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Der Putsch, der die Ölpolitik veränderte

Von Gastautor Shoumojit Banerjee

Der Iran-Krieg hat einen der schwersten Energieschocks in Jahrzehnten ausgelöst. Die fünfteilige Serie des Autors Shoumjit Banerjee beleuchtet entscheidende historische Momente, in denen Turbulenzen der Energiewelt den Verlauf der Geopolitik beeinflusst haben. Banerjee ist ein geschichtlich und kulturhistorisch außergewöhnlich versierter indischer Journalist, dessen Texte in ‚The Perfect Voice‘ (Mumbai) erscheinen. Wir danken ihm für freundliche die Genehmigung zu Übersetzung und Abdruck.

Ölfässer und Macht – Teil 2
Der Staatsstreich, der den Schah wieder an die Macht brachte, verfestigte zugleich ein Erbe aus Ölpolitik und ausländischer Einmischung, das den Iran bis heute überschattet.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Persien ein im Niedergang begriffen, regiert vom alternden Kadscharen-Monarchen Mozaffar al-Din Schah Kadschar. Das Land verfügte kaum über Industrie, eine schwächelnde Staatskasse und eine Regierung, die zum Erzielen von Einnahmen zunehmend auf ausländische Konzessionen angewiesen war. Unter seinen Wüsten jedoch lag eines der größten Ölvorkommen der Welt – ein Vermögenswert, der die Aufmerksamkeit der Großmächte wecken und Persien in einen zentralen Schauplatz der globalen Energiepolitik verwandeln sollte.

William Knox D’Arcy
Die Geschichte begann 1901, als der Schah dem britischen Finanzier William Knox D’Arcy eine außergewöhnliche Konzession zur Ölförderung in weiten Teilen des Landes gewährte. D’Arcys Wagnis wäre nach Jahren kostspieliger Bohrungen in abgelegenem Gelände beinahe gescheitert. Erst 1908 war das Unterfangen von Erfolg gekrönt, als im Südwesten Persiens endlich Öl gefunden wurde. Das führte zur Gründung der Anglo-Persian Oil Company, aus der später die Anglo-Iranian und schließlich der moderne Energieriese BP hervorging.

Kronjuwel
Ihr Kronjuwel war die weitläufige Raffinerie in Abadan, die sich bis in die 1930er Jahre zur größten Raffinerie der Welt entwickelte, Zehntausende von Arbeitern beschäftigte und Rohöl verarbeitete, das Schiffe, Fabriken und Militärflugzeuge im gesamten Britischen Empire antrieb.

Die Raffinerie war so riesig, dass sie als Firmenstadt fungierte, komplett mit getrennten Wohnvierteln, die die Ungleichheiten zwischen ausländischen Managern und iranischen Arbeitern deutlich machten.

Im Jahr 1914, am Vorabend des Ersten Weltkriegs, übernahm die britische Regierung eine Mehrheitsbeteiligung an der Anglo-Persian Oil Company, um die Treibstoffversorgung der Royal Navy sicherzustellen, die von Kohle auf Öl umstellte. Diese Entscheidung band die britische Imperialmacht faktisch an das persische Öl. Von diesem Zeitpunkt an waren das Schicksal des Unternehmens und die Geopolitik des Nahen Ostens untrennbar miteinander verwoben.

Unterdessen trat Persien selbst in eine neue politische Ära ein. 1925 ergriff der ehrgeizige Offizier Reza Schah Pahlavi die Macht, beendete die Kadscharen-Dynastie und leitete ein Modernisierungsprogramm ein, das auch die Neuverhandlung der Bedingungen für die Tätigkeit ausländischer Unternehmen in den iranischen Ölfeldern umfasste.

Anfang der 1950er Jahre machte das iranische Öl etwa 40 Prozent der Produktion im Nahen Osten aus. Doch der durch dieses riesige Unternehmen geschaffene Wohlstand wurde ungleich verteilt. Für viele Iraner war die Anglo-Iranian Oil Company ein Symbol für ausländische Vorherrschaft und wirtschaftliche Ungerechtigkeit. Obwohl der Iran Lizenzgebühren und einen Anteil an den Gewinnen erhielt, argumentierten nationalistische Politiker, das werde Land ausgebeutet und seine Reichtümer kämen nur ausländischen Aktionäre zugute.

Während des Zweiten Weltkriegs blieb der Iran weitgehend im strategischen Einflussbereich Großbritanniens. Doch als sich der Kalte Krieg verschärfte, begann Washington, den Iran als entscheidende Front im Kampf gegen die sowjetische Expansion zu betrachten. Stalin hatte bereits während des Krieges den Norden des Iran besetzen lassen, und die USA befürchteten, dass das schwache und instabile Land unter den Einfluss Moskaus geraten könnte.

Wegweisendes Abkommen
In Washington war man zudem zunehmend der Ansicht, dass der Iran einen größeren Anteil an seinem Erdölreichtum verdiene. Der amerikanische Diplomat George McGhee, der gerade ein wegweisendes Abkommen über eine fifty-fifty-Gewinnbeteiligung zwischen Saudi-Arabien und dem von den USA unterstützten Konsortium Saudi Aramco aushandelte, argumentierte, dass die bestehenden Vereinbarungen mit Iran veraltet und politisch gefährlich seien.

In Nachkriegs-London war die Stimmung weit weniger entgegenkommend. Der mächtige Vorsitzende der Anglo-Iranian Oil Company, William Fraser, widersetzte sich dem Druck, das Abkommen des Unternehmens mit Teheran zu überarbeiten. Als harter, kompromissloser Manager erklärte Fraser die bestehenden Bedingungen für fair, weil er fürchtete, dass jegliche Zugeständnisse weitere Forderungen schüren würden. Derweil rangen in der britischen Regierung hochrangige Beamte wie Außenminister Ernest Bevin und später Anthony Eden darum, die diplomatischen Realität mit der strategischen Rolle des iranischen Öls für die fragile britische Nachkriegswirtschaft in Einklang zu bringen.

1950 löste das Abkommen mit den Saudis in der gesamten Öl-produzierenden Welt große Erwartungen aus. Wenn Saudi-Arabien die Hälfte der Gewinne aus seinem Öl beanspruchen könne, fragten iranische Nationalisten, warum sollte ihr Land dann weniger akzeptieren? Die Debatte schlug hohe Wellen. In Teheran betrachten Kritiker der Anglo-Iranian Oil Company die bestehende Vereinbarung zunehmend als Relikt imperialer Privilegien.

Das politische Klima wurde immer explosiver. Premierminister Ali Razmara, ein umstrittener Militäroffizier, lehnte die Verstaatlichung der Ölindustrie ab. Er argumentierte, dem Iran fehle das technische Know-how, um ein so komplexes Unternehmen zu führen. Seine Warnungen erwiesen sich als politisch fatal. Im März 1951 wurde Razmara, als er sich einer Moschee in Teheran näherte, von einem religiösen Extremisten ermordet. Sein Tod beseitigte das letzte große Hindernis für einen radikalen Politikwechsel.

Innerhalb weniger Wochen stimmte das iranische Parlament für die Verstaatlichung der Ölindustrie. Im Mittelpunkt stand der charismatische und exzentrische nationalistische Führer Mohammad Mossadegh. Von der Geburt her ein Aristokrat, war Mossadegh politisch ein Populist, der lange gegen ausländischen Einfluss im Iran gekämpft hatte. Er entwickelte sich rasch zum Helden der Verstaatlichungsbewegung.

