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Vom Ökosozialismus zum islamkonformen Neostalinismus

Von CONNY AXEL MEIER

Wenn Islamisten in Deutschland mal wieder legal, halblegal oder Illegal ein „Schülerwohnheim“ zur Indoktrination des Dschihad-Nachwuchses in Betrieb nehmen, dann ist der Nachrichtenwert hierzulande auf der Ebene „In China fällt ein Sack Reis um“. So geschehen am vergangenen Freitag in Gladbeck (NRW).

Der Islamistenverein VIKZ (Verband islamischer Kulturzentren) gilt in Deutschland als einer der abgeschottesten Islaminger-Vereine. Die auch „Süleymancis“ genannten Sektenanhänger gehen auf den Wanderprediger Süleyman Hilmi Tunahan (1888–1959) zurück. Er war ein sogenannter islamischer Gelehrter der Hanafi-Rechtsschule und der Naqshbandi-Mujaddidi Sufis, die ein umfangreiches Netzwerk von heimlichen Korankursen als Reaktion auf die säkularen Bildungsreformen der Atatürk-Republik etablierte.

Im Zuge der Umvolkung konnte sich dieses islamistische Netzwerk auch in Deutschland ausbreiten, geschützt durch die ökosozialisierten Altparteien und die wechselnden Bundesregierungen. Die Absolution erteilte ihnen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 16. September 2023. Er hielt dort die Festansprache und unterwarf damit sein Amt und sein Land der Scharia.

Der derzeit von der Brandmauerkoalition von SED bis CSU zur Staatsdoktrin erhobene Ökosozialismus ist nur die Voraussetzung zur Umwandlung der Gesellschaft zu einer islamkonformen Form des Neostalinismus, der die Länder Westeuropas nach und nach in Besitz nimmt. Die Islamisierung der Gesellschaft richtet nicht nur massive intellektuelle Schäden an, sie kostet auch sehr viel Geld. Nach Berechnung des Ökonomen Bernd Raffelhüschen für die „Stiftung Marktwirtschaft“ kostet die Zuwanderung nach Deutschland den Staat auf lange Sicht 5,8 Billionen Euro. Der Import von Mohammedanern, die die Scharia über das Grundgesetz stellen, erreicht bei Schülern stellenweise schon die statistische Mehrheit.

Als der Autor am 9. Juli 2012 im Rahmen der Counter-Jihad-Konferenz in Brüssel in seiner Rede im Altiero Spinelli-Gebäude der EU-Kommission davon sprach, dass bereits 14 Prozent, damals etwa eine halbe Million aller Mohammedaner in Deutschland, die Scharia über das Grundgesetz stellen und darauf hinwies, dass auch die Nationalsozialisten mal klein angefangen haben, wurde diese Aussage von islamophilen Medien heftig kritisiert und unberechtigterweise skandalisiert.

Die Anzahl der Scharia-Fanatiker hat sich seitdem vervielfacht und in wenigen Jahren ist der Kippunkt zur islamisch geprägten Diktatur auf demografischem Weg erreicht. Das ist aber nur unter ökosozialistischen Voraussetzungen, wie sie derzeit herrschen, möglich. Solange das Bildungswesen ausgehöhlt und das Volksvermögen zu Lasten der einheimischen Bevölkerung abgeschöpft wird, um nur noch Krieg, moslemische Masseninvasion, einen aufgeblähten öffentlichen Dienst und den grünen Rückbau der Gesellschaft mittels sogenannter Energiewende und De-Industrialisierung zu finanzieren, ist es für die herrschende Klasse notwendig, neostalinistische Methoden zur Durchsetzung ihres absoluten Machtanspruchs einzuführen. Dies geschieht, analog zur Islamisierung, schleichend und wird von den Altmedien und den Institutionen vorsätzlich, entgegen aller Tatsachen, geleugnet.

Die Aushöhlung der Demokratie
Demokratische Wahlen und Abstimmungen verkommen mittlerweile zu stalinistisch anmutenden Theatervorstellungen, nachdem alles demokratisch aussehen soll, aber sie selbst alles fest in der Hand halten wollen. Notfalls geschieht das über geplante Parteienverbote, oder wie in Sachsen-Anhalt vom derzeitig noch regierenden Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) angedroht, durch dauerhafte Ignorierung der Ergebnisse anstehender Landtagswahlen.

Neostalinisten geben die Macht nicht freiwillig ab. Das haben ihre Vorgänger, die Altstalinisten in der „DDR“ und in den anderen Satellitenstaaten der Sowjetunion auch nicht getan. Wie demokratische Abstimmungen ins Gegenteil verkehrt werden, war dieser Tage im Europäischen Parlament zu beobachten. Obwohl die totalitäre Chatkontrolle zur Möglichkeit der Überwachung jeglicher digitaler Kommunikation bereits zweimal von den Abgeordneten des Europaparlaments abgelehnt wurde, kam es unter Zuhilfenahme eines Verfahrenstricks zur erneuten Abstimmung. Diesmal sollte nur eine absolute Mehrheit der Abgeordneten, nicht aber die Mehrheit der Anwesenden, dazu ausreichen, die Chatkontrolle außer Kraft zu setzen, obwohl die meisten der wenigen Abgeordeten, die noch nicht im Urlaub waren, dagegen gestimmt haben.

Mit der „Tscheka“ und der „Stasi“ gegen das eigene Volk
Von der Fußballweltmeisterschaft abgelenkt, wurde die Bevölkerung mit weiteren neostalinistischen Errungenschaften beglückt, ohne dass sie öffentlich diskutiert wurden. Die Verfassungsschutzbehörden sollen polizeiliche Befugnisse erhalten und damit analog zur sowjetischen „Tscheka“, die eigene Bevölkerung für von der Regierungslinie abweichende Meinungen verfolgt werden. Diese Stasi-ähnliche Ausweitung des Inlandsgeheimdienstes wird ergänzt durch die de-facto-Abschaffung des Informationsfreiheitsgesetzes und die Abschaffung der Meinungs- und Pressefreiheit durch Verbot und Bestrafung einzelner Akteure mittels des „Digital Services Act“, Verfolgung und De-Monetarisierung regierungskritischer Medien sowie oppositioneller Parteien und Einzelpersonen.

Was als staatlich geförderter „Kampf gegen Rechts“ begann, weitet sich aus zum Kampf gegen das eigene Volk, dessen Benennung als „deutsches Volk“ schon als rechtsextremistisch und damit als verfassungsfeindlich „eingeordnet“ wird. Der Opposition gegenüber stellen sich die Brandmaurer nicht argumentativ, sondern mit politisch instrumentalisierter Polizei, Justiz und notfalls mit militärischen Mitteln. Noch übernimmt die aus Steuergeld finanzierte „Antifa“ das schmutzige Geschäft. Das geht aber nur bis zu einem gewissen Grad. Das hat die Geschichte bewiesen. Aus der bolschewistischen Antifa der 1920er-Jahre wuchs der totalitäre Sozialismus in Form des Nationalsozialismus, des Stacheldrahtsozialismus und des Stalinismus mit allen Sonderformen (Trotzkismus, Maoismus, UnsereDemokratie™) heran, weil das ja der „guten Sache“, nämlich der unbeschränkten Machtausübung diente.

Ob der Kippunkt der Gesellschaft hin zur völligen Umwandlung zum Neostalinismus bereits während der Islamisierung der Gesellschaft, oder erst danach zum Abschluß kommt, wird die Geschichte zeigen. Beides läuft auf eine parellele staatliche Abschaffung der individuellen Freiheit des Menschen hinaus. Der freie Bürger soll mit Hilfe des Islams zum Sklaven der neostalinistischen Oligarchen werden. Das ist der Plan der ökosozialistischen Brandmaurer.
(pi-news.net)

Ich muss raus aus dieser Kirche: -
Generalvikar spricht Klartext
Von Andreas Sturm

Andreas Sturm war seit Jahren einer der mächtigsten Kirchenmänner Deutschlands. Generalvikar in Speyer, verantwortlich für Tausende von Mitarbeitern und für einen Millionenetat. Und er war immer stärker das Gesicht einer reformfähigen Kirche, bezog mutig Stellung zu Themen wie den Segnungen von homosexuellen Beziehungen oder dem Zölibat.

Ein Hoffnungsträger, der aber selbst keine Hoffnung mehr hat. Und deshalb konsequent handelt: Andreas Sturm tritt aus der Kirche aus, weil er an Veränderung nicht mehr glauben kann. Damit spricht er Hunderttausenden aus der Seele und zeigt all die Missstände von Kirche auf – aus der Perspektive von einem, der ganz oben in der Hierarchie stand, ein absolutes Novum.

Sein Buch ist keine Abrechnung, aber eine schonungslose Bilanz und ein Eingeständnis von Scheitern, auch persönlichem. Seine Vorschläge könnten die katholische Kirche verändern und zukunftsfähig machen. Ohne Andreas Sturm, denn der hat erkannt: Ich muss raus aus dieser Kirche, weil ich meinen Glauben retten will. Weil ich Mensch bleiben will.

»Es gab für mich immer nur die römisch-katholische Kirche und mein Leben in ihr und mit ihr. Inzwischen frage ich mich schon länger, ob nicht auch ich co-abhängig bin. Co-abhängig von dieser Kirche. Dieses Bild mit der Co-Abhängigkeit kam mir in den Sinn, weil mir immer und immer wieder Menschen schreiben: 'Wegen Ihnen trete ich nicht aus der Kirche aus.' Doch kann ich das wollen?« Andreas Sturm (Amazon)

