Tyrannei der Gleichheit: - Von Mathias Brodkorb, Prof. Dr. Klaus Zierer
Warum sinkt das Bildungsniveau in Deutschland kontinuierlich? Die Antwort ist unbequem: Eine Gleichheitsideologie hat das System erfasst, die mehr schadet als nützt.
Jeder soll alles erreichen können. Der ehemalige Kultusminister Mathias Brodkorb und der Erziehungswissenschaftler Klaus Zierer legen eine fundierte Streitschrift vor, die aufzeigt, wie die Verwechslung von Gleichheit und Gerechtigkeit zur Bildungsmisere geführt hat.
Darin decken sie auf, wie die Politik das Bildungssystem systematisch überfordert – von Inklusion über Klimaschutz bis zur Digitalisierung soll die Schule alle gesellschaftlichen Probleme lösen.
Gleichzeitig wird Bildungsgerechtigkeit mit Ergebnisgleichheit gleichgesetzt – ein fataler Fehler. Denn echte Gerechtigkeit bedeutet, jedem die bestmögliche Bildung zu ermöglichen, auch wenn dies zu unterschiedlichen Ergebnissen führt.
Mit analytischer Präzision zielen Brodkorb und Zierer auf die »blinden Flecken« der aktuellen Bildungspolitik: die Ignorierung natürlicher Begabungsunterschiede und die Unterschätzung sozialer Komplexität. Ihr Gegenentwurf: »Gerechte Ungleichheit« statt Gleichmacherei – nur so lässt sich die Bildungskrise überwinden. (Amazon)
(tutut) - In seinem "Brief an ein christliches Land", gemeint sind die USA, wo ein weiteres Erstarken des rechtgläubigen Christentums zu bemerken ist, versucht Sam Harris dagegen zu halten:"Jede Religion ist eine tickende Zeitbombe. Mit ihrem Freund-Feind-Denken gefährdet sie den inneren Konsens einerGesellschaft und bedroht den Weltfrieden." Harris entlarvt am Christentum seine Intoleranz und Vernunftferne , die aber einer jeden organisierten Religion immament seien. In seiner "Schlussbemerkung" stellt er fest: Eine der größten Herausforderungen , vor denen die Zivilisation im 21. Jahrhundert steht, ist, dass die Menschen lernen müssen, ihre tiefsten inneren Sorgen auszusprechen , dass sie Fragen zur Ethik , zur Spiritualität oder zur Unausweichlichkeit des menschlichen Leids auf eineWeise ansprechen, die nicht derart eklatant irrational ist. Wir brauchen dringend einen öffentlichen Diskurs, der zu kritischem Denken und intellektueller Redlichkeit anregt. Nichts steht diesem Projekt mehr im Weg als die Ehrerbietung, die wir Religionen erweisen". Der Autor hielte einen Rückzug der Religionen in unserer Zeit nicht für gut. "Andererseits hätte man das Gleiche am Ende des 18. Jahrhunderts über die Aussichten für die Abschaffung der Sklaverei sagen können". Wenn es uns jemals gelänge, unsere religiösen Irrungen und Wirrungen zu überwinden, dann würden wir mit Schrecken und Verwunderung auf diese Phase in der Menschheitsgeschichte zurückblicken. "Wie konnte es nur möglich sein, dass die Menschen im 21. Jahrhundert noch an derartige Dinge glaubten? Wie konnten sie nur zulassen, dass ihre Gesellschaften auf eine derart gefährliche Weise von Ideen überGott und das Paradies gespalten wurden? Tatsächlich halten wir Vorstellungen in Ehren, die zum Teil nicht weniger blamabel sind als die Idee, die noch im Jahr 1859 für die Entsendung der letzten Sklavenschiffe nach Amerika sorgten (im selben Jahr, in dem Darwin Die Entstehung der Arten veröffentlichte). Es ist eindeutig an derZeit, dass wir lernen, unsere emotionalen Bedürfnisse zu befriedigen, ohne uns dem Absurden hinzugeben". Die Menschen müssten sich bewusst machen, dass es bei der Unterscheidung von Wissenschaft und Religion nicht darum gehen könne, unsere ethische Einfühlungsgabe oder unsere spirituellen Erfahrungen aus dem Gespräch über die Natur auszuklammern."Es geht darum , ehrlich zu sein, aufrichtig darüber nachzudenken, was wir auf dieser Grundlage tatsächlich rational schlussfolgern können. Es gibt gute Gründe für die Überzeugung, dass Menschen wie Jesus und Buddha keinen Unsinn redeten, als sie über unsere menschliche Fähigkeit sprachen, das eigene Leben auf seltene und wunderbare Weise zu transformieren. Doch eine aufrichtige Erforschung unserer ethischen und kontemplativen Fähigkeiten erfordert die gleichen Normen von Vernunft und Selbstkritik, von denen jeder geistige Diskurs durchdrungen ist". Schwamm drüber.
