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Wenn man CO2 sparen will, dann darf nichts zu teuer sein

Von Gastautor Hans Hofmann-Reinecke

In Namibia läuft derzeit ein Projekt zur Herstellung von „Grünem Wasserstoff“ an, welches Wohlstand und wirtschaftliche Unabhängigkeit des Landes fördern soll. Doch das ist fraglich, denn das Vorhaben übersteigt hinsichtlich Finanzierung und technischer Durchführung die eigenen Kapazitäten des Landes um Größenordnungen. Es wäre nur mit massiver Unterstützung aus dem Ausland möglich, genauer gesagt aus Deutschland, welches auch Hauptkunde für das Produkt wäre, das auf dem freien Markt keine Chance hätte. Ist das nicht eine neue Form von deutschem Kolonialismus – ausgerechnet im ehemaligen „Südwest Afrika“?

Ein Geschäftsmann aus Bremen
Mein bevorstehender Besuch in Lüderitz veranlasst mich dazu, einen Blick auf das deutsch–namibische Wasserstoff Projekt zu werfen, dessen Startlöcher in besagter Kleinstadt im Süden des Landes derzeit gegraben werden.

Vorab jedoch ein paar Worte zu Namibia: Es ist zweieinhalbmal so groß wie Deutschland, mit nicht mehr Einwohnern als Hamburg. Ich habe das Land sowohl im Auto als auch auf eigenen Schwingen bereist. Mein Resümee: Es ist das Land der gigantischen Entfernungen. Von A nach B sind es immer mindestens 500, meist aber 1000 km. Es ist eine riesige Wüste, über die ein paar bewohnbare Flecken verteilt sind, an denen Städte entstanden. Es sind aber so wenige, dass es genügt, jeweils die erste Hälfte des Namens zu sagen, und jeder weiß was gemeint ist: „Swakop“, „Otji“ oder „Walvis“. Die unendlich lange Atlantikküste hat nur wenige Häfen und der Name „Skeleton Coast“ spielt auf die sterblichen Überreste von Besatzungen gestrandeter Schiffe an, die sich hier zwar an Land retten konnten, dann aber verdursteten statt zu ertrinken.

Im Mai 1883 nun kaufte der Geschäftsmann Adolf Lüderitz aus Bremen dem Häuptling Josef Frederiks II. von Bethanien einen Ankerplatz plus acht Kilometer Land im südlichen Abschnitt dieser Küste ab. Dort entstand dann die Stadt namens Lüderitzbucht, die nach Manier des Landes kurz Lüderitz genannt wird.

Wasserstoff – leicht und entflammbar
Es war ein guter Kauf, denn nicht nur wurden in der Gegend kostbare Diamanten gefunden, der Hafen war auch idealer Stützpunk für die Kolonisierung des Landes durch die kaiserlichen deutschen Truppen. Diamanten werden noch heute, anderthalb Jahrhunderte später geschürft; aber wie steht es mit der Eignung von Lüderitz als Anlaufpunkt für Kolonisatoren? Werden wir da vielleicht bald ein déjà vue erleben?

Im heldenhaften Kampf gegen CO2 will Deutschland jetzt die Wunderwaffe Wasserstoff einsetzen. Das ist ein chemisches Element, und als solches besteht es aus nur einer Sorte von Atomen. Die haben die Tendenz, sich unter einander paarweise zu binden, welches zu dem Kürzel H2 geführt hat, wobei die Ziffer für die Anzahl der beteiligten Atome steht und das „H“ für das lateinische Wort Hydrogenium.

Atome und Moleküle, so klein sie auch sein mögen, haben dennoch ein Gewicht, wobei H2 das leichteste von allen ist. Deswegen steigt ein mit H2 gefüllter Luftballon nach oben, so wie ein Stück Holz unter Wasser. Dieses Phänomen benutze man früher in Luftschiffen.

Der „Hindenburg“ wurde nun eine andere Eigenheit des Wasserstoffs zum Verhängnis, denn noch lieber als unter einander gehen die H Atome eine Verbindung mit Sauerstoff ein. Da genügt ein Funke, das H2 Molekül bricht auf und die jetzt freien H Atome werfen sich dem nächstbesten Sauerstoff Atom an den Hals, um mit ihm eine Ménage à trois zu bilden, nämlich das Hydrogenoxid – auch bekannt unter dem Namen Wasser. Bei dieser Reaktion wird Energie frei, etwa in Form von Flammen. In kontrollierter Form kann diese Energie sehr nützlich sein, und zwar nicht nur als Flamme, sondern auch in Form von Elektrizität. Und das allerbeste: es entsteht kein unerwünschtes CO2, so wie beim Verbrennen von Kohle oder Erdgas.

Her damit
Worauf warten wir noch? Warum haben wir nicht längst alles auf H2 umgestellt? Das hätte doch nur Vorteile – oder? Nun, da ist ein kleines Problem: es gibt keinen Wasserstoff auf unserem Planeten. Vielleicht gab es ihn einmal, aber seine Affinität zu Sauerstoff hat dazu geführt, dass er praktisch nur noch in Verbindung mit diesem, also in Form von Wasser vorliegt. Das H2O Molekül kann man zwar wieder in seine Bestandteile zerlegen, aber dazu braucht man mehr Energie, als man dann zurück bekommt. Das ist kein gutes Geschäft. Aber, wie lautet doch das Motto unserer Regierung: Wenn man CO2 sparen will, dann darf nichts zu teuer sein. Es geht ja um die Rettung der Welt.

H2 lässt sich herstellen, indem man Gleichstrom durch Wasser leitet. Letzteres wird dabei in seine Bestandteile gespalten und der Wasserstoff kann eingefangen werden. Natürlich muss der Strom bei diesem Prozess – genannt Elektrolyse – aus einem CO2 freien Kraftwerk kommen, sonst könnte man sich die Prozedur ja sparen. In Deutschland haben wir keinen Strom dafür übrig, wir müssen ja jetzt schon importieren. So entstand die Idee, in dünn besiedelten, aber windreichen Teilen der Erde Windgeneratoren zu installieren, um mit deren elektrischer Leistung per Elektrolyse H2 herzustellen. Einen griffigen Namen für das Produkt hat man schon: „grüner Wasserstoff“, denn weder bei seiner Herstellung noch bei seinem Verbrauch entsteht CO2.

