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Wahl oder nicht Wahl – ist das wirklich die Frage?

Von RAINER K. KÄMPF

Na ja, eines muß man ihnen ja lassen: Sie verharren nicht in der Karnickelnummer und stieren paralysiert den unabwendbaren Ereignissen entgegen. Mag dahingestellt sein, wie wir es werten. Sicher weniger gesunder Kampfgeist als das erbärmliche Zappeln am Rande des verdienten Abgangs.

Sven Schulze (CDU), Noch-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, verkündete am Dienstag bei Markus Lanz, er gehe davon aus, daß es nach den Wahlen zum Landtag keine anschließende Wahl eines neuen Regierungschefs geben werde.

„Ich bin sicher, es wird erst mal gar keine Wahl geben“, verkündete er das Credo UnsererDemokraten™ vorerst. Zugegeben, das hätte einen gewissen Charme und müßte nicht zur Folge haben, daß sich der Kanzler genötigt sähe, eine nicht gefällige Wahl rückgängig zu machen.

Ob er zu dieserm Zeitpunkt in Afrika weilen würde, konnte noch nicht eruiert werden.

Sven Schulze, mit dem Prädikat so unbedeutend, daß er bisher vollkommen skandalbefreit durch die politische Landschaft geisterte, ließe also die Würde des Amtes mit ihm in der Bedeutungslosigkeit versinken. Ob sich diese vom Größenwahn geschwängerte Vision in der Realität bestätigen wird, steht bisher in den Sternen. Die Tatsache allerdings, daß solche Phantasten höchste Ämter im Land einnehmen und von einem großen Teil des Wahlvolkes immer wieder bestätigt und getragen, läßt die begründete Befürchtung zu, daß unser Land unter eben keinem guten Stern steht.

In Meck-Pom geht man die Sache offenbar ganz anders an. Verschwörungstheoretisch bestens vorbelastet, kann angenommen werden, die Nordlichter sollen auf eine knappe rot-rot-grüne Chaosregierung vorbereitet werden. Wundersamerweise wird ein prognostizierter Stmmenzuwachs für SPD und Grüne herbeigeschrieben. Könnte schon sein, so nach 22 Uhr und erfolgter Auszählung der Briefwahlstimmen.

Gut zwei Monate müssen wir noch warten, um zu erleben, wie Deutschland in einem Herbst der Entscheidungen sein Gesicht ändern wird. Im besten anzunehmenden Fall zum Guten in eine verdiente Zukunft um im gegenteiligen zur dann wohlverdienten Neuauflage des Untergangs. Oder aber es stellt sich die Frage, ob sich der resilienzprogrammierte Mitteldeutsche ins Bockshorn jagen lassen wird.
(pi-news.net)

Der Kollaps der DB geht dem Kollaps von Deutschland voraus

Von Vera Lengsfeld

Am Freitag, dem 26. Juni, habe ich ein (lebens?)gefährliches Abenteuer gewagt. Trotz eindringlichster Warnungen meiner Wetter-App – Warnstufe Rot für hohe Temperaturen, Alarmstufe: Hoch – deutliche Gefahr für Leben oder Besitz – machte ich mich per DB auf den Weg nach Berlin. Um 7 Uhr hatte die Temperatur 19 °C betragen, als ich auf dem Bahnsteig stand, um 10.00 Uhr waren es 22 °C.

Die Einfahrt des Regionalzuges, der mich nach Halle bringen sollte, wurde pünktlich angesagt, der Zug kam aber erst sechs Minuten später. In Halle, wo ich elf Minuten Umsteigezeit hatte, musste ich einen sehr schnellen Schritt vorlegen, um den ICE zu erreichen. Laut Bahn-App sollte der pünktlich sein, war er aber nicht. Laut Anzeige am Bahnsteig sollte er statt 11.12 Uhr erst 14.03 Uhr kommen. Auch der ICE nach Hamburg war mit mindestens 45 Minuten Verspätung angezeigt.

Ich ging also zum Asiaten in der Bahnhofshalle, um Mittag zu essen. Als ich fertig war, stand die als verspätet gemeldete Abfahrt des ICE nach Hamburg kurz bevor. Aber auf dem Bahnsteig bekam ich die Mitteilung, dass der Zug auf Perron 9 in der anderen Halle stand. Ich hetzte hin, der ICE stand auch da, aber keineswegs abfahrbereit.

Ich fand einen Platz zwischen Schülerinnen in einem Waggon ohne Klimaanlage. Erst hatte das Personal diesen Waggon räumen wollen, hätte die Leute in dem vollen Zug aber nicht untergekriegt. Also wurden gratis Wasser und herzförmige Kekse („Für unsere Lieblingspassagiere!“) hingestellt.

Eines der Mädchen war so nett, mir Wasser und Kekse zu holen. Ich versuchte, mir mit meinem Hut Luft zuzufächeln, was wenig wirkungsvoll war. Da erbarmte sich meine Sitznachbarin und wandelte meinen Wasserpack in einen höchst wirkungsvollen Fächer um. Dank des Wedelns mit dem Fächer überstanden wir die Fahrt nach Berlin unbeschadet. Nur lesen hatte ich nicht können, denn das störte bei der händischen Hitzebekämpfung.

Mit nur anderthalb Stunden Verspätung war ich noch rechtzeitig bei meinem Termin, denn zwei Züge früher zu nehmen als nötig, ist seit Langem fester Bestandteil meiner Reiseplanung.

Das Dilemma hatte übrigens in München begonnen. Als der Zug abfahren sollte, stellte man fest, dass der zweite Zugteil gar nicht da war. Es dauerte eine Stunde, bis er gefunden und angekoppelt war.

Mein Termin war schneller zu Ende als vorgesehen. Beschwingt eilte ich durch die Hitze zur U-Bahn, in der frohen Erwartung, zwei Züge früher losfahren und statt nach Mitternacht schon um 22.30 Uhr zu Hause sein zu können.

