Deutschland steht auf: Unter diesem Motto fand am Wochenende im pfälzischen Neustadt an der Weinstraße die Neuauflage des Hambacher Festes statt. Zum 191. Jubiläum des historischen Wiegenfestes der deutschen nationalen Einheit und Demokratie versammelten sich zahlreiche außerparlamentarische Oppositionsgruppen, um für eine politische Zeitenwende zu demonstrieren: für echte Mitbestimmung und Volksherrschaft, gegen den Parteienstaat, gegen Kriegstreiberei und globalistische Machtkonzentration.
Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich auf der Neustadter Festwiese um 10 Uhr mehrere tausende Teilnehmer, die, wie schon im Vorjahr, fast alle in Weiß gekleidet waren. Nach einer Eröffnungsrede des Neustadter Unternehmers Dr. Wolfgang Kochanek, Hauptorganisator und Anmelder der Veranstaltung, setzte sich der Zug durch Neustadt, auf der teilweise historischen Route des legendären Festzugs von 1832, in Bewegung Richtung Hambacher Schloss.
AUF1 vor Ort
Der alternative österreichische Fernsehsender AUF1 war vor Ort, um Veranstalter, führende Protagonisten und prominente Teilnehmer zu interviewen und die Kundgebung zu dokumentieren (in den nächsten Tagen wird AUF1.TV ausführlich hierzu berichten). Auch der beliebte AUF1-Bus, der etliche Teilnehmer mit Fahnen, Ballons, Stickers und Textilien eindeckte, war zur allseitigen Freude und Beliebtheit wieder vor Ort.
Der weiße Demonstrationszug bot ein pracht- und eindrucksvolles Bild – und entlarvte das überflüssige riesige Aufgebot der aus dem ganzen Land und seitens der Bundespolizei zusammengezogenen Einsatzkräfte als Ausdruck einer staatlichen Paranoia. Hier waren nämlich absolut friedliche, zivilisierte, gewaltlose Teilnehmer zugegen. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung hatten Bündnisse „gegen Rechts”, Vertreter der sogenannten „Zivilgesellschaft“, die Neustadter Stadtverwaltung wie auch in der Landesregierung mit allen Tricks versucht, die Kundgebung zu verhindern.
Verbot und linke Sabotage gescheitert
Ein Verbot der Stadt war vom Verwaltungsgericht Speyer – sinnfälligerweise am 23. Mai, dem 74. Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes – gekippt worden (dies übrigens eine frappierende Parallele zum historischen Originalfest, das ebenfalls zuerst untersagt worden war und dann dennoch mit großem Erfolg stattfand).
Auf dem Weg zum Schloss stießen noch weitere kleinere Demonstrationszüge zu der Hauptmasse, etliche weitere Teilnehmer hatten sich auf dem Schlossgelände versammelt. Insgesamt waren es nach Schätzungen des Versammlungsleiters am Ende 6000 bis 7000 Teilnehmer, die sich gegen 13 Uhr auf dem Hambacher Schloss zur dortigen Hauptkundgebung versammelten.
Preis für Michael Ballweg
Nach imposanten Redebeiträgen – vor allem seitens des Hauptredners Dr. Markus Krall – erfolgte die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten „Demokratiepreises der Unternehmer und Selbständigen“, der jedes Jahr von einem Stifter ausgelobt wird. Verliehen wird er an eine Person, die sich in besonderem Maße um Freiheit und Demokratie verdient gemacht hat und dabei persönliche Nachteile in Kauf genommen hat.
Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr „Querdenken“-Dissident Michael Ballweg, der Preis wurde dieses Jahr gestiftet von der „Atlas-Initiative“ und Markus Krall. Im Vorjahr war Gunnar Kaiser Preisträger gewesen.
Vernachlässigbare Gegen-Demos
Sowohl die niederträchtige Verunglimpfungs-Aktion der etablierten Parteien und des öffentlich-rechtlichen Trägervereins des Hambacher Schlosses als auch die herangekarrte Antifa vermochten den Erfolg der Veranstaltung nicht zu stören oder die trotz des ernsten Protest-Anliegens insgesamt hervorragende Stimmung zu trüben.
Eine Gegenveranstaltung unter dem Motto „Bunt statt weiß“ der üblichen linksextremen und „gutmenschlichen” Systemanhänger fand kaum Zulauf (wenige Dutzend Teilnehmer) und noch weniger Beachtung. In der lokalen Berichterstattung der Lügen-Presse hingegen wurde das Zerrbild vermittelt, dass es am Sonntag in Neustadt „mehrere Versammlungen“ gegeben habe, von denen die Hauptveranstaltung der „Weißen“ nur eine – quasi unter „ferner liefen“ – gewesen sei.
Signalwirkung erhofft
Auch wurde hier die Zahl der Teilnehmer vom Kochaneks Veranstaltung auf „rund 2.800 Personen“ heruntergerechnet – eine hanebüchene Untertreibung, wie aus dem auf AUF1.TV in den nächsten Tagen zu sehenden Filmmaterial eindeutig hervorgeht. Als wirksam hatte sich die linke Vorab-Gegenpropaganda hingegen offenbar bei Neustadts Gastronomen erwiesen: Etliche Demo-Teilnehmer berichteten davon, ihnen sei der Zutritt zu geöffneten und nicht vollbesetzten, sondern teils gähnend leeren Lokalen verwehrt worden mit der Behauptung, alle Tische seien „reserviert“.
Bei der Abschluss-Kundgebung wurde der Hoffnung Ausdruck gegeben, dass vom Hambacher Fest das Signal der Einigung des derzeit sehr vielschichtigen Spektrums des außerparlamentarischen Widerstands ausgehen möge, um ein zunehmend demokratiefeindliches Parteienkartell, das Grundrechte und Souveränität zur Disposition stellt, zu stoppen. Den Ausklang bildete eine mit großem Interesse verfolgte Podiumsdiskussion (Video hier). Sicher ist: Auch im kommenden Jahr wird es wieder einen „Weißen Marsch“ in Neustadt geben. Der Widerstand lebt und lässt sich nicht mehr mundtot machen! *Im Original erschienen bei AUF1.info (pi-news.net)
Die indirekte Enteignung der Hausbesitzer kommt in Gang
Von Vera Lengsfeld
Seit Wochen überschlagen sich die Diskussionen um die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes von Wirtschaftsminister Habeck. Dabei bemühen sich die meinungsmachenden Medien mit einigem Erfolg, vom Hauptschwachpunkt abzulenken: Laut Gesetz sollen ab 2024 nur noch Heizungen eingebaut werden, die mit „mindestens“ 65% "Erneuerbaren Energien" betrieben werden. Genannt wird hier vor allem die Wärmepumpe, die mit Strom betrieben wird. Das heißt, es gibt gar keine Heizung, die gegenwärtig oder in naher Zukunft mit 65% "Erneuerbaren" betrieben werden kann.