(tutut) -


ist kommunismus demokratisch?
Kommunismus ist in der Theorie radikal demokratisch, in der historischen Praxis jedoch meist antidemokratisch und diktatorisch verlaufen. Ob Kommunismus demokratisch ist, hängt also stark davon ab, ob man das ideale Konzept oder die reale Geschichte betrachtet.
Hier ist die detaillierte Aufschlüsselung, warum dieses Thema so widersprüchlich ist.
🏛️ Die Theorie (Marxismus)
In der ursprünglichen Theorie von Karl Marx und Friedrich Engels ist das Endziel des Kommunismus eine klassenlose Gesellschaft.
  • Keine Staatsmacht: Der Staat als Unterdrückungsinstrument wird überflüssig und schafft sich selbst ab.
  • Direkte Mitbestimmung: Alle Produktionsmittel (Fabriken, Land) gehören allen gemeinsam. Entscheidungen werden kollektiv und basisdemokratisch getroffen.
  • Radikale Gleichheit: Ohne wirtschaftliche Klassen gibt es keine Machtunterschiede, was die reinste Form der Demokratie ermöglichen soll.
⚒️ Die Übergangsphase („Diktatur des Proletariats“)
Marx beschrieb den Übergang vom Kapitalismus zum Kommunismus als „Diktatur des Proletariats“.
  • Missverstandener Begriff: Im 19. Jahrhundert meinte „Diktatur“ hier die Herrschaft der großen Mehrheit (der Arbeiter) über eine kleine Minderheit (die Kapitalisten) – also eine demokratische Mehrheitsherrschaft.
  • Historische Wendung: Wladimir Lenin interpretierte dies im Marxismus-Leninismus um. Er argumentierte, dass eine straff organisierte „Partei neuen Typs“ (die Avantgarde) die Führung übernehmen muss. Dies ebnete den Weg für Einparteiensysteme.
📉 Die historische Realität (Realsozialismus)
Alle Staaten, die sich im 20. Jahrhundert als kommunistisch oder sozialistisch bezeichneten (wie die Sowjetunion, die DDR oder die Volksrepublik China), entwickelten sich zu totalitären oder autoritären Diktaturen.
  • Machtmonopol: Die kommunistische Partei hatte die absolute Macht; Oppositionen waren verboten.
  • Scheindemokratie: Es gab zwar Wahlen (daher oft Bezeichnungen wie „Volksdemokratie“), aber es gab keine echten politischen Alternativen oder freien Debatten.
  • Unterdrückung: Grundrechte wie Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit wurden systematisch unterdrückt.
📊 Vergleich: Theorie vs. Praxis
Merkmal Kommunistische Theorie Historische Praxis (Realsozialismus)
Staatsform Staatenlose, freie Gesellschaft Einparteiendiktatur mit mächtigem Staatsapparat
Entscheidungen Basisdemokratisch durch die Gemeinschaft Zentralistisch durch die Parteiführung („Politbüro“)
Freiheitsrechte Maximale persönliche Freiheit Starke Einschränkung und Überwachung der Bürger
Wirtschaft Selbstverwaltung der Arbeiter Zentrale Planwirtschaft durch den Staat
🧠 Fazit
Wenn Menschen heute über Kommunismus und Demokratie diskutieren, reden sie oft aneinander vorbei. Befürworter verweisen auf die Theorie einer herrschaftsfreien Gesellschaft, während Kritiker auf die realen Verbrechen und die Unfreiheit kommunistischer Regime der Geschichte verweisen. Nach modernem westlichen Verständnis von Demokratie (Pluralismus, Menschenrechte, Gewaltenteilung) waren kommunistische Staaten im Reallabor der Geschichte nicht demokratisch.

(tutut) - Da die Kleinen sich inzwischen kaum von den Großen unterscheiden, wäre es da nicht an der Zeit, sich vom unendlichen Ballgeschiebe im Mittelfeld zu verabschieden und dieses im Fußball schnell zu überbrücken, denn Ballverlust ist Ballverlust, ob mit langem Anlauf oder schnellem Ball in Tornähe? Was meint KI? "Ihre Beobachtung beschreibt genau die taktische Entwicklung, die viele Spitzentrainer und Experten aktuell diskutieren: Die physische und taktische Angleichung von vermeintlich 'kleinen' und 'großen' Teams zwingt den modernen Fußball zu mehr Vertikalität und schnellerem Umschaltspiel.Das zähe Querspielen im Mittelfeld verliert zunehmend an Effektivität, weil defensive Ketten heute extrem kompakt verschieben. Dennoch gibt es gewichtige Gründe, warum das Mittelfeld nicht komplett übersprungen wird. Die Vor- und Nachteile der beiden Philosophie-Ansätze zeigen, warum das 'Ballgeschiebe' manchmal ein notwendiges Übel ist:

Risiko-Vergleich: Ballbesitz vs. Langer Ball
Taktischer Ansatz Vorteil Nachteil Ballverlust-Risiko
Geduldiges Kurzpassspiel (Mittelfeld-Aufbau) Maximale Spielkontrolle; Gegner muss laufen und Lücken öffnen. Höheres Risiko für fatale Ballverluste in der eigenen Hälfte. Sehr hoch bei Pressing, führt oft zu direkten Gegentoren.
Vertikales Überspielen (Langer Ball / Chip-Pass) Schnelle Überbrückung; Ballverlust passiert weit weg vom eigenen Tor. Geringe Erfolgsquote bei der Ballannahme; ständige Defensivarbeit nötig. Extrem hoch im Angriffsdrittel, führt zu schnellen Ballwechseln.

