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Die Glocken läuteten Sturm, viele Bürger blieben dennoch im Bett!

Von Michael van Laack

All den Friedensbewegten, Waffenlieferungsgegnern, (Ex)-Querdenkern und Kämpfern für die Freiheit, die sich seit etwas mehr als 22 Monaten mit den immer gleichen Argumenten und Befürchtungen, Theorien und Aufrufen zum Widerstand äußern – sei es im Netz oder vor den Kameras – rufe ich zu: Geht jeden Tag auf die Straße, sammelt die Hunderttausende oder Millionen Gleichdenkenden, die es nach Eurer Ansicht oder tatsächlich gibt.

Macht einen Generalstreik, besetzt Parlamentsgebäude oder Polizeiwachen, fackelt meinetwegen auch Autos ab, wie es die Antifa tut oder klebt Euch mit 500 Leuten gleichzeitig aus Protest gegen den Berliner Filz und Siff in Reichstag und Abgeordnetenhaus auf die Straße des 17. Juni oder sprüht das Brandenburger Tor Schwarz-Rot-Gold an. Mit anderen Worten Setzt starke Zeichen, statt nur zu lamentieren oder Euch mit Nadelstichen zu begnügen!

Der Worte sind genug gewechselt!
Wir müssen das alles nicht mehr diskutieren. Die Russland-Politik der vergangenen Jahre, die dümmste Energiepolitik der Welt als Folge der befohlenen Energiewende, eine scheinbar gezielt verfehlte Migrationspolitik, die Inflation, unsere zahnlose Bundeswehr, ein zur Staatssicherheit verkommenes Bundesamt für Verfassungsschutz; dazu ein Bundesverfassungsgericht, dem auch Roland Freisler ohne Murren vorgestanden hätte; die LGBTI-Flagge als zweites Hoheitszeichen der Republik… Ohne jede Frage bietet die Bundesregierung ein einziges Bild des Jammers und lässt viele Menschen außerhalb Deutschlands Spott und Hohn über uns kübeln.

Letzteres auch im Zusammenhang mit der Geschichte der Fehleinschätzungen der Coronajahre und des Versuchs, über das „Bevölkerungsschutzgesetz“ einen Testballon für die Installation einer politischen Religion zu starten. Trotz alledem habe ich keine Lust mehr, erneut hin- und herzuwenden, was zum Thema Grundrechte, negative Vorbilder, Maskenpflicht, Überlastung zahlreicher Krankenhäuser usw. usf. auch noch in 2023 geschrieben worden ist.

An den Nöten der Bürger das eigene Profil schärfen, ist schäbig!
Reichelt, Tichy, Restle, Polenz, Stegner, Böhmermann, die JF, Reitschuster und wer auch immer finden täglich neue kleine Themen innerhalb der großen Themen Putin, NATO, Ampel, Energiekrise, allgemeinen Inflation oder Corona und leuchten sie entsprechend ihrer Kundschaft und ihrer Fanblase aus. Das ist alles legitim. Aber nichts davon war je zielführend und war es in diesem jahr und in diesen Tagen noch weniger als bereits 2020 bis 2022.

Für Rechts und Links gilt deshalb gleichermaßen: Jetzt macht entweder Eure Revolution oder verzichtet auf zivilen Ungehorsam, passiven Widerstand, uninspirierte Spaziergängen oder peinliche Klebereien. Über solche „Wattebäuschchen“ lacht die Regierung und schütteln die meisten Bürger verständnislos oder angewidert den Kopf.

Einen Spalt vertiefen ist einfach
Es heißt: Dies und Jenes spalte die Gesellschaft. – Vieles spaltet in der Tat. In den vergangenen Jahren spaltete ein Virus das Volk, Seit 2022 und vermutlich auch im nächsten Jahr ist es der Umgang mit Putin (Sanktionen, Waffen), der sogenannte Klimawandel (Atom, Gas, Kohle) und die überbordende Migration (nicht nur durch ukrainische Flüchtlinge).

Wollen wir zulassen ( also durch Unttätigkeit ermöglichen), dass am Ende des Jahres 2024 der Spalt noch größer sein wird, als er es heute unübersehbar ist? In den nächsten Wochen und Monaten werden wir ausreichend Gelegenheit haben, zu zeigen, wie wichtig uns der Zusammenhalt und Bestand des Gemeinwesens tatsächlich ist. – Ich oder Wir! Daran wird sich entscheiden, wohin in den nächsten Jahren auch in anderen Fragen die Reise geht und wie sozial dieses Land bleibt (bleiben kann).

Ihr da oben, wir hier unten – Selbstmitleid ist kontraproduktiv
Und wie menschenfreundlich wir Bürger bleiben! Es geht nicht primär um Olaf Scholz, Robert Habeck, Nancy Faeser, Annalena Baerbock, Christian Lindner oder Karl Lauterbach. Die müssen weg, keine Frage! Doch das funktioniert in einer Demokratie nicht mit einem Fingerschnips, sondern nur durch Wahlen.

Und so liegt es an uns, den Bürgern, an jedem Einzelnen von uns, ob wir im Krisenjahr 2024 weiterhin alle den Einzelkämpfer und virtuell Empörten geben wollen, ob wir wieder (wie schon in den Corona-Jahren und erneut seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine) nur die Zustände beklagen, ansonsten die Ellenbogen ausfahren und nach dem St.-Florians-Prinzip handeln, oder ob wir die Staats- und Gesellschaftskrise als Chance begreifen, über den eigenen Tellerrand und Kirchturm hinauszuschauen und füreinander einzustehen.

Denn was jede politische Religion (und zu nichts anderem hat sich die Ampelregierung mittlerweile entwickelt) mehr fürchtet als der Teufel das Weihwasser, ist ein Volk, das zusammensteht, das echt solidarisch handelt und nicht nur auf Weisung der Medien mit Blick auf irgendeine Minderheit, die dem ÖRR aus welchem Grund auch immer gerade als besonders unterstützungs- oder förderungsbedürftig gilt.

Das Establishment will eine „Zivilgesellschaft“ zemetieren, deren gruppenbezogene Solidarität sie steuern kann. Mit einer Gesamtgesellschaft, die zusammensteht in Zeiten der Not, die sich nicht in Gute und Böse auseinanderdividieren lässt, können die sogenannten Altparteien nichts anfangen; denn die Aufteilung der Bürger in Anständige und Unanständige ist ihr Lebenselexier, sichert ihre Machtbasis dauerhaft.

Revolution durch echte Solidarität?
Nun, Volk, steh auf und Sturm brich los? Das mag 2024 in einer Variante bevorstehen, die wir uns am 31.12.2023 nicht vorstellen können oder wollen. Ich wünsche es uns nicht, denn Stürme wehen nicht nur Totholz hinweg, sondern auch viele starke Bäume. Mögen die Regierenden wieder ihre Bürger in den Blick nehmen lernen und mögen die Bürger sich untereinander weniger als Gegner sondern als Schicksalsgemeinschaft verstehen. Dann mag ein laues Lüftchen reichen, um den Pesthauch der in der Ampel nachwirkenden Merkeljahre hinwegzuwehen. Alles darüber hinaus liegt in Gottes Hand!
(conservo.blog)

Statistisches Monatsheft November/Dezember 2023

Liebe Leserinnen und Leser,
seit dem Schuljahr 2006/07 war der Trend einer abnehmenden Gesamtschülerzahl zu beobachten. Dieser endete im Schuljahr 2022/23, in dem erstmals wieder mehr Schülerinnen und Schüler als im Vorjahr an den öffentlichen und privaten allgemeinbildenden sowie den beruflichen Schulen im Land unterrichtet wurden. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hatten die nach dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine nach Baden-Württemberg geflüchteten Kinder und Jugendlichen. Dr. Rainer Wolf betrachtet im Titelbeitrag die Entwicklung der Schülerzahl und erläutert, warum an den allgemeinbildenden Schulen der Anstieg der Schülerzahl bis zum Schuljahr 2032/33 anhalten dürfte.