Das ist schon deshalb unmöglich, weil der aktuelle Anteil der "Erneuerbaren" an der Stromproduktion nur 45% beträgt. Dabei handelt es sich aber nicht um Strom, der zuverlässig gleichmäßig zur Verfügung steht. Wenn der Wind weht und die Sonne scheint, muss ein Teil der anfallenden Strommenge, die unser Netz zu sprengen droht, „exportiert“, das heißt zum Teil gegen Geld in die Netze der Nachbarländer gedrückt werden. Die Grünen nennen das „Stromexport“. Im Winter, bei Dunkelflaute, wenn die Wärme dringend benötigt wird, müssen fossile Energieträger, vor allem Gas, einspringen. Die Bundesregierung plant deshalb 20 000 MW Gaskraftwerke bis 2030 zu errichten, um die Gefahr eines Blackouts zu bannen.
Im Winter kann die Wärmepumpe, wie Professor Fritz Vahrenholt vorgerechnet hat, aber mehr CO2 ausstoßen als Gas und fast so viel wie Öl. Es gibt also keine CO2-Einsparung. Wie soll diese Technik da ein Beitrag zur „Erreichung der nationalen Klimaschutzziele“ sein?
Es ist nicht so, dass es keine wissenschaftlich und technisch gut begründeten Einwände gegen das Vorhaben des Wirtschaftsministers gäbe. Sie werden nur nicht gehört. Somit wiederholt sich das Verhalten der Regierung im Corona-Regime: Kritiker werden stigmatisiert und angeprangert.
Angeblich soll das Gesetz „technologieoffen“ sein. Statt auf die Wärmepumpe könnte man auch auf grünen oder blauen Wasserstoff setzen, der nach Schätzungen von Wirtschaftsminister Habeck etwa 4x so teuer ist wie Gas. Seine Einlassung: „Technologieoffenheit schließt eben auch ein, dass man sich teurere Heizungssysteme aufbauen kann…“ ist an Zynismus kaum zu überbieten.
Die Debatte, die diese Gesetzesnovelle begleitet, hält sich aber nur an Nebenaspekten fest: Hier Verschiebung der Altersgrenze für die Austauschpflicht von 80 Jahren auf 65, da mehr Förderung und mehr Ausnahmegenehmigungen.
Habeck hat die Mitglieder der Ampelkoalition eingeladen, um sie mit ein paar unbedeutenden Zugeständnissen dazu zu bringen, dass sein Gesetz noch vor der Sommerpause durch das Parlament gepeitscht werden kann. Wie ein „parlamentarisches Verfahren“, das diesen Namen verdient aussehen soll, wenn alle drei Lesungen innerhalb von drei Wochen stattfinden sollen – diese Frage wird den Grünen nicht gestellt. Es gibt auch keinerlei Grund, warum unbedingt Tempo gemacht werden muss, außer dass Widerspruch nicht geduldet wird, sondern mit allen Mitteln niedergebügelt werden muss.
Wer auf die FDP in diesem Verfahren gehofft hat, sollte diese Hoffnungen auf jeden Fall fahren lassen. Die FDP liefert nicht mehr als einen Scheinkampf zur Täuschung der Öffentlichkeit. Wenn sie es ernst meinte, müsste sie das Gesetz in Gänze verhindern. Das wird sie nicht tun.
Wie groß die Mogelpackung ist, zeigt die Tatsache, dass die von der Regierung erhoffte Einsparung von CO2, sollten bis 2030 tatsächlich 6 Millionen Wärmepumpen installiert sein, dem entspricht, was der Weiterbetrieb eines einzigen Atomkraftwerkes erbracht hätte.
Das einzige Ziel, das mit dem Gesetz zuverlässig erreicht wird, ist, dass die indirekte Enteignung der Hausbesitzer in Gang kommt.
Es wird Zeit, dass die Öffentlichkeit diese Botschaft endlich hört und glaubt. (vera-lengsfeld.de)
Die Begriffe des Subjektiven und Objektiven haben sich völlig verkehrt
Von Theodor W. Adorno
Was objektiv die Wahrheit sei, bleibt schwer genug auszumachen, aber im Umgang mit Menschen soll man davon nicht sich terrorisieren lassen. Es gibt da Kriterien, die fürs erste ausreichen. Eines der zuverlässigsten ist, daß einem entgegengehalten wird, eine Aussage sei »zu subjektiv«. Wird das geltend gemacht und gar mit jener Indignation, in der die wütende Harmonie aller vernünftigen Leute mitklingt, so hat man Grund, ein paar Sekunden mit sich zufrieden zu sein. Die Begriffe des Subjektiven und Objektiven haben sich völlig verkehrt.
Objektiv heißt die nicht kontroverse Seite der Erscheinung, ihr unbefragt hingenommener Abdruck, die aus klassifizierten Daten gefügte Fassade, also das Subjektive; und subjektiv nennen sie, was jene durchbricht, in die spezifische Erfahrung der Sache eintritt, der geurteilten Convenus darüber sich entschlägt und die Beziehung auf den Gegenstand anstelle des Majoritätsbeschlusses derer setzt, die ihn nicht einmal anschauen, geschweige denken - also das Objektive. Wie windig der formale Einwand subjektiver Relativität ist, stellt sich auf dessen eigentlichem Felde heraus, dem der ästhetischen Urteile.
Wer jemals aus der Kraft seines präzisen Reagierens im Ernst der Disziplin eines Kunstwerks, dessen immanentem Formgesetz, dem Zwang seiner Gestaltung sich unterwirft, dem zergeht der Vorbehalt des bloß Subjektiven seiner Erfahrung wie ein armseliger Schein, und jeder Schritt, den er vermöge seiner extrem subjektiven Innervation in die Sache hineinmacht, hat unvergleichlich viel größere objektive Gewalt als die umfassenden und wohlbestätigten Begriffsbildungen etwa des »Stils«, deren wissenschaftlicher Anspruch auf Kosten solcher Erfahrung geht.