Es erwartete mich aber am Hauptbahnhof das absolute Chaos. Wegen eines Defekts an einer Weiche in Gesundbrunnen waren alle Züge Richtung München, Nürnberg oder Frankfurt mit Verspätungen bis zu zwei Stunden angezeigt. Bei dem, den ich nehmen wollte, sah es anfangs so aus, als käme er lediglich 20 Minuten später, das änderte sich aber, während wir warteten.

Der Bahnsteig war knüppeldick voll, manche standen seit über zwei Stunden. Es kamen pausenlos Durchsagen: „Information zu ICE …“, die aber keine Information boten, wann wir auf einen Zug hoffen könnten. Alle anderen Züge, die ankamen, zum Beispiel nach Prag oder der Personenzug nach Leipzig, kamen mit großer Verspätung. Der nach Prag stand zehn Minuten, nachdem die Türen bereits geschlossen waren, immer noch da. Zwei Bahnmitarbeiter führten hektische Gespräche mit ihren Handys, bis endlich das Okay für die Abfahrt kam.

Ich stand inzwischen auch schon eine Stunde herum, als mir junge Leute ihren Sitzplatz förmlich aufdrängten. Andere Sitzende folgten diesem Beispiel, und so bekamen mehrere betagte Herrschaften Gelegenheit zum Sitzen. Ich begann inzwischen um meinen Anschluss in Halle zu fürchten. Wenn der letzte Zug Richtung Heimat weg war, was dann?

Da fuhr ein Personenzug nach Zürich ein. Auf der Anzeige stand, dass er auch in Halle halten würde. Ich wusste nicht, ob ich der Anzeige trauen konnte, stieg mit dem Mut der Verzweiflung trotzdem ein. Der Zug war fast leer, füllte sich aber schnell mit gestrandeten Reisenden, die wie ich hofften, irgendwie weiterzukommen. Er fuhr fast pünktlich ab, hielt aber unterwegs an jeder Milchkanne. Vor Bitterfeld verlangsamte er plötzlich sein Tempo und kam sechs Minuten zu spät im Bahnhof an.

In Halle hätte ich elf Minuten Umsteigezeit gehabt. Als wir ankamen, waren es noch fünf Minuten. Mein Anschluss stand in der anderen Halle, weit hinten. Meine App war der Meinung, dass ich es nicht schaffen würde, konnte aber keine Alternative mehr anbieten. Ich hatte nur die Möglichkeit, die Herausforderung trotz der angedrohten Lebensgefahr anzunehmen, rannte durch die Hitze der Nacht und kam mit Herzrasen, aber rechtzeitig an. Ich saß gerade, als der Zug schon anfuhr. Dass er unterwegs stehen blieb, weil sich wegen einer nicht genannten Ursache die Strecke auf ein Gleis verengt hatte und sich ein Zugstau gebildet hatte, störte mich nicht weiter. Hauptsache, ich kam schließlich an.

Als ich im Auto saß, mit dem ich den Rest der Strecke bewältigte, war es nach Mitternacht. Im MDR Kultur lief die Sendung für Nachtschwärmer, die ich noch nie gehört hatte, denn ich liege um 23.00 Uhr im Bett. Der Vollmond schien durchs Fenster, der Moderator plauderte mit Hörerinnen, die ihn angerufen hatten. Eine erzählte, dass sie in ihrer Wohnung in Leipzig 31 °C gemessen hätte, aber ihr bester Freund, der Ventilator, ihr beistehe. Sie hatte von der Kampagne, die gegen Ventilatoren läuft, noch nichts mitbekommen.

In den Nachrichten wurde gemeldet, dass Rettungskräfte Menschen aus ihren überhitzten Wohnungen befreien mussten. Die hatten wohl das Gebot, keinen Ventilator einzusetzen, strikt befolgt.

In Deutschland ist es ja auch möglich, dass man eine Krankenstation, in der Patienten liegen, die sich von einer Herz-OP erholen, auf 38 °C aufheizen lässt. Während die Herzpatienten dem hilflos ausgeliefert sind, hätten die Wohnungsinhaber sich selbst helfen können: Vorhänge zuziehen und befeuchten, Waschbecken oder Badewanne mit kaltem Wasser füllen, feuchte Tücher im Zimmer aufhängen, kalte Unterarmbäder machen. Das habe ich von meiner Großmutter gelernt, die noch keinen Ventilator hatte.

Stattdessen habe ich den fatalen Eindruck, dass es möglichst viele Hitzeopfer geben soll, damit die gescheiterte Klimapolitik, die von der Bevölkerung immer weniger akzeptiert wird, weitergeführt werden kann.

Nach der DB konnte man 1988 noch die Uhr stellen. Heute ist sie ein dysfunktionales Unternehmen, das ein Menetekel für den kommenden Kollaps Deutschlands ist, wenn nicht endlich die ideologische Politik durch eine Politik der Vernunft ersetzt wird.
(vera-lengsfeld.de)

Die Neue Mündlichkeit: -
Von Dr. Stefan Wachtel

Ein globaler Trend, der unser aller Leben verändert. Unsere Kommunikation entwickelt sich stetig von schriftlich nach mündlich.
Nach der www-Schriftlichkeit – jeder Haushalt hat einen Drucker – sind wir längst in einem Zeitalter der Rede, sagt Sprechwissenschaftler und »Rede-Mechaniker« Stefan Wachtel, seit über dreißig Jahren Berater und Kreator bedeutender Reden und Antworten.

