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Blutrot grün

Wird der Bürger unbequem, nennen wir ihn eben rechtsextrem

Von Ulrich H. Dittmann

Früher als junger, arbeitender Mensch, hatte ich kaum Zeit mich mit Politik zu beschäftigen. In unserer Familie wählte man traditionell SPD, oder CDU. Und so tat ich das eben auch.

Ging als Zeitsoldat (mit 17 Jahren noch recht unreif) zur Bundeswehr und habe brav als “Bürger in Uniform” dann die Zeit über 4 Jahre hinweg “abjedient” – und alles wirklich wichtige für´s Leben gelernt: Wie man raucht, trinkt und mit Mädchen umgeht…

Damals war die Bundeswehr noch eine “Wehr” aufgestellt um Deutschland zu schützen – nicht eine gutbezahlte Söldnerarmee, die Deutschland am Hindukusch verteidigen soll. (Irrsinnige Aussage einst von SPD-Struck – heute wird dieser Wahnwitz von dem Ex-Obergefreiten und heutigen “Kriegsminister” Pitorius fortgesetzt)

Später dann, mit etwas mehr Verstand, ließ ich mich als “Kriegsdienstverweigerer” anerkennen. Problemlos, denn nach 4 Jahren BW konnte mir natürlich kein Drückebergertum unterstellt werden. Und ich wählte nur noch grün. Damals waren die “Grünen” wirklich noch grün und eine Friedenspartei!

Heute flackern sie blutrot und hetzen Deutschland in den Krieg gegen Rußland.

Ich bin weder links, noch rechts, sondern denke selbst und informiere mich auch bei alternativen Nachrichtenquellen.

Und glaube nicht, dass was aus dem Radio dröhnt, oder aus den öffentlich-rechtlichen GEZ-Staatsfernsehsendern flimmert – und nach obrigkeitshöriger linker Hofberichterstattermanier in unsere Köpfe gehämmert wird, die vom Himmel gefallene Wahrheit ist.

Zudem ist der Kopf rund, damit das Denken und Handeln auch einmal seine Richtung ändern kann – deshalb wähle ich HEUTE mit großer Überzeugung die “Deutschlandschutzpartei” AfD. Denn bei all den Blinden der Establishment-Parteienclique, ist ein Einäugiger eben zwingend König.

Die AfD ist auch nicht „rechtsextrem”“, sie hat nur extrem oft recht! Und schlimmer als mit den heutigen Deutschland-Ruinierern, kann´s nimmer werden!

Heute bin ich so nun also für die selbsternannten Gutmenschen ein NAZI – die an sich korrekte(!) Abkürzung für NormalAnständigZuverlässigIdealistisch!

Nach dieser inflationsmäßig mit großer Verachtung ausgespuckten Verbalinjurie braucht´s dann keine weiteren Argumente.

Denn damit ist man abgestempelt, ein “Rechtsextremist”, “Reichsbürger”, “Querulant”, “Verschwörungstheoretiker” “Frauenverachter”, ein “Schwulenfeind” – eben alles was Gott an Schreckensgestalten auf diese schöne Erde gesandt hat.

Und mit solchen “Unpersonen” diskutiert man auch nicht, weil sie gegen Gender-Gaga, Kindergarten-Sex-Ausbildung, Klimahysterie, Asylantenfluten, Deindustrialisierung unseres Landes, Kriegstreiberei, Krieg gegen Russland, sind.

Wie auch gegen Narrenfreiheit für Israel, Steuergeldverschleuderungen in alle Welt, (während Deutschland verelendet – siehe Rentnerarmut) Meinungsdiktatur – und schurkische Volksverummung durch unsere Establishment-Politiker wie gegen obrigkeitshörige linke Mainstream-Medien.

Mir dieser vorstehend geäußerten Polit-Meinung stoße ich oft – selbst im Freundes-, Bekannten-, und Familenkreis an. Wer will schon eine solche ´Persona non grata´ in seinem Umfeld haben?!

Hierzu habe ich einen ausgezeichnet geschriebenen Artikel im Internet gefunden, der mir die Mühe erspart, dieses Thema zeitaufwändig aufzuarbeiten.

Denn es gibt mittlerweile neben den ewiggestrigen CDU/CSU/SPD/LINKE/GRÜNE/FDP-Deutsch-Michln die nicht aufwachen, egal wie brutal man ihnen übelst in den Allerwertesten tritt, auch Millionen AfD-Wähler – und die sollen alles “Nazis” und “Unpersonen” sein?

