In den letzten Wochen häufen sich Meldungen über angebliche russische Zwischenfälle im europäischen Luftraum. Mal ist von Drohnen die Rede, die in Polen niedergegangen sein sollen, mal von russischen Kampfjets, die den estnischen Luftraum verletzt hätten, und jüngst sogar von geheimnisvollen Drohnen über Dänemark, die gleich mehrere Flughäfen lahmlegten. In den Schlagzeilen werden diese Vorfälle zu einem Bedrohungsszenario verdichtet, das Russland als unberechenbaren Aggressor darstellt und den Ruf nach Abschüssen und militärischer Härte befeuert. Doch ein Blick auf die Fakten, das Völkerrecht und die militärische Praxis zeigt: Vieles davon hält einer nüchternen Prüfung nicht stand.
Am Beispiel Polen wird das deutlich: In der Nacht zum 10. September meldete Warschau den Einflug von 19 Drohnen. Belarus erklärte kurz darauf, mehrere Flugkörper bereits über eigenem Territorium abgefangen und Polen rechtzeitig gewarnt zu haben. Ein Teil der Drohnen stürzte nach Erreichen der Reichweitengrenze unkontrolliert ab, andere waren offenbar Attrappen. Keines der Geräte erreichte ein konkretes Ziel. Der einzige dokumentierte Schaden – ein beschädigtes Haus – ging nach polnischer Bestätigung höchstwahrscheinlich nicht auf eine russische Drohne, sondern auf die Abfangrakete einer polnischen F-16 zurück. Von einem gezielten Angriff Russlands kann also keine Rede sein.
Noch nebulöser ist der Fall Dänemark. Mehrere Flughäfen wurden vorübergehend geschlossen, weil unbekannte Drohnen gesichtet worden sein sollen. Gefunden wurde nichts. Herkunft, Zahl und Typ sind ungeklärt. Trotzdem fiel in den Medien sofort das Schlagwort „Russland“. Es ist ein klassisches Beispiel dafür, wie aus einer nicht belegten Beobachtung eine Sensation konstruiert wird. Dass die gleiche Nachrichtenlage eine andere, weitaus relevantere Meldung – die Öffnung der polnisch-belarussischen Grenze für den Warenverkehr – fast völlig verdrängte, zeigt, wie selektiv die mediale Wahrnehmung funktioniert.
Die Regeln des Air Policing sind eindeutig
Etwas konkreter ist die estnische Meldung vom 19. September. Demnach hätten drei MIG-31 für rund zwölf Minuten den estnischen Luftraum nahe der Insel Vaindloo verletzt. Russland bestreitet dies und verweist darauf, die Maschinen hätten sich über internationalem Gebiet im finnischen Meerbusen bewegt. Fest steht: Die Flugzeuge flogen parallel zur Küstenlinie, nicht in Richtung estnischen Territoriums. Selbst die estnische Regierung sprach nicht von einer Angriffsabsicht. In einem Korridor, in dem die See- und Luftgrenzen teils umstritten sind, ist die Sachlage alles andere als eindeutig.
Juristisch ist der Rahmen klar. Das Gewaltverbot der UN-Charta verbietet den Einsatz militärischer Gewalt, solange kein bewaffneter Angriff vorliegt oder eine unmittelbare Angriffsabsicht nachweisbar ist. Ein Abschuss von Drohnen ohne Nutzlast oder von Flugzeugen, die internationale Korridore nutzen, wäre völkerrechtswidrig. Auch das deutsche Strafrecht kennt Tatbestände, die eine öffentliche Aufforderung zu völkerrechtswidrigen Handlungen erfassen. Die Regeln des Air Policing sind eindeutig: identifizieren, begleiten, dokumentieren – nicht eskalieren.
Die größere Frage lautet daher nicht, ob Russland Europa mit Drohnen und Kampfjets bedroht. Sie lautet: Warum wird jeder dieser Vorfälle politisch und medial in eine Dramatik hochgezogen, die mit den Fakten wenig zu tun hat? Ein wesentlicher Grund liegt darin, dass Europa kaum noch über funktionierende Konsultationsmechanismen verfügt. In den 1990er-Jahren gab es direkte Gesprächskanäle zwischen NATO und Russland, regelmäßige Treffen der Generalstabschefs, sogar Krisentelefone. Konflikte konnten auf technischer Ebene eingehegt werden.
Fehlende Transparenz und Berechenbarkeit
Heute fehlen diese Instrumente – und die Lücke füllen Schlagzeilen und politische Symbolik. Hinzu kommt ein tiefer liegendes Problem. Mit der Kündigung von Rüstungskontrollverträgen wie ABM, INF und Open Skies sind die Grundlagen für Transparenz und Berechenbarkeit weggebrochen. Wo es keine verlässlichen Regeln gibt, blühen Unsicherheit und Misstrauen. In diesem Klima wird jeder Zwischenfall zur Projektionsfläche für Bedrohungsszenarien.
Das Ganze fällt in eine Phase massiver Aufrüstung. Deutschland plant bis 2026 Verteidigungsausgaben von über 108 Milliarden Euro – ein historischer Rekord. Begründet wird dies mit Ostflankenschutz und Abschreckung Russlands. Doch die ständige Überhöhung kleiner Zwischenfälle schafft erst die argumentative Grundlage für diese Politik. Der „russische Faktor“ wird zur Legitimation einer neuen militärischen Normalität in Europa.
Dabei gäbe es auch andere Signale. Russland hat angeboten, die Obergrenzen des New-START-Vertrags freiwillig noch ein Jahr einzuhalten. Das ist kein politischer Freundschaftsdienst, sondern ein nüchternes Stabilitätsangebot. Es eröffnet ein Zeitfenster, um neue Rüstungskontrollverhandlungen aufzunehmen – auch mit Blick auf China. Wird dieses Fenster nicht genutzt, droht ein neuer Rüstungswettlauf, dessen Risiken vor allem Europa tragen müsste.
Fazit
Die nüchterne Bilanz lautet: Die Drohnen über Polen waren kein Angriff, die Drohnen in Dänemark bleiben unbelegt, die MIG-Flüge über dem finnischen Meerbusen waren keine Aggression. Eskalationsrhetorik steht in keinem Verhältnis zur Faktenlage. Wer hier Abschüsse fordert, bricht nicht nur internationales Recht, er riskiert eine Eigendynamik, deren Folgen niemand kontrollieren kann.
