Hängt statt Jesus nur noch Wladimir Iljitsch dran?
(gh) - Wann merken CDU-Mitglieder dass sie vom Wandeln über den See des Christentums in der Jauche des Kommunismus gelandet sind? Die Sache mit dem C ist ein Haken. Statt Jesus hängt nur noch Wladimir Iljitsch dran, Wladimir Iljitsch Lenin. "Der Übergang von christlich-konservativen Grundwerten zu einer Politik, die von Kritikern als sozialdemokratisiert oder gar 'links' wahrgenommen wird, ist ein Dauerthema für innerparteiliche Debatten und Frustrationen innerhalb der CDU", weise KI Bescheid. "Diese Wahrnehmung und die damit verbundenen Wendepunkte lassen sich an konkreten historischen und strukturellen Entwicklungen festmachen. Die Ära Merkel: Die Aussetzung der Wehrpflicht, der Atomausstieg und die Flüchtlingspolitik 2015 führten bei vielen traditionellen Mitgliedern zu dem Gefühl, die Partei habe ihren konservativen Markenkern aufgegeben.
Langjährige Regierungsbündnisse mit der SPD zwangen die Partei zu Zugeständnissen, die an der Basis oft als schmerzhafte Annäherung an linke Positionen empfunden wurden. Die Abwanderung von Millionen Wählern und Mitgliedern nach rechts außen gilt als direktes Resultat dieser innerparteilichen Entfremdung. Viele enttäuschte Mitglieder merkten diesen Wandel schleichend und zogen die Konsequenz, indem sie die Partei verließen oder zu Gruppierungen wie der Werteunion wechselten.
Spätestens bei Wahlniederlagen flammen die Debatten um eine konservative Rückbesinnung in den Ortsverbänden heftig auf. Unter Friedrich Merz versucht die Führung seit 2024, mit einem neuen Grundsatzprogramm wieder verstärkt konservative und wirtschaftsliberale Akzente zu setzen, um enttäuschte Mitglieder zurückzugewinnen". Was früher in dr CDU drin war, da steht heute AfD drauf. Dies widerspricht allerdings der lnken Schlagseite von KI. "Während sich die CDU stets als staatstragende, christlich-konservative Partei der Mitte versteht, hat sich die AfD laut Politikwissenschaftlern und dem Bundesamt für Verfassungsschutz strukturell radikalisiert". Glaubens- und Staatssache. Trotz: "Viele frühere CDU-Wähler sahen die Union unter Angela Merkel zu weit nach links rücken (z. B. durch den Atomausstieg, die Aussetzung der Wehrpflicht oder die Migrationspolitik ab 2015). Die AfD besetzte diese Lücke anfangs mit klassisch konservativen und nationalökonomischen Positionen".
Irreführende Statistik zur politischen Kriminalität
Von Albrecht Künstle
Bundesinnenminister Dobrindt erklärte vor knapp zwei Monaten bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik 2025: “Die politisch motivierte Kriminalität ist erneut auf einem Höchststand. Sowohl im Phänomenbereich links als auch im Phänomenbereich rechts steigen die Gewaltdelikte deutlich an. Die linke Szene unterstreicht mit 42 Prozent mehr an Gewalttaten die wachsende Bedrohung, die von ihr ausgeht. Die mit Abstand meisten Delikte wurden allerdings von rechten und rechtsextremen Tätern verübt, was wiederholt zeigt, dass die größte Gefahr aktuell vom Rechtsextremismus ausgeht…”. Welche Überraschung! Und weiter: “Der Anstieg der Gesamtstraftaten ist vor allem auf die Zunahme der registrierten Straftaten im Bereich PMK-links- um über 35 Prozent auf 13.490 Delikte zurückzuführen (2024: 9.971 Delikte). Die Anzahl der Gewaltdelikte stieg sogar um über 42 Prozent auf 1.087 Delikte an (2024: 762 Delikte). Trotz leicht rückläufiger Zahlen bleibt der Phänomenbereich PMK-rechts- mit 42.544 Straftaten und damit etwa der Hälfte aller erfassten Straftaten der mit Abstand fallzahlen-stärkste Bereich (2024: 42.788 Delikte). Die Gewaltstraftaten stiegen im Bereich PMK-rechts- um mehr als 7 Prozent.“ Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts, assistiert bei der Stützung der gewünschten Narrative: “Wesentliche Treiber von gesellschaftlicher Polarisierung sind Soziale Medien, über die Hass, Hetze und Propaganda verbreitet werden. Das beschleunigt zudem Radikalisierungsprozesse und führt im schlimmsten Fall zu schweren Straftaten im analogen Raum.“
Na, dann haben wir die Treiber von Hass und Hetze ja schon dingfest gemacht: Es sind also wieder mal die alternativen Medien – für die ich ja ebenfalls schreibe –, die für die politische Kriminalität verantwortlich sein sollen! Oh ja, ich hasse sie ebenfalls, die Verzerrung von Fakten und deren Verkehrung ins Gegenteil. Das sei einmal an einem Beispiel aufgezeigt: Angenommen, eine Gruppe druckt Aufkleber mit der Aufschrift „Ja zur Familienzusammenführung – im Heimatland!“ Damit soll natürlich die kritische Frage aufgeworfen werden, warum eigentlich eher eine ganze (Groß-)Familie nach Deutschland umsiedeln sollte, statt dass ein Einzelner wieder zu seiner Familie im Heimatland zurückkehrt. Das gilt heute als typisch rechtsradikal. Würden nun einhundert Aufkleber im Lauf einer Woche auf Laternen geklebt, ginge eine einhundert als “rechts” eingestufte “Hasskriminalität” in die entsprechende Kriminalitätsstatistik Eingang finden – und das sogar, obwohl die Aussage der Aufkleber für eine Familienzusammenführung plädiert, was das Gegenteil von “Hass” bedeutet. Also 100-facher Eingang in die Statistik – denn es kann nicht nachgewiesen werden, dass ein Einzelner für das Ankleben verantwortlich ist, sondern viele Tatverdächtige für die 100 Delikte infrage kommen.
