Springe zum Inhalt

Dem kurzen Frühling der Demokratie folgt der Abbruch Deutschlands

Von Vera Lengsfeld

Heute vor 35 Jahren war ein sonniger, warmer Tag. Wahlsonntag. Die Menschen gingen feierlich, festlich gekleidet, manche Frauen mit Blumen in den Händen, zur Wahl. Sie feierten auf stille, würdige Weise ihren Sieg. Das SED-Regime war delegitimiert. Es fanden die ersten freien Volkskammerwahlen in der DDR statt. Von nun an sollte es nur noch Demokratie geben. Niemand dachte daran, dass der Totalitarismus zurückkehren könnte. Wenn man den Wählern vom März 1990 gesagt hätte, was sich heute in Deutschland abspielt, hätten sie das für böswillige Spinnerei gehalten. Die erste freie Volkskammer wurde gewählt. Sie wurde das freieste Parlament in der Geschichte Deutschlands.

Den selbstbewussten Abgeordneten konnte kein Fraktionszwang auferlegt werden. Man konnte in der Plenardebatte mit guten Argumenten noch Kollegen anderer Fraktionen überzeugen. Die von westlichen Beratern dominierten Fraktionsvorstände konnten nie sicher sein, wie eine Abstimmung ausgeht. Deshalb wurden die Volkskammerabgeordneten in der Westpresse bald als „Laiendarsteller“ diffamiert. Sie ließen sich aber nicht davon beeindrucken. Leider war es nach einem halben Jahr mit der Freiheit vorbei. Nach der Vereinigung am 3. Oktober 1990 übernahm das politische System der alten Bundesrepublik.

Heute, am 18. März 2025, wird die Demokratie beerdigt. Das haben nur noch nicht alle begriffen. Ausgerechnet am Jahrestag der ersten und letzten freien Wahlen der DDR tritt der abgewählte Bundestag zusammen, um das größte Schuldenpaket der Bundesrepublik durchzupeitschen, die Schuldenbremse zu lockern und Klimaneutralität bis 2045 ins Grundgesetz zu schreiben. Eilig wird der Bevölkerung vom Wahlbetrüger Friedrich Merz versichert, damit würde kein neues Staatsziel ins Grundgesetz aufgenommen, sondern lediglich die Verwendung eines Teils des „Sondervermögens“.

Es ist genauso eine Lüge wie die Behauptung, an der Schuldenbremse festhalten zu wollen, um künftige Generationen nicht zu belasten. Mit dem Satz, dass Klimaneutralität bis 2045 erreicht werden soll, ist die endgültige Deindustrialisierung Deutschlands und der Wohlstandsabbau zum Verfassungsrang erhoben worden. Das Ziel wäre vielleicht technisch möglich zu erreichen, ist aber unbezahlbar. Die Kosten lägen bei 10 Billionen. Man könnte ebenso gut, schreibt André Thess, ins Grundgesetz schreiben, dass alle Deutschen 2045 in Luxusvillen wohnen sollen.

Was Merz durch den Bundestag peitschen wollte,  um Kanzler zu werden, sind Zahlen, von denen sich niemand eine Vorstellung machen kann. Mein Leser BB hat sich deshalb hingesetzt und anschaulich errechnet, was diese Zahlen bedeuten:

„Zurzeit stellen die Politiker Beträge in den Raum, die sich niemand vorstellen kann. Um eine Vorstellung über die Größenordnung zu bekommen, habe ich ausgerechnet, in welche geschichtlichen Situationen wir kommen, wenn wir eine Million Minuten, eine Milliarde Minuten und eine Billion Minuten in der Geschichte zurückgehen. Die Zeiträume geben eine gute Vorstellung über die Relationen der Geldmengen, die Politiker als Schulden aufnehmen wollen.

Vor einer Million Minuten schrieben wir das Jahr 2023. Daran erinnern wir uns gut, z. B. wurden am 15. April 2023 die letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland, im Emsland, in Bayern und in Baden-Württemberg, abgeschaltet. Am 7. Oktober 2023 verübte die Hamas einen Terrorangriff in Israel, bei dem über 1.000 Menschen umgebracht wurden und der in einen Krieg mündete.

Vor einer Milliarde Minuten waren die Römer in Germanien. Wir erinnern uns immerhin noch, dass es dem Germanen Arminius im Jahr 9 nach Christus gelang, einige zerstrittene germanische Stämme unter seiner Führung zu vereinen und sich Varus zu widersetzen.

Vor einer Billion Minuten befand sich die Welt im Pleistozän, dem älteren Abschnitt des Quartärs. Das liegt zwischen etwa 1,6 und 2,4 Millionen Jahren zurück. Niemand erinnert sich an irgendetwas aus dieser Zeit, aber wir wissen, dass sich damals Homo rudolfensis (2,6–1,8 Mio. Jahre), Homo habilis (1,5–2,0 Mio. Jahre) und Homo erectus (1,7–0,3 Mio. Jahre) entwickelten.“

Merz erkauft sich seine Kanzlerschaft durch den Abbruch des Erfolgsmodells Deutschland.
(vera-lengsfeld.de)

Klimaneutralität im Grundgesetz ist der Selbstmord Deutschlands

Von MICHAEL LIMBURG (EIKE*)

Von besonderem Interesse hier und mit irren Folgen ist der Zusatzwunsch der Grünen den „Klimaschutz“ im Grundgesetz zu verankern. Dies geschieht nach einigem Hin- und Herr mit dem Satz:
„Der Bund kann ein Sondervermögen mit eigener Kreditermächtigung für zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur und für zusätzliche Investitionen zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2045 mit einem Volumen von bis zu 500 Milliarden Euro errichten.“

Dieser Satz erhebt die sog. Erreichung der Klimaneutralität zu einer nicht mehr zu rüttelnden Aufgabe. Er wird als Ergänzung in Artikel 109 des Grundgesetzes (GG) aufgenommen, um ein Sondervermögen zu ermöglichen und die Klimaneutralität als Ziel verfassungsrechtlich zu verankern.

Was aber ist Klimaneutralität? Das Umweltbundesamt (UBA) beschreibt Klimaneutralität im Kontext des Bundes-Klimaschutzgesetzes (KSG) als das Ziel, bis 2045 Netto-Treibhausgasneutralität zu erreichen. Dies bedeutet, dass die Emissionen von Treibhausgasen (THG) so weit reduziert werden, dass verbleibende Restemissionen durch natürliche oder technische Senken (z. B. Wälder, Moore oder CO2-Speicherung) ausgeglichen werden.

Konkret heißt es, dass Deutschland bis 2030 die THG-Emissionen um mindestens 65 Prozent (gegenüber 1990), bis 2040 um mindestens 88 Prozent senken und ab 2045 keine netto-positiven Emissionen mehr verursachen soll. Nach 2050 sollen sogar negative Emissionen angestrebt werden, also mehr THG gebunden als ausgestoßen werden. Die Bundesregierung verwendet den Begriff oft synonym mit „Treibhausgasneutralität“, wobei „Klimaneutralität“ im weiteren Sinne auch andere klimawirksame Faktoren (z. B. Albedo-Effekte) einschließen könnte, was jedoch in der Praxis meist auf THG reduziert wird.

Deutschland fällt zurück in die Armut des Mittelalters
Das aber ist technisch wie wirtschaftlich unmöglich, ohne dass Deutschland insgesamt in die Armut des Mittelalters zurückfällt.

Wenn bis 2045 keine Netto-positiv Emissionen mehr zulässig sind, und wir erinnern uns, alle Lebensvorgänge auf dieser Erde beziehen ihre Lebensenergie aus der Verbrennung, was wiederum aus der Energie entsteht, die im Kohlenstoff und dem Sauerstoff enthalten ist, dann war es das mit dem Wohlstand. Es ist vorbei! Perdu!

Natürlich kann man mit neuen Schulden bspw. die Energieversorgung in Solar, Wind und anderes vorantreiben, übersieht dabei aber, dass die Energie, die zum Bau dieser Anlagen von der Gewinnung der Mineralien, über Verhüttung bis zur Produktion von Windrädern und PV-Anlagen – um nur diese zu benennen, bis zur Errichtung mit Riesenmengen Zement- und Stahlverstrebungen, aus dem Ausland kommen. Jedenfalls solange wir es uns hier leisten können. Und dann dort zu erhöhten THG-Emissionen führen. Daher wird man hierzulande technisch, wirtschaftlich schummeln, um gezielte den falschen Eindruck zu erwecken wir würden …ab 2045 keine netto-positiven Emissionen mehr verursachen soll.

Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
Doch es kommt noch schlimmer. Jedes Gesetz, jede Vorschrift, jedes Gebot muss dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit unterliegen. Das sieht vor im Sinne des Grundgesetzes (insbesondere Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 20a GG), dass staatliche Maßnahmen geeignet, erforderlich und zumutbar sind, um ein legitimes Ziel zu erreichen. Klimaneutralität bis 2045 ist laut Definition ein ambitioniertes Ziel, das massive Emissionssenkungen und Investitionen erfordert. So findet man es im Internet. Während die Geeignetheit und die Erforderlichkeit, jedenfalls nach Vorgabe der schwarz-roten Koalition, vielleicht vorhanden sein sollte, ist es mit der Zumutbarkeit anders.