Aber es ist wie es ist. Alles Reden in den Wind. Die große Schafherde folgt wie früher auch, den Führern und schlechten Hirten…

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“Deutschland vor dem drohenden Krieg – ein Trauerspiel”
Wolfgang Bittner beschreibt unter diesem Titel hier exakt das beschriebene Spannungsfeld in unserer Gesellschaft, wie ich (Dittmann) es auch empfinde.

”Seit einigen Monaten muss ich mich vorsehen, nicht depressiv zu werden. Wenn ich in die Zeitungen schaue, Rundfunk höre oder den Fernseher anstelle, überkommt mich ein Gefühl des Ausgeliefertseins an dunkle Mächte, die ich mittlerweile benennen kann. Aber darüber vermag ich nur noch mit wenigen Menschen meiner Umgebung zu sprechen, einige meiden mich, halten mich wahrscheinlich für einen Querdenker oder Verschwörungstheoretiker.

Kürzlich hat mir mein Freund G., mit dem ich gelegentlich noch korrespondiere, geschrieben, er habe mein Buch „Ausnahmezustand“ gelesen und den Eindruck gewonnen, ich sei in eine „Filterblase“ geraten. Er stammt aus einer wohlhabenden Familie, sein Vater war Oberstudienrat, seine Mutter Ärztin, und er war bereits in jungen Jahren Professor für Mathematik an einer süddeutschen Universität, auch Gastdozent in Japan, Südkorea und den USA. Dass ich die Meinung vertrete, nicht Russland, sondern die USA und ihre Verbündeten seien schuld an den meisten Konflikten in der Welt, insbesondere an dem Krieg in der Ukraine und dem wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands und Westeuropas, vermag er nicht zu verstehen.

G. möchte mir den freundschaftlichen Rat geben, meine politischen Ansichten zu überdenken, mich doch bitte aus den öffentlich-rechtlichen Medien und „seriösen“ Zeitungen wie Frankfurter Allgemeine, Welt oder Süddeutsche zu informieren und nicht aus sogenannten alternativen Medien. Wenn ich das „Böse“ eher bei den USA sehe als bei Putin, könne er von sich nur sagen, dass er lieber „unter der Bosheit der Amerikaner“ leben möchte als der der Russen. Und wenn der Nato-Schutzschirm, unter dem sich die Europäer trefflich eingerichtet hätten, löchrig werden sollte, sehe es für Westeuropa gegenüber einem mit Atomwaffen gespickten Land wie Russland nicht rosig aus. Traurig sei, dass man so viel Geld für die „abwehrende Rüstung“ ausgeben müsse, aber gut sei, dass Putin immer älter werde und somit das Ende seiner Tyrannei irgendwann in nächster Zeit zum Wohle der Menschheit bevorstehe.

Wie auch andere Bekannte und Freunde, ist G. der unbeirrbaren Überzeugung, dass er bestens Bescheid weiß und Recht hat. Wir sind uns nur darin einig, dass Kriege schrecklich sind und vermieden werden müssen. Aber bei diesem Punkt beginnt schon wieder der Dissens, denn G. hält „humanitäre Interventionen“, wie sie die USA immer wieder durchführen, für legitim und sogar für nötig, um Freiheit und Demokratie zu verteidigen.

Die von G. vertretenen Ansichten kann ich als exemplarisch bezeichnen. Die deutsche Gesellschaft ist durch und durch verhetzt, und sie ist gespalten in diejenigen, die sich den Blick für die Tatsachen erhalten haben, und in die anderen, die weitaus größere Mehrheit, die der jahrelangen Beeinflussung erlegen sind.

Mein Friseur, mit dem ich diskutiert habe, ist der Meinung, dass Deutschland die Atombombe brauche, um sich vor „dem Russen“ zu schützen, der demnächst Polen und die baltischen Länder überfallen werde. Als ich ihm entgegenhielt, dass Wladimir Putin 2001 in einer denkwürdigen Rede vor dem Deutschen Bundestag für Kooperation und eine gemeinsame Wirtschaftszone von Wladiwostok bis Lissabon geworben hat, erwiderte er: „Dieser Putin lügt doch, sobald er den Mund aufmacht.“ Den entstehenden Disput beendete er mit der vollkommen ernst gemeinten Frage: „Warum meinen Sie, die politische Lage besser beurteilen zu können als ich.“ Er lese morgens die Zeitung und schaue sich abends die Tagesschau an, hielt er mir vor. Außerdem spreche er jeden Tag mit Kunden, die alle anderer Meinung seien als ich.

