Von der Währungs- über die Haftungs- zur Schuldenunion
Von PROF. EBERHARD HAMER
Von Anfang an lag der Sinn der EU für die meisten Mitgliedsländer in einer Umverteilungsunion, welche Gelder den starken Mitgliedsländern, vor allem Deutschland (33,4 Prozent), entzog und an die unsoliden Länder und solche, die der EU beitreten wollten (wie z.B. die Türkei), schenkte. Insgesamt sind in den letzten 40 Jahren fast 400 Milliarden Euro durch die EU umverteilt worden. Hauptzahler waren Deutschland mit 33,4 Prozent, Frankreich mit 16,7 Prozent, Großbritannien mit 13,8 Prozent und die Niederlande mit 10,4 Prozent.
Die wichtigsten Nettoempfänger waren dagegen Griechenland (24,4 Prozent), Spanien (23,9 Prozent), Polen (15,5 Prozent) und Portugal (12,7 Prozent). 30 Jahre Umverteilung haben also die Wirtschaftskraft der Empfängerländer relativ nicht verbessert, sondern sie sich an diesen Dauertropf gewöhnen lassen. Sie haben sich sogar noch kräftiger weiter verschuldet als die Geberstaaten (Griechenland 150 Prozent, Italien 130 Prozent, die meisten Staaten über 100 Prozent ihres BIP).Weltweit steht der Schuldenturm auf über 200 Billionen Dollar. Das sind mehr als 386 Prozent der jährlichen Weltwirtschaftsleistung. Damit ist der traditionelle Weg des Schuldenabbaus durch Sparen nicht mehr möglich. Sogar führende Länder der Welt wie die USA, China, Japan u.a. sind so überschuldet, dass sie nach privaten Grundsätzen konkursreif wären.
Schuldenexplosion mit Geldexplosion finanziert
Die Schuldenexplosion wurde aber bisher mit Geldexplosion finanziert, das heißt es wurde von den führenden Zentralbanken immer mehr Geld ohne Wertbasis „gedruckt“ und als Kredite (das sind Schulden) verteilt. Somit ist ständige Überschuldung durch Ausweitung, also Entwertung der Währungen, möglich geworden. Mit anderen Worten: Überall wird das Geld weniger wert, wird aber durch geschickte Propaganda noch Vertrauen in das Geld aufrechterhalten, während die Hochfinanz längst aus Geld in die Sachwerte der Welt flüchtet.
Dass die europäischen Schuldnerstaaten wie Griechenland, Italien, Frankreich, Spanien oder Portugal so hohe Schulden auftürmen konnten, hängt mit dem Euro als gemeinsamer Währung zusammen und den „Rettungsschirmen“, erst in Form einer Haftungs- und dann der Schuldenübernahme der soliden Länder für die unsoliden – zuletzt durch den ESM (Europäisches Schuldenmonster, 700 Mrd. Euro).
Eigentlich ist nach allen Europa-Verträgen die Haftungs- und Schuldenunion ausgeschlossen, sollen die Finanzinstitute und Länder für ihre Schulden selbst und allein haften, nicht die anderen dafür bluten lassen. Tatsächlich aber haben die Euro-Finanzpolitiker nicht nur die Europa-Verfassung, sondern auch ihre nationalen Souveränitätsrechte ständig gebrochen und Europa immer weiter in Richtung einer Finanz- und Schuldenunion getrieben. Nun stehen auch Frankreich und Italien am Ende ihrer Zahlungsfähigkeit und drängen auf deutsche Zahlung, was Macron „Euro-Reform“ nennt.
Das teuflische Spiel der Bankenzockerei
Letztlich dient die Haftungs-, Schulden- und Fiskalunion nur dazu, das teuflische Spiel der Bankenzockerei mit faulen Krediten, faulen Finanzprodukten, faulen Währungen und die gewissenlose Schuldenmacherei europäischer Mitgliedsländer fortzusetzen und die Täter nicht selbst dafür büßen lassen zu müssen, sondern alle Risiken zu „solidarisieren“, das heißt auf alle Mitgliedsländer (vor allem Deutschland) und ihre Bürger abzuwälzen.
Haupttäter dieses Finanz- und Währungsbetruges ist die Goldman Sachs-Bande in den USA und in der EZB (Draghi), die erst die Banken zur hemmungslosen Kreditierung überschuldeter Staaten durch hemmungslose EZB-Kredite drängte, dann diesen Banken die faulen Kredite abkaufte, so selbst faules Geld und Währungsentwertung schuf und darüber hinaus noch ein „Target“-Konto schuf, auf dem die Schuldner-Länder zu Lasten der soliden immer höher anschreiben lassen konnten – jetzt 900 Mrd. Euro, die nie mehr bezahlt werden können.
Dass die deutsche Finanzpolitik dies so lange mitgemacht hat, hängt damit zusammen, dass sowohl in der EU als auch in der EZB mit Mehrheiten abgestimmt wird, wobei die überschuldeten unsoliden Mittelmeerländer eine Mehrheit von über 20 von 28 Stimmen haben. Die Schuldner können also ihre Gläubiger mit Mehrheit beliebig ausbeuten, zumal Deutschland auch noch öffentlich anbietet, mehr zahlen zu wollen.
Merz-Regierung will Deutsche für Schulden anderer Länder büßen lassen
Frankreich kann gemäß Macron nur bis 2026, Italien nicht einmal so lange finanziell überleben, wenn nicht bis dahin eine Schulden- und Finanzunion mit Schuldenübernahme Deutschlands vereinbart ist. Italien wollte schon aus dem Euro austreten, nun aber besteht Hoffnung, dass Deutschland in der Schuldenunion auch die Schulden Italiens mit übernimmt, dass also die überschuldeten Mitgliedsländer ihre Zahlungsunfähigkeit nicht allein lösen müssen, sondern die Schuldenübernahme Deutschlands (Schuldenunion) den Pleiteländern ihr unsolides Spiel noch zu verlängern hilft.
So wird die Schuldenseuche immer weitergereicht, der Virus auf alle übertragen, werden alle krank und wird statt Einzelbankrott der Gesamtbankrott – die Lust am gemeinsamen Untergang! – für den Preis einiger Monate oder Jahre weiterer Zahlungsfähigkeit der Pleiteländer gewählt. Die deutsche Regierung will die deutschen Bürger für die Schulden der anderen Länder mit Gesamtbankrott büßen lassen.