Frische Brötchen und Reparaturen: Als wichtige und verlässliche Säule der Wirtschaft und des Mittelstandes beeinflussen die Entwicklungen im Handwerk nicht nur das wirtschaftliche Geschehen in Baden-Württemberg, sondern betreffen auch unseren persönlichen Lebensbereich. Vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Coronapandemie, der gestiegenen Preise für Energie und Rohstoffe, dem demografischen Wandel und dem daraus resultierenden Fachkräftemangel betrachtet Saskia Kopf in ihrem Artikel die konjunkturelle Entwicklung seit 2021 und geht auf die Strukturen des Handwerks ein.

Ich wünsche Ihnen viele neue Erkenntnisse für Ihre Arbeit.

Dr. Anke Rigbers, Präsidentin

Der Anstieg der Schülerzahl wird sich fortsetzen
Aktualisierte Vorausberechnung der Schüler- und Schulabschlusszahlen für allgemeinbildende und berufliche Schulen in Baden-Württemberg bis 2035

Im Schuljahr 2022/23 wurden rund 1,514 Millionen (Mill.) Schülerinnen und Schüler an den öffentlichen und privaten allgemeinbildenden und beruflichen Schulen im Land unterrichtet – 15 600 mehr als im Schuljahr davor. Damit endete der seit dem Schuljahr 2006/07 vorherrschende Trend einer abnehmenden Gesamtschülerzahl. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hatten die nach dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine nach Baden-Württemberg geflüchteten Kinder und Jugendlichen. An den allgemeinbildenden Schulen dürfte der Anstieg der Schülerzahl bis zum Schuljahr 2032/33 anhalten, in dem mit 1,235 Mill. Schülerinnen und Schülern gerechnet wird. Dies wären fast 10 % mehr als im Schuljahr 2022/23. Die Entwicklung der Schülerzahl der beruflichen Schulen wird wohl zunächst eher uneinheitlich verlaufen, ehe sich auch hier der steigende Trend durchsetzen wird. So könnte die Schülerzahl bis 2035/36 gegenüber 2022/23 um 9 % auf 425 900 ansteigen. Auch die Zahl der Schulabschlüsse dürfte in den nächsten Jahren mit gewissen Schwankungen auf oder knapp über dem Niveau des Jahres 2022 liegen. Erst gegen Ende des Vorausberechnungszeitraums werden deutlichere Steigerungen erwartet.
Rainer Wolf

Kriminalität in Baden-Württemberg
Verurteiltenhäufigkeit weiterhin relativ gering
Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, ist eine Kernaufgabe des Staates. Prävention und Bekämpfung der Kriminalität stehen daher häufig in der öffentlichen Diskussion. Im Jahr 2022 kamen auf 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner im strafmündigen Alter ab 14 Jahren 996 rechtskräftig Verurteilte. Damit lag die Verurteiltenhäufigkeit seit Bestehen des Landes nur im Jahr 2021 noch niedriger.

Ingrid Walter

Struktur und aktuelle konjunkturelle Entwicklung des Handwerks in Baden-Württemberg
Das Handwerk ist eine wichtige und verlässliche Säule der Wirtschaft und des Mittelstandes in Baden-Württemberg. Die Entwicklungen im Handwerk beeinflussen dabei nicht nur das wirtschaftliche Geschehen, sondern betreffen auch unseren persönlichen Lebensbereich, von den frischen Brötchen am Sonntagmorgen bis hin zu Reparaturen in den eigenen vier Wänden. Aufgrund der Vielfalt des Handwerks dürfte es niemanden geben, der nicht schon einmal auf die Leistungen des Handwerks angewiesen war.

Allerdings gibt es auch Herausforderungen, vor denen das Handwerk steht. Die Coronapandemie traf mit ihren Maßnahmen zur Kontaktreduzierung einige Handwerke empfindlich. Nachdem Anfang 2023 die letzten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie eingestellt wurden, gibt es neue Herausforderungen wie die gestiegenen Preise für Energie und Rohstoffe. Der demografische Wandel (die geburtenstarken Jahrgänge kommen ins Rentenalter, die junge Generation umfasst zahlenmäßig weit weniger Personen), die auch auf Imageprobleme zurückzuführenden Schwierigkeiten des Handwerks bei der Gewinnung von Auszubildenden und der daraus resultierende Fachkräftemangel schlagen sich in insgesamt rückläufigen Beschäftigtenzahlen nieder, die den Gewerbezweigen zu schaffen machen.
Dieser Artikel betrachtet die konjunkturelle Entwicklung seit 2021 und geht auf die Strukturen des Handwerks ein.
Saskia Kopf

Beschäftigung im demografischen Wandel
Belegschaften werden immer älter
Der Fachkräftemangel ist im Diskurs um die wirtschaftliche Zukunft des Landes seit Jahren ein bestimmendes Thema, das weiter an Bedeutung gewinnen wird. Denn verstärkt wird die Problematik offener Stellen durch den vorherrschenden demografischen Wandel und insbesondere durch die sogenannte doppelte Alterung: Das abgesenkte Geburtenniveau führt in Kombination mit der gestiegenen Lebenserwartung dazu, dass die Zahl junger Menschen abnimmt, während die der älteren Bevölkerung ansteigt. Analog dazu verschiebt sich auch die Altersstruktur der Belegschaften im Land, mit erheblichen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. In den nächsten Jahren, in denen weitere Jahrgänge der geburtenstarken Kohorte der »Babyboomer« (Geburtsjahre 1955 bis 1969) aus dem Erwerbsleben ausscheiden, wird sich zudem die Arbeitskräftelücke bei gleichzeitig rückläufiger Zahl der jungen Bevölkerung weiter vergrößern. Um dem entgegenzuwirken, rückt neben der Migration geeigneten Personals aus dem Ausland und der Ausweitung der Arbeitszeiten auch die stärkere Erwerbsbeteiligung von Frauen und vor allem von älteren Menschen in den Fokus.
(Statistisches Landesamt)