Das Zeitalter dieser »Neuen Mündlichkeit« definiert Rede neu. Dieses Buch warnt aber auch vor Attacken auf unsere Redefreiheit. Es ist das Manifest für die Renaissance der Rhetorik. (Amazon)

(tutut)  -  "Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen tun", hat Richard Wagner gesagt, kein Wunder, dass sich zwar ständig der Wind dreht, nicht aber der Deutschen ihre Windrädchen. Und Napoleon wird dem Sinn nach zugeschrieben, was "Einigkeit und Recht und Freiheit" Hohn spricht: "Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde". Was haben Richerd Wagner und Napoleon an detschen Charakterzügen besonders herausfestellt, um zu verstehen, womit Politik und ihre Medien täglich Wind machen? "Richard Wagner und Napoleon Bonaparte näherten sich dem deutschen Charakter aus völlig unterschiedlichen Perspektiven: Wagner definierte ihn aus einer romantisch-künstlerischen Innensicht, während Napoleon ihn aus einer machtpolitischen Außensicht analysiert", meint KI. "Beide arbeiteten dabei sehr spezifische Facetten heraus, was die Deutschen im Kern ausmacht. 🎨 Richard Wagner: Der deutsche Charakter als 'Tiefe und Geist'. In seiner berühmten Schrift ''Was ist deutsch?' (1865/1878) versuchte Wagner, das Wesen der deutschen Identität philosophisch zu greifen: Wagner stellte die französische „Zivilisation“ (die er als rein äußeren Schein und Formsache empfand) dem deutschen „Geist“ gegenüber. Deutsch zu sein bedeutete für ihn, eine Sache um ihrer selbst willen in maximaler Tiefe, Gründlichkeit und Ernsthaftigkeit zu betreiben. Er betonte, dass echte deutsche Kunst und Identität 'ohne die Fürsten', also direkt aus der Seele des Volkes erwächst. Deutsche Charaktereigenschaften waren für ihn Schlichtheit, Wahrhaftigkeit und eine fast religiöse Hingabe an das Schöne. Wagner sah in den Deutschen eine gewisse 'schwere Trägheit'. Diese bewahrte sie seiner Ansicht nach davor, jeden modischen Trend (vor allem aus Frankreich) sofort mitzumachen. Wenn der Deutsche aber einmal erwacht, tut er dies mit unbändiger, revolutionärer Kraft. Für Wagner neigt der deutsche Charakter dazu, die Welt nicht rein rational, sondern über Mythen, Sagen und Metaphysik zu begreifen. ⚔️ Napoleon Bonaparte: Der deutsche Charakter als 'Zersplitterung und Gehorsam' Napoleon erlebte die Deutschen während seiner Feldzüge und der Neuordnung Europas im frühen 19. Jahrhundert. Seine Einschätzungen waren pragmatisch und militärisch geprägt: Napoleon bewunderte den
deutschen Fleiß, die Disziplin und die handwerkliche wie geistige Gründlichkeit. Gleichzeitig spottete er über die politische Naivität. Er bemerkte treffend, dass die Deutschen zwar hervorragende Denker und Dichter ('Dichter und Denker') seien, ihnen aber jegliches Gespür für nationale Einheit und Machtpolitik fehle. Er stellte fest, dass die Deutschen eine tiefe Ehrfurcht vor Obrigkeit und Autorität besitzen. Napoleon nutzte diese Eigenschaft gezielt aus, indem er deutsche Fürsten im Rheinbund an sich band und deutsche Soldaten für seine eigenen Kriege rekrutierte.  Für Napoleon war der ausgeprägte Regionalismus ein zentraler Charakterzug. Die Deutschen dachten nicht als eine Nation, sondern als Bayern, Sachsen, Preußen oder Württemberger. Erst durch seine harte Fremdherrschaft triggerte er unfreiwillig das, was er zuvor vermisste: ein geeintes deutsches Nationalbewusstsein im Widerstand gegen ihn.📊 Die Charakterzüge im direkten Vergleich
Merkmal Richard Wagners Sicht Napoleons Sicht
Mentalität Tiefgründig, ernst, wahrheitssuchend Fleißig, gründlich, aber politisch naiv
Kultur & Geist Schöpferisch, mythisch, unabhängig Hervorragend in Wissenschaft/Dichtung
Obrigkeit Das Volk steht über den Herrschern Stark ausgeprägter, nutzbarer Gehorsam
Einheit Geistige und emotionale Gemeinschaft Politisch zersplittert und uneinig

Hier spielt keine Opa, sondern höchstens eine kleine Gute-Nacht-Musik: Nun, Leser wissen mehr als Zeitung. Zumindest in und um TUT herum. Dort, wo Kannitverstan Dorfheiliger ist. Und so teilt frau Sensationelles mit: "Ergebnisse sind da - Heimatcheck im Kreis Tuttlingen: So hat die Region abgestimmt - In vielen Bereichen sind die Menschen zufrieden mit ihrer Gemeinde. Doch in manchen Bereichen muss sich dringend etwas ändern". Leser für Leser, immerhin nennt sich ein Teil der Lokalberichterstattung "Meine Heimat", selbstgemacht, auch wenn es manchmal ein Niveau erreicht, welches kein Lehrer Grundschülern durchließe. Wenn Zeitung Nachricht wäre, müsste sie längst wissen, worauf es ankommt, nämlich auf Lebensrealität, und da verfinstert sich der Blick auf beworbene "Weltzentrum derv LebensqualitäT": "Den Immobilienmarkt im Kreis bewerten die Teilnehmer nur mit 5,42 Punkten - damit landet der Themenbereich auf dem vorletzten Platz. Gefragt wurde unter anderem nach der Höhe der Mieten und Kaufpreise in der Region und dem Wohnungsangebot. Die niedrigsten Bewertungen entfallen auf den Bereich Einzelhandel und Lebensmittel (5,35). Das Freitextfeld zeigt, woran es liegt: 'Mehr Vielfalt des Einzelhandels' wird hier gewünscht. 'In der Innenstadt fehlen kleine Ladengeschäfte'. Und je nach Ort wird auch das Fehlen bestimmter Geschäfte bemängelt: 'Viele Leerstände. Es fehlt ein Geschäft mit Haushaltswaren und

