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(tutut) - Ist es Antisemitismus und nicht eher Antigermanismus, wenn in Belgien ein Konzert der Münchner Philharmoniker von einem Klassik-Festival ausgeladen wird, weil der Dirigent Israeli ist? Ist die ganz EUdSSR schon Nazi, weil Links aus dem letzten Loch pfeift und Bildung nicht mehr der Europäer Ding ist? Wenn dies Antisemitismus sein soll, wie sich ein Kulturminister empört, dann hätte auch ein Münchner Araber keine Chance zum Dirigieren gehabt, und ein Malteser ebenfalls nicht, höchstens als Lutschbonbon. Schlaumeier Wikipedia klärt auf: "Der deutsche Historiker August Ludwig von Schlözer prägte 1781 den Begriff mit Bezug auf die Völkertafel der Genesis. Die Bibel führt die Abstammung Abrahams auf Sem, den Sohn Noahs, zurück. In Anlehnung daran bezeichnete man in biblischer Zeit alle Völker Vorderasiens, die sich als Nachkommen Abrahams betrachteten, als 'Söhne des Sem'. Zu den Semiten zählen die Amharen, Tigrinya, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Amoriter, Ammoniter, Akkader/Babylonier/Assyrer/Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier und Samaritaner. Die Semiten im sprachwissenschaftlichen Sinne sind mit den Nachkommen Sems der Bibel nicht völlig identisch. So sprachen die Kanaaniter zwar eine semitische Sprache, der biblische Stammvater Kanaan wird jedoch als Sohn des Noah-Sohnes Ham beschrieben. Im Altertum bewohnten Völker, die semitische Sprachen sprachen, wohl zunächst die Arabische Halbinsel. Völkerwanderungen brachten sie nach Mesopotamien, Syrien und Kanaan, Ägypten, Eritrea, Äthiopien und mit der phönizischen Kolonisierung bis an die Küsten des westlichen Mittelmeers. Es wird vermutet, dass sie ursprünglich aus Nordost-Afrika kamen, wo auch die anderen Zweige der afroasiatischen Sprachfamilie beheimatet waren, die in der älteren Sprachwissenschaft als hamitische Sprachen bezeichnet werden. In verschiedenen pseudowissenschaftlichen Rassentheorien wurden die Juden als 'Semiten' bezeichnet, weil die Hebräer ein semitisches Volk seien. Um die Judenfeindlichkeit 'wissenschaftlich' (und nicht mehr nur religiös) zu untermauern, wurden die 'Semiten' zu einer 'minderwertigen Rasse' erklärt, die zu keiner eigenständigen Kultur imstande sei. Hieraus entstand auch die Bezeichnung Antisemitismus (Judenfeinde bezeichneten sich selbst als Antisemiten). Antisemiten wie Eugen Dühring gingen so weit, die Juden als 'schlimmste Gruppe' der Semiten zu bezeichnen, die selbst von den anderen Semiten (Arabern) gehasst würden". Wer sowas nicht blickt, wird kaum Manfred Kleine-Hartlage folgen können, wenn er weiß, daß Antisemitismus oder Antisemit nicht immer Teufels Sprache waren, "sondern bei seinem Auftauchen in der politischen

Sprache Deutschlands im letzten Viertel des neunzehnten Jahrhunderts die Selbstbeschreibung von Bewegungen war, die die Bekämpfung des gesellschaftlichen Einflusses von Juden ins Zentrum ihrer Programme stellten. Auch dieser Begriff trug damals die Tücke aller Selbstbeschreibungen in sich, die mit dem Präfix 'Anti' beginnen:  Wer gegen Antisemitismus war, mußte wohl für die Juden und womöglich deren Agent sein". Ist es nicht seltsam, daß alle gegen Rechts vergessen darauf hinzuweisen, daß sie links sind, womöglich als gesichert extremistisch? "In einer Zeit, als ethnische Interessengegensätze noch frei artikuliert werden konnten, mußte allein diese Unterstellung den Betroffenen zum unsicheren Kantonisten im Hinblick auf die Interessen des eigenen Volkes stempeln und politisch in die Defensive drängen". Wer den Andersdenkenden auf das reduziere, wogegen er angeblich sei, brauche sich nicht mehr dami auseinanderzusetzen, wofür  dieser sich einsetze und brauche selbst nicht zuzugeben, daß er es bekämpfe. Wer heute für Omas und gegen Opas auf die Straße geht, muß ja nicht sagen, daß der Kopf leer und der Geldbeutel umso voller ist, falls er der richtigen Regierungsorganisation angehört. "Der Kampf gegen Antisemitismus (wie auch der gegen 'Rassismus', 'Islamophobie') ist gerade nicht , wie suggeriert wird, ein Mittel zur Verhinderung oder Entschärfung sozialer  Interessenkonflikte und soll auch keines sein. Er ist Mittel zu ihrer Austragung, mithin eine Waffe".

Debatte um Social Media
CDU-Landeschef Hagel will Gesetz gegen Handys in Unterricht
Cem Özdemir will Social Media für Kinder und Jugendliche sperren. CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel hat einen anderen Vorschlag. Antworten auf die Probleme mit digitaler Reizüberflutung..
(swr.de. Wann war der zuletzt in einer Schule?)

Schiefertafel und Leibesertüchtigung
Zeitreise in die Vergangenheit: Unterricht wie vor 100 Jahren im Schulmuseum Schwäbisch Gmünd
(swr.de. Mehr offene Schulmuseen braucht THE LÄND.)

Verdacht auf illegale Hundezucht
Ausgesetzt in Oberndorf: Chihuahua-Hündin sucht neues Zuhause
(swr.de. Wau!)

Neue ARD-Doku: "Leiden auf vier Pfoten"
Qualzucht in BW: Wie auf Kosten von Tieren Profit gemacht wird
Viele Haustiere leiden unter Qualzucht: Atemnot, Schmerzen, genetische Defekte - alles für ein bestimmtes Aussehen. Fachleute fordern: "Schluss mit Schönheit vor Gesundheit.".
(swr.de. Aber Menschen wollen ewig leben?)

Berechnungen von Stuttgarter Beratungsgesellschaft EY
Gewinn bei weltweit größten Autobauern massiv eingebrochen - "Geschäftsmodell steht auf dem Spiel"
Die Autobranche kriselt. Im ersten Halbjahr halbierten sich bei den weltweit größten Autobauern die Gewinne. Warum laut einem Experten vorerst keine Besserung in Sicht ist..
(swr.de. Die lautesten Experten sitzen als linksgrüne Leisetreter in der Politik und deren Medien.)

Stadt erschüttert
Riesige Anteilnahme für gestorbenen 12-Jährigen in Niedernhall
Nachdem ein 12-Jähriger am Donnerstag in Niedernhall getötet wurde, sitzt der Schock tief. Zahlreiche Menschen zeigen auch am Samstag ihre Anteilnahme am Tatort und in der Kirche...Der mutmaßliche Täter sitzt seit Freitag in Untersuchungshaft. .
Zu alt fürs Autofahren?
Alternde Gesellschaft: Werden Senioren zur Gefahr am Steuer?
(swr,de. Junge im Knast, alte auf dem Sofa, so schafft sich das Auto ab.)

Tag der deutschen Sprache
Deutschlehrer warnt: "Grammatik macht durch Anglizismen keinen Sinn mehr"
(swr.de. Gendern ist nicht der Deutschen Not?)

Interview nach Restrukturierung des Batterieherstellers
VARTA-Chef Michael Ostermann: "Im Nachhinein immer leicht, schlau zu schwätzen"
(swr.de. Hauptsache der Hase läuft.)

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NACHLESE
Udo di Fabio
"Westen scheitert eher an einem falschen Freiheitsbegriff als an äußeren Gegnern"
Im Westen steht nicht weniger als "unsere Art zu leben" auf dem Spiel, sagt Verfassungsrechtler Di Fabio. Die Deutschen müssten wieder lernen, für ihre Gesellschaft einzustehen - das könne auch mit einer Wehrpflicht einhergehen. Er rügt, dass eine mutlose Mitte "Sinnfragen" den Rändern überlasse.
(welt.de. Prideeyre: "Du solltest nicht am Boden liegen, aber auch nicht in den Lüften schweben und dir vorstellen du hättest Flügel, denn irgendwann verlierst du sie und fällst zurück auf den Boden. Es ist wichtig, dass du mit beiden Beinen mitten im Leben stehst. Wenn jemand erkennen soll, dass du glücklich bist muss man dich lachen sehen können. Wenn du am Boden liegst oder in den Lüften schwebst kann man das nicht.")

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Deutschland, heillos verhetzt
Von WOLFGANG HÜBNER
Michail Gorbatschow hat es schon vor vielen Jahren erkannt: „Die deutsche Presse ist die bösartigste überhaupt“. Doch es ist nicht nur die Presse, die solche Schlagzeilen nach dem Mord an Charlie Kirk wie der Berliner „Tagesspiegel“ produziert: „Tod eines Brandstifters“. Es sind auch ZDF-Journalistendarsteller wie Dunja Hayali oder der unsägliche Elmar Theveßen, die nicht den Mord an dem jungen Amerikaner, sondern dessen Gesinnung an den Pranger stellen. Es sind Bundesligavereine wie Borussia Dortmund, die sich von einem ihrer farbigen Profis feige distanzieren, der sich erschüttert vom Tod eines Mitchristen zeigt. Und es sind viele andere in diesem heillos verhetzten Land, die ihre gar nicht klammheimliche Freude über Kirks grausames Ende kaum zu verbergen suchen. Sogar eine CDU-Bundestagsabgeordnete, die ihr Mitgefühl mit dem Ermordeten öffentlich gemacht hat, sieht sich genötigt, diese Stellungnahme zu löschen, weil das der politischen Karriere schaden könnte. All das und noch viel mehr ist so erbärmlich, dass in jedem anständigen Menschen nur tiefer Ekel aufkommen kann. Was aber am Schlimmsten ist: Das ist die Konsequenz einer langjährigen geistig-gesellschaftlichen Fehlentwicklung in Deutschland, eine Art kollektive Erkrankung mit fatalen Folgen. Auch im Ausland: Denn in den USA des Präsidenten Donald Trump registriert man sehr genau, wie „kriegsfähig“ dieser Staat auch gegen seinen wichtigsten Verbündeten ist. Tollwütig macht sich das regelbasierte Deutschland nicht nur die Mächtigen und Völker in Russland, China oder Ungarn zum Feind, sondern nun auch die der USA. Ohne Folgen wird das nicht bleiben. Selbst Landsleute, die angewidert sind von dem linken und linksliberalen Abschaum hierzulande, hätten nichts gegen drastische amerikanische Reaktionen. Einmal mehr sind unsere eigenen vernünftigen deutschen Kräfte zu schwach, um diesen Irrweg selbst zu korrigieren. Es ist wirklich zum Verzweifeln.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
..Die große Stärke der Grünen ist es bis heute, noch dem selbstsüchtigsten Anliegen den Anschein des Erhabenen zu verleihen. Unter der Rettung des Weltklimas oder des Weltfriedens machen sie es nicht, deshalb wirkt auch jede Kritik schnell kleinlich. Andere mögen als Ego-Shooter und Ichlinge gelten, grüne Politiker schützt der Verdacht, neben Eigeninteressen gäbe es Größeres...Mal schauen, wohin es die Grünen trägt. Für 12 oder 13 Prozent ist ihr Programm noch immer gut. Aber darüber hinaus? Auf viele wirkt die Verabschiedung in eine Welt, in der man aller materiellen Sorgen enthoben scheint, eher befremdlich. Baerbock mag entfallen sein, dass ihre Selbstermächtigung nicht auf Privatkosten stattfindet, sondern mit 13 000 Euro im Monat vom Steuerzahler alimentiert wird – die Wähler sind da nicht ganz so nachsichtig..
(Jan Fleischhauer, FOCUS-Kolumne)
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TE-Wahlticker: CDU bei NRW-Kommunalwahl vorn – AfD legt aber kräftig zu
Die CDU wird laut einer Prognose des Instituts Infratest für den WDR stärkste Kraft bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen. Die Grünen brechen ein, die AfD kann kräftig zulegen. Der TE-Wahlticker.
VON Redaktion
Digitalisierung Fehlanzeige. Es schein massive Probleme mit der Übermittlung der Ergebnisse zu geben. Das sorgt für verzögerte Darstellungen der Ergebnisse, vor allem im Münsterland. Einige Server sind wegen zu hoher Zugriffszahlen überlastet. Der WDR meldet den Verdacht von Hackerangriffen, doch solche Probleme können auch durch mangelnde IT-Infrastruktur verursacht werden. Die Auszählung der Stimmen ist wohl nicht betroffen. In Köln zeichnen sich Stichwahlen zwischen Grünen und CDU ab. ..Wuppertal schwebt vielleicht wieder: Der OB der Grünen tritt nicht mehr an; Stichwahl zwischen CDU und SPD... Stichwahlen wird es voraussichtlich zwischen CDU und SPD geben in Solingen und Bielefeld; sowie in Dortmund, wo der SPD-Kandidat vor dem CDU-Kandidaten steht. Bemerkenswert: in allen diesen Städten liegt die AfD auf Platz 3...
(Tichys Einblick. Die AfD als wohl einzige demokratische Partei darf dazugewinnen, bis die Justiz die Macht übernimmt und sie verbietet.)