Bald darauf folgte das Verstaatlichungsgesetz, das Großbritannien einen schweren Schlag versetzte. Abadan war nicht nur die größte Raffinerie der Welt, sondern auch ein Eckpfeiler der britischen Energieversorgung und finanziellen Stabilität. Doch London hatte wenig Optionen.

Unterdessen stieg Mossadeghs Popularität im eigenen Land sprunghaft an. Für Millionen Iraner hatte er einen historischen Akt der nationalen Befreiung vollbracht. Selbst als sich die wirtschaftliche Lage des Landes verschlechterte, die Ölexporte einbrachen und die Staatseinnahmen sanken, sahen viele Anhänger dieses Opfer als notwendig an, um die Souveränität des Iran zurückzugewinnen. Mossadegh selbst erklärte, das Öl könne auf unbestimmte Zeit im Boden bleiben, wenn dies der Preis für die Unabhängigkeit sei.

Hohe Einsätze
Doch die Krise veränderte die iranische Innenpolitik. Um an der Macht zu bleiben, stützte Mossadegh sich zunehmend auf die Mobilisierung der Massen, und nutzte das Radio, um seine Anhänger auf die Straße zu rufen.

Der Schah fühlte sich durch diese Ereignisse zunehmend an den Rand gedrängt. Obwohl er weiterhin der Monarch des Landes war, lag die tatsächliche Macht bei dem charismatischen Mossadegh und der ihn unterstützenden nationalistischen Bewegung.

Gleichzeitig wurden die geopolitischen Karten neu gemischt. Als Nordkorea im Juni 1950 in Südkorea einmarschierte, verwandelte sich der Kalten Krieg in einen offenen militärischen Schlagabtausch. Der Einsatz schoss in die Höhe. Westliche Politiker betrachteten die Ölvorkommen des Nahen Ostens nun als unverzichtbar für die globale Sicherheit. Die Möglichkeit, dass der Iran in Richtung Sowjetunion abdriften oder unter den Einfluss der kommunistischen Tudeh-Partei geraten könnte, alarmierte die politischen Entscheidungsträger in Washington und London.

Bis 1952 verschlechterte sich die iranische Wirtschaft rapide. Ohne ausländisches Fachwissen und Märkte wurde die verstaatlichte Ölindustrie ihre Produktion nicht los. Mossadeghs Basis begann zu bröckeln, als sich Konservative, Monarchisten und Teile des Militärs gegen ihn zu verbünden begannen.

Im Sommer 1953 beschlossen die Vereinigten Staaten und Großbritannien, heimlich einzugreifen. Die Operation mit dem Codenamen Ajax wurde gemeinsam von der CIA und dem britischen Geheimdienst organisiert. Ihr Einsatzleiter war Kermit Roosevelt, ein Enkel von Theodore Roosevelt, der im Juli 1953 heimlich in den Iran einreiste.

Roosevelt stand vor einer gewaltigen Herausforderung. Der Schah selbst war zögerlich und ängstlich. Da er überzeugt war, dass Mossadegh breite Unterstützung in der Bevölkerung genoss, bezweifelte der Monarch die Erfolgsaussichten. Roosevelt gelang es schließlich, ihn heimlich im Palast zu treffen, wobei er sich auf dem Rücksitz eines Autos unter einer Decke versteckte, um nicht entdeckt zu werden. Bei diesem Treffen überzeugte er den Schah, den Plan zu unterstützen.

Der Putsch begann Mitte August mit einem Erlass des Schahs, mit dem Mossadegh seines Amtes enthoben wurde. Doch der erste Versuch scheiterte schnell, als Mossadegh von der Verschwörung erfuhr und den Offizier verhaftete, der ihm den Erlass überbrachte. Regierungsanhänger strömten auf die Straßen, während der Schah zunächst nach Bagdad und dann nach Rom floh. Im Exil glaubte er, seine Herrschaft sei vorbei.

Auch in Washington ging man zunächst davon aus, dass die Operation gescheitert sei. Doch die Ereignisse in Teheran nahmen eine unerwartete Wendung. Am 19. August kam es in der Hauptstadt zu einer pro-Schah-Demonstration. Was als kleine Versammlung begann, wuchs rasch zu einer riesigen Menschenmenge an. Ringer, Gewichtheber und Straßenkünstler marschierten durch die Basare, mobilisierten Anhänger und prangerten Mossadegh an.

Als die Menschenmassen wuchsen, begannen wichtige Militäreinheiten die Seiten zu wechseln. Soldaten, die entsandt worden waren, um die Demonstranten zu zerstreuen, schlossen sich stattdessen ihnen an. Bald hatte sich das Blatt gewendet. Mossadegh flüchtete aus seiner Residenz und kletterte über eine Gartenmauer, während pro-Schah-Truppen die Kontrolle über die Hauptstadt übernahmen.

In Rom erhielt der Schah die Nachricht in einer Hotelsuite, in der er und seine Frau in banger Verbannung gelebt hatten. Ein Reporter einer Nachrichtenagentur eilte herbei und verkündete die Schlagzeile über Mossadeghs Sturz. Der Schah soll blass geworden sein, bevor er erklärte: „Ich wusste, dass sie mich liebten.“

Innerhalb weniger Tage kehrte er triumphierend nach Teheran zurück. Mossadegh wurde verhaftet, und General Fazlollah Zahedi neuer Premierminister.

Das politische Drama hatte tiefgreifende Folgen für die globale Ölindustrie. Obwohl der Schah seinen Thron zurückerobert hatte, konnte das alte, von der Anglo-Iranian Oil Company installierte System nicht einfach wiederhergestellt werden.

Stattdessen schmiedeten westliche Regierungen eine neue Vereinbarung. Ein Konsortium internationaler Ölgesellschaften – amerikanischer, britischer und europäischer – sollte die iranische Erdölindustrie gemeinsam betreiben. Die Anglo-Iranian würde zwar weiterhin beteiligt bleiben, das Unternehmen jedoch nicht mehr dominieren. Amerikanische Unternehmen, die zuvor vom iranischen Öl ausgeschlossen gewesen waren, erhielten nun einen bedeutenden Anteil.

Der Staatsstreich von 1953 zeigte, wie tief das Öl mit der globalen Machtpolitik verflochten war. Für den Iran sollten die Folgen noch Jahrzehnte nachwirken. Viele Iraner sahen den Sturz Mossadeghs als Inbegriff ausländischer Einmischung in die Angelegenheiten ihres Landes. Der dadurch ausgelöste Groll schwelte eine Generation lang unter der Oberfläche, bis er sich in der durch die Mullahs gekaperten Revolution 1979 Bahn brach.
(vera-lengsfeld.de)

Defizit steigt auf das Niveau von 2022, alle Ebenen betroffen
WIESBADEN – Im Jahr 2025 hat der Öffentliche Gesamthaushalt 6,0 % mehr ausgegeben und 5,2 % mehr eingenommen als 2024: Einnahmen von rund 2 081 Milliarden Euro standen Ausgaben von rund 2 208 Milliarden Euro gegenüber. Die Kern- und Extrahaushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung schlossen nach Abgrenzung der Finanzstatistiken mit einem Finanzierungsdefizit von 127,3 Milliarden Euro ab, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Das Defizit war 22,9 Milliarden Euro höher als 2024 und erreichte das Niveau des Energiekrisen-Jahres 2022. Damals zeigte jedoch einzig der Bund ein außerordentlich großes Defizit, das letztlich nicht in vollem Umfang zu höheren Schulden führte, weil weniger Kredite als geplant aufgenommen wurden. 2025 standen nun alle Ebenen im Minus. Bei den Gemeinden war das Defizit so groß wie noch nie.