Denn diese Maßnahmen bedingen extrem hohe Kosten (z. B. 500 Milliarden Euro Sondervermögen, 500 Milliarden oder mehr für die Aufrüstung), Einschränkungen im Lebensstil (z. B. Verkehrsbeschränkungen) oder wirtschaftliche Belastungen könnten für daher anfangs bestimmte später fast alles Bevölkerungsgruppen unverhältnismäßig sein.

Doch auch diese Zumutbarkeit wurde dramatisch ausgeweitet, weil das Bundesverfassungsgericht betont hat, dass Klimaschutz nicht die Freiheitsrechte künftiger Generationen übermäßig einschränken darf, was auch Rückwirkungen auf heutige Maßnahmen hat. Damit werden die Menschen in Deutschland, ab sofort, von zwei Seiten unter Feuer genommen, und damit ihre Zumutbarkeit weiter ausgeweitet.

*Auszug aus diesem Artikel von Michael Limburg auf EIKE
(pi-news.net)

Krankenhäuser sollen kriegstüchtig werden

Von MEINRAD MÜLLER

Lazarette bräuchte man jetzt. So heißt es heute in der Presse. Und deswegen sollen Krankenhäuser augenblicklich umgerüstet werden. OP-Säle für den Ernstfall, Versorgung bei Massenverletzungen, Notfallpläne für den Kriegszustand. Und das genau in dem Moment, in dem der Bundestag in wenigen Stunden über eine historische Schuldenaufnahme von rund einer Billion Euro abstimmt.

Die Bedrohung durch Russland soll größer wirken als das bisschen Schulden! Genau dann, wenn die öffentliche Debatte eigentlich auf die riesige Neuverschuldung gerichtet sein müsste, kommt der thematische Schwenk. Wir werden am Nasenring vorgeführt.

Während viele Bürger sich längst fragen, wie diese neue Schuldenlast überhaupt noch zu stemmen sein soll, legen Medien und Politik eine neue Schallplatte auf. Und es funktioniert. Wer Angst hat, fragt nicht nach Rückzahlung. Wer von Raketen hört, rechnet nicht nach. Und Merz will mit deutschen Taurusraketen Russland angreifen. Dafür braucht er die Milliarden. Die Raketen fallen ihm auf die Füße – und auch uns. Dann eben schnell in die Lazarette, die kosten dann auch Milliarden.

Die realen Probleme kennt jeder: Klinikschließungen, überlastetes Personal, Wartezeiten für Kassenpatienten. Doch all das war nie ein Grund für sofortiges Handeln. Kein Geld für die Pflege, kein Geld für neue Ärzte, kein Geld für Reha. Aber jetzt, plötzlich, soll alles ganz schnell gehen, weil man Angst vor „dem Russen“ hat, den Merz mit deutschen Raketen provoziert. Während Trump über Frieden verhandelt, wollen CDU, CSU, SPD und Grüne Krieg. Und die Linken widersprechen nicht. Sie helfen Merz gar aufs Schlachtross.

Die Schlagzeilen über „kriegstüchtige Krankenhäuser“ sind kein medizinischer Alarm, sondern politisches Timing. Eine gezielte Überlagerung. Was die Menschen derzeit beschäftigt – steigende Preise, geringe Rente, drohende Verarmung durch neue Schulden – das soll verdrängt werden. Nicht durch Argumente. Sondern durch Angst vor dem Russen.

Das alte Muster greift wieder: Schaffe ein größeres Problem, und die Menschen reden nicht mehr über das kleinere. Krieg schlägt Inflation. Panik schlägt Haushaltskritik. Und so schwenkt die öffentliche Aufmerksamkeit vom Geld auf Granaten.

Was in den Medien läuft, hat mit Sicherheitspolitik wenig zu tun, aber viel mit Kopfsteuerung. Wer fragt, ob dieser Krieg überhaupt bevorsteht, gilt schnell als naiv oder gefährlich. Aber eines ist sicher: Wer Angst hat, wehrt sich nicht. Und wer sich nicht wehrt, schluckt auch die Billion.
(pi-news.net)

(tutut) - Wisch und weg, ein Politiker, darf man ihn so nennen?, hat es geschafft, als ihr Vorsitzender 3. Wahl der CDU das Licht auszumachen und der kommunistischen  Einheitspartei den Pfad in die Schluchten Deutschlands zu weisen. In einen Abgrund von Landesverrat. Hier irrt Wikipedia, ob sich der lange Vorsitzende dort versucht hat, wissend zu machen? "Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) ist eine zwischen 1945 und 1950 gegründete, christdemokratische, konservative und wirtschaftsliberale (Sammlungs-)Partei in Deutschland. Sie wird im politischen Spektrum mitte-rechts verortet". Was für eine Verarschung! Einer wie Merz kann auf kurzen Beinen  da nur über seine lange Nase stolpern. Konrad Adenauer hieß die Parteimama, die einst den Kindern der Nazischulen eine Zeitenwende verkündete. Am 13. April 1947 in der Aula der Kölner Uni: "Wir von der Christlich-Demokratischen Union haben, wie Sie wissen, die Forderung des Christentums von dem Wert und der Würde einer jeden einzelnen Person als Grundlage für unser politisches und wirtschaftliches Programm aufgestellt. Ein wesentliches, unveräußerliches Recht der Person ist aber die Freiheit, die Freiheit nicht nur des ganzen Volkes, nicht nur aller Stände des Volkes, sondern auch die persönliche Freiheit eines jeden einzelnen. Macht ist an sich nichts Böses, aber Macht kann etwas Böses werden in der Hand derjenigen, die sie besitzen. Darum wollen wir von der CDU nirgendwo, weder im wirtschaftlichen noch im politischen noch im staatlichen Leben, eine Zusammenballung von Macht, die die Freiheit des Volkes oder des einzelnen gefährden könnte".  

Während ein CDU-Vorsitzender heute wohl als Letzter seiner Art die eigene Partei nicht zu verstehen scheint, von Geschichte kaum Ahnung, wies Adenauer, der 16 Jahre Vorsitzender war, schon 1947 auf etwas hin, was viele Menschen bis heute nicht zu verstehen scheinen: die Nazis waren links, Demos gegen Rechts  sind Dummheit, falls damit linke gemeint werden. Adenauer auf einen Zwischenruf "Genau wie bei den Nationalsozialisten“: "Wie man überhaupt doch nicht die Augen davor verschließen darf, daß der Nationalsozialismus in dieser Beziehung ein durchaus richtiggehender Sozialismus gewesen ist. Wir wollen das Prinzip der verteilenden Macht auch im staatlichen Leben angewendet wissen. Darum wollen wir, wenn irgend möglich, überall die Selbstverwaltung eingeschaltet wissen, einmal, weil wir glauben, daß die Selbstverwaltung eine ausgezeichnete Erzieherin der Männer und Frauen zu Bürgern ist, die in ihr tätig sind, und zweitens, weil wir durch diese Einschaltung der Selbstverwaltung verhindern, daß sich in staatlicher Hand zuviel Macht ansammelt. Wir wollen weiter, daß das neue Deutschland kein zentralistischer Einheitsstaat wird, sondern ein wirklicher Bundesstaat, in dem die Zentrale die Rechte bekommt, die nötig sind, damit das Ganze zusammenhält, daß aber die Länder, aus denen der Bundesstaat besteht, die Rechte, auch die finanziellen Rechte, bekommen soll, die es ihnen ermöglichen, ein eigenes kraftvolles Leben zu führen". Nachhilfe tut Merz Not. Schon 1946 wies Adenauer auf eine Krankheit hin, die vielleicht auch als deutsche Pandemie bezeichnet werden könnte und die vieles erklärt, was gerade wieder in Deutschland umgeht: "Das deutsche Volk krankt seit vielen Jahrzehnten in allen seinen Schichten an einer falschen Auffassung vom Staat, von der Macht, von der Stellung der Einzelperson. Es hat den Staat zum Götzen gemacht und auf den Altar erhoben. Die Einzelperson, ihre Würde und ihren Wert hat es diesem Götzen geopfert. Die Überzeugung von der Staatsomnipotenz, von dem Vorrang des Staates und der im Staat gesammelten Macht vor den ewigen Gütern der Menschheit, ist in zwei Schüben in Deutschland zur Herrschaft gelangt. Zunächst breitete sich diese Überzeugung von Preußen ausgehend nach den Freiheitskriegen aus. Dann eroberte sie nach dem siegreichen Krieg von 1870/71 ganz Deutschland. Der Staat wurde durch den von Herder und den Romantikern aufgedeckten Volksgeist, vor allem durch Hegels Auffassung vom Staat als der verkörperten Vernunft und Sittlichkeit, in dem Bewusstsein des Volkes zu einem fast göttlichen Wesen. Mit der Überhöhung des Staates war zwangsläufig verbunden ein Absinken in der Bewertung der Einzelperson.  Schon wieder rasseln die Säbel: "Die Einrichtung, in der sich staatliche Macht am sinnfälligsten äußert, ist das Heer. So wurde der Militarismus zum beherrschenden Faktor im Denken und Fühlen breiter Volksschichten.