Sportbekleidung". Wen wundert's, dass bei solchen journalistischen Kraftanstrenungen Leser fliehen? Was hät KI von des Kreises Qualitäten? "Obwohl der Landkreis Tuttlingen als wirtschaftsstarkes 'Weltzentrum der Medizintechnik' gilt, stehen die Bewohner im Alltag vor spezifischen Herausforderungen. Daten aus regionalen Bürgerbefragungen und Strukturberichten zeigen vor allem in folgenden Bereichen deutliche Mängel: Ärztliche Versorgung (Landärztemangel): In den ländlichen Gemeinden abseits der Zentren mangelt es zunehmend an Haus- und Fachärzten. Initiativen wie die DonauDocs versuchen aktiv, dem entgegenzuwirken. Pflegekräfte und Betreuung: Es gibt ein gravierendes Defizit an Pflegefachkräften. Bis 2030 fehlen im Kreis Prognosen zufolge rund 500 Fachkräfte in der stationären und ambulanten Pflege. Öffentlicher Nahverkehr (ÖPNV): Trotz Erfolgsmodellen wie dem 3er-Ringzug klagen Bewohner abseits der Bahntrassen über lückenhafte Busverbindungen am Abend und Wochenende. Bezahlbarer Wohnraum: Durch die hohe Wirtschaftskraft und den Zuzug von Arbeitskräften ist der Wohnungsmarkt insbesondere in der Kreisstadt Tuttlingen extrem angespannt. Gastronomie und Freizeitangebote: In den vielen kleinen Gemeinden (oft unter 1.000 Einwohnern) sterben Dorfgasthöfe und Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf zunehmend aus".

Polizei hatte zuvor Hinweise auf illegale Waffen
Tödliche Schüsse in Offenburg: Verstorbene hatte mutmaßlichen Stalker mehrere Male angezeigt
Mehrfach soll die 36-Jährige vor ihrem Tod am Montag die Polizei aufgesucht und Anzeige erstattet haben. Das teilt die Polizei auf SWR-Anfrage mit. Dabei ging es auch um Stalking..
(swr.de. Na, Herr Hagel? Es handelt sich um eineb Ermorderte.)

Bootsbesitzer in Sorge
Probleme am Bodensee: Boote können nicht anlegen und Behörde spricht örtliche Bade-Warnung aus
Hitze und Trockenheit setzen dem Bodensee zu: In Lindau gibt es eine amtliche Bade-Warnung - und in Radolfzell ist für etliche Bootsbesitzer die Saison schon vorbei...
(swr.de. Sind Boote Natur?)

Schon zwei Todesopfer dieses Jahr
Bei Wind und Sturm: Wegen der Trockenheit steigt Gefahr durch Bäume und Äste
Die Hitze und kaum Regen setzen den Bäumen in der Region Stuttgart zu. Fachleute versuchen, die Gefahren durch Windbruch und Astwurf zu verringern. Das hilft aber nur bedingt. ..
(swr.de. Katastrophenfunk.)

Wind erschwerte die Löschung der Brände
Feldbrände bei Karlsruhe und Biberach: Tausende Quadratmeter verbrannt
In Rheinstetten (Kreis Karlsruhe) brannten etwa zwei Hektar Ackerfläche, bei Seekirch westlich von Biberach neun Hektar. Dort war wohl ein überhitzter Mähdrescher die Ursache..
(swr.de. Menschengemacht.)

Weltweit erste Anlage ihrer Art
Zement - aber klimafreundlich: Neue Anlage in Heidenheim vermeidet CO2-
Die Produktion von Zement zählt zu den größten CO2-Verursachern. Vier Hersteller wollen das ändern - mit einer gemeinsamen Versuchsanlage bei Heidenheim. Die wird jetzt eröffnet..
(swr.de. Wieder mal die grüne Welt gerettet.)

FAQ zur Wohnungssuche
Hohe Mieten und knapper Wohnraum: Das müssen Studierende beachten
Viele Studierende in Baden-Württemberg suchen für den Beginn des kommenden Wintersemesters eine Bleibe. Die Preise sind hoch, die Auswahl knapp - was bei der Suche zu beachten ist..
(swr. Gender-Sender.)

Freibad Müllheim verschärft Einlasskontrollen
Weil es zuletzt mehr Regelverstöße und Konflikte mit Badegästen gegeben hat, werden im Freibad in Müllheim im Markgräflerland (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) vorläufig Ausweise und Taschen an der Tageskasse kontrolliert. Das Freibadpersonal arbeitet dabei mit einem externen Sicherheitsdienst zusammen, wie die Stadt am Dienstag mitteilte.In diesem Sommer gibt es seinen Angaben zufolge dauerhafte Hausverbote für etwa zehn Menschen. Sie gelten für die gesamte Saison. Das seien "die schwereren Fälle", bei denen die Polizei zu Hilfe gerufen worden sei, sagte Willi. Da gehe es etwa um Diebstahl und Belästigung. Weitere 15 Hausverbote seien jeweils für den Tag ausgesprochen worden. Da hätten sich die Betroffenen "kooperationswillig" gezeigt..
(swr.de. Menscheln oder baden gehen mit Kulturen?)

Neue Aufgabe für Boris Palmer – Dieses Amt soll er künftig unter Cem Özdemir übernehmen
Baden-Württembergs neuer Ministerpräsident Cem Özdemir setzt auf Boris Palmer als Mitarbeiter. Der Tübinger Oberbürgermeister soll künftig als Berater der Regierung arbeiten – mit einem klaren Auftrag..
(welt.de.Kindergarten. Als OB unterfordert?)

