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Von Ignaz Wrobel alias Kurt Tucholsky

Es gibt überhaupt nur noch ›altbewährte Fachleute‹. Wir haben alte bewährte Segelflieger (3 Jahre Praxis), bewährte alte Radiofachleute (2 Jahre) – wenn sie alle zusammen über Berufliches reden, so quatscht das, dass ihnen die Schnauze schäumt, und wenn sie gar noch so sprechen können, wie es im amtlichen Bericht steht: so unpersönlich, so darüber stehend, so vornehm abgeklärt, dann strahlen sie über das ganze Antlitz. Etwa so:

»Gestern abend wurde in der Wohnung des Berufszwerges Jakob Nietzke von dem diensthabenden Sohn Nietzkes, dem acht Jahre alten Fridolin, das dortige Wasserleitungsrohr als verstopft gemeldet. Die Meldung lief bei Frau Nietzke abends 9.10 Uhr ein.

Frau Nietzke gab die Meldung sofort ihrer Hausangestellten, Fräulein Anna Koschmann, weiter, die allerdings, da sie keinen Dienst mehr hatte, Weiteres zunächst nicht veranlassen konnte. Der gegen halb zwölf Uhr von ernster Berufspflicht aus der Scala heimgekehrte Ehemann Nietzke wurde gleich nach seiner Rückkehr verständigt. Die Operationen wurden auf seine Anordnung hin bis zum nächsten Tag verschoben.

Am nächsten Tage – also heute morgen – begab sich zunächst eine Kommission, bestehend aus dem Berufszwerg Nietzke, dessen Ehefrau als Beraterin sowie dem elfjährigen Sohn Hadubrand, zu dem fraglichen Rohr; geleitet wurde die Kommission von Herrn Zwerg Nietzke. Zwerg Nietzke erkannte sofort, dass das Wasserleitungsrohr nicht funktionierte, weil es verstopft sei, und begab sich daraufhin persönlich zu dem Hauswart Schippanofsky, obgleich derselbe seinen Dienst noch nicht angetreten hatte. Schippanofsky forderte dementsprechend Nietzke auf, welcher Aufforderung dieser aber nicht nachkam. Die Privatbeleidigungsklage ist eingereicht.

Am Nachmittag erschien dann, auf erneute Vorstellung, Frau Schippanofsky; die Wasserrohrbereinigungskolonne war folgendermaßen zusammengesetzt:

Technische Leitung: Frau Hauswart Schippanofsky; Personalaufsicht: Frau Zwerg Nietzke; Leitung der Hilfsmannschaft, bestehend aus dem Sohn Hadubrand Nietzke: Hadubrand Nietzke. Oberleitung: Herr Nietzke.

Umgeben von seinem Stabe, machte sich Direktor Nietzke persönlich an die fachtechnische Arbeit.

Die Beratung ergab folgendes: Vom volkswirtschaftlichen Standpunkt aus wäre die Anlegung eines neuen Wasserrohrs anstelle des alten allerdings empfehlenswert, doch bestanden aus allgemeinen wirtschaftlichen Erwägungen sowie auch wasserbautechnisch einige Bedenken. Während ästhetisch gegen die Einführung eines sogenannten Schrubbers in das Wasserrohr Einwendungen nicht bestanden, konnte doch dieselbe zunächst nicht vorgenommen werden, da von Seiten der Personalaufsicht hauswirtschaftlich eingewendet wurde, dass ein solcher Schrubber nicht vorhanden sei. Die Technische Leitung erklärte, dass sie ihrerseits zur Materialbeschaffung nicht beitragen könne, was die Personalaufsicht sowie die Leitung der Hilfsmannschaft heftig bestritten. Die Oberleitung entschied schließlich, dass aus hygienischen sowie aus ernährungswissenschaftlichen Gründen die sofortige Beschaffung des Wasserrohrreinigungsbehelfsmittels in augenblickliche Erwägung zu ziehen sei, da die Leitung der Oberleitung als langbewährter Fachmann darüber fachmännischen Rat zu erteilen sehr wohl in der Lage sei. Die Benennung ›Alter Kuhkopp!‹ vonseiten der Technischen Leitung lehnte der Leiter der Oberleitung, als lange im Berufsleben stehend, ab.«

Ja, da lachste!

Wenn aber drei Beamte einen Nagel einschlagen sollen und deshalb einen solchen Betrieb veranstalten, der weiter keinen Sinn hat, als Bedeutung, Notwendigkeit und Wichtigkeit der beamtlichen Existenz möglichst aufzublasen – da lacht keiner. Denn Deutschland ist ein gründliches Land: kein Kind ohne Nachttopf, kein Erwachsener ohne fachliche Hochschulbildung, ohne Titel und einen ganzen Kopf voller Einbildung.

Postapokalyptische Politik

Von RAINER K. KÄMPF

Die Sache kommt in Fahrt und nimmt zusehends Gestalt an. Als grünes U-Boot soll sie nach Bellevue. Voller Hoffnung bibbern wir, daß sich Cem Özdemir (GRÜNE) nachhaltig Gehör verschafft und sich durchsetzen wird.

Uns steht dann großes Kino bevor. Nicht allein, daß die Bunte Republik einen unermeßlichen Unterhaltungswert erfahren wird, nein. Es wird ein Klassewahlkampf in Hinsicht auf den 22. Deutschen Bundestag. Wir dürfen uns freuen, Wetten darauf abzuschließen, wie viel und welche Kanthölzer dem Kanzler die Wiederwahl erschweren sollen. Hendrik Wüst und Daniel Günther werden in heller Vorfreude mit den Hufen scharren und der NGO-Komplex erwägt den Börsengang.

Merz zwischen Merkel und Weidel. Aus rein menschlicher Sicht könnte man fast vor Mitleid zerfließen. Seine Nemesis wird ihm garantiert die außenpolitische Show stehlen, während Weidel ihm innenpolitisch Licht ans Fahrrad macht. Allein schon dieses Kopfkino könnte dazu führen, Bier und Chips einzulagern.

Bis jetzt ist alles hypothetisch. Nur, allein schon die Tatsache, daß Merkel auf dem Ticket der Grünen ins Präsidentenamt einziehen soll, erspart eine tiefgründige Analyse der Ausrichtung ihrer postapokalyptischen Politik. Die Implementierung einer dunkelgrünen Bundespräsidentin wäre für die AfD eine optimale und unbezahlbare Wahlkampfhilfe.

In den Annalen des Römischen Reiches wird berichtet, daß der Thron des Imperators zum Ende hin versteigert wurde. Was später folgte, ist bekannt.

