesdienstes zu zeigen; aber die Dinge wirkten eigenartiger als die Leute. Heute hat sich diese chronische Erkrankung Frankreichs überallhin ausgebreitet. Sie hat die Rechtsprechung ihren Gesetzen unterworfen, dem Gesetzgeber, der die Öffentlichkeit vielleicht als schlimmere Pein betrachtet als alle
strafrechtlichen Untersuchungen, hat sie einen Schrecken eingejagt. Sie hat den Hof unterworfen, das private Gewerbe, die Familie, das Gewinnstreben; kurz, sie hat aus ganz Frankreich eine Kleinstadt gemacht,in der man sich mehr ums Ansehen sorgt als um die Interessen des Landes". Heute kann das auch Deutschland oder Europa heißen. Der Mensch bleibt ein Höhlenbewohner. "Die Zahl der Diener dieser modernen Gottheit übersteigt kaum tausend. Der Geringste unter ihnen ist immer noch ein geistreicher Mann, trotz seiner Mittelmäßigkeit, die immer nur relativ ist. Damit es der Presse nicht an Einmaligkeiten mangelt, gab es da zwei Frauen und zwei Geistliche; heute sind es nur noch eine Frau und ein Geistlicher: zwei Röcke! Womöglich sind die Abonnenten noch unerklärlicher als die Zeitungen und dir Journalisten. Die Abonnenten sehen zu, wie ihre Blätter ihren Hass verlagern, wie sie voller Wohlwollen gegenüber jenen Politikern sind, auf die sie sich alle Tage eingeschossen hatten, wie sie heute preisen, was sie gestern niedermachten, wie sie sich mit jenen Kollegen verbinden, die sie gestern noch oder letztes Jahr geprügelt haben, wie sie für absurde Thesen plädieren -die Abonnenten lesen und abonnieren die Zeitungen in einer unerschrockenen Selbstverleugnung weiter, die man von Mann zu Mann niemals begriffe". Heute ist der Abonnent, vor allem der Papierheimer, ein aussterbendes Wesen. Wie der Journalist, dem Politik Propaganda durch den Berliner Trichter einflößt.
Planungen ins Nirgendwo Sinnlose Brücken statt dringend benötigter Infrastruktur: Wenn Steuergelder versenkt werden Mancherorts warten Menschen ewig auf eine Umgehungsstraße, anderswo wird eine Brücke ins Nichts gebaut. Fehlt es also wirklich am Geld - oder eher am Überblick bei den Behörden?..
(swr. Kein Mensch braucht Brücken.)
Jede dritte Praxis trifft wegen zunehmender Gewalt Vorkehrungen Beleidigt, bedroht, zugeschlagen: Gewalt gegen Ärzte in BW nimmt zu Attacken gegen Ärzte, Pöbeleien gegen Pflegekräfte: Zahlen der Polizei und Studien machen deutlich, dass die Helfer in Weiß oft selbst zu Opfern werden. Aber warum? Im Wartezimmer und beim Arzt wird immer häufiger beleidigt, bedroht und zugeschlagen. Nach einer Statistik des baden-württembergischen Innenministeriums gehört Gewalt gegen das medizinische Personal in immer mehr Kliniken und Pflegeeinrichtungen zum traurigen Alltag. Besonders Pflegekräfte und Notaufnahmeteams berichten von wachsender Aggression - oft ausgelöst durch Überforderung, Alkohol oder lange Wartezeiten. .
(swr.de. Liegt's an THE ÄLÄND, wie war das noch in Baden-Württemberg?)
Mathe, Deutsch, Englisch und Co FAQ: Abitur 2025 in Baden-Württemberg - wann ist welche Prüfung? Ende April starten in BW die Abitur-Prüfungen. Sie ziehen sich über fast einen Monat. An welchem Tag wird Mathe geschrieben? Und wann Englisch? Die genauen Termine im Überblick..
(swr.de. Muss das sein? Meinungsfreiheit und Abi für alle!)
So können sich Allergiker schützen Pollenflug in BW: Was Heuschnupfengeplagte jetzt wissen sollten
(swr.de. Den Pollenhut auf!)
Baden-Württembergs größte Bergwacht Was die neue Wache der Bergretter am Feldberg ausmacht
(swr.de. Wenn der Berg ruft.)
Ab September Neuer Staatsvertrag für den SWR Reduziertes Hörfunkangebot, schlankere Struktur..
(swr.de. Immer diese Versprechungen.)
=================== NACHLESE „Rechtspopulistischer Quatsch“ Die ARD schlägt mit einer neuen Sendung ungewohnt migrationskritische Töne an – und wird scharf attackiert. Böhmermann spricht von „Schweinereien“ und „Unmenschlichkeit“, ein steuerfinanzierter Verein fordert Konsequenzen. Der ZDF-Moderator Jan Böhmermann hat das neue ARD-Format „klar“ scharf kritisiert. In der aktuellen Folge seiner Sendung „Neo Magazin Royale“ warf er dem Team hinter der neuen ARD-Sendung um Moderatorin Julia Ruhs vor, „rechtspopulistischen Quatsch in der Birne“ zu haben sowie „Schweinereien“ und „Unmenschlichkeit“ zu verbreiten. In der ersten Folge von „klar“, die am Mittwoch erschienen war, ging es um illegale Migration nach Deutschland und deren negative Folgen. Ruhs reagierte auf die Vorwürfe Böhmermanns. Auf ihrem X-Konto veröffentlichte sie am Samstag einen Ausschnitt aus der ZDF-Sendung und schrieb dazu: „Öffentlich-rechtliche Grüße ans ZDF.“ Auch der Verein „Neue Deutsche Medienmacher*Innen“ hatte das neue ARD-Format kritisiert und schwere Vorwürfe erhoben. Die Sendung „verfestigt rassistische Narrative und schürt Angst“. Ohne Kontext, Fakten und Differenzierung schüre Ruhs „migrationsfeindliche“ Stimmungen, heißt es auf dem Instagram Kanal der linken Organisation. Des Weiteren riefen die Verantwortlichen ihre Sympathisanten dazu auf, die „klar“-Sendung betreffende Beschwerde-Mails an die ARD-Redaktion zu schicken. Ruhs ging daraufhin in die Gegenoffensive. Daß ein mit Steuergeldern finanzierter Verein versuche, Druck aufzubauen, habe „ein Geschmäckle“, schrieb die Moderatorin auf X. Tatsächlich erhalten die „Neuen Deutschen Medienmacher*Innen“ alleine durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des von Lisa Paus (Grüne) geführten Bundesfamilienministeriums mehr als 420.000 Euro für das Jahr 2025, um gegen „Haß im Netz und Desinformation“ vorzugehen. Ein Vorstandsmitglied des Vereins, Elena Kountidou, sitzt im Rundfunkrat des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders rbb...
