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Roland Baader im Vorwort zu seinem Buch "Kreide für den Wolf"

Damit wir uns schneller und besser kennenlernen, will ich dem Leser meinen Wunschtraum vorstellen:

Ich träume von einem vollbesetzten Bundestag (wohl nur bei Abstimmung über Diäten-Erhöhung möglich). Plötzlich erhebt sich einer der Abgeordneten, allen anderen als aufrechtes Manns-bild bekannt, und tritt ans Mikrofon. Lange schaut er schweigend ins Hohe Haus, bis gespannte Stille eingetreten ist. Dann sagt er:

„Meine Damen und Herren: Ich bin ein glühender Anhänger des demokratischen Rechtsstaats; ich bekenne mich zur freiheitli-chen, individualistischen und christlichen Kultur, Tradition und Zivilisation des Abendlandes und der freien westlichen Welt. Und genau aus diesem ernsten Grund sage ich allen hier versammelten Volksvertretern, allen Parteien, Politikern und Regierungsmitglie-dern: Ich brauche Eure Subventionen und Transferzahlungen nicht; ich will nicht Euer Kinder-, Mutterschafts- und Sterbegeld, nicht Eure tausend Almosen und milden Gaben, die Ihr mir vorher aus der Tasche gezogen habt – und mir und meinen Kindern noch in fünfzig Jahren aus der Tasche ziehen werdet.

Ich brauche keine subventionierte Butter, kein Quoten-Rindfleisch und keine preis-garantierte Milch, keine EG-genormten Planwirtschafts-Erbsen und keine ministergelisteten Medikamente; ich brauche keinen Schwerbeschädigten-Ausweis für meine Plattfüße und keinen Al-mosen-Freibetrag für meine pflegebedürftige Großmutter, auch keine Kilometerpauschale und keinen Kantinen-Essensbon über eine Mark dreißig. All Eure Wahlfang-Pfennige und -Scheine könnt Ihr Euch an den Hut stecken. Aber: Laßt mich dafür auch in Frieden. Ich bin nicht Euer Buchhalter, Statistiker und Beleg-sammler, der die Hälfte seiner Lebenszeit damit zubringt, Eure Schnüffel-Bürokratie zu befriedigen, der von einem Paragraphen-Knäuel zum anderen taumelt und sich wie eine gehetzte Ratte durch alle Kanalwindungen Eurer kranken Steuergehirne windet.

Schickt Euer Millionenheer von Faulärschen und parasitären Um-verteilern nach Hause, Eure Vor- und Nachdenker moderner We-gelagerei und Strauchdiebeskunst, Eure Bataillone von Steuerfilz-Produzenten, Labyrinth-Pfadfindern und Paragraphen-Desperados, Eure Funktionärs-Brigaden von Verordnungs-Guerilleros und Stempelfuchsern, all die nutzlosen Formularzähler und Arbeits-verhinderungs-Fürsten. Laßt mich einen festen, eindeutigen und ein für allemal fixierten Steuersatz zahlen, und bezahlt damit eine angemessene Verteidigungsarmee und ein verläßliches Rechtswe-sen, aber haltet Euch ansonsten heraus aus meinem Leben. Dies ist mein Leben; ich habe nur eines, und dieses eine soll mir gehören.

Ich bin niemandes Sklave, niemandes Kriecher und niemandes Liebediener. Ich bin ein freier Mann, der für sein Schicksal selbst und allein verantwortlich ist, der sich in die Gemeinschaft einfügt und die Rechte anderer genauso respektiert wie er seinen eigenen Pflichten nachkommt, der aber keine selbsternannten Ammen und scheinheiligen Guten Onkels, keine ausbeuterischen Wohltäter und von mir bezahlten Paradiesverkünder braucht. Was ich brau-che, das sind: Freunde, Familie und rechtschaffene Christenmen-schen, in guten und in schlechten Zeiten; und ich bin Freund, Familienglied und Christ, auch dann, wenn es anderen schlecht geht; aber dazu brauche ich keine Funktionäre und Schmarotzer, keine bezahlten Schergen und staatsversorgten Wohltäter. Dazu brauche ich nur die mir Nahestehenden und den Herrgott. Hier stehe ich. Gott helfe mir! Ich kann nicht anders!"

Der gelähmte Westen: - Von Anne Hamilton (Herausgeber), Ferdinand Knauß

Dass die liberalen Demokratien der westlichen Welt zunehmend unter Druck geraten, ist zu Recht häufig konstatiert worden. Neben der wachsenden Macht autoritärer Staaten werden hierzulande vor allem populistische Bewegungen dafür verantwortlich gemacht.

Für Ferdinand Knauß greift diese Erklärung zu kurz. Er verfolgt den Beginn des Niedergangs mehr als fünf Jahrzehnte zurück: zum Konflikt zwischen der Kriegsgeneration und ihren Kindern, den ›Achtundsechzigern‹. Denn die akademischen Tonangeber der Nachkriegsgeneration forderten nicht nur die Aufarbeitung historischer Schuld, sondern propagierten den Aufstand gegen das westliche Gesellschaftsmodell.

Obwohl dieser zunächst sein Ziel nicht erreichte, gelangten die erklärten Gegner des Westens mit dem »Marsch durch die Institutionen« an die Schaltstellen der Macht und beanspruchen seither die Deutungshoheit: Liberale Demokratie soll nicht mehr als Regelwerk einer pluralistischen Gesellschaft dienen, sondern als moralische Blaupause zur Durchsetzung universeller Ziele – ein Anspruch, der zunehmend an der Realität zu scheitern droht. (Amazon)

(tutut) - Statt die Zeit mit einer nichtssagenden Rede von Friedrich Merz zu verplempern, könnten die Staatsfunker das Kind aus einer Loriot-Sendung sein Verslein aufsagen lassen: "Zicke-Zacke Hühnerkacke".  Die Frage ist nämlich, ob, wer Politik erklären will, sich zuerst mit dem Menschen beschäftigen und dessen vielsetige Möglichkeiten zum Ausgangspunkt aller Erklärungen nehmen müsste. "Das ist ein klassisches Dilemma der Politischen Theorie: Anthropologie vs. Systemtheorie", stimmt KI zu. "Die Antwort hängt davon ab, welchen Analyse-Ansatz man wählt: Der anthropologische Ansatz: Denker wie Machiavelli, Hobbes oder Hannah Arendt sagen klar: Ja. Wer nicht versteht, wie der Mensch tickt – sein Streben nach Macht, sein Bedürfnis nach Sicherheit oder seine Fähigkeit zum Handeln –, kann politische Institutionen

nicht erklären. Hier ist das Menschenbild das Fundament jeder Staatsform. Der systemische/strukturelle Ansatz: Moderne Theoretiker (wie Niklas Luhmann) oder Marxisten widersprechen oft. Sie argumentieren, dass Strukturen, Prozesse und ökonomische Zwänge das Handeln bestimmen, völlig unabhängig von der individuellen Natur des Menschen. Hier erklärt das System den Menschen, nicht umgekehrt. Fazit: Um Politik in ihrer Tiefe zu verstehen, ist die Beschäftigung mit dem Menschen (seiner Psychologie, seinen Trieben und seiner Vernunft) oft der notwendige Startpunkt, da Institutionen letztlich nur geronnene menschliche Antworten auf existenzielle Fragen sind. Wer den Menschen ignoriert, entwirft Politik am Reißbrett, die in der Realität oft scheitert". Aristoteles sagte: "Als die Hasen Volksreden schwangen und unbedingte Gleichheit für alle verlangten, sagten die Löwen: 'Euren Argumenten, ihr Hasenfüße, fehlen Klauen und Zähne, wie wir sie haben'".  Das war damals, als Barbaren noch beim Herumwandern Ziele suchten und mit dem Hier und Jetzt so ihre Probleme hatten, Erinnerungskultur. "'Typisch Schwäbisch' - Es gibt unzählige Namen: So heißen die Wochentage auf Schwäbisch richtig". Sonst, was ist aus den Römern geworden? Demnächst kann auf einer brücke über ihren Resten in Rottweil gwandelt werden. Nicht weit davon kriegen sie Aufwind. "Schwäbische Waffenschmiede - Heckler & Koch wächst massiv und nimmt ganz neue Märkte ins Visier...Deutschlands größter Hersteller von Handfeuerwaffen aus Oberndorf am Neckar (Kreis Rottweil) will in den kommenden Jahren insgesamt 235 Millionen Euro investieren - unter anderem in den Ausbau der Fertigung und in effiziente Prozesse, in neue Produkte und in viele weitere Mitarbeiter". Mit dem himmlischen Kind, dem Wind, ist das so eine Sache. Er weht wie er will, und nicht nach den Bedienungsanleitungen von Subventionen,  so dass Strom auswärts gekauft werden muss. "Nach Berlin-Fiasko - 'Gefühlte Sicherheit': Experte warnt Deutschland vor mehr Stromausfällen in Städten". Was hat eine Juristin mit Gesundheit zu tun? Da sollte das Volk mal seinen Kanzler fragen, denn er ist auch ein Jurist. "Kritik wird laut - Sparvorschläge für das Gesundheitssystem: Warken weht der Wind ins Gesicht". Auf die Verfassung kommt es an. Gesund oder krank, das ist die Frage. Wie fühlen Sie sich, was denken Sie? "Entscheidung - Verfassungsschutz zu Corona-Kritikern: Querdenker sind keine eigenständige Gefahr mehr". Bloß nicht selber denken. Fahren und fahren