Das hatten die Römer uns voraus. Es darf bezweifelt werden, daß auch nur ein halbwegs annehmbares Mindestgebot für die Nachfolge Steinmeiers aufgerufen würde. Ein Amt in der Tradition von Theodor Heuss, Richard von Weizsäcker und Roman Herzog, welches so schändlich entehrt wird.
(pi-news.net)

Wer verteidigt Europa?: -
Von Jana Puglierin

Wird Russland europäisches NATO-Territorium angreifen?
Aktuell kann niemand diese Frage beantworten, sicher aber ist: Ziehen sich die USA mittelfristig aus Europa zurück, wie es unter Donald Trump den Anschein hat, werden sich die Europäer gegen einen Angriff kaum effektiv verteidigen können.

Jana Puglierin führt die Bedrohungen vor Augen, denen Europa ausgesetzt ist: konventionell, hybrid, atomar. Davon ausgehend zeigt sie, was jetzt dringend geschehen muss, damit Europa verteidigungsfähiger wird – und warum genau das der richtige Weg ist, um von vornherein zu verhindern, dass ein solches Szenario Realität wird.

«Ein wichtiger, eindringlicher Appell an Deutschland und Europa, fachkundig, aber auch leidenschaftlich, von einer führenden Vertreterin einer neuen Generation außenpolitischer Denkerinnen. Auf die Botschaft Jana Puglierins sollten nicht nur Worte, sondern Taten folgen.» Timothy Garton Ash (Amazon)

Die KI isch blitzgscheit

Und – Keiner kommt an ihr vorbei – weggducke hilft nix!
Dabei isch’s egal, wie alt mer isch,
egal ob im Ruhestand oder im Geschäftsleben, die KI isch überall präsent.

Vor Jahren schon, sagten damals meine jungen Arbeitskollegen: „Versuch es einfach, teste die KI und spiel mit ihr!“ So bin ich zu ChatGPT gekommen, und ich hatte direkt Spaß damit.
Es nahm eine seltsame Eigendynamik an. Immer öfter habe ich ihr Fragen gestellt, auch mal rumgeblödelt und im Dialekt um die Wette gschwätzt.  Sätze runder formulieren lassen ohne meine schwäbische Einfärbung, ich bat sie um eine gute Wortwahl.

Und sie hat es umgesetzt, blitzschnell und supergscheit!

Irgendwann wollte ich gar nichts mehr ohne sie machen, sie machte meine holprigen Sätze rund, und es klang alles so klug. Das hat mir gefallen!

Doch irgendwann kam der Tag und eine Frage an mich selbst: „Bisch no zu retten?!“

Eine hundsgewöhnliche Mail, schon hundertmal geschrieben und formuliert, will ich von der KI verbessert haben. Geht’s eigentlich no….

Ich verballere wertvolle Zeit, anstatt die Mail selbst gschwind und überlegt runterzuschreiben, wie schon hundertmal zielführend angewendet. Ich schreibe doch keine Doktorarbeit und will auch keine Frau Doktorin sein.

Eine Mail mit Antwort von einem Geschäftspartner hat mich zum NachDENKEN gebracht – unter dieser Antwort meine Frage dazu. Ich muss schon sagen: Ich habe mich gar nicht wiedererkannt, das war gruselig, und ich bin über mich selbst erschrocken.
Die deutsche Sprache ist meine Muttersprache, ich habe neun Jahe Schule im Gepäck, dazu eine gute Berufsausbildung. Als freiheitsliebendes Kind der 80er Jahre mache ich mich doch nicht von einer KI abhängig! Wenn ich in den Spiegel schaue, möchte ich mich schon selbst erkennen, auch meine Mails sollen meine Handschrift tragen.
Ich bin wie ich bin, mit der natürlichen Intelligenz, die mir von Gott gegeben wurde.

 

(tutut) - Nun aber in die Vollen, das ganze Jahr ist Karneval der Politik und ihrer Medien. In die Bütt zur Fastnacht der Grünen!  Was wäre KI, wenn sie dafür nicht natürliche Intelligenz hätte. "Eine gelungene Fastnachtsansprache (oder Büttenrede) bei den Grünen in Baden-Württemberg verbindet im Jahr 2026 den traditionellen Schalk der schwäbisch-alemannischen Fasnet mit dem  beginnenden Landtagswahlkampf. Hier sind die zentralen Bausteine für Ihre Rede: 1. Der passende Rahmen & Gruß - In Baden-Württemberg regiert die Fasnet, nicht der Karneval. Gruß: Verzichten Sie auf 'Helau' oder 'Alaaf'. Nutzen Sie lokale Rufe wie das maritime 'Ahoi' oder regionalspezifische Rufe der Zünfte (z.B. 'Narri-Narro'). Selbstironie: Als Grüne(r) bietet sich ein humorvoller Blick auf die eigene Partei an – vom 'Dinkel-Diktat' bis hin zur 'Hafermilch-Hästräger-Fraktion'.  2. Aktuelle Themen für den 'Spiegel' (Bütt) - Nutzen Sie die aktuelle politische Lage für humorvolle Seitenhiebe: Spitzenkandidatur: Thematisieren Sie den Übergang von Winfried Kretschmann (bekennender Narr und Ordensträger) zu Cem Özdemir, der nun als 'Landesvater in spe' das Ruder übernimmt. Der politische Gegner: Die CDU mit Manuel Hagel ist ein gefundenes Fressen – Hagel erhält 2026 die 'Goldene Narrenschelle' der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte. Das lässt sich wunderbar als 'offizielle Bestätigung seiner närrischen Politik' ausschlachten. Wahlkampf-Motto: Verknüpfen Sie das grüne Programm 'Stabil in bewegten Zeiten' mit dem Schwanken auf dem Fastnachtswagen. 3. Struktur-Vorschlag (Reimform empfohlen) - Einstieg: 'Narri Narro, ihr liebe Leut, der Wahlkampfgeist, der steht bereit!' Rückblick: 15 Jahre Grün im Land – vom konservativen Rebell zum Landes-Stabilitätsanker. Seitenhieb CDU: 'Der Hagel kriegt die Schelle nun, wir Grüne haben mehr zu tun. Er trägt die Kappe mit viel Stolz, wir schnitzen lieber aus Öko-Holz'. Ausblick: Mit der Landtagswahl am 8. März 2026 direkt nach der Fastnacht lässt sich die 'närrische Zeit' perfekt als Aufwärmphase für das Kreuzchensetzen

