Die Maulkorbpolitik der ökosozialistischen Warlords
Von CONNY AXEL MEIER
Deutschland soll also wieder amerikanische Atomwaffen auf seinem Gebiet stationieren. Die älteren Leser werden sich an die Zeiten erinnern, als vorgrüne Friedensaktivisten, bezahlt unter anderem von der „DDR“, gegen die Nachrüstung mit Pershing II und Cruise Missiles demonstrierten. Nur heute demonstriert niemand.
Es gibt nämlich keine Staatssicherheitsbehörde mehr, die linke „Demonstranten für den Frieden“ bezahlt. Nicht in Wiesbaden, wo das amerikanische Hauptquartier die Stationierung von Truppen, Waffen und die Entsendung von Soldaten in die Ukraine koordiniert. Auch nicht andernorts in wahrnehmbarem Ausmaß. Die Warlords haben jetzt das Sagen. Die ökosozialistischen Parteigänger folgen brav bei Fuß und folgen ihnen blind in den Untergang.
Drehen wir das Rad der Geschichte um 27 Jahre zurück. 1997 befand sich Westeuropa an der Spitze seiner bisherigen wirtschaftlichen Entwicklung, die Wiedervereinigung Deutschland schritt voran. Regierungskritik war noch erlaubt. Damals berichtete die Tagesschau: Paris, 27. Mai 1997: Feierliche Unterzeichnung der Nato-Russland-Grundakte. Für den Gastgeber, den französischen Präsidenten Jacques Chirac, ist dies der Höhepunkt der diplomatischen Annäherung von West und Ost seit 1990: „Unser Abkommen ist ein Erfolg für Russland, für die NATO, für Europa. Vor allem aber ist es ein Erfolg für den Frieden – und eine große Hoffnung für unsere Völker.“
„Die NATO und Russland betrachten einander nicht als Gegner“
Heute, über ein Viertel Jahrhundert später, ist es das Papier nicht mehr wert, was damals vereinbart wurde. Vergessen und verbrannt. Minsk I und Minsk II? War da was? Hat Scholz sicher vergessen. Vor allem will sich heute kaum mehr ein Politiker an frühere Abmachungen und Friedensmechanismen erinnern. Es zählen nur noch Aufrüstung, Waffen aller Art und Ausweitung zu einem Weltkrieg. Warum? Weil ihr Versagen auf politischer Ebene weltweit für einen Wechsel sorgen wird. Ein Weltkrieg könnte dem zuvorkommen und wird daher ausdrücklich von gewissen Kreisen gewünscht.
Der NATO-Gipfel in diesen Tagen ist eine Kriegserklärung an alle Menschen weltweit, die den Frieden dem Krieg vorziehen. Wer seinen Mund nicht hält und stattdessen Frieden will, kriegt einen Maulkorb verpasst. Sollen die Ukrainer doch alle sterben. Das ist uns egal. Die Hauptsache, wir retten die Bodenschätze der Ukraine für Blackrock & Co.
Diese Maulkorbpolitik zieht sich durch die ganze EU. Die ganze EU? Nein! Ein kleines Land in der EU wehrt sich gegen die Kriegstreiberei und will Frieden an seiner Grenze in der Ukraine. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán setzt sich ungefragt ins Auto und fährt fast 1000 Kilometer nach Kiew, Roger Köppel von der Schweizer Weltwoche im Schlepptau. Das gleiche taten viele EU-Funktionäre und Regierungsmitglieder der EU-Staaten vorher auch. Nur sprachen jene hauptsächlich davon, wie viele Waffen und wieviel Geld sie zur Verlängerung des Krieges dort noch verpulvern werden.
Ungarn liefert keine Waffen, kein Geld und stellt keine Soldaten dafür ab. Ungarn will dort endlich Frieden. Als Orban auf seiner Friedensmission auch gleich noch Putin in Moskau, Xi in Peking, die Turkstaatenkonferenz in Aserbaidschan, den NATO-Gipfel in Washington und Donald Trump in Florida besuchte, war es den Warlords in Brüssel und Berlin eindeutig zu viel. Was wollen sie tun? Ein Attentat organisieren, wie gegen den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico? Und gegen Donald Trump auch gleich mit? Beide lassen sich nicht anders stoppen. Das wäre aber zu offensichtlich! Trotzdem hat dieses Szenario Fürsprecher in den Regierungszentralen der EU und im Weißen Haus.
Vorerst begnügen sich die Warlords aber mit Maulkorberlassen und Erklärungen. Der Orban hat uns nicht um Erlaubnis gefragt. Ob der das denn alles machen darf? Wo kämen wir denn dahin, wenn jemand die Brüsseler Bürokraten nicht vorher um ihre Zustimmung ersucht?
Und vor allem: Orban ist sowieso ein Quertreiber, der weg muss. Wenn es mit Wahlen nicht geht, dann eben mit Erpressung und Einschüchterung. So denkt die vereinigte ökosozialistische Volksfront. Es hat aber bisher nicht funktioniert. Warum also sollte es jetzt anders werden, zumal Ungarn bis Ende des Jahres den Ratsvorsitz der EU hat? Da können sie soviel boykottieren, schimpfen und drohen, wie sie wollen. Der Krieg ist kein Wunschkonzert. Er folgt seinen eigenen Realitäten. Wer diese nicht wahrhaben will, steht im Schatten des Kriegsgeschehens.
Das, was Orbán in den letzten zehn Tagen für den Frieden getan hat, das hätten Macron, Scholz, Biden und Stoltenberg schon lange tun sollen. Und wo war der sogenannte Außenbeauftragte der EU, Josep Borell, die ganze Zeit? Was hat der gemacht? Nichts! Lieber will man denen Maulkörbe anlegen, die nach einem Ausweg aus dem selbstverschuldeten Dilemma suchen. Und lieber beschimpft man die einzige parlamentarische Opposition in Deutschland, die AfD.
Die Maulkorbanleger dürfen nicht erfolgreich sein. Im Großen nicht und im Kleinen auch nicht. Machen wir weiterhin, trotz Zensur und Verfolgung, unseren Mund auf. Schreiben wir für den Frieden und gegen ökosozialistische Bevormundung an. Lassen wir uns nicht einschüchtern. Nicht von den Inlandsgeheimdiensten und nicht von den Bütteln des zunehmend totalitären Regimes. Bleiben wir frei! (pi-news.net)
Minderwertigkeitskomplex des heutigen polit-medialen Personals
Von Gastautor Hans Hofmann-Reinecke
Wann immer im polit-medialen Raum das sensible Thema Kolonialismus anklingt, ist es obligatorisch, diese Epoche als Hölle für die unterjochten Länder zu beschreiben und die Kolonisatoren als Unmenschen anzuklagen. Obwohl Deutschlands Rolle als Kolonialmacht vergleichsweise zurückhaltend war, verpasst die heutige Regierung keine Gelegenheit, sich für die Sünden der Urgroßväter in „Deutsch Südwest Afrika“ zu entschuldigen und Buße zu tun.
Bevorzugte Termine beim Bürgeramt
In Berlin passiert ja einiges, und so könnte es sein, dass ein wichtiges Ereignis Ihrer Aufmerksamkeit entgangen ist. Am 02.12.2022 um 12:00 Uhr fand in Mitte die feierliche Enthüllung neuer Straßenschilder statt. Dabei wurde die Lüderitzstraße endlich in Cornelius-Fredericks-Straße umbenannt. Die Öffentlichkeit wurde per Pressemitteilung korrekt und deutsch-humorlos informiert: „Die neu installierten Straßenschilder werden mit Erläuterungsschildern versehen sein. Die Geschichte der so Gewürdigten wird online detailliert nachzulesen sein. Anwohnende werden rechtzeitig informiert und bekommen für die kostenlose Änderung von Dokumenten bevorzugt Termine beim Bürgeramt.“
Durch diesen von Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin initiierten Akt demonstrierten die Damen ihre Courage und profunde Geschichtskenntnis. Ganz besonders aber zeigten sie Verantwortungsbewusstsein für die Untaten der Kolonialzeit, derer ihre Urgroßväter beschuldigt werden. Aber dennoch: wo wird die Geschichte des durch die Umbenennung entwürdigten Adolf Lüderitz „detailliert nachzulesen sein“? Warum wurde er entehrt? Wo erfahren wir etwas über den 1834 Geborenen, zu einer Zeit also, als sein Vor- und Nachname noch unverfänglich waren?
Wie der Zufall es will, fand exakt 6 Monate nach dem historischen Akt in Berlin eine andere Enthüllung statt, und zwar 9000 km weiter südlich, in Namibia. Dort wurden am Strand der nach dem Geschmähten benannten Stadt acht überlebensgroße Skulpturen aufgestellt. Jede hat die Form eines Schriftzeichens und sie buchstabieren den Namen des Gründers der Stadt: LÜDERITZ. Bitte beachten Sie das dokumentarische Foto (unten) mit einer ansehnlichen Bürgerin der Stadt im gelben Dress.
