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Karlsruhe wird zur neuen Hochburg der Sexualverbrechen

Von Alex Cryso

Die badische Stadt Karlsruhe kennt man für nicht viel: Den Bundesgerichtshof etwa oder den Zweitligsten des KSC. Doch neuerdings muss sich die knapp 314.000 Einwohner zählende Kommune im Südwesten den Vorwurf gefallen lassen, eine echte Hochburg in Sachen Sexualverbrechen zu sein: Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik ist die Anzahl an Vergewaltigungen, Missbrauchsfällen, Belästigungen und anderen Übergriffen im letzten Jahr um 67 Prozent angestiegen und damit förmlich explodiert. Wie immer sind Migranten aus Schwarzafrika und islamischen Ländern ganz vorne mit dabei: Über die Hälfte aller Straftaten wurde von Zuwanderern ohne deutschen Pass begangen. Insgesamt ist die Kriminalitätsrate in Karlsruhe um 23,2 Prozent angestiegen. Damit muss die badische Großstadt zu den gefährlichsten Städten in Deutschland überhaupt gerechnet werden.

Was die sexuellen Straftaten anbelangt, konnte man dem nicht entfernten Offenburg, das lange Zeit als badischer Hotspot galt, inzwischen den Rang ablaufen. Doch auch in Freiburg im Breisgau ist die Situation nicht besser, wird man hier den Migrantenhorden schon gar nicht mehr Herr. Selbst die Polizei ist machtlos. Die extrem grüne Stadt im Süden des Schwarzwaldes hat sich über Jahrzehnte hinweg ihre auf falschem Liberalismus basierenden Problem selbst herangezüchtet. In den Sommermonaten werfen sich deutsche Frauen schwarzen Asylbewerbern an den Hals während sich ausländische Banden gnadenlos bekämpfen.

Gemeinhin gilt die eigentlich malerische Universitätsstadt als die kriminellste Kommune in ganz Baden-Württemberg. Im ebenfalls badischen Pforzheim ist man schon so weit, dass der linksgrüne Lifestyle allerschlimmste Gemüts- und Geistesstörungen in Form von extremer Verblödung, akutem Brain Drain und bekloppter Infantilität auslöst. Flächendeckende Verarmung und eine ebensolche Selbstaufgabe gelten als kultisch-kranke Gegenströmung zum verhassten Kapitalismus. Ganze Stadtteile verwahrlosen und überfremden, um damit zu verdeutlichen, dass Pforzheims einzige Zukunft wirklich nur noch Ali, Nasrollah und Tolgay heißt.

Derweil werden 51 Prozent aller Sexualverbrechen in Karlsruhe von Migranten verübt. 45,9 Prozent aller Gesamtverbrechen haben fremdländische Beteiligung. Insgesamt 24.656 Straftaten wurden alleine im Jahr 2022 in Karlsruhe registriert. Vermutlich dürfte die Dunkelziffer weitaus höher liegen. Vor allem Raubüberfälle, aber auch die Gruppengewalt ist immer mehr im Kommen. Viele der Täter sind enorm jung, manche nicht mal volljährig. Offiziell hat Karlsruhe einen Migrantenanteil von 38,4 Prozent. Und dass es in Zeiten, in denen das Gros der Zugreisten aus Italien, Kroatien, China oder Spanien stammte, weitaus ruhiger und friedlicher bei uns zuging, wird wohl niemand mehr bestreiten wollen.
(beischnewider.net)

Die Wende von der Marktwirtschaft in die Wirtschaftsdiktatur

Von PROF. EBERHARD HAMER

Schon immer standen sich zwei Wirtschaftsprinzipien gegenüber: Das Prinzip der Marktwirtschaft mit unternehmerischer Freiheit und Eigentumsgarantie, das dezentrales, eigenverantwortliches Wirtschaften ermöglichen und belohnen sollte und andererseits die zentrale Verwaltungswirtschaft, die Produktion und Verteilung zentral dirigiert und den Wirtschaftsteilnehmern vorschreibt, wann, was und wieviel sie produzieren oder konsumieren dürfen.

Das dramatischste Gespräch zu diesem Thema hat der Verfasser mit dem Zentralplanungschef Chinas führen dürfen. Der Verfasser hatte vor Funktionären über die Privatisierung und ihre Vorteile vorgetragen und daraufhin eine Einladung in das Zentralplanungsbüro bekommen, um dieses Thema zu diskutieren. Ausgangspunkt der Chinesen war die Herrschaft der Partei auch über die Wirtschaft, Ausgangspunkt des Autors dagegen die wirtschaftliche Rentabilität anhand seiner inzwischen allgemeingültigen Privatisierungsformel.

Im Verlauf des ersten Tages konnte der Autor die Chinesen aus den hunderten von Privatisierungsberechnungen des Mittelstandsinstituts Hannover überzeugen, dass dezentrale Produktion freier Unternehmer prinzipiell um durchschnittlich 30 bis 40 Prozent – oft aber über 100 Prozent – kostengünstiger und deshalb die Versorgung der Bevölkerung dadurch besser sei als durch staatliche Produktion durch Amateurunternehmer. Die Chinesen räumten ein, dass Privatunternehmen generell kostenorientierter, auf dem Markt reaktionsschneller und variabler die Konsumenten bedienen könnten als öffentliche Anbieter. Der Autor konnte ihnen international nachweisen, dass mehr Unternehmer mehr und bessere Versorgung der Bevölkerung zu billigeren Kosten und Preisen bedeuten, weniger Unternehmer – also mehr Staatsangebot – dagegen teurere, schlechtere und weniger nachfragerechte Versorgung der Konsumenten bedeute.

Die chinesische Wirtschaft wurde damals aber vor allem von staatlichen Großunternehmen bestimmt, die wiederum – wie in der DDR – nicht nur eine Hauptproduktion hatten, sondern viele kleine Untereinheiten bis hin zu Versorgungsangeboten an ihre eigenen Mitarbeiter. Diese Großkonzerne in die marktwirtschaftliche Unternehmerfreiheit zu entlassen, würde die Gefahr der Übernahme und der Herrschaft des internationalen Kapitals bedeuten, befürchteten die Chinesen. Damit würde die Weisungsmacht der Partei reduziert und verlöre die chinesische Volkswirtschaft ihre kollektiven planwirtschaftlich gesteckten Ziele.

Dezentrale Unternehmerfreiheit und zentrale Lenkung
Die Chinesen hatten offenbar in der Nacht weiter diskutiert, so dass es am zweiten Tage nicht mehr darum ging, ob freie Privatunternehmer in den unteren Ebenen (Mittelstand) besser seien als die Amateurunternehmer der Partei, sondern nur noch darum, bei welchem Grad von dezentraler Unternehmerfreiheit und zentraler Lenkung das höchste volkswirtschaftliche Wachstum erzielbar und gleichzeitig von der Partei noch lenkbar wäre.

Beim Frühstück fragte der Autor den obersten Zentralplanungssekretär, zu welcher Entscheidung er in der Nacht gekommen sei. Die Antwort: „Die Partei wird die Lenkungsmacht über die Wirtschaft nicht aus der Hand geben!“

Solche Diskussionen fanden auch nach der Wiedervereinigung in der ehemaligen DDR statt, allerdings vor dem Hintergrund, dass das verwaltungswirtschaftliche System der DDR gescheitert war. Dort gab es nur noch 180.000 Unternehmer, wo vor dem Kommunismus mehr als drei Millionen Unternehmer und ihre Betriebe mehr Sozialprodukt geschaffen hatten als das Ruhrgebiet. Unstreitig sollte deshalb wieder ein marktwirtschaftliches System in den neuen Bundesländern wie in Westdeutschland aufgebaut werden
mit Gewerbefreiheit für Selbstverantwortliche Unternehmer,
die ihre Produktion oder Dienstleistung nach Art, Menge und Preis selbst bestimmen sollten,
auf eigenes Risiko, aber auch für eigenen Gewinn arbeiten durften
und deren privatwirtschaftlicher Erfolg durch die Eigentumsgarantie des Grundgesetzes gesichert wurde.

Unterschied der chinesischen und der DDR-Wirtschaftsentwicklung
Der Autor hatte damals vorgeschlagen, die „volkseigenen“ Betriebe zur Hälfte den eigenen Mitarbeitern vorzubehalten (Mitarbeiterbeteiligung) statt sie zu zerschlagen, an internationale Konzerne zu verschenken oder anderweitig zu verkaufen. Dies hätte die modernste Marktwirtschaft der Welt werden können, wurde aber von einer von der internationalen Hochfinanz gesteuerten Treuhand-Präsidentin verhindert. So haben die neuen Bundesländer zwar einige Konzernniederlassungen, aber ein Unternehmer- und deshalb ein Wachstumsdefizit, ein Defizit an dezentraler Eigenproduktion, damit Arbeitsplätzen und Steuern, während die Gewinne der Konzernniederlassungen nach Westen bis über den Atlantik fließen.

Dass aber der Wiederaufbau in den neuen Bundesländern trotz dieser Einschränkungen gelungen ist, verdanken wir den 100.000 einheimischen und zugezogenen Unternehmern, die auf der Grundlage der neuen Gewerbefreiheit und Eigentumsgarantie neue Betriebe, Produktionen und Güterangebot in den neuen Bundesländern geschaffen haben.

Der Unterschied der chinesischen und der DDR-Wirtschaftsentwicklung liegt inzwischen darin, dass in der DDR die Verwaltungswirtschaft und damit das Staatsdiktat nach unten hin durchgesetzt wurden und scheiterte. Die chinesische Führung dagegen hat die unteren Wirtschaftsebenen durch Entwicklung eines breiten Mittelstandes freigegeben und sich klug auf das Dirigieren der Großunternehmen und der Zentralplanung konzentriert. Damit sind sie bisher erfolgreich geworden.

