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Die Lebensmittelverschwendung, die es nie gab

Von JONNY CHILL

Jedes Jahr werden in Deutschland angeblich elf Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet. Einfach so in den Müll geworfen, und wir, die verschwenderischen Deutschen, sollten uns nicht nur dafür schämen, sondern dies legitimiert auch noch das sogenannte „Containern“, also den Wertstoffdiebstahl aus den Müllcontainern von Supermärkten.

Aber wie wird diese Lebensmittelverschwendung eigentlich ermittelt und berechnet? Dies erfährt man auf der Webseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft:
Die 11 Millionen Tonnen weggeworfener Lebensmittel setzen sich zusammen aus Speiseresten, nicht verkauften Lebensmitteln und nicht essbaren Bestandteilen wie Schalen, Knochen, Blätter oder Kaffeesatz. Man rechnet also buchstäblich in die „weggeworfenen Lebensmittel“ einfach die nicht essbaren Verarbeitungsabfälle hinein.

Ein nahrungserzeugender Betrieb verwertet jedes Bisschen, das sich zu Geld machen lässt. Zum Beispiel werden selbst winzige Fleischreste, Sehnen und Flaxen mit Metallbürsten von Tierknochen geschabt, um daraus eine nahrhafte Proteinpaste zu gewinnen. Pflanzenreste gehen in die Tierfutterindustrie ein oder werden zu Kompost, der weiterverkauft wird. Knochen werden zu Klebstoff oder in der kosmetischen Industrie verwendet. Bei geschätzten 15 Mrd. Tonnen verzehrter Nahrung in Deutschland pro Jahr produziert die Nahrungsmittelindustrie gerade einmal 1,5 Millionen Tonnen Bioabfall. Das entspricht 0,1 Promille und kann daher als extrem sparsam und effizient gewertet werden.

Supermärkte verkaufen einen erheblichen Teil ihrer abgelaufenen Lebensmittel weiter. Öle und Fette werden für die Stromerzeugung verwendet, abgelaufene Nahrungsmittel werden hocherhitzt und zu Tierfutter und viele Nahrungsmittel gehen an die Tafeln, um die Armen zu speisen.

Bei den privaten Haushalten wird es am deutlichsten: Mit 6,5 Millionen Tonnen wirft angeblich jeder Deutsche 78 kg Lebensmittel pro Jahr einfach in den Müll, also ca. 1,5 Kilo pro Woche. Das entspricht nicht dem Joghurt, den wir mal hinten im Kühlschrank vergessen haben, sondern ist einfach nur unser Biomüll: Kaffeesatz, Zwiebelschalen, Knochen oder Strünke. Und auch dieser Biomüll wird nicht weggeworfen, sondern wiederverwertet.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlicht sogar Zahlen, die belegen, dass Nahrungsmittelproduktion, der Handel und der Bürger äußerst sparsam und verantwortungsbewusst mit dem Rohstoff Nahrungsmittel umgehen. Trotzdem wird auf derselben Webseite eine Nahrungsmittelverschwendung herbeiphantasiert und zu einem „Umdenken“ aufgerufen.

Presse und Politik versuchen uns also seit Jahrzehnten eine Schuld für etwas einzureden, das in der Realität überhaupt nicht stattfindet.
(pi-news.net)

In Nürnberg sind die Deutschen eine Minderheit – doch Nürnberg ist bald überall

Von Alex Cryso

Was vor wenigen Jahren noch als Dystopie verlacht wurde, entpuppt sich immer mehr als grausame Realität: In Deutschland werden die Einheimischen im eigenen Land zur Minderheit gemacht. Das liegt nicht nur an dem dramatischen Geburtenrückgang, sondern auch an der gleichzeitigen unkontrollierten Massenzuwanderung, die wiederum Familiennachzüge und weitaus gebärfreudigere Sippen nach sich ziehen. In Nürnberg sind die Deutschen bereits seit 2020 eine offizielle Minderheit: Dort hatten im besagten Jahr nur noch 49,9 Prozent aller Einwohner einen ethnisch deutschen Hintergrund, während die Migruhus 50,1 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachten. Natürlich ist das längst nicht alles: Wenn man von deutschen Stadtteilen hört und liest, in denen bereits 60 oder 70 Prozent aller Einwohner einen Migrationshintergrund haben oder von Schulen, wo über 90 Prozent aller Kinder Ausländer sind, dann muss man mit Entsetzen feststellen, dass der Umbau dieses Landes in vollem Gange ist.

Rund 541.000 Menschen leben in der zweitgrößten Stadt Bayerns. 141.713 davon kommen aus dem Ausland, was einem Prozentsatz von 26,2 Prozent entspricht. Wer sich jedoch die dramatischen Entwicklungen der letzten zehn Jahre anschaut, was den Zulauf an Migranten anbelangt, der mag sich gar nicht ausmalen wie es bis ins Jahr 2027 aussehen wird. In den letzten zehn Jahren hat sich der allgemeine Migrantenanteil geradezu verdoppelt, doch bald dürfte es zu noch rasanteren Entwicklungen kommen. Bereits 2008 hatten 15,6 Millionen Menschen in Deutschland ausländische Wurzeln, was einem Anteil von 15,6 Prozent der Gesamtbevölkerung entsprach. Das Krisenjahr 2015 lag da noch in weiter Ferne.

Vermutlich wird sich auch Nürnberg damit rühmen, „weltoffen“ und „tolerant“ zu sein, schließlich leben Menschen aus 170 Nationen hier. Allerdings sei auch hier erwähnt, dass die Türken abermals den größten Anteil bilden und das restliche Aufgebot vermutlich von weiteren Arabern, muslimischen Schwarzafrikanern, Ukrainern und Zuwandern aus HiTech-Staaten wie Aserbaidschan, Tschetschenien, Usbekistan, Albanien oder Turkmenistan komplettiert wird.