Die Geschichte des Entwürdigten
Etwas mehr erfahren wir über den Mann in „Oysters, Architecture and History“, der Broschüre der Stadt: „… Aber erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts fand (die Stadt) Lüderitz ihre wahre Berufung als geschäftiger Handelsposten. Walfang, Robbenjagd, Fischerei und Guano-Ernte florierten an diesem Küstenabschnitt. Im Jahr 1883 nahm eine Siedlung offiziell Gestalt an, als Heinrich Vogelsang das Land für den deutschen Unternehmer Adolf Lüderitz sicherte. Nachdem Letzterer bei dem Versuch umgekommen war, von der Mündung des Oranje-Flusses zurück zu seiner Ansiedlung zu segeln, wurde zu seinen Ehren das Gebiet in „Lüderitzbucht“ umbenannt. Mit der Entdeckung von Diamanten im Jahr 1908 erlebte die Stadt dann einen phantastischen Aufschwung; aber ihr Schicksal änderte sich im Ersten Weltkrieg, als Deutschland 1915 die Kontrolle über seine Kolonie verlor und Südafrika die Macht übernahm.“
Die Stadt hatte in den 110 Jahren seither offensichtlich keinen Grund, ihren Namen zu ändern, und auch deutsche Straßennamen blieben erhalten. Die Herren Moltke, Bismarck, Schuckmann, et al. grüßen nach wie vor stolz von den Straßenschildern. Ja, es gab da mal Überlegungen, historische afrikanische Persönlichkeiten zu Ehren kommen zu lassen, aber die verschiedenen Stämme konnten sich da auf niemanden einigen. So entschied man sich, es bei den deutschen Honoratioren zu lassen.
Sündenstolz
Die Empörung über historische deutsche Sünden in Afrika ist nicht nur bei den Damen der Stadtverwaltung von Berlin-Mitte anzutreffen, sie ist obligatorisch, wann immer im polit-medialen Raum das sensible Thema Kolonialismus gestreift wird. So leitete das ZDF Landesstudio Brandenburg am 23. April 2024 einen Bericht über ein durchaus fragwürdiges deutsches Projekt zur Gewinnung von „Grünem Wasserstoff” an Namibias Küste mit folgenden Worten ein: “Noch heute erinnert das Stadtbild (von Lüderitz) an die durch Gewalt und Völkermord gekennzeichnete deutsche Kolonialzeit”.
Wie bitte? Lüderitz ist eine freundliche Kleinstadt in der Wüste, deren vielfältige Einwohnerschaft sehr gut untereinander auskommt. Vielleicht war die Information des Autors über die Stadt anfangs auf die üblichen Schlagworte beschränkt. Aber dann hätte er, der ja anders als sein Kollege Claas Relotius sicherlich vor Ort gewesen ist, erkennen müssen, dass diese Aussage unrichtig und im höchsten Grade taktlos ist. Und wenn er sich wirklich um deutschen Schaden für Namibia Sorgen machen würde, dann hätte er besagtes Wasserstoff-Vorhaben etwas gründlicher analysiert und die enormen Risiken für die Bevölkerung des Landes aufgezeigt, anstatt es in höchsten Tönen zu loben.
Der wahre Grund
Nicht Liebe zu den vermeintlich ausgebeuteten Völkern steht hinter den übertriebenen Schuldgefühlen, die zu zeigen uns bei jeder Gelegenheit durch den Zeitgeist abverlangt wird. In Wahrheit entspringt diese Obsession dem kollektiven und durchaus begründeten Minderwertigkeitskomplex des heutigen polit-medialen Personals. Sie wissen, dass sie Deutschland enormen Schaden zugefügt haben, dass sie das Land in einem Jahrzehnt in fast jeder Hinsicht heruntergewirtschaftet haben, dass es dank ihrer Entscheidungen von Nummer Eins auf „ferner liefen“ abgerutscht ist. Und dass sie ihren Aufgaben nicht annähernd gewachsen wären, auch wenn sie tatsächlich das Beste für Deutschland wollten. Um trotzdem als „gut“ dazustehen, wird nun ein Personenkreis als undiskutierbar „schlecht“ inszeniert. Wären die nicht schlecht, dann wäre man selbst nicht gut.
Um zu dem verfemten Kreis zu gehören, muss man männlich, weiß, pflichtbewusst und erfolgreich sein – egal aus welchem Jahrhundert. Adolf Lüderitz entspricht diesem Profil sehr gut. Dass die vermeintlichen Opfer deutscher Geschichte all das vielleicht gar nicht so sehen, interessiert dabei nicht. Die sehen manche Elemente des deutschen Erbes vielleicht sogar als Gewinn. In einem Fotoband über Namibia stolperte ich kürzlich über ein originelles Foto: Eine Band von Blasmusikern unterschiedlichster Hautfarben paradiert auf der Straße. Und welche Musik sie spielen, das ist auf dem Banner über ihren Köpfen zu lesen: „OB KAISERREICH, OB REPUBLIK, WIR SPIELEN DEUTSCHE MARSCHMUSIK“ – na bitte, Frau Berlin-Mitte.
Und noch etwas: seit mehr als einem halben Jahrhundert ist Afrika vom Kolonialismus befreit. Haben es die afrikanischen Länder inzwischen zu Wohlstand und Sicherheit gebracht? Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Afrikaner fliehen zu Tausenden nach Europa und suchen Schutz bei den ehemaligen Unterdrückern.
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Dieser Artikel erscheint auch im Blog des Autors Think-Again. Der Bestseller Grün und Dumm, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich. (vera-lengsfeld.de)
Unsere Schlagwortsprache ist zur Zeit ein bißchen gedunsen
Von Kurt Tucholsky
Das Wort ist seit etwa zehn Jahren in die Umgangssprache eingegangen: "menschlich". – Herr Kulicke sagt: »Ich habe eine Enttäuschung an ihm erlebt – menschlich.« – Und: »Wie ist er menschlich?« Das ist so zu erklären:
Deutschland ist, wie seine Sprache in tausend Einzelheiten anzeigt, so verfachlicht, in Berufskategorien eingeteilt, ständisch schematisiert, daß es immer besonders hervorgehoben werden muß, wenn jemand den andern nicht ›als‹ Kommunalbeamten ansieht, sondern als das, was er wirklich ist. Die Fiktion, jemand könne nur ›dienstlich‹ etwas tun, jemand habe überhaupt den Anspruch, nur sachlich und fachlich gewertet zu werden, rächt sich bitter: sie treibt den Wesensgehalt scheinbar aus dem Menschen aus, aber er kommt fürchterlich zurück, und meist verborgen. Was eine herrliche Gelegenheit ist, Verantwortungen von sich abzuwälzen, sich hinter den Dienst zu verkriechen und wesenlose Schemen eine Verantwortung tragen zu lassen, die das Individuum zu tragen zu feige und zu charakterlos ist.
Wie so viele Fachwörter der falschen Innerlichkeit heißt das Wort "menschlich" in Wirklichkeit etwa: ›und überhaupt und so‹ – denn eine exakte Bedeutung ist da nicht zu finden. Die Entdeckung eben dieses Menschlichen hinter dem Fachwerk der Berufseitelkeiten ist lustig genug – vollkommen irreal und in Wahrheit nicht vorhanden. Der zweite Bürgermeister tut sich etwas darauf zugute, nur Beamter im Dienst zu sein und nichts als das – das "Menschliche" holt er in Mußestunden hervor und zu ganz besonders schönen Anlässen – dann heißt dergleichen ›human‹. Es ist die ehemals preußische Furcht darin, alles Menschliche sei von vornherein verdächtig, unangemessen, ungehörig – und es wird darum verjagt wie Singvögel von einem Kasernenhof.
Unsere Schlagwortsprache ist zur Zeit ein bißchen gedunsen – "menschlich" ist eine der zahlreichen Beulen, die zu verarzten wären. In diesem modernen Seelenjargon ist soviel schwerer Augenaufschlag, so viel falsches Drama, so viel Romankram. Die Trivialität kleidet sich heute so schön bunt und apart, daß nichts Apartes übrig bleibt – Originalität ist zum Schluß eine banale Mode, die ja auch manchmal darin bestehen kann, um Gottes willen nicht originell zu sein.
»Sie ist menschlich schon sehr fein . . . « (man beachte das scheußliche ›schon‹, das wie eine falsche Perle in der Kunstseide dieses Satzes blinkt). Natürlich ist sie ›menschlich‹ sehr fein – wie denn: Welch Unfug, durch solche Adverbia alles kastenmäßig einzuordnen! Aber das trägt man so. Und es ist recht beliebt.