Im Vergleich zu 2024 hat sich die Finanzierungslücke beim Bund um 34,5 Milliarden Euro vergrößert, bei den Gemeinden um 7,1 Milliarden Euro. Ihr Defizit verringern konnten die Länder (um 9,5 Milliarden Euro) und die Sozialversicherung (um 9,2 Milliarden Euro).

Die Einnahmen blieben beim Bund nahezu unverändert (+0,6 % auf 572,6 Milliarden Euro), während die Ausgaben um 6,1 % auf 658,0 Milliarden Euro stiegen. Das ergibt für den Bund ein Defizit von 85,4 Milliarden Euro. Hierin spiegelt sich auch die politische Entscheidung, zur Ausgabenfinanzierung des Bundes stärker auf Schuldenaufnahmen zurückzugreifen. Dies führte zu den "Bereichsausnahmen“ im Bundeshaushalt und den komplett kreditfinanzierten Extrahaushalten für Bundeswehr sowie Infrastruktur und Klimaschutz.

Die Einnahmen der Länder stiegen um 5,2 % auf 572,1 Milliarden Euro, die Ausgaben um 3,3 % auf 580,8 Milliarden Euro, das Defizit betrug 8,7 Milliarden Euro. Gut drei Viertel dieses Defizits vereinten allein die Stadtstaaten auf sich. Ein Überschuss ergab sich in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Bayern (mit dem höchsten Plus von 1,5 Milliarden Euro).

Die hohen Defizite bei den Stadtstaaten spiegeln sich in den Flächenländern auf der Ebene der Kommunen. Hier ging die Einnahmen-Ausgaben-Schere noch weiter auseinander als 2024. Ein Einnahmenzuwachs um 4,1 % auf 391,4 Milliarden Euro und ein Ausgabenzuwachs um 5,6 % auf 423,3 Milliarden Euro ergaben ein Defizit von 31,9 Milliarden Euro.

Die Gesamteinnahmen der Sozialversicherung stiegen um 8,3 % auf 936,1 Milliarden Euro, darunter die Beitragseinnahmen um 9 % auf 771,5 Milliarden Euro (unter anderem wegen der Erhöhung der Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung). Die Ausgaben stiegen um 7,2 % auf 937,5 Milliarden Euro, daraus resultiert ein Defizit von 1,3 Milliarden Euro.

Darlehen zur Stützung der Sozialversicherung, mehr militärische Beschaffungen
Dämpfend auf die Ausgaben des Bundes wirkte die 2025 eingeführte Buchungspraxis für Bundeswertpapiere. Die Zinsausgaben gingen auch deswegen gegenüber 2024 um 6,0 Milliarden Euro (+14,1 %) zurück.

Die höheren Ausgaben des Bundes sollten unter anderem die Sozialversicherung stabilisieren. So erhielt die Rentenversicherung einen um 6,5 Milliarden Euro höheren Zuschuss als 2024. Darlehen erhielten die Bundesagentur für Arbeit (1,4 Milliarden Euro), die Krankenversicherung (2,3 Milliarden Euro) und die Pflegeversicherung (0,5 Milliarden Euro). Für Investitionen in die Schienenwege stellte der Bund der Deutschen Bahn ein Darlehen über 3 Milliarden Euro zur Verfügung. Zum gleichen Zweck erhielt die Bahn 5,3 Milliarden Euro zur Erhöhung des Eigenkapitals, das waren 3,1 Milliarden mehr als 2024. Hinzu kam der Anstieg der militärischen Beschaffungen: Hierfür gab der Bund 39,0 Milliarden Euro aus (+23,4 %).

Militärische Beschaffungen werten die Finanzstatistiken im Einklang mit dem deutschen Haushaltsrecht als laufende Sachausgaben, nicht als Investitionen. Die typischen Sachinvestitionen (Ausgaben für Bauten und für den Erwerb von Sachvermögen) stiegen 2025 bei Gemeinden und Ländern nur moderat (+3,5 % beziehungsweise 2,6 %), beim Bund stiegen sie um 10,5 %. Statistisch zeigten die kreditfinanzierten Mittel aus dem erst gegen Ende 2025 errichteten "Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz“ noch keine deutlichen Effekte.

Methodische Hinweise:
Die Angaben beziehen sich auf vorläufige Ergebnisse der Kern- und Extrahaushalte der vierteljährlichen Kassenstatistik. Sie weichen ab vom Finanzierungssaldo des Staates in Abgrenzung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 2010), an dem sich die Einhaltung des Referenzwertes des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts (Maastricht-Defizitquote) bemisst (vergleiche Pressemitteilung Nr. 60 vom 25. Februar 2026). Die Abweichungen sind in methodischen Unterschieden begründet.

Für die kaufmännisch buchenden Extrahaushalte des Saarlands lagen keine Ergebnisse für das 4. Quartal 2025 vor. Daher wurden die Daten des 3. Quartals 2025 zur Bildung des Jahresergebnisses in das 4. Quartal übernommen.

Wegen der Einführung des Deutschlandtickets und der damit verbundenen größeren Abhängigkeit von öffentlichen Zuweisungen wurden ab dem 2. Quartal 2023 etwa 440 Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) als Extrahaushalte in den Öffentlichen Gesamthaushalt einbezogen. Das Hinzurechnen der Ausgaben und Einnahmen dieser Einheiten sorgte für Sondereffekte. Mit dem Übergang auf das Berichtsjahr 2025 sind Vorjahresvergleiche wieder uneingeschränkt möglich.
(Statistisches Bundesamt)

(tutut) - Während Kulturen gegeneinander immer feste druff  zielen, feiern sie  weiter den Untergang des Abendlandes mit dem Austausch der eigenen Zivilisation gegen invasive Kräfte mit Suppenkasperei  statt natürlicher Intelligenz. "'In den fünfziger Jahren mahnte Lester Pearson, die Menschen seien auf dem Weg in ein Zeitalter, wo unterschiedlche Zivilisationen lernen müssen, nebeneinander in friedlichem Austausch zu leben, voneinander zu lernen, die Geschichte, die Ideale , die Kunst und Kultur  des anderen zu studieren, einander gegenseitig das Leben zu bereichern'", schreibt Samuel P. Huntington am Ende seines Schlußkapitels  ( "Der Westen, die Kulturen,  'Zivilisation'") von "Kampf der Kulturen".  An Umvolkung mit Entreicherung haben er und andere damals, 1996, wohl noch nicht gedacht. "'Die Alternative auf dieser kleinen, übervölkerten Welt heißt Mißverständnis, Spannung, Kampf und Katastrophe'.  In der heraufziehenden Ära sind Kämpfe zwischen Kulturen die größte Gefahr für den Weltfrieden, und eine auf Kulturen basierende internationale Ordnung ist der sicherste Schutz vor einem Weltkrieg. Die Zukunft des Friedens und der Zivilisation hängt davon ab, daß die führenden Politiker und Intellektuellen der großen Weltkulturen einander verstehen undmiteinander kooperieren. Im Kampf der Kulturen werden Europa und

Amerika vereint marschieren müssen oder sie werden getrennt geschlagen. In dem größeren Kampf, dem globalen 'eigentlichen Kampf' zwischen Zivilisation und Barbarei sind es die großen Weltkulturen mit ihren großen Leistungen auf dem Gebiet der Religion, Kunst und Kultur, der Philosophie, Wissenschaft und Technik, der Moral  und des Mitgefühls, die ebenfalls vereint marschieren müssen, da auch sie sonst getrennt geschlagen werden".  Die schlagen sich schon selbst, denn Politik, welche die Macht hat, zieht auch die Strippen, an denen alle wie die Puppen nach Befehl tanzen. Meist nur eine Frage des Geldes, ob jemand alle seine bisherigen angeblichen unveräußerlichen Werte fahren lässt oder nicht.