Nach der Gründung des Kaiserreiches unter preußischer Vorherrschaft wandelte sich der Staat aus einem ursprünglich lebendig gefühlten Wesen mehr und mehr in eine souveräne Maschine. Die großen äußeren Erfolge, die dieser Auffassung vom Staat und der Macht
zunächst beschieden waren, die schnell zunehmende Industrialisierung, die Zusammenballung großer Menschenmassen in den Städten und ihre damit verbundene Entwurzelung machten den Weg frei für das verheerende Umsichgreifen der materialistischen Weltanschauung im deutschen Volk. Die materialistische Weltanschauung hat zwangsläufig zu einer weiteren Überhöhung des Staats- und Machtbegriffs, zur Minderbewertung der ethischen Werte und der Würde des einzelnen Menschen geführt. Der Nationalsozialismus war eine bis ins Verbrecherische hinein vorgetriebene Konsequenz dieser sich aus der materialistischen Weltanschauung ergebenden Anbetung der Macht und Missachtung des Wertes des Einzelmenschen.
Diese Ausführungen sind nötig zum Verständnis unseres Programms. Unser Programm ist nicht ein aus vielen Steinchen verschiedener Herkunft zusammengesetztes Mosaik; es ist aus der Anschauung des Ganzen, aus einer Weltanschauung im eigentlichen Sinne erwachsen. Nur wenn man sie erkennt und versteht, versteht und erkennt man unser Programm in seiner ganzen Weite und erkennt den fundamentalen Unterschied zwischen uns und anderen Parteien, der bestehen bleibt, wenn wir auch in den Forderungen und Vorschlägen zur Abstellung der augenblicklichen Notlage mit ihnen weitgehend übereinstimmen sollten. Wir halten es für notwendig, über die konkreten Aufgaben der Notjahre hinausweisende Richtlinien aufzustellen, weil unser Volk politisch umdenken muss. Der grundlegende Satz unseres Programms ist: An die Stelle der materialistischen Weltanschauung muss wieder die christliche treten, an die Stelle der sich aus dem Materialismus ergebenden Grundsätze diejenigen der christlichen Ethik. Sie müssen bestimmend werden für den Wiederaufbau des Staates und die Abgrenzung seiner Macht, für die Rechte und Pflichten der Einzelperson, für das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben, für das Verhältnis der Völker zueinander. Wir betrachten die hohe Auffassung des Christentums von der Menschenwürde, vom Wert jedes einzelnen Menschen als Grundlage und Richtschnur unserer Arbeit. Die Demokratie erschöpft sich für uns nicht in der parlamentarischen Regierungsform. Sie ist für uns eine Weltanschauung, die ebenfalls wurzelt in der Auffassung von der Würde, dem Werte und den unveräußerlichen Rechten eines jeden einzelnen Menschen, die das Christentum entwickelt hat. Demokratie muss diese unveräußerlichen Rechte achten im staatlichen, im wirtschaftlichen und kulturellen Leben. Wir nennen uns Christlich-Demokratische Union, weil diese Grundsätze, die sich auf dem geistigen Boden des abendländischen Christentums entwickelt haben, das Fundament unserer ganzen Arbeit sind, und weil wir Christen aller Bekenntnisse zu gemeinsamer Arbeit zusammenfassen wollen. Es ergeben sich aus unserer Grundeinstellung folgende Sätze für das Verhältnis zwischen Einzelperson und Staat: Der Staat besitzt kein schrankenloses Recht. Seine Macht findet ihre Grenzen an der Würde und den unveräußerlichen Rechten der Person. Die Mehrheit hat kein willkürliches und uneingeschränktes Recht gegenüber der Minderheit. Auch die Minderheit hat Rechte und Pflichten. Gleiches Recht, Rechtssicherheit und Gerechtigkeit für jeden. Recht auf politische und religiöse Freiheit; Anerkennung der grundlegenden Bedeutung der Familie für das Volk; Recht der Frau auf freie Betätigung im beruflichen und öffentlichen Leben". Von der Weinkönigin zur Bundestagspräsidentin, vom Stockacher Narrengericht zur Chefin im Reichstag, Adenauers Versuch war ein Irrtum. Hauptsache, es muss christlich aussehen:  "Deutschland blickt auf das Milliarden-Finanzpaket von Union und SPD: Heute stehen die erforderlichen Grundgesetzänderungen im Bundestag zur Abstimmung, Freitag dann im Bundesrat". Die Pleite mit dem C. Grinsend namenlos an der Leidplanke ein Ex-Anzeigenblattler: "Mehr Schulden, weniger Geld - Erhöhung der Pendlerpauschale, Steuerreform, Mietpreisbremse: Millionen Bürger freuen sich auf finanzielle Entlastungen, wenn der Bundestag am heutigen Dienstag das geplante XXL-Schuldenpaket verabschiedet. Haben danach alle mehr Geld im Geldbeutel? Rechnen wir mal ...". Ein Scherzkeks krümelt unterm Tisch. Wenn alles nichts hilft, wozu gibt's das Schwäbische Meer? Frau weiß was: "Die Bodenseeschlacht, von der keiner weiß - Im Jahr 15 v. Chr. sollen die Römer den keltischen Stamm der Vindeliker in einer Seeschlacht auf dem Bodeseee besiegt haben. Historiker versuchen nun Licht in eine Zeit zu bringen, die bislang als weißer Fleck am Bodensee gilt". Deutschland hat gewählt, das grüne Kartell schickt die Quittung, wie Cicero es empfahl: "Versprich allen alles, egal, ob du es halten kannst! Die Leute lassen sich lieber eine nette Lüge auftischen als mit einer Ablehnung abspeisen“. Alle glauben dpa-frau sowas? "Klimaunion fordert Ersatz fürs Heizungsgesetz - 'Das Heizungsgesetz der Ampel schaffen wir ab', hieß es noch im Wahlprogramm der Union vor der Bundestagswahl. Nun warnt der CDU-Abgeordnete Thomas Heilmann vor einem ersatzlosen Streichen des Gesetzes". Niemand weiß, was Klima ist. Lernen, lernen,l ernen. Aber, ein Landratsamt lässt ausschellen: "Schülerzahlen gehen zurück: Eine Berufsschule passt nicht zum Landestrend - An den Berufsschulen sanken die Schülerzahlen seit 2016 um 13 Prozent - vor allem in der Beschulung von Lehrlingen. Eine Schule ist die Ausnahme, auch bei der Lehrerversorgung. Mit den Tuttlinger Bildungseinrichtungen Ferdinand-von-Steinbeis-Schule und Fritz-Erler-Schule und der Spaichinger Erwin-Teufel-Schule gibt es im Landkreis Tuttlingen drei Berufsschulen. Über den Zeitraum seit 2009/2010 betrachtet, haben alle Bildungseinrichtungen eines gemeinsam: Die Schülerzahlen sind rückläufig". Ist doch klar: Wenn seit Jahren Millionen gut ausgebildete Fachleute illegal einwandern, wer braucht da noch Schüler? Ab nach Nebenan: "Die Reihe 'Schwäbische Klassik Sterne' bringt Mozart und Rachmaninow in die Balinger Stadthalle. Nachmittags wird 'Peter und der Wolf' aufgeführt – ein Familienkonzert". Eine PM aus dem Krankenhaus - "Ein weißer Elefant im Krankenzimmer - Schon der alte Grieche Hippokrates kannte das Delir, und William Shakespeare hat das Phänomen in einem Schauspiel über Heinrich V. dichterisch verarbeitet.  Carolin Fischer, Oberärztin der Geriatrie, blickte hier mit ihren Zuhörern über den Tellerrand, um sich dann aber auf das klinische Auftreten des gefährlichen Verwirrtheitszustandes zu fokussieren, den Mediziner als 'Delirium' bezeichnen. Der

Begriff lässt sich aus dem Lateinischen mit 'aus der Spur geraten' übersetzen". Die WELT leistet sich extra eine Kolumne "Neben der Spur", daheim  schreiben Leser selber, z.B.: "Generalversammlung der Kolpingsfamilie Spaichingen". Wann werden sie mal lernen, ihren Namen richtig zu schreiben? Aus der Reihe dies und dies Werbung: "Weltmarktführer vom Heuberg sucht Nachwuchs: Dieses Projekt ist geplant". Und dies: "Diesen Gesangsverein gibt es bereits seit 100 Jahren". Noch ein Geschell: "Die Josefskapelle in Immendingen hat schon viel erlebt - Wenn sich die Josefinen und Josefs zusammen mit den Gläubigen am 19. März in der kleinen Kapelle bei Immendingen zur Josefstagfeier treffen, dann können sie ein Jubiläum begehen". Aus der Wirtschaft: "Nicht mehr tragbare Kleidung landet auf Mülldeponie - und kostet Geld - Neue Richtlinien machen dem Kleiderladen zu schaffen. Nicht zu gebrauchende Kleidung muss jetzt auf die Mülldeponie - das aber kostet Geld". Gibt's das nicht überall? "Nächste Mondscheinfahrten der Trossinger Eisenbahn".  Wer kann sich noch Autofahren leisten? "Audi baut 7500 Jobs ab und kürzt Prämie". "Siemens will 6000 Jobs abbauen - knapp die Hälfte davon in Deutschland" (focus.de). dpa kredenzt: "Senseo-Kaffee bald wieder da - In einigen Geschäften gab es zuletzt auffällige Lücken in den Kaffeeregalen. Kunden müssen bei einigen Produkten künftig mit höheren Preisen rechnen".  Ob der Sonderkanzler bald Marken ausgibt für Sonderrationen? Agentur für alle hat noch dies: "Deutsche Mode im Ausland weniger gefragt -  Ein Einbruch im wichtigen Auslandsgeschäft bereitet der deutschen Bekleidungsindustrie große Sorgen. Die Entwicklung sei 'besorgniserregend', sagte der Hauptgeschäftsführer des Modeverbandes GermanFashion, Thomas Lange. Die Auslandsumsätze sind 2024 demnach nominal – also nicht um Preisveränderungen bereinigt – um 7,5 Prozent gesunken". Wer trägt schon gerne Schleier und Kopftuch.  Wirtschaftsredaktionschef alarmt auf Seite 8 aus Bayern: "Exodus ohne Ende -Erschreckende Zahlen: Beim Neu-Ulmer Logistiker Harder gehen bereits 70 Prozent der Verlagerungsaufträge ins Ausland. Eine aktuelle DIHK-Studie zeigt die Gründe für diesen Exodus". Der von der Leidplanke  rätselt offenbar, warum Schulden weniger bedeuten: "Trotz des geplanten Schuldenpakets kommen auf Unternehmen, Mittelständler und Privathaushalte signifikante Mehrkosten zu, die Entlastungen bei der Pendlerpauschale, Steuerreformen und Mietpreisbremse teils deutlich überschreiten".