Das wäre ja nun nichts als ein Aufputz billiger Waren durch ein billiges Goldfädchen, wenn sich die Fabrikanten nicht gar so bedeutend vorkämen, so geschwollen, so kompliziert, so seelisch verwickelt. Und sind doch nur armselige Straßenhändler von Massenartikeln.
In der Industrie hat man das längst heraus; eine gute, brauchbare Ware täuscht kein falsches Material mehr vor, das ist vorbei – und täuscht vor allem nicht vor, eine Handarbeit zu sein. Wir wissen, daß die Handarbeit für den Luxus oder die Liebhaberei reserviert ist; wir andern haben uns im täglichen Leben mit Massenfabrikaten zu behelfen, nein: uns ihrer zu bedienen – und Aufgabe der Industrie ist es, diesen Massenartikel, so ornamentlos, so sauber, so glatt, so billig und so praktisch wie möglich herzustellen. Ford.
Aber im Seelischen haperts. Da wird ›menschlich‹ gemogelt. Da spukt das gute alte Handwerk, das schlechte alte Handwerk, Biedermeier, falsche Individualisation, kleine Eigenarten zu eins fünfzig und der ganze Humbug einer Privatseele. In summa: der Mensch zu dieser Zeit ist in Mitteleuropa noch nicht geboren – er hinkt den Ereignissen um ein betrübliches nach. Schade – er wäre ›menschlich‹ höher zu werten, wenn er seine Zeit und sich selbst begriffe.
Die unerbittliche Wirtschaft nivelliert erbarmungslos; die Leute wohnen schon unverlogener, besonders in Deutschland; sie disponieren mit ihrem Geld genau der harten Wirklichkeit entsprechend. Die Rache des Individuums, das sich vergewaltigt fühlt, wirft sich aufs "Menschliche" und will mit aller Gewalt, bockend, zurück. Vergebens. Es wird nach vorn gerissen, es muß, es muß.
Hoffen wir, daß die "Menschlichen" des Jahres 1980 soweit sind, wie die Welt aus dem Jahre 1926. Dann wäre sie sachlicher und weniger unmenschlich.
(tutut) - Natürlich sind Politiker keine Wissenschaftler, auch wenn sie Politik studiert haben, was keine Wissenschaft ist, wie schon Otto von Bismarck feststellte. Deshalb wundert es nicht, dass viele glauben, mit dem Studium von Politikwissenschaft in der Politik landen zu müssen. Was bleibt ihnen anderes übrig. Wer kann sie denn brauchen? Da Bismarck aber erklärend hinzufügte, Politik sei eine Kunst, dann stellt sich heute die Frage, wer würde Ampelhampeln abkaufen, was sie als Kunstwerke ihres Schaffens vorgeben? "Für Menschen, die Macht erlangen und ausüben wollen", schreibt André Guillaume in seinem Führer "Weltherrschaft für Anfänger", "ist eine Karriere in der Politik das optimale Trainingsfeld. Vieles, was in der zivilisierten Gesellschaft als völlig inakzeptabel gilt, ist in der Politik uneingeschränkt erlaubt. Jesse Unruh, Sprecher des kalifornischen Abgeordnetenhauses, sagte einmal: 'Wenn Sie nicht in der Lage sind, den Whiskey eines Lobbyisten zu trinken, sein Geld zu nehmen, mit seinen Frauen zu schlafen, und trotzdem am Morgen gegen ihn zu stimmen, haben Sie in der Politik nichts zu suchen". Ein Leben in der Politik sei geprägt von Leidenschaft, Geheimnissen und Gefahr, meint der Autor, ein Leben, in dem beide Seiten sich im Besitz des Monopols auf Vernunft wähnten und die Anssichten ihrer Gegner nicht nur irrig, sondern nachgerade gefährlich fänden. "Deshalb ist jede Handlung gerechtfertigt, wenn sie nur die Gesellschaft vor den Exzessen ihrer Gegner schützt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Mitglieder derselben Partei bekriegen - das ist das Schöne an der Politik. Sie setzen alles daran, die anderen zu Fall zu
bringen, obwohl sie eigentlich auf derselben Seite stehen". Eine Partei, deren Vertreter ewig in Vorständen oder Bürgervertretungen das Zeitlose absitzen statt zu segnen, haben ein Problem. Facharbeitermangel. Sie hinterlassen Lücken, welche sie ersetzen, und werden trotzdem wie Pancho Villa flehen: "Lasst es nicht so enden. Sagt ihnen, ich hätte etwas gesagt". Ob und was in einer süddeutschen Kleinstadt der oder ein Chefredakteur, da gibt es mehrere, etwas gesagt hat, bis er tot in einer "Grünanlage" gefunden wurde, bleibt verborgen, den Nachruf schreibt sein Nachfolger in Meck-Pomm, den besseren allerdings liefert die Junge Freiheit von einem, der ihn schätzt, (.." lernt einen Reporter kennen, wie es sie heute gar nicht mehr gibt. 'Das größte Problem am deutschen Journalismus ist, daß ihm die Journalisten ausgehen', schreibt er einmal per SMS. Er will sich damit nicht abfinden. Immer wieder erscheinen im Nordkurier kritische Texte zur Corona-Politik. Texte, wie es sie zu der Zeit sonst nicht gab in einer deutschen Lokalzeitung"), der offenbar Journalist war, von denen es laut Alexander Wendt bei Tichys Einblick nur noch wenige gibt im "schlechtesten Journalismus der Welt". Nun, er kann nicht mehr gefragt werden, was er davon hält, wenn frau eine Art Offenbarung im Lokaljournalismus veröffentlicht, ob der aus 99,9 Prozent Bockmist nach Martin Hecht oder 150 Prozent besteht, bleibt dem Betrachter überlassen zu beurteilen: "Tuttlinger Wohnbau opfert Teil des Gewinns dem Klimaschutz - Der Gewinn der Tuttlinger Wohnbau fällt geringer aus als in den Jahren zuvor. Was wirklich dahintersteckt". Im Ernst? "Energetisch sanieren lautet das Gebot der Stunde. Um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, sollen so viele Häuser wie möglich bis 2050 gedämmt und mit besseren Fenstern ausgestattet werden. Denn dickere Wände sorgen für weniger Heizbedarf, ergo weniger CO2-Emissionen". Woher wissen sie, was Wissenschaft bezweifelt?Kein Mensch kann Klimaschutz - sie können es? Was ist darunter zu verstehen, denn es handet sich um eine langjährige Statistik über Wetterdaten an einem bestimmten Punkt auf der Erde. Die Römer hatten für ihre Vielfalt an Göttern Opferaltäre. Einer war dem Regenten gewidmet, schließlich galt er als Gott. Und frau diese halten Medien anscheinend auch für eine Göttin, wenn Boxkmist wie dieser auf Seite 1 von Agentur erscheint, andere hatten es schon früher ("Baerbock verzichtet - Die Außenministerin möchte 2025 nicht erneut Kanzlerkandidatin der Grünen sein. Der Weg für Rivale Habeck ist frei") und dann noch an der Leidplanke seziert wird: "Grüne in rauem Gegenwind - Die Ampelkoalition in Berlin gibt ein, nun ja, durchwachsenes Bild ab. So ist es zumindest denkbar, dass die nächste Bundestagswahl schneller kommt als zum regulären Termin im Herbst 2025. Außenministerin Annalena Baerbock wird dann, anders als zuletzt, nicht noch einmal Kanzlerkandidatin der Grünen sein, das hat sie jetzt öffentlich gemacht. Damit läuft alles auf Robert Habeck zu. Wer anders als der amtierende Vizekanzler käme infrage?" Durchwachsen ist gut, Vizekanzler ist noch besser, denn sowas gibt es in Deutschland nicht. Ständige Wiederholung von Wahnsinn macht nichts richtiger. Was ist eine durchwachsene Ampel ohne Kerzen? Niemand im Regierungsbegleitjournalismus zieht die Konsequenz aus einer Festellung wie dieser - "Angesichts magerer Umfragewerte bei knapp über zehn Prozent gar keinen Kanzler- sondern nur einen Spitzenkandidaten aufzustellen, kann indes nicht der Anspruch der Grünen sein. Sonst müsste dasselbe für die SPD gelten, die auch nicht viel besser da steht. Ein Wahlkampf aber, in dem von vornherein nur ein Kandidat Anspruch auf den Sieg erhebt, wäre eine