(Junge Freiheit. Wie hatte einst Franz Josef Strauß gesagt: ""Wenn die Bundesregierung Deutschland einen fundamentalen Richtungswandel in Richtung Rot-Grün vollziehen würde, dann wäre unsere Arbeit der letzten 40 Jahre umsonst gewesen....Das Leben der zukünftigen Generationen würde auf dem Spiele stehen...Wir stehen doch vor der Entscheidung: bleiben wir auf dem Boden trockener...bürgerlicher Vernunft und ihrer Tugenden oder steigen wir in das buntgeschmückte Narrenschiff Utopia ein, indem dann ein Grüner und zwei Rote die Rolle der Faschingskommandanten übernehmen würden". Und "Wir dürfen uns nicht im Kampf um die Sprache von den Sozialisten verdrängen lassen. Denn den Rückschlag der 1970er Jahre haben wir nicht zuletzt der Tatsache zu verdanken, dass die anderen sich der Sprache bemächtigt haben, die Sprache als Waffe benutzt haben, dass sie Begriffe herausgestellt, mit anderem Inhalt gefüllt und dann als Wurfgeschosse gegen uns – nicht ohne Erfolg – verwendet haben. Und darum ist für mich der Kampf um die Sprache eine der wesentlichsten Voraussetzungen für die geistige Selbstbehauptung“. Und "Man soll aus der Geschichte nicht lernen, um beim nächsten Mal schlauer, sondern um für immer weiser zu sein“. Und "Ich halte die Grünen nicht für eine demokratische Partei“. Und "Es wird Zeit, dass der rote Terror gebrochen wird“.) ====================
Der Obergefreite der Militarisierung Von WOLFGANG HÜBNER Was sagt es über den Zustand einer Nation aus, deren populärster Politiker Umfragen zufolge Boris Pistorius sein soll? Kurze Antwort: Nichts Gutes! Denn dieser SPD-Politiker ist ein Wendehals aus dem Bilderbuch politischer Karrieristen. Damit ist er bestens geeignet für die Kriegstreiber und Rüstungsprofiteure hierzulande, die Militarisierung der bunten Republik voranzutreiben. Dafür wäre ein CDU-Scharfmacher wie Roderich Kiesewetter als Minister denkbar ungeeignet gewesen. Denn einer wie Kiesewetter würde unnötig breite Widerstände wecken bei der Mission, Deutschland kriegsfähig und kriegsbereit zu machen. Für diese Mission können die Kräfte des aggressiven Bürgertums, das Deutschland erneut in ein imperiales Abenteuer unter dem Deckmantel EU führen will, viel besser einen willigen Sozi mit der Besonderheit gebrauchen, nicht den Wehrdienst verweigert zu haben, sondern den Bundeswehrrang eines Obergefreiten vorzeigen zu können. Als Innenminister von Niedersachsen hat sich Pistorius den Ruf erworben, auch mal mit der Antifa gezürnt zu haben. Was allerdings für diese selbstverständlich ohne Konsequenzen blieb. Nach dem kläglichen Scheitern seiner Parteigenossin Christine Lambrecht als Bundesverteidigungsministerin holte Kanzler Olaf Scholz den gebürtigen Osnabrücker im Januar 2023 als deren Nachfolger ins Amt. Pistorius, der lange als russlandfreundlich galt und seinen Vornamen dem großen sowjetischen Schriftsteller Boris Pasternak verdankt, hatte 2022 gerade noch rechtzeitig nach Beginn des Ukrainekrieges seine frühere Haltung zu Russland als „trügerische Hoffnung“ bezeichnet. Um keinen Zweifel an seiner Qualifikation für dieses spezielle Ministeramt aufkommen zu lassen, profiliert sich Pistorius seitdem als „harter Hund“, was in deutschen Landen traditionell ein dankbares Publikum findet. Da er im Gegensatz zum scheidenden Kanzler Scholz keine Glatze hat und markige Töne nicht scheut, konnte er mit Hilfe der neuerdings so kriegsbegeisterten Systemmedien die fragwürdige Art „Popularität“ erringen, die vor 25 Jahren schon einem gewissen Joschka Fischer vergönnt war. Weil Pistorius mit Sicherheit auch dem Kabinett der neuen schwarz-roten Koalition angehören wird, ist er für Friedrich Merz der richtige Mann als Kriegsminister, der weiterhin dem Regime in Kiew alles geben wird, um dessen Untergang zu verzögern. Der Osnabrücker hat nämlich bewiesen, dass niemand so geeignet ist, die Militarisierung schmackhaft zu machen wie ein Sozialdemokrat, der mit autoritärem Gehabe das Putin hassende Seniorenpublikum von „Tagesschau“ und „Heute“ beeindrucken kann. Für den künftigen Lügenkanzler ist dieser Obergefreite folglich unverzichtbar. (pi-news.net)
************* DAS WORT des TAGES ..Glückliches Land der Afghanen, Araber, Türken! Naja, irgendwie auch der Deutschen, aber die spielen ja eh nur eine untergeordnete Rolle bei Schwarz-rot-Grün..
