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„Verquere Politik“

Reichardt zerpflückt Kaddor nach relativierender Zwischenfrage

Die religiösen Zwänge durch ausländische Mitschüler an deutschen Schulen werden immer größer – Mobbing und Bedrohung sind an der Tagesordnung. Um Kinder und Jugendliche vor diesem Druck zu schützen, hat die AfD-Bundestagsfraktion am Donnerstag einen entsprechenden Antrag eingebracht.

Der familienpolitische Sprecher der AfD, Martin Reichardt, wehrt sich zu Beginn seiner Rede gegen die Behauptungen der Kartellparteien, dass die AfD Schüler mit Migrationshintergrund pauschal herabwürdigt oder verunglimpft. Diese beliebte Strategie wird ähnlich wie die Nazi-Keule immer wieder genutzt, um die Alternative für Deutschland zu diskreditieren.

Reichardts Rede dauerte nicht einmal zwei Minuten und schon meldete sich Lamya Kaddor von den Grünen für eine Zwischenfrage zu Wort. Und anders als bei den anderen Fraktionen im Deutschen Bundestag durfte Kaddor ihre Zwischenfrage stellen und bewies damit wieder einmal, dass das Singen eines Dööp-Dööp-Liedes von elfjährigen Schülern bei den Grünen für mehr Erregung sorgt als die systematische Vergewaltigung oder Messerstecherei auf deutschen Straßen durch illegale Migranten.

Reichardt beschrieb in seiner Rede, wie ein 14jähriges türkischstämmiges Mädchen an ihrer Schule unter religiösem Mobbing litt, weil sie weder ein Kopftuch tragen noch am Ramadan teilnehmen wollte (an dieser Stelle der Rede war das unangebrachte Lachen einiger Abgeordneten zu hören).

Angstzustände und Therapie waren Ergebnisse der anhaltenden Drangsalierung durch jugendliche Muslime, die eine andere Lebensweise der Mitschülerin offensichtlich nicht akzeptieren wollten. Am Ende konnte nur ein Schulwechsel Besserung verschaffen.

Der beschriebene Fall liegt mittlerweile 20 Jahre zurück, doch die Zustände an deutschen Schulen sind die gleichen oder schlimmer. Religiöses Mobbing und gruppendynamischer Druck durch muslimische Schüler sind immer noch an der Tagesordnung. Die Fälle werden immer grausamer, die Eltern immer hilfloser – auch auf Grund der Tatsache, dass manche Vorfälle durch pädagogische Fachkräfte aus politisch motivierten Gründen gedeckt oder verschleiert werden. „[…] so sind es bis zum heutigen Tage allzu oft die Bedrängten und nicht die Aggressoren, die das Feld räumen und die von staatlichen Institutionen im Stich gelassen werden“, so der AfD-Mann weiter.

Er verwies dabei auch auf den Fall an einer Hettstedter Schule in Sachsen-Anhalt, an der ein Neunjähriger von Schulkameraden mit Migrationshintergrund massiv gemobbt und bedroht wurde. Letztendlich wurde das Opfer im Stich gelassen, die Täter bekamen Polizeischutz und die Schule, das Schulamt sowie die Politik wollten die Sache verschleiern. Und als wäre das noch nicht genug – verhöhnten sie das Opfer. Nebenbei: Das Bildungsministerium in Sachsen-Anhalt ist CDU-geführt.

„Die brutale Politik des Multikulturalismus und die damit einhergehende Erosion des gedeihlichen Miteinanders – sie trifft die Schwächsten, nämlich unsere Kleinen und unsere Jugend“, führte Reichardt fort und verwies auf einen weiteren Vorfall an einem Neuköllner Jugendzentrum. Die Probleme sind seit Jahren bekannt und könnten behoben werden – wenn der politische Wille da wäre.

„Diese verquere Politik muss sofort beendet werden. Der Staat darf nicht wegsehen. Sein Schutz hat sich auf Kinder und Jugendliche aller religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisse zu erstrecken. Staatliche Neutralität darf in Fragen des Bekenntnisses eben nicht wegschauen, wenn Kinder und Jugendliche gemobbt werden“ – mit diesen Worten beendete der familienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion seine Rede.

Der Antrag wurde, wie so üblich, von den üblichen Parteien abgelehnt.
(pi-news.net)

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