Übertroffen wird Nürnberg längst von Bremen, wo der Ausländeranteil bei 64 Prozent liegt, offiziell. Im EU-Spitzenreiter Luxemburg hat ebenfalls bereits schon jeder Zweite eine ausländische Staatsangehörigkeit. Doch auch Städte wie Frankfurt am Main, Pforzheim, Duisburg, Hamburg, Köln, Berlin, Augsburg, Gelsenkirchen, Ludwigshafen, Freiburg oder Offenbach sind an der Schwelle zu dramatischen Veränderungen, die sich schon in absehbarer Zeit abzeichnen könnten.

Die Vorzeichen dazu sind schon jetzt ganz klar erkennbar: Die Kriminalitätsrate steigt, das Volk verblödet und verarmt. Die deutsche Sprache verdümmelt und wird zur täglichen Gehirnwäsche benutzt. Die Vermüllungen und Verghettoisierungen sind nicht mehr zu übersehen. Die hiesige Wirtschaft, der Einzelhandel und Gastronomie sterben weg. Menschen, die es nur gut mit den Deutschen meinen, werden gehasst und verfolgt. Die Verachtung aufs Eigene nimmt immer weiter zu. Das soziale wie zwischenmenschliche Niveau lassen mehr und mehr zu wünschen übrig. Und auch genetisch wird das Deutschsein stetig entfremdet und verwässert. Muslimische Vereine, Organisationen und Parteien ziehen unterdessen längst die Strippen, bauen Netzwerke auf und unterwandern gnadenlos. Analog dazu tut es immer noch nicht richtig weh. Der Michel genießt die letzten Sonnenstrahlen, Facebook und die Bundesliga. Und vielleicht schon die letzten Tage und Monate, in denen Deutschland zumindest vordergründig noch das alte Deutschland ist…

„Heute tolerant – morgen fremd im eigenen Land!“
(beischneider.net)

Das moralische Herrenmenschentum der woken Deutschen

Von Vera Lengsfeld

Nein, sie nennen sich heute natürlich nicht Herrenmenschen, sondern Menschen mit Haltung – das ist aber eine Äußerlichkeit. Der Kern ist eine Denke, die meint, diesmal solle an der deutschen höheren Moral die Welt genesen. Die woken Deutschen wollen Weltmeister sein, im Klimaschutz, in der Migrationsfrage, im Kampf gegen „rechts“, in der Umerziehung der Menschen, um ihn für die „neue Weltordnung“ abzurichten, für die, das hat uns Außenministerin Baerbock verraten, der Ukrainekrieg geführt wird.

Die woke, oder, wie es bis vor kurzem hieß, politisch-korrekte Propaganda, hat inzwischen alle Bereiche unserer Gesellschaft durchdrungen, von den Kinderbüchern bis zum allabendlichen Krimi. Die täglichen Nachrichten werden von willigen Kulturschaffenden, von Kinderbuchautoren, Schriftstellern, Liedermachern, Satirikern, Drehbuchautoren und Stückeschreibern bis hin zu Unterhaltungskünstlern, woke garniert und vertieft. Ganz vorn dabei sind die Öffentlich-Rechtlichen, die jeder von uns gezwungen ist, mitzufinanzieren.

Wenn mir in den heute so golden scheinenden 90er Jahren jemand gesagt hätte, dass ich eines Tages auf Tagesschau, Zeitungen und Tatort verzichten würde, um meine Gesundheit nicht zu gefährden, hätte ich ihn ausgelacht. Nun sind es schon mehr als anderthalb Jahrzehnte, dass ich diese Dinge nicht mehr zur Kenntnis nehme. Dabei habe ich wohl übersehen, wie weit die permanente Gehirnwäsche fortgeschritten ist.

Wenn sich Facebook-Freunde oder Twitter-Follower über einen Polizeiruf oder eine Talkshow aufregten, was inzwischen fast täglich geschieht, sagte ich mir: Warum tut ihr euch das denn an? Wir leben in Zeiten, wo wir nicht wie in der Sowjetunion, oder im orwellschen EngSoz, zwangsbeschallt werden. Die sind glücklicherweise vorbei und kommen hoffentlich nicht wieder. Wobei man, was Letzteres betrifft, nicht mehr sicher sein kann. Schließlich haben wir auch geglaubt, dass mit der DDR das staatlich geforderte und geförderte Denunziantentum endgültig Geschichte wäre. Dabei feiert es in den massenhaft eingerichteten Denunziantenportalen fröhliche Urständ.

Gestern Samstsagabend kam ich von einer anstrengenden Reise zurück und schaute ausnahmsweise ins Fernsehprogramm, ob nicht ein sehenswerter Film gesendet würde, was immer seltener, aber ab und zu noch vorkommt. Fehlanzeige. Mein Blick war auf dem ARD-Angebot „Die Diplomatin“ hängen geblieben, weil die Hauptdarstellerin die Ex-Geliebte eines schon vergessenen Außenministers war. In der Ankündigung stand, dass die Story in Rom spielt und die dunkeln Machenschaften von Polizei, Vatikanbank und Baulöwen enthüllt. Der Schreiber dieser Zeilen, die ich nur sinngemäß wiedergegeben habe, räumte ein, dass die Macher des Films zu oft Klischees bemüht hätten, aber immerhin wäre das Ende überraschend und tragisch. Ich winkte innerlich ab, schaltete nach einer Viertelstunde aber doch den Apparat ein, weil ich sehen wollte, wie sehr diese Klischees den Film beherrschten. Die Ankündigung hatte untertrieben. Der ganze Film war ein einziges Klischee, das des moralisch überlegenen deutschen Herrn- Verzeihung, Haltungsmenschen über den Rest der korrupten, moralisch verkommenen Welt, hier verkörpert von Italien, der dringend vorgeführt werden muss, wie die deutschen Haltungs-Eliten die woke Welt beherrschen wollen.

Die Story war einfach gestrickt. Die Tochter eines deutschen Bauunternehmers wird in Rom entführt. Ein Mitarbeiter der deutschen Botschaft ist Augenzeuge, versucht die Entführung zu verhindern und wird stattdessen von den maskierten Entführern auch gekidnappt.

