Die größte Gefahr für Berlin sind Merz und Wadepuhl
Von WOLFGANG HÜBNER
Es war der selten dumme Spruch eines früheren SPD-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, als er vor einem gemeinsamen Abstimmungsverhalten von Union und AfD warnte, dann würde das „Tor zur Hölle“ geöffnet. Aber Kanzler Friedrich Merz ist dämlich genug, im Zusammenhang mit dem Ergebnis der Berlin-Wahl an diese Fehlleistung zu erinnern, um die örtliche SPD vor einer Koalition mit der Linkspartei zu warnen. Wobei außer endlose Warnungen vor allem und jedem offenbar nichts mehr im politischen Repertoire der CDU enthalten ist.
Es wird Zeit für einige Klarstellungen: Das Wahlergebnis mag Merz so wenig gefallen, wie es mir und vielen anderen gefällt – die „Hölle“ wird aber im desolaten Berlin deshalb nicht ausbrechen. Die linke Spitzenkandidatin Elif Eralp mit türkischen Wurzeln entstammt nicht dem islamistischen Milieu, vielmehr sind ihre Eltern als weltliche Sozialisten anerkannte politische Flüchtlinge gewesen. Wenn sie zur Regierenden Bürgermeisterin gewählt werden will, muss sie mit zwei Parteien koalieren, die auch die CDU nur zu gerne in Anspruch nimmt, um da und dort noch an der Macht zu bleiben.
Und es widert einen an, dass ausgerechnet jene Partei der Angela Merkel nun eine hysterische Antisemitismus-Debatte betreibt, die Millionen von islamischen Judenfeinden bereitwilligst die Grenzen geöffnet hat. Außerdem ist niemand, der die israelische Führung und ihre Praxis kritisiert, pauschal antisemitisch. Denn dann würden ganz große Teile der Weltöffentlichkeit auch antisemitisch sein, was barer Unsinn wäre. Bei allem verständlichen Unwillen über das Berliner Wahlergebnis sollte der Verstand also nicht ganz ausgeschaltet werden.
Die deutsche Hauptstadt wird noch ihre „Freude“ bekommen an der sich abzeichnenden Linkskoalition. Ob es viel schlimmer wird als mit dem CDU-Lügenmeister und Totalversager Kai Wegner im Rathaus muss sich allerdings noch zeigen. Die „Hölle“ droht aber nicht von Elif Eralp mit ihrer kaum erträglichen Schrillstimme, sondern woanders her. Nämlich von der brandgefährlichen Ukrainepolitik des CDU-Duos Friedrich Merz und Außenminister Johann Wadepuhl.
Gerade hat dieser „ewige Russland-Feind“ in New York Moskau einmal mehr attackiert (Video oben). Und Merz, sein Kumpel im Ungeist, wird nicht müde, das Selensky-Regime mit tödlichen Waffen zu versorgen. Niemand kann garantieren, dass diese Politik ewig ohne militärische Reaktionen Russlands bleiben wird. In diesem Fall könnte sich gerade in Berlin das „Tor zur Hölle“ in ganz anderer Weise öffnen. Die künftige Linkskoalition wird selbstverständlich größeren finanziellen und gesellschaftlichen Schaden anrichten. Zerstören können Berlin aber nur ganz andere.
(pi-news.net)