Der grüne Wasserstoff „GH2“ muss jetzt allerdings noch nach Deutschland gebracht werden. Ein Transport im Zeppelin hat sich nicht bewährt, aber auch per Schiff in Gasflaschen wäre es zu ineffizient. Man macht statt dessen aus H2 und dem Stickstoff der Luft ein anderes Gas: Ammoniak. Das lässt sich verflüssigen und kann bei tiefer Temperatur per Tanker transportiert werden.

Am Ziel der Reise angekommen wird der Ammoniak wieder in seine Bestandteile zerlegt, der Wasserstoff wird in so genannten Brennstoffzellen zu Elektrizität verwandelt und die wird in unser Stromnetz eingespeist. Das ist eine weite Reise! Wie viel von dem ursprünglich aus Windkraft erzeugten Strom kommt dann letztlich bei uns an? Zwischen 10 und 20%. Und noch etwas: so richtig „grün“ ist die Sache jetzt nicht mehr, denn ein Tanker verbraucht von Lüderitz nach Bremerhaven gut und gerne seine 1000 Tonnen Schweröl und pustet ganz gewaltig CO2 in die Luft – aber das passiert ja außerhalb Deutschlands Grenzen.

Ein paar Zahlen
Sie haben es erraten, Namibia soll für die Sache herhalten. Man beginnt derzeit mit einem bescheidenen Pilotprojekt namens „HYPHEN Tsau Khaeb“, welches in der Gegend von Lüderitz angesiedelt ist. Hier sollen erst einmal 300.000 Tonnen H2 pro Jahr produziert werden. Ist das viel? Bei permanentem Betrieb wären das 34 Tonnen pro Stunde. Für eine Tonne H2 sind 48 Megawattstunden erforderlich, die Windgeneratoren müssten dann also 34 x 48 = 1632 Megawatt liefern.

Deutschlands 30.000 Windgeneratoren haben im Jahr 2023 pro Stück eine durchschnittliche Leistung von 0,433 MW erbracht. Für die erforderlichen 1632 MW bräuchte man dann 3769 Windgeneratoren diesen Typs bei „deutschem Wind“. Der mag in Namibia durchaus stärker sein, aber mit weniger als 1000 Generatoren käme man wohl auch hier nicht aus.

Aber außer Strom braucht man auch noch Wasser für die Elektrolyse. Bei diesem Durchsatz wären das 34 Tonnen x 10 = 340 Tonnen = 340.000 Liter pro Stunde; und zwar Süßwasser, kein Meerwasser.

Das Pilotprojekt ist derzeit in der Vorphase. Da werden, unter anderem, die Windgeschwindigkeiten an verschiedenen Standorten gemessen. Dafür hat die deutsche Regierung schon mal 40 Millionen spendiert. Das sind Peanuts im Vergleich zu den Kosten, die noch kommen werden. Und nicht nur für das Pilotprojekt. Das Land hat nämlich eine „Green Hydrogen Strategy“ verabschiedet, mit dem Ziel, bis 2050 in der Lage zu sein 12 Millionen Tonnen GH2 pro Jahr zu produzieren. Das wäre also das 40-Fache der Kapazität des Pilotprojekts.

Hochgerechnet käme man dann auf 40 x 1000 = 40.000 Generatoren, 10.000 mehr als in Deutschland derzeit stehen.

Grünes Petroleum
Auch wenn diese Zahlen grob geschätzt sein mögen, es wird sofort klar, dass weder die Finanzierung noch das Engineering des Vorhabens durch Namibia geleistet werden können. Namibia würde nur sein Land zur Verfügung stellen, das dann von ausländischen Unternehmen ausgebeutet wird. Aber das geschieht ja schon heute. De Beers gräbt im namibischen Boden nach Diamanten und die Guangdong Nuclear Power Group nach Uran. Soll das Land noch tiefer in die wirtschaftliche Abhängigkeit von anderen Nationen sinken? Und will Deutschland hier erneut als moderne Kolonialmacht aufs Spielfeld treten? Und das ausgerechnet vom Hafen Lüderitz ausgehend?

Es könnte allerdings auch ganz anders kommen. Deutschland könnte demnächst eine Regierung haben, die andere Ziele verfolgt als die Ampel. Und die würde vielleicht die Milliarden nicht mehr so freudig verschleudern. Das Pilotprojekt HYPHEN Tsau Khaeb würde dann in eine frühen Phase verenden und die ersten Installationen würden von Wind und Sand malerisch begraben, so wie die historischen Hütten der ersten Diamantensucher von damals.

Namibia könnte sich dann auf ein ganz anderes, ein wirklich nachhaltiges und krisenfestes Geschäftsfeld konzentrieren: auf die riesigen Erdölfelder, die gerade vor Lüderitz unter dem Meeresspiegel entdeckt wurden. Das Zeug kann man ja dann „Green Petrol“ taufen.

Dieser Artikel erscheint auch im Blog des Autors Think-Again. Der Bestseller Grün und Dumm, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich.
(vera-lengsfeld.de)

Medien-Kampagne gescheitert

Nach monatelanger Kampagne gegen den AfD-Außenpolitiker Petr Bystron inklusive 12(!) Hausdurchsuchungen kommt jetzt heraus: Selbst die Beamten des Deutschen Zolls hielten die Geldtransaktion, die in dem Verfahren als Beweis für die angebliche „Geldwäsche“ herhalten muss, für völlig normal und unauffällig. Nur der „Spiegel“ versucht, den Vorgang als „Behördenpanne“ umzudeuten.

Neue Erkenntnisse erhärten den Verdacht, dass ein alltäglicher Vorgang aus dem Jahr 2023 erst im Zuge der Kampagne gegen den 51-jährigen Bystron rückwirkend zum Beweis für angebliche Geldwäsche hochstilisiert wurde. Die „Financial Intelligence Unit“ des Zolls sah in der Transaktion ihrerzeit keinen Grund zur Beanstandung.

ZDF: „Eigentlich ein alltäglicher Vorgang“
Im März 2023 wechselte Bystron bei seiner Bankfiliale kleinere Scheine in größere. Es handelte sich um 30.000 Euro, einen Betrag, der den Einnahmen von zwei Wochen eines durchschnittlichen Schuhgeschäfts in München entspricht. „Eigentlich ein alltäglicher Vorgang“, wie selbst das ZDF zugeben muss. Solche Transaktionen kommen jeden Monat zigtausendfach allein in Bayern vor. Nur weil Bystrons Bankfiliale über keinen Kassenschalter mehr verfügte, führte eine Bankangestellte den Wechsel über den Bankautomaten aus. Da jede Einzahlung über 10.000 Euro automatisch als „auffällige Geldbewegung“ an die sogenannte „Financial Intelligence Unit“ (FIU) beim Zoll weitergegeben wird, wurde diese Transaktion vom Zoll geprüft. Ergebnis: Keine Beanstandung. Alles ok!

