Springe zum Inhalt

Wie die Politik eine Senkung der Spritpreise vermeiden will

Von Vera Lengsfeld

Immer wenn man denkt, dass die Grenze des Absurden bereits überschritten ist, wird man belehrt, dass es noch absurder geht.

Nachdem Zweite-Wahl-Kanzler Merz seine mit Mühe und Not gefundene Wirtschaftsministerin Reiche in ihrer Auseinandersetzung mit SPD-Chef Klingbeil, der auf dem Posten des Finanzministers landete, ohne die geringste Qualifikation dafür mitzubringen, zur „Mäßigung“ aufrief und sie damit abwatschte, fordert nun ausgerechnet ein Typ vom Sozialflügel der CDU Reiches Entlassung. Die Begründung ist so haarsträubend, dass sie für einen Fake gehalten werden könnte. Sie scheint aber echt zu sein.

Der Arbeitnehmervertreter aus BaWü, dessen Namen man sich nicht zu merken braucht, fordert den sofortigen Rausschmiss Reiches, weil sie Merz den üblicherweise von Untertanen geforderten absoluten Gehorsam verweigert und sich verhält wie eine Demokratin, wenn auch eine sehr vorsichtige. Sie widerspricht tatsächlich dem Koalitionspartner, dessen Ideen zur Eindämmung der Spritpreiskrise sie richtig beschreibt:

“Der Koalitionspartner ist in den letzten Wochen damit aufgefallen, Vorschläge zu unterbreiten, die teuer, wirkungsschwach und verfassungsrechtlich fragwürdig sind“.

Statt sich mit dieser Argumentation auseinanderzusetzen und zu beweisen, dass Reiche falsch liegt, behauptet der Kritiker einfach, sie wolle eine Koalition mit der AfD. Totschlagargument statt kritischer Debatte.

Dass der Mann keine Ahnung hat, beweist er mit den nächsten Sätzen. Man brauche „Soforthilfen für Menschen, die keine Reserven haben“, und fordert ein „Mobilitätsgeld für Normalverdiener und eine Absenkung der Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel“. Beides wird ausgerechnet von der SPD nicht kommen, die schon eine Senkung der Überbesteuerung der Kraftstoffpreise ablehnt, die im Gegensatz zum „Mobilitätsgeld“, das niemals kommen würde, tatsächlich entlasten könnte.

Dafür soll Reiche gefeuert werden, die bisher als Einzige wenigstens zaghafte Entlastungen wie die Erhöhung der Pendlerpauschale und die Senkung der Dieselsteuer ins Gespräch gebracht hat.

Am Sonntag sollte der nächste „Krisengipfel“ im Kanzleramt stattfinden. Man darf gespannt sein, wie lange Reiche den überlebt. Ihr einziger Schutz ist, dass vor einem Jahr niemand außer ihr den Posten haben wollte. Wenn Merz Reiche tatsächlich feuert, wird er kaum Ersatz finden, jedenfalls keinen fachkompetenten. Allerdings spielt Fachkompetenz in der Regierung Merz auch keine Rolle. Wie lange Deutschland das noch aushält, ist die nächste Frage, die allerdings unsere Zukunft betrifft.
(vera-lengsfeld.de)

Chronik einer großen Entlastung 

Von David Cohnen

Alles war bestens. Das Land hatte sich von einer grausamen Vergangenheit erholt. Fleiß, steigende Bildung, noch mehr Fleiß, hohe Produktivität, blühender Handel und eine florierende Wirtschaft mehrten den Wohlstand. Das sprach sich herum.

Dann begann es unspektakulär. So, wie Katastrophen immer beginnen.

Der Staat sorgte für alles. Für die eigenen Bürger. Für jeden, der sich in diesem Staat wohlfühlen wollte. Er engagierte sich für die ganze Welt, half, rettete, nahm auf und verteilte. Wenn das Geld nicht mehr reichte borgte man es sich. Lange Zeit lief tatsächlich alles bestens.

Bis es nicht mehr bestens lief.

Das Bildungsniveau begann zu bröckeln, leise zunächst. Facharbeiter wurden seltener, Wissen wurde flacher, und vieles, was einst selbstverständlich gewesen war, verschwand langsam aus dem Alltag. Auch Handel und Wirtschaft begannen zu schwächeln.

Die Preise krochen erst schleichend, dann immer aggressiver in den Alltag der Menschen. Tanken wurde zum unbezahlbaren Luxus, der wöchentliche Einkauf zur mathematischen Qual, die Heizkostenrechnung zum Albtraum, der Familien nachts wach hielt. Man spürte die Kälte bereits im Hochsommer.

Dann traten die Politiker vor die Kameras, die Gesichter ernst, die Stimmen feierlich – und mit der beruhigenden Gewissheit, eine Lösung zu haben. „Entlastung“, verkündeten sie. „Sofort. Für alle.“

  • Benzin sollte wieder bezahlbar sein.
  • Mieten gedeckelt werden.
  • Lebensmittel günstiger.
  • Renten massiv erhöht.

Es klang nicht nach Politik. Es klang nach Erlösung – und wurde genau so geglaubt.

Die Beschlüsse kamen wie ein Hammerschlag.

  • Steuer auf Benzin wurde abgeschafft. Ein Liter Super kostete plötzlich 50 Cent.
  • Mieten wurden landesweit auf einen bezahlbaren Einheitsbetrag begrenzt.
  • Die Preise in den Supermärkten wurden per Dekret halbiert.
  • Die Renten stiegen um 40 Prozent.
  • Die Pensionen wurden verdoppelt.

Die Menschen jubelten. Auf den Straßen wurde gehupt, in den Wohnzimmern geklatscht, in den Talkshows war man begeistert.

„Endlich eine Regierung, die wirklich handelt!“, riefen sie. Und für einen Moment schien es tatsächlich so.

Die Umfragewerte der Regierungsparteien implodierten – langsam, aber stetig. Man fühlte sich verstanden. Man fühlte sich gerettet.

Dann kam die zweite Phase.
Die, von der niemand gesprochen hatte.

An den Tankstellen leuchteten die neuen, niedrigen Preise in grellen Lettern. Doch schon nach kurzer Zeit standen die Zapfsäulen still. Zuerst nur an den Wochenenden, dann immer öfter. Lastwagenfahrer warteten stundenlang vergeblich.

Die Lieferketten rissen nicht langsam – sie rissen wie überdehnte Seile.

Raffinerien drosselten die Produktion, Importeure stellten ein, Speditionen fuhren nur noch für jene, die bar mit einem „kleinen“ Aufschlag und im Voraus zahlten.