============= NACHLESE Sind Migranten rassistischer als Deutsche? Von Martina Binnig • Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung veröffentlichte einen Bericht über Rassismus in Deutschland. Doch obwohl bewusst Befragte mit Migrationshintergrund überrepräsentiert wurden, glauben zwei Drittel, dass manche Kulturen besser als andere seien. Und nun? .
(achgut.com. Kulturen in der Mehrheit bessern die eine?) ===============
KlimaWetter Vom Deutschen Wetterdienst zum Klimapanik-Dienst Von Peter Helmes/Wolfgang Thüne Wieviel Unfug wird mit den Begriffen „Wetter“ und „Klima“ getrieben! Viele Menschen kennen den Unterschied nicht und plappern munter drauflos. Am Auffälligsten ist dies beim Gebrauch des Wortes „Klimaschutz“. Man kann weder das Klima noch sich selbst vor dem Klima schützen. Ein Fachmann, der sich seit Jahrzehnten um Klärung der Begriffe und Darlegung der Fakten bemüht, ist unser langjähriger konservativer Autor, Dipl.-Meteorologe Dr. phil. Wolfgang Thüne – vielen älteren Lesern noch bestens als „Wetterfrosch des ZDF“ (1971–1986) bekannt, dem ich seit fast 50 Jahren politisch freundschaftlich verbunden bin. Seine klare Sprache und seine deutlichen Hinweise werden besonders heute in der von der „political correctness“ beherrschten „Klima-Diskussion“ schmerzlich vermißt. Große Bekanntheit erreichte Thüne auch durch seine ab 1998 in Büchern, auch bei den Deutschen Konservativen, vertretene These, daß es keinen Treibhauseffekt gäbe. Das war eine Kampfansage an das politische Establishment, dem er letztlich zum Opfer fiel. Er mußte nach 16 Jahren nahezu täglicher Kommentierungen das ZDF verlassen. Deutscher Wetterdienst: 70 Jahre und kein bisschen weise… Wolfgang Thüne hat in dem folgenden Original-Beitrag die gesamte Diskussion um „Wetter“ und „Klima“ vom Kopf auf die Füße gestellt – und sorgt somit für Klarheit. Er berichtet über den Anfang des Deutschen Wetterdienstes und seine meteorologischen Erkenntnisse und Erfahrungen: Fast sieben Jahre nach Ende des Krieges wurde das „Wetter“ in deutsche Hände übergeben. Von Bad Kissingen zog das „Zentralamt für den Wetterdeinst in der US-Zone“ um nach Offenbach am Main und wurde per Gesetz zum „Deutschen Wetterdienst“ für alle westalliierten Besatzungszonen erhoben. Das Wetter wurde dem Bundesminister für Verkehr zugeordnet. Seine Aufgaben wurden per Gesetz festgelegt. Der DWD hatte meteorologische Dienstleistungen zu erbringen und die Luft-und Seefahrt zu sichern, also kurz- und langfristige Vorhersagen zu erstellen, sowie die meteorologischen Prozesse zu überwachen und zu bewerten, wie die Struktur und Zusammensetzung der Atmosphäre zu beobachten. Mit Messungen im „Turm der Winde“ in Athen begann die Meteorologie der Antike. Im 4. Jh. v Chr. bemühte sich Aristoteles in seiner „Meteorologica“ um erste „wissenschaftliche“ Erklärungen. Doch erst 1780 wurde von Karl Theodor von der Pfalz die „Societas Meteorologica Palatina“ mit 39 Stationen über eine Fläche von Grönland bis Russland errichtet. Beobachtet wurde einheitlich um 7, um 14 und 21 Uhr, die „Mannheimer Stunden“, mit geeichten Instrumenten! So wurden die Werte vergleichbar! Die Messwerte reichen von 1781 bis 1793 und wurden in den „Mannheimer Ephemeriden“ publiziert. Zwölf Jahre meteorologischer Daten liegen vor. Sie dienten Alexander von Humboldt bei seiner „Klimatologie“. Wetter-Konkurrenz im „Klima“ Wie der Name „Wetterdienst“ ausdrückt, dient er einzig und allein dem Wetter, seiner Analyse und Prognose. 