Wenn man sich fragt, warum eine deutsche Regierung ihre Wähler so betrügt und bestraft, muss man den internationalen Druck sehen:
Die Weltverschuldung wurde von der Weltfinanzclique und ihren Helfern vorsätzlich geschaffen. Diese wollen nicht, dass Deutschland sich ausschließt.
Die Mehrheit der Euro-Länder wollen nicht einzeln für ihre Überschuldung büßen, sondern wollen „europäische Verantwortung“ vor allem von Deutschland, also Mithaftung.
In der EZB hat Deutschland keine Möglichkeit, gegen die breite Mehrheit der Betrügerländer seine Target-Guthaben oder Währungsstabilität zu retten, zumal die Führung der EZB in Goldman Sachs-Händen liegt.
Und sogar innenpolitisch ist die Mehrheit der Altparteien und die Bevölkerung so europatrunken, dass sie die deutschen Guthaben, den deutschen Wohlstand und die deutschen Steuerzahler zugunsten ihrer Träume von „europäischer Finanzsolidarität“ zu opfern bereit ist.
Die „Macron-Euro-Europareform“
Kommt es also zur „Macron-Euro-Europareform“, wird der finanzielle Zusammenbruch Frankreichs, Italiens, und Griechenlands noch einmal aufgeschoben, aber mit dem Gesamtzusammenbruch auch Deutschlands wenige Monate oder Jahre später erkauft.
Wir können nur hoffen, dass der Crash bald kommt, denn jeden Monat steigen die Schulden – nun auch für uns.
The Coming Wave: - Von Mustafa Suleyman, Michael Bhaskar
"Unverzichtbare Lektüre", Daniel Kahneman
Die Menschheitsgeschichte kennt Innovationsschübe, die unaufhaltsam wie ein Tsunami alles verändern die landwirtschaftliche Revolution, die Dampfmaschine, das Internet. Künstliche Intelligenz ist die nächste große Welle, die Coming Wave, die auf uns zurollt, und wir sind darauf nicht vorbereitet. Als Mitgründer von DeepMind weiß Mustafa Suleyman wie nur wenige andere, was die neuen Technologien können und was sie anzurichten vermögen. In seinem wegweisenden, vielgelobten Buch verortet der KI-Pionier die kommende Welle in der Geschichte der Menschheit, spielt die politischen und gesellschaftlichen Folgen der neuen Technologien durch, und stellt sich dem größten Dilemma des 21. Jahrhunderts: wie wir von ihnen profitieren, ohne die Kontrolle zu verlieren.Bald werden wir in unserem täglichen Leben von KI umgeben sein. Sie wird unseren Alltag organisieren, unsere Wirtschaft prägen und sogar Kernaufgaben der Staatsverwaltung übernehmen. Als Mitgründer von DeepMind hat Mustafa Suleyman viele Jahre im Zentrum der KI-Revolution gearbeitet. Das kommende Jahrzehnt wird nach seiner Einschätzung von rasanten technologischen Sprüngen geprägt sein, von neuen technologischen Möglichkeiten, über deren Folgen und Risiken wir noch kein klares Bild haben. Eines aber wissen wir: Wir brauchen die KI, um die Herausforderungen zu meistern, vor denen wir stehen, etwa den Klimawandel. Gleichzeitig bergen die neuen Technologien Gefahren, die von keiner vorherigen Fortschrittswelle ausgingen, bis hin zur Auflösung von Staaten und einer Verdrängung des Menschen. Was macht man mit einer Welle, die auf den Strand zurast und sich nicht aufhalten lässt? Man versucht sie zu kanalisieren. Genau das ist das Anliegen dieses Buches: Inmitten immer intensiver werdender geopolitischer Konflikte den schmalen Grat zu finden, auf dem wir die Früchte der Technologie ernten, ohne ihr zum Opfer zu fallen.
"Nach diesem Buch kann keiner mehr sagen, die Menschheit hätte es nicht gewusst." Andrian Kreye, Süddeutsche Zeitung
Wie wir die Oberhand behalten Mustafa Suleyman über die Kernfrage unseres Jahrhunderts
Mustafa Suleyman ist Mitbegründer von DeepMind und einer der Pioniere der Kl- Industrie
DAS Buch zu Risiken, Chancen und Folgen der neuen Technologien
Ein 12-Punkte-Plan für den Umgang mit Kl
Mit einem neuen Nachwort zu den Entwicklungen des letzten Jahres und einer überraschend positiven Bilanz (Amazon)
(tutut) - Gib dem Bürger Geld, welches er vorher hart erarbeiten muss, und dann gibt er Ruhe zurück? So hätten sie es wohl gerne, nachdem sich alle testen ließen, ob sie noch ganz dicht sind an dem, was ein sozialistischer Staat als Vater und Mutter von unmündigen Kindern erwartet. In der Herderbücherei Initiative 16 wurde bereits 1977 unter dem Titel "Kapitulation des Bürgers - Vom Nutzen und Nachteil der versorgten Geselllschaft" kommen gesehen, was heute die Masse auf Staatsdemos herumtreiben lässt für Links gegen Rechts. So fragt Heinz-Dietrich Ortlieb "Der mündige Bürger - eine Lebenslüge?", weil er sieht, worauf heute jeder Blinde mit dem Krückstock zeigen müsste: "Daß bei uns der Staat und die ihn tragenden Parteien immer mehr sich damit begnügen, einer Anspruchsgesellschaft gefällig zu sein, in welcher der Neid um den Anteil am Sozialkuchen eine um so größere Rolle spielt, je höher der Lebensstandard bereits ist, das ist weit eher unserem politischen Establishment als den westdeutschen Bundesbürgern anzukreiden. Denn in einem Lande, in dem man es bisher geschehen ließ, daß derjenige der Dumme ist, der keine Forderungen stellt, oder der sogar freiwillig von sich aus Verzicht leistet, kann man auch von Mündigen nicht erwarten, daß sie Positionen aufgeben. Nur wenn die politische Führung den Bürgern die Einsicht in das an Belastungen Notwenige nicht mehr vorenthält, ist diesen zuzumuten, das für die langfristige Existenz der Gesamtheit Erforderliche auf sich zu
nehmen. Die Bürger müssen allerdings auch sicher sein können, daß der Staat mehr ist als eine Instanz, welche die Ergebnisse der Gruppenkämpfe nur noch nachträglich abzusegnen hat". Wer will denn das? Der Untertan ist's zufrieden, wenn Mama und Papa ihm sagen, was er zu tun und zu lassen hat. Und es darf niemand sich wundern, daß 1984 jetzt ist. "Man sollte eigentlich erwarten, daß eine Politik sich sehr bald festfahren müßte, wenn sie die Lösung existenwichtiger Probleme dem Ausgang von Gruppenkämpfen überläßt oder deren Vorhandensein einfach den Bürgern verschweigt. Das Beispiel der Bundesrepublik zeigt, daß ein solcher Stil mehr als ein Vierteljahrhundert lang scheinbar gut gehen kann". Jedes Märchen endet mal. So auch das vom Wirtschaftswunder, wenn natürliche Intelligenz geht und künstliche kommt. 1977 ist jetzt.
