Der „Heilige Berg“

Der Schamane Kjartan stößt auf dem Heuberg in der Nähe des Lembergs auf eine versteckte Viereckschanze, die unter dichtem Moos verborgen liegt. Diese Orte waren für die Kelten oft kultische Zentren.
Das Rätsel: „Die Sprache der Bäume“
Das Rätsel ist nicht in Stein gehauen, sondern wächst. Kjartan findet einen Kreis aus uralten Eiben und Eichen, deren Äste seltsam geformt sind.
Die Inschrift (Ogham-Schrift):
An einem zentralen Menhir entdeckt er Kerben, die wie Striche an einer Linie aussehen. Es ist die alte Ogham-Schrift. Übersetzt lautet die Botschaft:
An einem zentralen Menhir entdeckt er Kerben, die wie Striche an einer Linie aussehen. Es ist die alte Ogham-Schrift. Übersetzt lautet die Botschaft:
„Suche nicht mit dem Auge, das die Sonne sieht. Finde den Punkt, wo der Hirsch den Mond trinkt, wenn die Schatten der Ahnen am längsten sind.“

Kjartan muss seine schamanische Trance nutzen: Er erkennt, dass das Rätsel nur zur Wintersonnenwende (Jul) oder in einer Vollmondnacht lösbar ist.
„Wo der Hirsch den Mond trinkt“ bezieht sich auf eine versteckte Waldquelle, in der sich das Licht des Mondes spiegelt.
Wenn Kjartan zur richtigen Zeit an der Quelle steht, werfen die umliegenden Felsen einen Schatten, der genau auf einen Hohlraum im Boden deutet – das Versteck eines rituellen Kelchs oder eines Druidenstabs.
Kjartan greift nach seinem Bernsteinamulett, und so gelingt es ihm, die verborgene Schrift durch Lichtbrechung sichtbar zu machen.