1816 ist der Beginn der empirischen Wetteranalyse durch Heinrich Wilhelm Brandes. Im Jahr 1847 wurde in Berlin das Preußische Meteorologische Institut gründet und 1934 der Reichswetterdienst. Im Jahre 1939 wurde eine „Zentrale Wetterdienstgruppe“ unter Führung von Prof. Dr. Richard Scherhag gebildet, die handgezeichnete synoptische Wetterkarten herausgab Ab 1952 entstand in Offenbach am Main das Zentralamt des DWD. Ab 1960 wurde der DWD bundesweit bekannt durch seine Fernsehmeteorologen Dr. Haarländer, Dr. Teich, Frau Dr. Wege – besonders durch Wolfgang Thüne etc. Sie gaben dem Wetter ein Aussehen und dem DWD Ansehen! Ob Wind, Sturm, Regen, Hagel, Schnee, Gewitter, Glatteis, Sturmfluten, alles wurde den Zuschauern bildhaft präsentiert. Das Wetter ist und bleibt unverzichtbar! In den 60er Jahren bekam das Wetter Konkurrenz, im „Klima“. Klima ist vom Wetter abgeleitet, ein Abstraktum. Menschen haben das über „30 Jahre gemittelte Wetter“ den Namen „Klima“ gegeben. Die Griechen waren klüger und haben es „Neigung“ genannt! Auf der Erdkugel hat jeder Punkt eine andere Neigung zur Sonne! Doch der „Glaube“ an das „Klima“ erhob es zur Wirklichkeit. Es wurde „wirklich“. Im Sprachgebrauch des Zeitgeistes im Zuge der Globalisierung bekamen Abstraktionen zunehmend Gestalt und verwirren die Massen. Abstrakte Werte bestimmen, wie das Klima, fortan das Wetter, eine „Ironie der Geschichte“! CO2 – ein unverzichtbarer Bestandteil für alles Leben Auch bei den Meteorologen bekam diese abstruse Sichtweise Anhänger, die heute den Ton im Wetterdienst und seiner Politik bestimmen. Wer heute dem Abstraktum Klima widerspricht und darauf besteht, dass es in der Natur nur einen physikalischen Vorgang gibt, das Wetter, der wird mundtot gemacht, geächtet und diffamiert, zum „Staatsfeind“ abgeurteilt. Der Wind weht einem eisig ins Gesicht, zumal die Klimaforschung politisch massiv unterstützt und gefördert wird, und alle Medien auf das Klima fest eingeschworen sind. Hauptagitator ist die UNO, die 1972 die Konferenz über die menschliche Umwelt in Stockholm abhielt. 1972 veröffentlichte der Club of Rome die „Grenzen des Wachstums“, und 1992 wurde in Rio de Janeiro in Brasilien die erste „Weltklimakonferenz“ abgehalten, der inzwischen Dutzende weitere folgten mit dem Ziel, die Erderwärmung zu begrenzen und den CO2 -Gehalt der Luft auf eine klimaneutrales Niveau zu senken. Dabei ist das CO2 ein unverzichtbarer Bestandteil der Luft und unabkömmlich für alles Leben auf der Erde. Bevor die Photosynthese die grünen Pflanzen wachsen ließ und die Atmosphäre mit dem Sauerstoff anreicherte, auf 21 %, bestand die Luft überwiegend aus Stickstoff und Kohlenstoffdioxid. Die Lufthülle war ein „Treibhaus“, trotzdem kühlte sich die Erde unter 100 Grad Celsius ab und verursachte nach Schellnhuber eine 40 000 Jahre anhaltende „Sintflut“. Und in dem Wasser entwickelte sich das Leben, das später auf die Landmassen besiedelte und die Erde „ergrünen“ ließ. Das „grüne Kleid“ der Erde ist lebensnotwendig und muss geschützt werden. Der Deutsche Wetterdienst ist ein wichtiges Glied in der internationalen „Klima-Allianz“! Der DW ist auch Akteur in dem Konzert der „Großen Transformation“ und dem „Weltklimarat“, den „Scientists for Future“, dem „Deutschen-Klima-Konsortium“ etc. Unzählige Institutionen wie Organisationen wollen das Klima schützen und melken den opferbereiten klimaschützenden Staat. Inzwischen hat sich der Deutsche Wetterdienst weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, während die Medien beim Wetter den Ton vorgeben. Nach Maurice Strong, gilt: „Der gemeinsame Feind der