Der moderne Kompromiss: Der'funktionale' Ballbesitz. Die besten Teams der Welt kopieren heute nich mehr das extrem geduldige Passspiel vergangener Tage. Stattdessen nutzen sie das Mittelfeldspiel als Köder. Der Ball wird so lange in den eigenen Reihen zirkuliert, bis der Gegner ungeduldig wird, herausrückt und Räume öffnet. Erst in diesem Moment erfolgt der explosive, vertikale Pass in die Tiefe.Reines Ballgeschiebe ohne Raumhttps://neuebuergerzeitung.de/wp-content/uploads/2026/07/fussballfan-713x800.jpggewinn gilt also auch unter modernen Trainern als überholt – das Ziel ist heute immer die kontrollierte, aber maximale Beschleunigung im richtigen Moment". Gut, dass es deutschen Blut -und Boden-Kick gibt. Da weiß man, was Sache ist, statt Gauchos gegen Pyramiden. "WFV-Pokal: Anspruchsvolle Aufgaben und ein Freilos - Der Württembergische Fußball-Verband hat die ersten drei Runden im Verbandspokal ausgelost. In der ersten Runde kommt es auch zu einem Derby im Fußballbezirk Schwarzwald/Zollern". Was ist denn schon Paraguay? "So treffen zum Auftakt in die neue Runde des WFV-Pokals in Gruppe 3 die SGM Deißlingen/Lauffen und der VfL Mühlheim aufeinander. Die Kontrahenten kennen sich noch aus der Saison 2024/25, in der die beiden Klubs die Bezirksliga-Meisterschaft unter sich ausmachten – mit besserem Ausgang für Mühlheim. Deißlingen/Lauffen folgte dem Rivalen nun mit einem Jahr Verspätung in die Landesliga. Am 26. Juli (15.30 Uhr) kommt es in Deißlingen zum Wiedersehen".Sepp Herberger erklärte den Fußball durch bahnbrechend einfache, psychologische Lebensweisheiten, die als „Herberger-Phrasen“ in die deutsche Kultur eingingen. Seine Erklärungen reduzierten die Komplexität des Sports auf logische Kernwahrheiten, um seinen Spielern mentale Stärke und strategischen Fokus zu vermitteln. Er nutzte vor allem vier grundlegende Prinzipien, um das Spiel zu definieren„Der Ball ist rund.“ – Damit erklärte er die permanente Unberechenbarkeit des Spiels, da ein runder Ball in jede Richtung springen kann. „Ein Spiel dauert 90 Minuten.“ – Diese Weisheit mahnte zu ununterbrochener Konzentration und Ausdauer bis zum Schlusspfiff.Die taktische und mentale Einstellung - „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ – Ein Grundsatz für professionelle Regeneration und die sofortige Fokussierung auf die nächste Aufgabe. „Der nächste Gegner ist immer der schwerste.“ – Herberger nutzte dies, um Überheblichkeit und Unterschätzung bei seinen Mannschaften konsequent zu verhindern.„Das Runde muss ins Eckige.“ – Die ultimative Reduzierung des Spielziels auf das Wesentliche: Effizienz vor dem Tor.Die soziale Komponente - „Elf Freunde müsst ihr sein.“ – Für Herberger funktionierte Fußball nur über das Kollektiv. Er setzte bedingungslosen Teamgeist und Kameradschaft über individuelle Star-Allüren. Das Prinzip der Faszination - „Die Leute gehen ins Stadion, weil sie nicht wissen, wie es ausgeht.“ – Er definierte Fußball als das perfekte Drama, dessen Spannung rein aus der Ungewissheit des Ergebnisses resultiert.Ergänzend betrachtete Herberger den Ball als das dynamischste Element des Spiels, was er mit dem Satz „Der Ball hat immer Luft“ oder „Der schnellste Spieler ist der Ball“ untermauerte, um schnelles Passspiel einzufordern. Durch diese prägnanten Formeln schaffte er eine universelle Fußballphilosophie, die bis heute im Deutschen Fußballmuseum und im täglichen Sprachgebrauch fortlebt.

Volle Auftragsbücher
Waffenhersteller Heckler & Koch investiert über 230 Millionen Euro: Ausbau am Hauptsitz in Oberndorf am Neckar
Heckler & Koch investiert Hunderte Millionen in die Zukunft auch an seinem Stammsitz in Oberndorf am Neckar. International will der Waffenhersteller seine Wettbewerbsfähigkeit festigen...
(swr.de. Ballermann Deutschland,)

Minister fordert bundesweit einheitliche Regeln
Polizei in BW nennt künftig die Nationalität von Tatverdächtigen
Von Diebstahl über Körperverletzung bis zum Mord: In Baden-Württemberg soll die Polizei künftig die Nationalität von Verdächtigen immer nennen. Innenminister Hagel will bundesweit einheitliche Regeln..
(swr. Kultur. Aber: Polizei ist Ländersache.)

Bundeswehr rüstet auf
Wird Sigmaringen wieder zum Bundeswehrstandort?
Die Bundeswehr sucht derzeit nach neuen möglichen Standorten für den Wehrdienst. In der engeren Auswahl ist auch eine ehemalige Bundeswehrkaserne in Sigmaringen...
(swr.de. Bis zum nächsten Zapfenstreich?)

Neue Technik im Test
Wenn Handwerker fehlen: Malerroboter erstmals auf Baustelle in Baden-Württemberg
Fenster kann er noch nicht erkennen, aber der erste Eindruck ist gut: Erstmals wird ein Malerroboter auf einer Baustelle in Baden-Württemberg getestet. Dem Handwerk fehlt Personal...
(swr.de. Wann mischen sie die Politik auf?)