Arbeiten bis November
B10 gesperrt: Die Geislinger Steige bei Amstetten wird saniert
Die B10 zwischen Geislingen und Amstetten wird ab Dienstag gesperrt. Die Geislinger Steige muss instand gesetzt werden. Die Arbeiten dauern ein halbes Jahr..
(swr.de. Ausgestiegen.)

"Super-El Niño"
Droht ein Hitzesommer in BW? Was wir tun können
Hitze, Starkregen, Dürre - Droht ein neuer Rekordsommer? Ein mögliches "Super-El Niño" sorgt derzeit für Besorgnis. Hat das Auswirkungen auf Baden-Württemberg? Wie bereiten wir uns auf Hitzesommer vor?.
(swr.de. Ohne Katastrophe geht THE LÄNDLER nicht ins Bett.)

Traditionelle Motorradsegnung am Ostermontag
Hunderte Biker holen sich in Laimnau den Segen für die Motorradsaison
In Laimnau (Bodenseekreis) haben sich am Ostermontag rund 500 Biker den Segen für die Motorradsaison geholt. Die Motorräder segnet der Pfarrer traditionell im Vorbeifahren. .
(swr.de. Fuhr Jesus nicht in einem fort?)

Autoarmes Konzept stößt an Grenzen
Parkplatzmangel sorgt für Frust in Heilbronns Neubauquartieren
In Heilbronn sollten die Quartiere Hochgelegen und Neckarbogen für weniger Autos und mehr Lebensqualität stehen. Doch das grüne Konzept wird für viele Bewohner zum täglichen Frust..
(swr.de. Seit wann ist grüner Kommunismus Lebensqualität?)

Feuerwehr muss ausrücken
Nach Streit: Mann legt Feuer vor Heilbronner Nachtclub
Offenbar ist ein vorausgegangener Streit eskaliert: Ein Mann hat versucht, vor der Tür eines Heilbronner Nachtclubs einen Brand zu verursachen..
(swr.de. Käthchens Frust?)

Mehr als nur Nachbarn
Bezahlbar wohnen durch Gemeinschaft? Ein Projekt aus Tübingen
In Tübingen entstehen neue Wohnformen: kleiner privat, mehr gemeinsam. Projekte wie „HEck-Pilot“ zeigen, wie Wohnen bezahlbar und sozial wird..
(swr.de. Nannte man das früher nicht Familie und Horde?)

Kriege als zentrales Thema
Osterbotschaften: Kirchen in BW rufen zu Solidarität mit Leidenden auf
Die Angst als "ständiger Begleiter": Die Kirchen in BW zeichnen ein düsteres Bild der Gegenwart - und appellieren in ihren Osterbotschaften dennoch an die Zuversicht der Menschen..
(swr.de. Was ist mit Frieden?)

Traumstrecke für Auto- und Motorradfahrer
Silvretta-Hochalpenstraße bleibt jahrelang gesperrt
Sie ist eine der Panoramastraßen durch die Alpen, doch Autofahrer werden nicht so schnell wieder auf ihr fahren: Die Silvretta-Hochalpenstraße wird umfangreich abgesichert..
(swr.de. Wäre sie fahrbar, wäre es kein Traum.)