(Leser-Kommentar, Tichys Einblck.) *************
Mehrere tödliche Attacken in wenigen Stunden: Verdammte Messer! Trittau: Mann in Disco erstochen +++ Berlin: Mann in U-Bahnhof erstochen, weiterer Täter sticht an Parkbank auf Opfer ein +++ Hamburg: Frau und Mann an Bushaltestelle niedergestochen,, (bild.de. Messerstecher raus! Weiter so, Merz, wann fängt er das Regieren an?)
Blick zurück – nach vorn Blackbox KW 15 – Ministerin Saskia Esken? Von Stephan Paetow Das Koalitionspapier ist eine reine Mogelpackung, aber wenigstens die Posten wurden schon verteilt. Finanzen? Logo, der Lars. Esken? Das ist leider noch geheim ...Gerade mal 15 Prozent auf der Waage, aber 7 Ministerien einsacken – Chapeau! Gut, es wird der SPD am Ende auch nicht helfen, sie ist demnächst einstellig, aber viele Genossen können noch ein paar Monate in Lohn und Brot gebracht werden. Freche Demoskopen ärgern Unions-Fritz mit „24 Prozent für die Union, 25 für die AfD“, aber das war vor der Bekanntgabe des Koalitionspapiers „Verantwortung für Deutschland“. Jetzt sieht das natürlich ganz anders aus. Denn der Koalitionsvertrag ist „ein starkes Signal an die Bürger im Land“ (Fritz). Und er sei ein Zeichen an die europäischen Verbündeten: Deutschland bekomme eine handlungsfähige Regierung. Hatte Deutschland nämlich noch nie..
(Tichys Einblick. Händel statt Handel.)
Der Schwarze Kanal Haftstrafe für Journalist wegen Faeser-Kritik: „Da wird’s eng mit der Meinungsfreiheit“ Weil er ein verfremdetes Bild von Nancy Faeser auf X verbreitete, wurde der Journalist David Bendels zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer rechnet mit der Politikerin ab. Der Journalist David Bendels, Chefredakteur des AfD-nahen „Deutschland Kurier“, ist vom Amtsgericht Bamberg zu einer Bewährungsstrafe von sieben Monaten verurteilt worden, weil er ein Meme von Innenministerin Nancy Faeser auf X verbreitet hatte. Faeser hatte anlässlich eines Gedenktages mit einem Schild mit der Aufschrift „We remember“ posiert. Bendels hatte den Schriftzug wiederum durch „Ich hasse Meinungsfreiheit“ ersetzt. Damit sah das Gericht den Tatbestand der Verleumdung nach Paragraf 188 Absatz 2 Strafgesetzbuch erfüllt. Davon könne jedoch keine Rede sein, meint FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer. Faeser habe „wie keine andere die Pressefreiheit in Deutschland missachtet“, sagte er im Podcast „Der Schwarze Kanal“. Schließlich habe sie versucht, „ein Magazin am rechten Rand dicht zu machen, das ihr nicht passte“...
(focus.de. Ohne juristische Gegenbeweisaufnahme?)
Neben der Spur Schießt jemand eine Silvesterrakete in Faesers Schlafzimmer, läuft das wohl unter Mordversuch Von Harald Martenstein Was Gerechtigkeit in Deutschland so bedeutet: für Linke etwa, dass Eltern ihren Kindern nicht bei den Hausaufgaben helfen sollten. Und für die Justiz, dass „Majestätsbeleidigung“ von Politikern schwerer bestraft wird als versuchte gefährliche Körperverletzung. Unter Schwarz-Rot dürfte es nicht besser werden.
(welt.de. Auf die richtigen Winkelemente kommt es an.)
Dirk Maxeiner Der Sonntagsfahrer: Bademäntel gegen Wasserwerfer! In Portugal gab es die Nelken-Revolution, in Frankreich den Gelbwesten-Aufstand, in Hongkong die Regenschirm-Proteste. Und Deutschland ist jetzt reif für die Bademantel-Bewegung. .
(achgut.com. Ohne Badehose?)
Abschwung im Außenhandel Wo ist Deutschland noch Exportweltmeister? Wenn zwei sich streiten, leidet der Dritte – die jüngsten Handelskriege haben auch Auswirkungen auf Deutschlands Exportwirtschaft. Neue Studien zeigen den Handlungsbedarf der neuen Regierung..
(Junge Freiheit. Welche Regierung außer der Ampel? Wer importiert mehr als Schland?)
Deutschland im Wandel Die vergessene Bundesrepublik und was sie ausmachte Es war einmal eine Bundesrepublik, die es verstand, einen pragmatischen, oft mühseligen Ausgleich widerstreitender Interessen und Traditionen zu gewährleisten. Davon ist nicht mehr viel zu spüren. Doch der Zerfall folgt keinem finsteren Plan. Eine Betrachtung.
(Junge Freiheit. Die DDR hat sogar die UdSSR überlebt.)
Peter Grimm Die späte Entdeckung des Jens Spahn Er war treuer Gesundheitsminister, das Gesicht des Corona-Regimes unter Angela Merkel und gilt als Möchtegern-Minister einer Regierung Merz. Jetzt hat er sogar etwas Sensationelles entdeckt, nämlich den Wählerwillen..
(achgut.com. In der Not greift Merkels Liebling nach dem Mindestlohn?)
Schüsse nach Messerangriff Mann ersticht anderen und greift Polizisten an - Täter angeschossen und notoperiert In Berlin hat ein Mann einen anderen in einem U-Bahnhof erstochen. Als der Täter flüchtete, wurde er von Polizisten gestellt. Daraufhin griff der Mann die Beamten an. Diese schossen den Täter nieder..
(focus.de. Nichts Neues unter der Sonnenblume. Deutscher tot, Syrer auch.)
Schwarz-rote Koalition Mindestlohn von 15 Euro und Einkommensteuersenkung sind laut Merz ungewiss Die Verhandlungen sind abgeschlossen: Deutschland wird wohl eine schwarz-rote Regierung bekommen. Über den Inhalt des Koalitionsvertrages wird nun eifrig diskutiert. Anfang Mai soll der Bundestag CDU-Chef Friedrich Merz zum Kanzler wählen, zuvor müssen noch die SPD-Mitglieder entscheiden..
