Ob Milka den Trick erfunden hat, in einer gewohnten 100-Gramm-Packung nur noch 90 g zum selben Preis zu verkaufen, oder ob er schon vorher von anderen angewendet wurde, weiß ich nicht. Bekanntlich hat Milka ja vor Gericht verloren, weil es die Reduzierung des Inhalts nicht auf der Vorderseite angegeben hat. Das Gericht verfügte, dass diese Information auf der Vorderseite angegeben werden muss. So verfährt jetzt EDEKA mit seinen Eigenprodukten.
In meiner heimischen Kaufhalle hängen sie seit Jahren nebeneinander: Norwegischer Lachs und Lachsforelle in einer gleich aussehenden 100-Gramm-Verpackung, aktuell für 2,49 Euro.
Aber diesmal war etwas anders: In der Lachs-Verpackung waren nur noch 90 Gramm.
Die Reduzierung war auf der Vorderseite angegeben.
Allerdings scheinen die Verantwortlichen eine Art schlechtes Restgewissen gehabt zu haben, denn sie liefern folgende Begründung: „Kleiner Kauf. Kleine Menge. Weniger Food Waste!“ Wieso da „Kleiner Kauf“ steht, erschließt sich mir nicht. Die Packung hat die übliche Größe beibehalten, beinhaltet nur 10 g weniger Lachs zum selben Preis. „Kleine Menge“ ist klar, aber es folgt der Hammer: „Weniger Food Waste“. Ins Englische wurde anscheinend gewechselt, weil „Weniger Abfall“ zu durchschaubar gewesen wäre.
Hundert Gramm Lachs entsprechen dem, was ein Erwachsener gut verspeisen kann, ohne viel übrig zu lassen. Mein vierjähriger Enkel schafft das, wenn er großen Appetit hat, auch. Die Auskunft ist mit einem Sternchen versehen. Auf der Rückseite wird erklärt, dass 90 g die empfohlene Tagesmenge für einen Erwachsenen sind. Auf der Lachsforellenpackung sind es immer noch die alten 100 Gramm.
Mehr Abfall wird übrigens produziert, wenn man Produkte in zu großen Verpackungen verkauft. Die Aufschrift ist also eher eine Irreführung der Käufer als eine sachliche Information. Die Käufer bekommen weniger für ihr Geld und sollen sich ein schlechtes Gewissen einreden lassen, weil sie bisher 100 Gramm Lachs konsumiert haben.
Eine Mogelpackung wie bei Milka ist es nicht, „Verdummungspackung“ wäre das zutreffendere Wort. (vera-lengsfeld.de)
Der Schamane vom Heuberg auf der Südseite des Lebens
Der Heuberg-Schamane Kjartan – im echten Leben als „Wurzel-Sepp“ bekannt – stand am Rande des Southside-Festivals (das von den Einheimischen liebevoll Youside genannt wurde) in Neuhausen ob Eck. Statt wie sonst die Ruhe der Wacholderheiden zu genießen, hatte er eine ganz besondere Mission: Das energetische Gleichgewicht zwischen Rock ’n’ Roll und Naturgeistern wiederherzustellen.
Schon am Einlass zog er alle Blicke auf sich. Zwischen bunt glitzernden Ravern, Metalheads in Kutten und Festivalgängern in Bananenkostümen wirkte er mit seinem traditionellen Hirschleder-Gewand, dem Wanderstab und einer Kette aus getrockneten Ebereschen-Beeren fast schon wieder modern. Die Security-Mitarbeiter untersuchten seine Trommel gründlich auf verbotene Substanzen, fanden aber nur getrockneten Beifuss und ein Glas Heumilch-Salbe. „Gegen den Bass-Kater, Jungs“, raunte der Schamane ihnen zu und schritt erhobenen Hauptes auf das Gelände.
Sein Abenteuer begann auf dem Zeltplatz. Eine Gruppe junger Leute aus Tuttlingen versuchte verzweifelt, einen Einweggrill mit feuchter Kohle zu entzünden. Der Hunger war groß, die Verzweiflung nah. Der Schamane trat schweigend herbei. Er schloss die Augen, spürte den rauen Heuberg-Wind, der über die Startbahn des alten Flugplatzes fegte, und murmelte einen alten Wettersegen. Dann pustete er dreimal sanft in die Glut. Wie durch ein Wunder schossen Flammen empor. Die Camper jubelten, tauften ihn spontan den „Grill-Gott vom Southside“ und boten ihm ein lauwarmes Dosenbier an, das er dankend gegen ein Stück seines selbstgebackenen Dinkelbrots tauschte.
Als der Abend hereinbrach, zog es den Schamanen vor die gewaltige Hauptbühne. Die Bässe dröhnten so tief, dass die Erde vibrierte. Für den Schamanen war das kein Lärm – es war der Herzschlag der Erde, verstärkt durch zehntausend Watt. Er schloss die Augen und begann zu tanzen. Seine Bewegungen, eine Mischung aus traditionellem schamanischen Trancetanz und ekstatischem Hüpfen, steckten die Menschen um ihn herum an. Es bildete sich ein Kreis. Die Festivalbesucher dachten, es sei eine neue Art von Moshpit, doch für den Schamanen war es ein ritueller Kreistanz zur Erdung der tanzenden Menge.
Plötzlich verdunkelte sich der Himmel über Neuhausen. Ein typisch heftiges Sommergewitter zog auf, Sturmböen peitschten über das Gelände. Panik drohte auszubrechen, als die Musik stoppte. Jetzt schlug die Stunde des Schamanen. Er kletterte auf einen leeren Getränkekasten, hob seine Trommel und begann, gegen den Donner anzuspielen. Sein Rhythmus war fest, beruhigend und im Takt des Donners. Die Menschen um ihn herum hielten inne, fasziniert von der furchtlosen Gestalt. Er rief die Geister des Heubergs an, den Sturm friedlich vorbeizuziehen zu lassen. Und tatsächlich: Das Unwetter streifte den Flugplatz nur, der schwere Kern zog weiter Richtung Donautal.