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NACHLESE
Heimattage
Fastnachtsvortrag mit Werner Mezger: Wenn der Narr mit dem Tod tanzt
Professor Werner Mezger hat in Oberkirch über die kulturellen Wurzeln der Fastnacht gesprochen. Sein Fazit: Hinter Masken und Schellen steckt mehr als Feierlaune – es geht um Leben und Tod. .
Badische Zeitung. Vor alle, für den Osterhasen ein Problem.)
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Die Geldwaschmaschine Ukraine im Auftrag der EU
Von CONNY AXEL MEIER
Es lässt sich in wenigen Worten erklären: Die ukrainische Korruptionsmafia hat die USA als Selbstbedienungsladen benutzt – und die EU-Bürokraten machen alle fleissig mit! Und wer hat es erfunden? Die US-Demokraten mit Joe Biden und seinem Strippenzieher Barack Obama. Mit Milliarden Dollar und schierer Boshaftigkeit wollten sie Donald Trump verhindern und die Wiederwahl Bidens befördern. Als der Plan schiefging, sollte Kamela Harris dafür sorgen, dass der „Deep state“ seine Macht nicht einbüßt. Nun ist es zu spät. Die an die ukrainischen Machthaber gelieferten Waffen landen teilweise auf dem Schwarzmarkt und ihre Villen in den Vereinigten Arabischen Emiraten verlieren derzeit massiv an Wert.
Tulsi Gabbard deckt auf
Die Herrin über die US-Geheimdienste, die Direktorin des „Office of National Intelligence“ (ODNI, „Büro des Direktors der nationalen Nachrichtendienste“), Tulsi Gabbard, hat es nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die europäischen Propagandamedien berichten darüber nicht. FreeSpeech_on_X schreibt: Ukrainische Beamte planten ganz offen, Hunderte Millionen US-Steuergelder über NGOs, Subunternehmer und US-Firmen in Bidens Wahlkampfkasse zu schleusen. Kalkül: „Bis es auffliegt, ist das Geld weg – und ein Demokrat im Weißen Haus deckt alles zu.“ Genau das gleiche Schema läuft jetzt auf EU-Ebene – nur noch dreister. Die korrupten EU-Bürokraten rund um Ursula von der Leyen nutzen die Ukraine als perfekten Kanal, um sich selbst zu bereichern und politisch Einfluss zu nehmen. Milliarden an EU-Steuergeldern fließen nach Kiew – angeblich für „Hilfe“, „Reformen“ und „Wiederaufbau“. In Wahrheit verschwinden sie in denselben Strukturen wie bei den US-Demokraten: Über NGO-Netzwerke, dubiose Subunternehmer und „zivilgesellschaftliche“ Projekte, die letztlich in die Taschen der Brüsseler Elite und ihrer Verbündeten wandern. Während in Kiew Energoatom-Skandale mit 100 Millionen Dollar Kickbacks explodieren, Minister zurücktreten und enge Selenskyj-Vertraute in Korruptionsnetzwerke verwickelt sind, drängt Ursula von der Leyen weiter auf neue Milliarden-Darlehen und „Reparations“-Kredite aus eingefrorenen russischen Vermögen. Die EU fordert zwar scheinheilig „Anti-Korruptionsreformen“ – setzt aber gleichzeitig die Zahlungen fort, sobald der nächste Skandal halbwegs unter den Teppich gekehrt ist. Das ist kein Versehen. Das ist System. Noch perfider: Der Einfluss auf demokratische Wahlen. Genau wie die US-Demokraten die Ukraine als Geldwäscheinstrument nutzten, um eigene Kampagnen zu finanzieren, instrumentalisieren Brüsseler Eliten dieselbe korrupte Ukraine (und ihre NGO-Netzwerke), um in EU-Mitgliedstaaten Wahlen zu beeinflussen.
Jüngstes Beispiel: Ungarn
Viktor Orbán und die ungarische Regierung werfen ihnen offen vor, dass EU-finanzierte NGOs und Kräfte aus Kiew/Brüssel die Opposition (Tisza-Partei und Péter Magyar) unterstützen, um eine pro-Ukraine-Regierung zu installieren – die dann mehr Geld, Waffen und Sanktionen durchwinkt. Ausländische Finanzierung über NGOs, „Demokratieprojekte“ und verdeckte Kanäle sollen souveräne Wahlen kippen. Das ist keine „Unterstützung der Zivilgesellschaft“, sondern Wahlmanipulation mit Steuergeldern der europäischen Bürger. Die Rechnung ist immer dieselbe: Krieg verlängern bedeutet mehr Hilfsgelder und mehr Möglichkeiten zur Bereicherung und politischer Einflussnahme, um Kritiker wie Orbán als „korrupt“ oder „russlandfreundlich“ zu diffamieren, während die eigene Korruption (Pfizergate, Qatargate-Nachwehen, fehlende Transparenz bei Milliarden-Deals) unter dem Deckmantel der „Solidarität mit der Ukraine“ verschwindet.
Genug ist genug
Die Ukraine ist kein Partner – sie ist ein korruptes Proxy-Instrument für transatlantische und Brüsseler Machtspiele. Kein Cent mehr aus US- oder EU-Steuergeldern, solange nicht jeder Euro lückenlos nachgewiesen wird und die NGO-Kanäle zur Wahlbeeinflussung trockengelegt sind. Die wahren Feinde Europas sitzen nicht in Moskau, sondern in den selbstbereichernden Eliten in Brüssel und Kiew, die den Krieg als Goldesel missbrauchen. Zeit, den Geldhahn endgültig zuzudrehen. Für echte Souveränität, Transparenz und gegen diese grenzüberschreitende „Grift-Mafia“. Es bleibt zu hoffen, dass die Niederlage der sogenannten Demokraten bei der US-Präsidentschaftswahl und die Wahl Donald Trumps diesem kriminellen Treiben ein Ende setzt. Die ungarische Marionette der EU-Kakistokraten, der „Wanzen-Peter“ Magyar, wird, entgegen dem Wunschdenken und der uneingeschränkten Unterstützung seiner Brüsseler Herren, die Parlamentswahlen am 12. April trotzdem verlieren. Magyars Hauptunterstützer in Berlin, der Bundeskanzler der zweiten Wahl, wird am Sonntag nach Ostern im Kanzleramt hoffentlich in die Tischkante beißen, obwohl Merz „den Druck auf Ungarn erhöhen“ will. Das für seinen Liebling, den Frauenschläger Magyar, bereitgestellte Bargeld im Wert von über 70 Millionen Euro, vermutlich für den Wahlkampf, wurde auf der angeblichen Durchreise erstmal von den ungarischen Behörden beschlagnahmt, bis der Besitzer klar benannt wird. Das wird vorerst nicht geschehen. In ganz Ungarn sind im Übrigen derzeit bis in die letzten Dörfer bezahlte Wahlhelfer in Mercedes-PKWs mit Münchner Kennzeichen unterwegs, um die einsilbige Wahlpropaganda („Orban ist korrupt“) unters Volk zu bringen. Woher wohl das Geld kommt? Es wird ihnen nicht helfen, weder der EU, noch dem Wanzen-Peter, noch dem Clown in Kiew und erst recht nicht den unter dem Krieg leidenden Menschen. Der Geldwaschmaschine in Brüssel muss endlich der Stecker gezogen werden.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Der erste Mensch war nicht der letzte Affe.
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Betrügerisches Spiel
Die Deutschen verarmen im wahrsten Sinne des Wortes
Über die Hälfte der deutschen Zinszahlungen auf die Staatsschulden fließt ins Ausland. Es droht eine Zinsfalle, aus der es kaum noch einen Ausweg gibt. Ein Kommentar von Thorsten ­Polleit..
(Junge Freiheit. So billig war Deutschland noch nie, da sind zwei Weltkriege nix dagegen.)

Intelligenz
„Dümmer“ als vorherige Generationen – der beunruhigende Verfall in der Gen Z
Die Gen Z sei die „erste Generation der modernen Geschichte“, deren kognitive Fähigkeiten hinter die der Vorgänger-Generation zurückfielen, warnt ein US-Neurowissenschaftler. Auch andere Forscher kommen zu alarmierenden Befunden – etwa zum Alzheimer-Risiko...
(welt.de. Alles wieder auf A wie Affe?)

Deutschland unter Merz
Konsequente Zerstörung statt Aufbruch und Neuanfang
Die Politik in Deutschland ist geprägt von einem beispiellosen Abbruchs- und Zerstörungsprogramm. Sie vernichtet die wirtschaftlichen Grundlagen, den Wohlstand und die Sicherheit des Landes.
VON Roland Tichy
(Tichys Einblick. Generation M, denn das Z ist ja russisch und verboten?)

Die aufgehende Erde
Von Ulli Kulke • Gerade blicken Menschen wieder vom Mond aus auf unseren Heimatplaneten. Die Ersten, die einen „Erdaufgang“ genießen konnten, waren Frank Borman, Bill Anders und Jim Lovell in der Raumkapsel von Apollo 8 im Jahr 1968, ein gutes halbes Jahr vor der ersten Mondlandung. Das Bild wurde zu einer Ikone des Umweltgedankens...
(achgut.com. Umwelt oder Unwelt, wo ist der Unterschied, wie mag der Iran von hinterm Mond assehen?)

Netz als ID-Verifikationszone
Politik will Jugendliche aus Social Media drängen - aber Belege für etwaigen Nutzen fehlen
Die Politik drängt unter Vorwänden auf ein Social-Media-Verbot für Jugendliche, kann für den behaupteten Nutzen aber selbst keine belastbaren Studien vorlegen. Dahinter steht das übliche Spiel aus Kontrolltrieb, Doppelmoral und dem Versuch, das Netz Schritt für Schritt in eine ID-Verifikationszone für jedermann zu verwandeln.
VON Redaktion
(Tichys Einblick.Wäre ja noch schöner, wenn Kinder dem Merz die Ohnmacht aus der Hand nehmen.)

Daniel Günthers Vorstoß
Die Zucker-Krieger: Politik ohne Realitätsbewusstsein
Von Gastautor Detlef Brendel
Daniel Günther will das, was Cem Özdemir nicht erreicht hat: eine bundesweite Zuckersteuer. Sein Vorstoß demonstriert Volksnähe. Eine auf den ersten Blick sinnvolle Maßnahme gegen kindliches Übergewicht ist ein populäres Thema, das von ideologisch getriebenen NGOs bis zu orientierungslosen Eltern Zustimmung findet. Fakten spielen dabei keine Rolle. .
(Tichys Einblick. Faxen schlagen Fakten, vor allem, wenn Nordländer vom Süden gesponsert werden.)

Geschlechterverhältnis Mann und Frau – Etwas fault im Inneren
Der „Fall Fernandes“ legt frei, was längst brodelt: Zwischen Männern und Frauen wächst ein tiefes Misstrauen. Konservative brauchen darauf dringend eine vernünftige Antwort..
(Junge Freiheit. Nix verstehn?)

