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(tutut) - Mit der Politik ist es wie mit einer Rolle Drops. Auf einmal sind die Lieblingslutschies ausgegangen. Zum Ersatzbonbon greifen? Nie gemocht. Plötzlich gibt es nur noch Zuckerwürfel für den, der Süßes will. In braunem Packpapier der Umwelt zuliebe. Willkommen in der DDR. Weltrettung mit Marx ist später. Kocht eure Drops doch selber, das ist wahrer Einheitssozialismus. Schönheit ist Kapitalismus, der aber wird böse enden. Noch auf seinem Weg, ist   er bald weg. Wie geht eigentlich Politik? Ganz einfach. Wie ein Bonbonladen. KI weisse Bescheid und führt ins Geschäft "Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ", das "ist eine staatliche, überparteiliche Einrichtung, die die politische Bildung im Bundesland fördert". Das müssen  seit 2011  Landtag und Landesregierung vergessen haben, denn sie pflegt  Kommunismus, wie ihn sich Opa Mao wohl immer vorgestellt hat. Zur Abwechslung von Rot in Grün. Dass dabei ausgerechnet Bildung auf der Strecke geblieben ist, da hat wohl die LpB nicht hingeschaut oder von grassierenden Kulturfesten in der Wiederholung  erwartet, dass nicht noch einmal schiefläuft, was in China

die Sandalen verloren hat.  Statt auf den Acker hat sich der Baden-Württemberger vom Acker gemacht und ödes LÄND hinterlassen, wo Neusiedler ihre Spielchen treiben. Niemand braucht Meinung und setzt sich damit gar in die Nesseln, wenn er LpB hat. "Sie vermittelt Wissen und Orientierung zu politischen Themen, um die Meinungsbildung und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Dafür bietet die LpB eine Vielzahl an Publikationen, Veranstaltungen und Projekten für alle Altersgruppen an, mit besonderem Fokus auf Lehrkräfte und junge Menschen. Die LpB hat den Auftrag, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu festigen, indem sie Wissen über Politik und Gesellschaft vermittelt und die Bürgerinnen und Bürger zur Meinungsbildung und zum Engagement befähigt". FdG klingt fast wie FDJ, oder haben die sich im Genderwahn nur verschrieben? "Die Angebote richten sich an alle Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg. Multiplikatoren wie Lehrkräfte und Lehrende an Hochschulen werden besonders angesprochen, aber auch Schülerinnen und Schüler sowie öffentliche Einrichtungen". Preisfrage, liebe LpB: Was ist Politik? Da stellen wir uns mit der Feuerzange in der Hand ohne NI ganz dumm, nehmen einen Schluck Bowle und fragen die, welche Deutschland regiert: KI! Wer sonst? "Suche machs klar hefte - Mach's klar! Politik – einfach erklärt Viele Jugendliche kommen aus Familien mit schwierigem Hintergrund, was sich in Sprachproblemen, Bildungsbenachteiligung, problematischen Familienverhältnissen usw. äußern kann. Speziell diese Jugendlichen haben häufig wenig Bezug zu politischen Themen, obwohl diese gerade sie künftig betreffen: z. B. Arbeitslosigkeit. Unter anderem aus diesem Grund hat die Redaktion Unterrichtsmedien der Landeszentrale für politische Bildung die Aufgabe, die politische Bildung an Schulen zu stärken. Sie entwickelt Unterrichtsmaterialien mit aktuellem Bezug.  Zielgruppe: Mach´s klar! richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler an Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen, kann aber auch an Gymnasien gut eingesetzt werden. Vor allem durch die Entwicklung, dass Politik an Schulen oft in Fächerverbünden und durch fachfremde Lehrer unterrichtet wird, entstand die Idee dieser Publikation. Unser Anspruch ist es, Themen sowohl interessant für die Schülerinnen und Schülern zu gestalten als auch für Lehrkräfte gut aufzubereiten". Noch Fragen? Warum zum Beispiel alle Gipfel haben Ruh vor Baden-Württemberg? Weil es auf der Geröllhalde in die Schluchten des Schwarzwalds und der Alb geLÄNDET ist. Der Drops ist gelutscht, nächstes Jahr kann er noch einmal gewählt werden. Wie immer. Ob die Bürger vorher was merken? Vorher wird gestolpert: "Stolpert ZF-Vorständin über eine unmoralische Forderung? - Im Aufsichtsrat des Automobilzulieferers ZF wird wieder um eine Personalie gestritten. Diesmal geht es um Personalchefin Lea Corzilius, berichtet das 'Manager Magazin'. Was dahinter steckt". Kein Versteckspiel für Leser hier, die erinnern sich zwar nicht, machen aber auf Kulturen: "Aktion leuchtende Stolpersteine -  Die Initiativen Tuttlinger Stolpersteine und Tuttlingen ist Bunt laden am nächsten Sonntag zusammen mit den YoungCaritas Schwarzwald-Baar-Heuberg am Sonntag, 9. November, zum gemeinsamen Gedenken an die Schrecken des Nationalsozialismus in Tuttlingen ein. Hierbei geht die Gruppe mit Putzmitteln ausgestattet zu den in Tuttlingen verlegten Stolpersteinen, um diese zu putzen und damit zum Leuchten zu bringen". Putzig frau  hier, wobei es nicht um Politik geht, eher um Kannitverstan, der aber war kein Nazi: "Stadt prüft die Donau auf Blindgänger - Vor dem Start der Donau-Umgestaltung lässt Tuttlingen den Fluss und den Uferbereich auf mögliche Blindgänger prüfen. Die Kampfmittelräumung hat höchste Priorität – vorher kann nicht gebaut werden". Bummm! macht's hier, aus mit BussiBussi, wohl dem, der noch ein Auto hat, doch zahlen muss er dies trotzdem, denn wer ist denn der Kreis, der sich übergönnt hat? "So will der Landkreis künftig sparen - Die Kosten explodieren bei Kliniken, beim ÖPNV und im sozialen Sektor. Wo der Landkreis in den kommenden Jahren sparen will". Nix mit hoher Kante, wenn weg, dann weg. "145.000 Einwohner zählt der Landkreis Tuttlingen. Sie müssen sich auf Einschränkungen einstellen - etwa bei Busverbindungen. 'Es kann sein, dass Linien gestrichen werden', sagt Landrat Stefan Bär" .Aufs Ross: "Beim Reitverein geht es nach Turbulenzen wieder aufwärts - Turbulenzen zwischen Vorstand und Pächter, Finanzprobleme, verbesserungswürdige Anlage - doch inzwischen hat der Verein die Kurve gekriegt". Oben aber ist's gefährlich: "Seltener Tornado fegte übers Murrtal". Noch ist hier nicht Jameica. Botin unterm Dreifaltigkeitsberg lässt staunen, die aus dem Dorf ist wieder da: "Sie gehört zu dem

einen Prozent der Erfolgsautoren - Nur etwa ein bis zwei Prozent aller deutschen Autorinnen und Autoren verdienen so viel mit ihren Büchern, dass sie gut leben können. Eine davon kommt aus der Region. Tanja Köhler hatte 2024 den richtigen Riecher gehabt: Die stillen Tage nach Weihnachten und Dreikönig nutzen seit langem viele Menschen, um eine Bilanz zu ziehen, in sich zu gehen, zurück- und auch vorauszublicken. Die Rauhnächte haben seit Längerem als esoterisches Phänomen einen regelrechten Boom. Sie stehen auch im Mittelpunkt des inzwischen in die zehnte Auflage gehenden Spiegel-Bestsellers von Tanja Köhler". Berichten, was ist, war mal das Credo des Spiegel-Gründers. Wenn die Nächte schon länger werden, lässt Literaturwissenschaftlerin mit Doktor Krawall im jungen Brauchtum ran: "'Der Spaßfaktor kommt nie zu kurz' - Ohne Guggenmusiken geht in der Fasnet nichts: Bei Umzügen und in Besenwirtschaften sorgen sie mit fetziger Musik für Stimmung". Spaß muss sein, egal wo und wer: "Markus Kapp ist Gewinner des Reinheimer Satirelöwen und präsentiert sein Programm in Tuttlingen".  Aber "Was tun, wenn die Worte fehlen? Ein Tag auf dem Berg ". Ein geografischer Rundumschlag, jetzt, da Arbeit immer weniger wird: "Wie umgehen mit Tod und Trauer im Betrieb?... Die Betriebsseelsorgerinnen Beate Scholz und Heike Gotzmann luden gemeinsam mit Referentin Ulrike Wolf von der Trauerberatungsstelle 'Unter dem Regenbogen' für Kinder, Jugendliche und deren Angehörige in Rottweil ein und begrüßten eine kleine Gruppe von Teilnehmenden am 08.10.2025 auf dem Dreifaltigkeitsberg Spaichingen". Liegen ja nur 20 Kilometer dazwischen.  Ein Verein, der seinen Namen nicht schreiben kann, war dort auch unterwegs: "Schon traditionell am letzten Oktobersonntag fand der Weltgebetstag der Kolpingsfamilie Spaichingen statt". Erinnerung ans vergangene Wetter - "Weniger Sonne, zu kühl und nasser als normal - Der Oktober zeigte sich von seiner wechselhaften Seite" - daran konnte er wohl nichts ändern, "Stadtplaner Michael Herre geht in Ruhestand", aufundzu: "Gaststätte feiert 30-jähriges Bestehen und eine andere schließt", und nun ab zum schwäbischen Meer, die Ostsee ruft: "Wilder Ritt über Wellen - Mehrere Vermummte kapern eine Bodensee-Fähre, nehmen Fahrgäste als Geiseln. Die Situation ist äußerst schwierig und angespannt. Das Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei wird angefordert – und die Maritime Einsatzeinheit (MEE) der Wasserschutzpolizei... Die Anfänge der Maritime Einsatzeinheit liegen in Mecklenburg-Vorpommern". Ob's daran liegt? "Bayern will doch kein Bodenseewasser".  Ohne ihn geht's aber nicht. "'Wir denken Planung neu' - Es geht um eine Revolution im Bereich der Planung in Unternehmen: Ein Start-up vom Bodensee hat ein System entwickelt, das auf eine neue Art und Weise alle fürs Planen wichtigen Faktoren effektiv zusammenführt", dagegen "ZF-Personalvorständin Lea Corzilius steht in der Kritik. Stolpert ZF-Vorständin über eine unmoralische Forderung?" Moralinsauer  im Kartell? "Merz bringt Union im Syrien-Streit auf Kurs - Die Union bemüht sich um eine klare Linie zur Rückführung syrischer Geflüchteter. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat derweil den syrischen Übergangspräsidenten nach Deutschland eingeladen, um mit ihm über Abschiebungen zu sprechen". Vorher aber gegen das Grundgesetz hereinlassen, obwohl "Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte für E-Autos wächst, doch die Strompreise sind vielerorts deutlich zu hoch?" Alarm! "Erderwärmung fällt laut UN-Bericht dramatischer aus", Stimme der Annalena? "Wenn es wieder früher dunkel und später hell wird, dann steigt auch die Gefahr für Einbrüche. Nach dem Ende der Herbstferien und der Zeitumstellung rät deswegen Innenminister Thomas Strobl den Menschen zur Vorsicht". Er hat auch was gemerkt, Wirtschaftsredaktionschef träumt wohl an der Leidplanke: "So scheitert die Energiewende - Die Versorgung mit Elektroladesäulen verbessert sich mehr und mehr. Bundesweit gibt es inzwischen knapp 180.000 öffentliche Ladepunkte für E-Autos, darunter mehr als 44.000 Schnellladesäulen. Das ist erfreulich, allerdings muss sich der Ausbau noch deutlich beschleunigen, wenn dem E-Auto tatsächlich zum Durchbruch verholfen werden soll". Wenn schon witzig, dann doch so: "Erhebt Euch, Sir David! - David Beckham geht auf ein Knie, senkt den Kopf – und erhält im prunkvollen Saal des Windsor Castle den Ritterschlag von König Charles. Nach jahrelangem Warten genoss der frühere englische Fußball-Nationalspieler die Zeremonie als 'Knight Bachelor', als Ritter ohne Ordenszugehörigkeit, sichtlich". Die Riesen Goliath aber sind mehr. In England wie in Deutschland. Erst war der letzte Zapfenstreich, Zapfen ab ist schon gleich: "Rückkehr der Bundeswehr rückt näher - Seit Jahren wird mit einer Rückkehr der Bundeswehr nach Sigmaringen geliebäugelt. Nun nimmt der Plan durch einen Beschluss des Verteidigungsministeriums Form an". Was war das damals für ein nächtliches Geblase, als extra ein Bus die Musik aus Ulm brachte.