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NACHLESE
Widersetzen: „Jede Aktionsform zählt“
Die Gefahr von links: NGO droht offen mit Gewalt
Von Klaus-Rüdiger Mai
Der Skandal ist nicht, wenn ein paar junge Leute sich wichtig nehmen und politischen Unfug erzählen. Der Skandal ist, sie gehören zum tiefen NGO-Staat und wollen ihre Vorstellung abseits von Demokratie geradezu putschistisch durchsetzen – wo ständig vor der Gefahr von rechts gewarnt, während tatsächliche linke Gewalt verharmlost wird..
Tichys Einblick.Nazis.)
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EU-Parlament stimmt für Verbotsverfahren der AfD-Europapartei
Das EU-Parlament hat am Dienstagabend in Straßburg mit 414 zu 224 Stimmen für die Einleitung eines Prüfverfahrens gegen die ESN („Europa Souveräner Nationen“) – die Partei der AfD auf europäischer Ebene – gestimmt. Es droht der Entzug von Millionen Euro und am Ende gar das Verbot der AfD-Partei. Die unter Beschuss stehende ESN-Fraktion selbst verhält sich dabei erstaunlich ruhig. Die EU behauptet, Social-Media-Beiträge einzelner Abgeordneter aus Polen, der Slowakei oder Bulgarien sollen „gegen die Werte der EU“ verstoßen. Sie bilden die Grundlage für das Parteiverbotsverfahren, das von Abgeordneten aus den Reihen der Grünen, der Linken und der Sozialdemokraten initiiert wurde. Dabei handelt es sich allesamt um zulässige politische Äußerungen zu Remigration oder Kritik an Regenbogenveranstaltungen. Kritiker schlagen Alarm: Das Verbotsverfahren richte sich gegen das freie Mandat, die Meinungsfreiheit und den Gleichheitsgrundsatz.Angesichts der Bedrohungslage erstaunt die Untätigkeit der ESN-Führung. Weder der bulgarische Vorsitzende der ESN-Partei, Stanislav Stoyanov, noch der Vorsitzende der ESN-Gruppe im EU-Parlament, René Aust, sahen sich veranlasst, eine Gegenwehr zu organisieren. Stoyanov erklärte gegenüber der „Welt“, dass „die ESN keine Eingriffsmöglichkeit in die Mitgliedsparteien“ habe. Auch Aust sah vor der Abstimmung keine Notwendigkeit, hinter den Kulissen Mehrheiten gegen das Verfahren zu schmieden. Nun rächt sich, dass die AfD wesentliche Posten sowohl in der EU-Fraktion als auch in der ESN-Partei an ausländische Kleinstparteien verschenkt hatte. Dabei wurden alle schon letztes Jahr gewarnt: Da musste die ESN-Partei fast die Hälfte aller ihr zur Verfügung stehenden Mittel an die EU zurückzahlen, weil sie es verbummelt hatte, das Geld auszugeben. Eine Million Euro sind im Vorjahr so verfallen. Geld, das im Parteienvorfeld bei Medien und Aktivisten zur Unterstützung der Sache dringend hätte gebraucht werden können.Bis Dezember soll eine „Expertenkommission“ der EU-Aufsichtsbehörde APPF das Verbot prüfen. Das Gremium besteht aus sechs Mitgliedern. Je zwei von ihnen wurden durch Rat, Kommission und Parlament ernannt. Danach kann drei Monate lang Einspruch durch die EU-Institutionen erhoben werden. Der Ausgang scheint aber schon jetzt klar…
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Wer eine Fraktionschefin und AfD-Politikerin als Covergirl diffamiert, diskreditiert sich selbst, Herr Spahn. Weshalb sollen Frauen eine CDU wählen, die sich am Nasenring durch die Manege ziehen lässt, das Land gemeinsam mit der SPD in den Abgrund führt und wie wildgeworden gegen die Opposition keilt? Das ist keine Politik im Sinne des Souveräns. Es ist erbärmlich.
(Leser-Kommentar, welt de)
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Honeckers Erben
Die CDU/CSU-Chatkontrolle kommt
Das EU-Parlament hat die Chatkontrolle im Eilverfahren durchgewunken. Manfred Webers EVP und die CDU/CSU stehen dabei ganz klar im Zentrum. Für die Union als Honeckers Erben wird der digitale totalitäre Kontrollstaat zum finalen Sargnagel.
VON Sofia Taxidis
(Tichys Einblick. C wie Communism.)

DER PODCAST AM MORGEN
VW ohne Entscheidung, EU mit CDU/CSU-Chatkontrolle, Berlin ohne Krisenplan – TE-Wecker am 10. Juli 2026
Von Holger Douglas
+++ VW vertagt Werksschließungen und Stellenabbau +++ CDU/CSU setzen Chatkontrolle im EU-Parlament durch +++ Mecklenburg-Vorpommern: Schwesigs Macht hängt an fünf Prozent für die Grünen +++ Blackout-Bericht: Berlin war nur knapp an der Katastrophe vorbei +++ Tichys Rechtsstaat: Wo endet Protest, wo beginnt Nötigung? +++ Blackout in Berlin – Hauptstadt vor dem Aus +++ Killarney: Mordfall einer Mutter und die Asyldebatte +++ Gauweiler verteidigt Infantino: Fußball ist kein Hörsaal +++ Energiewende-Wetterbericht +++.
(Tichys Einblick. Krise spricht deutsh.)

Analyse von Ulrich Reitz
Bierdeckelmann Merz lobt auf einmal höhere Steuern
Der Bundeskanzler hat sich mit einer Regierungserklärung in die Sommerpause verabschiedet. Dabei hat er einen bemerkenswerten Satz gesagt, und zwar über die Steuerreform. Merz geht dabei ein auf die Erhöhung der Reichensteuer, die er eigentlich nicht wollte. Sein Satz lautet: „Ich halte das für verträglich, es so zu machen – es ist auch ein Schritt für soziale Gerechtigkeit in diesem Land.“ Vor und nach der Wahl hatte Merz versprochen, es werde keine Steuererhöhungen geben. Zuletzt hatte er – gleich mehrfach - versprochen, es werde keine Erhöhung des Spitzensteuersatzes geben. Nun aber ist es der SPD gelungen, oberhalb des Spitzensteuersatzes noch einen „Superreichensteuersatz“ zu erfinden, wofür sie sich auch in dieser Bundestagsdebatte feierte. Bei der Einführung dieses Superreichensteuersatzes hat die Union mitgemacht, und sie findet das auch richtig...
(focus.de. Alle sind gleich arm.)