(tutut) - Abgesehen von dem Brauch, das Jahr zu Altpapier zu verarbeiten und mangels Einfall als Einfaltszeitung zu verteilen, ist der heutige letzte Tag im Jahr, Silvester, einfach nach den Bischof von Rom (314-335) benannt. Das "Wörterbuch des Aberglaubens" notiert: "In der Legende (seit dem 5. Jh.) erscheint S. in Verbindung mit der Bekehrung u. Taufe des römischen Kaisers Konstantin. Superstitiöse Gebräuche, Orakel u. Prognosen sind bestimmt vom Übergang des alten Jahres zu Neujahr. V.a. das Bleigießen ist mit der S.nacht verbunden". Das Heidnische  zieht stets voran: "Bleigießen ist alter Orakelbrauch, bei dem geschmolzenes Blei in das Wasser einer Schüssel gegossen u. aus denentstandenenFiguren die Zukunft gedeutet wird. 'Will ein Bürgermädchen wissen, was sein  zukünftiger Gatte für ein Handwerk treibe,so läßt es in der Andreasnacht Bley in einem Löffel zerschmelzen, und gießt das Geschmolzene durch einen Schlüssel, in dessen Bart ein Kreutz ist, in Wasser, das des Nachts zwischen 11 und 12 Uhr gehohlt worden ist. Macht nun hir das gegossene Bley die Form einer Scheere, so bekommt  das Mädchen einen Schneider, bildet es eine Schusterahl, so wird es einem Schuster zu Theil werdenn usw' (Journal von und für Deutschland4, I, 456). Ehemals in der Heiligen Nacht, später dann eher scherzhaft am Silvesterabend o. auch an anderen Tagen geübt. Thomas v. Aquin zählt das B. zu den mantischen Losen, deren Ergebnisse in einem Teufelspakt grünen (Summa theologiae 2,2,95,3)." Teufelszeug, auch wenn heutzutage zum Bleigießen Zinn angeboten wird. Wikipedia: "Das Bleigießen (altertümlich auch Molybdomantie, vom griech. Μόλυβδος (mólybdos) ‚Blei‘ und μαντεία (manteia) ‚Wahrsagung‘) ist ein Orakel- und Mantik-Brauchtum, das heute vorwiegend in wenig ernster Weise am Silvesterabend praktiziert wird. Es war aber schon bei den alten Römern verbreitet, die als erstes Volk in größerem Maßstab die Bleiverhüttung betrieben. Bleistücke (oder andere Metalle mit niedriger Schmelztemperatur wie Hartzinn) werden in einem Löffel über einer Kerze oder einem anderen kleinen Feuer erhitzt, bis sie gerade eben geschmolzen sind. Das geschmolzene Metall wird sodann in eine bereitgestellte Schüssel mit kaltem Wasser gegossen, wo es sofort zu bizarren Formen erstarrt. Die Gestalt und der Schattenwurf der erstarrten Bleistücke werden zum Wahrsagen verwendet. Dazu wird die Gestalt oder der Schattenwurf frei assoziiert. Die Interpretation folgt in etwa den gleichen Regeln, wie diejenige des Kaffeesatzlesens. Den handelsüblichen Silvesterblei-Packungen werden Bedeutungslisten beigegeben, die Interpretationen vorgeben (z. B. Herz = sich verlieben; Blumen = neue Freundschaft). In erster Linie soll die Zukunft des Bleigießers vorausgesagt werden. Blei ist ein giftiges Schwermetall. Die Aufnahme von Blei in den menschlichen Körper kann zu langfristigen Gesundheitsschäden führen. Beim Bleigießen kann Blei auf verschiedene Weise in den Körper gelangen, z.B. wenn die dabei benutzten Löffel und Gefäße nicht korrekt entsorgt oder gar weiterbenutzt werden, wenn Bleidämpfe eingeatmet werden oder wenn nach Berührung der Bleimasse die ungereinigten Hände an Nahrungsmittel oder an den Mund geraten. Die Aufnahme durch die Haut ist bei reinem Blei nur erschwert möglich, bei Bleiverbindungen jedoch durchaus möglich. Auch ist zu beachten, dass Blei bereits in kleinen Mengen in Form von Bleidampf oder Bleistaub beim Atmen über die Lunge aufgenommen wird und damit in den Körper gelangt. Die toxische Wirkung des Bleis im menschlichen Körper wird dadurch verstetigt, dass sich selbst kleine Mengen des Schwermetalls sehr langfristig im Körper anlagern und nur schwer wieder ausgeschieden werden können. Eine weitere Gesundheitsgefahr beim Bleigießen sind möglicherweise auftretende heiße Bleispritzer, die zu schweren Brandwunden führen können. Als weniger gesundheitsgefährdende Alternative zu Blei eignet sich insbesondere Zinn. Zinn ist zum einen nicht giftig, zum anderen liegt der Schmelzpunkt von Zinn mit 231,9 °C deutlich niedriger als der von Blei (327,5 °C). Einen noch niedrigeren Schmelzpunkt, 183 °C, erreicht man mit einer eutektischen Lotlegierung aus Zinn und Blei (im Bereich von 50–90 %). Ein spezieller

Silvesterguss wurde von der Wiener Firma Perzy entwickelt, die auch die Rohlinge in Glücksbringerform erfand, ein Nebenprodukt der Schneekugel-Produktion. Ungefährliche Substitute sind das Wachs- oder Teiggießen. Seit April 2018 ist der Vertrieb von Bleigieß-Sets mit bleihaltigen Rohlingen verboten, da das darin enthaltene Gießblei die Grenzwerte der neu gefassten EU-Chemikalienverordnung um ein Vielfaches übersteigt. Für im Handel erhältliche Produkte liegt der Grenzwert bei 0,3 % Blei, bei von der Stiftung Warentest 2012 in Deutschland analysierten Bleigieß-Sets lag der Bleigehalt bei 71 %.Im Handel sind seitdem als Ersatz Zinngieß-Sets erhältlich, die ähnlich ausgestattet sind wie die Bleigieß-Sets, aber Rohlinge aus Zinn verwenden". Natürlich lässt es sich auch prima auf und mit Papier orakeln, wenn 24 Stunden Nachricht  nicht fassbar und Internet als Transportmittel Neuland sind. Jahreswechsel in Deutschland? Da stellen wir uns mal ganz dumm und rufen gutmenschelnd mit Leserspendenhilfe eine exotische Welt an, von Orient bis Afrika aus 1000 und 1 Umnachtung.  Was bleibt ist eine Pfarrerin auf dem Ich-Trip, haben Paulus und Luther nicht früh genug gewarnt? "Feiertagsläuten: Ganz verrückte Sachen machen ... Ich will mindestens einmal vor dem Morgengrauen losgehen und in den Sonnenaufgang wandern - mit einem Frühstückspicknick. Ich will mich auf den Boden legen, das Gras spüren und den Himmel sehen. Ich will einen Tag lang meine Uhren abstellen, damit die Zeit für mich stillsteht und ich so viel Zeit habe, wie ich noch nie gehabt habe - und mir dabei sicher sein, dass die Welt nicht stillsteht, sondern nur ich. Ich will einen Tag lang einem Menschen nahe sein und zuhören, wenn er mir seine Lebensgeschichte mit allen Erinnerungen, Hoffnungen und Gefühlen erzählt". Ihr Wille sei ihr Himmelreich. "Ich will einmal in einem Zelt übernachten und den Kopf ins Freie strecken, damit ich den Sternenhimmel sehen kann. Und Sie? 'Meine Zeit steht in deinen Händen, Gott“, sagt der Psalmbeter. Darauf vertraue ich, mit allen verrückten Ideen für 2024 im Kopf". Der einzige Philosoph, der sich in die Bibel verirrt hat, ist er: "Wahn, spricht der Prediger, Wahn nur Wahn, alles ist Wahn!" Man hüte sich, Religiosität mit Religion zu verwechseln, mahnt Friedrich Schleiermacher in "Reden über die Religion an die Gebildeten unter ihren Verächtern".  Weder sei es Aufgabe der Religionen, unverrückbare Wahrheiten über die Welt oder ewig gültige Dogmen zu formulieren, noch gehöre es zu ihren Aufgaben, moralische Regeln und Gebote aufzustellen. Wahrheit ermitteln müsse Wissenschaft, ethische Richtlinen könne Moralphilosophie liefern. Es gab lange Epochen, in denen sich niemand daran störte, dass die einen an diesen, andere jenem Gott oderGöttin glaubten, bis auf einmal jeder seinen einzig wahren in den Ringstellte und verlangte, dessen Hut aufzusetzen. Ein mörderischer Kappenball aus dem Morgenland im Abendland. Was tischen "chrisliche Kultur und Politik" zwischen den Jahren auf? "Neujahrsgrußwort vom Landrat - Stefan Bär spricht über Herausforderungen des Jahres 2024". Ohne Bürgervotum gibt da einer den Seher, obwohl er noch immer nicht um Verzeihung bittet für das, was ihn in politischer Pandemie mitgerissen hat. Und schon geht's