Das ist doppelt wahr in der Ära des Positivismus und der Kulturindustrie, deren Objektivität von den veranstaltenden Subjekten kalkuliert ist. Ihr gegenüber hat Vernunft vollends, und fensterlos, in die Idiosynkrasien sich geflüchtet, denen die Willkür der Gewalthaber Willkür vorwirft, weil sie die Ohnmacht der Subjekte wollen, aus Angst vor der Objektivität, die allein bei diesen Subjekten aufgehoben ist. (Aus "Minima Moralia - Reflexionen aus dem beschädigten Leben" von Theodor W. Adorno)
Bronzebüste von Marcus Porcius Catos dem Jüngerenim Archäologischen Museum Rabat. (Wikipedia)
(tutut) - Wer sich unter den Stoikern umsieht, stößt auf Cato den Jüngeren, "Roms eiserner Mann", wie er auch genannt wird. Der hätte uns gerade gefehlt. "Alle paar Generationen - oder vielleicht sogar nur alle paar Jahrhunderte - wird ein Mensch mit einereisernen Beschaffenheit geboren, die aus härterem Stoff besteht als selbst die härtesten seiner Zeitgenossen. Solche Menschen lernen wir dann in Mythen und Legenden kennen", schreiben Ryan Holiday und Stephen Hanselman in ihrem "Das Leben der Stoiker - Lektionen über die Kunst des Lebens, von Mark Aurel bis Zenon". Marcus Paocius Cato war so ein Kraftmensch, von dem schon zu Lebzeiten ein geläufiger Ausdruck lautete: "Wir können nicht alle Catos sein". 95 v.Chr. in eine römische Aristokratenfamilie hineingeboren, sein Urgroßvater Cato der Ältere war Militärtribun und bis zum Konsul aufgestiegen und machte ein Vermögen in der Landwirtschaft, zeichnete sich aber besonders dadurch aus, dass er für die Bräuche seiner Vorfahren gegen modernisierende Einflüsse eines aufsteigenden Reiches kämpfte. Heute würden sie ihn als rechten Konservativen an den Pranger stellen wie all jene, welche die "cdu" noch dem Kommunismus zu entreißen versuchen. Dass sein Urenkel berühmter Philosoph werden sollte, lag nicht an kluger Dialektik, wie die Autoren betonen, nicht an seinen Worten, "sondern aufgrund dessen, was er tat und was er war.Nur auf den Seiten seines Lebens legte er seine Überzeugungen als Denkmal für alle Zeiten nieder und verdiente sich damit mehr Ruhm als jeder seiner Vorfahren oder seine philosophischen Einflüsse". Wenn George Washington Jahrhunderte später inspiriert von einem Stück über Cato "oft von der Arbeit spreche, die erforderlich sei, um die Intrigen der Politik und die Schwierigkeiten des Lebens 'im sanften Licht der milden Philosophie' zu betrachten", dann fragt man sich heute, welchesBarbarentum dahinter stecken möge, das eine als Ampel bezeichnete Regierung flackern lässt. "Washington, der mit dem gleichen feurigen Temperament geboren worden war, wusste, wie wichtig es ist, seine Leidenschaften einer unerschütterlichen geistigen Verfassung unterzuordnen". Was dies anbelangt, hat es Deutschland mit einem Gespensterkabinettstückchen von la Friedrich zu tun. "Die meisten willensstarken Führungspersönlichkeiten haben ein reizbares Temperament. Nur den wirklich Großen gelingt es, dieses mit dem gleichen Mut und der gleichen Kontrolle zu bezwingen, mit der sie alle Hürden des Lebens bewältigen". Was sind all die Schwätzer und Kriegstreiber, die aus der Geschichte Deutschlands nichts gelernt haben, gegen einen Soldaten Cato, für den es "die Taten" waren, "die Opfer, die man zu bringen bereit war - vor allem mit Waffen in der Hand, um sein Land zu verteidigen -, die jemanden zum Philosophen machten". Konsequenz für sein Denken und Leben war schließlich der Selbstod. Napoleon, der einmal eine Büste von Cato in seiner "Halle der Helden" ausstellte, schrieb über Cato, er hätte weiterkämpfen oder warten sollen, anstatt sein Schicksal durch eigene Hand zu besiegeln. "Das Verhalten von Cato fand denBeifall seiner Zeitgenossen, und wurde im Laufe der Geschichte bewundert; aber wer profitierte von seinem Tod? Caesar. Wer hat sich darüber gefreut? Caesar. Und für wen war es eine Tragödie? Für Rom und für seine Partei...Nein, er hat sch aus Trübsinn und Verzweiflung umgebracht.Sein Tod war die Schwäche einer großen Seele, der Fehler eines Stoikers, ein Schandfleck in seinem Leben". Ob Napoleon solange überleben wird im Gedächtnis gebildeter Menschen wie Cato, der kein Massenmörder war?
Mosaik der römischen Villa in Nennig (Saarland).
Römerles mit Playmobil, schon früher hatten sie es den Konstanzern angetan.
Nicht der einzige Sanierungsfall auf dem Weg zur DDR 2.0: "Gesamtbedarf für Schiene bei fast 90 Milliarden Euro - Um das Schienennetz in Deutschland wieder fit und die Bahn damit attraktiver und zuverlässiger zu machen, braucht es aus Sicht der Bundesregierung bis 2027 Gesamtinvestitionen von rund 88 Milliarden Euro". Dazu kommt noch der Klimawahn der grünen neuen SED: "Gebäude-Klimaplan 2045 könnte scheitern - Fachleute halten das erklärte Ziel für zu ehrgeizig - Es fehlt an Handwerkern und am Geld". Wo Irrungen und Wirrungen herrschen, ist er meist nicht weit: "Wehrhaften Staat gegen rechten Terror gefordert - Bundespräsident Steinmeier redet zum Gedenken an den Brandanschlag in Solingen vor 30 Jahren". Dann noch die Seite für den Kini - "Streit ums Traumschloss - Neuschwanstein könnte Weltkulturerbe werden. Weil König Ludwigs Palastbau zu Schwangau gehört, dürfen die Bürger darüber abstimmen. Längst nicht alle wollen den Titel". Macht Habeck den Heizer für das Luftschloss? Am Schwäbischen Meer spielen sie Römerles, die Erinnerung an deren Untergang weckt Deutschland allerdings noch nicht auf. Spezialist für Entenhausen tastet: "Ausstellung über Gladiatoren - 'Gladiatoren - Helden des Kolosseums' heißt die Ausstellung, die das Archäologische Landesmuseum in Konstanz zeigt. Mit inszenierten Kampfplätzen und Modellen von Arenen, lebensgroßen Gladiatoren in originalgetreuer Kampfmontur und interaktiven Medienstationen vermittelt die Schau ein umfangreiches Bild vom Leben und Sterben der Gladiatoren im Römischen Reich". Schon früher hatten es die Römer den Konstanzern angetan, sogar mit Playmobil. Auch wenn da einiges durcheinander gerät, warum nicht in zeitgenössische Quellen schauen? Nach zwei Leidartikeln gegen die kickenden Bayern folgt nun ein dritter über Rasengladiatoren: "'Bad timing' auf Bayrisch" auf Kauderwelsch, denn sie sind doch Meister geworden: "'Perfect timing' - sagt man so schön, wenn etwas punktgenau aufgeht. Bayern Münchens Jamal Musiala hatte das am Samstag drauf, als er in der 89. Minute einfach abzog: das Meistertor, erzielt vom Mittelfeld-Juwel, das erst vier Minuten zuvor eingewechselt worden war. 'Perfect timing', auch von Trainer Tuchel". Passt scho, würde ein Bayer sagen. Sepp Herberger wusste es: "Die Leute gehen ins Stadion, weil sie nicht wissen, wie es ausgeht". Spielverderber aber in der Nachspielzeit kapieren es nicht: "Die Schale in den Händen der Profis war plötzlich nur noch ein nettes Accessoire, die Gefühle und Gedanken der Spieler wie der Fans kreisten statt um den Titel nur um den Rauswurf der Bosse. Das ist unwürdig". Um Tore und Geld geht's, Kannitverstan, und nicht um Toren!