Auspressen wie die Zitrone
Bürger sind zum zahlen da, Walleri und Wallera
Von Fritz Goergen
Der Arbeitsbürger ist die natürliche Ressource der politischen Klasse, die aber anders als Kohle mit der Steuer auf Steuern die Kohle mehrfach nutzt: mit dem Steuer-auf-Steuer-Effekt als Rasenmäher über alles hinweg..
(Tichys Einblick. Sauer und lustig.)

Drohschreiben gegen Apollo News: Der nächste Angriff der Antifa
Die Antifa-Angriffe gehen weiter: Mit einem brutalen Schreiben werden die Mitarbeiter von Apollo News auf der linksextremen Plattform Indymedia bedroht. Außerdem geht es bei Mannhart direkt um ein irres Interview von Widersetzen-Gesicht Noa Sander..
(apollo-news.de.  Schützt das die Verfassung?)

Berichten für die Mächtigen
Von Vera Lengsfeld • Propaganda-Lügen deutscher Medien liegen inzwischen wie Mehltau über dem Land und ersticken still und effizient die Voraussetzungen für eine freie, demokratische Debatte. Dabei zehren insbesondere die Staatsvertrags-Medien noch von ihrem früheren Ruf als unparteiische Berichterstatter. .
(achgut.com. Wo kein Richter, nur Dichter.)

Vorstand scheitet mit Sparplan
VW kürzt Modellpalette um bis zu 50 Prozent
VW macht nach der Sitzung seines Aufsichtsrates zu möglichen Einsparungen weiter keine Angaben zu möglichen Werksschließungen und Stellenabbau. Die Modellpalette werde allerdings schrittweise um bis zu 50 Prozent gekürzt..
(focus.de. Halbe Autos und gekürzte Wörter?)

Henryk M. Broder
„Deutschland ist wirklich bunter und jünger geworden – und beides nicht zu seinem Vorteil“
Im Jahr 2025 gab es in Deutschland mehr als 750 Gruppenvergewaltigungen. 53 Prozent der Tatverdächtigen hatten keinen deutschen Pass. „Es ist ein Skandal, dass diese Zahl auftaucht, aber eigentlich nicht wahrgenommen wird“, so Kolumnist Henryk M. Broder...
(welt.de. Kindisch geht das Land unter.)

Der geniale Schulze-Plan: Weiterregieren ohne Wahlen
Von Peter Grimm • So kann man „Unsere Demokratie“ auch verteidigen. Sachsen-Anhalts CDU-Ministerpräsident Sven Schulze hat die Lösung: einfach auf Wahlen verzichten! Das kann sich aber auch als Sockenschuss erweisen. .
(achgut.com. Das gab's schon, nun kommt es wieder.)

Vor Abstimmung im Bundestag
Brisantes GKV-Detail – Kassen müssen Mitglieder nicht mehr über Beitragssteigerungen informieren
Union und SPD streichen im Sparpaket für die Krankenkassen die Pflicht, Mitglieder über steigende Zusatzbeiträge zu informieren. Die Grünen sehen darin einen Trick, um Beitragserhöhungen unbemerkt durchzusetzen...
(welt.de. Kasse machen ist gesund.)

Während Bundestag verzichten will
So krass erhöhen sich die Diäten der Landtagsabgeordneten
Die Bundestagsabgeordneten möchten am Freitag ihre Diätenerhöhung aussetzen. Doch wie sieht es auf Landesebene aus? Wer verdient am meisten?
(Junge Freiheit. Schweigen ist Geld.)

Neukölln
Schulleiter berichtete über Angriff in Berliner U-Bahn – jetzt wurde Strafbefehl gegen ihn erlassen
Hudhaifa Al Mashhadani, Leiter der Deutsch-Arabischen Schule, ..
Im November 2025 soll ein Mann Hudhaifa Al-Mashhadani beleidigt und angegriffen haben – mutmaßlich, weil er sich gegen Islamismus einsetzt. Die Justiz kommt zu einem anderen Schluss..
(welt.de. Berliner Luft raus?)

„Aussteigerhilfe Rechts“
So teuer ist Niedersachsens Medienpranger für den Steuerzahler
Vorerst ist der vom Niedersächsischen Justizministerium betriebene Medienpranger vom Netz. Doch was kostet die Behörde, die freiheitlich-konservative Medien unter Rechtsextremismus-Verdacht stellt, den Steuerzahler? ..
(Junge Freiheit. Karles Murks.)

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) unterstellt der AfD, bei einer Machtübernahme die Berufungsregeln für Gerichts- und Polizeipräsidenten politisch umzubauen. In Sachsen-Anhalt sei Sven Schulze „der richtige Mann für Stabilität“..
(Junge Freiheit. Der wüste Kommunismus lebt.)

Keine Erholung in Sicht
Deutschlands Unternehmen gehen immer häufiger pleite: Von April bis Juni gab es laut dem Leibniz-Wirtschaftsinstitut in Halle so viele Insolvenzen wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Eine Besserung ist demnach nicht in Sicht..
(Junge Freiheit. Deutschland ist Spitze.)

