Wider die multiethnische Nation
Von RAINER K. KÄMPF
Als Thilo Sarrazin vor 16 Jahren davor warnte, unser Vaterland könne sich mangels Selbstbewußtsein und frenetischer Unterwerfung selbst abschaffen, ging er wohl kaum davon aus, nicht einmal eine Generation später bestätigt und selbst abgehakt zu sein.
Dennis Radtke (CDU), Mitglied des Europäischen Parlaments, hat Deutschland schon aufgegeben und Güner Balci in der WELT nutzt die Vorlage, um über die Mutation unserer alten Heimat zu einer „multiethnischen Nation“ zu sinnieren. Die Vielfalt in den großen Städten, die so schön sei und so viel zu bieten habe, lockt zu ihrer Erbauung immer mehr Nachschub an.
Dummerweise gibt es Menschen hier im Land, die den Wandel unseres Gemeinwesens hin zu einer billigen Absteige des internationalen Präkariats weit weniger romantisch finden. Ihrer Auffassung nach kleingeistige tumbe Rechte, die den Segnungen der feindlichen Übernahme dumm gegenüberstünden.
Das stimmt natürlich. Es ist gut so und wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch weiter manifestieren. Ob es wirklich dumm ist, wird die Zukunft zeigen.
Das, was sich in Mitteldeutschland als „rechter Rand“ etabliert, ist keine Randerscheinung, sondern DNA, Herz und Seele der wehrhaften Gesellschaft. Der Menschen, denen die „multiethnische Nation“ einen Schauer über den Rücken jagt und die nicht bereit sind, ihr Vaterland, ihre Heimat und ihre Kultur auf dem Schafott der kulturellen und ethnischen Beliebigkeit zu opfern.
Es gibt tatsächlich nicht wenige unter uns, denen das Stadtbild der 1970er-Jahre weitaus lieber war als die verkommenen und verwahrlosten Slums von Berlin, Frankfurt/Main oder Duisburg heute.
Die Aufgabe und den Verlust der deutschen Identität, sehen wir eben nicht als „Reifeprüfung demokratischen Bewusstseins“, sondern als das, was es ist: Die feige Kollaboration und den Verrat an der Nation.
Unsere Reife allerdings wird gerade geprüft und wir werden sie unter Beweis stellen: summa cum laude!
(pi-news.net)