Neben der Spur
Von Harald Martenstein
Wenn ich heute 30 oder 40 wäre, würde ich dieses Land verlassen
Aus jeder seiner Poren dünstet Deutschland Reformbedarf aus..
(welt.de. Der Letzte macht die Tür ganz groß auf, damit der Halbmond hereinscheint, das Licht ist ja schon aus.)

CDU klar vorn – AfD verdreifacht Ergebnis – Grüne stürzen ab
Die CDU hat sich nach der Hochrechnung des WDR von 20:22 Uhr bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen als stärkste Kraft klar behauptet. Die Christdemokraten kommen demnach auf 34,6 Prozent und liegen damit ungefähr bei ihrem historisch schlechten Kommunalwahl-Ergebnis von 2020, als sie 34,3 Prozent erreichten. .
(welt.de. C wie Communism. CDU-Omas und -Opas wählen links und merken dies gar nicht. Bis das Deutsche Volk was spitz kriegt, merkt, ist Deutschland völlig abgeschafft.)

Auch Schweigen ist eine Botschaft
America first – Deutsche ans Messer
Von Roland Tichy
US-Präsident Donald Trump macht die Sache der Ermordeten Charlie Kirk und Iryna Zarutska zu seiner persönlichen. Friedrich Merz lässt die Opfer entwaffnen und schweigt zum linken Terror. „America First“ erhält einen neuen Klang, Deutsche erahnen nur langsam die Missachtung, deren Opfer sie sind...Mord und Terror gehören in Deutschland längst zum Alltag – wie auch die Verharmlosung der Tat. .
(Tichys Einblick. Die Schweigespirale dreht sich solange, bis sie Deutschland das Genick bricht.)

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: „Besser gut gegangen als schlecht gefahren“
Ein edles Münchner Schuhhaus weckte mit einem frechen Slogan zur IAA das Interesse der Ermittlungsbehörden. Ein Sonntagsausflug durch das Labyrinth dessen, was in diesem Land wie, wann, wo und von wem gesagt werden darf...Ein besorgter Kommisar ging um und begehrte bei der Chefin des Edeltreter-Reservats Auskunft über einen provokativen Schriftzug an der Schaufensterfront, der dem Publikum mitteilte: „Besser gut gegangen als schlecht gefahren“. Handelte es sich womöglich um Vandalismus, hatte jemand die Schaufensterfront mit einer Graffiti „geschändet“? Die Behörden müssten da jedem Verdacht nachgehen, ließ der Anrufer wissen. . Brigitte Meier konnte den für die öffentliche Ordnung zuständigen Ordnungshüter aber beruhigen: „Das war kein Störenfried, sondern wir selber“. Als einer der Traditionsanbieter von Schuhwerk habe man die Graffiti-Beklebung selbst ersonnen und gestaltet, „wir machen während der IAA auf das längste bewährte Fortbewegungsmittel aufmerksam – den Schuh“. Das Auto an sich sei aber „unseren Kunden und uns lieb und wichtig“. Die Deliquentin konnte den Anfangsverdacht staatsfeindlicher Aktivitäten damit hinreichend entkräften. ..
(achgut.com. Wer zuletzt lacht, den beißen die Russen.)

Medizintechnik
Russland braucht Prothesen — und Deutschland liefert Rekordmengen
Medizintechnische Produkte sind von den Sanktionen gegen Russland weitgehend ausgenommen. Dies machen sich deutsche Hersteller offenbar zunutze. Der Export von Prothesen und künstlichen Gelenken in das Kriegsland boomt. Prothesen werden in Russland offenbar gerade dringend benötigt – auch jene von deutschen Herstellern. So legte der Wert der im ersten Halbjahr 2025 von Deutschland nach Russland gelieferten Produkte der Warengruppe „Prothesen und Waren der Prothetik“ um gut 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Und nicht nur die Hersteller von Prothesen machen innerhalb der Medizintechnik-Branche trotz des Ukraine-Kriegs gute Geschäfte mit Russland. .
(welt.de. Aber sonst beißt sich Deutschland selbst in den Hintern?)

Blick zurück – nach vorn
Blackbox KW 37 – Demokratie leben … und sterben
Von Stephan Paetow
In den USA erschießt ein Linksverdrehter einen Konservativen, und viele Reaktionen auch in Deutschland sind beschämend. „Demokratie leben!“ (SPD-Erfindung) gilt anscheinend nicht für Andersdenkende … Heute Abend, das können wir Ihnen jetzt schon vorhersagen, verehrte Leser, wird der Ministerpräsident vom Homeland NRW, Wüst, das Wahlergebnis der Kommunalwahlen als Zuspruch für seine segensreiche Politik verkaufen, und vielleicht richtet er sogar ein Wort des Dankes an Parteifreund Merz aus Brilon (z.Z. Berlin). Wobei das dann wohl eher Spott und Hohn sein dürfte. Denn gibt es irgendeinen Grund, mit Kanzler Fritz zufrieden zu sein?..
(Tychys Einblick. Wer zuletzt stirbt, lebt länger.)

"Links ist vorbei"?
Brandbomben von Linksextremen – Merz schweigt
Von Josef Kraus
Brandanschläge auf Stromleitungen, sabotierte Bahnstrecken, Millionen-Schäden für Bürger und Betriebe. Linksextreme verüben in Deutschland eine Welle von Anschlägen auf die kritische Infrastruktur. Kanzler Merz schweigt, für den Verfassungsschutz scheint das Phantom „rechts“ die einzige Bedrohung zu sein..
(Tichys Einblick. Wenn er mal nix sagt, ist es auch wieder nicht gut?)

Haushaltskrise
Frankreichs neuer Premier äußert sich zur Streichung von Feiertagen – und geht auf Linke zu
In der Debatte um Sparmaßnahmen kommt Frankreichs neuer Premierminister Sébastien Lecornu der linken Opposition entgegen. Lecornu kündigte am Samstag an, dass er den Plan seines Vorgängers François Bayrou, zwei Feiertage zu streichen, nicht weiterverfolgen werde. „Ich wünsche mir, dass diejenigen verschont bleiben, die arbeiten. Deshalb habe ich entschieden, die geplante Streichung zweier Feiertage wieder zurückzunehmen“, sagte der Vertraute von Präsident Emmanuel Macron französischen Regionalmedien in einem Interview. Stattdessen brauche es andere Lösungen zur Sanierung der Staatskasse..
(welt.de. Warum nicht nach Stalin und Mao rufen?)

„Unite the Kingdom“-Marsch
Mehr als 110.000 Teilnehmer bei Anti-Migrations-Demo – Polizei kritisiert „inakzeptable Gewalt“
Bei einer Demonstration gegen Migration sind in London nach Schätzungen der Polizei zwischen 110.000 und 150.000 Menschen auf die Straße gegangen. Angeführt und organisiert wurde der Aufzug von dem bekannten britischen Rechtsextremisten Tommy Robinson. Stellenweise kam es bei der Demo auch zu Zusammenstößen mit der Polizei, mehrere Menschen wurden festgenommen. .
(welt.de. Die AfD sammelt lieber Umfrageprozente?)

Kommentar von BILD-Vize Paul Ronzheimer:
Wann kapiert die SPD endlich, was los ist?
Was muss eigentlich noch passieren, damit die SPD-Führung endlich begreift, was ihre Wähler wirklich wollen? Heute wird in Nordrhein-Westfalen gewählt – und in Städten, die einst als unerschütterliche SPD-Hochburgen galten, ist plötzlich nicht mehr ausgeschlossen, dass ein AfD-Bürgermeister ins Amt kommt. In den letzten Wochen habe ich mit vielen früheren SPD-Wählern in NRW gesprochen. Ihre Botschaft ist eindeutig – und für die Partei niederschmetternd. Sie fühlen sich übergangen, im Stich gelassen. Sie zeigen mir verdreckte Innenstädte, verfallende Viertel und Politiker, die wegschauen. Drei Themen tauchen dabei immer wieder auf: Migration, Bürgergeld, Sicherheit. Ein Polizist sagte mir: „Ich frage mich, ob manche Politiker die Realität nicht längst verdrängen.“..
(bild.de. Hat der Ronzheimer schon den Helm auf? Vielleicht muss er am Montag erklären, dass es anders kam als ausgedacht und der Wähler ein unbekanntes Wesen ist.)

Gerd Buurmann
Theveßen, Lanz und das üble Verleumden eines Toten
Bei Markus Lanz hat der ZDF-Journalist Elmar Theveßen schwerwiegende Vorwürfe gegen den ermordeten Charlie Kirk erhoben. Er unterstellte Kirk drei Aussagen, die dieser nie getätigt hat. Ein Faktencheck und ein erschütterndes Sittenbild des ZDF..
(achgut.com. Auf die fakes kommt es an, wenn es um Propaganda geht, über Tote Schlechtes.)

Nach Diffamierung von Charlie Kirk Grenell:
Theveßen soll sein US-Visum verlieren
Jetzt schaltet sich auch noch US-Diplomat Richard Grenell in den Streit um den ZDF-Mann Elmar Theveßen. Es geht nicht nur um die verzerrten Zitate der jüngst ermordeten konservativen Galionsfigur..
(Junge Freiheit. Nicht jeder Indianer ist ein guter Indianer.)