Gaius Iulius Caesar, Museo di antichità, Turin. (Wikipedia)
Spaichingen Dreifache Win–Win–Win–Situation spiegelt auch wachsende soziale Probleme Das Geld liegt immer mehrMenschen nicht mehr so locker in den Taschen. Aber das ist nur einer der Gründe, warum die Kleiderkammer in Spaichingen steigende Umsätze macht.
(Schwäbische Zeitung. Ist Kirchengeschäft Wirtschaft? Immer mehr immer weniger. Wenn sie doch Deutsch könnten! Wer trägt in welchen Taschen Geld?)
Bürgerreise In Alajuela gibt es bald einen Lahr-Platz Lahr und Alajuela wollen ihre Verbindungen mit nach der Partnerstadt benannten Plätzen stärken. Auch über eine Kooperation im Fußball wurde bei der Bürgerreise der Lahrer Delegation gesprochen.
(Badische Zeitung. Welches Lahr meinen sie dann? Wie viel kostet dieser Schmarren den Bürger Steuerzahler, hat der OB nichts Wichtigeres zu tun? Wie wär's mit Besuch des Mondkalbs?)
Es fehlt nicht nur an Wohnraum Diese Probleme hat Lahr bei der Flüchtlings-Unterbringung In den Containern am Flugplatz sind 72 männliche Flüchtlinge untergebracht. Bürgermeister Guido Schöneboom schlägt Alarm: Bei der Unterbringung von Flüchtlingen sei die Stadt an der Grenze der Belastbarkeit angekommen. Eine längere Beherbergung in der Containeranlage am Flugplatz gefährde die Integration.
(Lahrer Zeitung. Hätte er die OB-Wahl nicht verloren, könnte er unter Palmen träumen.Es fehlt auch am Verständnis vom Rechtsstaat. Als Flüchtlinge noch Deutsche waren, hatten die Lahrer mit ihnen nichts im Sinn. Seit wann sind "Flüchtlinge" zu integrieren, die wieder nach Hause zurück sollen? Und daheim brennt die Hütte:) Feuerwehr rückte am Montagabend aus Lahrer Gartenhütte brennt nieder Zu einem Gartenhausbrand im Almweg im Westen der Stadt wurde die Lahrer Feuerwehr am Pfingstmontag kurz nach 21 Uhr gerufen. Als die Wehrleute eintrafen, brannte ein Teil der Gartenhütte in einer Schrebergartenanlage. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen zügig löschen, wie zuerst die Nachrichtenagentur Kamera24 berichtet hat.
(Lahrer Zeitung. Bürger testen derweil die Karibik.)
Hoher Besuch Ministerpräsident Kretschmann besucht am 22. Juni die Ortenau– ab sofort Anmeldung für den Bürgerempfang in Lahr
(Badische Zeitung. 1,93 m hoch. Untertanengeist im "Revolutionsjahr". Woher die Bürger nehmen, wenn sie gerade unter Palmen in der Karibik ruhen? Umgekehrt wird eine Demokratie daraus: Der KRÄTSCH muss es sich als Ehre ansehen, wenn er das Volk besuchen darf.)
Erste Fahrt des Vis-à-Vis Busses beginnt in Langenwinkel Ab dem 3. Juni fährt der Vis-à-Vis Bus wieder auf der Strecke zwischen Lahr, Schwanau, Erstein und Obernai. Ziel des Busses ist es Menschen aus dem Elsass und der Ortenau zu verbinden.
(Badische Zeitung. Noch nicht mitgekriegt, dass täglich mehrere Buslinien pendeln?)
Geldautomat in Filderstadt gesprengt In Filderstadt (Kreis Esslingen) ist in der Nacht ein Geldautomat gesprengt worden. Gegen 1:30 Uhr wurden Anwohner im Ortsteil Sielmingen durch einen lauten Knall geweckt und alarmierten die Polizei. Diese bestätigte auf SWR-Anfrage, dass Unbekannte dort einen Geldautomaten gesprengt hatten. Durch die Wucht der Explosion sei die Scheibe an der Bankfiliale zerstört worden, so ein Sprecher. An Geld seien die Täter ersten Erkenntnissen zufolge aber nicht gelangt.
(swr. Woher kennen sie die Unbekannten?)
Nobelpreisträger aus Heidelberg gestorben Gestern Abend wurde bekannt, dass der Medizin-Nobelpreisträger Harald zu Hausen am Sonntag im Alter von 87 Jahren gestorben ist. Zur Hausen leitete 20 Jahre lang das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg und forschte dort bis ins hohe Alter. Sein Verdienst ist unter anderem die Impfung vor Gebärmutterhalskrebs. In den 1980er Jahren wies er nach, dass Viren diesen Krebs auslösen können und schuf damit die Grundlage für die Entwicklung eines Impfstoffes.
(swr.de. Wer?)
Pfingstferien: Wenig los auf den Straßen in BW An dieser Stelle eine gute Nachricht für alle Autofahrer und Autofahrerinnen im Land: Es sind Pfingstferien und das merkt man auch auf den Straßen. Statt dem üblichen Stau im Berufsverkehr hat man in Baden-Württemberg aktuell freie Fahrt. Sollte doch noch was passieren, erfahrt ihr es natürlich hier.
(swr.de. Genderitis in toter Hose. Wo was los ist, wird gesperrt.)
Durchschnittstemperatur deutlich erhöht Deutscher Wetterdienst: Frühjahr in Baden-Württemberg war zu mild Laut dem Deutschen Wetterdienst fiel der Frühling in Baden-Württemberg ungewöhnlich warm aus. Für den Mittwoch warnen die Experten vor erhöhter Waldbrandgefahr.
(swr.de. Wo? In welchem Plan steht das, haben die Klimamanagerinnen versagt? Sollen was Gescheites lernen!)
Das ändert sich im Juni Übermorgen ist der 1. Juni und es treten neue Regeln und Gesetze in Kraft: Bahnfahrer müssen sich auf neue EU-Regelungen bei den Fahrgastrechten einstellen. Der Kulturpass für junge Erwachsene sowie der Nachfolger des Baukindergeldes gehen an den Start und Flugreisende sollten auch schon mal eine große Luftwaffenübung der Nato im Blick haben.
(swr.de. Bumms! Direkt aus dem Hauptquartier von Till Eulenspiegel oder v.d.L., die eigentlich nichts zu sagen hat, es hat sie ja auch niemand außer Merkel und Macron gewählt.)
Statistisches Bundesamt So viele Einbürgerungen wie lange nicht mehr
In Deutschland sind 2022 so viele Menschen eingebürgert worden wie seit 20 Jahren nicht mehr. Etwa 168.500 Einbürgerungen verzeichnete das Statistische Bundesamt. Besonders viele der Menschen kamen aus Syrien. In Deutschland sind im vergangenen Jahr etwa 168.500 Menschen eingebürgert worden. Das waren 28 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse mit. Seit 2002 seien innerhalb eines Jahres nicht mehr so viele Einbürgerungen registriert worden, hieß es weiter.