Sicherheitspolitik ist nicht das Geschäft schneller Schlagzeilen, sondern der nüchternen Abwägung. Sie braucht Fakten, Konsultationen, Rechtssicherheit und den klaren Willen zur Deeskalation. Frieden ist in diesem Kontext keine Option unter vielen. Er ist die Voraussetzung für jede tragfähige Sicherheitsordnung in Europa. (pi-news.net)
Allgemein
Die mit Spannung erwartete Oberbürgermeisterwahl in Ludwigshafen ist vorbei und das Ergebnis ist eine klare Kampfansage an Schwarz-Rot. Nur 29,9% der 122 000 Wähler gingen zur Stimmabgabe. Davon schrieben knapp zehn Prozent den Namen des von der Wahl ausgeschlossenen Kandidaten der AfD Joachim Paul auf den Stimmzettel. Beide Zahlen stellen absolute Rekorde dar.
Allerdings zeigt sich, dass es die herrschenden Parteien wenig beeindruckt, dass sie entsprechend der Gesamtwählerschaft nur 10,04 (CDU/FW) und 9,4% /SPD) der Wähler überzeugen konnten. Umgehend wurde behauptet, die hohe Wahlverweigerung hätte damit zu tun, dass die Wahl nicht wie geplant parallel zur Bundestagswahl stattgefunden hätte. Der Ausschluss von Paul wurde demgegenüber eine geringere Bedeutung zugemessen.
Anders hätte es ausgesehen, wenn die AfD-Wähler, statt zu hause zu bleiben, zur Wahl gegangen wären und Pauls Namen auf den Stimmzettel geschrieben hätten. Das wäre eine klare, nicht wegzudiskutierende Ansage gewesen.
Aber es ist ja noch nicht zu spät. Am 12. Oktober findet die Stichwahl statt. Das ist die nächste Gelegenheit für die Ludwigshafener zu demonstrieren, was sie von Wahlmanipulationen halten. (vera-lengsfeld.de)
Die Nachwahlen in Nordrhein-Westfalen am 28. September 2025, die sogenannten Stichwahlen für Oberbürgermeister, zeigen ein strukturelles Demokratiedefizit: Ihre Abwicklung ist intransparent, ihre Ergebnisse verzerrt. Am Beispiel von Mülheim an der Ruhr wird deutlich, warum diese Wahlform eher organisierten Minderheiten nutzt als der breiten Bevölkerung.
Eine demokratische Wahl soll legitim, fair und inklusiv sein. Doch in Deutschland - und besonders in NRW - gibt es ein strukturelles Problem bei Stich- oder sogenannten "Nachwahlen" (z.?B. zum Oberbürgermeister), das die demokratische Qualität erheblich schwächt:
Informationsdefizit
Bei Stichwahlen wird keine neue Wahlbenachrichtigung verschickt. Wer seine ursprüngliche Benachrichtigung verloren oder weggeworfen hat, erhält keine Erinnerung. Viele Menschen - gerade solche, die politisch weniger aktiv sind - erfahren nur beiläufig von Wahlterminen, etwa durch kurze Nachrichten im Radio oder durch eine Schlagzeile in der Lokalzeitung. Wer nicht regelmäßig Nachrichten konsumiert, bleibt außen vor.
Selektive Teilhabe
Diejenigen, die besonders politisch engagiert sind, Mitglieder von Parteien oder gut vernetzt in kommunalen Strukturen, haben einen klaren Vorteil. Sie wissen eher von der Stichwahl oder werden gezielt mobilisiert. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Minderheit - politisch organisierte Wähler - über das Ergebnis entscheidet.
Verstärkter Effekt kleiner Mehrheiten
Bei geringer Wahlbeteiligung genügt eine überschaubare Mobilisierung, um den Ausschlag zu geben. Aus 5% Mehrwert werden plötzlich 20 oder 30 Prozentpunkte. So kann ein Kandidat mit relativ wenigen Stimmen gegenüber einer großen, aber inaktiv bleibenden Mehrheit triumphieren.
Repräsentationsverlust
Wenn eine große Bevölkerungsgruppe faktisch gar nicht mitbekommt, dass gewählt wird, fehlt ihre Stimme. Das führt zu verzerrten Ergebnissen: Der Mandatsträger spiegelt eher die Interessen und Netzwerke der mobilsten Kreise wider als den allgemeinen Willen der Bevölkerung.
Demokratie als Insider-Spiel
Stich- oder Nachwahlen werden damit zu einem "Insider-Event": Wer politisch informiert ist, Kontakte hat oder erinnert wird, bestimmt. Viele andere - durch Zufall oder Desinteresse - bleiben außen vor. Das wirkt in der Praxis undemokratisch, auch wenn es formal gesetzeskonform ist.
Diese Mechanik ist kein theoretischer Einwand, sondern empirisch bestätigt: Wahlbeteiligungen brechen in den Stichwahlen typischerweise deutlich ein - oftmals um 10 bis 25 Prozentpunkte im Vergleich zur Hauptwahl. Der Effekt ist kein Zufall, sondern systemisch verankert.
Mülheim an der Ruhr: Vom SPD-Hoch zur zersplitterten Parteienlandschaft
Historischer Rückblick: SPD früher dominant
In den 1970er- und 1980er-Jahren war die SPD in Mülheim oft die mit Abstand dominierende Partei. 1975 erreichte sie etwa 55,8?% der Stimmen bei Kommunalwahlen (gegenüber CDU 35,4%) Wikipedia: Ergebnisse der Kommunalwahlen in NRW ab 1975.
Dieser Abstieg ist dramatisch: Von über der Hälfte der Wählerschaft zum Viertel in wenigen Jahrzehnten.
Fragmentierung der Parteienlandschaft
Früher war das politische System übersichtlich - SPD, CDU, FDP. Heute kämpfen mehrere kleinere Parteien, Wählergruppen und Listen um Aufmerksamkeit und Stimmen. In Mülheim kandidierten zuletzt zehn Listen bzw. Parteien im Rat.
Viele der neuen Parteien und Wählergruppen profitieren direkt von der Abwanderung früherer SPD-Wähler. Die SPD hat in den letzten Jahren bestimmte Themen - etwa Migration, Integration oder sozial-kulturelle Projekte - überproportional in den Vordergrund gerückt. Dadurch entfernt sie sich zunehmend von den Interessen vieler ihrer angestammten Wähler. Wer sich mit diesen Positionen nicht identifiziert, sucht Alternativen und gibt seine Stimme heute anderen Gruppen oder Parteien. Das führt zu einer Fragmentierung des früher klaren Wählerpotenzials der SPD und erklärt den dramatischen Rückgang ihrer Zustimmungswerte in Mülheim.
