Über Deutschlands „Energiewende“ lacht die ganze Welt
Von MANFRED SCHILLER
Der Sommer 2026 erweist sich in Deutschland als sehr warm und trocken. Manche Zeitgenossen finden das toll, für andere bedingt dieses Wetter tatsächlich eine oft sehr große körperliche Belastung, auch die Landwirte klagen schon.
In Nordeuropa verzeichnet man dagegen eher wechselhaftes Spätsommerwetter, während Argentinien unter einer außergewöhnlichen Winterkälte leidet. In der Antarktis registriert man Rekord-Minustemperaturen, in China wird Dauerregen gemeldet. Die AfD leugnet diese Launen der Natur gar nicht. Aber wir lehnen Klimamodelle und Ideologie ab. Denn die Sonne geht nicht einzig deshalb auf, weil der Hahn jeden Morgen kräht. Oder nicht?
Das Spurengas CO2 soll schuld sein an der Klimaerwärmung seit 1850, dem kältesten Zeitpunkt seit 10.000 Jahren. Ursache für die globale Erwärmung um 1,44 Grad seitdem sei, dass sich unter 10.000 Molekülen Luft inzwischen vier Moleküle CO2 befinden. Vor 1850 waren es derer angeblich nur drei.
Wind und Sonne sollen es richten
Die gesamte Erderwärmung in den letzten fast 200 Jahren beruht nach der Theorie unserer Klimapaniker scheinbar auf einem einzigen CO2 Molekül pro 10.000 Luftmoleküle. Der zunehmende Wohlstand, die damit gestiegene Lebensqualität und Lebenserwartung sei schuld an der Entstehung des einsamen Moleküls, das jetzt wohl die Erde verglühen lässt.
Stören wir uns ausnahmsweise mal nicht an dem Begriff „Energiewende“ und machen uns ehrlich. Wind und Sonne erzeugen etwa 13 Prozent unseres Energiebedarfs. Warum nicht über 50 Prozent, wie man oft lesen kann? Weil unsere Energiewende eigentlich nur eine angefangene „Stromwende“ ist und Strom eben nur rund 20 Prozent unseres Energieverbrauchs abdeckt.
Da aber eine vollständige Deckung unseres Energiebedarfs durch erneuerbare Energie angesagt ist, wird es nun interessant. Man zählt Biomasse und Wasserkraft zwar auch dazu, aber deren Kapazität ist weitgehend ausgeschöpft. Dann sollen es also Wind und Sonne richten. Kein Problem, oder?
Frankreich emittiert ohne „Stromwende“ viel weniger CO2 als Deutschland
Wir müssen nur die Zahl der Solaranlagen und Windräder versiebenfachen und schon passt es. Diese auch noch alle 20 Jahre erneuern und wenn nun die ganze Welt endlich mitmacht und nicht nur wir mit unserem 1,5 Prozent-Anteil, vermeiden wir doch sicher besagtes Molekül und retten die Welt. Man kann nur hoffen, dass das, was dazu an Rohstoffen wie seltene Erden gebraucht wird, die Erdkruste auch hergibt.
Jetzt müssen wir nur noch Länder wie beispielsweise Frankreich davon überzeugen mitzumachen. Frankreich emittiert (ohne „Stromwende“) pro erzeugter Kilowattstunde Strom nur rund 20 Gramm CO2 aufgrund der Nutzung der verteufelten Kernenergie. Deutschland nach 25 Jahren billionenteurer „Stromwende“ als Vorreiter in Sachen Klimaschutz liegt dagegen bei 314 Gramm. Das ist kein Scherz.
Nicht nur die Welt lacht über Deutschland, sondern insbesondere der „Partner“ Frankreich: uns drohen also im Gegensatz zu Frankreich nicht nur Strafzahlungen bis zu 38 Milliarden Euro durch die EU wegen Verfehlen der Klimaziele. Wir verlieren im Vergleich zu Frankreich auch doppelt, denn durch Abbau der Industrie wächst der Berg der Arbeitslosen und die EU fördert über den „Industrial Accelerator Act“ CO2-arme, also mit Kernenergie produzierte EU-Produkte.
(pi-news.net)