 

 

Verantwortungsvolle kompetente Arbeitsmarktpolitik

Von RAINER K. KÄMPF

Die Deutschen waren schon immer bekannt für ihren Erfindungsreichtum und die damit verbundene Tüftelei. Die Liste der Erfolge ist endlos lang und reicht vom Buchdruck über das Automobil bis hin zum Telefon.

In Politik und Wirtschaft setzten sie nicht nur Meilensteine in der Geschichte, sondern die einzigartigen Ideen großer Denker veränderten die ganze Welt zuweilen nachhaltig. Bis heute ist der in die Tat umgesetzte Geistesblitz der reversen Demokratie weltweit beispiellos.

Die Nummer, daß ein Wahlverlierer als Regierungspartei den von Rechts wegen dominierenden Regierungschef an die Kandare nimmt, toppt bisher alles. Selbst den legendären preußischen Leutnant.

Kein Problem scheint zu kompliziert, als daß es nicht von der Bildfläche hinwegmanipuliert werden könnte. Genau das ist die Königsdisziplin des Berliner Komparsen-Stadls. Was ist geschehen?

Nachdem über die Jahre massenhaft und unkontrolliert Facharbeiterströme in Heeresgruppen-Größe ins Land gelockt wurden, meldet die Bundesagentur für Arbeit, es gäbe wenig Nachfrage nach genau diesem Importüberschuß. Und nun?

Wenn einer da ist, der arbeiten kann, und eventuell sogar will, aber keine Stelle findet, ist der in der Regel arbeitslos. So jedenfalls wird das jenseits der nicht vorhandenen deutschen Grenzen gehandhabt.

Obwohl sie vermelden muß, daß konjunkturelle Impulse derzeit nicht in Sicht sind, verblüfft die Vorsitzende der Arbeitsagentur, Andrea Nahles (SPD), Insidern bekannt aufgrund ihrer legendären sozialdemokratischen Politikerfolge, daß die Zahl der Arbeitslosen eben nicht steigt. Überhaupt nicht. Weder bei den Importen noch bei der Hausmarke.

Dafür jedoch, irgendwie muß die Waage eben ja gehalten werden, legt die Kohorte derjenigen, die in Folge großzügig gewährter Unterstützung der Gesellschaft die Treue halten, erwartungsgemäß zu. Das ist ähnlich genial wie der Coup mit der Regierungsübernahme.

Es ist schon faszinierend, wie über die vielen Jahre eine Marke von ca. drei Millionen Erwerbsloser gehalten und gleichzeitig vermittelt wird, dem läge eine verantwortungsvolle kompetente Arbeitsmarktpolitik zugrunde. Ein echter Nahles halt.

Wie dem auch sei, die Hauptsache ist, man muß nicht von der doppelten Anzahl reden. Da war doch mal was …
(pi-news.net)

Diabolisches Abenteuer des Stellvertreterkrieges gegen Russland  kläglich gescheitert

Von RAINER K. KÄMPF

Es ist die Geschichte vom kurzen Streichholz und der großen Chance, die sich den Verlierern bietet.

Das kurze Streichholz geht nach Kiew. Über die Jahre zu hoch gepokert, findet die Bankowa niemanden mehr, der mitgeht. Die Karten sind ausgereizt und das Spiel wird an einem anderen Tisch fortgesetzt.

Der Nahe Osten zieht die Aufmerksamkeiten auf sich und verlangt, Kräfte und Material zu bündeln. Material, das Kiew schmerzlich vermißt und noch weit stärker vermissen wird. Der Krieg um Neurußland scheint entschieden, und mit jedem Tag schwinden die Chancen, daß Kiew und seine Verbündeten auch nur annähernd gesichtswahrend aus diesem Fiasko herauskommen können.

Für den kollektiv willigen Westen bietet der Nahostkrieg die einzigartige Möglichkeit zur Umkehr. Das diabolische Abenteuer des Stellvertreterkrieges gegen die Russische Föderation ist kläglich gescheitert. Der einzig mögliche Sieg wäre die Kapitulation um den Fortbestand einer ukrainischen Nation willen. Im anderen Fall siegt Rußland mit dem Ergebnis größerer Gebietsgewinne. Nichts mehr übrig für einen NATO-Beitritt und die EU hätte mit Zitronen gehandelt, da das bisschen Sprengel, das womöglich noch vorhanden wäre, kaum eines Beitritts wert sein könnte.

Die letzte große Chance also für die Brüsseler Eurokraten, die Blamage ihren ach so treuherzigen Wählern als politische Einsicht aufzuschwatzen.

Mit Ungarn und der Slowakei als Türöffner könnten die Kanäle nach der Moskwa wieder freigeschaltet werden. Eine erforderliche Notwendigkeit, die nicht nur in Hinsicht auf die sichere und ökonomisch vertretbare Energiepolitik Westeuropas, in welcher politischen Konstellation auch immer, grundlegende Voraussetzung für den kontinuierlichen Fortbestand sein wird.

Im anderen Fall droht den Westeuropäern der nachhaltig krachende Bedeutungsverlust. Die Großmächte Rußland und USA werden zusammen agieren, werden es müssen. Zumal die Kommunikationskanäle zwischen Washington und Teheran weitgehend gekappt sind. Eine sichere und verläßliche Nachkriegsordnung im nahöstlichen Raum wird es ohne russische Vermittlung kaum geben.

Wer auch immer im Weißen Haus sitzen mag, er wird es niemals gutheißen können, wenn die unbelehrbaren Westeuropäer dazwischenkläffen.
(pi-news.net)

Tyrannei der Gleichheit: -
Von Mathias Brodkorb, Prof. Dr. Klaus Zierer

Warum sinkt das Bildungsniveau in Deutschland kontinuierlich? Die Antwort ist unbequem: Eine Gleichheitsideologie hat das System erfasst, die mehr schadet als nützt.

Jeder soll alles erreichen können. Der ehemalige Kultusminister Mathias Brodkorb und der Erziehungswissenschaftler Klaus Zierer legen eine fundierte Streitschrift vor, die aufzeigt, wie die Verwechslung von Gleichheit und Gerechtigkeit zur Bildungsmisere geführt hat.

Darin decken sie auf, wie die Politik das Bildungssystem systematisch überfordert – von Inklusion über Klimaschutz bis zur Digitalisierung soll die Schule alle gesellschaftlichen Probleme lösen.

Gleichzeitig wird Bildungsgerechtigkeit mit Ergebnisgleichheit gleichgesetzt – ein fataler Fehler. Denn echte Gerechtigkeit bedeutet, jedem die bestmögliche Bildung zu ermöglichen, auch wenn dies zu unterschiedlichen Ergebnissen führt.