Eine Frage, bitte:
Sind Sie Wahlbetrüger?

Fernwärmenetz wird ausgebaut
Die Stadt Lahr kann ihre Klimaziele nur mit Geothermie erreichen
Wie steht’s mit dem Ziel der Klimaneutralität? Im Umweltausschuss wurde deutlich: Ohne Wärme aus den Tiefen der Erde zu nutzen, geht es nicht. Die Ziele sind klar: eine klimaneutrale Verwaltung bis 2035, eine klimaneutrale Stadt bis 2040 und die Nutzung erneuerbarer Energien auch zum Heizen bei bezahlbaren Preisen...
(LahrerZeitimg. Ist's auch Unsinn, so hat linksgrünes Gewäsch doch Methode. Klimaneutral beieutet Tod, "Erneuerbare" gibt es nicht. Auf die Hilfsschule alle zusammen!)

Die hatten ja auch so eine Schnapsidee. .

Ein Tatverdächtiger wurde jetzt festgenommen
Mehrere Fahrzeuge des Malteser Hilfsdienstes Freiburg haben gebrannt
Die Feuerwehr Freiburg vermutet, dass es Brandstiftung war. Auch, weil in der Nacht mehrere Mülltonnen in der Freiburger Innenstadt gebrannt haben. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand. Die Vorgehensweise soll immer die gleiche gewesen sein: Bei allen Fahrzeugen sei "hinten an den Reifen Feuer gelegt" worden, ... Derzeit gehen die Malteser von einem Gesamtschaden in Höhe von 450.000 Euro aus.
(swr.de. Freiburg nicht mehr zu retten?)

Europa-Park, Tripsdrill und Co
Freizeitparks in BW: Saisonstart mit diesen Neuheiten
In den kommenden Wochen öffnen immer mehr Freizeitparks in BW. Wann die einzelnen Vergnügungspark in die Saison starten und welche für Kinder besonders geeignet sind.
Der Europa-Park feiert Jubiläum
Im Erlebnispark Tripsdrill gibt es eine neue Show
Im Schwabenpark gibt es etwas Neues für Kinder
"Highspeed-Verfolgungsjagd" im Ravensburger Spieleland
Mama Wutz erwartet Nachwuchs im Peppa Pig Park
Sommerrodelbahn im Steinwasen Park
Safari-Bobbahn mit Kängurus im Familienpark Westerheim
Affenberg Salem bietet interaktive Fütterungen
Thema Artenvielfalt: Neue Ausstellung im Blühenden Barock
Orchideenschau auf der Insel Mainau
Skywalk Allgäu: 540 Meter Baumwipfelpfad
Für Familien: Der Freizeitpark Traumland
Minigolf und Hochseilgarten im Freizeitpark Rutesheim
Waldpark Tatzmania: Fahrgeschäfte und Raubtiere
(swr.de. "Wir müssen endlich wieder die Tugend des Faulenzens entdecken und darin nicht nur sinnloses Nichtstun sehen. (Die Tugend des Faulenzens? Wiederentdecken? Da erheben sich gleich zwei Fragen. Erstens: Wieso ist Faulenzen eine Tugend? Ich dachte, Ehrlichkeit wäre eine Tugend oder Höflichkeit oder Nächstenliebe. Und die zweite Frage: Wieso wiederentdecken? Sind wir denn jemals Faulenzer gewesen? Nun, was könnte der Freizeitforscher tatsächlich meinen? Zum einen wohl, daß süßes Nichtstun ein Gegengewicht, ein Ausgleich für konzentrierte Arbeit sein kann und sein sollte. Wer fest arbeitet, soll auch Feste feiern oder sich ausruhen dürfen. Und zum anderen: Wo sollen neue Ideen und Einfälle herkommen, wenn wir uns nicht ab und zu zurücklehnen und die Gedanken schweifen lassen? - Horst W. Opaschowski (*1941), Leiter B.A.T. Freizeit-Forschungsinstitut, Hamburg)

Verfahren vor Verwaltungsgericht Stuttgart
Klage gegen Beobachtung durch Verfassungsschutz: Wie extremistisch ist die AfD?
(swr.de. Wie linksextremistisch ist der Staatsfunk?)

Schock in Baden-Baden groß:
Pfarrer abberufen - lag es an seinem Auftreten?
In Shorts durch die Stadt joggen, einen Ohring und bunte Turnschuhe tragen. Klingt jetzt nicht so, als würde man dadurch seinen Job nicht mehr ausüben dürfe. Doch in Baden-Baden ist dies dem dortigen Pfarrer Matthias Koffler passiert. Seitdem ist die dortige Kirchengemeinde in heller Aufregung, nachdem das Erzbistum Freiburg den Pfarrer aus Baden-Baden abberufen hat. Die dortigen Verantwortlichen sprechen, neben Lob, von zahlreichen Beschwerden. In der Pfarrgemeinde selbst sitzt der Schock tief. "Er hat bei vielen Menschen einen Nerv getroffen", sagt stellvertretend Dominik Frey, Pastoralreferent im Seelsorgeteam. Wegen Koffler seien die Menschen wieder in die Kirche eingetreten, die Gottesdienste wären wieder gut besucht gewesen. Die Vorwürfe gegen ihn würden sich Freys Einschätzung nach auf reine Äußerlichkeiten beziehen. Nicht allen habe sein unkonventionelles Auftreten gefallen. ..
(swr.de. Lieber Kirche leer und Erdbeerschorsch  politisch korrekt?)

Der Kampf gegen die Ameisen geht wieder los
Stromausfälle und Internetprobleme durch Ameisen? Das war für manche Anwohner in Kehl im Ortenaukreis im vergangenen Jahr bittere Realität. Dort war der Befall mit einer invasiven Ameisenart entsprechend groß. Die Stadtverwaltung will das Problem in diesem Jahr in den Griff bekommen und startet bereits jetzt mit der Bekämpfung der Tiere. Laut Stadt waren Mitarbeitende des städtischen Betriebshofs in den Stadtteilen Odelshofen, Marlen und Neumühl gestern im Einsatz. Wie auch schon im Vorjahr gehen sie dabei mit 95 Grad heißem Wasser gegen die Ameisen vor und versuchen unterirdische Nester zu zerstören. ..
(swr.de. Wer A sagt, hat auch eine Meise?)

Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst vorerst gescheitert
Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sind vorerst gescheitert. In dem Tarifstreit werden nun unabhängige Schlichter nach einer Lösung suchen. Während der Schlichtung darf es keine Warnstreiks geben. ver.di BW hat bereits auf das vorläufige Scheitern reagiert. "Mit einem bewusst zu knapp gehaltenem Angebot wollen sich die öffentlichen Arbeitgeber offensichtlich auf möglichst niedrigem Niveau in eine Schlichtung retten", sagte Martin Gross, ver.di-Landesbezirksleiter, in einer Mitteilung am späten Abend. Es handele sich um "kein gutes Signal an die Beschäftigten und auch nicht an die deutsche Wirtschaft".
(swr.de. Rettet schrilles Pfeifen Arbeitsplätze?)

7,6 Millionen Wahlberechtigte in BW
Landtagswahl in BW soll am 8. März 2026 stattfinden
Am 8. März 2026 soll in Baden-Württemberg der neue Landtag gewählt werden. Dann geht es auch um die Nachfolge von Ministerpräsident Winfried Kretschmann..
(swr.de. Wozu? Es gibt nichts zu wählen im Sozialismus. Flaschen leer.)