(swr.de. Wer hätte gedacht, dass es in der Dritten Welt so viele Deutsche gibt?)
Ampelkoalition und Klimaschutz - Neue Kriterien für ökologischen Hausbau? Möglichst viel neuer Wohnraum einerseits, maximaler Klimaschutz andererseits - passt das zusammen? Bauministerin Geywitz stellt die hohen Standards bei der Energieeffizienz inzwischen infrage.
(swr.de. Wer von Klima und Ökologie redet, hält Dummheit wohl für eine Begabung.)
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„Religiöser Eifer“ verhindere Forschung Experte: Windräder verursachen Dürre – aber keiner will es hören Windparks bremsen die Verdunstung und damit die Niederschlagsmenge, sagt der Experimental-Physiker Ganteför. Er beklagt „Scheuklappen“ und Diffamierungen, wenn man kritische Fragen stelle.
(Junge Freiheit. Auch die grüne Sekte ist nur eine mittelalterliche Religion.)
Ihre Kinder sahen alles mit an Jugendliche verprügeln junge Mutter nach Randale im Freibad Eine Gruppe von Jugendlichen sorgte in einem Freibad im Kreis Kaiserslautern für Randale. Als eine junge Mutter die Teenager zurechtwies, passten die Jugendlichen die Frau ab und verprügelten sie. Ihre Kinder mussten alles mit ansehen.
(focus.de. Jetzt geht's wieder los in Unfreibädern, regieren Räuberbanden Deutschland?)
Gescheiterte Westliche Werte Warum Atatürk-Anhänger in Deutschland Erdoğan wählen Von Selma Duman Von den Erdoğan-Wählern wollen viele lieber ihre Ausweichheimat vor dem bewahren, was hier in Deutschland gang und gäbe ist – und wofür Kılıçdaroğlu steht, nicht Erdoğan. Was sagt man dazu? Was ist da los? Warum wählen vor allem hier im „westlichen, demokratischen, säkularisierten Deutschland” so viele Türkischstämmige Erdoğan? Sind die nie hier in Deutschland angekommen?!
(Tichys Einblick. Was sind schon Menschenrechte, wenn es Scharia gibt?)
============ NACHLESE Stefan Frank Tagesschau-Faktenfinder: Die grüne Partei hat immer recht Sie wehren sich dagegen, als „Staatsfunk“ bezeichnet zu werden, tun aber gern so, als hätten sie die amtliche Wahrheit. Mit ihren „Faktenchecks“ und „Faktenfindern“ machen sie sich immer wieder zum Gespött, bleiben aber fest im Glauben an ihre Unfehlbarkeit.
(achgut.com. Wer glaubt, weiß nicht.) ============
Warum Erdogan? Warum nicht Özdemir? Von WOLFGANG HÜBNER Der grüne Bundesminister Cem Özdemir gibt sich empört über die große Mehrheit der in Deutschland lebenden Türken, die für Amtsinhaber Erdogan bei der Präsidentenwahl gestimmt haben. Und Özdemir missfallen auch die Autokorsos von Erdogans Anhängern in deutschen Städten nach dem Sieg ihres Idols. Offenbar hätte es dem Minister mit türkischen Wurzeln weit besser gefallen, wenn Erdogans Gegenkandidat gewonnen hätte, der offen um rechte Wähler geworben hatte und Millionen Flüchtlinge binnen eines Jahres aus der Türkei vertreiben wollte, die meisten wohl in Richtung Deutschland. Doch wenn Grünen eine ausländische Regierung nicht gefällt, dann zählen hässliche Tatsachen wenig. Zumindest eher konservative Türken in Deutschland, also offenbar die deutliche Mehrheit, würden Erdogan allemal einem Özdemir vorziehen. Denn sie sehen in dem einen den „starken Mann“ ihrer Heimat, in dem anderen aber einen grünen Karrieristen weitab von ihrer sozialen Realität in einem Deutschland, das sie – wenn überhaupt – nur als ihre zweite Heimat empfinden. Dagegen glauben sie in Erdogan einen Politiker zu erkennen, der ihre traditionellen Vorstellungen von Stolz und Ehre einer Nation verkörpert. Und so ziemlich der letzte, der sie darin zu beirren vermöchte, wäre deshalb Cem Özdemir. Der grüne Minister hat übrigens auch wenig mit manchen Deutschen zu tun, die in den vielen Erdogan-Wählern in Deutschland und den Autokorsos ein beunruhigendes Scheitern von Integration vermuten. Daran ist richtig, dass es tatsächlich keine gute Entwicklung ist, wenn auch noch in der dritten oder bald vierten Generation Nachkommen von eingewanderten Türken einen Präsidenten in Ankara als „eigenen“ politischen Führer feiern, nicht aber den Bundeskanzler oder den Bundespräsidenten. Dafür haben allerdings eine wachsende Zahl von Deutschen auch dann Verständnis, wenn sie Erdogan gar nicht mögen. Denn wer um die überwältigend hohe Wahlbeteiligung in der Türkei weiß oder die Bilder von den Massenkundgebungen der dortigen Präsidentschaftskandidaten sieht, wird das eigene etablierte deutsche politische Personal samt der Misere der Ampel-Regierung als nur noch quälender empfinden können. Und deshalb vielleicht besser verstehen, wenn auch junge Türkischstämmige, in Deutschland aufgewachsen, sozialisiert und oft mit mangelhaften Kenntnissen der Sprache ihrer Eltern und Großeltern, Erdogan einheimischen politischen Größen wie Scholz, Habeck, Lindner oder Merz vorziehen. Hätten in Deutschland lebende Afghanen oder Syrer auch einen wie den alten und neuen türkischen Präsidenten in Kabul oder Damaskus, wäre deren Begeisterung für diese fiktiven Führer nicht weniger groß. Die US-Vasallen in Berlin, Özdemir eingeschlossen, sind hingegen zur Identifikation nicht geeignet, sondern sogar ein Integrationshindernis. Das erklärt nicht alles an der Erdogan-Begeisterung hierzulande, aber mehr als in der veröffentlichen Meinung zugegeben werden darf. (pi-news.net)
************* DAS WORT DES TAGES Alle Versuche der genannten Printmedien, sich zu „stabilisieren“ sind sichere Anzeichen für deren Niedergang! Wer Haltungsjournalismus will, ist auch beim ÖRR fündig. Schade um das Papier und den energetischen Aufwand zur Herstellung! Die Verlagerung der Aktivitäten in das Netz bringt nur kurzfristig Beruhigung, denn sie ändert ja nichts an der grundsätzlichen Misere des regierungstreuen Journalismus! Der hat inzwischen DDR – Niveau erreicht.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick) *************
Kaukasus-Konflikt Armenien: Christliches Land im Zangengriff Von Marco Gallina Die älteste christliche Nation der Erde sieht sich geopolitisch isoliert. Die EU will einen Frieden mit Aserbaidschan durchsetzen – zum Leidwesen der auf aserbaidschanischem Gebiet lebenden Christen in Bergkarabach. Hintergrund: die Abhängigkeit von Gas aus Baku.