Oberbürgermeister in Mülheim: Kandidatin mit Migrationshintergrund?
Die aktuelle OB-Kandidatin der SPD in Mülheim heißt Nadia Khalaf. Der Nachname ist arabischen Ursprungs und bedeutet "Nachfolger" bzw. "Stellvertreter" (Quellen: WAZ, spdmh.de, Radio Mülheim: SPD Mülheim).
In den Medien wird bislang nicht explizit berichtet, dass ihre Eltern Marokkaner sind oder dass sie formal "Ausländer" ist. Dazu lassen sich keine verlässlichen öffentlichen Quellen finden.
Aktuelles Wahljahr: Kommunalwahl 2025 & Stichwahl
Bei der Kommunalwahl 2025 in Mülheim erreichte die SPD 25,5?% der Stimmen im Stadtrat. Wikipedia: Kommunalwahl 2025.
Die Wahlbeteiligung lag bei 57,25?% - relativ hoch im Vergleich zu mancher Stichwahl Wikipedia: Kommunalwahl 2025.
Bei der Oberbürgermeisterwahl am 14. September 2025 erreichte der amtierende Oberbürgermeister Marc Buchholz (CDU) 38,30?%, Nadia Khalaf 27,97?% - keine absolute Mehrheit, weshalb eine Stichwahl am 28. September 2025 angesetzt wurde Mülheim an der Ruhr: OB-Stichwahl.
Wenn die Wahlbeteiligung zur Stichwahl deutlich sinkt - wie dies fast immer der Fall ist - wird eine kleinere, politisch interessierte Kernwählerschaft entscheiden. So könnte ein Kandidat mit relativ geringem Mobilisierungspotenzial durchkommen, der im breiten Wählerfeld nicht die Mehrheit gehabt hätte.
Szenario: Gedeckte Demokratieverzerrung
Angenommen:
Bei der Stichwahl geht nur noch 35-40?% der Wähler zur Urne (ein Rückgang um 20-25 Punkte gegenüber der Hauptwahl).
Die SPD mobilisiert ihre Kernanhänger gezielt.
Personen, die zufällig informiert waren, bleiben großteils fern.
Dann ergibt sich eine Situation, in der eine Kandidatin mit hoher Parteidisziplin oder Netzwerkstruktur durchgesetzt wird, obwohl ein großer Teil der Bevölkerung nicht beteiligt war. Das Ergebnis spiegelt nicht den Grundkonsens, sondern die Effizienz der Mobilisierung. In einem solchen Fall kann das Wahlergebnis als durch und durch undemokratisch empfunden werden - nicht, weil es formal unmöglich wäre, sondern weil es die demokratische Teilhabe in der Praxis unterminiert.
Schlussbetrachtung und Forderungen
Die Einschätzung, dass ein großer Teil der Bürger gar nicht weiß, dass eine Nachwahl stattfindet und deshalb nicht teilnimmt, ist nicht nur plausibel, sondern deckt sich mit strukturellen Mängeln des Systems.
Eine Demokratie, in der Entscheidungen zunehmend von politisch organisierten Clustern getroffen werden, während der Großteil in Schweigen verharrt, gerät in eine Legitimationskrise.
Was sollte passieren?
Für Stich- oder Nachwahlen zum Oberbürgermeister sollten Erinnerungskarten, SMS-/E-Mail-Benachrichtigungen oder zumindest gezielte Postwurfsendungen eingesetzt werden.
Öffentlichkeitskampagnen sollten alle Kanäle nutzen - nicht nur Medien mit politischem Fokus, sondern auch Popkultur-Kanäle, Musikradios, Bus- und U-Bahnstadtionen etc.
Es sollte eine Pflicht zur klaren Sichtbarkeit des Stichwahlantrags in amtlichen Mitteilungsblättern, auf städtischen Webseiten und Plakatkampagnen geben.
Erhebungen zur Informationsreichweite und Wirkung von Werbemaßnahmen sollten durchgeführt werden, um gezielt jene Wähler zu erreichen, die sonst übersehen werden.
Die beste Lösung:
Gesetzliche Änderungen, z.B. dass Stichwahlen nur mit Benachrichtigungen oder mit Briefwahloption ohne Antrag stattfinden dürfen.
Auf keinen Fall sollte die bisherige Regelung aufrechterhalten werden.
(tutut) - Nächstes Jahr ist Wahl in in THE LÄND. Wie es scheint, sollen CDU und FDP, so schellt es der erklärte Fünfprozenter FDP aus, wieder Baden-Württemberg einführen. Warum sie jemand aus der Bürgerschaft wählen soll, an dieser Begründung arbeiten sie wohl noch. Muss ein Geheimnis sein, an dem sie schaffen und wovon noch nichts in die Öffentlichkeit gesickert ist. Alle sollen wohl klein sein: "FDP sammelt Unterschriften gegen großes Parlament - Weil sich das Wahlrecht in Baden-Württemberg geändert hat, befürchtet die FDP, dass der Landtag größer werden könnte. Um das zu verhindern, hat sie in Tuttlingen und Trossingen Unterschriften gesammelt". Wahlen sind das eine, Kandidaten das andere. Was kann z.B. Frank Stauss dafür, wenn er als Wahlkampfmanager alles richtig macht und einen Olaf Scholz aus der Opposition heraus in Hamburg mit absoluter Mehrheit an die Regierungsspitze führt, dieser dann später aber alles verscherbelt, als er auch noch Bundeskanzler wurde und damit wohl eine Sprosse zuviel gewagt hatte auf der Leiter des Peter-Prinzips. Dieses Prinzip der Unfähigkeit besagt, dass in einer Hierarchie jeder Beschäftigte so lange befördert wird, bis er eine Position erreicht, auf der er unfähig ist, die Aufgaben zu erfüllen. Sein Nachfolger hat sich gleich ganz oben hingesetzt und offenbar festgebunden wie weiland Odysseus, um die Sirenen hören zu können, aber ihnen nicht folgen zu müssen. Wie man's nimmt, der Rettungsanker für jeden Wahlkämpfer scheint im Fegefeuer geschmiedet zu werden, folgt man Stauss' Buch "Höllenritt Wahlkampf". Seine "Checkliste für Kandidaten" sollte geeignet sein, die Spreu vom Weizen zu trennen, aber wie es aussieht, muss die Ernte schlecht sein. Das übliche Problem auch der Parteien: Fachkräftemangel. Noch ist nicht einmal eine Botschaft zu hören, welche unters Volk gebracht wird. Könnte es sein, dass nach dem bisher geglückten Versuch, missliebige Konkurrenten zum Schutz eventueller gewünschter Gladiatoren auszuschalten, nun auch das Wahlvolk davor bewahrt wird, seine Stimme zu verlieren? Wählen, wen, und überhaupt? Ob den Staatsfunkern, die schon fleißig Werbung machen für des Senders zwei Lieblinge, noch einfällt, dass, wie auf dem Ritt durch die Hölle der Platitüden üblich eins nicht fehlen darf: unsere Demokratie. Denn so meint der Wahlkampfmanager, "Demokrate ist kein Selbstverwirklichungstrip, bei dem ich