Als der Regen aufhörte und der Sternenhimmel über dem Festivalgelände aufklarte, war der Schamane vom Heuberg längst eine Legende. Er hatte den Frieden bewahrt, die Geister beschwichtigt und den Menschen gezeigt, dass die stärkste Magie manchmal in den eigenen Wurzeln liegt. Mit einem Lächeln im Gesicht und einer Packung Glitzer im Bart machte er sich im Morgengrauen auf den Heimweg Richtung Heuberg – die Trommel fest im Griff und den Rhythmus von tausenden glücklichen Menschen im Herzen.
Ein Jahr Friedrich Merz: Ist links wirklich vorbei? Die umfangreich überarbeitete Neuausgabe des SPIEGEL-Bestsellers über die politischen Mythen, die unser Land lähmen
Ein Jahr nach der Bundestagswahl und dem Sieg von CDU/CSU heißt es immer noch: »Wer an den Sozialstaat geht, gefährdet die Demokratie.« »Deutschland ist ein Einwanderungsland.« »Rentner sind arm.« »Das Asylrecht schützt die Schwachen.« »Deutschland tut viel zu wenig für den Klimaschutz.«
Sätze wie diese, linke Glaubenssätze, führen die deutsche Politik seit langem in die Irre. Selbst unter dem konservativen Kanzler Friedrich Merz hat sich daran kaum etwas geändert. Doch kein einziger dieser Sätze stimmt.
Ein Jahr nach der Bundestagswahl beherrschen die meisten dieser falschen Wahrheiten auch weiterhin die Debatten und führen an den Lösungen für die Probleme des Landes vorbei. Erfolge von Populisten aller Couleur, besonders der AfD, werden im Superwahljahr 2026 die Quittung sein.
Nikolaus Blome deckt die selbstverliebten Mythen linker Politik auf, widerlegt sie mit überraschenden Fakten – und zeigt in einer umfassend aktualisierten Ausgabe, wie sie trotzdem den Kurs des neuen Kanzlers bestimmen – und welchen Preis das hat. (Amazon)
(tutut) - Sind freie Mitarbeiter von Lokalzeitungen die Stimmungsmacher wie auf Verkaufsverastaltungen, sozusagen die Pausenclows statt Nachrichten, wenn auch das kleinste Heckenfest zur einmaligen Riesenfete aufgeblasen wird? "Freie Mitarbeiter von Lokalzeitungen sind keine absichtlichen Stimmungsmacher oder Pausenclowns, sondern das Phänomen der übertriebenen Berichterstattung entsteht durch den wirtschaftlichen und strukturellen Druck im Lokaljournalismus". erklärt KI Jubel, Trubel, Heiterkeit. "Gründe für die aufgeblasene Berichterstattung - Abhängigkeit von Klicks: Reißerische Überschriften bringen online mehr Reichweite und Werbeeinnahmen. Nähe zu den Akteuren: Lokale Reporter kennen die Veranstalter persönlich und meiden harte Kritik. Geringe Bezahlung: Freie Mitarbeiter werden oft schlecht bezahlt und investieren wenig Zeit in kritische Recherche. Erwartungshaltung der Leser: Viele Abonnenten wünschen sich positive Nachrichten aus ihrer direkten Nachbarschaft. Fehlende Ressourcen: Den Redaktionen fehlt das Personal für tiefgründige, investigative Lokalberichte. Gefallensjournalismus: Vereine und Feuerwehren liefern fertige PR-Texte, die oft ungeprüft gedruckt werden. Die Rolle freier Mitarbeiter - Keine böse Absicht:Die Autoren wollen der Gemeinde oder dem Verein meistens nur etwas Gutes tun. Mangelnde Ausbildung: Viele 'Freie' sind engagierte Laien oder Nebenberufler ohne journalistisches Handwerk. Chronistenpflicht: Auch kleine Ereignisse wie Heckenfeste gehören zur Dokumentation des Dorflebens dazu". Das klingt dann vieleichtso: ""Event-Tag - Was tun, wenn es brennt? Hier üben die Besucher selbst - Feuerwehr-Alltag zum Anfassen: Ein Tag zwischen Löscheinsätzen, Fahrzeugen und Stadtmusik kommt richtig gut an. Bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel hat die Trossinger Feuerwehr am Sonntag zu ihrem Tag der offenen Tür eingeladen. Zahlreiche Besucher ließen sich von der Feuerwehr bewirten, bestaunten die ausgestellten Feuerwehrautos und genossen die Klänge der Trossinger Stadtmusik". Wenn ein Profi schreibt, klingt's dann wohl anders. Jüngst forderte sie der Wind in Seitingen-Oberflacht, nun das: "Entenrennen - Sprung ins Ungewisse: Wie ihre Idee ankommt, wissen die Veranstalter nicht - Am 5. Juli startet das erste Wurmlinger Entenrennen mit 600 Plastikenten, spannenden Preisen und einem Fest bei der Eltahalle. Am 5. Juli verwandelt sich der Faulenbach in eine Rennstrecke. Bis zu 600 Teilnehmer können an den Start gehen. Am Montag, 15. Juni, gehen die ersten
Rennlizenzen in den Verkauf. Spezielle Rennenten kämpfen um den Sieg - 'Das ist eine Philosophie für sich', sagt Lars Marek. Er ist Kommandant der Wurmlinger Feuerwehr und hat die besondere Rennidee mitentwickelt. Wenn am ersten Sonntag im Juli der Startschuss fällt, kämpfen nämlich spezielle Rennenten um den Sieg". KI hilf! "Eine Rennente ist eine speziell optimierte Badeente aus Kunststoff, die für die Teilnahme an sogenannten Entenrennen eingesetzt wird.Bei diesen Veranstaltungen schwimmen tausende dieser Enten auf einem Fließgewässer um die Wette.Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Quietscheente besitzt eine Rennente besondere Eigenschaften, um auf dem Wasser die Spur zu halten: Im Bauch oder an der Unterseite befindet sich ein kleines Gewicht. Es sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und macht die Ente kentersicher. Da die Öffnung an der Unterseite meist geschlossen oder durch das Gewicht versiegelt ist, quietscht eine Rennente in der Regel nicht. Das Design ist so aerodynamisch und flach gestaltet, dass die Ente eine stabile Wasserlage hat und in der Strömung nicht so leicht umkippt. Jede Ente besitzt eine aufgedruckte Nummer, die mit der Losnummer eines Teilnehmers übereinstimmt. Entenrennen werden meist von Service-Clubs (wie Lions oder Rotary) oder lokalen Vereinen organisiert. Der Sinn dahinter ist fast immer ein guter Zweck: Teilnehmer 'adoptieren' eine Ente durch den Kauf eines Loses. Alle Enten werden gleichzeitig ins Wasser gelassen (z.B. von einer Brücke aus einem großen Container). Die Besitzer der Enten, die zuerst das Ziel erreichen, gewinnen Sach- oder Geldpreise. Die gesamten Einnahmen fließen nach Abzug der Kosten in soziale oder regionale Projekte. (Hinweis: Manchmal wird der Begriff umgangssprachlich oder scherzhaft auch für Laufenten verwendet, die aufgrund ihres aufrechten Gangs sehr schnell zu Fuß unterwegs sind, im eigentlichen Sprachgebrauch meint man damit aber die Plastik-Badeente". Und was ist mit den Zeitungsenten? "Klimakrise bedroht fast jedes Kind".