los mit der Flüchtlingslüge: "Die weltpolitische Lage wirkt sich ganz direkt auf unseren Landkreis aus. Der Zustrom an Flüchtlingen hat sich in den vergangenen Monaten deutlich erhöht. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Zugangszahlen fast verdoppelt. Inzwischen sind die Kapazitäten sowohl in den Gemeinden als auch beim Landkreis nahezu erschöpft. Dank der guten Zusammenarbeit mit vielen Gemeinden konnten wir es bislang vermeiden, Hallen belegen zu müssen. Dafür danke ich allen, die vor Ort zu dieser Unterstützung beigetragen haben". Vom Grundgesetz hält er nichts? "Besondere Sorge bereitet uns das gesellschaftliche Klima, das sich zunehmend verschlechtert". Nichts Neues unter der Sonnenblume. Frau darf auch schwafeln,  Mehrheit ist Mehrheit, ein Landrat genügt nicht: "'Friedliches neues Jahr“ - ob das was wird? - Kann man bei all den schlechten Nachrichten auf der Welt positiv gestimmt in 2024 gehen? 'Friede auf Erden' heißt es bei einer Demo gegen den Krieg in der Ukraine. Schön wär's, findet unsere Autorin". Frauunser. Das große Blah. 99,9 Prozent Bockmist als Lokaljournalismus oder doch 150 Prozent? Wer braucht sowas: " Job, Geld, Nerven: Die Verlierer des Jahres - Bei einigen Menschen im Kreis ging etwas verloren - Manchmal ging es aber auch gut aus - Wirklich verloren haben sicher nicht alle, die in der Kategorie 'Verlierer des Jahres' aufgeführt sind. Abgesehen von sportlichen oder Wahlniederlagen gab es aber doch den ein oder anderen, der einen Verlust hinnehmen musste. Ob Geld, den Job oder die zeitweilige ruhige Lage seines Hauses". Und wer hätte dies erahnt von Botin unterm Dreifaltigkeitsberg: "Fischen ist gefährlich - auch wegen der Krokodile - Das Helfen bringt Freude-Projekt der Claretiner im Kongo soll Frauen materiell und sozial stärken". Ja, lang ist's her, als der heilige Berg noch ein Korallenriff war und Menschen noch als Fische im Jurameer schwammen. Wo ist ihr Christentum geblieben? "Mehr Optimismus wagen - Während die Weltuntergangspropheten alles schlechtreden, hat die Angst Hochkonjunktur - Zum Glück ist es nur halb so schlimm, wenn man genau hinschaut - Ein Plädoyer für mehr Zuversicht - Wenn gar nichts mehr geht, können uns eigentlich nur noch die Philosophen helfen. Zum Beispiel der

Stoiker Epiktet, der gesagt hat: 'Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und die Beurteilungen über die Dinge'.  Auf Deutsch heißt das: Es kommt nie so schlimm, wie wir uns ausmalen, dass es kommen könnte. Aber die Angst, die wir in Anbetracht von Unsicherheiten und Krisen fühlen und die uns in gewisser Weise auch eingeredet wird, spüren wir ganz real. Auch jemandem, der sich vor Vogelspinnen fürchtet, wird der Schweiß ausbrechen, wenn er sich das Tier in Gedanken plastisch ausmalt. Selbst wenn es ihm in freier Wildbahn doch nie begegnet". Unglaube ist aus "solidem, reformerischen Koservatismus" geworden, wie er einem Chefredakteur einst vorschwebte, "der immer etwas ändert, nur nicht das Ganze". Ahnunglos im Hier und Jetzt: "Interview: 'Deutschland stolpert strategielos in die Zukunft' - Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer über E-Autos, die Fehler der Politik und unsere Gemeinsamkeit mit Albanien". Seit die Nabelschnur zum Gas gekappt ist, spielt Deutschland verrückt? "Rekord beim Verkauf neuer Gasheizungen - Die Heizungsindustrie steuert im ablaufenden Jahr auf ein Rekordjahr zu, wie der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie auf Anfrage mitteilte. Der Verband gehe in seiner Prognose für das Gesamtjahr 2023 in Deutschland von rund 1,3 Millionen verkauften Heizungen aus. Bis Ende Oktober seien mehr als 1,16 Millionen Geräte verkauft worden. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Plus von 43 Prozent". Wer sich in Thrillern und Krimis auskennt, kannte diesen Knall: "Das Phantom hinter der Pistole - Österreichischer Schusswaffen-Unternehmer Gaston Glock stirbt mit 94". Wahrsagekunst hat Konjunktur: "Im kommenden Jahr droht die Stagnation - Bankenverbandspräsident Sewing prognostiziert ein Wirtschaftswachstum nahe null - Häuserpreise ziehen später wieder an". Weiter so ins Ungewisse: "Steigende Bezüge und unsichere Aussichten - Warnungen vor Sparkurs bei der Rente - Noch kein Entwurf für Reform". Frau Paris darf auch mal wieder, denn niemand wacht am Rhein: "Endzeitstimmung in Frankreich - Für Emmanuel Macron geht das schwierigste Jahr seiner Präsidentschaft zu Ende". Glaubenssache im heimischen grünen Revier: "Wieder mehr antisemitische Straftaten - Anfeindungen gegen Juden gehören in Baden-Württemberg weiter zum Alltag". Es menschelt eben nicht nur gut, seit Kain den Abel erschlug und Paradies als Grünes Reich endete: "Handelsverband kritisiert geplante Nahverkehrsabgabe im Südwesten". Bussi, Bussi.Wer kann noch Arzt oder Apotheker fragen ohne politisch korrekt zu gendern? Politredaktionsleiterin kurz angebunden, da war noch Platz frei, mit dem Leidpfostenwink.  "Eklatanter Ärztemangel - Ein Diplomat wird aus dem Bundesgesundheitsminister nicht mehr. Karl Lauterbach hat der Ärzteschaft beschieden, dass er höhere Honorarforderungen für überzogen hält. Geschickt ist das nicht. Mögen deutsche Ärzte im internationalen Vergleich vielleicht gut verdienen, so bleibt unterm Strich doch eines: Offenkundig macht auch dies ihre Arbeit nicht attraktiv genug, um eine flächendeckende Versorgung mit Praxen zu garantieren". Zukunft war auch schon mal besser.