Zivilcouragepreis 2025 im Main-Tauber-Kreis verliehen
Mutter schlägt Kind am Bahnhof in Lauda: 15-Jähriger greift ein
Mohammed-Ali Fares interveniert als neben ihm eine Frau ihrem kleinen Kind ins Gesicht schlägt. Dafür hat er am Dienstag neben zwölf anderen den Zivilcouragepreis 2025 erhalten...
(swr.de. Mutig, mutig liebe Brüder.)

Jede fünfte Stelle fällt weg
JobRad in Freiburg streicht rund 170 Stellen
(swr.de. Der SC nicht mehr mit dem Radl da?)

Ermittlungen der "Soko Frost"
Festnahmen nach Schüssen in Ludwigsburg
(swr.de. Winterkrieg?)

Festnahme durch das LKA
Über das Internet zur Selbstverletzung genötigt: Jugendlicher aus BW festgenommen
(swr.de. Glaubenssache?)

Verstoß gegen Neutralitätsgebot
Heilbronner Polizist bekommt Rüge wegen Anti-Grünen-Aufkleber
Ein Heilbronner Polizist hatte einen Grünen-kritischen Aufkleber auf seinem Privathandy angebracht. Dafür bekam er jetzt eine Rüge. Er verstieß gegen das Neutralitätsgebot..
(swr.de. Falschfarben privat, das geht gar nicht, was sagt denn das Grundgesetz?)

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NACHLESE
Abbau demokratischer Rechte
Regierung Merz schafft das Stellen unbequemer Fragen ab
Von Mario Thurnes
NGO sind die “Zivilgesellschaft”. Sie zu hinterfragen, ist verboten. Diese beiden Regeln nimmt die Regierung Friedrich Merz ernster als Moses einst die Zehn Gebote. Mit dieser Motivation bauen CDU, CSU und SPD sogar demokratische Rechte ab...
(Tichys Einblick. SA, SS, - NGO. Wann trägt Demokratieunser Uniform wie im Film "1984"?)
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TERROR DES TAGES
Streit um Sicherheitskosten
Erster NRW-Weihnachtsmarkt abgesagt: „Die Entscheidung tut weh“
Der beliebte Weihnachtsmark in Overath wurde abgesagt. Der Grund ist ein Streit um die Sicherheitskosten. Die Fronten sind verhärtet. Eine Hiobsbotschaft für alle Weihnachts-Fans in Overath: Der beliebte Markt rund um die St. Walburga-Kirche am ersten Adventswochenende fällt in diesem Jahr aus! Der Grund ist ein erbitterter Streit ums Geld für die Terrorabwehr...
(focus.de)
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Sitzung der Unionsfraktion
„Syrien sieht schlimmer aus als Deutschland 1945“, sagt Wadephul
(welt.de. Ohne Erinnerung lügt sich's am besten? Leser-Kommentar: "Sehr geehrte Herr Bundeskanzler, bitte entlassen Sie den Außenminister mit sofortiger Wirkung! Vielen Dank".)

Wirtschafts-Umfrage:
Viel mehr kann diese Regierung nicht mehr falsch machen
Von Gastautor • Von Peter Winnemöller
Mit der Konjunkturumfrage zum Herbst stellt das Institut der deutschen Wirtschaft der Regierung ein miserables Zeugnis aus. Es lässt sich kurz und knapp zusammenfassen: Das Kabinett Merz lässt keinen Raum für Hoffnung. .
(achgut.com. Dabei sind sie doch so grün.)

Abbau der Bürokratie
Friedrich Merz steht vor dem Fall der Reformen
Von Mario Thurnes
Großes angekündigt, Kleines geliefert. Die Regierung Friedrich Merz befindet sich im Fall der Reformen. Der Abbau der Bürokratie ist der nächste Punkt, der zeigt, dass es besser wäre, der Kanzler würde sein Experiment mit der SPD beenden...
(Tichys Einblick. Ohne etwas ist alles nix.)

Merz schockt: Staatskonsum steigt, Investitionen fallen – „Wenn das so bleibt, ist die Regierung gescheitert“ – TE-Wecker am 5. November 2025
Von Holger Douglas
..+++ Wieder Terrorverdacht in Berlin – Syrer kam als „Schutzsuchender“ +++ Merz zeigt Schockgrafik – „Wenn das so bleibt, ist die Regierung gescheitert“ +++ „Hessen gegen Hetze“ – CDU hält am Denunzianten-Portal fest +++ ZDF-Affäre spitzt sich zu – Liminski verlangt Aufklärung über Hamas-Verbindung +++ UNO warnt vor 2,8 Grad – pünktlich zur Klimakonferenz die nächste Panikwelle +++ Apple startet Live-Übersetzungen – Datenschutz und Innovation unter EU-Kontrolle +++ Supermond heute Abend – der größte Vollmond des Jahres über Deutschland +++ TE-Energiewendewetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Halloween ist doch vorbei, wen will der schocken?)

Entwicklungshilfe: Wann geht das Belehren und Moralisieren zu Ende?
Von Volker Seitz •
Nach über einem halben Jahrhundert personeller und finanzieller Entwicklungshilfe für Afrika stellen immer mehr Experten mit Fachwissen fest, dass unsere Politik versagt hat. Darunter auch Stefan Liebing, der ehemalige Vorsitzende des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft..
(achgut.com. IQ oder AQ?)

Desinvestition und Deindustrialisierung
Stahlgipfel – Sargnagel für die Stahlindustrie
Von Alexander Horn
Viele Stahlkonzerne haben ihre Dekarbonisierungsprojekte abgeblasen. Um der auf Deindustrialisierung ausgerichteten Klimapolitik zu trotzen, brauchen sie mehr Subventionen und Protektionismus..
(Tichys Einblick. Urnen statt Särge.)

Bizarrer Luxus in der Rezession
Deutschlands Pleite-Land leistet sich Luxus-Fahrradparkhaus für 3,5 Millionen Euro
Das Saarland schrumpft wirtschaftlich am stärksten, doch die Landeshauptstadt feiert: Für 3,5 Millionen Euro entsteht Deutschlands teuerstes Fahrradparkhaus (24.000 Euro pro Platz). Kritiker wie der Steuerzahlerbund sehen eine Bankrotterklärung der Förderlogik..
(focus.de. Rechnen abgeschafft?)

Gespräche in Brüssel
Keine Einigung: EU-Länder verhandeln weiter um Klimaziele
(focus.de. Was Klima ist, wollen sie wohl nicht wissen.)

Trump-Widersacher
Linker Demokrat Zohran Mamdani gewinnt Bürgermeisterwahl in New York
(welt.de. Wo in der Welt gibt's linke Demokraten außer bei Mao?)

A1 bei Münster
Sex bei Tempo 140 – Autobahnpolizei zieht Pärchen aus dem Verkehr
(welt.de. Gegen Verkehrsregel?)

Prostitution
Klöckner nennt Deutschland den „Puff Europas“
Während der Preisverleihung des "HeldinnenAwards" 2025. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde 2023 von der Alice-Schwarzer-Stiftung gegründet. Er geht in diesem Jahr an zwei Frauen für ihr Engagement gegen Prostitution..
(welt.de. Ein Fall fürs Narrengericht?)

AfD bei 40 Prozent
Nun denkt Sachsen-Anhalts CDU über eine Minderheitsregierung nach
Nachdem die AfD in Umfragen enteilt ist, schlägt Sachsen-Anhalts CDU-Fraktionschef eine Minderheitsregierung vor. Dafür wären Linke, BSW und SPD nötig.
(Junge Freiheit. Ein Tyrann für alle gegen Demokratie?)

Knast wegen Glauben an zwei Geschlechter
Von Andrea Seaman •
Ein Schweizer muss für zehn Tage ins Gefängnis, weil er die wissenschaftliche Tatsache ausgesprochen hat, dass menschliche Skelette nicht transgender sein können, sondern sich unterscheiden. Der eigentliche Zweck dieses Urteils: Zu signalisieren, dass Kritik an der Trans-Ideologie nicht geduldet wird. 
(achgut.com. Lohrer kriegen Konkurrenz: Männli, Wiebli und Schwietzer.)

 

 

Antisemiten sind immer die anderen!

Von CONNY AXEL MEIER

Wer das Video der Diskussion vom AfD-Abgeordneten Götz Frömming mit dem angeblichen Verfassungsschützer Homburg vollständig gesehen hat, kommt um den Eindruck nicht herum, es handele sich bei dem rechthaberischen Herrn um einen Stasi-Offizier im Ruhestand, der auf dem Stand des Verfassungsschutzes stundenweise aushilft, um seine Stasi-Rente aufzubessern.