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NACHLESE
Kaum Konkretes, aber Fake News
Bei Lanz: Sven Schulze auf verlorenem Sessel
Markus Lanz wird keine Post von der Landesmedienanstalt bekommen. Zwar verbreitet Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) Fake News, die der ZDF-Moderator nicht korrigiert. Doch die Zensurbehörde ist nur für private und alternative Medien zuständig – der Staatsfunk darf Fake News unkontrolliert senden.
VON Redaktion
(Tichys Einblick. Der Tiroler macht sich lustig? Propaganda statt Nachricht,)
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Russland ist jetzt im Krieg!
Von WOLFGANG HÜBNER
Bisher hat Moskau verleugnet, was immer offensichtlicher wurde. Das ist nun vorbei. Erstmals hat Kremlsprecher Dmitri Peskow die als „Sonderoperation“ bezeichnete russische militärische Intervention in der Ukraine als „Krieg“ benannt. Bisher war diese Bezeichnung des nun über vierjährigen Kampfes in Russland streng verpönt. Das war aber schon lange nicht mehr glaubwürdig. Was höchst brisant am neuen Kurs der russischen Führung ist: Dieser Krieg bezieht sich nicht allein auf die Ukraine, sondern auch auf diejenigen Staaten, die dafür sorgen, dass Kiew überhaupt noch kriegsfähig ist – allen voran nun Hauptfinanzier Deutschland mit Friedrich Merz und Boris Pistorius.  Russlands Neubezeichnung des Konflikts kann einerseits als scharfe Warnung an Kiews engste Verbündete verstanden werden. Andererseits sind damit – zumindest vorerst – keine Kriegshandlungen mit europäischen Staaten verbunden. Und es gibt auch – zumindest vorerst – keine militärische Mobilmachung in Russland.Allerdings eskaliert der Krieg zwischen den Truppen Moskaus und Kiews immer mehr. Der große Drohnenangriff gegen Moskau seit Montagabend wird schon bald wieder eine so vernichtende Antwort der Russen bekommen, wie das in den letzten Tagen in Kiew und anderen Städten der Fall war. EU und NATO, Deutschland allen voran auch in diesen Organisationen, können zwar weiter viele Milliarden, Waffen und logistische Hilfe der Ukraine zur Verfügung stellen. Aber sie können weder den für Kiew immer schlechter werdenden Frontverlauf im Donbass verändern noch die russischen Raketen abwehren, die riesige Zerstörungen anrichten. Dass auch ukrainische Drohnen den Russen Schmerzen bereiten, ist nicht zu bestreiten. Für eine Kriegswende sind diese Attacken allerdings nicht geeignet. Ohne massive Unterstützung der USA und EU-Europa gäbe es schon längst keine Drohnenangriffe der Ukraine mehr. Insofern sind vor allem Großbritannien, Deutschland und Litauen bereits Kriegsparteien. Wie lange es sich Präsident Putin innenpolitisch leisten kann, trotz dieser Tatsache auf Vergeltungsschläge gegen Ziele in Deutschland zu verzichten, ist ungewiss. Wenn Moskau, St. Petersburg oder andere Städte schwer getroffen werden sollten, wird die Atommacht Russland gar nicht anders können als massiv zu reagieren. Der Verdacht, dass die Bundesregierung diese Gefahr bewusst eingeht, ist leider begründet. Es gibt Kräfte hierzulande und in Europa, die den Krieg mit Russland nicht scheuen wollen. In Anbetracht der geografischen Lage und der militärischen Schwäche Deutschlands ist das sowohl verantwortungslos als auch größenwahnsinnig. Doch wie anders als Größenwahn ist zu deuten, dass die Bundesregierung nun offiziell die Weltmacht China wegen angeblicher militärischer Zusammenarbeit mit Russland abmahnt?
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört.
(Hanns Joachim Friedrichs )
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Neue Details zum Sparhammer:
VW-Geheimpapier: Bis zu 120.000 Jobs weg!
VW plant den größten Umbau seiner Geschichte: Laut internen Geheimpapieren sollen bis zu 120.000 Stellen wegfallen. Mehrere deutsche Werke stehen auf der Kippe, Job-Garantien werden in Frage gestellt. Der Vorstand spricht von einer „existenzbedrohenden“ Lage, Absatz und Gewinn brechen ein..
(bild.de. Das Volk braucht keine Wagen.)

Termine, Zuzahlung, Dokumentation
Neue Regeln sollen Praxen, Kliniken und Patienten entlasten
Mit einer Reform will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken das Gesundheitssystem verschlanken. Profitieren sollen sowohl Dienstleister als auch Patienten..
(focus.de. Sie ist Juristin. Warum nicht nach Frankreich schauen? Dort geht's ans Bare.)

Geldstrafe
„Vielleicht in Saudi-Arabien“ – Hotelmanager verweigern Burkini-Trägerinnen Zutritt zu Pool
Die Manager des Hotels im Bundesland Salzburg hatten den zwei Gästen erklärt, dass sie nicht mit Ganzkörper-Schwimmanzügen in die Wasserbecken dürften. Das Landesverwaltungsgericht wertet den Fall als Diskriminierung und verhängt eine Geldstrafe..
(welt.de. Die Wüste lebt im Abendland.)

Vollverschleierung
„Burka und Niqab sind Symbole des politischen Islam“
Fünf Mädchen im Alter von elf bis 13 Jahren erscheinen plötzlich in Burkas bei der „Arche“ in Frankfurt. Für Gründer Bernd Siggelkow ist das ein Warnsignal. Die Frauen in der CDU fordern ein Verbot der Vollverschleierung..
(welt.de. Wird das Mittelalter salonfähig?)