Mittelstand hat kulturelle Revolution viel zu lange als „Umweltspinnerei“ abgetan
Nachdem bis zur Jahrtausendwende wissenschaftlich und politisch unstreitig war, dass die Marktwirtschaft wegen des in ihr entstehenden starken Mittelstandes das effizientere Wirtschaftssystem als eine Verwaltungswirtschaft ist, haben die Milliardäre der internationalen Finanzindustrie durch die Schwab-Bande in Davos und hunderte von NGOs nicht nur eine Globalisierung, sondern eine von den Milliardären gelenkte zentrale Weltwirtschaft zu errichten versucht und mit Hilfe von Finanz- und politischen Krisen sowie mit Panik-Theorien vor Massensterben (Corona), Artensterben, Klimakatastrophe und Weltuntergangsszenarien ihre Forderung nach staatlicher Zwangsregulierung wieder durchsetzen können und wollen – wie Schwab in seinem Buch „The Great Reset“ offen geschrieben hat – die Menschen reduzieren (Weltseuchen wie Corona), Produktion von ihnen nicht beherrschter Branchen (wie z. B. Automobil) durch Zwangsdrosselung des Verbrauches, damit die Nachfrage reduzieren, den Umgang mit der Natur revolutionieren und die Versorgung der Verbraucher nach Menge und Art diktieren.

Der Mittelstand hat diese von einer globalen Oberschicht betriebene Ideologie einer kulturellen, zivilisatorischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Revolution viel zu lange als „Umweltspinnerei“ abgetan und deren Missionare nicht ernst genommen. Seit sie nun aber in den USA, Kanada, Australien und Deutschland an die Macht gekommen sind und die politischen Schaltstationen besetzen konnten, wird die grüne Revolution durch Zwangsregulierung unserer Kultur (Gender), unserer Zivilisation (Auto, Heizung), unserer Gesellschaft (Lockdown) und unserer Wirtschaft (Ökologie statt Ökonomie) plötzlich Wirklichkeit.

International und nun leider auch in Deutschland geht es nicht mehr um individuelle Freiheit, Gerechtigkeit, Eigentum und Wohlstand, sondern um kollektive Ziele und Zwecke wie Klimakorrektur, Multi-Kulti-Gesellschaft, Artensterben und sogar Weltuntergang, die – da sie nicht im Interesse der einzelnen Bürger liegen – zentralstaatlich formuliert, reguliert und diktiert werden müssen.

Bildungsabbrecher werden Minister
Früher konnte Beamter wie auch Minister nur werden, wer fachlich dafür vorgebildet und überzeugend war. Seit 2021 sind schon 10.000 Bildungsarme ohne Fachkenntnis Beamte geworden und sogar Bildungsabbrecher Minister, weil es um die Durchsetzung einer Ideologie geht und nicht mehr um das wirtschaftliche Wohl, um die Freiheit und Gerechtigkeit für den einzelnen Bürger.

Wirtschaftlich hat uns die Marktwirtschaft mit individueller Freiheit, Selbstverantwortung, Eigenertrag und Eigentum 70 Jahre lang den höchsten Wohlstand gebracht, den es in Deutschland je gegeben hat. Nun schwenkt unsere Regierung von Marktwirtschaft wieder um auf Zentralverwaltungswirtschaft, versucht, die Produktion bis hin zu den einzelnen Unternehmern zu regulieren, Produktionen oder Verbrauch zu verbieten, die Handlungsfreiheit unserer Unternehmer durch immer mehr und spezifischere Gesetze zu beschränken, so dass inzwischen die Bürokratie das größte Problem unserer mittelständischen Unternehmer ist, die rechtliche Eigentumsgarantie des Grundgesetzes (Art. 14 GG) durch wirtschaftliche Enteignung zu unterlaufen (Heizungsdiktat, Nutzungsbeschränkungen für die Landwirtschaft, technische Strangulierung des Autos, Energiewillkür u.a.).

Wie unter Hitler, Stalin und Mao Tsetung sind Politik und Staat plötzlich nicht mehr für den Einzelmenschen, sondern für „höhere Ideen“, Ideologien oder Spinnereien da, um diese kollektiv und zentral zu diktieren und durchzusetzen.

Der Aufstieg der AfD als politische Alternative
Zum ersten Mal merkt jetzt auch der Mittelstand, einen wie hohen Anteil an seinem individuellen Erfolg – den er meist nur sich selbst zuschrieb – wirtschaftsfördernde oder wirtschaftsfremde öffentliche Daten (Produktionsbedingungen) haben. Unter den in den vergangenen Jahrzehnten günstigen Wirtschaftsbedingungen konnten auch mäßige Unternehmer Erfolg haben. Mit den neuen wirtschaftsschädlichen grünen Wirtschaftsbedingungen werden schon mittelfristig über eine Million auch tüchtige Unternehmer zugrunde gehen. Gegen Zwangsregulierungen, Verbote und bürokratische Beschränkungen hat auch der beste Unternehmer keine Chancen zu überleben. Ohne unternehmerische Handlungsfreiheit, ohne Eigentumsgarantie eines Gewinns und unter Druck steigender Auflagen wirtschaftsfremder Bedingungen und wirtschaftlicher Enteignungen sind in Deutschland wirtschaftliche Tätigkeiten nicht nur immer unrentabler, sondern zunehmend nicht mehr möglich. Die Stimmung im Mittelstand ist noch nie so schlecht gewesen wie zurzeit. Der Aufstieg der AfD als politische Alternative zeigt dies deutlich.

Andererseits muss man auch sehen, dass die Mehrheit der Bevölkerung von Wirtschaft meist keine Ahnung hat, jedenfalls nicht wirtschaftlich orientiert ist. 90 Prozent unserer Beschäftigten sind abhängig tätig, bei ihnen hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass sie ausreichend Gehalt bekommen. Die Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes und der öffentlich finanzierten Branchen (Gesundheit, Sozialindustrie, Kultur, Bildung u.a.) sind sogar hierarchische Weisungen gewohnt, die Beamten – vor allem die Lehrer – schon immer die Kerntruppe jeder Obrigkeit, auch in Diktaturen in Deutschland gewesen. „Anweisungen von oben“ werden deshalb in allen öffentlich finanzierten Bereichen befolgt, ganz gleich, ob sie ideologisch oder nützlich sind.

Das hat sich während der Corona-Pandemie gezeigt: die von unserer Regierung und den Regierungsmedien verbreitete Panik hat die Menschen geradezu süchtig danach getrieben, auch den sinnlosesten und sogar schädlichen Regierungsmaßnahmen zu gehorchen (Lockdown) und süchtig fragliche Impfungen zu erbitten, deren Auswirkungen nicht langfristig erprobt waren und für deren Nebenwirkungen die Hersteller keine Haftung übernehmen wollten.

Ökologie statt Ökonomie bringt Armut
Die unselbständige, Sicherheit suchende, Weisung suchende und jeder politischen Führung gehorsame Mehrheit unseres Volkes ist so führungsgläubig, dass – solange es ihnen noch einigermaßen gut geht und die Ideologie der politischen Führer von den öffentlichen Medien getrommelt wird – sie selbst für sich schädliche Maßnahmen akzeptieren und sie sich sogar zum Kriege treiben lassen.

Die politische Wende von der Marktwirtschaft – dem freien, individuellen Handel, Nutzen und Eigentum – zur von politischen Führern diktierten Zentralverwaltungswirtschaft und ihrer kollektiven Ideologie-Diktatur bringt den Obrigkeitsbürger selbst dann nicht auf die Barrikaden, wenn ihm dafür Freiheit und Eigentum entzogen werden. Erst wenn dann – wirtschaftlich zwangsläufig – Verarmung einsetzt, fühlen die Leute sich von der Führung und Ideologie betrogen und werden rebellisch werden, erst recht diejenigen, die aus der ganzen Welt unter dem Versprechen der Rundumversorgung zu uns gelockt wurden und sich mit Recht betrogen fühlen, wenn sie diese Leistung nicht mehr bekommen können.

Die Minderheit der wirtschaftlich Gebildeten weiß: Ökologie statt Ökonomie bringt Armut. Solange eine Mehrheit diese aber noch nicht existenzbedrohlich fühlt und die Medien nichts anderes verkünden, folgt sie den Verführern bis zum eigenen Untergang.
(pi-news.net)

Die Fauci-Biographie von Robert Kennedy

Von Gastautor Helmut Roewer

Robert F. Kennedy Jr.: Das wahre Gesicht des Dr. Fauci. Bill Gates, die Pharmaindustrie und der globale Krieg gegen Demokratie und Gesundheit. Rottenburg, Kopp Verlag, 2022, 864 Seiten, 29,99 €.

Dieses Buch ist eine Biographie des US-Amerikanischen Gesundheits-Spitzenfunktionärs Dr. Antony Fauci. Dieser Eingangs-Satz ist nur im Wesentlichen zutreffend, denn er ist zu eng, weil das dickleibige Buch nicht nur diesen Mann selbst portraitiert, sondern auch das weltweite Geflecht der Pharmaindustrie und ihrer Protagonisten zum Gegenstand hat. Es schildert die mafiosen Strukturen der Pharma-Branche und deren Liebediener in Forschung und Verwaltung. An der Spitze des Komplotts gegen den Bürger stehe jener Antoni Fauci, jahrzehntelang ein ungekrönter König im Dschungel von Zuständigkeiten und Abhängigkeiten. Man braucht einen langen Atem, um das alles, was der Autor zusammengetragen hat, zur Kenntnis zu nehmen. Nützlich ist dem Leser ein bisschen Kenntnis der amerikanischen Verhältnisse, um sich in den schier überbordenden Tatsachen zurechtzufinden. Auch ist die Übersetzung nicht immer über alle Zweifel erhaben: So bedeutet das amerikanische Wort protocol nicht Protokoll, sondern, in die deutschen Verhältnisse übertragen: Richtlinie, Handlungsanweisung, Regelwerk.

Doch das sind nur Kleinigkeiten, denn es ist kein Nachteil des Buches, dass man es hartnäckig lesen muss. Dann erfährt man die regelmäßig wohlbegründete Gegenposition zu allem, was dem Publikum in den letzten drei Jahren an Lügen über Corona zugemutet und an falschen Maßnahmen aufgebürdet worden ist. So liest man von den Aktionen der Pharma-Industrie über falsche Zahlen, abstruse Medizin-Experimente bis zur mutwilligen Manipulation der Öffentlichkeit – stets mit einem bösen Geist im Hintergrund namens Anthony Fauci, dem amerikanischen Wieler-Drosten-Lauterbach. Die dort im Buch getroffenen Folgerungen lassen sich ohne große Mühe auf die deutschen Verhältnisse überklappen.

