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„Schurkenstaat“ Russland

Merz überreicht  in Münster Friedenspreis an Nato

(gh) - Am Kirchturm baumeln Käfige,in denen einst die Leichen christlicher Revolzzer ausgestellt wurden. Und als Deutschland nach dem 30-lährigen Krieg am Ende war, blieb nur Ftrieden übrig. Auf diesem Boden überreichte Friedrich Merz einen Ftordenspreis und klang dabei recht kriegerisch. Er warnte vor russischem Angriff auf Deutschland und Nato.

In seiner Laudatio auf das Verteidigungsbündnis NATO, das mit dem Münsteraner Friedenspreis ausgezeichnet wurde, fand Merz deutliche Worte zur aktuellen Sicherheitslage und der Unterstützung für die Ukraine.  Merz betonte die zentrale Rolle Deutschlands und mahnte: „Wanken wir in Deutschland, dann wankt Europa. Wankt Europa, dann wankt auch die Ukraine“. Ohne weitere Unterstützung drohe der Ukraine ein von Moskau aufgezwungener Diktatfrieden.

Der Bundeskanzler warnte, dass sich die russische Kriegsmaschinerie bei einem Fall der Ukraine früher oder später direkt gegen den Westen und die NATO selbst richten werde. Er bezeichnete Russland in diesem Kontext als „Schurkenstaat“.

Nach jüngsten Sabotageakten und Drohnenvorfällen  wie am Leipziger Flughafen stellte Merz klar, dass Deutschland auf weitere hybride Angriffe schnell und entschlossen antworten werde. Moskau verstehe ausschließlich die „Sprache der Stärke“.

Merz knöpfte sich in der Rede explizit die politischen Kräfte im Inland vor und sprach im Hinblick auf den Widerstand gegen die Ukraine-Hilfen von den „Parolen der AfD und ihrer russischen Hintermänner“.

Die Auszeichnung der NATO im historischen Rathaus von Münster war im Vorfeld und während der Veranstaltung von lautstarken Protesten verschiedener Friedensgruppen begleitet worden, die das Verteidigungsbündnis als ungeeigneten Preisträger kritisierten.

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