  • Offiziell kostete Benzin 50 Cent.
  • Praktisch gab es keins mehr.

Wer trotzdem tanken wollte, stand nachts um drei in dunklen Hinterhöfen, wo Männer mit Kapuzen und Kanistern warteten.

5,80 Euro der Liter.
Bar.
Keine Fragen.

Im Supermarkt wurde es gespenstisch.

Die Preise stimmten auf den Cent genau.
Der Inhalt der Regale nicht.

Zuerst verschwanden die Markenprodukte, dann das preiswerte Fleisch, dann die Milch, dann Brot, Nudeln und Kartoffeln.

Die Menschen standen vor leeren Kühltruhen und hielten ihre Einkaufszettel stumm in den Händen.

Kinder fragten ihre Mütter:
„Mama, warum ist da nichts mehr?“

Die Mütter schwiegen.
Die Väter begannen, nachts in fremde Gärten zu schleichen und Kartoffeln auszugraben.

Der Wohnungsmarkt starb, leise aber stetig.

Vermieter stellten die Heizungen ab, ließen nichts mehr reparieren. Schimmel kroch die Wände hoch wie schwarzer Krebs.

Neue Häuser wurden nicht mehr gebaut – wozu, wenn man sie nicht mehr wirtschaftlich vermieten durfte?

Wohnungen waren noch vorhanden.
Aber sie verwandelten sich in feuchte, kalte Gräber.

Familien saßen in dicken Jacken am Küchentisch, weil die Heizung seit Monaten aus war. Alte Menschen erfroren still in ihren Betten

.Die Behörden sprachen von „vorübergehenden Anpassungsschwierigkeiten“. Ein Begriff, der alles erklärte und nichts änderte.

Währenddessen blühte eine zweite, unsichtbare Realität – der Schwarzmarkt.

In Hinterzimmern, geschlossenen Chatgruppen und auf dunklen Parkplätzen gab es plötzlich wieder alles: Benzin, Filetsteaks, Wärmedecken, Medikamente, geheizte Wohnungen.

Die Preise waren nicht mehr öffentlich – sie waren Verhandlungssache. Geld war wertlos geworden. Bezahlt wurde mit allem, was noch Wert hatte.

Wer Beziehungen hatte, wer noch Werte besaß, wer jemanden kannte, der jemanden im Ministerium kannte – der bekam. Die anderen hatten Anspruch. Zumindest auf dem Papier.

Sie gingen leer aus.

Der Staat versuchte verzweifelt, die entstehenden Lücken zu stopfen.

Mit immer neuen Programmen.
Mit immer neuen Sondermilliarden.

Die Sozialhilfe wurde verdoppelt, dann verdreifacht. Die Schulden explodierten. Die Steuereinnahmen brachen ein, weil kaum noch etwas offiziell verkauft und versteuert wurde.

Die Druckerpressen der Zentralbank liefen rund um die Uhr heiß.

Das Geld wurde wertlos, noch während es aus den Automaten quoll – schneller, als man es zählen konnte.

Die Menschen schleppten Kartons voller Scheine durch die Straßen und konnten sich damit kaum noch ein halbes Brot kaufen – wenn sie überhaupt Glück hatten.

Dann kam der Zusammenbruch.

Nicht mit einem großen Knall, sondern mit einem langsamen, erstickenden Röcheln.

Die Krankenhäuser schlossen ihre Notaufnahmen, weil der Diesel für die Notstromgeneratoren fehlte. Die Polizei fuhr nur noch dort Streife, wo es sicher war – für sie.

In den urbanen Wohnsiedlungen brannten Müllcontainer. Die Menschen rissen Holz aus Spielplätzen – aus allem, was sie verbrennen konnten –, um sich zu wärmen.

Jugendliche prügelten sich blutig um ein Paket Nudeln oder ein Brot.

Rentnerinnen standen zitternd in der Kälte und verkauften ihr letztes Hab und Gut für eine Dose Hundefutter.

Wohnungen waren unbewohnbar geworden – und im Winter erstickten Menschen an ihren eigenen Abgasen, weil die notdürftig eingebauten Heizöfen mangelhaft waren.

Germanistan hatte es geschafft.

Die Preise waren gesenkt.
Die Mieten gedeckelt.
Die Renten erhöht.

Das Angebot hatte sich nur nicht daran gehalten.

Die Regale blieben leer.
Die Straßen wurden dunkel.
Die Menschen wurden arm.
Der Staat zerfiel.

Und in den offiziellen Pressemitteilungen stand in fetten Buchstaben:

„Die größte Entlastung der Geschichte ist gelungen.“

Eine Geschichte – solange man sie noch rechtzeitig als solche erkennt. Danach nennt man es Realität.

Auf geschenktes Geld aus Brüssel gesetzt statt  auf  Ausbau der eigenen Wirtschaftsmacht

Von MANFRED ROUHS

Die globale politische Grundtendenz zur Re-Nationalisierung hat bei der Wahl in Ungarn am Sonntag einen herben Rückschlag erlitten. Es ist wie mit den Aktienkursen: Übergeordnet steigen sie, aber es gibt immer wieder Rücksetzer.

Elon Musk schrieb auf X, die Soros-Organisationen hätten Ungarn übernommen. Tatsächlich spielten im ungarischen Wahlkampf jene Milliarden-Beträge eine Rolle, die Brüssel eingefroren hatte, weil den dortigen Entscheidungsträgern – allen voran Ursula von der Leyen – die Politik Viktor Orbans nicht gefiel. Die Kampagnenfähigkeit der Globalisten und EU-Befürworter war im ungarischen Wahlkampf offenbar stark genug, um der ungarischen Bevölkerungsmehrheit die Vorstellung schmackhaft zu machen, es könnte attraktiver sein, auf geschenktes Geld aus Brüssel zu setzen statt auf den mühsamen Ausbau der eigenen Wirtschaftsmacht.

Das mag kurzfristig sogar funktionieren, führt aber mittel- und langfristig nicht nur in Abhängigkeiten, sondern in ein wirtschaftliches Debakel. Europa steckt in einer Rezession fest. Das heißt, es gibt weniger zu verteilen. Echte Wirtschaftskraft wird immer wichtiger.

BMW, Mercedes, Audi und andere deutsche Firmen haben Milliarden in Ungarn investiert und dort Arbeitsplätze geschaffen, die in Deutschland aufgrund der hiesigen politischen Rahmenbedingungen nicht mehr zu halten waren. Wenn jetzt auch Ungarn solche politischen Eckpfeiler setzt, werden die Investoren weiterwandern – im Zweifelsfall bis in den fernen Osten.