(welt.de. Wer ist Merz?)
Protestbewegung „Bekämpft die Oligarchie!“ – Wie Bernie Sanders jetzt den Widerstand gegen Donald Trump organisiert Während die Demokraten noch in Schockstarre verharren, führt der parteilose US-Senator Bernie Sanders im Alter von 83 Jahren die Widerstandsbewegung gegen die Trump-Regierung an. Unter dem Motto „Fight Oligarchy“ tourt er durch die USA. Zu seiner Kundgebung in Los Angelas pilgern 36.000 Menschen..
(welt.de. Elchopa gegen Rechts, da ist das Kartell dabei?)
Terrorismus Die geheimen Europa-Pläne der Hamas Ermittler glauben: Schon seit Jahren arbeiten die Islamisten aus Gaza an Angriffskapazitäten im Westen. Gab es weitere Waffenverstecke? Darauf könnten neue Hinweise deuten. Ein ehemaliger FBI-Analyst spricht sogar von Europa als „neuer Front“..
(welt.de. Mit Geld aus Deutschland?)
1700 allein in der Ukraine Noch immer werden Überreste deutscher Weltkriegssoldaten gefunden
(welt.de. Und die vielen Bomben, reicht dies für den 3.?)
Zoll und Zölle Trump im Mittelpunkt der Welt Von Gastautor Bernd Fischer Donald Trump greift zur ökonomischen Abrissbirne: Mit radikalen Strafzöllen will er die Weltwirtschaft nach seinen Vorstellungen formen. Die Rolle der USA als führende Wirtschaftsnation wird sich so aber nicht sichern lassen..
(Tichys Einblick. Wo scheint die grüne Sonne?)
CDU Der späte Sieg der SED Die CDU unter Friedrich Merz steht da, wo einst die SED stand – nicht in der Haltung, aber im System. Der Preis für den Verbleib in Deutschlands Parteienkartell ist die Preisgabe der eigenen Geschichte. Ein Kommentar von Thorsten Hinz.
(Junge Freiheit. Es ist Kohls Dummenstreich, als er sein Mädchen von jenseits der Mauer holte und Deutschland verschenkte.)
Florian Geyers Bedeutung Der Bauernkrieg und sein Nachleben in Politik und Kultur Der Bauernkrieg vor 500 Jahren als deutscher Mythos entwickelte ein langes Nachleben. Er inspirierte über Jahrhunderte politische Strömungen von links und rechts. Auch noch im 21. Jahrhundert?
(Junge Freiheit. Nur die Bauernjörgs haben überlebt.)
„Deutschlands blaues Wunder“ Die AfD – Bloß Pegida in der Wahlkabine? Der Politikwissenschaftler Werner Patzelt faßt Analysen zum Erfolg der AfD zusammen und prognostiziert weitere „blaue Wunder“ – trotz oder gerade wegen der Brandmauer. Eine Rezension von Hans Krump.
(Junge Freiheit. Ein Abgrund von blauer Grotte.)
Frühsexualisierung Förderschule plant „Doktorspiele“ für Kinder ab fünf Jahren Ein internes Konzept zur Sexualerziehung an einer Förderschule in NRW sorgt für Empörung. Es empfiehlt „Doktorspiele“ unter Vorschulkindern und nennt ein in den USA wegen Kinderpornographie verbotenes Buch als Literatur.
(Junge Freiheit. Ärztemangel. Macht nix, oder können die etwa lesen?)
Vor der Wahl klang alles anders Wählertäuschung – auch beim Aus vom Verbrenner-Verbots Von Dr. Helmut Becker Friedrich Merz mit seiner Koalitions-Ministerriege wird auch in Bezug auf die Autoindustrie bei wesentlichen Punkten das Gegenteil von dem machen, was er vor der Wahl in Aussicht gestellt hat. Bundesregierung 21.0 bedeutet: alter Wein in neuen Schläuchen. ..
(Tichys Einblick. Sie stehen auf allen Schläuchen Deutschlands.)
Ein Koalitionsvertrag – und viele unbeantwortete Fragen
Von MARTIN E. RENNER
Das Fell des Beutetiers ist aufgeteilt. Die „Schwarz-Rote-Kungelrunde“ hat die Ministerien unter sich aufgeteilt und einen Koalitionsvertrag präsentiert. Und wie nicht anders erwartet, läuft einem bei der Durchsicht der einzelnen Punkte ein kalter Schauer über den Rücken.
Sämtliche Wahlversprechen der Union haben sich als Sturm im Wasserglas entpuppt. So liest sich die „Rückführungsoffensive“ für illegale Migranten wie das einstige „Doppel-Wumms“-Versprechen von Olaf Scholz, dem Vergesslichen.
Solange noch Charterflüge aus Afghanistan hier landen und kaum welche vollbesetzt nach dorthin abheben, ist das Vorhaben nicht das Papier wert, auf dem es geschrieben steht.
Das „Verramschen“ des deutschen Passes wird weitergehen
An der Reduzierung der Wartefrist für Einbürgerungen von acht auf fünf Jahre und an der Erlaubnis für den Doppelpass will man weiter festhalten.
Was das bedeutet, wissen wir: wer einen deutschen Pass hat, kann nicht mehr abgeschoben werden.
Altersarmut statt eines sorgenfreien Ruhestandes
Wer sein ganzes Leben lang gearbeitet hat, der muss trotzdem Angst haben, mit dem Renteneintritt in die Altersarmut zu schlittern. Das Rentenniveau in Deutschland liegt aktuell bei mickrigen 48 Prozent. Nichts, worauf die vergangenen Regierungen stolz sein könnten.
Nicht jeder Rentner wohnt im abbezahlten Eigenheim und kann sich auf seinem Ersparten ausruhen. Die Realität vieler alter Menschen in Deutschland sieht so aus, dass jeder Euro dreimal umgedreht werden muss, damit es auch am Monatsende noch für einen Laib Brot reicht.