===========
NACHLESE
Peter Grimm
Honecker wäre stolz auf Merz!
Heute vor 35 Jahren gab es die ersten freien Wahlen in der DDR. Die Wähler bestimmten dort erstmals die Richtung der Politik. Jetzt verabschiedet sich die Obrigkeit wieder davon, in dem sie herablassend ein Wählervotum missachtet – und das gesamtdeutsch.. Es ist ein mehrfacher Gedenktag, wie die Bundeszentrale für politische Bildung in einer vor über zehn Jahren eigens für den 18. März erschienenen Broschüre mitteilt: „Im Rahmen der Entwicklung Deutschlands zu einem demokratischen Rechtsstaat ist der 18. März ein Schlüsseldatum. Mit ihm verbinden sich drei Ereignisse, in denen Menschen für Freiheit und Selbstbestimmung aktiv wurden: die Gründung der Mainzer Republik 1793, die Barrikadenkämpfe der Märzrevolution in Berlin 1848 und die erste freie Wahl zur Volkskammer im Zuge der friedlichen Revolution in der DDR 1990.“..
(achgut.com. Würden Ochs und Esel Whiskas wählen?)
===========

Cottbus: Linksgrünes Prestigeobjekt vom Winde verweht…
Von PETER WÜRDIG
…und auf dem Grund des Ostsees gelandet. Ja, in „dem“ Ostsee, den gibt es auch, das ist ein Seechen im Osten von Cottbus. Dort hatte man eine schwimmende Solaranlage auf dem Wasser aufgebaut. Das hat ja immerhin den Vorteil, dass man dadurch, nicht wie sonst bei Anlagen auf Ackerflächen, auf den Anbau von Radieschen hätte verzichten müssen. Also sollte die Grundfläche (Wasserfläche) deutlich preiswerter zu erhalten sein. Und was die Fischlein zu einer solchen Anlage sagen, die nun plötzlich ein ungewohntes Dach über dem Kopf haben, danach hat man dann nicht gefragt. So sah die Anlage erst mal ganz hübsch aus, und die Subventionen durften nun fließen. Allerdings, man hatte die Sache ohne Rücksprache mit dem Wind gemacht, denn der Wind, unser himmlisches Kind, weht nicht nur, wann er will, sondern auch, wo er will. Und in diesem Fall hatte sich die „Windkraft“ – wie agrarheute.com meldet – mal richtig gezeigt. Sei es, dass sich der Wind verärgert gezeigt hatte, weil man ihm dauernd diese hässlichen Windräder in den Weg gestellt hat, oder aus anderen Gründen. Jedenfalls nahm er erst mal richtig Rache. Das Ergebnis zeigt das rbb24-Video in dem Artikel von agrarheute.com. Da ist also richtig was beschädigt. Einige Solarmodule konnten geborgen werden, andere liegen auf dem Grund des Sees. Der Hersteller der Anlage, die Firma LEAG Renewables GmbH, sagt: „Bei technischen Anlagen ist es immer so, dass man trotz sorgfältiger Vorbereitung Naturgewalten nie vollständig abschätzen kann.“ Eine völlig neue Erkenntnis! Was also nun tun? Das Problem, die Kosten für die notwendige Reparatur, sind in den Subventionen nicht enthalten. Das aber ist es nicht allein. Denn wer will ausschließen, dass der Wind demnächst nicht noch einmal richtig zupackt? Bei Solaranlagen auf Ackerflächen kann man ja immerhin eine solide Fundamentierung vorsehen, da sind Schäden durch Wind bisher relativ wenig bekannt (?), aber wenn so eine Anlage nur schwimmt, dann sind die Möglichkeiten der Statik begrenzt, und der Wellengang kann schon auf einem Binnensee erhebliche Dimensionen annehmen. Die Fragen der Sicherheit gestalten sich also ähnlich wie bei einem Schiff. Allerdings mit dem kleinen Unterschied: bei einem Schiff hält sich die Fläche, in der der Wind zupacken kann, in klaren Grenzen, aber bei einer Solaranlage muss man ja riesig in die Fläche gehen, erst dann bringt es etwas. Nun gab es ja nicht nur die Idee, eine schwimmende Solaranlage auf „dem“ Ostsee zu errichten, sondern auch auf „der“ Ostsee. Das wird dann wohl erst mal nichts, denn da ist der Wellengang noch deutlich stärker, und Gefahren für die Schifffahrt gäbe es durch die abgerissenen Teile von Solarmodulen auch noch. Also ist guter Rat teuer. Der parteilose Bürgermeister der Ostsee-Anrainer-Gemeinde Teichland, Harald Grobau, der dieses Projekt von Anfang an kritisch sah, fordert nun den Rückbau der Solaranlage: „Ich denke, dass jetzt im Unternehmen angekommen ist, dass es so nicht geht. Die genehmigenden Behörden werden ihre Hausaufgaben machen müssen. Ich würde mich freuen, wenn man sich zu einem Rückbau entschließt.“ Nun ist das ja nicht die erste Anlage, die im Rahmen der „Transformation“ wieder zurückgebaut werden muss. PI-NEWS berichtete darüber im April 2024 in dem Beitrag „Speichern für die Wende!“ – da, auf der Insel Pellworm, hat man das Ganze nach dem Rückbau zu einem Hundespielplatz umgestaltet. Dieser Anregung folgend könnte man nach dem Abbau der Solaranlage auf dem Ostsee zum Beispiel einen Spielplatz für Delphine einrichten. Das wäre eine Attraktion, die den touristischen Wert dieses Sees deutlich steigert!
(pi-news.net)

***********
DAS WORT DES TAGES
Hatte Angela Merkel der CDU das Rückgrat gebrochen, entsorgt Friedrich Merz die CDU von der politischen Bühne, es herrschen jetzt die unterschiedlichen, grünen Parteien. Wie sagte Karl Marx schon: „Hegel bemerkte irgendwo, daß alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen, hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.“ War die Politik Angela Merkels eine Tragödie, so ist die von Friedrich Merz eine Farce.
(Klaus-Rüdiger Mai, Tichys Einblick)
************

Paketbombe
"Bei der finalen Abstimmung im Bundestag erhielt der Antrag deutlich 513 Ja-Stimmen und 207 Nein-Stimmen. Keiner der Abgeordneten enthielt sich. Notwendig waren 489 Stimmen, um das Paket durch das Parlament zu bringen". (n-tv.de)

Kubicki äußert Verdacht
Bleibt Scholz noch vier Jahre Bundeskanzler?
Was passiert, wenn trotz Schuldenorgie die Koalitionsverhandlungen platzen? Dann bliebe Rot-Grün mit vielen Milliarden ausgestattet an der Macht – und Scholz Kanzler, erklärt FDP-Vize Kubicki. Warum der Jurist recht haben könnte..
(Junge Freiheit. Gell, Herr Merz, es gibt gute und schlechte Juristen.)

(bild. de. Kartell der Verarscher.)

1.000.000.000.000
Kurz mal eine Billion auf Pump raushauen
Von Olaf Opitz
An nur einem Tag sagen zum großen Teil abgewählt Abgeordnete ohne tagelangen Debatten skrupellos ja zu Wahnsinnsschulden in Höhe der Kosten für 15 Jahre Deutsche Einheit, für die sich Ostdeutsche jahrzehntelang dankbar zeigen mussten. CDU-Spitzenkandidat Friedrich Merz erkauft sich mit einer Billion Schulden im Grunde seine Kanzlerschaft, dass erkennen immer mehr Wahlbürger. Ein abgewählter Bundestag, eine abgestrafte rot-grüne Restregierung und sogar ein Bundesverfassungsgericht genehmigen in Windeseile eine Schuldenpolitik des Wahnsinns zum Schaden des deutschen Volkes. Dabei hatte die Union vor der Bundestagswahl keine neuen Schulden versprochen. Die Opposition nennt Merz einen Wahlbetrüger – zu Recht..
(Tichys Einblick. Ganz schön runtergekommen die CDU.)


Merz verkauft das Land: Änderung des Grundgesetzes
Von Redaktion
Merz lässt mit dem abgewählten Bundestag noch schnell das Grundgesetz ändern - der grenzenlosen Verschuldung des Landes steht nichts mehr im Wege. Um sich die Zustimmung der Grünen zu kaufen, lässt er auch noch Klimaneutralität zum Staatsziel machen..
(Tichys Einblick. Mit "Klimaneutralität" ist nun Dummheit Staatsziel. Die Abgewählten regieren mehr denn je. Triumpf von Idioten? Wikipedia: "Das Wort leitet sich von altgriechisch ἰδιώτης idiotes ab, das in etwa „Privatperson“ bedeutet. Es bezeichnete in der Polis Personen, die sich aus öffentlichen-politischen Angelegenheiten heraushielten und keine Ämter wahrnahmen, auch wenn ihnen dies möglich war. In der Attischen Demokratie, die auf informierten und aktiven Bürgern (Politai) beruhte, waren die Idiotai wenig geschätzt. Man wurde als Idiotes geboren und blieb es, wenn nicht Erziehung und Bildung den politisch bewussten Bürger schufen (Tocqueville).Wer sich während der Volksversammlungen öffentlich dem Nichtstun widmete, wurde bestraft.Ins Lateinische als idiōta entlehnt, verschob 'ich die Bedeutung des Wortes hin zu 'Laie', auch 'Pfuscher', 'Stümper', 'unwissender Mensch“. Später wurde der Begriff allgemein auf Laien oder Personen mit einem geringen Bildungsgrad angewandt". )

Asylkammern sollen Abhilfe schaffen
Immer mehr Klagen gegen abgelehnte Asylanträge
An deutschen Verwaltungsgerichten stapeln sich die Klagen abgelehnter Asylbewerber, die bis zu acht Mal Einspruch gegen ihre Ausreisepflicht einlegen können. Nun sollen eigene Asylkammern helfen. Andere verlangen mehr positive Entscheide – der Einfachheit halber.
VON Matthias Nikolaidis
(Tichys Einblick. Ab in die Besenkammern mit denen, die sie ungesetzlich ins Land lassen.)