Die Botschafterin hat es deshalb mit der italienischen Polizei, dem Innenminister persönlich, dem Bauunternehmer und den Vertretern der Vatikanbank zu tun, denen man schon ansieht, dass sie alle Dreck am Stecken haben. Das hat die Botschafterin natürlich sofort bemerkt und lässt in ihren Gesprächen mit den betreffenden Personen durchblicken, dass sie ihnen haushoch überlegen ist und sie dafür sorgen wird, dass z.B. der Bauunternehmer als Bösewicht enttarnt wird.

Dem Innenminister gibt sie auf der gemeinsamen Pressekonferenz eins mit, indem sie, als er von der Notwendigkeit, Terrorismus zu bekämpfen redet, widerspricht, dies sei nicht die Haltung der deutschen Regierung.

Die Entführer fordern zehn Millionen Lösegeld und ein Baugutachten, das verschwunden ist, weil es den Einsturz eines von eben jenem Unternehmer neu gebauten Hauses, in dem auch ein Kindergarten untergebracht war, vorausgesagt hat.

Italienische Polizei, Vatikanbank und Bauunternehmer stecken natürlich unter einer Decke, die alles vertuschen soll.

Der aus Prag herbeigeeilte Lebensgefährte der Botschafterin findet in einer Stunde heraus, dass es wirklich ein Gutachten gegeben hat, was der italienischen Polizei nicht gelungen war. Die Frau des Unternehmers, erschüttert über die Falschheit ihres Mannes, verrät der Botschafterin den Namen und die Adresse des Gutachters. Dies wird von einem Mitarbeiter der Vatikanbank beobachtet, der sofort an seine Hintermänner weitergibt, dass ein Problem aufgetaucht ist.

Der Lebensgefährte fährt zum Büro des Gutachters, steht aber vor verschlossener Tür. Kein Problem für einen deutschen Haltungsmenschen, für den im Kampf um das überlegene moralisch Gute kein Gesetz im Wege stehen darf. Er bricht in das Büro ein, findet natürlich das Gutachten, gibt seinen Erfolg an die Botschafterin weiter und will das Dokument schnellstens zur Botschaft chauffieren. Aber ach, kaum sitzt er hinter dem Steuer, kommen zwei von der Vatikanbank gesteuerte Mafiosi auf dem Motorrad daher, schießen den Haltungshelden nieder und nehmen das Gutachten mit.

Inzwischen hat der entführte Botschaftsmitarbeiter herausgefunden, dass die Entführer herzensgute Kämpfer für die Gerechtigkeit sind und sich auf ihre Seite geschlagen. Die Bauunternehmerstochter war gar nicht wirklich entführt worden, sondern machte bei deren Inszenierung mit, weil sie sich in den Chef der grundguten Entführerbande verliebt hatte. Warum neben dem Gutachten auch noch zehn Millionen Lösegeld gefordert wurden, lässt der Film übrigens offen.

Bei der Lösegeldübergabe, die sich die Botschafterin nicht nehmen lässt, selbst zu vollziehen, greift die hinterhältige italienische Polizei ein und nimmt den Empfänger fest. Die Botschafterin ist maßlos empört und beschließt, den Italienern nun endgültig zu zeigen, wie man solche Dinge richtig regelt. Sie macht den Entführern ein Angebot, in die deutsche Botschaft zu kommen, um auf einer von ihr einberufenen Pressekonferenz ihr Anliegen zu verkünden. Anschließend sollen sie sich der Polizei stellen. So geschieht es. Nachdem sie ihre Anklage erhoben, aber verschwiegen haben, was sie mit den zehn Millionen vorhatten, lassen sich die Entführer von der Polizei abführen.

Aber gemach, bevor ein woker Zuschauer noch empört sein kann, erfährt er, dass den Kämpfern für das Gute nichts passieren wird. Nachdem die Bauunternehmerstochter schon auf der Pressekonferenz gesagt hat, dass sie nicht wirklich entführt worden sei, wird der Botschaftsmitarbeiter jede Aussage zu seiner Entführung verweigern. Danach bleibt den perfiden Italienern nichts anders übrig, als die Kidnapper zu entlassen.

Der Botschaftsmitarbeiter ist inzwischen zu dem Schluss gekommen, dass das System nur mit den Mitteln seiner Entführer bekämpft werden kann. Er will nicht mehr im diplomatischen Dienst beschäftigt sein, sondern sich ihnen anschließen.

Natürlich widersteht das deutsche moralisch Gute auch den Vatikankugeln, jedenfalls so halb. Der Lebensgefährte ist nicht tot, sondern nur verwundet. Die Chancen stehen gut, dass er im nächsten Film, anders als der ausgestiegene Botschaftsmitarbeiter, wieder an der Seite der Diplomatin zu sehen sein wird.

Richtig gruselig wird es am Ende. Die Botschafterin steht auf der Terrasse ihres Amtssitzes, während im Off eine ungeheuer schnulzige Variante des italienischen Partisanenliedes Bella ciao gedudelt wird.