Wer so unbedarft mit Antisemitismus-Vorwürfen hantiert, der hat weder verstanden, was Antisemitismus ist, noch, woher die Gefahr für Juden droht. Es ist kein rein deutsches Phänomen, dass Juden in Europa verfolgt, getötet, drangsaliert, boykottiert und diskriminiert werden. In Frankreich und Großbritannien ist die Situation für Juden noch dramatischer als in Deutschland. Viele Juden verlassen Westeuropa, nicht nur Richtung Israel, sondern auch in die USA, Kanada, Ungarn und anderswo hin, in Länder, in denen sie einigermaßen sicher und frei leben können.

Der Antisemit von heute trägt keine Springerstiefel
Es ist sehr schwer, einen Judenhasser zu finden, der öffentlich zugibt, ein „Antisemit“ zu sein. Antisemiten sind immer die anderen. Sie selbst nennen sich „Antizionisten“, „Israelkritiker“ und „Verteidiger Palästinas“. Realiter wollen sie Israel von der Landkarte tilgen, die Juden ins Meer treiben und „Palästina“, einen fiktiven Staat, den es nie gab und nie geben wird, „befreien“. Zudem bedauern sie, dass es noch Juden und Nachkommen von ihnen gibt, die die Shoa überlebt haben. Das würde sie aber allenfalls in mohammedanischen Ländern zugeben, in Europa trauen sie es sich meist noch nicht. Es ist nur eine Minderheit der Judenhasser, die von der endgültigen, weltweiten Vernichtung der „jüdischen Rasse“ träumen und dies auch öffentlich bekunden. Genehmigte Demonstrationen in Berlin, auf denen – begleitet durch die Polizei – „Juden ins Gas“ und „Kindermörder Israel“ gerufen wird, sind noch Ausnahmen.

Der Antisemit von heute trägt keine Springerstiefel, sondern Gucci oder Regenbogenfahnen. Er ist woker Ökosozialist oder gläubiger Mohammedaner. Eine ausgeprägte Islamophilie trifft bei den grünlinken Judenfeinden auf Selbsthass und das Bedürfnis, anderen Menschen Vorschriften zu machen. Ihr plakativer Einsatz für die „Palästinenser“, ein fiktives Volk, das es niemals gab und auch nicht geben wird, ist nur ein Vehikel für die Rechtfertigung von blanker Gewalt und Terror gegen die eigenen politischen Gegner. Die Leute im Gazastreifen interessieren ihn als Einzelschicksale überhaupt nicht. Sie sind nur das Vehikel, auf denen sie ihren Judenhass transportieren.

Israel – einzige Demokratie im Nahen Osten
Christlich-historische Vorurteile mischen sich so mit sozialistischen Versatzstücken, auch mit verstecktem nationalsozialistischen Machtanspruch. Der Neid auf Juden, die angeblich besser gebildet, zivilisierter und materiell besser gestellt waren, ist schon über Jahrhunderte weitervererbt worden und diente immer wieder mal als Ausrede für das eigene Versagen und letztendlich zur behaupteten Kollektivschuld der Juden. Am Ende stand dann nicht immer, aber wenigstens einmal, als Ergebnis der Massenmord von Auschwitz-Birkenau. Das ist den heutigen Judenhassern nicht genug. Erst wenn weltweit alle Juden ausgerottet sind, suchen sie sich andere Sündenböcke für das vorhersehbare Desaster ihrer sozialistischen Experimente. Daran hat sich seit über 100 Jahren nichts geändert. Die einzige funktionierende Demokratie im Nahen Osten, der einzige jüdische Staat bei mehr als 50 islamischen Ländern, das ist das auserkorene Ziel ihrer Aggressionen und Vernichtungsphantasien.

Soweit sind die Ökosozialisten noch nicht auf ihrem Trip ins judenfreie, sozialistische Paradies, aber auf dem besten Weg dahin. Das Existenzrecht Israels ist für sie ganz selbstverständlich verhandelbar und die Terroristen vom 7. Oktober 2023 sind für sie Freiheitskämpfer. Einer der einflussreichsten Judenhasser ist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, der Herr über mehr als 900 DITIB-Moscheen in Deutschland. „Möge Allah das zionistische Israel zerstören“, forderte er Anfang des Jahres in einer Moschee in Istanbul während des Eidgebetes, das auch als Videodatei verbreitet wurde.

Judenhass ist tief verankert in der mohammedanischen Geschichte
Wie die „Jüdische Allgemeine“ berichtet, war es schon Ende 2023 zu einem öffentlichen Streit zwischen Erdogan und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gekommen, nachdem der türkische Präsident ihn bezichtigt hatte, sich nicht von Adolf Hitler zu unterscheiden. Auch hatte er Israels Angriffe gegen den Terror in Gaza mit der Behandlung des jüdischen Volkes durch die Nazis verglichen. Diese Art von Spiegelprojektion ist keine Ausnahme, sondern in islamischen Kreisen die Normalität. Der Judenhass ist tief verankert in der mohammedanischen Geschichte und in deren religiösen Quellen, dem Koran und der Sunna, den Lach- und Sachgeschichten über das angebliche Leben ihres lese- und schreibunkundigen Propheten Mohammed.

Nicht nur Hamas- und Al-Qaida-Terroristen glauben sich direkt von ihren Mondgötzen Allah beauftragt, die „Ungläubigen“, vor allem die Juden, zu töten. Das ist islamischer Mainstream. Selbst der grüne Ex-Bundestagsabgeordnete Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), gab dies laut dem Bericht zu. Völlig untypisch für einen Grünen, könne laut Beck nicht ausgeschlossen werden, dass Erdogans Worte seine Anhänger zu Anschlägen auf israelische Einrichtungen motivieren. Organisationen in Deutschland, die unmittelbar unter Erdogans Einfluss stünden, wie etwa die Union Internationaler Demokraten (UID) und die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V. (DITIB), und ihre Mitglieder müssten „intensiv durch den Verfassungsschutz beobachtet werden“. Dabei handeln diese Organisationen nur islamkonform.

Bundesregierung holt aktiv Millionen Judenfeinde ins Land
Die Charta der Hamas beinhaltet explizit die Aufforderung zur organisierten Judenvernichtung: „Die Stunde (der Auferstehung) wird nicht kommen, bis ihr die Juden bekämpft. Die Juden werden sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine und Bäume rufen: ‚Oh Moslem, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn’“.

Es wäre Aufgabe der Verfassungsschutzbehörden, diesem Judenhass entgegenzuwirken. Stattdessen werfen sie, wie der oben genannte Homburg, Vertretern der einzigen Partei, die Antsemitismus nicht in ihren Reihen duldet, vor, selbst Antisemiten zu sein und stellen unsachliche Behauptungen auf, um die AfD mit einem Verbotsverfahren zu überziehen. Das hat System. Während der Bundeskanzler behauptet, mit Israel solidarisch zu sein, wird über Waffenembargos gegen Israel diskutiert und seit zehn Jahren werden ununterbrochen Millionen Judenfeinde angelockt und aktiv ins Land geholt. Beim Besuch in Ankara bewirbt Merz eine enge Partnerschaft mit den türkischen Judenfeinden in der dortigen Regierung.

Analog zu seinem Außenminister Wadephul betreibt Merz die unter moslemischen Türken verbreitete Geschichtsfälschung und rechnet das deutsche Wirtschaftswunder der fünfziger Jahre den türkischen Gastarbeitern zu, die erst ab 1962, anfangs auch nur in vergleichsweise geringer Anzahl, ins Land kamen. Das Märchen, dass die „Türken“ Deutschland aufgebaut hätten, wird so zur staatlich geprüften „Wahrheit“ erhoben. Antisemitismus wird so nicht bekämpft, sondern aktiv befördert. Bei der von Brüssel, dem „Tiefen Staat“ und den ökosozialistischen Regierungen Westeuropas betriebenen Islamisierung des Westens und der damit zusammenhängenden Transformation, dem „Great Reset“, stören Juden nur. Aber: Antisemiten sind immer die anderen!
(pi-news.net)

Azoren & Madeira, was in keinem Reiseführer steht

Von Albrecht Künstle

- Die in der Mitte gelegene Insel Terceira hütet ein Geheimnis

- Sie diente den USA als quasi unsinkbarer Flugzeugträger

Die Autobahn auf der Insel Terceira mit 56.000 Einwohnern erwähnte ich in meinem letzten Artikel als eine „Nettigkeit“ für den Beitritt Portugals zur EU. Diese Insel hat aber mehr als 6000 Einwohner, wie ich in einem anderen Reiseführer las. Nachdem ich mir den Verlauf der Autobahn näher ansah, stieß ich auf einen weiteren und wohl entscheidenden Grund für eine Schnellstraße. Denn sie verbindet nur scheinbar die Häfen Angra do Heroismo und Praia da Vitoria miteinander. Sondern beide Autobahnen sind mit einem Flughafen verbunden, dem „Aerogares das Lajes“. Das hat folgenden Hintergrund:

Für die Interventionen der USA in Nahost spielte dieser Flughafen eine unrühmliche Rolle. Kurz gesagt: Sowohl die Azoren als auch Deutschland waren (und sind) eine Drehscheibe bei US-Militäroperationen im Nahen Osten, aber mit unterschiedlichen Funktionen. Der Aeroport Lajes Field auf der Insel Terceira fungiert als strategisch günstiger Tank- und Zwischenstopp für Langstreckenflüge zwischen den USA und dem Nahen Osten. Besonders aktiv genutzt wurde er in den 1990er- und 2000er-Jahren bei den „Operationen“ (die USA führen ebenso wenig wie Russland Kriege, sondern „Operationen“). Namentlich waren es die Operationen „Desert Storm“, „Enduring Freedom“, „Iraqi Freedom“. Die Azoren dienten als Tank- und Transitbasis für Flugzeuge auf dem Weg von den USA in Richtung Nahost oder Afrika.

Von den US-Basen Ramstein und Spangdahlem in Deutschland aus erfolgt „nur“ die Drohnensteuerung, die Logistik und der „Truppenumschlag“, also die medizinische Versorgung der bei den militärischen Operationen verwundeten US-Soldaten (auch in Landstuhl). Und natürlich auch der Nachschub an Soldatenmaterial für die „Operationsgebiete“. Außerdem ist Ramstein ein wichtiger Knotenpunkt für die Luftbetankung, Drohnenkommunikation und Logistik (z. B. Irak, Syrien, Afghanistan). Auch F-16 und F-35 Kampfjets warten dort auf den Operationseinsatz. Deutschland fungiert also primär nicht als Ausgangspunkt für Kampfeinsätze, sondern nur als Drehscheibe und Unterstützungsbasis. Wir gehören also zu den Besseren 😊! Nach dieser Rückblende auf die Azoren als Archipel für den Weltfrieden (?) geht es im Folgenden nach Madeira.