Ein Jahr lang geschah dann gar nichts. Nachdem der „Spiegel“ im April 2024 die Verdachtsberichterstattung gegen Bystron in Gang gesetzt hatte, wurde plötzlich auch der Geldwechselvorgang hervorgekramt. Erst jetzt „leitete die Geldwäsche-Einheit des Zolls den Hinweis auf die verdächtigen Zahlungen des AfD-Politikers (…) an die Generalstaatsanwaltschaft in München weiter“, schreibt das ZDF. Ein ziemlich eindeutiger Hinweis also, dass hier im Zuge einer politischen Kampagne Beweismittel zusammengeklaubt werden sollten. Es stellt sich eher die Frage, ob der Zoll dazu nicht von den Ermittlern oder anderen Stellen „gebeten“ wurde. Denn bis heute gibt es für die Anschuldigungen gegen Bystron trotz der vielen Hausdurchsuchungen nicht den kleinsten Beleg.

Spiegel-Hetze geht weiter
Frech: der „Spiegel“, der die ganze Kampagne gegen Bystron von Anfang an maßgeblich betrieben hat, versucht nun die Handhabung des Vorgangs beim Zoll zu skandalisieren und als „Behördenversagen“ umzudeuten. Dass der Zoll ordentlich geprüft hat und der Geldwechselvorgang nicht zu beanstanden war, darf für das Kampagnenblatt aus Hamburg offenbar nicht sein. Doch das ist mittlerweile selbst Bild, Stern, FAZ und anderen Medien, die bisher bereitwillig bei der Hetze gegen Bystron mitgemacht hatten, zu blöd. Keines der Medien sprang noch auf die Story an, nur die Online-Dienste der staatlich kontrollierten ARD und ZDF.

Beim „Spiegel“ will man die Entlastung für Bystron nicht hinnehmen und steigert sich in eine regelrechte Tirade gegen die Zollbehörde hinein. Die Vorwürfe sind absurd. Die Behörde gelte „seit Jahren als Sicherheitsrisiko“ und wird als „Schwachstelle der deutschen Sicherheitsarchitektur“ bezeichnet. Ein Sprecher des Zolls wollte sich dazu lieber nicht äußern.

Anklage fällt komplett auseinander
Mit diesen Erkenntnissen fällt auch der zweite Vorwurf gegen Bystron – die angebliche Geldwäsche – auseinander, nachdem der erste bereits ad absurdum geführt wurde. Die Staatsanwaltschaft München wollte dem Außenpolitiker „Bestechlichkeit im Amt“ vorwerfen. Die Behörde unterstellte ihm dabei, dass er ab einem „nicht genau bestimmbaren Zeitpunkt“ und „auf bislang unbekanntem Weg“, „möglicherweise in Prag“, von dem Betreiber der Internetseite „Voice of Europe“ Geld bekommen haben soll, um im Bundestag bei Themen, die Russland betreffen, exakt so abzustimmen, wie es ohnehin die AfD-Parteilinie seit Jahren ist – nämlich gegen den Krieg und weitere Waffenlieferungen in der Ukraine. Dabei bleibt das Geheimnis der Behörde, warum jemand einen Politiker „bestechen“ sollte, nur damit er das tut, was er ohne die Bestechung ohnehin getan hätte.

Die jüngsten Entwicklungen bestätigen die Recherchen des US-amerikanischen Investigativjournalisten Michael Schellenberger. Dieser fand heraus, dass es sich bei der Causa „Voice of Europe“ um eine gezielte Kampagne der NATO handelte, bei der Politiker in mehreren europäischen Ländern diskreditiert werden sollen, die gegen weitere Waffenlieferungen an die Ukraine auftreten. In Deutschland wurden die Vorwürfe im Wahlkampf von zahlreichen Medien ungeprüft übernommen und bereitwillig weiterverbreitet. Insbesondere die Mitarbeiter der staatlich kontrollierten Sender ARD und ZDF machten keinen Hehl daraus, das Wahlergebnis der AfD schmälern zu wollen. Georg Restle vom Monitor prahlte nach der Wahl sogar damit, mit Hilfe mehrerer Kampagnen (Remigration, pro-russische Netzwerke, China-Spionage) die AfD von 23 auf 16 Prozent gedrückt zu haben.
(pi-news.net)

(tutut) - Es ist ein Mythos, der selbst zu widerlegen war, dass am Schluss immer Deutschland siegt. Dann müssten andere ja gar nicht mehr Fußball spielen. Aber ums Geld  ging es lange nicht, im Gegenteil: "Bis zu den ersten Prämien war es ein weiter Weg", schreibt Christian Eichler im "Lexikon der Fußballmythen"  (2000), "Wer Fußball spielen wollte, mußte zuerst zahlen. Ende des 19. Jahrhunderts sah zum Beispiel das vereinsinterne Regelwerk von Victoria 89 Berlin eine Strafe von 25 Pfennig pro Spieler für jede verlorene Partie vor. 50 Pfennig kostete es, wenn einer vor dem Anpfiff oder in der Pause den Ball berührte. Für ein Schimpfwort auf dem Platz verhängte der Mannschaftsführer, genannt 'Spielkaiser', je nach Schwere eine Buße von n5 oder 10 Pfennig. Und auch der Schiedsrichter  war inkasso-befugt: Wer vom Platz flog, mußte, bei ihm eine Mark bezahlen. Selbst als um Meisterehren gespielt wurde, blieb für die Spieler nichts übrig. Die erste Titelrunde erbrachte 1903 Einnahmen von 1331 Mark bei Ausgaben von 2247 Mark. Noch 1954, als schon längst der offiziell verbotene Fußballprofi in Deutschland inoffiziell viel mehr kassierte als die vom DFB erlaubten 420 Mark im Monat, wurden die Belohnungen für die Weltmeister von Bern verschämt als