inszenieren. Praktische Tipps - Kostüm: Ein 'grüner' Klassiker (z.B. als bedrohte Art oder 'Windrad-Wichtel') kommt immer gut an. Laut SWR3 ist 2026 übrigens das Strauß-Kostüm im Trend. Ort: Besuchen Sie für Inspiration die Seiten der Grünen Baden-Württemberg für aktuelle Slogans oder das Wahlprogramm 2026, um politische Forderungen satirisch zuzuspitzen". Was bleibt da noch für den Bettnachbarn CDU. Was könnte Manuel Hagel in der Bütt ausschellen? KI nicht dumm: "In seiner Rolle als Fastnachter und Träger der Goldenen Narrenschelle 2026 hat Manuel Hagel (CDU) bereits gezeigt, dass er politische Inhalte mit närrischem Biss verbinden kann. In einer Büttenrede könnte er für die CDU insbesondere folgende Themen 'ausschellen' (kritisieren oder lautstark verkünden): 1. Attacken auf die politische Konkurrenz - Die Ampel-Regierung: Er kritisiert scharf das Agieren der Bundesregierung und wirft ihr vor, Partner wie Frankreich zu 'demütigen' und die europäische Idee zu gefährden. Winfried Kretschmann & Grüne: Als Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2026 nimmt er die Staatskanzlei ins Visier und verspottet grüne Kernthemen, während er sich als bürgerliche Alternative mit 'gesundem Menschenverstand' positioniert. Markus Söder: Selbst Parteifreunde sind nicht sicher; Hagel frotzelte bereits, Söder belle wie ein 'Kampfhund mit Heiserkeit', wenn er seine Narrenschelle schwinge.2. Bürokratieabbau und 'Papierkram' - Hagel verspricht den Narren (und Bürgern), dass 'Gesetze weichen werden' und der 'Papierkram und Gruscht' ein Ende haben müsse. Er fordert mehr Tempo und Verlässlichkeit in der Verwaltung.3. Wirtschaftliche Stärke und 'Tüftlergeist' - Er wettert gegen das 'Mittelmaß' und fordert, Baden-Württemberg zurück an die Spitze bei Wirtschaft, Sicherheit und Bildung zu führen. Die Automobilkrise im Land nutzt er, um gegen aktuelle Wirtschaftsstrategien auszuteilen und fordert eine Rückkehr zur Erwirtschaftung von Wohlstand statt nur dessen Verteilung.4. Selbstironie und persönliche Angriffe - Titel-Debatte: Hagel könnte die Kritik an seiner Titelführung ('diplomierter Bankbetriebswir') humoristisch aufgreifen, um dem Vorwurf des  'Titelmissbrauchs' den Wind aus den Segeln zu nehmen. 'The Normal One': Er inszeniert sich gerne als bodenständiger Familienvater und ehemaliger Ministrant aus der Mitte der Gesellschaft. Zusammenfassend würde Hagel in der Bütt vermutlich den Kontrast zwischen 'ideologischer Politik' aus Berlin/Stuttgart und seinem eigenen Bild des 'anpackenden Machers' für das 'Ländle' zuspitzen". Darauf eine Kuttelsupp',

wo sollen sonst hin, was vor lauter Frohsinn zum Hals heraushängt? Humor ist, wenn auch über diese Wahl trotzdem noch jemand lacht. Wer KI hat, muss sich um mehr nicht kümmern. Fasenacht geht ohne Preußen, die Altpapiercontainer warten schon.  Zwei Bilderseiten, wie sie früher in Schaufenstern von Fotogeschäften aushingen: "Schmotziger Dunschtig: So ging's zu im Kreis Tuttlingen".  Sorge: "Großer Umzug: Wie soll das trotz Baustelle funktionieren?" Hurra, sie leben noch, trotzdem gelacht: "So wird Spaichingen närrisch autark - Selten ist ein Antrag aus dem Gemeinderat auf so begeisterte Zustimmung des Bürgermeisters gestoßen wie der der CDU in der närrischen Sitzung". Und jetzt wollen sie sogar die Macht übernehmen.  Darauf einen Reim: "'In Spaichingen gibt's keine Brauerei. Wir finden, des isch ä Sauerei'“.  Jedem sein Narrengericht: "Elvira zückt den Autoschlüssel, Charly kontert mit Wurstsalat - Freispruch! Gab es beim Möhringer Schemengericht am Donnerstag natürlich nicht. Zwei Angeklagte wurden von den Narrenrichtern verurteilt - auch wenn sie ihre Unschuld beteuerten". Botin unterm Dreifaltigkeitsberg gibt Luschtigkeit auch ihren Lauf: "Mit scharfem Blick nimmt der Zugmeister die Fasnetswagen unter die Lupe - Partyfreunde bauen die Party Pearl: ein Piratenschiff, streng geprüft, sicher und spektakulär. Und das alles für drei Tage im Jahr". Hier ist sie auch dabei, Sportgesundheit: "Skiclub Mahlstetten fiebert mit Emma Aicher mit". Muckenspritzer krank? "Franz Aicher fiebert mit seiner Enkelin Emma mit, als sie auf der Olympia-Piste im Super G antritt. Und ist nach dem Ausscheiden gottfroh, dass sie nicht verletzt ist". Nun zum Politit- und Medienkarneval: "Es sind zwei der bekanntesten und beliebtesten Modelle des französischen Automobilherstellers Renault - der Kleinwagen Clio und der Kompaktwagen Mégane. Entsprechende Brisanz hat ein aktuelles Gerichtsurteil aus München: Dort hat das Landgericht entschieden, dass der Autobauer die beiden Modelle in Deutschland nicht mehr verkaufen darf".  Gerade hat's ja Mercedes die Gewinne verhagelt. "Hintergrund ist eine Klage des US-amerikanischen Halbleiter- und Softwareunternehmens Broadcom. Das argumentiert, dass Renault durch die im Navigationssystem des Clio und in der Telematikeinheit des Mégane verbauten Chipsätze seine Patente für die drahtgebundene Datenkommunikation (Ethernet) im Auto verletzt habe. Broadcom hatte Renault ein Lizenzangebot gemacht, das der französische Automobilkonzern allerdings ablehnte".  Neues vom Wald, er lebt noch immer, ohne ihn keine Zeitung: "Gräfin Bernadotte im Rat für Nachhaltige Entwicklung - Die Insel Mainau hat eine höchst anregende Nachricht von der Bundesregierung erhalten. Bettina Gräfin Bernadotte wird in einen Rat berufen, der sich mit nachhaltigen Entwicklungen für die Zukunft beschäftigt. Was es damit auf sich hat". Baum raus, Setzling rein, das allein ist Nachhaltigkeit. Fehlt nur noch Klima, dann wäre Fasnet schon vorbei. Aber nein: "Narren an der Macht". Ex-Priester  an der  Leidplanke auf Wacht. Eine Sturzgeburt: "Frei statt erpressbar - Europa muss sich von seiner amerikanischen Nabelschnur lösen. Auch wenn sich die USA in Sachen Nato wieder zum Bündnis bekennen: Die Fixierung Europas auf die Vereinigten Staaten ist nicht nur überholt, sie ist gefährlich. Das seit dem Zweiten Weltkrieg gewachsene transatlantische Verhältnis wird längst einseitig beschädigt. Mit Donald Trump im Weißen Haus ist der Bruch der regel- und wertebasierten Ordnung Realität. Der Grönland-Konflikt hat dies unlängst eindrucksvoll bestätigt. Wer das weiter beschönigt oder nostalgisch verklärt, verweigert sich der Wirklichkeit". Europa ist ein Kontinent und reitet als Weib den Stier. Indianeraufstand im Reservat. Weisse er über die Kavallerie Bescheid?  Eine neue Schöpfung muss wohl her: "Vor allem aber brauchen wir ein Europa, das begreift, dass im Konzert der Mächtigen nur Stärke akzeptiert wird. Selbstbestimmung und Stärke sind die Grundlagen der europäischen Zukunft". Erdkunde Narr! und Narro! KI, was ist nochmal Europa? "Europa ist ein vielschichtiger Begriff, der je nach Kontext geographisch, politisch oder kulturell definiert wird".