Dass es auch anders geht, zeigt unser Nachbarland Österreich. Hier liegt das Rentenniveau bei fast 78 Prozent. In Zahlen sind das durchschnittlich 500 Euro mehr als „hier im besten Deutschland aller Zeiten“. Hierzulande gehört es leider schon zum Stadtbild dazu, wenn betagte Menschen, die während ihrer Erwerbszeit immer fleißig waren, im Müll nach Pfandflaschen wühlen müssen.
Jetzt hat die neue „GroKo-Desaster-Koalition“ angekündigt, dass sie das Rentenniveau in Deutschland bis zum Jahr 2031 bei 48 Prozent abzusichern beabsichtige. Aber, Vorsicht und Obacht: alles dies wird unter den „Finanzierungsvorbehalt“ gestellt.
Klingbeil hat schon deutlich gemacht: „Vieles in diesem Vertrag steht unter dem Finanzierungsvorbehalt.“
Es gibt in diesem Koalitionsvertrag nur vereinzelt deutliche Festlegungen, wo steht: „Wir werden!“ Zumeist steht da: „Wir wollen.“
Es wird also schon im Vorfeld relativiert. Gezielte und erwartbare Wortbrüche sollen nicht schon zu Beginn allzu sehr auffallen.
Geld und Schutz für regierungsnahe Medien
Der Koalitionsvertrag schleppt sich von einer inhaltsleeren Floskel zur anderen. Und dann wieder zu Punkten, die nicht als Versprechen, sondern sogar als Drohung aufgefasst werden können, nein, müssen.
Unter dem Programmpunkt „Medienvielfalt stärken – Meinungsfreiheit sichern“ kündigt diese unheilige Allianz aus Union und SPD an, eine „Abgabe für Online-Plattformen“ prüfen zu wollen. Konkret kann dies bedeuten, dass es eine Art Rundfunkgebühr für soziale Medien geben könnte. Der „GEZ-Beitragsservice oder die Demokratieabgabe“ lassen grüßen.
Da dort eine Vielzahl an Artikeln oder Videos anderer Medien gepostet und geteilt werden, will der Staat zukünftig wohl auch bei den sozialen Medien Geld abgreifen. „Die Erlöse sollen dem Medienstandort zugutekommen“ schreibt Schwarz-Rot.
Was in der Realität nichts anderes bedeutet als noch mehr Steuern für den „kleinen Mann“ und noch mehr Geld für die öffentlich-rechtlichen Anstalten, die ihre Halbwertzeit schon längst überschritten haben und ohne den staatlich erzwungenen Futtertrog schon längst verhungert wären.
Die Erosion der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ist der Anfang vom Ende
Eines der ersten Anzeichen für die Erosion von Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit wird durch die Gleichschaltung der Medien – auch als Haltungsjournalismus „schöngeschwätzt“ – verdeutlicht. Begleitet von Zensur und der schrittweisen Abschaffung der Meinungsfreiheit.
Die kommende Regierung will „einen intensiveren Diskurs über Medien“. Was das für die sogenannten alternativen Medien bedeutet, die tagtäglich für eine objektive Informationskultur und Meinungsfreiheit kämpfen, liegt auf der Hand: Diffamierung des unabhängigen Journalismus und letztendlich die Kriminalisierung der alternativen Medien.
Von PI-News über Compact, Reitschuster, Achse des Guten, Tichys Einblick oder ganz aktuell im Fall von Deutschland-Kurier, wo der Herausgeber und Chefredakteur wegen eines satirischen Memes zu einer siebenmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt wurde.
Merz und seine Konsorten machen keinen Hehl daraus, was ihre Agenda ist. Sie wollen „relevante Institutionen stärken“ und „im Sinne der flächendeckenden Versorgung mit journalistischen Angeboten“ und „mit Blick auf die Gemeinnützigkeit Rechtssicherheit“ schaffen.
Doch auch diese kryptischen Formulierungen besagen nichts anderes, als dass regierungsnahe, regierungstreue und vor allem regierungsunkritische Medien weiterhin auf Rechtssicherheit hoffen können und gleichzeitig schön mit Steuergeldern alimentiert werden.
Und wieder einmal grüßt der Digital Services Act
„Der Digital Services Act (DSA) muss stringent umgesetzt und weiterentwickelt werden“ kündigt der Koalitionsvertrag an.
Was man nicht reingeschrieben hat, ist, dass der DSA ein Maulkorb für unsere Meinungsfreiheit und Cancel Culture in Reinkultur ist. Alles was nicht auf Regierungslinie ist, kann mit diesem ruchlosen EU-Gesetz als „Desinformation“ eingestuft und folglich als „Gefahrenquelle“ definiert werden können.
Eine offene gesellschaftliche Debatte wird damit im Keim erstickt. Sieht so etwa Demokratie aus? Das ist „1984“ von George Orwell und nicht das freiheitlich-demokratische-rechtsstaatliche Europa der Nationalstaaten im 21. Jahrhundert. Denn auch hier gilt das „Paradoxon der Demokratie“: Wer Informationen regulieren will, hat sich bereits als demokratiefeindlich entlarvt.
Wer lügt, fürchtet die Wahrheit – und so ist es kaum verwunderlich, dass die Regierung alles daransetzt, zu definieren, was als wahr zu gelten hat und was nicht.
Doch anstatt vor der eigenen Haustür zu kehren und einzugestehen, dass man im Wahlkampf das Blaue vom Himmel herabgelogen und versprochen hat, wird lieber auf primitivste Weise abgelenkt.
Nicht das eigene politische Verhalten sei schuld an den Wahlergebnissen, sondern: „Die gezielte Einflussnahme auf Wahlen, sowie inzwischen alltägliche Desinformation und Fake News sind ernste Bedrohungen für unsere Demokratie.“ Und so beschließt man kurzerhand, dass die „bewusste Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen“ künftig nicht mehr durch die Meinungsfreiheit gedeckt sei.
Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass ausgerechnet diejenigen, die sehr kreativ die Wahrheit zur Lüge und die Lüge zur Wahrheit umdeuten, noch immer behaupten können, dass sie die Wahrheit schützen wollen.
Der frühere Bundeskanzler war der alles Vergessende. Der „BK in spe“ ist der „Baron von LUG und TRUG“
Wir alle haben – schon vor der Vereidigung von Friedrich Merz zum 10. Kanzler der Bundesrepublik – gelernt: Auf ihn ist wahrlich kein Verlass. Er dreht seine Lügen in seine eigene wirkliche und einzige Wahrheit um, schon, wenn er den Raum noch nicht ganz verlassen hat.
Und es gelten in Deutschland immer noch – auch im Politischen – die abendländischen, christlichen Werte und die ethischen Bedingungen der Conditio humana:
„Ein Mann ist nur so viel Wert wie sein Wort.“
„Ehrliche und offene Menschen verlieren vieles, aber niemals ihr Gesicht.“
„Ehrlichkeit ist was für starke Menschen. Die Schwachen wählen die Lüge.“
„Ehrlichkeit ist, wenn Worte und Taten im Einklang schwingen.“ (pi-news.net)
Diese Analyse zur Bildungssituation in Deutschland stützt sich auf verlässliche Daten und soll einen Beitrag zur sachlichen Diskussion leisten.
"Einleitend sei auf eine aktuelle Stellungnahme von Lars Klingbeil hingewiesen: ,Und wir sagen auch ganz klar in unserem Koalitionsvertrag: Deutschland ist und bleibt ein Einwanderungsland.'"https://x.com/i/status/1909997930880049431
Das Abdriften der Bildung: Von der Herkunft zur Krise Qualifikation der Migranten in ihren Herkunftsländern
Die aktuelle Migration nach Deutschland stammt vornehmlich aus Ländern mit schwachen Bildungssystemen: Afghanistan (Analphabetenquote 62 %), Pakistan (41 %), Syrien sowie Subsaharra-Afrika (33 %, z. B. Somalia über 60 %). Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) haben 69 % der Migranten keine Qualifikation, die einem deutschen Berufsabschluss entspricht. Viele dieser Migranten kommen als Analphabeten - sie können weder lesen noch schreiben, und grundlegende mathematische Fähigkeiten fehlen oft vollständig. Dies ist die Basis, mit der sie in das deutsche Bildungssystem eintreten.
Bildungsstand der Migranten Kinder
Die PISA-Studie 2022 offenbart die Konsequenzen: 36 % der 15-Jährigen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund. Davon erreichen 35-45 % nicht die Mindeststandards - konkret: Lesekompetenz 35-40 %, Mathematik 40-45 %, Naturwissenschaften 35 %. Ihre Durchschnittswerte liegen bei 410-420 Punkten in Mathematik und 420-430 in Naturwissenschaften, während Schüler ohne Migrationshintergrund 490-500 Punkte erzielen. Die Erstgeneration (selbst eingewandert) liegt bei etwa 398 Punkten (Mathematik), die Zweitgeneration (Eltern eingewandert) bei 450 Punkten - ein Fortschritt von etwa 50 Punkten, der jedoch durch die jährliche Neuzuwanderung zunichtegemacht wird. 2024 wurden allein 34.149 Asylanträge aus Afghanistan registriert, viele davon mit ähnlich niedriger Vorbildung. Der Gesamtdurchschnitt sinkt dadurch um 20-30 Punkte auf 475-480, weit entfernt von früheren Höchstständen wie 514 Punkten (Mathematik, 2012).
Schon in der Grundschule zeigen sich die Probleme: Der IQB-Bildungstrend 2021 ergab, dass 30-40 % der Viertklässler mit Migrationshintergrund die Mindeststandards im Lesen und 25-35 % in Mathematik nicht erreichen - im Vergleich zu 19 % bzw. 18 % im Gesamtdurchschnitt. Diese Defizite verschärfen sich bis zur Sekundarstufe.
Vergleich zur Vergangenheit
In den 1950er- bis 1980er-Jahren kamen Migranten aus Europa - Italiener, Jugoslawen, Tschechen, Polen -, die kulturell näher an Deutschland lagen. Ihre Kinder erreichten innerhalb von 1-2 Generationen (20-40 Jahre) deutsche Bildungsstandards und wurden produktive Facharbeiter. Viele der Gastarbeiterkinder der 1960er integrierten sich nahtlos, lernten die Sprache und trugen zum Wirtschaftswunder bei. Damals lag der Anteil der Schüler, die Mindestanforderungen nicht erfüllten, vermutlich nahe der theoretischen Glockenkurve von 2,5 %, wie sie für IQ-Verteilungen gilt - exakte Daten fehlen, aber die beruflichen Erfolge sprechen dafür.
Heute ist das anders. Statt 2,5 % erreichen 26-30 % der Schüler die Mindeststandards nicht - bei Migrantenkindern (Erst- und Zweitgeneration) sind es 35-45 %. Dabei ist zu beachten, dass in den 64 % Schülern ohne spezifischen Migrationshintergrund laut PISA-Definition auch Nachfahren früherer Migranten (z. B. dritte oder vierte Generation) eingeschlossen sind, da Deutschland rund 20 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund zählt. Der historische Rückgang ist messbar: PISA 2000 zeigte 484 Punkte (Lesen), 490 (Mathematik), 487 (Naturwissenschaften) mit 15-20 % unter Mindestniveau. 2012 waren es 508, 514 und 524 Punkte. 2022 liegen die Werte bei 480, 475 und 492 - ein Absturz, der mit dem steigenden Migrantenanteil (2009: 26 %, 2022: 36 %) korreliert.