Dies ist kein Nachruf
Anmerkungen anlässlich des Todes von Wolfgang Schäuble
Erst war er der Kohlflüsterer, dann gab er den Merkelversteher. Schäuble tat alles dafür, dass sie in viermaliger Kanzlerschaft das Land kaputt regierte. Schäuble war immer ihr Wasserträger, ihre große Stütze, obwohl sie ihn demütigte. Er hat das Elend verlängert – nicht sein Elend, das des Landes.
VON Wolfgang Herles
Mehr als ein halbes Jahrhundert im Parlament, davon fast zwanzig Jahre als Minister: Wolfgang Schäuble ragte aus der Masse der Berufspolitiker gewiss heraus, aber er stand auch paradigmatisch für das Elend der Politik als Beruf..
(Tichys Einblick. Ja, so war er, es gibt noch Wahrheit im Unwahren. Gebohrt hat er nicht.)

Appell des Landwirtschaftsministers
Silvesterfeuerwerk: Hauk mahnt zur Rücksicht auf Tiere und Umwelt
Wildtiere könnten panisch auf Böller und Raketen reagieren, losrennen und Verkehrsunfälle verursachen. In Bereichen, in denen Tiere leben oder gehalten werden, sollte deshalb kein Feuerwerk gezündet werden, so Hauk. Er bittet deshalb darum, den Lebensraum von Tieren zu meiden. Besonders für Wild und Weidetiere könne das Zünden von Feuerwerkskörpern gefährlich werden - ebenso wie der Silvestermüll. .
(swr.de. Förster mit der Silberbüchse.)

Ärger um Werbespot
"Geschmacklos" und "heuchlerisch"? Pfandspende-Spot von Lidl wird scharf kritisiert
(swr.de. Mehr Reklame geht nicht. Alles beruht nur auf Meinung.)

"Der Klimawandel geht ungebremst weiter"
DWD: 2023 auch in BW wärmstes Jahr seit Aufzeichnungsbeginn
Auch in Baden-Württemberg war das Jahr 2023 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1881. Mit Blick aufs ganze Jahr werde die durchschnittliche Temperatur bei 11 Grad liegen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag - zwei Tage vor Ende des Kalenderjahres - mit.
(swr.de. Und das seit 4,6 Milliarden Jahren. Menschliche Dummheit ist noch unendlicher seit Aufzeichnung von Albert Einstein.)

Appell an die Vernunft der Bevölkerung
Silvesternacht: Rotes Kreuz in BW stellt sich auf "Worst-Case-Szenario" ein
Angesichts des bevorstehenden Jahreswechsels hat der Landesgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Baden-Württemberg, Marc Groß, die Bevölkerung darum gebeten, in der Silvesternacht die Helfenden bei ihren Einsätzen nicht zu behindern oder gar anzugreifen, sondern ihnen den Platz frei zu machen und sie ihre Arbeit tun zu lassen. "Wir hoffen, dass in den letzten Jahren die Bürgerinnen und Bürger ein Stück weit gelernt haben", sagte Groß im SWR.
(swr.de. Politik und Medien Totalausfall? Was sagen Roter Halbmond, Roter Kristall dazu?)

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Gunter Frank
Haben die Angst vor einer Lawine?
Video. Der Mediziner und Achgut-Autor Dr. Gunter Frank und der Immunologe Dr. Kay Klapproth diskutieren erneut über den Streit um Rückstände in Impfstoffen und ein Paul-Ehrlich Institut, das die Untersuchungen kritisiert, aber keine eigenen einleitet, was seine Pflicht wäre. Warum tun die nichts?
(achgut.com. Wer sagt Diktaturen, was sie tun sollen?)

Zuwanderung, Energie, Klima
Spott, Kopfschütteln, Verärgerung – Der verheerende Blick des Auslands auf Deutschland
Migration, Zeitenwende, Energiepolitik, Schuldenbremse – das Ausland blickt ganz genau auf Deutschland. Vielerorts geschieht das inzwischen ungläubig bis fassungslos...
(welt.de. Keine Gewalt gegen Frauen!)

Gastkommentar von Jens Marco Scherf
Grünen-Landrat macht drastische Asyl-Ansage: „Ja! Die Stimmung ist gekippt!“
Miltenbergs grüner Landrat Jens Marco Scherf wütete im November bei „hart aber fair“ im TV, als es um Migration ging. Jetzt legt Scherf in einem Gastbeitrag für FOCUS online nach und sagt: „Lange geht es so nicht mehr gut, denn „gut“ ist es schon lange nicht mehr!“ „Die Stimmung kippt!“ – als Verantwortlicher vor Ort fällt es mir schwer, mit der teils theoretisch und akademisch anmutenden Diskussion zur Stimmung rund um Flucht und Migration umzugehen! Meine Wahrnehmung vor Ort: Die Stimmung ist gekippt! Wie niedrig muss die Zufriedenheit mit der Bundesregierung werden, wie stumm muss das Schweigen der Bundesregierung zu den zentralen Fragen noch sein, wie hoch muss in den Befragungen die Bedeutung der Flucht- und Migrationspolitik wachsen, bis endlich Weichen gestellt werden. ..
(focus.de. Grüne Träume sind nicht hirnfrei.)

Mehrwertsteuererhöhung in der Gastronomie
Die Gleichgültigkeit der Abgeordneten
Von Maximilian Tichy
Ab 1. Januar wird wieder die volle Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie fällig. Aus der Branche kommt massiver Protest, zehntausende Arbeitsplätze sind schon jetzt gefährdet. In einer schwächelnden Wirtschaft sind steigende Preise für die Gastronomie kaum zu ertragen. Im Bundestag zeigt man sich gleichgültig.
(Tichys Einblick. Was hat der Bundestag mit Deutschland und den Deutschen zu tun?

Energiekrise
Industriestandort Deutschland in Gefahr?
Eine neue Studie über die Stromkostensituation zeigt die politisch gewollte Benachteiligung heimischer Industrie. Auch für Verbraucher gibt es keine guten Nachrichten.
(Junge Freiheit. Hampelmänner machen kaputt, ws deutsch ist.)

Gut die Hälfte
Anteil junger Männer unter Asylbewerbern im Jahr 2023 gestiegen
(welt.de. Schlecht. Familien schon unterwegs.)

Bund bleibt bei Sonder-Aufnahmeprogramm
Iran und Pakistan schieben massenhaft Afghanen ab
Von Matthias Nikolaidis
Zum Jahreswechsel ergeben sich neue Quellen für den Zuzug von Afghanen nach Deutschland, sei er nun illegal oder schein-legalisiert. Neben Pakistan schiebt nun auch der Iran vermehrt Afghanen ab. Das Reservoir in beiden Staaten liegt bei mehreren Millionen. Daneben lassen Faeser und Baerbock auch weiterhin Scharia-Gelehrte einfliegen.
(Tichys Einblick. Noch zu wenige in Deutschland.)