Endlich mit Kurs 135 Grad ging es zur Hafenstadt Funchal auf Madeira. Sie ist noch schöner geworden als ich sie in Erinnerung hatte. Das war nicht nur dem Wetter zu verdanken. Endlich der erste regenfreie Tag, nur die Bergspitzen waren wegen Wolken nicht zu sehen. Die Sonne verbreitete ein behagliches Klima mit Temperaturen deutlich über 20 Grad. Diese Insel wird zu Recht Blumeninsel, auch „schwimmender Garten im Atlantik“ und schönste Insel Portugals genannt und verdient, mit dem Flugzeug besucht zu werden. Die Piste wurde wegen der schwierigen Windverhältnisse verlängert, weil er weltweit als drittgefährlichster Flughafen galt. Der wunderschöne botanische Garten oberhalb des Hafens gibt einen Einblick in die Flora der Insel. Wir hatten für eine Stippvisite nur einen Nachmittag, die Nacht und den nächsten Morgen zur Verfügung. Deshalb machten wir keinen Ausflug, sondern konzentrierten uns auf Funchal selbst.

Auf halber Höhe am Berg ist die weithin sichtbare Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte zu sehen, die schon 1470 errichtet wurde. In dieser wird die Statue der Madonna von Monte verehrt. Ebenfalls in dieser Kirche befindet sich das Grab des Kaisers Karl von Habsburg, der im Exil in Funchal 1922 verstarb – ein schönes Exil. Wer sich das nicht entgehen lassen will, muss an die hundert Treppenstufen hochsteigen. Die Madonna schaffte das lässig, aber ein Kaiser, dem alles an den Hintern getragen wurde? Wir beschränkten uns diesmal auf die Kirchen und Kathedralen in Funchal selbst, die im Innern alle ähnlich aussahen: Alles scheinbar aus Gold, das schon lange nicht mehr geputzt wird, also eher bronzefarben aussieht.

Die Hauptkathedrale wurde im Auftrag von Manuel I. zwischen 1485 und 1514 erbaut und ist Sitz des Bischofs von Madeira. Im Reiseführer von Marco Polo sind in dem Ausschnitt des Stadtplans 10 Kirchen aufgeführt! Alle sind kostenlos zu besuchen und nie abgeschlossen. Das gilt auch für die Kirchen auf den Azoren-Inseln. Es gibt keine Anschläge auf diese oder Vandalismus in den Kirchen. Ob das daran liegt, dass Islamisten sich nicht entscheiden können, wo sie ihre Duftmarke hinterlassen? Nein, es gibt auf den portugiesischen Inseln einfach keine Islamisten. Sie würden von den Insulanern ins Meer getrieben, wie es einst mit Angreifern mittels Stieren geschah.

Im Hafen von Funchal geht es weniger fromm zu. Dort wurde ein Museum für Fußballstar Cristiano Ronaldo errichtet, der von Madeira stammt. Davor steht eine lebensgroße Bronzestatue von ihm. Und dreimal darf geraten werden, welche Körperpartie blitzblank in der Sonne glänzt? Nicht etwa seine Beine, die Gold wert waren. Nein, es ist sein Gemächt in der Sporthose, mit dem in der Hand sich die feinen Damen fotografieren lassen. Dabei hat er die vielen Tore nicht mit diesem geschossen, vermute ich als Fußballlaie.

Wir verabschiedeten uns von Madeira am Feiertag 1. November und nahmen Kurs 70 Grad zur nordafrikanischen Küstenstadt Tanger. Wer auf Madeira einmal Urlaub machen will, sollte mehr Zeit als normal einplanen, sonst wird er sein Urlaubsgeld nicht los. Echt, so günstig ist es dort noch. Mit der Info über Tanger werden meine Reiseberichte enden, weil die spanischen Hafenstädte Malaga und Cartagena wahrscheinlich die meisten besser kennen als ich.

Dieser Artikel ist ohne „KI“ ausschließlich mit Künstle-Intelligenz 😊 erstellt; zuerst erschienen bei https://ansage.org/

Anti Stress Buch für die Frau - 
von Fräulein Feierabend

💛 Willkommen in deinem persönlichen Anti-Stress-Buch für die Frau.
(Endlich ein Buch, das nicht nervt – sondern versteht.)
Dieses Buch ist wie eine Pause auf Papier.
Wie eine Wärmflasche für deine überforderte Seele.
Wie deine beste Freundin, die sagt:
„Du bist okay. Auch heute. Auch so.“

Egal ob du dich gerade zwischen Kalender, Kaffeetasse und kollektiver Erwartung verlierst – hier findest du dich wieder.
Nicht als optimierte Version. Sondern als die echte. Die müde. Die starke. Die weiche. Die ganz du.

Was dich erwartet:
💁♀️ Sarkastisch-liebevolle Kapitel, die dich nicht verbessern wollen – sondern dich einfach mal in Ruhe lassen
🧘♀️ Mini-Wellness-Momente, die auch ohne Duftkerzen funktionieren
☕ Quick-Tipps, die wie ein Keks zum Kaffee sind: klein, süß und irgendwie lebenswichtig
📦 Und ganz viel innere Erlaubnis, einfach mal nichts zu leisten – außer du selbst zu sein

Dieses Buch ist kein Coaching. Kein „Jetzt wird alles besser“.
Es ist ein freundliches „Ich seh dich“.
Ein leises „Du darfst auch mal liegen bleiben“.
Und manchmal ein lautes Lachen mitten im Stress.

Ein Geschenk für die Frau, die alles im Griff haben soll – aber sich selbst nicht verlieren will.

Für dich. Oder für jemanden, den du gern daran erinnern möchtest:
Du musst nicht perfekt sein.
Nur da. Und ein bisschen gut zu dir. Viel Spaß. (Amazon)

 

(tutut) - Nicht nur Straßen und Eisenbahnen funktionierten im 19. Jahrhundert, während heute Hiob THE ÄLÄND regiert und seine Botschaften vom Staatsfunk den Bürgern eingehämmert werden. Nein, noch schlimmer, und das sagt Gerd Habermann in seiner "Richigstellung - Ein polemisches Soziallexikon", indem er mit einem Irrglauben aufräumt, den sogar Kirchen Hand in Hand mit Politik und deren Medien verbreiten: "Jedenfalls ist es wirklichkeitsfremd zu behaupten, dass wir gegenwärtig den 'freiesten Staat der deutschen Geschichte'hätten. In sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht war das 19. Jahrhundert wesentlich freier". Was läuft schief im abgeschafften Staate Deutschland, welches oft schon die Marke "DDR light" aufgeklebt bekommt, die für Habermann eine "etwas übertriebene Bezeichnung des deutschen Wohlfahrtsstaates ist angesichts einer Staats- bzw. Abgabenquote von über 50 Prozent, weit vorangetriebener Sozialisierung der Einkommen, stark eingeschränkten Vertragsfreiheiten in Elementarbereichen (Arbeit, Lebensvorsorge), Sozialisierung der Familie (staatliche Bezahlung der familiären Tätigkeit und flächendeckender Ausbau von Familienschutzeinrichtungen, teilweise ein Vermächtnis der untergegangenen DDR)". Hinzu kämen Einschränungen der Meinungsfreiheit über die Unkulgtur der so genannten "politischen Korrektheit". Auch die verschleiernde politische Sprache gehöre dazu wie "Solidarität", "soziale Gerechtigkeit", "Generationenvertrag", "Pflicht" statt Zwang, moralisierend überschriebene Gesetzte "wie z.B. das 'Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit'". Zu dem inflationär gebrauchten Begiff Demokratie, vor allem von jenen, welche damit nichts am Heckerhut haben, meint Habermann angesichts der Tatsache,  dass Mehrheitsentscheidungen keine Abgrenzung dessen kennen, worüber entschieden und was entschiedenen werde: "Dieses wichtige Element

bringt erst der Liberalismjus hinzu. Ohne diese Begrenzung kann eine Demokratie leicht in in einer Gewaltherrschaft gegen Minderheiten übergehen, in eine 'totalitäre' Demokratie, wovon die Wohlfahrtsdemokratie derzeit nicht weit entfernt ist". Ludwig Erhard sah durch eine hohe Staatsquote die freiheitliche Ordnung gefährdet, nun ist sie, wie jeder erleben kann, falls noch Leben in ihm ist, weg, und es herrschen Räuberbanden. "Glauben Sie, der Staat könne mehr leisten, als er vorher dem Volke abgenommen hat?" fragte Ludwig Erhard, der sich nicht durch Schreiben von Kinderbüchern versuchte einen Namen zu machen, und warnte 1960, "Wir sind mit einem Anteil der öffentlichen Hand von 40 Prozent am Sozialprodukt schon fast das Land, das in der nichtkommunistischen Welt an der Spitze liegt. Je mehr gefordert wird, desto mehr muss der Staat Ihnen abverlangen, und dann werden diese 40 Prozent auf 45 und auf 50 Prozent gesteigert werden". Was dann passiert, sah er voraus und ist nun eingetroffen: "Glauben Sie weiter, dass dann noch eine freiheitliche Ordnung denkbar ist, dass unser Volk dann noch aus Menschen besteht, die in geistiger und materieller Unabhängigkeit echte Staatsbürger im demokratischen Sinne bleiben können?!"   Wer das Volk dann ist, hat ja eine ehemalige FDJ-Agitprop-Funktionärin in 16jähriger Auferstehung der DDR aus ihren Ruinen erklärt - jeder, der gerade hier unterwegs ist. Davon werden es immer mehr seit einer "Herrschaft des Unrechts" (Horst Seehofer).  Und Ludwig Erhard war auch mal CDU-Vorsitzender und Kanzler, nicht nur ein Wirtschaftsminister, welcher  nie auf die Idee gekommen wäre, sich als Gespenst auf eine Klima-Geisterbahn zu wagen. Wenn du glaubst, es geht nichts mehr, kommt ein Bertelsmann daher: "Jeder Dritte ist einsam - Mehr als ein Drittel der Menschen in Baden-Württemberg fühlt sich einsam. Das geht aus einer repräsentativen Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor". Mann mit der schwarzen Maske stellt sich gleich als Rufer im Wüsten an die Leidplanke: "Gegen Einsamkeit fehlt eine Strategie". Stiften gehen, das wäre es wohl. "Armut schafft Einsamkeit, Ausgrenzung schafft Einsamkeit, Polarisierung schafft Einsamkeit, Jobverlust schafft Einsamkeit. Und nicht zuletzt Sparzwänge in den Kommunen schaffen Einsamkeit. Also alles Entwicklungen, die sich derzeit beobachten lassen". Wer hätte dies gedacht: "Söder würdigt in Südafrika Nelson Mandela" und das erst: "Deutschland und Ghana als Partner - Accra Deutschland und das westafrikanische Ghana wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kündigte in der Hauptstadt Accra an, dass es künftig „regelmäßige politische Konsultationen auf hoher Ebene über bilaterale, regionale, internationale Angelegenheiten“ geben solle". Ist's ihnen daheim zu kalt geworden?  Sie aber hat eine ganze 3. Seite Hoffnung: "Flugs im Dienst der Menschheit - Sie können lebensrettende Engel sein: Das Startup Maple Aviation aus Ottobrunn hat in relativ kurzer Zeit ganz besondere Drohnen entwickelt – und dafür als erstes Unternehmen weltweit eine Überfluggenehmigung über Städte bekommen". dpa-frau gegen Links: "Mehr Vorfälle mit Hakenkreuz und Hitlergruß an Schulen - Judenfeindliche Sprüche