Diese kulturelle Aneignung haben die italienischen Partisanen, die ihr Leben im Kampf gegen den Faschismus und später gegen den Nationalsozialismus riskiert und oftmals verloren haben, nicht verdient.
(vera-lengsfeld.de)

(tutut) - Damit bei all den Festfreuden und anderen verzweifelten Versuchen der sparsamen Papierverarbeitung in anhaltenden Coronamedienzeiten nach einem Wochenende kein Übermut aufkommt, darf ein Dämpfer von Thomas Wieczorek nicht fehlen: "Die Dilettanten - Wir unfähig unsere Politiker wirklich sind" (2009).  Steigerungen sind nachhaltig möglich, wie sich jeder Zeitungsleser selbst überzeugen kann. Es war einmal, und so fangen keine Märchen an: "Erst sehen sie der Weltfinanzkrise tatenlos zu, dann machen sie alles noch schlimmer mit untauglichen Getzen und handwerklichen Fehlern beim Konjunkturpaket - und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Befindet sich unser Staat in der Hand von ausgemachten Stümpern?" Er hat es erfasst und konnte noch nicht wissen, wie recht er er hat. "Parteienforscher Thomas Wieczorek

unterzieht unsere Politiker einem schonungslosen Eignungstest: Egal ob Regierung oder Opposition - Die Ergebnisse sind erschreckend. Fachliche Kompetenz? Fehlanzeige. Stattdessen Mittelmaß und Unfähigkeit, wohin man blickt. Und das kann schnell gefährlich werden". Gäbe es dagegen nicht inzwischen Bürgertests und Impfstoff für Staatswehwehchen. "Dieses Buch holt sie ans Licht: Die Wahrheit über unsere Volksvertreter".  Dabei sind sie das Licht selber, Energiesparkerzen auf der Torte, regiert von einer Ampel mit grüner Welle. Aber ohne sie wären sie nichts, "ich bn in den Medien - also bin ich", darauf können sich Kommunal- und Kleineuropapolitiker heute schon freuen, wenn sie nächstes Jahr die Jagdzeit auf Wählerstimmen eröffnen und feststellen, dass kein Horn nach ihnen pfeift, falls sie Boten und Botinnen ihrer Monopolblättchen nicht gefallen. Natürlich kann jede Besenkammer ein Medienhaus ersetzen, aber welche der unzähligen Bürgervereine, auch mit verblichenen Parteinamen, hat schon eine Besenkammer? "Da auch die wählerfreundlichste Politik nichts nutzt, wenn sie  der Wähler nicht als solche erkennt und folglich der Anschein von Kompetenz  wichtiger ist als echte Kompetenz, kommt den Medien im Kalkül eigennütziger Politiker eine Schlüsselstellung zu. Daher ist die von vornherein also selbstgewählte 'Abhängigkeit

von den Medien 'identisch mit dem Einfluss auf die Wähler.'  Beides kann eingebildet, vorgetäuscht oder real sein. Eingebildet ist der  Einfluss der Medien häufiger als man bei Politikern vermuten möchte. Vor allem das Flaggschiff des Springer-Verlags wird maßlos überschätzt. Meistens nämlich haben 'Volkes Meinung' trotz grellster Schlagzeilen und  'Ganz Deutschand'-Floskeln nicht viel mit der Meinung des Volkes zu tun. Nach Studien des Zeit-Autors und Medienforschers Kai-Hinrich-Renner 'ist der Einfluss, den die Bild-Zeitung auf die politische Meinungsbildung ihrer Leser hat, eher marginal. Wichtiger noch: Bild ist, wenn es um zentrale Fragen der Politi geht, nicht mehr kampagnenfähig'". Wer kann sich eine Schlagzeile wie "Wir sind Scholz!" vorstellen?  Nur Benedikt konnte Papst sein wie Wir, aber selbst was er dem Bundestag mit Gruß von

Augustinus ausrichtete, hat in den Hirnen von Volksvertretern keine natürliche Intelligenz belebt. "Würde zum Beispiel 'Volkes Stimme' Mehrheiten und nicht nur den geistig-moralischen Bodensatz der Bevölkerung repräsentieren, so hätte es niemals eine rot-grüne Bundesregierung und erst recht keine rot-rote Koalition in Berlin gegeben, dafür vermutlich deutsche Soldaten im Irak und mehr ausländische Jungendliche im Gefängnis. Überhaupt lässt shon die Unmenge an 'Presserats-Rügen für Bild' erahnen, wie ein Deutschland nach den Vorstellungen des Blattes aussähe". Nun, ein paar Jahre weiter,  sehen alle Blätter linksgrün aus, die neuen Nazis sind Grünzis und wie die alten östelbischen Antfaschisten auch Faschisten. Während der Autor noch anprangert - "Dennoch reagiert die Politik selbst auf völlig willkürlich vom Zaun gebrochene Themen (Agenda setting)  oft in hektischem vorauseilendem Gehorsam". -  ist es heute umgekehrt. Wie die Pawlowschen Hunde hecheln Medien der Politik hinterher, nur im Kommunalen mangels Darstellern von wenigen  Ausnahmen abgesehen, fühlen sich hin und wieder Selbstberufene auf dem Bock sitzend auserkoren, ins Einhorn des Pegasus zu blasen. "Willkommen im Dilettantenstadl!" heißt Thomas Wieczoreks Botschaft.

Überraschender Tod
Hunderte nehmen Abschied von Harald Niemann
Betroffen und tief traurig haben mehrere hundert Trauergäste aus Spaichingen, dem Landkreis und darüber hinaus am Freitag in einem Gottesdienst Abschied genommen von Harald Niemann. Der 56-Jährige war am Freitag der Vorwoche an einem aggressiven Tumor gestorben...Bürgermeister Markus Hugger ...saß noch im Rollstuhl. ..sprach nicht nur als Bürgermeister, sondern auch als enger Freund und verabschiedete sich mit den Tränen kämpfend mit „Tschüss, mein Bruder“, ...Die Fassungslosigkeit der Kreistagskollegen und des Landkreises über den plötzlichen Tod Harald Niemanns ...spiegelte Landrat Stefan Bär in seiner Ansprache wider...
(Schwäbische Zeitung. Am Montag schon im Blatt. Böser Krebs! Auch eine Botin unterm Dreifaltigkeitsberg sollte trotz Gefühlsduselei wissen, dass kein Tod überraschend ist, sondern 100-prozentig. Seneca: "Ein Leben lang muss man sterben lernen“.)