Warmfront bringt Hitzewelle Hitze mit bis zu 35 Grad: Rekordverdächtige Temperaturen erwartet Lüften, solange es geht: In Baden-Württemberg rollt eine Hitzewelle an. Wo jetzt schon 31 Grad drin sind - und warum es in den kommenden Tagen noch wärmer werden dürfte..
(swr.de. Dafür plagen sich andere noch südlicher.)
Weiterer Rückgang zum Vorjahr Immer weniger neue Wohnungen in Baden-Württemberg In Baden-Württemberg sind vergangenes Jahr knapp 25.000 neue Wohnungen gebaut worden. Dies ist ein enormer Rückgang vor allem bei sozialen Mietwohnungen, so der Branchenverband..
(swr.de. Wozu sind Höhlen da?)
Rettungshubschrauber landet in der Innenstadt Wasserkocher explodiert: 86-Jährige lebensgefährlich verletzt Ein Rettungshubschrauber ist am Montagabend mitten im Heilbronner Stadtgebiet gelandet. In einer Wohnung war ein Wasserkocher explodiert, eine Frau wurde lebensgefährlich verletzt..
(swr.de. Mit Waffenschein?)
"Feige, hinterhältig und fahrlässig” Haltung zu teuer? Immer mehr Haustiere werden vor Tierheimen ausgesetzt Tierheime in der Region sind voll - zuletzt wurden immer mehr Tiere einfach ausgesetzt. Etwa eine Katzenfamilie und eine Hündin mit acht Welpen. Tierschützer sind sauer. .
(swr.de. Menschlich.)
Familienunternehmen aus Oberschwaben Schussenrieder Traditionsbrauerei Ott ist insolvent Die Schussenrieder Brauerei Ott ist insolvent. Einen entsprechenden Antrag hat das traditionsreiche Familienunternehmen beim Amtsgericht Ravensburg gestellt..
(swr.de. Wann macht der Moslem in der Villa Reitzenstein Rothaus zu?)
Junger Kapitän auf dem See unterwegs Wie ein 22-Jähriger 700 Tonnen schwere Fähren über den Bodensee steuert Felix Kretzschmar ist erst 22 Jahre alt, steuert aber regelmäßig die Autofähren zwischen Meersburg und Konstanz. Dann trägt er die Verantwortung für bis zu 700 Passagiere..
(swr.de. Wie viele Tonnen leert die Müllabfuhr?)
Menschlicher Kontakt gewünscht Unbeliebte SB-Kassen: Freiburger Supermarkt führt wieder bediente Kasse ein Viele Kundinnen und Kunden wollen beim Einkauf mehr als nur Scanner und Bildschirm. In Freiburg hat ein Supermarkt nach Beschwerden reagiert und eine bediente Kasse zurückgebracht..
(swt.de. Es irrt der Mensch, wenn er sich entmenschlicht.)
============= NACHLESE Bildungsbericht 2026 Die alte Leier über das „ungerechte“ Bildungswesen Von Josef Kraus Bei der Vorstellung des Bildungsberichts 2026 wird die Chancenungleichheit nach sozialer Herkunft bemängelt. Karin Prien spricht von „Bildungsschere“, die sich bis zur Einschulung öffne. Doch an mangelnden Chancen liegt es nicht..
(Tichys Einblick. Musste Prien geb.Kraus unbedingt Juristin werden? Bildung ist Ländersache, sie überflüssig.) ==============
Mit dem Elan der Behäbigkeit Von RAINER K. KÄMPF Was lange währt, währt gut, redet man sich zuweilen die Lage schön, wenn irgendwo etwas klemmt. Man klammert sich an die Hoffnung, die Zeit möge doch vielleicht irgendwas richten. Zeit an sich kommt unweigerlich, der gute Rat bleibt auf der Strecke und das Einzige, was wirklich spürbar währt, ist der bisher bewährte Kurs gen Süden. Die Deutschen, derzeit geduldig, behäbig und überaus bescheiden, was ihre Hoffnungen betrifft, oder das, was davon übrig blieb, werden jetzt von oben im Phlegmatismus bestärkt. Sozusagen die Spezialausgabe schwarz-roter Regierungsdoktrin. Im Irrglauben, daß weniger mehr wäre, fordert Merz mit seinem Kabinett Geduld ein. Das könne alles nicht so schnell gehen. Mit dem Aufschwung, an den er scheinbar unbeirrt glaubt, und überhaupt. Jetzt steht erstmal die Sommerpause an, wohlverdient selbstredend. Die Rheinische Post ergeht sich in Mitleid und konstatiert, daß noch niemals eine Bundesregierung in so kurzer Zeit so viel in Angriff genommen hätte. Da ist es nur natürlich und folgerichtig, vorläufig den Schongang einzulegen. Nicht daß sich jemand übernimmt. Das wäre schade. Während also an allen Ecken und Enden des Landes der Kittel brennt, gehen die Verantwortlichen in die Sommerpause. Abtauchen, Flucht oder Schadensvermeidung? Immerhin, wer weg ist, kann kein weiteres Unheil anrichten. Der arg strapazierte Bürger reibt sich verwundert die Augen ob der zur Schau gestellten laxen Arbeitsmoral und stellt sich die Frage, ab welcher Stufe der Hierarchie Versagen zum karrierefördernden Kriterium avancierte. (pi-news.net)