Das Wahlergebnis und der jetzt anschließende Machtwechsel belegen, dass Orbans Ungarn eine lupenreine Demokratie war und ist. Ob das gleiche auch für Deutschland gilt, zeigt sich möglicherweise im September, falls die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die Mehrheit der Mandate im Landtag einfährt und Repräsentanten der alten politischen Kräfte erstmals mit einem AfD-Ministerpräsidenten zusammenarbeiten müssen.

Wir dürfen gespannt bleiben!

Für Ungarn gilt: Die nächsten Wahlen kommen bestimmt. Sie werden hoffentlich genauso frei und demokratisch sein, wie es die Wahl am 12. April 2026 gewesen ist.
(pi-news.net)

(tutut) - Seneca hat viel gelesen und noch mehr geschrieben und war einer der reichsten Bürger Roms. Ob er eine Zeitung als Lesestoff empfehlen würde? Wohl kaum, was die Altpresse betrifft, welche  schon lange keine vierte Macht mehr ist, dafür jetzt als fünftes Rad für die Herrschenden Reklame dreht.  Eine Leseempfehlung hat er aber hinterlassen, die ihre Gültigkeit nicht verloren hat: "Lies nur bewährte Autoren". Da der sich selbst Qualität  bescheinigende Zombie-Journalismus mit seiner Gesinnung von Bewährung weit entfernt ist, rät er: "Erstes Anzeichen einer geordneten Geistesverfassung aber - glaube ich - ist es, wenn man lernt, zur Ruhe zu kommen und bei sich selbst zu verweilen".  Wer braucht dazu Nachrichtenpapiere von gestern, welche längst im Internet verwelken?  "Vor allem aber achte darauf, dass aus der Lektüre vieler Autoren und verschiedenartiger Bücher nicht Schwanken und Unbeständigkeit erwächst. Man soll bei bestimmten Geistern verweilen und Nahrung aus ihnen schöpfen, wenn man einen festen geistigen Besitz gewinnen will. Wer überall sein will, ist nirgendwo zu Hause. Wer sein Leben auf der Wanderschaft verbringt, findet viele Herbergen, aber keine Freundschaft. Das gleiche erleben die Leute, die sich keinem geistigen Führer anvertrauen, sondern hastig über alles hinwegeilen". Heute glauben Menschen, etwas zu verpassen, wenn sie an der kurzen Leine ihres Handys durchs Leben gehen, ohne geradeaus oder rechts und links zu schauen, immer auf Befehle des Großen Bruders oder der Kleinen Schwester wartend. "Eine Speise, die sogleich wieder ausgeschieden wird,  nützt nichts und kommt dem Körper nicht zugute. Nichts hindert die Genesung so sehr als häufiger  Wechsel der Heilmittel. Eine Wunde, an der Medikamente ausprobiert werden, kann nicht zur Vernarbung kommen. Eine Pflanze, die dauernd umgepflanzt wird, kann nicht gedeihen. Kein Ding kann bei dauerndem Wechsel Segen bringen, mag es noch so nützlich sein. Auch eine Menge Bücher wirkt zerstreuend. Wenn du daher auch nicht alles lesen kannst, was du besitzt, lass es dir genug sein, wenn du wenigstens wirklich besitzt, was du gelesen hast. Nur ein kranker Magen, der leicht Ekel empfindet, will vielerlei Speisen kosten. Aber diese verschiedenartigen Kostproben belasten nur den Magen und haben keinen Nährwert".  Was tun? "Lies daher immer nur bewährte Autoren. Erlaubst du dir aber einmal eine Abschweifung, so kehre doch bald wieder zu den bewährten zurück". Also doch Zeitung, wobei eine genügt angesichts allgemeiner Unterscheidungslosigkeit, denn ihre Wässerlein stammen alle aus der selben Quelle. Dort sprudelt's aktuell, umfassend und wahrhaftig wie zu Senecas Zeiten: "Halte täglich ein hilfreiches Wort gegen die Armut bereit, gegen den Tod und gegen die übrigen Geißeln der Menschheit. Und - wenn du vieles überflogen hast, nimm dir täglich ein Wort heraus und verarbeite es geistig. Ich tue das auch. Aus dem, was ich lese, greife ich mir einen Spruch heraus. Heute war es folgender  - ich fand ihn bei Epikur, denn ich pflege auch ins andere Lager hinüberzugehen, nicht als Überläufer, sondern als Späher: 'Freudig getragene Armut ist ein sittlicher Wert', sagt er".  Könnte von Friedrich Merz dem Zweimotorigen  stammen und seinem ganzen Gehampel. "Tatsächlich besteht keine wirkliche Armut mehr, wenn man die Armut freudig trägt. Denn arm ist nicht, wer zu wenig hat, sondern wer zu viel begehrt".  Nun weiß jeder, woher die Regierungserklärungen stammen.  Wer hätte das gedacht. Der reiche

Seneca war ein früher Marx. Er konnte sich solche Manifeste leisten.  Das arme Deutschland nicht: "Die Lage ist ernst", hätte Konrad Adenauer gesagt und sich bei solchen Nachrichten  geschämt. In der "cdu", seiner damaligen Partei, gehen sie mit ihm nur noch stiften. Sein Haus stand am Rhein und nicht an der Spree, juche.  Wie ernst es ist, künden ein paar wie Herbstblätter  fallende Verstreute, woanders ohne Papier schon früher zu lesen.  Laut Landespressegesetz soll Presse informieren und kommentieren. Deutschlands Alleingang mit  Perpetuum Mobile "Erneuerbarer Energie" und "Klimaneutralität" - woanders nehmen sie den Regenschirm und versauen ihre Wälder und Landschaften nicht mit babylonischem Windradbau - sind vom Tisch der Herrschenden gefallene Brosamen keinen Kommentar wert. Es könnte ja eine falsche Meinung sein und zum Sturz vom staatlichen Förderband führen.  Eine Fliege kann sich nicht irren auf  dem Bockmisthaufen, alle anderen brummen falsch: "Neue Ideen sollen Atomkraft weltweit voranbringen - Deutschland steigt aus der Kernenergie aus - Weltweit wird an neuen Konzepten geforscht - Nutzen fraglich". Der Blöde lacht zuerst. Denn eine 10-Prozent-Partei von Marx-Azubis   folgt  gescheiterten Wiederholungen und erklärt sie einem staunenden Volk für richtig, weil es ein Kinderbuchautor sagt, der mit Deutschlandn ichts anzufangen weiß. "Das Ende der Atomkraft in Deutschland gilt als unumkehrbar. In anderen Ländern wird dagegen in die Kernenergie investiert".  Nun hat Deutschland seinen letzten Kredit als Land der Dichter und Denker  verspielt. Gestern noch "Absturz eines Musterlandkreises", aber neue Woche, neue Zeit. Botin unterm Dreifaltigkeitsberg, die früher gerne

