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Hitzerekorde

Wie Politik und Medien Klimapanik schüren

Von MANFRED ROUHS

Kaum klettert das Thermometer über 30 Grad, bricht im politischen und massenmedialen Betrieb Klimapanik aus. Menschen sterben zu Tausenden einen grausamen Hitzetod. Die Ernten verdorren, wir werden wohl verhungern müssen. Flüsse trocknen aus. Wer jetzt nicht Rot-Grün wählt, ist unmittelbar mitverantwortlich für den Weltuntergang!

Im Urlaub fahren die meisten Deutschen nicht nach Skandinavien, um sich abzukühlen, sondern nach Italien oder Spanien, um das schöne Wetter zu genießen und entspannte Wochen am Strand oder am Pool zu verbringen. Wenn sie dann aber die dort üblichen Temperaturen auf dem eigenen Balkon oder im heimischen Garten genießen können, ist das auf einmal ganz furchtbar oder sogar lebensgefährlich: Mahnend hebt der Fernsehmoderator den Zeigefinger!

Der Rhein verebbt, weil wir immer noch Dieselfahrzeuge bewegen und mit Öl oder Gas heizen? Nicht wirklich, aber es ist kompliziert. Der Mensch greift nicht immer segensreich in die Flussläufe ein. Bodenversiegelung und die Urbanisierung von Auengebieten sind längst als die wahren Ursachen beispielsweise der Ahrtalflut identifiziert, und hier tut tatsächlich menschliche Umkehr Not. In diesem Zusammenhang aber führt der Verweis auf den Klimawandel in die Irre und nicht zu einer Eindämmung der bestehenden Risiken.

Das gleiche gilt für Waldbrände, wie sie derzeit Spanien und Frankreich heimsuchen. Oder vor mehr als anderthalb Jahren Los Angeles verwüstet haben. Deren Ursachen sind häufig tatsächlich menschengemacht, haben aber ebenfalls nichts mit Treibhausgasen und dem Energieverbrauch zu tun – sondern mit Brandstiftung und Unfällen.

In Los Angeles ist jetzt ein umfassender Abschlussbericht der Feuerwehr zu jenem Flächenbrand im Januar 2025 veröffentlicht worden, der 9000 Gebäude zerstörte und 19 Menschen das Leben kostete. Dessen Ursache war ein umgestürzter Strommast des örtlichen Energieversorgers Southern California Edison (SCE). der einen Lichtbogen erzeugte, durch den trockenes Gestrüpp in Brand geraten war.

Der Großbrand von Los Angeles war tagelang ein dominierendes Thema bei ARD, ZDF und Co. Die Aufklärung über den umgestürzten Strommast bleibt dagegen privaten Medien vorbehalten.
(pi-news.net)

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