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Von den Fronten des Handels-Kriegsschauplatzes

Von David Cohnen

Heute möchte ich einige Gedanken zum eskalierenden Handelskrieg zwischen den USA, China und der EU äußern, der in der deutschen Presse bislang äußerst einseitig dargestellt wurde.

Ein kritischer Blick auf Zölle, Ungerechtigkeiten und die einseitige Berichterstattung: Von Automobilen bis zum Gesamtvolumen
Die Handelsbeziehungen zwischen den USA, der EU und China sind geprägt von komplexen Zahlen und politischen Spannungen. Die Zollsätze vor April 2025 - bei Automobilen und im gesamten Handelsvolumen - zeigen eine deutliche Ungleichheit zu Lasten der USA. Dieser Aufsatz legt die Fakten offen, analysiert die Berichterstattung der Presse und die Aussagen europäischer Politiker wie Ursula von der Leyen und hinterfragt die Motive hinter den Darstellungen. Die Wahrheit steht im Mittelpunkt.

Automobilzölle: Ein klarer Nachteil für die USA
Die Automobilzölle vor April 2025 verdeutlichen die ungleichen Bedingungen:
-Von den USAin die EU: Ein Zollsatz von 10 %, ergänzt durch die nationale Mehrwertsteuer (z. B. 19 % in Deutschland), führte zu einer Belastung von etwa 30 %. Ein US-Auto mit einem Warenwert von 30.000 Euro kostete in Europa 39.270 Euro - ein erheblicher Nachteil für amerikanische Hersteller.
-Von der EU in die USA: Nur 2,5 % Zoll, ohne Mehrwertsteuer (nur eine Sales Tax beim Kauf, die nicht in den Import einfließt). Europäische Fahrzeuge hatten dadurch einen leichteren Zugang zum US-Markt.
-Von den USA nach China: 15 % Zoll plus 13 % MwSt ergaben ca. 28 %. Ein Auto für 30.000 Dollar kostete in China 38.340 Dollar.
-Von China in die USA: 2,5 % Zoll, durch frühere Strafzölle auf etwa 10 % erhöht - deutlich niedriger als Chinas Tarife.

Die Zahlen zeigen: Die USA standen unter Druck, während EU- und chinesische Autos mit geringeren Hindernissen in die USA gelangten. US-Exporte wurden hingegen stark belastet.

Gesamtzölle: Die Ungleichheit bestätigt sich
Ein Blick auf die durchschnittlichen Zollsätze über das gesamte Handelsvolumen vor April 2025 verstärkt diesen Eindruck:
-Von China in die USA: Ca. 10 %, beeinflusst durch Strafzölle.
-Von den USA nach China: Ca. 7 % Zoll plus 13 % MwSt, effektiv 20 %.
-Von der EU in die USA: Ca. 2,5 %.
-Von den USA in die EU: Ca. 4 % Zoll plus 20 % MwSt, effektiv 24 %.

US-Exporte trugen eine deutlich höhere Last (20 % nach China, 24 % in die EU) als Importe aus China (10 %) oder der EU (2,5 %). Das Handelsdefizit der USA - 427 Milliarden Dollar mit China, 200 Milliarden mit der EU (2023) - spiegelt diese ungleichen Bedingungen wider.

Die Presse: Eine einseitige Darstellung
Die Berichterstattung über Trumps Zollpolitik ist oft unausgewogen. Seine Erhöhungen ab April 2025 (25 % auf Autos, 34 % auf China, 20 % auf die EU) werden als "protektionistisch" oder "schädlich" beschrieben. Schlagzeilen wie "Trump entfacht Handelskrieg!" oder "Zölle belasten Verbraucher!" überwiegen, während die vorherigen hohen Zölle der EU und Chinas kaum erwähnt werden. Diese Darstellung lässt vermuten, dass Interessengruppen - etwa globale Unternehmen oder europäische Lobbyisten - Einfluss nehmen, um Trump negativ darzustellen, statt die Ursachen seiner Politik zu beleuchten.

Ursula von der Leyen: Eine irreführende Aussage
Ein Beispiel ist die Aussage von Ursula von der Leyen am 6. April 2025: "Wir sind offen für eine gegenseitige Abschaffung der Autozölle, wenn die USA dasselbe tun." Vor April 2025 lagen die US-Zölle bei 2,5 %, während die EU effektiv 30 % erhob. Ihr "wenn er dasselbe tut" suggeriert eine Gleichheit, die es nicht gab. Diese Formulierung nutzt Trumps neue Zölle als Vorwand, um die EU als kompromissbereit darzustellen, ohne die eigene Rolle vor 2025 zu thematisieren. Das wirft Fragen nach der Transparenz europäischer Politiker auf.