(Tichys Einblick. Wann gibt Volker Kauder der Christenretter Gas?)
Laut Bundesregierung Vier Millionen Öl- und Gasheizungen erreichen Alter der Austauschpflicht Rund vier Millionen Öl- und Gas-Heizungsanlagen von Wohngebäuden in Deutschland werden nach Angaben der Bundesregierung allein im kommenden Jahr das Alter der gesetzlichen Austauschpflicht von 30 Jahren erreichen.
(focus.de. Untertanenpflicht gegenüber dem grünen Testament.)
Innenministerin Faeser besucht deutsch-polnisches Grenzgebiet Vor einem Besuch an der deutsch-polnischen Grenze betont Innenministerin Faeser, dass sie keinen Anlass für stationäre Kontrollen sieht – derzeit. Die Kritik an ihrer Haltung nimmt zu.
(welt.de. Erstmals in Ostdeutschland?)
IW-Studie Zu langsamer Ausbau der erneuerbaren Energien bedroht Industrie Weil Unternehmen und Verbraucher den Gasverbrauch reduzieren müssen, steigt der Bedarf an Strom rasant. Experten warnen: Will Deutschland seine Industrie am Standort halten, muss es den Ausbau der erneuerbaren Energien stark beschleunigen. Deutschland muss den Ausbau der erneuerbaren Energien und der dazugehörigen Leitungsnetze einer Studie zufolge ab sofort bis 2030 massiv beschleunigen, will es seine Industrie am Standort halten. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des industrienahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, aus der die „Rheinische Post“ vorab berichtet.
(welt.de. Muss jeder Quatsch abgeschrieben werden, wenn Wirtschaft nichts mit Wissenschaft zu tun hat und über "erneuerbare Energie" spinnt?)
Rentenvorschlag von Spahn „Eine Unverschämtheit gegenüber der arbeitenden Bevölkerung“ CDU-Mann Jens Spahn will angesichts des Fachkräftemangels die Rente mit 63 sofort kippen – weil sie Wohlstand koste und falsche Anreize setze. Spahn erntet harsche und breite Kritik. Die FDP hat eine andere Idee und fordert Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) auf, sich zu bewegen.
(welt.de. Nicht jeder kann fürstlich bezahlten Frührentner wie Spahn machen, der dabei war, Millionen Arbeitslose ins Land zu holen.)
Erdogans Anhänger leben in einer anderen Öffentlichkeit Mit dem Begriff „Polarisierung“ ist der Riss, der sich durch die türkische Gesellschaft zieht, nur unzureichend beschrieben. Für Erdogans Anhänger sind Wahlen Entscheidungen zwischen „Glauben“ und „Unglauben“, zwischen „Vaterland“ und „Verrat“. Für die Opposition brechen harte Zeiten an.
(welt.de. Diese andere Öffentlichkeit hieß mal Deutschland.)
Interview Bauernführer Lee: „Die Politik das fürchten lehren“ Die Wut auf dem Land wächst! Entsteht nun auch bei uns eine Partei wie die überraschend erfolgreiche „Bürger-Bauern-Bewegung“ in Holland? Einer, der fleißig daran arbeitet, ist der Landwirt Anthony Lee, der bereits die großen Proteste der letzten Jahre organisiert hat.
(Junge Freiheit. Auf dem Land wohnt schon immer die Freiheit. Bauernkriege vergessen?)
Lago Maggiore Zwei italienische Agenten und ein israelischer Ex-Agent unter den Toten Ein Wirbelsturm hat auf dem zweitgrößten See Italiens ein Touristenboot zum Sinken gebracht. Vier Menschen starben: Zwei Angestellte des italienischen Geheimdienstes, ein Israeli und eine Russin. Das israelische Außenministerium teilte mit, dass eines der Todesopfer ein Mann „in seinen Fünfzigern“ aus Israel war, der früher bei den Sicherheitskräften tätig gewesen sei. Zudem seien ein 62-jähriger Mann und eine 53-jährige Frau gestorben, die beide für einen italienischen Geheimdienst arbeiteten, wie die italienischen Behörden mitteilten...Bei dem vierten Todesopfer handelt es sich laut italienischen Medienberichten um eine 50-jährige Russin, die mit dem Kapitän des Boots liiert gewesen sei.
(welt.de. Wer weiß, was auf Baggerseen alles los ist!)
Plagiatsaffäre weitet sich aus Graichen: Jetzt steht auch der Master unter Plagiatsverdacht Von Redaktion Der Medienwissenschaftler Stefan Weber hatte Graichen bereits zuvor „Täuschungsabsicht“ bei der Dissertation attestiert. Nun hat er sich die Masterarbeit des Ex-Staatssekretärs vorgenommen... Weber sieht in dem offensichtlichen Plagiat einen Hinweis auf ein viel größeres Problem. „Wie viele deutschsprachige Studierende haben das im englischsprachigen Ausland auch so gemacht? Und wie ist unsere Gesellschaft gestrickt, wenn jemand, der zur Studienzeit inklusive seiner Doktorarbeit plagiiert hat, später bestbezahlter Spitzenbeamter, Leiter eines ‚Think Tanks‘ (in dieser Funktion hat er übrigens ein Plagiat Baerbocks abgewiegelt) und schließlich Staatssekretär wird?“, fragt er auf seinem Blog...
(Tichys Einblick. Was ist an dem Mann möglicherweise mutmaßlich echt - das Grün?)
Zuwanderungsforscher „Wer behauptet, dass das keine Anreizwirkung hat, muss Migranten für völlig dumm halten“ Sozialleistungen seien kein Pull-Faktor? Migrationsforscher Stefan Luft stellt diese Behauptung infrage. Zudem rügt er eine starke ideologische Ausrichtung in der Forschung: Wanderungsbewegungen würden für unsteuerbar gehalten und Migration als koloniale „Erbschuld des Westens“ hingenommen.
(welt.de. Ausländer sind's! Genügen facts nicht gegen fakes, um politmedialen Dünnschiss zu widerlegen?)
Olaf Scholz gehört zu der Sorte Zeitgenossen, von denen ich kein gebrauchtes Auto kaufen würde. Dieses Bauchgefühl wird wieder einmal bestätigt, wenn ich lese, dass Scholz die Aktivisten der sogenannten „Letzten Generation“ als „völlig bekloppt“ bezeichnet hat. Das mag zwar weitgehend dem ansonsten so geschmähten gesunden Volksempfinden entsprechen. Doch bei näherer Betrachtung dieser Äußerung des Kanzlers werden Motive kenntlich, die alles andere als unproblematisch sind.
Da fällt zum Beispiel auf, dass Scholz diese extremistisch gesinnte und agierende „Letzte Generation“ als psychisch abnormal, also faktisch als krank bezeichnet. Unabhängig vom möglichen Geisteszustand einiger Mitglieder der Organisation ist es immer gefährlich, wenn politische Gegner als geisteskrank stigmatisiert werden. Es war zum Beispiel in der Sowjetunion verbreitete Praxis, lästige Gegner des Systems als vermeintlich psychisch krank aus der Gesellschaft zu entfernen. Die „Letzte Generation“ ist zwar alles Mögliche, krank ist sie aber nicht.