und Schmierereien an Schulen sind nur einige Fälle, die verstärkt gemeldet wurden. Das Massaker der Hamas in Israel und der Gaza-Krieg ließen die Zahlen steigen". dpa gackert: "Geflügel und Eier sind gefragt wie nie", AFP-Mann klagt: "Anteil der Frauen in Führungspositionen bleibt niedrig". Mehr Merkel und Leyen wagen?  Wirtschaftsredaktionschef der Dritte im Bunde: "Zwei Ex-Auto-Manager befürchten das Allerschlimmste - Ein früherer Auto-Manager sieht ein wahres „Job-Massaker“ auf die Branche zukommen – vor allem bei Zulieferern. Ein anderer malt ein noch viel schlimmeres Bild an die Wand". Schlimmer geht immer: "Klingbeil gegen Stahlimporte aus Russland", etwa aus Plastik?, "Maschinenbau-Aufträge brechen im September ein", "Hunderte Milliarden Euro Steuerausfälle - Transnationale Unternehmen verschleiern, wie sie Staaten gegeneinander ausspielen, um Abgaben zu sparen, beklagt das Netzwerk für Steuergerechtigkeit". Daheim geht's nun an die Kunscht. Kaum war der Chef tot, wurde schon nach einem Arzt gerufen: "Kunststiftung Hohenkarpfen in der Krise - Die Kunststiftung Hohenkarpfen ist in eine schwere finanzielle Krise gerutscht. Außerdem hat die Stiftung einem wichtigen Mitarbeiter gekündigt. Im Verlauf der vergangenen Jahre hat sich ein Defizit in der Höhe eines mittleren fünfstelligen Betrags aufgebaut. Jetzt versucht der Vorstand, das Ruder herumzureißen – dazu gehört die Kündigung des langjährigen Kustos Mark R. Hesslinger". Geht's nicht ach ohne Kultur- und Kunstsachverständige? Spaichingen nebenan macht's doch vor. Und auf dem Heuberg pausieren sie auch: "Vortrag über Winterbräuche ist abgesagt ...Der Vortrag unter dem Titel „Mehr als Kitsch, Kommerz und Kerzen“ muss wegen Krankheit kurzfristig abgesagt werden". - Vielleicht hift's: "Schmerzen wirksam behandeln ohne Medikamente". Zukunft ist immer gut: "Vortrag und Gespräch zur Zukunft der Gäubahn". "Konzerterlös unterstützt Notfallseelsorgearbeit". Frauensache: 'Radikale Freundlichkeit' gegen Stammtischparolen - Ob beim Einkaufen, im Verein oder am Stammtisch: Plötzlich fällt ein Satz wie 'Die Flüchtlinge bekommen alles!' – und die Stimmung kippt. Viele wissen in s'lchen Momenten nicht, wie sie reagieren sollen. Schweigen? Widersprechen? Das Thema wechseln? - Darüber spricht Janina Niefer, Geschäftsführerin des Evangelischen Bildungswerks Südwest-Württemberg, im Interview". Bloß nicht die Bibel lesen! Botin unterm Dreifaltigkeitsberg vermisst den Doktor, wo mal ein Krankenhaus war: "Am MVZ ist der Allgemeinarzt plötzlich nicht mehr da - Er war - zur Freude der Spaichinger Patienten und zum Bedauern der Trossinger - vom MVZ Trossingen ins MVZ in Spaichingen umgezogen. Jetzt ist der Allgemeinarzt weg. Warum?" Fehlen noch fünf W. Linksgrün sieht sie ("Man hätte reformieren statt trennen können") auch ein Problem: "5G-Gemeinden sind uneins, was ist da los? - Die Nachhaltigkeitsregion muss sich umbenennen: Statt N! Region 5 G heißt es demnächst N! Region 4 G. Denn Denkingen steigt aus. Was hohe Wellen geschlagen hat". Scherz muss sein: "Aldinger Buchbox bringt Nobelpreisträger ins Regal". Er weiß wohl nicht, dass eine Moschee kein Gotteshaus ist - "Kuriose Kombination: Neues Restaurant - und neuer Moscheeraum...Der Saal einer Traditionsgaststätte wird zu einem Moscheeraum umgestaltet. Das Restaurant hat nach monatelanger Schließung jetzt wieder auf". Bevor alle Strickliesel reisen: "Landschaftspflegetage des Schwäbischen Albvereins Tuttlingen". 

Von Stuttgart nach Zürich
Änderung bei der Gäubahn: Jeder zweite Zug endet in Singen
Die Züge der Gäubahn von Stuttgart nach Zürich sind oft verspätet. Darum haben die Schweizerischen Bundesbahnen den Druck auf die Deutsche Bahn erhöht. Ab Mitte Dezember soll jeder zweite Zug in Singen enden..
(swr.de. Maggi statt Schweizer Magie.)

Unternehmen verschärft Sparkurs
Automobilzulieferer Mahle will weitere 1.000 Stellen streichen
Autoindustrie in der Krise: Der Autozulieferer Mahle muss sparen. Das Unternehmen will weltweit 1.000 Stellen streichen. In Deutschland ist vor allem Stuttgart betroffen..
(swr.de. Was macht der Letzte? Genau!)

Wohnungsmarkt unter Druck
In fast allen Landkreisen in BW fehlen Wohnungen
Der Wohnungsmarkt ist fast überall in Baden-Württemberg angespannt. Das zeigt eine neue Studie. Vor allem günstige Wohnungen fehlen. Die Erhebung nennt Gründe für den Notstand..
(swr.de. Nach dem Krieg mit Flüchtlingen waren es rund 5 Millionen, jetzt mit "Flüchtlingen" sind es über 11 Millionen. Wer merkt was?)

Bestattungsrecht in Baden-Württemberg
Kretschmann will keine Lockerung von Friedhofsordnung
Sind Urnen zuhause bald erlaubt? Nicht wenn es nach Ministerpräsident Kretschmann geht. Er stellt sich gegen eine Liberalisierung von Bestattungen - und bleibt "sehr konservativ"...
(swr.de. Sonst beschäftigt ihn nichts? THE LÄND ist längst in der Urne und auf dem Weltflohmarkt im Sonderangebot. Wenn der wüsste, wie die Realität ihn überholt hat.)

Dritte große Hängebrücke in Baden-Württemberg
Neckarline Rottweil: Helikopter spannt erstes Seil für längste Hängebrücke im Südwesten
Mit einem spektakulären Helikopter-Einsatz hat das Aufspannen der Hängebrücke Neckarline begonnen. Im April soll die Brücke in Rottweil eröffnen. Sie soll den Tourismus beleben..
(swr.de. Daran hängt nun Rottweil auch mit Mahle?)

Fall Ramzi Awat Nabi
Aus Stuttgart abgeschobener Student könnte bald nach Deutschland zurückkehren
Die Abschiebung von Ramzi Awat Nabi in den Irak hat bundesweit für Aufsehen gesorgt. Mit einem Studentenvisum könnte er bald wieder einreisen, doch es gibt noch eine letzte Hürde..
(swr.de. Bleiben andere dafür in Afrika?)

"Erstes Bad in Holzmodulbauweise"
Mobiles Schwimmbad aus Holz: Während Sanierung wird in Stuttgart weiter gebadet
Viele Schwimmbäder müssen saniert werden. Damit in der Zwischenzeit weiter gebadet werden kann, gibt es in Stuttgart ein mobiles Hallenbad in modularer Holzbauweise..
(swr.de. Zurück zum Holzzuber?)

Ältester Mann Deutschlands ist tot
Er wurde 110 Jahre alt: Die Gemeinde Kernen im Remstal (Rems-Murr-Kreis) trauert um den ältesten Mann Deutschlands, Karl Haidle. Der älteste Mann Deutschlands hatte noch vor wenigen Wochen seinen Geburtstag gefeiert. Die Gemeinde Kernen reagiert mit einem Nachruf auf den Tod des prominenten Bürgers. Die Gemeinde verliere mit Haidle einen "außergewöhnlichen Mitbürger, der über ein Jahrhundert deutscher Geschichte erlebt hat und in seiner Heimat fest verwurzelt blieb". ..
(swr.de. Wie immer ein fake, denn der älteste Mann Deutschlands ist nie tot, erst wenn auch Deutschland gewesen ist. Geschichte lehrt nur, wie man sie fälscht.)