Nur eine Straftat gezählt, wo es eigentlich Tausende sind
Nun ein umgekehrtes Beispiel: Dieser Tage wurde ein Brandanschlag auf ein Umspannwerk in Reutlingen verübt. Im dringenden Tatverdacht stehen grüne und linke Aktivisten, wie sie auch in Berlin und anderswo am Werk waren. Der Umstand, dass auch noch fossil erzeugter Strom im Umspannwerk transformiert wird, erklärt die Motivation für solche Attentäter. Bekannt ist, dass der linksradikale Blog “Switch off” unter der Rubrik “Aktionen/Sabotage” in einer Kampagne “Antikapitalismus” mit Klimapolitik verknüpft. Sie hat das erklärte Ziel, “zur Begehung von Straftaten zu animieren”, und bietet gewaltorientierten Linksextremisten die Möglichkeit, “Kämpfe in einen gemeinsamen Kontext” so das baden-württembergische Landesamt für Verfassungsschutz. Doch dieser massive Sabotageakt wird vermutlich statistisch als nur eine einzige politische Straftat erfasst, oder allenfalls als fünf Straftaten, wenn man davon ausginge, dass dieser Anschlag von einer Handvoll Aktivisten und Terroristen ausgeübt wurde.
In Wirklichkeit jedoch müsste ein solcher Sabotageakt analog zum Umgang mit “rechten” Delikten eigentlich als 30.000 einzelne Straftaten erfasst werden – denn so viele Opfer erhielten tagelang keine lebenswichtige Stromlieferung. In jedem Fall aber sollte der Sabotageakt mindestens als 7.600 Straftaten gewertet werden, wenn man nur von der Zahl der betroffenen Haushalte ausgeht. Nicht zu vergessen sind außerdem die begangenen Straftaten etwa gegen Patienten in Krankenhäusern, die nicht operiert werden konnten. Infolge des Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz von Januar dieses Jahres waren sogar 45.000 Haushalte im Südwesten Berlins ohne Strom gewesen; betroffen waren hier unter anderem Teile von Lichterfelde, Zehlendorf, Nikolassee und Wannsee. Außerdem fielen bei mehr als 2.200 Unternehmen und Gewerbebetrieben Strom und teilweise auch die Heizung mitten im Winter aus. Das entsprach etwa 100.000 Geschädigten, die zeitweise ohne Stromversorgung waren.
Politische Schönfärberei
Diese Beispiele werfen die Frage auf, wie aussagekräftig Kriminalstatistiken zur politischen Gewalt in diesem Land eigentlich sind – und zwar ganz unabhängig von der ohnehin voreingenommenen und irreführenden Erfassungsmethodik, die etwa ungeklärte Fälle von Angriffen auf Juden im Zweifel erst einmal als “rechte“ Verdachtsfälle führt, obwohl es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um islamisch motivierte Taten handelt, oder von Linksradikalen hingeschmierte Hakenkreuze bei unbekannter Täterschaft ebenfalls als “rechte” Straftaten gewichtet. Wie wird hier eigentlich gezählt und politisch zugeordnet? Bei anderen Straftaten – etwa Gewalttaten gegen Personen – ist es so: Kriminalstatistisch werden die Opfer gezählt. Ein Mord und ein weiterer versuchter Mord werden als zwei Delikte erfasste. Bei drei vollendeten Tötungsdelikten respektive drei Opfern wären es statistisch dann drei Kriminalfälle. Bei Ökoterroristen werden aber statistisch nicht die zahllosen Opfer erfasst, sondern nur die wenigen Täter, wenn überhaupt.
In der voraussichtlich in einem Jahr präsentierten Statistik für das Jahr 2026 müssten eigentlich die zigtausende Haushalte und öffentlichen Stellen, die alle Ziel dieser Gewalt waren, kriminalstatistisch als Einzelereignisse und einzelne Opfer der linksgrünen Ökoterroristen auftauchen. Man kann Gift darauf nehmen, dass dies – wie auch bisher – ausbleiben wird. Es handelt sich um eine Art statistische Täter-Opfer-Umkehr mit der Folge, dass die Dimension des Links- und Ökoterrors heruntermanipuliert wird, und genau darum geht es. Deshalb erkläre ich an dieser Stelle, tatsächlich zu “hassen”: Und zwar die politische Schönfärberei, die Herunterrechnung von Kriminalität durch linksgrün. Die hasse ich – und bekenne mich auch zu diesem Hass. Deshalb dieser Artikel. Ist mein Bekenntnis jetzt vielleicht auch eine Form von Hasskriminalität – weil ich nur der Meinung bin, dass die Kriminalitätsstatistik manipulativ ist? Ja, Meinungsfreiheit haben wir – allerdings stellt sich – nach allen leidvollen Erfahrung, die ich mit diesem Thema gemacht habe, die Frage, ob man nach einer geäußerten Meinung selbst noch frei bleibt oder doch im Gefängnis landet…
Vorbehalt: Falls in diesem Artikel Strafbares enthalten sein sollte, distanziere ich mich prophylaktisch von solchen Unrechtsgrundlagen bzw. der Justiz, die darin evtl. Strafbares erkennen will.
Dieser Artikel ist ohne „KI“ ausschließlich mit Künstle-Intelligenz erstellt; zuerst hier https://ansage.org/irrefuehrende-statistik-zur-politischen-kriminalitaet-gruene-und-linke-gewalt-nahmen-2025-stark-zu/ erschienen.
"Man kann von ihm politisch halten, was man mag, aber Jan Fleischhauer schreibt einfach sehr, sehr unterhaltsam.“ Armin Nassehi
In diesem Buch beschreibt Jan Fleischhauer ein neues Phänomen, das für unsere Demokratie brandgefährlich ist: Wenn die Mehrheit der Gesellschaft das Gefühl hat, in der Politik und den Medien nicht mehr repräsentiert zu werden.
Es ist das Mehrheitsparadox: Der Einzelne denkt, er sei mit seiner Meinung allein, und stellt dann überrascht fest, dass die meisten so denken wie er. Sie schweigen – aus Angst, lächerlich gemacht zu werden.
Was die Mehrheit denkt, wie sie lebt und fühlt, ist gut erforscht. Aber es spielt, so zeigt uns der Autor an vielen Beispielen, kaum eine Rolle mehr in den Parteizentralen und Thinktanks, in der Justiz und bei den Journalisten, die darüber bestimmen, was wichtig ist und was nicht.