Über 8000 Menschenmachten am Sonntagabend im ausverkauften GAZi-Stadion der Stuttgarter Kickers auf der Waldau beim 7. Stuttgarter Weihnachtssingen mit.
Nahrung für Magen und Herz Essen auf Rädern: Gestiegene Preise treffen Senioren Vor allem ältere Menschen sind darauf angewiesen, dass sie warme Mahlzeiten direkt nach Hause bekommen. Doch die höheren Kosten für Energie und Personal machen den Service teurer..
(swr.de. Schuld daran ist niemand, auch nicht KRÄTSCHS gescheites Auto?)
CZ P13 Heckler & Koch geht leer aus – Neue Bundeswehr-Dienstpistole kommt bald aus Tschechien Pistolentausch für die Bundeswehr-Soldaten: Als Ersatz für die Mitte der 1990er-Jahre eingeführten Standard-Dienstpistole P8 des deutschen Herstellers Heckler & Koch (H&K) wird künftig ein Modell des tschechischen Herstellers Česká zbrojovka (CZ) beschafft. Unter der Bezeichnung P13 wird eine Variante der CZ-Pistole „P-10 C OR“ (Optics Ready) als neue Pistole künftig bei der Truppe eingeführt, bestätigt CZ. Damit erhalten die Soldaten nicht nur mit dem G95 (HK416) ein neues Sturmgewehr von H&K, sondern auch eine neue Dienstpistole, allerdings von dem stark expandierenden H&K-Konkurrenten, der zur börsennotierten Colt CZ Group gehört. Der Zuschlag bei der Ausschreibung sei einer der bedeutendsten Erfolge in der modernen Geschichte des Unternehmens, erklärt CZ-Chef Jan Zajic in einer Stellungnahme...
(welt.de. Marschieren dann auch die Tschechen statt der Deutschen nach Moskau?)
Grünen-Spitzenkandidat fordert „KI-gestützte Videoüberwachung“ für Sicherheit in öffentlichen Räumen Der Grünen-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Cem Özdemir, hat ein umfassendes Sicherheitskonzept für öffentliche Räume gefordert und sich dabei offen für KI-gestützte Videoüberwachung gezeigt. Kommunen sollten „einfache und pragmatische Regeln für Videoüberwachung an unsicheren Orten“ ermöglicht werden, sagte Özdemir der „Bild am Sonntag“ (Bams), die wie WELT zum Axel-Springer-Verlag gehört. .
(welt.de. Unsicherheit urch Grün? Probleme für Ehrenbürger gehüpft in Bad Urach?)
Fernverkehr über Stunden betroffen Verdächtiger Gegenstand am Hauptbahnhof Stuttgart: Zugverkehr läuft wieder an Der Stuttgarter Hauptbahnhof ist am Samstagabend evakuiert worden. Laut Polizei wegen eines verdächtigen Gepäckstücks. Nach Stunden lief der Zugverkehr in der Nacht wieder an..
(swr.de. Wer oder was ist nicht verdächtig in Deutschland, vor allem Deutsche.)
Geld gegen Hoffnung? So denken Afghaninnen über das Angebot der Bundesregierung Die vier Shukori-Schwestern leben seit einem halben Jahr in Deutschland. Für viele andere Afghanen geht die Hoffnung nicht in Erfüllung - trotz Aufnahmezusage der Bundesregierung..
(swr.de. Ist hier Afghanistan? Denkverbot durch Islam?)
In politisch aufgeheizten Zeiten Wie gelingt ein friedliches Weihnachtsfest? Tipps von Experten aus BW
(swr.de. Wer heizt? Ohne Messer, ohne Auto?)
Protest mit Plätzchen Wohnhäuser statt Streuobstwiesen: Anwohner demonstrieren gegen Neubauprojekt in Freiburg-Zähringen Gemeinsam mit dem Bund für Umwelt- und Naturschutz, kurz BUND, haben Anwohner mit einer Plätzchenaktion in der Freiburger Innenstadt gegen ein Neubauprojekt der Stadt protestiert..
(swr.de. Platz oder Plätzchen, ist das die Frage?) Eigentümer kümmert sich nicht Kurz vor Weihnachten: Weder Heizung noch Warmwasser in marodem Mietshaus in Freiburg
(swr.de. Das Freie als Burg?)
Weihnachten mit der Familie "Dresscode Jogginghose" und Fahrplanänderung: Geschichten vom Heimreisen zu Heiligabend Wenige Tage noch bis Weihnachten, dann treffen sich Menschen rund um den Christbaum. Zuvor heißt es für viele, von Karlsruhe nach Hause fahren zur Familie mit der Bahn oder dem Auto..
(swr.de. Die Windeln vergessen?)
900.000 Euro für Fischartenschutz Drohnen sollen Kormorane am Bodensee in Schach halten Die Europäische Union stellt im Rahmen ihres Interreg-Programms 900.000 Euro für den Fischartenschutz am Bodensee zur Verfügung. Dabei geht es auch um die Eindämmung des Kormorans..
(swr.de. Sollen Drohnen nicht abgeschossen werden?)
Professor aus Flein forscht zu Weihnachten Tradition trifft Trend: Frecher Wichtel und gläserne Gurke an Weihnachten hoch im Kurs Zu bekannten Weihnachtstraditionen mischen sich in der Adventszeit neue Bräuche. Das zeigt die aktuelle Studie eines Professors aus Flein. Es geht um Wichtel und Gurken..
(swr.de. Sauregurkenzeit in - wo?)
70 Jahre Anwerbeabkommen mit Italien Wie in Singen aus "Gastarbeitern" Mitbürger wurden Sie sollten nur für ein paar Monate bleiben. Für viele wurde daraus ein ganzes Leben: "Gastarbeiter" aus Italien, die vor 70 Jahren in die Region Bodensee-Oberschwaben kamen..