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NACHLESE
Pessimistischer Ausblick
Vor Weihnachtsgeschäft schlechte Stimmung bei Konsumenten
Von Richard Schmitt
Die Vorweihnachtszeit gilt traditionell als die wichtigste Phase des Jahres für den Einzelhandel, doch heuer droht sie von wirtschaftlicher Unsicherheit überschattet zu werden. Die Stimmung unter den deutschen Konsumenten ist so schlecht wie seit Monaten nicht mehr..
(Tichys Einblick. Vom Himmel hoch kommt nicht einmal eine Mär. Für die hat Merz das Monopol. Die Stimmung ist ihm ausgegangen.)
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Wenn man keine Ahnung hat ...
Von RAINER K. KÄMPF
Cem Özdemir (Grüne) macht auf Wahlkampf. Am Sonntagabend bot ihm Caren Miosga die große Bühne und er durfte sich mediengerecht produzieren. Wer wollte, konnte Özdemir erleben als bramarbasierenden Landesvater in spe, selbst über den Stadtbildern schwebend. Er weiß die Debatte zu nutzen, um sich zu empfehlen, glaubt er. Und er triggert, was letztendlich diesen Beitrag bewirkt hat. Die Überhöhung als provokantes Stilmittel wirkt mitunter Wunder bei der Lenkung eines erforderlichen Erkenntnisprozesses. So dachte sicher auch der Grüne Spitzenkandidat, als er folgende Äußerung vom Stapel ließ: „Im Osten Deutschlands gibt es Orte, wenn Sie da nicht aussehen, wie wenn Sie Nachfahre der Wikinger sind, dann kriegen Sie ein fettes Problem“. Was zu beweisen war. Selbst ein Kurzzeitbesucher wird bei Reisen ins blaue Mitteldeutschland leicht feststellen, daß rothaarige, sommersprossige Zauselbärte nicht prägend die Öffentlichkeit dominieren. Eigentlich, so müssen wir dankbar konstatieren, daß Zauselbärte jeglicher Couleur bei uns noch nicht eine derart intensive Verbreitung haben, wie zum Beispiel in multikulturellen Metropolen wie Gelsenkirchen oder Dortmund. Falls aber Özdemir andeuten will, daß der gemeine Ossi einen latenten Hang zum Bodenständigen habe, muß man ihm recht geben. Die Mitteldeutschen, wie alle, reisen zwar gern und häufig, ziehen es aber vor, ihre beschaulichen Gegenden nicht zum Disneyland des Wahhabismus zu machen. Oder frei nach Peter Scholl-Latour: Kalkutta doch lieber als Abenteuerurlaub denn jenseits der Höhen des Rennsteiges vor ihren Augen. Unter sich bleiben ist Heimat, Vertrautheit und das wohltuende Gefühl sicherer Geborgenheit. Zu dieser Gemeinschaft zählen fleißige, höfliche Vietnamesen, bodenständige ehrliche Russen und geschäftstüchtige zuverlässige Polen. Reihenfolge oder Nennung sind keine Wertung, sondern das Beispiel angewandter und funktionierender Nachbarschaft und des Miteinanders auf der Basis der Achtung der Werte des Anderen. Genau das ist es, was wir wollen und beibehalten wollen. Ein freundliches friedliches Miteinander mit denen, die mit uns gemeinsam ein zukunftsfähiges Deutschland schaffen wollen. An Leute wie Özdemir den guten Rat, einfach mal die Klappe halten und den süffisanten Unsinn in Baden-Württemberg belassen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die hübschen Blondinen vom Bund Deutscher Klimamädels treten ja vorzugsweise mit offenem Dekollete auf. Natürlich nicht aus Eitelkeit, sondern um vor dem kommenden Hitzetod zu warnen…..übrigens hat schon Max Goldt in seinen legendären Kolumnen den Gegensatz zwischen Hamburger Sie und Berliner Du herausgearbeitet (“Jens-Thorsten, würden Sie mir bitte die Zuckerzange reichen?” “Herr Schmidt, gib mal die Klobürste”)
(Leser-Kommentar, achgut.com)
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Staatskapitalismus anderswo erfolgreicher
KI in USA und China, nicht Europa – die deutsche Autoindustrie wandert aus
Von Fritz Goergen
Hersteller und Zulieferer der deutschen Automobilindustrie werden allein in den Jahren 2025 bis 2029 weltweit rund 320 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investieren, hinzu 220 Milliarden Euro in den Neubau und Umbau von Werken: den Löwenanteil im Ausland..
(Tichys Einblick. Wirtschaft muss zu den Menschen gehen und nicht auf die Bäume.)

Blamage und Unfähigkeit aus einem Guss
Wie lange kann Merz seinen glücklosen Außenminister noch halten?
Johann Wadephul versucht, seine Vorgängerin in Sachen Peinlichkeiten zu toppen. Hypermoralisch und belehrend. Vom Desaster in China zum Wiederaufbau-Größenwahn für Gaza und Syrien. Deutschlands Außenpolitik ist wie von Merz angekündigt aus einem Guss. Aus einem Guss von Peinlichkeiten.
VON Klaus-Rüdiger Mai
(Tichys Einblick. Wieso sollte er? Zeit zu gehen auch für ihn. Wer ist denn auf dieses Staatstheater gekommen? Flasche leer. Woher nehmen?)

Bröckelnde Brandmauer
Verbotsantrag: BSW, CDU und SPD stimmen in Sachsen dagegen – gemeinsam mit der AfD
Überraschung im Sächsischen Landtag: Schwarze und Rote lehnen mit den Blauen das von Links und Grün geforderte Parteiverbot ab. Medien berichten darüber so gut wie nicht.
VON Olaf Opitz
(Tichys Einblick. Propaganda ist kein Journalismus.)

Interview mit Emanuel Böhmighaus
Tägliche Insolvenzen: Wirtschaft am Abgrund
Jeden Monat gehen zehntausende Arbeitsplätze in der Industrie verloren, rechnet Emanuel Böhminghaus vor. Alleine im September waren es 52.000 – und die Bundesregierung verweigert dringend notwendige Reformen.
VON Maximilian Tichy
(Tichys Einbick. Sie wissen nicht einmal, was sie tun.)

Affäre um Kulturstaatsminister
Lügen-Korrektur: Wolfram Weimer gesteht Falschaussage
„Wer ist Wolfram Weimer und wenn ja wie viele“, hatte TE geschrieben. Jetzt zeigt sich: Kulturstaatssekretär Wolfram Weimer hat keine Ahnung von dem, was Unternehmer Wolfram Weimer verantwortet, so Weimer-Jäger Alexander Wallasch. Kann Bundeskanzler Friedrich Merz einen Staatsminister mit gespaltener Persönlichkeit im Amt belassen?
VON Alexander Wallasch
(Tichys Einblick. Zitat: "Franz heißt die Kanaille!" aus Friedrich Schillers Drama "Die Räuber". Friedrich, Franz oder Karl, gehupft wie gesprungen.)

Weltwoche Daily:
Nur in Diktaturen ist die Opposition zum Abschuss frei
(pi-news.net. Hat Detschland eine Opposition? Also kann es auch keine Diktatur sein.)

Radikale Vorschläge
So vernichtend wollen die anderen auf einen AfD-Wahlsieg reagieren
Im nächsten Jahr könnte es die erste AfD-Landesregierung geben. Politiker und Verfassungsschützer bereiten sich darauf vor. Zur Diskussion steht neben „Unterlagen verbrennen“ der Bundeszwang – also die Entmachtung der gewählten Regierung..
(Junge Freiheit. Lenin und Stalin lassen grüßen.)

„Generation von Faulenzern“
SPD-Landrat führt Arbeitspflicht für junge Bürgergeld-Empfänger ein
Im thüringischen Landkreis Nordhausen startet am Montag ein bundesweit beachtetes Pilotprojekt: Unter 25-Jährige, die Bürgergeld beziehen und keine Ausbildung haben oder diese abgebrochen haben, sollen künftig einer Arbeitspflicht unterliegen. Bis zu 40 Stunden pro Woche werden sie in Werkstätten gemeinnütziger Vereine, im Bauhof oder bei der Pflege von Grünanlagen eingesetzt – für einen Stundenlohn von 1,20 Euro. Das Programm ist vorerst auf drei Monate angelegt. Zuerst berichtete die „Bild“-Zeitung darüber..
(welt.de. Arbeitslager müssen wieder her? Sibirische Baracke. Pfeil zeigt auf KZ Natzweiler-Sruthof.)

Wenn der „Compass“ verloren geht
Deutschland braucht keine CDU der Mitte
Die CDU-interne Initiative „Compass Mitte“ hat etwas tragisch Komisches an sich. Sie leugnet die Realität, setzt auf den lähmenden Verliererkurs der Partei und hält das noch für einen Kurswechsel. Ein Kommentar von Robert Willacker.
(Junge Freiheit. Verirrt im Labyrinth mit Friedrich Murks.)

No-go-Area
Wie die Frankfurter Zeil zum Symbol fürs „Stadtbild“ wird
Die einstige Flanier- und Einkaufsmeile Zeil in Frankfurt am Main entwickelt sich zur Angststraße. Die Polizei legt nun eine Statistik vor, die zeigt, wer die Täter sind und daß Merz mit seiner „Stadtbild“-Aussage recht hat..
(Junge Freiheit. Sie sind mehr.)

Wo sind die Kohle-Strukturwandel-Milliarden geblieben?
Von Stephan Kloss •
Mit sehr viel Geld wollten Bund und Länder in den vom verordneten Kohleausstieg betroffenen Regionen einen Strukturwandel mit vielen neuen Arbeitsplätzen zünden. Wer nach fünf Jahren fragt, wie viele Arbeitsplätze beispielsweise in Sachsen geschaffen wurden, erfährt: Niemand weiß es. Das ist kein Witz..
(achgut.com. Glaubenssache.)

Debatte über Wadephul-Aussage
„Keinerlei Gründe mehr für Asyl in Deutschland“ – Merz drängt auf Abschiebungen nach Syrien
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat anders als Bundesaußenminister Johann Wadephul keine generellen Bedenken gegen die Rückführung von Migranten nach Syrien. „Der Bürgerkrieg in Syrien ist zu Ende“, sagte Merz am Montagabend im schleswig-holsteinischen Husum. „Es gibt nun keinerlei Gründe mehr für Asyl in Deutschland“ – deshalb könne mit Rückführungen begonnen werden..
(welt.de. Wer leiht ihnen mal das Grundgesetz?)

Fachleute aus fünf Kontinenten fordern mRNA-Stopp
Von Gerald Dyker.
Derzeit stehen viele weitere Anwendungen der mRNA-Technologie vor der Einführung. Besonders bedeutsam ist die mögliche Umstellung der Standardimpfungen für Kleinkinder auf mRNA-Technologie. Die internationale Initiative „Risikowarnung Arzneimittelsicherheit – mRNA-Moratorium“ kämpft dagegen. .
(achgut.com. Wer hat den Stich?)

Umfrage
Gesellschaft weniger gespalten als es viele empfinden
(welt.de. Deutschland umgefragt ein Paradies.)

Zeichner bekommt 4000 Euro
Deutscher Karikaturenpreis geht an Anti-AfD-Cartoon
(welt.de. Kartell hat immer recht.)

Berliner Kriminelle: Hilfreich, edel und gut
Tatort Berlin: Oh wie schlimm ist Venezuela!
ARD-„Tatort“ als Sozialmärchen. Drei „Armutsflüchtlinge“ aus Venezuela. Moralisch edel und nur aus Not kriminell, tricksen sich in Berlin bis in die Bundesdruckerei. Zwischen Lieferdienst-Elend, Pass-Hacking und Gutmenschen-Romantik weiss der Film nicht, ob er Melodram oder Mission sein will.
VON Emil Kohleofen
(Tichys Einblick. Umerzehungskartell.)