Elmar Theveßen bei „Markus Lanz“
ZDF räumt verzerrte Zitate von Charlie Kirk ein
Nichts mit Schwulensteinigung: Der ZDF-Journalist Elmar Theveßen „bedauert“, den ermordeten US-Konservativen Charlie Kirk ohne Kontext zitiert zu haben. Auf JF-Nachfrage steht der Sender dennoch zu ihm..
(Junge Freiheit. Wer liegt, stirbt schneller.)

Rebecca Langrehr
„Sie haben mir in Deutschland meinen Lebensinhalt genommen“
Den Flug hat Rebecca Langrehr noch nicht gebucht. Sie warte noch auf ihr Visum, sagt sie im Gespräch mit WELT. Ihre Entscheidung aber steht: Die zweifache Weltmeisterin und zweimalige Olympia-Starterin im Modernen Fünfkampf wandert in die USA aus. Sie will nicht mehr für Deutschland starten. Die Schuld dafür gibt die 27-Jährige dem hiesigen Verband. Hier begründet sie ihre Entscheidung ausführlich..
(welt.de. Sport ist nicht alles, aber wenn alle gleich sein sollen, dann ist er nix.)

Migrationspolitik
In den Niederlanden endet die Idylle
Einwanderung in die Niederlande: Ein steigender Unmut in der Öffentlichkeit trifft auf eine beharrliche Politik. Doch die Nervosität bei linken Migrationsbefürwortern wächst..
(Junge Freiheit. Europas letzter Ritt.)

Thilo Spahl
Noch eine Kriminalitätsstatistik, die nicht ins Bild passt
Die Berliner Polizei liefert eindeutige Zahlen zur politischen Kriminalität: Linke führen bei Gewaltdelikten, Rechte bei Meinungsdelikten. Presse und Politik framen das Ergebnis freilich anders..
(achgut.com. Stimmung ist angesagt.)

Hass auf alles was nicht links ist
Felix Nmecha: Geächtet, weil er die Wahrheit über Charlie Kirk sagte
Von Marco Gallina
Ein Instagram-Post zum Gedenken an Charlie Kirk bringt Felix Nmecha ins Kreuzfeuer. Sein christliches Bekenntnis und Abweichen vom linken Narrativ entfacht einen Sturm, der über den Fußball hinausreicht. Wer den Lügen der Massenmedien über Kirk nicht folgt, dem droht die Ächtung. In Deutschland fällt der Furor noch schlimmer aus als in den USA...
(Tichys Einblick. Toren schießen keine Tore.)

Finanzpolitik
Die nächste Euro-Krise ist da
Nicht nur in Frankreich und Italien wächst der Staatshaushalt stärker als die Steuereinnahmen. Die nächste große Euro-Krise steht längst vor der Tür. Die Gründe dafür sind vielfältig..
(Junge Freiheit. Die Kugel gegen die Mark traf beide deutsche Beine.)

Liebe Leserinnen und Leser,

am Freitag beschloss die UN erneut eine Resolution für eine sog. „Zweistaatenlösung“ https://de.euronews.com/2025/09/13/un-generalversammlung-zweistaatenlosung-israel-und-palastina zur Beilegung des Nahostkonflikts. Dabei handelte es sich nach meiner Zählung um den siebten Anlauf, siehe https://heplev.wordpress.com/2025/09/10/zur-geschichte-der-zweistaatenlosung/Diese geschichtlich bewanderte Herzdame (die Herren der Schöpfung mögen über das exhibitionistische Selbstbildnis von ihr hinwegsehen – „wer hat, der hat“) zeigt auf, wie viele dieser Versuche am Unwillen der arabischen Seite scheiterten. Nun wollen die Israelis nicht mehr, und die Palästinenser nur zum Schein. Die drei Seiten Lesestoff sollte man sich gönnen, um mitreden zu können. Eine friedvolle Spätsommerwoche wünscht Albrecht Künstle    

„Gutes Zeichen“
Unerwartete Allianzen: Limburger Bischof Georg Bätzing kritisiert die Entscheidung, die Fahne der Schwulenbewegung nicht auf dem Reichstagsgebäude zu hissen. Bei einem anderen Thema verteidigt er hingegen die katholische Lehre...
(Junge Freiheit. Verirrte Kirche. Sollte er erst einmal den Regenbogen auf dem Petersdom hissen, in dem Petrus nie war.)

 

 

 

 

Wo immer ein Mann und eine Frau sich gewahren baut sich elektrische Spannung auf

Von Gastautor Hans Hofmann-Reinecke

Männlichkeit ist toxisch, Flirten ist sträflich und weibliche Schönheit darf nicht geehrt werden. „Cat Calls“ und „Piropos“ werden als strafbaren Handlungen betrachtet. Kinder werden hormonell auf ein Leben ohne Sex eingestellt, und es gibt Hinweise, dass die „Impfungen“ zu Geburtenrückgang geführt haben. Wird da eine Kampagne gegen das Leben gefahren? Und wenn ja, von wem?

Kraft gleich Gegenkraft?
Als junger Wissenschaftler wurde ich manchmal mit einer Anspielung über die männlich – weibliche Dynamik geneckt: „Das ist wie bei euch in der Physik mit Plus und Minus. Gegensätze ziehen sich an.“ Dieser Vergleich hinkt allerdings, denn in der Physik ist „Kraft gleich Gegenkraft“. Die zwischenmenschliche Anziehung aber ist keineswegs immer symmetrisch, was dann so manches Herzeleid auslöst.

Unsere Welt ist durchdrungen von diesem unwiderstehlichen Kraftfeld zwischen Adam und Eva. Wo immer ein Mann und eine Frau sich gewahren – im Aufzug, am Bankschalter, beim Spaziergang – baut sich elektrische Spannung auf, irgendwo zwischen null und 10 000 Volt. Frauen, richtige Frauen, fühlen das sehr schnell. Die haben einen Kerl innerhalb von Nanosekunden geortet und eintaxiert. Dann merkt es auch er, der ist etwas langsamer: „Ei, da schau her. Vielleicht geht da was“ denkt es in ihm.

Es geht um den Flirt, genauer gesagt um die verbale oder körperliche Annäherung eines Mannes an eine Frau, welche über den alltäglichen, unvermeidlichen Kontakt hinausgeht, welche aber frei von jeglicher Gewalt ist. Aus gutem Grunde füge ich diese sachliche Definition bei, denn das heutige Narrativ ist ja bemüht, auch die harmloseste Avance mit brutalen sexuellen Übergriffen in einen Topf zu werfen. Da gibt es dann keine Differenzierung mehr zwischen Placido Domingo, Jeffrey Epstein und den Kerlen auf der Kölner Domplatte.

Falls Sie also, liebe Leserin, lieber Leser, am Spiel des Flirts Gefallen finden, dann ist dieser Text für Sie. Helfen Sie mit, dass diese wunderbare Form der Kommunikation zwischen Mann und Frau, wo innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde spontane Botschaften ausgetauscht werden, für die uns im Gespräch die Möglichkeit fehlt, wo Geheimnisse offenbart werden, die sonst tabu sind, dass dieses Spiel erhalten bleibt. Hier nehmen Dinge Gestalt an, die sonst verborgen sind, so wie das in einem wunderbaren Gemälde oder einer Opernarie geschieht. So ist auch der Flirt nicht nur ein Spiel, sondern eine legitime Form der Kunst, wo uns für einen Moment der Blick hinüber ins Transzendente gewährt wird.

Das soll nun verboten werden. Unglaublich! Woher nehmen sich diese Me-Too-Tanten und ihre armseligen Vasallen, die „Male-Virtue-Signaller“ das Recht dieses herrliche Spiel zu verderben, das den grauen Alltag jederzeit, überall und ganz unerwartet aufhellen kann? Woher nehmen sie den Anspruch zu ihrem destruktiven Treiben?

Die dramatische Komponente
Jedes halbwegs schnuckelige Mädchen hat schon von klein an gelernt, sich gegen ungewollte Nähe zu wehren. Das sind spontane kindliche Reaktionen mit Händchen und Füßchen, die gegen andere Girls im Kindergarten, gegen den Hund, gegen den Bruder oder den guten Onkel mit routinierter Sachlichkeit ausgeteilt werden. Beim Teenager bekommt diese Abwehr dann eine dramatische Komponente, welche irgendwo auf der Skala von höchster Empörung über leichte Zuneigung zu totaler Verzückung liegen kann. Und auf dieser Skala lernt die werdende Frau zu spielen, wie auf einem gut gestimmten Klavier. Wie überall macht auch hier die Übung die Meisterin, und die eine hat dazu eben mehr Gelegenheit als die andere, die über die Tonleiter und den Flohwalzer nie hinauskommt.

Hier ein Fallbeispiel: Nehmen wir an, liebe Leserin, Sie arbeiten am Computer und ein Ihnen bekannter, jedoch nicht vertrauter Kollege schaut über Ihre Schulter auf den Bildschirm und sagt, „die Verkaufszahlen vom letzten Quartal wurden gestern im Meeting nochmal nach oben korrigiert, das sollten wir berücksichtigen.“ Und so, als wollte er Ihnen helfen den Cursor ins richtige Kästchen der Tabelle zu fahren, legt er seine linke Hand auf Ihren rechten Unterarm. WOW, was für ein Augenblick. Jetzt dürfen Sie sich fühlen, als wären Sie Daniel Barenboim und vor Ihnen wartet das Orchester der Met auf Ihr Signal für den Auftakt. Was soll gespielt werden? Der Walkürenritt, Isoldes Liebestod oder die Gralserzählung?

Sie finden den Kerl ganz sympathisch, aber nie haben sie einen romantischen Gedanken an ihn verschwendet, und jetzt liegt seine Hand auf Ihrem Unterarm. Mit Ihrer freien Hand heben Sie die seine weg und legen sie auf dem Schreibtisch ab. Dabei schauen Sie ihn für eine Sekunde an und ziehen die Augenbrauen hoch. Das Ganze geschieht wie von selbst, als würde ein erprobter Akkord auf dem Klavier angeschlagen.

Aus irgendeinem Grund haben Sie nicht einfach den Arm weggezogen und unwillig geschüttelt. Sie haben auch nicht gezischt „Nehmen Sie sofort Ihre Hand da weg!“. Aber Sie haben auch nicht schweigend weiter getippt, mit seiner Hand auf Ihrem Arm, obwohl niemand es gesehen hätte… Wer weiß, wie das geendet hätte.

Chancengleichheit gibt es nicht
Sie sind jedenfalls eine erfahrene Pianistin, die sich mit den verschiedenen Dreiklängen des Lebens auskennt, Sie haben den richtigen Ton erwischt. Aber eine unerfahrene, weniger selbstbewusste Kollegin hätte vielleicht einen Skandal angezettelt, man hätte tagelang über „sexuelle Belästigungen“ in der Abteilung XY geredet und der Typ hätte seinen Job verloren.

Das ist der Ursprung der Me-Too Bewegung. Nie sind es die Göttinnen des Show Business, nie sind es die Catherine Deneuves oder die Anna Netrebkos die sich über unpassende Avancen beklagen, es ist die Weiblichkeit der B und C-Klasse, die es auf ihre alten Tage noch einmal ins Rampenlicht drängt und erzählen muss, wann sie von wem vor dreißig Jahren wo angefasst worden sind.