jemanden wählen soll, der zu 100 Prozent meine Meinung vertritt". Warum denn nicht? Nach Merz' Wahl wurden hinterher alle schlauer, denn 100 Prozent haben die Grünen. Sind nicht alle grün unterm Regenbogen, also ahnungslos? Wenn die dann lieber daheim bleiben sollten oder ungültge Zettel abgeben, dann dürfen sie sich darauf gefasst machen, was einem echten Linken dazu als Volksbeschimpfung einfällt: "Demokratie-Gaffer", "faule Säcke", "wandelnde Hirntote", "verwöhnte Bälger", "Volldeppen". In die Hölle mit den reitenden Leichen. Es rufen "Humusaufbau in Rosenfeld im Fokus - Bioland-Gruppe Rottweil bildet sich fort" oder mit Regenschirm zum "Goldener Herbst im Freilichtmuseum". Probleme haben die, welche es ohne sie gar nicht gäbe: "Ideen von Citiplan überzeugen - Rietheim-Weilheim will seine Ortsdurchfahrt entlang der B 14 neu gestalten. Drei Büros waren für die Planung im Rennen. Nun steht der Gewinner fest". Wo Bäume dem Gewerbe weichen müssen ist ein Wunder geschehen: "Trossinger Wald wird noch diverser - Auch im kommenden Jahr dürfte der Wald wieder zum Gewinnbringer für die Stadt Trossingen werden. Das ist aber nicht seine einzige Funktion". Denn: "Das halbe Rathaus Trossingen ist umgezogen. Weil der Erweiterungsbau abgerissen und der historische Altbau saniert werden, läuft seit dieser Woche die Arbeit in der neuen Außenstelle". In die Pilze? Holt Spaichungen nun seine Flüchtlinge aus den USA zurück? Botin hat Sorge: "Stirbt die Flüchtlingshilfe, wenn Gritli Lücking in den Ruhestand geht? An der Spitze der evangelischen Kirchengemeinde in Spaichingen entsteht ohne die Diakonin eine Lücke". Nomen est omen? Dem muss abgeholfen werden:
"Spaichingen hat mehr in der Kasse als erwartet". Völker der Welt, hört die Signale. In TUT bauen sie auf und ab: "In den Plänen ist nichts verzeichnet, dennoch stoßen Bauarbeiter beim Neubau der Seltenbachdole in Tuttlingen plötzlich auf eine Wand. Er kann sich nicht mehr wehren: "Bahnhofsvorplatz heißt bald Konrad-Adenauer-Platz .. Am Freitag, 10. Oktober, wird der neue Bahnhofsvorplatz eingeweiht. Wie die Stadt Tuttlingen in einer Pressemitteilung bekannt gibt, startet der reguläre Busverkehr ab 13 Uhr. Nach dem Krieg haben die Franzosen hier Beute gemacht, seither arbeitet Deutschland am Loch. "Zweispurigen Ausbau der Gäubahn vorziehen? Politiker machen Druck - Die Situation auf der Gäubahn bleibt ein Ärgernis. Ab März 2027 wird die Strecke nach Stuttgart unterbrochen. Nun gibt es einen Vorschlag, wie der Ausbau der Bahntrasse beschleunigt werden könnte". Hat Lenin seine Bahnsteigkarte zurückgeschickt? Wird wohl nichts helfen: "Chefarzt verlässt Klinikum, seine Frau bleibt als Kinderärztin - Auf seinem Gebiet gilt er als Koryphäe: Dr. Abdulnaser Shtian. Ab 1. November wird er nicht mehr am Klinikum Landkreis Tuttlingen arbeiten. Er sucht eine neue Herausforderung". Ja, "'Made in Germany' genießt Vertrauen". Hatten mal die Briten erfunden, um Gruscht zu kennzeichnen. Wenn er nicht wäre: "Klimawandel bedroht wichtigen Sauerstoffproduzenten", aber die Glaskugel ist sich sicher: "Nächstes Jahr wird’s ein bisschen besser - 2026 soll das Wachstum zurückkommen, schätzen fünf Institute für Wirtschaftsforschung. Sie sind jedoch skeptisch, ob die hiesigen Unternehmen grundsätzlich auf einem guten Weg sind". Leyentheater hat Auftritt: "EU-Kommission ermittelt gegen SAP", Ex-Obergefreiter wird Sternenkrieger: "35 Milliarden Euro für Weltraumsicherheit - Verteidigungsminister Boris Pistorius spricht beim Weltraumkongress in Berlin von wachsenden Gefahren durch Konfrontationen im All. Der SPD-Politiker stellt ein milliardenschweres Sicherheitspaket vor". Scherz muss sein: "Abbas verspricht friedlichen Palästinenserstaat". Eine Seite vom Mann mit der schwarzwn Maske: "Reinhold Messner sorgt sich um die Zukunft einer naturnahen Bergwelt. Und weist einen umstrittenen Weg in die Zukunft". Aufi geht's. Entscheidend ist immer, was hinten rauskommt. "Stuttgart baut Klo zum Preis eines Einfamilienhauses". Mal wieder er dran: "Feuerwehr-Chef macht Strobl Druck - Der Katastrophenschutz in Baden-Württemberg weist erhebliche Mängel auf, das erklärte Michael Wegel, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, in Stuttgart". Noch mehr Katastrophe wagen? Ob dem Hagel dazu was einfällt? Linksgrün ist nicht die Nuss geknackt - "Bischöfe wehren sich - Papst Leo XIV. hat sich gegen Segnungsfeiern für gleichgeschlechtliche Paare ausgesprochen. Nun versichern die deutschen Bischöfe, die Kritik betreffe ihren Kurs nicht". Da weisse Ex-Priester an der Leidplanke Bescheid: "Katholiken in der Zwickmühle". Entwarnung, es ist nicht die Klapsmühle. Nix wie wg! Aber Hoppala: "Der Reisemobilbauer Erwin Hymer Group (EHG) aus Bad Waldsee hat im Geschäftsjahr 2024/25 kräftige Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis eingefahren. EHG-Chef Alexander Leopold sprach von 'widrigen Rahmenbedingungen'“.