 

 

 

 

Meinungsfreiheit in Deutschland

Von David Cohnen

Die Frage nach der tatsächlichen Reichweite der Meinungsfreiheit stellt sich heute dringlicher denn je. Während die Verfassung sie als unveräußerliches Grundrecht garantiert, zeigen sich in der digitalen Realität zunehmend Einschränkungen, die nicht offen gesetzlich angeordnet, sondern technisch und strukturell wirksam werden.
In diesem Zusammenhang hat Hans-Georg Maaßen in seiner Rede auf X (vormals Twitter) zentrale Aspekte dieser Entwicklung aufgegriffen und auf die Gefahren einer schleichenden Einschränkung der freien Rede hingewiesen:
Link zur Rede von Hans-Georg Maaßen:
https://x.com/HGMaassen/status/1915628814115185121?utm_source=chatgpt.com

Erfahrungen mit digitalen Filtern und Meinungsäußerung

In den vergangenen Jahren häufen sich Berichte über Schwierigkeiten beim digitalen Versand politisch sensibler Texte. Autoren, die Kritik an politischen Akteuren oder an Regierungsentscheidungen üben, berichten, dass E-Mails mit solchen Inhalten von großen Anbietern - etwa der Deutschen Telekom AG - nicht zugestellt werden. Auffällig ist, dass dieselben Texte in englischer Übersetzung problemlos versandt werden können, was auf automatische Filter- oder Klassifikationssysteme hindeutet.

Auch Kündigungen von E-Mail-Konten oder Plattformzugängen nach dem Versand politischer Beiträge sind dokumentiert - teilweise ohne Rückerstattung vorhandener Guthaben. Parallel dazu wurden in jüngerer Zeit mehrere Journalisten angezeigt, weil sie pointiert formuliert oder unliebsame Tatsachen dargestellt hatten. In einigen Fällen kam es zu sehr raschen gerichtlichen Verfahren, was die Frage aufwirft, ob diese immer frei von politischer Voreingenommenheit geführt wurden.

Diese Entwicklungen deuten auf eine neue Form des vorauseilenden Gehorsams hin: Nicht staatliche Stellen, sondern algorithmische Filter, Plattformrichtlinien und institutionelle Praktiken bestimmen zunehmend, welche Meinungen sichtbar werden und welche nicht. Wenn Programme so gestaltet sind, dass sie politisch unkonventionelle Inhalte automatisch blockieren - ohne öffentliche Rechenschaft über die Kriterien -, dann entsteht eine verdeckte Einschränkung der Meinungsfreiheit.

Maaßens Rede zur Meinungsfreiheit

Hans-Georg Maaßen verweist in seiner Rede darauf, dass Meinungsfreiheit zwar formal existiere, in der Praxis jedoch auf das beschränkt werde, was das politisch-mediale Establishment für "richtig" halte. Er sagt:

"Hass und Hetze . sind Begriffe, die . erfunden wurden, um zu differieren zwischen zulässiger Meinung und nicht mehr zulässiger Meinung."

Er beschreibt eine gesellschaftliche Transformation, in der Begriffe wie "Demokratie" oder "Rechtsstaat" umgedeutet werden, sodass nur noch konforme Positionen als legitim gelten.
Maaßen warnt, dass Einschränkungen der Meinungsfreiheit zwangsläufig zu Ausgrenzung, Benachteiligung und politischen Sanktionen führen - von Hausdurchsuchungen über Kontokündigungen bis hin zu gesellschaftlicher Ächtung.

Obwohl Maaßen selbst nicht strafrechtlich verfolgt wird, steht er seit seinem Ausscheiden als Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz unter Beobachtung seiner ehemaligen Behörde. Dieser Umstand verleiht seiner Warnung besondere Brisanz: Wenn ausgerechnet ein früherer Verfassungsschützer auf Einschränkungen der Meinungsfreiheit hinweist und selbst ins Visier gerät, wirft das Fragen auf, die über den Einzelfall hinausweisen.

Weitere Beispiele für Grenzen der Meinungsäußerung

Aktuelle Fälle belegen, wie schnell publizistische oder satirische Inhalte zur Zielscheibe juristischer Verfahren werden können.
So wurde gegen den Chefredakteur des Nachrichtenportals NIUS, Julian Reichelt, wegen Volksverhetzung ermittelt - das Verfahren wurde zwar eingestellt, doch die Signalwirkung bleibt bestehen.
Ein weiterer Fall betrifft einen Mann, der ein satirisches Bild von Wirtschaftsminister Robert Habeck mit dem Schriftzug "Schwachkopf" statt "Schwarzkopf" veröffentlichte und dafür rechtskräftig verurteilt wurde.

Unabhängig von der persönlichen Bewertung solcher Darstellungen zeigt sich, dass die Grenzen des Sagbaren enger werden - besonders dann, wenn Kritik politisch nicht opportun ist.

Ein ehemaliger leitender Redakteur berichtete von einem über sechseinhalb Jahre andauernden Strafverfahren wegen des Vorwurfs der sogenannten "Volksverhetzung". Das Verfahren, das vor dem Landgericht geführt wurde, endete schließlich mit einer Einstellung, nachdem das Gericht unter Hinweis auf Alter und Gesundheitszustand des Beschuldigten von einer weiteren Verfolgung absah - verbunden mit der Auflage einer Zahlung an einen gemeinnützigen Verein. Der ursprünglich erlassene Strafbefehl belief sich auf rund dreitausend Euro, die tatsächlichen Kosten des gesamten Verfahrens überstiegen diesen Betrag jedoch um ein Vielfaches. Damit wurde deutlich, welch erhebliche finanzielle Mittel erforderlich sind, um den eigenen Leumund zu verteidigen - ein Aufwand, der den meisten Betroffenen nicht möglich ist.

Der Journalist war zuvor zwanzig Jahre lang Redaktionsleiter einer der größten landesweiten Tageszeitungen. Nach seinem Ausscheiden sah er sich nicht nur strafrechtlichen Ermittlungen, sondern auch rechtlichen Schritten seiner ehemaligen Redaktion ausgesetzt, was die persönliche und berufliche Belastung zusätzlich erhöhte. Parallel dazu engagierte er sich politisch, unter anderem in beratender Funktion für einen Kandidaten einer liberalen Partei, der im Wahlkampf in direkter Konkurrenz zu einem Spitzenkandidaten einer anderen großen Partei stand.

Auch nach Abschluss des Verfahrens blieb der Druck bestehen: Trotz schriftlicher Morddrohungen gegen ihn und seine Ehefrau reagierten die zuständigen Behörden nur zögerlich. In seinem Umfeld wurden zudem weitere Personen wegen politisch sensibler Äußerungen strafrechtlich verfolgt, die aus finanziellen Gründen keine Möglichkeit sahen, sich umfassend zu verteidigen, und deshalb die erlassenen Strafbefehle akzeptierten.

Diese Erfahrungen zeigen exemplarisch, dass die Grenzen der Meinungsfreiheit nicht nur durch gesetzliche Vorgaben, sondern auch durch wirtschaftliche, institutionelle und gesellschaftliche Mechanismen bestimmt werden. Sie verdeutlichen, dass formale Presse- und Meinungsfreiheit allein nicht genügt, wenn die Verteidigung des eigenen Ansehens und der beruflichen Integrität mit unverhältnismäßigen Risiken und Kosten verbunden ist - ein Befund, der Parallelen zu anderen Fällen zieht, in denen Personen aufgrund ihrer kritischen Haltung gesellschaftlich oder institutionell unter Druck geraten sind.

Ein weiterer Fall verdeutlicht eine ähnliche Situation: Aufgrund einer Anzeige politisch anders orientierter Personen wurde der Beschuldigte für geäußerte, nachweisbare Tatsachen strafrechtlich belangt. Das Gericht erkannte die vom Beschuldigten vorgelegten Beweise nicht an und argumentierte, dass dieser die Fakten zum damaligen Zeitpunkt nicht hätte kennen können, da die veröffentlichten Belege später entstanden seien. Das Verfahren endete mit einer Verurteilung, die in etwa dem zuvor beschriebenen Fall entsprach.

Der Beschuldigte wehrte sich jedoch. Zu Beginn der Verhandlungen der nächsthöheren Instanz signalisierte das Gericht, dass es geneigt sei, den Beschuldigten freizusprechen. Gegen dieses mögliche Urteil opponierte jedoch die Staatsanwaltschaft und kündigte klar an, im Falle eines Freispruchs Berufung einzulegen. Nach eingehender Beratung mit seinem Anwalt über die Risiken einer weiteren Auseinandersetzung - insbesondere die finanziellen - entschied sich der Beschuldigte, zur Vermeidung eines größeren Risikos eine Zahlung an einen gemeinnützigen Zweck zu leisten.

Die selbst zu tragenden Kosten für die Wahrung des eigenen Leumunds beliefen sich schließlich auf fast 5000 Euro, was erneut verdeutlicht, wie hoch der finanzielle Aufwand ist, um sich gegen politische oder juristische Repressalien zu verteidigen.

Politische Akzeptanz und gesellschaftliche Wirkung

Zunehmend entsteht der Eindruck, dass bestimmte politische Parteien, Medienhäuser und Rundfunkanstalten diese Entwicklung stillschweigend gutheißen. Wenn Filtermechanismen, Providerentscheidungen oder gerichtliche Sanktionen gegen unliebsame Stimmen nicht kritisch hinterfragt werden, festigt sich ein Klima, in dem abweichende Meinungen schon vor ihrer Verbreitung gebremst werden.
So wird nicht nur die Möglichkeit zur freien Äußerung eingeschränkt, sondern auch der demokratische Diskurs selbst verengt.

Schlussfolgerung

Freie Meinungsäußerung und demokratischer Konsens werden zunehmend durch eine Kombination aus digitalen Filtern, institutionellen Sanktionen, vorauseilendem Gehorsam und politischer Akzeptanz eines normativen Mainstreams gefährdet.
Eine solche Entwicklung führt langfristig in eine stille Meinungsdiktatur - nicht durch offene staatliche Unterdrückung, sondern durch die schleichende Begrenzung der Reichweite abweichender Stimmen.

Es geht dabei nicht um die Unterstellung eines Plans oder einer zentral gesteuerten Zensur. Gefährlich ist vielmehr die dynamische Wechselwirkung technischer Systeme, politischer Interessen und gesellschaftlicher Selbstzensur, die die freie Meinungsbildung allmählich untergräbt.

Deshalb gilt: Nur wenn Bürger, Medien und Institutionen sich der Macht digitaler Filter bewusst werden und Transparenz einfordern, kann die Meinungsfreiheit ihren Kern behalten.

Wir müssen unsere Sinne schärfen - für digitale Eingriffe, institutionelle Einflüsse und gesellschaftliche Akzeptanz solcher Mechanismen.

Denn Meinungsfreiheit darf kein Lippenbekenntnis bleiben, sondern muss aktiv verteidigt werden.

Warum kostet ein Becher Glühwein auf einmal fünf Euro?