Menschheit ist der Mensch“, und „Freiheit ist ein Irrtum in der Geschichte der Menschheit“. Nach Kants Spruch „Sapere aude“ soll jeder Mensch dem Mut aufbringen, „seinen eigenen Verstand zu benutzen, um sich aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien“. Das „Klima“ als statistisches Abfallprodukt Der Deutsche Wetterdienst sollte sich gemäß „DWD-Gesetz“ ganz auf seine Kernaussage konzentrieren, die Atmosphäre sowie ihre Veränderungen zu erforschen und möglichst präzise Wettervorhersagen zu machen. Das „Klima“ als statistisches Abfallprodukt sollte den Klimatologen und Statistikern überlassen werden. Wie kann man das 30jährige mittlere Wetter je in die Zukunft projizieren? Aus der „Klimapolitik“ sollte sich der Wetterdienst total herausziehen. Ein Blick in einen „Klimaatlas“ zeigt im Vergleich zu den sich stündlich und täglich ändernden Wetterkarten, dass „Klima“ etwas Ruhendes, dagegen das Wetter etwas quicklebendiges, sich sekündlich veränderndes Gebilde, ein lebender Vorgang, ist. Das Wetter möglichst exakt vorherzusagen, ist eine herausfordernde staatliche Aufgabe, die unabhängige und objektive Arbeit. Es ist eine hochqualifizierte Arbeit, die ein Studium voraussetzt und an keine „Schauspieler“ in den Medien übertragen werden kann. Alle Menschen der Erde ergeben die „Menschheit“, doch diese ist ein abstrakter Begriff, und damit nicht lebendig! Nur der einzelne Mensch ist zur Vernunft fähig, kann denken, überlegen und dann entscheiden. Dies betrifft insbesondere den „synoptischen Meteorologen“, der den Kant`schen Imperativ „Sapere Aude“, das eigen- und selbständige Denken aufgrund des intensiven Studiums der Wetterkarten, verinnerlicht hat. Versammelt man hundert Meteorologen alle mit denselben Wetterdaten, dann mögen sie alle zu der gleichen Wetteranalyse kommen. Trennt man dann diese Menge Meteorologen und gibt ihnen die Aufgabe, eine möglichst exakte Vorhersage für den folgenden Tag zu erstellen, dann findet man exakt hundert verschiedene Prognosen! Fazit Es gibt keine hundertprozentige Vorhersage des Wetters, die den genauen Tagesablauf an jedem Ort, in jeder Region Deutschlands für alle Wetterelemente wiedergibt. Alle diesbezüglichen Versprechen des Deutschen Wetterdienstes, dies sei mit immer größeren und schnelleren Computern und immer perfekteren Modellen möglich, sind Versprechungen ohne Wert. Das Wetter war immer, ist es und wird immer eins sein, ein Rätsel! Und, das Wetter wird auch in Zukunft tun, was es will und einen Blick hinter seine Geheimnisse dem Menschen verwehren! (Ende des Berichts von WolfgangThüne) (conservo.blog)
************* DAS WORT DES TAGES Lieber ein Wink mit dem Zaunpfahl als ein Brett vor dem Kopf. *************
Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit:
eine Zeit zum Gebären / und eine Zeit zum Sterben, / eine Zeit zum Pflanzen / und
eine Zeit zum Abernten der Pflanzen,
eine Zeit zum Töten / und eine Zeit zum Heilen, / eine Zeit zum Niederreißen / und
eine Zeit zum Bauen,
eine Zeit zum Weinen / und eine Zeit zum Lachen, / eine Zeit für die Klage / und eine
Zeit für den Tanz;
eine Zeit zum Steinewerfen / und eine Zeit zum Steinesammeln, / eine Zeit zum
Umarmen / und eine Zeit, die Umarmung zu lösen,
eine Zeit zum Suchen / und eine Zeit zum Verlieren, / eine Zeit zum Behalten / und
eine Zeit zum Wegwerfen,
eine Zeit zum Zerreißen / und eine Zeit zum Zusammennähen, / eine Zeit zum
Schweigen / und eine Zeit zum Reden,
eine Zeit zum Lieben / und eine Zeit zum Hassen, / eine Zeit für den Krieg / und eine
Zeit für den Frieden.