Vertrauensbruch und die Folgen
Die Regierung Merz schadet Deutschland, noch ehe sie im Amt ist
Bei der Ampel-Regierung hat es drei Jahre gedauert, bis sich manifestierte, was sie von Anfang an war: ein zum Scheitern verurteiltes Projekt. Die Regierung Merz hat einen neuen politischen Superlativ definiert: Sie ist erkennbar gescheitert, bevor sie sich konstituierte, so Christian Zeller
(Tichys Einblick. Hat Merz bei der Bundeswehr nicht gelernt, wozu sie da ist? Das Land verteidigen und nicht ausmerzen!)

"Schuldenfinanzierter Gemischtwarenladen"
CDU-Wirtschaftsrat warnt eindringlich vor der Schuldenorgie
CDU-Wirtschaftsratschefin Astrid Hamker warnt vor dem geplanten Milliarden-Finanzpaket: Schulden, Inflation, steigende Zinsen – ohne Reformen sei das Vorhaben wie „Dünger auf Beton“..
(Junge Freiheit. In welcher Kneipe sitzen die?)

Familienangelegenheiten
Die Einheitspartei der Prasser und die „lumpigen“, „lächerlichen“ Steuerzahler-Milliarden
Von Don Alphonso
Warum sollte man die GanzGroKo der Schuldenmacher netter als völlig verzogene Blagen behandeln? Angesichts der Verachtung für das Volk fehlt es in Berlin an Erziehung..
(welt.de. Knüppel aus dem Sack.)

FOCUS-Chefredakteur Georg Meck
„Die Parteien der Mitte müssen tun, was nötig ist. Scheitern ist keine Option“
Ach, wie groß ist die Sehnsucht, dass nach der Wahl etwas wahrhaft Neues beginnt, womöglich gar etwas Großes. Wenn die Welt da draußen aus den Fugen gerät, dann braucht es umso mehr Mut und Entschlossenheit im Innern. Die Welt wartet nicht auf Deutschland, ist dieser Tage oft zu hören. Das stimmt. Historische Ausnahmezeiten verlangen historische Taten. So weit, so folgerichtig und ja, auch so tatkräftig war der erste Aufschlag von Friedrich Merz mit seinem Billionenpaket. Ein Hauch von Magie erfüllte den Raum. Ökonomische Durchschlagskraft, verbunden mit einer Wende in der Frage irregulärer Migration, und nebenbei eine Entfesselung von der überbordenden Bürokratie – das wäre doch was! Ein Aufbruch, ein Neuanfang, das hätten wir uns verdient nach den Jahren mit Zank und Murks der Ampel..
(focus.de. Wo guckt der?)

Milliarden-Schuldenplan
„Unter CDU-Mitgliedern herrscht Fassungslosigkeit – Wut kommt noch“
Fehlen Union, SPD und Grünen bei der Bundestagsabstimmung am Dienstag mehr als 31 Ja-Stimmen, fällt das gigantische Schuldenpaket durch. Während die linken Parteien sich zuversichtlich zeigen, gibt es bei der Unionsfraktion Absetzbewegungen. Und an der CDU-Basis regt sich riesiger Unmut über Merz..
(welt.de. Verfassungslos.)

„Klimaneutralität bis 2045“
Deutschlands Formel zur Deindustrialisierung
Die Herstellung von Klimaneutralität sei bestehender Verfassungsauftrag, behauptet CDU-Chef Merz. Menschliches Handeln soll in Deutschland schon bald „das Klima nicht mehr beeinflussen“. Eine nicht nur unrealistische, sondern hochgefährliche Utopie – wie ein Blick auf die Fakten zeigt..
(welt.de. CDU am Ballermann. So wahr wie ihnen kein Gott hilft.)

Martina Binnig
Große Transformation: Die Panikmacher sind wieder da
Die gleichen Gefälligkeits-Wissenschaftler, die schon bei Corona übergriffig die Fakten hinbogen, wollen jetzt im Mai 1814 von Joseph Görres in dem von ihm herausgegebenen "Rheinischer Merkur" veröffentlicht)Klimapolitik und Wehrbereitschaft fördern – und dafür vor allem Panik machen...
(achgut.com. Im Mai 1814 von Joseph Görres in dem von ihm herausgegebenen "Rheinischer Merkur" veröffentlicht als wär's von Napoleon: "Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde".)

Beutezug ohne Grenzen
Im Krieg gegen Covid, Klimawandel, Trump, Recht, Freiheit und Wohlstand
Heute schaut alles auf die Abstimmungen im alten Bundestag, der die mutmaßliche Angola-Koalition vor dem neuen Bundestag schützen soll. 21 Abgeordnete von Schwarzrotgrün wollen nicht mitstimmen. Ob's noch mehr freie Abgeordnete gibt?
VON Fritz Goergen
(Tichys Einblick. Räuber regieren.)

Trotz Berichten über Massaker
So viel Geld verspricht Baerbock den neuen syrischen Machthabern
Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat umfassende Aufbauhilfen für das kriegsgebeutelte Syrien zugesagt. Trotz Berichten über Massaker an Minderheiten durch die islamistische Miliz HTS, setze Deutschland auf eine „friedliche Zukunft“.
Vor Telefonat über Ukraine
Baerbock warnt Trump vor Zugeständnissen an Putin
Während der US-Präsident sein „Deal“-Telefonat mit dem Kreml vorbereitet, pocht Deutschland auf die territoriale Integrität der Ukraine. Gleichzeitig ringen die EU-Staaten um weitere Milliardenhilfen für Kiew..
(Junge Freiheit. Wer? Noch immer da?)

Sondersitzung kann stattfinden
Verfassungsgericht lehnt letzte Eilanträge zur Schulden-Abstimmung ab
Der Abstimmung über eine Schuldenaufnahme in Rekordhöhe steht nichts mehr im Wege. Letzte Eilanträge dagegen wies das Verfassungsgericht ab..
(Junge Freiheit. Mahlzeit!)

„Volksverhetzung“
Journalistin Anabel Schunke nach Justizskandal freigesprochen
Das Landgericht Braunschweig spricht die Publizistin Anabel Schunke in zweiter Instanz vom Vorwurf der Volksverhetzung frei. Was vorher geschah, gleicht einem Justizskandal, der Kritik an der Zuwanderungspolitik kriminalisiert..
(Junge Freiheit. Das Deutsche Volk gibt es noch?)

Nuklearschirm
Warum wir jetzt französische Abschreckung brauchen
Kann sich Deutschland auf einen französischen Nuklearschirm verlassen, wenn sich die USA aus Europa zurückziehen? Aber ja, sagt der Sicherheitsexperte Wolfgang Ischinger – und erklärt, warum wir die Diskussion über eine „deutsche Atombombe“ beerdigen sollten..
(welt.de. Wer hat vor Franzosen Angst? Die lassen entlaufenen Raubkatzen sogar auf Deutsch drohen.)

Frau tot, zwei Verletzte:
Mann (26) fährt in London in Menschenmenge
In der Londoner Innenstadt ist ein Mann (26) nahe dem King’s College in eine Menschenmenge gefahren. Laut britischen Medienberichten starb eine Frau, mindestens zwei Verletzte wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer wurde festgenommen. Laut der Polizei besteht derzeit kein Terrorverdacht. Stattdessen wird gegen den Mann wegen desLaut ersten Informationen der Polizei ist einer der Verletzten möglicherweise lebensgefährlich verletzt, Verdachts auf fahrlässige Tötung im Straßenverkehr und Fahrens unter Drogeneinfluss ermittelt...
(bild.de.Terror ist Terror. Wie hätten sie's denn gern?)

 

 

Minimaler Rückhalt, maximaler Einfluss

Von David Cohnen

Die Grünen sind eine Partei mit minimalem Rückhalt in der Bevölkerung, verfügen jedoch über unverhältnismäßig großen Einfluss. Dieses Phänomen möchte ich in diesem Aufsatz näher beleuchten.

Die Macht der Grünen: Minimaler Rückhalt, maximaler Einfluss
Bündnis 90/Die Grünen haben in Deutschland eine außergewöhnliche Fähigkeit bewiesen, trotz minimaler Unterstützung in der Gesamtbevölkerung tiefgreifende Veränderungen durchzusetzen. Von der Grundgesetzänderung 1994 über die Klimaschutzentscheidung 2021 bis zur geplanten Verankerung der Klimaneutralität 2045 im Grundgesetz zeigen sie eine strategische Stärke, die weit über ihre Wählerzahlen hinausgeht. Dieser Aufsatz beleuchtet ihren Erfolg, die Mechanismen dahinter und die potenziell katastrophalen finanziellen Belastungen für den deutschen Bürger, die den Wohlstand bedrohen und Familien vor existenzielle Dilemmata stellen.

1994: Der Grundstein mit Artikel 20a
Am 27. Oktober 1994 wurde auf Initiative der Grünen das Staatsziel des Umweltschutzes in Artikel 20a des Grundgesetzes verankert: "Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung." Bei der Bundestagswahl am 16. Oktober 1994 erreichten die Grünen nur 7,3 % der gültigen Zweitstimmen, etwa 3,46 Millionen Stimmen. Bezogen auf die damalige Gesamtbevölkerung von 81,34 Millionen Menschen - einschließlich Kinder, Jugendlicher und Nicht-Wahlberechtigter - betrug ihr Anteil 4,25 %. Dennoch gelang es ihnen, eine Änderung durchzusetzen, die eine Zweidrittelmehrheit in Bundestag und Bundesrat erforderte. Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP unter Helmut Kohl stimmte zu - ein taktischer Schritt, den die Grünen durch gesellschaftlichen Druck, unterstützt von der SPD, geschickt ausnutzten. Dieser Erfolg markierte den Beginn ihrer Fähigkeit, mit geringer Basis große politische Hebel zu bewegen.