SMB International
Nächster Traditionsbetrieb fällt: Maschinenbau-Pleite trifft 160 Beschäftigte
Die Krise im Maschinenbau verschärft sich: Mit der SMB International GmbH aus Schleswig-Holstein hat nun ein weiterer Maschinenbauer mit langjähriger Unternehmensgeschichte einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt..
(apollo-news.de. Die Krise im Führerhaus des Landes.)

DER PODCAST AM MORGEN
Wärmepumpen-Schock: Wenn der Staat über Nacht den Stecker zieht – TE-Wecker am 9. Juli 2026
Von Holger Douglas
+++ Wärmepumpen-Förderung – KfW zieht den Stecker: Förderstopp über Nacht +++ EnBW warnt: Offshore-Wind wird unbezahlbar +++ Kraftwerksgesetz: Das späte Eingeständnis der Dunkelflaute +++ Grüne Bahnklage und der nächste Tempolimit-Anlauf +++ Milliarden für die Welt – AfD will Entwicklungsministerium abschaffen +++ Schock in Schongau: Zwei Mädchen bei Amoktat schwer verletzt +++ Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Dose ohne Inhalt?)

Mit Merz in den militärisch-industriellen Komplex
Von Kai Rogusch • Die Merz-Regierung zwingt die deutsche Wirtschaft in den staatlich kontrollierten militärisch-industriellen-Komplex. Teile der Unternehmerschaft sind dafür sogar dankbar..
(achgut.com. In Planwirtschaft stört Denken.)

Einbürgerungs-Booster für Geflüchtete
Von Gastautor • Ekaterina Quehl / Die regierungsnahe Stiftung Mercator finanziert ein Projekt für schnellere Einbürgerung von Flüchtlingen. Warum gerade die Zielgruppe schneller und einfacher eingebürgert werden soll, die die Voraussetzungen vermutlich am wenigsten erfüllt, ist eine große und berechtigte Frage. .
(achgut.com. Beschissmus.)

Falsche Prioritäten
Familienpolitik gegen Familien: Prien will 350 Millionen beim Elterngeld sparen
Von Josef Kraus
Wenn das Familienministerium sparen will, könnte es das Programm „Demokratie leben!“ abschaffen und damit die Finanzierung linker NGOs beenden. Stattdessen betreibt mit Karin Prien ausgerechnet eine CDU-Ministerin konsequent Politik gegen Familien..
(Tichys Einblick. Sie ist Juristin.)

Ferat Kocak in Bundestagsdebatte
„Apollo, ‘Bild’, Nius, ‘Welt’ und JUNGE FREIHEIT hetzen den rechten Mob auf uns!“
In der Aktuellen Stunde zu den Angriffen auf Journalisten am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt nennt der Linke-Abgeordnete Ferat Kocak die Debatte „verlogen“. Andere verurteilen die Attacken auf Reporter scharf..
(Junge Freiheit. Was wollen denn Komunisten, nix verstehn?)

Statt Islamismus
Generalstaatsanwältin sieht im Rechtsextremismus größtes Problem für Berlin
Nicht der Islamismus oder die organisierte Kriminalität, sondern der Rechtsextremismus sei die größte Gefahr in Berlin. Um sich diesem Bereich intensiver zu widmen, müssten laut Berlins Generalstaatsanwältin Koppers andere Straftaten nicht mehr unbedingt verfolgt werden..
(Junge Freiheit. Am größten ist wohl das Bildungsproblem.)

 

Hitzeschleudern statt Wunderwaffe gegen Wärme

Von Albrecht Künstle

“El Niño” heizt uns dieses Jahr angeblich wieder kräftig ein; der letzte suchte uns erst 2023/2024 heim. Wie die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf zu wissen glaubt, begann dieses Wetterphänomen 1950 und soll in Abständen von zwei bis sieben Jahren wiederkehren. Dieses Jahr könne es bis im November dauern. Der größere Temperaturanstieg der nördlichen Erdhalbkugel, auf der sich über zwei Drittel der Landfläche des Planeten befinden, geht allerdings aufs Konto der Urbanisierung: Die Bevölkerung Europas nahm seit 1850 auf das 2,7-fache zu, die Vergrößerung der Siedlungsflächen und der Verkehrswege allerdings um ein Vielfaches davon. Hinzu kamen Industrialisierung und Elektrifizierung – mit entsprechend weit mehr künstlicher Abwärme – und dementsprechend nahm das Potenzial der Natur als Wärmeabsorber ab, während Städte zunehmend zu Glutöfen werden (hier die Bestätigung dieser verkürzten, aber treffenden Darstellung).

Die systematische Abschattung und Lüftung von Wohnungen sind das Mittel der ersten Wahl; auch, weil diese nichts kostet. Zusätzlich können simple Ventilatoren das Temperaturempfinden spürbar senken – aber bitte nur dann, wenn man sich in einem Zimmer aufhält, und auch nur dort, denn ansonsten wälzt man nur nutzlos Luft um und der Stromverbrauch von Ventilatoren – unter 100 Watt – würde in Wärme umgewandelt. Warum also nicht das tun, was in Autos längst Usus ist – eine Klimaanlage oder Wärmepumpe einbauen lassen?

Bleiben wir bei einer Luft-Luft-Wärmepumpe als Alternative zu einer Klimaanlage. Der Strom kommt in vielen Fällen von einer Photovoltaik-Anlage vom Hausdach. Eine 5-Kilowatt-Anlage benötigt eine elektrische Leistung von 1,0 bis 1,7 Kilowatt (kW), in acht Stunden Betrieb sind das also rund 11 Kilowattstunden (kWh) Strom. Also alles in Butter? Nicht wirklich; wo Sonne ist, ist oft auch Schatten, so die Redewendung. Und leider gibt es auch bei Klimageräten eine Schattenseite.