trostlose Angelegenheit" - und fordert: die Ampel muss weg! Vielleicht finden sie ja Erhellenderes hier: "Grabung zu neu entdecktem Vorkommen von Höwenegg-Schichten - Trotz der intensiven Erforschung der Höwenegg-Schichten und der Fossilien und der größeren Anzahl von Veröffentlichungen in Fachjournalen wurden dieser einzigartigen Fundstelle offenbar noch lange nicht alle Geheimnisse entlockt ... Armin Scherzinger aus Hattingen, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart, hat dort im vergangenen Jahr im Rahmen von neuen Untersuchungen zur Entstehung der Höwenegg-Vulkangruppe, ein neues Vorkommen von Höwenegg-Schichten entdeckt und das Stuttgarter Naturkundemuseum darüber informiert". Die Erde ist nicht tot, auch wenn einzelne Menschlein glauben, wie ihr Totengräber auszusehen ohne teure Visagistin, am Ende wird aus TUT noch ein Pompeji 2.0. Unerforschlich sind dagegen des Himmels Wege. "Frieden in der Ukraine rückt in weite Ferne -Russlands Diplomatie dröhnt. Wladimir Putin und sein Gefolge tun alles, um Friedensgespräche mit der Ukraine in Gang zu bringen, die man selbst kontrolliert". Das pflegen Sieger meist zu tun, machen die Amis im nichtsouveränen Deutschland, um Wolfgang Schäuble zu zitieren, was anderes? Schwer was los dagegen dort, wo gerade ein Chefredakteur ging: "Der frühere Tatort-Kommissar auf den Pfaden der Sehnsucht - Der Sizilianische Abend im Ravensburger Medienhaus macht 130 Menschen ebenso satt wie glücklich – und infiziert sie unheilbar mit Fernweh". Währenddessen, dunkel wird's, keine Lunaenergie: "Nato rüstet sich für düstere Zeiten - USA werden ab 2026 wieder Marschflugkörper in Deutschland stationieren. Widerstand gegen die Pläne bei der Opposition und den Grünen. Angst vor neuem Kalten Krieg". Raketen sind heiß. A-Bomben heißer. Auch für sie: "Knapp jeder fünfte Bürger Deutschlands ist aus dem Ausland eingewandert. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit". Jeder zählt so wie er kann und muss. Und sie, eine Muslimin, erinnert sich, wovon sie keine Erinnerung haben kann, Licht aus: "Erinnerungen an dunkelste Zeiten - Ihre Gedenkstättenreise führt die Präsidentin des baden-württembergischen Landtags nach Überlingen an den Bodensee. Im Kampf gegen das Vergessen findet sie deutliche Worte". Sitzungsleitungen sind ihr .Tagwerk, den Rest soll sie Denkern überlassen, von denen Grüne nicht gerade überfrachtet sind. Und er ist noch immer da, ein Scherzbold? "Lauterbach gegen begleitetes Trinken - Bislang dürfen 14- bis 16-Jährige in Begleitung ihrer Eltern in Gaststätten Alkohol konsumieren. Dies will der Gesundheitsminister nun verbieten". Es gibt doch noch andere Drogen.
Aufgegabelt Manuto Café Tuttlingen: vegan und vielseitig Die Speisekarte im Manuto Café in Tuttlingen ist streng vegan, bietet aber eine breite Auswahl an Speisen. Was dabei besonders überzeugend war...
(Schwäbische Zeitung. Immer berichten, was isst und trinkt. Oder falsch verstanden, kein Platz mehr im Anzeigenteil?)
(Symbolbild)
Interview mit Marquardt-CEO „Das Ausland lacht über uns“ Deutliche Worte findet Harald Marquardt, der Ende des Jahres die Leitung des Unternehmens abgeben wird, zur aktuellen Lage in Deutschland. Sie sind alles andere als positiv...
(Schwäbische Zeitung. Das wievielte - nun auch von ihr? Nichts Neues unter der Sonnenblume. Wer ist Sie?)
Und Spaichingn zählt noch immer (gh) - Fast fünf Wochen nach der Kommunalwahl zählen sie in Spaichingen noch immer, falls sie nicht gestorben sind. So wurde die Amtseinsetzung des neuen Gemeinderats schon zweimal verschoben. Macht ja nichts, der stört doch nur und schafft dem Bürgermeister unnötige Arbeit bei einsamen Entschlüssen.
Wohlfühloase Öschberghof Luxushotel in Aasen verhilft Furia Roja zum Finaleinzug Die spanische Nationalmannschaft steht im EM-Finale. Schuld daran könnten auch die formidablen Bedingungen im Trainingslager in Aasen sein...
(Schwäbische Zeitung. Was schreibt da der Ex vom Anzeigenblatt als "Freier"? Donaueschingen ist schuld, dass Spanier Fußball können.)
Schaden durch Sprinkleranlage 10.000 Liter Wasser fließen auf die Bühne des Lahrer ParktheatersWarum am Mittwoch plötzlich die Löschanlage im Lahrer Parktheater losging, ist weiterhin unklar. Klar ist, dass der Wasserschaden Auswirkungen auf mehrere Kulturveranstaltungen hat. .
(Badische Zeitung. Solidarität mit dem gefluteten Deutschland? Natur gegen Kultur.)
Henryk M. Broder Das Blume-Prinzip Michael Blume, „Beauftragter der Landesregierung gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben“ in BW, hat vor einer Weile „die wichtigste Rede seines Lebens“ gehalten. Sie als konfus, wirr und unausgegoren zu bezeichnen, wäre ein Kompliment. ..Im Südwesten der Republik, dort wo die Kehrwoche das friedliche Zusammenleben der Menschen bestimmt, lebt ein Mann, dem es in einer erstaunlich kurzen Zeit gelungen ist, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen. In nur knapp sechs Jahren schaffte er es von einem Nobody in der Verwaltung von Baden-Württemberg zum „Beauftragten der Landesregierung gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben“. .. Er redet am liebsten über sich und darüber, was für einen tollen Job er macht, ganz so, als wäre BW nicht eines der am stärksten antisemitisch kontaminierten Länder der Bundesrepublik, Tendenz steigend. Seine Kenntnis der Geschichte und der Wirkungsweisen des ältesten Gerüchts aller Zeiten ist etwa so dünn wie Robert Habecks Know-how ökonomischer Zusammenhänge...
(achgut.com. Wer erwartet von Spezialbeauftragten für KRÄTSCH mehr?)
Özdemir zu Spitzenkandidatur bei Landtagswahl Wird er der Grünen-Spitzenkandidat der Ära nach Kretschmann? Im SWR hat sich Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) zum ersten Mal klarer zu seiner möglichen Rolle bei der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg geäußert. In "Zur Sache Baden-Württemberg" sagte er auf die Frage, ob über die Spitzenkandidatur schon entschieden sei: "Der Ministerpräsident hat gesagt, nach dem Sommer wird entschieden und er hat meistens recht." Seit Monaten wird über die Nachfolgen von Winfried Kretschmann (Grüne) spekuliert. Der 76-Jährige will bei der Landtagswahl 2026 nicht mehr antreten. ..
(swr.de. Wer ist Özdemir? Das teilen sie nicht mit. Ein gelernter Kindergärtner, der den Bundeslandwirtschaftsminister gibt.)
Unwetter trifft Kreis Sigmaringen Ein Feuerwehrmann hat das, was gestern Abend im Kreis Sigmaringen passiert ist, mit einem Wort beschrieben: "Verwüstung". Ab circa 19 Uhr sind die Feuerwehren im Kreis Sigmaringen an rund 50 Stellen im Einsatz gewesen. Die Stadt Sigmaringen und Sigmaringendorf traf es besonders. Durch den Starkregen mit Hagel liefen mehrere Keller mit Wasser voll, Bäume stürzten auf Straßen und Dächer. Auch ein Felsbrocken fiel auf einen Radweg. Laut Angaben der Polizei von heute Morgen sind außerdem ein Zelt und ein Bauzaun auf geparkte Autos, sowie ein Baum auf einen Sattelzug gestürzt. Bei einem witterungsbedingten Unfall sei zudem ein junger Mann leicht verletzt worden. Die Polizei geht von einem Schaden von 13.000 Euro aus. Das Unwetter der höchsten Warnstufe zug anschließend weiter in den Kreis Biberach und nach Bayern.
(swr.de. Auch KRÄTSCH unter den Opfern?)
Einsatz für die Wasserschutzpolizei Schlauchbootfahrer greift Gruppe junger Christen vor Friedrichshafen an Eine christliche Gruppe ist auf dem Bodensee angegriffen worden. Die sechs jungen Menschen sind am Mittwoch mit einem Mietboot auf den Bodensee gefahren, um "die frohe Kunde Jesu zu verkünden", so die Polizei. Einem Schlauchbootfahrer ging das offenbar gegen den Strich und er attackierte die Gruppe. Die sechs Personen zwischen 16 und 23 Jahren waren am Mittwochnachmittag vor dem Freibad in Friedrichshafen auf dem See und begannen dort, per Megafon für ihren christlichen Glauben zu werben. Nach Angaben der Polizei attackierte der 37 Jahre alte Schlauchbootfahrer die Gruppe daraufhin und rammte deren Boot mindestens drei Mal, sodass ein Riss im Rumpf entstand. Ein junger Mann ging sogar über Bord. Der Schlauchbootfahrer soll dann mehrmals auf ihn zugefahren sein und erst ganz knapp wieder abgedreht haben. ..