(swr.de. Sind das nicht Europäer?)
Prävention oder Respekt des letzten Wunsches? Diskussion um assistierten Suizid: "Eine Freitodbegleitung ist nie ein einfacher Weg" Während kirchliche Institutionen moralische Bedenken anmelden, haben Unternehmen wie Linus aus Stuttgart bereits Wege entwickelt, wie Sterbehilfe aussehen kann. Wie ethisch ist das?..
(swr.de. Warum nicht berichten, was ist. Gibt's Staatstod nur im Krieg?)
=============== NACHLESE Drogenkonsum in Deutschland Nach Cannabis fordern Experten auch Legalisierung von Kokain Nach der Debatte über die Cannabis-Legalisierung fordern einige Experten, auch Kokain von der Liste der verbotenen Drogen zu streichen. Gleichzeitig mehren sich Stimmen, die Legalisierung von Cannabis wieder zurückzunehmen. Kokain ist illegal – trotzdem gehört es zu den meistkonsumierten Drogen in Deutschland. Die Substanz gilt als „Partydroge“. Im Jahr 2000 fanden sich Spuren von Kokain sogar im Deutschen Bundestag. Die Preise sind dazu noch in vielen Ländern laut Statistiken der Vereinten Nationen deutlich nach unten gegangen: Kokain ist inzwischen offenbar keine Droge der Elite mehr...
(welt.de. Lässt sich Deutschland nur noch im Rausch ertragen?) ==============
Das deutsche Parteienkartell: Unheilbar krank! Von WOLFGANG HÜBNER CDU-Bundeskanzler Friedrich Merz ist am Freitag in Brüssel krachend gescheitert. Der Aspirant auf die europäische Führungsrolle ist zum blamierten Anführer der keifenden Russenhasser von Polen und Baltenzwergen geschrumpft. Niemand mit Anspruch auf politischen Verstand mag das bestreiten, noch nicht mal seine treuen Fans in der FAZ, die im Wirtschaftsteil nüchtern kommentiert: „Dauerumfaller Merz“. Doch halt! Es gibt ja noch das Berliner Parteienkartell aus CDU/CSU, SPD, Grüne und ihrer neuen Hilfskraft Linkspartei. Dort hat man nichts an der für die deutschen Steuerzahler einmal mehr teuren Kanzler-Pleite auszusetzen. Denn der Kanzler habe ja dafür gesorgt, dass das korrupte Kiewer Regime den die ukrainischen Soldatenfriedhöfe überfüllenden Krieg noch eine Weile mit EU-Krediten fortsetzen kann. Um das mit der unübertrefflichen Merz-Logik zu belegen: „Wir wollen diesen Schritt nicht gehen, um den Krieg zu verlängern. Wir wollen ihn gehen, um den Krieg so schnell wie möglich zu beenden.“ Dieser argumentative Schwachsinn erfreut die aggressiv kriegslustigen Wehrdienstverweigerer von den Grünen; die völlig auf den Hund gekommene Sozialdemokratie des Antifanten Klingbeil schluckt das widerstandslos. Und was ist mit den jungen „Wilden“ der Union, die sich kürzlich noch als Stimme der kommenden Generationen wichtig gemacht haben? Sie akzeptieren offenbar freudig eine weitere große Last für die Zukunft, denn es diene ja der Rettung der Demokratie vor den asiatischen Putin-Horden. Wer will auch nur eine Sekunde glauben, mit diesem verkommenen, an ihren eigenen Lügen und Dummheiten erstickenden Parteienkartell ließe sich noch etwas positiv ändern hierzulande? Je schneller auch die letzten Illusionen über die Reformierbarkeit des deutschen Parteienstaats aufgegeben werden, desto besser die Chancen für den radikalen Neuanfang einer demokratisch-freiheitlichen Grundordnung, die dem Volk dient statt ihm zu schaden. (pi-news.net)
*********** DAS WORT DES TAGES Wer sich in der Hölle nicht nützlich macht, wird in den Himmel abgeschoben.
(Richard Salis) ************
Vom „Wirtschaftswunder“ zum „Rüstungswunder“? Merz und Klingbeil: Warum Schulden und Waffen keine Wirtschaft retten Ludwig Erhard, zunächst Wirtschaftsminister, später Bundeskanzler, hat mit Kettensägen-Reformen das Wirtschaftswunder losgetreten. Schafft Friedrich Merz ein neues Wirtschaftswunder mit Schulden und Rüstungspolitik? Oder war es das mit Erhards „Wohlstand für Alle“? VON Roland Tichy
(Tichys Einblick. Politik und Politiker für Dummies.)
Von der „Nationale Front“ zur Brandmauer Bonjour Tristesse: Ostdeutsche erkennen die alten Muster im neuen System Von Klaus-Rüdiger Mai Das Ende der DDR erinnert erschreckend an die Situation der Bundesrepublik im Herbst 2025. Dysfunktionale Eliten diskutieren Scheinprobleme, etwa die „Stadtbild“-Äußerungen von Friedrich Merz. Die Menschen, die in diesen Stadtbildern leben müssen, verlieren allmählich die Geduld..
(Tichys Einblick. Wo bleibt das Heckerlied?)
Der Sonntagsfahrer: Nullen in der Tropfsteinhöhle Von Dirk Maxeiner • Das Rechnen wird gerade vom Dividieren befreit. Doch Aufteilen und Verteilen sind auch ohne Mathematik Grundkompetenzen der Berliner Politik. Und das aktuelle Bundeskabinett beweist , dass der Gebrauch von Nullen auch instinktiv prima klappt. .
(achgut.com. Mehr Nullen her!)
DER PODCAST AM MORGEN Kriegsschiffe, Schweröl, Sanktionen: Warum die USA Venezuela blockieren – TE-Wecker am 21. Dezember 2025 VON Holger Douglas .. Eine halbe Armada von US-Kriegsschiffen samt Flugzeugträger vor Venezuela, Donalds Trumps Kampf gegen Maduro, dazwischen russische und chinesische Interessen und das idyllische Wietze in Niedersachsen. Und dazu ein kleiner Blick auf das vergessene Erbe deutscher Ölpioniere – dies im TE Wecker..
(Tichys Einbick. Wer liegt noch vor Madagaskar?)