************ DAS WORT DES TAGES Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist.
(Johann Wolfgang Goethe) *************
Causa Schönbohm Gewaltige gerichtliche Klatsche für das ZDF und Böhmermann
Von Josef Kraus Das Oberlandesgericht München verkündet: Das Böhmermannsche „ZDF Magazin Royal“ vom 7. Oktober 2022 hat falsche Tatsachen behauptet. Das OLG folgte damit der Entscheidung des Landgerichts München vom 19. Dezember 2024, das dem ZDF die Verbreitung von vier konkreten Behauptungen untersagt hatte. Das Renommee des „Zweiten“ ist irreparabel beschädigt..
(Tichys Einblick. Wer kriegt das denn mit? In vier Jahren sind in Deutschland 4,38 Millionen Menschen gestorben.)
Thomas de Maizière bei Markus Lanz Wie die Eliten das Volk verachten: Bevölkerung, willst du ewig meckern? Die Bevölkerung müsse endlich bereit sein, Opfer zu bringen, so der ehemalige Innenminister. Für wen? Für Leute wie Merkel, de Maizière, Habeck, Baerbock, Klingbeil, Bas, Merz? Nicht im Entferntesten geht ihm auf, dass diese Politiker jegliche Autorität verspielt haben, so etwas zu verlangen... Nicht im Entferntesten geht ihm auf, dass diese Politiker jegliche Autorität verspielt haben, so etwas zu verlangen... Ohne eine Bundeskanzlerin Merkel, ohne einen Kanzleramtsminister und Bundesinnenminister Thomas de Maizière würde es Deutschland heute wesentlich besser gehen... VON Klaus-Rüdiger Mai
(Tichys Einblick. Marsch ins Körbchen. Das ist der, der mal gesagt hat: "Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern".)
Hugendubel und die Islamisten-Bücher Von Gastautor • Ekaterina Quehl / Österreichs Buchhändler Thalia verkauft Bücher für Dschihadisten. Doch auch Hugendubel bietet Werke bekannter Vordenker der Muslimbruderschaft sowie zahlreiche Islam-Literatur – von Kinderbüchern bis zu Ratgebern für frisch Konvertierte..
(achgut.com. Wer hat "Mein Kampf" gelesen?)
Dürfen Christen etwa öffentlich beten? Von Annette Heinisch • Für muslimische Gebetsräume wird gesorgt, aber öffentliches Beten von Christen gilt der besseren Gesellschaft als anstößig. ..Die Szene, in der drei Spieler der Mannschaft der wunderbaren Karibikinsel Curaçao mit zwei Fußballern der deutschen Mannschaft nach dem WM-Spiel einen Kreis bildeten und beteten, hat in Deutschland zu entgeisterten Reaktionen geführt...Unsere Vorfahren wussten nämlich noch, dass es gravierende Unterschiede zwischen Christentum und Islam gibt und dass die Vereinbarkeit eher nicht so gut funktioniert. Der Kampf gegen den kulturfremden Islam, der versuchte, Europa zu beherrschen, war also prägend. Wer das nicht weiß, sollte vielleicht besser nicht in die Politik gehen...
(achgut.com. Wann lernen -Kirchenbeamte wieder, was ihr Ding sein soll?)
DER PODCAST AM MORGEN Nächste schwere ZDF-Klatsche vor Gericht – TE-Wecker am 17. Juni 2026 Von Holger Douglas +++ ZDF-Klatsche: Oberlandesgericht bestätigt ZDF-Falschbehauptungen +++ Erst Schönbohm, dann Musk: Das ZDF gerät erneut unter Druck +++ Dobrindt verteidigt Abschiebungen: Deutschland ist in Unordnung +++ Existenzalarm in Wolfsburg: VW-Manager schlagen intern Alarm +++ ZVEI warnt: Europas Batterietraum hängt an China +++ 2.900 Arbeitsplätze betroffen: Baumarktkette Hellweg rutscht in die Insolvenz +++ Hightech-Standort unter Druck: Pharmakonzern Eli Lilly halbiert Pläne für Deutschland +++ Smartphone-Gold am Ende: Revolut zieht den Stecker +++ Öl für Teheran: Der Iran-Deal beginnt mit Sanktionserleichterungen +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Mit den Dritten beißt' sich's besser?)
Nach Falschbehauptungen JF-Exklusiv: ZDF unterschreibt Musks Unterlassungserklärung In einem TV-Beitrag über die Krawalle in Nordirland versteigt sich das ZDF zur Aussage, der Unternehmer Elon Musk habe zu Menschenjagd und Bürgerkrieg aufgerufen. Das will sich der reichste Mann der Welt nicht gefallen lassen. Nun knickt das ZDF laut seinem Anwalt offenbar ein. Das ZDF hat dem Anwalt von Tech-Unternehmer Elon Musk zufolge angekündigt, eine Unterlassungserklärung zur Falschberichterstattung über den Billionär zu unterzeichnen. Der Jurist Joachim Steinhöfel bestätigte dies auf Anfrage der JUNGEN FREHEIT...
(Junge Freiheit. Nicht Mainzelmännchens Tag?)
Musk-Anwalt rechnet ab: „Werden alle ZDF-Beiträge prüfen“ – Joachim Steinhöfel im Interview Elon Musk hat juristische Schritte gegen das ZDF eingeleitet, nachdem der Sender in einem Beitrag behauptet hatte, er habe zur „Jagd auf Migranten“ aufgerufen. Der renommierte Medienrechtsanwalt Joachim Steinhöfel vertritt Elon Musk und spricht mit Max Mannhart über den brisanten Fall...