Kommunalpolitk mit Rücktrittsforderungen spielte, hat nun dies - "Ferien in der Firma: Ein Unternehmen findet clevere Lösung für großes Problem" - und das: "Dog Work-Life-Balance - Sitz! Platz! Aus! - Was viele Hundebesitzer falsch machen". Darauf ein Wumms: "Baden-Württemberg-Gitarre sorgt für Aufsehen: Doppelgemeinde lässt es zum Jubiläum krachen". Daheim ist's doch am Schönsten: "Party - Volle Bars und Clubs: Kneipentour lockt zahlreiche Feierlustige an - Bunt und vielseitig: Insgesamt zwölf Kneipen, Bars, Pubs und Cafés beteiligten sich an dem beliebten Event und boten dem Partyvolk in Tuttlingen eine abwechslungsreiche und ausgelassene Nacht". Absturz? Aufwärts immer: "Große Feier - Zum doppelten Vereinsgeburtstag gibt es noch eine große Überraschung . Den TSV Gunningen gibt seit 125 Jahre und beinahe solange wird dort auch Fußball gespielt. Ein doppelter Grund auf zwei runde - dreistellige - Geburtstage anzustoßen". Mehr? "Palmsonntags-Gottesdienst in Irndorf", "Frühjahrskonzert der Musikkapelle Eintracht Buchheim - Filmreife Unterhaltung und viele Komplimente!", und angesichts anhaltender Politiksimulation "Verhandlungsmarathon der Koalition bis in die Nacht", denn Ringkampf um "Entlastungen", die Feldschlacht hat begonnen: "'Dramatische Preisentwicklng': Bauernverband warnt vor hohen Lebensmittelüreisen". Immerhin liegt Ungarn wieder in Kleineuropa: "Magyars Traumsieg in Ungarn verändert Gleichungen in Europa". BILD jubelt: "Magyar-Anhänger feiern Erdrutsch-Sieg: „Wie der Fall der Berliner Mauer!“ Wozu gibt's Brandmauern gegen Freiheit und Demokratie? Achtung: "'Zeckenrisiko im gesamten Kreis': So können Sie sich schützen - Erster FSME-Fall Anfang März". Nun aber los: "Open Call: Werde Teil vom Daheim Festival! - Lokale Partner, Stände & Aktionen gesucht". 

Drogenkonsum wird eingeschränkt
Verbot von Lachgas für Minderjährige: Schluss mit der Partydroge
Gaskapsel für Schlagsahne, bunte Luftballons - Was nach Kindergeburtstag klingt, ist der Konsum von Lachgas als Partydroge. Ab dem 12. April ist der Verkauf für Minderjährige verboten...
(swr.de. Was ist nicht alles verboten. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.)

Workout-Inspiration und Jobbörse
Stuttgart: Stadtbahn-Fahrer wird zum TikTok-Hype
Stadtbahn-Fahrer Ersan Ayakdas nutzt seine Wartezeit, um ins Schwitzen zu kommen. Auf Social Media trat er so eine unerwartete Welle los, die auch ins echte Leben überschwappt. ..
(swr.de. Fährt er auch?)

Angreifer flüchten
Schüsse in Esslinger Maille-Park: Mann schwer verletzt
In Esslingen sind in der Nacht auf Sonntag Schüsse gefallen. Ein 31-Jähriger musste in eine Klinik gebracht werden. Nun untersucht die Polizei die Hintergründe...
(swr.de. Hei! Was nun?)

Schock durch plötzlichen Unfall
Sulzbach-Laufen: Auto durchbricht Zaun zu einer Tankstelle
(swr.de. Um jeden Tropfen.)

Fragen und Antworten
"Blitzermarathon" startet in Baden-Württemberg: Das sollten Autofahrer wissen
Der diesjährige Blitzermarathon steht an: Wer zu schnell fährt, riskiert Bußgelder und sogar Fahrverbot. Wo es besonders teuer wird und was das alles bringen soll..
(swr.de. Straßenräuberei.)

Bilanz nach sonnigem Samstag
Gleich mehrere tödliche Motorrad-Unfälle im Land - ein Opfer war 19
Das sonnige Wetter haben am Samstag viele Motorradfahrer für eine Spritztour genutzt. ..Bei mehreren Unfällen mit Motorrädern sind im Verlauf des Samstags in Baden-Württemberg drei Menschen ums Leben gekommen. So starb etwa ein 19-Jähriger bei Leutkirch im Allgäu (Kreis Ravensburg) nach einem Überholvorgang. .
(swr.de. Nur wer stehend stirbt, lebt länger.)

Naturparadiese für Mensch und Tier im Südwesten
Klimafit und wunderschön: Wie man seinen Garten vor Hitze schützt
Der naturnahe Garten von Anja Münch ist preisgekrönt und sogar relativ pflegeleicht. Hitze und Dürre schaden ihm kaum. Tiere und Pflanzen fühlen sich wohl. Wie schafft sie das? .
(swr.de. Was Klima ist, lernen Sraatsfunker wohl nie.)

================
NACHLESE
1949
Das Grundgesetz allein kann „nicht Freiheit und Demokratie garantieren“
Von Sven-Felix Kellerhoff
Leitender Redakteur Geschichte
„Heute beginnt ein neuer Abschnitt in der Geschichte unseres Volkes“, sagte Konrad Adenauer: Am 23. Mai 1949 verkündete der Parlamentarische Rat die Verfassung des neuen Staates Bundesrepublik. Die neue Folge unserer Serie zu 80 Jahren WELT... Vor Inkrafttreten des Grundgesetzes durch den Festakt am 23. Mai 1949 gab es keine Volksabstimmung, was immer wieder Extremisten als Ansatzpunkt für Zweifel an der Gültigkeit dieser Verfassung missbrauchten und noch immer missbrauchen. Doch dabei handelt es sich um ein kenntnisfreies Schein-„Argument“, denn weder in den USA noch in Großbritannien, beides unzweifelhaft Demokratien mit allen Vor- wie Nachteilen, gab es jemals eine Volksabstimmung über die Verfassung...
(welt.de. Nur die halbe Wahrheit. Zur Wiedervereinigung plädierte das Grundgesetz für  Volksabstimmung über eine Verfassung. Wo ist sie nun? "Art 146  - Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist".)
==================