Steit um Klinik-Debatte
Lahrer SPD schießt gegen OB Markus Ibert
Die Lahrer Verwaltung will am Montag einen Grundsatzbeschluss zu einem Krankenhaus-Standort herbeiführen – nichtöffentlich. Das sorgt für Kritik. In diesem Vorgang steckt mächtig Zündstoff: Das Lahrer Rathaus hat am Donnerstag eine Vorlage für den nicht-öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung am kommenden Montag nachverschickt und die Tagesordnung damit um einen Punkt ergänzt...
(Lahrer Zeitung. Treffer oder daneben? So öffentlich ist Nichtöffentliches? Geht es um Gesundheitspolitik, dann sollte sich der OB zusammen mit dem Landrat als KRÄTSCH-Huldiger um das jetzige Krankenhaus kümmern, denn Politik in Land und Bund ist ziemlich krank.)

In vielen Fällen keine Rückmeldung
Corona-Soforthilfen: Ministerium in BW erhöht Druck auf Unternehmen
Mehr als 60.000 Unternehmen und Selbstständige in Baden-Württemberg haben sich noch nicht wegen einer möglichen Rückzahlung von Corona-Soforthilfen gemeldet. Es sei trotz Aufforderung in rund 60.000 Fällen keine Rückmeldung bei der L-Bank eingegangen, bestätigte das Wirtschaftsministerium der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage. Deshalb plane man nun für diese sogenannten Nichtrückmelder ein zweites Rückmeldeverfahren. Sie würden noch einmal schriftlich zu einer Selbstauskunft aufgefordert. Es ist eine Art letzte Warnung: "Wird dem nicht nachgekommen, wird zur vollständigen Rückzahlung aufgefordert", teilte ein Sprecher mit...
(swr. Wann stellt sich Politik mit ihren Medien an den Pranger, wann werden die Bußgelder zurückgezahlt, wann folgen Polizei und Justiz?)

Erstes Wochenende auf dem Volksfest
Cannstatter Wasen: Die internationalen Besucher sind zurück
(swr.de. Kommen die nicht schon immer und bilden das neue Volk?)

Norden ist viel weiter
5G-Ausbau: Baden-Württemberg hinkt hinterher
(swr.de. Südländer halt.)

Unterkünfte für Flüchtlinge gesucht
Zoff im Zollernalbkreis: Landrat rüffelt Bürgermeister von Burladingen
(swr.de. Was erlauben" Im Gegensatz zu ihm ist der vom Volk gewählt. Sollte er mal in Grundgesetz und Landkreisordnung schauen.)

Regen im Frühjahr hat Äpfeln geschadet
Mostereien am Bodensee fehlt das Obst
Saft und Most vom Bodensee - damit sieht es 2023 teils deutlich schlechter aus. Mostereien und Safthersteller der Region Bodensee-Oberschwaben beklagen, dass ihnen das Obst fehlt.
(swr.de. Wozu dann die Folienlandschaften?)

Boris Palmer über Zuwanderung
„Wir können nicht dauerhaft Politik gegen zwei Drittel der Bevölkerung machen“
Über Deutschlands Asylpolitik wird hitzig diskutiert. Jetzt hat Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer einen langen Beitrag auf Facebook veröffentlicht. Er sagt: „Wir sind am selben Punkt wie im Herbst 2015.“
(focus.de. Macht er denn nicht mit, war er als Grüner nicht dabei gegen Deutschland?)

Azubis für die Energiewende
Mehr als jeder Dritte bricht Ausbildung ab
Hunderttausende neue Wärmepumpen sollen laut Regierung jedes Jahr installiert werden. Doch wer soll die einbauen? Fachkräfte fehlen - und viele Lehrlinge brechen die benötigte Ausbildung zum Anlagenmechaniker ab.
(tagesschau.de. Nicht alle sind so doof und glauben noch an gescheiterte Energiewende und Erde ohne Klima.)

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Ministerpräsident Boris Rhein für mehrere Koalitionen offen
Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident von Hessen, spricht nach der Abgabe seiner Stimme per Briefwahl vor dem Wahlamt.
(focus.de. Was soll ein Wähler damit anfangen? Kurt Tucholsky: "Wer nach allen Seiten offen ist, der kann nicht ganz dicht sein".)

Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Fies, fieser, Faeser: Richtig Mobbing lernen mit unserer Innenministerin
Die Bundesregierung hat sich den Schutz der Arbeitnehmer vor zu viel Stress, Druck und übergriffigen Chefs auf die Fahnen geschrieben. Wie blöd, dass sich ausgerechnet die Bundesinnenministerin als deutsche Mobbing-Queen entpuppt. Stellen Sie sich vor, Ihr Chef will Sie loswerden. Sie haben sich nichts zuschulden kommen lassen. Im Gegenteil: Die Beurteilungen fielen immer zufriedenstellend aus. Sie sind auch nicht durch Illoyalität oder Obstruktion aufgefallen. Dennoch erreicht Sie aus heiterem Himmel der Anruf eines engen Mitarbeiters Ihres Chefs, dass man auf Ihre Dienste in Zukunft verzichten möchte.
(focus.de. Was war die denn vorher, oder ist sie jemand aufgefallen?)

Hintergründe unklar
Syrer in NRW erstochen - drei Verdächtige festgenommen
Ein 31 Jahre alter Mann ist am Samstag in Recklinghausen erstochen worden. Die Polizei nahm drei verdächtige Männer fest, wie sie mit der Staatsanwaltschaft Bochum in der Nacht zum Sonntag mitteilte. Ein 30 Jahre alter Mann habe sich im Laufe des Nachmittags bei einer Polizeiwache gestellt und wurde festgenommen. Am Samstagabend nahmen Spezialkräfte in der Nähe des Tatorts zudem einen 28-Jährigen und einen 54-Jährigen fest.
(focus.de. Dafür sind die Vordergründe klar?)

Bundeswehr
Jetzt steckt Pistorius in seinem ersten Rüstungsdesaster
Schwere Panne für den Verteidigungsminister: 34.000 Fahrzeuge der Landstreitkräfte sollen mit digitalen Funkgeräten ausgerüstet werden – insgesamt geht es um Milliardensummen. Die Lieferung läuft seit Januar. Nun stellt sich heraus: Eingebaut werden können die Geräte auf lange Sicht nicht.
(welt.de. Er ist Jurist, war ein halbes Jahr Rechtsanwalt.)