Gedenken nach Anschlag Merz in Magdeburg – „Auch Wut und Zorn dürfen sein im Auge von grausamen Verbrechen“ Bundeskanzler Friedrich Merz hat Opfern und Angehörigen des Anschlags auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt anhaltende Unterstützung der Bundesregierung zugesagt. „Wir stehen an Ihrer Seite, heute und in Zukunft. Und wenn es daran fehlen sollte, dann sind wir auch heute noch aufgerufen, dies zu korrigieren und dies zu verbessern“, sagte der CDU-Politiker bei einer Gedenkveranstaltung ein Jahr nach der Tat...
(welt.de. Bei Otto I.? Wie heißt es noch in einem christlichen Lied: "Du bleibst an meiner Seite".)
Politik weiter im Autopilot „Hau ab!“-Rufe für Merz und Haseloff in Magdeburg Ein Jahr nach dem schweren Terroranschlag in Magdeburg. Merz und Haseloff wollen für die Kameras routiniert das politisch hohle Betroffenheitsprogramm abspulen. Begleitet werden sie dabei von lauten „Hau ab“, „Pfui“ und „Lauf weiter“ Rufen der Magdeburger. Die Menschen haben bis genug von politischem Schaulaufen. VON Sofia Taxidis
(Tichys Einblick. Es wird Zeit, dass in Deutschland mehr früh aufstehen.)
Blick zurück - nach vorn Blackbox KW 51 – „Ergebnisse des Jahres“ Von Stephan Paetow Kanzler Merz muss nach etwas mehr als einem halben Jahr im Amt als auf allen Gebieten gescheitert angesehen werden. Migration, Bürokratieabbau, Entlastung der Leistungsträger – nur faule Kompromisse und falsche Versprechungen. Selbst im Ausland gilt Fritz als eine Lame Duck..
(Tichys Einblick. Bis jetzt taucht der Fritz noch nicht einmal als Badeente. Wer kauft denn sowas?)
Christliche Kirchen So viele Gotteshäuser wurden zuletzt in Deutschland dauerhaft aufgegeben In diesem Jahr sind laut Deutscher Bischofskonferenz deutschlandweit mindestens 46 römisch-katholische Kirchen oder Kapellen dauerhaft aufgegeben worden. Das gehe aus den Amtsblättern der katholischen Bistümer hervor, wie die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) auf Anfrage mitteilte. Stichtag für die Erhebung ist der 1. Dezember. Vergleichswerte für die Evangelische Kirche in Deutschland liegen noch nicht vor..
(welt.de. Gott wohnsitzlos in Deutschland?)
Zwangsgebühren im Einsatz Pünktlich zu Weihnachten versucht die ARD, den christlichen Glauben abzuräumen Kurz vor Weihnachten läuft in den ARD-Formaten unter dem Titel „Toxische Spiritualität" ein Frontalangriff auf Johannes Hartl, einen der innovativsten, klügsten und kommunikationsfähigsten Durchdenker und Kirchenerneuerer, den Deutschlands Christenheit gegenwärtig zu bieten hat. VON Achijah Zorn
(Tichys Einblick. Wer sieht denn unterm Kopftuch was?)
EKD AfD-Mitglieder dürfen beim Gottesdienst mitbeten, aber … Die evangelische Kirche erklärt AfD-Positionen für unvereinbar mit christlichen Grundwerten. Synoden-Präses Heinrich bekräftigt, daß Funktionäre der Partei vielerorts keine Kirchenämter übernehmen dürfen..
(Junge Freiheit. Demokratie unchristlich?)
Der schwarze Kanal "Gewisse Ruchlosigkeit": Jens Spahn ist für Jan Fleischhauer der Kanzler in spe Ist politische Härte wichtiger als makellose Moral? Warum Jan Fleischhauer ausgerechnet Jens Spahn mehr Kanzler-Format zutraut als Friedrich Merz. Wenn Friedrich Merz als Kanzler scheitern sollte, gibt es für FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer nur einen logischen Nachfolger. "Wenn ich jetzt so auf einen Ersatzkanzler setzen sollte aus der CDU", sagt er im Podcast "Der schwarze Kanal", "würde ich im Augenblick sagen: Jens Spahn."..
(focus.de. Geht es jetzt nicht um Spähpanzer?)
Wieder Blockpartei: Wie die Linkspartei die CDU vor sich hertreibt Von Klaus-Rüdiger Mai Sachsen-Anhalt ist das Brandmauer-Experiment im Zeitraffer: AfD vorn, CDU weit dahinter – und die Linke wittert Macht. Jan van Aken bietet der CDU „Einzelfall“-Mehrheiten nur gegen linke Bedingungen und bei AfD-Tabu. Ergebnis: CDU regiert auf Abruf, Linke diktiert..
(Tichys Einblick. Hauptsache C, wie Communismus.)
Im Krieg Deutscher kämpft für die Ukraine: "Ich kann nichts Gutes erzählen" .. Hugo, 38 Jahre alt, mit kurzen, blonden Haaren, wurde in Wowtschansk geboren, einer kleinen ukrainischen Stadt nahe der russischen Grenze. 2010 kam er für seine Freundin nach Deutschland und wurde deutscher Staatsbürger..
(focus.de. Was ist mit Friedrich Merz?)
Hilferufe der Eltern Migrationskrise als mißratener Sprößling der Politik Immer neue Brandbriefe verzweifelter Eltern und Lehrer zeigen das Ausmaß der Probleme auf, die die Massenmigration an Schulen verursacht. Doch die Wurzel der Probleme liegt tiefer. Ein Kommentar von Ulrich Clauß.
(Junge Freiheit. Deutschland unterirdisch.)
Pleiten, Pech und Pannen Innenpolitische Jahresrückschau: Mehr Lacher als Macher 2025 war ein trostloses Jahr für die Deutschen. Rekordschulden, gebrochene Wahlversprechen und gleich mehrere Regierungskrisen. Kann es 2026 eigentlich noch schlimmer kommen?
(Junge Freiheit. Hoffnung auf den Krieg? Das war nicht nur einmal.)
Ode an das Räuchermännchen Der weiße Nebel wunderbar In Zeiten von Feinstaubhysterie und Klimawahn gilt Rauch als böse, gefährlich und gesundheitsschädigend. Doch Rauch ist nicht gleich Rauch. Der Atem eines „Raachermannel“ aus dem Erzgebirge spendet Wärme, streichelt die Seele und vertreibt böse Geister. Eine Liebeserklärung an das Räuchermännchen..
(Junge Freiheit. Statt Cannabis und Kokain?)