Mit absurden Folgen: Bei der Bundestagswahl 2025 wählte die Mehrheit der Bürger die Regierung ab – und alles bleibt beim alten, jetzt nur mit viel mehr Geld und in doppelter Geschwindigkeit. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies für unsere Demokratie auf Dauer schiefgehen wird, ist ziemlich groß. (Amazon)
(tutut) - Konrad Adenauer, selbst als Oberbürgermeister von Köln Kommunalpolitiker, bezeichnete die Kommunalpolitik als die „Schule der Demokratie“. Für ihn war die kommunale Selbstverwaltung das unverzichtbare Fundament des demokratischen Staates. Er würde sich wundern, was heute geblieben ist, von dieserSchule der Demokratie. Wo können Bürger noch direkt vor Ort lernen, wie politische Prozesse, Kompromisse und demokratische Spielregeln funktionieren. Ein demokratischer Staat könne nur dann stabil sein, wenn er von unten – also von den Gemeinden und Städten aus – gesund aufgebaut sei. Für Konrad Adenauer war die Kommunalpolitik die "Schule auch für die große Politik". Adenauer betonte am 12. Oktober 1948 in Mönchengladbach explizit, dass die Gemeindepolitik das Fundament und die Lehrstätte für die Bundespolitik darstellt. Er forderte stets eine weitreichende Autonomie und finanzielle Stärkung der Städte und Gemeinden.Eine parlamentarische Demokratie kann laut Adenauer nur bestehen, wenn Bürger sich direkt vor Ort in ihrer Gemeinde einbringen und Verantwortung für das Allgemeinwohl übernehmen. Kommunalpolitik bedeutete für ihn konkretes Gestalten. Er nutzte eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik gezielt, um soziale Projekte wie Wohnungsbau und Grünflächen zu finanzieren. Abgesehen davon, dass Kommunalpolitik landauf und landab pausiert, wer wagt noch in Dorf und Stadt eine eigene Meinung, und deren Freiheit allein ist in Garant für Demokratie. Was unten nicht funktionert, pflanzt sich oben fort. Wo sind Poliriker,
die ihr Rüstzeug in der Schule der Demokratie erworben haben? Politische Ämter werden nicht nach Können verteilt, sondern nach gegenseitigem Gönnen im Parteienproporz. Herrscht schon in der Kommunalpolitk das Schweigen der Lämmer, wie sollte es anders sein auf Landes- und Bundesebene? Dafür tönt mutig Ex-Anzeigenblattler aus einer Chefredaktion: "Forbes-Ranking - Seinen Namen kennt jeder: Einer der erfolgreichsten US-Einwanderer ist ein Schwabe". Dann kriegt Leser Rätsel auf, bleibt er bei den Buchstaben, erfährt er: "Die Freiheitsstatue und die Skyline von New York: Im 'Big Apple' begann auch die erfolgreiche Einwanderergeschichte von Karl Pfizer". Denn: "Das 'Forbes'-Magazin hat die erfolgreichsten Einwanderer der US-Geschichte gekürt. Darunter ist auch ein Mann aus Ludwigsburg, dessen Namen spätestens seit Corona jeder kennt". Für Corona kann er nichts. Andere, die dabei waren, konnten auch nicht. Und nun können sie nicht einmal mehr bis Drei zählen und sich erinnern, was alles schiefgelaufen ist. Wenn schon Einwanderer aus Deutschland, wie wär's denn mit Trump? Donald Trump. Keine Null. Zum zweiten Mal die Krönung. Nicht Schwabe, aber Walz aus der Pfalz.
Die Schweiz sagt Nein zu einer Begrenzung der Bevölkerung auf 10 Millionen Die Erleichterung der Gegner ist gross: Die Volksinitiative der Schweizer Volkspartei (SVP) wird laut Hochrechnungen mit 55 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt..
(Neue Zürcher Zeitung.11 Millionen aus THE LÄND willkommen?)
(Symbolbild)
Ursache unklar Kiosk am Uracher Wasserfall abgebrannt Die Kiosk-Hütte am Uracher Wasserfall ist in der Nacht zum Sonntag komplett abgebrannt. Nach Angaben der Polizei hat sich das Feuer offenbar in kürzester Zeit ausgebreitet...
(swr.de.Kein Fall fürs Wasser?)
Partnerin hatte Facebook-Aufruf gestartet Nach mehr als einer Woche: Leiche von verschwundenem Motorradfahrer im Schwarzwald gefunden Anfang Juni ist ein Motorradfahrer aus dem Kreis Böblingen im Schwarzwald verschwunden. Zwischenzeitlich stellte die Polizei die Suche ein - jetzt wurde seine Leiche gefunden...Nach Angaben der Polizei war der Motorradfahrer wohl auf einer Landstraße in Richtung Kaltenbronn/Gernsbach (Kreis Rastatt) unterwegs gewesen. Er sei dann in einer Rechtskurve ohne Fremdbeteiligung von der Fahrbahn abgekommen und gestürzt. Dabei habe er sich tödliche Verletzungen zugezogen..
(swr.de. Wenn der ein Rechter gewesen wäre. Deutscher Dschungel.)
"Generation Deutschland Baden-Württemberg" AfD-Jugend gründet Landesverband in BW Wohl um einem Verbot zuvorzukommen, löste sich die Jugendorganisation der AfD, "Junge Alternative", 2025 auf. Jetzt gibt es einen Nachfolge-Landesverband. Der Verfassungsschutz schaut zu..
(swr.de. Jugend forsch.)
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Weitere mögliche Opfer Nach sexuellen Übergriffen in Nürtingen: 18-Jähriger in Untersuchungshaft Nach dem Missbrauchs eines Mädchens und einer sexuell motivierten Attacke auf eine Frau in Nürtingen ist der mutmaßliche Täter nun in U-Haft. Die Polizei gab weitere Details bekannt... Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich laut Polizei um einen 18-Jährigen ohne festen Wohnsitz. Mit ihm war am Freitag ein Begleiter vorläufig festgenommen worden. Hinweise auf eine Tatbeteiligung lägen nicht vor, sodass dieser Mann wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, so die Polizei..
(swr.de. Einmann. Aus Bulgarien.)
============= NACHLESE Explodierende Gewalt im öffentlichen Raum Stichschutzwesten für Bahnpersonal – und was hilft den Fahrgästen? Von Richard Schmitt Das Personal der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) fordert mehr Polizei in den Zügen und auch eine Ausstattung mit Stichschutzwesten. Die Übergriffe auf die Bahnmitarbeiter werden immer brutaler. In Deutschland ist die Situation ähnlich: Allein im Vorjahr wurden fast 28.000 Gewaltdelikte im Bahnbereich dokumentiert..