lassen, Frau Doktorin wird's schon hinrichten, in brennender Sorge.  "Automobilindustrie - Schwarz-Rot ist endlich einig bei Verbrenner-Aus". Die Karawane ist bereits weitergezogen. Strom ist nicht alles. "Rücksichtslose Fahrer - Kleine Gemeinde hat Probleme mit E-Scootern - Das Fahrverhalten von jungen E-Scooter-Fahrern ist Thema in Balgheim. Die Kinder und Jugendlichen seien ohne Rücksicht unter anderem beim Spielplatz und auf Gehwegen unterwegs, hieß es aus den Reihen des Gemeinderates. Außerdem werde auf dem Tartanplatz mit Rollern gefahren". Der Zug der Zeit ist ein anderer, mindestens für ihn: "Guinness-Buch - 10 Länder in 24 Stunden: Damit hat dieser Mann einen Rekord aufgestellt -  Fast alle Kontinente hat Martin Häffner bereits mit dem Zug erkundet - bis auf einen neben der Antarktis, in der das Schienennetz nicht wirklich ausgebaut ist. 'Australien ist mir zu eintönig - da führt die Strecke lange gerade nur durch die Wüste', sagt der Trossinger. In den USA, Kanada, Nordafrika war er unterwegs - und mit der transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Peking. 'Da habe ich gemerkt, wie riesig die Dimensionen sind - es war  idiotisch von Hitler und Napoleon, Rußland erobern zu wollen".  Hitler hatte sogar einen Sonderzug. Aber Napoleon nur ein Pferd. Nun aber Hulligulli: "Einweihungswochen - Das haben sie sich redlich verdient: Beim DRK-Ortsverein wird jetzt wochenlang gefeiert - Mit rund 3.500 Stunden ehrenamtlicher Eigenleistung hat der Ortsverein Hausen ob Verena des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sein neues Magazin fertiggestellt. Grund, in den nächsten Tagen und Wochen groß zu feiern".  Welche Schlachten mögen sie geschlagen haben? "Narrenzunft Denkingen berichtet von großen Erfolgen". 

Skandal in Sachsen
Schule ist kein Privatbetrieb eines woken Schulleiters
Von Josef Kraus
„Nonbinäre“ Theaterleute in einem von der Amadeu-Antonio-Stiftung (AA-Stiftung) mitfinanzierten „Projekt“ inszenieren Porno- und Anti-AfD-„Unterricht“ – und verstoßen damit gegen alle Regeln und Vorschriften, die für Schulen gelten: Schüler dürfen nicht für Propaganda „überwältigt“ werden..
(Tichys Einblick. Raus mit solchen Lehrern. Will THE LÄND weiterhin absteigen?)

Authentische Gastlichkeit und innovativer Tourismus?
Das Dorf wird zum Hotel: Fünf Dörfer im Schwarzwald wollen neue Wege im Tourismus wagen
In einem Modellprojekt der Ferienregion Südschwarzwald werden fünf Dörfer zum "verstreuten Hotel". Das Konzept soll authentische Gastlichkeit bieten und das Dorfleben stärken...Das Interesse an dem neuen Marketing-Konzept war groß, sagt die Schwarzwald Tourismus GmbH. Fünf Dörfer haben es in geschafft: Klosterreichenbach (Kreis Freudenstadt), Nöggenschwiel (Kreis Waldshut), Oberharmersbach (Ortenaukreis), Prinzbach (Ortenaukreis) und Schiltach (Kreis Rottweil). Sie sind die fünf Modell-Dörfer, in denen das Modellprojekt umgesetzt werden soll..
(swr.de. Seit wann ist Schiltach wieder Dorf?)

Gerüchte über Werksschließung
Audi unter Druck: Steht das Werk Neckarsulm im Fokus neuer Sparpläne?
Gerüchte um mögliche Kapazitätskürzungen sorgen für Unruhe bei Audi. Besonders das Werk Neckarsulm ist in den Fokus gerückt. Noch gibt es aber keine offizielle Entscheidung..
(swr.de. Nächste Klappe zu, Maus tot.)

Vor Hauptversammlung des Autobauers
Kritik an Mercedes: Milliarden-Ausschüttung trotz Gewinneinbruch und Sparprogramm
Mercedes schüttet trotz Gewinneinbruch, Sparprogramm und Absatzrückgang 3,3 Milliarden Euro in Dividenden aus. Zwei Verbände fordern einen dringenden Kurswechsel..
(swr.de. Lieber in die Ukraine?)

Nach Preisverleihung in Rust
Tokio Hotel im Europa-Park: Wilde Party und Zimmer verwüstet?
Nach einer Preisverleihung im Europa-Park vergangene Woche will die Band Tokio Hotel ihr Hotelzimmer verwüstet haben. Die Band brüstet sich mit dem Ausmaß der Verwüstung..
(swr.de. Rust ist nicht Tokio. Wen interessiert das?)

Überraschende Wendung
Mutmaßlicher Räuber überfällt Tankstelle in Pforzheim - und stellt sich
18 Stunden später: Der mutmaßliche Täter, der am Dienstag in der Pforzheimer Innenstadt eine Tankstelle überfallen hat, stellt sich bei der Polizei...Bei dem Überfall auf die Tankstelle hatte der zu dem Zeitpunkt noch unbekannte Täter mit der Ausgangstür der Tankstelle zu kämpfen - weil sie verschlossen war. Als er die Tür aufdrückte, verlor er einen Teil des Geldes. Er flüchtete schließlich zu Fuß - mit mehreren hundert Euro. ..
(swr.de. Lieber Knast statt Malochen?)

400 Kinder und Jugendliche werden untersucht
Erste Tests von Studie in Karlsruhe: Ist eine vegane Ernährung gesund für Kinder?
Kinder vegan oder vegetarisch ernähren? Die Frage führt in den Sozialen Medien immer wieder zu wutentbrannten Diskussionen. In Karlsruhe soll eine Studie klären, wie gesund es ist..
(swr.de. Wer länger lebt, hat gewonnen und kriegt eine Extra-Bratwurst.)

Astronomie
Sternschnuppen Lyriden: Lohnt sich ein Blick in den Himmel über BW?
In der Nacht vom 22. auf den 23. April erreichen die Lyriden ihr Maximum. Können wir die Sternschnuppen in BW beobachten? Und wenn ja, wann und wo am Himmel?..
(swr.de. Was mag dort geschrieben stehen?)