Ein Gespenst geht um in Europa
Von RAINER K. KÄMPF
Der Staat ist in Gefahr! Dem Chef der Polizei wird angst und bange. Seine Einsatzkräfte werden von Militärangehörigen unterstützt. Demonstrationen und Blockaden drohen, das Land vollständig lahmzulegen. Die gewaltige Macht des Volkes nimmt den Staat in Geiselhaft, so tönt der Polizeichef. Der guten Ordnung halber sei festgestellt, daß weder von Deutschland die Rede ist noch von den unterbelichteten, wild gewordenen Megären im Gefolge einer Collien Fernandes. Für die bräuchte es keine Soldaten. Obwohl sich hypothetisch die Frage stellt, inwieweit die Bundeswehr der Aufgabe gewachsen sein könnte. Das aber ist ein anderes Thema, typisch deutsch, weil eben die Deutschen, sogar in diesen Zeiten, maximal ein paar durchgeknallte Suffragettendarstellerinnen auf die Gasse bekommen. Hier soll von Irland die Rede sein. Anders als im besten Deutschland aller Zeiten sind die Iren hochgradig angefressen ob der hohen Sprit- und Energiepreise. Im Gegensatz zu den bundesdeutschen dekadenten Luxusproblemchen richten sie ihr Augenmerk auf tatsächliche Mißstände und haben auch noch die Cojones, das kundzutun. Natürlich ist das Establishment aufgeschreckt und der Chef der Garda, Justin Kelly, geht mit allen Mitteln gegen die „illegalen“ Aktionen vor. Das kann unter Umständen eng werden, weil die Iren bekanntlich eine durchaus gepflegte Widerstandskultur aufrechterhalten. „Es wird einen Bürgerkrieg in diesem Land geben, und sie werden der Grund dafür sein. Nicht das Volk. Die Regierung, wegen dem, was sie dem irischen Volk antut“, sagt ein Demonstrant (im RT DE-Video oben). Uns stellt sich die spannende Frage, ob die irische Initialzündung letztendlich das System EU infrage stellen wird. Landwirte und Spediteure führen das Land in den Widerstand gegen die selbstmörderische Politik der Europäischen Union, und es bleibt zu wünschen, daß deren europäische Kollegen ihren Fahrzeugflotten auch ein paar Parktage zukommen lassen.
(pi-news.net)

UN-Wort

***************
DAS WORT DES TAGES
Verein der Schande
UN befördert Terrorregime: Iran sitzt künftig mit am Tisch für Frauen- und Menschenrechte
(Sofia Taxidis, Tichys Einblick)
*****************

Die iberische Halbinsel im totalen Blackout – jetzt liegt der Ursachenbericht vor
Von Manfred Haferburg • Ursache war eine gefährliche Kombination aus starken Spannungsschwankungen, hoher Solar-Einspeisung und fehlender stabilisierender Kraftwerksleistung. So wie von Achgut.com bereits vergangenes Jahr vermutet. Wir berichteten auch über den verzweifelten Kampf der überforderten Netzleitstellen, das oszillierende Netzsystem zu stabilisieren. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das auch bei uns passiert. ..
(achgut.com. "Es wird Nacht, Señorita..")

TÄUSCHUNGSMANÖVER ODER DISSIDENTENJAGD?
Hektik in Berlin: Hilfstruppen springen Merz und Klingbeil nach Reiche-Kritik zur Seite
Katherina Reiche ist unter die Räder der Macht geraten. Ihr mediales Gefecht mit Finanzminister Klingbeil zeigt, dass selbst ideologische Divergenzen im Nanobereich zu nervösen Überreaktionen in der Koalition führen. Der Abwehrkampf der Klimasozialisten hat begonnen.
VON Thomas Kolbe
(Tichys Einblick. Seitensprünge können schnell im Schlagloch landen.)

Auswertung der PKS
Gewaltkriminalität in Deutschland: Die geleugnete Überrepräsentanz ausländischer Täter
Von Redaktion
Die Zahlen sind eindeutig, doch Politik und Medien drücken sich weiter davor zu benennen, was nicht mehr zu leugnen ist. Bei Gewaltverbrechen sind Ausländer überrepräsentiert. Wer das weiter relativiert, betreibt keine Analyse, sondern gezielte Täuschung der Öffentlichkeit..
(Tichys Einblick. Vierte Macht wurde zur fünften Propagandakolonne.)

DER PODCAST AM MORGEN
Wecker Spezial: Wahlhammer in Budapest – TE-Wecker am 13. April 2026
Von Holger Douglas
Wahlhammer in Budapest: Viktor Orbán wurde abgewählt, sein Herausforderer Peter Magyar gewinnt haushoch und erreicht eine Zweidrittelmehrheit. Magyar, ein ehemaliger Fidesz-Mann und früherer Ehemann der ehemaligen Justizministerin Judit Varga, war in der Lage, mit seiner kleinen Partei einen Wahlkampf zu stemmen mit Plakaten an jeder Ecke, vier Millionen Flugblättern in den Briefkästen und natürlich in den sozialen Medien ein aggressives Feuerwerk zu entfachen. Die Wahlbeteiligung war schon früh sehr hoch und lag etwa bei 77,8%...
(Tichys Einblick. Ohne Nägel ist ein Hammer nichts. Übrigens: Ungarn hat 2 Millionen Einwohner weniger als THE LÄND.)

Ungarn-Wahl: Ein Pyrrhus-Sieg für Brüssel?
Von Peter Grimm • Ursula von der Leyen freut sich, dass Ungarns bisheriger Ministerpräsident Viktor Orbán, der sich immer wieder erfrecht hat, gegen die Pläne ihres EU-Apparats zu stimmen und manches mit seinem Vetorecht zu blockieren, jetzt krachend abgewählt wurde. Doch das ist kein Votum der Ungarn für ihren Apparat und an Orbáns Nachfolger wird sie vielleicht gar nicht so viel Freude haben. .
(achgut.com. Mancher und manche steckt selbst in der Salami, wenn sie die Pelle für Taktik halten.)

EU-Kritik
Danke, Orbán!
Von Ulf Poschardt
Viktor Orbán war eine Nervensäge für Europa. Angesichts der blamablen Leistungen der EU – von der Migrationspolitik bis zum Green Deal – kann man das durchaus auch als Kompliment verstehen..
(welt.de. Jetzt setzen die Ungarn wohl lieber auf Bequemlichkeit bei Kosten anderer. Wer will schon selber denken.)

Machtwechsel in Budapest:
Orbán ist tot, es lebe Orbán?
Von Gastautor Silvia Venturini
Die deutschen Grünen jubeln über Orbáns Abwahl. Doch Péter Magyar ist kein progressiver Hoffnungsträger, sondern ein Fidesz-Gewächs mit geschmeidigerem Auftreten. Wer glaubt, Ungarn werde nun zum Brüsseler Musterschüler, könnte bald härter aufschlagen als die Konservativen am Wahlabend. .
(Tichys Einblick. Immer auch eine Frage der Bildung.)