Die jüngste Eskalation und die Berichterstattung der deutschen Staatsmedien
Vor April 2025 belastete China US-Produkte mit Zöllen von 20-28 %, während die USA lediglich 10 % erhoben - eine ungleiche Situation, die die USA benachteiligte. Schon 2018 reagierte Trump auf Chinas damalige 25 %-Zölle mit Gegenmaßnahmen, und die jüngste Erhöhung auf 104 % am 8. April 2025 setzt diese Bemühungen fort, die Schieflage auszugleichen. China hatte zuvor seine 34 %-Gegenzölle (plus 13 % MwSt, effektiv 51,42 %), geplant ab 10. April, als Antwort auf eine US-Erhöhung auf 54 % Anfang April eingeführt. Die deutschen Staatsmedien, wie tagesschau.de, berichten jedoch einseitig: "Trump verdoppelt Zölle auf 104 %" (9. April 2025) wird hervorgehoben, während Chinas 51,42 % kaum erwähnt oder als Reaktion heruntergespielt werden. Die historische Tatsache, dass China die USA zuvor stärker belastete, bleibt ausgeblendet. Diese Darstellung suggeriert, Trump sei der Aggressor, obwohl er auf eine lang bestehende Ungerechtigkeit reagiert.

Fazit: Nicht nur Zölle, sondern ein Kampf gegen verlogene Eliten
Die Zahlen beweisen: Die USA wurden vor April 2025 von EU und China benachteiligt. Trump hat mit Zollerhöhungen reagiert - ein Schritt, der Ergebnisse zeigt, wie das EU-Angebot für "Null-Zölle" belegt. Doch die Presse und Politiker wie von der Leyen stellen die Fakten oft anders dar, um ihn zu kritisieren.

Dabei geht es um mehr als Zölle. Es geht um westliche Eliten, die sich als "bunt, demokratisch, weltoffen und tolerant" präsentieren, aber befürchten, ihre Deutungshoheit zu verlieren. Trump positioniert sich gegen diese Kreise, die Ungerechtigkeiten übersehen oder fördern. Die Bemühungen, seine Erfolge zu untergraben - durch Presse oder politische Aussagen - sind Teil dieses Konflikts. Wer Ungerechtigkeiten ablehnt, sollte diese Dynamik erkennen.

German Burnout: Woher unsere Erschöpfung und Unzufriedenheit k mmen und wie wir sie loswerden - Von Thomas Bergner

»Deutschland ist ausgebrannt!« Dr. Thomas Bergner
Dr. Thomas Bergner hat einen neuen Patienten: Deutschland! Diagnose: Burnout. Absolut verblüffend stellt der Burnout-Experte dar, wie sich Deutschlands politische und gesellschaftliche Entwicklungen sowie die gedrückte Stimmung im Land auf ein und denselben Befund zurückführen lassen – und wie wir der Passivität und dem Missmut entkommen können.

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Deutschen eine Neigung zur Apokalyptik haben: Wenn ein Gefühl viele Deutsche bewegt, dann ist es Unzufriedenheit. Immer mehr berichten auch von einem Gefühl der Leere, von Überforderung und Orientierungslosigkeit.

Überbürokratisierung und politischer Reformstau scheinen zur Staatsräson geworden zu sein und zerren an unseren Nerven. Die aktuellen Krisen verstärken das negative Empfinden: Kriege, Rechtsruck, Klimawandel, Inflation. Doch was wäre, wenn dies nur Symptome einer Erkrankung sind?

Der Arzt und Berater Thomas Bergner sieht in diesen Entwicklungen deutliche Anzeichen von Burnout. Anhand zahlreicher Beispiele aus Politik, Geschichte und Gesellschaft erläutert er Ursachen und Auswirkungen unseres »German Burnout« – und zeigt auf Basis seiner jahrelangen Arbeit, wie wir selbstwirksam aus diesem Zustand herausfinden. (Amazon)

(tutut) - Die "cdu" hat sich bis zur letzten Wahl gut als grüner Filialableger getarnt, zumindest bei ihren antiken Mitgliedern, bis Fredrich Merz Klartext lallte. Nun muss sie der AfD Platz machen, dem Original. Keine "Bravmenschen und Planetenretter", sondern schlicht alle für Deutschland. Dietmar Wischmeyer wird vergeblich eine Antwort auf die Frage in seinem Buch "Deutsche sehen dich an - Reise zu den Quellen des Irrsinn" bekommen. "Warum nur lassen sich erwachsene Menschen, die immerhin in der Lage sind, sich ihren Vornamen ohne iPhone zu merken, warum lassen sich diese Primaten jeden noch so dämlichen Bären aus der esoterischen Heilkunde aufbinden?" Erste Antwort: Der Mensch sei unheibar blöd, da würden auch keine Pillen oder kalte Umschläge helfen, das hätte schon der sonst so gewtzte Volksmund gewusste. Zweite Antwort; Bachblütentherapie klinge einfach besser als Chemotherapie . Es sei bestimmt auch angenehmer, sich von einem Esoterikzausel die angewärmte Hand in den Schlüpfer schieben zu lassen als vom Proktologen den kalten Stahl ins Arschloch. Die Spinnerbuden mit den Heilsteinen, den Schüsslersalzen und Globoli seien auch kuscheliger als die Schlechthöfe der Apparatemedizin. Und wenn heute sogar Schulmediziner alternativ zum Geschnippel und den Chemobomben hie und da ein winziges Nädelchen in den eingebildeten Meridian setzten, dann müsse doch schon was dran sein an der Alternativmedizin. "Hauptsächlich dran ist was am Geschäftssinn des niedergelassenen Quacksalbers. Wenn die Doofen es nicht anders wollen, dann schiebt er ihnen eben die Stopfnadel