Sachleistungen verpackt: als Wurstpakete oder grüne Motorroller und rote Sturzhelme von den Goggomobil-Werken Dingolfing. Die Nachfolger waren nicht mehr so verschämt - vor dem zweiten deutschen WM-Titel 1974 verhandelten die Nationalspieler bis acht Tage vor dem Turnier, statt in Ruhe zu trainieren, lieber über ihre Entschädigung". Vor dem Kick das Geld, - bei einer Gehaltsverhandlung in Berlin gab es wohl auch einen der kuriosesten Dialoge der Bundesligageschichte. Nachdem man Horst Szymaniak eine Erhöhung des Salärs um ein Drittel in Aussicht gestellt hatte, soll dieser forsch geantwortet haben: "Ich will mindestens ein Viertel!" -,  sonst würden alle mit einem italienischen Trainer einstimmen: "Ich habe fertig".  Solche und ähnliche "Fußball-Sprüche" hat Eberhard Maier" ein einem Büchlein zusammengetragen. Wobei Rechnen und Geld manchmal auf verschiedenen Seiten des Spielfelds sich gegenüber stehen. Denn, so stellte einmal Spieler und Trainer Mario Basler fest: "Ein getroffener Hund  bellt immer, wenn man den Nagel auf den Kopf trifft". Das ist Deutsch. Aber was wollte Pierre

Littbarski vom 1. FC Köln sagen? "In der ersten Halbzeit haben wir ganz gut gespielt, in der zweiten fehlt uns die Kontuni ... äh, Kontuni ... ach scheiß Fremdwörter: Wir waren nicht beständig genug".  Da konnte Fritz Walter vom VfB Stuttgart gut mithalten: "Die Sanitäter haben mir sofort eine Invasion gelegt". Kollege Hans Krankl aus Österreich versuchte sich auch als Fremdsprachler: "Wir müssen gewinnen. Alles andere ist primär". Er füllt noch immer Expertenspalten, der Lothar Matthäus: "Wir sind eine gut intrigierte Truppe". Und  er fand neben dem Tor immer auch Abwege, es gibt nur einen Rudi Völler, damls  Sportdirektor bei Bayer Leverkusen über seinen damaligen Manager Rainer Calmund: "Ja gut, der arbeitet von morgens bis abends. Ja gut, so was nennt man im Volksmund, glaube ich, Alcoholic". Er und alle anderen  wollen wie Mario Basler "verbal nur ein paar Worte sagen". Denn auch ein Bundestrainer wie Berti Vogts weiß: "Der Spitzenreiter ist jederzeit in der Lage, den Tabellenführer zu schlagen". Wenn der Fußball wiehert, hält das kein Esel aus. Die vorwitzige humorfreie Ex-SED-Kaderfrau aus dem Mittelosten sollte sich das mit dem mutmaßlichen grünen Rassensport noch einmal gut überlegen, ob denn jemand aus der weiten Welt der Übervölker nach Deutschland invadiert, um dann mit dem Fuß zu lernen, was der Kopf vielleicht nicht aushält und  in der Schweiz  wegen eines Geschenkkorbs eine Weltmeisterschaft als Trostpreis für einen verlorenen Weltkrieg gewinnen wollte wie den Riesenteddy als Hauptpreis eines Sommerfestes. Da lacht sich der Ball rund oder schepp, wie der Profi sagt.

Second-Hand-Angebote in Lahr werden immer beliebter
(Lahrer Zeitung. Was sollen die Lohrer machen, wenn Originale fehlen?)

Kommentar
Klares Zeichen gegen rechts
Dass die Ortenauer Kreistagsfraktionen CDU, Freie Wähler, SPD, Grüne und FDP sich für die Landratswahl zu einer Koalition zusammenschließen, ist ein Zusammenrücken gegen die erstarkende AfD. .
(Badische Zeitung. Was versteht die BZ eigentlich in mutmaßlicher Linksradikalität unter Demokratie,  SED-Block? Aus Geschichte und zwei linken Diktaturen wohl nichts gelernt.)

Corona-Pandemie, Inflation und Co.
Clubsterben in BW: Gehen Studierende weniger feiern?
Erst Corona, dann die Inflation - die Clubszene in Baden-Württemberg hat es seit Jahren nicht leicht. Eine Theorie: Vor allem junge Menschen gehen seltener in Clubs. Die Krisen der vergangenen Jahre sind auch am baden-württembergischen Nachtleben nicht spurlos vorüber gegangen. Laut der nachtökonomischen Studie Stuttgart, die 2023 veröffentlicht wurde, sehen 50 Prozent der Stuttgarter Bars und Clubs ihre Existenz bedroht...
(swr.de. Die Krisen haben alle auch Namen. Der Oberahnungslose des Clubs heißt Olaf.)

"Weder links, noch rechts", in Frankreich geht's weiter um alles. Wo ist BW, unser Land, in THE ÄLÄND geblieben?

Nach Verlusten bei Europawahl
Linke in Baden-Württemberg: Wahlergebnis "eine Demütigung und inakzeptabel"
(swr.de. Salonkommunisten chancenlos gegen Maos Kulturrevolution.)

Tödliche Tierseuche
Afrikanische Schweinepest nahe Baden-Württemberg entdeckt: Was jetzt zu tun ist
Die Afrikanische Schweinepest ist 2022 zum bisher ersten Mal in Baden-Württemberg ausgebrochen. Danach wurde der Umgang mit der Tierseuche geprobt. Das könnte jetzt hilfreich sein..
(swr.de. Von Jenseits?)

Selbstversuch im Hauptbahnhof
10 Euro pro Wundertüte: Neuer Automat in Freiburg verkauft Retourenpakete
An einem neuen Automaten im Freiburger Hauptbahnhof gibt es weder Tickets, Kaugummis noch Kaffee - stattdessen bekommt man hier Retouren-Pakete. Unser Reporter hat ihn getestet..
(swr.de. Wollte ihn niemand haben?)

Toter Mann aus Bodensee zwischen Lindau und Bregenz geborgen
(swr.de. Was für ein Riese!)

Konkurrenz aus Australien und Neuseeland
Schäfer aus Tübingen bekommt Merinowolle nicht los - er sucht Alternativen
Andreas Quint liebt seine Schafe. Momentan sind sie aber ein Minusgeschäft für ihn. Er bekommt seine Wolle nicht verkauft. Jetzt will er sie vielleicht als Dämmmaterial vermarkten..
(swr.de. Warum probiert's er nicht mit Kängurus?)

(Symbolbild)

Warum wir derzeit so viele Stechmücken haben
(swr.de. Vielleicht, weil wir so viele sind und immer mehr?)