2021: Die juristische Wende durch das Verfassungsgericht
Am 29. April 2021 nutzten Klimaaktivistinnen wie Luisa Neubauer und Sophie Backsen (Reemtsma) Artikel 20a, um vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das Klimaschutzgesetz von 2019 zu klagen. Das Gericht entschied zugunsten der Klägerinnen: Das Gesetz verletze die Grundrechte, da es unzureichende Vorgaben für Emissionsreduktionen nach 2030 enthalte und die Freiheitschancen künftiger Generationen unverhältnismäßig einschränke. Der Staat sei gemäß Artikel 20a verpflichtet, den Klimaschutz rechtzeitig und ausgewogen zu gestalten. Die Grünen waren nicht direkt Kläger, doch ihre jahrelange Arbeit am Thema Umweltschutz und ihre Netzwerke - etwa durch NGOs wie Germanwatch oder Fridays for Future - prägten den Hintergrund dieser Klage. Die CDU/CSU, Teil der Großen Koalition unter Angela Merkel, hatte ein schwaches Gesetz verabschiedet und stand der Entscheidung reaktiv gegenüber. Dieser Erfolg zeigte, wie die Grünen mit minimaler Bevölkerungsunterstützung indirekt politische und juristische Weichen stellen konnten.

2025: Klimaneutralität im Grundgesetz und eskalierende Kosten
Im März 2025 stehen die Grünen vor einem weiteren Triumph. Eine INSA-Umfrage vom 15. März sieht sie bei 11 % der Wählerstimmen, etwa 5,18 Millionen Stimmen, was auf die Gesamtbevölkerung von 83,2 Millionen Menschen umgerechnet nur 6,23 % entspricht. Dennoch verhandeln sie die Aufnahme der Klimaneutralität bis 2045 ins Grundgesetz als Gegenleistung für ihre Zustimmung zur Lockerung der Schuldenbremse - ein Zugeständnis, das CDU/CSU und SPD für ein milliardenschweres Finanzpaket benötigen. Die CDU/CSU unter Friedrich Merz könnte zustimmen, um eine Regierung zu bilden, während die SPD ohnehin dafür ist. Die Kosten für diese Transformation werden auf 8 Billionen Euro über 20 Jahre geschätzt, wobei eine Inflation von 2 % die Belastung steigert: Im Jahr 2025 betragen sie 420 Milliarden Euro (417 Euro pro Monat und Person bei 84 Millionen Einwohnern), 2026 etwa 448 Milliarden Euro (445 Euro/Monat), und bis 2045 erreichen sie 960 Milliarden Euro (952 Euro/Monat). Bei 3 % Inflation könnten es 2045 sogar 1.186 Euro monatlich werden. Diese Summen sind für viele Bürger kaum tragbar, und eine Verankerung im Grundgesetz würde sie einklagbar machen, was den Druck auf Staat und Gesellschaft erheblich erhöht.

Wohnungsknappheit und Migrationspolitik: Eine zusätzliche Belastung mit Wohlstandsverlust
Die Grünen verschärfen durch ihre Politik der unbeschränkten Migration weitere finanzielle Lasten und bedrohen langfristig den Wohlstand. In Deutschland leben etwa 4,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, die Leistungen beziehen - eine Zahl, die neue Zuwanderer, kürzlich Eingebürgerte und andere umfasst. Diese Gruppe treibt die Wohnungsknappheit an, die aktuell bei 550.000 bis 1 Million fehlenden Wohnungen liegt. Bei 20 m² pro Person benötigen 4,5 Millionen Menschen 90 Millionen Quadratmeter Wohnfläche, was bei Baukosten von 5.500 Euro pro Quadratmeter 495 Milliarden Euro entspricht - etwa 5.893 Euro pro Kopf für die 84 Millionen Einwohner. Hinzu kommen Alimentationskosten: Bei jährlichen Ausgaben von 12.756 Euro pro Person summieren sich über 10 Jahre für 4,5 Millionen Menschen 574 Milliarden Euro, also etwa 683 Euro pro Kopf jährlich. Insgesamt belaufen sich die Kosten für Wohnungsbau und Unterhalt auf rund 1.069 Milliarden Euro, oder etwa 1.273 Euro jährlich pro Bürger über 10 Jahre. Doch die wahre Belastung wächst: Wenn diese 4,5 Millionen vollständig alimentiert werden (57,4 Mrd. Euro jährlich), erarbeiten die verbleibenden 79,5 Millionen ein BIP von 4.500 Mrd. Euro (56.604 Euro pro Kopf), das 84 Millionen zugutekommt. Ihr entgangener Beitrag zum BIP könnte 254,7 Mrd. Euro betragen - eine zusätzliche Belastung von 3.205 Euro pro Erwerbstätigen jährlich. Sollte die Migration so weitergehen, nimmt der Wohlstand der Produktiven stetig ab, da immer mehr Nicht-Erwerbstätige von immer weniger Erwerbstätigen finanziert werden müssen.

Weitere Kosten: Bildung, Justiz und Ressourcenbindung
Die finanziellen Auswirkungen der Grünen-Politik gehen über Klimaschutz und Migration hinaus. Für die 4,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund fallen zusätzliche Kosten an, etwa für Bildung und Justiz. Viele Migranten haben geringe Qualifikationen - etwa 39 % der Geflüchteten verfügen nur über Grundschulbildung oder weniger, viele sind Analphabeten -, was hohe Ausgaben für Integrationskurse, Schulbildung und Alphabetisierung erfordert. Ebenso sind Migranten überproportional in Kriminalstatistiken vertreten, was Kosten für Polizei, Gerichte und Haft verursacht. Eine sehr unsichere Schätzung ergibt etwa 10,5 bis 14,5 Milliarden Euro jährlich für diese Bereiche - etwa 125-173 Euro pro Kopf jährlich. Zudem binden Migranten mit geringer Bildung autochthone Fachkräfte (z. B. Lehrer, Sozialarbeiter), die anderswo fehlen. Diese Zahlen sind nur Teilaspekte; weitere Kosten wie Integration, Gesundheit oder Arbeitsmarkteffekte sind hier nicht einmal erfasst.

Strategische Überlegenheit durch Netzwerke und Ressourcen
Wie erreichen die Grünen diesen Einfluss? Ihre Stärke liegt in einem dichten Netzwerk aus Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wie Greenpeace, BUND und Campact sowie parteinahen Stiftungen wie der Heinrich-Böll-Stiftung und der Petra-Kelly-Stiftung. Internationale Akteure wie die Mercator-Stiftung oder die Open Society Foundations fördern grüne Themen mit Know-how und finanziellen Mitteln. Die Wirtschaftsvereinigung der Grünen, seit 2024 mit über 250 Mitgliedern wie Siemens und Allianz aktiv, stärkt ihre wirtschaftspolitische Schlagkraft. In öffentlich-rechtlichen Medien und Teilen der privaten Presse sind sie präsent und formen die öffentliche Meinung. Experten wie Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), unterstützen mit Analysen zu Klimapolitik und Ungleichheit indirekt grüne Positionen. Besonders auffällig: Immer wenn die Grünen Regierungsbeteiligung hatten - zuletzt in der Ampelkoalition 2021-2025 -, sorgten sie dafür, dass ihnen nahestehende Organisationen finanziell bedacht wurden. Ein Beispiel ist die Förderung von "United4Rescue" mit 8 Millionen Euro bis 2026, geleitet von Thies Gundlach, dem Lebensgefährten der Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt - ein Fall, der Vorwürfe der Vetternwirtschaft auslöste. Diese Netzwerke sichern den Grünen Ressourcen und Fachkräfte, die anderen Parteien oft fehlen.

Vergleich mit der CDU/CSU: Ein Machtgefälle?
Die Grünen wirken der CDU/CSU strategisch überlegen. 1994 setzten sie den Ton, während Kohl folgte; 2021 nutzten ihre Ideale das Verfassungsgericht, während die CDU/CSU reagierte; 2025 versuchen sie nun erneut das Grundgesetz, nach ihrer Sichtweise zu verändern, während die CDU/CSU aus Machtkalkül (Merz' Kanzlerschaft) zustimmt. Die CDU/CSU verfügt über Parteistrukturen, doch das flexible Netzwerk aus NGOs, Stiftungen und Medien gibt den Grünen einen klaren Vorteil. Ihre Fähigkeit, langfristig Hebel zu setzen, lässt die CDU/CSU oft kurzfristig agieren.

Eine elitäre Partei mit weitreichenden Folgen
Die Grünen könnten als elitär gelten: Mit nur 6,23 % Rückhalt in der Bevölkerung prägen sie Politik und Gesellschaft überproportional, gestützt auf Kapital und Expertise ihrer Netzwerke. Ihre Agenda - Klimaneutralität, unbeschränkte Migration - scheint die Mehrheitsmeinung oft zu ignorieren. Die finanziellen Belastungen sind enorm:

Klimakosten: Durchschnitt über 20 Jahre ca. 684 Euro monatlich (417 Euro 2025 bis 952 Euro 2045, bei 2 % Inflation).
Wohnungsnot/Alimentation: 1.273 Euro jährlich, also 106 Euro monatlich.
Bildung/Justiz: 125-173 Euro jährlich, also etwa 12-14 Euro monatlich (Mittelwert 13 Euro).
Wohlstandsverlust: 3.205 Euro jährlich pro Erwerbstätigen (254,7 Mrd. Euro / 79,5 Mio.), also 267 Euro monatlich.
Gesamtbelastung: 684 Euro + 106 Euro + 13 Euro + 267 Euro = 1.070 Euro monatlich pro Kopf.