Was für ein peinlicher Exhibitionismus aus Rache an den wahren Stars. Diesen Verliererinnen ist klar: bei allen Erfolgen im sozialistischen Kampf um Gerechtigkeit – auf dem Spielfeld des Flirts wird es niemals Chancengleichheit geben! Daher muss dieses Spiel verboten werden.

Ein besonders bedauernswertes Opfer dieses Krieges ist der Piropo, die traditionelle spanische Form des Kompliments an eine schöne Frau. Nun haben frustrierte Aktivistinnen, die kaum jemals in seinen Genuss kommen dürften, beschlossen, dass diese Komplimente in Wahrheit sexuelle Belästigung seien und verboten werden müssen. Damit Sie verstehen, was da verloren geht, hier eine kleine Geschichte:

Vor Jahren gingen meine spanische Kollegin und ich den Paseo de Gracias in Barcelona entlang. Ein Mann überholte uns und murmelte ihr etwas zu. Ich fragte sie, ob sie den gekannt hätte, Lucia schüttelte den Kopf, aber plötzlich lag ein auffällig strahlendes Lächeln auf ihrem ohnehin anmutigen Gesicht. Ich fragte sie, was denn mit ihr los sei, und sie erklärte mir, dass besagter Mann Ihr einen Piropo zugeworfen hätte. Und sie erklärte mir, dass solch ein Piropo ein Kompliment sei, das ein Mann einer Unbekannten macht und dass dabei bestimmte Spielregeln gelten: die beiden dürfen sich nicht anschauen und auch nicht verraten, was gesagt wurde – so als wäre es nie geschehen.

Naiv wie ich bin, meinte ich, der hätte doch kaum was gesagt und was sie denn so glücklich gemacht hätte. Nach einiger Zeit brach sie ganz ausnahmsweise das erwähnte Gelübte und verriet mir das Geheimnis: „Vaya Culito!“ hatte er gesagt, „Was für ein Popo“. Und so etwas soll verboten werden?

Lassen Sie es nicht zu, dass nun auch noch auf dem Spielfeld der Liebe die Versager*innen das Sagen haben. Retten Sie den Flirt, es ist für eine gute Sache.

Der Bestseller des Autors „Grün und Dumm“, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich.
(vera-lengsfeld.de)

Die Lehren aus Charlotte

Von FILIP GASPAR

In Charlotte ereignete sich ein Moment, der nie hätte geschehen dürfen und doch in einem tieferen Sinne unvermeidlich schien. Eine junge Frau, die vor dem Krieg geflohen war und die zerbrechliche Hoffnung auf einen Neuanfang in sich trug, stieg in North Carolina in eine Stadtbahn. Ihr Name war Iryna Zarutska. Mit dreiundzwanzig Jahren hatte sie in Kiew Kunst studiert, davon geträumt, als Tierarzthelferin zu arbeiten, und sich nach der schlichten Würde von Sicherheit gesehnt. Sie saß im Wagon, die Augen auf ihr Handy gerichtet, ohne zu ahnen, dass hinter ihr ein Mann lauerte, dessen Name seit über einem Jahrzehnt in Polizeiakten auftauchte. Sekunden später traf sie die Klinge von Decarlos Brown Jr. Die Überwachungskamera hielt ihren letzten Blick fest: Augen, vor Entsetzen geweitet, nach oben gerichtet, ungläubig auf die Gestalt, die sich über sie beugte.

Im nächsten Moment senkte sie den Blick von ihrem Angreifer auf ihre eigenen Hände. Es war, als ob sie in dieser flüchtigen Bewegung die volle Wahrheit ihres Schicksals erfasste. Der Körper weiß immer zuerst, bevor der Verstand sprechen kann: die plötzliche Schwäche in ihren Gliedern, die Wärme, die nicht länger Kraft, sondern ausfließendes Blut war. Die Geste war klein, fast instinktiv, doch sie trug das gesamte Gewicht der endgültigen Erkenntnis. Sie verstand, dass das Leben aus ihr wich und dass es kein Zurück geben würde. Sie wurde in den Hals gestochen, die Klinge durchtrennte nicht nur Fleisch, sondern auch den zerbrechlichen Faden, der sie noch mit der Zukunft verband. Sie sank in eine sich ausbreitende Lache ihres eigenen Blutes zusammen, die Leuchtkraft der Jugend erlosch in rotem Schweigen. Das Bewusstsein schwand, doch die Angst blieb, drängte sich ihr in den letzten Sekunden auf. Schrecken war ihr letzter Begleiter, nicht Trost, nicht Mitgefühl.

Ihr Tod war kein Naturereignis, sondern das Ergebnis von Entscheidungen. Ihr Blut klebt an den Händen politischer Kräfte, die diesen Räuber immer wieder auf die Straßen zurückkehren ließen. Jede Freilassung, jede Nachgiebigkeit, jede fehlgeleitete Gnade war ein Schritt auf diesen Moment zu. Und als die Klinge in ihren Hals fuhr, war es nicht nur die Hand eines Mannes, die zuschlug, sondern die Hand eines Systems, das ihn ihr vorgezogen hatte.

Der zweite Mord: Schweigen als Strategie
Iryna Zarutska hatte gerade genug Zeit, ihr Schicksal zu erahnen, und wandte den Kopf nach rechts, nur um auf völlige Gleichgültigkeit zu stoßen. Sie starb allein mit der erdrückenden Erkenntnis, dass niemand sich kümmerte, verlassen im wahrsten Sinne des Wortes: nicht geschützt vom System, nicht getröstet von den Fremden um sie herum, nicht einmal erinnert von den Medien, die vorgeben, jedes Opfer zu ehren. Ihre letzte Entdeckung war nicht nur Schmerz, sondern die Offenbarung völliger Einsamkeit. Die Passagiere, die ihre Blicke abwandten, waren nicht nur Individuen in einem Zug, sondern ein Spiegelbild des Westens selbst, trainiert darauf, zu beobachten, aber nicht zu handeln, aufzuzeichnen, aber nicht zu widerstehen.

Brown war kein Unbekannter. Vierzehn frühere Verhaftungen zeichneten seinen Weg: Übergriffe, Raub, bewaffneter Diebstahl, Gewalt sogar gegen seine eigene Schwester. Er hatte das Notrufsystem mit verwirrten Anrufen missbraucht, behauptet, künstliches Material sei in seinen Körper implantiert worden. Er war der Inbegriff des Wiederholungstäters, der Mann, den das Gesetz bändigen soll. Doch Monate zuvor hatte Richterin Teresa Stokes ihn freigelassen, weil er ein schriftliches Versprechen abgegeben hatte, vor Gericht zu erscheinen. Nicht Beweise, nicht Vorsicht, nicht das Muster eines Lebens, sondern ein Stück Papier. Sein Wort wog schwerer als sein Vorstrafenregister. Dieses Versprechen wurde zum Todesurteil für jemand anderen.

Das war keine Gerechtigkeit. Das war keine Gnade. Es war Mittäterschaft, getarnt als Mitgefühl. Gnade, richtig verstanden, zielt stets auf den Schutz der Unschuldigen. Denen gewährt, die Unschuldige jagen, wird sie zur Grausamkeit. Die Alten kannten diese Umkehrung: Wer dem Grausamen Gnade zeigt, wird am Ende den Barmherzigen grausam behandeln. Brown wurde Gnade gewährt, die er nicht verdiente. Zarutska erhielt Grausamkeit, die sie nicht verdient hatte. Mit anderen Worten: Wenn die Beschützer als Schurken dargestellt werden und die Zerstörer als Opfer behandelt werden.

Das Verbrechen war entsetzlich, doch das Schweigen, das folgte, enthüllte etwas noch Dunkleres. In den ersten Tagen berichteten große Medienhäuser wie CNN, BBC und The New York Times kaum oder gar nicht über den Fall. Nur die Associated Press berichtete sofort, ihr Bericht wurde im Ausland von Zeitungen wie The Guardian aufgegriffen, während ABC News und zahlreiche lokale Sender in Amerika die Geschichte verbreiteten. Das Ergebnis war nicht völliges Schweigen, sondern etwas Heimtückischeres: eine Hierarchie der Aufmerksamkeit, in der einige Leben ein moralisches Erdbeben auslösen, während andere kurz aufflackern, bevor sie begraben werden.

Hier liegt die tiefere Krankheit unserer Zeit. Empathie ist kein natürlicher moralischer Instinkt mehr, sondern eine verwaltete Ware, rationiert und nach ideologischer Zweckmäßigkeit verteilt. Ein Drogendealer, in einer Gasse erschossen, kann als Märtyrer systemischer Unterdrückung erhoben werden, sein Name auf Straßen gemalt, seine Geschichte in Schulen gelehrt. Eine junge ukrainische Frau, vor laufender Kamera erstochen, verschwindet spurlos. Empathie wurde verstaatlicht, bürokratisiert, der Ideologie unterworfen. Die Logik ist erschreckend: Manche Opfer zählen, weil ihr Leiden die Erzählung stützt, andere müssen vergessen werden, weil ihre Existenz sie stört. Schweigen bedeutet nicht mehr Abwesenheit; Schweigen ist Methode. Es ist kein Versagen, sondern Ritual. Das System unterdrückt, weil Unterdrückung nützlich ist. Durch Schweigen entscheidet es, wer erinnert wird und wer verschwinden muss. Trauer selbst wird zum Privileg, nur jenen zugänglich, deren Tod ins Drehbuch passt. In diesem Sinne wird Schweigen zum zweiten Mord. Iryna Zarutska wurde zuerst in einem Zug in Charlotte getötet. Sie wurde erneut auf dem öffentlichen Platz getötet, indem sie ausgelöscht wurde. Und wieder ist die Logik klar: Wenn die Beschützer als Schurken dargestellt werden und die Zerstörer als Opfer behandelt werden.

Selbst als die Kamera ihre letzten Momente mit forensischer Präzision festhielt, wurde die Erinnerung bereits ausgelöscht. Technologie bewahrte das Bild, doch die Gesellschaft weigerte sich, die Bedeutung zu bewahren. In dieser Weigerung liegt das Wesen unserer Zeit: das Nebeneinander von völliger Dokumentation und völliger Vergessenheit.

Als George Floyd 2020 starb, war die Reaktion der Kirchen sofort und tiefgreifend. Papst Franziskus verurteilte Rassismus und sprach direkt zu den Vereinigten Staaten. Kardinal Farrell leitete eine Mahnwache im Vatikan und bemerkte, der Tod wirke so unwirklich, dass er an einen Film erinnere. In El Paso knieten der örtliche Bischof und seine Priester für acht Minuten und sechsundvierzig Sekunden, ein Akt, für den der Papst persönlich anrief, um zu danken. Die Katholische Universität von Amerika in Washington stellte ein ikonenartiges Bild auf, das Floyd als Christus und seine Mutter als Maria darstellte. Die globale Kirche sprach mit einer Stimme und signalisierte, dass dieser einzelne Akt der Grausamkeit kosmische Bedeutung hatte.