(swr.de. Wenn das jeder so machen würde. Können sie denn nicht übers Wasser laufen?)
BW könnte Klimaziele deutlich verfehlen Grüne und CDU wollten BW in dieser Legislaturperiode zum Klimaschutzland Nummer eins machen. Dieses Versprechen verfehlen sie wohl deutlich. Der Grund: Viel zu viel CO2 kommen durch Verkehr und Landwirtschaft in die Atmosphäre. Dass die Emissionen gerade in dieser Politikfeldern viel zu langsam sinken, urteilt eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer Studie für das Landesumweltministerium, die dem SWR vorliegt. Die Details hat mein Kollegen Henning Otte aufgeschrieben:
(swr.de. Staatsfunk auch in der Klimasekte, von allem Geist verlassen?)
Bevölkerung in BW wird älter, jüngste Bevölkerung in Heidelberg 43,8 Jahre sind die Menschen in Baden-Württemberg im Schnitt alt. Das hat das Statistische Landesamt mitgeteilt. Die Bevölkerung ist damit durchschnittlich 9 Jahre älter als noch 1970. ..
(swr.de. Rechnen können sie nicht. 54 nJahre sind gleich 9?)
Corona-Hilfe-Rückforderung: Hoffnung für Kläger Unternehmen und Selbständige in Baden-Württemberg, die Corona- Soforthilfen bezogen haben, können darauf hoffen, diese nicht zurückzahlen zu müssen. Das Verwaltungsgericht Freiburg hat gestern in fünf von sechs Musterverfahren Rückforderungsbescheide der Landeskreditbank Baden-Württemberg aufgehoben. Die Urteilsbegründung steht noch aus. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Verwaltungsgericht Freiburg hat die Berufung am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg zugelassen..
(swr.de. Entschädgung. Ist staatliche Willkür keine Pandemie?)
ver.di macht Druck vor Tarifverhandlungen Erneut Warnstreik im SWR - Änderungen im Programm Ein Warnstreik beim SWR sorgt für Änderungen im Programm. Betroffen sind unter anderem die TV-Sendungen "SWR Aktuell Baden-Württemberg" und "SWR Landesschau"..
(swr.de. Merkt das jemand?)
Das wird heute wichtig ...In Stuttgart findet heute ein Trauermarsch für den während eines EM-Einsatzes tödlich verunglückten Polizisten statt. der Ab 08:30 Uhr werden für den Trauermarsch zentrale Straßen rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof und den Rotebühlplatz gesperrt, unter anderem ein Teil der B27 stadtauswärts sowie ein Teil der Theodor-Heuss-Straße... Der Polizist der Motorradstaffel war vor gut zwei Wochen bei einem Unfall in Degerloch gestorben. Er war Teil einer Eskorte beim Staatsbesuch des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, als eine Autofahrerin mit seinem Motorrad zusammenstieß.. Das traditionelle Heilig-Blut-Fest mit rund 1.100 Besucherinnen und Besuchern sowie mehreren tausend Wallfahrerinnen und Wallfahrern findet in Bad Wurzach (Kreis Ravensburg) statt. Jährlich am zweiten Freitag im Juli wird der "Blutfreitag" veranstaltet. Der Bad Wurzacher Blutritt ist eine der größten Reiterprozessionen zu Ehren des Heiligen Blutes Christi in Europa. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Verehrung einer Heilig-Blut-Reliquie. Das blutgetränkte Tuchstück wird während der Prozession durch die Stadt in einem vergoldeten Reliquiar mitgeführt..
(swr.de. Glaubenssache. Wie oft noch?)
Verstoß gegen das Grundgesetz? Erzdiözese Freiburg kritisiert Polizeieinsatz bei Gottesdienst in Bisingen-Thanheim Die Erzdiözese Freiburg hat die Polizei für die Unterbrechung eines Gottesdienstes in Bisingen-Thanheim (Zollernalbkreis) kritisiert. Zwei Beamte hatten am Sonntag einen Priester während seiner Festpredigt in der katholischen Kirche St. Ulrich unterbrochen, weil er eine Anwohnerin zugeparkt hatte. Laut Erzbischöflichem Ordinariat stellt die Unterbrechung des Gottesdienstes einen Verstoß gegen Artikel 4 des Grundgesetzes dar, also gegen die ungestörte Religionsausübung. Dieser sei schwerwiegender zu bewerten als die rechtlich problematische Parksituation, heißt es. ..
(swr.de. Wie die grüne Faust aufs Auge. Wer hält sich in diesem Land noch an das Grundgesetz?)
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US-Präsident patzt schon wieder! Biden verwechselt Selenskyj mit Putin und seine Vize mit Trump Doppelter Riesen-Patzer von US-Präsident Joe Biden (81)! Er verwechselte gleich zweimal Namen. Erst auf einer Veranstaltung am Rande des Nato-Gipfels – dann auf seiner ersten Solo-Pressekonferenz seit Monaten...Kurz nach Bidens Selenskyj-Putin-Patzer wurde Bundeskanzler Olaf Scholz (66, SPD) noch in Washington danach gefragt. Antwort: „Versprecher passieren. Wenn man alle nur genug beobachtet, findet man auch genug.“ Scholz lobte Biden dafür, wie strategisch klug er den Nato-Gipfel vorbereitet und durchgezogen hat..
(bild.de. Er liefert. Und Olaf ist auch geliefert. Haben sie keine Doppelgänger - oder sind die es?)
Marschflugkörper in Deutschland Was hinter dem Tomahawk-Deal des Kanzlers steckt Olaf Scholz hat das Abkommen über die Stationierung von weitreichenden US-Waffen in Deutschland über Monate mit Präsident Joe Biden ausgehandelt. Bedenkenträgern aus seiner SPD entgegnet der Kanzler: Kritik an dem Abkommen sei von Unkenntnis der eigenen Sicherheitsstrategie geprägt. ..
(welt.de. Zwei verlorene Weltkriege vergessen?)
Die ganz große Corona-Koalition bremst die Aufarbeitung Von Norbert Häring. Ein Antrag auf Rehabilitierung derer, die gegen Corona-Auflagen verstoßen haben und dafür bestraft wurden, stieß im Bundestag auf Ablehnung von den Parteien, die die Maßnahmen gegen Covid-19 verantwortet oder gestützt haben. ..
(achgut.com. Wie sollen Elche Jäger der Elche machen?)
Linksextremismus Polizei zeigt erstmals Waffenarsenal von RAF-Terroristin Klette Eine tschechische Maschinenpistole, ein polnisches Sturmgewehr, Perücken und Unmengen an Geld: Die Behörden präsentieren erstmals, was die ehemalige RAF-Terroristin Klette in ihrer Wohnung versteckte. Mindestens ein Fund deutet auch auf bislang unbekannte Helfer hin. .
(Junge Freiheit. Deshalb Kampf gegen RÄÄCHTS mit Antiaufmärschen von Demokratie und Menschenrechten.)
Französischer Nachrichtensender CNews Strafzahlung wegen negativer Berichterstattung zu Migration und Klimawandel Von Gastautor brusselssignal.eu Der beliebte konservative Nachrichtensender CNews wurde von der französischen Medienaufsichtsbehörde mit einer Geldstrafe von 80.000 Euro belegt. Grund: Der Sender äußerte negative Ansichten über Migration und Klimawandel, ohne einen angemessenen Kommentar zur Ausgewogenheit zu bieten. ..Eine Geldstrafe in Höhe von 60.000 Euro wurde wegen einer Sendung vom 10. Dezember 2023 verhängt, in der zwei Studiogäste „Einwanderung tötet…“ ohne jegliche Reaktion „des Moderators oder der anderen am Set anwesenden Personen“ erklärten, so die Medienaufsichtsbehörde in ihrer Entscheidung...Die andere Strafe in Höhe von 20.000 Euro wurde wegen einer anderen Sendung im Juli 2023, einem besonders heißen Monat, verhängt, in der ein Gast erklärte: „Der anthropogene Klimawandel ist eine Lüge, ein Betrug. Irgendwann müssen wir die Dinge wissenschaftlich betrachten; es ist kein Gesetz der Wissenschaft.“ ..Aber zu erklären, dass der Mensch daran schuld ist, nein, das ist eine Verschwörung.“..