(Tichys Einblick. Das Mittelalter blüht. Seid gerüstet stattentrüstet!) ============
Alexander hieß er.
Der größte Fehler im Umgang mit dem Iran… „Wollt ihr mit den Iranern reden? Dann bombardiert sie zuerst!“ – Professor Dan Schueftan, einer der schärfsten strategischen Denker Israels, bringt es auf den Punkt. Wer glaubt, mit dem iranischen Regime durch Gespräche, Diplomatie oder gute Worte etwas zu erreichen, begeht einen tödlichen Fehler. Das Regime versteht nur eine Sprache: Schmerz. Ohne ihn gibt es keine Aufmerksamkeit, kein Interesse an Verhandlungen und schon gar keinen Respekt. Die aktuelle Konfrontation zeigt es deutlich. Trotz massiver israelischer und amerikanischer Schläge steht das Regime noch. Doch der Schein trügt. Israel hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren das iranische Stellvertreternetzwerk – Hamas, Hisbollah, Houthis, irakische Milizen – dramatisch zerschlagen. Der Libanon ist kein strategischer Albtraum mehr, Syrien ist kollabiert, die Hamas nur noch ein Schatten ihrer selbst. Der Iran selbst wurde auf eine Macht fünfter Klasse zurückgestuft. Was bleibt, ist vor allem die Fähigkeit, den Ölpreis zu stören und arabische Golfstaaten zu bedrohen. Schueftan warnt: Im Nahen Osten werden Konflikte nicht gelöst, sondern nur verwaltet. Die Idee eines „totalen Sieges“, nach dem alle auf Einhörnern in den Sonnenuntergang reiten, ist naiv. Es geht um ständige Schwächung der Barbaren, damit die zivilisierte Welt leben kann. Die Iraner verfolgen ein klares Großreich-Projekt: Kontrolle über den Persischen Golf, die Ölversorgung, Mekka und Medina und damit Einfluss auf zwei Milliarden Muslime – am Ende auch auf Europa, das sie als kapitulationsbereit einschätzen.Ihre Strategie war raffiniert: Atomare Immunität unter dem Schutz eines Raketenschirms, dazu Stellvertreter, die den Preis zahlen. Israel hat dieses Projekt massiv zurückgeworfen. Nun entscheidet sich, wer länger durchhält. Der Westen neigt zur Ungeduld. Trump hingegen scheint genau das zu tun, was nötig ist: zuschlagen, Druck halten, Sanktionen verschärfen und dem Regime keine Atempause gönnen.Der entscheidende Unterschied: Zivilisierte Gesellschaften wollen aufbauen – Freiheit, Wirtschaft, Wissenschaft. Die Barbaren wollen herrschen und dominieren, getrieben von einem Minderwertigkeitskomplex und Zerstörungswillen. Verhandlungen ohne vorherigen Schmerz sind sinnlos. Solange es nicht wehtut, sind sie keine Partner.Schueftan bleibt realistisch: Es wird keine finale Lösung geben. Radikale werden bleiben. Aber Israel steht heute deutlich besser da als vor dem 7. Oktober 2023. Die Machtverhältnisse haben sich verschoben. Der Westen sollte endlich lernen: Stärke und Entschlossenheit sind die einzige Währung, die im Umgang mit dem Iran zählt. Schwäche wird teuer bezahlt – mit Blutzoll und Unfreiheit. (pi-news.net)
Wikipedia.
************ DAS WORT DES TAGES Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.
(Politiker-Eid) **************
Kanzler der Ruinen: Wie kommen wir schnellstmöglich aus dem Wohlstand raus? Von Klaus-Rüdiger Mai Wer Wohlstand als Hindernis betrachtet, denkt zwangsläufig über dessen Beseitigung nach. Friedrich Merz liefert den wohl aufschlussreichsten Satz seiner Kanzlerschaft. Den Bürgern wird nun klar, warum diese Regierung so handelt, wie sie handelt...Beim Tag der Familienunternehmen in Berlin am Donnerstag bekannte Merz Farbe: „Ich sage das ohne jede Larmoyanz: Eine wohlhabende Gesellschaft zu verändern, ist viel schwieriger, als ein Land nach Krieg und Zerstörung wieder aufzubauen.“ Diesen fundamentalen Satz des Kanzlers, der mehr ertragen muss als alle Kanzler vor ihm, hat man erstmal für sich stehen zu lassen..
(Tichys Einblick. Wie geht's ihm und Deutschland sonst so?)
Analyse Deutsche Firmen, fremde Eigentümer: Die deutsche Wirtschaft verliert ihre Identität Die deutsche Wirtschaft ist nicht mehr deutsch. Sie verliert durch ausländische Übernahmen und die Verlagerung der Produktion ihre Verwurzelung im eigenen Land. Dieser Identitätsverlust schmerzt und ist zugleich ein Symptom für Deutschlands schleichenden Abstieg. alt Hannes Märtin
(apollo-news.net.Wo Deutsch draufsteht, ist China drin. Den Boxeraufstand schon vergessen?)
Bönen bei Hamm in NRW Brennt das Windrad, kann die Feuerwehr nicht löschen – und die Bahn steht still Von Redaktion Wieder brannte ein Windrad vollkommen aus. Die Feuerwehr konnte den Brand in der Höhe nicht löschen, sondern nur überwachen und absperren. Eine wichtige Bahnstrecke in NRW wurde lahmgelegt wegen der Nähe zur Windkiraftanlage..
(Tichys Einblick. Niemand in brennender Sorge?)
Die Lage der Nation Der Verlust des Anstands: Sexpuppe, Deutschlandfahnen-Verbot und peinliche Politik Obszön, peinlich, bürgerfern: die politische Woche der Blamagen. Steinmeier stellt eine Sexpuppe im Schloss Bellevue aus: lebensgroß, Genitalien auf Augenhöhe, in Sichtachse aus seinem Büro. Wen soll diese Politik repräsentieren?..
(Tichys Einblick. Als was könnte er gehen?)