Ein Blick auf die Schlagzeilen zeigt den Kontrast. Der Tod von George Floyd wurde als Wendepunkt behandelt, ein moralisches Erdbeben, ein Grund für Präsidenten und Päpste zu sprechen und für Gesetzgeber, neue Gesetze zu entwerfen. Der Mord an Iryna Zarutska hingegen wurde nicht als Tragödie an sich dargestellt, sondern als politisches Werkzeug, das angeblich von den Kritikern ihres Landes ausgenutzt wurde. Ein Tod wurde als heilig erhoben, der andere als verdächtig nützlich herabgesetzt. Der Unterschied enthüllt die tiefere Realität: Erinnerung selbst ist selektiv geworden, verteilt nicht nach der Unschuld des Opfers oder der Schwere des Verbrechens, sondern danach, ob die Geschichte der Erzählung der Zeit dient.

Selektive Empathie und das Ritual der Verleugnung
Die gleiche Umkehrung zeigt sich in Europa. Nach der Ermordung einer jungen ukrainischen Frau in Friedland bestand die Innenministerin von Niedersachsen darauf, die Angelegenheit faktenbasiert und nicht emotional zu behandeln. Ein Mitglied der Sozialdemokratischen Partei ging weiter und erklärte, nur Populisten würden behaupten, eine fehlgeschlagene Abschiebung könne die Ursache eines Mordes sein. Die Verantwortung wurde von Institutionen, die einen gefährlichen Mann freigelassen oder in der Gesellschaft geduldet hatten, auf Abstraktionen wie vermeintliche psychologische Probleme verschoben. Der Akt, die Wahrheit zu benennen, wurde selbst als Extremismus verurteilt. Dieses Ritual der Verleugnung zeigt einmal mehr, wie das öffentliche Leben überwacht wird: Ursachen müssen von Konsequenzen getrennt werden, Schuld muss in vage Pathologien aufgelöst werden, und das Opfer muss ausgelöscht werden, damit das System unversehrt bleibt.

Doch Kirchenführer haben nichts über den Mord an Iryna Zarutska gesagt, einer ukrainischen Flüchtlingsfrau, die in einer Stadtbahn geschlachtet wurde, während die Umstehenden nichts taten, um einzugreifen, zu trösten oder auch nur ihre Menschlichkeit in ihren letzten Momenten anzuerkennen. Eine junge Frau, die vor russischen Bomben geflohen war, um Sicherheit zu suchen, wurde dem Schweigen überlassen. Ihr Mörder mit vierzehn früheren Verhaftungen hätte nie auf freiem Fuß sein dürfen.

Dies ist eine tiefe moralische Krise. Politische Führer und Journalisten haben sie nicht ernst genug genommen, aber das Schweigen der Kirche ist vielleicht das Schockierendste von allem. Wenn die Reaktion der Kirche im Jahr 2020 aus echtem Abscheu vor Ungerechtigkeit geboren war, warum spricht sie jetzt nicht? Warum keine Mahnwachen, keine Predigten, keine Verurteilungen aus Rom oder Washington? Warum keine Ikonografie für das Flüchtlingsmädchen, dessen einziges Verbrechen war, darauf zu vertrauen, dass Amerika sicherer als Kiew sei? Die Wahrheit ist unbequem. Es ist einfacher für Institutionen, sogar heilige, Tode zu heiligen, die mit der Erzählung der Zeit übereinstimmen, als jene zu konfrontieren, die ihr widersprechen. Und so wiederholt sich das Muster: Wenn die Beschützer als Schurken dargestellt werden und die Zerstörer als Opfer behandelt werden.

Ein Chor des Widerspruchs begann, das Schweigen zu durchbrechen. Elon Musk verurteilte Richter und Staatsanwälte, die Raubtiere frei herumlaufen lassen. Donald Trump warnte, die Gesellschaft müsse mit Strenge gegen diejenigen vorgehen, die Gewalt verüben, und argumentierte, dass Nachgiebigkeit nur Zerstörung einlade. JD Vance beschrieb die demokratische Erzählung über Kriminalität als Lüge und betonte, dass durch die Bezeichnung als systemisch die Verantwortung ausgelöscht werde, während Geld an Nichtregierungsorganisationen fließe, die Radikale beschäftigen, während Raubtiere frei herumlaufen. Die Wahrheit, insistierte er, sei, dass eine kleine Anzahl von Menschen die überwältigende Mehrheit der Gewaltverbrechen begeht, und sie sollten im Gefängnis sein. Seine Worte spiegelten die Lektion aus Charlotte wider: Gefahr ist nicht abstrakt, nicht diffus, nicht ein Nebel systemischer Unterdrückung. Sie ist verkörpert, konkret, bekannt. Und sie wird toleriert, bis die Unschuldigen den Preis zahlen.

Die Absurdität ging weiter. Spendenplattformen beherbergten kurzzeitig Kampagnen zur Unterstützung von Decarlos Brown, stellten ihn als Opfer von Rassismus und systemischer Vernachlässigung dar. Spenden wurden gesammelt, um seine Anwaltskosten zu decken, mit der Behauptung, er sei vom Justizsystem im Stich gelassen worden und könne nicht vollständig für den Mord verantwortlich gemacht werden. Für Tage wurde der Mörder einer jungen ukrainischen Flüchtlingsfrau als derjenige behandelt, der Mitgefühl verdiene, während das Opfer ohne Anerkennung blieb. Kein Bild könnte die Umkehrung besser verkörpern: Wenn die Beschützer als Schurken dargestellt werden und die Zerstörer als Opfer behandelt werden.

Falsche Gnade und der Zusammenbruch der Gerechtigkeit
Charlotte gehört zu einem größeren Muster. In Deutschland wurde ein ukrainisches Mädchen von einem Migranten unter einen Zug gestoßen. Die Geschichte erschien kaum im öffentlichen Fernsehen. In ganz Europa und Amerika werden Verbrechen, die den Mythos des Fortschritts untergraben, vergraben. Wenn die Erzählung bedroht ist, wird die Wahrheit geopfert. Die Konsequenz ist immer dieselbe: Opfer verschwinden, die Erinnerung bricht zusammen, und die Gesellschaft lernt die falsche Lektion, dass bestimmte Leben nicht zählen. Die Verwaltung von Empathie ist zum wahren Schauplatz der Macht geworden. Manche Opfer werden vergrößert, bis sie die Geschichte umgestalten; andere werden gelöscht, bis sie nie existiert haben.

Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass, wenn Gerechtigkeit sich der Ideologie beugt, das Vertrauen ins Gesetz zusammenbricht. Reiche sind nicht zuerst auf dem Schlachtfeld, sondern im Gerichtssaal zusammengebrochen, als Urteile aufhörten, die Wahrheit widerzuspiegeln, und anfingen, der Mode zu folgen. Die Schrift warnt in ihrer eigenen Sprache, dass falsche Gnade ihr eigenes Urteil trägt: Wenn Herrscher es ablehnen, Gewalt zu bestrafen, wird die gesamte Gemeinschaft in Gefahr gebracht. Die Weisheit des Glaubens ist einfach, aber unnachgiebig: Gnade, die die Gerechtigkeit aufgibt, wird zur Mittäterschaft. Dostojewski sah dieselbe Dynamik in der Moderne voraus und bestand darauf, dass Mitgefühl, das von der Wahrheit getrennt ist, nicht erhebt, sondern zerfrisst und Grausamkeit als Tugend tarnt. In der Literatur wie in der Geschichte ist das Urteil konstant: Sobald das Gesetz selektiv wird, beginnt die Gesellschaft selbst sich aufzulösen.

Deshalb ist Irynas Tod nicht nur eine persönliche Tragödie, sondern ein zivilisatorisches Gleichnis. Sie wollte Tiere heilen, den Krieg überwinden, in Frieden leben. Stattdessen wurde sie zum Opfer eines Systems, das dem Versprechen eines Verbrechers mehr vertraute als dem Leben eines Mädchens. Sie zeugt davon, was passiert, wenn Mitgefühl zur Ideologie wird, wenn Schweigen zur Regierungskunst wird, wenn Gnade umgekehrt angewendet wird, dem Räuber gewährt und dem Opfer verweigert.

Augustinus warnte einst, dass ein Staat ohne Gerechtigkeit nichts als ein großer Raub sei. Eine Gesellschaft, die die Unschuldigen nicht verteidigt, ihre Erinnerung auslöscht, nur den Gewalttätigen Gnade gewährt, hört auf, eine Gemeinschaft des Rechts zu sein, und wird stattdessen zu einer Verschwörung gegen ihre eigenen Bürger. In diesem Sinne war Charlotte kein isoliertes Verbrechen, sondern eine Offenbarung dessen, was der Westen wird.

Eine Zivilisation, die die Gewalttätigen verschont und die Unschuldigen ignoriert, ist nicht barmherzig, sondern selbstmörderisch. Ein Justizsystem, das einen Räuber auf sein Wort hin freilässt, ist nicht barmherzig, sondern mitschuldig. Ein Medienestablishment, das unbequeme Opfer auslöscht, ist nicht frei, sondern unterwürfig. Gnade wird zum Mord, Schweigen wird zur zweiten Klinge, und der Tod eines Mädchens wird zum Spiegelbild einer Ära. Wenn die Beschützer als Schurken dargestellt werden und die Zerstörer als Opfer behandelt werden, ist das Ende der Ordnung nicht fern.

Eine Gesellschaft, die den Mut verliert, das Böse zu benennen, wird unfähig, das Gute zu verteidigen. Und wenn die Fähigkeit, zu unterscheiden, zusammenbricht, bricht auch die Zivilisation zusammen, die darauf gebaut ist.

Iryna Zarutskas letzte Zugfahrt sagt uns, dass die Zivilisation selbst vor Gericht steht. Die Frage ist, ob wir die Barmherzigen schützen oder sie weiterhin im Namen eines wahnsinnig gewordenen Mitgefühls opfern werden. Ihr Tod ist nicht nur eine Tragödie. Er ist eine Warnung. Und wenn die Warnung nicht gehört wird, wird sie sich wiederholen.
(pi-news.net)

Hybris und Nemesis: -
Von Rainer Mausfeld

Macht drängt nach mehr Macht und Reichtum nach mehr Reichtum, eine Dynamik, die den Zusammenhalt einer Gesellschaft gefährdet und sie zu zerstören droht: Dies ist eine der frühesten Einsichten der Zivilisationsgeschichte.

Macht bedarf daher stets einer robusten Einhegung. Das bedeutendste Schutzinstrument für eine Zivilisierung von Macht stellt die egalitäre Leitidee der Demokratie dar. Rainer Mausfeld zeigt entlang historischer Linien auf, dass der Begriff der Demokratie seiner ursprünglichen Bedeutung beraubt worden ist und heute als Demokratierhetorik für Herrschaftszwecke missbraucht wird.

Dadurch ist es in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Entzivilisierung von Macht gekommen, deren psychische, gesellschaftliche und ökologische Auswirkungen die menschliche Zivilisation insgesamt bedrohen. (Amazon)

(tutut) - Damit bei all den Festfreuden und anderen verzweifelten Versuchen die Realität zu überspielen am Wochenende kein Übermut aufkommt, darf ein Dämpfer von Thomas Wieczorek nicht fehlen: "Die Dilettanten - Wir unfähig unsere Politiker wirklich sind" (2009).  Steigerungen sind nachhaltig möglich, wie sich jeder Zeitungsleser selbst überzeugen kann. Es war einmal, und so fangen keine Märchen an: "Erst sehen sie der Weltfinanzkrise tatenlos zu, dann machen sie alles noch schlimmer mit untauglichen Getzen und handwerklichen Fehlern beim Konjunkturpaket - und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Befindet sich unser Staat in der Hand von ausgemachten Stümpern?" Er hat es erfasst und konnte noch nicht wissen, wie recht er er hat. "Parteienforscher Thomas Wieczorek

unterzieht unsere Politiker einem schonungslosen Eignungstest: Egal ob Regierung oder Opposition - Die Ergebnisse sind erschreckend. Fachliche Kompetenz? Fehlanzeige. Stattdessen Mittelmaß und Unfähigkeit, wohin man blickt. Und das kann schnell gefährlich werden". Gäbe es dagegen nicht inzwischen Bürgertests und Impfstoff für Staatswehwehchen. "Dieses Buch holt sie ans Licht: Die Wahrheit über unsere Volksvertreter".  Dabei sind sie das Licht selber, Energiesparkerzen auf der Torte, regiert von einer Ampel mit grüner Welle. Aber ohne sie wären sie nichts, "ich bn in den Medien - also bin ich", darauf können sich Kommunal- und Kleineuropapolitiker heute schon freuen, wenn sie nächstes Jahr die Jagdzeit auf Wählerstimmen eröffnen und feststellen, dass kein Horn nach ihnen pfeift, falls sie Boten und Botinnen ihrer Monopolblättchen nicht gefallen. Natürlich kann jede Besenkammer ein Medienhaus ersetzen, aber welche der unzähligen Bürgervereine, auch mit verblichenen Parteinamen, hat schon eine Besenkammer? "Da auch die wählerfreundlichste Politik nichts nutzt, wenn sie  der Wähler nicht als solche erkennt und folglich der Anschein von Kompetenz  wichtiger ist als echte Kompetenz, kommt den Medien im Kalkül eigennütziger Politiker eine Schlüsselstellung zu. Daher ist die von vornherein also selbstgewählte 'Abhängigkeit

von den Medien 'identisch mit dem Einfluss auf die Wähler.'  Beides kann eingebildet, vorgetäuscht oder real sein. Eingebildet ist der  Einfluss der Medien häufiger als man bei Politikern vermuten möchte. Vor allem das Flaggschiff des Springer-Verlags wird maßlos überschätzt. Meistens nämlich haben 'Volkes Meinung' trotz grellster Schlagzeilen und  'Ganz Deutschand'-Floskeln nicht viel mit der Meinung des Volkes zu tun. Nach Studien des Zeit-Autors und Medienforschers Kai-Hinrich-Renner 'ist der Einfluss, den die Bild-Zeitung auf die politische Meinungsbildung ihrer Leser hat, eher marginal. Wichtiger noch: Bild ist, wenn es um zentrale Fragen der Politik geht, nicht mehr kampagnenfähig'". Wer kann sich eine Schlagzeile wie "Wir sind Scholz!" vorstellen?  Nur Benedikt konnte Papst sein wie Wir, aber selbst was er dem Bundestag mit Gruß von

Augustinus ausrichtete, hat in den Hirnen von Volksvertretern keine natürliche Intelligenz belebt. "Würde zum Beispiel 'Volkes Stimme' Mehrheiten und nicht nur den geistig-moralischen Bodensatz der Bevölkerung repräsentieren, so hätte es niemals eine rot-grüne Bundesregierung und erst recht keine rot-rote Koalition in Berlin gegeben, dafür vermutlich deutsche Soldaten im Irak und mehr ausländische Jungendliche im Gefängnis. Überhaupt lässt shon die Unmenge an 'Presserats-Rügen für Bild' erahnen, wie ein Deutschland nach den Vorstellungen des Blattes aussähe". Nun, ein paar Jahre weiter,  sehen alle Blätter linksgrün aus, die neuen Nazis sind Grünzis und wie die alten östelbischen Antfaschisten auch Faschisten. Während der Autor noch anprangert - "Dennoch reagiert die Politik selbst auf völlig willkürlich vom Zaun gebrochene Themen (Agenda setting)  oft in hektischem vorauseilendem Gehorsam". -  ist es heute umgekehrt. Wie die Pawlowschen Hunde hecheln Medien der Politik hinterher, nur in Kommunalen mangels Darstellern von wenigen  Ausnahmen abgesehen, fühlen sich hin und wieder Selbstberufene auf dem Bock sitzend auserkoren, ins Einhorn des Pegasus zu blasen. "Willkommen im Dilettantenstadl!" heißt Thomas Wieczoreks Botschaft. Die bleibt nicht ohne Echo, wenn es aus gequetschten Kehlen von Selbsterhängten an Galgen des Kartells ächzt: "EU hält an klimafreundlichem Verkehrsziel fest - Ursula von der Leyens EU-Kommission steht mit der Autoindustrie in engem Austausch. Manche Wünsche und Forderungen hat die Brüsseler Behörde erfüllt, andere nicht. Heute steht wieder ein Treffen an". Die Versteinerungen im Journalismus nehmen zu. "Fossile Druckbetankung - Die dreifache Menge dreckiger Energie muss Europa in den USA kaufen, steht im Zollabkommen. Wie soll das funktionieren? Ein Weg: Staatlich gesicherte Bürgschaften für Importeure". Der Antiammonitis blüht? Berlinkorrespondentin scheint Märchentante aus 1000 und 1 Umnachtung machen zu wollen: "Ein „Stresstest“ für das Land - Als vor zehn Jahren Hunderttausende geflüchtete Menschen ins Land kamen, waren viele Landkreise und Kommunen überfordert. Sind sie das auch noch heute? Dazu Stimmen aus Baden-Württemberg. 'Wir brauchen Einwanderung, um den Wohlstand hierzulande zu erhalten', Frederick Brütting, Oberbürgermeister von Aalen". Macht nix, die CDU ist erledigt beim Abschaffen Deutschlands, und deshalb wohl ihr Signal an der Leidplanke zum letzen Gefecht am Denkmal des Deutschen Volkes vor dem kommunistischen Paradies: "Nicht mutig, aber politisch klug - Das kann die SPD-Bundestagsfraktion für sich verbuchen: Nach dem Debakel bei der Richterwahl vor der Sommerpause scheint ihr wirklich daran gelegen zu sein, die schwarz-rote Koalition in ein ruhigeres Fahrwasser zu bringen. Dafür spricht ganz aktuell die neue Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht, die von der SPD vorgeschlagen wurde. Sigrid Emmenegger hat sich die vergangenen Jahre beim Bundesverwaltungsgericht unter anderem um rechtliche Fragen beim Ausbau von Energieleitungen und im Naturschutz beschäftigt". Da

schallen die Martinshörner, aber ohne Hörgerät? "Dass es bei der für Ende September geplanten Richterwahl dennoch knirschen könnte, hat andere Gründe. Ohne Grüne – und Linkspartei – ist im Bundestag keine Zweidrittelmehrheit möglich, wenn die Koalition ohne AfD-Stimmen auskommen will. Die Linken zieren sich aber, den Unionskandidaten Günter Spinner zu wählen, weil mit ihnen nicht gesprochen wurde. Deshalb: Es mag CDU und CSU nicht gefallen, aber in Anbetracht der Mehrheitsverhältnisse im Bundestag müssten sie ihre Position zur Linkspartei überdenken. Denn sonst droht die nächste ungute Überraschung am Tag der Richterwahl". Wenn schon Mauern zur rechten Demokratie, dann bitte mit der Partei der Mauerschützen. Alle Macht den Doofen. Darauf das Nachwort eines Pfarrers mit Doktor von der "Auferstehungskirche Tuttlingen-Nord":  "Abschied gestalten - Es gibt Momente, die sind unwiederbringlich. Maria Magdalena traut ihrer Intuition und hört auf ihr Herz. Hingebungsvoll salbt sie Jesu Füße mit Nardenöl – im Himalaya geerntet, mühsam extrahiert und behutsam transportiert. Jetzt ist der Zeitpunkt dieser lang gehüteten Kostbarkeit für Maria gekommen – sehr zum Missfallen des Judas: 'Das hätten wir teuer verkaufen können!' Doch Liebe geht nicht auf im Vernünftigen. Liebe birgt einen Überschuss, einen Glanz, einen Duft. Mir fällt dazu die Geschichte eines Wengerters ein: Aus Rosinen (schwäbisch 'Zibeben') hat er Wein gekeltert und diese Trockenbeerenauslese für eine besondere Gelegenheit aufbewahrt. Jetzt ist er alt, liegt im Sterben und bittet seine Frau: 'Geh, Lisbeth, schenk mir ein Viertele ein'. Seine Frau reagiert schroff: 'Jetzt wird net zibebelet!' Viel schlimmer als die schwäbische Sparsamkeit ist in diesem Augenblick, dass die Chance zu einem dankbaren, versöhnten Abschluss verpasst wird. Es gibt Momente, da gilt nur eines: 'Jetzt wird zibebelet!'“ O Jesus, lieber Gott! Der SWR schellt dazu aus: "Gekommen, um zu bleiben - Invasiver Schädling Rebzikade bedroht den Weinbau im Markgräflerland  - Als weiterer invasiver Schädling ist die Amerikanische Rebzikade in Baden-Württemberg aufgetaucht. Ein Experte erklärt, warum die winzige Zikade so bedrohlich für den Weinbau ist". Dafür nehmen dienExperten zu, für alles und nix. Auch wenn es keinen Vizekanzler gibt: "Regierung verteidigt Milliarden für Kommunen - Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat im Bundestag für das 100-Milliarden-Euro-Paket der Bundesregierung für Länder und Kommunen geworben und Zweifel an dessen Wirksamkeit zurückgewiesen". So viel wie Lindner und Habeck versteht er anscheinend auch von der Chose. Wenn weg, dann weg: "123 Milliarden Schaden durch 'Tarifflucht'“. Unschuld hat Pulver, aufundzu: "Neuer Waschsalon öffnet in Tuttlingen - Ein Waschsalon in seinem Haus? Der Eigentümer war von dieser Idee erstmal gar nicht begeistert. Doch das änderte sich, als er die Betreiber kennenlernte". Schreiberin setzt noch eins drauf: "Fast alle Sirenen haben funktioniert - Der Warntag am 11. September sollte ein Testlauf sein, ob alle Warnsysteme halten, was sie versprechen. Die Tuttlinger Sirenen schnitten gut ab - mit einer Ausnahme". Aber hallo, FDP-Fraktionschef im Kreistag als Volksredakteur und die Holzhackerbuam? "Baumriese Max Eiche ist gefallen - Er wurde nach Prinz Max benannt. Nun ist Baumriese Max Eiche gefallen. Nach 300 Jahren war sein Ende aber absehbar". Wenn schon Kommunismus, dann aber so, Lokalchef persönlich: "CDU will Altkleider auf Wertstoffhöfen entsorgen - Der Container randvoll, daneben stapeln sich

Säcke mit Bekleidung und Berge von Müll. Die Situation an Altkleidercontainern sorgt oft für Ärger. Nun soll eine Lösung her. Die CDU im Landkreis Tuttlingen möchte, dass sich die Landkreisverwaltung der Sache verstärkt annimmt. In einem Antrag an den Kreistag fordern die Christdemokraten, dass die Verwaltung mit den Betreibern der Container in Kontakt tritt - verbunden mit dem Ziel: 'Die Entsorgung zukunftsfähig sicherzustellen'“. Zukunft ist immer gut. Und nun, Sonntag ist: "Am Sonntag, 14. September, lädt das Evangelische Bezirksjugendwerk Tuttlingen gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Hausen ob Verena zur letzten Sommerkirche des Jahres ein. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der Stephanuskirche. Ursprünglich sollte die Veranstaltung unter freiem Himmel stattfinden, doch wegen der kühlen Witterung wurde sie in die Kirche verlegt. Bereits ab 9.30 Uhr werden Kaffee, Getränke und Hefezopf angeboten". Redaktör ist nichts zu schwör: "Warum der Hopfen das Bier macht - Der Hopfen ist die Seele des Bieres, sagen die Brauer. Warum das so ist, erklärt Biersommelier und Craftbeer-Brauer Alexander Giammarinaro".