Jahrelang zu viel Gewerbesteuer bezahlt
EnBW fordert 51 Millionen Euro von Karlsruhe - Finanzkrise spitzt sich zu
Die Finanzkrise der schwer angeschlagenen Stadt Karlsruhe spitzt sich weiter zu. Die EnBW fordert von der Stadt eine Gewerbesteuer-Rückzahlung von rund 51 Millionen Euro..
(swr.de. Das Volk gegen das Volk.)

Diebe wohl mit großen Fahrzeugen angerückt
16 Tonnen Kupferkabel in Karlsruhe gestohlen - Polizei sucht Zeugen
Auf dem Gelände des Umspannwerkes Karlsruhe-Bulach wurden zwischen Montag und Dienstag 16 Tonnen Kupferkabel gestohlen. Die Bundespolizei spricht von einer "größeren Nummer"..
(swr.de. Kein Anschluss mehr an THE LÄND unter dieser Nummer?)

Wasserstand war stark gesunken
Feuerwehr hilft Eisbären aus Becken - Großeinsatz im Zoo Karlsruhe
Im Karlsruher Zoo saßen die Eisbären Nuka und Mika im Tauchbecken ihrer Anlage fest. Über Nacht war das Wasser stark abgesunken. Die Feuerwehr konnte helfen..
(swr.de. Wasser halten können sie auch nicht mehr?)

Forderungen an die künftige Landesregierung
Bessere Politik für ältere Menschen: Landesseniorenrat fordert Demografiebeauftragten
Digitalisierung, Wohnen oder beim Nahverkehr: Laut dem Landesseniorenrat BW muss die Landespolitik mehr für ältere Menschen machen. Dabei soll ein Demografiebeauftragter helfen..
(swr.de. KRÄTSCH zu jung? Vergangenheit verschlafen. Wozu noch wählen.)

Geflügel darf wieder ins Freie
Vogelgrippe: Stallpflicht läuft in mehreren Regionen BWs aus
Die in mehreren Regionen Baden-Württembergs verhängte Stallpflicht wegen Vogelgrippe-Gefahr wird planmäßig aufgehoben. An diesen Orten dürfen die Tiere ab Freitag wieder ins Freie..
(swr.de. Der Osterhase wartet schon.)

Politischer Schlagabtausch mit Humor erwartet
Markus Söder vor dem Narrengericht in Stockach: Polit-Prominenz auf der Anklagebank
Markus Söder (CSU) stellt sich beim Narrengericht in Stockach der närrischen Anklage. 1.200 Tickets waren sofort vergriffen. Los geht es um 17 Uhr..
(swr.de. Immer die selben des Humors Unverdächtigten.)

Wettbewerb setzt Autobauer unter Druck
Mercedes-Benz: Gewinneinbruch um fast die Hälfte - Aktie verliert zunächst deutlich
2025 ist das Konzernergebnis des Stuttgarter Autobauers um knapp die Hälfte eingebrochen. Besonders die Konkurrenz in China und höhere US-Zölle setzten dem Unternehmen zu..
(swr.de. Haben das nicht Grüne und CDU getan?)

Statiker im Einsatz
Teil von Dach eingestürzt: Haus in Mannheim evakuiert
Im Mannheimer Stadtteil Schwetzingerstadt ist ein Teil des Dachs eines Mehrfamilienhauses eingestürzt. Die Feuerwehr hat das Haus evakuiert. Verletzt wurde niemand..
(swr.de. In Stuttgart ist ein Fahrrad umgefallen.)

Absichtserklärung mit Lwiw geschlossen
Günstige Produktionsstätten: BW-Wirtschaft setzt auf engere Zusammenarbeit mit der Ukraine
Die Zusammenarbeit zwischen der baden-württembergischen Wirtschaft und der Westukraine soll verstärkt werden. Rings um Lwiw haben deutsche Zulieferer schon günstige Werke gebaut.
(swr.de.Ist der Krieg eine Fata Morgana? Warum nicht gleich mit den Russen.)