Wahl oder nicht Wahl – ist das wirklich die Frage?

Von RAINER K. KÄMPF

Na ja, eines muß man ihnen ja lassen: Sie verharren nicht in der Karnickelnummer und stieren paralysiert den unabwendbaren Ereignissen entgegen. Mag dahingestellt sein, wie wir es werten. Sicher weniger gesunder Kampfgeist als das erbärmliche Zappeln am Rande des verdienten Abgangs.

Sven Schulze (CDU), Noch-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, verkündete am Dienstag bei Markus Lanz, er gehe davon aus, daß es nach den Wahlen zum Landtag keine anschließende Wahl eines neuen Regierungschefs geben werde.

„Ich bin sicher, es wird erst mal gar keine Wahl geben“, verkündete er das Credo UnsererDemokraten™ vorerst. Zugegeben, das hätte einen gewissen Charme und müßte nicht zur Folge haben, daß sich der Kanzler genötigt sähe, eine nicht gefällige Wahl rückgängig zu machen.

Ob er zu dieserm Zeitpunkt in Afrika weilen würde, konnte noch nicht eruiert werden.

Sven Schulze, mit dem Prädikat so unbedeutend, daß er bisher vollkommen skandalbefreit durch die politische Landschaft geisterte, ließe also die Würde des Amtes mit ihm in der Bedeutungslosigkeit versinken. Ob sich diese vom Größenwahn geschwängerte Vision in der Realität bestätigen wird, steht bisher in den Sternen. Die Tatsache allerdings, daß solche Phantasten höchste Ämter im Land einnehmen und von einem großen Teil des Wahlvolkes immer wieder bestätigt und getragen, läßt die begründete Befürchtung zu, daß unser Land unter eben keinem guten Stern steht.

In Meck-Pom geht man die Sache offenbar ganz anders an. Verschwörungstheoretisch bestens vorbelastet, kann angenommen werden, die Nordlichter sollen auf eine knappe rot-rot-grüne Chaosregierung vorbereitet werden. Wundersamerweise wird ein prognostizierter Stmmenzuwachs für SPD und Grüne herbeigeschrieben. Könnte schon sein, so nach 22 Uhr und erfolgter Auszählung der Briefwahlstimmen.

Gut zwei Monate müssen wir noch warten, um zu erleben, wie Deutschland in einem Herbst der Entscheidungen sein Gesicht ändern wird. Im besten anzunehmenden Fall zum Guten in eine verdiente Zukunft um im gegenteiligen zur dann wohlverdienten Neuauflage des Untergangs. Oder aber es stellt sich die Frage, ob sich der resilienzprogrammierte Mitteldeutsche ins Bockshorn jagen lassen wird.
(pi-news.net)

Der Kollaps der DB geht dem Kollaps von Deutschland voraus

Von Vera Lengsfeld

Am Freitag, dem 26. Juni, habe ich ein (lebens?)gefährliches Abenteuer gewagt. Trotz eindringlichster Warnungen meiner Wetter-App – Warnstufe Rot für hohe Temperaturen, Alarmstufe: Hoch – deutliche Gefahr für Leben oder Besitz – machte ich mich per DB auf den Weg nach Berlin. Um 7 Uhr hatte die Temperatur 19 °C betragen, als ich auf dem Bahnsteig stand, um 10.00 Uhr waren es 22 °C.

Die Einfahrt des Regionalzuges, der mich nach Halle bringen sollte, wurde pünktlich angesagt, der Zug kam aber erst sechs Minuten später. In Halle, wo ich elf Minuten Umsteigezeit hatte, musste ich einen sehr schnellen Schritt vorlegen, um den ICE zu erreichen. Laut Bahn-App sollte der pünktlich sein, war er aber nicht. Laut Anzeige am Bahnsteig sollte er statt 11.12 Uhr erst 14.03 Uhr kommen. Auch der ICE nach Hamburg war mit mindestens 45 Minuten Verspätung angezeigt.

Ich ging also zum Asiaten in der Bahnhofshalle, um Mittag zu essen. Als ich fertig war, stand die als verspätet gemeldete Abfahrt des ICE nach Hamburg kurz bevor. Aber auf dem Bahnsteig bekam ich die Mitteilung, dass der Zug auf Perron 9 in der anderen Halle stand. Ich hetzte hin, der ICE stand auch da, aber keineswegs abfahrbereit.

Ich fand einen Platz zwischen Schülerinnen in einem Waggon ohne Klimaanlage. Erst hatte das Personal diesen Waggon räumen wollen, hätte die Leute in dem vollen Zug aber nicht untergekriegt. Also wurden gratis Wasser und herzförmige Kekse („Für unsere Lieblingspassagiere!“) hingestellt.

Eines der Mädchen war so nett, mir Wasser und Kekse zu holen. Ich versuchte, mir mit meinem Hut Luft zuzufächeln, was wenig wirkungsvoll war. Da erbarmte sich meine Sitznachbarin und wandelte meinen Wasserpack in einen höchst wirkungsvollen Fächer um. Dank des Wedelns mit dem Fächer überstanden wir die Fahrt nach Berlin unbeschadet. Nur lesen hatte ich nicht können, denn das störte bei der händischen Hitzebekämpfung.

Mit nur anderthalb Stunden Verspätung war ich noch rechtzeitig bei meinem Termin, denn zwei Züge früher zu nehmen als nötig, ist seit Langem fester Bestandteil meiner Reiseplanung.