Zur Entstehungs- und Veröffentlichungsgeschichte von Kennedys Werk ist anzumerken, dass es bei uns zulande wenig beachtet wurde und schon gar nicht, was für ein Hammer die Veröffentlichung des Buches in den USA war. Sein Erscheinen läutete das Ende einer Ära ein, der des Antony Fauci.

Noch am 17. Juli 2022 meldeten die Wahrheitsmedien, Faucis trotzige Ansage, er wolle bis zum Ende der Amtszeit von Biden bleiben. Das änderte sich bald. Am 23. August 2022 berichteten die deutschen Medien, Doktor Antoni Fauci, der 81-jährige Corona-Papst der USA, habe seinen Rücktritt als Chef des Nationalen Institut für Infektionskrankheiten (NIAID) zum Jahresende angekündigt. Aus der einschlägigen dpa-Meldung entnahm ich nichts als Lob.

Doch die Welt drehte sich weiter. Mitte Dezember 2022 schmiss der neue Twitter-Eigentümer Elon Musk nicht nur 90 Prozent der Belegschaft raus, sondern er veröffentlichte auch die Schlachten seiner Nun-nicht-mehr-Mitarbeiter gegen die Meinungsfreiheit und die Diffamierung von Andersdenkenden durch die Zusammenarbeit mit FBI und der Fauci-Behörde. Es ging um die Verbiegung der Wahrheit fast um jeden Preis. Seither beschäftigt sich der US-Kongress dank seiner neuen republikanischen Mehrheit mit den Angriffen von Fauci, Pharma & Co gegen das amerikanische Volk. Grundlage der Debatte ist das hier besprochene Buch.

Nun zum Autor: Robert Kennedy jun. ist in den Staaten ein bekannter Mann. Er ist, ganz so wie die prominente, gewaltsam zu Tode gekommene Verwandtschaft, ein Mitglied der Demokraten, von deren Mainstream-Kurs er um Meilen abweicht. Sein Fauci-Buch ist nicht die erste Attacke gegen den Sumpf in Washington DC. Vermutlich aber seine wirksamste.

Der Erfolg mag ihn bewogen haben, dass er vor wenigen Wochen seine Kandidatur für die kommende US-amerikanische Präsidenten-Wahl erklärt hat. So könnte er, falls er sich in den Vorwahlen gegen den Amtsinhaber durchzusetzen versteht, ein ernstzunehmender Konkurrent für den ebenfalls mit den Füßen scharrenden Ex-Präsidenten Trump werden. Mainstream schäumt. Als erstes hat ihn Instagram auf seiner Plattform gesperrt. Soviel Freiheit war nie.
(vera-lengsfeld.de)

Die Torheit, eine von 83 Randzeichnungen Hans Holbeins in dem Exemplar der Basler Ausgabe von 1515, das Erasmus selbst gehörte (Kupferstichkabinett, Basel) - Wikipedia.

(tutut) - Nun feiern sie sich wieder selbst, vergessen die drei Jahre, da alle Meier hießen, wenn  sie sich nicht dem Corona-Wahn vom bevorstehenden Lebensende unterwarfen und sich stechen ließen. Die hohe Zeit der Gebenedeiten von eigener Gnade ist angebrochen. So wie Erasmus von Rotterdam sein "Lob der Torheit"  über jene ausbreitet, de sich zu den Toren zählen. "Und macht es Sinn, hier noch eigens Worte über die Künstler zu verlieren? Sie zeichnen sich ausnahmslos dadurch aus, daß sie in sich selbst verliebt sind, und zwar so sehr, daß man eher einen findet, der auf sein vom Vater ererbtes Landgütchen verzichten will als auf den Anspruch, ein Genie zu sein, und zwar trifft dies besonders auf Schauspieler, Sänger, Redner und Dichter zu: Je untauglicher einer ist, um so dreister weidet er sich an seiner Selbstzufriedenheit, um so mehr plustert er sich auf und macht sich breit. Aber man weiß ja: Jeder Schnabel findet das ihm zusagende Grünzeug, oder besser gesagt: Je hirnverbrannter etwas ist, desto mehr Bewunderer findet es, wie ja der ärgste Mist immer auf den Beifall fast aller zählen kann, ist doch die große Mehrzahl der Menschen, wie ich schon sagte, der Torheit verfallen".  Er kannte seine Pappenheimer, die heute behaupten, nur ohne Bildung den Klimawandel erfunden haben zu können. "Wenn also das seelische Wohlbefinden und die Bewunderung der Masse mit zunehmender Stümperhaftigkeit steigen, wozu sollte da einer echte Bildung vorziehen, die erstens viel kostet, zweitens recht überspannt und menschenscheu macht und schließlich nicht halb so gut ankommt? Nun sehe ich aber, daß die Natur wie den einzelnen Menschen so auch den einzelnen Nationen, ja fast jeder einzelnen Stadt einen gewissen allen gemeinsamen Eigendünkel eingeimpft hat".  Erasmus kannte noch die Eigenheiten von Ländern und ihren Nationen, die sich heute multikulti im Gewimmel treffen, welches sich Deutschland nennt. "Daher kommt es, daß die Engländer ausdrücklich den Anspruch erheben, auf dem Gebiet der Körperschönheit, der Musik und der Feinschmeckerei – um nur diese zu nennen – führend zu sein, daß die Schotten sich nicht wenig auf ihren Adel, ihre ruhmreiche Verwandtschaft mit dem Königshaus und besonders auf ihre dialektischen Spitzfindigkeiten einbilden, daß die Franzosen punkto Höflichkeit und feiner Lebensart die Ersten sein wollen, daß die Pariser im besonderen recht anmaßend dafür gelobt werden möchten, in der Theologie die Allergrößten zu sein, nachdem sie fast alle Konkurrenten ausgeschaltet haben, und daß schließlich die Italiener die schönen Künste und die Beredsamkeit für sich gepachtet haben und demzufolge sich alle ganz entzückt einreden, sie seien als einzige auf der Welt keine Barbaren. In diesem Glücksgefühl sind die Römer allen andern voraus, und sie träumen heute noch wonneselig von ihrem alten Rom. Die Venezianer beglückt die hohe Meinung von ihrer vornehmen Abkunft. Die Griechen spielen sich als die Erfinder der Wissenschaften auf und wollen groß dastehen mit den Leistungen ihrer berühmten Geistesheroen. Die Türken samt dem ganzen übrigen Barbarenpack" (Staatsanwalt, übernehmen Sie!)  "beanspruchen sogar die Ehre, im Besitz der wahren Religion zu sein, und verlachen den Christenglauben als Aberglauben. Die Juden aber – noch drolliger – warten noch immer unbeirrt auf ihren Messias und halten an ihrem Moses bis heute verbissen fest, die Spanier lassen keinem den Vortritt, wenn es um den Kriegsruhm geht, die Deutschen halten sich etwas zugute auf ihre Riesengestalt und die Kenntnis der Magie. Aber ich will nicht weiter diesen Einzelheiten nachgehen: Ihr seht ja, denke ich, welch großes Vergnügen dem einzelnen wie der gesamten Menschheit die Eigenliebe bereitet, der ihre Schwester, die Schmeichelei, ganz ähnlich ist, Eigenliebe bedeutet nämlich nichts anderes, als sich selbst zu streicheln; streichelt man aber einen andern, ist es Schmeichelei. Heutzutage hat die Schmeichelei allerdings etwas Anrüchiges an sich, doch nur bei solchen, die sich mehr von den Bezeichnungen als von den Verhältnissen an sich beeindrucken lassen. Sie meinen, daß Redlichkeit und Schmeichelei kaum unter einen Hut zu bringen seien; daß dies hinten und vorne nicht stimmt, könnten sie sich schon an den Beispielen der stumpfsinnigen Kreatur in Erinnerung rufen. Welches Wesen schmeichelt mehr als einn Hund? Und anderseits: Welches ist treuer? Welches umschmust den Menschen mehr als das Eichhörnchen? Aber zugleich: Welches ist ihm inniger zugetan? Sonst müßte man glauben, daß grimmige Löwen, grausame Tiger und reizbare Panther dem Leben der Menschen besser täten. Zwar gibt es auch eine durch und durch heimtückische Schmeichelei, mit der hin und wieder Verräter und Zyniker arme Kerle ins Verderben treiben. Meine Schmeichelei aber entspringt der Herzensgüte und einer gewissen Lauterkeit der Gesinnung und steht der Tugend bedeutend näher als ihr Gegenpol, die Hartherzigkeit, und die, wie Horaz sagt, unangebrachte und plumpe Übellaunigkeit". Der letzte Satz in "Lob der Torheit" lautet: "Drum Gott befohlen, brav geklatscht, gelebt und getrunken, ihr hochansehnlichen Jünger der Torheit!“ Oder um es passender mit George Orwells "1984" zu sagen: "Er liebte den großen Bruder". Das Wichtigste in Deutschland artikelt er als Leid: "Den Städten mehr Freiheit geben - Eine Leistung mal eben so um das Zwölffache zu verteuern, klingt nach Wucher. Die Stadt Freiburg hat das bei der Gebühr für das Ausstellen des Anwohnerparkausweises getan und ist damit vor dem Bundesverwaltungsgericht gescheitert. Autobesitzer ohne eigene Garage, die sich auch in anderen Städten über markant gestiegene Kosten ärgern, sollten aber nicht zu früh frohlocken: Das Gericht hat nur eine schludrige Rechtsgrundlage beanstandet, aber nicht die eigentliche Höhe der Gebühr". Zahlen, zahlen, zahlen dem großen Bruder? Wie meinen in einem überfüllten Land, wo die Welt zum Dauergast sich einlädt: "Platz ist ein kostbares Gut, gerade in Städten. Die Steigerung wirkt auch deswegen so hoch, weil die Gebühren zuvor jahrelang gedeckelt waren, man könnte auch sagen: Sie wurden künstlich niedrig gehalten. Selbstredend ist es ein legitimes Interesse von Bewohnern in Innenstädten oder dicht bebauten Quartieren, das Auto wohnungsnah abzustellen. Legitim sind aber auch andere Interessen: Dass Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel ebenfalls ausreichend Platz haben. Dass Grünflächen nicht verschwinden. Zwischen den Interessen einen Ausgleich herzustellen, ist ureigene Sache der Kommunen, sie sollten auch die Freiheit dazu bekommen".  Wer sind denn die Städte, wo Toren die Tore weit öffnen? "Die Ampel-Parteien haben eine Reform des Straßenverkehrsgesetzes angekündigt, um nicht nur ökologische, sondern auch gesundheitliche und städtebauliche Belange stärker im Straßenverkehr zu berücksichtigen und um den Kommunen mehr Spielraum zu geben".  Wie meinen? Ökologie ist keine Ideologie wie

Erasmus von Rotterdam als Freiburger.

Nachhaltigkeit oder Klima, sondern eine Untergliederung der Biologie. Weiß er das nicht nicht?  Während die Bibel noch daran erinnert was ist, - 1.Mose 8,22: "Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht". - bricht in Politik und Medien schon die nächste Welle der Hysterie aus: Der Frühling geht, der Sommer kommt, das Wetter von einer Politredaktionsleiterin: "Abkühlung gesucht - Land und Ärzteverband warnen vor Gesundheitsgefahren durch Hitze - Ältere, chronisch Kranke, kleine Kinder: Sie leiden nach Ansicht von Medizinern besonders unter ungewohnt starker Hitze. Land, Südwest-Ärztekammer und Deutscher Wetterdienst (DWD) wollen gemeinsam Vorschläge entwickeln, um Menschen vor Gefahren zu schützen". Quarantaine - am besten in Containern! Oder hat sich das etwa nicht bewährt gegen den Nachtkrabb? Wann kommt die Hitzeimpfung, um dem Fass die Corona ins Gesicht zu schlagen? Vorher aber einem scheinbar Herrschenden die Huldigung auf dem Titelbalkon: "Doppelpass am Ehrentag - Voller Terminkalender am Geburtstag: Am Mittwoch wurde Olaf Scholz 65 Jahre alt, doch Zeit zum Feiern blieb ihm nicht. Der Kanzler musste mit seinem Kabinett die neue Nationale Sicherheitsstrategie präsentieren und auch noch mit DFB-Boss Bernd Neuendorf (Mitte) und EM-Organisator Philipp Lahm Doppelpass spielen". Ist es jetzt etwa auch deutscher Migrant? "In einem Jahr startet nämlich die Heim-EM für die Fußballer von Hansi Flick". Ob aus einem Hansi noch ein Hans wird? Wann wird ein Olaf  die Richtlinien der Politik kennenlernen? Mit Freundschaftsspielen gegen die Ukraine bestimmt nicht. Selbst für den frischgebackenen Weltmeister gab es seinerzeit 1955 zur Wiedergutmachung in Moskau viel zu holen nach dem 2:3 wie mdr.de erinnert: "Das Freundschaftsspiel leitete ein Tauwetter zwischen den Staaten ein. Schon drei Wochen darauf flog Bundeskanzler Adenauer zum Staatsbesuch nach Moskau. Und weitere sechs Wochen danach begann die Rückkehr der letzten Kriegsgefangenen". Tore, nicht Toren machen das Tor auf! Ein Glaubensartikel, ungefragt umgefragt: "90 Prozent beim Warntag erreicht - Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat eine gute Bilanz des Warntages am 8. Dezember 2022 gezogen. Eine Online-Umfrage zeige, dass mehr als 90 Prozent der Bevölkerung durch ein Warnmittel - vor allem Handy oder Sirene - erreicht worden seien, erklärte BBK-Präsident Ralph Tiesler". Wer rettet die natürliche Intelligenz, denn da sieht es mau aus: "EU-Parlament will schärfere Regeln für KI - Künstliche Intelligenz (KI) soll nach dem Willen des EU-Parlaments künftig strengeren Regeln unterworfen sein. Die Abgeordneten legten am Mittwoch in Straßburg ihre Position für die Verhandlungen mit den EU-Ländern über die endgültige Form eines KI-Gesetzes fest". Hat v.d.L Probleme damit oder ein Scheinparlament?  Gleichzeitig macht es Bumm: "EU-Plan soll Energiepreise explodieren lassen -
Der Emissionshandel soll fossile Energieträger verteuern - Berechnungen führen zu erschreckenden Ergebnissen".  Was erlauben EUdSSR? Sie hat doch längst fertig. Und was erlauben Deutschland, warum ist der eigentlich hier trotz Grundgesetz und Flüchtlingskonvention? "Wer darf unter welchen Bedingungen das Zimmer eines Geflüchteten in einer Landeserstaufnahme (LEA) ohne dessen Zustimmung betreten? Darüber verhandelt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag in zwei Revisionsverfahren. Beide Fälle sind eng miteinander verknüpft und werden in einem Prozess verhandelt. Im Fokus steht auch der seit mehreren Jahren laufende Rechtsstreit zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem ehemaligen Bewohner der LEA Ellwangen, Alassa Mfouapon. Anlass seiner Klage war eine großangelegte Polizeirazzia in der LEA im Mai 2018". In Spaichingen wachsen Bäume nicht in den Himmel, Bote hörte es: "Das Geräusch einer arbeitenden Motorsäge hat gestern die sommerliche Idylle auf dem Dreifaltigkeitsberg ein wenig getrübt: Entlang des oberen Teils des Stationenwegs wurden zirka 15 größere Bäume gefällt - überwiegend Eschen. Der Grund: Das Eschentriebsterben hatte die Bäume instabil gemacht, so Revierförster Joachim Reger gegenüber dieser Zeitung, weshalb aus Verkehrssicherungsgründen eine Fällung unumgänglich geworden sei. Auch einige kleinere Bäume und einzelne instabile Äste, die eine Gefahr für den Wanderweg bedeuten könnten, seien entfernt worden, sagt Reger". Botin dagegen berichtet über die Werbeaktion eines Monopolblatts: "Mal erfahren, mal dynamisch - Kandidaten Frank Nann und Fabian Biselli werden mit fast gleich viel Applaus bedacht - Fabian Biselli und Frank Nann stellten sich und ihre Vorstellungen für Denkingens Bürgermeisterposten vor". Ob wie meist hinterher nach der großen Langeweile alle überrascht sein werden, außer den Wählern? Womit vertreibt sich beispielsweise ein FDP-Fraktionsvorsitzender des Kreistags die Zeit? Mit Zeitungsarbeit: "Familie Weber öffnet ihren Kuhstall - Beim Aktionstag 'Gläserne Produktion' ist das Interesse an Milcherzeugung groß - Ferien auf dem Bauernhof".  Wer will, kann noch einmal vom Trossinger Problembähnle lesen oder gleich mit dem Landrat dort radeln, wo Deutschland durch ein paar Wanderer drohte in die Corona-Hölle abzustürzen. Nun dürfte von ihm aber eine Entschudigung fällig sein! "Landrat Stefan Bär lädt am Samstag, 17. Juni, gemeinsam mit der Donaubergland GmbH zu einer Radtour ein. Die Tour verläuft nach Angaben der Veranstalter auf einem Teil der ausgeschilderten Donaubikeland-Radrunde „Spritz-Tour“. Start ist um 13.30 Uhr im Tuttlinger Stadtteil Möhringen an der „Angerhalle“. Die gemeinsame „Spitztour“ dauert etwa gut drei Stunden, inklusiver kurzer Zwischenstopps mit Erläuterungen zur Geschichte des Landkreises und einzelner Plätze unterwegs. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich". Wer's noch gemütlicher will, liest Schneckenpost aus "Meine Heimat", von Lesern selber gemacht über eine Freundschaft, die es laut De Gaulle nicht gibt: "Wiedersehen macht Freu(n)de - Wehinger feiern in St. Berthevin - Deutsch-französische Freundschaft aufgefrischt - Vive l'amitié - es lebe die Freundschaft! Unter diesem Motto stand für die 60 Fahrtteilnehmer das diesjährige Pfingstwochenende in St. Berthevin".  Sie waren noch weiter unterwegs: "Liptinger Senioren auf einer Expedition in der Antarktis - Über ein Jahr in der Antarktis, abgeschieden von der Zivilisation, in Eis und Schnee: Thomas Schad erzählte uns von seinen spannenden Erlebnissen auf der Forschungsstation Neumayer III. Annähernd 50 Senioren aus Liptingen und Heudorf erlebten einen interessanten und wissenswerten Vortrag - ergänzt durch Lichtbilder und Videos". Letzter Satz: "Der Vorsitzende Kurt Breinlinger bedankte sich für den interessanten und faszinierenden Vortrag und wies auf den nächsten Termin am 4. Juli hin".

60.000 Besucher werden erwartet
Southside-Festival in Neuhausen ob Eck beginnt
Es ist eines der größten Rock-Festivals in Deutschland. Am Donnerstag beginnt das Southside-Festival in Neuhausen ob Eck (Kreis Tuttlingen). Rund 60.000 Besucher werden erwartet.Zum Auftakt des Southside-Festivals am Donnerstagabend spielen Blasmusiker aus dem Landkreis Tuttlingen. Die gut 70 Mitglieder der Musikvereine von Neuhausen, Schwandorf und Worndorf, treten als "Southside Festival Brass" auf. Neben ihnen kommen viele bekannte Musiker nach Neuhausen ob Eck: Die Ärzte, Muse, Peter Fox, Billy Talent, Kraftklub und viele andere. Insgesamt treten auf den fünf Bühnen 90 verschiedene Gruppen und Solokünstler auf. Das Festival in Neuhausen ob Eck ist damit eines der größten Open Airs in Deutschland.
(swr.de. Nebenan gibt's zum Vergleich auch ein Freilichtmuseum über TUT von Kannitverstan.)

Krieg und die Folgen
Ortenauer Kommunen kommen Gesundheitskosten für geflüchtete Ukrainer teuer zu stehen
Wenn Geflüchtete aus der Ukraine der Pflege bedürfen, haben sie keinen Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung. Zunächst müssen dann die Kommunen in Vorleistung gehen. Sie hoffen auf vollständige Kostenübernahme durch das Land.
(Badische Zeitung. Wann haben Politik und Medien das Rechnen verlernt? Das Land hat eine Brauerei, die verdient nicht genug, aber bezahlen für Leute, die rechtswidrig im Land sind, muss der Steuerzahler.)