(apollo-news.net. Öffentlich und rechtlich?)
Insa-Umfrage AfD ist auch bei Frauen klar stärkste Kraft Männer und Frauen unterscheiden sich bei ihrem Gang zur Wahlurne nicht so stark: Selbst bei den Damen ist die AfD stärkste Kraft. Dafür weichen Ost- und Westdeutsche deutlich voneinander ab..
(Junge Freiheit. Erinnerungskultur und Wissen sind Macht.)
2.900 Mitarbeiter Dortmunder Baumarktkette Hellweg insolvent Die krisengeplagte Dortmunder Baumarktkette Hellweg ist insolvent. Bereits im vergangenen Jahr musste die Kette die Schließung von mehreren Filialen ankündigen..
(apollo-news.net. Bau ab.)
Böhmermann und das „COSMO“-Aus Was die Wut des Establishment-Hofnarren über den Zustand des ÖRR verrät Ja, schon klar, dass es keinen allzu großen Nachrichtenwert mehr besitzt, wenn sich Jan Böhmermann über Dinge echauffiert, die nicht in seine eher überschaubare Jan-Böhmermann-Vorstellungswelt passen. Aber dieser Vorgang ist dann doch schon bemerkenswert. „Die Öffentlich-Rechtlichen scheißen sich ein“, wütet der Hofnarr des Establishments, die Pläne, die da gemacht werden, seien „das Allerletzte, das Allerdümmste“. .
(welt.de. Narri! Narro! Nicht nur zur Fasnetszeit.)
Die neue Gewalt braucht entschiedene Gegner Zwanzig gegen zwei: ein Alarmschrei Die importierte Gewalt, ihre Ansteckungswirkung auf Einheimische und schon länger hier Lebende und die Wiederkehr politischer Gewalt aus den 1920eer und 1930er Jahre bilden eine explosive Mischung, die der Parteienstaat ignoriert. VON Fritz Goergen
(Tichys Einblick. Es würgt der Mensch solange er lebt.)
Folge 3 Wie in schlechten alten Zeiten: Der Bundes-Jogi macht die Merkel Gut, er hat uns zum Weltmeister gemacht. Aber danach kamen sieben verheerende Jahre. Nun, wo sich Deutschland langsam vom Löw-Schock erholt, spukt Jogi wie ein böser Merkel-Geist herum. Wo ist Antonio Rüdiger, wenn man ihn braucht?..Die Grünen belohnten ihn 2017 mit einem Mandat für die Bundesversammlung, in der er dann den von seiner Freundin Angela ausgesuchten Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten wählen durfte. Unvergessen seine Worte über den uncharismatischen Sprechautomaten im Reichstag: „Ich glaube, er steht für viele gute Werte, und ich glaube, er wird dieses Amt hervorragend bekleiden.“..
(Junge Freiheit. Löw? Jetzt haben sie doch den Streich.)
„Dementer linker Protestantismus“ Zu viel Luther für eine evangelische Hochschule Der evangelische Hochschulprofessor Ralf Frisch prangert den Linksdrall der Landeskirche an: Bei protestantischen Verlautbarungen habe er oft das Gefühl, diese stammten von SPD oder Grünen, klagt er. Nun bekommt Frisch Probleme mit dem eigenen Arbeitgeber..
(Junge Freiheit. Waren Kirchen schon mal unpolitisch? Mehrheit zählt.)
Wer die deutschen Steuern ins Ausland schleust, betrügt seine eigenen Wähler
Von PROF. EBERHARD HAMER
Die politische Stimmung in Deutschland ist für die Regierung dramatisch negativ, obwohl eine von der CDU geführte Volksfrontregierung alle linken Kräfte hinter sich schart, aber gegenüber der AfD wöchentlich an Zustimmung verliert. Kanzler Merz ist sogar unbeliebter als alle seine Vorgänger auf dem letzten Platz. Die Bürger verzeihen ihm nicht, dass er alle Wahlversprechen gebrochen und alle Reformzusagen nicht eingehalten hat.
Die Regierung betrügt aber mit ihrer Ausgabepolitik auch ihre eigenen Wähler, denn sie kippt die deutschen Steuern massiv ins Ausland, während sie im Inland die Infrastruktur, Schulen, Krankenhäuser und Straßen verrotten lässt und dem fleißigen Mittelstand immer höhere Abgaben zumutet.
1. Warum muss Deutschland Fahrradwege in Peru oder Feminismusprogramme in Asien und Afrika finanzieren oder die Anerkennung von Schwulen und Lesben mit deutschem Geld in den unterentwickelten Ländern fördern?
2. Und warum müssen grüne Projekte im Ausland wahllos finanziert werden, obwohl sie zumeist der Korruption dienen, weil ein Erfolg nicht kontrolliert wird?
3. Und warum müssen Maidan-Bewegungen in Südeuropa und Asien von Deutschland unter dem Vorwand von „Demokratieförderung“ finanziert werden?
Musk hat das ganze US-Entwicklungshilfeministerium geschlossen
Der Unternehmer Musk wurde von Trump ein halbes Jahr lang mit der Rationalisierung des Staates beauftragt und hat das ganze Entwicklungshilfeministerium geschlossen, weil es nur amerikanisches Geld ohne internen Nutzen ins Ausland pumpe. Warum zahlt unsere Regierung mehr als 30 Milliarden vom fleißigen Mittelstand mühsam erarbeitete Milliarden für uns nichts angehende, überflüssige und ideologische Projekte im Ausland?
Das wäre vielleicht noch zu vertreten, wenn wir Steuerüberschüsse hätten, nicht aber mehr, wenn wir im Inland dafür wichtigste Staatsausgaben der Daseinsvorsorge kürzen müssen. Wer üppig ins Ausland zahlt, aber dafür im Inland spart, betrügt seine eigenen Wähler. Das gilt auch für die Sozialsysteme.