Saudi-Arabien
Sieben Menschen an einem Tag hingerichtet
An einem einzigen Tag sind in Saudi-Arabien sieben Menschen hingerichtet worden. Der staatlichen Nachrichtenagentur SPA zufolge handelt es sich bei den am Sonntag in der Region Riad hingerichteten Menschen um fünf Staatsangehörige Saudi-Arabiens und zwei Jordanier. Sie seien wegen Drogendelikten zum Tode verurteilt worden, sie hatten Amphetaminpillen in das Königreich geschmuggelt..
(welt.de. Pille hat Unwille. Prost kein Trost.)

Frankfurt am Main
„Wir brauchen diesen Islamismus nicht!“ – Proiranische Demo sorgt für Protest, Polizei trennt Lager
Am Frankfurter Römerberg demonstrieren Teilnehmer mit iranischen und palästinensischen Fahnen. Parallel formiert sich ein Gegenprotest. Zwischen beiden Lagern kommt es zu Spannungen. Die Polizei sichert den Platz, trennt beide Gruppen und verhindert Eskalationen..
(welt.de. Alles ist im Islam. Wenn Deutsche demonstrieren. Schon wieder oder noch immer Lager?)

Kulturstaatsminister
„Faschist“ tönt es aus dem Publikum, als Weimer beim Buchenwald-Gedenken spricht
(welt.de. Kein Nazi?)

Schul-Pornos von Gender-Aktivisten
Von Stephan Kloss • Ausgerechnet an eine sächsischen Schule – also dort wo sich Eltern über Ideologie-Unterricht noch empören – wurden Queer-Agitatoren aus Berlin geholt, um den Schülern mit Pornos die schöne neue Geschlechterwelt nahezubringen. Obendrauf gab’s dann noch Anti-AfD-Flyer. Wirkungsvollere Werbung kann sich die AfD wahrscheinlich kaum wünschen. ..
(achgut.com. Hinterm Mond. Aktivität in Schulen ging mal anders.)

Vor dem Parteitag
Der FDP bleibt nur das Risiko übrig
Mit Wolfgang Kubicki könnte die FDP einen Chef bekommen, der gerne polarisiert. Doch genau das hat sie nach dem Ampel-Debakel und dem Scheitern des Schönwetterliberalismus bitter nötig. Ein Kommentar von Robert Willacker.
(Junge Freiheit. Wo ist das Risiko bei 0,0 Promille?)

Sunset over the German city of Regensburg
Lob der mittelgroßen Stadt
Warum ich Berlin verließ und nach Regensburg zog
(welt.de. Marc Aurel wird sich was gedacht haben, als er Regensburg gründete.)

Über Schuldenzweck getäuscht
Die Kreditbetrüger
Von Sofia Taxidis
Mit dem alten Bundestag drückten Merz und Klingbeil ein 500 Milliarden Schuldenpaket durch und verkauften es als Rettung für Brücken, Straßen und Schulen. Nun zeigt sich: Bis zu 95 Prozent liefen am versprochenen Zweck vorbei. Das ist keine Panne – das ist Täuschung..
(Tichys Einblick. Wo ist der Staatsanwalt?)

„Cables of Resistance“
Eine Konferenz als Begleitmusik für Ökoterroristen
Alles abschalten, um den Kapitalismus zu besiegen? Genau darüber diskutieren Linksextremisten darüber bei einer Konferenz in Berlin – mit freundlicher Unterstützung der NGOs und der Linkspartei. Ein Blick in die Szene..
(Junge Freiheit. Für oder gegen Deutschland, Freiheit oder Kommunismus. Wann wird das Deutsche Volk es kapieren?)

Starmer, die Abrissbirne Großbritanniens
Großbritannien zerfällt: Labour, Massenmigration und neue Reparations-Erpressung
Von Matthias Nikolaidis
Großbritannien steckt in der tiefen Klemme zwischen den eigenen Institutionen, die immer weniger respektiert werden, und einer neuen Schicht von Migranten, die sich in den Vordergrund drängt, von Institutionen profitieren will und das auch soll, wenn es nach Labour geht. Und nun will auch noch Ghana Reparationen in Billionenhöhe...
(Tichys Einblick. Was Hitler nicht schaffte, machen sie selbst.)


Satire
Der Sonntagsfahrer: Ein Herz für Katherina
Von Dirk Maxeiner • Darf man eine amtierende Ministerin loben? Und bringt man sie dadurch nicht in Gefahr? Von wegen Beifall von der falschen Seite? Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, ist der neue Lieblingsfeind von Kraftwerksprengern und Subventions-Abzockern. Und sie ist der einzige Mann im Kabinett. .
(achgut.com. Satire darf alles. Ist Merz schon alles?)

Sabotage durch EU-Beamte
Frontex darf nicht liefern: EU sperrt Schleuserdaten vor der Polizei
Von Redaktion
Es ist ein Skandal sondergleichen: Die EU blockiert die Weitergabe von Frontex-Daten über Schleuser an die Polizei. Brüssel hält damit wertvolle Hinweise unter Verschluss. Diese Sabotage verlangt schonungslose Aufklärung darüber, welche Kräfte in der EU die wirksame Bekämpfung illegaler Massenmigration gezielt ausbremsen..
(Tichys Einblick. Klappe zu, nichts wie raus aus der  EUdSSR.)

ARD-Sendung
„Schnatterzone einer Damentoilette“ – Buchkritiker Scheck löst Sexismus-Debatte aus
Pointierte Kritik oder herablassender Ton? Nach umstrittenen Rezensionen von Denis Scheck werfen Autorinnen wie Ildikó von Kürthy und Sophie Passmann der Sendung „Druckfrisch“ Sexismus vor. Die ARD widerspricht – und stellt sich hinter ihren Moderator..
(welt.de. Nicht Nazi? Für Werbung sollten Autoren selbst bezahlen und nicht Zwangsgebührte.)

Steinmeier plant Gespräche mit Wal-Experten:
Bundespräsident schaltet sich bei Timmy ein
Der bei Wismar gestrandete Wal bewegt viele Menschen. Jetzt schaltet sich auch das deutsche Staatsoberhaupt ein. Am Donnerstag will sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) bei einem Besuch im Ozeaneum in Stralsund mit Experten auch über das Schicksal von Timmy austauschen. ..Da der Buckelwal Timmy seit 14 Tagen in der Bucht vor Poel liegt, soll auch sein Schicksal Gesprächsthema sein. Vor Ort will sich Steinmeier über den aktuellen Stand informieren...
(bild. de. Wie wär's mit einem Platzwechsel, blasen kann des Präses auch.)