Große Ziele bei Kommunalwahl
Lahrer FDP will fünf Sitze im Gemeinderat
Regina Sittler, Vorsitzende des Lahrer FDP-Stadtverbands begrüßte die Anwesenden mit einem kleinen Ausblick auf die Versammlung:...Der stellvertretende Vorsitzende Wienhold übernahm die Information zum Tagesordnungspunkt Kommunalwahl 2024. „Wir werden uns in sechs Listen aufstellen: eine Liste für Lahr, für Friesenheim, für Schwanau, für Kippenheim, für Ettenheim und für Ringsheim“, kündigte er an. „Es ist das erste Mal, dass wir uns so weit aufstellen“, sagte Wienhold. Sittler betonte in diesem Zusammenhang, dass es der große Anspruch der Partei sei, bei der Wahl ein zweistelliges Ergebnis zu erreichen. Für den Lahrer Gemeinderat ist es das erklärte Ziel der hiesigen FDP, fünf Sitze in dem Gremium zu erreichen. „Wir stehen für einen soliden Haushalt. Unser Leitspruch ist es, dass jeder Euro nur dann ausgegeben werden kann, wenn er verdient wurde. Und jeder Euro kann auch nur einmal ausgegeben werden“, so Sittler, die abschließenden betonte, dass man optimistisch in die Zukunft gehe.
(Lahrer Zeitung. Wer? Ist denn schon Weihnachten? Vergessen zu erwähnen, dass es momentan drei Sitze sind, wer weiß das schon. Was hat die Öffentlichkeit unter "FDP" zu verstehen? Wo war der ewige Fraktionsvorsitzende? Warum sitzen, ist da nicht schon eine(r) zu viel, Politik braucht Köpfe. Woher nehmen,  wenn nicht einmal mehr die Hälfte der Lahrer ihre Stimme abgibt?)

Kretschmann bei "Markus Lanz"
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) war gestern Abend bei "Markus Lanz". Dort verteidigte er recht energisch die EU-Einigung auf verschärfte Asylverfahren. Arbeitsmigration müsse legalisiert, irreguläre Migration aber eingedämmt werden. Der Kompromiss sei ein sehr guter Anfang. Seine Ansicht dazu ist so neu nicht, wir haben sie - und auch innerparteiliche Kritik daran - schon in den vergangenen Tagen thematisiert. Angesprochen auf die Kritik, dass die Migranten an den EU-Außengrenzen wie in Gefängnissen leben sollen, entgegnete er: "Die Leute können ja zurück. Das ist doch keine Haft." Das Asylrecht sei mit der Vereinbarung weiter gewährleistet, so Kretschmann.
(swr. Lanzenreiter des Kommunismus im Grünfunk.  Der Abstieg eines Politikers, der seine kleine Welt für die ganze Welt hält.)

Kliniken bundesweit Schlusslicht
Fast ein Drittel aller Krankenhäuser in BW von Insolvenz bedroht
Die wirtschaftliche Lage in den Kliniken in Baden-Württemberg ist dramatisch. In keinem anderen Bundesland waren 2021 mehr Krankenhäuser von einer Insolvenz bedroht. Im Jahr 2021 waren in Baden-Württemberg 29 Prozent aller Krankenhäuser akut von Insolvenz bedroht. Das geht aus dem "Krankenhaus Rating Report" des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung hervor, der am Donnerstagvormittag in Berlin vorgestellt wurde.
(swr.de. Wann regiert  die Öffentlichkeit auf  Zustände in Kliniken, welche sich Dritte-Welt-Standard annähern? Dummheit in Politik und Medien in KRÄTSCHLÄND unübertroffen. Was ist der Sinn von Gesundheitspolitik? Die bestmögliche medizinische Versorgung der Bevölkerung zu sichern, denn diese bezahlt das auch. Wie kann diese insolvent werden? Nur wenn eine Diktatur ihr alles nimmt und sich entsprechend einem grünen 10-Prozent-Imperium auf Kosten der Bevölkerung selbst bereichert.)

Hitze, Trockenheit, Extremwetter
So wappnen sich die Städte in BW gegen den Klimawandel
Es ist heiß. Städte in Baden-Württemberg unternehmen einiges, um die Hitze erträglicher zu machen und sich gegen Trockenheit und Starkregen zu wappnen. Doch was davon verschafft uns schon diesen Sommer Erleichterung? Alle Zeichen sprechen dafür: Dieser Sommer wird heiß und trocken. Wieder einmal. Denn Baden-Württemberg ist überdurchschnittlich stark von der Erwärmung durch den Klimawandel betroffen. Bis 2040 wird es im Land im Schnitt um drei Grad wärmer sein als zu Beginn des Industriezeitalters 1881, das hat der Klimasachverständigenrat Baden-Württemberg berechnet. Anpassung ist notwendig. Was wird dazu in den Städten und Gemeinden getan, um Hitze und Trockenheit sowie andere Extremwetter abzufedern? Was hilft gegen die Hitze in den Städten? Wie lässt sich das Stadtklima dauerhaft verbessern? Wie können Städte mit Starkregen besser umgehen? Was unternehmen kleinere Städte?
(swr.de. Politik und Medien machen sich in ihrer Unbildung lächerlich.)

Islamistischer Extremismus
Salafisten in Baden-Württemberg wieder aktiver
Die baden-württembergischen Sicherheitsbehörden beobachten verstärkte Aktivitäten von Salafisten. Demnach versuchen die islamistischen Extremisten wieder vermehrt mit Infoständen neue Anhänger anzuwerben - etwa in den Fußgängerzonen von Villingen-Schwenningen, Rottweil und Stuttgart. Auch in Moscheen werde salafistisches Gedankengut von Hass-Predigern verbreitet.
(swr.de. Islam ist's, denn der gehört zu Deutschland, Islamismus gibt es nicht.)

Solaranlage verursacht Brand
Bei einem Brand an einem Einfamilienhaus im Kreis Biberach ist in der Nacht ein Schaden in Höhe von rund 250.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. Eine Solaranlage am angebauten Wintergarten in Bad Schussenried hatte sich aus noch ungeklärten Gründen entzündet. Der Wintergarten brannte demnach nieder und die Flammen griffen auf den Dachstuhl des Einfamilienhauses über. Die vier Bewohner konnten das Haus noch rechtzeitig verlassen.
(swr.de. Schickt die Sonne doch eine Rechnung?)

Saugwurm-Larven im Breitenauer See
Was es nicht alles für possierliche Wesen gibt: Das Gesundheitsamt des Landkreises Heilbronn weist auf mögliche Saugrum-Larven (Zerkarien) im Breitenauer See bei Obersulm (Kreis Heilbronn) hin. Diese könnten eine sogenannte Badedermatitis - Juckreiz, Rötungen, Quaddeln - verursachen.
(swr.de. Der Wurm in THE ÄLÄND.)

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Hauptstadt will Vorreiter werden
Der große Berlin-Plan für den Hitze-Sommer
„Hitze tötet Menschen, Jahr für Jahr“: Die Hauptstadt Berlin ist nur schlecht auf die Temperatursteigerungen durch den Klimawandel vorbereitet. Ein Bündnis aus Medizinern und der Politik will jetzt vorsorgen. Eine wichtige Rolle spielen Postkarten...„Wir wissen es eigentlich alle: Die Klimakrise ist in Berlin angekommen“, sagte Gesundheitssenatorin Ina Czyborra (SPD). „Wir haben längere Hitzeperioden, wir haben jetzt auch gerade wieder eine längere Trockenheitsperiode.“ Diese Zeiten nähmen zu im Vergleich zu früher. Es gebe viele Stellschrauben, an denen man ansetzen könne: neben einfachen, kurzfristigen Maßnahmen auch längerfristige, etwa ein Stadtumbau mit mehr Grün. Noch sei die Stadt nicht hitzefest...Um Berlin tatsächlich hitzefest zu machen, müssten aber auch die Bürgerinnen und Bürger erreicht werden. Die Postkarten und Broschüren mit Tipps sollen in Berlin etwa über Apotheken, Essensausgabestellen oder die Obdachlosenhilfe verteilt werden.
(focus.de. Wilde Trojanische Reiter GmbH Vereinigter Dummköpfe bindet sich selbst einen Bären auf.  Post mal nicht von Wagner. Das Wetter in vier Tagen iwissen sie nicht, aber den Sommer des Todes kennen sie.)

Erfolg für die AfD
Beobachtung der AfD-Jugend: Erste Niederlage für den Verfassungsschutz
Ende April macht das Bundesamt für Verfassungsschutz öffentlich, daß es die AfD-Jugend als „gesichert rechtsextremistisch“ einstuft. Nun muß der Inlandsgeheimdienst kleinlaut alle Mitteilungen dazu löschen.
(Junge Freiheit. Außer Fassung?)

Umfrage
Neun von zehn Deutschen halten Reformen in Gesundheitswesen für nötig
Volle Notaufnahmen, langes Warten auf Facharzttermine, Praxisschließungen: In Deutschlands Gesundheitssystem liegt einiges im Argen. Eine Umfrage zeigt, wie deutlich die Bürger eine Verschlechterung sehen – und Änderungen herbeisehnen...
(welt.de. Dieses Unwesen ist eine Schimäre. Alles schließen und neu anfangen, aber auf Deutsch und in Strümpfen auch in Lauterbach.)