(Tichys Einblick. Kann dem deutschen Staatfunk und Regierungsmedien nicht passieren, allenfalls echten journalistischen Lautsprechern. Bald glutet wieder die Loder der Scheiterhaufen der Hexenverfolgung.)
Macht-Erosion in der EU Angeschlagene von der Leyen – Metsola als Nachfolgerin gehandelt Von Gastautor brusselssignal.eu Eine Woche vor der Abstimmung über Ursula von der Leyens Zukunft im Europäischen Parlament erwarten Berlaymont-Quellen, dass 15 Prozent der Abgeordneten ihrer Koalition in der geheimen Abstimmung gegen sie stimmen werden...Eine Woche vor der Abstimmung über von der Leyens Zukunft im Europäischen Parlament gehen Quellen aus dem Berlaymont davon aus, dass 15 Prozent der Abgeordneten ihrer Koalition in der geheimen Abstimmung gegen sie stimmen werden. „Der Name, der als mögliche Ersatzkandidatin in aller Munde ist, ist der von Roberta Metsola“, bemerkte einer der wahrscheinlichen Überläufer, Billy Kelleher, ein Europaabgeordneter aus dem Süden Irlands von Fianna Fáil – und Teil von Renew Europe –, der hinzufügte, dass sie einen Generationswechsel darstellen würde, da sie 20 Jahre jünger als von der Leyen ist...
(Tichys Einblick. Allgemeine Verzwergung. Eigentlich heißt sie Tedesco Triccas, sie ist aber mit einem Finnen verheiratet und hat vier Söhne. Parlamentspräsidentin ist sie auch, und von der Ukraine hat sie schon einen Orden. War sie an der Front? Warum nicht Zypern? Dort sind auch Semiten. Das Ende der EUdSSR. Wie kommen die immer woeder auf Frauen? Wiederholungen. Leser-Kommentar: "Eine von der Leyen geht, eine andere von der Leyen kommt. Egal wen die da hinsetzen, diese übergriffige und überflüssige EU gehört abgeschafft".)
=========== NACHLESE Gesellschaft Wenn Moral zur Waffe verkommt Von Ulf Poschardt Chefredakteur Finanziert durch die Lebensleistung der Nachkriegsgeneration schicken sich junge Moralisten an, die letzten Leistungsträger zu vertreiben. In kaum einem Land der Erde fühlen sich Unternehmer und Wohlhabende so unwillkommen wie in Deutschland..
(welt.de. THE ÄLÄND hat keine Ähnlichkeit mwehr mit Deutschland. Beirut oder Dakar, Hauptsache Berlin.) ============
Retter des Abendlandes Teil I: Der italienische Mönch Marco d’Aviano Von SELBERDENKER Marco d’Aviano, Jan Sobieski, Karl von Lothringen, drei Namen, die heute den wenigsten Schülern bekannt sein werden. Ohne sie würde das, was wir heute Europa nennen, jedoch nicht mehr existieren. Nur durch das Zusammenwirken dieser drei sehr unterschiedlichen Männer konnte die Zweite Wiener Türkenbelagerung im Jahre 1683 abgewehrt werden, was den (vorläufigen) Anfang des Endes der islamischen Expansion nach Europa markierte. Die islamische Expansion prallte auf Widerstand. Die Festung Wien war das Bollwerk des christlichen Europas, ein strategisches Hindernis für die Türken auf ihrem Weg nach Rom. Rom war das Ziel und mit ihm die Zerstörung seiner Kulturgüter. Wien war für sie das „Tor nach Europa“, das aufgebrochen werden musste. Der Name Marco d’Aviano mag vielen Lesern weniger bekannt als die beiden anderen eingangs genannten sein. D’Aviano war kein Krieger und kein Fürst. Sein Besitz beschränkte sich auf die einfache Kutte der Kapuzinermönche, ein Paar Sandalen, sowie ein hölzernes Kreuz – und dennoch wäre die Befreiung Wiens ohne sein Wirken wahrscheinlich an Streitigkeiten und Verzögerungen gescheitert. Ein solcher Artikel kann dem Wirken D’Avianos nicht annähernd gerecht werden. Es lohnt sich jedoch, sich näher mit ihm zu befassen. Marco d’Aviano war ein unscheinbarer Kapuzinermönch aus dem Norden Italiens, der dem habsburgischen Kaiser Leopold I. und seiner Familie zum wertvollen Berater und Seelsorger wurde und ihnen auch persönlich nahe stand. Er war politischer Berater, Diplomat, Seelsorger und charismatischer Wanderprediger, der, häufig zu Fuß, ganz Europa bereiste. Seine persönliche Anwesenheit und sein Wirken bei nahezu allen entscheidenden Schlachten seiner Zeit gegen die islamische Expansion machten ihn zu einer lebenden Legende. D’Aviano strebte nicht nach Anerkennung und Ruhm, obwohl er überall von barockem Prunk, rauem Soldatenleben und von mächtigen Heerführern umgeben war. Er lebte in tiefer Demut, in mönchischem Gehorsam und in Bescheidenheit. Trotzdem ist es seinen diplomatischen Bemühungen und seiner Mahnung zur Eile zu verdanken, dass Streitigkeiten beigelegt und der Entsatz von Wien noch rechtzeitig gelingen konnte, zumal die Festung tatsächlich kurz vor dem Fall stand. Darüber hinaus setzte sich D’Aviano schon früh dafür ein, den Angreifern nachzusetzen. Die Befreiung Ungarns vom Türkenjoch wurde 1686 mit der Erstürmung von Ofen (Buda, später Budapest) nach über 150 Jahren eingeleitet und mit dem Sieg bei Mohacs 1687 besiegelt. Der kaiserliche Gegenschlag mündete in der Rückeroberung Belgrads im Jahre 1688. Marco d’Aviano stand den Soldaten vor Ort persönlich bei. Sein charismatischer Beistand war Ansporn für Befehlshaber und Truppe und senkte nach osmanischen Quellen gleichzeitig die Moral des Feindes. Die Bedeutung des unscheinbaren Mannes für das freie Europa entspricht leider nicht seiner Bekanntheit. Der bescheidene Kapuziner aus Italien stand ganz im Dienst der von ihm erkannten Notwendigkeiten seiner Zeit. » Morgen der zweite Teil: Der polnische König Jan Sobieski (pi-news.net)
*********** DAS WORT DES TAGES Erstens: Unser Wohlstand, unsere hohen Lebensansprüche und unser System der sozialen Sicherheit hängen von der Leistungsfähigkeit und Ertragskraft unserer Wirtschaft ab. Zweitens: Leistungseinkommen sind wichtiger als Übertragungseinkommen. Der Sozialstaat lebt von der Leistungskraft und dem Leistungswillen seiner Bürger und nicht von der Umverteilungsmasse und Umverteilungsfantasien der Funktionäre und der Bürokraten.
(Franz Josef Strauß) ************
Pascal Bruckner „Le Pen ist ohne Gehirn geboren oder man hat es ihr amputiert“ Grundsätzlich gehe es den Franzosen nicht so schlecht, konstatiert der Philosoph Pascal Bruckner. Was aber im Land dominiere, sei ein Gefühl von Ungerechtigkeit. Links- und Rechtsextreme würden sich dies geschickt zunutze machen. Macron sei dagegen ein Mann der Aufklärung, der sich in einem Jahrhundert der Jammerer verlaufen hat. .
(welt.de. Noch 'ne Revolutin muss her oder Napoleon kommt wieder.)
Helge Schneider „Künstliche Doofheit ist die neueste Erfindung der Menschheit und vielleicht ihre letzte“
(welt.de. Gegen Schwarmintelligenz von Ameisen hat Schwarmdummheit wie in Kehl keine Chancen.)
Sommerreise Statt die K-Frage zu beantworten, philosophiert Robert Habeck über den Sinn des Lebens Eigentlich will Robert Habeck die Frage nach seiner Kanzlerkandidatur partout nicht beantworten. Stattdessen philosophiert der Wirtschaftsminister bei seiner Sommerreise über die großen Fragen des Lebens – und gibt damit indirekt doch eine Antwort auf die K-Frage. .
(welt.de. Witzekanzler ist er ja schon. Liest er aus seinem neuesten Kinderbuch vor?)
Zeitenwende Bidens Tage sind gezählt – die von Macron und Scholz auch Von Redaktion Biden verwechselt Putin mit Selenskyj und Harris mit Trump – Obama mit Hollywood gegen Biden – Ukraine: Starmer Hü und Scholz Hott – Forsa-Chef über Kanzlerkandidatur der Grünen: „Eher lächerlich“ – Das gibt diesmal kein polit-mediales Sommerloch..
(Tichys Einblick. Loch ist Loch, nach der Geburt geht's immer dem Tod entgegen.)