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Schweiz : Deutschland = 1:1

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Bundeskanzler gibt zu:
Corona-Maßnahmen waren „drüber“
Ungewohnte Worte von Bundeskanzler Olaf Scholz (66, SPD). Im ARD-„Sommerinterview“ kritisierte er die Corona-Politik! Scholz: „Es hat ein paar Entscheidungen gegeben, die drüber waren.“ Der Kanzler nennt Beispiele: „Also, warum man zu bestimmten Zeiten nicht draußen spazieren gehen konnte, wenn man eine Maske trug und niemandem begegnete im Wald, das hab’ ich nicht verstanden und das, glaube ich, hätte nicht sein müssen.“ Es gebe „mittlerweile zurecht Gerichtsurteile“, „die zum Beispiel bestimmte Ausgangssperren ab einer bestimmten Uhrzeit kritisiert haben“. Klartext: Solche Freiheitseinschränkungen für die Deutschen waren aus Sicht des Kanzlers überzogen und unnötig!...
(bild.de. Abgesehen davon, dass er mehrmals drüben war und weiß, wie DDR geht, sollten alle, die für totalitäre Willkür waren, vor Gericht stehen, von Bürgermeistern und Landräten bis zur Regierung, anstatt sie weiterhin als Volksvertreter zu mästen.)

TE-Exklusiv
Nach Druck aus Polen: Fünfköpfige afghanische Familie nach Zurückweisung offenbar wieder in Deutschland
Eine fünfköpfige afghanische Familie mit polnischem Asylstatus, die illegal nach Brandenburg einreiste, ist wieder in Deutschland. Laut einer anonymen Quelle aus der Bundespolizei wurde die Familie nach Protesten der Polen nach Karlsruhe gebracht. Ein weiterer Dammbruch bei den illegalen Einreisen könnte bevorstehen.
VON Matthias Nikolaidis
(Tichys Einblick. Regieren Polen gegen Deutschlands Gesetze? Ampel vor Gericht! Raus aus der EUdSSR.)

Jobversprechen von Politikern
Großbaustelle Arbeitsplatz
Wird jetzt wieder in die Hände gespuckt? Kaum eine Wahlkampfrede kommt heutzutage ohne das Versprechen aus, den Arbeitsplatzstandort Deutschland auf Zack zu bringen. Daß das alles ziemlich gefährliche Dampfplauderei ist, zeigt Olivier Kessler in seinem Essay.
(Junge Freiheit. Viele Löcher sind im Eimer.)

Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 25 – Biologische Männer und Eigentore
Von Stephan Paetow
Während die meisten der 24 Mannschaften noch um den Einzug ins EM-Achtelfinale kämpfen, schießen sich unsere Politicos mit großem Engagement selbst ins Aus. Fußball ist für unsere Agitatoren in erster Linie ein politisches Spiel. Der Staatsfunk (ZDF) schrieb gleich mal die Nationalhymne um in „Einigkeit und Recht und vor allem Vielfalt“, während der WDR beklagte, dass es keine bekennenden Homosexuellen auf dem Rasen gebe. Kein Wunder, dass selbst Christian Lindner von der Lindnerpartei inzwischen findet: „Wenn ich morgens in die Medien schaue, dann sehe ich gelegentlich eine alternative Realität.“..
(Tichys Einblick. Immer auf dem Kick.)

Entscheidung des OLG Köln:
Spahns Maskendeals könnten den Steuerzahler 2,3 Milliarden Euro kosten
Von Redaktion
In seiner Zeit als Gesundheitsminister hatte Jens Spahn zu Beginn der Corona-Krise zahlreiche Masken bestellt – ohne sie zu bezahlen. Ein Gerichtsentscheid könnte dazu führen, dass Lieferfirmen Beträge in Milliardenhöhe einklagen...
(Tichys Einblick. So viel Geld kriegt er von seinen Talkshows nicht an Spesen zusammen.)

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NACHLESE
Zeitgeistwende in der Pannenrepublik
Deutschland, krankes Vaterland: Da ist etwas anders geworden
Etwas ist faul im Staate Deutschland: Die Bundesrepublik krankt an zahlreichen Mißständen, das Gesellschaftsklima wandelt sich im Eiltempo. Heerscharen von Soziologen und anderen Quacksalbern sollten umschulen. Eine Bestandsaufnahme von Ulrich Clauß..
(Junge Freiheit. Die Faulen sollten vor dem Umschulen erst einschulen.)
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Das EU-Debakel der AfD-Führung
Von WOLFGANG HÜBNER
Maximilian Krah, man muss ihn nicht lieben, hat mit seiner Einschätzung der Verhältnisse im Scheinparlament der EU richtig gelegen. Denn die nun von der AfD angestrebte Gründung einer Fraktion „Die Souveränisten“ ist genau die Entwicklung, die nach dem von Marine Le Pen betriebenen Rauswurf der AfD aus der ID-Fraktion als einzige Möglichkeit geblieben ist, die nächsten fünf Jahre nicht fraktionslos verbringen zu müssen. Damit ist die schäbige und selbstschädigende Parteiintrige von Alice Weidel und anderen gegen Krah krachend gescheitert. Krahs Wiederaufnahme in die Fraktion und Mitgliedschaft bei den „Souveränisten“ ist deshalb notwendig, wenn die deutschen AfD-Wähler aus innerparteilichen Gründen nicht völlig ignoriert werden sollen. Das mag für die Hauptprotagonisten der Kaltstellung des EU-Spitzenkandidaten nicht leicht sein, doch die trübe Suppe haben sie sich selbst eingebrockt. Und selbstverständlich muss das Führungsdebakel auch ein Thema beim bevorstehenden Parteitag am 29./30. Juni in Essen sein. Krah hat bekanntlich die AfD als „spannendste Rechtspartei“ in der EU bezeichnet. Dieses Prädikat sollte in Essen bestätigt werden. Es ist für Millionen AfD-Wähler völlig bedeutungslos, ob eine Christine Anderson, ein René Aust oder ein sich offenbar maßlos selbst überschätzender Professor aus Nordrhein-Westfalen den eloquenten Helden der AfD wählenden Jugend leiden können oder nicht. Sie alle haben der politischen Sache zu dienen, die viele Deutsche zu ihrer Stimmabgabe für die AfD veranlasst haben. Und der fesche junge Höcke-Stellvertreter aus Thüringen, der noch am Wahlabend nur von einer „Beziehungspause“ zur Le Pen-Partei träumte, sollte den Anstand haben, nicht für den Fraktionsvorsitz bei den „Souveränisten“ zu kandidieren. Dafür lässt sich sicher ein Rumäne, Slowake oder Spanier finden. Um Krah muss man sich sowieso nicht sorgen: Der „bunte Hund“ der Partei hat viel zu hohen Unterhaltungswert, um fortan als graue Parlamentsmaus sein politisches Leben zu fristen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Es ist eine explosive Mischung von perfider Strategie und bodenloser Dummheit, die unseren eigenen Staat in die Katastrophe treibt, wenn nicht endlich radikal umgesteuert wird. Es ist geradezu grotesk, dass der einst aus einem in der Welt verachteten Trümmerhaufen entstandene gut funktionierende Staat Bundesrepublik Deutschland nun von seinen Regierungen, Verwaltungen und der Justiz wieder in diese "Ausgangsposition" manöveriert wird. Ich schäme mich für diese furchtbaren Leute, die aus den höchsten Positionen unseres Staates die einfachsten Probleme nicht in den Griff bekommen, aber dafür solche staatsgefährdenen kreieren, die einen normalen Bürger um Verstand und Existenz bringen. Faustdicke Lügen, Dummschwätzerei, falsche Beschuldigen, Nichtstun, idiotische Debatten und das Beauftragteunwesen sorgen dafür, dass hier bald überwacht von einem gigantischen öffentlichen Apparat, nichts mehr funktioniert.
(Leser-Kommentar, Neue Zürcher Zeitung)
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Zweiter Gründungstag des Radiosenders
Tausende feiern Kontrafunk-Jubiläum
Kontrafunk wird zwei Jahre alt. Zusammen mit Tausenden Gästen feiert der alternative Radiosender in Dresden. Das Korrektiv gegen die Mainstreammedien genießt großen Erfolg...
(Junge Freiheit. Mal reinhören in die Kontrafunk-Sonntagsrunde, da schnalt der ÖRR-Pflegedienst ab.)