Wenn jemand etwas tut - welchen Vorteil hat er davon, dass er sich anstrengt?
Ich sah mir das Geschäft an, für das jeder Mensch durch Gottes Auftrag sich
abmüht.
Gott hat das alles zu seiner Zeit auf vollkommene Weise getan. Überdies hat er die
Ewigkeit in alles hineingelegt, doch ohne dass der Mensch das Tun, das Gott getan
hat, von seinem Anfang bis zu seinem Ende wieder finden könnte.
Ich hatte erkannt: Es gibt kein in allem Tun gründendes Glück, es sei denn, ein jeder
freut sich und so verschafft er sich Glück, während er noch lebt,
wobei zugleich immer, wenn ein Mensch isst und trinkt und durch seinen ganzen
Besitz das Glück kennen lernt, das ein Geschenk Gottes ist.
Jetzt erkannte ich: Alles, was Gott tut, geschieht in Ewigkeit. Man kann nichts
hinzufügen und nichts abschneiden und Gott hat bewirkt, dass die Menschen ihn
fürchten.
Was auch immer geschehen ist, war schon vorher da, und was geschehen soll, ist
schon geschehen und Gott wird das Verjagte wieder suchen
(gh) - Es passiert fast jedem und überall täglich, auch wenn der Mensch nicht gerne allein ist. Die aktuelle Frage ist immer: Wie sollen wir leben? Oft wird sie spät oder zu spät gestellt. Frage an KI: Vergessen wird, dass Zweisamkeit über Jahrzehnte mit großer Sicherheit in einer Einsamkeit enden wird und könnte da die Philosophie der Stoa wirksame Hilfe sein? Kaiser, Könige, Bundeskanzler hat sie beschäft. "Ja, das ist ein oft verdrängter Gedanke: Jede tiefe Bindung trägt das Risiko (oder die Gewissheit) des Verlusts in sich. Statistisch gesehen endet fast jede jahrzehntelange Partnerschaft durch den Tod eines Partners in der Einsamkeit.
Die Stoa ist für genau diese existenzielle Herausforderung wie geschaffen, da sie den Fokus von der äußeren Abhängigkeit auf die innere Festigkeit verschiebt. Hier sind drei Ansätze, wie sie hilft: Prämeditation der Übel (Praemeditatio Malorum): Stoiker wie Seneca rieten dazu, sich den Verlust des Geliebten bereits in Momenten des Glücks vorzustellen. Das klingt makaber, führt aber zu zwei Dingen: Man schätzt die gemeinsame Zeit im Hier und Jetzt intensiver und mindert den Schock, wenn der Verlust tatsächlich eintritt.
Unterscheidung der Kontrolle (Dichotomie der Kontrolle): Die Stoa lehrt, dass wir die Anwesenheit anderer Menschen nicht kontrollieren können – nur unsere Einstellung dazu. Einsamkeit wird so von einem 'Schicksalsschlag' zu einem 'indifferenten Gut' (Adiaphoron). Man lernt, sich selbst genug zu sein. Die Gemeinschaft der Vernunft: Für Stoiker ist man nie wirklich allein, solange man Teil der menschlichen Gemeinschaft und der vernunftbegabten Weltordnung ist. Die Bindung an eine einzelne Person ist wertvoll, aber die eigene Seelenruhe (Ataraxie) darf nicht an ihr hängen.Die Philosophie dient hier als eine Art 'emotionales Immunsystem', das den Schmerz nicht leugnet, aber verhindert, dass man an ihm zerbricht". Ein Impf, der Stoa heißt. Einer der bedeutensten Stoiker war Seneca. Seltsam, dass ausgerechnet seine Büste seit dem 15. Jahrhundert das Chorgestühl im Ulmer Münster ziert.
