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Gelesen 9. 3. 26

(tutut) - Natürlich war es folgerichtig, dass Krankenkassen sich in Gesundheitskassen umbenannten, denn ihren geht es in erster Linie um ihre gesunden Kassen. Gerade wurde wieder ein Milliardengewinn gemeldet. Je mehr das Land krank ist, desto mehr landet seine Seele im Himmel von Versicherungen. Das "Lexikon der populären Irrtümer"  klärt auf: "Die deutschen Krankenkassen vertreten in erster Linie ihre eigenen nteressen: möglichste hohe Gehälter für die Funktionäre und möglichst viele Mitglieder, die diese Gehälter zahlen. Die Interessen bzw. der Geldbeutel des Patienten sind einer deutschen Krankenkasse einerlei".  Nur durch die aktive und mitgliederfeindliche Unterstützung der deutschen  Krankenkassen habe unser Gesundheitswesen zu dem großen Finanzdesaster werden können, das es unbestreitbar heute sei. Angefangen bei den Wucherpreisen , die unsere

Krankenhäuser für fast alles zahlten, was sie brauchen, vom Putzlappen bis zum Röntgenapparat, über die Raubrittergebühren unserer Rettungsdienste bis zu den gerichtsnotorischen  Überschussmilliarden für Blutgerinnungspräparate  - wann immer im deutschen Gesundheitswesen  gutes Geld  zum Fenster hinausgeworfen werde, die Krankenkasen helften freudig mit. Nicht von ungefähr sei der große Herzklappenskandal  nicht von den Krankenkassen, sondern im wesentlichen von Bonner Gesundheitsbürokraten  aufgedackt worden, oder gingen Anzeigen wegen Abrechnungsschwindel  und Rezeptbetrug nur selten von den Krankenkassen aus (die ganz im Gegenteil selbst notorische Betrüger noch oft deckten). "Ohne zu murren bezahlen deutsche Krankenkassen jede noch so schäbige Dienstleistung der Anbieter, jedes noch so sinnloe Rezept; sie finanzieren Fahrradwochenenden, Bauchtanzkurse, Badekuren, sie schicken ihre Funktionäre auf Kongresse  nach Tokio und Acapulco, leisten sich exklusive Büros in in den teuersten Lauflagen unserer Städte und gehe n ganz allgemein mit dem Geld ihrer Versicherten um, als hätten sie es selbst gedruckt. Statt in guten Zeiten Beiträge zu senken, blähen sie Verwaltungswasserköpfe  auf (pro Jahr verschlingt die Verwaltung unserer  Krankenkassen mehr als 4 Prozent der Gesamtausgaben), statt den Anbietern auf die Finger zu sehen, kollaborieren  sie mit ihnen wo sie können, statt die Interessen der Patienten zu vertreten, stecken sie mit deren monetären Kontrahenten unter einer Decke". 

Musterland war vorgestern
Baden-Württemberg galt lange als Musterland der Republik. Doch hinter der Fassade bröckelt es: Die Autobranche schwächelt, Kommunen verlieren Einnahmen, der industrielle Kern gerät unter Druck. Trotzdem droht ein Weiterwursteln wie bisher. Ein Kommentar.
(Junge Freiheit. Bunte Muster ohne Wert.)

Politik der verbrannten Erde
Die verheerende Strombilanz des grünen Baden-Württemberg
Von Holger Douglas
Kernkraftwerke werden abgestellt, die Kühltürme gesprengt. Sie sollen nie wieder Strom produzieren. Es ist eine Politik der verbrannten Erde. Als Folge muss immer mehr Strom importiert werden. Deutschlands wirtschaftlicher Niedergang ist kein Unfall. Er ist politisch gewollt..
(Tichys Einblick. Sowas berichtet man erst am Wahltag?)

Nervig oder niedlich?
FAQ: Population der Nilgänse in Stuttgart steigt seit Jahren - werden sie zur Plage?
Nilgänse haben sich in der Region Stuttgart in den letzten Jahren stark verbreitet. Wie viele leben in Stuttgart? Sind die gefährlich? Dürfen sie geschossen werden? Ein Überblick. ..
(swr.de. Warum zieht Landtag besonders Gänse an?)

Reichlich Kritik im Vorfeld
Bürgerentscheid in Rheinau: Soll noch mehr Wald für Kiesabbau in Diersheim weichen?
In Rheinau stimmen die Menschen über ein Stück Wald ab. Die Stadt möchte es für den Kiesabbau verpachten. Gegner sehen seltene Arten bedroht und werfen der Stadt Irreführung vor...
(swr.de. Seit wann wöchst Kies? Stört der eventuell Windräder?)

Inklusive Projekte im Stadtteil
Mutmacher aus Mannheim: So will ein 39-Jähriger die Schönau aufwerten
Der Mannheimer Stadtteil Schönau hat nicht den besten Ruf. Zu Unrecht, findet Panajotis Neuert. Mit einer Inklusionsbackstube und anderen Projekten will er das Viertel aufwerten..
(swr.de. Nix deutsh?)