Über 4 Millionen Besucher erwartet Cannstatter Wasen 2025 wird mit Fassanstich eröffnet Am Freitag wird das Cannstatter Volksfest mit dem Fassanstich eröffnet. Wie viele Schläge wird OB Nopper diesmal benötigen? Und kann der letzte Besucherrekord geknackt werden kann?..
(swr.de. Wen da kein Schlag trifft.)
Fünf Klagen eingereicht Abzocke bei Reservierungen? Verbraucherzentrale verklagt Wasen-Festwirte Zum Start des Volksfests auf dem Cannstatter Wasen warnen Verbraucherschützer: Reservierungen in Festzelten sind oft teuer, unübersichtlich und mit versteckten Kosten verbunden..
(swr.de. Wie soll sonst die schwäbische Hausfrau überleben?)
„Satire bitte kennzeichnen“ Die gar nicht so lustige Geschichte vom Tod der Satire Warum verstehen so viele heute weder Ironie noch Sarkasmus? Dafür gibt es Gründe. Ohne diese Stilmittel kann niemand eine Gesellschaftskritik üben, die den Namen verdient. VON Alexander Wendt
(Tichys Einblick. Warum? Die Antwort ist ganz einfach: Linke haben keinen Humor. Was ist denn lustig am Kommunismus?)
Bürger nehmen Energiewende selbst in die Hand 500 Meter lange Photovoltaik-Anlage: Diese Lärmschutzwand produziert bald eigenen Strom Viele Jahre stand die Lärmschutzwand an der B33 bei Offenburg-Elgersweier einfach nur so da. Dann hatten Bürger eine Idee und nutzen die Wand noch für die Energiewende..
(swr.de. Was macht die Wand damit gegen welche Köpfe?)
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(swr.de. Träum weiter Deutschland, schon 2011 von Günter Ederer als Buch erschienen.)
Natürlich angesiedelt Die Wildkatzen sind zurück im Schwarzwald Nach dem Luchs und dem Uhu ist nun auch die Wildkatze in den Schwarzwald zurückgekehrt. Aktuelle Kameraaufnahmen zeigen sie auch am Fuße des Feldbergs..
(swr.de. Wann landet der Adler?)
================ NACHLESE Interview mit Giuseppe Gracia „Wir dürfen uns von Links keine Tabus aufzwingen lassen“ Von Redaktion Giuseppe Gracia ist Publizist und Kommunikationsberater. Mit prononcierten bürgerlich-liberalen und katholischen Standpunkten setzt er im schweizerischen Medienbetrieb Akzente. TE sprach mit dem zukünftigen Herausgeber des „Schweizer Monat“ über die Bedeutung liberal-konservativer Stimmen in den Medien. .. Giuseppe Gracia wird ab Januar 2026 neuer Herausgeber des Schweizer Monat. Gracia schreibt unter anderem für die NZZ und war Kommunikationsbauftragter für das Bistum Chur. Er bezeichnet das Magazin, dessen Leitung er übernehmen wird, als „Juwel des freiheitlichen Denkens, das wir heute mehr denn je brauchen“. ..
(Tichys Einblick. Der Kommunismus will immer das Denken verbieten, denn sonst bleibt er mit Marx auf dem Holzweg.) =================
Die amerikanische Versuchung der deutschen Rechten Von WOLFGANG HÜBNER Wer im eigenen Land ausgegrenzt und diffamiert wird, dem tut es natürlich gut, im Ausland Lob und Ermutigung zu erfahren. Nur aus edlen Motiven erfolgt das jedoch meist nicht. Deswegen muss die gepeinigte deutsche Rechte aber den Sympathiebekundungen aus konservativen Kreisen der Trump-USA nicht misstrauen. Sie sollte allerdings nie vergessen, was allein das Ziel der Gesinnungsfreunde über dem großen Teich ist: Nämlich Amerika wieder groß zu machen, nicht aber Deutschland zu retten. Diese Aufgabe kann, wird und will den Deutschen keiner abnehmen. In der sich abzeichnenden neuen Weltordnung der Multipolarität muss die deutsche Rechte, vor allem ihre mit Abstand größte Organisation AfD, eher über kurz als über lang eine weitreichende strategische Positionsbestimmung treffen. Die Versuchung ist nicht gering, sich weiterhin, allerdings unter den neuen Vorzeichen der Präsidentschaft von Donald Trump, transatlantisch-westlich zu orientieren. Verbunden wäre damit die Distanzierung oder gar Gegnerschaft zu Russland und China, den mächtigsten Gegenspielern der USA. Es gibt zweifellos wesentlich mehr politische, ökonomische, kulturelle und auch private Verbindungen der Deutschen zu den USA und den westlichen Ländern als zu Russland oder gar China. Doch wenn es nicht zu einem verheerenden Atomkrieg kommen sollte, wird vor allem China mit seiner fleißig-intelligenten, weitgehend homogenen Riesenbevölkerung die gespaltene und hochverschuldete USA in jeder Beziehung überholen. Und Russland ist gewiss noch lange der rohstoffreichste Staat der Erde. Wenn die deutsche Rechte Regierungsmacht anstrebt, was selbstverständlich ist, dann muss sie diesen Tatsachen Rechnung tragen. Alle wesentlichen Faktoren deuten auf einen weiteren Niedergang der westlichen Zivilisationen hin, die USA keineswegs ausgenommen. Niemand weiß, was nach Trump in Washington kommen wird. Und Trump selbst kann in seiner noch über dreijährigen Präsidentschaft in schwere ökonomische Turbulenzen geraten. Es ist folglich ratsam für die deutsche Rechte, der Versuchung jeglicher einseitigen transatlantisch-westlichen Positionierung zu widerstehen. Das sollte übrigens auch für die AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel gelten. (pi-news.net)
**************** DAS WORT DES TAGES Ich halte es wie Charlie Kirk: Jede Meinung anhören und respektieren, auch wenn es in den eigenen Augen Käse ist… “prove me wrong”... schaut euch doch das Parteiprogramm der AfD mal an, hört euch die Reden im Bundestag von Weidel und Curio an… ach so, grad keine Zeit… nee, is klar… MFG
(Leser-Kommentar, achgut.vom) ****************
KLASSIKER NEU GELESEN Von der Unterwerfung der Eliten Von Klaus-Rüdiger Mai Zehn Jahre nachdem im Pariser Verlag Flammarion im Januar 2015 Michel Houellebecqs Roman „Soumission“ erschienen war, unterwarf sich Bundeskanzler Friedrich Merz den Hamas-Agitatoren und ihren „nützlichen Idioten“, akzeptierte er die islamische Landnahme.Ein kleiner Satz, verschüttet unter Phrasen, verrät in der Handreichung „Hintergrund zur Erklärung des Bundeskanzlers anlässlich der Entscheidung des israelischen Sicherheitskabinetts vom 8. August 2025“ den eigentlichen Beweggrund für den angekündigten Stopp der Waffenlieferungen Deutschlands an Israel: „Diese Eskalation trägt auch zur Verschärfung gesellschaftlicher Konflikte in Deutschland und Europa bei, die wir auch im Sinne unserer Verpflichtung gegenüber dem Staat Israel vermeiden müssen.“ Ein kurzer Blick zurück: Am 7. Oktober 2023 feierten auf Berlins Straßen Palästinenser, Linke, Queere, Grüne den Terror der Hamas, feierten, dass Juden, Männer, Frauen, Kinder massakriert, vergewaltigt, gequält, grausam verhöhnt oder verschleppt worden waren. .