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NACHLESE
Ausgleich für höheren CO2-Preis
Wann kommt das Klimageld? Finanzministerium sieht sich voll im Plan
Durch die Erhöhung des CO2-Preises und den Wegfall von Entlastungen werden die CO2-Preise steigen. Doch das versprochene Klimageld lässt auf sich warten. Nun heißt es aus dem Finanzministerium man halte den Zeitplan ein.
(welt.de. Frei nach Murks. FDP = Dummheit statt Freiheit?)
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Silvester:
Berliner Polizei bettelt um Gnade
Von MANFRED ROUHS
Mit einem an Peinlichkeit kaum zu überbietenden Video bettelt die Berliner Polizei darum, zum Jahreswechsel von Angriffen einer ihr feindlich gesonnenen Klientel in Stadtteilen wie Neukölln und Kreuzberg verschont zu werden. Das Kalkül der Sympathiewerbung aber geht offenbar nicht auf. Der erste Angriff auf Feuerwehrleute erfolgte bereits am Abend des 28. Dezembers, wie ein Szenereporter berichtet: „Mehringplatz, gestern Abend, 19 Uhr, Löschfahrzeug der @Berliner_Fw mit Pyro beschossen. Retter müssen sich ins Fahrzeug zurückziehen, @polizeiberlin muss eingreifen…“ Feuerwehrleute und die Besatzungen von Rettungsfahrzeugen werden von den Randalierern als unbewaffnete Hilfskräfte der Polizei wahrgenommen. Leichte Ziele, weil sie sich nicht wehren können. Am Mehringplatz in Kreuzberg lebt eine gemischte, heterogene, teils migrantische, teils Alt-Linke Klientel zusammen mit Menschen, die dort von der Sozialbehörde einquartiert wurden, und denen schlicht das Geld fehlt, um wegzuziehen. Die SPD-Parteizentrale, das Willy-Brandt-Haus, ist nicht weit, und Polizisten werden im Kiez als feindlicher Fremdkörper wahrgenommen. Noch aggressiver ist die türkische und arabische, anti-israelische Klientel nicht nur, aber auch in Neukölln und in anderen Teilen Kreuzbergs, die in Repräsentanten des deutschen Staates Verbündete des ihnen verhassten „zionistischen Regimes“ sehen, mit dem sie sich im Kriegszustand wähnen. Sie sind durch arabische und türkische Medienberichte aus dem Nahen Osten mit Hass bis über die Halskrause aufgeladen. Die meisten von ihnen sehen sich auch dann nicht deutschen Normen und Gesetzen verpflichtet, wenn sie aus taktischen Gründen einen deutschen Ausweis erworben haben. Ihre Heimat liegt weit weg im muslimischen Teil der Welt, zu dem sie über die sozialen Netzwerke und über die Satellitenschüsseln auf ihren Dächern und Balkonen Kontakt halten. Ein Berliner Polizist deutscher Herkunft ist für sie der natürliche, geborene Feind – und der migrantische Joe aus dem Polizeivideo ein Verräter. Diese Klientel will nicht einfach ausgelassen und übermütig Silvester feiern. Sie will Krieg, und Silvester ist für sie kein Grund, sondern nur der äußere Anlass für Aggressionen. Denen kann die Berliner Polizei sinnvollerweise Räumfahrzeuge, ihr Waffenarsenal und die Innenansicht einer Gefängniszelle zeigen, falls sie Zeit und Kapazitäten für das Produzieren von Videofilmen übrighat. Noch klüger wäre es aber vielleicht, anzuerkennen, dass diese feindliche Klientel für zivile Argumente nicht erreichbar ist. Seit dem 28. Dezember knallt es in Berlin, und die Silvesternacht wird nicht besser werden als letztes Jahr. Daran ändert sich so lange nichts, wie der deutsche Politikbetrieb in den Großstädten ein staatsfeindliches Aggressionspotential verhätschelt, das für Vollbeschäftigung bei der Polizei sorgt, bis es des Landes verwiesen wird. Wer glaubt, dem mit Videofilmchen abhelfen zu können, verschließt die Augen vor den sozialen Realitäten nicht nur, aber gerade auch in Berlin.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Ich lese immer “Islamismus”. Den gibt es aber nicht, genausowenig wie den “politischen Islam”. Beide Begriffe sind Nebelkerzen, die fälschlicherweise suggerieren, dass hier böse, böse “Islamisten” den friedlichen und toleranten Islam “missbrauchen”, indem sie mit dieser “Religion” (eher eine aggressive, expansive Ideologie mit Weltherrschaftsstreben) ihre Untaten rechtfertigen. Richtig ist vielmehr, dass das, was der IS, die Hamas, Al Qaida u.v.a. tun, eine wörtliche Befolgung der Kampfbefehle aus dem Koran ist - KEIN Missbrauch, sondern Gehorsam gegenüber dem Befehl ihres Gottes Allah, per Dschihad gegen die “Ungläubigen” die Welt für den Islam zu erobern. Da durch die irrwitzige Migrationspolitik der westlichen Eliten - insbesondere in Dummland - die Zahl der Muselmanen kräftig angestiegen ist, fühlen sich einige nun schon stark genug, mit dem Dschihad gegen uns Eingeborene zu beginnen. Das kann man an unzähligen Beispielen der in den letzten Jahren immer häufiger auftretenden Gewalttaten gegen indigene Europäer ablesen. Aber im deutschen Königreich der Blinden kämpft man gegen “antimuslimischen Rassismus”. Für jeden denkenden Menschen erübrigt sich da jeder weitere Kommentar.
(Leser-Kommentar, achgut.com)
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Pro-Palästina- und Klima-Demos
Unionspolitiker stellen Demonstrationsrecht an „Nationalsymbolen“ infrage
(welt.de. C wie Communism grundgesetzfrei?)

Silvesternacht in Berlin
Staatsversagen mit Ansage: „Greift uns nicht an“
Von Mario Thurnes
Der Gesetzesbruch mit Ansage hat in Berlin schon begonnen. In der Silvesternacht wird der eskalieren. Auf den Staat dürfen die Berliner nicht hoffen, aber vielleicht gibt es einen anderen Verbündeten.
(Tichys Einblick. Schiss ist kein Schicksal.)

Vom Gendergebot zum Genderverbot
Genderwende
Von Helmut Berschin
Der Verlust des Sternchens trifft die Gender-Community tief, weil sie ihr allgemein sichtbares Identifikationszeichen verliert. Nun wird gefordert, „den Schulen, Hochschulen und Verwaltungen die Freiheit zu überlassen, wie sie in ihrer Sprache Gleichbehandlung ausdrücken wollen“. Diese Freiheit hatte man erst vielen Studenten abgesprochen, die nicht gendern wollten.
(Tichys Einblick. Deutschstunde.)

Jahresrückblick - Trotz allem Hoffnung!
Derzeit macht sich eine Mischung aus Wut und Entsetzen breit angesichts multipler Krisen und einer überforderten Regierung. Aber es gibt Grund zur Hoffnung, wie nicht nur das Umfragehoch der AfD und Demonstrationen zeigen. Halten wir zusammen! Ein Kommentar von JF-Chefredakteur Dieter Stein.
(Junge Freiheit. Umgefragt liegt auch.)