Globaler Frauen-Generalstreik am Montag
Warum Männer von Gleichberechtigung profitieren: So setzt sich ein Mann dafür ein
Rollenklischees schränken Frauen und Männer ein. Der Verein männer.bw unterstützt deshalb den globalen Frauenstreik. Unter ihnen: Terje Lange, der das Männerbild "erweitern" will..
(swr.de. Selbst ist der Mann?)

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NACHLESE
Blick zurück – nach vorn
Blackbox KW 10 – Spätzle mit Soße
Von Stephan Paetow
Ist Cem Özdemir das Spätzle oder die Soße? Das ist die Frage in Ze Länd, sonst ändert sich da nix. In ganz Schland heißt es bald: Zusammenrücken, bitte. Denn wahrscheinlich bekommen wir von den Amis wieder ganz viele Goldstücke geschenkt, diesmal mit iranischer Prägung …
(Tichys Einblick. Grün zu Grün, im Namen der Proleten.)
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Die uns aufgezwungene Militarisierung
Von TOBIAS FEHLING
Deutschland und Europa müssten sich militärisch stärken und technologisch erneuern, um mithalten zu können, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz auf dem CDU-Parteitag in Stuttgart. Von Frieden ist keine Rede mehr. Merz verfolgt nun die Idee, Deutschland zur „stärksten konventionellen Armee der EU” zu machen. Es ist wichtig zu verstehen, dass er dafür nicht nur eine umfassende Aufrüstung, sondern auch die Einführung der Wehrpflicht benötigt. Um seine militaristischen Ziele zu erreichen, ist der Kanzler bereit, auch andere Bereiche der Wirtschaft zu opfern. Dies könnte eine noch größere Bedrohung darstellen als ein vermeintlicher äußerer Feind. Deutschland ist derzeit führend bei den Militärausgaben und belegt weltweit den vierten Platz. Der Militärhaushalt 2026 beträgt inzwischen ein Viertel des Bundeshaushaltes – 128 Milliarden Euro nach NATO-Kriterien. Die militaristischen Ambitionen der Bundesregierung sind damit jedoch offensichtlich nicht zu stillen. Merz und seiner Regierungskoalition ist es egal, dass Investitionen ausschließlich in die Rüstungsindustrie und die Waffenproduktion für die ohnehin schon schwächelnde deutsche Wirtschaft katastrophal sind. Seit Jahren schon gehen in den nichtmilitärischen Industriezweigen Deutschlands zehntausende Arbeitsplätze verloren. Wenn sich nichts ändert, werden es Prognosen von Wirtschaftsexperten zufolge bis 2035 schon Hunderttausende sein. Die Automobilindustrie kann mit den chinesischen Herstellern nicht mithalten und in etwa fünf Jahren könnten unsere Konzerne von ausländischen Unternehmen übernommen werden.Nicht weniger traurig ist die Lage in den Haushalten. Während der Kanzler von den „faulen“ Deutschen verlangt, mehr in die Wirtschaft des Landes zu investieren, und ernsthaft darüber nachdenkt, das Recht auf Teilzeitarbeit einzuschränken, ist die Bevölkerung gezwungen, immer häufiger mehrere Jobs zu kombinieren, um die Kürzung der Sozialleistungen irgendwie auszugleichen. Als ob das nicht schon genug wäre, wurde zuletzt die Nachricht über eine mögliche Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre bekannt.
Deutschland mit schlechtestem Wachstum in der EU
Deutschland, einst der Wirtschaftsmotor Europas, wird jetzt als die Wirtschaft mit dem schlechtesten Wachstum in der Europäischen Union bezeichnet. Warum sollten die Deutschen ihre Gesundheit und ihre Zeit mit der Familie opfern, sich einschränken und bis ins hohe Alter für eine geringe Rente arbeiten? Alles nur, um Ideen der globalen Militarisierung zu finanzieren? Offensichtlich kann mit einer Erhöhung der Militärausgaben kein Frieden erreicht werden, doch die derzeitige Generation von Politikern versucht aktiv, das Gegenteil zu behaupten. Man gewinnt den Eindruck, dass die Militarisierung für die Regierungen von EU-Mitgliedsländern, die eine nach der anderen neue Popularitätsrekorde nach unten setzt, zu einem Rettungsanker wird. Man möchte hoffen, dass die Bevölkerung der europäischen Länder bis zu den nächsten nationalen Wahlen aufwacht und aufhört, alles zu glauben, womit man sie einzuschüchtern versucht. Eine Militarisierung auf Kosten von Wohlstand und Entwicklung ist weder das, was wir brauchen, noch das, was wir gewählt haben.
(pi.news-net.)