unter die Epidermis, pustet ihnen heißes Öl ins Rektum oder verschreibt 'ne Wundertüte voll Placebos." Der Wunderglauben, wer weiß es nicht, Weltreligionen fußen darauf, ist so alt wie die Menschheit. Neu sei die Gottheit, die angerufen werde, und der noch lebende Verstand einem diffusen Begriff von Natur geopfert. "'Naturheilkunde' nennt sich das ganze Geschwurbel.." Wer  hätte gedacht, dass daraus eine neue Religion wird, die eines großen grünen Männchens, das in Wirklichkeit eine Frau ist. Es gibt mehr Aliens, als wir glauben, verkündete dieser Tage die BILD aus den USA. Frau Springer muss es wissen, denn die ist nicht nur frischgepresste Ehrenbürgerin von Berlin, sondern ihr gehören auch Presswerke jenseits des Atlantiks. Und wenn Menschen menscheln und Politiker tun, was sie sollen, nämlich miteiander reden und verhandeln im Sinne ihrer Auftraggeber, der Völker, dann fällt ein Chefredakteur offenbar aus allen Volken des Unheils, falls der Drache noch immer nicht tot ist: "Das kann ins Unheil führen - Wenig deutet bislang darauf hin, dass Trump sich von den Turbulenzen der Märkte beeindrucken lässt. Dabei gibt es in Europa eine Art Blaupause für eine Regierung, die über einen ähnlichen Vorgang stürzte: Im Jahr 2022 musste die britische Premierministerin Liz Truss nach gerade einmal 44 Tagen im Amt zurücktreten – zwar nicht wegen ihrer Zollpolitik, aber wegen einer radikalen Steuersenkung für Besserverdiener und Unternehmer, die in ähnlicher Form auch in Trumps Programm steht. Den Rückzug von Liz Truss erzwangen vor allem anhaltende Kapriolen an den Finanzmärkten, die Großbritanniens gesamte Volkswirtschaft ins Wanken brachten". Was ist passiert? "Brüssel bietet Trump Deal im Zollstreit an - Das XXL-Zollpaket von US-Präsident Donald Trump sorgt weltweit für ein Börsenbeben. Nun bietet EU-Chefin Ursula von der Leyen ihm einen Freihandelsdeal an: die gegenseitige Aufhebung aller Zölle auf Industriegüter". Hat die was zu sagen, Chefin von was? Daheim stirbt die Politik: "In der CDU rumort es - In der Südwest-CDU wächst der Ärger über den Verlauf der Koalitionsverhandlungen in Berlin. Und auch die Wirtschaft macht Druck" - dabei herrscht Schweigen im Walde, hat Mann mit der schwarzen Maske Sorge? Dazu noch dies: "Attacken auf Reporter sprunghaft angestiegen - Schläge, Tritte, Pfefferspray: Fast 90 tätliche Angriffe auf Medienschaffende haben Menschenrechtler im Vorjahr in Deutschland gezählt. Besonders Nahost-Demos waren ein gefährlicher Einsatzort". Deutschland Hamas? Merinungsfreiheit an- und ausgezählt. Der Förster auf der Walz: "Minister Hauk sorgt sich um Biogasanlagen". Dazu noch dies: "Weniger Asylanträge - Im ersten Quartal 2025 rund 45 Prozent weniger Erstanträge im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist Deutschland erstmals seit Jahren nicht mehr Asyl-Spitzenreiter in der EU". Glaubenssache. Volk darfst ruhig sein, was einst schon Heintje besang, nun mit Extraseite für Werbung, schließlich geht es auch um ein Geschäft: "Das Schloss als Schlüssel zum Erfolg - Prächtige Pflanzen, bunte Blüten, herrliche Gartenanlagen - für Menschen in Deutschland und darüber hinaus ist die Mainau schlicht und ergreifend die Blumeninsel im Bodensee. ..  Die barocke Anlage, vor der es dieser Tage bepflanzte Ostereier zu bewundern gibt, wird vermehrt für Gäste geöffnet".  Ist denn der Bodensee noch da und keine Trockenwüste zu den Katastrophen der Welt? Was wäre, wenn Vereine nicht Deutschland regierten, so wie bei Kannitverstans in TUT. Frau meldet aus dem Kartell: "Gegen Autobahnbau und Froschschenkelessen: Der BUND feiert 50-jähriges Bestehen - Seit fünf Jahrzehnten setzt sich der BUND für die Natur und für Umweltschutz ein. Im Rathaus gibt es eine Ausstellung über die Projekte aus diesen 50 Jahren". Jubel, Trubel, Heiterkeit: "Seit fünf Jahrzehnten gibt es den BUND Tuttlingen. Seit seiner Gründung sind die Mitglieder die Stimme der Natur. Diese fünf markante Zahlen zeigen das Engagement, das die Mitglieder für die Umwelt leisten". Saagenhaft! Da muss Mensch natürlich warten und staunen, schließlich ist er wohl keine Natur. Wie konnte ein MP Erwin Teufel sagen: Umweltschutz ist Menschenschutz. Etwa so? Ausgeschellt: "Provisorischer OP-Saal: Die Arbeiten beginnen - Mehrere Monate warten auf eine Operation? Das Krankenhaus will das vermeiden. Und baut deshalb einen OP-Saal, der aber wieder abgerissen wird. Das sind die Gründe dafür... Die Kosten dafür belaufen sich auf einen niedrigen siebenstelligen Betrag, so das Klinikum". In einem reichen Land. Diese Frau hat auch Sorge in TUT, meint frau, Bericht aus einem mutmaßlich reichen Land: "Gravierende Zustände: Mutter muss mit ihren Kindern in renovierungsbedürftiger Wohnung leben..Diese Frau hat auch Sorge in TUT: "Gravierende Zustände: Mutter muss mit ihren Kindern in renovierungsbedürftiger Wohnung leben... Da sie alleinerziehend ist, arbeitet die junge Mutter momentan nicht". Während anderswo Schwarz-Rot-Gold umstritten ist, ein Strobl Kriegsminister mimt, hier die totale Kapitulation: "Weiße Fahnen für den Frieden – Diese Anwohner können mitmachen -  Am 21. April jährt sich die Befreiung Tuttlingens durch französische Truppen zum 80. Mal – ein historisches Datum, das die Stadt Tuttlingen