Für eine vierköpfige Familie bedeutet dies 1.070 Euro × 4 = 4.280 Euro monatlich netto. Um diese Summe nach Steuern und Abgaben zu erreichen, müsste die Familie ein Bruttoeinkommen von etwa 6.500-7.000 Euro monatlich erzielen (bei 35-40 % Abzügen für Steuern/Sozialabgaben). Das gesamte Einkommen würde an den Staat fließen - für Unterkunft, Kleidung, Essen oder andere Bedürfnisse bliebe nichts übrig. Eine durchschnittliche vierköpfige Familie (z. B. zwei Verdiener) hat 2025 jedoch nur etwa 6.500-7.500 Euro brutto (4.500-5.000 Euro netto), was genau diesen Kosten entspricht oder knapp darüber liegt. Die Konsequenz ist klar: Wenn alles für diese Belastungen aufgewendet wird, hätte die Familie keinen Lebensunterhalt mehr - sie müsste ihr gesamtes Einkommen abgeben. Dies könnte dazu führen, dass Familien das Arbeiten einstellen und sich auf den Staat verlassen, was die Wirtschaft letztlich kollabieren ließe.

Fazit: Transformation oder Katastrophe?
Die Grünen zeigen, dass Macht nicht nur auf Wählerstimmen, sondern auch auf strategischer Planung, Netzwerken und Ressourcen basiert. Mit minimalem Rückhalt in der Bevölkerung drängen sie ihre Vision gegen den Willen der Mehrheit durch. Doch die Kosten ihrer Klimagesetze und der Migration könnten verheerend sein: Wohlstandsverlust, Deindustrialisierung und soziale Spannungen drohen. Wenn Familien hart arbeiten sollen, nur um diese Lasten zu tragen, ohne genug für ihren Lebensunterhalt zu haben, werden viele den Kampf aufgeben. Wenn immer mehr Menschen ihre Arbeit einstellen, ist der Staat verloren - eine Katastrophe, die den Wohlstand Stück für Stück zerstört. Die Grüne Partei mag durch ihre rücksichtslos elitäre Struktur Einfluss gewinnen, doch für die Bürger wird diese Vision zur untragbaren Last. Eine Transformation, die in den Abgrund führt - der Staat befindet sich bereits auf dieser gefährlichen Schiene.

Jeder, dessen IQ halbwegs über 75 liegt, muß erkennen können, wohin wir alle steuern

Von RAINER K. KÄMPF

JD Vance beginnt mit der Schlussfolgerung des FOX News-Interviews und haut sie uns als Aufmacher gnadenlos um die Ohren: Deutschland entfernt sich bewusst und gezielt von den gemeinsamen Grundwerten und kulturellen Wurzeln.

Spätestens seit Thilo Sarazzin gewarnt, verschließt das Land die Augen, ignoriert alle Hinweise auf die sich anbahnende nationale Katastrophe und steuert mit dem Brett vor dem Kopf gegen die Wand.

Was bleibt, ist, sie machen zu lassen, die Deutschen. Allenfalls können die Amerikaner und die vernünftigen Nachbarn Deutschlands sich selbst davor bewahren, in einem erweiterten Suizid mit in den zivilisatorischen Abgrund gerissen zu werden.

Sie werden uns fallen lassen wie einen rettungslos verlorenen Suchtkranken, indem sie auf der Hut sind, nicht co-abhängig zu werden. Ob die Roßkur, ganz unten aufzuschlagen, zur Rekonvaleszenz führen wird, darf bezweifelt werden.

Vance kanzelt nicht nur das pseudopolitische Establishment ab, sondern auch die Wähler. Jeder, dessen IQ halbwegs über 75 liegt, muß erkennen können, wohin wir alle steuern. Ob gewollt oder nicht, wir nähern uns mit zunehmender Geschwindigkeit dem vernichtenden Sog und, das ist spätestens am 23. Februar offenkundig geworden, haben nicht mehr den kollektiven Selbsterhaltungstrieb, dagegen anzukämpfen. Deutschland verschließt seine Augen und hofft auf ein sanftes Entschlummern. Das wird es nicht. Still allerdings wird es vonstattengehen, da diejenigen, die uns wohlgesonnen waren, sich zurückziehen und vom Logenplatz aus zusehen werden, wie der immune Rest des einstmals stolzen Volkes irrlichternd nach Strohhalmen suchen wird.

Die Transformation der christlich geprägten Gesellschaft, mit ihrer Kultur, ihrer Wissenschaft und dem historischen Fundament einer tausendjährigen Geschichte, wird unumkehrbar sein. Schon deshalb, weil eben die umstürzenden Kräfte von außen und innen keinen spürbaren Widerstand erfahren. Ja, nicht einmal den ernstzunehmenden Willen, einen solchen Widerstand zu leisten.

Die kollaborierenden Kräfte im Land wähnen sich schon auf der Zielgeraden und lassen jedes Mimikry fahren, im Selbstbewußtsein machen zu dürfen, was sie wollen. Betrug und Wählertäuschung erfolgen nicht mehr klandestin, sondern werden offen begangen. Das Untergangssystem finanziert seinen eigenen Untergang und den des Volkes mit horrenden Summen, die es dem Steuerzahler der Zukunft mit betrügerischen Methoden eines zwielichtigen Finanzjongleurs aus den Rippen leiert. Black Rock lässt grüßen.

Bleibt uns, die Sache fatalistisch zu sehen. Gehen wir davon aus, wie auch die Protagonisten des Marsches in den Abyss, dass es keine Generation nach uns geben wird, die den selbstzerstörerischen Betrug abzahlen muss.
(pi-news.net)

Sie schaffen das

Von Gastautor Hans Hofmann-Reinecke

Unsere politische Klasse verwöhnt uns gegenwärtig mit großen Zahlen. War für lange Zeit die Million das Höchste der Gefühle, so kam – etwa zeitgleich mit Corona und UvdL – die Milliarde ins Gespräch. Das sind tausend Millionen. Wenn Sie also von Ihrer Milliarde Schulden schon mal eine Million abbezahlen, dann stehen Sie immer noch mit 999 Millionen in der Kreide.

Jetzt aber ist die Billion ins Rampenlicht gerückt, das ist eine Million mal eine Million. Solche großen Zahlen werden handlicher, wenn man sie durch die Anzahl der Nullen ausdrückt, die hinter der Eins stehen. So schreibt man dann die 100 als 10^2, weil da zwei Nullen hinter der 1 stehen. Tausend sind 10^3, eine Million ist 10^6, die Milliarde 10^9 und die Billion ist 10^12. Zweihundert würden wir als zwei mal hundert, also 2 × 10^2 schreiben, fünftausend als 5 × 10^3 und die von Herrn Merz Neuverschuldung Deutschlands wären 2,5 Billionen Euros, also 2,5 × 10^12 €. Zum Dividieren ziehen wir diese „Dachzahlen“ einfach ab. Also

tausend durch zehn = 1000 / 10 = 10^3 / 10^1 = 10^2 = 100 = hundert

Zahlen die kleiner als eins sind bekommen ein Minuszeichen nach dem Dach, also ein Zehntel = 0,1 = 10^-1 und ein Tausendstel = 10^-3. Wenn wir solche Zahlen mit einander multiplizieren wollen, dann addieren wir einfach die Ziffern hinter dem Dach, also beispielsweise 100 × 10.000 = 10^2 × 10^4 = 10^6, mit anderen Worten: hundert mal zehntausend ist eine Million – einverstanden? Ist doch nicht so schlimm!

Hochstapler
Ich schlage vor, wir machen aus den erwähnten 2,5 Billionen Euro von Herrn Merz einen Stapel, und zwar aus Hundertern, also aus 10^2 € Scheinen. Wie viele Scheine wären das?

2,5 × 10^12 € / 10^2 € = 2,5 × 10^10 Scheine

OK? Zwölf minus zwei ist zehn. Einverstanden?

Wie hoch wäre ein Stapel aus diesen Scheinen? Jeder Schein ist einen Zehntel Millimeter dick, das ist ein auch Zehntausendstel Meter = 0,0001 m = 10^-4 Meter. Dann kommen wir auf eine Stapelhöhe von

2,5 × 10^10 × 10^-4 m = 2,5 × 10^6 m = 2,5 × 10^3 km = 2500 km.

Würde man diesen Stapel senkrecht aufstellen, dann käme man in 400 km Höhe an der ISS vorbei und dann in den weiten Weltraum. Auf dem Boden ausgelegt, als Stapel – nicht neben einender – würden die Scheine von München bis Hammerfest reichen. Und wenn Sie da mit dem Auto unterwegs sind, dann fahren Sie auf jedem Meter an einer Million Euro vorbei! Bon Voyage.
(Ein freundlicher und aufmerksamer Leser hat mich zu diesem Artikel animiert.)

Dieser Artikel erscheint auch im Blog des Autors Think-Again. Der Bestseller Grün und Dumm, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich.
(vera-lengsfeld.de)