Kommentar
„Es wird gut werden“: Manuel Hagel redet sich die erneute Koalition mit den Grünen schön
Eine Minderheit diktiert der CDU Baden-Württemberg den Fokus auf CO2-Vermeidung und Klimaneutralität. So macht sich die Union nach der Konfrontation im Wahlkampf doch wieder überflüssig – denn Mitte-links können im Südwesten auch die Grünen alleine. Nach 15 Jahren Kretschmann führt Manuel Hagel die CDU Baden-Württemberg erneut in eine Koalition unter Führung der Grünen. Obwohl die Union am 8. März die meisten Wähler hinter sich scharen konnte und deutlich mehr Wahlkreise gewann als die Grünen, spielt sie wieder nur die zweite Geige. Grund ist ironischerweise eine Wahlrechtsreform, die die CDU selbst auf den Weg gebracht hat...
(apollo-news.net. Bloß nichts selber machen, denn dazu müsste die CDU im Bett der Grünen aufwachen.)

Münchens neue Luxus-Bäume sollen bis zu 95.000 Euro kosten – pro Stück
Noch bevor Dominik Krause (Grüne) sein Amt als Oberbürgermeister antritt, treibt München ein millionenschweres Begrünungsprojekt voran. Neue Stadtbäume sollen gepflanzt werden. Trotz Milliarden-Schulden..
(Junge Freiheit. Auf die Bäume, wo sollen sie sonst hin?)

Hamado Dipama
Der Asylprofiteur, der das Daueropfer spielt
Von Roland Tichy
Das Versagen des Asylrechts und seine Verdrehung lässt sich am Asylaktivisten Hamado Dipama personifizieren – immerhin Rundfunkratsmitglied im Bayerischen Rundfunk. Einen blutrünstigen Diktator feiert er und instrumentalisiert das Recht des Gastlandes gegen seine Bewohner..
(Tichys Einblick. Regieren Schwarze nicht Bayern?)

Rheinland-Pfalz
CDU, SPD und Grüne wollen mit alter Mehrheit Verfassung ändern – AfD spricht von „Frontalangriff“
CDU, SPD und die Grünen planen im Landtag von Rheinland-Pfalz kurzfristig eine Verfassungsänderung, um der AfD im neuen Landtag die Möglichkeit zu nehmen, einen Untersuchungsausschuss einzusetzen..
(welt.de. Ochs und Esel in ihrem Lauf.)

Die deutsche Demokratie-Demontage geht weiter
Von Peter Grimm • Um „unsere Demokratie“ zu „retten“, werden die demokratischen Rechte der parlamentarischen Opposition beschnitten, und das soll wieder ein abgewähltes Parlament beschließen. Wie nennt man das? „Gelenkte Demokratie“ vielleicht? Aktueller Tatort: der Landtag von Rheinland-Pfalz. Manch einen beschleicht heutzutage in Deutschland eine beklemmende Wahrnehmung: Je mehr über Demokratie gesprochen und geschrieben wird, desto weniger wird sie offenbar praktiziert. ..
(achgut.com. Funktioniert immer. Mehr Nazis denn je.)

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NACHLESE
Aauspressen bis zum Zusammenbruch
Nun fordern Beamte 1000 Euro „Entlastungsprämie“ – und die nächste Milliardenrechnung liegt schon bereit
Nach der irrationalen "Entlastungsprämie" für Beschäftige stehen auch gleich die Beamten parat und rufen nach 1000 Euro Krisenbonus. Eine neue Besoldungsstruktur wird zusätzliche Milliarden kosten. Der Staatsapparat kennt nur eine Richtung: mehr Geld, mehr Last, mehr Abstand zum Bürger. Bis zum Kollaps.
VON Redaktion
(Tichys Einblick. Entlassen, aber ohne Prämie, und keiner wird's merken.)
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Die Quittung fürs grüne Ländle
„Wenn ein Flaggschiff wie Bosch – nach dem Krisenjahr 2009 erstmals wieder – in die Verlustzone rutscht, ist das ein Warnsignal für den gesamten Industriestandort Baden-Württemberg.“ Mit diesen Worten kommentiert der wirtschaftspolitische AfD-Fraktionssprecher Bernd Gögel im Stuttgarter Landtag die Bilanz des Konzerns von minus 400 Millionen Euro nach Steuern. Besonders alarmierend sind die Dimensionen: 2,7 Milliarden Euro Belastung allein durch Rückstellungen für Stellenabbau, langfristig bis zu 22.000 Jobs weniger im Automotive-Bereich und eine klare Verlagerung von Beschäftigung aus Europa. Bosch selbst spricht von fehlender Wettbewerbsfähigkeit in vielen Bereichen. Ende 2025 beschäftigte die Bosch-Gruppe weltweit noch 412.774 Menschen – 5085 weniger als ein Jahr zuvor. Deutschland war vom Stellenabbau besonders hart betroffen: Die Zahl der Beschäftigten sank von 129.700 um rund fünf Prozent auf 123.000 im Jahr 2025. Das ist die bittere Quittung für eine Standortpolitik, die Energie künstlich verteuert, Bürokratie ins Unermessliche aufbläht und durch ideologische Transformationsziele jede Planungssicherheit zerstört. Hinzu kommen externe Schocks wie neue US-Zölle. „Umso dringlicher wäre eine Bundesregierung, die die heimische Industrie stärkt, statt sie durch hohe Abgaben und Regulierungsdruck weiter zu schwächen“, so Gögel. Baden-Württemberg brauche jetzt einen harten Kurswechsel: verlässlich günstige Energie, eine technologieoffene Industriepolitik statt Verbotswahn, schnellere Genehmigungen, weniger Berichtspflichten und eine echte Steuer- und Abgabenentlastung, die Investitionen im Land endlich wieder attraktiv macht. Gögel: „Wer weiter nur verwaltet und beschwichtigt, riskiert den schleichenden Verlust von Wertschöpfung, Know-how und Arbeitsplätzen.“ Die Stuttgarter und Baden-Württemberger wählen seit 15 Jahren ununterbrochen ganz demokratisch, wie es sich gehört, die grüne „Autofahrerhasser-Partei“. Sie wollen anscheinend zurück zur Postkutsche, zum Esel und zur Sackkarre! Es sei ihnen gegönnt…
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Nach 40 Jahren Sozialismus-Versuch und 36 Jahren Real-Kapitalismus
muß ich sagen, jawohl, der Kapitalismus kann alles viel besser. Im Versuch wurde uns nur nicht geraten, ein warmes Jackerl überzustreifen und auch nicht, Schusters Rappen zu satteln.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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Fass ohne Boden
Das Bürgergeld geht an 2,4 Millionen Nicht-Deutsche
Von Richard Schmitt
Neue Bürgergeld-Zahlen zeigen den Ist-Zustand der Sozialpolitik: Fast jeder zweite Bürgergeld-Empfänger hat keinen deutschen Pass. Migranten und Flüchtlinge erhielten allein 2025 21,7 Milliarden Euro Steuergeld. .
(Tichys Einblick. Bald gehört der Welt ganz Deutschland.)

Vorgeschobene Begründung
Von der Leyens Kinderschutz-Lüge: EU startet den Ausweiszwang im Netz
Von Sofia Taxidis
Heute meldet die EU-Kommission unter hehren Floskeln den Vollzug: Die EU-Altersnachweis-Anwendung ist technisch fertig, bald im Einsatz, eingerichtet mit Ausweis oder Pass. Kinderschutz, so heißt es. Gemeint ist das Ende der Anonymität aller und der Zensur-Griff nach dem Netz..
(Tichys Einblick. Europa ist eine antike Frau. Wie lange soll das weitergehen? Dann bitte auch an die Front!)

TE-Interview
Der Staat zockt uns ab: 1,13 € Steuern pro Liter Benzin
Der Staat kassiert an jedem Liter Diesel und Benzin kräftig mit, während Autofahrer unter den Preisen ächzen. Fritz Vahrenholt und Michael Haberland benennen den Befund im Gespräch mit Maximilian Tichy klar: Berlin profitiert kräftig von der Preisexplosion und will kleine Kosmetik an dieser Ausplünderung den Bürgern auch noch als Entlastung verkaufen.
VON Maximilian Tichy
(Tichys Einblick.Das ist wie beim Blitz-Marathon: Die Bürger zocken ständig sich selbst ab.)