(Tichys Einblick. Bürgerkrieg, auch von oben gegen die Bürger. Wo ist die Verteidigung Deutschlands durch die Bundeswehr? In Litauen. An der Brücke von Tilsit.)
Medienbericht: Lufthansa will Tausende Jobs streichen Knallhart-Sparen bei der Lufthansa! Der Konzern plant Insidern zufolge den Abbau einiger Tausend Stellen in der Verwaltung, um Kosten zu senken. Der Airline-Konzern wolle 20 Prozent der administrativen Stellen in den kommenden Jahren abbauen, sagten zwei mit den Überlegungen Vertraute der Nachrichtenagentur Reuters. „Das soll am Capital Markets Day am Montag angekündigt werden“, sagte eine der Quellen. Die genaue Zahl stehe noch nicht endgültig fest, erklärte ein Insider am Freitag. Es dürften jedoch einige Tausend Stellen sein, fügte die Person hinzu. Insgesamt zählte die Lufthansa Group zuletzt knapp 103.000 Mitarbeiter..
(bild.de. Außer der Regierung muss niemand fliegen, sollen zu Fuß gehen oder Radfahren.)
Kahlschlag bei Bosch und Kiekert Deutsche Autozulieferer fallen wie die Dominosteine – wer ist der nächste? Die Zulieferindustrie gilt als Herz der deutschen Automobilwelt. Aktuell ist die Stimmung noch schlechter als bei den Autoherstellern selbst und immer mehr Firmen stehen vor dem Ruin. Jetzt hat mit dem Schließsystemhersteller Kiekert der nächste renommierte Zulieferer Insolvenz angemeldet. Dabei dürfte es kaum bleiben..
(focus.de. Der letzte Stein deckt das Grab zu.)
Statt Reformen alles gegen "Rechts" AfD im Osten mit 34 bis 39 Umfrage-Prozenten – Verbot bis Behinderung stehen auf dem Gegenprogramm "Die Wirtschaft kriselt, die Mieten gehen durch die Decke, Eigentum ist nicht mehr zu finanzieren und im Geldbeutel bleibt trotz harter Arbeit für viele nichts übrig." – "Wer diesen Teufelskreis nicht anfängt zu durchbrechen, wird nach den Wahlen im Osten in einem anderen Land aufwachen.".. VON Fritz Goergen
(Tichys Einblick. Nazis sind immer gegen Rechts.)
Die Richterwahl als Farce Auf dem Weg in „unsere Demokratie“ Die Wahl der Verfassungsrichter offenbarte ein Schauspiel der Hinterzimmerpolitik. Ablehnung jeglicher Debatte, garantiert durch Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow, bestimmte ein unwürdiges Prozedere. Union und die Vereinigte Linke reichen sich die Hand. Neutralität und Unabhängigkeit des höchsten Gerichts bleiben auf der Strecke. VON Klaus-Rüdiger Mai ..Von der Union bleibt nur der Eindruck, dass das Einzige, was der Partei, die sich auf das Christentum beruft, als heilig gilt, die Pfründe ihrer Funktionäre sind, die Posten und Pöstchen...
(Tichys Einblick. Wenn das Ulbricht und Honecker noch hätten erleben können. De Bach na mit der Bundesrepublik Deutschland.)
Flüchtig und doppelt gelöscht Von der Leyen und das „brennende Telefon“ Von Thomas Punzmann Handy in Flammen und die Restglaubwürdigkeit der EU-Kommission in Asche. Auf Ursula von der Leyens Telefon werden ihre Nachrichten automatisch gelöscht, damit ihr Telefon nicht „in Flammen aufgeht“. SMS zu Impfstoff-Deals, Ukraine-Milliarden oder Mercosur verschwinden so spurlos als „flüchtige Nachrichten“..
(Tichys Einblick. Und niemand zieht diese Frau aus dem Linksverkehr?)
Volker Seitz Ist Malawi demokratischer als Deutschland? In Malawi fand gerade ein friedlicher Machtwechsel statt. Und auch sonst sind manche afrikanische Staaten viel demokratischer als ihr Ruf. Jüngste Entwicklungen in Deutschland geben da eher Anlass zur Sorge..
(achgut.com. Wenn die Wiege der Menschheit in Afrika stand, muss Deutschland doch nicht dauernd Wahnsinn wagen. Hier Demo, dort Demokratie.)
DER PODCAST AM MORGEN Bosch-Kahlschlag: Politik treibt Industrie in den Abgrund– TE-Wecker am 26. September 2025
VON Holger Douglas
..Bosch streicht 13.000 Stellen – Symbol einer selbstverschuldeten Krise +++ Mehr-Geld-Versprechen wackelt: Merz-Koalition bricht Steuer-Versprechen für Fleißige +++ Bundestag wählt neue Verfassungsrichter +++ Frankreich: Ex-Präsident Sarkozy: 5 Jahre Haft – trotz gefälschtem Beweisstück +++ Telegraph: Frankreichs Justiz parteiisch – konservative Politiker systematisch im Visier +++ TE-Energiewende-Wetterbericht +++..
(Tichys Einblick. Die regierende Partei hat immer recht.)
Kaum Anzeigen Die auffällige Zurückhaltung des Bundesamts für Migration bei Falschangaben im Asylverfahren Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten. So lautet das achte Gebot in der Bibel. Oder in der Gegenwartssprache: Du sollst nicht lügen. Schwierig wird die Einhaltung dieser moralischen Grundregel, die sich auch in nicht-christlichen Religionen findet, wenn man mit der Lüge etwas erreichen kann, das man unbedingt anstrebt. Wer nach Deutschland einwandern will, ohne ein Visum beantragt zu haben, kann dieses Ziel trotzdem erreichen. Falls er tatsächlich geflohen ist, in der Heimat verfolgt wird oder von Kriegsgefechten an Leib und Leben bedroht ist. Oder wenn er eine solche Fluchtgeschichte glaubhaft vorträgt, ohne dass sie stimmt. .
(welt.de. Herrschaft der kurzen Beine mit langen Nasen?)
Antrag zurückgezogen Türkei gibt im Döner-Streit mit Deutschland auf Der Streit um europaweit einheitliche Regeln für die Herstellung von Dönerfleisch ist nach mehr als drei Jahren vorerst beendet. Der Internationale Dönerverband (Udofed) zog nach Angaben einer Sprecherin der Europäischen Kommission seinen Antrag zurück, Döner auf die EU-Liste mit „garantiert traditionellen Spezialitäten“ aufzunehmen. „Türkei gibt im Döner-Streit mit Deutschland auf“, kommentierte die „Bild“, die zuerst über die Entscheidung berichtet hatte...
(welt.de. Die Deutschen die besseren Türken?)
Krebsforschung „Vier von zehn Todesfällen durch Krebs sind auf Risikofaktoren zurückzuführen“
(welt.de. Das Leben ist hundertprozentig tödlich.)
Maybrit Illner Boris Palmer: „Wer nicht arbeitet, soll auch nichts essen“ Boris Palmer warnt vor dem Kollaps des Sozialstaats und zitiert die Bibel. Er fordert, das Bürgergeld neu zu ordnen und Arbeitsanreize zu erhöhen. Der „Herbst der Reformen“ müsse jetzt kommen..
(Junge Freiheit. Ohne Palmer sieht der deutsche Wald vor lauter Bäumen kein Land.)
Umfragehoch Ab wann die AfD wirklich eine Volkspartei wäre Ist die AfD dabei, CDU und SPD als Volkspartei abzulösen? Die jüngsten Umfragen weisen für die Partei Werte aus, von denen die Konkurrenz mit Ausnahme der CSU meilenweit entfernt ist. Doch erfüllt sie auch andere Kriterien? Eine Analyse..
(Junge Freiheit. Umfragen regieren nicht.)
Sebastian Ostritsch in der BdK Holen wir uns die Moral zurück Ist es wirklich unmoralisch, die Massenmigration abzulehnen? Nein, erklärt der Philosoph Sebastian Ostritsch in der Bibliothek des Konservatismus – und blickt dabei auf eine lange Tradition zurück..
(Junge Freiheit. Wer sich für gescheit hält, ist meist der Dumme.)
Angesichts der Forderung von Friedrich Merz an die Unions-Bundestagsfraktion, SPD-Chef und Finanzminister Lars Klingbeil nicht mehr zu kritisieren, weil der so „sensibel“ sei, fragt man sich, wie lange Merz seine Selbst-Demontage noch betreiben will. Das Sensibelchen ist gerade dabei (gewesen), vom Bundestag Ann Katrin Kaufhold zur Verfassungsrichterin wählen zu lassen, deren Ansichten, wie man hier nachlesen kann, demokratie-und verfassungsfeindlich sind. Kaufhold, die eine klare Befürworterin eines AfD-Verbots ist, hat offensichtlich die Funktion, den Weg für das Verbot frei zu machen.
Käme es noch in dieser Legislaturperiode dazu, wäre es möglich, mit Hilfe der Grünen und der Linken Merz aus dem Amt zu jagen. Sieht er das nicht oder glaubt er tatsächlich, dass sein empfindlicher Duzfreund so etwas nie tun würde? Das könnte sich als fataler Fehler erweisen, hat eine ehemalige Parteigenossin in Ludwigshafen gerade bewiesen, in welche Untiefen der Trickkiste gegriffen wird, um den Machterhalt zu sichern.
Merz scheint nicht klar zu sein, wie sehr er sich bereits zur lame duck gemacht hat – und das nicht am Ende, sondern am Anfang seiner Regierungszeit.
Der Kanzler hat seine Richtlinienkompetenz anscheinend komplett an seinen Vize abgegeben. Bei der Vorstellung des Koalitionsvertrages hat Merz noch getönt, dass ab sofort alle Sonderprogramme, mit denn noch mehr Migranten ins Land geholt werden, eingestellt würden. Kaum hatte er das ausgesprochen, kam Widerspruch von der SPD und von der Einstellung war nicht mehr die Rede. Die angekündigten Grenzkontrollen werden zwar durchgeführt, haben außer einer unglaublichen Menge von Überstunden bei der Bundespolizei zu keinen merkbaren Ergebnis geführt. Vor allem ist der Merkel-Befehl, dass auch Menschen ohne oder mit sichtbar gefälschten Papieren einzulassen seien, nicht aufgehoben. Aus Pakistan kamen Afghanen ins Land mit von der Hamas gefälschten Papieren. Die Warnungen deutscher Diplomaten in Pakistan werden nach wie vor nicht beachtet. Die Namen der dubiosen NGOs, die in Afghanistan die angeblichen Ortskräfte, deren Anzahl inzwischen das Hundertfache der deutschen Truppenstärke übersteigt, wurden zur geheimen Verschlusssache erklärt.
Ein Herbst der Reformen, wie von Merz angekündigt, wird nicht kommen. Das Bürgergeld wird weiter an Millionen arbeitsfähige Personen verteilt, ohne das die sich wenigstens beim Amt melden müssen. Das Geld wird ihnen förmlich nachgeschickt.
Die Wirtschaft ist in einer Situation, dass nicht nur Fachkräftemangel herrscht, sondern auch Personal im Niedriglohnbereich. Der Betreiber des symbolträchtigen Hotels auf dem Brocken, schmiss letzten Monat hin, weil er weder Köche, Kellner, Rezeptionisten, noch Reinigungspersonal bekam. Aber der sensible Lars und seine längst linksradikal gewordene Partei wollen keine Reformen. Sie wollen noch höhere Steuern, Abgaben und mehr Umverteilung. Selbst die absolute Schnapsidee, dass jeder Mensch 20 000€ Erbe erhalten, alles was darüber ist, dem Staat zufallen solle, scheint bei Merz nicht auf Ablehnung zu stoßen.
Die Infrastruktur des Landes bröckelt vor aller Augen, bei der Bahn und dem Straßenbau fehlen zweistellige Miliardenbeträge, so dass geplante Vorhaben nicht umgesetzt werden können. Als dies zum ersten Mal in den Medein thematisiert wurde, fuhr der empfindsame Lars in die Ukraine und versprach dem Milliardär Selenski, der es in die Panama-Papiere geschafft hat, jährlich 9 Milliarden Euro. Auch die „Entwicklungshilfe“ für China und Indien soll ungebremst weiter gehen, sowie Millionenhilfen für Gaza, ohne sicher zu stellen, dass sie nicht an die Hamas gehen.
Last not least ist die Stimmung im Land weiter im Tief, denn die zahllosen Versprechen von Merz wurden erfolgreich von Klingbeil kassiert, was die Bevölkerung sehr wohl bemerkt.
Deshalb wird die Kritik an Klingbeil, dem ersten sensiblen Antifanten, weiter gehen. Sogar in der Unionsfraktion des Deutschen Bundestages gab es Heiterkeit nach Merz Forderung, was darauf schließen lässt, dass auch von dort noch Kritik zu erwarten sein könnte. (vera-lengsfeld.de)
Die Wahl von Kaufhold ist ein schwarzer Tag für Deutschland
Von PIERRE LAMELY*
Die linken Parteien im Bundestag samt CDU/CSU haben eine politische Aktivistin ins höchste deutsche Gericht gewählt. Ann-Katrin Kaufhold ist kein neutraler Geist, der dem Recht verpflichtet ist. Sie ist ein trojanisches Pferd der links-grünen Ideologie, die von einer „gesamtgesellschaftlichen Transformation“ träumt, in der Klimapolitik nicht mehr demokratisch legitimiert, sondern machtpolitisch durchgesetzt werden soll.
Die Union, die sich auf das Erbe Ludwig Erhards und die soziale Marktwirtschaft beruft, verhilft einer Juristin zur Macht, die genau diese Ordnung ablehnt. Die Union wusste genau, wem sie da zur Macht verhilft. Sie hat nicht aus Versehen eine politische Aktivistin gewählt. Sie hat bewusst den Weg freigemacht für die Enteignungs- und Verbotsagenda. Es ist die endgültige Entlarvung einer Partei, die vorgibt, bürgerlich, freiheitlich und konservativ zu sein, in Wahrheit aber nur noch ein devoter Juniorpartner im links-grünen Machtblock ist.
Für Kaufhold sind fundamentale bürgerliche Freiheiten offenbar keine schützenswerten Güter, sondern lästige Hindernisse auf dem Weg in eine „klimaneutrale Gesellschaft“. Die Gewaltenteilung als Garant unserer Freiheit verhindert, dass eine Institution absolute Macht erlangt. Kaufholds Denken zielt jedoch genau darauf ab, dieses Prinzip auszuhebeln, um die politische Ideologie des „Klimaschutzes“ vorbei am Parlament – und damit vorbei am Volk – durchzusetzen. Durch Gerichte und Zentralbanken.
Ihre antidemokratische Offenbarung ist an Deutlichkeit kaum zu überbieten. Sie legt ihre Verachtung für den Wählerwillen in ihren eigenen Worten offen:
„Ein häufig thematisiertes Defizit von Parlamenten mit Blick auf Klimaschutz ist die Tatsache, dass sie auf Wiederwahl angewiesen sind. In der Folge tendieren sie wohl dazu, unpopuläre Maßnahmen nicht zu unterstützen. […] Gerichte oder Zentralbanken, auf der anderen Seite, seien unabhängig. Damit eignen sie sich zunächst einmal besser, unpopuläre Maßnahmen anzuordnen.“
Demokratische Institutionen gelten demnach als Störfaktor für eine von ihr angestrebte „gesamtgesellschaftliche Transformation“. Neben der faktischen Entmachtung des Souveräns forderte sie offen ein AfD-Verbot. Wie kann eine Richterin unbefangen über ein Verbot der stärksten Partei Deutschlands urteilen, das sie selbst öffentlich gefordert hat? Nachdem sie öffentlich die Beseitigung der Opposition forderte, wird sie nun in genau das Gremium berufen, das über ein AfD-Verbot entscheiden würde. Ein AfD-Verbot wäre aber erst der Anfang: Sie habe „Angst“, dass die Mehrheitsgesellschaft danach nicht mehr „gegen rechts“ vorgehen würde.
Die Wahl von Kaufhold offenbart die nackte Angst des politischen Establishments. Diese Parteien fürchten nichts mehr als das Volk selbst. Sie wissen, dass ihre Zeit abläuft – und darum versuchen sie unter anderem, mit politischen Aktivisten am Bundesverfassungsgericht das festzuhalten, was sie an der Wahlurne längst verloren haben: Ihre eigene Macht, die immer mehr zerbricht. Wir stehen für das freie Wort, für das freie Parlament und für die Stimme der Bürger. Und diese Stimme wird stärker sein als alle Tricks und Postenbesetzungen durch politische Eliten, in die die Bürger schon längst das Vertrauen verloren haben.
*Im Original erschienen auf dem Telegram-Kanal des AfD-Bundestagsabgeordneten Pierre Lamely (pi-news.net)
Der Mensch ist träge. Er muss leiden, am eigenen Leib spüren, dass es so nicht weitergeht, bevor er sich bewegt. Der Mensch ist in diesem Fall Deutschland.
Wir sind eines der vermögendsten Länder der Welt, treten nach außen gönnerhaft auf, aber in unserem Land türmen sich die Probleme. Zu lange schon lebt die deutsche Politik nach dem »Mehr Geld als Verstand«-Prinzip.
Die bekannte Journalistin, Fernsehmoderatorin und Bestseller-Autorin Nena Brockhaus begibt sich auf die Suche: Was passiert eigentlich mit unserem Geld? Wie konnten allein die Beraterkosten innerhalb von sieben Jahren um 450 Millionen Euro ansteigen? Wie viele Geschenke ohne Gegenleistung macht Deutschland ans Ausland?
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