ÖRR-Reform Die Bewegung „Leuchtturm ARD“ macht den Funk rund Überall in Deutschland schießen Mahnwachen für eine echte Rundfunkreform aus dem Boden. Die Initiative dahinter heißt „Leuchtturm ARD“. Ihr Protest hat mittlerweile reale politische Konsequenzen..
(Junge Freiheit. Links blinken gegen Rechts?)
Dokumentiert „Wir haben eine Gesellschaft, in der die, die folgen sollten, die Führung übernehmen“ Der norwegische Wirtschaftsstratege Andreas Svanlund hält auf der konservativen Konferenz „Battle for the Soul of Europe“ eine vielbeachtete Rede. Darin rechnet er scharf mit dem Zustand des Kontinents ab. Die JUNGE FREIHEIT dokumentiert den ganzen Vortrag.
(Junge Freiheit. Ameisen sind mehr.)
97 Prozent sind sich einig – und was sagt der Rest?
Von DR. HANS HOFMANN-REINECKE
Angeblich sind sich 97 Prozent der Wissenschaft einig, dass das Leben auf der Erde in seiner Existenz bedroht sei, falls die Menge des von Menschen in die Atmosphäre entlassene Kohlendioxid nicht drastisch reduziert wird. Wieso gibt es da noch drei Prozent, die daran zweifeln? Und wer sind die? Und wem sollte man glauben?
Wir teilen uns den Lebensraum auf diesem Planeten mit unseren grünen Kumpanen, die, ähnlich wie wir, zu Essen und zu Trinken brauchen. Ihre Nahrung besteht aus Kohlendioxid, CO2, und ihr Getränk ist Wasser, H2O. Aus sechs Molekülen CO2 und sechs Molekülen H2O kochen sie sich ein Molekül Glukose. Wenn Sie das ausrechnen, dann sehen Sie, dass in den Zutaten insgesamt zwei mal sechs Sauerstoffatome vom Kohlendioxid plus ein mal sechs vom Wasser enthalten sind, also insgesamt 18 Sauerstoffatome. Das ist des Guten zu viel. Zwölf davon werden bei der Zubereitung des Glukosemoleküls verworfen und in die Umgebung entlassen, und zwar in Form von sechs Sauerstoffmolekülen O2. Das ist eine gute Nachricht für uns Säugetiere.
Man spricht manchmal von großen Pflanzenansammlungen, sie seien die „grüne Lunge“ der Erde. Erfreulicherweise sind diese Urwälder genau das Gegenteil: Unsere Lungen atmen nämlich Sauerstoff ein und Kohlendioxid aus. Die Pflanzen atmen Sauerstoff aus und Kohlendioxid ein. Ohne CO2 würden die Pflanzen ersticken, sie würden dann kein O2 mehr produzieren und dann würden auch wir ersticken. Die niedrigste Dosis an CO2 in der Luft, bei der Pflanzen noch überleben könnten, wird auf 150 ppm geschätzt, also auf 150 CO2 Moleküle je einer Million Luftmoleküle. Darunter würde jegliches Leben enden.
Fazit: Ohne CO2 kein Leben, auch nicht für die Gretas.
Und noch etwas: Bei der Zubereitung von Speisen führen wir ja meist Hitze zu. Wie kochen denn die Pflanzen ihre Suppe? Sie verwenden Energie aus der Sonnenstrahlung, Insbesondere nutzen sie den blau-violetten Bereich bei 455 nm Wellenlänge und den roten um die 670 nm. Das Licht der Wellenlängen dazwischen, so im Bereich der 550 nm, benutzen sie nicht, das wird reflektiert. Raten Sie mal, welche Farbe das wohl ist? Es ist Grün!
Des Guten zu viel?
Ohne CO2 also kein Leben. Zu den erwähnten 150 ppm haben wir mit heute ca. 430 ppm einen sicheren Abstand. Kann es auch des Guten zu viel sein? Wenn man Pflanzen mehr anbietet, beispielsweise 1000 ppm, so wie es Farmer in Gewächshäusern tun, dann gedeihen diese schneller und besser. Auch der erwähnte Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre während der letzten 50 Jahre von 330 ppm auf 430 ppm hat zur Begrünung von Teilen unseres Planeten geführt, die zuvor vegetationslos waren. Bei mehr CO2 kommen die Pflanzen dann auch mit weniger Wasser aus, weil sich ihre Poren nicht so weit öffnen müssen und dadurch weniger Feuchtigkeit verloren geht.
Woher kommt das CO2 auf unserem Planeten? Man schätzt, dass es zu 96,5 Prozent natürlichen Ursprungs sei – aus den unterschiedlichsten Quellen. Die restlichen 3,5 Prozent werden dem Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas durch den Menschen zugeschrieben. Diesen menschengemachten Beitrag zur CO2-Bilanz kann man leicht abschätzen, da die weltweit verbrauchten Mengen dieser Brennstoffe bekannt sind, und die Masse der Atmosphäre ebenfalls.
Nun gibt es physikalische Gründe zu der Annahme, dass ein Anstieg der CO2-Konzentration Einfluss auf das Klima hat, insbesondere, dass mit einer globalen Erwärmung zu rechnen ist. Wird das aber ein Ausmaß annehmen, das das Leben auf unserem Planeten bedroht? Die Politik hat sich des Themas angenommen, und die öffentlichen Medien bombardieren uns 24 Stunden am Tag mit dramatischen Warnungen.
Eine lukrative Geschäftsidee
So will man die Bürger in Angst und Schrecken versetzen, um die Besteuerung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe zu rechtfertigen. Die wurde vor einem Viertel Jahrhundert eingeführt, angeblich um das Risiko einer Erderwärmung einzudämmen. Das hatte aber wenig Wirkung, und 2025 wurde weltweit mehr Kohle verbraucht als je zuvor in der Geschichte der Menschheit: 8,9 Milliarden Tonnen. Die tragen 2,9 ppm CO2 zu den erwähnten 430 ppm bei, die doch eigentlich reduziert, oder zumindest konstant gehalten werden sollen.
Die globalen Einnahmen aus CO2-Steuer und Emissionshandel ergeben jährlich eine Summe in der Größenordnung von 100 Milliarden. Dieses Geld aus den Taschen der Steuerzahler findet dann auch Empfänger – 2025 trafen sich 50.000 Interessierte in Belém in Brasilien (PI-NEWS berichtete) – und es könnte durchaus sein, dass gar keine Absicht besteht, diese Einnahmen zu schmälern. Gleichzeitig muss aber das Risiko eines Klimawandels in der Öffentlichkeit weiterhin so bedrohlich wie möglich dargestellt werden, um dieses lukrative Geschäftsmodell am Laufen zu halten.