gemeinsam mit der Initiative Stolpersteine mit mehreren Veranstaltungen würdigt. Ein zentrales Element: weiße Fahnen mit Friedensbotschaften - gestaltet von Schülerinnen und Schülern der Jugendkunstschule Zebra". Weiße Salbe ist kein Niveau. Irgendwas haben sie nicht verstanden. Im Krieg  gibt es Sieger und Besiegte. Von Befreiung keine Spur. Als diemFranzosen schon früher einmal vor der Stadt standen, zerstörten die Verteidiger ihre Fesung selbst. Tritratrulala: "Besucher feiern bei der Tuttlinger Kneipentour bis tief in die Nacht - In zahlreichen Bars und Kneipen wurde bis weit nach Mitternacht gefeiert". Aus der Abteilung Aufundzu und außerdem: "'Danke sagen': Afghanische Familie eröffnet eigenen kleinen Supermarkt", "Hier zeigt sich, dass es bei diesem Unternehmen gut läuft", "Staffelstabübergabe bei Technology Mountains". "Die Zahnarztpraxis von Ingo Lange bekommt Verstärkung". "Botin unterm Dreifaltigkeitsberg steigt auf die Alb: "Wirt bekommt Krebsdiagnose - aber auf 'seine Jungs' kann er sich verlassen". Ein alkoholfries Prosit: "Trend hat sich geändert: Brauerei investiert eine halbe Million Euro für eine besondere Anlage". Warum eigentlich häufen sich Falschmeldungen? "In der Berichterstattung über die Bürgermeisterwahl in Deilingen in der Montagsausgabe ist uns ein Fehler unterlaufen. Wahlsieger Albin Ragg geht bereits in seine fünfte Amtszeit, nicht erst in die vierte. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen". Wann übernimmt KI? Kultur für die, welche keine Erinnerung haben, aber Vereine regieren das Land immer mehr: "Der Verein 'KZ-Gedenken in Spaichingen' lädt zur Gedenkveranstaltung '80 Jahre Räumung des KZ Spaichingen und Todesmarsch' am Samstag, 12. April, um 16.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus. Botin unterm Berg und hiesige Nachkommende weissen Bescheid. "Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von 'Arrabiata' mit Schlüsselfiedel und Trommel". Wer oder was war eigentlich? Geschichte lehrt, wie man sie fälscht. Wen interessiert's. Kriegsertüchtigung schlägt die Stunde. "Schwerstkranke Kinder aus der Region sollen Glücksmomente haben - und so funktioniert das. Zum Beispiel das Mädchen aus Polen". Halleluja! "Pater Anselm Grün ist für seine vielen Bücher bekannt. Nun war er in

Mühlheim zu Besuch. Anlass war der Bau einer neuen Kapelle". Davon gibt's hier schon mehrere, aber vorher: "VHS Spaichingen: Positiv ins Älterwerden gehen.. Im Gymnasium Spaichingen hielt Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Psychologe, Altersforscher und Buchautor aus Heidelberg, einen aufschlussreichen Vortrag zum Thema 'Positiv ins Älterwerden gehen – eine wissenschaftliche Fiktion oder empirisch belegbar?'“ Zuerst aber, wenn sonst nichts läuft: "Bleifuß oder Bremse - Zum Tempolimit gibt es ganz unterschiedliche Studien – deshalb streiten bereits Generationen von Autofahrern und Politikern über ein Tempolimit. Jetzt gibt es eine neue Entscheidung... Die Ausgangsposition ist klar – das geht aus dem Papier hervor, das die Arbeitsgruppe Verkehr und Infrastruktur, Bauen und Wohnen mit ihren Unterhändlern zu Beginn der Koalitionsverhandlungen notiert hat. Demnach lehnt die Union ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen ab. Die SPD dagegen ist für die Einführung eines generellen Tempolimits von 130 km/h auf Autobahnen". Der Merz fliegt. Wo ist das Problem? In der gelben Pfütze Suche nach Leben: "'Ich bin nicht Christian Lindner' - Zwölf Jahre lang führte Christian Lindner die FDP. Nun will sein enger Vertrauter Christian Dürr seine Nachfolge antreten, die Liberalen zur 'modernsten Partei in Deutschland' machen und zurück in den Bundestag führen".Womit denn? Mensch lebt gefährlich: "So viele Hinrichtungen wie seit zehn Jahren nicht - Mehr als 1500 Menschen sind 2024 in 15 Ländern hingerichtet worden. Für den zuletzt drastischen Anstieg sind vor allem drei Länder verantwortlich, wie Amnesty International berichtet". Prima Klima? "Ostalb-Schrott für Österreichs Klimaziele - Der Essinger Schrotthändler Scholz wurde 2016 von Chinesen gekauft. Deren Kalkül ging zwar schief, für das Unternehmen und seine Belegschaft war die Übernahme dennoch ein Glücksfall". Aus Riesen werden Zwerge. "Produktion in Deutschland schrumpft weiter - Wie das Statistische Bundesamt gestern in Wiesbaden mitteilte, lag die Produktion im Vergleich zum Februar vergangenen Jahres sogar um vier Prozent niedriger. Im Dreimonatsvergleich von Dezember bis Februar habe die Produktion dagegen um 0,1 Prozent höher gelegen als in den drei Monaten davor". Rucke die Kuh, dpa sieht Blut im Schuh: "Das Börsenbeben wird heftiger - Donald Trumps Zollpolitik erschüttert die Aktienmärkte. Das wiederum wirkt sich auf die Realwirtschaft aus. Die möglichen globalen Verwerfungen sind schon zu erahnen". Kommen die Erdbeben näher?

Neue Imagekampagne geplant
"DialektLänd": So will die Landesregierung baden-württembergische Dialekte fördern
...Vier Ministerien und das Staatsministerium wollten außerdem, dass Dialekte an Schulen und in Kindertagesstätten stärker genutzt werden. Dialekte müssten als wertvolle sprachliche Ressource erkannt werden, heißt es in dem Papier. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte zuletzt bei der Verleihung des ersten Dialektpreises erklärte, Dialekte seien weit mehr als nur Sprache. "Sie sind Ausdruck von Identität, Zusammenhalt und Heimatverbundenheit. Sie schaffen ein Gefühl der Zugehörigkeit und sind ein gesprochenes Zeichen unseres kulturellen Reichtums", so der Ministerpräsident.Nach einer Studie der Universität Tübingen sprechen nur noch 11 bis 15 Prozent der Grundschülerinnen und Grundschüler Dialekt. .
(swr.de. Nix deutsh. Damit retten die Grünen sich und BW auch nicht mehr. Wohlstands war, als  Dialektiker in Schulen verpönt waren.  Wie sollen invasive Völker sich mit den Einheimischen verständigen?)

BW plant Waffenverbot in Bussen und Bahnen
Immer wieder kommt es zu Angriffen mit Messern in Baden-Württemberg. Künftig sollen in Bussen und Bahnen in Baden-Württemberg keine Messer oder andere Waffen mehr getragen werden dürfen. Eine entsprechende Verordnung will Innenminister Thomas Strobl (CDU) heute ins Kabinett einbringen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) erfuhr..
(swr.de. Kommt der Russe mit Bus und Zug?)

Mann weiter auf der Flucht
...Bei dem Opfer des Messerangriffs am vergangenen Freitag sowie dem mutmaßlichen Täter handelt es sich laut Polizei um afghanische Staatsangehörige. .
(swr.de. Überraschung!)

Niedrigwasser am Bodensee: Wie dramatisch ist es wirklich?
Im Moment ist wenig Wasser im Bodensee. Ein Grund zur Sorge? Im Februar und März sei nur ein Drittel des sonst am Bodensee üblichen Regens gefallen, sagt Susanne Henn von der SWR Umweltredaktion. Gleichzeitig habe die Sonne sehr häufig geschienen, so dass zusätzlich Wasser verdunstet sei. Eine weitere Ursache für das Niedrigwasser ist laut Henn die geringere Schneeschmelze. .
(swr. Wo ist die Südsee, aus der die Alb erstanden ist?)

Audi setzt Export von Autos in die USA aus
Mehreren Medienberichten zufolge will Audi vorerst keine neuen Autos mehr in die USA liefern. Der Autobauer mit einem Werk in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) reagiert damit auf die Zölle der Trump-Regierung. Demnach sind noch 37.000 Fahrzeuge in den USA bei den Händlern auf Lager, die nicht von den Zöllen betroffen sind. Sie sollen noch abverkauft werden. Zuerst hatte die "Automobilwoche" berichtet. .
(swr.de. Ätsch! Jetzt kriegen die halt keine gescheiten Autos.)