Versickerte Milliarden
Schluss mit dieser „Entwicklungshilfe“!
Deutschland lässt Milliarden Euro in armen Ländern versickern – arm bleiben sie trotzdem. Dabei ließe sich die Entwicklungshilfe deutlich effizienter ausgestalten. Ein Kommentar von Volker Seitz.
(Junge Freiheit. Seitz weiß, wovon er spricht, war u.a. Botschafter in mehreren afrikanischen Ländern.)

Der Kampf um Ministerin Reiche ist das Endspiel des Merz-Klingbeil-Kabinetts

Von Philipp Lengsfeld

Das Merz-Klingbeil-Kabinett, für mich Merkel VI, steht kaum mehr als ein Jahr nach der vorgezogenen Bundestagswahl vor dem Endspiel:

Sollte Kanzler Merz die einzige Ministerin (und das unabhängig vom Geschlecht) in seinem Kabinett entlassen, die Deutschlands industrie- und energiepolitische Vernunft noch nicht aufgegeben hat, dann ist er mit seinem Gemurkse endgültig am Ende.

Die momentane deutsche Energiepolitik ist eine einzige, komplette Katastrophe – jeder, der nur etwas Abstand zur heißgelaufenen Hamsterrad-Maschinerie in Berlin-Mitte nimmt, erkennt das glasklar – ein Festhalten an „unserer Energiewende“ ist so sinnvoll, wie der Brexit für die jüngeren britischen Generationen. Vermutlich in seiner Wirkung sogar noch destruktiver.

Der Irankonflikt hat das unübersehbar so massiv verstärkt, dass wir Deutschlands Deindustrialisierung und parallele Verarmung wie einen Autounfall in Zeitlupe erlegen – nur, dass wir alle hinten auf der Rückbank sitzen.

Deutschland muss sofort die verbliebenen Kernkraftwerke (3-8 Standorte) retten, muss sofort sämtliche „Klima“-verpflichtungen, -steuern und -verbote abschaffen oder deren sofortige Abschaffung in Brüssel durchsetzen. Deutschland muss massiv Gas selber fördern und aus Russland importieren und natürlich die Braunkohle verlängern. Der netzzerstörende weitere Ausbau von Wind und Solar muss umgehend beendet werden, die Subventionen müssen wenn nicht komplett gestrichen so doch in eine netzstabilisierenden Umschichtung gelenkt werden. Über Kommunen, wie Mannheim, die Ihre Gasnetze zerstören, wird die Reichsacht verhängt.

Ob wir etwas Sinnvolles mit den mittlerweile gigantischen Überstrommengen an Wind und Solar anfangen können, muss sich zeigen, hier ist auch ein start-up-spirit und deutscher Ingenieurs- und Unternehmergeist gefragt – vielleicht ist da ja mit angebots- und preisangepasster Rechenleistung was machbar.

Ach ja, und „Bio“sprit muss auch sofort weg (und nicht etwa das E5), „Bio“strom muss sofort auf den Prüfstand, da hier die Flächen- und Ökokosten unbedingt in den Blick genommen werden müssen – gleiches gilt für Holzverstromung.

Alle diese 180°-Entscheidungen liegen maßgeblich beim Wirtschafts- und Energieministerium – Katharina Reiche hat sich hier schon erstaunlich weit aus der Deckung gewagt. Sie hat trotz der elenden, immer noch geforderten „Bekenntnisse“ für die Energiewende (wäre ja auch noch schöner, wenn wir in Deutschland mal einen Fehler zugeben, selbst wenn er noch so offenkundig ist) schon sehr viele heiße Eisen angefasst. Und war hier schon von der Iran-Krise das Feindbild der völlig freidrehenden grünen Idiologen.

Jetzt kumuliert der Konflikt beim Thema Spritpreise: Die SPD ist praktisch in allen industrie- und energiepolitischen Fragen momentan der durchgedrehte Besen des Zauberlehrlings Merkel – nicht nur, dass an sämtlichen noch so abstrusen „Klima“dogmen festgehalten wird (die ja alle ursprünglich von den Grünen stammen), auch der völlig verquere Kampf gegen die Kernkraft, die ja CO2-neutral, Grundlast liefernd und flächenarm ist und deshalb für ein Industrieland mit Dekarbonisierungszielen das Mittel der Wahl sein sollte, wird gegen alle Realität und Notwendigkeit weitergeführt.

Diesen Autoimmunkrankheitskurs toppt die SPD jetzt noch mit sozialistischen Reflexen alter Schule: Der Benzinpreis soll gedeckelt werden, was mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu staatlich induzierter Benzinknappheit führen wird – Kuba lässt grüßen.

Wenn Friedrich Merz sich in diesem Konflikt nicht etwa an die Seite der Erhard’schen wirtschaftlichen Vernunft in Gestalt seiner Ministerin Reiche stellt, sondern sich auf die Seite des ökosozialistischen Untergangs in Gestalt der Lars Klingbeil-SPD stellt, dann ist er am Ende.

Auf einen Aufstand der Unionsfraktion wagt man zwar nicht zu hoffen, aber vielleicht reicht es dann der deutschen Industrie, insbesondere dem Mittelstand – dem Wahlvolk reicht es ja schon lange.

Grok sagt mir zwar, dass das folgende Zitat wohl nicht wie im deutschen Netz behauptet von Jean-Paul Satre ist, aber es gefällt mir auch als Kreation unbekannter Provenienz wirklich gut und soll deshalb eine Mahnung Richtung Berlin-Mittes „unsere Demokratie“ sein:

„Ein politisches System, das dem Untergang geweiht ist, tut instinktiv vieles, was diesen Untergang beschleunigt“.

Friedrich Merz kann aber auch aus seinem eigenen Denkgefängnis ausbrechen und den SPD-Besen wieder in die Ecke schicken (Schlussstrophe von Goethes Zauberlehrling):

„In die Ecke,
Besen, Besen!
Seid’s gewesen!
Denn als Geister
Ruft euch nur zu seinem Zwecke
Erst hervor der alte Meister.“

Deutschland ist nicht das Irrenhaus Europas. Deutschland kann wirtschaftliche und energiepolitische Vernunft. Wir müssen es nur machen.