Warum bekommt ein illegal eingereister Ausländer sofort Vollkasko-Versorgung mit sogar freier Gesundheitsversorgung und Rentenversicherungsansprüche vom ersten Tag an? Unsere Rentenkassen sind nicht zu voll, sondern defizitär. Der Staat muss schon 120 Milliarden Euro zuschießen, hätte also gar keinen Grund, zusätzliche Millionen von Fremden in diese Sozialversorgung einzuschließen, geschweige denn, ihnen Rentenzusagen zu machen.
Deutschland übernimmt Rentenversorgung aller Ukrainer
Und warum hat Deutschland die Rentenversorgung aller Ukrainer (25 Mrd. Euro) übernommen, als deren Rentenkasse pleite war? Hat jemand die deutschen Wähler gefragt, ob sie Rentenversicherungen im Ausland mit deutschem Geld ausgleichen wollen? Die Renten in Deutschland reichen nicht. Trotzdem werden Rentenzahlungen ins Ausland gekippt. Das gilt auch für die vielen politischen Fremdrenten, die frühere Regierungen ausländischen Bevölkerungsgruppen zugesagt haben (Israel, Türkei u.a.).
Unsere Gesundheitsversorgung ist längst defizitär. Krankenhäuser müssen schließen, die Versorgung der deutschen Zahler reduziert werden. Dennoch bietet die Regierung allen illegalen Einwanderern kostenlose Gesundheitsversorgung zum Privatpatienten-Standard, auch wenn Dauerkranke auch nur zu diesem Zwecke nach Deutschland einwandern. Und warum werden Millionen Ausländer von der deutschen Gesundheitsversorgung im Ausland bezahlt, die nie in die deutschen Krankenkassen einbezahlt haben?
Inzwischen wächst auch in den Altersheimen der Anteil von ausländischen Immigranten, welche ohne eigene Beiträge gezahlt zu haben ihr Alter auf Kosten deutscher Zahler (Pflegeversicherung) genießen wollen, obwohl unsere Pflegeversicherungen wegen wachsenden Defizits zusätzlich von den deutschen Steuerz ahlern finanziert werden muss.
Die Fürsorge für Fremde übersteigt hier die Sozialsolidarität für die eigenen Bürger und nutzt diese zur sozialpolitischen Umverteilung aus.
Für die Ukraine darf es üppig sein
Wir haben wiederum einen Politiker, der Deutschland zur stärksten Militärmacht Europas aufrüsten und in einen europäischen Krieg gegen Russland ziehen will. Dafür ist Geld genug da, hat er 500 Milliarden neue Schulden unter der Tarnbezeichnung „Sondervermögen“ von einer Volksfrontmehrheit der linken Parteien unter Führung der CDU beschließen lassen, finanziert damit vor allem die amerikanische Rüstungsindustrie, aber auch die amerikanischen Rüstungsfirmen in Europa (z. B. Rheinmetall) und stellt Deutschland durch Deindustrialisierung unserer Privatkonsum-Firmen auf Rüstungsproduktion um, weil Produktion aus Gewinnen leben muss, dies aber wegen der vom Staat verursachten Kostenerhöhungen (Energie, Arbeit, Importe u.a.) nicht mehr kann, die Rüstungsindustrie aber aus dem riesigen Schuldentopf bezahlt werden kann, als ob es keine Rückzahlungspflicht und keine Zinsen dafür gäbe.
(Der Unterzeichner hat allerdings schon einmal erlebt, wie die deutsche Rüstungswirtschaft mit ihrer verursachten Verschuldung und ihren gesamtwirtschaftlichen Konkursfolgen zusammengebrochen ist. Wenn zwei das gleiche tun, könnte es gleiche Folgen haben.)
Merz stellt allerdings nicht nur die deutsche Wirtschaft auf Kriegsproduktion um, sondern hat auch statt der USA die direkte Finanzierung des Ukraine-Krieges übernommen. Nach den USA und EU ist Deutschland nicht nur drittgrößter Zahler (64 Milliarden Euro) des direkten Krieges, sondern leistet auch den größten Finanzbeitrag aller Länder durch die indirekten Kosten wie z. B. höchste Flüchtlingsaufnahme, Reparatur von Energieanlagen n der Ukraine, Übernahme der Renten aller Ukrainer, Waffenproduktion in der Ukraine u.a. – aber nicht wie alle anderen Länder als Darlehen, sondern gleich als Geschenk für immer.
Für die Ukraine darf es üppig sein. Dafür wird im Inland gespart, die Steuern und Sozialbeiträge erhöht und die Infrastruktur unseres Landes verrotten gelassen.
80 Milliarden Euro des Bundeshaushalts ins Ausland
Nach Berechnung der AfD fließen etwa 80 Milliarden Euro des Bundeshaushalts ins Ausland oder an Ausländer. Würde man die überflüssigen Zahlungen wie die 26 Milliarden Bürgergeld, die 54 Milliarden unsinniger Klimaschutzausgaben, die 20 Milliarden Beitragszahlungen an die EU und andere internationale Organisationen sowie die elf Milliarden Kindergeld an Ausländer hinzunehmen, würden etwa ein Drittel des Bundeshaushaltes (134,5 Milliarden Euro) unserer Steuereinnahmen gespart und auf die notwendigen inländischen Investitionen für die eigenen Bürger umgelenkt werden können.
Wenn also unsere Regierung immer wieder behauptet, Geld für die notwendigen Aufgaben für die Bürger selbst sei nicht genug da, nicht genug für Straßen, Schulen, Denkmalschutz und nicht genug für Sozialsicherung, ist dies vorsätzlich falsch. Es wäre genug da, wenn man nicht das Geld mit beiden Händen ins Ausland und an Ausländer kippen würde.
Unsere Steuern und Sozialabgaben könnten gesenkt werden, die notwendigen Ausgaben des Staats für die Bevölkerung selbst aber erhöht werden, wenn das Geld im Land bliebe und nicht ins Ausland und an Ausländer verteilt würde.