Eine kurze Geschichte der Zeit: - Von Stephen Hawking
Das meistverkaufte Sachbuch der Welt: besser, umfangreicher und schöner als je zuvor
Seit Stephen Hawking ist das Universum ein anderes: Es gibt eine Zeit vor ihm und nach ihm, denn er hat die Astronomie und unser Verständnis für das Rätsel des Universums revolutioniert. Mit »Eine kurze Geschichte der Zeit« gelang Stephen Hawking ein Meilenstein des Sachbuchs und ein weltweites Phänomen: Es wurde in vierzig Sprachen übersetzt und über elf Millionen Mal verkauft.
Wenn wir nachts den Sternenhimmel beobachten, tun wir etwas, was die Menschheit von Anfang an erstaunt und begeistert hat. Nachgelassen hat diese Faszination nie. Niemand dürfte unser Wissen über das Weltall, die Schwerkraft und über Raum und Zeit so umfassend erweitert, so sehr vertieft haben wie Stephen Hawking. Sein ganzes Leben war er auf der Suche danach, das Rätsel des Universums zu lösen: Dieses Geheimnis aufzuheben, gelingt ihm mit seinem epochemachenden Buch »Eine kurze Geschichte der Zeit«. Das weltweit bestverkaufteste Sachbuch der letzten Jahrzehnte macht anspruchsvolle physikalische und astronomische Zusammenhänge anschaulich und eröffnet ein völlig neues Verständnis unseres Universums. Er reist mit uns an den Rand des Kosmos, in die unendlichen Weiten, an die Ereignishorizonte der Schwarzen Löcher und darüber hinaus in das immer weiter expandierende Weltall – ein einmaliges, ein unvergessliches Leseerlebnis.
»Er hat Generationen dazu inspiriert, über unseren eigenen blauen Planeten hinauszuschauen und unser Verständnis des Universums zu erweitern.«Astronaut Tim Peake(Amazon)
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche, Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Tale grünet Hoffnungs-Glück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück. Von dorther sendet er, fliehend, nur Ohnmächtige Schauer körnigen Eises In Streifen über die grünende Flur; Aber die Sonne duldet kein Weißes, Überall regt sich Bildung und Streben, Alles will sie mit Farben beleben; Doch an Blumen fehlt's im Revier, Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen Nach der Stadt zurück zu sehen. Aus dem hohlen finstern Tor Dringt ein buntes Gewimmel hervor. Jeder sonnt sich heute so gern. Sie feiern die Auferstehung des Herrn, Denn sie sind selber auferstanden, Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, Aus Handwerks- und Gewerbes Banden, Aus dem Druck von Giebeln und Dächern, Aus der Straßen quetschender Enge, Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur sieh! wie behend sich die Menge Durch die Gärten und Felder zerschlägt, Wie der Fluss, in Breit' und Länge, So manchen lustigen Nachen bewegt, Und, bis zum Sinken überladen Entfernt sich dieser letzte Kahn. Selbst von des Berges fernen Pfaden Blinken uns farbige Kleider an. Ich höre schon des Dorfs Getümmel, Hier ist des Volkes wahrer Himmel, Zufrieden jauchzet gross und klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.