Denn ihre Aktivisten werden von einem millionenschweren „Climate Emergency Fund“ mit Sitz in Kalifornien sehr auskömmlich finanziert. Das macht es möglich, gegen attraktive Honorare junge Menschen anzuheuern, die sich auf die Straßen setzen und sich auf diese ankleben. Zumindest der Teil der „Letzten Generation“, der wegen des Geldes aktiv ist, kann nicht als „bekloppt“ bezeichnet werden, wenn er mehr als den in Deutschland geltenden Mindestlohn verdienen will.
Und diejenigen der „Letzten Generation“, die tatsächlich aus Idealismus handeln, nehmen eigentlich nur extrem ernst, was Parteien wie die Grünen, aber auch Politiker wie Scholz bei jeder Gelegenheit verkünden, nämlich die unbedingte Notwendigkeit einer radikalen Energiewende zur Erreichung von „Klimaneutralität“. Da solche Verlautbarungen für Scholz, Habeck und Co. nur zur Gewinnung einträglicher politischer Macht dienen, lässt diese Politiker Leute, die sich tatsächlich vor einer Menschheitskatastrophe wähnen, als lästig und „bekloppt“ empfinden.
Doch so ist das Problem mit der „Letzten Generation“ nicht zu lösen, sondern nur zu vernebeln. „Klimakanzler“ Scholz wird nämlich mit fragwürdigem Vokabular die Geister nicht los, die mit der politisch instrumentalisierten Klimahysterie in die Welt gesetzt wurden. Die aufgeregte Heizdebatte zeigt gerade die tiefe Differenz zwischen der Klimaideologie und der sozialen Wirklichkeit. Die Störer und Straftäter der „Letzten Generation“ sind faktisch Produkte dieser extremistischen Ideologie, die nicht „völlig bekloppt“, sondern bislang äußerst erfolgreich ist. Wovon einer wie Olaf Scholz übrigens nicht wenig profitiert! (pi-news.net)
Dänemark plant Abrisse von Migrantenghettos inklusive Zwangsumsiedlung
Von Alex Cryso
Wo Muslime und afrikanische Zuwanderer scharenweise auftauchen, da ist die Ghettobildung nicht weit. Von wegen Zukunftschancen und Fortschritt, wenn die Wahrheit in der Verarmung und der Verwahrlosung ganzer Stadtteile zu suchen ist. Bereits vor einem Jahr brachte die dänische Regierung ein Konzept an den Start, das den Abriss von Migrantenghettos inklusive der Zwangsumsiedlung problematischer Bewohner vorsieht. Denn auch im Norden Europas zeichnet sich überall das gleiche Bild ab: Drogen und Kriminalität, Islamisierung und Antisemitismus. Anders als bei uns sprechen selbst die dänischen Sozialdemokraten von „Parallelgesellschaften“ und von „Ghettos“. In der Praxis sollen Abrisse, Neubauprojekte, strengere Vergaberichtlinien und die Schaffung von „sozial gemischten Gebieten“ für geordnete Verhältnisse sorgen.
Allerdings kommt einem die Zeitspanne mit Zielvorgabe 2030 astronomisch lang vor bei den immer dramatischer werdenden Entwicklungen. Weitaus besser wäre es, solche Zustände gar nicht erst entstehen zu lassen, doch das ist bei der Deutschland-feindlichen Ampel-Regierung und der toleranzbesoffenen „Mehrheit“ schon zu viel verlangt. Hierzulande werden bereits die Parkplätze von Berufsschulzentren genutzt, um Containersiedlungen zu erreichten und die jungen Menschen zum Benutzen des öffentlichen Nahverkehres umzuerziehen, wie es in Ludwigsburg bei Stuttgart der Fall ist. Hingegen berichtete das österreichische Magazin „Der Standard“ vor ungefähr einem Jahr, dass in der dänischen Stadt Aarhus rund 1000 Häuser im Problemviertel Gellerupparken vor dem Abriss standen. 2018 hatte das Parlament unserer Nachbarn in einer breiten Mehrheit die radikale Umgestaltung von 15 gefährdeten Gebieten beschlossen. Derweil soll bis 2030 nicht nur die soziale Durchmischung gefördert, sondern auch konsequente Umsiedlungen erfolgen. Grundvorsetzung der Neustrukturierung ist natürlich, dass die sozial Schwachen und Bildungsfernen von den Intelligenten und Niveauvollen lernen und nicht umgekehrt. Parallelgesellschaften sollen komplett aufgelöst werden. Der Anteil von nicht-westlichen Bewohnern maximal 30 Prozent pro Stadtteil betragen. Die Anzahl der Sozialwohnungen soll auf 40 Prozent zurückgestuft werden. In Gellerupparken waren rund 5000 kaum integrierbare Migranten von zumeist muslimischer Herkunft von den Maßnahmen betroffen. Die Scharia war dort längst genauso auf dem Vormarsch wie der gelebte Antisemitismus.
Und auch im Kopenhagener Problemviertel Mjolnerparken reagierte man unlängst: Dort wo die Kriminalität sprichwörtlich auf der Tagesordnung stand, erfolgte nun die „Integration mit der Abrissbirne“. 1800 Menschen in 560 Sozialwohnungen lebten bis vor Kurzem noch hier. Erneut war der Migrantenanteil exorbitant. Dennoch mussten 60 Prozent aller Anwohner ihre Behausungen verlassen. In einer Großaktion sollen die Wohnblöcke umgestaltet werden, um Platz für einen Mix aus allen Bevölkerungsschichten zu bieten. Wohin die Umsiedlungen in einem kleinen Land wie Dänemark erfolgt, ist leider nicht genau definiert. Es war zu lesen, dass eine Umverteilung auf andere Landesteile geben soll. Damit wären die Probleme aber nicht endgültig gelöst, sondern wieder nur verschoben.
Geschlossene Grenzen und konsequente Abschiebungen erscheinen da schon wesentlich sinnvoller. Doch auch hier gibt es in Deutschland unter der Ampel-Koalition bereits massive Versäumnisse: Alleine im Jahr 2022 waren es bei uns rund 23.400 gescheiterte Abschiebungen zu verzeichnen wohingegen etwa 56.000 Migranten Deutschland sofort verlassen müssten, so das Nachrichtenmagazin Focus. An anderer Stelle wird sogar von 304.308 ausreisepflichtigen Zuwanderern gesprochen, von denen 81 Prozent eine momentane Duldung erfahren. Das Gros der üblichen Verdächtigen stammt wie immer aus den hinlänglich bekannten Ländern: Türkei, Syrien, Afghanistan, Irak, Iran, aber auch aus Nigeria, Serbien, Pakistan, Georgien und Mazedonien. Gerade mal 13.000 Abschiebungen wurden im Jahr 2022 in Deutschland vollzogen. (beischneider.net)
"Der zunehmend mit offenem Visier geführte Angriff auf die Freiheitsrechte, den Rechtsstaat und seine Institutionen"
Von Vera Lengsfeld
Der verhängnisvollste Satz der Philosophiegeschichte wurde von Karl Marx formuliert: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt darauf an, sie zu verändern.“ Das haben Heerscharen von Philosophen, Politiker und Kulturschaffende als Weckruf begriffen und sind seitdem dabei, die Welt auseinanderzunehmen, so dass kein Stein auf dem anderen bleiben soll.