Unbeständiges Wetter, steigende Kosten
Verregnete Ferien: So fällt die Sommer-Bilanz in den Urlaubsregionen im Land aus
Der Tourismus boomt, doch das Wetter stellte Hotels, Freibäder und Ausflugsziele in diesem Sommer vor Probleme. Hinzu kommt, dass Urlauber immer mehr aufs Geld achten..
(swr.de. Vor lauter Dürre im Weltuntergang.)

Von Jugendstilvilla bis Atombunker
Tag des offenen Denkmals 2025: Schätze entdecken von Calw bis Sigmaringen
Von frühmittelalterlichen Funden bis zu Bauten des Kalten Krieges: Der Tag des offenen Denkmals am Sonntag zeigt die Vielfalt historischer Orte zwischen Alb und Schwarzwald..
(swr.de. Nun alle ein Lied mit Horst Schlämmer, immerhin stellvertretender Chefredakteur: "..ein letztes glas noch, ich bin bezwitschert, gleich muss ich hier raus. in der kneipe in grevenbroich gehn langsam die lichter aus. ich seh auf einmal die frau gleich zweimal, die an der theke steht. ich bin so verknarrt und ich frach mich obs ihr genauso geht und ich sach janz lieb: Schätzelein, weißt wat ich lad dich ein, mach dich nit verrückt und sach nein, dann sind wir zwei nie mehr allein. und du sachst zu mir: Horstilein, dat jeht nit nein, nein, nein, mich küssen im mondenschein, dat lassen wir lieber mal sein". Wer die Welt einlädt mit fremden Kulturen und durchfüttert, sollte nicht jammern, er hätte kein Geld für seine Kultur.)

Über 100.000 Euro Investition
Vorreiter in BW: An Freiburgs Schulen gibt es jetzt KI - ganz offiziell
(swr.de. Klar, wenn natürliche fehlt. Auf welchem Gaul?)

Kinderschmerzzentrum in Stuttgart
Viele Betroffene, wenig Behandlungsmöglichkeiten: Was hilft Kindern mit Kopfschmerzen?
Kopfschmerzen bei Kindern werden oft nicht ernst genommen. Dabei leiden bis zu 50 Prozent darunter. Spezialisierte Therapien gibt es kaum. Das Klinikum Stuttgart hilft Betroffenen..
(swr.de. Aufpassen und Schädel nirgendwo anhauen.)

Wegweiser und Wanderrouten
Schilder-Wirrwarr im Schönbuch stellt Wanderer vor Rätsel
(swr.de. Aus Afghanistan?)

Der neue Besitzer hat Pläne
Einziger Bieter bei Versteigerung: Bestatter kauft alte Leichenwagen-Kutsche zum Schnäppchen-Preis
(swr.de. Muss nicht immer elektrisch sein. Wer ist schon verplant?)

Symbolbild.

Vor Konstanz aus dem Wasser gerettet
Am Bodensee gibt es derzeit einen ganz besonderen "Haialarm":
Ein Plüsch-Hai sorgt für Lacher bei Jung und Alt. Die Entdeckung zeigt, dass selbst kleine Funde große Freude bringen können..
(swr.de. Im Klimanotstand lacht der Bodensee zuletzt Tränen.)

Weltrekord: Größter Candy-Beach der Welt
Glücksgefühle-Festival 2025 in Hockenheim: Vertrag um zehn Jahre verlängert
Die Macher des Glücksgefühle-Festivals haben ihren Vertrag mit dem Hockenheimring langfristig bis 2035 verlängert. Am Freitag wurde dort zudem ein neuer Weltrekord gemeldet. .Ein Candy-Beach - eine bunte Landschaft aus Bonbons, Lollis und Fruchtgummis - sollte der größte der Welt werden. Am Ende wurde der bestehende Rekord (rund 1.000 Quadratmeter) mit einer Fläche von 1202,6 Quadratmeter geknackt. .
(swr.de. Statt Brumm-Brumm im Ringerum. Gut Lutsch!)

Nur ein weiterer Markt bietet das an
Kirchberg: "Stille Stunde" für Hochsensible im Supermarkt ein Erfolg
In einem Supermarkt in Kirchberg an der Jagst sorgt seit mehr als eineinhalb Jahren jeden Dienstagabend eine "Stille Stunde" für weniger Reizüberflutung - das Konzept kommt gut an..
(swr.de. Daheim zu viel Lärmschutz?)

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NACHLESE
Martina Binnig, Gastautorin
Die beängstigende Thron-Rede von Königin Ursula
Bei Ursula von der Leyens Rede zur Lage der Union, vergisst man, dass die EU noch aus souveränen Staaten besteht und nicht aus von Brüssel abhängigen Provinzen. Sie droht mit Kriegswirtschaft, Medienkontrolle, EU-Gemeinschaftsschulden und einer neuen Gesundheitskrise. Die jährlichen Reden Ursula von der Leyens zur Lage der Union lassen sich ziemlich zuverlässig als Programm für das jeweils kommende Jahr lesen. 2023 versprach die Kommissionspräsidentin etwa, dass die EU der Ukraine „bei jedem Schritt auf ihrem Weg zur Seite stehen“ werde. Und zwar so lange wie nötig. Außerdem bekräftigte sie den europäischen Green Deal als „Herzstück“ der EU-Wirtschaft mit dem Ziel der Klimaneutralität des Kontinents. Tatsächlich schlug die Kommission dann vor, ein Klimaziel von 90 Prozent Emissionsminderungen bis 2040 im Vergleich zu 1990 im EU-Klimagesetz zu verankern. Und im März 2024 legte sie eine Europäische Strategie für die Verteidigungsindustrie vor, durch die im Zeitraum 2025 bis 2027 insgesamt 1,5 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt mobilisiert werden sollen...
(achgut.com. Ist das noch ganz dicht? Das geht sie einen Scheißdreck an. Für was hält die sich?)
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Integration des Verbrechens
- ein „sensationeller Erfolg“
Von Rainer K. Kämpf
Clankriminalität ist das allgegenwärtige Versagen der erträumten Integration (Foto:
In der aktuellen Ausgabe der WELT stellt Maximilian Heimerzheim fest: Der „Kampf gegen die Clans ist schon verloren“. Und das nicht nur in NRW. Wohl eher in der Bundesrepublik allgemein und darüber hinaus in Europa. Die Tatsache ist an sich nicht neu und Kritiker bemängeln schon seit Jahrzehnten die falsche Herangehensweise an das Problem. Mit den vielen Nadelstichen ist den sogenannten Clans nicht beizukommen. Man sorgt bestenfalls für einen gewissen Spannungskitzel, der das Alltagsgeschäft etwas aufhübscht. Der viel beschworene Rechtsstaat wird permanent vorgeführt und die Justiz gibt sich unentwegt Mühe, zu beweisen, daß das Prädikat „Kuschel“ in jeder Hinsicht verdient ist. Die in Rede stehenden libanesischen Großfamilien haben zwei entscheidende Vorteile im Hase-und-Igel-Spiel. Erstens sind die Mitglieder keine ethnischen Deutschen und fallen somit quasi unter Artenschutz. Die woke konditionierten Gesetzeshüter dürften sich zunehmend schwertun, den Tatvergehen adäquat entgegenzutreten, ohne Rassismusvorwürfe auf sich zu ziehen. Zweitens wurde das Rechtssystem der Bundesrepublik geschaffen, um Bundesbürger gegebenenfalls zur Verantwortung zu ziehen und durch geeignete Maßnahmen in die Schranken zu weisen. Urteilssprüche und Strafurteile, nach denen der Biodeutsche ganz fürchterlich zu schlottern beginnt, sorgen in der Regel bei migrantisierten Straftätern nur für mittelmäßige Erheiterung. So wird die zum x-ten Mal wiederholte Bewährungsstrafe vorzugsweise als Bonussystem erkannt. Kurz und gut: Da sie nicht müssen, akzeptieren sie unser System nicht und spielen nach anderen Regeln. Regeln, die sie selbst aufstellen und deren Anwendung sie in Vorhand bringt. Entweder wir spielen nach ihren Regeln, solange wir unsere nicht durchsetzen können, oder wir verlieren am laufenden Band. Wenn vier Kinder „Mensch ärgere dich nicht“ spielen und drei ständig schummeln – welche Gewinnchance hat wohl das eine? Clankriminalität ist das allgegenwärtige Versagen der erträumten Integration. Die Menschen haben wir nicht integriert, wohl aber deren Rechtsauffassungen mit dem darauf begründeten Verhalten. Die Integration des Verbrechens kann somit als voller Erfolg postuliert werden!
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Wir wissen, sie lügen.Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen weiter.
(Alexander Solschenizyn)
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Vertrauenskrise
Der Staat erodiert
Die öffentlich Bediensteten sind zu Geiseln einer dysfunktionalen Ordnung dieses Staates geworden. Das hat auch Folgen für die politischen Verhältnisse im Land. Kurz gesagt: Der Kanzler hat fertig. Ein Kommentar von Ulrich Clauß.
(Junge Freiheit. Was erlauben Deutschland und das Deutsche Volk!)

Angriff in der Nacht:
Mann (20) stirbt nach Schlägerei mitten in Berlin
Blutiges Drama am Humboldt Forum im Zentrum von Berlin: Ein 20-Jähriger ist nach einer Messerattacke bei einer Schlägerei gestorben – die Polizei ermittelt wegen Totschlags. Gegen 19.35 Uhr sollen drei Personen von einer aus etwa 15 Menschen bestehenden Gruppe angegriffen worden sein. Ein 20-Jähriger erlitt lebensgefährliche Verletzungen durch mehrere Stiche. Er verstarb in der Nacht im Krankenhaus. Die zwei anderen Männer aus der kleineren Gruppe wurden leicht verletzt.. ..Messer sollen gezückt worden sein. Dazu sagt Polizeisprecher Florian Nath: „Die 6. Mordkommission hat den Fall übernommen. Es sieht ganz danach aus, als ob eine Gruppe Afghanen eine Gruppe Syrer attackiert hat.“
(bild.de. Werden jetzt schon aus Messern Schläger gemacht?)