Prominente Mietmäuler
Geheimsache Dr. Eckart von Hirschhausen
Von Mario Thurnes
Promis haben in der Pandemie aus voller Überzeugung fürs Impfen geworben. Und gegen Geld. Die Frage, wie viel sie erhalten haben, behandelt der Staat als Geheimsache.Die Geheimschutzstelle des Bundestages. Ein sagenumwobener Ort. Der Natur der Sache entsprechend wissen nur die Allereingeweihtesten, was dort liegt. Mit einer Ausnahme: Was der Staat Dr. Eckart von Hirschhausen, Uschi Glas und Howard Carpendale gezahlt hat, damit diese ihre Überzeugung zum Thema Impfen öffentlich kundtun, das gilt als „VS – Vertraulich“ – und liegt als Information eben in der Geheimschutzstelle des Bundestages...
(Tichys Einblick. Leser-Kommentar: "Der Hirschhausen-Effekt bedient sich derselben Blödheit, die damals die TV-Zuschauer bei der Schwarzwaldklinik gezeigt haben. Damals sind die scharen weise ins Glottertal gepilgert, zum Carlsbau in Glottertal, der damals eine Kurklinik der Landesversicherungsanstalt Württemberg war, und haben nach Prof. Brinkmann gefragt. Bei weißen Kitteln setzen bei manchen die Gehirnzellen aus. Gottseidank ist mittlerweile das positive Image der Ärzte bei vielen durch Corona und die Impfungen nachhaltig ramponiert, ein Prozess, der sich durch Behandlungsverweigerung der Impfopfer noch fortsetzt. Die Ärzteschaft, so konnten wir lernen, ist korrupt, von oben bis unten!")

Michael W. Alberts
Das große Wärmepumpen-Märchen (1): „Gut für die Wirtschaft“
Die Milliarden für Heizungs-Umbauten und andere Vorhaben der „Großen Transformation“ sollen die Wirtschaft „ankurbeln“, sagt die Bundesregierung. Ein Märchen, dass „Experten“ erzählen, die alles kompliziert aussehen lassen, um dann mit ihrer Propaganda die Debatte zu bestimmen...Was noch „an Luft nach oben“ drinsteckt, wird durch planwirtschaftlichen Kontrollwahn und Energie-Armut mehr als kompensiert. Dynamisch ist hier nur noch der politische Aktivismus; das verbliebene organische Wachstumspotenzial in Industrie und Gewerbe wird blockiert. (Wobei Großindustrie und Kapitalriesen wie „Blackrock“ sich mit der Politik arrangieren, gar verbrüdern und ihr Heil in staatlich gelenkten Programmen suchen, und dabei Kleinunternehmer und Mittelstand an die Wand drücken. So wird die freie Marktwirtschaft zunehmend ausgehebelt, und Innovationskraft geht erst recht flöten.) Dann bleibt nur noch, dass der Staat zusätzliches „Geld druckt“ und zum Beispiel weitere Planstellen für Genderwissenschaft und NGO-Aktivisten finanziert, aber damit wird das Gemeinwesen nur noch unproduktiver.
(achgut.com. Erwachsene Kinder brauchen Märchen.)

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NACHLESE
Nationale Sicherheitsstrategie
Der Kampf gegen Russland wird oberstes deutsches Ziel
Von Mario Thurnes
Das Kabinett hat eine Nationale Sicherheitsstrategie beschlossen. Die alltägliche Politik soll damit unter ein übergeordnetes Konzept gestellt werden. Der Kampf gegen Russland wird dadurch faktisch zum wichtigsten Staatsziel...Praktisch bedeutet die jetzt vorgelegte Sicherheitsstrategie, dass Deutschland mehr für seine Verteidigung ausgeben wird. Was der damalige amerikanische Präsident Donald Trump schon 2017 gefordert hat, wird die Regierung Scholz nun einlösen: Deutschland wird künftig eine Summe für Verteidigung ausgeben, die mindestens zwei Prozent seines Bruttoinlandproduktes entspricht. Das wird Deutschland massiv herausfordern, wie Finanzminister Christian Lindner (FDP) einräumte. Wollte Deutschland das Zwei-Prozent-Ziel gleich schaffen, müsste es entweder massiv Steuern erhöhen oder Subventionen streichen. Deswegen rechnet die Ampel vorerst das „Sondervermögen“ beim Zwei-Prozent-Ziel mit ein.
(Tichys Einblick. Bildungsbarbaren oder Barbarossa II als Bidens Streicheldackel?)
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Das SPD-Quartett der reumütigen Zeitenwendler
Von WOLFGANG HÜBNER
Wenn eine Partei so alt ist wie die SPD, dann hat sie im Laufe ihrer Geschichte schon viele politische Persönlichkeiten hervorgebracht – bedeutende und längst vergessene, charismatische und glanzlose, Visionäre und Apparatschiks. Doch zumindest nach 1945 waren unter den führenden Politikern der Partei nicht gleich vier so klägliche, in ihrem Tun und Wirken verachtenswerte Figuren dabei wie Olaf Scholz, Frank-Walter Steinmeier, Boris Pistorius und Sigmar Gabriel. Alle vier hatten sie viele Jahre überhaupt kein Problem damit, für Deutschland und die deutsche Wirtschaft sehr nützliche Beziehungen mit Russland zu verfolgen. Und sie ließen sich auch gerne mit dem nun so verteufelten russischen Präsidenten Putin fotografieren. Das war auch gut so, weil im nationalen Interesse. Doch seit dem Beginn der Kampfhandlungen in der Ukraine übertreffen sich diese SPD-Politiker geradezu darin, deutsche Interessen zu missachten, sich wegen früherer „Kontaktschuld“ reumütig in den Staub zu werfen und zugleich an aggressiver neuer Russenfeindschaft selbst die hartgesottensten Transatlantiker zu übertreffen. Wie großmäulig und voreilig Olaf Scholz, immerhin Bundeskanzler, ohne jedes abwägende Warten die Russen der Staudammsprengung in der Südukraine beschuldigte, derweil sowohl Amerikaner als auch Briten zurückhaltend blieben (und bleiben), zeigt nur zu gut, welcher Ungeist den SPD-Kanzler beherrscht. Dabei ist es egal, ob Scholz das aus eigener Überzeugung oder unter erpresserischem Druck tut: Dieser Kanzler ist eine Gefahr.Weniger Gefahr als Schande ist sein Parteifreund Steinmeier, der Bundespräsident der Blockparteien. Er hat gerade auf dem grünen Kirchentag der gottlosen Evangelen unter dem Beifall von lauter Soldatenverächtern verkündet, nun gebe es „eine Zeit für Waffen“. Dass Steinmeier kein Christ ist, sondern nur Mitglied einer total verkommenen Amtskirche alias Sozialkonzern, weiß der ehemalige Göttinger Linksradikale sicher selbst. Nun weiß ganz Deutschland, wie es der Bundespräsident mit dem fünften Gebot hält. Denn die Waffenlieferungen in die Ukraine dienen nur einem Zweck: dem Töten von Russen. Damit hat auch der Notnagel-Verteidigungsminister der SPD, Boris Pistorius, kein Problem. Er will sogar noch mehr, wie er mit der Entsendung von Kriegsschiffen gen Ostasien ins Konfliktgebiet um Taiwan zeigt. Kaum im Amt, schon verantwortungsloser Größenwahnsinn. Und natürlich muss auch der ehemals als sehr russenfreundlich eingeschätzte Pistorius am laufenden Band beteuern, die „Gefahr“ aus dem Osten früher nicht im vollen Ausmaß erkannt zu haben. Besonders übel praktiziert diese Demütigungstour der ehemalige Außen- und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Er hat auf die Frage: „Was ist Zeitenwende?“ tatsächlich geantwortet: „Zeitenwende ist, wenn Politiker das Gegenteil von dem machen müssen, was sie wollen“. Damit will er sich und die anderen SPD-Führer, die sich jetzt als Vasallen der Kriegstreiber in Washington und London die Hände blutig machen, als gute Menschen darstellen, die leider, leider gezwungen sind, ungute Dinge zu tun. Weil aber Gabriel nicht nur charakterlos, sondern auch zynisch ist, hat er noch hinzugefügt: „Und dafür, dass sie das eigentlich alles nicht wollen, machen sie’s ganz gut.“ Dieses unheilvolle Quartett der SPD betrügt nicht nur die Deutschen, sondern verspottet sie auch noch. Widerlich.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die “Grünen” sind nicht lieb und sie verheimlichen auch nix. Sie sagen und zeigen uns doch ganz deutlich, was sie wollen ,und wir erkennen bereits sehr genau, dass sie es sehr ernst meinen. Leider können selbst die intelligentesten Dodos nicht verstehen, was seit über 3 Jahren jedem Ungeimpften allerdeutlichst vor Augen steht. - Es ist wie in einem Albtraum, in welchem man vor der tödlichen Gefahr flüchten möchte, aber nicht kann, weil man plötzlich nicht mehr vom Fleck kommt. Wir sind nicht nur zivilisiert, sondern überzivilisiert und dazu noch völlig dehostilisiert. Wir würden noch auf der Rampe von unserer Vernunft auf die Vernunft unserer Wächter schließen, um darauf zu bauen.
(Leser-Kommentar, achgut.com)
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Das Münchhausen-Ministerium
Wie das Habeck-Ministerium das Parlament zum Narren hält
Von Klaus-Rüdiger Mai
Die vom Bundeswirtschaftsministerium herausgegebene Liste der Firmen, an denen Udo Philipp über Fonds beteiligt ist, ist unvollständig. Schlamperei oder Täuschung der Öffentlichkeit? Aber auch damit noch längst nicht genug. Nun kommt raus, dass drei Firmen im Bestand von First Momentum Ventures vom BMWK gefördert wurden.
(Tichys Einblick. Reitet Habeck die Kanonenkugel?)

"Spannungsfeld Männlichkeit"
Die „Studie“ über gewalttätige Männer sagt mehr über Medien aus als über Männer
Von Alexander Wallasch
Immer wieder werden Ergebnisse aus "Studien" von Medien völlig unkritisch geteilt und ohne Rückfragen verbreitet. Die Liste der Beispiele alleine aus den letzten Jahren ist schier endlos. Dass die Medien nicht das geringste daraus lernen, vielleicht auch nicht wollen, zeigt der jüngste Fall einer Umfrage der NGO Plan International "Spannungsfeld Männlichkeit" zB. zur Gewaltbereitschaft von Männern gegenüber Frauen - und Homophobie.
(Tichys Einblick. Das gemeine Volk will seine Wahrheiten glauben.)