Wirtschaftspolitik
Deutschland im freien Fall
Die Deindustrialisierung Deutschlands schreitet gnadenlos voran. Immer mehr Unternehmen verlassen die Bundesrepublik, oder müssen gänzlich schließen. Die Gründe dafür sind eindeutig...
(Junge Freiheit. Warum haben die Chinesen Habeck nach dessen Bewerbungsgespräch nicht behalten?)

Zwischen Derisking und Klima
Habeck in China: Kommt Klimaschutz durch Handelskonflikte unter die Räder?
(focus.de. Welches Klima hätte Herr Burda denn gerne in seinem Weinberg? Sollte er mal den Deutschen Wetterdienst fragen.)

Deutsch-Krise an Schulen
„Flüchtlingskinder kommen ohne hinreichende sprachliche Kompetenzen in Regelklassen“
Jeder fünfte Viertklässler in Deutschland erreicht nicht mehr die Mindeststandards beim Lesen. Bildungsexperte Olaf Köller sieht vor allem zwei Gruppen, die dringend in den Fokus müssten. Lösungen liegen für ihn auf der Hand: „Wir wissen, welche Programme wirken.“.
(welt.de. Das sind aber Kinder deutscher Realitätsflüchtlinge.)

EM und Euphorie
Polizei in NRW darf keine Wimpel und Fähnchen für Deutschland schwenken
Deutschland hat sich bereits für das Achtelfinale qualifiziert, die Euphorie steigt an. Die Polizei in Nordrhein-Westfalen darf trotzdem keine Sympathie per Schwarz-Rot-Gold-Wimpel oder Fahnen zeigen..
(welt.de. Wüste.)

Bauernkrieg 1524/25
„Das größte Naturereignis des deutschen Staates“
Im Juni 1524 gefiel es der Frau von Siegmund II., Graf von Lupfen, ihre Untertanen um die Burg Stühlingen im Badischen auf die Felder zu schicken, um Schneckenhäuser zu sammeln. Denn die hohe Dame hatte die Idee, ihr Garn darum zu wickeln. So zumindest berichten es mehrere Chronisten. Dennoch halten viele Historiker die Episode für eine bauernschlaue Erfindung. Denn weder wurden jemals Bauern zur Schneckenhaus-Suche gedungen, noch tat man das ausgerechnet zur Erntezeit, in der ja auch die Abgaben für die Herrschaften eingefahren wurden. Wahrscheinlich sollte die Geschichte nur die herrschaftliche Arroganz der Gräfin herausstellen, die zur Begründung der folgenden Rebellion dienen sollte. Denn am 23. Juni zogen die Bauern der Gegend vor die Stühlinger Residenz und ließen ihrer Wut über die Frondienste freien Lauf. Die beschränkte sich nicht nur auf lautstarke Rhetorik, sondern auf praktischen Widerstand. Am selben Tag wurde „ein Fähnlein aufgeworfen, man spielte also den kriegerischen Haufen, und wählte demonstrativ einen erfahrenen Landsknecht zum Hauptmann“, schreibt der Historiker Peter Blickle. Damit markierte der 23. Juni 1524 den Beginn einer Erhebung, die als Bauernkrieg in die Geschichte einging...
(welt.de. Wo sind die Schnecken jetzt, die vorwitzig aus ihren Häuschen krochen, um Widerstand auf Traktoren zu demonstrieren als Untertanen ihrer Obrigkeit?)

Hayek-Medaille verliehen Milei: „Der Staat ist keine Lösung, sondern das Problem“
Argentiniens Präsident Javier Milei wird mit der Hayek-Medaille für seine freiheitliche Regierungspolitik geehrt. Während vor dem Konferenzzentrum Linke demonstrieren, hält er einen Vortrag über seinen politischen und beruflichen Werdegang. Die JUNGE FREIHEIT berichtet aus Hamburg.
(Junge Freiheit. Immerhin ist Argentinien Fußballweltmeister.)
Besuch in Berlin
Deutsche Medien verachten Milei, weil sie den Staat lieben
Der Besuch von Argentiniens Präsident Milei in Berlin löst in der deutschen Medienlandschaft Schnappatmung aus. Dabei kann er mit seinem radikalen Reformkurs Erfolge verzeichnen und ist als Regierungschef viel beliebter als Olaf Scholz. Von weniger Staat kann man in Deutschland nur träumen. ..
(welt.de. Dann kregt er auch noch eine Medaille der Friedrich August v. Hayek-Gesellschaft, von der ein Lindner nur albträumen kann.)