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DAS WORT DES TAGES
Demokratie ist für die Bürger nicht nur durch Wahlen gekennzeichnetl, sondern dazu gehört auch die Möglichkeit für die Bürger, eine dysfunktionale Regierung abzuwählen. Diese Möglichkeit gibt es in „unsererDemokratie“ nicht. Das GG sieht eine „unmittelbare Wahl“ der Abgeordneten vor. Dies trifft lediglich für 50% der Parlamentarier zu. Der Rest kommt als Blackbox für den Wähler durch seine Zweitstimme für manipulierbare Hinterzimmerkandidaten ins Plenum..Nicht vergessen: Auch Hitler wurde demokratisch gewählt. Abwählen konnteck.
(Leser-Kommenztar, Tichys Einblick)
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Michel Houellebecq
"Zivilisationen verschwinden.Es ist der Normalfall"
Michel Houellebecq, ewiger Provokateur und einer der größten Schriftsteller unserer Zeit, ist wieder da. Im Gespräch verrät er, wieso er Freiheit für eine Illusion hält und warum er in letzter Zeit öfter an den GTod gedacht hat.
(welt.de. Was ist seit der Geburt sicherer im Leben?)

Grenzschutz, aber bitte nur beim Benzin
Verschärfte Grenzkontrollen – gegen „Tank-Touristen“
Von Redaktion
Man lernt nie aus. Zum Beispiel: Deutschland kann seine Grenzen schützen. Wirklich. Es funktioniert sogar erstaunlich effizient. Man muss nur den richtigen Gegner kontriollieren..
(Tichys Einblick. Benzin kommt hier nicht rein. Könnt ihr denn nicht fliegen?)

DER PODCAST AM MORGEN
Robert Habeck ist wieder da: Gut ausgeleuchtet. Gut inszeniert. Aber dahinter – nichts – TE-Wecker am 8. März 2026
VON Holger Douglas ..
Der Mann, der eine Spur der Verwüstung in Deutschlands Energielandschaft hinterlassen hat, ist wieder gekommen. Robert Habeck ist wieder da. Zumindest auf Wahlplakaten und Werbeveranstaltungen. Und sie erinnern an eine Zeit, in der Robert Habeck sich als der große Architekt einer neuen deutschen Energiepolitik inszenierte. Friedliche Windkraft sollte das Land versorgen. Freundlicher 
Solarstrom sollte im Überfluss fließen.
 Unschädlicher Wasserstoff sollte aus aller Welt importiert werden.
 Deutschland sollte gleichzeitig klimaneutral, energieautark und wirtschaftlich stark werden. Die Realität sieht heute deutlich anders aus als sie Robert Habecks Märchen erzählten. Alexander Wendt von TE hat sie sich genau angesehen..
(Tichys Einblick. Philosophie des Nichts.)

Anreize zur Ausreise?
Asyl-Behörde: Noch mehr Geld für ausreisewillige Syrer
Von Richard Schmitt
Der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge fordert noch höhere finanzielle Anreize für Syrer, damit diese freiwillig in ihre Heimat zurückkehren...
(Tichys Einblick. Sind wir denn nicht alle Syrer?)

Dieter Nuhr
Warum ich nicht mehr links bin
Für einen Kabarettisten ist es ein großes berufliches Risiko, die üblichen Pfade linker Routine zu verlassen..
(welt.de. Wenn Deutschland sich abschafft, rufen die Holzwege?)

Landesparteitag eskaliert
AfD-Politiker bezichtigen sich auf offener Bühne der Lüge – Weidel spottet über Verfassungsschutz
Buhrufe, Applaus und harte Vorwürfe: Auf dem Landesparteitag der AfD in NRW offenbart sich ein erbitterter Machtkampf zweier Lager. AfD-Chefin Alice Weidel will zur Geschlossenheit aufrufen – und gibt der „Generation Deutschland“ Rückendeckung...
(welt.de. So wird das nichts weiter mit der AfD. Weidel kann es nicht. Geschwätz ist nicht genug. Leser-Kommentar: "Wenn man in dem Bericht alles rausfiltert, was als Stimmungsmache gegen die Partei zu erkennen ist, dann bleibt im Kern übrig, es war anscheinend ein echter Parteitag, wo intensiv intern die Strömungen innerhalb der AFD diskutiert haben. Dieses sollte für Parteitage Standard sein, keine Klatschveranstaltungen wie zum Beispiel bei der Merz/Merkel CDU".)

Rechtsextreme Vorfälle
Nach dem KZ-Besuch singen die Gymnasiasten "Kanake verrecke"
(welt.de. Was haben die gegen Neukaledonien, gehört zur EU. Die jungen Nazis wie die alten? Nazis waren und sind links. Kehrt, marsch, das Kartell richtungslos.)

Nach Krisensitzung zu den Video-Fakes
ZDF-Mitarbeiter attackieren Kollegen – statt sich über den KI-Skandal zu empören
Von Redaktion
Das ZDF kommt nach der Affäre um KI-Bilder im Heute-Journal nicht zur Ruhe. Im Intranet des Senders stellen sich mehrere hundert Mitarbeiter gegen den unbekannten Informanten, der Aufnahmen einer internen Krisensitzung nach außen durchsickern ließ..
(Tichys Einblick. Munter im Bunker.)

Fußball
Das verglimmende Lagerfeuer der Natiom
(welt.de. Für Deutschland nur noch Para gut?)

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