Fast 9000 Menschen beantragen Anerkennung von Corona-Impfschäden
Mehrere Tausend Menschen haben laut eines Medienberichts inzwischen einen Antrag auf Anerkennung eines Corona-Impfschadens gestellt. Vor allem aus Ostdeutschland und Bayern gingen viele Anfragen ein. Die Anerkennungsquoten variieren zwischen den Bundesländern stark. In der Bundesrepublik haben einem Bericht zufolge bislang 8886 Menschen einen Antrag auf Anerkennung eines Corona-Impfschadens gestellt. Dies berichtete „Zeit Online“ am Donnerstag; das Portal beruft sich auf eine Abfrage von Daten in allen 16 Bundesländern. Rund 40 Prozent der Anträge – insgesamt 3488 Stück – seien von den Behörden bisher bearbeitet worden. Davon seien lediglich 379 Fälle anerkannt worden. Die Anerkennungsquote liegt damit bei rund elf Prozent.
(welt.de. Impfschäden - woher? Die kann es doch so wenig geben wie Ostdeutschland, denn dort sitzen Polen und Russen.)

„Letzte Generation“
Sylt: Terror der Klimaextremisten geht weiter
Nach einem Privatflugzeug und einer Hotelbar zerstören die Extremisten nun einen Golfplatz auf Sylt. Doch sie bleiben auf freiem Fuß. Wie der Staatsanwalt das begründet.Erneut haben Mitglieder der „Letzten Generation“ auf Sylt einen Anschlag verübt. Sie zerstörten einen Golfplatz, indem sie den Rasen aufhackten, ein Schild eingruben und einen Baum pflanzten. Außerdem zerschnitten sie den Zaun. Der Schaden soll im vierstelligen Bereich liegen. Bei vier der fünf Festgenommenen handelt es sich um dieselben Personen, die bereits einen Privatjet auf dem Flughafen der Insel zerstört hatten.
(Junge Freiheit. Kein Platz mehr im Meer?)

Anfrage der AfD-Fraktion
Rekord: 900.000 Ausländer-Kinder erhalten Bürgergeld
Noch nie mußten die Steuerzahler so viele ausländische Minderjährige finanzieren wie jetzt. Die Zahl legt seit 2015 um 136 Prozent zu. Die der deutschen Kinder sinkt dagegen rapide.
(Junge Freiheit. Hat das mit steigendem AQ zu tun?)

Zerstörtes Restaurant
Mutmaßliche Linksextreme attackieren patriotische Frauengruppe
In der Schweiz ist es zu einem brutalen Angriff auf eine konservative französische Frauengruppe gekommen. Die vermummten Männer schlugen den Mitgliedern von Collectif Némésis dabei mit Glasflaschen ins Gesicht und verwüsteten ein Restaurant.
(Junge Freiheit. Frau oder Mann, das ist die Frage, Neutralität gibt es da auch in der Schweiz nicht.)

Özdemir plant Werbe-Verbot
Jetzt soll sogar Natur-Joghurt ungesund sein!
Mit einem knallharten Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel will Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (57, Grüne) Übergewicht bei Kindern bekämpfen. Immerhin 15 Prozent der 3- bis 17-Jährigen sind zu dick.Allerdings will Özdemir nicht nur an Kinder gerichtete Werbung für Schokolade, Chips und Co. verbieten. Sein überarbeiteter Gesetzentwurf (Stand 12. Juni) würde auch Werbung für fast alle Molkereiprodukte auf den Dick-Mach-Index stellen und extrem einschränken. Özdemirs Beamte haben die Höchstwerte für Salz, Fett, Zucker angepasst. Das Ministerium beruft sich auf das Nährwert-Profil der Weltgesundheitsorganisation für Europa.
(bild.de. Kindergartenpolitik von einem Kindergärtner. Im falschen Land.)

Schwedendemokraten und Israels Likud einig

Von CONNY AXEL MEIER

Die international verbreitete Mär, alle rechte Parteien seien antisemitisch, erlitt eine weitere schwere Niederlage. Erst kürzlich bestätigten die israelische Regierung und führende Rabbiner, dass Ungarn eines der sichersten Länder Europas ist.

Damit liegt Ungarn in der Rangliste vor Deutschland oder Schweden. Die linke Medienwelt meint ja unsono, die spanische FOX, das Rassemblement National mit Marine Le Pen, die Fratelli d’Italia mit der Italienerin Georgia Meloni, die AfD, die FPÖ, die schweizerische SVP, der belgische Vlaams Belang, der Niederländer Geert Wilders mit der PVV, die wahren Finnen, die Schwedendemokraten und andere wären allesamt Antisemiten, Rechtsextreme und „Nazis“. Vor allem aber die ungarische FIDESZ von Viktor Orbán und die polnische PiS mit Mateusz Morawiecki seien die ultimativen Antisemiten schlechthin.

Dass Antisemitismus weitaus stärker in der Bundesregierung und in den EU-Institutionen vorkommt, sieht man im Umgang mit dem einzigen demokratischen Staat im Nahen Osten, Israel. Wann immer sich die Möglichkeit ergibt, stimmt Deutschlands Vertreter bei der UN regelmäßig gegen Israel. Die Statements der jeweiligen Bundeskanzler der letzten 20 Jahre, man stehe „solidarisch an der Seite Israels“, entpuppen sich so regelmäßig als Lügen. Im Gegensatz zu Ungarn, das tatsächlich solidarisch mit Israel ist und nicht nur Lippenbekenntnisse abliefert.

Auch zwischen Israel und Schweden tut sich etwas. Lehnten doch die Israelis bisher Kontakte zur de-facto-Regierungspartei der Schwedendemokraten ab, so fand, wie das „Jewish News Syndicate“ berichtet, ein Treffen zwischen beiden Partei-Vertretern statt, als dessen Ergebnis sich die Schwedendemokraten nochmals dezidiert von jeglichem Antisemitismus distanzierten und versprachen, diesen zu bekämpfen. Andererseits wird Israel normale Beziehungen zu den Schwedendemokraten herstellen. Wir zitieren daraus übersetzt:

• In dem Dokument, das Israel Hayom eingesehen hat, wird Israel erhebliche Unterstützung zuteil, in einem Ausmaß, das es noch nie von einem europäischen Land erhalten hat. Dazu gehört die Anerkennung der Bedeutung der Bedrohung durch den Iran, der Widerstand gegen die Unterstützung des Terrorismus durch die Palästinensische Autonomiebehörde usw.
• Tatsächlich stellt die in dem Dokument dargelegte Position eine 180-Grad-Veränderung im Vergleich zu der der linken Parteien Europas dar, die im Laufe der Jahre dazu neigten, palästinensische Interessen über die Sicherheit Israels zu stellen.

Diese Vereinbarung enthält auch die Versicherung, dass Jerusalem die anerkannte Hauptstadt Israels ist und die sog. Palästinenser als das bezeichnet werden, was sie sind: Terroristen. Einen Schritt, den Donald Trump in der Zeit seiner Präsidentschaft für die USA vollzogen hat.

Es ist allein die Bundesregierung, die ausländische Regierungen dazu zwingt, mit der AfD keine öffentlich bekannte Beziehungen zu pflegen, weil sie ja „Antisemiten“, „Antidemokraten“ und „Nazis“ seien. Viktor Orbán kann ein Lied davon singen. Im Gespräch mit dem Herausgeber der „Budapester Zeitung“, Jan Mainka, beschrieb er die Erpressung seitens der „Ampelregierung“.

Die stellvertretende Bundessprecherin der AfD, Mariana Harder-Kühnel, kommentierte das in der gleichen Zeitung damit, dass Orban diese Verwerfungen damit erklärte, dass die SPD europaweit die ungarnfeindlichste Partei von allen sei. Ja. Das hat Orbán wirklich gesagt und niemand widerspricht.

Das ist bemerkenswert. Erklärte das doch die falschen und ungerechtfertigten, ständigen Angriffe aus Berlin und Brüssel gegen Ungarn. Dass Ungarn und Israel untereinander hervorragend gute Beziehungen unterhalten, erklärt sich so von selbst. Eine Bundesregierung, für die Israels, Ungarns und Polens Regierungschefs allesamt „Nazis“ sind, ist international überflüssig. Es wird Zeit, dass die „Ampel“ nicht nur aus diesem Grund endlich ausgeschaltet wird. Das kann jedoch noch dauern. Der Schaden, den sie angerichtet haben, ist anscheinend noch nicht groß genug als dass etwas passiert. Und? Wo sind die Mainstream-Medien, die darüber berichten und die sog. „Faktenchecker“, wenn man sie mal brauchen könnte?

Bleibt noch zu hoffen, dass die schwedische Regierung einsichtig genug ist, ihre Verleumdungen über Ungarn einzustellen und die Klagen gegen Ungarn wegen des ungarischen Kinderschutzgesetzes beim Europäischen Gerichtshof zurückziehen. Dann klappt's auch mit der NATO.
(pi-news.net)

Petition gegen den Vertrag Deutschlands mit der WHO erfolgreich!

Von Vera Lengsfeld

Schon eine Woche vor Ende der Zeichnungsfrist hat die Petition gegen den Pandemie-Vertrag mit der WHO über 635 000 Unterschriften erreicht. Das ist ein riesiger Erfolg, der die Fraktionen zwingt, sich mindestens im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages mit der in allen Punkten gescheiterten Corona-Politik zu beschäftigen.

Nachdem die Corona-Erzählung in allen Punkten gescheitert und klar ist, dass es sich bei Covid 19 nicht um eine neuartige, tödliche Seuche handelte und alle politischen „Schutz“-Maßnahmen wie Maskenpflicht, Lockdown und Impfzwang nicht nur nichts genützt, sondern die Gesellschaft schwer geschädigt haben, wird von der Politik und den sie unterstützenden Medien die Aufarbeitung verweigert. Mehr noch, mit dem Pandemievertrag sollen der WHO, die kürzlich Vertreter Nordkoreas in eine Schlüsselposition gehievt hat, weitgehende Vollmachten für die nächste Pandemie eingeräumt werden.

Eine solche Bevollmächtigung der WHO geht mit erheblichen Einschränkungen und dem Verlust der Grundrechte einher. Diese Macht gehört nicht in die Hände einer Institution, die sich über Pharmaindustrie und Privatiers, sowie Geschäftsleute finanziert. Es besteht ein Interessenkonflikt. Der WHO die Macht zu geben, weltweit Menschenrechte zu verletzen, widerspricht jeder Verfassung.

