Springe zum Inhalt

Gelesen 7. 9. 26

(tutut) - Die Geschichte lehrt, wie man sie fälscht, sagt der Pole Lec. Welche Geschichtsschreibung hätten wir denn gern, mit Auslassungen, die oft mehr sagen als ein ganzes Sammelsurium, was ist wichtig bei Geschichtsschreibung, was kann vernachlässigt werden? "Der polnische Satiriker Stanisław Jerzy Lec traf mit seinem Zitat einen wunden Punkt: Geschichtsschreibung ist selten ein neutrales Foto der Vergangenheit, sondern oft ein gemaltes Bild",  erklärt KI.  So wird mancher Nachkriegspolitiker zum Superdemokrat, lässt man seine Vorgeschichte weg. "Gute Geschichtsschreibung sucht nach der Wahrheit, auch wenn sie diese nie ganz erreicht. Folgende drei Säulen sind dabei entscheidend: Vielfalt der Quellen: Historiker müssen Briefe, Akten, Tagebücher und Funde prüfen. Sie dürfen sich nicht nur auf Berichte der Gewinner verlassen. Der historische Kontext: Ereignisse müssen aus ihrer eigenen Zeit heraus verstanden werden, nicht mit den moralischen Vorstellungen von heute. Transparenz der Methode: Ein Historiker muss offenlegen, woher seine Informationen stammen und warum er bestimmte Schlüsse zieht. Was kann vernachlässigt werden? Geschichte kann nicht jedes Detail bewahren, da die Datenflut zu groß wäre. Folgende Dinge treten in den Hintergrund: Zufällige Alltagsdetails: Die Farbe der Socken

eines Königs ist egal, es sei denn, sie hatte eine politische Bedeutung. Sackgassen ohne Wirkung: Ereignisse oder Ideen, die keinerlei Einfluss auf die Folgezeit hatten, werden oft aussortiert. Reine Gerüchte: Behauptungen ohne Beweise oder zweite Quellen fallen aus der seriösen Geschichtsschreibung heraus. Die Macht der Auslassung: Wie Lec richtig andeutet, ist das Weglassen oft das mächtigste Werkzeug der Manipulation. Durch das bewusste Verschweigen von Ereignissen – wie etwa Verbrechen der eigenen Nation – entsteht ein völlig verzerrtes Bild. Ein 'Sammelsurium' an unwichtigen Fakten wird manchmal sogar genutzt, um die wirklich entscheidenden Lücken in einer Erzählung zu tarnen". Einer der Geschichte studiert hatte, war Bundeskanzler Helmut Kohl. Er  war überzeugt, dass man ohne den Bezug zur Geschichte nicht politisch tätig sein kann.Jede Generation mache zwar ihre eigenen Fehler, doch man könne und müsse aus der Geschichte lernen. Er betonte wiederholt, dass die Deutschen die Lektionen der Geschichte verstanden hätten und von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen dürfe. Da hat er sich wohl getäuscht. Deshalb findet offenbar sein Grab in Speyer nicht die verdiente Ruhe. Was würde er wohl sagen, wenn er dies lesen müsste von frau in einer "Zeitung für christliche Kultur und Politik" über Sachsen-Anhalt mit seinen nur 2,1 Millionen Einwohnern bei abnehmender Tendenz: "Die Lage ist in der Tat verfahren. Einerseits zeichnet sich diese klare Mehrheit für eine rechtsextreme Partei ab, die kein Demokrat in einer Machtposition haben will. Andererseits fühlt es sich dennoch wie eine Missachtung des Wählerwillens an, wenn die Zustimmung zu einer Partei so eindeutig ist, wie es im Falle der AfD zu sein scheint. Für die CDU könnten die Wahlen im Osten auch parteiintern zur Zerreißprobe werden. 2018 hat sie in einem Parteitagsbeschluss jede Zusammenarbeit mit der AfD und der Linken ausgeschlossen, aber das scheint in der politischen Praxis zunehmend weniger für den linken Rand zu gelten". Lieber C wie Communism statt Christlich? Was versteht sie denn unter Demokratie? Etwa DDR?

++++++++++++++++++++++

Merz ist vorbei

Wahl Sachsen-Anhalt (Hochrechnung)

(bild.de)

+++++++++++++++++++++

Bundesregierung plant "Cyberdome"
Özdemir fordert "Hochdruck" beim Schutz sicherheitsrelevanter Infrastruktur
In vier Bundesländern waren Umspannwerke das Ziel von Brandstiftung. BW-Ministerpräsident Özdemir ruft zu schnellem Handeln auf. Die Bundesregierung kündigt Maßnahmen an..
(swr.de. Wann ruft er grüne Kommunisten zur Vernunft?)

Weinbau in BW im Wandel
Immer mehr Weinberge ohne Reben: Warum viele Winzer aufgeben
Steigende Kosten und der Klimawandel machen den Winzerinnen und Winzern zu schaffen. Manche geben auf, andere suchen nach Lösungen, um ihre Reben widerstandsfähiger zu machen..
(swr.de. Wie die grünen Propheten befehlen.)