Erwerbstätigkeit
Zahl arbeitender Senioren steigt deutlich – fast 1,9 Millionen über 65 im Job
In Deutschland arbeiten immer mehr Menschen auch im Rentenalter. Die Zahl der Erwerbstätigen über 65 stieg binnen fünf Jahren um rund 46 Prozent auf etwa 1,9 Millionen. Gründe sind höhere Rentenalter, finanzielle Notwendigkeit und Fachkräftemangel...
(welt.de.Wer gäbe ihnen Asyl?)

Vizekanzler in Washington
Klingbeil stellt Deutsche auf „längeren Energiepreisschock“ ein – und kritisiert die USA
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil rechnet mit stärkeren Belastungen der deutschen Wirtschaft durch die Folgen des Iran-Kriegs. Der SPD-Chef sagte am Rande der Tagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington, es müsse alles versucht werden, um zu einer tragfähigen Friedenslösung im Nahen Osten zu kommen. „Das ist aus sehr unterschiedlichen Gründen wichtig“, sagte Klingbeil. ..
(welt.de.Wer? Eher Witzekanzler.)

DKG warnt vor Rückkehr
Syrische Ärzte und Pfleger von „erheblicher Bedeutung für Gesundheitsversorgung“
Krankenhäuser schlagen Alarm: Sollte ein Großteil der Syrer Deutschland verlassen, drohen nach Einschätzung der Branche spürbare Engpässe in der medizinischen Versorgung. Die DKG warnt vor den Folgen entsprechender Rückkehrpläne der Bundesregierung...
(welt.de. Von den anderen Syrern spricht man nicht.)

Deutschland wird zum Logistiker der ukrainischen Mobilmachung
Von Ahmet Refii Dener • Was als „notwendige Unterstützung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit“ deklariert wird, markiert einen historischen Bruch in der deutschen Flüchtlingspolitik. Die Ukraine nicht mehr nur als schutzbedürftiges Opfer, sondern als Partner, dem man im Zweifel auch das eigene Menschenmaterial zuführen muss..
(achgut.com. Bis die Russen kommen.)

Neue EU-Regel
Bargeld-Limit kommt auch in Deutschland – was sich ändert
Ab 2027 setzt die EU erstmals eine Bargeld-Obergrenze durch. Parallel kommt der digitale Euro – und verändert den Zahlungsverkehr grundlegend. Ab Sommer 2027 gilt in der Europäischen Union eine einheitliche Bargeld-Obergrenze von 10.000 Euro. Barzahlungen oberhalb dieser Schwelle sind im geschäftlichen Kontext künftig unzulässig. Die Entscheidung wurde bereits 2024 getroffen und wird nun verbindlich umgesetzt...
(focus.de. Die EUdSSR hat gar nichts zu sagen, aber Deuzschland zwei Weltkriege vrloren.Nichts wie raus.)

Humanitäre Krise
Deutschland lädt zur Sudan-Konferenz nach Berlin – und gibt eine Millionenzusage
(welt.de. Grenzenlos.)

Immobilienunternehmer packt aus
„Die Finanzierungskosten haben sich seit 2020 grob verdreieinhalbfacht“
Die Baulandpreise sind innerhalb der vergangenen Jahre enorm gestiegen. Woran liegt das? Im Gespräch mit der JF erklärt der Immobilienunternehmer Thorben Riesen, warum mehr Regulierung das Problem verschärft – und was stattdessen helfen würde, die Kosten zu senken..
(Junge Freiheit. Immer weniger für immer mehr, das kostet.)

„Suicide of Europe?“
Wenn der Widerstand gegen Migration zum Mainstream wird
Es kann für Rechte zum Dilemma werden, wenn ihre migrationskritischen Positionen Mainstream werden. Denn was wie ein Luxusproblem klingt, kann politischen Einfluss kosten, so jedenfalls die Erkenntnis einer Wiener Konferenz..
(Junge Freiheit. Nit schwätze.)

AfD klar stärkste Kraft bei Wahlumfrage

Laut der aktuellen YouGov-Sonntagsfrage ist die AfD mit 27 Prozent erstmals seit Monaten wieder klar stärkste Kraft in Deutschland!
Laut der aktuellen YouGov-Sonntagsfrage ist die AfD mit 27 Prozent erstmals seit Monaten wieder klar stärkste Kraft in Deutschland!

Die Deutschen haben die Schnauze komplett voll: Laut der aktuellen YouGov-Sonntagsfrage ist die AfD mit 27 Prozent erstmals seit Monaten wieder klar stärkste Kraft in Deutschland – ein Plus von einem Punkt zum Vormonat. Die schwarz-rote Koalition aus CDU/CSU und SPD dagegen versinkt im Umfragetief: CDU und CSU zusammen stürzen um drei Punkte auf mickrige 23 Prozent ab, den niedrigsten Wert seit Dezember 2021. Damit ist klar, dass die CDU als allein gerechnete Partei deutlich unter 20 Prozent liegt.

Die SPD dümpelt bei 13 Prozent, die Grünen und die Linken kratzen sich mit 14 beziehungsweise zehn Prozent gerade so über Wasser, während FDP und BSW bei je vier Prozent den Einzug in den Bundestag verpassen würden. Besonders bitter für die Altparteien: Der Absturz trifft die Union dort, wo es am meisten wehtut – bei ihren eigenen Wählern. Waren im März noch 48 Prozent der Unionsanhänger mit der schwarz-roten Regierung zufrieden, sind es jetzt nur noch 34 Prozent. Insgesamt sind 79 Prozent der Deutschen mit der Arbeit des Kabinetts unzufrieden, ein Sprung von 55 Prozent seit Juni 2025.

Die Botschaft ist eindeutig: Die Stammwähler der CDU/CSU laufen in Scharen zur AfD über. Sie haben erkannt, dass die angebliche „bürgerliche“ Union nichts anderes mehr ist als der verlängerte Arm einer linkaextremen Chaos-Truppe. YouGov hat zwischen dem 10. und 13. April 2178 Wahlberechtigte befragt. Wahlumfragen sind natürlich mit Unsicherheiten behaftet – nachlassende Parteibindungen und kurzfristige Stimmungen erschweren die Sache. Doch selbst mit allen Vorbehalten zeigt sich ein klares Bild: Die Regierung hat das Vertrauen der Menschen endgültig verspielt.

Auch andere Institute bestätigen den Trend. Bei Insa für die „Bild am Sonntag“ lag die Union Anfang April noch bei 25 Prozent, die AfD stabil bei 26. Im ARD-Deutschlandtrend kam die Union auf 26, die AfD auf 25 Prozent. Überall dasselbe Signal: Die Altparteien verlieren Boden, während die AfD als einzige echte Opposition wahrgenommen wird.

Die schwarz-rote Koalition hat den Bürgern nichts mehr zu bieten außer Steuern, Verbote und offene Grenzen. Jetzt rächt sich die jahrelange Politik gegen das eigene Volk. Die Wähler wollen endlich eine Regierung, bei der Deutschland klar und deutlich an erster Stelle kommt. Die AfD hört ihnen zu – die Altparteien längst nicht mehr.
(pi-news.net)

Mein ‚Humanismus‘ orientiert sich an Erfahrungswerten

Texte zum Irankrieg haben eine kurze Lebensdauer, weil sich fast täglich etwas ändert. Die Gesamtlage bleibt aber unklar. Dieser Text von Christoph Ernst kann zur Erhellung beitragen.

Von Gastautor Christoph Ernst

Ob Trump im Iran-Krieg tatsächlich so fulminant gescheitert ist, wie die meisten Medien behaupten, muss sich erst noch zeigen. Momentan gibt es einen 14tägigen Waffenstillstand. Ob der wirklich nur zu einem faulen Kompromiss führt, der das Mullah-Regime und seine chinesischen Unterstützer stärkt und die Unterwerfung Europas besiegelt, werden wir erleben. Falls es so kommt, haben wir es jedenfalls nicht zuletzt all jenen Journalisten zu verdanken, die Trump vorgestern noch vorwarfen, den dritten Weltkrieg vom Zaun zu brechen, um ihn einen Tag später zu bescheinigen, immer bloß zu kneifen.