Mit analytischer Präzision zielen Brodkorb und Zierer auf die »blinden Flecken« der aktuellen Bildungspolitik: die Ignorierung natürlicher Begabungsunterschiede und die Unterschätzung sozialer Komplexität. Ihr Gegenentwurf: »Gerechte Ungleichheit« statt Gleichmacherei – nur so lässt sich die Bildungskrise überwinden. (Amazon)

 

(tutut) - In seinem "Brief an ein christliches Land", gemeint sind die USA,  wo ein weiteres Erstarken des rechtgläubigen Christentums zu bemerken ist, versucht Sam Harris dagegen zu halten:"Jede Religion ist eine tickende Zeitbombe. Mit ihrem Freund-Feind-Denken gefährdet sie den inneren Konsens einerGesellschaft und bedroht den Weltfrieden." Harris entlarvt am Christentum seine Intoleranz und Vernunftferne , die aber einer jeden organisierten Religion immament seien. In seiner "Schlussbemerkung" stellt er fest: Eine der größten Herausforderungen , vor denen die Zivilisation im 21. Jahrhundert steht, ist, dass die Menschen lernen müssen, ihre tiefsten inneren Sorgen auszusprechen , dass sie Fragen zur Ethik , zur Spiritualität oder zur Unausweichlichkeit des menschlichen Leids auf eineWeise ansprechen, die nicht derart eklatant irrational ist. Wir brauchen dringend einen öffentlichen  Diskurs, der zu kritischem Denken und intellektueller Redlichkeit anregt. Nichts steht diesem Projekt mehr im Weg als die Ehrerbietung, die wir Religionen erweisen". Der Autor hielte einen Rückzug der Religionen in unserer Zeit nicht für gut. "Andererseits hätte man das Gleiche am Ende des 18. Jahrhunderts über die Aussichten für die Abschaffung der Sklaverei sagen können". Wenn es uns jemals gelänge, unsere religiösen Irrungen und Wirrungen zu überwinden, dann würden wir mit Schrecken und  Verwunderung auf diese Phase in der Menschheitsgeschichte zurückblicken. "Wie konnte es nur möglich sein, dass die Menschen im 21. Jahrhundert noch an derartige Dinge glaubten? Wie konnten sie nur zulassen, dass ihre Gesellschaften auf eine derart gefährliche  Weise von Ideen überGott und das Paradies gespalten wurden? Tatsächlich halten wir Vorstellungen in Ehren, die zum Teil nicht weniger blamabel sind als die Idee, die noch im Jahr 1859 für die Entsendung der letzten Sklavenschiffe nach Amerika sorgten (im selben Jahr, in dem Darwin Die Entstehung der Arten veröffentlichte). Es ist eindeutig an derZeit, dass wir lernen, unsere emotionalen Bedürfnisse zu befriedigen, ohne uns dem Absurden hinzugeben". Die Menschen müssten sich bewusst machen, dass es bei der Unterscheidung von Wissenschaft und Religion  nicht darum gehen könne, unsere ethische Einfühlungsgabe oder unsere spirituellen Erfahrungen aus dem Gespräch über die Natur auszuklammern."Es geht darum , ehrlich zu sein,  aufrichtig darüber nachzudenken, was wir auf dieser Grundlage tatsächlich rational schlussfolgern können. Es gibt gute Gründe für die Überzeugung, dass Menschen wie Jesus und Buddha keinen Unsinn redeten, als sie über unsere menschliche Fähigkeit sprachen, das eigene Leben auf seltene und wunderbare Weise zu transformieren. Doch eine aufrichtige Erforschung unserer ethischen und kontemplativen Fähigkeiten erfordert die gleichen Normen von Vernunft und Selbstkritik, von denen jeder geistige Diskurs durchdrungen ist". Schwamm drüber.

