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Der aussichtslose Kampf der „200“

Gegen die Windmühlen

Von RAINER K. KÄMPF

Jetzt wird es eng: Kein Geringerer als der Schirmherr der Amadeu-Antonio-Stiftung, Wolfgang Thierse (SPD), will Familienministerin Karin Prien (CDU) ans Leder.

Freilich geht es, wie immer, um UnsereDemokratie™, deren weitverzweigte Wucherungen, Gott sei Dank, gefährdet scheinen. Natürlich machen wir Druck, um diesen Zustand aufrechtzuerhalten und letztendlich zum unausweichlichen Abschluß zu bringen.

Thierse nun schwant Ähnliches. Deshalb geht es ihm gewaltig gegen den Strich, daß die Masse der Subs dieses dysfunktionalen Staates Sorge um die einzutreibenden Alimente haben.

Diese Subunternehmen, unter anderem Leuchttürme seines entarteten Parallelstaates wie die Amadeu-Antonio-Stiftung selbst, aber auch HateAid oder das Pulitzerverdächtige „Correctiv“, adelt der ehemalige Bundestagspräsident zu Grundlagen der „demokratischen Alltagskultur“.

Die „Zivilgesellschaft“ soll jetzt ran. Im Grunde sind wir das. Thierse ist im Irrtum gefangen. Er sollte wissen, daß die Zivilgesellschaft die Bürger eint, die außerhalb(!) staatlich gesteuerter Organisationen für ihre originären Interessen eintreten.

Thierses Staat selbst sorgt dafür, daß unsere (sic) Zivilgesellschaft wächst, blüht und gedeiht. Denn je mehr politisch engagierte Bürger und deren Wähler hinter die Brandmauer aus der Gesellschaft verbannt werden sollen, desto höher wird der Druck und die Gegenbewegung wird nicht aufzuhalten sein.

Ein Staat, der über 200, von ihm fürstlich alimentierte Scheinunternehmen und Strohfirmen wild und ungezügelt außerhalb jeder legitimen demokratischen Kontrolle wüten läßt, hat die viel beschworene Zivilgesellschaft verraten und zum erbitterten Gegner werden lassen.

Es ist Thierses Kampf gegen die Windmühlen. Und die vermehren sich am Horizont, für jeden sichtbar, unheimlich. Das ist die Sache mit den Geistern …
(pi-news.net)

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