Hin und wieder habe ich Vorträge gehalten und öffentlich diskutiert. (…)

Auch vor den Türen der Universitäten hat die Indoktrination nicht Halt gemacht. So gibt es aus der Zeit, als ich Gastprofessor in Polen war, noch einige Kontakte zu dortigen Kollegen, aber sie sind brüchig geworden. Mein Freund Tomasz, der leider ebenfalls der US-gesteuerten Propaganda gegen Russland und für die Ukraine erlegen ist, schrieb mir: „Ich kann die Leute nicht verstehen, die nach dem russischen Angriff auf die Ukraine das Weggucken vorziehen. Schluss mit dieser Politik, der Tausende von unschuldigen Menschen zum Opfer fallen. Putin mit seinem Größenwahn hat einen langen und stabilen Frieden in Europa zerstört.“

Das glaubt er wirklich und er fuhr fort: „Putin ähnelt für mich bis aufs Haar Hitler.“ Nicht die Ukraine, die ihren eigenen souveränen Weg gehen wolle, sei schuld an dem Krieg, sondern Putin, für den die Ukraine lediglich eine Vorspeise sei. Hinter dem Rücken der EU und gegen die Interessen Polens habe er Gaspipelines gebaut. Darin zeige sich sein wahres Gesicht, andere Länder wie Hunde an der Leine zu führen und zu unterdrücken.

Wenigstens konnte ich mit meinem deutschen Freund und mit Tomasz ein halbwegs zivilisiertes Gespräch führen, wenn auch nur dadurch, dass ich mich zurückhielt. Der Debattenraum ist immer enger geworden, und die Obrigkeit belässt es nicht mehr bei der bisherigen psychologischen Kriegsführung. Vielmehr nimmt der Druck auf Andersdenkende, ihre Bevormundung und Drangsalierung dramatisch zu. Wer nicht spurt und sich hervortut, muss mit Existenzvernichtung und Schlimmerem rechnen. (…)

Gerade las ich, dass die Innenministerin ein „Demokratiefördergesetz“ plant, wonach „Hass und Hetze im Internet“ sowie Desinformation, Wissenschaftsleugnung und „Delegitimierung des Staates“ stärker als bisher geahndet werden sollen.[1] Der Presse gegenüber erklärte sie: „Eine wache Zivilgesellschaft ist die stärkste Brandmauer gegen Rechtsextremisten … Für mich kommt es daher weiter darauf an, rechtsextreme Netzwerke zu zerschlagen, ihre Finanzquellen trockenzulegen, ihnen Waffen zu entziehen und Hetzer und Gewalttäter strafrechtlich hart zu verfolgen.“ (…)

Fragwürdige „Demokratieprojekte“ wie die regierungsnahe Stiftung Zentrum Liberale Moderne oder das angeblich unabhängige Recherchezentrum Correctiv, sollen gefördert (und finanziert) werden, während kritischen Internetforen wie den viel frequentierten NachDenkSeiten, die als „Querdenkermedium“ diffamiert werden, die Gemeinnützigkeit entzogen wird. Correctiv, das eine private Gesprächsrunde bespitzelte und in die Nähe der berüchtigten Wannseekonferenz rückte, gelang damit eine vollkommen ausufernde Kampagne „gegen Rechts“, womit so ziemlich alles gemeint ist, was politisch nicht genehm ist.”

Stattdessen wird von den „demokratischen Führungskräften“ an die Bürger appelliert, sich aktiv für die Demokratie einzusetzen. Dementsprechend gehen Hundertausende auf die Straße, um für die Demokratie und gegen die AfD zu demonstrieren, wohlwollend begleitet von Politik und Medien. Kaum jemandem fällt auf, dass es absurd und auch undemokratisch ist, wenn Volksvertreter das Volk zu Demonstrationen gegen eine zugelassene Partei und zur Verteidigung einer Demokratie auffordern, die sie repräsentieren. Hier werden für gesteuerte Aktionen offenbar gutwillige Menschen missbraucht. Grotesk wird das, wenn auf Plakaten zu lesen ist: „Ganz Berlin hasst die AfD“, oder „AfD-Wähler = Nazis“.

Was sind das für demokratieferne Auswüchse, veranstaltet von einer Führungsriege, die offensichtlich von allen guten Geistern verlassen ist und dazu noch Wasser predigt und für sich Wein beansprucht? Anscheinend fällt die Widersprüchlichkeit einer solchen Politik den für Demokratie demonstrierenden Bürgern überhaupt nicht auf… “
Der ganze Beitrag ist unter https://globalbridge.ch/deutschland-vor-dem-drohenden-krieg-ein-trauerspiel/
(beischneider.net)

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