Menschengemachte Warmluft
Gehen wir einmal von einer außengedämmten Wohnung mit 100 Quadratmetern aus. Dafür nehmen wir einen Kühlbedarf von 4-6 kW beziehungsweise 40-60 Watt pro Quadratmeter an (bei älteren Gebäuden oder Dachwohnungen ist es oft das Doppelte). Diese holt aber nicht nur Luft in die Wohnung herein und kühlt diese, sondern sie pumpt die der Wohnung entzogene Wärme nach draußen. Das ist ein Problem: Zu den angenommen 5 kW Kühlleistung kommt noch die Stromaufnahme von z.B. 1,5 kW für den Kompressor hinzu.

Die nach draußen abgegebene Wärme entspricht also 6,5 kW. Das Außengerät dieser Größe bewegt in der Regel 2.000 bis 3.500 Kubikmeter Luft pro Stunde. Diese ist aber noch wärmer als die angesaugte Umgebungsluft – um 5 bis 10 Grad. Die wärmere Luft passe sich aber schnell der Umgebungsluft an und verflüchtige sich!, ist oft verharmlosend zu lesen. Bei 30 Grad Außentemperatur beträgt die ausgeblasene Luft jedoch bis zu 40 Grad.

Alles noch kein Drama? Dann rechnen wir mal weiter: In acht Stunden Betriebszeit bläst so ein Klimagerät rund 20.000 Kubikmeter heiße Luft auf die Straße und kippt sie dem Nachbar vors Haus (das Betriebsgeräusch ist dabei das kleinere Problem). Das Verhältnis jener „menschengemachten“ Warmluft zu den 250 Kubikmeter gekühlter Luft der eigenen 100-Quatratmeter-Wohnung beträgt also das 80fache Volumen. Juristisch gesehen könnte man eine Klimaanlage also, so gesehen, als ein – dann rechtswidriges – “Geschäft zu Lasten Dritter” bezeichnen. Vielleicht sollte man sie besser in “sommerliche Wärmeschleudern” umtaufen?

Grüner Ungeist
Na, dann soll sich doch mein Nachbar ebenfalls auch eine Klimaanlage installieren lassen – Problem gelöst! Tatsächlich? Dessen Anlage muss dann allerdings eine um beispielsweise ein Grad wärmere Außenluft herunterkühlen. Wenn der Nachbar aber schon eine Wärmepumpe für seine Fußbodenheizung installieren lassen hat, dann hat er diese sicherlich auch zum Herunterkühlen seiner Wohnung eingeschaltet – und selbst schon beigetragen zu einer höheren Außentemperatur! Dann wäre wiederum ich es, der hier das Recht hätte, „nachzurüsten“… und so weiter, und so fort.

Und wenn das irgendwann alle machen würden? Danach sieht es aus: Insgesamt sind in Deutschland bereits zwischen zwei und drei Millionen Luft-Luft-Wärmepumpen installiert. Auch wenn Habeck längst weg ist – es werden immer mehr (und sollen es auch werden). Der grüne Ungeist schwebt weiterhin über der schwarz-roten Bundesregierung. Übrigens: Windkraft ist für Klimaanlagen kaum von Bedeutung: Denn tagsüber reicht die Photovoltaik aus und nachts, wenn die Windräder vielleicht laufen, sind die Klimaanlagen meist ausgeschaltet.

Hier nun noch eine Matheaufgabe für Abiturienten: Wieviel Grad der „Klimakatastrophe“ gehen inzwischen auf das Konto solcher Klimageräte? Und bekämpfen diese wirklich Hitze – oder gehören sie nicht vielmehr zu deren Verursachern? Und um wieviel Grad steigt die Temperatur in Deutschland, wenn tatsächlich jährlich 400.000 Wohnungen (ungeachtet der Frage, für wen wohl) gebaut werden und diese mit Wärmepumpen auch für den Sommerbetrieb ausgestattet würden?

Dieser Artikel ist mit „KI“, mit Künstle-Intelligenz erstellt; zuerst hier https://ansage.org/hitzeschleudern-statt-wunderwaffe-gegen-waerme-das-dilemma-der-klimaanlagen/ erschienen.

Die Staatsfunker leben von ihrem früheren Ruf als unparteiische Berichterstatter

Von Vera Lengsfeld

Immer mehr Menschen wird mittlerweile klar, dass die Presse, insbesondere die öffentlich-rechtlichen Sender, eine erhebliche Mitschuld an den gegenwärtigen Verhältnissen haben, in denen man nicht mehr sicher sein kann, was wahre Begebenheit oder Propaganda ist.

Am letzten Wochenende fand in Erfurt am Rand einer „friedlichen“, aber gegen die Verfassung gerichteten Demonstration, indem man die AfD daran hindern wollte, ihre von der Verfassung vorgeschriebenen Pflichten zu erfüllen, eine Hetzjagd auf Journalisten statt, die im ZDF als „Fest der Demokratie“ gefeiert wurde und bei der das Eintreten auf am Boden liegende Menschen ausgeblendet wurde.

Ähnliche groteske Verzerrungen der Wirklichkeit finden seit Jahren statt, weil die Presse, die entweder durch Zwangsgebühren finanziert oder mit Steuergeldern alimentiert wird, ihren demokratischen Auftrag, den Regierenden auf die Finger zu schauen und Kontrolle über politische Entscheidungen auszuüben, stillschweigend an den Nagel gehängt hat. Sie ist zur inoffiziellen Regierungssprecherin verkommen.

Josef Kraus und Walter Krämer haben in ihrem Buch dafür alle nur wünschenswerten Belege zusammengetragen. Die Beweislast ist erdrückend. Seit Jahren wird gelogen, Propaganda produziert, belehrt und hinters Licht geführt. Werden die Staatsfunker beim Lügen erwischt – und das ist immer häufiger der Fall –, werden halbherzig Fehler eingeräumt und Korrekturen im versteckten Kleingedruckten veröffentlicht. Konsequenzen bleiben aus, selbst wenn faustdicke Lügen, wie die Legende von der angeblichen rechtsextremen Wannsee-Konferenz im Dezember 2023, von Gerichten als solche erklärt werden. Im Gegenteil. Die Lüge wird zu einem Kapitel in Wikipedia.