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NACHLESE
Kein „sprachliches Grundgerüst“:
40 Kinder in einer Schule müssen 1. Klasse wiederholen
Es sind Zahlen, die schockieren: An einer Grundschule in Gelsenkirchen müssen 40 Kinder die 1. Klasse wiederholen. Von knapp 150 Erstklässlern an der Schule betrifft es damit mehr als jedes vierte Kind! Experten sind alarmiert: Viele der Schüler haben massive Sprachprobleme. Im Vorjahr schafften 32 Mädchen und Jungen an der Grundschule Georgstraße im Bezirk Mitte nicht die Versetzung in die 2. Klasse. Zum Vergleich: Die Grundschulen Marschallstraße und Wiehagenstraße melden jeweils 14 Kinder, die Schalker Regenbogenschule 12 Schüler, die wiederholen müssen. In Nordrhein-Westfalen gibt es die sogenannte Schuleingangsphase (SEP). Sie soll Unterschiede bei Lernstand und Sprachkenntnis der Kinder ausgleichen. Je nach Entwicklung kann diese Phase ein, zwei oder drei Jahre dauern. Die reguläre Dauer beträgt zwei Jahre. Das gilt offiziell nicht als Sitzenbleiben..
(bild.de. Schuld sind die, welche solche Kinder auf die Schule lassen.)
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Verfassungsschutzchef sieht US-Demokratie „wie durch einen Tsunami weggefegt“
Im Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) gibt Niedersachsens Verfassungsschutzpräsident Dirk Pejril eine Kostprobe seiner besonderen Sicht auf die Welt. Die AfD lasse in Sachen Radikalität „die Zügel schleifen“ und setzt noch einen drauf: In den USA würden Demokratie und Rechtsstaat gerade „wie durch einen Tsunami weggefegt“. Dazu Ansgar Schledde, Landesvorsitzender der AfD-Niedersachsen: „Ein entlarvendes Interview! Die Vereinigten Staaten sind seit 250 Jahren der Inbegriff eines stabilen demokratischen Rechtsstaats. Ihr Präsident wird alle vier Jahre frei gewählt. Wer dieses Land ernsthaft in die Nähe einer Diktatur rückt, hat jedes Maß und jede Mitte verloren. Genau hier zeigt sich, auf welchen gedanklichen Abwegen sich der Präsident des Verfassungsschutzes bewegt.“ Schledde weiter: „Das gilt ebenso für seine diffamierenden Attacken gegen unsere Partei. Nicht die AfD hat sich radikalisiert – sondern Pejrils Behörde. Sie steht mittlerweile für zahllose Misstöne und Absurditäten. Mal rechnen sich Mitarbeiter öffentlich der Antifa zu, mal wird alles unterhalb der Strafbarkeitsgrenze ‘beobachtet’, mal vertreibt man peinlichen Merchandise-Kitsch. Gleichzeitig wird Linksextremismus trotz schwerster Anschläge und Molotow-Cocktail-Attacken beharrlich verharmlost.“ Der AfD-Landesvorsitzende sieht ein klares Muster: „Der Hauptauftrag von Innenministerin Behrens läuft offensichtlich darauf hinaus, die AfD mit herbeikonstruierten Verdächtigungen zu überziehen. Umso bemerkenswerter, dass Pejril im selben Interview einräumen muss: Immer weniger Bürger fallen auf diese Masche herein.“ Der Verfassungsschutz mutiert zunehmend zum politischen Kampfverband gegen unliebsame Opposition. Die eigentliche Gefahr für die Demokratie sitzt nicht in der AfD – sondern in den Amtsstuben, die ihren gesetzlichen Auftrag längst gegen parteipolitische Interessen eingetauscht haben.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Würden sich alle deutschen Politiker für das Wohl des eigenen Landes einsetzen, wäre schon viel geholfen. Das Herumtänzeln in jedem Krisengebiet der Welt gibt einem schon zu denken.
(Leser-Kommentar, welt.de)
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Sportkunscht, wie sie der Schraubenkönig  in seinem Kunstmuseum im Elsass ausstellte.  Vom Sozi Günter Grass.

"Propaganda des NS-Regimes"
Olympia-Shop bot Shirts von Berlin 1936 an: "Derzeit ausverkauft"
Ein T-Shirt im offiziellen Olympia-Shop hat für Aufregung gesorgt. Auch aus der Politik regt sich Kritik. Aufregung um den offiziellen Olympia-Shop: Ein T-Shirt, das bis vor Kurzem online verkauft wurde, erinnert an die Berliner Spiele aus dem Jahr 1936. Die Veranstaltung, die das Nazi-Regime für seine Propagandazwecke instrumentalisierte, ist bis heute einer der Tiefpunkte der Olympia-Geschichte. Der offizielle „Olympic Shop“ wird von einer britischen Firma im Namen des IOC geführt, bietet das fragwürdige Shirt dort in einer „Heritage Collection“ an. Die Kollektion zum Erbe der Olympischen Spiele soll laut Eigendarstellung die „Kunst und Design“ von früheren Olympia-Ausgaben zelebrieren.
(focus.de. Ohne Nazis geht garnichts, die sind überall, oder sind Berlin und Garmisch abgeschafft? Darauf einen "Hitler-Wein" aus Italien, oder einen Mini-Führer aus Spanien. Geschichte lehrt, wie man sie fälscht, nicht nur in Deutschland.)

Eine Partei wie jede andere
Der AfD-Skandal „Überkreuz-Anstellungen“ in Sachsen-Anhalt
Von Fritz Goergen
Die AfD trat ebenso wie einst die Grünen mit dem Anspruch an, ganz anders zu sein als die alten Parteien, was bei der AfD ja der Name Alternative zum Ausdruck bringen sollte. Davon kann bei der AfD genau so wenig die Rede sein wie bei den Grünen. Wie Sachsen-Anhalt zeigt..
(Tichys Einblick. Naiv wie die Alten, wo sollen Fachkräfte herkommen? Alle im Bach.)

Klimapolitik USA
„Größter Betrug“ – Trump stoppt zentrale Klimaschutz-Grundlage von 2009
US-Präsident Trump hebt eine zentrale Klimaschutzregel auf und erklärt Treibhausgase für ungefährlich. Er spricht von historischer Deregulierung und kritisiert die Vorgaben als schädlich für Wirtschaft und Verbraucher...
(welt.de. Ob sie in Deutschland vor dem Untergang noch was merken?)

„Leninistischer Plot“
Der Plan hinter Trumps folgenschwerstem Schlag gegen den Klimaschutz
Die Architekten von Trumps möglicherweise finalem Schlag gegen den Klimaschutz hielten CO₂-Regulierung für einen „leninistischen Plot“. An ihrem Plan, die US-Klimapolitik radikal zu verändern, haben sie schon vor der Amtsübernahme des 47. US-Präsidenten gefeilt..
(welt.de. Springer schachmatt? Kein Mensch kann Klimaschutz. Was machte es Sinn, langfristige Statistiken zu schützen. Etwa vor Witterungsschäden?)

SPD-Politikerin verhöhnt Frauen
Deutsche EU-Parlamentarierin: Gruppenvergewaltigungen gibt es nicht
Von Anna Diouf
In Deutschland gibt es keine Gruppenvergewaltigungen. Das behauptet Birgit Sippel während einer Debatte im EU-Parlament. Ein Schlag ins Gesicht aller Frauen, und neuerlicher Beleg für die suizidale Selbsthypnose, die in linken Milieus betrieben wird..
(Tichys Einblick. Keine Gewalt!)

Steinmeier-Nachfolge
„Endlich Zeit für eine Frau im höchsten Amt“ – SPD-Frauen fordern Bundespräsidentin im Jahr 2027
„Nach zwölf Männern im Amt des Bundespräsidenten wäre es ein starkes Signal“, wenn auf Frank-Walter Steinmeier eine Frau im höchsten Amt der Bundesrepublik folgen würde, sagt die Chefin der SPD-Frauenorganisation...
(welt.de. SPD, war die nicht einmal? Genügt eine Kanzlerin nicht?)

Vor dem Bundesparteitag
CDU-Frauen wollen Geschlechter-Parität im Bundestag durchsetzen
SPD, Linke und Grüne verlangen schon lange, daß auf allen Parteilisten jeder zweite Platz mit einer Frau besetzt werden muß. Nun schließen sich auch CDU-Frauen um Ministerin Prien der Forderung nach Parität im Bundestag an..
(Junge Freiheit. Nicht alles bio?)