Verbaut und zugenäht: Deutschlands nächstes Infrastrukturdesaster kündigt sich auf der Ostseeinsel Fehmarn an Bei einem Tunnelprojekt zwischen Deutschland und Dänemark schiessen die Kosten in die Höhe. Am Nutzen für den Verkehr zwischen den beiden Ländern zweifelt der deutsche Bundesrechnungshof..
(Neue Zürcher Zeitung. Deutschlands unterirdische Bauten sind überirdisch.)
EuGH kippt schon die erste Regel GEAS startet: Mehr Bürokratie, große Versprechen – wenig Aussicht auf Erfolg Trotz großer Töne von „Migrationswende“ und neuer Kontrolle zeigt sich am Beginn von GEAS vor allem eines: Das System ist schon jetzt durchlöchert. Der EuGH verbietet Leistungskürzungen, Rückführungen bleiben unwahrscheinlich. Echter Grenzschutz ist nicht in Sicht. VON Matthias Nikolaidis
(Tichys Einblick. Die haben gar nichts zu sagen. Da hilft nur: raus! An dieser EUdSSR ist nichts zu retten. Alles auf Anfang.)
Großbatterien für die „Energiewende“ Die Batterie speichert Strom hier – die Grube dafür liegt anderswo Großbatterien gelten derzeit als eines der großen Versprechen der Energiewende. Doch sie sind nicht nur ineffizient, sondern auch umweltschädlich: Was sauber und klimafreundlich daherkommt, wird mit Umweltzerstörung erkauft, die jedoch erst sichtbar wird, wenn man sich Technik und Prozesse hinter den Batteriespeichern genauer anschaut. VON Holger Douglas
(Tichys Einblick. Das funktioniert nur, wenn niemand mehr kapiert, wie der Hase läuft.)
DER PODCAST AM MORGEN Friedensdeal zwischen USA und Iran – TE-Wecker am 15. Juni 2026 Von Holger Douglas +++ INSA-Sonntagstrend: AfD bei 29 Prozent – rechnerisch reichte es für Schwarz-Blau +++ Windradbrand Bönen: Wenn das Windrad brennt, steht die Bahn still +++ Schweiz sagt Nein zum Bevölkerungsdeckel – die Warnung bleibt +++ Radikalisiert im Kinderzimmer – Teenager wegen IS-Anschlags vor Gericht +++ Göttingen: Schüsse auf Polizisten in der Innenstadt – schwer verletzt +++ nach zehn Monaten Sperrung: Bahnstrecke Berlin–Hamburg-Bahn offen, Züge trotzdem zu spät +++ EU-Irrsinn im Glas: Erdbeermarmelade darf wieder Marmelade heißen +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblck. Frieden schaffen nur Waffen.)
Schattenhaushalte „Sondervermögen“: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit verläuft eine riesige Kluft 500 Milliarden Euro zusätzliche Schulden für Infrastruktur und „Klimaneutralität“ – was ist zu sehen? Ein Bericht aus dem Finanzministerium offenbart Verzögerungen, Planungsstau und magere Fortschrittszahlen. Was jetzt auf Deutschland zukommt..
(Junge Freiheit. Deutschland - Schatten seiner selbst. Keine Lichtgestalten.)
Zum Achtzigsten: Deus ex Machina Von Fabian Nicolay • Trump will das Gegenmodell einer aus den Fugen geratenen westlichen Welt repräsentieren und ist gleichzeitig ihr Symptom. Wo der Mangel an Selbsterhaltungstrieb im Westen unter dem Würgegriff links-ideologischer Transformationen zwangsläufig Ambivalenz und Antihelden hervorbringen musste, verkörpert er den Schrecken und die Zuversicht in gleicher Weise. ..
(achgut.com.Ist Vergangenheit Zukunft?)
Ohne „Bückbürger“ keine „Shitbürger“? Von Ulrike Stockmann • Welche Kräfte haben den Abstieg Deutschlands verursacht, welche haben dabei zugesehen – und welche haben ihm etwas entgegenzusetzen? Diese Fragen stellt sich Ulf Poschardt in seinem neuen Buch „Bückbürgertum“ – und spart dabei nicht mit Selbstkritik. .
(achgut-com. Letze Generation?)
Indubio: Die Pflege-Katastrophe Von Achgut.tv • Die Pflegeversicherung wird 30, aber es gibts wenig Anlass zum Feiern, denn es klaffen riesige Löcher, politisch herbeigeführt. Ilka Hein redet mit dem Fachmann und Journalisten Christian Eckl und dem Arzt und Autor Gunther Frank über Versäumnisse, den aktuellen Stand und Strategien für die eigene Vorsorge. .
(achgut.com. Zu Tode gepflegter Abgang.)
Nach dem UN-Debakel Deutschlands hart erkaufter Gesichtsverlust Respekt kann man nicht kaufen – das musste Deutschlands Diplomatenriege bei der Wahl in den UN-Sicherheitsrat schmerzhaft lernen. Zahlmeister sein, ohne Gegenleistung zu fordern, reicht nicht. Ein Kommentar von Frank Hauke..
(Junge Freiheit. Franz Josef Strauß: "Everybody’s Darling ist everybody’s Depp“.)
Das Schatten-Netzwerk Wie NGOs mit engen China-Verbindungen im Westen Klim-Alarmismus vorantreiben Nichtregierungsorgnisationen, die Verbindungen zur Kommunistischen Partei Chinas haben, fördern Klimaschutz-NGOs in den USA und Projekte in Europa. Denn je mehr der Westen auf CO2-Reduktion setzt, desto mehr profitiert die chinesische Wirtschaft..
(apollo-news.net. Freiheit oder Kommunismus.)
EU-Recht gilt nicht für alle Jobcenter Bremen: Wer Unerfreuliches sagt, das eventuell wahr sein könnte, wird entlassen Von Thomas Punzmann Hinweisgeber sollen geschützt werden, aber Kritiker will man bestrafen. Die EU verlangt Schutz für Whistleblower. Doch wer Missstände im Bürgergeld-System offenlegt, erlebt schnell die Grenzen der neuen Moral..
(Tichys Einblick. Faschismus ist Beschissmus.)
JF-Reportage Wie Linksextremisten den AfD-Parteitag verhindern wollen Von Greenpeace bis ins gewalttätige Milieu mobilisieren diverse Gruppen zu Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt. Die JUNGE FREIHEIT hat sich die Szene genauer angesehen..