Argentinischer Präsident
Proteste bei Deutschlandbesuch – Scholz mahnt bei Milei Sozialverträglichkeit von Reformen an
Nur 60 Minuten dauerte der Antrittsbesuch des argentinischen Präsidenten bei Scholz. Der ultraliberale Präsident will Argentinien mit einem radikalen Sparprogramm wieder auf Kurs bringen. Am Samstag und Sonntag kam es in Hamburg und Berlin zu Protesten gegen Milei. ..
(welt.de. Gegen eine kriegerische Millionen-Invasion protestieren sie nicht, aber gegen einen Fußballweltmeister. Das geht Scholz einen Scheißdreck an, soll er sich mal um Licht in seiner Ampel kümmern. Leser-Kommntar: "Jetzt hat er es ja endgültig versch... Chaos, Verbrechen, Sozialschmarotzer im eigenen Land und dann andere belehren wollen. Wird Zeit, dass jemand die Blase in Berlin zum Platzen bringt. Und trotz allem: 25 % wählen noch immer die Grünen und Sozen. PISA macht's wohl möglich".)

Peter Grimm
Kein Sommermärchen auf Gleis 1
2006 war Deutschland WM-Gastgeber. Es war das „Sommermärchen“ in einem Land, das gern zeigte, wie gut fast alles funktionierte. 2024 ist Deutschland EM-Gastgeber und zeigt, welchen Niedergang die Funktionstüchtigkeit des Landes inzwischen hinter sich hat. Aber im Weltrettungsanspruch sind wir noch Weltmeister...
(achgut.com. Die grüne Welt der Spießer rettet niemand mehr.)

Maßnahmenstaat
Faesers „Kampf gegen Rechts“: Ohne ein Gefühl der Fairneß
Die Bundesinnenministerin Faeser will Kritik an der politischen Klasse kriminalisieren, um dem eigenen Machtverlust zu entgehen. Freilich ist nur eine Richtung davon betroffen. Eine Einordnung von Thorsten Hinz.
(Junge Freiheit. Wo hat der Scholz die aufgetrieben?)

Aber ja – denn Zuversicht ist die Essenz des Lebens

Von MARTIN E. RENNER

Wenn der Präsident des Bundesverfassungsschutzes ein Kalifat als eine „denkbare Staatsform“ einstuft und gleichzeitig im Netz mithilfe von Fake Accounts nach Äußerungen zur verfassungsschutzrelevanten Delegitimierung demokratischer Institutionen sucht, dann hat die Frage in der Überschrift dieses Artikels absolut ihre Berechtigung.

Oder wenn Gruppenvergewaltiger mit Bewährungsstrafen auf freien Fuß gesetzt werden und eine junge Frau wegen eines „Hasspostings“ ein Wochenende in Arrest genommen wird. In diesem „Hassposting“ hatte sie gegenüber einem der überführten Vergewaltiger sehr deutlich ausgesprochen, was eine Mehrheit im Lande mit gleichen Wörtern denkt – wenn auch im Stillen.

Oder wenn die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages auf der Plattform „X“ ihren schlimmsten Ekel-Albtraum offenbart: Eine rein weiße Fußballnationalmannschaft. Immerhin sah sie sich veranlasst, ihr abgründig rassistisches Hassposting umgehend wieder zu löschen. Sie hatte offensichtlich nicht mit so vielen noch richtig Denkenden gerechnet.

Wir werden von einer garstigen „Anti-Elite“ regiert und geführt
Unser Land wird von einer „Anti-Elite“ regiert und geführt, die das scheinbar so vielfältig Fremde liebt – aber dafür umso mehr das Eigene hasst.

Und sie machen sich nicht einmal mehr die Mühe, ihren offenen Hass gegen das Eigene zu verdecken. Hingegen ihre Abscheu vor den eigenen Unzulänglichkeiten und ihren Unfähigkeiten wird sorgfältig und erfolgreich verborgen.

Im Gegenteil: Dies alles wird auf den vermeintlich minderbemittelten Bürger projiziert, dem man bislang nur noch nicht gut genug erklärt habe, wie er zu denken, zu handeln und zu leben habe.

Und der Bürger? Dieser lässt sich noch immer fast alles gefallen. Er ist noch immer viel zu gutgläubig. Oder, er fällt in stumme Schockstarre angesichts der täglichen Berichte über die neu auftretenden Messer-Artisten auf Deutschlands Straßen, in der Eisenbahn, an unseren Schulen, in den Fußgängerzonen und Kaufhäusern, in den öffentlichen Schwimmbädern und an den in früheren Zeiten so beliebten Badeseen. Einfach überall.

Schöne neue Welt? Leben wir im besten Deutschland aller Zeiten?
Wenn das einst Unvorstellbare zur regelmäßigen Alltagsnotiz und öffentlicher Berichterstattung wird, geht jeder Maßstab und jede Relation verloren. Umso mehr, als das öffentliche Feststellen und Aussprechen dieser alltäglichen Ungeheuerlichkeiten durch den „Normal-Bürger“ dann wiederum – unter Strafandrohung – zum Tabu erklärt wird.

Schöne, neue Welt? Nein!
Wer hätte in unserem ehedem schönen und sicheren Land jemals gedacht, dass eine Zugfahrt oder der Wochenend-Einkaufsbummel zu einem adrenalingeladenen Abenteuer werden würde.

Wer braucht noch Horror-Schocker in Kinos oder Videospielen, wenn der Kampf um das nackte Überleben schon hinter der nächsten Hausecke auf einen lauern könnte?

Sie laufen doch überall herum, diese erst rosaroten, dann immer blutroter werdenden Elefanten: Polizeibekannter „Einmann“, psychisch beeinträchtigt und zumeist mit gleichem Erscheinungsbild, das noch vor einer Generation eher die Ausnahme im bundesdeutschen Straßenbild war.

So wie auch der Tathergang einer sogenannten „Gruppenvergewaltigung“ so gut wie nicht existierte.

Und sie machen auch nicht Halt vor unseren Kindern. Immer mehr Videos zeigen uns die nackte Realität. Einer neuen Realität in die unsere Kinder und Enkel hineingezwungen und dann allein gelassen werden.

Eine Realität, in der andere Maßstäbe, andere Regeln, andere Gesetze und andere Normen herrschen. Da wird „das Zusammenleben eben nicht täglich ausgehandelt“ (ehemalige Flüchtlingsbeauftragte Aydan Özoguz), sondern es gilt das Faustrecht, das Recht des Stärkeren.

Das Recht der Gewaltbereiten. Das Recht der mehrheitlich Gewaltgewohnten und dergestalt sozialisierten Gewaltaffinen. Das (Un)Recht des immer gleichen Elefanten im öffentlichen Raum, den die Protagonisten der „polit-medial-ökonomischen Führungskaste“ einfach nicht sehen wollen.