Inflationsrate gestiegen
Energiepreise sinken kaum, Lebensmittel werden teurer - die Prognose ist düster
Erstmals in diesem Jahr geht es bei der Inflationsrate wieder nach oben. Vor allem beim Lebensmitteleinkauf merken Verbraucher steigende Preise. In den nächsten Monaten könnte es ähnlich weitergehen..
(focu.de. Fallende Umfragewerte für Merz & Ko sind kein Trostpflaster.)

Manfred Haferburg
Energiewende im Realitäts-Check: Schlimmer als Russisch Roulette
Die Energiewende ist wie Russisch Roulette, nur nicht mit einer, sondern mit sechs Patronen in der Trommel..
(achgut.com. Und wenn sie das Pulver vergessen haben? Piff-Paff.)

Herles fällt auf
Demokratie in der Krise
Von Wolfgang Herles
Deutschland und Frankreich, die beiden Schwergewichte der EU taumeln immer tiefer in die Krise. Was beide eint, ist der Unwille, Fehler erkennen und benennen zu wollen..Unfähig zu nachhaltigen, notwendigen Reform scheinen beide Länder zu sein. Wenn sich das nicht ändert, droht Unregierbarkeit. Mit großen Unterschieden: In Frankreich ist es die Kompromisslosigkeit einer zersplitterten Parteienlandschaft, in Deutschland die Kompromissseligkeit besinnungsloser Altparteien, die einen Kurswechsel verhindern. Was folgen könnte, ist mehr als nur eine Staatskrise – eine Krise der Demokratie...
(Tichys Einblick. Nur Bier hat Willen.)

Sonntagstrend.

Zwei plus vier
Der Einigungsvertrag und die Ostgebiete
Mit dem Einigungsvertrag verzichtete Deutschland vor 35 Jahren rechtswidrig auf die deutschen Ostgebiete. Damit wurde Schuld zur politischen Währung – und die Bundesrepublik dauerhaft moralisch erpreßbar. Ein Kommentar von Thorsten Hinz...
(Junge Freiheit. Ostpreußen und Schlesien verschenkt, dafür Verirrungen in Litauen und Ukraine.)

Reaktionen auf Mord an Charlie Kirk
„Ich verstehe, dass Menschen keine Öffentlich-Rechtlichen mehr bezahlen wollen“
Von Anna Schneider
Chefreporterin
(welt.de. Wenigstens eine.)

Aktuelle Stunde im Bundestag
„Herbst des Klimaschutzes“: Sogar Petrus lacht die Grünen aus
Von Mario Thurnes
Die Grünen setzen im Bundestag mit einer Aktuellen Stunde auf ihren üblichen Mix aus Motzen und Weltuntergang beschwören. Doch der Zauber ist verflogen, die Grünen haben mit dem Klimaschutz kein Glück mehr – und sogar Petrus lacht sie aus...
(Tichys Einblick. Petrus grollt und nimmt Rachengold.)

Minderheiten
Liebe LGBTQ – geht es ein wenig leiser?
Es ist kaum noch auszuhalten, in welcher Wucht man täglich mit LGBTQ-Themen belämmert wird – vom grammatikalischen Firlefanz des Genderns bis zu queeren Lebensgemeinschaften in jeder zweiten Vorabendserie...
(welt.de. Lieber mehr grünen Kommunismus?)

Stadt im Niedergang
"Köln ist das Neapel von Deutschland, das muss ich leider sagen"
Verkehrsproblem, Wohnungsnot, Vermüllung: Kölns Einwohner stellen der Politik vor der Oberbürgermeisterwahl..
(welt. Das hat alles eine Frau geschafft, und nun? Wer macht den Vesuv?)

Waffenrecht gegen das Volk
Wie der Staat die Bürger absichtlich wehrlos macht
Von Alexander Heiden
Union und SPD wollen das Waffengesetz ändern. Schon wieder. Dabei kann nichts Sinnvolles herauskommen, denn die Politik fährt unbeirrt auf dem falschen Gleis: Man kümmert sich um Tatwerkzeuge, weil man sich nicht um Täter kümmern will..
(Tichys Einblick. Zündplättchen sind mörderisch.)

Bayern
CSU klammert an knappe Mehrheit, die AfD erreicht Rekordwert
Die AfD klettert in Bayern laut Forsa-Umfrage auf ihren Rekordwert von 19 Prozent. Die CSU rutscht unter 40 Prozent und kann nur noch mit den Freien Wählern eine hauchdünne Mehrheit im Landtag halten..
(Junge Freiheit. Morgen läuft ein neues Säule umgefragt durchs Dorf.)

Körper zeigt es früh
4 Anzeichen zeigen, dass Sie krank sind – ohne es zu merken
(focus.de. Ohne Kopfist alles nix.)

Das ist der Mörder von Charlie Kirk
Von MANFRED ROUHS
Der Mörder von Charlie Kirk ist gefasst. Sein Profil bietet keine Überraschungen. Er ist offenbar ein Anhänger linker, sich als selbst antifaschistisch verstehender politischer Ansichten ohne Bezug zum Tatort, der Universität Utah. Der 22-jährige heißt Tyler Robinson. Er hat die Tat im Freundes- und Familienkreis gestanden und mit den politischen Aktivitäten von Charlie Kirk begründet. Die Ermittler des FBI, die ihn festnahmen, fanden bei ihm ein offenbar zur Tatwaffe gehörendes Magazin mit der Aufschrift: „Hey, Faschist! Fang das“. Auf einem anderen Magazin stand: „O bella, ciao! bella, ciao! bella, ciao, ciao, ciao!“ Robinson lebte in Washington County, knapp 500 Kilometer entfernt vom Tatort. Er war bislang nicht mit politischen Straftaten aufgefallen. Seine Festnahme wurde bei Foxnews verkündet – von Donald Trump persönlich, der die Arbeit der Ermittlungsbehörden lobte. Trump fordert für Tyler Robinson die Todesstrafe.
(pi-news.net)

Attentat auf Charlie Kirk – Peter Hahne:
„Man schämt sich, Journalist zu sein“
Der Bestsellerautor und Publizist Peter Hahne ist entsetzt über den Umgang der Medien mit dem Attentat auf Charlie Kirk – bis hin zum Fußballreporter, der dem kondolierenden Spieler Felix Nmecha „knallharten und menschenverachtenden Rassismus“ vorwirft. Hahne fordert mutige Kollegen, die ohne Scheu Fakten-Journalismus betreiben, und geht mit gutem Beispiel voran..
VON Peter Hahne
(Tichys Einblick. Sie sagen von sich, sie seien Journalisten und schämen sich nicht.)

Kapitulation vor Zuwanderung
NRW startet mit den Schulen in die babylonische Sprachverwirrung
Klassenarbeiten in Herkunftssprachen zulassen? Unter dem Deckmantel von „Mehrsprachigkeit“ geht die NRW-Landesregierung einen Schritt zur Abschaffung der Sprachnation. Es ist eine Kapitulation vor unkontrollierter Zuwanderung unter Inkaufnahme eines weiter sinkenden Bildungsniveaus.
VON Josef Kraus
(Tichys Einblick. Alle Macht den Doofen.)

„Boomer-Soli“ und Co.
Marcel Fratzscher, ein Gegenaristokrat ohne Verantwortung
Er irrt ständig, für seine Fehler sollen aber andere blechen: Der Ökonom Fratzscher steht für eine Anti-Elite, die ihre Utopien nur noch mit Ausbeutung aufrechterhalten kann. Ein Kommentar von Thorsten Hinz..
(Junge Freiheit. Welche Anstalt bringt sowas?)

Migrationspolitik
Berlin verhandelt mit Pakistan über Rücknahme abgeschobener Afghanen
Pakistan schiebt Afghanen ab. Die Bundesregierung kritisiert das, weil viele der Betroffenen bereits Zusagen zur Aufnahme nach Deutschland hatten. Es geht um hunderte Fälle..
(Junge Freiheit. Das koscht, wer zahlt's?)

Kamtschatka
Nach Erdbeben der Stärke 7,4 schwere Tsunami-Warnung im Osten Russlands
Nach einem schweren Erdbeben vor der Küste der Halbinsel Kamtschatka im Osten Russlands ist eine Tsunami-Warnung für die Region herausgegeben worden. Das Zentrum des Bebens der Stärke 7,4 lag in einer Tiefe von knapp 40 Kilometern rund 111 Kilometer östlich der Hafenstadt Petropawlowsk-Kamtschatski, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum warnte vor „gefährlichen“ Wellen in einem Radius von 300 Kilometern um das Zentrum des Bebens..
(welt.de. Kein Verlass auf die Chinesen?)

 

Wie man den Widerstand bricht und die Freiheit abschafft

Von Vera Lengsfeld
(7. August 2021)

Fundstück aus Günther Anders, "Die Obsoleszenz des Menschen “, 1956

'' Um jede Revolte im Voraus zu ersticken, sollte man das nicht gewalttätig angehen. Hitlers Methoden sind überholt. Man muss einfach eine kollektive Konditionierung schaffen, die so mächtig ist, dass die Idee des Revolts nicht einmal mehr in den Sinn kommt.
Ideal wäre es, einzelne von Geburt an zu formatieren, indem sie ihre angeborenen biologischen Fähigkeiten einschränken. Dann würde man die Konditionierung fortsetzen, indem man die Bildung drastisch verringert, um sie auf eine Form der beruflichen Eingliederung zurückzuführen. Ein ungebildeter Individuum hat nur einen begrenzten Denkhorizont und je länger sein Gedanke auf mittelmäßige Sorgen beschränkt ist, desto weniger kann er sich widersetzen. Der Zugang zu Wissen muss immer schwieriger und elitärer werden. Möge sich die Kluft zwischen Volk und Wissenschaft vergrößern, Informationen für die Allgemeinheit mit subversiven Inhalten betäuben.

Vor allem keine Philosophie. Auch hier muss man Überzeugungskraft und keine direkte Gewalt nutzen: Über das Fernsehen wird massiv Unterhaltung übertragen, die immer emotional oder instinktiv ist. Man wird die Gedanken mit dem besetzen, was sinnlos und spielerisch ist. Es ist gut, in unaufhörlicher Musik den Geist vom Denken abzuhalten. Sexualität wird in den Vordergrund der menschlichen Interessen gestellt. Als soziales Beruhigungsmittel gibt es nichts besseres.

Generell wird dafür gesorgt, dass die Existenz ernsthaft verbannt wird, alles was von hohen Wert ist, eine konstante Leichtigkeitspolizei aufrechterhalten wird, damit die Euphorie der Werbung zum Standard des menschlichen Glücks wird und das Vorbild der Freiheit. Die Konditionierung wird so von sich selbst zu einer solchen Integration führen, dass die einzige Angst – die gepflegt werden muss – diejenige sein wird, aus dem System ausgeschlossen zu werden und somit nicht mehr auf die Voraussetzungen für Glück zuzugreifen.

Der so produzierte Massenmensch sollte so behandelt werden, wie er ist: ein Kalb, und es muss wie eine Herde überwacht werden. Alles, was seine Klarheit einschlafen lässt, ist sozial gut, was ihn zu wecken droht, muss belächelt, erstickt, bekämpft werden. Jede Lehre, die das System in Frage stellt, muss zuerst als subversiv und terroristisch bezeichnet werden, und diejenigen, die es unterstützen, müssen dann als solche behandelt werden. ''
(vera-lengsfeld.de)