Für Jesus alltäglich

(gh) - Ob C wie Christentum oder Communism, eins sollten die Menschen nicht vergessen, wenn ihnen Heilsbringer versprochen werden. Sklavereiist sowohl christlich wie kommunistisch. Wer soll sonst arbeiten? KI: "Ja, das Christentum und die christlichen Kirchen waren über viele Jahrhunderte tief in die Institution der Sklaverei verstrickt. Die Religion hat die Sklaverei über weite Strecken ihrer Geschichte sowohl geduldet als auch theologisch gerechtfertigt und selbst Sklaven besessen. Gleichzeitig spielten christliche Impulse und Bewegungen im 18. und 19. Jahrhundert eine entscheidende Rolle bei der weltweiten Abschaffung der Sklaverei.
Die historische Verbindung zwischen dem Christentum und der Sklaverei lässt sich in drei wesentliche Phasen unterteilen:
1. Die Antike und das frühe Christentum
Das Christentum entstand in einer antiken Welt, in der die Sklaverei im Römischen Reich das wirtschaftliche und gesellschaftliche Fundament bildete. Keine gesellschaftliche Revolution: Weder Jesus noch die Apostel (wie Paulus) forderten eine rechtliche oder politische Abschaffung der Sklaverei. Die Sklaverei wurde als alltägliche Realität akzeptiert.
Gleichheit vor Gott: Revolutionär war jedoch die theologische Sichtweise. Im Neuen Testament (z. B. im Galaterbrief) betont Paulus, dass vor Gott alle Menschen gleich sind – egal ob Sklave oder Freier. In den christlichen Urgemeinden saßen Sklaven und Herren gemeinsam am Tisch. Unterordnung im Alltag: Trotz dieser spirituellen Gleichheit forderten die biblischen Briefe Sklaven dazu auf, ihren irdischen Herren gehorsam zu sein (z. B. im Epheserbrief).
2. Das Mittelalter und der europäische Kolonialismus
Mit dem Aufstieg der Kirche zur weltlichen Macht festigte sich die Akzeptanz der Sklaverei. Päpstliche Erlasse: Im 15. Jahrhundert legitimierte Papst Nikolaus V. in mehreren Bullen (wie der Dum Diversas) ausdrücklich die Unterwerfung und die lebenslange Versklavung von Nicht-Christen, insbesondere im Zuge der portugiesischen Entdeckungsfahrten in Afrika.
Während des Kolonialismus profitierten auch christliche Orden, Bischöfe und Klöster in Nord- und Südamerika direkt von Sklavenarbeit. Viele Sklavenhalter rechtfertigten die Praxis mit der Bibel (oft unter Verweis auf den „Fluch Chams“ im Alten Testament) und argumentierten, dass die Versklavung den "Heiden" das Evangelium und damit das ewige Heil bringe. [
3. Der Abolitionismus und das Umdenken
Erst ab dem späten 18. Jahrhundert begann eine tiefgreifende Veränderung. Christlicher Widerstand: Die Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei (Abolitionismus) wurde in Ländern wie Großbritannien und den USA maßgeblich von tief religiösen Christen getragen, darunter die Quäker und Persönlichkeiten wie William Wilberforce. Sie argumentierten, dass die Versklavung von Menschen dem Liebesgebot Jesu und der Gottebenbildlichkeit des Menschen widerspreche.
Späte offizielle Verurteilung: Die katholische Kirche und andere große Konfessionen distanzierten sich im Laufe des 19. Jahrhunderts offiziell und unmissverständlich vom Sklavenhandel. Heute verurteilen alle christlichen Kirchen die Sklaverei als schweres Unrecht und Sünde gegen die Menschenwürde".
Karl Marx und Friedrich Engels betrachteten die Sklaverei als eine historische Entwicklungsstufe des menschlichen Zusammenlebens, die es im Sozialismus und Kommunismus zu überwinden gelt. Sie warben ja für das Paradies, wo alles mal angefangen hätte.