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NACHLESE
COMPACT-TV: Todesfalle
Was will die Bundeswehr an der Ostfront?
Die Bundeswehr läuft an der Ostfront in eine Todesfalle! Seit Dienstag ist erstmals seit dem zweiten Weltkrieg eine Panzerbrigade in Litauen direkt an der russischen bzw. weißrussischen Grenze stationiert. Aber auch was die Ukraine angeht, wird über die Entsendung deutscher Truppen gesprochen. Wie brandgefährlich diese Entsendung ist, darüber sprechen COMPACT-Chef Jürgen Elsässer und der frühere Bundestagsabgeordnete Robert Farle..
(pi-news.net. Wollen sie meine Geburtstadt befreien mit dem einzigen Grenzübergang und ohne Friedensvertrag seit Kriegsende?)
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Gelingt Trump die Rettung der USA?
Von WOLFGANG HÜBNER
Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat an der Börse schwere Verluste erlitten, der DAX sinkt, helle Aufregung darob selbst in linken Kreisen. Will ausgerechnet der Milliardär und Immobilienhai Donald Trump den liebgewonnenen westlichen Wertekapitalismus ins Unglück stürzen mit seiner Zollpolitik? Man möchte den aufgeregt-hysterischen Gemütern in Politik und Medien zurufen: Nun beruhigt euch mal wieder! Was der amerikanische Präsident – ob bewusst oder eher instinktiv – unternimmt, ist ein riskanter, keineswegs erfolgssicherer Versuch, die USA vor dem drohenden künftigen Staatsbankrott und die Welt vor dem vernichtenden Behauptungskrieg einer untergehenden Weltmacht zu retten. Die USA haben Staatsschulden in der astronomischen Höhe von 36.000 Milliarden, also 36 Billionen Dollar. Und diese Schulden steigen unaufhörlich an, die fälligen Zinsen dafür selbstverständlich auch. 2024 betrug allein die Zinslast deutlich über eine Billion Dollar. Und kein Ende in Sicht. Warum ist das so? Weil die USA viel zu viel importieren, auch aus Deutschland, aber viel zu wenig exportieren. Das geht lange gut, aber nicht ewig. Trump hat begriffen, dass sich die USA endlich dieser Situation stellen müssen. Die Alternative dazu siehe oben. Biden, Harris und den Demokraten war das offenbar egal. Trump aber möchte Amerika wieder gesunden lassen. Da er den Dollar als Art unverzichtbare Weltreservewährung und mächtigste Waffe amerikanischer Politik nicht mit einer Abwertung so wenig opfern will wie den viel zu teuren weltweiten Militärapparat, greift er nun zur Zoll-Waffe. Damit will Trump nicht nur Exporte teurer machen, um staatliche Einnahmen zu erzielen. Wichtiger ist sein Bestreben, Industrien in die USA zurückzuholen, die in Länder mit billigen Arbeitskräften ausgewichen sind, um höhere Profite zu kassieren.Sowas verärgert zwar weite Kreise des Kapitals und tut Börsen nicht gut. Breite Massen der US-Bevölkerung werden davon auch nicht erfreut sein. Denn bestimmte exportierte Produkte sind dann kaum noch erschwinglich, auch die Inflation dürfte steigen. Doch nur mit dieser Rosskur kann Trump (vielleicht) erreichen, dass die USA wieder industrialisiert werden und gute Produkte selbst herstellen können. Das wiederum wird nur möglich sein, wenn in Amerika nicht nur woke Juristen und Finanzleute ausgebildet werden, sondern genügend solide Ingenieure wie in Russland und China. Scheitert Trump mit diesem heroischen Versuch, die USA vorm Absturz zu retten, entweder am Widerstand des Großkapitals und/oder an der Ungeduld im Volk, dann sind die zwei negativen und gefährlichen Alternativen Staatsbankrott oder Krieg programmiert. Nicht schon im nächsten Jahr, doch unabwendbar in überschaubarer Zukunft. Es gibt gerade in Deutschland, das selbst im Niedergang befindlich ist, Grund genug, Trump Erfolg zu wünschen. Dass die deutschen Meinungsmacher dafür zu ahnungslos oder zu verhetzt sind, lässt allerdings nichts Gutes ahnen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Der Mann, der damals Steine gegen das „Schweinesystem“ geworfen hat, würde also im Rückblick nun doch zur Bundeswehr gehen. Montag bis Freitag Bundeswehr um uns vorm bösen Russen zu schützen, Samstag und Sonntag Randale gegen Staat und Kapitalismus mit dem Spruchband „Soldaten sind Mörder!“ in der Hand. Alles klar!
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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7,4 Milliarden Euro
EU-Rechnungshof kritisiert intransparente EU-Gelder für NGOs
Milliarden an NGOs – doch keiner weiß genau, wohin das Geld fließt. Der Europäische Rechnungshof rügt die EU wegen intransparenter Vergabe und warnt vor Vertrauensverlust in die Institutionen..
(Junge Freiheit. Was wäre ohne Regierungsvereine?)

Keine Aufarbeitung der Wahlpleite
Die Aussichten für die Grünen sind düster - es droht der Bedeutungsverlust
Auch sechs Wochen nach der Wahlniederlage rätselt die Partei über die Gründe und arbeitet sich stattdessen an der Konkurrenz ab. Die mangelnde Aufarbeitung könnte sich rächen..
(focus.de. Was stört den Burda daran? Grün all überall, 11 Prozent sind 90 Prozent.)