Von MANFRED ROUHS

Auf dem Weihnachtsmarkt in Düsseldorf kostet ein Becher Glühwein an manchen Ständen in diesem Jahr erstmals fünf Euro. Das löst bei vielen Verbrauchern Erstaunen aus, aber auch Verärgerung, wie der „Focus“ berichtet. Die Fünf-Euro-Marke ist ein Schwellenwert, hinter dem ein Gut als relativ teuer empfunden wird. Verwundert reiben sich die Menschen die Augen und fragen sich: Wie konnte es soweit kommen?

Objektiv ist der Becher Glühwein im Jahr 2025 durchschnittlich nur etwa 50 Cent teurer als letztes Jahr. Wo er jetzt fünf Euro kostet, waren es also letztes Jahr schon stolze vier Euro und 50 Cent. Und das für 0,3 Liter eines Produktes, von dem wir beim Discounter zehn Liter mit dem erstklassigen Alkoholanteil von 11,6 Prozent für rund 30 Euro erwerben können, was also auf 0,3 Liter heruntergerechnet nur einen Betrag von weniger als einem Euro ausmacht. Das wird als Abzocke empfunden.

Ursache des Übels ist nicht die Geldgier der Weihnachtsmarkstandbetreiber. Sondern die Geldgier der öffentlichen Hand. – Der Staat ist schuld!

Weihnachtsmärkte sind ein behördlich bis ins letzte Detail geregeltes, vollständig bürokratisiertes und durchkommerzialisiertes Terrain. Die Standgebühr ist hoch und steigt jährlich weiter an.

Schwarzarbeit kommt auf dem Weihnachtsmarkt nicht in Frage, weil alle Standbetreiber streng kontrolliert werden. Einen automatisierten Ausschank von Glühwein hat bislang meines Wissens noch niemand versucht, weil er von den meisten Deutschen wahrscheinlich als nicht hinreichend weihnachtlich empfunden werden würde. Also macht sozialversicherungspflichtige und divers besteuerte Lohnarbeit das Gros der Kosten aus.

Während der Staatsanteil auf Lohnarbeit in China bei nur etwa 20 Prozent liegt, ist er in Deutschland über Jahrzehnte auf rund 70 Prozent angestiegen. Nicht ein einzelner Posten frisst 70 Cent von jedem Euro, den ein Unternehmen für Lohnarbeit einnimmt, sondern deren Summe: Zu den Sozialversicherungsbeiträgen – für einen Weihnachtsstandmitarbeiter, der netto 1650 Euro monatlich ausgezahlt bekommt, werden knapp 1000 Euro Sozialversicherungsbeiträge abgegriffen – kommt die Lohnsteuer. Und verschiedene Unternehmenssteuern sowie anders bezeichnete Zwangsabgaben. Dem Gesamtbetrag, den der Unternehmer vereinnahmt, werden 19 Prozent Umsatzsteuer übergestülpt. Da verbleiben für das Unternehmen nicht mehr als 30 Cent.

Wer Personal beschäftigt, ist branchenübergreifend vor allem eines: Ein Geldeintreiber der öffentlichen Hand, der einen sich beständig weiter aufblähenden staatlichen Apparat mit Geld versorgt.

Wer sich dem entziehen will, darf auf dem Weihnachtsmarkt keinen Glühwein mehr trinken. Und keine Tabakwaren rauchen. Und kein Auto fahren. Wer diese Regeln nicht beachtet, wird permanent abgezockt.
(pi-news.net)

Córdoba – Moschee und Kathedrale als beste Freundinnen

Von  Vera Lengsfeld

Unsere dritte Station Córdoba erreichen wir an Allerheiligen, dem Feiertag der Katholiken, problemlos. Am Morgen ist der Verkehr noch schwach. Unterwegs fahren wir an einem schmalen, hohen Objekt vorbei, das leuchtend in einem Feld steht, als hätten die Aliens eines ihrer Raumschiffe dort gelandet. Es ist ein solarthermisches Kraftwerk. Umstellt von Spiegeln, wird in diesem Ding z. B. flüssiges Natrium erhitzt. Es ist bisher bei diesem einen Prototyp geblieben.

Als wir in Córdoba an der Römischen Brücke ankamen, stand schon ein Auto unseres Hotels bereit, das unser Gepäck übernahm. Reisebusse dürfen nicht in die Innenstadt. Wir freuten uns, dass wir die Stadt über die 2000-jährige Brücke betreten würden – und das an einem Tag wie aus dem Bilderbuch: sonnig, mild, mit leichtem Dunst über dem Fluss. Anfangs waren wir fast noch allein, aber nach 331 m am anderen Ende hatte sich die Brücke schon belebt. Ein junger Mann spielte gekonnt Gitarre. Die Leute hörten ihm gern zu, aber kaum einer warf eine Münze in den Hut. Als ich am Nachmittag noch einmal an der Brücke vorbeikam, saß er immer noch da. Das hatte ich schon in Sevilla beobachtet, dass Straßenkünstler kaum noch belohnt werden, selbst wenn sie atemberaubende Artistik oder perfekte Musik bieten.

Unser Hotel liegt gegenüber der Kathedrale. Allerdings mussten wir uns bis 16:00 Uhr gedulden, ehe wir sie besuchen konnten – wegen der Allerheiligen-Messen. Bis dahin erkundeten wir die Stadt auf eigene Faust. Es gab zwar auch hier die Tagestouristengruppen, aber die Mehrzahl der Flaneure waren sonntäglich gekleidete Spanier. Später erfuhren wir von Gemma, unserer Stadtführerin, dass Leute aus Madrid und anderen spanischen Städten nach Córdoba kommen, um hier auszugehen – wegen der niedrigeren Preise.

Córdobas Altstadt ist zu einem Drittel Weltkulturerbe. Dass es einmal eine Stadt mit einer halben Million Einwohnern gewesen ist, kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Aber das war auch zu einer Zeit, als Berlin noch nicht existierte und die Römer noch in Köln waren

.Als die Muslime Córdoba um 718 von den Westgoten eroberten, wurde ein Vertrag geschlossen, dass die Basilika San Vicente Mártir geteilt wird. Eine Hälfte sollte künftig als Moschee dienen, die andere durften die Christen weiter benutzen. Als sich die muslimische Gemeinde rasch vergrößerte, kaufte man den Christen ihren Teil für eine ordentliche Summe und die Erlaubnis, die bei der Eroberung zerstörten Kirchen wieder aufzubauen, ab. Danach wurde die Moschee noch zweimal erweitert. Heute wäre sie die größte der Welt.

Im ältesten Teil wurden noch Materialien der Vorgängerbauten verwendet; Säulen und Kapitelle stammen noch von dem römischen Tempel oder der Basilika. Der Gebetsraum bot bereits 10.000 Menschen Platz. Den Hufeisenbögen der ersten Arkadenreihe ist der westgotische Einfluss noch anzusehen. Durch die Doppelbögen wurde das Dach des Gotteshauses angehoben. Besserer Lichteinfall wurde durch die zum Hof hin geöffneten Bögen erzielt. Das Ergebnis ist ein Säulenwald von Doppelarkaden, der an einen Palmenhain erinnert. Dieser einzigartige Stil wird von Fachleuten heute cordobesisch-arabisch oder Kalifenstil genannt, der einzigartig auf der Welt ist.

Die Araber waren 500 Jahre in Córdoba, dann kam die Reconquista. Auch unsere Zeit hat dem noch etwas hinzugefügt: Die vier Bögen, durch die man die Moschee vom Orangenhof aus betreten konnte, wurden 1970 mit hölzernen Gittern versehen. Das Licht, das durch sie hindurchfällt, steigert die einzigartige Atmosphäre noch. Als die zweite Erweiterung in Angriff genommen wurde, sollte die ganze Moschee neu, exakt nach Mekka, ausgerichtet werden. Der heftige Streit darüber endete mit dem Beschluss des Kalifen, die alte Ausrichtung beizubehalten, um die Tradition zu wahren. Der zweite Teil besteht aus abwechselnd graublauen und rosa Säulen mit einheitlichen Kapitellen. Es entstand ein dreiteiliger Mihrab als höchster Ausdruck der Kalifenkunst. Es ist eine prächtig dekorierte, achteckige Nische in der Wand, die nach Mekka zeigt und die als Gebetsort für den Kalifen diente. Der kleine Raum ist mit einer Muschelschalen-Kuppel und aufwändigen Mosaiken sowie Koranversen geschmückt. So kann man bis heute in der Kathedrale „Allahu akbar – Gott ist groß“ lesen.

Durch die dritte Erweiterung wurde der Gebetssaal verdoppelt. Er besaß insgesamt 1.013 Säulen, von denen nach der Vierung der Kathedrale noch 854 erhalten sind.

Im Jahr 1212 begann die christliche Rückeroberung von Andalusien. Ferdinand III. eroberte Córdoba 1236. Die Moschee wird zur Kathedrale geweiht, man beginnt mit der Errichtung von Kapellen. Das ist ein jahrhundertelanger Prozess. Die Vierung der Kathedrale beginnt 1523 und endet 1628. Das Minarett wird von 1593 bis 1628 zum Glockenturm. Im 20. Jahrhundert wurden bei Ausgrabungen Teile der westgotischen Basilika freigelegt, zu Beginn unseres Jahrtausends entdeckte man mehrere Meter unter dem heutigen Fußboden römische Bodenmosaike. Die Kathedrale inmitten der Moschee ist prächtig ausgestattet. Besonders das Chorgestühl ist berühmt für seine Schönheit. Seneca, der im Jahr 1 in Córdoba geboren wurde, oder der ebenfalls in Córdoba gebürtige jüdische Gelehrte Maimonides hätten die einzigartige Verschmelzung von Glaubenssymbolen und Architekturstilen gutgeheißen.

Die Frage ist, warum der Menschheit nicht gelingt, was hier vollbracht wurde: eine gegenseitige Bereicherung, gefördert durch Toleranz und Respekt vor den Errungenschaften früherer Generationen. Um die Moschee-Kathedrale tobten immer wieder Bürger- und andere Kriege. Menschen wurden vertrieben, neue wanderten ein. Die Juden mussten nach Vollendung der Reconquista Córdoba verlassen. Ihre Synagoge wurde als Schule oder Hospital genutzt. Dass sie ein Gotteshaus war, wurde erst kürzlich entdeckt, als bei der Entfernung alter Farbschichten jüdische Inschriften zum Vorschein kamen. Die ehemalige 500.000-Stadt hatte um 1500 gerade noch 25.000 Einwohner. Das einst mächtige, weltbekannte Córdoba ist heute eine Provinzstadt. Sic transit gloria mundi.

(vera-lengsfeld.de)