Europas Wettbewerbsfähigkeit
Vertagt, verschoben, ausgeklammert – Merz‘ „Retreat“ für eine „Roadmap“ zum Bürokratieabbau
Friedrich Merz lädt zum EU-Sondergipfel zum Thema Wettbewerbsfähigkeit. Entschieden wird nichts. Das Treffen der 27 Staats- und Regierungschefs wird selbst zum Verwaltungsapparat und Zettelkrieg. Dabei hat Merz viel vor: „Wir sollten wieder ein offener Markt werden“, so der Kanzler-Anspruch..
(welt.de. Wer? Auf der Geröllhalde.)

Wegen Lufthansa-Streik:
Hillary Clinton muss Zug fahren – Stromausfall im Bordbistro, keine Heißgetränke
Wegen des laufenden Lufthansa-Streiks muss die ehemalige US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zur Münchner Sicherheitskonferenz mit der Deutschen Bahn anreisen – mit all den Unannehmlichkeiten, die deutschen Pendlern auf der Schiene mittlerweile als trauriger Standard vorkommen. "Die Welt ist in eine Phase der Abrissbirnenpolitik eingetreten", formulierten die Veranstalter der Münchner Sicherheitskonferenz und: "Mehr als 80 Jahre nach ihrer Begründung befindet sich die vor allem von den USA geprägte Nachkriegsordnung im Prozess der Zerstörung." ..
(nius.de. Die Made steckt in Germany.)

Klima-Debatte
Dekarbonisierung – praktisch vorbei?
Von Gastautor • Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke/ Donald Trump hat veranlasst, dass die USA CO2 nicht mehr als gesundheitsschädlich einstufen. "Dies wird die größte Deregulierungsmaßnahme in der amerikanischen Geschichte sein", ließ er mitteilen. Friedrich Merz fordert – eine Nummer kleiner – die C02-Bepreisung zu verschieben. Hier aus aktuellem Anlass eine Bestandsaufnahme unseres Wissen zum Thema CO2 in drei Teilen..
(achgut.com. Ohne Kohlen nichts los.)

DER PODCAST AM MORGEN
Trump kippt „Gefährdungsfeststellung“ der US-Klimapolitik – TE-Wecker am 13. Februar 2026
Von Holger Douglas
Trump kippt Klimapolitik-Grundlage – Klimapolitik steht vor Gericht – CO₂ keine Gesundheitsgefahr +++ Start-Stop-Automatik gestrichen – Schluss mit Klima-Bonusregeln +++ BASF verlagert nach Indien – Berlin verliert Jobs +++ Mercedes-Gewinn halbiert – Chef Källenius fordert mehr Arbeit – Zahlen sprechen andere Sprache +++ Bonn spart Busse – Verkehrswende in der Finanzfalle +++ Ramelow und Kuba – Solidarität mit Diktatur +++ Von Gurkensalat bis Smartphone – 150 Jahre Telefon – Der Ruf, der die Welt verband +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Krank sind die, die sich für gesund halten.)

Ostdeutschland-Bashing
Bei Lanz: Stirbt im Osten die Demokratie?
Wegen der hohen Zustimmung zur AfD sieht Zeit-Journalistin Jana Hensel Ostdeutschland in den Totalitarismus abgleiten. CDU-Politiker Sepp Müller beklagt die politische Bedeutungslosigkeit des Ostens. Die Sendung gibt einem negativen Bild von Ostdeutschland viel Platz – ohne Bürger von dort zu Wort kommen zu lassen. Von Fabian Kramer
VON Gastautor Fabian Kramer
(Tichys Einblick. Die bösen Linken sagen, die guten Rechten sind böse und halten die Mitte für Osten, den Polen und Rssland gestohlen haben.)

Ohne Parteibuch ins Rathaus – das funktioniert in Deutschland immer häufiger
Von Alexander Wendt
Um das Rathaus in Baden-Baden kämpfen gleich mehrere parteilose Kandidaten, im Osten setzten sich Unabhängige auch in größeren Städten durch. Darin zeigt sich auch die Krise der traditionellen Politik
(Tichys Einblick. Wer liest denn noch? Vereine regieren das Land. Die sind auch parteiisch.)

Kampagne gegen AfD-Chef
Warum der Vetternwirtschafts-Vorwurf gegen Chrupalla falsch ist
Im Zuge der Filz-Affäre in Sachsen-Anhalt gerät nun AfD-Chef Chrupalla in die Negativ-Schlagzeilen. Doch die Vorwürfe gegen ihn sind haltlos. Der JF erklärt der Oppositionsführer, wie er dagegen vorgeht..
(Junge Freiheit. In allen Parteien sind Menschen.)

Er ist wieder da
Darum will Graichen eine deutsche Gasreserve – in der Ukraine
Ex-Staatssekretär Graichen meldet sich zurück – mit einem Hammer: Deutschland soll teure Gasreserven in der Ukraine anlegen. Zahlen sollen die Verbraucher – und er könnte profitieren. Denn der Habeck-Vertraute ist nun Energie-Lobbyist in dem Kriegsland..
(Junge Freiheit. Wer hat die Pipeline gesprengt? Wann kommt Merz?)

Er schlug einen AfDler
Gewerkschaften empört, weil linksradikaler Iraner nicht eingebürgert wird
Darf einem Iraner wegen linksextremer Umtriebe die deutsche Staatsbürgerschaft verweigert werden? Ja, sagt ein Gericht. Die linke Szene ist entsetzt, spricht von „Kontaktschuld“-Vorwürfen und schimpft auf den Verfassungsschutz..
(Junge Freiheit. Warum war Alexander der Große?)

Parteitag am 4. Juli
Weimarer Verein sieht „fatale Parallele“ zwischen AfD-Termin und NSDAP-Parteitag
Weil die NSDAP am 4. Juli 1926 einen Parteitag in Weimar abhielt, darf die AfD am gleichen Tag hundert Jahre später nicht in Erfurt tagen – meint zumindest ein Historiker. Dabei ließ der Hallenbetreiber der Partei nach JF-Infos keine andere Wahl..
(Junge Freiheit. Nichts gelernt aus Geschichte? Nazis waren links und Links ist böse.)

Bundeshaushalt
Bundesregierung erläßt dem Ausland Schulden in Millionenhöhe
Die Bundesregierung erläßt auch 2025 erneut Schulden im Ausland. Seit der Jahrtausendwende summiert sich der Verzicht auf Milliardenbeträge..
(Junge Freiheit. Dazu das Gesicht des Finanzministers, verteht der denn davon etwas?)