Sozialleistungen
Arbeitsminister Heil will Verweigerern das Bürgergeld streichen
Die Ampel ist klamm und braucht dringend Geld für den Haushalt. Deshalb will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil Bürgergeldempfängern, die wiederholt Stellenangebote ablehnen, das Geld streichen. Dafür gibt es Lob von unerwarteter Stelle.
(Junge Freiheit. Der Wille ist kein Könner.)

New normal
Terror-Angst zu Silvester: 90.000 Polizisten in Frankreich im Einsatz
Von Gastautor exxpress.at/
Die Sorge vor einem Terroranschlag zu Silvester ist in Frankreich angesichts der jüngsten Ereignisse groß. Zum Jahreswechsel wird deshalb eine massive Sicherheitspräsenz mobilisiert. 90.000 Polizisten, 5000 Soldaten und Zehntausende Feuerwehrleute werden im Einsatz sein.
(Tichys Einblick. Wer Terror-Ideologie ins Land lässt, kriegt Terror. Vor Feuerwerk aus Deutschland haben die noch mehr Angst.)

Das undemokratische Anti-AfD-Gesetz zur Stiftungsfinanzierung
Das frühere „Westfernsehen“ ist heutzutage etwas weiter weg in den Südwesten gezogen: aus der Sicht des journalistisch verantwortungsbewußten, kritischen und selbstkritischen Schweizer liberal-konservativen Weltwoche-Herausgebers und Youtubers Roger Köppel zeigt die deutsche Demokratie erhebliche Abnutzungserscheinungen durch den Dauerbeschuss der angeblichen Meinungs- und Redefreiheit durch das linksgrüne Kartell. Glücklich, wer die Schritt für Schritt eingeführte Zensur einfach in woke Privatwirtschaft „outsourcen“ kann und damit meint, die Hände in demokratischer Unschuld waschen zu können: Ein gravierendes Beispiel der dreisten Aushöhlung der parteiendemokratischen Chancengleichheit ist das von den Qualitätsdemokraten von blutrot bis schwarz übergreifend hinter den der AfD verschlossenen Türen ausgekungelte Parteienstiftungsgesetz: maßgeschneidert, um die AfD von der Finanzierung der politischen Meinungsbildung im Parteivorfeld auszuschließen. Bei eigener großzügigster Selbstbedienung (ca. 700.000.000 €) aus den Taschen der Steuerzahler. Von den hiesigen Qualitätsmedien nur milde diskutiert – kein Aufreger, da es ja gegen die Richtigen geht. Insofern absolut hörenswert, was der unbestechlich beobachtende und klar benennende Journalist Roger Köppel dazu aus der demokratischen Distanz der Schweiz zu sagen hat.
(pi-news.net)

Kanzler Scholz plant Besuch in Flutgebieten
Das Hochwasser in Deutschland hält vor allem die Menschen in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Atem. Laut Berichten der „Bild“ plant der Kanzler einen Besuch in die betroffenen Gebiete. Der genaue Zeitpunkt sei noch unklar.
(welt.de. Versinkt er nicht in Schröders Stiefeln? Kann er denn schwimmen oder hat er das vergessen?)

 

 

Sowohl Russland als auch China können gelassen zusehen

Von WOLFGANG HÜBNER

Die Reichen und Wohlhabenden in den westlichen Ländern hatten, wie fast immer, auch 2023 ein gutes Jahr, denn an der Börse ließ sich viel Geld machen. Für den ‚Rest‘ der Bevölkerung in diesem Bereich der Welt verliefen die letzten zwölf Monate weniger gut. Und überhaupt nicht gut sieht es um die Zukunftsaussichten jenes Westens aus, der sich mit seiner Parteinahme für die Ukraine spektakulär verrechnet hat und weiterhin selbst schädigt. Kein Staat ist davon so negativ betroffen wie Deutschland, das nur noch ein Vasall der USA ist.

Dabei sind die USA mit ihrem greisen Präsidenten eine militärisch-finanzielle Supermacht auf rissigem Fundament. Dass sie nicht von dem senilen Joseph Biden regiert werden, ist unzweifelhaft. Doch wer bestimmt wirklich den Kurs der USA? Wer entscheidet in Washington über Krieg und Frieden? Gewiss ist nur: Auf keinen Fall soll noch einmal Donald Trump ins Weiße Haus zurückkehren. Selbst dann nicht, wenn das der Mehrheitswille der Amerikaner sein sollte. Deshalb werden die Kandidatennominierung und die Wahl des Präsidenten im November 2024 für die USA und die ganze Welt ein dramatisches Ereignis.

Das Ergebnis dieser Wahl wird nicht zuletzt von der Entwicklung des Krieges in der Ukraine sowie der Auseinandersetzung zwischen Israel und den Palästinensern abhängen. In beiden Kriegsgebieten läuft es überhaupt nicht gut für den Westen. Dessen Hoffnungen, Russland in die Knie zwingen zu können, haben sich im Verlauf des Jahres 2023 zerschlagen. Die von der NATO geplante militärische Offensive der finanziell längst völlig bankrotten Ukraine ist gescheitert. Im Grunde geht es jetzt nur noch um eine einigermaßen gesichtswahrende Lösung für die NATO. Der kürzlich noch so gefeierte westliche Held Selensky in Kiew ist dabei längst nicht mehr als eine stark bedrängte Schachfigur im Spiel der Mächte.

Wladimir Putin hat sich in Moskau innen- wie außenpolitisch auch unter größtem Druck behauptet. An seiner Wiederwahl als russischer Präsident ist nicht zu zweifeln. Und er hat in der neuen Weltmacht China und ihrem Anführer Xi einen Verbündeten, der die Schwächen des Westens nur zu gut kennt. Sowohl Russland als auch China können gelassen zusehen, wie sich die USA mit ihrer Unterstützung für Israel weltweit isolieren. Auch Israel zahlt einen hohen Preis für sein massives Vorgehen in Gaza nach dem Massaker am 7. Oktober. Nach bald drei Monaten erbarmungslosem Bombardement und verlustreichem Bodenkrieg ist die Hamas noch immer nicht bezwungen, hat die von religiösen Extremisten geprägte Regierung in Jerusalem noch immer keinen Plan für die Zeit nach dem Töten.

Und es könnte in Nahost noch viel schlimmer kommen, wenn der Libanon und Iran nicht nur verdeckt, sondern offen in den Konflikt einbezogen werden sollten. Schon sammeln die USA einige Verbündete für ein Vorgehen gegen rebellische Jemeniten, die den Schiffsverkehr zum Suezkanal gefährden. Wie stets sind die alten Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich mit von der Partie, die Außenhandelsmacht Deutschland laviert noch. Für unser Nachbarland Frankreich war 2023 ein bitteres Jahr, denn seine wirtschaftlichen Interessen in Westafrika wurden durch dortige Machtwechsel hart getroffen, innenpolitisch ist die Lage ohnehin wacklig.