Wirtschaftliche Folgen
Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind gravierend. 30 % der Schüler scheitern an grundlegender Mathematik, 26 % können nicht sinnverstehend lesen - Fähigkeiten, die für jede Lehre wesentlich sind. Das Handwerk meldet: 20-30 % der Bewerber sind nicht ausbildungsfähig. Der Fachkräftemangel bleibt ungelöst, denn diese Generation kann weder im Handwerk noch in technischen Berufen bestehen. Ohne Migrantenkinder läge der Bildungsschnitt bei 490-500 Punkten, mit ihnen bei 475 - ein Unterschied, der die Produktivität senkt. Langfristig drohen höhere Sozialkosten: Wer keine Arbeit findet, belastet das System. Deutschland, einst Motor Europas, verliert an Wettbewerbsfähigkeit - innovative Industrien brauchen qualifizierte Köpfe, keine Analphabeten.
Gesellschaftliche Folgen
Gesellschaftlich führt der Bildungsabfall zu Spaltung. 35-45 % der Migrantenkinder ohne Mindestkompetenzen haben keine Chance auf Integration. Sie bleiben in abgeschotteten Gemeinschaften, unfähig, an Wahlen, Arbeitsleben oder sozialen Strukturen teilzuhaben. Frühere Migranten wurden Deutsche, heutige nicht. Der Leistungsabstand (70-100 Punkte) zwischen Migrantenkindern und Nicht-Migranten zementiert eine Zweiklassengesellschaft. Bei anhaltender Zuwanderung wächst der Anteil der Nicht-Integrierten - 2023 lebten 1,1 Millionen Menschen aus afrikanischen Ländern in Deutschland, viele mit ähnlichem Bildungsprofil. Das Sozialsystem wird überlastet, Konflikte zwischen Gruppen nehmen zu.
Kulturelle Folgen
Kulturell steht die deutsche Identität auf dem Spiel. Deutschland war das Land der Dichter und Denker, geprägt von Bildung und Leistung. Wenn aus 2,5 % nicht ausreichend qualifizierten Schülern 35 % werden, bricht dieser Standard weg. Schulen mit hohem Migrantenanteil - oft in Großstädten - werden zu Problemzonen, regionale Ungleichheit wächst. Das Bildungssystem steht vor der Wahl: Standards senken oder an der Kluft zwischen 410 Punkten (Migranten) und 490 Punkten (Nicht-Migranten) scheitern. Die Leistungskultur, die Deutschland groß machte, erodiert, ersetzt durch ein uneinheitliches Niveau, das weder Wissen noch Werte trägt.
Deutschland in 20 Jahren
Bei unveränderter Migration zeichnet sich für 2045 ein düsteres Bild: -Wirtschaftlich: Kein Nachwuchs für Facharbeiter oder Ingenieure. Der Bildungsschnitt könnte unter 450 Punkte sinken, da jährlich neue Migranten mit Werten um 398 Punkten dazukommen. Deutschland wird ein Niedriglohnland, abhängig von Importen und fremder Technologie. Der Mittelstand, Rückgrat der Wirtschaft, schrumpft, weil die Qualifikationen fehlen.
-Gesellschaftlich: Ein Drittel der Bevölkerung - oder mehr, bei weiterer Zuwanderung - lebt in isolierten Gemeinschaften ohne ausreichende Bildung oder Deutschkenntnisse. Das Sozialsystem kollabiert unter der Last von Arbeitslosigkeit und Transferleistungen. Soziale Spannungen wachsen, da Integration ausbleibt.
-Kulturell: Das Land der Dichter und Denker verliert seine Bildungsgrundlage. Schulen in Migrantenregionen versinken im Chaos, die deutsche Identität - geprägt von Wissen und Können - löst sich auf. Ein Flickenteppich-Niveau ersetzt die einstige Exzellenz.
Anpassungszeit: 5-10 Generationen
Historisch brauchten europäische Migranten 1-2 Generationen (20-40 Jahre), um sich anzupassen, dank kultureller Nähe. Heutige Migranten aus Ländern mit schwachen Bildungssystemen zeigen langsamen Fortschritt: Von 398 Punkten (Erstgeneration) auf 450 Punkte (Zweitgeneration) sind es 50 Punkte. Um 490-500 Punkte zu erreichen, fehlen 40-100 Punkte - bei gleichem Tempo 2-4 weitere Generationen (40-80 Jahre), vorausgesetzt keine Neuzuwanderung. Doch die Realität ist: Jährlich kommen Zehntausende hinzu (z. B. 2023: 323.000 Afghanen in Deutschland), die den Durchschnitt zurückwerfen. Ohne Stopp der Migration könnten 5-10 Generationen (100-200 Jahre) vergehen, bis eine Angleichung möglich wäre - wenn überhaupt.
Schluss: Ein Land im Wandel?
Wenn die Migration in diesem Umfang anhält, könnte sich die Bildung nicht an deutsche Standards angleichen, sondern die Standards sich den Zuwanderern annähern. Bei 35 % ohne Mindestkompetenzen - näher an Ländern wie Afghanistan als an früheren deutschen Werten - drohen wirtschaftlicher Niedergang, gesellschaftliche Zersplitterung und kultureller Verlust. Deutschland würde nicht die Zuwanderer integrieren, sondern selbst den Rückstand übernehmen.
Fazit
Die Daten sprechen eine klare Sprache: Mit der aktuellen Migrationspolitik rast Deutschland in den Untergang. Von 2,5 % auf 35 % nicht ausreichend qualifizierte Schüler ist das Ergebnis einer Entwicklung, die Bildung zerstört, die Wirtschaft schwächt und die Gesellschaft spaltet. Ohne sofortigen Stopp dieser Politik wird Deutschland in 20 Jahren wirtschaftlich am Boden liegen, gesellschaftlich auseinanderbrechen und kulturell seine Identität verlieren - ein Land, das seinen eigenen Ruin herbeiführt. Die Anpassung der Zuwanderer würde 5-10 Generationen dauern, doch der Zustrom macht selbst das unmöglich. Nur eine sofortige Abkehr von der ideologiegetriebenen Politik der linken Parteien, die den Mainstream dominiert, kann Deutschland vor dem völligen Absturz bewahren.