Neben der Spur
Ein Rätsel, wie so ein Staat auf Loyalität seiner gefrusteten Bürger hoffen kann
Von Harald Martenstein
Egal, ob es um die Wirtschaftskrise, den Umgang mit den Radikalen der „Letzten Generation“ oder die ungeregelte Migration geht: Die Regierung tut so, als ob sie das fast nichts anginge. Zugleich tritt der Staat seinen Bürgern immer autoritärer entgegen.
(welt.de. Es soll Leute geben, die halten Grün für die Hoffnung. Die Bürger abwer sind selbst der Staat., wenn es nicht DR oder DDR ist.)

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NACHLESE
5nach12
Bitte anschnallen – jetzt geht’s ab ins Tal!
Von Redaktion
Massenzuwanderung, Energieknappheit, Deindustrialisierung. Da braut sich was zusammen. Dennoch spüren viele Leute den Niedergang bisher nur als sanfte Neigung. In Wirklichkeit holt er aber kräftig Schwung. Vielleicht ist der Augenblick, den die letzte Generation 'Kipppunkt' nennt, schon ganz nah.
(Tichys Einblick. Die Uhr tickt in der Bombe.) Leser-Kommentar: "Armut lässt sich ertragen, wenn man daran gewöhnt ist. Man schaut vielleicht ein wenig neidisch auf diejenigen, denen es besser geht. Wirklich schmerzhaft ist, wenn man den selbstverdienten Wohlstand verliert und zuschauen muss, wie ein einstmals wohlhabendes Land nebst und durch die EU in den Ruin getrieben wird und man neidisch auf die restliche Welt schaut. Welche uns nicht nur überholen, sondern auch noch mit Schadenfreude beglücken. Und die Welt retten können wir auch nicht mehr, wir müssen um Hilfe bitten. Das wird für manche Narzissten besonders schmerzhaft werden!")
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Martin Reichardt:
„Unsere Kinder werden immer mehr zur Minderheit im eigenen Land“
Gemessen am Bruttoinlandsprodukt belegt Deutschland weltweit (noch) den vierten Platz der wirtschaftsstärksten Nationen. Warum müssen also in einem vergleichbar wohlhabenden Land Debatten über Kinderarmut geführt werden oder besser gesagt: warum müssen deutsche Kinder in Deutschland unter Armut leiden? Aktuell wird Politik so betrieben, dass man zunächst den gesamten Laden gegen die Wand fährt, um sich im Anschluss als den großen Retter vorspielen zu können. Ein Schmierentheater, was seinesgleichen sucht. Die CDU/CDU hat nun in der vergangenen Plenarwoche ein 10-Punkte-Kinderzukunftsprogramm in die Debatte eingebracht, was nicht nur als Konter zur Kindergrundsicherung der Ampelparteien rund um Ministerin Lisa Paus zu verstehen ist, sondern auch die selbst verursachte Verschlimmbesserung der Thematiken Bildung, Zuwanderung und Fachkräftemangel. Eine Partei, die selbst in den vergangenen 16 Jahren in Regierungsverantwortung war und somit den aktuellen Zustand maßgeblich mitzuverantworten hat, will nun ihre Fehlpolitik unter den Teppich kehren und mit guten Vorschlägen ins rechte Licht rücken. Martin Reichardt, familienpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, findet dazu eindeutige Worte: „Sie haben auch vergessen, dass Sie für die Zustände, die Sie hier anprangern, selbst Verantwortung tragen. [.] Sie haben mit Ihrer Politik der offenen Grenzen Kindern nicht nur die Zukunft, sondern auch das Leben genommen.“ Reichardt sprach dabei die in Vergangenheit durch Asylbewerber ermordeten und vergewaltigten Kinder an. Kinder, die von den Regierenden als sogenannte Einzelfälle bezeichnet werden. „Das beste Kinderzukunftsprogramm heißt; schützen wir mit Deutschlands Grenzen auch Deutschlands Kinder. [.) Unsere Kinder werden immer mehr zur Minderheit im eigenen Land. Sie werden gemobbt, verachtet und verhöhnt in den Schulen, weil sie Deutsche sind. Scharia statt Grundgesetz gilt in vielen Klassenzimmern.“ so der AfD-Abgeordnete weiter. Eine Vielzahl der Altparteien-Politiker schickt die eigenen Kinder auf Privatschulen und muss sich somit nicht mit der Realität auseinandersetzen. Wie in vielen Bereichen des Lebens, leben Politiker in ihrer eigenen Welt, ganz weit weg vom Volk. Aber bereits auf kommunaler Ebene stürzen die ersten (Brand)mauern ein. Viele Mandatsträger der CDU beklagen die Zustände vor Ort. Ungehinderte und vor allem unkontrollierte Zuwanderung hat die Lage in Städten und Kommunen unhaltbar gemacht, die Belastungsgrenzen sind nicht nur erreicht, sie sind überschritten. Frei nach dem Motto: Die Geister, die ich rief. Die CDU/CSU verhält sich wie so oft wie eine Fahne im Wind und mutiert zum Steigbügelhalter für Rot/Grün. Von Scheinheiligkeit nicht zu übertreffen, stimmte sie am Freitag gegen den Antrag der AfD-Bundestagsfraktion, Bundesinnenministerin Nancy Faeser von ihrem Amt zu entheben. Entsprechend muss dem Wähler klar sein: wer CDU/CSU wählt, bekommt eine links-ideologische Gesinnungspolitik, die Deutschland in den Abgrund treibt.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Deutschland wurde von Merkel hinter die Fichte geführt. Die etablierten Parteien sind unfähig, dies zu erkennen. Alle haben kräftig mitgeholfen. Und keiner ist in der Lage, Klartext zu sprechen. Deutschland wird systematisch ruiniert. Die Ampel „regiert“ am Volk vorbei. Und gibt es 10 Wege, die Ampel wählt den Weg, der die meisten Nachteile für das Land und seine Bürger bringt. Auf eine solche „Regierung“ kann man verzichten. Merz führt ein 3-Augengespräch mit dem Amnesie-Kanzler…Söder kündigt an, die bayerische Grenzpolizei bis 2028 stark aufzustocken… Wir schreiben das Jahr 2023.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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Meerenge von Gibraltar
Pablo, der Menschenschmuggler
Nirgendwo liegen sich Afrika und Europa näher als an der Meerenge von Gibraltar. Dort floriert das Geschäft der Schleuser. Einer von ihnen erzählt, wie er für 8000 Euro pro Person den Express-Transfer nach Spanien organisiert.
(welt.de. Welche Armut ist da unterwegs nach Kleineuropa!)