Nicht die Einnahmen sind unser Problem, sondern die Ausgaben. Durch die üppigen Ausgaben an Fremde und für fremde Zwecke betrügt die Regierung die eigenen Wähler. Kein Wunder also, dass diese Regierung so unbeliebt und der Kanzler sogar unbeliebtester Politiker ist und die AfD immer weiter zunimmt. (pi-news.net)
Jede Gesellschaft gibt ihren Schrecken eine Rangordnung
Von Pierre Rehov
(Englischer Originaltext: The Hierarchy of Acceptable Victims - Übersetzung: Martin Christen)
Als George Floyd am 25. Mai 2020 in Minneapolis starb, erschütterte dies die westliche Welt. Innerhalb weniger Tage brannten europäische Hauptstädte, Unternehmen bekannten sich zu Sünden, die sie nicht einmal benennen konnten, Regierungen schrieben ihre Gesetze um und große Institutionen gingen vor einer Doktrin in die Knie, die ohne jede Debatte Einzug gehalten hatte.
Drei Worte – "Ich kann nicht atmen" – wurden zur Liturgie einer Ära, die endlich ihre Ursünde ausgemacht hatte: das Weißsein, die Polizeiarbeit, die ererbte Architektur des Westens. Man konnte jede aus Floyds Tod gezogene Schlussfolgerung akzeptieren oder ablehnen und musste dennoch die nackte Tatsache anerkennen, dass er zu einer weltweiten Ikone wurde, deren Name von Berlin bis Sydney an die Wände gesprüht wurde.
Fünf Jahre später sprach ein Teenager fast dieselben Worte, während er auf einer englischen Straße verblutete. Der Mord an Henry Nowak stützte nicht das herrschende Narrativ. Er widersprach ihm. Dieser Widerspruch erklärt, weit mehr als jedes Versagen der Polizeiarbeit, warum der eine Todesfall eine globale Bewegung herbeirief, während der andere rasch als Unannehmlichkeit zu den Akten gelegt wird.
Henry Nowak war 18 Jahre alt, Student im ersten Jahr der Buchhaltung an der Universität von Southampton und der Erste in seiner Familie, der es an eine Universität geschafft hatte. Freunde beschrieben einen jungen Mann, der den Raum erhellte, der in zwei Universitätsvereinen Fußball spielte und dessen Ankunft, so ein Mannschaftskamerad, gefeiert wurde, als hätte gerade jemand ein Tor geschossen. In der Nacht des 3. Dezember 2025, als Nowak im Vorort Portswood auf dem Heimweg war, versetzte ihm der 23-jährige Vickrum Digwa fünf Stiche mit einem traditionellen Sikh-Dolch. Ein Messerstich durchbohrte Nowaks Lunge und durchtrennte eine Hauptvene. Ein anderer traf ihn in die Rückseite seiner Beine, als er wegzurennen versuchte.
Als die Beamten eintrafen, behauptete Digwa, er sei das Opfer, er sei "rassistisch beschimpft worden" und habe sich verteidigen müssen. Die Polizei legte Nowak Handschellen an, während er im Sterben lag und verblutete. Aufnahmen der Bodycams, die am 1. Juni – dem Tag von Digwas Urteilsverkündung – veröffentlicht wurden, zeigen Nowak auf dem Boden liegend, wie er wiederholt sagt, er sei niedergestochen worden. Darauf erwiderte ein Polizist: "Das glaube ich nicht, Kumpel." Nowak sagte, er könne nicht atmen, und flehte um Hilfe. Er blieb in Handschellen und starb kurz darauf.
Der Rassismusvorwurf war eine reine Erfindung; Richter William Mousley stellte dies unmissverständlich klar. Die Beschuldigung stand im völligen Widerspruch zu allem, was über Nowak bekannt war. Das Gericht erfuhr, dass Digwa und sein Bruder, die sich auf Punjabi unterhielten, während die Beamten zuhörten, vereinbart hatten, eine Geschichte von "rassistischer Beschimpfung" und Selbstverteidigung zu erfinden. Digwa erhielt eine lebenslange Haftstrafe mit einer Mindestverbüßungszeit von 21 Jahren. Seine Mutter wurde wegen Beihilfe verurteilt.
Nowaks Vater, Mark, beschrieb die Behandlung seines Sohnes in jenen letzten Momenten als unmenschlich und entwürdigend. Anschließend sprach er aus, worauf keine offizielle Stellungnahme eine Antwort geben konnte: dass dem Mörder von der Polizei geglaubt worden war. Dieser einzige Satz enthält den ganzen Horror: Wie kommt es, dass ausgebildete Polizeibeamte, die über einem auf dem Bürgersteig verblutenden Jungen stehen, unfähig werden, zu sehen, was direkt vor ihnen liegt?
Das 20. Jahrhundert lieferte das Vokabular dazu. Hannah Arendt schenkte uns die Banalität des Bösen. Christopher Browning zeigte, wie die Reservepolizisten mittleren Alters des deutschen Polizeibataillons 101, Männer ohne besondere Überzeugung, durch Konformismus und die Angst, aus der Reihe ihrer Kameraden zu tanzen, zu Vollstreckern wurden. Unter anderem Sigmund Freud und Stanley Milgram haben festgestellt, wie bereitwillig sich ganz normale Menschen einer Autorität fügen, die sie von ihrer Verantwortung entbindet. Die Lehre daraus war nie, dass Monster unter uns wandeln. Sie lautete, dass der Instinkt, sich anzupassen, dazuzugehören und der Strafe zu entgehen, die jenen droht, die aus der Reihe tanzen, selbst das Zeugnis der eigenen Augen außer Kraft setzen kann.