HERRENBERG VERKAUFT SEINE LEBENSFREUDE

PACHTVERTRAG MIT PROKON – DIE STADTVERWALTUNG JUBELT SELBSTZUFRIEDEN, VIELE BÜRGER BLEIBEN ENTTÄUSCHT UND RATLOS ZURÜCK

Denn Sie wissen nicht, was sie tun – den Gedanken werden so manche der Besucher gehabt haben, die die Gemeinderatssitzung in der Alten Turnhalle am 10.02.2026 verfolgten. Wie erwartet, wurde der Pachtvertrag vom Gemeinderat durch mehrheitliche Abstimmung beschlossen, und vorausgehend wurde ein Schlagabtausch geliefert, wie man ihn sich bereits früher gewünscht hätte.

Die Bürger jedenfalls hatten nichts zu sagen – Fragen waren nicht erwünscht.

Transparenz? Fehl am Platz. Der Vertrag wurde nicht öffentlich ausgehandelt und gilt als vertraulich.

 

Die vernünftigsten Argumente wurden an dem Abend von der CDU vorgebracht, mit der Bitte, das Projekt angesichts der Bedeutung und immensen Auswirkungen nochmals zu diskutieren. Der Vertrag sei noch nicht unterschriftsreif, und würde unter Druck abgeschlossen.

Hierbei wurden Bedenken geäußert, die jeden Bürger wachrütteln sollten, und diejenigen Kritiker, die heute schon bezweifeln, dass die Pachteinnahmen für die Stadt langfristig sicher sind, wurde in ihren Zweifeln bekräftigt.

  • Es gibt weiterhin Zweifel an der langfristigen finanziellen Situation des Projektierers (CDU),
  • Niemand kann voraussagen, wie sich die Welt, Windkraft und Subventionen entwickeln (OB)
  • Es fehlt an der wirtschaftlichen Legitimation (CDU)
  • Ja, der Vertrag birgt auch Risiken, aber wir müssen jetzt vorangehen (OB)
  • Die Gutachten über Lärm, Schall, Naturverträglichkeit, Artenschutz usw. sind nicht neutral und kommen vom Projektierer
  • Kuppingens Bitte, sich mit Prokon nochmals zusammensetzen zu wollen, und partnerschaftlich zusammenzuarbeiten in Bezug auf Verringerung von Naturzerstörung und negativen Auswirkungen auf den Wald wurde von Prokon ignoriert (lt. Markus Speer)
  • Für Kuppingen gibt es keine Garantie, dass die Zuwegungsschneisen nicht direkt am Sportplatz vorbeilaufen
  • Haslachs vorheriges Ersuchen, ein Windrad zu streichen oder weiter weg von Haslach zu errichten, steht nicht im Vertrag
  • allein für EIN Windrad bei Kuppingen soll nach den Bauplänen eine 3 Kilometer lange Schneise durch den Spitalwald fahren, mit sehr breiten Kurvenradien

Kommentar von FHH

Die CDU von Kuppingen bekam dann doch noch kalte Füße, und dies zurecht. So langsam wird klar, was man alles verlieren wird, und dieser Verlust wird unwiederbringlich sein. Leider kam diese Positionierung, und der Vorstoß, sich mehr für den Naturerhalt einsetzen zu wollen, viel zu spät. Schon vor dem Bürgerentscheid hätten die jeweiligen Bedenken von verantwortlichen Lokalpolitikern – und übrigens auch von anderen einflussreichen Geschäftsleuten/Bürgern/Führungskräften – offen geäußert und diskutiert werden müssen, und mit politischer und mehr öffentlicher Unterstützung wäre der Entscheid sicher anders ausgegangen.

Aber dann hätte jeder Politiker, jeder Geschäftsmann, etwas persönlich wagen müssen. Seine eigene Situation wäre vielleicht ins Wanken geraten. Nein, dann lieber seine eigenen Interessen in trockenen Tüchern wissen, und andere nach vorne schicken. Sollen die anderen doch kämpfen. Viel einfacher, zu hoffen, dass man sich gar nicht aus der Komfortzone herauswagen muss, und der Bürgerentscheid für den Erhalt des Spitalwalds ausgeht.

Bis zuletzt hat man diese Taktik verfolgt, und wenig verstanden. Denn wer noch am Abend der Abstimmung von sich gibt, kein „Windkraftgegner“ zu sein (CDU), wird auch keine starke Position in der Argumentation einnehmen können.

Abgesehen von dem politischen Geschehen kann man den Vertragsabschluss zur Verpachtung von Waldflächen an Prokon heute schon als größte Katastrophe für die Stadtgeschichte betrachten. Das Leben ohne den Spitalwald wird nie wieder sein, wie es war, und viele Gründe dafür wurden bereits vorgebracht.

Auch setzt sich die Stadtverwaltung über zahllose Warnungen von Experten wie dem Dachverband Deutscher Hydrogeologen hinweg, der eindeutig sagt, dass ein Bau von Windkraftanlagen in Wasserschutzgebieten nicht tragbar ist. Somit gefährdet die Stadt das wichtigste Lebenselixier für die Menschen und Tiere: Wasser.

Die Entscheidung zur Verpachtung des Spitalwalds im Gemeinderat zeigt aber noch etwas ganz anderes. Sie spiegelt die Veränderung in der Gesellschaft wieder, dass alte Werte wie Naturverbundenheit, Mitgefühl mit leidenden Mitmenschen und mit wehrlosen Tieren, Nachbarschaftlichkeit, Respekt und vieles mehr nicht mehr zählen. Heute sitzen technokratische Entscheidungsträger in allen Versammlungen und Gremien, und wünschen sich immer größere, schnellere, Technik, mehr Geld, Digitalisierung.

Die Menschen haben verlernt, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, und was eigentlich Freude ist.

Freude ist nicht, seine Aktienkurse steigen zu sehen. Diese Freude wäre selbstbezogen, materiell und armselig.
Freude ist, sich an tanzenden Baumkronen, an Blätterrascheln im Wald, an einer Osterglocke am Wegesrand, an einer Begegnung mit einem Reh, an einem Ruf des Uhus zu erfreuen. Freude ist, frische Luft zu atmen, sauberes Wasser zu trinken, mit Freunden an der Haslacher Grillhütte zu grillen, im Grünen Tennis zu spielen, seine Runden mit dem Hund zu drehen. Freude ist, Tannenduft einzuatmen, sich in einer ruhigen, natürlichen Umgebung entspannen zu können.

Sich dankbar als Teil eines ganzheitlichen Universums voller Magie und Geschenken der Natur zu erkennen, das ist Glück, das ist Lachen, das ist Herz, das ist Seele.

Der Herrenberger Gemeinderat hat sich mit diesem Vertrag für Pachteinnahmen entschieden, und wird zum Erfüllungsgehilfen einer unsicheren, umstrittenen, naturfeindlichen Energiepolitik.