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Bundesregierung ohne Führerschein!
Die EU plant eine „Reform“ der Führerscheinregeln mit strengen Beschränkungen und Nach-Prüfungen. Und was ist mit denen, die das Steuer des Staates in der Hand halten? Sind sie körperlich und geistig tauglich zum Führen der Staatsgeschäfte? Ein Testprotokoll.
(achgut.com. Ist Führer nicht Nazi und verboten?)

Zahl untergetauchter Linksextremisten steigt
Die Zahl der untergetauchten Linksextremisten ist nach Informationen von NDR und WDR auf rund 20 Personen gestiegen. Sicherheitskreisen zufolge gelten manche von ihnen offenbar als gewaltbereit, einige führen Behörden als sogenannte Gefährder.
(ndr.de. Die anderen schwimmen.)

Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 38 – Blau statt Grün?
Von Stephan Paetow
Die CDU malt sich ganz neu an, Chef Olaf macht mit seinen Liebsten einen Ausflug nach New York, unser Genosse Präsident verplapperte sich in Italien, und der verrückte Professor Karl eröffnet Los Wochos Biontechos … Die SPD wollte herausfinden, warum sie keiner mehr mag und inzwischen sogar die AfD in Umfragen mehr Zustimmung erfährt als die Partei von Schulz & Scholz, von Nahles & Faeser, von Klingbeil & Kühnert, also fragte sie bei ihrer Ebertstiftung nach. Deren Parteiforscher lieferten schnell die passende Antwort: Alles Nazis da draußen.
(Tichys Einblick. Für Falschfahrer sind alle anderen Gespenster.)

Vor der Landtagswahl 2023
CSU-Parteitag: Söder mit 96,5 Prozent als Vorsitzender wiedergewählt
Von Josef Kraus
Vor zwei Tagen titelte die Bild: "Söder vor dem Sturz?" und zitierte süddeutsche Medien, die von einem schweren Stand Söders aufgrund fallender CSU-Werte bei Wählerumfragen berichteten. Auf dem Parteitag wurde Markus Söder nun mit 96,5 Prozent wiedergewählt - vor zwei Jahren waren es bei der Wahl zum Vorsitzenden noch 87,6%.
(Tichys Einblick. Erich heißt er noch nicht. Hinterher ist's wieder keiner gewesen.)

Interview
Rechtspolitiker Vinzenco Sofo: „Deutschlands schändliche Politik“
Läßt Deutschland Italien in der Migrationskrise im Stich? Schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung erhebt Vincenzo Sofo, EU-Abgeordneter der italienischen Regierungspartei Fratelli d’Italia und Ehemann der bekannten französischen Rechtspolitikerin Marion Maréchal, Nichte Marine Le Pens.
(Junge Freiheit. Hat die EUdSSR keine Kanonenboote?)

Buchbesprechung
Gender ist extrem links
Schon Ludwig Wittgenstein sagte: „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ Linke Gender-Verfechter fordern oft eine neue geistige Grenzziehung. In seinem neuesten Buch „Stolpersterne“ wagt Marcus Jay Ludwig eine Abrechnung mit den üblichen Argumenten der Befürworter.
(Junge Freiheit. Grünes Dummsprech ist nicht die Rede wert.)

Ein Jahrhundert BMW-Motorrad
Der Boxer aus Bayern
Heute vor 100 Jahren brachte BMW sein erstes Motorrad auf den Markt. Für die einen Kult, für andere unästhetisch. Denn eine Frage bleibt: Wie soll man an den ausladenden Boxerzylindern vorbei seine Beine cool nach vorne ausstrecken?
(Junge Freiheit. Heute boxt die Welt auf zwei Rädern.)

Faeser verweigert ihre Pflicht
Es ist eine Invasion
Wenn Deutschland den Roman „Das Heerlager der Heiligen“ nicht zur Realität machen will, muß es endlich den Migrationsmagneten abstellen. Ein Kommentar von Michael Paulwitz.
(Junge Freiheit. Ohne Rechtsschutz gegen Krieg von Räubern.)

 

Lumpen-„Journalismus“ gegen Björn Höcke

Von WOLFGANG HÜBNER

Wohl kein aktiver Politiker in Deutschland hat in den Systemmedien, und nicht nur denen, so viele Schmähungen, Verdächtigungen und Diskreditierungen erleiden müssen wie der AfD-Politiker Björn Höcke. Da dieser in Thüringen außerordentlich erfolgreich ist, und die AfD dort an entscheidender Stelle zur derzeit mit Abstand stärksten Partei des Bundeslandes gemacht hat, wird der Hass auf ihn nicht abnehmen. Jetzt ist offenbar das Magazin „Focus“ dabei, eine weitere Negativgeschichte über ihn vorzubereiten.

Höcke hat in einem aktuellen Video nun darüber berichtet. Demnach will der „Focus“, der nicht ohne Grund von kritischen Zeitgenossen auch als „Locus“ bezeichnet wird, von „Besuchern“ der Beerdigung von Höckes Vater im Jahr 2010 erfahren haben, dessen Sohn Björn habe auf den Vater am Sarg eine „Wutrede“ gehalten. Der „Focus“ hat sich an den Politiker mit der Frage gewandt, ob das stimme. Höcke macht in dem Video deutlich, dass er seinen Vater liebe und jeden Tag mit Liebe an ihn denke.