Faktisch sind westliche Meinungsmacher längst die effektivste Propagandawaffe der Mullahs. Denn sie berichten vor allem über die Völker- und Menschenrechtsverletzungen der USA und Israels. Das suggeriert die ethische Gleichwertigkeit der Kontrahenten und verharmlost die Verbrechen Irans. Mittlerweile ist ein Gutteil des Publikums fest davon überzeugt, dass es kaum einen Unterschied zwischen den Ayatollahs und Netanjahu gibt und sowohl Trump als auch der Iran letztlich bloß das Opfer einer finsteren zionistischen Verschwörung geworden sind.

Der Westen hat ein Problem mit dem Kollaps des Journalismus. An der öffentlichen Meinung stricken fast nur Leute, die als glühende Kulturrelativisten verliebt ins Abwerten der eigenen Zivilisation sind. Sie verabscheuen Trump zutiefst und lassen seit über zehn Jahren kein gutes Haar an ihm. Egal, was er tut, es ist entweder dumm oder falsch. Auch beim Entstehen des jetzigen Kriegs argumentieren sie stets zum eigenen Nachteil. Während sie den Mullahs legitime Beweggründe unterstellen, beäugen sie das Vorgehen Trumps und Netanjahus mit größter Skepsis und sprechen ihnen etwaige ehrbare Motive und strategische Vernunft a priori ab.

So vollzieht sich in der öffentlichen Wahrnehmung die Umkehr von Ursache und Wirkung. Iran, der eigentliche Angreifer, der seit 47 Jahren Terror verbreitet, wird zum Angegriffenen. Die Bedrohung durch religiöse Faschisten verliert sich im Nirwana ethischer Beliebigkeit. Mörderische Kriegstreiber mutieren zu unschuldigen Opfern völkerrechtswidriger, imperialistischer Aggression, und China, das eine Schlüsselrolle bei der Eskalation der aktuellen Gewalt gespielt hat, tritt völlig in den Hintergrund.

Ich bin da deutlich parteiischer, weil ich mich etwas intensiver mit dem Islam beschäftigt habe und das neokoloniale Weltmachtstreben der Chinesen keinen Deut ziviler finde als das der Europäer im 19. Jahrhundert.

Letzte Woche hatte ich einen pikanten E-Mail-Austausch, der illustriert, dass auch von Haus aus nicht ganz dumme Leute da jede innere Orientierung zu verlieren beginnen:

Nachdem die israelische Knesset auf Wunsch der Ultrarechten dafür stimmte, unter bestimmten Voraussetzungen die seit der Hinrichtung von Adolf Eichmann ausgesetzte Todesstrafe für bestimmte Terrorverbrechen wieder einzuführen, gab es landesweit einen medialen Aufschrei.

In einer Rundmail leitete mir ein Bekannter einen Kommentar aus ‚t-online‘ weiter, betitelt mit: ‚International kritisiertes Gesetz‘. Darunter fett gesetzt ‚Damit hat Israel eine rote Linie überschritten‘.

Dazu schrieb er: „In der Tat. Die Ablehnung der Todesstrafe gehört zu den Europäischen Werten, diese werden alles andere als durch israelische ‚rechtsradikale Extremisten‘, wie es nicht zu ganz zu Unrecht heißt, verteidigt. Das Desaster, welches der als Staatsmann nicht zurechnungsfähige Donald Trump und sein Buddy Bibi mit diesem völkerrechts- und verfassungswidrigen Krieg anrichten, hat jetzt schon irreversiblen Schaden weltweit angerichtet. Es wird noch Ausmaße erreichen, die die Vorstellungskraft der meisten Deutschen übersteigt.“

Daraufhin bemerkte ich, dass auch ich die Todesstrafe für ungut halte. Bevor die ‚Moralgroßmacht Deutschland‘ sich jedoch beim Empören allzu sehr ins Zeug lege, könne sie, um dem Anwenden der Todesstrafe entgegenzuwirken, sich eventuell auch dazu durchringen, nicht länger die sogenannten Märtyrerrenten zu subventionieren, die Ramallah an die Familien von Terroristen zahle, also all den Angehörigen jener Täter, die bei Anschlägen auf Juden in Israel getötet würden, respektive, die für derlei Anschläge im Gefängnis säßen.

‚Märtyrerrenten‘ liefern klar gestaffelte finanzielle Anreize, die judenfeindlichen Terrorismus für perspektivlose junge Leute zu einer so attraktiven wie lukrativen Freizeitaktivität machen. Zudem bemerkte ich, dass nicht bloß Deutschland dieses System subventioniere, sondern auch die nicht immer nur segensreiche EU.

Wolle man ‚europäische Werte‘ vorantreiben, könne man doch vielleicht zunächst mal dafür sorgen, dass deutsche Steuerzahler nicht länger Kopfprämien fürs Ermorden jüdischer Zivilisten zahlten. Versiegten die Anreize zum Ausüben von Terror, gäbe es möglicherweise auch weniger Morde und entsprechend weniger Todesurteile.

Daraufhin bedankte sich der Absender für meine „aufschlussreiche Antwort“. Die sage allerdings mehr über meine „doppelten, inhumanen Befindlichkeiten“ aus, als dass sie sachlich begründet sei. Denn der deutsche Staat zahle in „ganz anderen Dimensionen ‚Prämien für die Ermordung palästinensischer Zivilisten‘“. Mit dem, was ich „völlig einseitig und abwertend ‚Moralgroßmacht Deutschland‘“ nenne, habe er nichts zu tun. Im Gegenteil. Sein Lehrer in der DDR, der vom NS-Richter Roland Freisler zum Tode verurteilt worden sei, wäre ein Leben lang Gegner der Todesstrafe und Humanist geblieben. Solange er denken könne, teile er diese Haltung und habe auch unter persönlichen Risiken und Opfern dafür eingestanden. Seit seiner „Befreiung aus der Sowjetdiktatur“ unterstütze er humanitäre Organisationen wie Amnesty und IGFM, spende an den Jüdischen Nationalkongress und die Ukrainehilfe Berlin.

Ich dagegen lenke systematisch vom Thema ab. In dem besagten t-online-Artikel ginge es „um die Machenschaften einer rechtsradikalen, international des Völkermords und der Führung eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges angeklagten Clique“. Mir falle dazu „nichts als verbohrter Whataboutism“ ein, den ich in „diesen das heutige Israel betreffenden Fragen gebetsmühlenartig“ wiederhole. Das sei langweilig. Israel und die USA befänden „sich in einer existenzbedrohenden Krise, die sie ihre durch amoralische und dumme Politik selbst verursacht“ hätten. Die Politik „Bibis“ sei kontraproduktiv und gefährde Israel erst recht. Nicht zufällig lehne die große Mehrheit der in den USA lebenden Juden sie ab, „ebenso wie intellektuelle Größen wie Jeff Sachs und John Mearsheimer oder Colonel Douglas Macgregor“, die leider recht behalten würden. Im Übrigen ginge ich auf sein (hier eingangs zitiertes) „politisch-ökonomisches Argument“ mit keiner Silbe ein. Das sei wohl kein Zufall, sagte er noch.

Das war es in der Tat nicht.

Ich finde es extrem ermüdend, mutwillig fantasielosen Leuten immer wieder zu erläutern, dass Israel nicht viel Wahl hat. Wer nicht zur Kenntnis nimmt, dass der durch Iran gesteuerte Raketenbeschuss von Hamas, Hisbollah und Huthis Menschen in Israel tötet und an sich längst ein Kriegszustand ist, der begreift auch nicht, dass Irans Griff nach der Bombe die Existenz Israels bedroht. Der will sich schlicht nicht vorstellen, dass ein nuklear bewaffneter Iran nicht bloß das Ende Israels, sondern auch das des bisherigen Europas bedeuten würde, weil Irans ballistische Schlagkraft dann nicht nur den Nahen Osten und Nordafrika abdeckt, sondern bis nach Berlin reicht.