Die Propaganda-Lügen liegen inzwischen wie Mehltau über dem Land und ersticken still und effizient die Voraussetzungen für eine freie, demokratische Debatte.

Die Staatsfunker leben von ihrem früheren Ruf als unparteiische Berichterstatter. Nach dem Ende der Nazi-Diktatur lehrten die Alliierten die deutschen Journalisten, Information und Meinung klar zu trennen. Die Masse durfte aber unter neuem Vorzeichen weitermachen.

Um nur ein Beispiel zu nennen: Der laut Wikipedia SS-Mann und Kriegspropagandist Henry Nannen gründete in der Bundesrepublik u. a. eine renommierte Schreibschule für Journalisten und das Magazin stern, das bei der öffentlichen Meinungsmache eine große Rolle spielt.

Die Staatssicherheit der zweiten deutschen Diktatur saß in den Redaktionsstuben aller wichtigen Medienanstalten der alten Bundesrepublik und im Bundestag sowie in anderen Parlamenten. Der Schlüssel zur Aufklärung liegt in den Kellern unserer Archive, wird von der Politik aber unter festem Verschluss gehalten.

Während des Kalten Krieges erfüllten die Medien ihre neu erlernte Rolle noch. Zum Beispiel wurde die Rolle von Nannen vom NDR recherchiert und veröffentlicht.

Nannen ist nur einer der maßgeblich prägenden Intellektuellen der alten Bundesrepublik mit Nazivergangenheit.

In der DDR war das übrigens ähnlich. Als junge wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Wissenschaften der DDR lernte ich Prof. Hermann Klenner kennen, Kritiker der bürgerlichen Philosophie. In jungen Jahren war Klenner Ortsgruppenführer der NSDAP Breslau, später IM der Staatssicherheit und im Alter bis 2022 im Ältestenrat der SED-Linken, was nie zu kritischen Fragen an die SED-Linke führte.

Ich habe diese Beispiele erwähnt, um zu zeigen, was wir endlich aufzuklären haben, wenn wir wissen wollen, warum die Reeducation der Medien in Deutschland nicht zu einer dauerhaften demokratischen Haltung geführt hat. Das trifft übrigens auch auf andere demokratische Institutionen zu.

In der DDR emigrierten die Insassen jeden Abend per Fernsehen in den Westen und ließen sich scheinbar objektiv informieren. In den 90er Jahren konnte ich mir kein Frühstück ohne Morgenzeitung und keinen Abend ohne Tagesschau vorstellen. Ihre Legende als objektive, unvoreingenommene Berichterstatter schützt die Staatsmedien bis heute.

Mittlerweile üben diese Medien ihre Propaganda immer unverhohlener aus. Mit Beginn der Corona-Krise, die laut dem damaligen Prince Charles die „goldene Gelegenheit“ sein sollte, die ganze Welt grundstürzend zu transformieren, begann die Aktion, die Sprache zu gendern.

Inzwischen ist der Wahn so weit, dass man, ohne mit der Wimper zu zucken, von toten Radfahrenden, Leichen der Protestierenden, Bewohnenden von Barockdörfern und sogar von Krankenschwesterinnen spricht. Was vor zwanzig Jahren noch als Anzeichen von Geistesverwirrung gesehen wurde, in zwanzig Jahren vielleicht wieder, ist heute Realität.

Im Buch von Kraus und Krämer findet man jede Menge Gründe dafür, sich endlich gegen die permanente Indoktrination zu wehren.

Josef Kraus, Walter Krämer: Schwarzbuch Staatsfunk – Desinformation statt Information, LMV 2026
(vera-lengsfeld.de)

Schuldenregierung fühlt keine Verantwortung für die Zukunft der Nation 

Von WOLFGANG HÜBNER

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) sieht immer so leidend aus. Die Politikerin, die bei einer AfD-Regierung Deutschland verlassen will, ist offenbar keine besonders glückliche Frau. Bei der Begründung für die Reform des Elterngeldes wirkte Prien im Fernsehen besonders unglücklich.

Aber sie ist eben auch eine willige Ministerin des „Ukraine über alles“-Kanzlers Friedrich Merz und akzeptiert ihren Beitrag zur Finanzierung seines Kriegskurses, ohne mit ihrem Rücktritt die erforderlichen moralischen Konsequenzen in Zeiten immer größerer Kinderarmut zu ziehen.

Von den deutschen Wählern wird sie keinen bemerkenswerten Protest bekommen, denn die sind meist alt oder kinderlos. Und diejenigen, die den Willen zu Kindern gehabt haben, sind nicht nur in der Minderheit, sondern haben künftiges Leben trotz der hierzulande völlig unzureichenden Familienhilfen gezeugt und empfangen. Dass es ihnen nun finanziell noch schlechter geht, wird keinen Aufstand hervorrufen in einem Land, das sich damit abgefunden hat, die nichtgeborenen Deutschen mit massenhafter Einwanderung von Wirtschaftsmigranten zu kompensieren.

Karin Prien ist Mitglied einer Schuldenregierung, die keine Verantwortung für die Zukunft der Nation fühlt, sondern nur zwei Ziele hat: Gegen Russland kriegsfähig werden und die AfD weiter hinter die Brandmauer verbannen. Da letzteres bekanntlich das Herzensanliegen der Frau ist, die nicht in die Emigration flüchten will, kann das Elterngeld ruhig auch ganz gestrichen werden. In einem Land ohne Zukunft ist das ohnehin nur Verschwendung von Steuergeldern, die besser in noch mehr Rüstung investiert werden sollten.
(pi-news.net)