(tutut) - Ist was? Fest der Morgenröte. "Ogtern" stutzte Emil beim Versuch, ein Kreuworträtsel zu lösen. Ostern wartet noch immer auf eine Erklärung. Es scheint doch mehr zu sein als ein überlanges Wochenende und Ferien auch für die, welche keine Arbeit mehr haben. Zeitungen sind voll mit Urlaubszielen, auch wenn die immer näher liegen, denn Pack schlägt sich und verträgt sich weniger. Ostern ist nicht überall, wenn der Has die Hühnereier verlegt oder der Albler sie schmeißt und andere .auffangen lässt. Welche Bedeutung hat Ostern heute noch, ist es mehr als Freizeit? An die Arbeit, KI! "Für die Mehrheit der Menschen in Deutschland hat Ostern heute vor allem die Bedeutung eines verlängerten Wochenendes und zusätzlicher Freizeit. Dennoch bleibt es als höchstes christliches Fest und Symbol des Frühlings ein tief verwurzelter kultureller Anker.Aktuelle Bedeutungsebenen - Die Relevanz von Ostern lässt sich heute in drei Hauptbereiche unterteilen: Religiöser Kern: Für etwa ein Drittel der Bevölkerung ist Ostern das wichtigste religiöse Fest (wichtiger
als Weihnachten), da es die Auferstehung Jesu und den Sieg des Lebens über den Tod feiert. Gesellschaftliche Freizeit: Für über die Hälfte der Deutschen steht die arbeitsfreie Zeit im Vordergrund. Es ist eine der beliebtesten Reisezeiten, was sich in hohen Auslastungsquoten in Urlaubsregionen widerspiegelt. Kulturelle Tradition & Natur:Unabhängig vom Glauben wird Ostern als Frühlingsfest wahrgenommen. Bräuche wie das Eiersuchen oder der Osterhase (ein antikes Fruchtbarkeitssymbol) dienen heute primär dem familiären Zusammenhalt und der Feier des erwachenden Frühlings.Bedeutung im Vergleich zu früher
Aspekt
Früher
Heute
Zentrum
Religiöse Pflicht & Kirchgang
Individuelle Freizeit & Familie
Botschaft
Überwindung von Tod und Sünde
Beginn des Frühlings & Erholung
Symbole
Religiöse Ikonen (Lamm Gottes)
Kommerzielle Symbole (Schokohase, Eier)
Obwohl die kirchliche Bindung abnimmt, bleibt Ostern durch gesetzliche Regelungen wie den stillen Karfreitag und das Arbeitsverbot an den Feiertagen als gesellschaftliche Atempause fest im Kalender verankert". Wenn es den Staat nicht gäbe, müsste Ostern erst erfunden werden. Wie mag es dann wohl heißen?
(Wikipedia)
=============== NACHLESE Flugzeugtäger USS Gerald R. Ford vor Split Das größte Kriegsschiff der Welt wird in Kroatien repariert Von Richard Schmitt Mit größeren Beschädigungen ist die USS Gerald R. Ford nun vor der bekannten Küstenstadt Split in Kroatien zu sehen. Die US Marine lässt das größte Kriegsschiff der Welt in der Adria reparieren. Der weltweit größte Flugzeugträger, die USS Gerald R. Ford, hat nach einem Zwischenfall im Einsatzgebiet in Nahost den Hafen der kroatischen Stadt Split angelaufen – die Kroaten und viele Touristen fotografieren bereits eifrig den US-Flugzeugträger. Das 13,3 Milliarden Euro teure Kriegsschiff der US-Marine soll nun in der Adria repariert werden...Nach Angaben des Pentagon war am 12. März an Bord ein Feuer im Bereich der Bordwäscherei ausgebrochen. Ein Zusammenhang mit Kampfhandlungen oder äußeren Einwirkungen wurde ausdrücklich ausgeschlossen. Die Brandursache wird von den US-Militärs als technisch bedingt eingestuft...