(Junge Freiheit. Lenin wiederauferstanden, in welchem Zug sitzt Merz?)
CDU-Mann unter Druck Digitalminister Wildberger ließ Reden und Texte von KI schreiben – ohne Transparenz Digitalminister Karsten Wildberger ist in der Bredouille. Der Christdemokrat hat mehrere Texte und auch eine Rede von einer KI generieren lassen – ohne das deutlich zu machen. Ein Sprecher seines Ministeriums bestätigt das..
(Junge Freihet. Wer hat dieses Ministerium erfunden?)
Lüge, politische Kommunikation und Vertrauensverlust in der Demokratie
Von David Cohnen
Eine Lüge wird klassisch als eine Aussage verstanden, bei der eine Person wissentlich etwas Falsches behauptet, um bei anderen einen bewusst falschen Eindruck zu erzeugen. Entscheidend ist dabei nicht nur, dass eine Aussage objektiv unzutreffend ist, sondern dass der Sprecher zum Zeitpunkt der Äußerung weiß oder billigend in Kauf nimmt, dass sie nicht der Wahrheit entspricht, und dennoch so handelt, als sei sie wahr.
Im politischen Raum ist diese Definition jedoch schwer anwendbar, weil politische Aussagen selten rein faktische Behauptungen sind. Sie sind häufig Zielbeschreibungen, Absichtserklärungen oder strategische Positionierungen. Dadurch entsteht eine Grauzone zwischen klarer Lüge, politischer Zuspitzung und später nicht vollständig umgesetzter Politik.
In der modernen deutschen Demokratie lassen sich Parteien grob in politische Lager einteilen. Auch wenn diese Einteilung nicht mathematisch exakt ist, dient sie vielen Bürgern als Orientierung, um politische Grundrichtungen zu verstehen. Wenn sich ein Spitzenpolitiker im Wahlkampf klar einer bestimmten politischen Richtung zuordnet und sehr eindeutige Aussagen trifft, entsteht bei den Wählern eine entsprechende Erwartungshaltung.
Besonders deutlich wird dies bei Aussagen, die ausdrücklich als persönliche Selbstverpflichtung formuliert werden. Am 23. Januar 2025 erklärte Friedrich Merz im Rahmen der Vorstellung seines Fünf-Punkte-Plans zur Migrationspolitik:
„Ich werde im Fall meiner Wahl zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland am ersten Tag meiner Amtszeit das Bundesinnenministerium im Wege der Richtlinienkompetenz des Bundeskanzlers anweisen, die deutschen Staatsgrenzen zu allen unseren Nachbarn dauerhaft zu kontrollieren und ausnahmslos alle Versuche der illegalen Einreise zurückzuweisen. Mir ist es völlig gleichgültig, wer diesen Weg politisch mitgeht. Ich sage nur: Ich gehe keinen anderen. Wer den Weg mit mir gehen will, muss sich nach diesen fünf Punkten richten. Kompromisse sind zu diesen Themen nicht mehr möglich.“
Diese Aussage ist bemerkenswert, weil sie nicht als allgemeiner Wunsch oder als langfristige Zielsetzung formuliert wurde. Sie enthält einen konkreten Zeitpunkt, eine konkrete Maßnahme und eine ausdrückliche Ablehnung von Kompromissen. Darüber hinaus wird erklärt, dass es gleichgültig sei, wer diesen Weg politisch mitgeht, während gleichzeitig betont wird, keinen anderen Weg gehen zu wollen.
Viele Bürger werden eine solche Aussage als eindeutige Selbstbindung verstehen. Andere werden darin lediglich eine politische Positionierung im Wahlkampf sehen. Unabhängig von der jeweiligen Bewertung stellt sich jedoch eine naheliegende Frage:
Wie soll der durchschnittliche Wähler eine derart formulierte Erklärung verstehen?
Wenn ein Politiker erklärt, dass ihm gleichgültig sei, wer einen bestimmten politischen Weg mitgeht, dass Kompromisse ausgeschlossen seien und dass er keinen anderen Weg gehen werde, welche Erwartungen darf der Bürger daraus ableiten?
Und wenn sich die spätere politische Praxis von einer solchen Ankündigung deutlich unterscheidet, welche Schlussfolgerung liegt näher: Hat sich die politische Realität unerwartet verändert, oder war die ursprüngliche Aussage von Anfang an nicht so verbindlich gemeint, wie sie von vielen Menschen verstanden wurde?
Genau an diesem Punkt beginnt das eigentliche Vertrauensproblem moderner Demokratien. Juristen unterscheiden zwischen einer nachweisbaren Lüge, einem gebrochenen Versprechen und einer politischen Kursänderung. Der durchschnittliche Bürger trifft diese Unterscheidungen häufig nicht in derselben Weise. Er beurteilt politische Aussagen in erster Linie nach ihrem Inhalt und nach ihren Ergebnissen.
Wenn sehr eindeutige Aussagen regelmäßig nicht zu den angekündigten Ergebnissen führen, entsteht zwangsläufig der Eindruck, dass zwischen politischer Sprache und politischem Handeln eine Lücke besteht. Je größer diese Lücke wird, desto stärker wächst das Misstrauen gegenüber politischen Akteuren und Institutionen.
Aus dieser Perspektive stellt sich weniger die juristische Frage, ob eine Lüge im engeren Sinne nachweisbar ist. Vielmehr stellt sich die politische Frage, wie weit sich öffentliche Aussagen und tatsächliches Handeln voneinander entfernen dürfen, bevor ein erheblicher Teil der Bevölkerung das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit politischer Versprechen verliert.
Thomas Berthold, Weltmeister von 1990, und Matthias Matussek liefern, was man bei öffentlich-rechtlichen Expertenrunden vergeblich sucht: unverblümte Kabinen-Wahrheiten, Fußball pur und null ideologisches Weichspülen. Nach dem deutlichen 7:1-Auftaktsieg der deutschen Elf gegen Curaçao sprechen sie Klartext – und zeigen, warum Nationalstolz und guter Fußball zusammengehören.