Unser Deutschland braucht eine politische und ideologische Kehrtwende
Überall werden die althergebrachten und funktionierenden Maßstäbe, Selbstverständlichkeiten und Strukturen von der alles beherrschenden und durch Selbsthass geschädigten „Anti-Elite“ zerstört. Ein Selbsthass, der eigentlich nur Ausdruck ihres eigenen psychopathologisch verinnerlichten „Insuffizienzgefühls“ ist.

Es wird eklatant und permanent mit zweierlei Maß gemessen, dass man laut aufschreien möchte, ob dieser Unanständigkeit.

Wie erfrischend und unbeirrt hingegen die ungarischen Fußballfans, die frank und frei das vermeintliche Sylter Skandallied singen. Während der brave Bundesbürger auf allen verfügbaren Kanälen eingeschüchtert wird und – trotz deutlicher Gesetzeslage – mit Polizeibesuch zu rechnen hat, sofern er das falsche Lied nur abspielen sollte.

Dem jahrelangen staatlichen Aufruf zur Denunziation sei Dank. Ein weiteres Merkmal, eine weitere Brandwunde auf der Haut unserer Gesellschaft, die durch die unanständige „Anti-Elite“ uns Deutschen zugefügt wurde.

Entweder – Oder. Entweder das Eine oder das Andere. Etwas Drittes gibt es nicht
Trotz des Erfolgs der oppositionellen politischen Position bei der EU-Wahl. Dies reicht noch lange nicht.

Es ist die Aufgabe der inhaltlich und strukturell einzigen Opposition in unserem Land, den heutzutage absolut verstetigten „Entweder-Oder-Status“ zu thematisieren und den Bürgern nahezubringen.

Entweder man unterstützt irgendeine der Altparteien und hierzu gehören auch die Neugründungen, die letztlich auch nur die zeitgeistigen aktuellen politischen Positionierungen vertreten. Oder man wählt die einzige grundsätzlich antithetische – selbstverständlich verfassungstreue – Alternative.

Noch einmal: Entweder – Oder
Einen Schildbürgerstreich begeht, wer sich von den rotgrünen, öko-sozialistischen Klimanarren, Migrationsirren und Wirtschaftsdilettanten abwendet, um dann die heuchlerischen, etwas behäbigeren schwarzlackierten Klimairren, Migrationsnarren und Big-Business-Lobbyisten zu wählen.

Deutschland braucht kein schneller oder langsamer. Kein mehr oder weniger. Unser Deutschland braucht eine politische und ideologische Kehrtwende.

Eine Umkehr, eine wirkliche Metanoia. Wir brauchen eine grundlegende Veränderung des Denkens, eine echte „geistige Verschiebung“. Wir müssen unser Denken und Handeln – und damit unsere Art zu leben – verändern.

Wir müssen das wieder aufbauen und zurückgewinnen, was uns die kulturmarxistische und bolschewoke Transformation unserer deutschen und europäischen Gesellschaft und Gemeinschaft in den letzten Jahrzehnten in voller satanischer Absicht zerstört haben.

Wir müssen dringend zurück in die Zukunft.
(Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der Alternative für Deutschland und war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der AfD in Oberursel. Seine Kolumne erscheint alle zwei Wochen am Samstagabend auf PI-NEWS)
(pi-news.net)

Ganz nach heimischer Sitte

Von Friedrich Nietzsche

Die Juristen streiten, ob das am vollständigsten durchgedachte Recht oder das am leichtesten zu verstehende in einem Volke zum Siege kommen solle. Das erste, dessen höchstes Muster das römische ist, erscheint dem Laien als unverständlich und deshalb nicht als Ausdruck seiner Rechtsempfindung.

Die Volksrechte, zum Beispiel die germanischen, waren grob, abergläubisch, unlogisch, zum Teil albern, aber sie entsprachen ganz bestimmten vererbten heimischen Sitten und Empfindungen.

Wo aber Recht nicht mehr, wie bei uns, Herkommen ist, da kann es nur befohlen, Zwang sein; wir haben alle kein herkömmliches Rechtsgefühl mehr, deshalb müssen wir uns Willkürsrechte gefallen lassen, die der Ausdruck der Notwendigkeit sind, daß es ein Recht geben müsse.

Das Logischste ist dann jedenfalls das Annehmbarste, weil es das Unparteilichste ist: zugegeben selbst, daß in jedem Falle die kleinste Maßeinheit im Verhältnis von Vergehen und Strafe willkürlich angesetzt ist.

Insgesamt 1,2 % mehr Beschäftigte als 2022

WIESBADEN – Rund 5,3 Millionen Menschen in Deutschland waren im Jahr 2023 im öffentlichen Dienst beschäftigt (Stichtag 30. Juni 2023). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Tag des öffentlichen Dienstes am 23. Juni 2024 nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 60 800 Beschäftigte oder 1,2 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit arbeiteten 2023 knapp 12 % aller Erwerbstätigen in Deutschland im Staatsdienst (2022: 11 %). Hohe Zuwächse waren vor allem bei den Schulen und Kindertageseinrichtungen zu verzeichnen.

Über 1 Million Beschäftigte an Schulen
Nach Jahren mit sehr hohen Pensionierungszahlen von Lehrerinnen und Lehrern ist die Pensionierungswelle im Schuldienst mittlerweile abgeflacht. Von 2000 bis 2020 gingen viele Lehrkräfte in Pension, die überwiegend in den 1960er und 1970er Jahren eingestellt worden waren. Bis Mitte 2023 stieg an den Schulen nun die Zahl der Beschäftigten innerhalb eines Jahres um 18 900 oder 1,9 % auf 1 028 400. Dabei nahm die Zahl der angestellten Beschäftigten um 2,4 % auf rund 351 600 (+8 100) zu und die Zahl der Beamtinnen und Beamten um 1,6 % auf 676 800 (+10 800).

Zahl der Erzieherinnen und Erzieher in 15 Jahren mehr als verdoppelt
Der seit Jahren anhaltende Personalzuwachs bei Kindertageseinrichtungen setzte sich weiter fort: Mitte 2023 waren dort 278 900 Personen beschäftigt und damit 11 400 oder 4,3 % mehr als ein Jahr zuvor. Langfristig betrachtet hat sich die Zahl der Erzieherinnen und Erzieher von 2008 bis 2023 mehr als verdoppelt (+104 %).
(Statistisches Bundesamt)