Und er fragt zum Abschluss des Videos nicht nur die Schreiberlinge des „Focus“: „Schämen Sie sich eigentlich nicht?“ Die Antwort ist von solchen Leuten nicht zu erwarten, doch sie lautet: Totale Schamlosigkeit ist geradezu ein „Gütezeichen“ der Hetzmedien. Selbst wenn der Politiker, was er faktisch abstreitet, Abfälliges über seinen verstorbenen Vater gesagt haben sollte, würde das in die absolute Privatsphäre Höckes gehören.

Leute, die in Höckes familiärem Umfeld herumschnüffeln, um irgendwelche dubiosen Geschichten aus der Zeit vor dessen politischer Karriere zwecks seiner Diskreditierung zu verwerten, sind Lumpen, die die in Verruf geratene Berufsbezeichnung „Journalist“ noch zusätzlich schänden. Die Empörung des AfD-Politikers ist verständlich und berechtigt. Wer so wie der „Focus“ unter die Gürtellinie zielt, der ermutigt bewusst all jene, die bereit sind, Björn Höcke und andere auch mit gewaltsamen Methoden zum Schweigen zu bringen.
(pi-news.net)

Aber 13 % unter dem Vor-Corona-Niveau des 1. Halbjahrs 2019

WIESBADEN – Im 1. Halbjahr 2023 waren in Deutschland 10 % mehr Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs als im Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, trug das am 1. Mai 2023 eingeführte Deutschlandticket zum Anstieg des Fahrgastaufkommens auf fast 5,3 Milliarden Fahrgäste bei. Im 1. Halbjahr 2022 hatte sich bereits das 9-Euro-Ticket sehr positiv auf die Fahrgastzahlen ausgewirkt (siehe Pressemitteilung Nr. 401 vom 21. September 2022), allerdings war das vergünstigte Ticket erst ab 1. Juni 2022 gültig. Trotz des Anstiegs der Fahrgastzahlen im 1. Halbjahr 2023 waren im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen allerdings noch immer 13 % weniger Fahrgäste unterwegs als vor der Corona-Pandemie im 1. Halbjahr 2019.

Fernverkehr erholt sich weiter vom coronabedingten Rückgang der Fahrgastzahlen
Besonders stark stiegen im 1. Halbjahr 2023 die Fahrgastzahlen im Linienfernverkehr, der in der Corona-Krise am stärksten zurückgegangen war: Insgesamt 72 Millionen Fahrgäste und damit 16 % mehr als im Vorjahreszeitraum reisten in Fernzügen. Im Linienfernverkehr mit Bussen reisten 4,8 Millionen Fahrgäste, das waren 89 % mehr als im 1. Halbjahr 2022. Insgesamt reisten im Linienfernverkehr im 1. Halbjahr 2023 aber noch 11 % weniger Fahrgäste als vor der Corona-Pandemie im 1. Halbjahr 2019.

Auch Fahrgastaufkommen in Nahverkehrszügen deutlich gewachsen
Im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), der 99 % des Linienverkehrs ausmacht, wuchs das Fahrgastaufkommen im 1. Halbjahr 2023 um 10 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Eisenbahnnahverkehr (einschließlich S-Bahnen) stieg die Zahl der Fahrgäste um 14 % auf über 1,2 Milliarden. Auch die Straßenbahnen verzeichneten einen Anstieg um 14 % auf 1,8 Milliarden Fahrgäste. Die derzeit gemeldeten Daten für den Nahverkehr mit Bussen, der für das 1. Halbjahr 2023 lediglich einen Anstieg um 7 % auf fast 2,5 Milliarden Fahrgäste aufweist, bilden möglicherweise den tatsächlichen Zuwachs nicht vollständig ab, da nur wenige Busse über automatisierte Fahrgastzählsysteme (AFZS) verfügen, die besonders zuverlässige Angaben liefern.

Vor allem im 1. Quartal 2023 mehr Fahrgäste als im Vorjahr
Im 1. Quartal 2023 waren im Linienverkehr mit einem Plus von 18 % deutlich mehr Fahrgäste unterwegs als im 1. Quartal 2022. Ein Grund hierfür dürfte sein, dass die Nutzung von Bussen und Bahnen im 1. Quartal 2022 aufgrund der Corona-Pandemie noch zurückhaltend war. Demgegenüber hatte das 9-Euro-Ticket im Juni 2022 zu einem deutlichen Anstieg des Fahrgastaufkommens geführt (siehe Pressemitteilung Nr. 377 vom 8. September 2022). Durch diesen Basiseffekt führten die Zuwächse durch das im Mai 2023 eingeführte Deutschland-Ticket zu einem vergleichsweise geringen Plus von 4 % mehr Fahrgästen im 2. Quartal 2023 gegenüber dem 2. Quartal 2022. Im Vergleich zum 1. Quartal 2023 waren im 2. Quartal 2023 ebenfalls 4 % mehr Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs.

Methodische Hinweise:
Die Angaben der amtlichen Statistik zum Personenverkehr mit Bussen und Bahnen stammen von den rund 800 größeren Unternehmen im Liniennahverkehr mit Bussen und Bahnen und im Linienfernverkehr mit Bussen mit Sitz in Deutschland, die im Jahr der letzten Totalerhebung (2019) mindestens 250 000 Fahrgäste beförderten, sowie von allen Unternehmen mit Bahnfernverkehr. Im Nahverkehr werden Fahrgäste, die während einer Fahrt zwischen den Verkehrsmitteln eines Unternehmens umsteigen, in die Gesamtzahl nur einmal einbezogen, in die nach Verkehrsmitteln untergliederten Angaben jedoch mehrmals. Als Fahrgäste werden sogenannte Beförderungsfälle gezählt. Fahren im Berichtszeitraum Personen mehrfach, werden sie somit auch mehrfach gezählt.
(Statistisches Bundesamt)