Doch aus genau diesem Grund finanzieren die Chinesen den Iran. Xi Jinping träumt von der Kontrolle über die nahöstlichen Energiequellen. Peking strebt mit Hilfe Irans die Dominanz der Region an, weil das die Vormachtstellung der USA bräche und der Schlüssel zur Beherrschung Europas wäre. Eben darum führen die USA diesen Krieg. Sie wollen den chinesischen Machtzuwachs zurückdrängen, während Israel seinen erklärten Todfeind davon abzuhalten sucht, stark genug zu werden, um es zu vernichten.

Gleichwohl sehe auch ich da erhebliche strategische Probleme: Denn die Hoffnung auf den ‚Regime-Change‘ dürfte so nicht aufgehen, und seine Ankündigung, dass er Irans Führung auswechseln wolle, hat Trump in ein unlösbares Dilemma manövriert.

Denn wie will er den Frieden gewinnen?

Die Mullahs werden nicht aufgeben, und falls die Amerikaner nicht den Küstenstreifen besetzen, werden sie weiterhin die Straße von Hormus kontrollieren – und damit faktisch 20 Prozent des globalen Ölhandels. Das wiederum erzwingt die viel beschworenen ‚Stiefel am Boden‘. Aber Truppen auf diesem Terrain anzulanden, dürfte extrem blutig werden. Überdies erforderte es langfristiges Engagement. Das wiederum kostet die Republikaner die Midterm-Wahlen, garantiert die Spaltung der Trump-Unterstützer und sichert den US-Demokraten die nächste US-Präsidentschaft.

Für die Wirtschaft Europas wäre die Explosion der Energiekosten fatal.

Zieht Trump sich allerdings jetzt zurück, hat er die Mullahs nicht entscheidend geschwächt, sondern sie im Gegenteil ermächtigt, weil sie ihren Würgegriff über die Straße von Hormus kaum aufgeben werden. Parallel ist zu befürchten, dass sie nun bereits angereicherte nukleares Material an Huthis, Hisbollah und andere ‚Proxys‘ weitergeben.

Das ist für Europa mindestens genauso desaströs wie das erste Szenario.

Als absehbare Echos erwarten sie Turbo-Terrorismus und das weitere Anschwellen von Judenhass. Schon jetzt wirft man Israel vor, den Krieg vom Zaun gebrochen zu haben und nimmt Juden weltweit dafür in Sippenhaft.

Zugleich wüsste ich nicht, was Trump hätte anders machen können. Das diplomatische ‚Einhegen‘ der iranischen Ambitionen war vornherein eine Illusion. Das hätte, wenn überhaupt, nur gemeinsam mit den Europäern funktionieren können. Doch die setzten wie Deutschland lieber auf ‚kritische Dialoge‘ mit den Mullahs und verkauften der fanatischen, todesverliebten Diktatur militärisches Knowhow und Dual-Use-Güter. Über Jahrzehnte. Denn die allermeisten deutschen Politiker weigern sich bis heute zu begreifen, dass die schiitischen Theokraten Krieg gegen sie führen. Europas Eliten scheinen sich mit der Unterwerfung ihres Kontinents unter den Islam längst abgefunden zu haben.

Doch statt sich zu fragen, ob diese Selbstaufgabe wirklich unausweichlich ist, ereifern sich einige Deutsche lieber über Israels Wieder-Einführen der Todesstrafe, beschwören ‚rote Linien‘ und ‚europäische Werte‘.

Ich bin auch ein Freund europäischer Werte, aber anders als viele friedensverwöhnte Wunschdenker habe ich nicht nur eine Vorstellung davon, was Leben unter der Scharia bedeutet, ich weiß auch, wie sich Krieg anfühlt. Daher nehme ich den mörderischen Ehrgeiz der Mullahs durchaus ernst.

Also antwortete dem Rundmail-Schreiber Folgendes:

„Yahya Sinwar dürfte Dir ein Begriff sein, der Hamas-Aktivist, verurteilt zu lebenslanger Haft für die Ermordung von Arabern, dem Israelis einen lebensbedrohlichen Hirntumor aus dem Kopf entfernten, und der 2011 zusammen mit 1026 anderen palästinensischen Terroristen im Austausch gegen den israelischen Soldaten Gilad Schalit freigepresst wurde, um dann über eine Serie unappetitlicher Aktivitäten, darunter auch Morden an Schwulen, schließlich das Pogrom von 7. Oktober 2023 zu organisieren.

Den hätten die Israelis also vielleicht besser nicht ausgetauscht. Aber genau deshalb setzen die Ultrarechten nun in bestimmten Fällen auf die Todesstrafe. Das darf man in Betracht ziehen, bevor man sich vom sicheren deutschen Sofa oder Schreibtisch aus echauffiert.

Will man wirklich keine Todesurteile, sollte man vielleicht selbst erstmal dafür sorgen, dass man tut, was man tun kann, damit etwas weniger gemordet wird. Darum weise ich auf die Märtyrerrenten hin, die ein Anreiz zum Morden sind.

Und bei der eher abstrakten Debatte um den Wert der Menschenwürde denke ich an die konkret totgeschändete Shani Louk, die nach dem Pogrom halbnackt und leblos auf einem Pick-Up-Truck als Trophäe durch eine sie bespuckende Menge in Gaza kutschiert wurde. Deren Würde ist mir eventuell kostbarer als die des Massenmörders Sinwar.

Grundsätzlich lehne auch ich die Todesstrafe ab. Nur sind eben manche Dinge, die Menschen so veranstalten, derart grauenhaft, dass auch ich da mitunter vor einem Dilemma stehe. Diesen Zwiespalt darf man sich verdeutlichen, bevor man apodiktische Urteile fällt.

So viel zu dem, was Du ‚Whataboutism‘ nennst.

Doch apropos: Was haben Dein Lehrer und das nie vollstreckte Todesurteil der Nazis an ihm damit zu tun, mit dem Dich nun als sein ‚Schüler‘ schmückst? Wertet das Dich persönlich auf? Macht es Dich zu einer gesteigerten Moralinstanz wie den Mullah-Freund im Schloss Bellevue? Oder geht es eigentlich darum, Dich selbst als Unterstützer für ‚amnesty‘ ausweisen?

Ich kann damit angeben, jahrelang an ‚Urgent Actions‘ teilgenommen und verschiedene Menschenrechtsorganisationen nicht nur finanziell, sondern auch durch Knastbesuche unterstützt zu haben. Im Übrigen drohte auch meinem Vater als Kriegsgefangenem mal die Hinrichtung. Stattdessen sperrten ihn die Amerikaner einen Monat lang in einen bauchnabelhohen Stacheldrahtkäfig im Freien, wo er durch den Schlamm kriechen durfte. Dass er das überlebte, ist zwar ein Wunder, aber ich betrachte es nicht als mein persönliches Verdienst.

Überdies wirfst Du mir vor, mit ‚keiner Silbe‘ auf Deine Tiraden gegen Trump und Netanjahu einzugehen. Wozu sollte ich Dir unter die Nase reiben, dass ich Deine Meinung nicht teile?

Dass wir die Dinge unterschiedlich sehen, ist bekannt.

Dir steht frei, Jeffrey Sachs verehren. Das zwingt mich nicht, es auch zu tun. Ich halte die Äußerungen der von Dir angeführten Herrschaften für so bedenklich wie bedenkenswert, und hoffe, dass sie falsch liegen. Aber Prognosen die Zukunft betreffend sind bekanntlich schwierig.

Nicht zuletzt halte auch ich die Entscheidung in der Knesset zu Hinrichtungen für Terroristen für extrem ungeschickt. Meines Erachtens leistet Israel sich selbst einen Bärendienst, weil es zig Schlaumeier auf den Plan ruft, die nun triumphierend aufkreischen und darin den finalen Beweis sehen, dass die Israelis keinen Deut besser sind als die Nazis.