Jede Gesellschaft gibt ihren Schrecken eine Rangordnung. Im heutigen Großbritannien steht der Vorwurf des Rassismus fast an der Spitze dieser Rangliste – ruinöser für eine Karriere als Inkompetenz, beängstigender für eine Institution als der Verlust eines Menschenlebens. Rassismus ist natürlich real und muss bekämpft werden, wo immer er auftritt. Wenn jedoch die Angst vor dem Wort "Rassist" so groß wird, dass sie den Blick auf einen sterbenden Mann auf dem Boden verdeckt, dann ist die Moral selbst ausgehöhlt worden. Es muss kein Befehl mehr erteilt werden; die Reaktion wird zum Reflex. Nach Jahren des Trainings und disziplinarischer Präzedenzfälle kann eine Karriere durch eine einzige Anschuldigung beendet werden. Es ist sicherer, an einem weißen Opfer zu zweifeln, als die Beschuldigung zu riskieren, die die eigene Existenz vernichten kann. In Southampton führte dieser Reflex genau zu dem Ergebnis, das man hätte vorhersagen können: Dem nicht-weißen Mörder wurde Glauben geschenkt, während der Verdacht auf die sterbende weiße Person fiel.
Dieses Versagen, sich an der faktenbasierten Realität zu orientieren, sollte jeden beunruhigen, dem eine freie Gesellschaft wichtig ist, weit mehr als jede Frage nach den privaten Überzeugungen der beteiligten Beamten. Die Gefahr besteht nicht darin, dass Polizisten geheime Vorurteile in die eine oder andere Richtung hegen. Sie besteht darin, dass eine ganze Kultur darauf abgerichtet wurde, jedes Ereignis durch einen ideologischen Filter zu jagen, bevor sie die Fakten konsultiert. So wird die Realität verhandelbar, und ein Junge kann flehen, dass er niedergestochen wurde, während die Männer, die zu seinem Schutz eingeschworen sind, auf der bloßen Basis des Wortes seines Angreifers beschließen, dass dem nicht so sei.
Der Kontrast zu Floyd ist der eigentliche Kern der Sache. Sein Tod fügte sich nahtlos in eine Geschichte ein, die sich die Kultur ohnehin schon erzählte, sodass er über alle Maßen aufgebauscht wurde. Der Mord an Nowak erzählt die "falsche" Geschichte. Er erzählt von einem weißen Opfer, einem nicht-weißen Angreifer, der den Vorwurf des Rassismus als Waffe einsetzte, und einer Polizei, die genau von jener Angst gelähmt war, die diese Anschuldigung ausnutzen sollte. Dem Ereignis wird daher nur ein Bruchteil der Aufmerksamkeit und ein Bruchteil der Empörung zuteil.
Eine Zivilisation, die ihr Mitgefühl inzwischen nach politischem Nutzen kalibriert und die Entscheidung darüber, wessen Leiden zählt, davon abhängig macht, ob es dem vorherrschenden Glaubensbekenntnis schmeichelt, hat bereits begonnen, von innen heraus zu verfaulen.
Die Reaktionen seither haben dies bestätigt. Der britische Premierminister Keir Starmer nannte das Videomaterial "erschütternd" und sagte, ihm sei "beim Zuschauen schlecht geworden". Die Polizei von Hampshire & Isle of Wight hat den Fall an die polizeiliche Aufsichtsbehörde übergeben, und hochrangige Beamte haben begonnen, eine Denkweise des Antirassismus zu überprüfen, die genauso rassistisch ist, nur umgekehrt. Es ist eine rassistische Denkweise, die sie anweist, nicht jeden gleich zu behandeln. Genau das Establishment, das diese rassistischen Denkweisen aufgebaut hat, gibt sich angesichts des Ergebnisses dennoch schockiert. Unterdessen wird der Ruf nach einer Überprüfung dieser Doktrin eines rassistischen Antirassismus eher als Provokation denn als berechtigte Frage behandelt.
Bei den Protesten auf den Straßen von Southampton verstand die Menge die Symmetrie noch vor den Kommentatoren und skandierte die drei Worte: "Ich kann nicht atmen." Einige unter ihnen mögen auf der Suche nach einem anderen Kampf gewesen sein. Die Familie selbst flehte darum, ihre Trauer nicht instrumentalisieren zu lassen. Ihre Ansichten tilgen jedoch nicht die Erkenntnis, dass der einzige Weg, Rassismus zu stoppen, darin besteht, Rassismus zu stoppen – aufzuhören, jeden und alles im Kontext von Rassismus zu betrachten.
Die Wissenschaftler, die nach 1945 die Konformität untersuchten, hinterließen eine Warnung: Die größte Bedrohung für die menschliche Vernunft ist nicht der offene Hass. Es ist das Verlangen, innerhalb der Linien der erlaubten Meinung zu bleiben, um sich den Preis zu ersparen, den das klare Sehen fordert.
Die letzten Minuten von Henry Nowak, festgehalten von der Kamera eines der Polizeibeamten, die versagt haben, sind der Beweis dafür, dass sich diese Warnung gerade bewahrheitet. Wenn sie ungehört verhallt, wird es mehr wie ihn geben – Menschen, die auf dem Boden flehen, während die Augen darüber sich weigern, hinzusehen.
(Pierre Rehov, der einen Abschluss in Rechtswissenschaften der Universität Paris-Assas besitzt, ist ein französischer Reporter, Romanautor und Dokumentarfilmer. Er ist der Autor von sechs Romanen, darunter der auf Deutsch erschienene Thriller "Weiße Zellen" (im Original "Cellules blanches" / engl. "Beyond Red Lines") sowie die Werke "Le Troisième Testament" ("Das dritte Testament") und "Eden rouge" ("Rotes Eden"). Sein jüngster Essay über die Folgen des Massakers vom 7. Oktober, "7 octobre – La riposte" ("7. Oktober – Die Antwort"), wurde in Frankreich zum Bestseller. Als Filmemacher hat er 17 Dokumentationen produziert und Regie geführt, von denen viele unter hohem Risiko in den Kriegsgebieten des Nahen Ostens gedreht wurden. Seine Arbeiten konzentrieren sich vor allem auf Terrorismus, Medienverzerrung und die Verfolgung von Christen. Seine neueste Dokumentation "Pogrom(s)" beleuchtet den Kontext des historischen Judenhasses innerhalb der muslimischen Zivilisation als treibende Kraft hinter dem Massaker vom 7. Oktober. Quelle: Gatestone Institute)
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