Das Dilemma hatte übrigens in München begonnen. Als der Zug abfahren sollte, stellte man fest, dass der zweite Zugteil gar nicht da war. Es dauerte eine Stunde, bis er gefunden und angekoppelt war.

Mein Termin war schneller zu Ende als vorgesehen. Beschwingt eilte ich durch die Hitze zur U-Bahn, in der frohen Erwartung, zwei Züge früher losfahren und statt nach Mitternacht schon um 22.30 Uhr zu Hause sein zu können.

Es erwartete mich aber am Hauptbahnhof das absolute Chaos. Wegen eines Defekts an einer Weiche in Gesundbrunnen waren alle Züge Richtung München, Nürnberg oder Frankfurt mit Verspätungen bis zu zwei Stunden angezeigt. Bei dem, den ich nehmen wollte, sah es anfangs so aus, als käme er lediglich 20 Minuten später, das änderte sich aber, während wir warteten.

Der Bahnsteig war knüppeldick voll, manche standen seit über zwei Stunden. Es kamen pausenlos Durchsagen: „Information zu ICE …“, die aber keine Information boten, wann wir auf einen Zug hoffen könnten. Alle anderen Züge, die ankamen, zum Beispiel nach Prag oder der Personenzug nach Leipzig, kamen mit großer Verspätung. Der nach Prag stand zehn Minuten, nachdem die Türen bereits geschlossen waren, immer noch da. Zwei Bahnmitarbeiter führten hektische Gespräche mit ihren Handys, bis endlich das Okay für die Abfahrt kam.

Ich stand inzwischen auch schon eine Stunde herum, als mir junge Leute ihren Sitzplatz förmlich aufdrängten. Andere Sitzende folgten diesem Beispiel, und so bekamen mehrere betagte Herrschaften Gelegenheit zum Sitzen. Ich begann inzwischen um meinen Anschluss in Halle zu fürchten. Wenn der letzte Zug Richtung Heimat weg war, was dann?

Da fuhr ein Personenzug nach Zürich ein. Auf der Anzeige stand, dass er auch in Halle halten würde. Ich wusste nicht, ob ich der Anzeige trauen konnte, stieg mit dem Mut der Verzweiflung trotzdem ein. Der Zug war fast leer, füllte sich aber schnell mit gestrandeten Reisenden, die wie ich hofften, irgendwie weiterzukommen. Er fuhr fast pünktlich ab, hielt aber unterwegs an jeder Milchkanne. Vor Bitterfeld verlangsamte er plötzlich sein Tempo und kam sechs Minuten zu spät im Bahnhof an.

In Halle hätte ich elf Minuten Umsteigezeit gehabt. Als wir ankamen, waren es noch fünf Minuten. Mein Anschluss stand in der anderen Halle, weit hinten. Meine App war der Meinung, dass ich es nicht schaffen würde, konnte aber keine Alternative mehr anbieten. Ich hatte nur die Möglichkeit, die Herausforderung trotz der angedrohten Lebensgefahr anzunehmen, rannte durch die Hitze der Nacht und kam mit Herzrasen, aber rechtzeitig an. Ich saß gerade, als der Zug schon anfuhr. Dass er unterwegs stehen blieb, weil sich wegen einer nicht genannten Ursache die Strecke auf ein Gleis verengt hatte und sich ein Zugstau gebildet hatte, störte mich nicht weiter. Hauptsache, ich kam schließlich an.

Als ich im Auto saß, mit dem ich den Rest der Strecke bewältigte, war es nach Mitternacht. Im MDR Kultur lief die Sendung für Nachtschwärmer, die ich noch nie gehört hatte, denn ich liege um 23.00 Uhr im Bett. Der Vollmond schien durchs Fenster, der Moderator plauderte mit Hörerinnen, die ihn angerufen hatten. Eine erzählte, dass sie in ihrer Wohnung in Leipzig 31 °C gemessen hätte, aber ihr bester Freund, der Ventilator, ihr beistehe. Sie hatte von der Kampagne, die gegen Ventilatoren läuft, noch nichts mitbekommen.

In den Nachrichten wurde gemeldet, dass Rettungskräfte Menschen aus ihren überhitzten Wohnungen befreien mussten. Die hatten wohl das Gebot, keinen Ventilator einzusetzen, strikt befolgt.

In Deutschland ist es ja auch möglich, dass man eine Krankenstation, in der Patienten liegen, die sich von einer Herz-OP erholen, auf 38 °C aufheizen lässt. Während die Herzpatienten dem hilflos ausgeliefert sind, hätten die Wohnungsinhaber sich selbst helfen können: Vorhänge zuziehen und befeuchten, Waschbecken oder Badewanne mit kaltem Wasser füllen, feuchte Tücher im Zimmer aufhängen, kalte Unterarmbäder machen. Das habe ich von meiner Großmutter gelernt, die noch keinen Ventilator hatte.

Stattdessen habe ich den fatalen Eindruck, dass es möglichst viele Hitzeopfer geben soll, damit die gescheiterte Klimapolitik, die von der Bevölkerung immer weniger akzeptiert wird, weitergeführt werden kann.

Nach der DB konnte man 1988 noch die Uhr stellen. Heute ist sie ein dysfunktionales Unternehmen, das ein Menetekel für den kommenden Kollaps Deutschlands ist, wenn nicht endlich die ideologische Politik durch eine Politik der Vernunft ersetzt wird.
(vera-lengsfeld.de)

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