Zuwanderung bringt einem Land nur dann einen Vorteil, wenn die Zuwanderer im Schnitt besser qualifiziert sind als die Einheimischen.
Thüringen ist bekanntlich das Bundesland mit der größten Theaterdichte, weil jeder Fürst eins haben wollte. Den Freistaat stellte das vor große Probleme. Wie ist diese Fülle zu erhalten? Die Lösung war, dass die Häuser nur noch ein bis zwei Sparten behalten und Kooperationen mit anderen Theatern schließen. Seitdem sind in Nordhausen Musiktheater und Ballett beheimatet, in Rudolstadt Sprechtheater. Aktuell führt Rudolstadt nach ausverkauften Vorstellungen daheim und in Eisenach „Die Physiker“ in Nordhausen auf. Der gute Ruf scheint der Aufführung vorausgeeilt zu sein, denn auch hier sind alle vier Vorstellungen ausverkauft – zu Recht, wie sich das Premierenpublikum am 11. April bereits überzeugen konnte. Beklagen müsste man höchstens, dass die Premiere von „Horizonte“ des Jungen Theaters Nordhausen am selben Abend angesetzt war, auch wenn es theoretisch möglich ist, nach Vorstellungsende vom Jugendclubhaus im Sprint noch das Haupthaus zu erreichen.
Dürrenmatt ist einer der erfolgreichsten Theaterschriftsteller im deutschen Sprachraum. Er schaffte es dank seiner Kapitalismuskritik sogar in die DDR. Spontan fällt mir die Aufführung von „Horizonte“ 1983 im Palast der Republik ein.
In Rudolstadt ist Dürrenmatt jedenfalls nicht aufgeführt worden, wie im Programmheft zu lesen ist. Sein einziger Bezug zur Stadt war, dass er sie auf einer Radtour 1937, von Bamberg kommend, auf dem Weg nach Jena durchquerte.
Mit der Rudolstädter Fassung seines Stückes wäre er, davon bin ich überzeugt, sehr einverstanden gewesen. Sie konzentriert sich auf die Hauptpersonen und deren Aussagen. Eine (tragische) Komödie hat der Autor sein Stück genannt. Gelacht wurde allerdings nur bei ein paar Slapstick-Nummern im zweiten Akt, als die ermordeten Krankenschwestern durch durchtrainierte Muskelmänner ersetzt worden sind. Es geht um nicht weniger als die Frage nach dem Fortbestand der Menschheit. Nach Dürrenmatts Überzeugung wurde im Laufe der Evolution nicht die menschliche Vernunft, sondern deren Ohnmacht bestätigt. Es sei „leichter, auf den Mond zu fliegen, als mit anderen Rassen friedlich zusammenzuleben, leichter, als eine wirkliche Demokratie durchzuführen, leichter, als den Hunger und die Unwissenheit zu besiegen, leichter, als den Vietnamkrieg zu vermeiden oder zu beenden, leichter, als zwischen den Arabern und Juden Frieden zu stiften, leichter, als die Sahara zu bewässern“.
Diese Worte, in den 60er Jahren, mitten im Kalten Krieg unter atomarer Bedrohung geschrieben, haben nichts von ihrer brennenden Aktualität verloren. Es sei „Sache der Politik, dafür zu sorgen, dass aus der Chance Einzelner die Chance der Einzelnen wird“. Deshalb ist Dürrenmatt gegen die für jeden denkenden Menschen beleidigende Einteilung in rechts und links, in marxistisch und faschistisch, in progressiv und reaktionär – in diese dem Fortschritt des Geistes hohnsprechenden mittelalterlichen Kategorien des Entweder-Oder. Man möchte Dürrenmatts Sätze den heutigen Politikern dick ins Stammbuch schreiben, aber der Autor ahnte, dass die (unabhängige) Kunst nur noch zu den Menschen, nicht mehr zur Politik vordringt. Er empfindet die Welt vor allem als Groteske, in der – wie in seinem Stück – ausgelöst durch einen Zufall, am Ende das schlimmstmögliche Ergebnis steht.
In den „Physikern“ sitzen drei Wissenschaftler als einzige Patienten in einer privaten Irrenanstalt: Einer hält sich für Einstein, einer für Newton und einer für König Salomo. Letzterer hatte in seinen Forschungen die Weltformel gefunden und sich aus Angst vor deren Missbrauch freiwillig in Isolation begeben. Die anderen beiden sind Spione des Westens und der Sowjetunion, die versuchen, dem angeblichen Salomo sein Geheimnis abzujagen. Alle drei bringen ihre persönlichen Krankenschwestern um, die hinter ihre wahre Identität gekommen sind. Schließlich gestehen sich die drei, wer sie wirklich sind. Dem Weltformel-Entdecker, der seine Aufzeichnungen vernichtet hat, gelingt es, die Spione zu überzeugen, mit ihm für den Rest ihres Lebens in der Anstalt zu bleiben. Die Welt scheint gerettet.
Aber dann macht die Anstaltsleiterin, die wirklich glaubt, König Salomo zu sein, ihnen klar, dass sie diese Papiere vor ihrer Vernichtung kopiert hat. Die Weltformel ist nun im alleinigen Besitz einer Irren.
Dürrenmatt fürchtet, dass die Menschheit schon zu viele Chancen vertan hat, um die Entwicklung noch umdrehen zu können. Aus aktueller deutscher Binnensicht kann man ihm nicht wirklich widersprechen. Die Saurier, meint der Autor, mussten nach 60 Millionen Jahren abtreten, die Menschheit wäre schon nach 2 Millionen Jahren so weit: „…wir sprachen auf der Welt vor und fielen durch. Doch wohin wir auch treiben – an ein Ufer, das uns rettet, oder dem Katarakt zu, der uns zerschmettert – …der Mensch wird etwas Einmaliges, Ungeheures und Wunderbares gewesen sein.“ (vera-lengsfeld.de)
Was passiert, wenn nur noch eine Partei übrigbleibt, weil alle anderen wegen Verhetzung des Deutsachen Volkes möglicherweise abgeschafft werden müssen?