Im totalitären 20. Jahrhundert hat das bereits zu Katastrophen geführt, die weit über einhundert Millionen Tote gekostet haben. Wer in der kurzen Zeit nach der Friedlichen Revolution 1989/90 geglaubt hat, dass die Menschheit daraus gelernt hat und alles dafür tut, dass der totalitäre Schoß, aus dem das Kroch, unfruchtbar gemacht wird, sieht sich getäuscht. Was die Möchtegern-Weltveränderer betrifft, so haben sie tatsächlich aus dem Verschwinden der bis an die Zähne atomar bewaffneten politischen Klasse gelernt, wie man sich unangreifbar macht, indem man sich von der Welt und ihren Realitäten total emanzipiert.
Als Bertold Brecht in einem Gedicht nach dem Arbeiteraufstand des 17. Juni 1953 dem SED-Regime vorschlug, sich doch ein neues Volk zu schaffen, war das ein absurd scheinender Gedanke. Dass sich ein paar Jahrzehnte später die Möchtegern-Transformatoren des „Great Reset“ genau daran machen, wäre dem Kommunisten Brecht nicht in seien schlimmsten Alpträumen eingefallen. Die Welt, allen voran die westliche, ist bereits in einem Maße dekonstruiert, dass ihr in Jahrhunderten gewachsener Bestand nur noch als Skelett vorhanden ist. Ob dieses Skelett wieder mit Fleisch und Blut gefüllt werden kann, ist die dringendste Frage unserer Zeit. Warum wird sie nicht viel lauter und nachdrücklicher gestellt?
Das untersucht der Philosoph Michael Esders in seinem neuen Buch „Ohne Bestand – Angriff auf die Lebenswelt“, das in der Edition Sonderwege bei Manuscriptum erschienen ist.
Die „Neue Normalität“, die zu Beginn des Corona-Regimes propagiert wurde und von der es kein Zurück geben soll, ist im Kern „Der zunehmend mit offenem Visier geführte Angriff auf die Freiheitsrechte, den Rechtsstaat und seine Institutionen, die Gewaltenteilung, das Bildungswesen, die Freiheit der Wissenschaften, der Wirtschaft und den Mittelstand, sowie die Familie…“. Es handelt sich nicht um ein plötzlich über uns hereinbrechendes Phänomen, sondern um den vorläufigen Höhepunkt einer jahrzehntelangen Entwicklung. Der Kern ist, dass es die von den 68ern erfolgreich unterwanderten Institutionen sind, die als Treiber fungieren.
Enders untersucht diese Entwicklung in allen wesentlichen Punkten sehr hellsichtig. Das Buch ist leider in einem etwas schwer lesbaren Philosophendeutsch geschrieben, aber die Mühe, sich einzulesen, lohnt sich, denn der Erkenntnisgewinn ist enorm. Enders fügt die vielen Teile zu einem stimmigen Gesamtbild. Das ist sein großes Verdienst, denn man muss erst einmal genau wissen, womit man es zu tun hat, ehe man in der Lage ist, Handlungsoptionen zu entwerfen. Wie gut, dass es noch Philosophen gibt, die das Interpretieren nicht verlernt haben.
Warum wird der Hauptangriff der Transformierer auf den gewachsenen Bestand und unseres westlichen Lebensmodells geführt und warum gibt es so wenig Widerstand dagegen?
Der Bestand einer Gesellschaft ist über Jahrhunderte gewachsen. Er ist eine kulturelle Prägung, die Vorverständnis und Vorverständigung erreicht hat, auf der Vertrauen und Institutionen ruhen. In einer Gesellschaft mit intaktem Bestand muss nicht jeden Tag das Zusammenleben neu verhandelt werden, wie es Ex-Kanzlerin Merkels Staatssekretärin Aydan Özoguz forderte.
Vertrauen und Gemeinsinn sind die Quelle der „tragenden homogenitätsverbürgenden Kraft“ auf die laut Ernst Wolfgang Böckenförde der freiheitliche, säkulare Staat angewiesen ist. Wie sehr dieser Gemeinsinn schon dekonstruiert wurde, beweisen die ständigen Beschwörungen des „gesellschaftlichen Zusammenhalts“ in den meinungsmachenden Medien. Sie gleichen fatal den Appellen an die „sozialistische Menschengemeinschaft“ in der DDR.
Das es noch einen intakten Kern an Gemeinsinn gibt, bewies die Katastrophe im Ahrtal, wo die Bürgerschaft mit viel Engagement das totale Versagen der staatlichen Institutionen ersetzte und Schlimmeres verhinderte.
Das Corona-Regime ist eine Art Generalprobe gewesen, wie weit die Transformierer „die goldene Gelegenheit“ (Charles III) nutzen konnten, ihre grundstürzenden Änderungen global durchzusetzen. Dafür erwies sich die Erzählung, eines ganz neuen, höchstgefährlichen Virus, der die Menschheit mit Aussterben bedroht, als für die Dauer nicht geeignet. Zu stark waren die weltweiten Einsprüche. Praktisch alle Argumente gegen die „Corona-Maßnahmen“ waren schon in den ersten drei Monaten da und haben sich alle bewahrheitet. Im Augenblick haben die Transformierer alle Hände voll zu tun, eine Aufarbeitung der Corona-Politik zu verhindern.
Schon während des Corona-Regimes gab es lautstarke Stimmen, z.B. von Luisa Neubauer, dass die Corona-Maßnahmen auf den Klimaschutz angewandt werden müssten. Zu befürchten ist, dass genau dies versucht werden könnte. Ob die Auseinandersetzung wieder zugunsten der Kritiker ausgehen würde, ist eine offenen Frage.
Am Ende seiner Analyse widmet sich Esders leider nur kurz der Frage, was ein wirksamer Widerstand gegen die Transformierer sein könnte.
Es ist das Einfache, das gar nicht so schwer zu machen ist: Die Sprache vor dem Gendern schützen, sich an Sprachverbote nicht halten, die Familie schützen, den kulturellen Bestand verteidigen, reale, nicht nur virtuelle Kontakte pflegen, eigene Netzwerke aufbauen, immer wieder Rechtsstaatlichkeit einfordern.
Die Geschichte lehrt, dass keine Diktatur ewig dauert, es liegt an uns, sich unsere Leben nicht aus der Hand nehmen zu lassen.
Michael Esders: "Ohne Bestand: Angriff auf die Lebenswelt" (vera-lengsfeld.de)