Keine Angst vorm grünen Mann Friedrich Merz will Schwarz-Grün – aber mit wem? Von Marco Gallina Der Medienwald blättert: Schwarz-Grün ante portas, ein Zusammengehen von Merz und Habeck zugunsten eines milliardenschweren Sondervermögens. Doch in Wirklichkeit soll dieses Manövlr vor allem eine Partei begünstigen..
(Tichys Einblick. Doppeldenk statt Denk, C wie Communism.)
CDU-Chef Eurofighter-Flug von Merz kostete über 100.000 Euro Im Juni nahm der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz am Flug eines Bundeswehr-Kampfjets teil. Eine Abgeordnete der Linkspartei kritisiert die hohen Kosten, spricht von einem „Rechtsbruch und Sicherheitsrisiko“. Das Verteidigungsministerium hält dagegen. ..
(welt.de. Die Annalena kann er schon, braucht er nun noch einen Maskenbildner?)
Hamburg Brutale Mißhandlung: Afghane hält 22jährige als Geisel Weil sich seine Freundin von ihm trennt, rächt sich ein Afghane brutal: fünftägige Geiselhaft mit Vergewaltigung, Zwangstätowierung, Mißhandlung. Nun erhält der Vorbestrafte sein Urteil. Das Landgericht Hamburg hat den Afghanen Jaser A. wegen Vergewaltigung, Körperverletzung, Freiheitsberaubung, Nötigung und Bedrohung zu neun Jahren Gefängnis und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt...
(Junge Freiheit. Keinen Fremde-Kulturen-Rabatt? Wann stehen die vor Gericht, welche Kriminelle ins Land gelassen haben?)
Dossier Woke, westdeutsch, weiß Von Alexander Wendt Von Katrin Göring-Eckardt lernen heißt fragen lernen: Wo geht es in unserer Gesellschaft wirklich homogen zu? Und was folgt daraus? Unter anderem eine praktische Anwendung auf die Lage in Frankreich....Beginnen wir also mit der medial-politischen Deutung des Fußballs. Normalerweise kennen diejenigen, die klar zwischen gut und schlecht unterscheiden und darauf achten, dass sie dabei niemand in der Talkrunde oder auf dem Republica-Podium stört, für jedes Phänomen exakt eine Antwort. Nur für den Fußball gibt es zwei. Vor einigen Tagen stellte die Bundeszentrale für politische Bildung einen Instagram-Film online, in dem eine Influencerin mit Helmfrisur die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland als Keim von Rechtsruck und Pegida ausmachte. Denn damals, 2006, sei mit Schwarz-Rot-Gold auf der Straße zum ersten Mal hemmungslos gewedelt worden, also der Fahne des Bösen. Die Bundeseinrichtung löschte das Video schnell, verbunden mit dem Hinweis, seine Veröffentlichung sei „ein Fehler“ gewesen...
(Tichys Einblick. Die Fehler hängen jetzt überall aus Fenstern raus. Geld-Rot-Schwarz, sie kennen ihre Farbenmnicht. Da wäre es besser gewesen, nach dem Krieg doch die Widerstandsfahne, ein Kreuz in Schwarz-Rot-Gold nach skandinawischem Muster zu übernehmen, Falschhissung ausgeschlossen. Widerstand ist nötig!)
Wahl im EU-Parlament Die einzige und letzte Chance der Ursula von der Leyen Am Donnerstag soll das EU-Parlament Ursula von der Leyen im Amt bestätigen. Doch die Mehrheit ist dünn, und es gibt nur einen Wahlgang. Die CDU sieht ein „Chaos“, sollte es schiefgehen. Wie ist die Lage?
(Junge Freiheit. Chance dem Staatsanwalt zu entgehen? Juckpulver eines Scheinparlaments für das viele Geld.)
Deutsch-feministische (Außen)politik im 21. Jahrhundert
Von RAINER K. KÄMPF
Selbstverständlich hat Deutschland eine Zukunft. Wir navigieren nur anders. Während die Spitzen von EU und NATO sich den Kopf zerbrechen, wie sie Orbán entschärfen und Putin um 05.45 aus dem Schlaf reißen, sagt Katja Keul (Staatsministerin bei der Bundesministerin des Auswärtigen) den Chinesen den Kampf im Pazifik an.
Ende des 19. Jahrhunderts hatte ein deutscher Offizier einen Bootssteven mitgehen lassen. Den schleppt Katja jetzt nach Samoa. Kenner der feministischen Orientierung des Außenamts gehen davon aus, dass es folgerichtig ein Achtersteven ist.
Abgesehen von der strategischen Lage in Hinsicht auf einen sich abzeichnenden Konflikt des Westens mit China, spielt bei Keul und ihrer Chefin offensichtlich die geniale Idee eine Rolle, an die einstmals guten Geschäftsbeziehungen mit Papua-Neuguinea & Co. anzuknüpfen.
Wer gibt sich schon mit China, Russland oder Indien ab? Das feminine Gespür orientiert sich am Bizarren.
Anna selbst bleibt indes dieser diplomatischen Unternehmung fern. Ihr Umfeld lässt durchblicken, sie reist durchs Land und beschwichtigt die enttäuschten Gemüter. Die Gemüter, die in Wallung sind, ob ihres schmerzlichen Entschlusses, nicht Kandisbunzlerin zu werden. Das ist uns Anna, setzt Prioritäten, um lieber die Welt zu retten als sich mit profaner Politik zwischen Rhein und Oder die Friseurtermine zu blockieren.
Unternimmt man(n) den Versuch zu überblicken, was bei uns so los ist, gelangen wir geradlinig zu der Erkenntnis: Die Republik der Amazonen war lediglich das drittklassige Vorprogramm. Mit KGE, Esken, Roth, Faeser und deren Entourage im Schlepptau kommt einem als enttäuschter Mann glatt der Gedanke, das Selbstbestimmungsgesetz könne durchaus positive Akzente haben.
Am anderen politischen Ufer sieht es weniger clownesk aus. Dafür aber furchterregender. Da Sahra Wagenknecht und Katja Wolf als Feldfrauen des BSW das Thüringer Burgenland einebnen wollen, schwant Söder im benachbarten Bayern, dass bewährte innerdeutsche Grenzbefestigungen zwischen Sonneberg und Coburg einen charmanten Reiz ausüben könnten.
Bliebe als orientierungsloser Mann noch die Alternative der Blauen. Bliebe. Doch Vorsicht. Da waltet Alice. Hartwig, Bystron und Krah können nachvollziehen, welche Gedanken mich belasten. Selbst Höcke zieht es vor, weiterhin über die Höhen des Rennsteiges zu herrschen als in den preußischen Niederungen täglich auf der Rasierklinge zu reiten. Getreu der Maxime aus der Zeit Friedrich III.: lieber ein starker Fürst als ein zahnloser Kaiser.
Dahinsinnierend denke ich mit Wehmut an Marlene Dietrich und summe verträumt: „Sag mir, wo die Männer sind, wo sind sie geblieben?“ (pi-news.net)
Die Deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert die Erhaltung und Entwicklung eines wichtigen Nationalparks in Namibia. Diese Anstrengung wird jetzt durch ein gigantisches Projekt zur Herstellung von „grünem Wasserstoff“ bedroht, das in eben diesem Nationalpark entstehen soll. Dieses antagonistische Vorhaben wird von der Bundesregierung ebenfalls tatkräftig unterstützt.
Sperrgebiet
Namibia, mehr als doppelt so groß wie Deutschland, hat nur zwei Millionen Einwohner. Das Land ist hauptsächlich Wüste und es gibt nur zwei Flüsse, die ganzjährig Wasser führen. Die fließen entlang der nördlichen Grenze zu Angola und der südlichen zu Südafrika. Ein 80 km breiter und 250 km langer Küstenstreifen, der sich von der südafrikanischen Grenze nach Norden zieht, ist das sogenannte „Sperrgebiet“. Dort wurden einst und werden immer noch Diamanten geschürft.
Das Sperrgebiet, seit über hundert Jahren unzugänglich, birgt noch andere Juwelen. Es ist eine globale Schatztruhe der Artenvielfalt, die sich in nahezu unberührter Wildnis entfalten und erhalten konnte. Man kann hier zwar nicht die üppige Biologie des Amazonas erwarten, aber es gibt immerhin an die hundert kleine Reptilienarten sowie eine Vielfalt von Insekten und anderen wirbellosen Geschöpfen, die zum Teil noch unerforscht sind. Und es gibt über tausend Pflanzenarten, vorwiegend Sukkulenten, von denen manche sonst nirgends auf der Welt zu finden sind.