Wer an den offiziellen apokalyptischen Darstellungen der laufenden Erderwärmung zweifelt, wird als Klimaleugner geächtet und wird belehrt, dass er im Widerspruch zu 97 Prozent der Wissenschaft steht.
Aber was sagen eigentlich die restlichen drei Prozent, die vielleicht nicht an dem beschriebenen Geschäftsmodell beteiligt sind? Sollte man denen eher glauben? Ich schlage vor, wir schauen uns das mal an:
Es gibt keinen Klimanotstand
[…] Das geologische Archiv zeigt, dass das Erdklima seit Bestehen des Planeten Schwankungen unterworfen war, mit natürlichen Kalt- und Warmzeiten. Die Kleine Eiszeit endete erst 1850. Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir uns jetzt in einer Erwärmungsphase befinden. Die Erwärmung verläuft deutlich langsamer als vorhergesagt. Die Erde hat sich deutlich weniger erwärmt als vom IPCC auf Basis modellierter anthropogener Einflüsse prognostiziert. Die Diskrepanz zwischen Realität und Modell zeigt, dass wir noch weit davon entfernt sind, den Klimawandel zu verstehen.
Die Klimapolitik stützt sich auf ungeeignete Modelle
Klimamodelleweisen viele Mängel auf und sind als politische Instrumente völlig ungeeignet. Sie übertreiben nicht nur die Wirkung von Treibhausgasen, sondern ignorieren auch die Tatsache, dass eine Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 vorteilhaft ist. CO2 ist Pflanzennahrung und die Grundlage allen Lebens auf der Erde. CO2 ist kein Schadstoff. Es ist lebensnotwendig. Mehr CO2 ist gut für die Natur und trägt zur Begrünung unseres Planeten bei. Zusätzliches CO2 in der Luft hat das Wachstum der globalen Pflanzenbiomasse gefördert. Es ist auch vorteilhaft für die Landwirtschaft und steigert die Ernteerträge weltweit.
Die globale Erwärmung hat Naturkatastrophen nicht verstärkt
Es gibt keine statistischen Belege dafür, dass die globale Erwärmung Hurrikane, Überschwemmungen, Dürren und ähnliche Naturkatastrophen verstärkt oder häufiger auftreten lässt. Es gibt jedoch zahlreiche Belege dafür, dass Maßnahmen zur CO2-Minderung ebenso schädlich wie kostspielig sind.
Die Klimapolitik muss wissenschaftliche und wirtschaftliche Realitäten berücksichtigen
Es herrscht kein Klimanotstand. Daher besteht kein Grund zur Panik. Wir lehnen die schädliche und unrealistische Netto-Null-CO2-Politik, die für 2050 vorgeschlagen wurde, entschieden ab. Setzen Sie auf Anpassung statt auf Schadensbegrenzung; Anpassung wirkt unabhängig von den Ursachen.
Unser Rat an die Staats- und Regierungschefs der Welt lautet: Die Wissenschaft sollte ein deutlich besseres Verständnis des Klimasystems anstreben, während die Politik sich darauf konzentrieren sollte, potenzielle Klimaschäden zu minimieren, indem sie Anpassungsstrategien priorisiert, die auf bewährten und bezahlbaren Technologien basieren.
Ein nobler Verein
Das ist die Deklaration der „Climate Intelligence“ (Clintel). Clintel ist eine unabhängige Stiftung, 2019 gegründet vom emeritierten holländischen Professor für Geophysik, Guus Berkhout, und dem Wissenschaftsjournalisten Marcel Crok. Am 1. Dezember 2025 wurde Prof. Berghout als Präsident von Clintel durch Vaclav Klaus, dem ehemaligen tschechischen Premierminister, abgelöst.
Wissenschaftler und Professionals, die Clintels Ansichten teilen, können durch die Unterzeichnung der oben wiedergegebenen Weltklimaerklärung Teil dieses globalen Netzwerks werden. Die Deklaration wurde bisher von etwa 2000 Personen unterzeichnet. Auch ich hatte die Ehre, nach gründlicher Prüfung meines wissenschaftlichen Hintergrunds, in diesen noblen Kreis aufgenommen zu werden, zu dem, unter anderen, der Physik-Nobelpreisträger von 2022, John Clauser, gehört.
Auch Professor William Happer gehört in diesen Club. Er hatte bereits 1982, also lange bevor das Wort „Global Warming“ zum ersten Mal gefallen war, Berechnungen zum Einfluss verschiedener CO2 Konzentrationen auf die Temperatur der Erdatmosphäre angestellt. Seine Vorhersagen waren nicht weniger genau als die heutigen Berechnungen mit den Supercomputern, die alle viel zu hohe Erwärmung vorhersagen. Interviews mit dem sympathischen Professor können Sie hier oder hier sehen.
Die Teilnehmer dieser Initiative haben keinen Vorteil davon, wenn sie die Klimahysterie bremsen, sie würden aber ihren Ruf als Wissenschaftler schädigen, wenn sie ihr Unwissen so ungeniert zur Schau stellen würden wie „Klimapapst“ Al Gore, auf dessen Buchumschlag sich die Hurricanes falsch herum drehen.
Der Bestseller des Autors „Grün und Dumm“, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich. Weitere Artikel und Kontakt zum Autor bei www.think-again.org (pi-news.net)
Merz – statt Banküberfall zahlen wir nun etwas ein
Von Albrecht Künstle
Die jungen Leser kennen den ehemaligen Hit “Ba-Ba-Banküberfall” der „Ersten Allgemeinen Verunsicherung“ vermutlich gar nicht mehr. Die Pointe darin: Als der „Kassenentleerer“ (Bankräuber) am Bankschalter endlich an der Reihe und kein Geld mehr da ist, meinte er resigniert: „Na gut… dann zahl‘ ich halt was ein!“ Diese Parodie kam mir in den Sinn, nachdem der Coup von Bundeskanzler Merz, das Bankguthaben Russlands in Belgien quasi zu rauben, auf berechtigte Bedenken seriöserer Staatenlenker stieß und scheiterte. Nun rühmt sich Merz, dass die EU-Kommission unter ihrer famosen Vorsitzenden von der Leyen einen „zinsgünstigen“ Kredit aufnehmen wird, welcher der korrupten Ukraine zur weiteren Kriegsfinanzierung zinsfrei zur Verfügung gestellt werden soll. Zurückgezahlt werden soll dieser Kredit aus “russischen Reparationszahlungen” an die Ukraine, und für den sehr wahrscheinlichen Fall, dass diese niemals fließen werden, sollen – wer sonst – die EU-Länder für den verlorenen Zuschuss einspringen. Wobei etwa ein Viertel auf Deutschland entfallen wird. Dieser Kanzler, der das Wahlvolk schon am Tage nach der Wahl in großem Stil belogen hat, verkaufte diese ebenfalls hanebüchene Entscheidung umgehend zu nachtschlafender Zeit der versammelter Presse als großen Erfolg.