Politische Kultur
Der Unternehmer, Staatsfeind Nr. 1
Nur 37 von 630 Abgeordneten im neuen Bundestag sind Unternehmer. Das passt zu einer Politik, die den krisengebeutelten Arbeitgebern einen toxischen Mix aus Abgaben verordnen will. Das hat reale Folgen für viele Familienunternehmen..
(welt.de. Diese Unternehmer gehören vorwiegend der AfD an...)

Die Teufelspakte der CSU
Das zwangsläufige Ende der Brandmauer in bayerischen Dörfern
Von Don Alphonso
Rechts, weit rechts, ganz rechts: Zwei Drittel der Wähler im Freistaat wollen kein Rot-Grün, dem sich Merz unterwirft. Kein Wunder, wenn im Lokalen am Abbruch der Brandmauer gearbeitet wird.
(welt.de. Haben die den Unterschied zwischen rechts und links gemerkt?)

Chaim Noll
Die „Brandmauer“ als Symbol einer Geistesverwirrung
Psychologisch gesehen, ist die „Brandmauer“ ein Zeichen tief sitzender Unsicherheit. Offenbar haben manche Deutsche solche Angst davor, sie könnten wieder Nazis werden, dass sie rigide Schutzmaßnahmen ergreifen..
(achgut.com. Wer kein Herz hat, hat Angst vor brechenen Mauern.)

FOCUS-Briefing von Tanit Koch
Friedrich Merz macht große Verhandlungsfehler - so wie viele mächtige Menschen
Verlaufen die Verhandlungen nach Plan, dürfen wir uns Ende dieser Woche auf einen Koalitionsvertrag freuen. (Ich gebe den Optimismus erst auf, wenn ich ihn vor mir habe.) Noch hakt es – Gruß zurück ans Murmeltier – bei Migration, Wehrpflicht und Wirtschaft. .
(focus.de. Die Länge macht die Macht?)

Martina Binnig
EU-Kommission: Her mit dem Ausnahmezustand!
Die EU-Kommission ist ganz scharf auf Krisen, von Pandemie über Klimawandel bis Krieg, denn im Ausnahmezustand herrscht es sich leichter. Ein undurchsichtiges Netz von Institutionen und NGOs mit weitreichenden Befugnissen wurde bereits installiert..
(achgut.com. Ist EU nicht nur Europa, sondern Leyens Welt?)

Handelskonflikt
Trump zerschlägt jegliche Hoffnung auf ein schnelles Ende des Zoll-Chaos
Nach einem turbulenten Tag an der Börse hätte Trump mit einem deutlichen Signal der Entspannung für Beruhigung sorgen können. Stattdessen hält er an seinen Zöllen fest. Brüssels Angebot der Null-für-Null-Zölle sei „nicht genug“. Stattdessen müsse die EU etwas anderes tun..
(welt.de. Daheim im Politik- und Medienkartell herrscht Chaos.)
Gastkommentar
Europas Hochmut – und die Vernunft des Donald Trump
Der Westen ist längst ein Sanierungsfall, findet unser Gastautor Holger Friedrich, Verleger der „Berliner Zeitung“. Mit Zöllen gegen den Rest der Welt hat die zweite Regierung Trump einen Bruch des vertrauten Systems herbeigeführt. Die Maßnahmen sind spektakulär. Doch die Geschichte zeigt: Oft ist ein radikaler Kurswechsel nicht nur Notwendigkeit, sondern auch Chance..
(welt.de. Springer läasst andere hüpfen: Das Ehepaar Silke und Holger Friedrich.)

Forsa-Umfrage
Jeder vierte Kommunalpolitiker beobachtet „demokratiefeindliche Tendenzen“ in der eigenen Gemeinde..
(welt.de. Wer kann sich unter Kommunalpolitikern Mut zu demokratischen Tendenzen leisten im grünen Meer der Binsen?)

Immer mehr Volksfeste werden in Deutschland abgesagt
Meist werden zu teure Sicherheitsvorkehrungen gegen Anschläge als Gründe genannt. Doch auch andere Auflagen sowie hohe Energiekosten machen den Kommunen zu schaffen. .
(achgut.com. Ohne Volk kein Fest.)

Welthandelsordnung dort, Rampelstimmung hier
Schulden und Steuern rauf, Staatsleistungen für Bürger runter
Von Fritz Goergen
Trump senkt die Staatsausgaben bei aufgeblähten Behörden und globalen Geldgeschenken radikal. Die Rotschwarzgrünwoken wollen Bürokratie nicht ab-, sondern ausbauen, das deutsche Schulden-Perpetuum-Mobile weiter rotieren lassen..
(Tichys Einblick. PlemPlem geht Deutschland unter.)

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Sieben Thesen
Trumps Zollpolitik: Warum Politiker aus Brüssel und Berlin nicht schwimmen können
Von Roland Tichy
Medien und EU-Politik folgen dem alten Witz: „Donald Trump geht über Wasser wie einst nur Jesus“, meldet Fox-News. ARD/ZDF/Spiegel/SZ/FAZ melden wortgleich: „Trump zu doof zu schwimmen.“ Sieben Thesen zur US-Zollpolitik.,
(Tichys Einblick. Erst 95 machen eine neue Kirche.)