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NACHLESE
Sind Migranten rassistischer als Deutsche?
Von Martina Binnig • Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung veröffentlichte einen Bericht über Rassismus in Deutschland. Doch obwohl bewusst Befragte mit Migrationshintergrund überrepräsentiert wurden, glauben zwei Drittel, dass manche Kulturen besser als andere seien. Und nun? .
(achgut.com. Kulturen in der Mehrheit bessern die eine?)
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KlimaWetter
Vom Deutschen Wetterdienst zum Klimapanik-Dienst
Von Peter Helmes/Wolfgang Thüne
Wieviel Unfug wird mit den Begriffen „Wetter“ und „Klima“ getrieben! Viele Menschen kennen den Unterschied nicht und plappern munter drauflos. Am Auffälligsten ist dies beim Gebrauch des Wortes „Klimaschutz“. Man kann weder das Klima noch sich selbst vor dem Klima schützen. Ein Fachmann, der sich seit Jahrzehnten um Klärung der Begriffe und Darlegung der Fakten bemüht, ist unser langjähriger konservativer Autor, Dipl.-Meteorologe Dr. phil. Wolfgang Thüne – vielen älteren Lesern noch bestens als „Wetterfrosch des ZDF“ (1971–1986) bekannt, dem ich seit fast 50 Jahren politisch freundschaftlich verbunden bin. Seine klare Sprache und seine deutlichen Hinweise werden besonders heute in der von der „political correctness“ beherrschten „Klima-Diskussion“ schmerzlich vermißt. Große Bekanntheit erreichte Thüne auch durch seine ab 1998 in Büchern, auch bei den Deutschen Konservativen, vertretene These, daß es keinen Treibhauseffekt gäbe. Das war eine Kampfansage an das politische Establishment, dem er letztlich zum Opfer fiel. Er mußte nach 16 Jahren nahezu täglicher Kommentierungen das ZDF verlassen.
Deutscher Wetterdienst: 70 Jahre und kein bisschen weise…
Wolfgang Thüne hat in dem folgenden Original-Beitrag die gesamte Diskussion um „Wetter“ und „Klima“ vom Kopf auf die Füße gestellt – und sorgt somit für Klarheit. Er berichtet über den Anfang des Deutschen Wetterdienstes und seine meteorologischen Erkenntnisse und Erfahrungen: Fast sieben Jahre nach Ende des Krieges wurde das „Wetter“ in deutsche Hände übergeben. Von Bad Kissingen zog das „Zentralamt für den Wetterdeinst in der US-Zone“ um nach Offenbach am Main und wurde per Gesetz zum „Deutschen Wetterdienst“ für alle westalliierten Besatzungszonen erhoben. Das Wetter wurde dem Bundesminister für Verkehr zugeordnet. Seine Aufgaben wurden per Gesetz festgelegt. Der DWD hatte meteorologische Dienstleistungen zu erbringen und die Luft-und Seefahrt zu sichern, also kurz- und langfristige Vorhersagen zu erstellen, sowie die meteorologischen Prozesse zu überwachen und zu bewerten, wie die Struktur und Zusammensetzung der Atmosphäre zu beobachten.
Mit Messungen im „Turm der Winde“ in Athen begann die Meteorologie der Antike. Im 4. Jh. v Chr. bemühte sich Aristoteles in seiner „Meteorologica“ um erste „wissenschaftliche“ Erklärungen. Doch erst 1780 wurde von Karl Theodor von der Pfalz die „Societas Meteorologica Palatina“ mit 39 Stationen über eine Fläche von Grönland bis Russland errichtet. Beobachtet wurde einheitlich um 7, um 14 und 21 Uhr, die „Mannheimer Stunden“, mit geeichten Instrumenten! So wurden die Werte vergleichbar! Die Messwerte reichen von 1781 bis 1793 und wurden in den „Mannheimer Ephemeriden“ publiziert. Zwölf Jahre meteorologischer Daten liegen vor. Sie dienten Alexander von Humboldt bei seiner „Klimatologie“.
Wetter-Konkurrenz im „Klima“
Wie der Name „Wetterdienst“ ausdrückt, dient er einzig und allein dem Wetter, seiner Analyse und Prognose. 1816 ist der Beginn der empirischen Wetteranalyse durch Heinrich Wilhelm Brandes. Im Jahr 1847 wurde in Berlin das Preußische Meteorologische Institut gründet und 1934 der Reichswetterdienst. Im Jahre 1939 wurde eine „Zentrale Wetterdienstgruppe“ unter Führung von Prof. Dr. Richard Scherhag gebildet, die handgezeichnete synoptische Wetterkarten herausgab Ab 1952 entstand in Offenbach am Main das Zentralamt des DWD. Ab 1960 wurde der DWD bundesweit bekannt durch seine Fernsehmeteorologen Dr. Haarländer, Dr. Teich, Frau Dr. Wege – besonders durch Wolfgang Thüne etc. Sie gaben dem Wetter ein Aussehen und dem DWD Ansehen! Ob Wind, Sturm, Regen, Hagel, Schnee, Gewitter, Glatteis, Sturmfluten, alles wurde den Zuschauern bildhaft präsentiert. Das Wetter ist und bleibt unverzichtbar! In den 60er Jahren bekam das Wetter Konkurrenz, im „Klima“. Klima ist vom Wetter abgeleitet, ein Abstraktum. Menschen haben das über „30 Jahre gemittelte Wetter“ den Namen „Klima“ gegeben. Die Griechen waren klüger und haben es „Neigung“ genannt! Auf der Erdkugel hat jeder Punkt eine andere Neigung zur Sonne! Doch der „Glaube“ an das „Klima“ erhob es zur Wirklichkeit. Es wurde „wirklich“. Im Sprachgebrauch des Zeitgeistes im Zuge der Globalisierung bekamen Abstraktionen zunehmend Gestalt und verwirren die Massen. Abstrakte Werte bestimmen, wie das Klima, fortan das Wetter, eine „Ironie der Geschichte“!
CO2 – ein unverzichtbarer Bestandteil für alles Leben
Auch bei den Meteorologen bekam diese abstruse Sichtweise Anhänger, die heute den Ton im Wetterdienst und seiner Politik bestimmen. Wer heute dem Abstraktum Klima widerspricht und darauf besteht, dass es in der Natur nur einen physikalischen Vorgang gibt, das Wetter, der wird mundtot gemacht, geächtet und diffamiert, zum „Staatsfeind“ abgeurteilt. Der Wind weht einem eisig ins Gesicht, zumal die Klimaforschung politisch massiv unterstützt und gefördert wird, und alle Medien auf das Klima fest eingeschworen sind. Hauptagitator ist die UNO, die 1972 die Konferenz über die menschliche Umwelt in Stockholm abhielt. 1972 veröffentlichte der Club of Rome die „Grenzen des Wachstums“, und 1992 wurde in Rio de Janeiro in Brasilien die erste „Weltklimakonferenz“ abgehalten, der inzwischen Dutzende weitere folgten mit dem Ziel, die Erderwärmung zu begrenzen und den CO2 -Gehalt der Luft auf eine klimaneutrales Niveau zu senken. Dabei ist das CO2 ein unverzichtbarer Bestandteil der Luft und unabkömmlich für alles Leben auf der Erde. Bevor die Photosynthese die grünen Pflanzen wachsen ließ und die Atmosphäre mit dem Sauerstoff anreicherte, auf 21 %, bestand die Luft überwiegend aus Stickstoff und Kohlenstoffdioxid. Die Lufthülle war ein „Treibhaus“, trotzdem kühlte sich die Erde unter 100 Grad Celsius ab und verursachte nach Schellnhuber eine 40 000 Jahre anhaltende „Sintflut“. Und in dem Wasser entwickelte sich das Leben, das später auf die Landmassen besiedelte und die Erde „ergrünen“ ließ. Das „grüne Kleid“ der Erde ist lebensnotwendig und muss geschützt werden.
Der Deutsche Wetterdienst ist ein wichtiges Glied in der internationalen „Klima-Allianz“!
Der DW ist auch Akteur in dem Konzert der „Großen Transformation“ und dem „Weltklimarat“, den „Scientists for Future“, dem „Deutschen-Klima-Konsortium“ etc. Unzählige Institutionen wie Organisationen wollen das Klima schützen und melken den opferbereiten klimaschützenden Staat. Inzwischen hat sich der Deutsche Wetterdienst weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, während die Medien beim Wetter den Ton vorgeben. Nach Maurice Strong,  gilt: „Der gemeinsame Feind der Menschheit ist der Mensch“, und „Freiheit ist ein Irrtum in der Geschichte der Menschheit“. Nach Kants Spruch „Sapere aude“ soll jeder Mensch dem Mut aufbringen, „seinen eigenen Verstand zu benutzen, um sich aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien“.
Das „Klima“ als statistisches Abfallprodukt
Der Deutsche Wetterdienst sollte sich gemäß „DWD-Gesetz“ ganz auf seine Kernaussage konzentrieren, die Atmosphäre sowie ihre Veränderungen zu erforschen und möglichst präzise Wettervorhersagen zu machen. Das „Klima“ als statistisches Abfallprodukt sollte den Klimatologen und Statistikern überlassen werden. Wie kann man das 30jährige mittlere Wetter je in die Zukunft projizieren? Aus der „Klimapolitik“ sollte sich der Wetterdienst total herausziehen. Ein Blick in einen „Klimaatlas“ zeigt im Vergleich zu den sich stündlich und täglich ändernden Wetterkarten, dass „Klima“ etwas Ruhendes, dagegen das Wetter etwas quicklebendiges, sich sekündlich veränderndes Gebilde, ein lebender Vorgang, ist. Das Wetter möglichst exakt vorherzusagen, ist eine herausfordernde staatliche Aufgabe, die unabhängige und objektive Arbeit. Es ist eine hochqualifizierte Arbeit, die ein Studium voraussetzt und an keine „Schauspieler“ in den Medien übertragen werden kann. Alle Menschen der Erde ergeben die „Menschheit“, doch diese ist ein abstrakter Begriff, und damit nicht lebendig! Nur der einzelne Mensch ist zur Vernunft fähig, kann denken, überlegen und dann entscheiden. Dies betrifft insbesondere den „synoptischen Meteorologen“, der den Kant`schen Imperativ „Sapere Aude“, das eigen- und selbständige Denken aufgrund des intensiven Studiums der Wetterkarten, verinnerlicht hat. Versammelt man hundert Meteorologen alle mit denselben Wetterdaten, dann mögen sie alle zu der gleichen Wetteranalyse kommen. Trennt man dann diese Menge Meteorologen und gibt ihnen die Aufgabe, eine möglichst exakte Vorhersage für den folgenden Tag zu erstellen, dann findet man exakt hundert verschiedene Prognosen!
Fazit
Es gibt keine hundertprozentige Vorhersage des Wetters, die den genauen Tagesablauf an jedem Ort, in jeder Region Deutschlands für alle Wetterelemente wiedergibt. Alle diesbezüglichen Versprechen des Deutschen Wetterdienstes, dies sei mit immer größeren und schnelleren Computern und immer perfekteren Modellen möglich, sind Versprechungen ohne Wert. Das Wetter war immer, ist es und wird immer eins sein, ein Rätsel! Und, das Wetter wird auch in Zukunft tun, was es will und einen Blick hinter seine Geheimnisse dem Menschen verwehren! (Ende des Berichts von WolfgangThüne)
(conservo.blog)

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DAS WORT DES TAGES
Lieber ein Wink mit dem Zaunpfahl als ein Brett vor dem Kopf.
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