Noch eine knappe Woche läuft die Zeichnungsfrist und jeder, der seine Unterschrift nicht unter diese Petition gesetzt hat, sollte das schleunigst hier tun. Die Politik braucht diesen Druck!

Hier können Sie sehen, dass die Unterschriften in den letzten Tagen sprunghaft gestiegen sind:

Und hier ein Link, der zeigt, wie die Bürger, in diesem Fall in Weimar, sich gegen den Lockdown gewehrt haben. Das ist noch heute beispielhaft und nachahmenswert, denn es gibt Simmen, die eine Übertragung von Corona-Maßnahmen, insbesondere des Lockdowns, in die Klimaschutzpolitik fordern.

Und hier erinnert der Kabarettist Uli Masuth an eine Gruppe der Corona-Profiteure. Die ganze Corona-Nummer konnte nur mit viel Geld durchgezogen werden.

Und hier von Masuth noch eine Rede, die Ex-Kanzlerin Merkel nie gehalten hat.


(vera-lengsfeld.de)

Bericht aus der Ukraine

von Richard Kemp

(Englischer Originaltext: Report from Ukraine: Why They Fight, Übersetzung: Daniel Heiniger)

Diese Woche habe ich in der Nähe von Bakhmut in der Ostukraine Zeit mit Kommandeuren und Soldaten verbracht, die in der zerstörten Stadt gegen die russischen Angreifer kämpfen, manche schon seit Monaten. Dies ist eine der längsten Schlachten weltweit seit 1945 und bei weitem die brutalste in diesem Krieg. Russen und Ukrainer kämpfen oft auf engstem Raum, Artillerie hämmert die Stadt in Stalingrad-ähnliche Trümmer, und das Ausmaß des Gemetzels ist so groß wie nirgendwo sonst in Putins brutalem Krieg.

Im Gespräch mit diesen kampferprobten Männern war ihre Dankbarkeit für die vom Westen gelieferten Waffen, Munition und Ausrüstung spürbar und manchmal auch emotional. Sie rechneten es uns hoch an, dass wir sie am Leben erhalten und sie am Kämpfen halten. Ich fragte sie, was sie jetzt am meisten von unseren Ländern bräuchten. Natürlich waren mehr Gewehre, mehr Munition, mehr Panzer, mehr Raketen und Kampfflugzeuge immer dabei. Aber eine andere Antwort war verblüffend, wenn auch nicht überraschend: Bitte versuchen Sie nicht, unser Land zu zwingen, mit den Invasoren Frieden zu schließen.

Und das von Männern, die gesehen haben, wie ihre Waffenbrüder von Kugeln, Bomben und Granatsplittern niedergestreckt wurden; die gekämpft haben, um zu verhindern, dass das Leben aus den zerfetzten Körpern ihrer Kameraden weicht; die das betäubende Trommeln der nicht enden wollenden Artilleriebeschüsse ertragen haben und die mit jeder Stunde, die sie in der zerstörten Stadt verbrachten, ihr eigenes Leben riskierten. Irgendwann wurde uns die tödliche Realität des Lebens in Bakhmut durch Flotten beladener Krankenwagen vor Augen geführt, die an uns vorbeifuhren und sich vom Kampfgebiet entfernten.

Widerlegten diese Kämpfer mit ihrer unverblümten Ablehnung von Friedensverhandlungen die Worte des US-Generals Douglas MacArthur in seiner berühmten Rede "Duty, Honor, Country" in West Point: "Der Soldat betet vor allen anderen um Frieden, denn er ist es, der die tiefsten Wunden und Narben des Krieges erleiden und tragen muss"?

Ich habe ihnen diese Frage nicht gestellt, weil ich sofort verstand, was hinter ihrer verbissenen Entschlossenheit steckt, trotz des Grauens weiterzukämpfen.

Zuvor hatte ich das nahe gelegene Izium besucht, wo die russische Besatzung nicht nur durch zerstörte und von Kugeln durchlöcherte Schulen, Krankenhäuser, Häuser und Wohnblocks gekennzeichnet ist, sondern auch durch flache Gräber mitten im Wald, die jetzt leer sind und jeweils durch ein grob behauenes Holzkreuz markiert sind.

Nachdem die Russen durch die Gegenoffensive der ukrainischen Armee im vergangenen September vertrieben worden waren, wurden hier 447 Leichen exhumiert, zumeist zivile Männer, Frauen und Kinder, die fast alle Anzeichen eines gewaltsamen Todes aufwiesen, viele hingerichtet, einige verstümmelt und einige mit gefesselten Händen. Das umliegende Waldgebiet ist von Panzergräben übersät, großen Löchern im Boden, in die russische Panzer eingegraben worden waren, um zusätzlichen Schutz gegen Artillerie- und Panzerabwehrfeuer zu bieten und die Tarnung aus der Luft und vom Boden aus zu erleichtern. In einem dieser Gräben lagen die Leichen von 17 ukrainischen Soldaten. Bevor sie die Leichen mit Erde aufschütteten, hatten die Russen zur Sicherheit eine Panzerabwehrmine auf die Leichen geworfen, um diejenigen zu töten und zu verstümmeln, die mit dem Ausgraben der Leichen beauftragt waren.

Einige der toten Zivilisten waren aus der Stadt Izium und aus dem nur wenige Kilometer entfernten Balakliia in diese Wälder gebracht worden. In beiden Orten ging ich durch Polizeistationen mit schmutzigen Zellen und lichtlosen Kellern, in denen die Russen ihre Gefangenen, Männer, Frauen und Kinder, eingepfercht und terrorisiert, gefoltert, sexuell missbraucht und ermordet hatten.

Einige Tage später sah ich die gleichen unheilvollen Orte in Bucha bei Kiew. Solche Stätten gibt es in vielen von den Russen besetzten Städten und Dörfern. Sie erinnern auf schreckliche Weise an die Folter- und Tötungszentren der Nazis, die ich in Polen, Frankreich und auf der Kanalinsel Alderney besucht habe. Auch diese Stätten verdienen es, erhalten zu werden, sowohl als Erinnerung an das Böse, das Menschen tun, als auch als Mahnmal für die armen Seelen, die so furchtbar unter dem russischen Stiefel gelitten haben.

Aus den Gebieten des Landes, die Putins Armee seit der Invasion im Februar letzten Jahres besetzt hat, haben sie auch ukrainische Kinder, darunter auch Babys, in großem Stil entführt. Die Regierung in Kiew hat bisher 19.393 entführte Kinder dokumentiert, und es gibt wahrscheinlich noch viel mehr, die noch nicht identifiziert sind.

Einige werden immer noch in Gebieten der Ukraine festgehalten, die von der russischen Armee besetzt sind, andere wurden auf russisches Gebiet gebracht. Wie die Folterung und Ermordung von Zivilisten in Izium und anderswo sowie die Hinrichtung von Kriegsgefangenen im Schnellverfahren stellen diese Entführungen Kriegsverbrechen dar. Wegen dieser Entführungen erließ der Internationale Strafgerichtshof im März Haftbefehle gegen Wladimir Putin und seine so genannte Kinderrechtsbeauftragte, Maria Lvova-Belova.

Putins Streitkräfte und zivile Bürokraten haben Kinder aus Waisenhäusern und Kinderheimen entführt, sie direkt von ihren Eltern getrennt oder sie "in Obhut genommen", nachdem sie ihre Familien getötet hatten. Einige wurden zwangsweise in Pflegefamilien untergebracht oder in Städten wie Moskau, Sankt Petersburg und Rostow adoptiert. Namen und Geburtsdaten werden manchmal geändert, um sie unauffindbar zu machen. Diejenigen Kinder, die sich für ihr Heimatland einsetzen, die Nationalhymne singen oder sich schlecht über Putin äußern, werden von den russischen Behörden "umerzogen", ein Prozess, der lange Haftzeiten und Einzelhaft sowie Schikanen und brutale Schläge umfasst. Einige Kinder wurden in eine russische "Jugendarmee" aufgenommen, wo sie ausgebildet und darauf vorbereitet werden, eines Tages gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen.

In Kiew traf ich die rotäugigen Mütter einiger dieser Kinder, die alle eine Hölle durchleben, die nie enden wird, bis ihre Söhne und Töchter zu ihnen zurückkehren. Die ukrainische Regierung und die Nichtregierungsorganisation Save Ukraine sowie einzelne Eltern, die dazu in der Lage sind, bemühen sich, diese Kinder zurückzuholen, aber bisher konnte nur eine sehr geringe Zahl von ihnen nach Hause gebracht werden. Während Folter und Mord nicht ungeschehen gemacht werden können, kann die russische Kinderentführung ungeschehen gemacht werden, und es ist unerklärlich, dass es bisher keine große internationale Empörung gegeben hat.

Die Entführung ukrainischer Kinder erinnert in grotesker Weise an das Dritte Reich, in dem mindestens 20.000 polnische Kinder gewaltsam von ihren Familien getrennt und nach Deutschland verschleppt worden waren – genauso viele wie die Kinder, von denen wir wissen, dass sie bisher von Putin entführt wurden. Vielen von ihnen drohte ein fast identisches Schicksal wie den entführten ukrainischen Kindern heute.

Um zu den Verteidigern von Bakhmut zurückzukehren: Das Wissen um diese bösartigen Plünderungen ist der Grund, warum sie kämpfen; und warum sie und die Kämpfer auf den anderen Schlachtfeldern der Ukraine entschlossen sind, weiter anzugreifen und die Eindringlinge von den Türen ihrer Familien fernzuhalten, bis sie sie über ihre Grenzen hinaus zurückdrängen, egal, was es sie persönlich kosten mag.

(Colonel Richard Kemp ist ein ehemaliger Befehlshaber der britischen Armee. Er war außerdem Leiter des Teams für internationalen Terrorismus im britischen Kabinettsbüro und ist heute als Autor und Redner für internationale und militärische Angelegenheiten tätig. Er ist Shillman Fellow am Gatestone Institute. Quelle: Gatestone Institute)