Er verkauft somit das kostbarste Gut der Bürger, die Lebensfreude.

Er hat sich mit diesem Vertrag für Armseligkeit entschieden.

Martina Raimund

Stellvertretende Vorsitzende

Freie Horizonte Herrenberg  https://freie-horizonte.org

 

Luxus-Streiks der Privilegierten belasten die deutsche Wirtschaft

Von MANFRED ROUHS

In diesen Tagen streiken rund 4800 Piloten der Lufthansa und der Lufthansa Cargo. Auf das witterungsbedingte Chaos an den Flughäfen folgt deshalb nahtlos ein weiterer Ausfall zahlloser Flüge. Der volkswirtschaftliche Schaden beträgt mehrere hundert Millionen Euro pro Streiktag.

Ein Copilot der Lufthansa startet mit 7.380 Euro monatlich ins Berufsleben. Erfahrene Kapitäne landen irgendwann bei 16.700 Euro. Monatlich, wohlgemerkt. Das verdient manch anderer im ganzen Jahr.

Davor haben die Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) einen ähnlichen Streik hingelegt, aber auf bescheidenerem Niveau: Erst machte Blitzeis in Berlin jeden, der kein Auto hat, zum Fußgänger. Dann verdeutlichten die BVG-Kutscher, dass sie mit 3.180 Euro brutto Einstiegsgehalt pro Monat plus 225 Euro Verkehrsdienstzulage für 37,5 Wochenarbeitsstunden nicht über die Runden kommen. Hinzu kommen Nacht-, Wochenend- und Feiertagszuschläge, 500 Euro Urlaubsgeld und eine Dienstkleidungspauschale von 80 Euro im Monat. Das Spitzengehalt beträgt unterhalb der Management-Ebene brutto 4.590 Euro monatlich.

Zwischen Lufthansapiloten und BVG-Fahrern klafft eine gewaltige Einkommenslücke, zumal Steuern und Sozialabgaben die Nettoeinkünfte massiv belasten. Nicht vergleichbar sind alle Branchen, in denen zuletzt wie auch aktuell gestreikt wurde und wird, mit den echten Niedriglöhnern, denen oft das Wasser bis zum Hals steht und die es kaum schaffen, Miete, Strom und Auto zu bezahlen.

Nicht die Ärmsten der Armen streiken, sondern im Regelfall eher die Privilegierten. Das belegt auch ein Blick auf jene Arbeitskämpfe, die in 2026 abgeschlossen werden konnten:
Bildung (Lehrkräfte): Im Januar 2026 streikten zahlreiche Lehrkräfte bundesweit für eine Erhöhung von sieben Prozent des Einkommens, mit einem Mindestbetrag von 300 Euro. Vor dem Streik lag das durchschnittliche Bruttoeinkommen bei etwa 3.000 Euro.
Gesundheitswesen: Ebenfalls im Januar 2026 rief ver.di zu Streiks im Gesundheitssektor auf, wo eine Erhöhung um 8,6% gefordert wurde. Das ursprüngliche Einkommen betrug rund 2.800 Euro.
Unikliniken: In den ersten Februarwochen fanden Warnstreiks in den Unikliniken statt, um auf die fehlenden Angebote der Arbeitgeber zu reagieren. Die Gehaltserhöhungen sind noch nicht abschließend festgelegt, es wird noch verhandelt.
Deutsche Bahn: Die GDL hat in Verhandlungen eine Gehaltssteigerung von 6% gefordert. Vor den Gesprächen lag das Einkommen von Lokführern bei etwa 3.500 Euro.

Reform des Streikrechts
Deutschland erlebt seit Jahren einen beispiellosen wirtschaftlichen Niedergang. Die Realeinkommen sinken. Was wir jetzt erleben, sind Verteilungskämpfe um die Frage, wer schneller absteigt und wer seine Privilegien länger verteidigen kann.

Wenn wir die deutsche Volkswirtschaft wieder nach vorn bringen wollen, ist eine Reform des Streikrechts unverzichtbar:
Ein Streikrecht sollte nur bestehen für Arbeitnehmer, die weniger als vielleicht um die 80 Prozent des Durchschnittseinkommens einer Branche verdienen. Die Quote kann durchaus je nach Branche verschieden sein.

Allein schon eine solche Quotierung würde viele Arbeitskämpfe weit im Vorfeld abwenden: Die Arbeitgeber werden vorausschauend versuchen, ein Streikrecht ihrer Arbeitnehmer durch rechtzeitige Anpassungen der Einkünfte abzuwenden.

Hauptursachen des wirtschaftlichen Niedergangs Deutschlands sind die Migrationspolitik, das Wachstum der Bürokratie und die Energiepolitik. Eine wichtige flankierende Maßnahme nach einem einschlägigen Kurswechsel wird einer Reform des Streikrechts werden.
(pi-news.net)

Die Fastnacht ist der Hofnarr der Moderne

(gh) - Lieber alles den Hasen geben? Wenn es Fastnacht nicht gäbe, müsste sie erfunden werden? KI glaubt, Bescheid zu wissen. "Das ist die ewige Gretchenfrage der Narren! Rein philosophisch betrachtet: Ja, absolut. Wenn man sich die Fastnacht (oder den Karneval/Fasching) wegdenkt, bliebe eine Lücke, die unsere Psyche und Gesellschaft vermutlich ziemlich schnell wieder füllen müssten. Hier sind die Gründe, warum die Neuerfindung unumgänglich wäre: Das 'Ventil'-Prinzip: Wir brauchen einen kollektiven 'Druckablass', um gesellschaftliche Hierarchien und Zwänge für ein paar Tage außer Kraft zu setzen. Einmal im Jahr die Welt auf den Kopf zu stellen, schützt vor dem kollektiven Burnout.

Die Spiegel-Funktion: Die Fastnacht ist der Hofnarr der Moderne. Ohne die politische Satire und das 'Spiegelvorhalten' (wie beim Mainzer Carneval-Verein) würde uns ein wichtiges Korrektiv für die Mächtigen fehlen. Gemeinschaft & Eskapismus: In einer zunehmend digitalen Welt ist das Bedürfnis nach physischem Erleben, Verkleidung und dem Abtauchen in eine andere Rolle (Eskapismus) eine menschliche Konstante.

Wie die Schwäbisch-Alemanische Fastnacht zeigt, geht es dabei um viel mehr als nur Feiern – es ist ein tief verwurzeltes Kulturgut, das Ordnung schafft, indem es sie kurzzeitig zerstört.Hättest du die Fastnacht lieber als uriges Traditionsfest mit Masken oder als modernen Straßenkarneval erfunden?" Politik und ihre Medien neigen zum Maskenball, aber Feste der Kulturen lieben Straßenkarneval, mit DemokratieUnser und anderem Krawall.