Bei anderen, etwa den Iranern, kreischt niemand. Schon gar nicht im Schloss Bellevue.

Seit ich denken kann, stößt mir auf, dass manche Deutsche immer ganz angestrengt auf Israel schielen, ob die Juden, die ‚ja selbst so viel gelitten‘ haben, aus der Lektion, die ihnen Deutsche von Buchenwald bis Belsen erteilt haben, auch ja ‚gelernt‘ haben, und ob sie nun endlich die lupenreinen Lichtgestalten sind, die sie spätestens nach der deutschen ‚Sonderbehandlung‘ eigentlich immer und ständig sein müssten.

Für mich sind Opfer nicht automatisch durch ihr Leid geadelt oder moralisch verpflichtet, aus Erlittenem zu lernen. Insofern haben auch Juden das Recht, traumatisiert, dumm und verzweifelt sein. Sie dürfen genauso große Armleuchter sein wie andere, und in manchen Fällen sogar noch etwas größere, weil sie seelisch schwer verkrüppelt sind.

Du bescheinigst mir mangelnden Humanismus.

Mein ‚Humanismus‘ orientiert sich an Erfahrungswerten. Nicht jeder, der Schlimmes erlebt, wird deshalb zwangsläufig zum besseren Menschen. In der Regel ist er oder sie nur beschädigt. Helden sind für mich die, die trotz böser Erfahrungen hinterher noch halbwegs gerade gehen und sich trotz ihrer Traumata einigermaßen anständig verhalten.

An der Stelle machen die Israelis zwar gewiss nicht alles richtig, aber meines Erachtens doch eine ganze Menge. Davor ziehe ich den Hut. Darin suche ich sie zu bestärken. Und bevor ich mich über sie ereifere, gucke ich in den Spiegel, und frage mich, ob und wie gut ich es an ihrer Stelle wohl machen würde.“

So der Austausch mit dem Bekannten letzte Woche. Gestern nun die Ankündigung des vorläufigen Waffenstillstands, und heute die überwiegend vernichtende Auswertung in den Medien.

Wir alle sind gebeutelt von unseren jeweiligen Ängsten. Die lassen die unterschiedlichsten Gefühle hochkochen. Mir graut vor dem weiteren Anschwellen antisemitischer Exzesse, die Juden weltweit für die Politik eines israelischen Premiers in Sippenhaft nehmen.

Niemand käme auf die Idee, Perser pauschal für den Terror der Mullahs verantwortlich zu machen oder Auslandstürken für Recep Tayyip Erdogans Unterdrücken von Christen bluten zu lassen. Aber Antisemitismus geht anscheinend immer, besonders, wo er postkolonial und antizionistisch verpackt ist. Judenhass als pawlowscher Reflex.

Von Linksaußen bis Rechtsaußen wird gegeifert, Netanjahu habe die USA benutzt und den dummen Trump beschwatzt. Dabei brauchte Netanjahu Trump gar nicht groß zu beschwatzen. Der äußerte sich schon in den 1980ern sehr klar über das Regime in Iran. Anders als die meisten europäischen Politiker gehörte er stets zu den Leuten, die die Ambitionen des Mullahs realistisch einzuschätzen wussten.

Trump versucht, die Dominanz der Chinesen und die machtpolitischen Parameter zu Gunsten der USA – und damit auch des Westens – zurück zu drängen. Ob ihm das ansatzweise gelungen ist, werden wir sehen. Sein mögliches Scheitern jedoch hat viele Mütter und Väter, von der ‚New York Times‘ über ‚Politico‘ bis hin zum ‚Spiegel‘ und der ‚Süddeutschen‘. Denn die schreiben ihn seit zehn Jahren so verlässlich wie unbeirrbar nieder und sind sich unterwegs für keine Selbstbeschädigung zu schade.

Insofern ist die Frage weniger, ob Israel irgendwelche roten Linien überschreitet, sondern eher, ob die Leute im Westen überhaupt noch ansatzweise fähig sind zu erkennen, wie weit hinter jede rote Linie sich seine Meinungsmacher in ihrer Lust auf Selbstzerstörung bereits verirrt haben.

Fünf Jahre vor Beginn des blutigsten Kriegs in der Geschichte der USA zitierte Abraham Lincoln das Neue Testament: „A house divided against itself, cannot stand…” Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird zugrunde gehen, und jede Stadt oder jeder Haushalt, der in sich gespalten ist, wird nicht bestehen bleiben.

Die Uneinigkeit des Westens ist die Stärke seiner Feinde, und die Stumpfheit seiner schlauen Köpfe ihre schärfste Waffe.
(vera-lengsfeld.de)

Die CDU wird zur Migranten- und Islam-Partei

(gh) - Wenn es um die Macht geht, frisst der Teufel Fliegen. Wer sich in diesen Tagen fragt: Was ist bloß aus der CDU geworden, wo ist sie denn geblieben?, der muss auf die "cdu" schauen. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass gerade sich "christlich" gebende Politiker und die sie begleitenden Medien dem Chamäleon gleich sehr wandlungfähig sind, wenn es darum geht, sich um der Macht Willen anzupassen. Bis hin zur Selbstverleugnung. Vom Zentrum zu den nationalen Sozialisten und zurück vorwärts zur CDU, das war kein Problem. Darüber kann vor allem in lokalen Geschichtsbüchern nachgelesen werden.

Vorausgesetzt, diese haben keinen Blackout in der Zeit vor, im und nach dem Tausendjährigen Reich. Ausfälle passieren zufälligerweise gerade oft, wenn es wieder heißt,irgendeine aufgefundene Klosterurkunde als Ortsjubiläum zu feiern. Unbeachtet der Tatsache, dass Klöster besonders große Fälscherwerkstätten waren. Wer konnte sonst noch lesen und schreiben?

Der amtierende grüne Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann, hat klar gesagt, warum es in die Politik geht. Um die Macht. Denn ohne die ist alle Politik nichts. "Es ist zweitrangig mit wem. Entscheidend ist, dass wir regieren". Kretschmann ehrlich. Die ebenfalls kommunistisch politisch eingefärbte Angela Merkel kennt dieses System des Alles oder Nichts auch. Angesichts ihrer schwindsüchtigen sogenannten Wahlerfolge heißt es: Rette uns, wer kann! In der Not frisst der Teufel nicht nur Fliegen, sondern die Gottesanbeterin auch ihren Gatten.

Die Grünen als Ausländerpartei sind zur Zeit erfolgreich mit ihrer Kombination Gutmenschen, denen zu wohl ist, und echten und falschen Migranten. Die SPD dagegen wird von Links, Grün und Schwarz als Aas und Restepartei "spd" verputzt. Das hohe "C" in der CDU ist noch Monstranz auf dem Altar der Senioren, deren zeitliche Segnung nahe liegt. Woher Wähler nehmen, wenn nicht von den anderen? Sieht das C nicht wie ein Halbmond aus? Muselmannen und -frauen willkommen in der IDU! Wenn schon Verrat an Deutschland, wie von der nun Ex-Vorsitzenden und Kanzlerin und ihrem Hof oft demonstriert wird, dann richtig. Weg mit dem alten Plunder. Allahu Akbar ist die eine oder andere Moschee wert. Unterm Schleier angeblicher christlicher Werte, die sowieso niemand kennt, lässt sich jedes goldene Kalb verstecken.

Ja, die Kanzlerin hat einen Plan. Ja, darin kommt die CDU vor. Ja, sie verkommt dabei. Nun ist sie mal weg. Ist IHR doch egal. Die konservative rechte CDU ist zur linksradikalen "cdU" geworden. Und kaum einer hat's bemerkt. Beliebig war sie immer, Hauptsache Macht. Die Bedienungsanleitung hat ein "cdu"-MdB namens Kai Wegner aus Berlin geschrieben. Sie heißt "'Die großen Städte zurückerobern' - Strategiepapier des Großstadtbeauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur erfolgreichen Arbeit der CDU für urbane Räume". Darin heißt es: "Mit Ausnahme der über Sechzigjährigen gelingt es nicht in ausreichendem Maße, die großstädtischen Wähler von den Angeboten der CDU zu überzeugen. Dieser Befund gilt nicht nur für Jung- und Erstwähler. Vielmehr schneidet die Union in allen Alterskohorten bis 59 Jahre unterdurchschnittlich ab. Was sind die Gründe hierfür?"