Das Spiel war unterhaltsam, acht Tore, offene Partie. Berthold lobt die deutsche Offensive, die mit Havertz, Musiala und Wirtz glänzte. Frühes Tor für die Seele, wichtiger Gruppensieg. Der wahre Prüfstein kommt gegen die Elfenbeinküste. Dennoch: Ein durchaus souveräner Start, Rotation genutzt, Kräfte geschont. Berthold weiß aus eigener Erfahrung, wie entscheidend Regeneration in langen Turnieren ist. „Die Achse muss stehen“, betont er – Torwart, Innenverteidigung, zentrales Mittelfeld, Sturm. Nagelsmann habe die Basics richtig gemacht.
Besonders schön: Die schwarz-rot-goldenen Fahnen im Stadion. Deutsche Fans feierten farbenfroh, auch beim 5:1-Rückstand der Gegner. Matussek und Berthold freuten sich sichtlich über diese positive Energie und echte Identifikation. In Deutschland selbst herrscht bekanntlich Zurückhaltung. Autos mit Fahnen? Fehlanzeige in manchen Regionen. Umso erfrischender das Bild aus Houston: Stolz statt Scham.
Matussek geht noch weiter: Er kritisiert scharf die ideologischen Einwürfe mancher Kommentatoren. Statt über Fußball zu reden, werde sofort über Trump oder andere politische Themen hergezogen. „Es geht um Sport, nicht um ideologische Schleiertänze“, so der Tenor. Die Neurose gegenüber nationalen Symbolen müsse endlich überwunden werden. Fußball verbindet Menschen – das zeigten auch die mitspielenden, fairen Karibiker mit holländischer DNA.
Berthold warnt zugleich vor Übermut. Deutschland gehöre nicht zu den absoluten Topfavoriten, das sei sogar von Vorteil. Kein übertriebener Erwartungsdruck, dafür die Chance, aus der Underdog-Rolle zu überraschen. Musiala brauche Rhythmus nach der Verletzung, junge Spieler wie Wirtz und Undav überzeugten. Gegen härtere Gegner werde es enger zugehen – dann zähle echte Qualität in allen Mannschaftsteilen.
Fazit des Abends:
Ein vielversprechender Start mit guter Stimmung und intakter Mannschaftschemie. Berthold und Matussek erinnern daran, worum es eigentlich geht – um Leidenschaft, Leistung und den Stolz, Deutsche zu sein. Ohne ständiges politisches Genörgel. Genau diese klare Haltung fehlt dem Mainstream. Weiter so, Jungs. Die Fahnen wehen – und das ist gut so. (pi-news.net)
(Englischer Originaltext: Lebanon Finally Says It Out Loud: Lebanon Does Not Belong to Iran, Iran Is the Problem - Übersetzung: Mena-Watch)
Jahrelang vermieden es viele libanesische Politiker, sich öffentlich der offensichtlichen Wahrheit zu stellen: Der Iran hat durch seinen Stellvertreter, die Hisbollah, die Souveränität des Libanon an sich gerissen, das Land in ein Schlachtfeld verwandelt und seine Bevölkerung in wiederholte Kriege mit Israel hineingezogen.
Nun, vielleicht zum ersten Mal in solch direkter und kompromissloser Sprache, erkennen der libanesische Präsident Joseph Aoun und Premierminister Nawaf Salam offen an, was viele Libanesen seit Jahrzehnten wissen. Ihre Erklärungen sind bedeutsam. Denn sie decken die zentrale Rolle auf, die das iranische Regime und die Hisbollah bei der Zerstörung eines Landes spielen, das einst zu den wohlhabendsten und stabilsten im Nahen Osten gehörte.
Joseph Aoun warf dem Iran vor, den Libanon als "Verhandlungsmasse" in seinem Konflikt mit den Vereinigten Staaten zu nutzen, und forderte Teheran auf, sich nicht länger in libanesische Angelegenheiten einzumischen. In einem direkten Vorwurf gegen das iranischen Regime erklärte Aoun:
"Ihr versucht nicht, uns zu helfen; das libanesische Volk zahlt den Preis für eure eigenen Interessen. ... Unsere Interessen stimmen nicht mit euren überein. ... Dies ist nicht euer Land, es ist unser Land."
Der libanesische Präsident wies zudem den Anspruch der Hisbollah zurück, im Namen des Libanon zu sprechen, und sagte, deren Generalsekretär Naim Qassem "repräsentiert nicht das libanesische Volk". Er betonte, sein Volk sei erschöpft von dem endlosen Konflikt, den die Hisbollah ausgelöst habe: So hätten Libanesen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften, darunter auch Schiiten, ihm gesagt, sie seien der Terrorgruppe überdrüssig. "Die Libanesen haben genug vom Krieg zwischen Israel und der Hisbollah."
Aouns Äußerungen kommen einem öffentlichen Eingeständnis gleich, dass die Hisbollah faktisch einen Staat im Staate geschaffen hat, der entscheidet, wann der Libanon in den Krieg zieht und wann er einem Waffenstillstand zustimmt, ungeachtet der Wünsche der gewählten Regierung des libanesischen Volkes.
Nawaf Salam äußerte sich ebenso unverblümt. Bei der Vorstellung eines Hilfsappells der UNO forderte er den Iran auf, den Libanon nicht länger für seine eigenen regionalen Ambitionen auszunutzen:
"Schont unseren Süden und hört auf, ihn und seine Bevölkerung als bloße Verhandlungsmasse zu behandeln, um eure Verhandlungsposition zu verbessern. Wir sind eine Nation, die sich weigert, zum Briefkasten für die Botschaften anderer oder zur offenen Arena für deren Kriege zu werden. Der Libanon ist niemandes Spielfigur auf einem Brett, und der Süden ist niemandes Reservefront."
Am bemerkenswertesten ist vielleicht, dass der Premierminister offen einräumte, dass die Ablehnung eines Waffenstillstandsabkommens durch den Iran die wahre Natur des Konflikts offenlegte:
"Die Libanesen waren gestern [am 4. Juni; Anm. Mena-Watch] fassungslos, als sie feststellten, dass die iranische Revolutionsgarde als Erste das Abkommen ablehnte, noch bevor andere Parteien dies taten. Dies ist eine weitere Bestätigung dafür, dass dieser Krieg nicht unser Krieg ist, dass er nicht für uns geführt wird, sondern auf unserem Boden und auf Kosten unseres Volkes."
Diese Worte stellen eine vernichtende Anklage gegen die Hisbollah und ihre iranischen Geldgeber dar. Seit Jahren rechtfertigt die Terrorgruppe ihre militärischen Aktivitäten mit dem Vorwand, den "Libanon zu verteidigen". Doch nun sagt der libanesische Premierminister praktisch öffentlich, dass der Krieg der Hisbollah ausländischen Interessen dient, nicht denen des Libanon.
Die libanesischen Führer sagen endlich öffentlich, was viele Beobachter seit Jahren argumentieren: Die Hisbollah verteidigt nicht den Libanon. Sie verteidigt die regionalen Interessen des Iran.
Die Folgen sind katastrophal: Einst als "Schweiz des Nahen Ostens" bekannt, ist der Libanon zu einem gescheiterten Staat geworden, geplagt von wirtschaftlichem Zusammenbruch, politischer Lähmung, Korruption und wiederkehrenden Kriegen. Hunderttausende libanesische Zivilisten haben einen hohen Preis für die Entscheidungen der Hisbollah gezahlt. Ganze Gemeinden wurden vertrieben. Häuser wurden zerstört. Unternehmen sind zusammengebrochen. Familien haben Angehörige verloren. "Das libanesische Volk", stellte Aoun fest, "hat mir die Aufgabe übertragen, den Krieg zu beenden, und es hat es nicht verdient, alle fünf oder zehn Jahre mitanzusehen, wie seine Häuser zerstört werden."
Die Tragödie des Libanon ähnelt stark der Tragödie des Gazastreifens. So wie die Hisbollah im Libanon als Stellvertreter des Iran fungiert, dient die Hamas als Stellvertreter des Teheraner Regimes unter den Palästinensern. Wie die Hisbollah erhält auch die Hamas Finanzmittel, Waffen, Ausbildung und politische Unterstützung von der Islamischen Republik. Wie die Hisbollah im Libanon hat die Hamas einen Krieg entfesselt, der Verwüstung über das eigene Volk gebracht hat.
Nach dem von der Hamas angeführten Massaker im Süden Israels am 7. Oktober 2023 erlitt der Gazastreifen unvorstellbare Zerstörung und humanitäre Not. Die Palästinenser in der Küstenenklave zahlen den Preis für Entscheidungen der Hamas, einer islamistischen Terrororganisation, die ebenso wie die Hisbollah im Einklang mit der übergeordneten regionalen Agenda des Iran handelt.
Ohne die Einmischung des Irans in libanesische und palästinensische Angelegenheiten würden sich beide wahrscheinlich auf den Aufbau ihrer Wirtschaft, die Stärkung ihrer Institutionen und die Verbesserung der Lebensbedingungen ihrer Bürger konzentrieren, anstatt endlose Zyklen von Krieg und Zerstörung zu erdulden. Das iranische Regime jedoch hat seine Stellvertreter konsequent dazu genutzt, Instabilität im gesamten Nahen Osten zu verbreiten: die Hisbollah im Libanon; die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Dschihad im Gazastreifen; die Huthi im Jemen; sowie schiitische Milizen im Irak und in Syrien.
Das Ziel ist immer dasselbe: den iranischen Einfluss auszuweiten und gleichzeitig die Region in einem permanenten Zustand der Konfrontation zu halten.
Die Äußerungen von Aoun und Salam werfen jedoch eine ernste Frage auf. Wenn die libanesischen Führer erkennen, dass der Iran und die Hisbollah für einen Großteil des Leids ihres Landes verantwortlich sind, warum sind sie dann bislang nicht entschlossen gegen die Hisbollah vorgegangen?
Resolutionen des UN-Sicherheitsrats fordern seit langem die Entwaffnung aller Milizen im Libanon. Die von der Trump-Regierung ausgehandelten Waffenstillstandsabkommen sollten zudem die libanesische Souveränität stärken und die militärische Macht der Hisbollah eindämmen. Warum ist die Hisbollah dann immer noch bewaffnet? Warum entscheidet sie weiterhin über Krieg und Frieden? Warum ist die libanesische Regierung nach wie vor nicht in der Lage oder nicht willens, die volle Autorität über ihr Staatsgebiet auszuüben?
Die gleichen Fragen gelten für die Hamas. Warum kontrolliert die Hamas immer noch weite Teile des Gazastreifens? Warum spricht der "Friedensrat" der Trump-Regierung immer noch über die Entwaffnung der Hamas, anstatt darauf zu bestehen, sie durchzusetzen? Warum verhandeln Vermittler weiterhin mit Terrororganisationen, die eine Entwaffnung offen ablehnen? Sich allein über die Einmischung des Iran zu beklagen, wird weder die Souveränität des Libanon wiederherstellen noch Stabilität in den Gazastreifen bringen.
Die Trump-Regierung würde sich selbst einen beträchtlichen Dienst erweisen, wenn sie anerkennen würde, dass die Ursache für einen Großteil der Instabilität in der Region nach wie vor das iranische Regime und seine Stellvertreter sind. Washington muss die sofortige und bedingungslose Entwaffnung der Hisbollah und der Hamas fordern – terroristischer Organisationen, die die Vernichtung Israels anstreben.
Die Regierung würde ihrer Agenda sehr helfen, wenn sie darauf bestünde, dass allein die libanesische Regierung die Kontrolle über Entscheidungen in Fragen von Krieg und Frieden ausübt. Es wäre hilfreich zu betonen, dass kein souveräner Staat eine bewaffnete Miliz tolerieren kann, die außerhalb der staatlichen Autorität operiert. Aoun hat Recht, wenn er sagt, dass der Libanon nicht zum Iran gehört. Die Herausforderung besteht nun darin, diese Worte in Taten umzusetzen.
Solange die Hisbollah und die Hamas bewaffnet und an der Macht bleiben und das Korps der Islamischen Revolutionsgarde weiterhin den Iran regiert, wird es keinen dauerhaften Frieden und keine Stabilität im Nahen Osten geben. Alle drei sind nach wie vor fest entschlossen, ihren Dschihad gegen Israel zu führen, und bereit, diesen auf unbestimmte Zeit fortzusetzen. Die libanesischen Führer haben das Problem erkannt. Die Frage ist, ob sie den Mut und die uneingeschränkte, engagierte Unterstützung der Vereinigten Staaten haben, um eine Lösung durchzusetzen.
(Khaled Abu Toameh ist ein preisgekrönter Journalist für arabische und palästinensische Angelegenheiten. Quelle: Gatestone Institute)