Realsatire beiseite. In Anlehnung an Bert Brechts Werk, „Fragen eines lesenden Arbeiters“ an die herrschende Geschichtsschreibung stellt sich der unvoreingenommene Betrachter hier ebenfalls berechtigte Fragen, was von dem Procedere der jüngeren Geschichte zu halten ist. Wenn Russland beispielsweise nach dem Krieg die vollen Schäden berappen soll, warum sollte Putin dann zum Beenden des Krieges bereit sein? Seit wann zahlen eigentlich Siegermächte dafür, was sie im Krieg eroberten – oder wollen die Kriegstreiber der deutschen Regierung und NATO die Ukraine so lange hochrüsten, bis dass Russland zur Kapitulation gezwungen wird? Glauben diese Herrschaften, dass dies ohne einen großen Krieg mitten in Europa zu erreichen wäre?
Hat die Ukraine nur mit Konfetti geschossen?
Und hat die Ukraine denn mit Konfetti geschossen – oder hat sie nicht ebenfalls viel zerstört? Wer hat etwa die russische Kertsch-Brücke zur Krim zerstört, und wie ist es mit den im Schwarzen Meer versenkten russischen Schiffen? Wieviel Raffinerien und andere Infrastruktur in Russland wurden zerstört? Wie war das nochmal mit der Zerstörung der strategischen Bomber auf dem Flugplatz tief in russischem Gebiet? Wie hoch ist der Schaden für die Sprengung der deutsch-russischen Nord-Stream-Pipeline?! Haben die ukrainischen Streitkräfte in den zwei umkämpften Volksrepubliken und weiteren zwei Oblasten nichts getroffen und dem Erdboden gleichgemacht? Und wäre es für uns nicht billiger, Russland bekommt diese und nicht nur Donezk und Luhansk – dann ginge der „Wiederaufbau“ östlich des Dnepr nämlich zu Russlands Lasten und nicht zu Lasten der westlichen Unterstützer? Sollte man nicht einfach einmal bilanzieren und verrechnen, wie hoch die gegenseitig zugefügten Schäden sind?
Und was werden Anleger aus aller Welt von Europa denken, wenn ihre Einlagen konfisziert werden, sollten sie sich irgendwann demnächst einmal danebenbenehmen? Haben westliche Staaten und Unternehmen nicht ebenfalls Geld und Kapital in Firmen in Russland stecken (alleine westliche Anlieger und Firmen rund 100 Milliarden Euro)? Russland wird keinen Augenblick zögern, sich dann ebenfalls an ausländischem Vermögen zu vergreifen. Doch genug der Fragen. Hätte man sich den Krieg nicht ersparen können, hätte man einfach die jeweilige Bevölkerung in den Oblasten verbindlich abstimmen lassen, zu wem sie gehören, oder unabhängig sein wollen? Dazu ein interessante “Einordnung” aus der Schweiz, der an dieser Stelle nicht viel hinzuzufügen ist – es sei denn aus berufenem Munde, wie etwa von Hans-Werner Sinn in diesem Interview ab Minute 15.
Fazit: Wer auf den „Kriegstreiber“ Russland zeigt, bei dem schauen drei Finger auf einen selbst zurück!
Vorbehalt: Falls in diesem Artikel Strafbares enthalten sein sollte, distanziere ich mich prophylaktisch von solchen Unrechtsgrundlagen bzw. der Justiz, die darin evtl. Strafbares erkennen will.
Wer fühlt sich berufen, über was zu sprechen? Situiert zu sein ist Bedingung dafür, wahrnehmen und handeln zu können. Doch dürfen nur diejenigen, die auf eine bestimmte Weise situiert sind, Position beziehen?
Bei der Beantwortung dieser Frage kommt der Phänomenologie eine besondere Bedeutung zu, weil »Situation« zu ihren Grundbegriffen gehört. Heidegger und Sartre, Beauvoir und Merleau-Ponty haben ihn eingesetzt, um den Horizont der Möglichkeiten des erfahrenden Ichs zu beschreiben. Thomas Bedorf schließt daran an und entwickelt ein neues, differenzphilosophisches Verständnis von Situiertheit.
Es führt zu einer politischen Phänomenologie, die den Raum zwischen Sprechposition und Gesprochenem neu konfiguriert – gegen gewisse Tendenzen in den aufgeheizten Debatten um Standpunkte und Privilegien. Ein hochaktuelles Buch. (Amazon)
Weihnachten steht vor der Tür – das Jahr 2025 neigt sich zu Ende.
Mein Jahr war alles andere als langweilig. Mal ging es bergauf, mal bergab – und genau das ist großartig!
Hab viel gelernt, ich durfte mich ausprobieren, neu sortieren.
„Jahresende – unbequem? Gut so.“ DANKE an alle die diesen Blog lesen und begleiten.
DANKE an Jochen Kastilan für das Vertrauen und die Möglichkeit, hier schreiben und veröffentlichen zu dürfen.
Als Schreibneuling bedeutet mir diese Offenheit sehr viel, inhaltlich und in meiner Art zu formulieren,
wurde ich nie eingeschränkt oder korrigiert – lediglich meine Rechtschreibfehler wurden liebevoll angepasst.
Das gibt Sicherheit und motiviert dranzubleiben.
Schreiben macht mir Freude, doch im Mittelpunkt stehen Sie. Ich möchte für Sie, den Leser, schreiben, informieren,
Perspektiven öffnen – ohne Tabus, mutig und entschlossen.
Bitte prüfen Sie generell Inhalte in der Medienlandschaft kritisch – auch das, was ich schreibe.
Entscheidungen basieren auf Informationen, und jede Entscheidung hat Konsequenzen, für uns selbst und für andere. Verantwortung beginnt beim bewussten Hinsehen.