Nun, dass die CDU in Großstädten kaum Oberbürgermeister stellt, liegt vor allem daran, dass es sich um Persönlichkeitswahlen handelt. Das Strategiepaper hat allerdings die Gesamtsituation im Blick, das Wählerreservoir der Zukunft. Und das ist bunt und vielfältig, es wächst gegenüber den Deutschen sehr stark und ist vor allem jung. Auf die mehrheitlich islamisch und durch autoritäre Strukturen geprägten zukünftigen Wähler kommt es an. Das sind Blockwähler. Entscheidend für eine Partei, die an der Macht ist oder kommen will sind für sie die Anführer des Blocks oder deren Blöcke.

So hat die "cdu" still und leise eben beschlossen, islamisch zu werden. Das Land ist es laut Kanzlerin ja schon. Christlich, islamisch? Der Macht ist das scheißegal. Die fragt ja bis heute nicht einmal: Wer ist Merkel, woher kommt sie, was will sie? "Zu den beschriebenen neuen Milieus hat die Union den Anschluss aber noch nicht in ausreichendem Maße gewonnen". Ran an die Stimmen! Rein in de kunterbunte Vielfalt: "Große Städte sind jedoch so heterogen, dass andererseits über die Stammklientel hinaus auch andere gesellschaftliche Gruppen thematisch gezielt angesprochen werden sollten. Das Ziel der Union muss es sein, die urbane Vielfalt umfassend abzubilden und in der politischen Arbeit angemessen zu berücksichtigen".

Die Strategie gibt fern jeglicher Realtät vor, die CDU sei "die Rechtsstaatspartei für Sicherheit und Ordnung. Das entschiedene Eintreten für diese Grundwerte ist gerade in großen Städten mit heterogenen Einwohnergruppen, in denen Lebenswirklichkeiten und gesellschaftliche Konflikte besonders hart aufeinanderprallen, unerlässlich. Das Leben ohne Angst, also ein hohes individuelles Sicherheitsgefühl, ist die Grundlage allen gesellschaftlichen Zusammenlebens. In einer verdichteten Lebenswelt mit hoher Bevölkerungskonzentration brauchen wir ausreichend Polizisten auf den Straßen.... heruntergekommene, verwahrloste Straßenzüge, die als Keimzellen der Kriminalität fungieren, wieder auf Vordermann zu bringen".

Um es noch einmal deutlicher zu machen, wohin die Beliebigkeit der "cdu" strategisch führt, weist das Wählerfangnetz der Zukunft daraufhin, wo gefischt werden soll: "Menschen mit unterschiedlichsten sozialen, kulturellen und religiösen Hintergründen machen die großen deutschen Städte zu Orten der Vielfalt. Um ihrem Anspruch als Volkspartei gerecht zu werden, sucht die CDU den Dialog auch mit denjenigen Bevölkerungsgruppen, die bisher nicht der christdemokratischen Stammklientel zugerechnet werden. So stehen wir im engen Austausch mit den Moscheegemeinden und führen mit ihnen einen intensiven Diskurs. Schwule und Lesben betrachten wir als selbstverständlichen Teil der Lebensrealität und setzen uns für eine weitere rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensformen ein". Natürlich geht noch mehr Linksgrünsozialismus. Verrat an Deutschland, an der CDU, alles hat seinen guten Zweck: die Macht. Was sollen da Werte?

"Der Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Wir möchten die Energiewende weiter vorantreiben und unsere Städte zu Referenzorten für ökologisches Wirtschaften entwickeln". Rechtsverstößen zu verknüpfen. Übertragen auf die CDU heißt das: Einerseits bekennen wir uns offensiv zur gesellschaftlichen Vielfalt und begreifen den Wandel als Chance. Jeder soll ohne diskriminierende Einschränkungen nach seiner Façon selig werden. Wir sind weltoffen und
tolerant. Unser Lebensgefühl ist modern statt spießig. Dementsprechend ist auch unsere Politikvermittlung kreativ statt langweilig. Andererseits zeigen wir aber klare Kante bei Ordnung und Sicherheit. Wir sagen der öffentlichen Verwahrlosung den Kampf an und schützen die Bürgerinnen und Bürger wirksam vor Verbrechen. Hierfür setzen wir das Recht auch bei Ordnungsdelikten konsequent durch". Uswuswusw.

Weg ist sie, die CDU. Abgeschafft ist sie. Abgeschafft ist Deutschland. Die "cdu" arbeitet weiter daran. Bei den Türkischstämmigen hat die Strategie schon Erfolg. In zwei Jahren  soll der Zuspruch zur Union von 6,1 auf 32,9 Prozent gstiegen sein.Die islamische CDU-MdB Cemile Giousouf sagt u.a. die AKP sei die Schwesterparti der CDU, wenigstens wie die AKP früher war. Da stellt sich dann schon die Anschlussfrage: Wer die CDU einmal war, das weiß sie wohl nicht? Als CDU-MdB wäre sie sicher nicht denkbar gewesen.

Im November bei der Konrad-Adenauer-Stiftung über "Parlamentarismus im Spannungsverhältnis von Globalisierung und nationaler Souveränität“ sagte Merkel: "Das Volk sind die Menschen, die dauerhaft in einem Land leben und nicht eine Gruppe, die sich als Volk definiert“. Damit hat sie Grundgesetz, Amtseid, Deutsche und Deutschand in einem Zug abgeschafft. Was ist dies anderes als Verrat an Deutschland? Welche Interessen vertritt sie? Diese: "Deshalb werde ich … dafür werben, dass wir ein Parlament sind, das … weiß, das deutsche Interessen dann besser vertreten sind, wenn man sich um die Interessen anderer auch noch kümmert und nicht seine eigenen Interessen für absolut setzt“.
(2018 erstmals veröffentlich. Hat sich seither etwas geändert? Sie wählen es immer wieder.)

Bastardmoderne: -
Von Jan A. Karon

Bastardmoderne ist keine theoretische Abhandlung, sondern wortgewaltige Polemik. Kein Gnihihi, sondern Ratatata. Jan A. Karon enthüllt uns den Westen als einen „Bastard“, als eine ungewollte Kreuzung aus postmodernem Relativismus, entfesselten Kapitalströmen, zivilreligiöser Hölle und migrationsextremistischen Auswüchsen.

Die übergeordnete Frage ist: Wie wurden wir das, was wir nie sein wollten? Mit beißendem Witz und unbarmherziger Präzision beobachtet der Autor unsere verkommenen Stadtlandschaften. Ausgehend von einer zornigen Alltagsbeobachtung in Berlin-Kreuzberg – wo Dönerfett, Regenbogenflaggen und Al-Jazeera-Dröhnen die alte Heimat überlagern –, stellt das Buch eine düstere Diagnose des gesellschaftlichen Verfalls der „Late-Stage-BRD“, der späten Bundesrepublik.

Jan A. Karon deckt die Mechanismen einer Epoche auf, die aus der Postmoderne hervorging und heute ein groteskes Zerrbild darstellt. Fluide LGBTQ-Identitäten halten Einzug, und Eliten inszenieren sich als Tugendwächter, während sie den Kitt der Gesellschaft auflösen.
Bekenntnisse neuer Glaubensgemeinschaften unterscheiden fast nur noch zwischen Häretikern und Aposteln. Städte verwandeln sich in ein „Fremd-“ und “Zombieland“. Karon plädiert nicht für eine Wiederkehr der „goldenen BRD“, sondern für einen radikalen Bruch: Der Westen in seiner jetzigen Form muss kaputtgehen, damit wir leben können.

Bastardmoderne provoziert und entrüstet und lässt keinen Zweifel daran, dass wir als Gesellschaft falsch abgebogen sind. (Amazon)