Zeigen, Sie, dass Sie ein deutscher Kanzler sind, Friedrich Merz und stärken Sie Ihrer Wirtschaftsministerin Reiche den Rücken.
(vera-lengsfeld.de)

Sellner überlistet Antifa und Systemmedien

Seit Jahren versuchen deutsche Behörden, Medien und Antifa mit allen Mitteln, Vorträge und Lesungen des rechten österreichischen Buchautors Martin Sellner („Remigration“) zu verhindern. Mal wird eine Halle plötzlich „aus Sicherheitsgründen“ gesperrt, mal hetzt die Presse im Vorfeld, mal rücken vermummte Horden an. Immer dasselbe Spiel. Doch jedes Mal gelingt es Sellner, das System elegant zu umkurven. Diesmal mit Stil: einer gemieteten historischen Rheinbahn in der linksgrünen Hauptstadt von NRW, Düsseldorf. Der Trick: Alles wurde im Voraus aufgezeichnet.

Kein Risiko, kein Live-Chaos. Am Mittwoch dann die Veröffentlichung – Portion für Portion, als wäre es gerade eben passiert. Die Antifa rannte fieberhaft nach der „Remigrations-Geisterstraßenbahn“ suchend durch die Stadt, die Polizei war verwirrt, die Rheinbahn-Chefin gab schockiert Pressestatements ab. Die Überschrift der Systemmedien hätte nicht besser sein können: „Martin Sellner fährt mit Oldiebahn durch Düsseldorf – Rheinbahn-Chefin ‚schockiert‘“.

Denn genau das zeigt: Die Gegenseite hat die Kontrolle verloren. Sie jagen Gespenster, während die Botschaft längst in den Köpfen der Menschen angekommen ist. Remigration ist kein Schimpfwort mehr, sie ist eine Notwendigkeit – und Sellner macht sie ausgerechnet im Multikulti-Bundesland Nordrhein-Westfalen zum Gesprächsthema Nummer eins, selbst wenn sie ihn physisch aus den Sälen verbannen wollen.

Der Straßenbahntrick war mehr als ein Gag. Er war der Beweis: Wer kreativ bleibt, wer vorausdenkt und wer sich nicht einschüchtern lässt, der gewinnt. Die Altparteien und ihre Hilfstruppen können noch so sehr toben – die Remigrations-Debatte fährt weiter und zwar mit Vollgas.
Aus dem Coup sind gleich zwei starke Interviews entstanden: eines bei „Nach Vorn“ (Video oben) und eines mit dem DeutschlandKurier (Video unten). Beide sehenswert, beide unzensiert, beide mit der gewohnten Klarheit.
(pi-news.net)

Ist die Zukunft der Menschheit schwarz?

Von MANFRED ROUHS

Eine Zeitlang haben Anthropologen behauptet, die Menschheit stamme ursprünglich aus Afrika. Dort habe sich Homo Sapiens aus der Gattung des Homo Erectus herausgemendelt. Mittlerweile aber sind die Theorien zur Menschwerdung des Affen so vielfältig und bunt wie die Menschheit selbst. Vollständig erklären, wie der göttliche Funke des Bewusstseins seinen Weg in den Kopf des Menschen fand, können sie alle nicht wirklich.

Falls doch nicht Afrika die Vergangenheit der Menschheit war, so könnte der schwarze Kontinent im weiteren Verlauf der Geschichte zur Zukunft unserer Art werden. Denn die entscheidet sich nicht anhand der Aktienkurse und der Kontostände, der Zahl der Patente oder der Erdölvorkommen. Unsere Zukunft sind die Kinder, die wir in die Welt setzen.

Und da hat Afrika die Nase vorn.

Allein in Nigeria kommen jährlich mehr Babys zur Welt als in den USA und allen Ländern der EU zusammen. „Während der Rest der Welt schrumpft, wächst die Bevölkerung in Afrika stark“, schreibt der Kommunikationsberater und Publizist Daniel Rickenbacher in der „NZZ“. Um das Jahr 1900 lebten nur rund 140 Millionen Menschen auf dem schwarzen Kontinent. Dank der Errungenschaften abendländischer Landwirtschaft und Medizin werden es im Jahr 2050 voraussichtlich 2,5 Milliarden sein.

In Afrika trafen die modernen Möglichkeiten einer scheinbar unerschöpflichen Produktion von Nahrungsmitteln sowie der Heilung vieler Krankheiten, die früher das Durchschnittsalter der Menschen in deren 30er Jahren einfroren, auf archaische Stammes- und Familienstrukturen, deren Angehörige nicht in eine Rentenkasse investieren, sondern in den eigenen Nachwuchs.

Gleichzeitig entscheiden sich immer mehr Europäer für im Durchschnitt 1,3 statt 2,1 Kinder. Statistisch gesehen.

Unsere Großstädte wachsen noch – vor allem durch Zuwanderung. Parallel dazu schmilzt ihr Wohlstand ab, wenn auch in Zeitlupe. Die ländlichen Regionen bleiben lebenswerter, aber trotzdem schrumpft hier die Bevölkerung. Nur noch wenige Europäer adressieren optimistische, von Technologieglauben und Optimismus geprägte Erwartungen an die Zukunft.

Falls der alte Glaube der Europäer an sich selbst und an ihre Aufgabe in der Welt nicht zurückkehrt, dann ist die Zukunft der Menschheit schwarz. Deshalb sollten wir nicht den Afrikanern Vorwürfe machen, sondern uns selbst. Die Wende muss schnell kommen, oder sie kommt zu spät. Das ist das Gesetz des Lebens, und dem können wir Menschen uns nicht durch Technik, Glaube oder Ideologie entziehen.
(pi-news.net)

Meine Ruh ist hin

Meine Ruh ist hin,
Mein Herz ist schwer;
Ich finde sie nimmer
und nimmermehr.

Wo ich ihn nicht hab,
Ist mir das Grab,
Die ganze Welt
Ist mir vergällt.

Mein armer Kopf
Ist mir verrückt,
Mein armer Sinn
Ist mir zerstückt.

Meine Ruh ist hin,
Mein Herz ist schwer,
Ich finde sie nimmer
und nimmermehr.

Nach ihm nur schau ich
Zum Fenster hinaus,
Nach ihm nur geh ich
Aus dem Haus.

Sein hoher Gang,
Sein edle Gestalt,
Seines Mundes Lächeln,
Seiner Augen Gewalt,

Und seiner Rede
Zauberfluß,
Sein Händedruck,
Und ach sein Kuß!

Meine Ruh ist hin,
Mein Herz ist schwer,
Ich finde sie nimmer
und nimmermehr.

Mein Busen drängt
Sich nach ihm hin,
Ach dürft ich fassen
Und halten ihn,

Und küssen ihn,
So wie ich wollt,
An seinen Küssen
Vergehen sollt!
(Goethe, Faust I, Gretchen)