Die Welt ändert sich, aber nicht zugunsten des Westens. Das dokumentiert der wachsende Einfluss der BRICS-Staaten, die neue Mitglieder um sich scharen. Eines der Hauptziele dieser international so wichtigen Entwicklung ist die Loslösung von der Abhängigkeit der Dollarwährung, die nur dem US-Finanzkapitalismus großen Nutzen, vielen Staaten aber Nachteile bringt. Noch ist nicht gewiss, ob diese Loslösung gelingen wird. Doch ein Zurück in neokoloniale Verhältnisse wird es auch nicht mehr geben. Weder die USA noch gar die Briten und auch nicht die EU verfügen über die Möglichkeiten, die frühere Allmacht über den ärmeren Süden des Globus zu erneuern.

Der Krieg in der Ukraine zeigt, dass der Westen nicht einmal mehr militärisch solche Atommächte wie Russland oder China unter erfolgreichen Druck setzen kann. Und die offensichtlichen Erscheinungen von Dekadenz sowie die horrende Verschuldung in den wichtigsten westlichen Staaten wirken auch alles andere als anziehend. Nichts spricht dafür, dass sich das 2024 zum Positiven ändern wird. Doch einiges deutet auf den weiteren Abstieg des Westens hin.

» Morgen Teil II: „Verlierer 2023: Deutschland“
(pi-news.net)

Wie man mit dem Hammer philosophiert

Von Friedrich Nietzsche

Diese Schrift von noch nicht 150 Seiten, heiter und verhängnisvoll im Ton, ein Dämon, welcher lacht –, das Werk von so wenig Tagen, daß ich Anstand nehme, ihre Zahl zu nennen, ist unter Büchern überhaupt die Ausnahme: es gibt nichts Substanzreicheres, Unabhängigeres, Umwerfenderes – Böseres. Will man sich kurz einen Begriff davon geben, wie vor mir alles auf dem Kopfe stand, so mache man den Anfang mit dieser Schrift. Das, was Götze auf dem Titelblatt heißt, ist ganz einfach das, was bisher Wahrheit genannt wurde. Götzen-Dämmerung – auf deutsch: es geht zu Ende mit der alten Wahrheit...

Es gibt keine Realität, keine »Idealität«, die in dieser Schrift nicht berührt würde (– berührt: was für ein vorsichtiger Euphemismus!...). Nicht bloß die ewigen Götzen, auch die allerjüngsten, folglich altersschwächsten. Die »modernen Ideen« zum Beispiel. Ein großer Wind bläst zwischen den Bäumen, und überall fallen Früchte nieder – Wahrheiten. Es ist die Verschwendung eines allzureichen Herbstes darin: man stolpert über Wahrheiten, man tritt selbst einige tot – es sind ihrer zu viele... Was man aber in die Hände bekommt, das ist nichts Fragwürdiges mehr, das sind Entscheidungen.

Ich erst habe den Maßstab für »Wahrheiten« in der Hand, ich kann erst entscheiden. Wie als ob in mir ein zweites Bewußtsein gewachsen wäre, wie als ob sich in mir »der Wille« ein Licht angezündet hätte über die schiefe Bahn, auf der er bisher abwärts lief... Die schiefe Bahn – man nannte sie den Weg zur Wahrheit«... Es ist zu Ende mit allem »dunklen Drang«, der gute Mensch gerade war sich am wenigsten des rechten Wegs bewußt... Und allen Ernstes, niemand wußte vor mir den rechten Weg, den Weg aufwärts: erst von mir an gibt es wieder Hoffnungen, Aufgaben, vorzuschreibende Wege der Kultur – ich bin deren froher Botschafter... Eben damit bin ich auch ein Schicksal. – –

Unmittelbar nach Beendigung des eben genannten Werks und ohne auch nur einen Tag zu verlieren, griff ich die ungeheure Aufgabe der Umwertung an, in einem souveränen Gefühl von Stolz, dem nichts gleichkommt, jeden Augenblick meiner Unsterblichkeit gewiß und Zeichen für Zeichen mit der Sicherheit eines Schicksals in eherne Tafeln grabend. Das Vorwort entstand am 3. September 1888: als ich morgens, nach dieser Niederschrift, ins Freie trat, fand ich den schönsten Tag vor mir, den das Ober-Engadin mir je gezeigt hat – durchsichtig, glühend in den Farben, alle Gegensätze, alle Mitten zwischen Eis und Süden in sich schließend. – Erst am 20. September verließ ich Sils-Maria, durch Überschwemmungen zurückgehalten, zuletzt bei weitem der einzige Gast dieses wunderbaren Orts, dem meine Dankbarkeit das Geschenk eines unsterblichen Namens machen will.

Nach einer Reise mit Zwischenfällen, sogar mit einer Lebensgefahr im überschwemmten Como, das ich erst tief in der Nacht erreichte, kam ich am Nachmittag des 21. in Turin an, meinem bewiesenen Ort, meiner Residenz von nun an. Ich nahm die gleiche Wohnung wieder, die ich im Frühjahr innegehabt hatte, via Carlo Alberto 6, III, gegenüber dem mächtigen palazzo Carignano, in dem Vittorio Emanuele geboren ist, mit dem Blick auf die piazza Carlo Alberto und drüber hinaus aufs Hügelland. Ohne Zögern und ohne mich einen Augenblick abziehn zu lassen, ging ich wieder an die Arbeit: es war nur das letzte Viertel des Werks noch abzutun. Am 30. September großer Sieg; siebenter Tag; Müßiggang eines Gottes am Po entlang. Am gleichen Tage schrieb ich noch das Vorwort zur »Götzen-Dämmerung«, deren Druckbogen zu korrigieren meine Erholung im September gewesen war. – Ich habe nie einen solchen Herbst erlebt, auch nie etwas der Art auf Erden für möglich gehalten – ein Claude Lorrain ins Unendliche gedacht, jeder Tag von gleicher unbändiger Vollkommenheit. –

Auf 1 000 Einwohner kommen in Baden-Württemberg 46 Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Im Jahr 2022 waren im öffentlichen Dienst in Baden-Württemberg insgesamt 523 390 Vollzeitäquivalente (VZÄ) beschäftigt; darunter 288 920 im Landesbereich. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag die Personalintensität somit insgesamt bei 46,4 und bei den Landesbeschäftigten bei 26 Beschäftigten je 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Im kommunalen Bereich waren insgesamt 219 730 VZÄ beschäftigt. Die höchste Personalintensität der kreisfreien Städte wies Baden-Baden mit 27 Beschäftigten je 1 000 Einwohner auf. Freiburg im Breisgau hatte mit 17 VZÄ bei den Stadtkreisen den niedrigsten Wert. Die durchschnittliche Personalintensität der öffentlichen Beschäftigten in den Landkreisen (Beschäftigte der Landratsämter sind hier inkludiert) betrug 19.

Der Ortenaukreis weist mit 84 kommunalen VZÄ je 1 000 Einwohner eine überdurchschnittliche Personalintensität auf. Hier kommen auf 31 125 Einwohner 5 570 VZÄ. Diese hohe Zahl an Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ist darin begründet, dass das Ortenau Klinikum mit 4 725 Beschäftigten eines der zwei Krankenhäuser Baden-Württembergs ist, welches dem kommunalen Bereich zugeschrieben wird.

Die Spannweite der restlichen 34 Landkreise erstreckte sich von 14 (Neckar-Odenwald-Kreis) bis 20 (Böblingen) VZÄ je 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner.
(Statistisches Landesamt)