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) unterstützt die Erhaltung und Entwicklung dieses Naturparks („Tsau Khaeb“ in Landessprache) mit folgender Begründung: Naturschutz und die Entwicklung attraktiver Nationalparks ziehen Tourismus an und schaffen Nachfrage nach Hotels und Versorgung. Das schafft Arbeitsplätze und fördert die wirtschaftliche Entwicklung. Nationalparks sind die Zentren für den Naturschutz; sie sind sichere Häfen oder besondere Schutzzonen, in denen sich Tiere vermehren können.
Das ist eine noble Motivation, die aber offenbar nicht von allen Entscheidungsträgern der deutschen Ampel geteilt wird.
Die Verwüstung der Wüste
Wie schon hier beschrieben, ist in Namibia der Bau von Anlagen zur Erzeugung von grünem Wasserstoff geplant. Der Umfang des Projektes ist gewaltig: Hunderte von Windgeneratoren und Photovoltaik-Installationen, Anlagen zur Entsalzung von Meerwasser, zur Elektrolyse, zur Herstellung von Ammoniak und zu dessen kryogener Verschiffung, sowie die dafür notwendige konventionelle Energieversorgung müssten gebaut werden. Dazu kommen Zufahrtswege, die über ein riesiges Terrain für die Errichtung der Windkraftwerke notwendig werden. All das soll ausgerechnet auf der Fläche des beschriebenen Naturparks realisiert werden.
Die Bundesregierung ist wichtigster Unterstützer des Projekts und würde Hauptabnehmer für Wasserstoff, bzw. Ammoniak und eventuell anderer Produkte sein. Damit sabotiert sie aktiv ihre bisherigen Investitionen in den Naturschutz in Namibia. Projekte der KfW und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, bei denen es um Milliarden an Steuergeldern geht, sollten doch eigentlich vor ihrer Bewilligung eine gründliche Analyse durchlaufen. Vor Schaffung der Partnerschaft mit Namibia zur Unterstützung des besagten Vorhabens ist das offensichtlich nicht geschehen. Werden die Richtlinien der Politik in Deutschland etwa von der Windlobby bestimmt?
Flugsand und Dünen
Zunächst muss man sich fragen, warum diese Anlagen ausgerechnet im Tsau Khaeb Nationalpark stehen müssen, wo es doch im Namibia sonst noch genügend ödes Land gäbe. Ein Grund ist sicherlich die Verfügbarkeit des Hafens der Stadt Lüderitz, unmittelbar an der Grenze zum Sperrgebiet gelegen. Ein anderer die Verfügbarkeit starken und stetigen Windes aus Südost, bedingt durch den kalten Benguela Strom entlang der Küste.
Es könnte noch einen weiteren Grund geben: Der Boden im Sperrgebiet ist eher fest und nicht von Flugsand oder Dünen beherrscht – ein Umstand der auch das karge Leben in der Zone ermöglicht. Aber auch Windgeneratoren wollen nicht auf Sand gebaut sein und ihre Blätter nicht von Flugsand frühzeitig erodieren lassen. Da haben wir also die Situation einer Konkurrenz von Windkraft mit Natur. Und wer da gewinnt, das haben wir ja in Deutschland immer wieder schmerzlich erfahren müssen.
Öko-Kolonialismus
Von „Grünem Wasserstoff“ kann also nicht die Rede sein, es wäre „Roter Wasserstoff“ in Anbetracht des Blutvergießens unter Sukkulenten, Reptilien und wirbellosen Geschöpfen. Aber auch wenn kein Naturpark durch dieses Megaprojekt zerstört würde, es wäre auf jeden Fall ein Wahnsinn in wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Hinsicht. Nun aber wird auch noch die Zerstörung dieses kostbaren Biotops billigend in Kauf genommen. Das entlarvt die in jeder Hinsicht rücksichtslose und destruktive aktuelle „grüne“ deutsche Politik.
Die Namibian Chamber of Environment drückt das so aus: “Germany’s need for alternative energy sources should not be met at the cost of Namibia’s biodiversity. Namibia’s need for sustainable development, job creation and poverty alleviation can be better met once a national study is completed on the costs and benefits of different energy generation options for the country. (Deutschlands Bedarf an alternativen Energiequellen sollte nicht auf Kosten der Artenvielfalt Namibias gedeckt werden. Namibias Bedarf an nachhaltiger Entwicklung, Schaffung von Arbeitsplätzen und Armutsbekämpfung kann besser gedeckt werden, wenn eine nationale Studie über die Kosten und Vorteile der verschiedenen Energieerzeugungsoptionen für das Land abgeschlossen ist.)
Vielleicht sollte die deutsche Politik lieber auf solche Worte hören als sich bei jeder Gelegenheit lautstark für den Kolonialismus aus Kaiser Wilhelms Zeiten zu entschuldigen. Noch ist das Projekt durch Namibias Regierung nicht bewilligt, aber die zehnstelligen Beträge, die darauf warten, ausgegeben zu werden, die sind schon ein starkes Argument.
(Informationen zu diesem Post entstammen privater Kommunikation während eines Aufenthalts in Lüderitz, sowie Veröffentlichungen der Namibian Chamber of Environment).
Dieser Artikel erscheint auch im Blog des Autors Think-Again. Der Bestseller Grün und Dumm, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich. (vera-lengsfeld.de)
Umsatz von 2013 bis 2023 real um 34,0 % gestiegen - Einzelhandel im gleichen Zeitraum Plus von 9,1 %
WIESBADEN – Apotheken sind ein wichtiger Bestandteil der ambulanten Gesundheitsversorgung hierzulande. In Deutschland versorgte eine Apotheke Ende 2023 im Durchschnitt 4 819 Menschen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Zehn Jahre zuvor kamen auf eine Apotheke hierzulande noch durchschnittlich 3 909 Einwohnerinnen und Einwohner. Wie viele Menschen eine Apotheke versorgen muss, unterscheidet sich je nach Bundesland. Insbesondere in den Stadtstaaten Bremen (5 321), Berlin (5 290) und Hamburg (5 177) waren es Ende 2023 überdurchschnittliche viele. Anders sah es im Saarland aus: Hier kamen im Schnitt 3 781 Einwohnerinnen und Einwohner auf eine Apotheke. In Sachsen-Anhalt waren es 3 894, in Thüringen 4 288.
27,9 % der Erwerbstätigen in Apotheken sind Apothekerinnen und Apotheker
Um die flächendeckende Versorgung durch Apotheken in Deutschland langfristig zu gewährleisten, wird auch über die Vorschrift zur Anwesenheit von Apothekerinnen und Apothekern diskutiert. Im Jahr 2023 arbeiteten nach Ergebnissen des Mikrozensus rund 214 000 Menschen in den Apotheken hierzulande, der Großteil (82,2 %) davon Frauen. Apothekerinnen und Apotheker machten 27,9 % der Erwerbstätigen in Apotheken aus. Etwas höher war mit 31,5 % der Anteil von pharmazeutisch-technischen Assistentinnen und Assistenten, die unter der Aufsicht von Apothekerinnen und Apothekern arbeiten. Verkäuferinnen und Verkäufer wie zum Beispiel pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte machten 16,8 % der Erwerbstätigen in Apotheken aus, Fahrerinnen und Fahrer 6,4 %.
Apotheken mit Umsatzrückgang im vergangenen Jahr
Der Umsatz von Apotheken ist von 2013 bis 2023 real um mehr als ein Drittel (34,0 %) gestiegen und damit deutlich stärker als der Umsatz im stationären Einzelhandel insgesamt. Dieser setzte im selben Zeitraum real 9,1 % mehr um. Insbesondere in den von der Corona-Pandemie geprägten Jahren 2020 und 2021 verzeichneten Apotheken ein hohes Umsatzplus von 7,0 % beziehungsweise 7,8 % gegenüber dem Vorjahr. Im Gegensatz zu den meisten Einzelhandelsunternehmen waren Apotheken zu keinem Zeitpunkt während der Pandemie von coronabedingten Schließungen betroffen. Nach den Umsatzsteigerungen der Vorjahre ging der Umsatz von Apotheken im vergangenen Jahr jedoch zurück: 2023 setzen sie 3,0 % weniger um als im Jahr zuvor.
Methodische Hinweise:
Die durchschnittliche Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner pro Apotheke basiert auf Daten der Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2011 und der Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände. Die Angaben zu Erwerbstätigen in Apotheken stammen aus den Erstergebnissen des Mikrozensus 2023. Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 % der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Alle Angaben beruhen auf Selbstauskünften der Befragten. Um aus den erhobenen Daten Aussagen über die Gesamtbevölkerung treffen zu können, werden diese an den Eckwerten der Bevölkerungsfortschreibung hochgerechnet. Die Ergebnisse beziehen sich auf die Wirtschaftsklasse 47.73 „Apotheken“ nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige 2008 (WZ 2008) in Kombination mit den darin enthaltenen Berufen nach der Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010). (Statistisches Bundesamt)