Bald an der Union vorbei?
AfD setzt Umfragehöhenflug ungebremst fort
Höher, schneller, weiter: In gleich zwei neuen Sonntagsfragen erreicht der AfD-Balken einen neuen Höchstwert. SPD-Chefin zeigt sich entsetzt...
(Junge Freiheit. Erst 50,01 Prozent schaffen den Kommunismus ab. Balken in den Augen, Splitter im Hintern. Was ist los im Nordschwarzwald, Frau Esken?)

 

Empörung über Didi Hallervorden

Von MANFRED ROUHS

Früher haben wir alle einmal angenommen, nur in einer Diktatur müssten Menschen für unbedachte Äußerungen ins Gefängnis gehen. Heute können wir uns nicht mehr so ganz sicher sein, wo die Meinungsfreiheit aufhört und die Diktatur anfängt. Vor jeder öffentlichen Äußerung steht die Schere im Kopf – rein vorsichtshalber.

Nancy Faeser ein virtuelles Schild mit der Aufschrift „Ich hasse die Meinungsfreiheit“ in die Hand zu drücken, das geht gar nicht. Darauf stehen sieben Monate Haft (für den Erststäter, wenn er Glück hat, auf Bewährung). Diese Erfahrung musste David Bendels vom „Deutschland-Kurier“ machen, den das Amtsgericht Bamberg am Montag dementsprechend verurteilt hat. Hätte man sich das vor kurzem noch denken können?

Wahrscheinlich nicht. Dagegen ist völlig klar und allgemein bekannt, dass niemand von uns das Recht hat, einfach so „Zigeunerschnitzel“ oder „Negerkuss“ zu sagen. Das weiß auch Dieter Hallervorden, der in einem Beitrag für die Sendung „75 Jahre ARD – Die große Jubiläumsshow“ für Äußerungen dieser Art im Fernseh-Knast schon mal Probe gesessen hat. Wohlwissend, dass sie ihn (wahrscheinlich) deshalb nicht wirklich einsperren, sondern es mit einen anschwellenden Bockgesang des gutmenschlichen Jammerns und Wehklagens belassen werden.

Und so kam es auch. „Gerade ein Mann mit Intellekt und Lebenserfahrung müsste den kleinen aber feinen Unterschied kennen zwischen dem Kampf für Meinungsfreiheit und Respektlosigkeit und Minderheiten-Bashing,“ maßregelt ein Autor des „Stern“ den 89-Jährigen.

Hallervorden hält dagegen: „Woke Menschen von heute versuchen ängstlich, nicht aus der Reihe zu tanzen, befolgen akribisch alle Social-Media-Gebote, um keine Likes aufs Spiel zu setzen und verstehen keine Satire mehr, weil Satire aus Angst vor Missverständnissen nicht mehr vorkommt.“

In diesen Tagen brechen die Börsenkurse ein. Die Bundeswehr wird aufgerüstet, und NATO-Strategen planen mit 5.000 Toten täglich an der Ostfront im Fall eines Krieges gegen Russland. Da geraten nachgeordnete Werte wie beispielswiese die Meinungsfreiheit unter die Räder.

Didi Hallervorden denkt vorausschauend und weiß: Knast in besser als Ostfront. Leider verdichten sich die Anzeichen dafür, dass uns allen das Schlimmste erst noch bevorsteht.
(pi-news.net)

Inside: Gewinnen - Verlieren - Neu beginnen – 10. September 2025 - Von Boris Becker, Dieter Fuchs (Übersetzer)

Offen, emotional und bewegend: Boris Becker über seine Zeit im Gefängnis und wie er sich selbst davor bewahrte, abzustürzen
Wimbledon-Sieger mit 17, sechsfacher Gewinner bei Grand-Slam-Turnieren, Weltranglistenerster: Boris Becker hat in seiner Tenniskarriere fast alles erreicht. Doch im April 2022 kam der Sturz ins Bodenlose: Wegen des Vorwurfs von Insolvenzstraftaten wurde er zu 30 Monaten Haft verurteilt.

Jenseits von Ruhm und Reichtum musste sich Becker als Häftling A2923EV in einer völlig neuen Welt zurechtfinden. In seinem Buch Inside. Gewinnen, verlieren, neu anfangen schildert er sein Leben hinter Gittern – von der brutalen Realität in zwei der härtesten Gefängnisse Englands bis hin zu neuen Freundschaften und unerwarteten Lektionen in Sachen Resilienz, die sein Leben aufhellten.

Sein Buch ist mehr als eine Überlebensgeschichte: Es ist die ergreifende Story einer umfassenden Zäsur. Offen erzählt Becker von den Entscheidungen, die ihn ins Gefängnis geführt haben; er reflektiert seine Fehler und den Preis des Ruhms. Und er beschreibt, wie er durch neue Beziehungen, hart erlernte Überlebenstechniken und die Philosophie des Stoizismus beginnt, sein Leben und seinen Ruf wieder aufzubauen. (Amazon)