Verhütet Grundgesetz Scharia?
(gh) - Eine Prognose geht von muslimischer Mehrheit in Deutschland ab 2050 aus. Die Geschichte des muslimisch beherrschten Spaniens (Al-Andalus) zwischen dem 8. und 15. Jahrhundert lässt sich nicht als Blaupause auf moderne Staaten übertragen, mrint Ki.In der mittelalterlichen islamischen Rechtsordnung gab es den sogenannten Schutzstatus (Dhimma) für Christen und Juden. Diese mussten eine Sondersteuer (Dschizya) entrichten, erhielten im Gegenzug Schutz für Leib und Leben sowie das Recht auf eigene Religionsausübung, waren jedoch rechtlich mindergestellt.Historiker betonen jedoch, dass diese mittelalterlichen, imperialen Strukturen nicht mit den Mechanismen moderner demokratischer Gesellschaften vergleichbar sind.Deutschland sei ein säkularer Verfassungsstaat. Das Grundgesetz verankere unveräußerliche Grundrechte, darunter:Die Glaubens- und Gewissensfreiheit. Das deutsche Rechtssystem basiere auf demokratischen Prinzipien und dem Selbstbestimmungsrecht, nicht auf religiösen Gesetzen. Die Einführung religiöser Abgaben wie einer mittelalterlichen Minderheitensteuer für Nicht-Muslime sei im Rahmen des Grundgesetzes rechtlich ausgeschlossen. Ist KI so naiv, anzunehmen, dass das Grundgesetz nicht zu ändern wäre? Geschieht doch selbst nach Belieben alle paar Momente. Wozu sollten Moslems das Grundgesetz brauchen, wenn sie die Scharia haben.

***************
DAS WORT DES TAGES
Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand.
(Ludwig Thoma)
***************

Alle Zeichen stehen auf schwarzrotrotgrün
Söder bestätigt indirekt: wer CDU in Sachsen-Anhalt wählt, wählt Linke
Von Klaus-Rüdiger Mai
Markus Söder sagt vor der Wahl in Sachsen-Anhalt offen, wohin die Reise der Union geht: lieber mit der SED-Linken als mit der AfD. Die Brandmauer wird damit endgültig zum Machtkartell gegen den ausdrücklichen Wählerwillen. CDU und CSU betreiben unbeirrt und mit Volldampf ihre politische Selbstzerstörung..
/Tichys Einblick. 1990 hatte der Sozialismus gewonnen, als des Teufels Großmutter kam.)

DER PODCAST AM MORGEN
Sachsen-Anhalt rechnet ab, und Merz redet über die Brandmauer – TE-Wecker am 6. September 2026
Von Holger Douglas
Politiker, sogenannte Prominente und Aktivisten reisten nach Sachsen-Anhalt, um vor der AfD zu warnen. Über hohe Energiepreise und die Sorgen der Pendler sprachen sie nicht. Die einen brachten Stars und Moralappelle – AfD-Spitzenkandidat Siegmund brachte eine Tankquittung. Denn eine Brandmauer füllt keinen Tank. Warum Sachsen-Anhalt anders wählen könnte..
(Tichys Einblick. Das Volk aber hat keine Wahl. Was wieder mal zu beweisen war.)

Nur ein Wahltag, aber ein Tag der Wahl:
Die verlorene Leichtigkeit des Seins
Von Klaus-Rüdiger Mai
Wenn die Leichtigkeit des Seins endet, beginnen Diktaturen. Es scheint so zu sein, dass am Anfang des besten Deutschlands, das wir je hatten, eine Demonstration stand, wie am Ende des besten Deutschlands, das wir je hatten, ein Aufmarsch steht..
(Tichys Einblick. Im Land der Frühaufsteher schlafen die Spätmerker.)

Historiker gegen die AfD
Tagtäglich ist es kurz vor 1933
Wie sich die Hysterie über heutige Parallelen zur Weimarer Republik unter Historikern ausbreitet, ist erschütternd. Das Geraune vom „neuen 1933“ offenbart nicht nur NS-Verharmlosung..
(Junge Freihet.Hysteriker.)

Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 36 – Wissen Demente, was sie wählen? Und wie oft?
Von Stephan Paetow
Diese Frage muss offenbleiben, auch wenn die Staatsanwaltschaft Dessau meint, bei der Stimmabgabe für eine Demente liege kein Vergehen vor..
(Tichys Einblick. Müssen die es wissen?)

Schockierende Zahlen
Mehr Moslems als Christen besuchen Wiens Grundschulen
..Montag beginnt in Wien das neue Schuljahr. Kurz zuvor lassen neue Zahlen aufhorchen: In den Grundschulen sind 39 Prozent der Kinder muslimisch. In den weiterführenden Mittelschulen sogar fast die Hälfte..
(Junge Freiheit. Einst vor Wien, nun drin.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert