Die Eurokratie wird immer übergriffiger und diktatorischer
Von PROF. EBERHARD HAMER
Die Europäische Union wurde zuerst 1958 als Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit in Europa zu verstärken. Das sollten die schon vereinbarten Gemeinschaftsorganisationen (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), 1951 und Euratom, 1953) durch eine Wirtschaftsgemeinschaft ergänzen. Im Vertrag von Rom 1958 haben die wichtigsten sechs europäischen Staaten eine europäische Investitionsbank, einen Entwicklungsfonds und einen Sozialfonds beschlossen. Exekutives Entscheidungsorgan war der Ministerrat, welcher Verordnungen und Richtlinien erließ. Ihm war eine europäische Kommission „beigeordnet“, deren Mitglieder von den Mitgliedsstaaten vorgeschlagen und vom Ministerrat ernannt wurden. Die Mitglieder der Kommission sind nur dem Präsidenten verantwortlich, können nur von ihm entlassen werden. Insofern hat man das russische Modell der ernannten (nicht gewählten) Politkommission in der EWG nachvollzogen. Das Europäische Parlament hat kaum Rechte, sollte nur ein „demokratisches Feigenblatt“ sein.
Der Vertrag von Rom wurde durch den Vertrag von Maastricht und dann 2007 den Vertrag von Lissabon ergänzt, der an der Souveränität der Mitgliedsländer festhielt, der EU aber zusätzlich außenpolitische und finanzpolitische Kompetenzen (nachher Euro) zusprach, aber das grundsätzliche Prinzip des nationalstaatlichen Vorrangs nicht aufgab.
Dennoch verschoben sich durch die EU die Machtverhältnisse in Europa. Mehr als 1500 mächtige Konzern- und Lobbyorganisationen „berieten“, steuerten und brachten die Kommission dazu, in immer mehr Einzelproblemen („Krümmung der Gurken“) tätig zu werden, um damit die Interessern der internationalen und nationalen Lobbygruppe zu erfüllen. Es war nämlich für diese leichter, zentral in Brüssel eine „Richtlinie“ anzuregen und durchzusetzen als für 27 Nationalstaaten, weil der diese Richtlinien beschließende Ministerrat aus Ministern der 27 Mitgliedsländer der Richtlinienflut aus Brüssel hilflos oder uninteressiert gegenüberstand und normalerweise nur abnickte, was diese wollten. In den Nationalstaaten wurden dann diese Richtlinien als Gesetze „umgesetzt“, d.h. für nationales Recht erklärt.
Auf diesem Umweg wurde die EU statt der Nationalstaaten größter und wichtigster Gesetzgeber (70 Prozent), wurde mit Hilfe des EU-Gerichts der Vorrang von EU-Recht vor nationalem Recht – entgegen allen Satzungen der EU – verkündet, widersprachen leider die Mitgliedsstaaten dieser Amtsanmaßung nicht und ordnen sich seitdem die nationalen Gerichte (mit Ausnahme Ungarns) dem Anspruch des Europäischen Gerichtshofes widerspruchslos unter, geben also den Vorrang der Souveränität ihrer Mitgliedsländer freiwillig auf.
So wurde widerrechtlich aus der satzungsmäßigen Subsidiarität der EU stillschweigend ein Vorrang, eine Unterordnung der Mitgliedsstaaten und eine immer hemmungslosere Rechtsetzung der EU auch in Bereichen, die eigentlich zur Souveränität der Mitgliedsstaaten gehörten.
Lediglich die Briten haben dies nicht mitgemacht und sind ausgetreten (Brexit).
Schlimmster Angriff auf die Souveränität der Mitgliedsstaaten ist nun der Versuch von sieben Staaten unter Führung von Scholz, das satzungsmäßig geltende Einstimmigkeitsprinzip (um die Rechte auch kleiner Länder zu wahren) durch ein Mehrheitsprinzip von zwei Drittel zu ersetzen, „um die Europäische Union handlungsfähiger zu machen“ – in Wirklichkeit aber, um eine Umverteilung von Geldern gegen die nur sechs Nettozahler (die Hälfte davon zahlt Deutschland) auf die Mehrheit der immer mehr in Schulden versinkenden Südländer ohne Widerspruch durchsetzen zu können.
Über ihren eigentlichen Auftrag, Handel und Wettbewerb in Europa zu fördern, ist die europäische Politkommission also eigenmächtig zur europäischen Allmacht geworden und will aus dem Staatenbund durch Zentralisierung aller Kompetenzen systematisch einen Bundesstaat schaffen. Die Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips würde ihr dabei entscheidend helfen und zugleich alle Nationalstaaten entmachten. Deutschland könnte sich dann z. B. nicht mehr gegen immer höhere Beiträge für den EU-Moloch und gegen dessen Umverteilung wehren.
Statt für fairen Wettbewerb, gegen Subventionen und Diskriminierungen zu sorgen, kümmert sich das EU-Politbüro nun um alles, was es überhaupt nicht angeht:
+Sie nimmt rechtswidrig ohne eigenes Einnahmerecht (sie lebt von Beiträgen der Mitgliedsländer) immer mehr Schulden auf, um damit die Pleiteländer Europas auf Kosten Deutschlands zu finanzieren (Berlusconi: „Europa hat nur den Sinn, dass wir damit an deutsches Geld kommen“). Die EU-Gesamtschulden liegen schon über eine Billion Euro, von denen niemand weiß, wie dies je zurückgezahlt werden soll und könnte.
+Sie versucht, entgegen unserer freien Marktwirtschaft nach dem Vorbild französischer Planification durch zentralen Erlass immer speziellerer und immer mehr Richtlinien eine Zentralverwaltungswirtschaft aufzubauen.
+Auch die ursprünglich nur für Wettbewerbsfragen zuständige Euro-Justiz hat sich selbst zur Oberjustiz in Europa – sogar für Verfassungsfragen der souveränen Mitgliedsländer – aufgewertet und entscheidet auch gegen die Verfassungen der Mitgliedsländer ohne Widerspruch (Ausnahme Ungarn).
+Sie stellt sogar den korruptesten Ländern Europas die EU-Mitgliedschaft in Aussicht und finanziert sie bereits mit Milliardenbeträgen dafür (Türkei, Ukraine u.a.).
+Sie hat ohne Zuständigkeit 2021 vom amerikanischen Monopolisten Pfizer 900 Millionen Impfdosen zum Superpreis von 19,50 Euro das Stück (Selbstkosten unter zwei Euro) gekauft, von denen die Hälfte geliefert, aber nie gebraucht wurde. Die restlichen 450 bis 500 Millionen Impfdosen kauft sie mit einer Abstandszahlung von 1,7 bis 2,2 Milliarden Euro (das wären zehn Euro/Stück). In einem Bereich, der sie nichts angeht, hat also die EU hunderte von Milliarden Gelder aus Schulden ausgegeben und mit offensichtlicher Misswirtschaft die Unfähigkeit für solche wirtschaftliche Amtsanmaßung nachgewiesen.
+Das ihr nicht zustehende Recht zur Schuldenaufnahme und deren Verteilung hat die EU als Vermögensverteilung dargestellt (Pandemiefond, Aufbaufond), damit die Defizite der Südländer (Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich) von fast 500 Mrd. Euro gedeckt und diese dadurch zahlungsfähig gehalten werden konnten. Nach gleicher Erfahrung hat sich dann die EU ermächtigen lassen, einen Fonds (also Schulden) für die „Next Generation EU“ mit 750 bis 800 Milliarden Euro bei der Euro-Bank aufzunehmen und damit „vor allem grüne Projekte“ in den EU-Ländern zu finanzieren (was aber überwiegend wieder unzulässige Liquiditätshilfe für die Schuldnerstaaten ist).
+Seit zwei Jahren eskaliert die EU-Kommission den amerikanischen-russischen Ukraine-Krieg zu einem Krieg Europas gegen Russland, kauft für zwei Milliarden Munition für die Ukraine, finanziert deren Haushalt und sogar die Renten in der Ukraine, um sie kriegsfähig zu halten, verhängt im Auftrage der USA ständig neue Sanktionen gegen Russland, hat den Ausschluss Russlands aus dem SIWFT-Abkommen mitbetrieben und dadurch zum Schaden aller Länder die Globalisierung torpediert und geht jetzt sogar soweit, dass sie mit „Sekundärsanktionen“ auch außereuropäische Unternehmen bestrafen will, wenn diese Russland mit Waren beliefern, welche „indirekt auch im Krieg eingesetzt werden könnten“. Zugleich sucht die EU, Vermögen von Russen, russischen Organisationen und Banken zu beschlagnahmen und sprengt damit die letzten Grundsätze internationalen Handels, des Eigentumsrechts und der Handelsfreiheit, um damit angeblich „den Wiederaufbau der Ukraine nach dem Krieg zu finanzieren.“
+ Aber auch im Innern wird die EU immer übergriffiger Neuerdings plant sie eine Fahrerlaubnisenteignung für Senioren durch regelmäßige Überprüfung ihrer Fahrtauglichkeit zum Entzug ihres Führerscheins.
Mit den ständigen Übergriffen reißt die EU nicht nur die satzungsmäßige Souveränität ihrer Mitgliedsstaaten schrittweise an sich, entzieht also demokratischen Staaten Souveränitätsrechte, schafft eine nicht-demokratische, sondern bürokratische Zentralorganisation, die nach russischem Vorbild von einem ernannten Politbüro, nicht von einer gewählten Regierung gelenkt wird.
Außenpolitisch wird die EU immer mehr zum Erfüllungsgehilfen amerikanischer statt europäischer Interessen und sogar zum offenen Kriegstreiber eines gesamteuropäischen Krieges gegen Russland im US-Interesse.
In die innenpolitischen Rechte der Mitgliedsstaaten regiert sie unzulässigerweise mit immer mehr Einzelrichtlinien hinein und sogar gegen deren Verfassungen und Grundrechte. Sie erhebt Zentralstaatsansprüche und betrachtet die Mitgliedsländer als Provinzen.
So schadet die EU mehr als alle anderen Organisationen unserer persönlichen Freiheit, unserer Souveränität als Staat und durch Vorantreiben eines europäischen Kriegs gegen Russland und eines bereits kalten Krieges gegen China unserem Wohlstand und sogar dem Weltfrieden.
Nur solange das Einstimmigkeitsprinzip noch besteht, könnten einzelne Mitgliedsländer den Amoklauf der EU noch stoppen. Lassen wir die Zentralisierung weiterlaufen, wird in Zukunft eine EU-Diktatur den Provinzen immer weniger demokratischen Spielraum lassen und unsere europäische Freiheit und Demokratie durch einen Zentralstaat und EU-Diktatur ersetzen! (pi-news.net)
"Diese Energiequellen sind praktisch unerschöpflich und überall in Deutschland verfügbar"
Von David Cohnen
Der Fokus-Autor Christoph Sackmann schrieb am Dienstag, 23.05.2023, 16:48 Folgendes über die Wärmepumpe: “Eine Wärmepumpe spart viel CO2 ein. Der wichtigste Vorteil von Wärmepumpen ist ihre Ökobilanz. Weil für eine Wärmepumpe kein fossiler Brennstoff wie Öl oder Gas verfeuert werden muss, hinterlässt sie keine Abgase. Ganz klimaneutral ist sie im Betrieb dennoch nicht, denn der benötigte Strom muss schließlich auch erst einmal erzeugt werden und das geschieht in Deutschland bisher nicht komplett ohne CO2-Emissionen. Aber: Gegenüber einer Öl- oder Gasheizung sparen Sie bis zu 90 Prozent CO2 ein.“
Die Wärmepumpe spart also von 0 % bis zu 90 %? Die Wärmepumpe wird elektrisch betrieben. Die Primärenergie, die eingesetzt wird, zur Stromerzeugung kommt aufgrund des Wärmeprozesses und der Leitungsverluste nur zu etwa einem Drittel bei der Wärmepumpe an.
Eine Wärmepumpe, mit einer Leistungszahl von drei, verbraucht ein Drittel der Energie, die sie an Wärme abgibt. Dadurch gleichen sich Verlust und Gewinn aus. Sodass die Wärmepumpe mit einer Leistung von 1KW auch 1 KW Primärenergie benötigt.
Eine Gasbrennwertheizung mit 1KW Primärenergie stellt ebenfalls 1KW Leistung zur Verfügung.
Da zum heutigen Zeitpunkt bereits der gesamte Energiemix bestehend aus "erneuerbaren Energien", Energien die auf Basis von Öl, Gas, Kohle und importiertem Atomstrom verbraucht wird zum Betrieb ihres Kühlschranks, Waschmaschine, Elektroherd etc. sowie der öffentlichen Beleuchtung, des Antriebs der Elektrolokomotiven etc., ist kein Strom zusätzlich vorhanden der mit diesem Strommix Ihre neue Wärmepumpe betreiben kann. Es bleibt also nichts anderes übrig als ihre Wärmepumpe mit dem dreckigen neuerdings zugeschalteten Strom der alten DDR – Kraftwerke zu versorgen. Die sind noch extrem schlechter als die stillgelegten Atomkraftwerke es waren. Die Atomkraftwerke haben nämlich kein CO2 ausgestoßen. Die alten DDR-Kraftwerke schleudern noch zusätzlich Unmengen Dreck in die Gegend.
500.000 zusätzlich eingebaute Wärmepumpen, welche der Wirtschaftsminister jährlich einbauen möchte, benötigen zusätzliche elektrische Leistungen. Wo sollen die im Augenblick herkommen außer von dreckigen Kohlekraftwerken.
Die Aussage von Herrn Sackmann ist, dass bis zu 90 % CO2 eingespart werden. Genau genommen sind das 0 % und manchmal noch etwas weniger.
Herr Sackmann sagt: “Die Energiequelle einer Wärmepumpe ist unerschöpflich. Wärmepumpen ziehen Wärmeenergie aus ihrer Umgebung ab – aus Luft, Grundwasser oder dem Erdreich. Diese Energiequellen sind praktisch unerschöpflich und überall in Deutschland verfügbar. Eine Wärmepumpe kann also fast überall eingebaut werden, wo es Strom für den Betrieb gibt. Der Kauf endlicher Ressourcen, wie Öl oder Gas entfällt.“
Wie weit will Herr Sackmann denn die Außenluft herunterkühlen, um Unerschöpfliches zu erreichen. Sehen Sie sich doch einmal ein ix-Diagramm an und vollziehen sie nach, wie viel Energie noch in einer Außenluft mit einer Temperatur von -10°C ist. Was wollen Sie da noch herausholen. Je niedriger die Außentemperatur ist je schlechter wird die Leistungszahl der Wärmepumpe. Ab einer bestimmten Außentemperatur können Sie die Leistungszahl 3 vergessen. Irgendwann ist die Leistungszahl 1 zu 1 oder sogar noch schlechter. Stellen Sie sich außerdem einmal eine Reihenhausanlage vor in der jedes Haus 6 m breit ist. Hier steht also alle 6 m eine Wärmepumpe die Luft ansaugt und kältere Luft ausbläst. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie die Luft in der Umgebung dieser Häuser durch die Tätigkeit dieser Wärmepumpen immer kälter wird und die Leistungen der Wärmepumpen immer mehr abnehmen.
Herr Sackmann sagt: “Eine Wärmepumpe ist im laufenden Betrieb sehr günstig. Eine Wärmepumpe transportiert die Wärmeenergie ihrer Umgebung in ihr Haus. Dafür ist lediglich Strom für die Komprimierung und den Transport des Kältemittels notwendig. Gute Wärmepumpen benötigen aber nur eine Kilowattstunde Strom für vier bis fünf Kilowattstunden Wärmeenergie. Das macht sie im Betrieb wesentlich günstiger als Gasheizungen, obwohl der Strompreis pro KWh höher liegt als der Gaspreis. Im besten Fall sparen Sie bis zu 40 Prozent der Kosten.“
Die Standardwärmepumpe, die eingebaut werden wird, wird wohl eine Luft Wasser Wärmepumpe sein. Da können Sie froh sein, wenn die im Durchschnitt eine Leistungszahl von 3 hat. Rechnen wir jetzt mal mit den gedeckelten Gaspreisen von zwölf Cent pro Kilowattstunde und Strom mit 0,40 € pro Kilowattstunde.
Annahme 15 KW Leistung, geschätzter durchschnittlicher Jahresverbrauch bei 1800 Vollbetriebsstunden 27.000 kWh
Kosten Gasbrennwertheizung 27.000 × 0,12 = 3240 €
Kosten Luft Wasser Wärmepumpe 27.000/3 × 0,40 = 3600 €
zuzüglich Amortisation für die Mehrkosten einer Wärmepumpe gegenüber eines Brennwertkessels 15.000 €, Amortisationszeit 20 Jahre, Zinsen zur Zeit 4 %, = ca. 1900 €
Gesamtkosten Wärmepumpe jährlich 3600 €+ 1900 €= 5500 €
Was daran günstiger sein soll, weiß nur Herr Sackmann. In welcher Sektion der Grünen ist Herr Sackmann eigentlich Mitglied, dass er mit solchem Unsinn die Focusleser beglücken möchte?
Von der Mär eines 65-prozentigen Einsatzes "erneuerbarer Energien" bei Verwendung einer Wärmepumpe kann man sich sowieso verabschieden. Die erneuerbare Energie zum Betrieb dieser Wärmepumpe ist, wie bereits erläutert, überhaupt nicht vorhanden. (beischneider.net)
MKH: „Querfront – die letzte Chance der deutschen Demokratie“
Der neue Kleine-Hartlage ist da! Man geht kaum fehl, ihn als „Starautoren“ der Neuen Rechten zu bezeichnen. Seine Bücher, von „Warum ich kein Linker mehr bin“ (6. Auflage) über „Die liberale Gesellschaft und ihr Ende“ (3. Auflage) bis zu „Systemfrage. Vom Scheitern der Republik“ und dem „Tag danach“ (ebenfalls 3. Auflage) sind Wegweiser durch unsere unübersichtliche Zeit.
Manfred Kleine-Hartlage (MKH) ist insofern ein echter Ausnahmeautor, als er versteht, die Sachlagen so auf den Punkt zu bringen, dass „Hinz & Kunz“ ihn verstehen und dennoch niemand unterfordert wird. Ein publizistischer Meister!
„Querfront. Die letzte Chance der deutschen Demokratie“ ist das Anliegen seines neuen Werks. Kleine Kritik vorweg: Die 224 Seiten sind sehr kleine Seiten (Hosentaschenformat), zudem sind sie etwas ungünstig gesetzt – man muß das Buch lesend regelrecht „aufbiegen“.
Aber der Inhalt macht´s. Wie alle Bücher von MKH liest sich das in einem einzigen Sog. Kapitelüberschriften, auswahlsweise: „Was ist links?“ „Linke und Rechte.“ „Solidarität.“ „Warum die rechte Opposition nicht mehr staatstragend sein kann.“ „Perspektiven der Querfront.“
Kleine-Hartlages Kerngedanke ist: Nur durch ein Zusammengehen echter Konservativer (nicht zu verwechseln mit Mainstreamkonservativen vom Zuschnitt eines Untertans, wie er die C-Parteien bevölkert), mit Linken (aber eben nicht den globalistischen Mainstreamlinken!) lässt sich eine wirksame Opposition zum herrschenden Kartell bilden.
Wer als echter Konservativer (natürlich ist sich der Autor nicht zu fein, das Kind beim Namen zu nennen: Es geht um die oppositionelle Rechte, was sonst!) dieses Buch liest, wird durch zahlreiche Erkenntnisgewinne bereichert. MKH ist insofern ein „radikaler Denker“, da er an die Wurzel geht.
Was hieß eigentlich (historisch, soziologisch, anthropologisch), links zu sein, und was, rechts zu sein? Darf oder sollte man diese Richtungen heute zur Unkenntlichkeit vermischen? (Nein, keinesfalls!, schreibt MKH). Warum sollte sich die oppositionelle Rechte (ganz grundsätzlich, abgesehen von den Stimmenmaximierung) nicht selbst genügen?
Vor allem aber eignet sich die Lektüre dieses so klugen Buchs für zweifelnde Linke. Ihnen muss man es in die Hand drücken! MKH ist genau der richtige, darüber zu schreiben. Sein Buch „Warum ich kein Linker mehr bin“ (2012, seither mehrfach aufgelegt) war das Bekenntnis eines Renegaten.
Heute schreibt er: „Ich bin der Meinung, dass die Vernichtung des politischen Pluralismus nur durch das lagerübergreifende Zusammenwirken aller oppositionellen Kräfte noch aufgehalten werden kann, vulgo: durch eine Querfront.“
MKH respektiert die Zähigkeit, mit der altlinke Positionen gegen den zunehmenden Druck des Mainstreams verteidigt werden – die Borniertheit, mit der diese Leute durch „eine Art babylonischer Gefangenschaft der Mainstreamlinken“ an ihren Vorurteilen gegen die Rechte festhalten, akzeptiert er jedoch nicht.
„Querfront!“ ist eine Einladung eines Ex-Linken an seine alten Kameraden, mal gründlich in sich zu gehen:
„Ob unser Land unter irgendeine repressive oder totalitäre Machtstruktur gerät, hängt davon ab, dass diejenigen oppositionellen Kräfte, insbesondere die linken, die es bis jetzt versäumt haben, sich unzweideutig und in einer Querfront mit anderen oppositionellen Richtungen sich gegen das Kartell zu positionieren, dies schleunigst nachholen! Und wenn die Linke zu diesem Zweck ein paar Vorurteile gegen Rechte über Bord werfen muss, verliert sie dabei nichts, das zu behalten sich gelohnt hätte.“
» Manfred Kleine-Hartlage: „Querfront! Die letzte Chance der deutschen Demokratie“ (pi-news.net)
Müssten manche Krankenhäuser in Deutschland angesichts der dort herrschenden mutmaßlichen ungesunden Zustände nicht sofort geschlossen werden - übrigens, auch an Wochenenden wird gelebt und gestorben?
(tutut) - Kennen sie den? C. Northcote Parkinson? Weltberühmt wurde der britische Historiker 1955 durch seine drei "Parkinsonschen Gesetze": Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht, – und nicht in dem Maß, wie komplex sie tatsächlich ist. Jeder Angestellte wünscht, die Zahl seiner Untergebenen, nicht jedoch die Zahl seiner Rivalen zu vergrößern. Angestellte schaffen sich gegenseitig Arbeit. Schon mehr als ein Jahrzehnt attackierte er "mit Witz und schlagenden Argumenten die eingeschliffenen Regeln, dank derer die Leistungskraft der Verwaltungsapparate in ein umgekehrtes Verhältnis zu ihrem blühenden Wachstum geriet", und dann veröffentlichte er 1973 "Das Manana-Gesetz - Die Kunst , Entscheidungen auf die lange Bank zu schieben". Darin geht er auch auf etwas ein, was in jüngster Zeit gerade die Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung feiert: "Wo das Ansehen vErlorenging, verschwindet die Macht auch bald. Wo die Macht verschwand, kann das Ansehen nicht überleben. Die Welt ist voll von hochklingenden Titeln, denen jeder Sinn entzogen wurde. Dies war jedoch immer so. Neu ist lediglich unser gegenwärtiger Zweifel daran, ob die Autorität überhaupt überleben kann". Man denke nur an jene, welche sich heute Kanzler oder Minister nennen aufgrund von Amtsautorität, wie sie und ihre Medien meinen. Und da kommt Parkinson auf eine Sache, welche heute nach Quote ruft: "Die erste Schwächung der gegenwärtigen Autorität ergab sich aus der weiblichen Revolution, die nach etwa 1900 in Großbritannien und den USA stattfand. Aus Röcken wurden Hosen, Frauen durften studieren und wählen, und die Geschlechter sollten in fast jeder Beziehung gleich sein. Die Revolution endete aber mit Kompromissen und Konfusion. Nachdem man ihnen Gleichheit auf den Gebieten einräumte, wo sie zuvor unterwürfig waren, blieben die Frauen auf jenen Gebieten überlegen, wo ihre Überlegenheit von jeher anerkannt worden war. Der Herr mochte vielleicht kein Herr mehr sein, aber die Dame blieb eine Dame. Ergebnis war, dass (besonders in den USA) der Gatte am Ende der Unterlegene war. Verloren ging die Ehrerbietung der Frau dem Gatten gegenüber - jene Weisheit, die sie dazu veranlasste, öffentlich eine männliche Entscheidung zu akzeptieren, die durchaus das Ergebnis ihres zuvor privat erzielten Rates gewesen sein mochte. Die Frauen haben vergessen, wie man offene Unterwerfung anbietet und sich als Gegengabe einen häufig genug entscheidenden Einfluss sichert. Das Nachspiel dieser veränderten Einstellung ist, dass die Frau ihre Kontrolle über die Kinder verloren hat". Hier springt nun die DDR 2.0 von der Kita bis zur Bahre ein. Die moderne Frau aber versuche, mit den Kindern rational zu argumentieren, wodurch diesen Kindern vomBeginn an die nötige Sicherheit fehlt. Am Ende hoffe sie dann, dass die Schule jene Disziplin erzwingen werde, an der es zu Hause gemangelt habe. "Dies erweist sich als unmöglich, weil das Gefühl für Autorität vor dem Alter von fünf Jahren geschaffen sein muss und möglicherweise sogar vor dem Alter von drei Jahren. Schulen können in dieser Hinsicht allzu wenig tun, und Universitäten können natürlich überhaupt nichts tun. Das Resultat ist, dass wir in der öffentlichen und kommerziellen Administration mit der Notwendigkeit konfrontiert sind, jungen Leuten eine Art von Autorität aufzuerlegen, die vielleicht nie irgendwelche Disziplin gekannt haben". Sollten sie etwa bei den Alten lernen können? Auch da schießen Toren Eigentore, und das wichtigste fällt direkt an der Leidplanke, wenn der Ball auf der Linie liegenbleibt und Deutschland armselig Kreisklasse kickt, ehrlich, denn ist sonst noch etwas wichtig in diesem unseren Lande? "Aus Eigennutz richtig gehandelt - Eines vorweg, auch ein Einstieg eines Investors bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) hätte keinen Dammbruch dargestellt, wäre kein erster Schritt gegen 50+1 oder gar ein Verkauf der Seele der Bundesligen gewesen. Doch ist es dennoch eine Erleichterung, dass sich die Mehrheit der 36 Topvereine gegen einen Einstieg gestellt haben. Es lässt den Schluss zu, dass zumindest manchmal Logik und Nachhaltigkeit über den schnellen Profit siegen können - und in der Branche noch nicht alles verloren ist. Dass die traditionellen Werte in Ansätzen noch vorhanden sind und - man mag es kaum glauben - die Meinung der Fans sporadisch doch Gehör findet". Hat er das Klima vergessen? Nachhaltigkeit herrsch beim grünen Fußball hinter der Fichte, dort wo der alte Michel holzt unter vier Sternen von Welttiteln, die nicht Waldmeisterschaften waren. Nachhaltigkeit wäre, wenn noch immer Fritz Walter und Franz Beckenbauer den Ball treten würden in unverkennbar deutscher Art. Ahnungslos im Hier und jetzt, wo sich Leistung nicht mehr lohnen soll? "Unter dem Strich ist es egal, aus welchen Gründen die richtige Entscheidung gefallen ist. Die Hoffnung der Fans auf eine Abkehr vom Hyperkommerz lebt - zumindest vorerst". Die Titel holen andere.Die Ampel steht auf Stromausfall: "Konjunkturelle Erholung bleibt vorerst aus - Die Geschäftslage der Unternehmen in der Region Bodensee-Oberschwaben bleibt unverändert und legt seit Jahresbeginn nicht weiter zu. Die getrübte Weltkonjunktur und die schleppende Inlandsnachfrage drückten die Aufträge, teilt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bodensee-Oberschwaben nun mit. Folglich fielen die Erwartungen wieder skeptischer aus. Eine konjunkturelle Erholung könne so nicht Fuß fassen".
So spielt der Ball halt woanders. Der Schiedsrichter pfeift sich eins: "Wärmepläne werden Pflicht - Ampel nimmt Bundesländer in die Verantwortung", aber im Stadion geht es weiter um die Wurst, denn der Veganer pflegt das Kotelett beim Friseur: "Mehr Klarheit zur Herkunft des Koteletts - Auch beim Kauf von Fleisch aus der Frischetheke sollen Kunden Informationen erhalten, woher das Tier stammt". Von allen Seiten tönt's dann wohl: "Ich bin das grüne Kalb von Bauer Müller". Eine Berlinkorrespondentin lässt den Prediger von Rostock geistlose Witze reißen, - "'Putin kennt uns' - Altbundespräsident Joachim Gauck über die Neigung der Deutschen zur Angst, falsch verstandenen Pazifismus, Waffenlieferungen an die Ukraine sowie die Gefährdungen der Demokratie von innen und außen - Der Altbundespräsident zu Gast in Ravensburg: Joachim Gauck als Redner bei der 'Schockenhoff Lecture' im Schwörsaal". Sozusagen ein Heimspiel für Schwätzer stets im Namen irgendeines Herrn . Dafür ist er bekannt, kürzlich verwechselte er sogar Links mit Rechts, als er zum Besten gab, "nicht alle AfD-Wähler sind Faschisten", dabei hat er doch bis zum Schluss hinter der Mauer ausgeharrt. Die Tasterin legt gleich noch einen Scheit nach wie aus der Phrasenmaschine: "Der Heizungsstreit kocht immer höher - Ampel-Koalition zerlegt sich im Streit um das Gebäudeenergiegesetz weiter - Union stellt Regierungsfähigkeit infrage". Was Unfähigkeit bedeutet, haben die bis zur eigenen Abschaffung ja vorgemacht mit Frau aus der Kälte des Ostens. Da ist ein Kinderbuchautor dann auch Heiland einer Glaubenssache: "Minister Robert Habeck auf dem Weg zur öffentlichen Sitzung der Ausschüsse für Wirtschaft sowie Klimaschutz und Energie". Apropos Prediger, auch Spaichingen , das Putin ebenfalls kennt,hat einen: "Evangelische Kirche hat ein neues Dach - Die Sanierung der evangelischen Kirche ist deutlich teurer geworden als zunächst erhofft". Wer erhofft sich Teuerungen außer Ampelwählern? "Seit das Gerüst um die evangelische Kirche Spaichingen steht, hat sich die Spendenbereitschaft für die Renovierung noch einmal erhöht, berichtet Pfarrer Johannes Thiemann". Glauben Schäfchen die Mär von der armen Kirche, die zu den größten Grundbesitzern in Deutschland gehört? "War man zunächst von weniger als 200.000 Euro ausgegangen, war die Kostenschätzung im März 2019 schon auf 270.000 Euro gestiegen; nach der Corona-Pause lagen die Kosten im Herbst 2022 dann bei 380.000 Euro". Klingt wie Zauberei. Den Spendern sei ein Trulala. Heutzutage werden Kirchen verkauft, weil Reparaturen ohne Mitglieder sich nicht mehr lohnen. Kirchenkritiker Karlheinz Deschner meinte sogar einmal: "Je größer der Dachschaden, desto schöner der Ausblick zum Himmel". Nun macht es Bumm, Botin unterm Dreifaltigkeitsberg meldet von der grünen Aue: "Container lassen Stromverbrauch nach oben schießen - Gemeinderat Aldingen bekommt einen vorbildlichen Energiebericht vorgelegt - Bürgerspaziergang am 21. Juni". Wo er nur rufen konnte: "Wahn, spricht der Prediger, Wahn nur Wahn, alles ist Wahn!" gibt's ein nutzloses Fleißbildchen: "Der Energiebericht, den die Aldinger da in ihrer jüngsten Sitzung von Petra Kalde vorgelegt bekommen haben, ist sicher beispielhaft für die Gemeinden der Region. Gemessen am Referenzjahr 2018 sind alle Verbräuche und Kosten der gemeindeeigenen Gebäude aufgeführt und von da ab im jährlichen Vergleich in grün und rot für mehr oder weniger Verbrauch an Strom, Wasser, Wärme und extra bei der Straßenbeleuchtung dargestellt. Auch die CO2-Emissionen sind mit abgebildet. Und zur Einordnung zum Beispiel des künftigen Investitions- beziehungsweise Sanierungsbedarfs sind auch die jeweiligen Anteile am Gesamtverbrauch ausgerechnet". Kannitverstan? Wo mag sie bloß ihre Naseweisheiten herhaben? Genügen denn zehn Gebote nicht? Nun platzt auch der Ball, der hoch über dem Zeitungsbalkon schwebt, wer hätte gedacht, dass Seifenblasen aus der Fabrik kommen müssen, wenn er Seife anrührte und in die Luft blies? "75 Jahre wie weggeblasen! - Die Seifenblase im Wandel der Zeit - der gelbe Teddy auf der blauen Flasche bleibt. Pustefix, der wohl bekannteste Hersteller aus Tübingen, wird demnächst 75 Jahre alt. Doch die Faszination des Spielzeugs ist ungebrochen. Dass der Erfinder der Seifenblase einst beim Experimentieren mit Waschmittel auf den Dreh kam, ist hinlänglich bekannt". Mehr wissen sie nicht? Pustekuchen, Wikipedia weiß mehr: "Eine der frühesten künstlerischen Darstellungen von Seifenblasen als Kinderspielzeug findet sich in Pieter Bruegels Gemälde 'Die Kinderspiele von 1560', woraus sich schließen lässt, dass Seifenblasen bereits seit mindestens 500 Jahren von Kindern zum Zwecke der Unterhaltung verwendet werden. Die Massenproduktion von Seife begann im 19. Jahrhundert, wobei der Seifenhersteller Pears zur Vermarktung insbesondere auch John Everett Millais’ Gemälde Seifenblasen ('Bubbles') nutzte, das dessen Enkel beim Spiel mit Seifenblasen zeigt". Zeitung müsste es eigentlich sprichwörtlich genau wissen auch ohne Wald: "Seifenblase‘ zu einer Metapher für etwas, das zwar anziehend, aber dennoch inhalts- und gehaltlos ist. Dies spiegelt sich zum Beispiel in der Redewendung 'Der Traum zerplatzte wie eine Seifenblase' oder im Synonym ,Seifenblasenwirtschaft‘ für Bubble Economy". (Wikipedia). Auch Revolutionen platzen oft noch bevor sie welche sind. Beim Baden mit der Seife oder in Baden drin.
Guten Morgen! Hallo und guten Morgen aus Stuttgart! Mein Name ist Wolfgang Lickert und ich versorge euch hier bis 10 Uhr mit den News des Tages. Wer heute mit dem Bus zur Arbeit will, sollte besser nochmal nachschauen, ob der auch fährt - denn im privaten Omnibusgewerbe soll es heute wieder Streiks geben.
(swr.de. Wie ist ein fahrender Bus zu erkennen? Hat der etwa Räder und sagt Move?)
Pfingstferien: Staus auf den Autobahnen in BW erwartet A propos Verkehr - in den kommenden Tagen könnte es auf den Straßen durchaus voller werden. Ende der Woche beginnen in Baden-Württemberg und Bayern nämlich die Pfingstferien - und viele von euch freuen sich sicherlich auf zwei Wochen Urlaub. Falls ihr mit dem Auto wegfahren wollt: Rund um das Pfingstwochenende rechnet der ADAC mit besonders viel Verkehr.
(swr.de. Wie die Jungfrau in Erwartung des Kindes. Wem das nicht genügt, der kann auch ohne Pfingsten sich 5 und mehr Kilometer auf der B33 im Kinzigtal stauen und staunen über THE ÄLÄND plus angeschlossen alle Dörfer zwischen Rhein und Donau.)
Vorwurf sexueller Nötigung Landtag von BW debattiert über Fehlerkultur in der Polizeiführung
(swr.de. Ist Kultur ein Fehler? Ohne täglichen Polizeikrimi geht die Mimi mit dem SWR nicht ins Bett. Wer schafft endlich die Polizei ab, oder wäre das ein Fehler?)
Deutsche Umwelthilfe klagte wegen irreführender Werbung Karlsruhe: Drogeriemarktkette dm lässt Bezeichnung "klimaneutral" fallen
(swr.de. Klimagötzen dulden keine anderen Götzen neben sich, selbst als Vereinsmeier, was ständig vergessen wird zu erwähnen. Gründumm ist eine Marke für sich. Ist denn nicht alles Klima irre oder nicht?)
Jugendliche und Betreuerin waren auf Bodensee unterwegs Schüler vor Friedrichshafen in Seenot: Wasserschutzpolizei ermittelt Unglück in der Sächsischen Schweiz Schüler aus Konstanz stürzt aus Seilrutsche acht Meter in die Tiefe Während einer Klassenfahrt in der Sächsischen Schweiz ist ein 16-Jähriger aus einer Seilrutsche gefallen und abgestürzt. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.
(swr.de. Dabei ist die Schweizer Schweiz doch so nahe. Hat die grüne Dipl.-Soziologin den Unterricht abgeschafft?)
Polizei-Affäre in Baden-Württemberg BW-Innenminister Strobl glaubt nicht an Rückkehr des Polizei-Inspekteurs
(swr.de. Glaubt er dann wenigstens an Pfingsten?)
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Justiz Massaker von Ludwigshafen: Freispruch für Somalier Der Migrant, der im Oktober in Ludwigshafen unter „Allahu Akbar“-Rufen zwei Handwerker auf offener Straße erstach, muß nicht ins Gefängnis. Wie die Richterin den Freispruch begründet...Die Erste Große Strafkammer des Landgerichts Frankenthal in Rheinland-Pfalz sah es zwar als erwiesen an, daß der Angeklagte die ersten beiden Taten auf offener Straße und die dritte in einem Drogeriemarkt begangen hat. Dabei habe er auch jeweils die „Arg- und Wehrlosigkeit“ der Opfer ausgenutzt und somit das Mordmerkmal der „Heimtücke“ erfüllt.Den Asylbewerber, der während des Massakers von der Polizei kampfunfähig geschossen wurde, hielt die Vorsitzende Richterin jedoch für nicht schuldfähig. Er habe demnach zur Tatzeit unter einer akuten paranoiden Schizophrenie gelitten. Daher müsse sie einen Freispruch erlassen...Die Tat geschah laut Polizei nach einem Streit mit seiner Freundin um den Aufenthalt der gemeinsamen Kinder. Danach sei der Afrikaner ausgerastet und habe wahllos auf Passanten eingestochen. (fh)
(Junge Freiheit. Keine Ahnung über Somalia? Sollten nicht Verantwortliche für Gesetzesbruch vor Gericht stehen, die illegale Einwanderung nicht verhindern? Was woanders möglicherweise mutmaßlich Kultur ist, muss in Deutschland Psycho sein? Nix verstehn? Ist Multikulti Erklärung auch für sowas? Leser-Kommentar auf Tichys Einblick: "Der Täter von Hanau war nachweislich ebenfalls psychisch schwer gestört. Dennoch stand für den politmedialen Komplex schon Stunden nach der Tat fest, daß es sich um einen überzeugten Rechtsextremisten handelte. Wetten – hätte er sich am Ende nicht selbst erschossen, er würde heute wg. 'rassistischem Haßverbrechen' im Gefängnis sitzen?")
Polizeihochschule Nordrhein-Westfalen Türkische Gemeinde verteidigt „brauner Dreck“-Äußerung von Dozentin Weil sie sich im Internet über „braunen Dreck“ bei der Polizei ausgelassen hatte, verliert Bahar Aslan ihre Stelle als Lehrbeauftragte an der Polizeihochschule von Nordrhein-Westfalen. Rückendeckung bekommt sie nun von der Türkischen Gemeinde und den Grünen.
(Junge Freiheit. Was sagt die deutsche Gemeinde, die kein türkischer Popelverein ist?)
Erstes Quartal 2023 Deutsche Wirtschaft rutscht in die Rezession Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im ersten Quartal 2023 überraschend um 0,3 Prozent zum Vorquartal geschrumpft. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. In einer ersten Schätzung war die Behörde noch von einer Stagnation des Bruttoinlandsproduktes zu Jahresbeginn ausgegangen.
(focus.de. Eine Ampel, die gackert, legt kein Überraschungsei.)
============ NACHLESE Agora verteidigt Agora So richtig entschieden will die FDP Robert Habecks Heizungsverbot doch nicht ändern Von Mario Thurnes Die CDU hat die Ampel in einer Aktuellen Stunde zu Robert Habecks (Grüne) Heizungsverbot im Bundestag vorgeführt. Vor allem die FDP wackelt; so strikt lehnt sie das Gesetz nicht ab. Und sie schickt ausgerechnet einen Redner, der wie der gefeuerte Patrick Graichen Mitglied der Lobby-Organisation Agora ist.
(Tichys Einblick. Trägt Lindner Angora oder Pampers?) ============
Petition gegen Windkraftausbau Die Bundesregierung bzw. die Ampel-Koalition hat beschlossen, dass zigtausende Windkrafträder bis 2030 in ganz Deutschland zusätzlich aufgestellt werden sollen – ca. vier bis fünf Stück pro Tag! Die geplante Anzahl der Windkrafträder bedroht den natürlichen und bis dato geschützten Lebensraum von Menschen, freilebenden Tieren, seltenen Pflanzenarten, durchgängigen Wäldern, die wir dringend zur Regulierung des natürlichen Klimas brauchen und zusätzlich die benötigte Stromversorgung unseres ganzen Landes.Die Abstandsregeln zu bewohnten Flächen sollen stark verringert werden, so dass zukünftig an jedem Dorfrand nicht nur ein, sondern gleich mehrere Windkrafträder stehen könnten. Windkrafträder erzeugen Infraschall, der für den Menschen zu einer Dauerbelastung werden kann. Schlafstörungen, Schwindel und Kopfschmerzen wären die Folgen. Neben dem Infraschall ist durch das Rotieren der Blätter der Mensch elektromagnetischen Feldern, niederfrequentem Rauschen, Druckwellen und Schattenflimmern ausgesetzt. All das könnte zu einer permanenten gesundheitlichen Belastung führen, die unserem Gesundheitssystem schaden kann. Unter jedes Windkraftrad muss an die 2000 Kubikmeter Beton in den Boden gegossen werden, was bedeutet, dass die Böden damit versiegelt werden und kein Wasser mehr abfließen kann. Naturschutzgebiete und die letzten Schutz-Reservate für seltene Pflanzen-, Tier- und Vogelarten sind hochgradig gefährdet. Insekten und Vögel werden jetzt schon durch die bereits bestehenden Windkrafträder geschreddert und die negativen Auswirkungen sind heute inzwischen sichtbar, indem das Insektensterben bereits im vollen Gange ist. Große Waldgebiete sollen dafür gerodet werden.Statt Acker mit Getreide und Gemüse könnten auf dann ehemaligen landwirtschaftlich betriebenen Flächen ganze Windkrafträderparks stehen. Der Bevölkerung stehen somit weniger Grundnahrungsmittel zur Verfügung, was konträr zu der immer weiter anwachsenden Bevölkerung in Deutschland steht.Und es ist bekannt, dass die Windkrafträder das klimatreibende Schwefelhexafluorid ausstoßen, das auch als hochgefährliches Treibhausgas bekannt ist.Windkrafträder sind wetterabhängig und können die Menge an Strom, die Deutschland und seine Industrie benötigt, niemals in dem Maße aufbringen, dass damit der Gesamtbedarf ganz Deutschlands bei Dunkelflauten gedeckt wäre. Es müsste Strom teuer dazu eingekauft oder rationiert werden. Es droht die Deindustrialisierung Deutschlands durch Stromrationierungen, eine Planwirtschaft und der Verlust von Millionen Arbeitsplätzen.Bei all diesen Argumenten muss jedem klar sein, dass wir damit nicht das Klima retten, sondern, ganz im Gegenteil, eher noch anheizen und uns ebenfalls nicht unabhängig von anderen Energielieferanten machen können. Wir zerstören willentlich die Natur, um dann im Anschluss festzustellen, dass der Schaden weitaus größer ist als der Nutzen. Das widerspricht jeder Logik. Am umweltfreundlichsten ist und bleibt die Kern- und Gasenergie! Benötigt werden mindestens 50.000 Unterschriften bis zum 9. Juni 2023, um überhaupt eine Chance zu haben, das Thema der Petition im Deutschen Bundestag erneut zu debattieren. +++ Hier kann die Petition unterschrieben werden (pi-news.net)
************ DAS WORT DES TAGES Alles, was das Böse braucht, um zu triumphieren, ist das Schweigen der Mehrheit.
(Kofi Annan, ehemaliger Generalsekretär der Vereinten Nationen) ************
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(focus.de. Bald liegen sie wie Blei in Wartezimmern herum.)
Kritischer Journalismus Der Verfassungsschutz und seine Papageien Ein kritischer Journalismus würde die Einschätzungen des Verfassungsschutzes zur AfD hinterfragen. Doch leider mangelt es den etablierten Medien in Deutschland vor allem an einem: kritischen Journalisten. Ein Kommentar von Thorsten Hinz.
(Junge Freiheit. Zombie-Journalismus ohne Fassung.)
Brasilien Wenn die deutsche Energiewende kein Exportschlager mehr ist Lange galt die Gewissheit: Gelingt Deutschlands Energiewende, wird sie zum Exportschlager. Die Realität sieht oft anders aus – wie man in Brasilien sehen kann. Das Land ist selbst Vorreiter bei Öko-Energien. Und hat sich nun als Partner ein anderes Land gesucht.
(welt.de. Wer kauft denn Märchen vom Jäger des grünen Schatzes aus dem Fichtenwald?)
Saudi-Arabien lässt sich vom Westen nichts mehr sagen Kurz nach dem Besuch des ukrainischen Präsidenten empfängt das Königreich Russlands Innenminister. Das sagt viel über Riads neuen politischen Kurs aus – und über das neue Selbstbewusstsein. Die USA können nur noch zuschauen. Am Montagabend landete die Maschine des russischen Innenministers Wladimir Kolokolzew in Riad. Sein saudi-arabischer Amtskollege Prinz Abdulaziz bin Saud und dessen Stellvertreter warteten schon zur Begrüßung am Flughafen. Am nächsten Tag folgten Gespräche in freundlicher Atmosphäre. Ein ganz normaler russischer Staatsbesuch in Saudi-Arabien? Nicht ganz.
(welt.de. Geld regiert auch Allahs Welt.)
„Weltklimarat“ als Politorchester Von Roger Pielke Jr. Die Politisierung des hierzulande „Weltklimarat“ genannten UN-Gremiums schreitet scheinbar unaufhaltsam voran. Es wird Zeit, sich zwischen Wissenschaftsberatung und Klima-Aktivismus zu entscheiden. Beides zusammen geht nicht.
(achgut.com. Die lauteste Posaune von Jericho hat immer recht.)
Thilo Spahl Energia jądrowa tak, proszę! Atomkraft ja bitte! Der deutsche Atomausstieg scheint in unserem östlichen Nachbarland offenbar wenig Begeisterung auszulösen. Die Polen streben das genaue Gegenteil an, den Einstieg auf sehr breiter Front.
(achgut.com. Auch im Westen nichts Neues, die Franzosen wissen, in deutschen Landen gab's noch nie eine Revolution.)
Fabian Nicolay Der Marsch in die Sabotage – Razzia bei „Letzter Generation“ Appeasement und Kaschieren der kriminellen Handlungen durch Medien und Institutionen haben die sogenannte „Letzte Generation“ nur angespornt, die Menschen im Lande noch rücksichtsloser in Geiselhaft zu nehmen. Jetzt versucht man die Notbremse zu ziehen, heute Morgen kam es zu einer großangelegten Razzia.
(achgut.com. Das Allerletzte heißt "Licht aus!")
Leben lassen statt "Große Transformation" Kampf gegen Grün ist die Rückkehr zur Normalität Jeden Tag ein neuer Hammer aus dem Bundeswirtschaftsministerium; jeden Tag eine neue Idee von der die Politik beherrschenden Lobby-Organisation „Agora“: nach der „Energie-, Wärme- und Verkehrswende“ jetzt die „Agrarwende“ und weitere Anschläge auf das ganz normale Leben. VON Roland Tichy
(Tichys Einblick. Nichts ist neu am alten Marxismus.)
Eine nicht alltägliche Einordnung Die Anbindung der Ukraine an die Nato ist längst real Die Ukraine ist informationstechnisch gesehen de facto Nato-Mitglied. Den Communication Centers der USA sind Großbritannien, Polen, Slowakei, Slowenien, die baltischen Länder, Estland, Lettland, Litauen und nun auch Finnland angeschlossen. Schweden und Finnland waren schon zuvor eng in die Nato-Command-Structure eingebunden. Von Torsten A. Kurschus
(Tichys Einblick. Was sollten diese Bettler aus der Dritten Welt denn selbst können?)
Trittin: "inszenierter Eklat" Claudia Roth – Eine grüne Demagogin in bunten Kleidern Von Von Laila Mirzo Claudia Roth ist kein Freund der Juden. Dies hat das Publikum beim Musikcontest „Jewrovision“ mit lauten Buh-Rufen unmissverständlich kundgetan. Nun bekommt Roth Schützenhilfe von Jürgen Trittin. Er wittert eine Verschwörung gegen die angezählte Kulturstaatsministerin.
(Tichys Einblick. Das bischen Grün in Rot ist doch nicht erwähnenswert. Bildungsmangel. Leser-Kommentar: "Zeltähnliche bunte Plünnen, wie man sie an jeder Kleinstadtecke in Läden bekommt, die alle 3 Monate den Inhaber wechseln. Dazu das Urgestein des überall gescheiterten Kommunismus, Jürgen-vorwärts immer, rückwärts nimmer-Trittin. Ein Traumpaar der antidemokratischen Linken. Schade, dass sich nicht viele in Deutschland mit dieser Antifa-Frau befassen. So kann sie beruhigt weiterdilettieren, vielleicht noch ein paar Bronzen „Kunststücke“ an afrikanische Nachkommen brutaler Sklavenhändler verteilen. Oder den Mullahs im Iran nochmal die Freude eines Kurztrips machen, vielleicht mit Iran-Freund Steinmeier".)
CDU/CSU-Fraktion: Union schlägt ein "Bundesprogramm Patriotismus" vor Mehr Flaggen, häufiger die Nationalhymne singen: Die Union will Patriotismus fördern – dies sei gerade für "hierzulande lebende Ausländer" und Ostdeutsche wichtig. Die Unionsfraktion will, dass die Bundesregierung ein sogenanntes Bundesprogramm Patriotismus entwickelt. Das Programm solle unter anderem "die ganzjährige Sichtbarkeit nationaler Symbole – insbesondere der Bundesflagge – im öffentlichen Raum" erhöhen, heißt es in dem Antrag von CDU/CSU. Initiator ist der CDU-Abgeordnete Phillip Amthor.
(zeit.de. Vom Wahnsinn oder vom Demelsack geschlagen? Ein Furz gegen die Wacht am Rhein als Denkmal an der Donau von linken nationalen Sozialisten aufgestellt. Nun beerbt von der linksgewendeten "cdu"? "Ein Lied, zwei, drei: "Es braust ein Ruf wie Donnerhall, wie Schwertgeklirr und Wogenprall: Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein! Wer will des Stromes Hüter sein?
Refrain: Lieb Vaterland, magst ruhig sein, lieb Vaterland, magst ruhig sein: Fest steht und treu die Wacht, die Wacht am Rhein! Fest steht und treu die Wacht, die Wacht am Rhein!
Durch Hunderttausend zuckt es schnell, und aller Augen blitzen hell: der deutsche Jüngling, fromm und stark, beschirmt die heilge Landesmark.
Lieb Vaterland etc.
Er blickt hinauf in Himmelsaun, wo Heldengeister niederschaun, und schwört mit stolzer Kampfeslust: „Du, Rhein, bleibst deutsch wie meine Brust!
Und ob mein Herz im Tode bricht, wirst du doch drum ein Welscher nicht. Reich wie an Wasser deine Flut ist Deutschland ja an Heldenblut.“
„So lang ein Tropfen Blut noch glüht, noch eine Faust den Degen zieht, und noch ein Arm die Büchse spannt, betritt kein Feind hier deinen Strand.“
Der Schwur erschallt, die Woge rinnt, die Fahnen flattern hoch im Wind: Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein! Wir alle wollen Hüter sein!
Es gibt ein untrügliches Zeichen für den Niedergang der Demokratie in Deutschland: Den neuen Demokratiekult. Dessen vorläufiger Höhepunkt waren gerade die Frankfurter Feiern aus Anlass des Gedenkens an das (gescheiterte) Paulskirchenparlament vor 175 Jahren. Bund und Stadt scheuten keine Kosten, um dieses Gedenken zu einer bunten Demokratie-Show zu gestalten, bei der sich am 18. Mai das fast vollzählig versammelte Establishment der politischen Klasse in der übrigens keineswegs vollen Paulskirche zu einer eitlen Selbstbeweihräucherung versammelte. Von Beifall belohnt, konnte bei dieser Gelegenheit eine grüne Frankfurter Stadtpolitikerin auch gleich mal das allgemeine Ausländerwahlrecht fordern.
Aber was anderes kann schon von einer politischen Negativelite erwartet werden, die drauf und dran ist, sich und ihrem Parteienkartell mitten in der Wahlperiode selbige um ein weiteres Jahr eigenmächtig zu verlängern, das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken, und die zudem jeden deutschen Haushalt um etliche tausend Euro für die Unterstützung des Regimes in Kiew zwangsenteignet. Diese Negativelite kalkuliert bei ihrer Umwandlung des vom Grundgesetz angestrebten freiheitlichen Rechtsstaates in eine digital-medial abgesicherte autoritäre Ökodemokratur recht ungeniert mit der unaufhaltsamen Vergreisung des Stammvolkes, der immer größeren Heterogenität der Gesamtbevölkerung und betreibt die gesellschaftliche Ausgrenzung von realer Opposition.
Um den tatsächlichen Prozess dieser Negativumwandlung zu verschleiern, wird nun auffällig lauthals die „Demokratie“ gepriesen und gefeiert. So soll allen Ernstes unweit der Frankfurter Paulskirche ein „Haus der Demokratie“ mit 30 Planstellen-Demokraten, gewiss besetzt aus dem akademischen Prekariat mit entsprechenden Parteibüchern, gebaut und unterhalten werden. Im Bund sollen „Bürgerräte“ installiert werden, die die Demokratiesimulation zwar nutz- und einflusslos, aber keineswegs kostenlos schmücken. Denkmäler und Weihestätten für die „Demokratie“ mögen folgen. Das alles nur dafür, die Entsorgung realer Demokratie mit deren Musealisierung dem Publikum schmackhaft zu machen.
Die Zumutung des Vorgehens besteht darin, dass die Bürger ihre Entmachtung auch noch feiern sollen. Das hat immerhin eine positive Seite: Wer da mitfeiert, gehört nicht zu denen, für die Demokratie keine Phrase oder Simulation, sondern noch immer ein anstrebenswertes Ziel ist. Ein Ziel allerdings, das in Deutschland in immer weitere Ferne rückt. (pi-news.net)
Dr. Michael Andrick ist vor allem durch seine Kolumne in der „Berliner Zeitung“ bekannt, in der er sowohl mutig wie geistreich – zum Beispiel zu dem Komplex Corona – Stellung genommen hat. Im Youtube-Format NuoFlix spricht er im Interview mit Aron Morhoff über sein kurz vor der Corona-Krise erschienenen Buch, das heute aktueller ist als damals.
In einem Aufsehen erregenden Beitrag mit dem bezeichnenden Titel „War dies möglich, so ist alles möglich“ in der Berliner Zeitung stellte er etwa im Rahmen der Aufarbeitung der Corona-Krise lapidar fest: „Die Republik ist beschädigt. Das Land zeigt zunehmend Züge eines korrupten Parteienkartellstaats mit repressivem Meinungsregime.“
Warum konforme Karrieristen heute erfolgreich sind
In seinem Buch „Erfolgsleere“ öffnet Andrick spannende Einsichten in die gegenwärtige Arbeitswelt: Um Erfolg zu haben, muss man sich rational und ehrgeizig verausgaben. Eigensinn und Ideale stören, wo der Ehrgeiz regiert. In unseren »Arbeitswelten« sind konforme und strebsame Funktionäre erfolgreich. So produzieren wir Brot, Bücher und Bomben mit derselben abgeklärten Professionalität. Was wird dabei aus unserer Welt und aus uns? Die Sinnfragen bleiben zu Hause, Eigensinn und Ideale schleifen sich ab.
Die Industriegesellschaft kann Menschen zu charakterlosen Funktionären machen. Sie leiten dann mit derselben stummen Professionalität eine Schule oder eine »Investmentbank«, stellen ebenso fleißig und loyal Bücher oder Bomben her.
An diesem Punkt wird das Interview besonders interessant, weil Morhoff sich nicht scheut, auch öfters den Bezug auf die politischen Vorgänge der letzten Jahre herzustellen. Die Erklärungsansätze in „Erfolgsleere“ für die totalitären Aspekte der Politik auch demokratisch verfasster Staaten in den Corona-Jahren wurden bislang in den zahlreichen Rezensionen des Buches auch in großen Medien kaum thematisiert. Das wird in diesem Gespräch für alle, die es interessiert, etwas nachgeholt.
Misshandlung der eigenen Kinder
Wohin diese Weichenstellungen letztlich führen, sieht man trefflich an der gegenwärtigen Politikerkaste. Und es wurde auf tragische Weise deutlich in der Corona-Hysterie, in der ein Großteil der Bevölkerung in aller kürzester Zeit zu Jasagern gegenüber den gerade herrschenden Autoritäten wurde, massivste Grundrechtsverletzungen bis hin zur Misshandlung der eigenen Kinder schweigend, ja manchmal sogar noch extremer wünschend hinnahm.
Dass das Buch Andricks diese Mechanismen wenige Monate bevor sie in der Corona-Krise besonders eklatant sichtbar wurden, anschaulich beschrieb, ist besonders spannend: „Mein Buch schildert die Industriegesellschaft als einen Ort, an dem genau das denkbar ist“ – so Andrick im Interview.
Der Trost der Philosophie
Wie sind unsere Arbeitswelten entstanden – und wie funktionieren sie? Warum fasziniert, fesselt und verdummt uns der Ehrgeiz? Warum sollten wir uns gegen die Durchformung unseres Daseins durch die Karriere wehren? Und wie ermöglicht es das Philosophieren, sich eine eigene Lebensweise zu bewahren? Das sind die Fragen der Philosophie für die Arbeitswelt.
Am Ende wird gut deutlich: Wer unter Anpassungsdruck selbstbestimmt leben will, der muss das Philosophieren lernen.
(Erstveröffentlichung: Philosophia Perennis) (beischneider.net)
Wie das “glorreiche Gemetzel” des finnischen Rambo den Ukrainern Mut macht
Von Dr. PHIL.MEHRENS
Finnland bekam es im Zweiten Weltkrieg nach dem sowjetischen Angriff vom November 1939 zunächst mit der UdSSR zu tun. 1944 wurde in Moskau ein Waffenstillstand vereinbart, der die Finnen verpflichtete, gegen die Wehrmacht zu kämpfen. Was folgte, war der siebenmonatige Lapplandkrieg zwischen Finnland und Deutschland, der bis April 1945 dauerte. Hitlerdeutschland verfolgte die bekannte Verbrannte-Erde-Strategie und verwüstete im finnischen Norden Brücken, Straßen, Städte und Dörfer.
In dieser Phase des Krieges läßt Jalmari Helander, der fürs US-Kino bereits den Action-Reißer “Big Game – Die Jagd beginnt” (2014) inszenierte, seinen Film “Sisu” spielen. Der Filmtitel ist das finnische Wort für eine besondere Form von Mut und Entschlossenheit im Angesicht scheinbar unüberwindbarer Widerstände.
Schmerzen? Auch dieser Held muss den Begriff googeln!
Kriegerische Zeiten bringen kriegerische Filme hervor. In sechs Kapiteln – “Das Gold”, “Die Nazis”, “Minenfeld”, “Die Legende”, “Verbrannte Erde” und “Das letzte Kapitel” – erzählt der Autor und Regisseur von einem Superhelden, dessen einzige Superkraft die Schmerzunempfindlichkeit ist. Das kennt der kundige Kinobesucher aus den achtziger Jahren, in denen ein gewisser John Rambo, verkörpert von Sylvester Stallone, über ähnliche Beharrungs- und Widerstandskräfte verfügte oder, einfacher gesagt, nicht totzukriegen war. Zu diesem Vorbild bekennt sich Helander auch ganz offen: “Die Geschichte basiert auf einer ähnlichen Idee wie bei Rambo: ein Mann mit Mumm in den Knochen gegen die erbarmungslose Wildnis und eine feindliche Übermacht”, so der ehemalige Werbefilmer. Der Film nehme sich selbst nicht allzu ernst, aber er sei trotzdem düster und brutal.
Und er ist wie die “Rambo”-Filme ein Werk von immens geringer Handlungskomplexität. In den sechs Kapiteln geht es, auf einen Nenner gebracht, einzig und allein darum, daß ein ehemaliger finnischer Elitekämpfer, der dem Krieg den Rücken gekehrt hat, um irgendwo in Lappland in Ruhe Gold suchen zu können, ausgerechnet an jenem glücklichen Tage, an dem er endlich auf eine gewaltige Goldader gestoßen ist, einen Kleinkrieg gegen Nazi-Invasionstruppen führen muß. Die sind mit ihren Panzern zwar bereits auf dem Rückzug; der Krieg ist verloren. Aber umso verlockender erscheint ihnen die Aussicht auf einen Goldschatz.
Die deutsche Wehrmacht steht stellvertretend für Putins Armee
Der tatsächliche Feind, um den es hier geht, ist aber selbstverständlich nicht die Wehrmacht. Weder unterhalten sich die Soldaten in der englischen Originalfassung auf deutsch noch verhalten sie sich wie Wehrmachtsoffiziere. Zur klareren Zuordnung hat ihr Kommandant das berüchtigte Totenkopf-Symbol auf dem Helm. Die im Kapitel “Die Legende” eingeflochtene Information, daß der Finnen-Rambo im Widerstand gegen die Sowjets gestählt wurde, weist den Weg zur zeitgemäßen Deutung. Der Kampf gegen Hitlers Sturmtruppen ist nur die historische Verkleidung für eine universell verständliche Durchhalte- und Mutmachgeschichte, die im Jahr 2023 natürlich jeder auf den Ukrainekrieg beziehen wird.
Die deutsche Totenkopf-Einheit benimmt sich bis ins grausige Detail genau so, wie man es aufgrund der Nachrichten aus dem osteuropäischen Kriegsgebiet und der Bilder aus Butscha und Mariupol von russischen Söldnern erwartet. Sie sind mehr Bestie als Mensch. Und natürlich wünscht jeder Zuschauer diesen grausamen Kriegern genau das, was ihnen Helanders Drehbuch auch widerfahren läßt: einen ramboesken Superhelden, eine “Ein-Mann-Todesschwadron”, einen laut Legende “Unsterblichen”, der sie erst das Fürchten lehrt und ihnen dann den Garaus macht.
Finnlands “Geschenk” an die neuen Verbündeten
Die ukrainischen Zivilisten, die unter dem russischen Einmarsch zu leiden hatten, werden verkörpert durch eine Schar von Frauen, die die bösen Invasoren als Geiseln gefangenhalten. Und ihnen wird auch das Privileg zugebilligt, die martialische Moral zu verkünden, die man wohl als entscheidenden sittlichen Nährwert dieser Gewaltorgie aufzufassen hat: “Es kommt nicht darauf an, wer am stärksten ist, es kommt darauf an, nicht aufzugeben.” In Kiew wird man diese Botschaft dankbar zur Kenntnis nehmen und dem neuen NATO-Mitglied zu dem Film gratulieren. Passender als mit “Sisu” jedenfalls kann ein Land seine Aufnahme in ein Militärbündnis nicht besiegeln.
HINWEIS: Aktuell (24.05.23) läuft der in einigen Häusern bereits am 11. Mai gestartete Film noch in zahlreichen Kinos, u.a. in Duisburg, Wesel, Köln, Bochum, Dresden, Hannover, Bremen, Berlin, Düsseldorf, Regensburg, Halle, Bonn, Borken, Frankfurt a. M. Freiburg i. Br., Münster, Villingen-Schwenningen, München, Schweinfurt, Steinfurt, Paderborn und Augsburg. Europaweiter Verkaufsstart für DVD und Bluray ist am 11.07.23. (conservo.blog)