Das Grauen vor den Toren
Von RAINER K. KÄMPF
Manchmal übertreiben die bei der Berliner Zeitung. Es ist ja leider nicht so, daß in Brandenburg nur eitel Sonnenschein herrscht.
Eine Reihe subkultureller Elemente Berliner Provenienz haben sich schon breitgemacht. Deshalb sollten die Märker höllisch achtgeben, daß sich dieses rot-grüne Myzel nicht explosionsartig ausbreitet. Gerade jetzt, wo es im woken Cluster einen endemischen Ausbruch gibt.
Es wäre äußerst bedauerlich, sollte das schöne Brandenburg seinen Standortvorteil einbüßen. Laissez-faire-Politik ist unter diesem Gesichtspunkt mehr als schädlich. Sich durch eine Vivisektion vom Berliner Infektionsherd zu befreien, in Anlehnung an 1961, scheint in Anbetracht des desolaten Zustandes der Rumpfrepublik kaum umsetzbar.
Da heißt es: Holzauge sei wachsam. Vorsicht, was alles so einsickert. Aus der jüngeren Vergangenheit wissen wir, daß die Brandenburger ziemlich resilient sein können und sich nicht über den Tisch ziehen lassen. So unter Beweis gestellt anno 1996, als sich eine Mehrheit dagegen aussprach, als Teil des Reichshauptslums im kulturellen Abyss zu verenden.
Heute, 30 Jahre später, ist die Bedrohung des brandenburgischen Umlands realer denn je. In Anbetracht der Gefahr der unheimlichen Heimsuchung aus dem modernden Schoß der sich selbst entartenden Republik mutiert der Stachel im Fleisch zur allgegenwärtigen Bedrohung.
Nicht zuletzt, so wird man sicher später analysieren, steht die Landes-AfD der Märker wie selten in historischer Verantwortung!
(pi-news.net)