(Tichys Einblick. Plumps. Krieg heißt nun Zwischenfall?) ===============
Untergang Anscheinend ist das Land überfordert, seine Zukunft in Freiheit zu gestalten (gh) - Hernán Cortés schaffte mit nur 300 Spaniern den Untergang des Aztekenreiches. Genügt eine "arabische Invasion" (Papst Franziskus), um das mit ein paar Millionen Muselmannen gegen Deutschland zu schaffen? Geschieht, was eine Kanzlerin verkündete? Der "Untergang des Abendlandes" ist schon lange beschrieben worden. Nun scheint es keine Utopie mehr zu sein, sodern Realität. Die einen hielten für Götter, was sie vernichtete, die anderen für Kulturbereicherer. "Träum weiter Deutschland - Politisch korrekt gegen die Wand" (2010 )fragt Günter Ederer im Schlusskapitel "Der Abschied der Deutschen - ein Nachruf": "Ist es wirklich ein Verlust für Europa, wenn ein Volk, das sich nicht mit der Freiheit anfreunden kann, wenn dieses Volk in der Mitte Europas keine prägende Rolle mehr spielt?" Die Geschichte der letzen hundert Jahre habe es mit Deutschland nicht gut gemeint. Ederer: "Sie war brutal". Mal Täter, mal Opfer in solch extremen Ausmaßen, "dass die Menschen in tiefe Scham verfielen oder ihre Geschchte ausblenden wollten. Noch immer sind wir weit von einer Normalität entfernt". Anscheinend sei das Land überfordert, seine Zukunft in Freiheit zu gestalten. Die Berliner Republik vereine die Überheblichkeit der herrschenden Klassen im Kaiserreich, die ihre Privilegien mit einem unterwürfigen Glauben an die Staatsautorität sicherten, die demkratische Unsicherheit im Umgang mit Wirtschaftskrisenwie in der Weimarer Republik, die vom Staat organisierte Verteilung sozialer Wohltaten während der NS-Zeit als Bestechung des Volkes, damit es den Wahn bis hin zum totalen Krieg mitmache, sowie die sozialistische Gleichmacherei einer utopischen Staatsidee wie in der DDR. Ederers Fazit: "Aber wir haben die Schnauze von Untertanengeist und Staatswirtschaft immer noch nicht voll. Wir verschulden den Staat wieder bis hin zum Offenbarungseid. Die sich selbst als Elite betrachtenden Akteure suggerieren: Noch mehr Macht in ihren Händen wäre die Lösung", und forderten noch mehr soziale Wohltaten und Staatseinfuss und machten, wo sie könnten,noch mehr Schulden. Die sich "bürgerlich" nennenden Gesellschaftsschichten wollten nur, dass sie ungeschoren die Schuldenlawine überstehen, als "kraft- und ideenlose Egosten". Karl Marx und die Frankfurter Schule hätten die geistige Führung übernommen. "Die Idee der Freiheit, des eigenverantwortlichen Menschen, die enmal kurz zu Ludwig Erhards Zeiten aufblitzte, wird nur noch von einer einflusslosen Randgruppe hochgehalten", stellt der Autor fest. Wenn ein einstiges Kulturvolk sich zum Suppenkasper von Barbaren macht, ist sein Untergang wohl programmiert und das Natürlichste in der Weltgeschichte. "Was ein Volk, eine Einheit, ein Block bildet, wird zuletzt ein Haufen zusammenhangloser einzelner, die nur noch künstlich durch Überlieferungen und Einrichtungen zusamengehalten werden. Dann geschieht es, dass die Menschen, die durch ihre Neigungen und Ansprüche voneinander getrennt sind, sich nicht mehr regieren können. und danach verlangen, in den unbedeutendsten Handlungen geführt zu werden, und dass der Staat seinen verzehrenden Einfluss ausübt... Die Kultur ist ohne jede Festgkeit und allen Zufällen preisgegeben. Der Pöbel herrscht, und die Barbaren dringen vor. Noch kann die Kultr glänzend scheinen, weil sie das äußere Ansehen bewahrt, das von einer langen Vergangenheit geschaffen wurde, tatsächich aber ist sie ein morscher Bau, der keine Stütze mehrt hat und beim ersten Sturm zusammenbrechen wird. Aus der Barbarei von einem Wunschtraum zur Kultur geführt, dann, sobald dieser Traum seine Kraft eingebüßt hat, Niedergang und Tod - in diesem Kreislauf bewegt sich das Leben eines Volkes". Was Gustave Le Bon 1899 in seiner "Psychologie der Massen" als Erkenntnis geschrieben hat, scheint in Deutschland nicht angekommen zu sein, welches sich in die Hände einer (Ex)?-Kommunistin und offenbar ihr ergebenen politischen Eunuchen ergeben hat und damit nach dem Mauerfall einen Treppenwitz der Geschichte zur Pyramide ausbaut, unter der die BRD ihr Grab findet.
*********** DAS WORT DES TAGES Alle Bürger, die diese Parteien bei den Wahlen jedes Mal aufs Neue bestätigen, tragen eine Mitverantwortung. Darüber sollte sich jeder einzelne einmal Gedanken machen.
(Leser-Kommentar, welt.de) ************