Springe zum Inhalt

Hirngespinste

Deutschlands Bildungssystem befindet sich im freien Fall

Den Niedergang des deutschen Bildungssystems thematisierte in der vergangenen Sitzungswoche die AfD-Bundestagsfraktion im Parlament. 40 Prozent der 15-Jährigen können nicht hinreichend lesen und rechnen. Auch für Bildungsexperten ist diese Zahl besorgniserregend. Im September 2025 titelte Focus-Online „Deutschlands Bildungsniveau liegt unter EU- und weltweitem Durchschnitt“.

Nichts ist so entscheidend für die Entwicklung eines Landes, wie die Bildung seines Volkes – das Bildungssystem hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft, der Wirtschaft und des individuellen Erfolgs. Aber was passiert, wenn Bildung durch politische Indoktrination ersetzt wird?

Der familienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Reichardt, bezeichnete in seiner Rede im Bundestag linke Bildungspolitik als reine Bereitstellung von Finanzmitteln zur Beeinflussung von Schülern; als Versorgungsinstanz für das politische Klientel aus linken Lehrern und Pädagogen.

Neben dem wirren Gender-Wahnsinn steht gern und häufig die Dämonisierung unliebsamer und vermeintlicher Gegner auf der Tagesordnung. Wie böse ist die Alternative für Deutschland tatsächlich und wie nahe sind wir an einem erneuten 1933!? „Nie wieder ist jetzt“ als Devise und ganz nebenbei vermitteln sogenannte „Trans-Frauen“ bzw. Männer in Frauenkleidern und Make-up queere Hirngespinste und über 70 Geschlechter.

Doch für Bildungserfolge gibt es einfache wie auch unabdingbare Indikatoren: Bildungsinhalte, Methodik, Didaktik und ein Geist, der bildungspolitisch Leistung fordert und fördert.

Reichardt macht in seiner Rede die Altparteien, darunter vor allem Linke und Grüne, für die Bildungskrise Deutschlands verantwortlich. Es sei der linke Geist, „der unsere Schulen verdorben hat“. Lehrer sind kaum noch die pädagogische Fachkraft, die Schülern systematisch Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen vermitteln, sie werden immer häufiger zu Hilfs-Sozialarbeitern und Inklusionshelfern.

Die eigentliche Aufgabe der Wissensvermittlung rücke damit zunehmend in den Hintergrund, so Reichardt. Schüler mit Potential bleiben auf der Strecke oder die Eltern bemühen sich im besten Fall um eine private schulische Betreuung. Und somit wird Schule zum Luxusgut. Eine Tatsache, die eher in einem Entwicklungs- als in einem Industrieland zu finden sein dürfte.
(pi-news.net)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert